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DE60110102T2 - Vorrichtung zur lateralen bewegung von bögen - Google Patents

Vorrichtung zur lateralen bewegung von bögen Download PDF

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DE60110102T2
DE60110102T2 DE60110102T DE60110102T DE60110102T2 DE 60110102 T2 DE60110102 T2 DE 60110102T2 DE 60110102 T DE60110102 T DE 60110102T DE 60110102 T DE60110102 T DE 60110102T DE 60110102 T2 DE60110102 T2 DE 60110102T2
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DE
Germany
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vacuum
sheets
bows
conveyor belts
serves
Prior art date
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DE60110102T
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English (en)
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DE60110102D1 (de
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Leif Ingelsten
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Stralfors AB
Original Assignee
Stralfors AB
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Publication date
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Publication of DE60110102T2 publication Critical patent/DE60110102T2/de
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    • B65H31/30Arrangements for removing completed piles
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Seitwärtsbewegung von Bögen während deren Transports zu einer Stapelvorrichtung, so dass die Bögen in der Stapelvorrichtung seitlich zueinander versetzte Positionen einnehmen.
  • Es ist ein Hochgeschwindigkeitsdrucker vorhanden, zum Bedrucken von Bögen oder einer kontinuierlichen Bahn, die dann in Bögen geschnitten wird.
  • Die Vorrichtung enthält mindestens ein Paar Förderbänder, die relativ zu einer Haupttransportrichtung divergieren, so dass sie Bögen in verschiedenen Richtungen seitwärts zu dieser Haupttransportrichtung bewegen können.
  • Es ist eine Greif- und Kontakthalte-Vorrichtung vorhanden, so dass die Förderbänder Bögen ergreifen oder mit ihnen in Eingriff kommen und sie mit diesen Förderbändern in Kontakt halten können, damit sie von diesen transportiert werden.
  • Vorrichtungen zur Seitwärtsbewegung von Bögen oder Stapeln von Bögen während deren Transports zu einer Stapelvorrichtung sind bereits aus US 5 540 370 bekannt. Bei diesen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik werden Förderbänder für eine Seitwärtsbewegung der Bögen zueinander verwendet. Um die Bögen zwischen verschiedenen Förderbändern zu verschieben und die Bögen mit diesen in Kontakt zu halten, werden Kugeln, die magnetischen Kräften ausgesetzt sind, verwendet. Solche Vor richtungen sind jedoch nicht geeignet, wenn kontinuierliche Bahnen von Bögen oder einzelne Bögen mit hoher Geschwindigkeit, z.B. 2 m/s, durch Hochgeschwindigkeitsdrucker, z.B. Laser-Drucker transportiert werden sollen, um kontinuierliche Bahnen von Bögen oder einzelne Bögen zu bedrucken.
  • In DE 198 19 736 werden Vorrichtungen mit Förderbändern beschrieben, die ein Vakuum zum Ergreifen und Transportieren von Bögen verwenden. Diese Transportbänder sind so ausgelegt, dass sie Bögen von zwei Stapeln zu einem einzigen Stapel zusammenführen und keine verschiedenen Stapel von Bögen bilden.
  • In US 4 572 497 werden Vorrichtungen mit Förderbändern beschrieben, die ein Vakuum zum Ergreifen und Transportieren von Bögen verwenden. Diese Transportbänder sind so ausgelegt, dass sie Bögen seitwärts bewegen und keine verschiedenen Stapel von Bögen bilden.
  • US 5 133 543 betrifft Vorrichtungen, in denen Bögen mit Hilfe von Förderbändern transportiert werden und durch ein Vakuum mit diesen in Kontakt gehalten werden. Diese Transportbänder sind nicht für die Seitwärtsbewegung von Bögen relativ zueinander ausgelegt, sondern haben divergierende Förderbänder zum Ausbreiten der Bögen. Die Vorrichtungen sind nicht geeignet zur Verwendung im Zusammenhang mit Hochgeschwindigkeitsdruckern, die hohe Vorschubgeschwindigkeiten der Bahnen von Bögen oder einzelnen Bögen erfordern.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu bieten, die in der Lage ist, Bögen mit so hoher Geschwindigkeit seitwärts zu bewegen, dass sie zur Verwendung im Zusammenhang mit Hochgeschwindigkeitsdruckern geeignet ist.
  • Dies wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des im Folgenden genannten Anspruchs 1 erreicht.
  • Da die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Seitwärtsbewegung der Bögen ein Vakuum verwendet, können diese Bögen bei hoher Geschwindigkeit bewegt oder verschoben werden. Durch zusätzliche Verwendung einer Vakuumsteuervorrichtung, die steuert, dass ein Vakuum in dem einem, jedoch nicht in dem anderen Förderband erzeugt wird, ist gewährleistet, dass die auf dem einen Förderband transportierten Bögen nicht von dem anderen beeinträchtigt werden können, was besonders wichtig ist, wenn die Förderbänder nahe beieinander liegen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden näher beschrieben, unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die Teil einer Anlage zum Bedrucken von Bögen in einem Hochgeschwindigkeitsdrucker ist,
  • 2 eine schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Teil der Anlage von 1,
  • 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Teil der Anlage von 1,
  • 4 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Teil der Anlage von 1,
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Vakuummittels, das Teil der Anlage von 1 ist,
  • 6 eine Draufsicht von Teilen des Vakuummittels von 5,
  • 7 eine Seitenansicht des Vakuummittels von 6,
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Vakuummittels, das Teil der Anlage von 1 ist,
  • 9 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Teils des Vakuummittels von 8,
  • 10 eine Draufsicht auf eine alternative Seitwärtsbewegungs-Vorrichtung, die Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist und
  • 11-14 schematische Seitenansichten von Teilen einer Stapelvorrichtung, die Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, wobei verschiedene Teile der Stapelvorrichtung verschiedene Positionen haben.
  • 1 zeigt eine Anlage 1 zum Bedrucken von Bögen 2, wobei diese Anlage 1 einen Abrollständer 3 umfasst mit einer Rolle 4 Papier oder eines anderen geeigneten Materials, das als kontinuierlich laufende Bahn 5 von dem Abrollständer 3 einem Hochgeschwindigkeitsdrucker 6, z.B. Laser-Drucker, zum Bedrucken zugeführt wird. Unter Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 ist ein Drucker zu verstehen, der in der Lage ist, die laufende Bahn 5 zu bedrucken, wenn diese Bahn den Drucker mit hoher Geschwindigkeit, z.B. 2 m/s oder noch mehr, durchläuft. Nachdem die Bahn 5 im Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 bedruckt worden ist, wird sie zu einer Schneidvorrichtung 7 geführt, in der die Bahn 5 durch rotierbar montierbare Messer 8 in Bögen 2 Bahn 5 durch rotierbar montierbare Messer 8 in Bögen 2 geschnitten wird. Von der Schneidvorrichtung 7 aus werden die Bögen 2 kontinuierlich einer Transportvorrichtung 9 zugeführt, welche die Bögen 2 einer Vorrichtung 10 zuführt, zwecks deren Seitwärtsbewegung in relativ zu einer Haupttransportrichtung A entgegengesetzte Seitwärtsrichtungen B, C (siehe 3). Die Seitwärtsbewegung der Bögen 2 in Seitwärtsrichtungen B, C erfolgt zwecks Positionierung der Bögen oder Stapel 2A, 2B von Bögen 2 in seitlich zueinander versetzten Positionen in einer Stapelvorrichtung 11, in welche die Bögen 2 von der Seitwärtsbewegungs-Vorrichtung 10 aus transportiert werden. Grundsätzlich liegen die seitwärts bewegten oder verschobenen Stapel 2A, 2B übereinander, und es können mehr als zwei solche übereinander liegenden Stapel 2A, 2B vorhanden sein.
  • Anlage 1 kann eine (nicht abgebildete) Vorrichtung nach dem Stand der Technik enthalten, zum Übereinander-Positionieren von zwei Bahnen 5, die durch den Hochgeschwindigkeitsdrucker 6 geführt werden und in der Schneidvorrichtung 7 in Doppelbögen geschnitten werden, die von der Transportvorrichtung 9 zur Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 transportiert werden, in der die Doppelböden seitwärts bewegt oder verschoben werden. Dann werden die Doppelbögen zur Stapelvorrichtung 11 transportiert, in der diese Doppelbögen gestapelt werden. Schließlich können drei oder vier Bahnen übereinander positioniert und in derselben Weise behandelt werden.
  • Die Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 beinhaltet einen Vakuumerzeuger V, der mindestens ein Paar Vakuummittel 12, 13 oder eine andere geeignete Anzahl von Paaren von Vakuummitteln, z.B. drei Paare (siehe 3), besitzt. An jedem Vakuummittel 12 und 13 befindet sich ein Endlosförderband 14, das um Rollen 15, 16 an entgegengesetzten Endabschnitten der Vakuummittel 12 bzw. 13 herum läuft (siehe 5). Die Förderbänder 14 werden mittels einer (nicht abgebildeten) Antriebsvorrichtung in einer Transport- oder Zuführrichtung angetrieben oder betätigt, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit der Bahn 5 und der Bögen 2 angepasst ist. Die Vakuummittel 12, 13 und ihre Förderbänder 14 divergieren etwas zur Haupttransportrichtung A, und der dazwischen liegende Winkel α kann innerhalb eines Bereichs von 4–8° liegen, was bedeutet, dass der Winkel zwischen der genannten Haupttransportrichtung A und jeder Seitwärtsrichtung B, C innerhalb eines Bereichs von 2–4° liegt. Der Winkel α kann jedoch auch innerhalb eines größeren Bereichs liegen.
  • Jedes Vakuummittel 12, 13 besitzt drei in einer Reihe fluchtend hintereinander angeordnete Vakuumöffnungen 17, 18 und 19, in der jeweiligen Seitwärtsrichtung B und C gesehen. Es ist auch eine andere Anzahl von Vakuumöffnungen als drei möglich. Das Förderband 14 hat eine Anzahl von Vakuumlöchern 20, die in Längsrichtung des Förderbandes 14 in einer Reihe hintereinander angeordnet sind, und diese Vakuumlöcher 20 passieren über die Vakuumöffnungen 17, 18, 19 der jeweiligen Vakuummittel 12, 13, wenn das Förderband 14 relativ zu diesen Vakuummitteln 12, 13 bewegt wird.
  • Jedes Vakuummittel 12 bzw. 13 besitzt ein Kanalsystem 21, das über eine Druckluftleitung 22 mit einem Drucklufterzeuger 23 verbunden ist. Das Kanalsystem 21 ist so beschaffen, dass es Druckluft zu einem Ejektor 24, d.h. einer Strahlpumpe, die jeder Vakuumöffnungen 17, 18, 19 zugeordnet ist, leitet. Das Kanalsystem 21 enthält für jede Vakuumöffnung 17, 18, 19 einen waagerechten Kanal 25, mit dem ein senkrechter Kanal 26 ver bunden ist. Der Kanal 26 geht in einen waagerechten Ejektorkanal 27 über, der über das untere Ende eines senkrechten Lochs 28, welches oben mit der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 kommuniziert, geführt wird. Der Ejektorkanal 27 verläuft zu einem Druckluftauslass 29, durch den die Druckluft aus dem Ejektor 24 ausströmt.
  • Wird der Ejektor 24 aktiviert, fließt Druckluft durch die Kanäle oder Durchgänge 25, 26 in seinen Ejektorkanal 27. Da die Geschwindigkeit des Druckluft-Strahls D (7) in diesem Ejektorkanal 27 hoch ist, wird von jeder Vakuumöffnung 17, 18 19 durch das senkrechte Loch 28 Luft dort hinein gesaugt, wodurch in jeder Vakuumöffnung 17, 18, 19 und in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 20 im Förderband 14 ein Vakuum, d.h. ein Unterdruck, erzeugt wird.
  • Es ist eine Vakuumsteuervorrichtung 30 vorgesehen, die dafür sorgt, das entweder ein Vakuum in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und den Vakuumlöchern 20 im Förderband 14 an diesen Vakuumöffnungen vorhanden ist, oder die dieses Vakuum unterbricht oder abbaut. Die Vakuumsteuervorrichtung 30 enthält an jedem Ejektor 24 eine Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung 31, um Druckluft vom Drucklufterzeuger 23 der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18 19 zuzuführen, um das darin und in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 20 im Förderband 14 vorhandene Vakuum schnell und wirksam abzubauen. Jede Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung 31 enthält ein Ventil 32, vorzugsweise ein Elektroventil, durch das Druckluft von einem Durchgangszweig 25a des waagerechten Kanals 25 in einen waagerechten Kanal 33, dessen Öffnung 34 sich oben am senkrechten Loch 28 befindet, passieren kann. Wird das Ventil 32 geschlossen, so wird auch die Verbindung zwischen den Kanälen oder Durchgängen 25a, 33 geschlossen, und die Druckluft fließt durch den senkrechten Kanal 26 zum Ejektorkanal 27, was eine Ejektorwirkung im Ejektor 24 und dadurch die Erzeugung eines Vakuums in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und folglich in den Vakuumlöchern 20 im Förderband 14, die mit der betreffenden Vakuumöffnung kommunizieren, zur Folge hat. Wird das Ventil 32 geöffnet, fließt Druckluft durch die Kanäle 25a, 33 zum senkrechten Loch 28 und unterbricht sofort das darin vorhandene Vakuum und dadurch auch das Vakuum in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 sowie in den Vakuumlöchern 20 im Förderband 14, die mit der betreffenden Vakuumöffnung kommunizieren. Vorzugsweise erzeugt die Druckluft in diesem Fall einen gewissen zusätzlichen Druck oder einen Überdruck im senkrechten Loch 28 und in der jeweiligen Vakuumöffnung 17, 18, 19 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 im Förderband 14, die mit der betreffenden Vakuumöffnung kommunizieren. Dies ist in 7 durch einen Pfeil E markiert.
  • Die Einstellung der Ventile 32 in Vakuumerzeugungs- oder Vakuumunterbrechungspositionen wird mit Hilfe einer Vakuumsteuereinheit 35 gesteuert, die so programmiert werden kann, dass ein Vakuum in einer Vakuumöffnung 17, 18, 19 vorhanden ist oder nicht.
  • Die weiter oben beschriebene Vakuumsteuervorrichtung 30 kann so programmiert werden, dass die Förderbänder 14 der Vakuummittel 12, 13 abwechselnd einen oder mehrere Bögen 2 in den verschiedenen Seitwärtsrichtungen B oder C ergreifen oder mit ihnen in Eingriff kommen und transportieren oder zuführen, um die Bögen 2 oder Stapel 2A, 2B von Bögen in der Stapelvorrichtung 11 in seitlich zueinander versetzten Positionen zu positionieren. Wenn z.B. seitlich zueinander versetzte Stapel 2A, 2B von Bögen, die je drei Bögen enthalten, in der Stapelvorrichtung 11 gebildet werden sollen, wird die Vakuumsteuereinheit 35 für eine Steuerung des Vakuumerzeugers V wie folgt programmiert. Zuerst wird ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des Vakuummittels 12 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 in seinem Förderband 14 erzeugt, nicht jedoch in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des Vakuummittels 13 und dadurch auch nicht in den Vakuumlöchern 20 in seinem Förderband 14. Wenn der erste Bogen 2 zwecks Seitwärtsbewegung zur Vorrichtung 10 transportiert oder zugeführt wird, ergreift das Förderband 14 des Vakuummittels 12 aufgrund des Vakuums in seinen Vakuumlöchern 20 diesen Bogen 2 oder kommt mit ihm in Eingriff und transportiert ihn in Seitwärtsrichtung B. Die folgenden zwei Bögen 2 werden ebenfalls in Seitwärtsrichtung B bewegt, um in der Stapelvorrichtung 11 einen aus drei Bögen 2 bestehenden Stapel 2A zu bilden. Dann wird stattdessen ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des Vakuummittels 13 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 in seinem Förderband 14 erzeugt, während die Vakuumerzeugung in den Vakuumöffnungen 17, 18, 19 des Vakuummittels 12 und dadurch in den Vakuumlöchern 20 in dessen Förderband 14 aufhört oder unterbrochen wird. Hierdurch kommt der nächste Bogen, der zwecks Seitwärtsbewegung zur Vorrichtung 10 zugeführt wird, in Eingriff und wird durch das Förderband 14 des Vakuummittels 13 in Seitwärtsrichtung C transportiert, ebenso wie die folgenden zwei Bögen 2, so dass ein aus drei Bögen 2 bestehender Stapel 2B, der zum Stapel 2A seitlich versetzt ist, in der Stapelvorrichtung 11 gebildet wird. Diese abwechselnde Seitwärtsbewegung wird fortgesetzt, bis eine benötigte Anzahl von zueinander seitlich versetzten Stapeln 2A, 2B in der Stapelvorrichtung 11 gebildet worden sind.
  • Die Vakuumsteuervorrichtung 30 kann so programmiert werden, dass der Vakuumerzeuger V ein Vakuum erzeugt oder dass er ein Vakuum nicht erzeugt oder es unterbricht, und zwar z.B. auf folgende Arten:
    • A) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im ersten Vakuummittel 12 und wird gleichzeitig erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens einer der folgenden Vakuumöffnungen 18, 19 in diesem ersten Vakuummittel 12. Ein Vakuum wird nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens der ersten Vakuumöffnung 17 der Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im zweiten Vakuummittel 13.
    • B) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im zweiten Vakuummittel 13 und wird gleichzeitig nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens einer der nachfolgenden Vakuumöffnungen 18, 19 in diesem zweiten Vakuummittel 13. Ein Vakuum wird gleichzeitig nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in mindestens der ersten Vakuumöffnung 17 der Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im ersten Vakuummittel 12.
    • C) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im zweiten Vakuummittel 13 und in mindestens einer der nachfolgenden Vakuumöffnungen 18, 19 in diesem zweiten Vakuummittel 13. Ein Vakuum wird gleichzeitig nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in den Vakuumöffnungen 1719 im ersten Vakuummittel 12.
    • D) und E) Ein Vakuum wird erzeugt in der ersten Vakuumöffnung 17 im ersten Vakuummittel 12 und wird nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in der ersten Vakuumöff nung 17 im zweiten Vakuummittel 13, während es gleichzeitig erzeugt wird in einer oder beiden der anderen Vakuumöffnungen 18, 19 im zweiten Vakuummittel 13, oder umgekehrt.
    • F) und G) Ein Vakuum wird erzeugt in allen Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im ersten Vakuummittel 12, wird jedoch gleichzeitig nicht erzeugt oder wird gleichzeitig unterbrochen in allen Vakuumöffnungen 17, 18, 19 im zweiten Vakuummittel 13, oder umgekehrt.
  • Die Vakuumsteuervorrichtung 30 kann so programmiert werden, dass der Vakuumerzeuger V ein Vakuum in anderer Reihenfolge erzeugt bzw. nicht erzeugt, je nach Größe der Bögen 2 relativ zur Länge der Förderbänder 14 und/oder der Vorschubgeschwindigkeit oder je nach anderen Gegebenheiten.
  • Die Vakuumsteuervorrichtung 30 kann den Vakuumerzeuger V auch so steuern, dass ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 erzeugt wird, wenn die vorderen Abschnitte eines Bogens 2 während des Transports durch das Förderband 14 über diese Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 ragen, und so, dass die Erzeugung des Vakuums unterbrochen wird, wenn diese vorderen Abschnitte des Bogens 2 ihre Positionen über diesen Vakuumöffnungen 17, 18 oder 19 wieder verlassen. Ferner kann die Vakuumsteuervorrichtung 30 den Vakuumerzeuger V so steuern, dass ein Vakuum in einer solchen Vakuumöffnung 19, in deren Ausdehnung sich die hinteren Abschnitte eines Bogens 2 befinden, unterbrochen oder abgebaut wird, wenn die vorderen Abschnitte des Bogens 2 das Förderband 14, das diesen Bogen 2 transportiert, verlassen, z.B. wenn dieser Bogen vom Förderband an die Stapelvorrichtung 11 weitergegeben wird. Diese Funktionen können alternativ durch eine besondere Form und/oder eine besondere Lage der Vakuumöffnungen 1719 erzielt werden.
  • Es ist möglich, dass zwei Förderbänder 14 so nahe beieinander liegen, dass die Bögen 2 so groß sein können, dass sie sich während des Transports auf einem der Förderbänder 14 mindestens während eines Teils ihres Transport auf diesem Förderband 14 über dem anderen Förderband 14 bewegen. Bei einer solchen relativen Lage der Förderbänder 14 ist es wichtig, dass die Vakuumsteuervorrichtung 30 das Vakuum so steuert, dass es nur in dem Förderband 14, das die Bögen transportiert, vorhanden ist und dass in dem anderen Förderband 14 kein Vakuum vorhanden ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Transport der Bögen 2 auf einem Förderband 14 nicht durch ein Vakuum im anderen Förderband 14 gestört wird.
  • Die Transportvorrichtung 9 der Anlage 1 beinhaltet mehrere, z.B. sechs Förderbänder 9a, die nebeneinander angeordnet sind. Diese Förderbänder 9a erstrecken sich um in 8 dargestellte Vakuummittel 9b herum. Jedes Vakuummittel 9b hat eine erste Vakuumöffnung 9c und eine zweite Vakuumöffnung 9d, die eine längliche Form haben und in der Haupttransportrichtung A der Bögen 2 in einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Die erste Vakuumöffnung 9c hat geschlossene Endabschnitte 9ca und 9cb, während die zweite Vakuumöffnung 9d einen in Haupttransportrichtung A gesehen vorderen Endabschnitt 9da hat, der geschlossen ist, aber einen offenen hinteren Endabschnitt 9db.
  • Die Vakuummittel 9b sind Teil eines Vakuumerzeugers VA, der so beschaffen ist, dass er ein Vakuum in den Vakuumöffnungen 9c, 9d, und dadurch in Vakuumlöchern 9e in den Förderbändern 9a, erzeugt, so dass Bögen 2, die zur Transportvorrichtung 9 transportiert werden, mit den Förderbändern 9a in Eingriff gelangen und mit ihnen in Kontakt gehalten werden, um durch diese Transportvorrichtung 9 hindurch transportiert zu werden.
  • Die dargestellte Ausführungsform des Vakuumerzeugers VA beinhaltet einen Drucklufterzeuger 9f, der mit einem Ejektor 9g an jeder Vakuumöffnung 9c, 9d zusammenwirkt. Der Ejektor 9g kann in den Vakuummitteln 12 und/oder 13, die vorzugsweise von länglicher Form sind und über die das Förderband 9a läuft, untergebracht werden. Dadurch befindet sich der Ejektor 9g nahe am Förderband 9a, was, unter anderem, eine einfache Konstruktion bewirkt, da keine langen Kanäle oder Durchgänge zwischen dem Ejektor 9g und dem Förderband 9a erforderlich sind. Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich der Ejektor 9g in einem Vakuummittel 12 und/oder 13 in Form einer länglichen Leiste, welche die Rollen 15, 16 enthält, um die das Förderband 9a herum läuft. Somit ist der Drucklufterzeuger 9f an jeder Vakuumöffnung 9c, 9d durch einen Kanal 9h mit dem Ejektor 9g verbunden, so dass in einem Ejektordurchgang 9k ein Druckluft-Strahl D mit hoher Geschwindigkeit gebildet wird. Dieser Druckluft-Strahl D erzeugt ein Vakuum in einem senkrechten Loch 9m, dessen oberes Ende mit jeder Vakuumöffnung 9c, 9d kommuniziert, wodurch ein Vakuum, d.h. ein Unterdruck, auch in jeder Vakuumöffnung 9c, 9d sowie in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern 9e erzeugt wird. Die Druckluft verlässt den Ejektor 9g durch einen Druckluftauslass 9n.
  • Es kann eine Vorrichtung vorhanden sein, die ein Vakuum am Anfang eines Vakuummittels 9b, in Haupttransportrichtung A gesehen, erzeugt, während sie am Ende des Vakuummittels 9b ein geringeres oder gar kein Vakuum erzeugt, so dass ein Vakuum erzeugt wird in Vakuumlöchern 20 in einem Förderband 14, das um das Vakuummittel 9b herum läuft, wenn diese Vakuumlöcher 20 den Anfang eines Vakuummittels 9b passieren, aber ein geringeres oder gar kein Vakuum erzeugt wird, wenn diese Vakuumlöcher 20 das Ende des Vakuummittels 9b passieren.
  • Da die erste Vakuumöffnung 9c geschlossene Endabschnitte 9ca, 9cb hat, während die zweite Vakuumöffnung 9d einen offenen Endabschnitt 9db hat, kann veranlasst werden, dass die Vakuumwirkung in der ersten Vakuumöffnung 9c größer ist als in der zweiten Vakuumöffnung 9d. Da sich der offene Endabschnitt 9db der zweiten Vakuumöffnung 9d am hinteren Ende 9ba des Vakuummittels 9b befindet, d.h. an demjenigen Ende, das – in Haupttransportrichtung A gesehen – sich dort befindet, wo die Bögen 2 das Förderband 9a verlassen, ist die Vakuumwirkung am hinteren Endabschnitt 9db der Vakuumöffnung 9d geringer als an ihrem vorderen Endabschnitt 9da. Dadurch wird erreicht, dass die Vakuumwirkung am Anfang der Vakuumöffnung 9d am größten ist, aber zu ihrem Endabschnitt 9db hin abnimmt und dadurch die über die Vakuumöffnungen 9c, 9d der Förderbänder 9a transportierten Bögen 2 der Wirkung eines stetig abnehmenden Vakuums unterworfen sind, bis sie die Förderbänder 9a verlassen. Dieser Effekt kann noch verbessert werden, wenn sich das senkrechte Loch 9m des Vakuumerzeugers VA an der zweiten Vakuumöffnung 9d näher am ersten Endabschnitt 9da dieser zweiten Vakuumöffnung 9d als an ihrem zweiten Endabschnitt 9db befindet. Das Vakuummittel 9b kann natürlich auch eine andere Anzahl von Vakuumöffnungen als zwei haben.
  • Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform enthält die Stapelvorrichtung 11 einen Bogenförderer 11a zur Aufnahme seitwärts bewegter Bögen 2 von der Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 und zur Übergabe dieser Bögen an einen ersten oder zweiten Stapeltisch 11b, 11c, so dass darauf gemäß 3 Stapel 2A, 2B von Bögen gebildet werden. Die Stapelvorrichtung 11 enthält ferner eine erste Hubvorrichtung 11d, die jeweils einen Stapeltisch 11b oder 11c aufnehmen und allmählich absenken kann, während die Stapel 2A, 2B von Bögen gebildet werden. Die erste Hubvorrichtung 11d kann den Stapeltisch 11b oder 11c auf einen Stapelförderer 11e absenken, das dafür ausgelegt ist, die Stapel 2A, 2B vom jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c weg zu transportieren. Der Stapelförderer 11e enthält eine Anzahl von Förderbändern 11f, und jeder Stapeltisch 11b, 11c besitzt längliche Löcher 11g für diese Förderer 11f. Die erste Hubvorrichtung 11d kann den jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c relativ zum Stapelförderer 11e so weit absenken, dass dessen Förderbänder 11f von unten nach oben durch die Löcher 11g im jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c ragen. Dadurch positionieren sich die auf dem jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c liegenden Stapel 2A, 2B stattdessen auf den Förderbändern 11f (siehe 14), die sie von dem Stapeltisch 11b, 11c weg transportieren.
  • Es ist eine untere Transfervorrichtung 11h vorgesehen, welche die Stapeltische 11b, 11c von der ersten Hubvorrichtung 11d zu einer zweiten Hubvorrichtung 11k bewegt, die geeignet ist, diese Stapeltische aufzunehmen. Dies kann geschehen, wenn der jeweilige Stapeltisch 11b, 11c vom Stapelförderer 11e losgelöst wurde, und kann mittels der ersten Hubvorrichtung 11d durchgeführt werden, indem diese den Stapeltisch 11b, 11c etwas anhebt, bis er sich vom Stapelförderer 11e löst. Die zweite Hubvorrichtung 11k ist vorgesehen, um den jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c aufwärts aus seiner Zusammenwirkung mit der unteren Transfervorrichtung 11h in eine Bereitschaftsstellung BL zu bringen, in der er sich knapp unterhalb des Bogenförderers 11a befindet (siehe 11). Während dieser Bewegung ist der Stapeltisch 11b bzw. 11c ebenfalls in Zusammenwirkung mit einer oberen Transfervorrichtung 11m gebracht worden. Dies wird erreicht, indem die obere Transfervorrichtung 11m mit mindestens einem nach unten gerichteten Antrieb 11n versehen wird, der durch Anheben des jeweiligen Stapeltisches 11b, 11c in dessen Bereitschaftsstellung in ein Loch 11p in diesem Stapeltisch eingeführt wird.
  • Die obere Transfervorrichtung 11m ist vorgesehen, um den jeweiligen Stapeltisch 11b, 11c mit hoher Geschwindigkeit in eine Richtung zu bewegen, die parallel oder im Wesentlichen parallel zu der Richtung verläuft, in die der Bogenförderer 11a die Bögen 2 von der Bereitschaftsstellung BL in eine Empfangsstellung ML (13) transportiert (Pfeil R; 12). Während dieser Bewegung teilt oder schneidet der jeweilige Stapeltisch 11b, 11c den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen so zwischen zwei Bögen, dass das Stapeln auf dem einem Stapeltisch unterbrochen wird und das Stapeln auf demjenigen Stapeltisch, der in den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen hinein bewegt wurde, beginnt.
  • Während dieser Bewegung des jeweiligen Stapeltisches 11b, 11c in den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen hinein gerät der betreffende Stapeltisch 11b, 11c mit der ersten Hubvorrichtung 11d in Zusammenwirkung. Wenn das Stapeln auf dem Stapeltisch, der in den Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen hinein bewegt wurde, beginnt, wird dieser Stapeltisch von der ersten Hubvorrichtung 11d abgesenkt und dadurch aus der Zusammenwirkung mit dem Antrieb 11n der oberen Transfervorrichtung 11m gebracht. Die obere Transfervorrichtung 11m kann dann zurückgesetzt werden, um einen Stapeltisch 11b aufzunehmen, der von der zweiten Hubvorrichtung 11k in die Bereitschaftsstellung BL gehoben wird.
  • In 1114 wird die Funktion der Stapelvorrichtung 1 im Einzelnen dargestellt. 11 zeigt das Stapeln von Bögen 2 auf dem ersten Stapeltisch 11b, der sich in einer Empfangsstellung ML befindet und allmählich abgesenkt wird. Der zweite Stapeltisch 11c befindet sich in seiner Bereitschaftsstellung BL und wirkt mit der oberen Transfervorrichtung 11m zusammen.
  • 12 zeigt, wie der andere, zweite Stapeltisch 11c von der oberen Transfervorrichtung 11m in Richtung des Pfeils R bewegt wird, wodurch dieser zweite Stapeltisch 11c zwischen zwei Bögen 2 im Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen bewegt oder transferiert wird. Dieser Strom wird dann so geteilt, dass das Stapeln von Bögen 2 auf dem ersten Stapeltisch 11b unterbrochen wird und das Stapeln von Bögen auf dem zweiten Stapeltisch 11c beginnt, ohne dass der Strom AS1 und/oder AS2 von Bögen unterbrochen werden muss.
  • 13 zeigt, wie der erste Stapeltisch 11b mit den fertigen Stapeln 2A, 2B abgesenkt wird und wie das Stapeln auf dem zweiten Stapeltisch 11c durchgeführt wird. Der zweite Stapeltisch 11c wurde abgesenkt, so dass er sich nicht mehr mit der oberen Transfervorrichtung 11m in Eingriff befindet, d.h. er befindet sich unterhalb des Antriebs 11n.
  • 14 zeigt, wie der erste Stapeltisch 11b relativ zum Stapelförderer 11e abgesenkt wird, so dass die Stapel 2A, 2B von oben auf das Förderband 11f des Stapelförderers 11e gesetzt wurden, um dadurch die Stapel 2A, 2B vom ersten Stapeltisch 11b weg zu transportieren. Außerdem wurde die obere Transfer vorrichtung 11m zurückgesetzt, so dass sie in Zusammenwirkung mit dem ersten Stapeltisch 11b gebracht werden kann, wenn dieser Stapeltisch in die Bereitschaftsstellung BL angehoben wird.
  • Auf diese Weise können beide Stapeltische 11b, 11c dazu gebracht werden, die Ströme AS1 und AS2 von Bögen abwechselnd zu unterbrechen, so dass sich immer einer der Stapeltische 11b, 11c in Empfangsstellung befindet, um die Bögen 2 aufzunehmen, während sich der andere Stapeltisch 11b, 11c in einer Bereitschaftsstellung BL zum schnellen Transfer oder Bewegung in einen Strom von Bögen befindet.
  • Die Hubvorrichtungen 11d, 11k und die Transfervorrichtungen 11h, 11m können Endlosbänder für die Bewegung der Stapeltische 11b, 11c enthalten, aber diese Vorrichtungen können natürlich auch anders konstruiert sein. Wenn die obere Transfervorrichtung 11m einen Antrieb 11n hat, kann dieser Antrieb auf dem Endlosband der Transfervorrichtung 11m angebracht sein.
  • Wenn nötig, können natürlich mehr als zwei Stapeltische in der Stapelvorrichtung 11 sein.
  • In 10 ist dargestellt, dass die Transportvorrichtung 9 die Bögen 2 in mindestens 2 Strömen AS1 und AS2 von Bögen transportieren oder zuführen kann. Die Bögen 2 im Strom AS1 werden zu einem ersten Paar TB1 von Förderbändern transportiert und die Bögen 2 im Strom AS2 zu einem zweiten Paar TB2 von Förderbändern, zur Seitwärtsbewegung der Bögen in jedem Strom AS1, AS2 von Bögen zueinander und bilden dadurch zwei verschiedene Gruppen von Stapeln nebeneinander.
  • Die Förderbänder 14 in jedem Paar TB1, TB2 von Förderbändern sind so montiert, dass die Winkel zwischen dem jeweiligen Förderband 14 und einer Mittellinie CL zwischen diesen Förderbändern gleich oder im Wesentlichen gleich sind. Die Paare TB1, TB2 von Förderbändern sind relativ zueinander so angebracht, dass ihre Mittellinien CL – in Haupttransportrichtung A gesehen – divergieren. Der Winkel δ zwischen der Mittellinie CL und der Haupttransportrichtung A ist vorzugsweise größer als 2° und kleiner als 30°.
  • Da die Paare TB1, TB2 von Förderbändern so montiert sind, dass ihre Mittellinien CL in einem Winkel δ zueinander stehen, ist es möglich, zwei Gruppen von Stapeln nebeneinander zu bilden, und wenn mehr als zwei Paare von Förderbändern vorhanden sind, können mehr als zwei Gruppen von Stapeln nebeneinander gebildet werden.
  • Durch Betrieb der beiden Förderbänder 14 in jedem Paar TB1, TB2 von Förderbändern ist es möglich, mehr solcher Gruppen von Stapeln nebeneinander zu bilden, bei denen jede Gruppe von Stapeln mehrere, zueinander seitlich versetzte Stapel 2A, 2B enthält. Durch Betrieb nur eines Förderbandes 14 in mindestens einem Paar TB1 und/oder TB2 von Förderbändern können mehrere Gruppen von Stapeln nebeneinander gebildet werden, bei denen die Bögen 2 innerhalb der Gruppen von Stapeln nicht seitlich zueinander versetzt sind.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung kann innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche hinsichtlich Betrieb und Konstruktion variieren. Als Beispiele für nicht näher beschriebene Alternativen ist zu erwähnen, dass der Vakuumerzeuger V und/oder VA ein Vakuum auf andere Arten als durch Druckluft und mit anderen Vorrichtungen als den Ejektoren 24 bzw. 9g erzeugen kann und dass die Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung 31 das vorhandene Vakuum auf andere Arten als durch Druckluft unterbrechen kann, und wenn ein Vakuum unterbrochen oder abgebaut wird, kann dies auf andere Arten als durch Druckluft geschehen. Auch kann jedes Vakuummittel 12, 13 bzw. 9b mit einer anderen Anzahl von Vakuumöffnungen 17, 18, 19 bzw. 9c, 9d als der in den Zeichnungen dargestellten Anzahl versehen werden, und diese Vakuumöffnungen können vorzugsweise länglich sein und in einer Reihe fluchtend hintereinander angeordnet sein. Außerdem ist zu erwähnen, dass sich die Seitwärtsbewegungsvorrichtung 10 in der Anlage 1 in einer anderen Position als der gezeigten befinden kann, sie kann eine andere geeignete Anzahl von Förderbändern 14 als die gezeigte enthalten, und sie kann Förderbänder 14 enthalten, die stattdessen über einer Reibplatte montiert sind und die die Bögen auf dieser Reibplatte transportieren und seitlich bewegen. Schließlich ist noch zu erwähnen, dass die Drucklufterzeuger 23 bzw. 9f ein und dieselbe Vorrichtung sein können.
  • Auch können sich in der Anlage 1 mehr als eine Transportvorrichtung 9 befinden, und/oder diese Transportvorrichtung oder Transportvorrichtungen 9 können sich an anderen Orten in der Anlage 1 befinden. Jede Transportvorrichtung 9 kann sechs oder eine andere geeignete Anzahl von Förderbändern 9a mit dazugehörigen Vakuummitteln 9b enthalten.

Claims (34)

  1. Vorrichtung zur Seitwärtsbewegung von Bögen (2) während deren Transports zu einer Stapelvorrichtung (11), dergestalt, dass die Bögen (2) oder Stapel (2A, 2B) von Bögen (2) seitlich zueinander versetzte Positionen einnehmen in der Stapelvorrichtung (11), zu der die Bögen (2) transferiert werden, kommend von einem Hochgeschwindigkeitsdrucker (6), der dazu dient, die Bögen (2) oder mindestens eine kontinuierlichen Bahn (5), die nach dem Bedrucken in Bögen geschnitten wird, zu bedrucken, wobei die Vorrichtung mindestens ein Paar Förderbänder (14) enthält, die relativ zu einer Haupttransportrichtung (A) divergieren, so dass sie Bögen (2) in verschiedenen Seitwärtsrichtungen (B, C) seitwärts zu dieser Haupttransportrichtung (A) bewegen können, und wobei eine Greif- und Kontakthalte-Vorrichtung vorhanden ist, so dass die Förderbänder (14) Bögen (2) ergreifen oder mit ihnen in Eingriff kommen und sie mit diesen Förderbändern (14) in Kontakt halten können, damit sie von diesen transportiert werden, wobei diese Greif- und Kontakthalte-Vorrichtung ein Vakuumerzeuger (V) ist, der ein erstes und ein zweites Vakuummittel (12, 13) besitzt, mit Vakuumlöchern (20), die sich in Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in den Förderbändern (14) befinden, und der dazu dient, in diesen Vakuumöffnungen (17, 18, 19) und Vakuumlöchern (20) ein Vakuum zu er zeugen, so dass die Förderbänder (14) die Bögen (2) ergreifen oder mit ihnen in Eingriff kommen und sie transportieren können, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Bestimmung, welches Förderband (14) der zwei Vakuummittel (12, 13) die Bögen (2) transportieren soll, eine Vakuumsteuervorrichtung (30) ist, die den Vakuumerzeuger (V) so steuert, dass er abwechselnd entweder in mindestens einer Vakuumöffnung (17, 18, 19) in einem der Vakuummittel (12) oder in mindestens einer Vakuumöffnung (17, 18, 19) in dem anderen Vakuummittel (13) ein Vakuum erzeugt, so dass das eine oder das andere Förderband (14) dieser Vakuummittel (12, 13) mit einem oder mehreren Bögen (2) in Eingriff kommt und diesen Bogen oder diese Bögen transportieren oder zuführen kann.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Vakuummittel (12, 13) mindestens zwei Vakuumöffnungen (17, 18, 19) hat, die, in zur Haupttransportrichtung (A) divergierenden Seitwärtsrichtungen (B, C) gesehen, in einer Reihe liegen, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er in mindestens einer ersten (17) von mehreren Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in dem ersten Vakuummittel (12) ein Vakuum erzeugt, und dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er gleichzeitig in mindestens einer ersten (17) von mehreren Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in dem zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum nicht erzeugt oder das Vakuum abbaut, und umgekehrt.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er in mindestens einer ersten (17) von mehreren Vakuumöffnungen (17, 18, 19) im ersten Vakuummittel (12) ein Vakuum erzeugt, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er gleichzeitig in mindestens einer ersten (17) von mehreren Vakuumöffnungen (17, 18, 19) im zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum nicht erzeugt oder das Vakuum abbaut, und dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er gleichzeitig in mindestens einer zweiten Vakuumöffnung (18, 19) im zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum erzeugt.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er in der ersten Vakuumöffnung (17) im ersten Vakuummittel (12) ein Vakuum erzeugt, und gleichzeitig in mindestens einer anderen (18, 19) der Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in dem ersten Vakuummittel (12) ein Vakuum nicht erzeugt oder das Vakuum abbaut.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er gleichzeitig in der ersten Vakuumöffnung (17) im zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum nicht erzeugt oder das Vakuum abbaut und gleichzeitig in mindestens einer anderen (18, 19) der Vakuumöffnungen (17, 18, 19) im zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum erzeugt.
  6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2–5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er in allen Vakuumöffnungen (17, 18, 19) im ersten Vakuummittel (12) ein Vakuum erzeugt, und dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er gleichzeitig in allen Vakuumöffnungen (17, 18, 19) im zweiten Vakuummittel (13) ein Vakuum nicht erzeugt oder das Vakuum abbaut.
  7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsteuervorrichtung (30) dazu dient, den Vakuumerzeuger (V) so zu steuern, dass er einerseits in einer Vakuumöffnung (17, 18 oder 19) ein Vakuum erzeugt, wenn das Förderband (14) einen Bogen (2) dorthin transportiert und sich vordere Abschnitte des Bogens (2) außerhalb dieser Vakuumöffnung (17, 18, 19) befinden, und dass er andererseits in dieser Vakuumöffnung (17, 18, 19) das Vakuum unterbricht oder abbaut, wenn diese vorderen Abschnitte des Bogens (2) den Bereich außerhalb dieser Vakuumöffnung (17, 18 oder 19) verlassen haben.
  8. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Förderbänder (14) so nahe beieinander liegen und die Bögen (2) eine solche Größe haben, dass sie während des Transports auf einem der Förderbänder (14) zumindest während eines Teils ihres Transports entlang dieses Förderbandes (14) sich oberhalb des anderen Förderbandes (14) bewegen.
  9. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumerzeuger (V) mindestens einen Drucklufterzeuger (23) und mindestens einen Ejektor (24) an jedem Vakuummittel (12, 13) umfasst, und dass Druckluft vom Drucklufterzeuger (23) zum Ejektor (24) zugeführt wird, so dass ein darin entstehender Druckluft-Strahl (D) ein Vakuum in den Vakuumöffnungen (17, 18, 19) der Vakuummittel (12, 13) und den damit kommunizierenden Vakuumlöchern (20) in den Förderbändern (14) erzeugt und dass die Vakuumöffnungen (17, 18, 19) der Vakuummittel (12, 13), gesehen in zur Haupttransportrichtung (A) divergierenden Seitwärtsrichtungen (B, C), in einer Reihe liegen.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich mindestens ein Ejektor (9g) in einem länglichen Vakuummittel (12 und/oder 13) befindet, um den das Förderband (9a) herum läuft.
  11. Vorrichtung gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) dazu dient, den Vakuumöffnungen (17, 18 bzw. 19) in den Vakuummitteln (12, 13) Druckluft vom Drucklufterzeuger (23) zuzuführen, um das Vakuum in diesen Vakuumöffnungen (17, 18, 19) und in den damit kommunizierenden Vakuumlöchern (20) in den Förderbändern (14) zu unterbrechen oder abzubauen.
  12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) Ventile (32) besitzt, die entweder auf geschlossene Position eingestellt werden können, um Druckluft vom Drucklufterzeuger (23) zu den Ejektoren (24) zu leiten, oder auf offene Position, um Druckluft zu den Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in den Vakuummitteln (12, 13) zu leiten.
  13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9–12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) dazu dient, das Vakuum in mindestens einer ersten (17) von mehreren Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in einem ersten Vakuummittel (12) nicht zu unterbrechen oder abzubauen, während mindestens eine Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) dazu dient, gleichzeitig in mindestens einer ersten (17) von einer Mehrzahl von Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in einem zweiten Vakuummittel (13) das Vakuum zu unterbrechen oder abzubauen.
  14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9–13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) dazu dient, in mindestens einer Vakuumöffnung (17, 18 oder 19) in einem Vakuummittel (12 oder 13) das Vakuum zu unterbrechen oder abzubauen, aber nicht gleichzeitig in mindestens einer anderen Vakuumöffnung (17, 18 oder 19) in dem selben Vakuummittel (12 oder 13) das Vakuum zu unterbrechen oder abzubauen.
  15. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9–14, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucklufterzeuger (23) mit einer Mehrzahl von Ejektoren (24) an einer Mehrzahl von Vakuumöffnungen (17, 18, 19) in einem Vakuummittel (12, 13) kommuniziert.
  16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10–15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumunterbrechungs- oder Vakuumabbauvorrichtung (31) dazu dient, in einer Vakuumöffnung (19) das Vakuum zu unterbrechen oder abzubauen, wenn hintere Abschnitte eines Bogens (2) am Bereich an dieser Vakuumöffnung vorbei laufen und vordere Abschnitte dieses Bogens (2) dazu gebracht werden, das Förderband (14) zu verlassen.
  17. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Transportvorrichtung (9) dazu dient, Bögen (2) in mindestens zwei Strömen (AS1, AS2) von Bögen zu transportieren, wobei die Förderbänder (14) eines ersten Paares (TB1) von Förderbändern dazu dienen, Bögen (2) in einem Strom (AS1) von Bögen seitwärts zu bewegen, und die Förderbänder (14) eines zweiten Paares (TB2) von Förderbändern dazu dienen, Bögen (2) in dem anderen Strom (AS2) von Bögen seitwärts zu bewegen, und wobei die Förderbänder (14) in jedem Paar (TB1 bzw. TB2) von Förderbändern so montiert sind, dass die Winkel zwischen dem jeweiligen Förderband (14) und einer Mittellinie (CL) zwischen den Förderbändern gleich groß oder im Wesentlichen gleich groß sind, und wobei die Paare (TB1, TB2) von Förderbändern so zueinander gelegen sind, dass ihre Mittellinien (CL) – in Haupttransportrichtung (A) gesehen – divergieren, so dass neben einander liegende Gruppen von Stapeln gebildet werden.
  18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass beide Förderbänder (14) in jedem Paar (TB1 bzw. TB2) von Förderbändern so betrieben werden können, dass mit jedem Paar von Förderbändern mehrere Gruppen von Stapeln aus seitlich gegeneinander versetzten Stapeln (2A, 2B) von Bögen (2) gebildet werden.
  19. Vorrichtung gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Förderband (14) in jedem Paar (TB1 bzw. TB2) von Förderbändern so betrieben werden kann, dass mit jedem Paar (TB1, TB2) von Förderbändern eine oder mehrere Gruppen von Stapeln aus nicht seitlich gegeneinander versetzten Bögen innerhalb jeder Gruppe von Stapeln gebildet werden.
  20. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Transport von Bögen (2) in einer Anlage (1) vorhanden ist, die einen Hochgeschwindigkeitsdrucker (6) zum Bedrucken dieser Bögen (2) oder mindestens einer kontinuierlichen Bahn (5), die in Bögen (2) geschnitten wird, umfasst, wobei diese Transportvorrichtung (9) dazu dient, die Bögen (2) in mindestens einem Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen oder mindestens einer kontinuierlichen Bahn (5) zu transportieren, wobei die Transportvorrichtung (9) mindestens ein Vakuummittel (9b) mit mindestens einer Vakuumöffnung (9c, 9d), die mit Vakuumlöchern (9e) in mindestens einem Förder band (9a) kommuniziert, umfasst, und wobei ein Vakuumerzeuger (VA) dazu dient, in den Vakuumöffnungen (9c, 9d) des Vakuummittels (9b) ein Vakuum zu erzeugen, so dass das Förderband (9a) mit den Bögen (2) in Eingriff kommen und sie transportieren kann, und wobei der Vakuumerzeuger (VA) einen Drucklufterzeuger (9f) umfasst, von dem aus Druckluft zu einem Ejektor (9g) zugeführt oder gespeist wird, so dass ein darin entstehender Druckluft-Strahl (D) in den Vakuumöffnungen (9c, 9d) im Vakuummittel (9b) und in den Vakuumlöchern (9e) in den Förderbändern (9a) ein Vakuum erzeugt.
  21. Vorrichtung gemäß Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die – in Haupttransportrichtung (A) gesehen – am Anfang eines Vakuummittels (9b) ein Vakuum erzeugt, während sie am Ende des Vakuummittels (9b) ein geringeres oder kein Vakuum erzeugt, so dass in Vakuumlöchern (20) in einem um das Vakuummittel (9b) herum laufenden Förderband (14) ein Vakuum erzeugt wird, wenn diese Vakuumlöcher (20) am Anfang des Vakuummittels (9b) vorbei laufen, aber ein geringeres oder kein Vakuum erzeugt wird, wenn diese Vakuumlöcher (20) am Ende des Vakuummittels (9b) vorbei laufen.
  22. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Vakuummittel (9b) mindestens eine Vakuumöffnung (9d) mit – in Haupttransportrichtung (A) gesehen – abnehmender Vakuumwirkung hat, so dass die auf die Bögen (2) und/oder die kontinuierliche Bahn (5) wirkende Saugkraft abnimmt, wenn diese Bögen und/oder diese Bahn entlang der Vakuumöffnung (9d) transportiert werden bzw. transportiert wird.
  23. Vorrichtung gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Vakuummittel (9b) mindestens eine Vakuumöffnung (9d) mit geringerer Vakuumwirkung am – in Haupttransportrichtung (A) der Bögen (2) oder der kontinuierlichen Bahn (5) gesehen – hinteren Ende (9ba) des Vakuummittels (9b) als an dessen vor diesem hinteren Ende (9ba) gelegenen Abschnitten hat.
  24. Vorrichtung gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumöffnung (9d) einen geschlossenen Endabschnitt (9da) und einen offenen Endabschnitt (9db) hat, wobei der offene Endabschnitt (9db) am hinteren Ende (9ba) des Vakuummittels (9b) gelegen ist.
  25. Vorrichtung gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumöffnung (9d) einen Endabschnitt (9da) hat, der – in Haupttransportrichtung (A) der Bögen (2) oder der kontinuierlichen Bahn (5) gesehen – vor dem offenen Endabschnitt (9db) gelegen ist, und dass ein Loch (9m), durch das der Ejektor (9g) mit der Vakuumöffnung (9d) kommuniziert, näher am zuerst genannten Endabschnitt (9da) als am offenen Endabschnitt (9db) gelegen ist.
  26. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 23–25, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuummittel (9b) mindestens zwei Vakuumöffnungen (9c, 9d) hat, die hintereinander gelegen sind, dass eine erste Vakuumöffnung (9c) zwei geschlossene Endabschnitte (9ca, 9cb) hat und dass eine zweite Vakuumöffnung (9d) einen geschlossenen Endabschnitt (9da) und – in Haupttransportrichtung (A) der Bögen (2) oder der kontinuierlichen Bahn (5) gesehen – einen offenen Endabschnitt. (9db) hat, der hinter dem geschlossenen Endabschnitt gelegen ist.
  27. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelvorrichtung (11) dazu dient, Bögen (2) in mindestens einem zu dieser Stapelvorrichtung (11) laufenden Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen aufzunehmen und diese Bögen (2) in dem Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen zu mindestens einem ersten Stapeltisch (11b) weiterzuleiten, um darauf mindestens einen Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) zu bilden, und wobei mindestens ein zweiter Stapeltisch (11c) dazu dient, einen Versatz zwischen zwei Bögen (2) in dem Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen zu bewirken, wenn die darin enthaltenen Bögen (2) zu dem ersten Stapeltisch (11b) transferiert werden, so dass der zweite Stapeltisch (11c) den Strom (AS1 oder AS2) von Bögen zwischen den genannten zwei Bögen (2) teilt oder schneidet und die Bildung von mindestens einem Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) auf dem ersten Stapeltisch (11b) unterbricht und die Bildung von mindestens einem Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) auf dem zweiten Stapeltisch (11c) ermöglicht, ohne den Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen (2) zu unterbrechen oder anzuhalten.
  28. Vorrichtung gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stapeltisch (11b) dazu dient, einen Versatz zwischen zwei Bögen (2) in dem Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen zu bewirken, wenn dieser zu dem zweiten Sta peltisch (11c) transferiert wird, so dass der erste Stapeltisch (11b) den Strom (AS1 oder AS2) von Bögen zwischen den genannten Bögen (2) teilt oder schneidet und die Bildung von mindestens einem Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) auf dem zweiten Stapeltisch (11c) unterbricht und die Bildung von mindestens einem Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) auf dem ersten Stapeltisch (11b) ermöglicht, ohne den Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen (2) zu unterbrechen oder anzuhalten.
  29. Vorrichtung gemäß Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine Transfervorrichtung (11m) dazu dient, einen der Stapeltische (11b, 11c) aus einer Bereitschaftsstellung (BL) in eine Empfangsstellung (ML) zu bewegen oder zu transferieren, um während dieser Bewegung den Strom (AS1 und/oder AS2) von Bögen zwischen zwei Bögen (2) zu schneiden oder zu teilen und die Bildung von mindestens einem Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) auf einem anderen Stapeltisch (11b, 11c) zu unterbrechen.
  30. Vorrichtung gemäß Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Transfervorrichtung (11m) mindestens einen Antrieb (11n) zum Bewegen der Stapeltische (11b, 11c) besitzt, dass die Stapeltische (11b, 11c) während der Aufwärtsbewegung aus der Bereitschaftsstellung (BL) in Zusammenwirkung mit diesem Antrieb (11n) gebracht werden, und dass die Stapeltische (11b, 11c) während der Abwärtsbewegung, während Stapel (2A und/oder 2B) von Bögen (2) darauf gebildet werden, aus der Zusammenwirkung mit dem An trieb (11n) gebracht werden.
  31. Vorrichtung gemäß Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Transfervorrichtung (11m) mindestens ein Endlosband zum Bewegen der Stapeltische (11b, 11c) enthält, dass sich der Antrieb (11n) auf dem Endlosband befindet, und dass jeder Stapeltisch (11b, 11c) mindestens ein Loch (11p) hat, um mit dem Antrieb (11n) in Eingriff zu kommen.
  32. Vorrichtung gemäß Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stapeltisch (11b bzw. 11c), wenn er sich in seiner Bereitschaftsstellung (BL) befindet, unter oder unterhalb eines Bogenförderers (11a) gelegen ist, der die Bögen (2) zu einem Stapeltisch (11b bzw. 11c), der sich in Empfangsstellung (ML) befindet, transportiert, und dass jeder Stapeltisch (11b, 11c) in einer Richtung parallel oder im Wesentlichen parallel zu der Richtung, in der der Bogenförderer (11a) die Bögen (2) transportiert, aus der Bereitschaftsstellung (BL) in die Empfangsstellung (ML) bewegt werden kann.
  33. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 28–32, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stapeltisch (11b, 11c) auf einen Stapelförderer (11e), der dazu dient, auf dem Stapeltisch befindliche Stapel (2A und/oder 2B) von diesem Stapeltisch weg zu transportieren, abgesenkt werden kann.
  34. Vorrichtung gemäß Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stapeltisch (11b, 11c) auf eine solche Position relativ zum Stapelförderer (11e) abgesenkt werden kann, dass Förderbänder (11f), die Bestandteile des Stapelförderers sind, nach oben durch Löcher (11g) in dem jeweiligen Stapeltisch (11b, 11c) hindurchragen können, wodurch Stapel (2A, 2B) von auf dem Stapeltisch (11b oder 11c) befindlichen Bögen (2) auf den Förderbändern (11f) liegen, um dadurch von dem Stapeltisch (11b oder 11c) weg transportiert zu werden.
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