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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Seitwärtsbewegung
von Bögen
während deren
Transports zu einer Stapelvorrichtung, so dass die Bögen in der
Stapelvorrichtung seitlich zueinander versetzte Positionen einnehmen.
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Es
ist ein Hochgeschwindigkeitsdrucker vorhanden, zum Bedrucken von
Bögen oder
einer kontinuierlichen Bahn, die dann in Bögen geschnitten wird.
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Die
Vorrichtung enthält
mindestens ein Paar Förderbänder, die
relativ zu einer Haupttransportrichtung divergieren, so dass sie
Bögen in
verschiedenen Richtungen seitwärts
zu dieser Haupttransportrichtung bewegen können.
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Es
ist eine Greif- und Kontakthalte-Vorrichtung vorhanden, so dass
die Förderbänder Bögen ergreifen
oder mit ihnen in Eingriff kommen und sie mit diesen Förderbändern in
Kontakt halten können,
damit sie von diesen transportiert werden.
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Vorrichtungen
zur Seitwärtsbewegung
von Bögen
oder Stapeln von Bögen
während
deren Transports zu einer Stapelvorrichtung sind bereits aus
US 5 540 370 bekannt. Bei
diesen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik werden Förderbänder für eine Seitwärtsbewegung
der Bögen
zueinander verwendet. Um die Bögen
zwischen verschiedenen Förderbändern zu
verschieben und die Bögen
mit diesen in Kontakt zu halten, werden Kugeln, die magnetischen
Kräften
ausgesetzt sind, verwendet. Solche Vor richtungen sind jedoch nicht
geeignet, wenn kontinuierliche Bahnen von Bögen oder einzelne Bögen mit
hoher Geschwindigkeit, z.B. 2 m/s, durch Hochgeschwindigkeitsdrucker,
z.B. Laser-Drucker transportiert werden sollen, um kontinuierliche
Bahnen von Bögen
oder einzelne Bögen
zu bedrucken.
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In
DE 198 19 736 werden Vorrichtungen
mit Förderbändern beschrieben,
die ein Vakuum zum Ergreifen und Transportieren von Bögen verwenden. Diese
Transportbänder
sind so ausgelegt, dass sie Bögen
von zwei Stapeln zu einem einzigen Stapel zusammenführen und
keine verschiedenen Stapel von Bögen
bilden.
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In
US 4 572 497 werden Vorrichtungen
mit Förderbändern beschrieben,
die ein Vakuum zum Ergreifen und Transportieren von Bögen verwenden. Diese
Transportbänder
sind so ausgelegt, dass sie Bögen
seitwärts
bewegen und keine verschiedenen Stapel von Bögen bilden.
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US 5 133 543 betrifft Vorrichtungen,
in denen Bögen
mit Hilfe von Förderbändern transportiert
werden und durch ein Vakuum mit diesen in Kontakt gehalten werden.
Diese Transportbänder
sind nicht für die
Seitwärtsbewegung
von Bögen
relativ zueinander ausgelegt, sondern haben divergierende Förderbänder zum
Ausbreiten der Bögen.
Die Vorrichtungen sind nicht geeignet zur Verwendung im Zusammenhang
mit Hochgeschwindigkeitsdruckern, die hohe Vorschubgeschwindigkeiten
der Bahnen von Bögen oder
einzelnen Bögen
erfordern.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung
zu bieten, die in der Lage ist, Bögen mit so hoher Geschwindigkeit
seitwärts
zu bewegen, dass sie zur Verwendung im Zusammenhang mit Hochgeschwindigkeitsdruckern
geeignet ist.
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Dies
wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
mit den kennzeichnenden Merkmalen des im Folgenden genannten Anspruchs
1 erreicht.
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Da
die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Seitwärtsbewegung
der Bögen
ein Vakuum verwendet, können
diese Bögen
bei hoher Geschwindigkeit bewegt oder verschoben werden. Durch zusätzliche Verwendung
einer Vakuumsteuervorrichtung, die steuert, dass ein Vakuum in dem
einem, jedoch nicht in dem anderen Förderband erzeugt wird, ist
gewährleistet,
dass die auf dem einen Förderband
transportierten Bögen
nicht von dem anderen beeinträchtigt werden
können,
was besonders wichtig ist, wenn die Förderbänder nahe beieinander liegen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden näher
beschrieben, unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
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1 eine
schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die Teil einer Anlage
zum Bedrucken von Bögen
in einem Hochgeschwindigkeitsdrucker ist,
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2 eine
schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
in einem Teil der Anlage von 1,
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3 eine
schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Teil
der Anlage von 1,
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4 eine
schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Teil
der Anlage von 1,
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5 eine
perspektivische Ansicht eines Vakuummittels, das Teil der Anlage
von 1 ist,
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6 eine
Draufsicht von Teilen des Vakuummittels von 5,
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7 eine
Seitenansicht des Vakuummittels von 6,
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8 eine
perspektivische Ansicht eines weiteren Vakuummittels, das Teil der
Anlage von 1 ist,
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9 eine
Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Teils des Vakuummittels
von 8,
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10 eine
Draufsicht auf eine alternative Seitwärtsbewegungs-Vorrichtung, die
Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist und
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11-14 schematische
Seitenansichten von Teilen einer Stapelvorrichtung, die Teil der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist, wobei verschiedene Teile der Stapelvorrichtung verschiedene
Positionen haben.
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1 zeigt
eine Anlage 1 zum Bedrucken von Bögen 2, wobei diese
Anlage 1 einen Abrollständer 3 umfasst
mit einer Rolle 4 Papier oder eines anderen geeigneten
Materials, das als kontinuierlich laufende Bahn 5 von dem
Abrollständer 3 einem Hochgeschwindigkeitsdrucker 6,
z.B. Laser-Drucker, zum Bedrucken zugeführt wird. Unter Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 ist
ein Drucker zu verstehen, der in der Lage ist, die laufende Bahn 5 zu
bedrucken, wenn diese Bahn den Drucker mit hoher Geschwindigkeit,
z.B. 2 m/s oder noch mehr, durchläuft. Nachdem die Bahn 5 im
Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 bedruckt worden ist, wird
sie zu einer Schneidvorrichtung 7 geführt, in der die Bahn 5 durch
rotierbar montierbare Messer 8 in Bögen 2 Bahn 5 durch rotierbar
montierbare Messer 8 in Bögen 2 geschnitten
wird. Von der Schneidvorrichtung 7 aus werden die Bögen 2 kontinuierlich
einer Transportvorrichtung 9 zugeführt, welche die Bögen 2 einer
Vorrichtung 10 zuführt,
zwecks deren Seitwärtsbewegung
in relativ zu einer Haupttransportrichtung A entgegengesetzte Seitwärtsrichtungen
B, C (siehe 3). Die Seitwärtsbewegung
der Bögen 2 in
Seitwärtsrichtungen B,
C erfolgt zwecks Positionierung der Bögen oder Stapel 2A, 2B von
Bögen 2 in
seitlich zueinander versetzten Positionen in einer Stapelvorrichtung 11,
in welche die Bögen 2 von
der Seitwärtsbewegungs-Vorrichtung 10 aus
transportiert werden. Grundsätzlich
liegen die seitwärts
bewegten oder verschobenen Stapel 2A, 2B übereinander,
und es können
mehr als zwei solche übereinander
liegenden Stapel 2A, 2B vorhanden sein.
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Anlage 1 kann
eine (nicht abgebildete) Vorrichtung nach dem Stand der Technik
enthalten, zum Übereinander-Positionieren
von zwei Bahnen 5, die durch den Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 geführt werden
und in der Schneidvorrichtung 7 in Doppelbögen geschnitten
werden, die von der Transportvorrichtung 9 zur Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 transportiert
werden, in der die Doppelböden
seitwärts
bewegt oder verschoben werden. Dann werden die Doppelbögen zur
Stapelvorrichtung 11 transportiert, in der diese Doppelbögen gestapelt
werden. Schließlich
können
drei oder vier Bahnen übereinander
positioniert und in derselben Weise behandelt werden.
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Die
Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 beinhaltet
einen Vakuumerzeuger V, der mindestens ein Paar Vakuummittel 12, 13 oder
eine andere geeignete Anzahl von Paaren von Vakuummitteln, z.B.
drei Paare (siehe 3), besitzt. An jedem Vakuummittel 12 und 13 befindet
sich ein Endlosförderband 14,
das um Rollen 15, 16 an entgegengesetzten Endabschnitten
der Vakuummittel 12 bzw. 13 herum läuft (siehe 5).
Die Förderbänder 14 werden
mittels einer (nicht abgebildeten) Antriebsvorrichtung in einer
Transport- oder Zuführrichtung
angetrieben oder betätigt,
und zwar mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit der
Bahn 5 und der Bögen 2 angepasst
ist. Die Vakuummittel 12, 13 und ihre Förderbänder 14 divergieren
etwas zur Haupttransportrichtung A, und der dazwischen liegende
Winkel α kann innerhalb
eines Bereichs von 4–8° liegen,
was bedeutet, dass der Winkel zwischen der genannten Haupttransportrichtung
A und jeder Seitwärtsrichtung B,
C innerhalb eines Bereichs von 2–4° liegt. Der Winkel α kann jedoch
auch innerhalb eines größeren Bereichs
liegen.
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Jedes
Vakuummittel 12, 13 besitzt drei in einer Reihe
fluchtend hintereinander angeordnete Vakuumöffnungen 17, 18 und 19,
in der jeweiligen Seitwärtsrichtung
B und C gesehen. Es ist auch eine andere Anzahl von Vakuumöffnungen
als drei möglich. Das
Förderband 14 hat
eine Anzahl von Vakuumlöchern 20,
die in Längsrichtung
des Förderbandes 14 in
einer Reihe hintereinander angeordnet sind, und diese Vakuumlöcher 20 passieren über die
Vakuumöffnungen 17, 18, 19 der
jeweiligen Vakuummittel 12, 13, wenn das Förderband 14 relativ
zu diesen Vakuummitteln 12, 13 bewegt wird.
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Jedes
Vakuummittel 12 bzw. 13 besitzt ein Kanalsystem 21,
das über
eine Druckluftleitung 22 mit einem Drucklufterzeuger 23 verbunden
ist. Das Kanalsystem 21 ist so beschaffen, dass es Druckluft zu
einem Ejektor 24, d.h. einer Strahlpumpe, die jeder Vakuumöffnungen 17, 18, 19 zugeordnet
ist, leitet. Das Kanalsystem 21 enthält für jede Vakuumöffnung 17, 18, 19 einen
waagerechten Kanal 25, mit dem ein senkrechter Kanal 26 ver bunden
ist. Der Kanal 26 geht in einen waagerechten Ejektorkanal 27 über, der über das
untere Ende eines senkrechten Lochs 28, welches oben mit
der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 kommuniziert,
geführt
wird. Der Ejektorkanal 27 verläuft zu einem Druckluftauslass 29,
durch den die Druckluft aus dem Ejektor 24 ausströmt.
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Wird
der Ejektor 24 aktiviert, fließt Druckluft durch die Kanäle oder
Durchgänge 25, 26 in
seinen Ejektorkanal 27. Da die Geschwindigkeit des Druckluft-Strahls
D (7) in diesem Ejektorkanal 27 hoch ist,
wird von jeder Vakuumöffnung 17, 18 19 durch das
senkrechte Loch 28 Luft dort hinein gesaugt, wodurch in
jeder Vakuumöffnung 17, 18, 19 und
in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 20 im Förderband 14 ein
Vakuum, d.h. ein Unterdruck, erzeugt wird.
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Es
ist eine Vakuumsteuervorrichtung 30 vorgesehen, die dafür sorgt,
das entweder ein Vakuum in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und
den Vakuumlöchern 20 im
Förderband 14 an
diesen Vakuumöffnungen
vorhanden ist, oder die dieses Vakuum unterbricht oder abbaut. Die
Vakuumsteuervorrichtung 30 enthält an jedem Ejektor 24 eine
Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung 31, um
Druckluft vom Drucklufterzeuger 23 der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18 19 zuzuführen, um
das darin und in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 20 im
Förderband 14 vorhandene
Vakuum schnell und wirksam abzubauen. Jede Vakuumunterbrechungs-
oder Vakuumabbauvorrichtung 31 enthält ein Ventil 32,
vorzugsweise ein Elektroventil, durch das Druckluft von einem Durchgangszweig 25a des
waagerechten Kanals 25 in einen waagerechten Kanal 33,
dessen Öffnung 34 sich
oben am senkrechten Loch 28 befindet, passieren kann. Wird das
Ventil 32 geschlossen, so wird auch die Verbindung zwischen den
Kanälen
oder Durchgängen 25a, 33 geschlossen,
und die Druckluft fließt
durch den senkrechten Kanal 26 zum Ejektorkanal 27,
was eine Ejektorwirkung im Ejektor 24 und dadurch die Erzeugung
eines Vakuums in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und
folglich in den Vakuumlöchern 20 im
Förderband 14,
die mit der betreffenden Vakuumöffnung
kommunizieren, zur Folge hat. Wird das Ventil 32 geöffnet, fließt Druckluft
durch die Kanäle 25a, 33 zum
senkrechten Loch 28 und unterbricht sofort das darin vorhandene
Vakuum und dadurch auch das Vakuum in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 sowie
in den Vakuumlöchern 20 im
Förderband 14, die
mit der betreffenden Vakuumöffnung
kommunizieren. Vorzugsweise erzeugt die Druckluft in diesem Fall
einen gewissen zusätzlichen
Druck oder einen Überdruck
im senkrechten Loch 28 und in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und
dadurch in den Vakuumlöchern 20 im
Förderband 14,
die mit der betreffenden Vakuumöffnung
kommunizieren. Dies ist in 7 durch
einen Pfeil E markiert.
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Die
Einstellung der Ventile 32 in Vakuumerzeugungs- oder Vakuumunterbrechungspositionen wird
mit Hilfe einer Vakuumsteuereinheit 35 gesteuert, die so
programmiert werden kann, dass ein Vakuum in einer Vakuumöffnung 17, 18, 19 vorhanden
ist oder nicht.
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Die
weiter oben beschriebene Vakuumsteuervorrichtung 30 kann
so programmiert werden, dass die Förderbänder 14 der Vakuummittel 12, 13 abwechselnd
einen oder mehrere Bögen 2 in
den verschiedenen Seitwärtsrichtungen
B oder C ergreifen oder mit ihnen in Eingriff kommen und transportieren oder
zuführen,
um die Bögen 2 oder
Stapel 2A, 2B von Bögen in der Stapelvorrichtung 11 in
seitlich zueinander versetzten Positionen zu positionieren. Wenn
z.B. seitlich zueinander versetzte Stapel 2A, 2B von
Bögen,
die je drei Bögen
enthalten, in der Stapelvorrichtung 11 gebildet werden
sollen, wird die Vakuumsteuereinheit 35 für eine Steuerung
des Vakuumerzeugers V wie folgt programmiert. Zuerst wird ein Vakuum
in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des Vakuummittels 12 und
dadurch in den Vakuumlöchern 20 in
seinem Förderband 14 erzeugt,
nicht jedoch in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des
Vakuummittels 13 und dadurch auch nicht in den Vakuumlöchern 20 in
seinem Förderband 14.
Wenn der erste Bogen 2 zwecks Seitwärtsbewegung zur Vorrichtung 10 transportiert
oder zugeführt
wird, ergreift das Förderband 14 des
Vakuummittels 12 aufgrund des Vakuums in seinen Vakuumlöchern 20 diesen
Bogen 2 oder kommt mit ihm in Eingriff und transportiert
ihn in Seitwärtsrichtung
B. Die folgenden zwei Bögen 2 werden
ebenfalls in Seitwärtsrichtung
B bewegt, um in der Stapelvorrichtung 11 einen aus drei
Bögen 2 bestehenden
Stapel 2A zu bilden. Dann wird stattdessen ein Vakuum in
den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des
Vakuummittels 13 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 in
seinem Förderband 14 erzeugt, während die
Vakuumerzeugung in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des
Vakuummittels 12 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 in
dessen Förderband 14 aufhört oder
unterbrochen wird. Hierdurch kommt der nächste Bogen, der zwecks Seitwärtsbewegung
zur Vorrichtung 10 zugeführt wird, in Eingriff und wird
durch das Förderband 14 des
Vakuummittels 13 in Seitwärtsrichtung C transportiert,
ebenso wie die folgenden zwei Bögen 2,
so dass ein aus drei Bögen 2 bestehender
Stapel 2B, der zum Stapel 2A seitlich versetzt
ist, in der Stapelvorrichtung 11 gebildet wird. Diese abwechselnde
Seitwärtsbewegung wird
fortgesetzt, bis eine benötigte
Anzahl von zueinander seitlich versetzten Stapeln 2A, 2B in
der Stapelvorrichtung 11 gebildet worden sind.
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Die
Vakuumsteuervorrichtung 30 kann so programmiert werden,
dass der Vakuumerzeuger V ein Vakuum erzeugt oder dass er ein Vakuum
nicht erzeugt oder es unterbricht, und zwar z.B. auf folgende Arten:
- A) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im
ersten Vakuummittel 12 und wird gleichzeitig erzeugt oder
wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens einer der folgenden
Vakuumöffnungen 18, 19 in
diesem ersten Vakuummittel 12. Ein Vakuum wird nicht erzeugt
oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens der ersten Vakuumöffnung 17 der
Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im
zweiten Vakuummittel 13.
- B) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im
zweiten Vakuummittel 13 und wird gleichzeitig nicht erzeugt
oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens einer der nachfolgenden
Vakuumöffnungen 18, 19 in
diesem zweiten Vakuummittel 13. Ein Vakuum wird gleichzeitig nicht
erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens der ersten
Vakuumöffnung 17 der Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im
ersten Vakuummittel 12.
- C) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im
zweiten Vakuummittel 13 und in mindestens einer der nachfolgenden
Vakuumöffnungen 18, 19 in
diesem zweiten Vakuummittel 13. Ein Vakuum wird gleichzeitig
nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in den Vakuumöffnungen 17–19 im
ersten Vakuummittel 12.
- D) und E) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im
ersten Vakuummittel 12 und wird nicht erzeugt oder wird
gleichzeitig unterbrochen in der ersten Vakuumöff nung 17 im zweiten
Vakuummittel 13, während
es gleichzeitig erzeugt wird in einer oder beiden der anderen Vakuumöffnungen 18, 19 im
zweiten Vakuummittel 13, oder umgekehrt.
- F) und G) Ein Vakuum wird erzeugt in allen Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im
ersten Vakuummittel 12, wird jedoch gleichzeitig nicht
erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in allen Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im
zweiten Vakuummittel 13, oder umgekehrt.
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Die
Vakuumsteuervorrichtung 30 kann so programmiert werden,
dass der Vakuumerzeuger V ein Vakuum in anderer Reihenfolge erzeugt
bzw. nicht erzeugt, je nach Größe der Bögen 2 relativ
zur Länge
der Förderbänder 14 und/oder
der Vorschubgeschwindigkeit oder je nach anderen Gegebenheiten.
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Die
Vakuumsteuervorrichtung 30 kann den Vakuumerzeuger V auch
so steuern, dass ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 erzeugt wird,
wenn die vorderen Abschnitte eines Bogens 2 während des
Transports durch das Förderband 14 über diese
Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 ragen, und
so, dass die Erzeugung des Vakuums unterbrochen wird, wenn diese
vorderen Abschnitte des Bogens 2 ihre Positionen über diesen
Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 wieder
verlassen. Ferner kann die Vakuumsteuervorrichtung 30 den
Vakuumerzeuger V so steuern, dass ein Vakuum in einer solchen Vakuumöffnung 19,
in deren Ausdehnung sich die hinteren Abschnitte eines Bogens 2 befinden,
unterbrochen oder abgebaut wird, wenn die vorderen Abschnitte des
Bogens 2 das Förderband 14,
das diesen Bogen 2 transportiert, verlassen, z.B. wenn
dieser Bogen vom Förderband
an die Stapelvorrichtung 11 weitergegeben wird. Diese Funktionen können alternativ durch
eine besondere Form und/oder eine besondere Lage der Vakuumöffnungen 17–19 erzielt
werden.
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Es
ist möglich,
dass zwei Förderbänder 14 so
nahe beieinander liegen, dass die Bögen 2 so groß sein können, dass
sie sich während
des Transports auf einem der Förderbänder 14 mindestens während eines
Teils ihres Transport auf diesem Förderband 14 über dem
anderen Förderband 14 bewegen.
Bei einer solchen relativen Lage der Förderbänder 14 ist es wichtig,
dass die Vakuumsteuervorrichtung 30 das Vakuum so steuert,
dass es nur in dem Förderband 14,
das die Bögen
transportiert, vorhanden ist und dass in dem anderen Förderband 14 kein Vakuum
vorhanden ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Transport
der Bögen 2 auf
einem Förderband 14 nicht
durch ein Vakuum im anderen Förderband 14 gestört wird.
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Die
Transportvorrichtung 9 der Anlage 1 beinhaltet
mehrere, z.B. sechs Förderbänder 9a,
die nebeneinander angeordnet sind. Diese Förderbänder 9a erstrecken
sich um in 8 dargestellte Vakuummittel 9b herum.
Jedes Vakuummittel 9b hat eine erste Vakuumöffnung 9c und
eine zweite Vakuumöffnung 9d,
die eine längliche
Form haben und in der Haupttransportrichtung A der Bögen 2 in
einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Die erste Vakuumöffnung 9c hat
geschlossene Endabschnitte 9ca und 9cb, während die
zweite Vakuumöffnung 9d einen
in Haupttransportrichtung A gesehen vorderen Endabschnitt 9da hat,
der geschlossen ist, aber einen offenen hinteren Endabschnitt 9db.
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Die
Vakuummittel 9b sind Teil eines Vakuumerzeugers VA, der
so beschaffen ist, dass er ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 9c, 9d,
und dadurch in Vakuumlöchern 9e in
den Förderbändern 9a, erzeugt,
so dass Bögen 2,
die zur Transportvorrichtung 9 transportiert werden, mit
den Förderbändern 9a in
Eingriff gelangen und mit ihnen in Kontakt gehalten werden, um durch
diese Transportvorrichtung 9 hindurch transportiert zu
werden.
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Die
dargestellte Ausführungsform
des Vakuumerzeugers VA beinhaltet einen Drucklufterzeuger 9f,
der mit einem Ejektor 9g an jeder Vakuumöffnung 9c, 9d zusammenwirkt.
Der Ejektor 9g kann in den Vakuummitteln 12 und/oder 13,
die vorzugsweise von länglicher
Form sind und über
die das Förderband 9a läuft, untergebracht
werden. Dadurch befindet sich der Ejektor 9g nahe am Förderband 9a,
was, unter anderem, eine einfache Konstruktion bewirkt, da keine
langen Kanäle
oder Durchgänge
zwischen dem Ejektor 9g und dem Förderband 9a erforderlich sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform
befindet sich der Ejektor 9g in einem Vakuummittel 12 und/oder 13 in
Form einer länglichen
Leiste, welche die Rollen 15, 16 enthält, um die
das Förderband 9a herum
läuft.
Somit ist der Drucklufterzeuger 9f an jeder Vakuumöffnung 9c, 9d durch
einen Kanal 9h mit dem Ejektor 9g verbunden, so
dass in einem Ejektordurchgang 9k ein Druckluft-Strahl
D mit hoher Geschwindigkeit gebildet wird. Dieser Druckluft-Strahl
D erzeugt ein Vakuum in einem senkrechten Loch 9m, dessen
oberes Ende mit jeder Vakuumöffnung 9c, 9d kommuniziert,
wodurch ein Vakuum, d.h. ein Unterdruck, auch in jeder Vakuumöffnung 9c, 9d sowie
in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 9e erzeugt wird.
Die Druckluft verlässt
den Ejektor 9g durch einen Druckluftauslass 9n.
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Es
kann eine Vorrichtung vorhanden sein, die ein Vakuum am Anfang eines
Vakuummittels 9b, in Haupttransportrichtung A gesehen,
erzeugt, während
sie am Ende des Vakuummittels 9b ein geringeres oder gar
kein Vakuum erzeugt, so dass ein Vakuum erzeugt wird in Vakuumlöchern 20 in
einem Förderband 14,
das um das Vakuummittel 9b herum läuft, wenn diese Vakuumlöcher 20 den
Anfang eines Vakuummittels 9b passieren, aber ein geringeres oder
gar kein Vakuum erzeugt wird, wenn diese Vakuumlöcher 20 das Ende des
Vakuummittels 9b passieren.
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Da
die erste Vakuumöffnung 9c geschlossene
Endabschnitte 9ca, 9cb hat, während die zweite Vakuumöffnung 9d einen
offenen Endabschnitt 9db hat, kann veranlasst werden, dass
die Vakuumwirkung in der ersten Vakuumöffnung 9c größer ist
als in der zweiten Vakuumöffnung 9d.
Da sich der offene Endabschnitt 9db der zweiten Vakuumöffnung 9d am hinteren
Ende 9ba des Vakuummittels 9b befindet, d.h. an
demjenigen Ende, das – in
Haupttransportrichtung A gesehen – sich dort befindet, wo die
Bögen 2 das
Förderband 9a verlassen,
ist die Vakuumwirkung am hinteren Endabschnitt 9db der
Vakuumöffnung 9d geringer
als an ihrem vorderen Endabschnitt 9da. Dadurch wird erreicht,
dass die Vakuumwirkung am Anfang der Vakuumöffnung 9d am größten ist,
aber zu ihrem Endabschnitt 9db hin abnimmt und dadurch
die über
die Vakuumöffnungen 9c, 9d der
Förderbänder 9a transportierten
Bögen 2 der
Wirkung eines stetig abnehmenden Vakuums unterworfen sind, bis sie
die Förderbänder 9a verlassen.
Dieser Effekt kann noch verbessert werden, wenn sich das senkrechte
Loch 9m des Vakuumerzeugers VA an der zweiten Vakuumöffnung 9d näher am ersten
Endabschnitt 9da dieser zweiten Vakuumöffnung 9d als an ihrem
zweiten Endabschnitt 9db befindet. Das Vakuummittel 9b kann
natürlich
auch eine andere Anzahl von Vakuumöffnungen als zwei haben.
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Bei
der in 2 dargestellten Ausführungsform enthält die Stapelvorrichtung 11 einen
Bogenförderer 11a zur
Aufnahme seitwärts
bewegter Bögen 2 von
der Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 und
zur Übergabe
dieser Bögen
an einen ersten oder zweiten Stapeltisch 11b, 11c,
so dass darauf gemäß 3 Stapel 2A, 2B von
Bögen gebildet
werden. Die Stapelvorrichtung 11 enthält ferner eine erste Hubvorrichtung 11d,
die jeweils einen Stapeltisch 11b oder 11c aufnehmen
und allmählich
absenken kann, während
die Stapel 2A, 2B von Bögen gebildet werden. Die erste
Hubvorrichtung 11d kann den Stapeltisch 11b oder 11c auf
einen Stapelförderer 11e absenken,
das dafür
ausgelegt ist, die Stapel 2A, 2B vom jeweiligen
Stapeltisch 11b, 11c weg zu transportieren. Der
Stapelförderer 11e enthält eine
Anzahl von Förderbändern 11f,
und jeder Stapeltisch 11b, 11c besitzt längliche
Löcher 11g für diese
Förderer 11f.
Die erste Hubvorrichtung 11d kann den jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c relativ
zum Stapelförderer 11e so
weit absenken, dass dessen Förderbänder 11f von
unten nach oben durch die Löcher 11g im
jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c ragen. Dadurch
positionieren sich die auf dem jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c liegenden
Stapel 2A, 2B stattdessen auf den Förderbändern 11f (siehe 14),
die sie von dem Stapeltisch 11b, 11c weg transportieren.
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Es
ist eine untere Transfervorrichtung 11h vorgesehen, welche
die Stapeltische 11b, 11c von der ersten Hubvorrichtung 11d zu
einer zweiten Hubvorrichtung 11k bewegt, die geeignet ist,
diese Stapeltische aufzunehmen. Dies kann geschehen, wenn der jeweilige
Stapeltisch 11b, 11c vom Stapelförderer 11e losgelöst wurde,
und kann mittels der ersten Hubvorrichtung 11d durchgeführt werden,
indem diese den Stapeltisch 11b, 11c etwas anhebt,
bis er sich vom Stapelförderer 11e löst. Die
zweite Hubvorrichtung 11k ist vorgesehen, um den jeweiligen
Stapeltisch 11b, 11c aufwärts aus seiner Zusammenwirkung
mit der unteren Transfervorrichtung 11h in eine Bereitschaftsstellung
BL zu bringen, in der er sich knapp unterhalb des Bogenförderers 11a befindet (siehe 11).
Während
dieser Bewegung ist der Stapeltisch 11b bzw. 11c ebenfalls
in Zusammenwirkung mit einer oberen Transfervorrichtung 11m gebracht
worden. Dies wird erreicht, indem die obere Transfervorrichtung 11m mit
mindestens einem nach unten gerichteten Antrieb 11n versehen
wird, der durch Anheben des jeweiligen Stapeltisches 11b, 11c in
dessen Bereitschaftsstellung in ein Loch 11p in diesem
Stapeltisch eingeführt
wird.
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Die
obere Transfervorrichtung 11m ist vorgesehen, um den jeweiligen
Stapeltisch 11b, 11c mit hoher Geschwindigkeit
in eine Richtung zu bewegen, die parallel oder im Wesentlichen parallel
zu der Richtung verläuft,
in die der Bogenförderer 11a die Bögen 2 von
der Bereitschaftsstellung BL in eine Empfangsstellung ML (13)
transportiert (Pfeil R; 12). Während dieser
Bewegung teilt oder schneidet der jeweilige Stapeltisch 11b, 11c den Strom
AS1 und/oder AS2 von Bögen
so zwischen zwei Bögen,
dass das Stapeln auf dem einem Stapeltisch unterbrochen wird und
das Stapeln auf demjenigen Stapeltisch, der in den Strom AS1 und/oder
AS2 von Bögen
hinein bewegt wurde, beginnt.
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Während dieser
Bewegung des jeweiligen Stapeltisches 11b, 11c in
den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen
hinein gerät
der betreffende Stapeltisch 11b, 11c mit der ersten
Hubvorrichtung 11d in Zusammenwirkung. Wenn das Stapeln
auf dem Stapeltisch, der in den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen hinein
bewegt wurde, beginnt, wird dieser Stapeltisch von der ersten Hubvorrichtung 11d abgesenkt
und dadurch aus der Zusammenwirkung mit dem Antrieb 11n der
oberen Transfervorrichtung 11m gebracht. Die obere Transfervorrichtung 11m kann dann
zurückgesetzt
werden, um einen Stapeltisch 11b aufzunehmen, der von der zweiten
Hubvorrichtung 11k in die Bereitschaftsstellung BL gehoben wird.
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In 11–14 wird
die Funktion der Stapelvorrichtung 1 im Einzelnen dargestellt. 11 zeigt
das Stapeln von Bögen 2 auf
dem ersten Stapeltisch 11b, der sich in einer Empfangsstellung
ML befindet und allmählich
abgesenkt wird. Der zweite Stapeltisch 11c befindet sich
in seiner Bereitschaftsstellung BL und wirkt mit der oberen Transfervorrichtung 11m zusammen.
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12 zeigt,
wie der andere, zweite Stapeltisch 11c von der oberen Transfervorrichtung 11m in Richtung
des Pfeils R bewegt wird, wodurch dieser zweite Stapeltisch 11c zwischen
zwei Bögen 2 im Strom
AS1 und/oder AS2 von Bögen
bewegt oder transferiert wird. Dieser Strom wird dann so geteilt, dass
das Stapeln von Bögen 2 auf
dem ersten Stapeltisch 11b unterbrochen wird und das Stapeln
von Bögen
auf dem zweiten Stapeltisch 11c beginnt, ohne dass der
Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen unterbrochen
werden muss.
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13 zeigt,
wie der erste Stapeltisch 11b mit den fertigen Stapeln 2A, 2B abgesenkt
wird und wie das Stapeln auf dem zweiten Stapeltisch 11c durchgeführt wird.
Der zweite Stapeltisch 11c wurde abgesenkt, so dass er
sich nicht mehr mit der oberen Transfervorrichtung 11m in
Eingriff befindet, d.h. er befindet sich unterhalb des Antriebs 11n.
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14 zeigt,
wie der erste Stapeltisch 11b relativ zum Stapelförderer 11e abgesenkt
wird, so dass die Stapel 2A, 2B von oben auf das
Förderband 11f des
Stapelförderers 11e gesetzt
wurden, um dadurch die Stapel 2A, 2B vom ersten
Stapeltisch 11b weg zu transportieren. Außerdem wurde
die obere Transfer vorrichtung 11m zurückgesetzt, so dass sie in Zusammenwirkung
mit dem ersten Stapeltisch 11b gebracht werden kann, wenn
dieser Stapeltisch in die Bereitschaftsstellung BL angehoben wird.
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Auf
diese Weise können
beide Stapeltische 11b, 11c dazu gebracht werden,
die Ströme
AS1 und AS2 von Bögen
abwechselnd zu unterbrechen, so dass sich immer einer der Stapeltische 11b, 11c in Empfangsstellung
befindet, um die Bögen 2 aufzunehmen,
während
sich der andere Stapeltisch 11b, 11c in einer
Bereitschaftsstellung BL zum schnellen Transfer oder Bewegung in
einen Strom von Bögen befindet.
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Die
Hubvorrichtungen 11d, 11k und die Transfervorrichtungen 11h, 11m können Endlosbänder für die Bewegung
der Stapeltische 11b, 11c enthalten, aber diese
Vorrichtungen können
natürlich auch
anders konstruiert sein. Wenn die obere Transfervorrichtung 11m einen
Antrieb 11n hat, kann dieser Antrieb auf dem Endlosband
der Transfervorrichtung 11m angebracht sein.
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Wenn
nötig,
können
natürlich
mehr als zwei Stapeltische in der Stapelvorrichtung 11 sein.
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In 10 ist
dargestellt, dass die Transportvorrichtung 9 die Bögen 2 in
mindestens 2 Strömen AS1
und AS2 von Bögen
transportieren oder zuführen
kann. Die Bögen 2 im
Strom AS1 werden zu einem ersten Paar TB1 von Förderbändern transportiert und die
Bögen 2 im
Strom AS2 zu einem zweiten Paar TB2 von Förderbändern, zur Seitwärtsbewegung
der Bögen
in jedem Strom AS1, AS2 von Bögen zueinander
und bilden dadurch zwei verschiedene Gruppen von Stapeln nebeneinander.
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Die
Förderbänder 14 in
jedem Paar TB1, TB2 von Förderbändern sind
so montiert, dass die Winkel zwischen dem jeweiligen Förderband 14 und einer
Mittellinie CL zwischen diesen Förderbändern gleich
oder im Wesentlichen gleich sind. Die Paare TB1, TB2 von Förderbändern sind
relativ zueinander so angebracht, dass ihre Mittellinien CL – in Haupttransportrichtung
A gesehen – divergieren.
Der Winkel δ zwischen
der Mittellinie CL und der Haupttransportrichtung A ist vorzugsweise
größer als
2° und kleiner
als 30°.
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Da
die Paare TB1, TB2 von Förderbändern so
montiert sind, dass ihre Mittellinien CL in einem Winkel δ zueinander
stehen, ist es möglich,
zwei Gruppen von Stapeln nebeneinander zu bilden, und wenn mehr
als zwei Paare von Förderbändern vorhanden
sind, können
mehr als zwei Gruppen von Stapeln nebeneinander gebildet werden.
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Durch
Betrieb der beiden Förderbänder 14 in jedem
Paar TB1, TB2 von Förderbändern ist
es möglich,
mehr solcher Gruppen von Stapeln nebeneinander zu bilden, bei denen
jede Gruppe von Stapeln mehrere, zueinander seitlich versetzte Stapel 2A, 2B enthält. Durch
Betrieb nur eines Förderbandes 14 in mindestens
einem Paar TB1 und/oder TB2 von Förderbändern können mehrere Gruppen von Stapeln nebeneinander
gebildet werden, bei denen die Bögen 2 innerhalb
der Gruppen von Stapeln nicht seitlich zueinander versetzt sind.
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Die
oben beschriebene Vorrichtung kann innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche hinsichtlich
Betrieb und Konstruktion variieren. Als Beispiele für nicht
näher beschriebene
Alternativen ist zu erwähnen,
dass der Vakuumerzeuger V und/oder VA ein Vakuum auf andere Arten
als durch Druckluft und mit anderen Vorrichtungen als den Ejektoren 24 bzw. 9g erzeugen
kann und dass die Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung 31 das
vorhandene Vakuum auf andere Arten als durch Druckluft unterbrechen
kann, und wenn ein Vakuum unterbrochen oder abgebaut wird, kann
dies auf andere Arten als durch Druckluft geschehen. Auch kann jedes
Vakuummittel 12, 13 bzw. 9b mit einer
anderen Anzahl von Vakuumöffnungen 17, 18, 19 bzw. 9c, 9d als
der in den Zeichnungen dargestellten Anzahl versehen werden, und
diese Vakuumöffnungen
können vorzugsweise
länglich
sein und in einer Reihe fluchtend hintereinander angeordnet sein.
Außerdem
ist zu erwähnen,
dass sich die Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 in
der Anlage 1 in einer anderen Position als der gezeigten
befinden kann, sie kann eine andere geeignete Anzahl von Förderbändern 14 als
die gezeigte enthalten, und sie kann Förderbänder 14 enthalten,
die stattdessen über
einer Reibplatte montiert sind und die die Bögen auf dieser Reibplatte transportieren
und seitlich bewegen. Schließlich
ist noch zu erwähnen,
dass die Drucklufterzeuger 23 bzw. 9f ein und
dieselbe Vorrichtung sein können.
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Auch
können
sich in der Anlage 1 mehr als eine Transportvorrichtung 9 befinden,
und/oder diese Transportvorrichtung oder Transportvorrichtungen 9 können sich
an anderen Orten in der Anlage 1 befinden. Jede Transportvorrichtung 9 kann
sechs oder eine andere geeignete Anzahl von Förderbändern 9a mit dazugehörigen Vakuummitteln 9b enthalten.