DE60110213T2 - Kraftbetätigter schliesskolben mit kniehebelartigem betätigungsmechanismus - Google Patents
Kraftbetätigter schliesskolben mit kniehebelartigem betätigungsmechanismus Download PDFInfo
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Description
- Gebiet der Erfindung
- Diese Erfindung betrifft einen kraftbetätigten Schließkolben zum Gebrauch bei einem Kraftfahrzeug. Insbesondere betrifft diese Erfindung einen Schließkolben mit einer motorischen Antriebseinrichtung zum Feststellen eines Verschlusspaneels aus einer anfänglich eingerasteten Stellung in eine endgültig eingerastete Stellung.
- Hintergrund der Erfindung
- Ein Fahrzeug-Verschlusspaneel, beispielsweise eine Türe, umfasst typischerweise eine Dichtung, um zu verhindern, dass Elemente aus der Umgebung in einen Fahrgastraum eindringen. Die Dichtung mindert auch das Ausmaß der in den Fahrgastraum von außen übertragenen Geräusche. Dichtungen mit höherer Steifigkeit und stärkerem Andrückverhalten werden verwendet, um dem Verlangen der Verbraucher nach weniger Lärm im Fahrgastraum zu entsprechen. Mit anderen Worten werden neue Dichtungen eine sehr viel größere Steifigkeit als bei den bislang verwendeten aufweisen. Wie erwünscht erfordert eine Dichtung mit größerer Steifigkeit eine höhere Andruckkraft, um das Fahrzeug-Verschlusspaneel vollständig zu schließen.
- Eine Lösung dieses Problems besteht im Einsatz eines kraftbetätigten Schließkolbens. Bei einer Gattung eines kraftbetätigten Schließkolbens rastet die Sperrklinken-Vorrichtung des Fahrzeug-Verschlusspaneels in einen am Fahrzeugkörper angebrachten Schließkolben ein. Das Verschlusspaneel wird daraufhin in einer anfänglich geschlossenen Stellung geschlossen, der Schließkolben wird sodann durch eine motorische Antriebseinrichtung nach innen angetrieben, die das Verschlusspaneel in einer endgültig geschlossene Stellung feststellt.
- Ein Mangel bei einer derartigen Vorrichtung besteht darin, dass sie schadensanfällig ist, wenn das Verschlusspaneel mit großer Wucht zugeschlagen wird. Ein heftiges Zuschlagen des Verschlusspaneels beschädigt den Schließkolben, indem der Schließkolben in Richtung Fahrzeuginneres getrieben wird. Wenn die motorische Antriebseinrichtung direkt mit dem Schließkolben in Verbindung steht, wirken die Kräfte auf den Schließkolben, werden durch die Betätigungsvorrichtung an die motorische Antriebseinrichtung übertragen, beschädigen so die motorische Antriebseinrichtung. Instandsetzung und Austausch dieser gattungsgemäßen Vorrichtung sind auf Grund der schwer zugänglichen Montageräume, die derartigen Vorrichtungen eigen sind, kompliziert. In US-A-2903288 und DE-C-3721963 sind kraftbetätigte Schließkolben-Mechanismen offenbart, wie sie im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert sind.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Die Nachteile des Standes der Technik können vermieden werden durch Bereitstellen eines kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus, der ein Gehäuse aufweist, welches gemäß Anspruch 1 zum Anbringen an einem Fahrzeug geeignet ist. Ein Schließkolben-Bauteil ist an dem Gehäuse angebracht und zum Gleiten zwischen einer Innen- und einer Außenstellung gezwungen. Ein äußeres Verbindungsstück ist schwenkbar an dem Schließkolben-Bauteil angeschlossen. Ein inneres Verbindungsstück ist schwenkbar an dem Gehäuse angeschlossen. Ein Feststeller verbindet die inneren und äußeren Verbindungsstücke anlenkend miteinander. Die Betätigungsbewegung des Feststellers bewirkt die Bewegung des Schließkolben-Bauteils nach innen und außen. Die Betätigungsbewegung erfolgt im Allgemeinen senkrecht zu der nach innen (und) außen gerichteten Bewegung des Schließkolben-Bauteils, wodurch der Feststeller von Belastungen isoliert wird, die durch das Schließkolben-Bauteil übertragen werden.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Die Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich leichter durch die Lektüre der nachstehenden genauen Beschreibung, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen erfolgt.
- Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Vorderansicht eines kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus der vorliegenden Erfindung; -
2 eine perspektivische Ansicht eines Schließkolben-Bauteils des Mechanismus der1 ; -
3 eine perspektivische Rückansicht in Explosionsdarstellung des Schließkolben-Bauteils der2 , das innerhalb eines Gehäuses angebracht ist; -
4 eine perspektivische Rückansicht des kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus der1 in einer expandierten Stellung; -
5 eine perspektivische Rückansicht des kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus der1 in einer festgestellten Stellung; -
6 eine perspektivische Rückansicht des kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus einer zweiten Ausführungsform; -
7 eine perspektivische Rückansicht des kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus der6 , wobei die hintere Platte entfernt ist. - Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
- Bei den Figuren, bei denen gleiche Bezugszeichen bei verschiedenen Darstellungen durchgängig gleiche oder ähnliche Teile bezeichnen, ist ein kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus in
1 im Allgemeinen mit10 ausgewiesen. - Der kraftbetätigte Schließkolben-Mechanismus
10 umfasst ein innerhalb eines Gehäuses16 angeordnetes Schließkolben-Bauteil12 . Das Gehäuse16 weist einen Kopfteil15 und einen Fußteil17 auf. Das Schließkolben-Bauteil12 umfasst eine Schließkolben-Schlaufe34 , die sich durch das Gehäuse16 hindurcherstreckt. Insbesondere erstreckt sich die Schließkolben-Schlaufe34 durch einen rechteckigen Schlitz in einer Vorderseite des Gehäuses16 . - Die Schließkolben-Schlaufe
34 erstreckt sich außerdem durch einen rechteckigen Schlitz in einer Abdeckplatte40 , die an das Blech des Fahrzeugs anschließt, sobald der Schließkolben eingebaut ist. Die Abdeckplatte40 stellt ein Mittel dar zum Befestigen einer Dichtung (nicht gezeigt) zwischen dem Fahrzeugkörper und dem kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus10 . - Wie nachstehend noch genauer ausgeführt wird, stellen die Pfeile A und B nach innen und außen gerichtete Bewegungen des Schließkolben-Bauteils
34 dar. Wie erwünscht ist besonders die nach innen und außen gerichtete Bewegung abhängig von der Ausrichtung des Schließkolben-Mechanismus10 . - An dem Fußteil
17 des Gehäuses16 ist ein Betätigungsgehäuse56 angeschlossen. An dem Betätigungsgehäuse56 ist ein Planetengetriebe-Gehäuse20 und ein Motor oder eine motorische Antriebseinrichtung22 angebracht. Der Motor22 stellt eine Antriebsdrehung über das Getriebegehäuse20 zur Betätigungsschraube18 bereit. Motor22 und Getriebegehäuse20 sind von herkömmlicher Konstruktion. Jede geeignete Anordnung von Motor und Getriebegehäuse liefert zweckdienliche Ergebnisse. Die Konstruktionskriterien setzen für eine maximale Belastung der Dichtung von 750 N ein maximales Antriebsdrehmoment von ca. 360 Nmm und für eine maximale Belastung der Dichtung von 1000 N ein maximales Antriebsdrehmoment von ca. 440 Nmm voraus. Für den Fachmann liegt es nahe, eine Kombination aus Motor und Getriebegehäuse bereitzustellen, um die erwünschten Ergebnisse zu erhalten. - Außerdem könnte der Motor
22 von dem Gehäuse16 abgesetzt angebracht und operativ über eine flexibles Betätigungskabel verbunden sein, das bei Anwendungen im Kfz-Bereich häufig eingesetzt wird. - In der
2 weist das Schließkolben-Bauteil12 eine längliche Grundplatte24 mit rechteckiger Form auf, worin zwei Löcher26 angeordnet sind. Die Grundplatte24 weist einen Schlitz28 auf, in dem ein Betätigungsstift30 gleitend angebracht ist. Der Betätigungsstift30 ist in dem Schlitz28 angebracht, um geringe nach innen und außen gerichtete Bewegungen bezüglich der Grundplatte24 zu ermöglichen. Ein elastischer Energieabsorber32 ist in dem Schlitz28 angebracht. Der Energieabsorber32 beschränkt die nach außen gerichtete Bewegung des Betätigungsstifts30 bezüglich der Grundplatte24 innerhalb des Schlitzes28 . - Die Schließkolben-Schlaufe
34 erstreckt sich durch die beiden Löcher26 und schließt durch jedwedes geeignete Befestigungs- oder Anschlussmittel an die Grundplatte24 an. Die Grundplatte24 gleitet gezwungenermaßen in einem Paar C-förmig ausgebildeter Gleitschienen36 . Die Gleitschienen36 nehmen die Grundplatte24 gleitend auf, um lediglich eine nach innen gerichtete Bewegung, wie durch Pfeil A dargestellt, und eine nach außen gerichtete Bewegung, wie durch Pfeil B dargestellt, zu ermöglichen. - In der
3 wird das Schließkolben-Bauteil12 als innerhalb des Gehäuses16 angebracht gezeigt. Das Gehäuse16 ist so ausgelegt, dass es die Gleitschienen36 und die Grundplatte24 aufnimmt. Das Schließkolben-Bauteil12 ist durch eine Halteplatte38 an dem Gehäuse16 festgehalten. Die Halteplatte38 ist innerhalb des Gehäuses16 durch drei Befestigungsschrauben (nicht gezeigt) festgehalten. - In den
4 und5 umfasst der kraftbetätigte Schließkolben-Mechanismus10 auch einen Feststeller14 , der innerhalb des Gehäuses16 angeordnet und operativ mit dem Schließkolben-Bauteil12 verbunden ist. Der Feststeller14 weist ein äußeres Verbindungsstück42 auf, das schwenkbar über einen Stift44 , der einen zweiten Drehzapfen definiert, an dem Gehäuse16 angeschlossen ist. Die Halteplatte38 stellt eine Befestigungsstelle für das äußere Verbindungsstück42 dar. - Ein inneres Verbindungsstück
48 ist schwenkbar an einem ersten Ende an das äußere Verbindungsstück42 durch Verbindungsstift46 , der einen dritten Drehzapfen definiert, und an einem zweiten Ende an den Betätigungsstift30 angeschlossen, der einen ersten Drehzapfen definiert. - Ein Betätigungsverbindungsstück
50 ist schwenkbar an einem ersten Ende an den Verbindungsstift46 und an einem zweiten Ende an eine Lastöse54 über einen Lastösenbolzen52 angeschlossen. Die Lastöse54 hat einen Schaft55 , der ein Außengewinde aufweist. - Schraubenschaft
18 weist eine Gewindebohrung im Schaftende auf. Die Lastöse54 greift als Gewinde in den Schraubenschaft18 ein. Die Drehung des Schraubenschafts18 bewirkt eine Bewegung der Lastöse54 . Der Motor22 sorgt durch Getriebegehäuse20 für eine betätigende Drehbewegung des Schraubenschaftes, wodurch die Bewegung der Lastöse54 in eine Richtung bewirkt wird, die senkrecht zur nach innen und außen gerichteten Bewegung verläuft. Der Schraubenschaft18 ist innerhalb des Betätigungsgehäuses56 , das das Planetengetriebe-Gehäuse20 trägt, mit einem Zapfenlager versehen. (Nicht gezeigte) Gewinde am Schraubenschaft18 setzen die Drehbewegung des Planetengetriebe-Gehäuses20 in eine lineare Senkrechtbewegung der Lastöse54 um. Auch der Schraubenschaft18 setzt die Bewegung von Lastöse54 gezwungenermaßen in eine Linearbewegung um. - Für den Fachmann ist es nun nahe liegend, dass viele Verfahren existieren, eine Linearbewegung der Lastöse
54 zu erreichen. - Insbesondere für
4 gilt, dass sich die Schließkolben-Schlaufe34 in einer Außenstellung (durch Pfeil B gezeigt) befindet, derart, dass das Betätigungsverbindungsstück50 durch die Lastöse54 in eine nach unten gerichtete Stellung gezwungen wird. Der dritte Drehzapfen (Verbindungsstift46 ) ist nicht bündig mit dem ersten Drehzapfen (Betätigungsstift30 ) und dem zweiten Drehzapfen (Stift44 ). In dieser Außenstellung ist die lineare Entfernung zwischen dem eingespannten Stift44 und dem Betätigungsstift30 auf ein Minimum reduziert. - Die Wucht des Fahrzeug-Verschlusspaneels auf die Schließkolben-Schlaufe
34 in Richtung nach innen (durch Pfeil A gezeigt) wird auf die Grundplatte24 übertragen und teilweise durch den innerhalb des Schlitzes28 positionierten Energieabsorber32 absorbiert, bevor sie auf den Betätigungsstift30 übertragen wird. Der Energieabsorber32 verteilt einen Großteil der auf die Schließkolben-Schlaufe34 wirkenden Kräfte durch Bereitstellen eines sich verformenden Mittels zwischen der Grundplatte24 und dem Betätigungsstift30 . - Mit anderen Worten reduziert die Elastizität des Energieabsorbers
32 das Ausmaß der Aufprallkräfte, die durch Zuschlagen des Fahrzeug-Verschlusspaneels auf den Feststeller14 übertragen werden. Sämtliche verbleibenden Kräfte werden durch den Betätigungsstift30 an das innere Verbindungsstück48 und an den Verbindungsstift46 übertragen. Die Kräfte am Verbindungsstift46 werden weiterhin sowohl an das äußere Verbindungsstück42 als auch das Betätigungsverbindungsstück50 übertragen. Die auf das äußere Verbindungsstück42 wirkenden Kräfte werden auf die Halteplatte38 und weiterhin auf den Fahrzeugkörper übertragen. Die auf das äußere Verbindungsstück ausgeübten Kräfte werden durch den Lastösenbolzen52 übertragen und werden nicht in das Planetengetriebe-Gehäuse infolge des gewindigen Eingriffs zwischen dem Schraubenschaft18 und der Lastöse54 übertragen. Insbesondere entgegengesetzt wirkende Kräfte, die von der Schließkolben-Schlaufe34 ausgehen, ermöglichen dem Schraubenschaft18 keine Drehung infolge der gewählten Gewindesteigung der Gewinde von Schraubenschaft18 . Die betreffende Erfindung schützt daher die Getriebe des Planetengetriebe-Gehäuses20 vor der Wucht eines zuschlagenden Verschlusspaneels. - Insbesondere für
5 gilt, dass der Feststeller14 die Schließkolben-Schlaufe34 (in5 dem Anblick entzogen) von der Außenstellung in eine Innenstellung bewegt, um das Fahrzeug-Verschlusspaneel in eine endgültig geschlossene oder festgestellte Position zu ziehen. Die motorische Antriebseinrichtung22 wird betätigt, um das Planeten-Getriebegehäuse20 und den Schraubenschaft18 zu drehen. Der Schraubenschaft18 treibt die Lastöse54 in Richtung des Kopfteils15 von Gehäuse16 . Die Bewegung der Lastöse54 schiebt den Verbindungsstift46 nach oben, wo er mit dem festgestellten Stift44 und dem Betätigungsniet30 bündig abschließt. Wie erwünscht befinden sich angesichts der bündig abschließenden äußeren42 und inneren48 Verbindungsstücke der festgestellte Stift44 (der zweite Drehzapfen) und der Betätigungsstift30 (erster Drehzapfen) in maximaler linearer Entfernung und schließen im Großen und Ganzen bündig ab. Angesichts des vollkommen in Innenstellung befindlichen Verschluss-Paneels wird die Schließkolben-Schlaufe34 durch Feststeller14 verriegelt. Der Energieabsorber32 in dem Schlitz28 der Grundplatte24 absorbiert die Wucht, die innen auf die Schließkolben-Schlaufe34 wirkt. Die verbleibenden Kräfte werden auf den Fahrzeugkörper übertragen und werden nicht durch das Betätigungsverbindungsstück50 hindurchgerichtet. - Da die inneren
48 und äußeren42 Verbindungsstücke bündig abschießen, geht der mechanische Vorteil gegen unendlich. Der Einsatz dieser „kniehebelartigen" Vorrichtung ist von entscheidender Bedeutung, um starke Kräfte auf die Dichtung mit einem relativ kleinen Stellmotor zu überwinden. - In den
6 und7 ist eine zweite Ausführungsform eines kraftbetätigten Schließkolben-Mechanismus60 der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die zweite Ausführungsform ist mit der ersten Ausführungsform identisch, abgesehen davon, dass der kraftbetätigte Schließkolben-Mechanismus ein Stellrad66 aufweist, das operativ an dem Schraubenschaft18 angebracht ist. Eine rückwärtige Platte62 bedeckt die Rückseite des Betätigungsschraubengehäuses56 . Die rückwärtige Platte62 hat einen Schlitz64 , durch den sich das Stellrad66 hindurcherstreckt. Wird das Stellrad66 von Hand gedreht, bewirkt dies die Bewegung der Schließkolben-Schlaufe68 nach innen und außen. Wahlweise kann das Getriebegehäuse dieser Ausführungsform mit einer Kupplung versehen werden, um eine gegenläufige Bewegung der Betätigungsschraube18 zu ermöglichen und um entgegenwirkende Kräfte so gering als möglich zu halten. - Die Beschreibung der Erfindung ist in veranschaulichender Form erfolgt und es versteht sich, dass die verwendete Terminologie eher dem Zweck der Beschreibung dient als Einschränkungen vorzunehmen. Im Lichte der vorgenannten Lehre sind zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung möglich, ohne dass der Rahmen der Ansprüche verlassen wird. Daher versteht es sich, dass die Erfindung auch in anderer Weise umgesetzt werden kann als dies im Einzelnen der Beschreibung zu entnehmen ist.
Claims (9)
- Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus (
10 ), der aufweist: ein Gehäuse (16 ), das zum Befestigen an einem Fahrzeug geeignet ist, und ein Schließkolben-Bauteil (12 ), das gleitend an dem Gehäuse (16 ) zur Bewegung zwischen einer Innen- und einer Außenstellung befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser des Weiteren aufweist: ein inneres Verbindungsstück (48 ), das schwenkbar an das Schließkolben-Bauteil (12 ) an einem ersten Drehzapfen (30 ) angeschlossen ist, ein äußeres Verbindungsstück (42 ), das schwenkbar an dem Gehäuse (16 ) an einem zweiten Drehzapfen (44 ) und schwenkbar an das innere Verbindungsstück (48 ) an einem dritten Drehzapfen (46 ) angeschlossen ist, und einen Feststeller (14 ), der das innere und äußere Verbindungsstück (48 ,42 ) an dem dritten Drehzapfen (46 ) anlenkend miteinander verbindet, wobei die Betätigungsbewegung des Feststellers (14 ) die Bewegung des Schließkolben-Bauteils (12 ) nach innen und außen durch eine zu dem ersten und zweiten Drehzapfen (30 ,44 ) fluchtende und nicht fluchtende Hin- und Herbewegung des dritten Drehzapfens (46 ) bewirkt. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 1, wobei der schwenkbare Anschluss des inneren Verbindungsstücks (
48 ) an das Schließkolben-Bauteil (12 ) ein dazwischen angeordnetes elastisches Element (32 ) aufweist. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 2, wobei das elastische Element (
32 ) so positioniert ist, dass es Kräfte aufnimmt, die das Schließkolben-Bauteil (12 ) zur Bewegung in Richtung der Innenstellung zwingen. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 1, wobei der Feststeller (
14 ) umfasst: ein Betätigungsverbindungsstück (50 ), das mit dem dritten Drehzapfen (46 ) verbunden ist; eine Stange (54 ,55 ), die schwenkbar mit dem Betätigungsverbindungsstück (50 ) verbunden ist, wobei sich die Stange (54 ,55 ) gezwungenermaßen linear in eine Richtung bewegt, die im Wesentlichen senkrecht zu der Bewegung des Schließkolben-Bauteils (12 ) verläuft; einen Betätigungsschaft (18 ), der als Gewinde in die Stange (54 ,55 ) eingreift, wobei die betätigende Drehbewegung des Betätigungsschafts (18 ) eine entsprechende lineare Bewegung der Stange (54 ,55 ) bewirkt. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 4, wobei der Feststeller (
14 ) einen Motor (22 ) umfasst, der operativ in den Betätigungsschaft (18 ) durch ein Getriebegehäuse (20 ) eingreift. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 1, wobei das Schließkolben-Bauteil (
12 ) aufweist: eine Grundplatte (24 ), einen Schließkolben (34 ), der auf der Grundplatte (24 ) befestigt ist, und ein Paar Gleitschienen (36 ), die in dem Gehäuse (16 ) befestigt sind, wobei die Gleitschienen (36 ) die Grundplatte (24 ) in gleitendem Eingriff aufnehmen. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 6, wobei die Grundplatte (
24 ) ein elastisches Element (32 ) aufweist, das zwischen der Grundplatte (24 ) und dem ersten Drehzapfen (30 ) angeordnet ist. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 7, wobei das elastische Element (
32 ) so positioniert ist, dass es Kräfte aufnimmt, die das Schließkolben-Bauteil (12 ) zur Bewegung in Richtung der Innenstellung zwingen. - Kraftbetätigter Schließkolben-Mechanismus nach Anspruch 7, wobei die Grundplatte (
24 ) eine Öffnung (28 ) aufweist und die Öffnung (28 ) das elastische Element (32 ) und einen Betätigungssstift (30 ) des ersten Drehzapfens aufnimmt.
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