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DE60110737T2 - Rufen für ein zellulares Telekommunikationsystem - Google Patents

Rufen für ein zellulares Telekommunikationsystem Download PDF

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Publication number
DE60110737T2
DE60110737T2 DE60110737T DE60110737T DE60110737T2 DE 60110737 T2 DE60110737 T2 DE 60110737T2 DE 60110737 T DE60110737 T DE 60110737T DE 60110737 T DE60110737 T DE 60110737T DE 60110737 T2 DE60110737 T2 DE 60110737T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control means
cells
area
base station
paging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60110737T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60110737D1 (de
Inventor
Christophe Bernard Claude Demarez
Theodore Lepouras
Silvia Middleleaze Martin-Leon
Dirk Suchantke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia of America Corp
Original Assignee
Lucent Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Lucent Technologies Inc filed Critical Lucent Technologies Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60110737D1 publication Critical patent/DE60110737D1/de
Publication of DE60110737T2 publication Critical patent/DE60110737T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W68/00User notification, e.g. alerting and paging, for incoming communication, change of service or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Funkruf in zellularen Telekommunikationssystemen. Während die Erfindung allgemein auf alle Arten von System anwendbar ist, weist sie besondere Anwendung auf das GSM-System auf.
  • In der vorliegenden Beschreibung werden folgende Abkürzungen und Begriffe benutzt:
  • Figure 00010001
  • Bei GSM wird wie in 1 dargestellt von einer Mobilvermittlungsstelle MSC mit zugehörigem VLR eine Mehrzahl von Basisstationssystemen BSS 1–4 über die A-Schnittstelle gesteuert. Jedes BSS steuert eine Mehrzahl von Basisstationen BSNa–BSNn, wobei jede BS eine zugehörige Zelle aufweist, in der sich eine Anzahl von (nicht gezeigten) Mobilstationen aufhalten kann. Die Gesamtheit von durch die MSC versorgten Zellen ist in mehrere Aufenthaltsbereiche LA1 LA2 usw. aufgeteilt. Jeder LA wird von dem für die Zellen im LA verantwortlichen BSS versorgt, aber die zu einem LA gehörenden Zellen sind nicht unbedingt mit den zu einem BSS gehörenden Zellen gleichbedeutend, man sehe beispielsweise LA1, das von BSS 1–4 versorgt wird.
  • Bei der Mobilitätsverwaltung wird der Standort einer MS im VLR aktualisiert, wenn es sich von einem LA zu einem anderen bewegt. Im VLR werden die Informationen für jede MS in einer Gruppe von LA unterhalten.
  • In GSM-Netzen werden Dienste wie beispielsweise Sprache auf CS-Grundlage bereitgestellt, bei der ein Kanal oder Zeitschlitz ausschließlich diesem Dienst zugeordnet ist. Um eine Verbindung vom Netz zu einer Mobilstation MS aufzubauen, wird ein Verbindungsauslösungsverfahren ausgeführt, bei dem zuerst das VLR hinsichtlich des Standorts der MS befragt wird und dann die MS gerufen wird. Funkruf wird durch Rufbefehle von der MSC zur BSS über die A-Schnittstelle und über die Funkschnittstelle über einen Funkrufkanal (PCH – Paging Channel) vom BSS zur MS durchgeführt. Funkruf über die A-Schnittstelle ist beispielsweise in GSM 08.08 definiert, siehe 15 und Abschnitte 3.1.10 und 3.2.1.19. Die CS-Funkrufanforderung für eine MS im Bereitschaftsmodus ist an einen Aufenthaltsbereich LA (Location Area) adressiert, in dem die MS zuletzt aufgezeichnet wurde, und wird vom BSS in allen zu diesem Aufenthaltsbereich gehörenden Zellen verteilt. Jedem LA wird vom Betreiber eine einmalige Aufenthaltsbereichskennzahl LAC (Location Area Code) zugewiesen und danach wird jede Zelle in einem LA so konfiguriert, daß sie die gleiche LAC aufweist.
  • Vom GSM-System wird auch Datenpaketvermittlung durch GPRS, beispielsweise Internet-Anwendungen, unterstützt.
  • Die GSM-Leitungsvermittlungsarchitektur genügt nicht der Paketvermittlungsbeschaffenheit von GPRS, und GPRS erfordert wie in 2 gezeigt sein eigenes Transportnetz. GPRS weist zwei Steuerungsinstanzen auf, erstens einen SGSN-Knoten (support GPRS node) und zweitens einen GGSN-Knoten (gateway GPRS support node), der mit Außennetzen zusammenarbeitet. Der SGSN weist verschiedene G-Schnittstellen zu den anderen Steuerungsinstanzen auf. Insbesondere weist er eine Gs-Schnittstelle zum MSC/VLR und eine Gb-Schnittstelle zum BSS auf.
  • In GPRS-Netzen gilt das oben umrissene CS-Funkrufverfahren im Netzoperationsmodus (NOM) II und III für eine MS im GPRS-Bereitschaftsmodus. Im NOM I muß jedoch die CS-Funkrufanforderung durch eine Nachricht BSSAP+_PAGING_REQUEST vom VLR zum SGSN über die Gs-Schnittstelle gesendet werden. Danach sendet der SGSN eine CS-Funkrufanforderung mit einer PAGING CS PDU zum BSS über die Gb-Schnittstelle. In diesem Fall ist die CS-Funkrufanforderung an einen Versorgungsbereich RA (Routing Area) adressiert, der eine Teilmenge von einem und nur einem LA ist. Innerhalb eines Aufenthaltsbereichs LA kann es eine beliebige Anzahl, zwischen 1 und einer großen Zahl, von Versorgungsbereichen geben.
  • In einem RA sind nur GPRS-Dienste unterstützende Zellen aufgebaut. Auf ähnliche Weise wie die LA-Konfiguration wird einem RA vom Betreiber eine einmalige Versorgungsbereichskennzahl RAC (Routing Area Code) zugewiesen und danach wird jede Zelle in einem RA so konfiguriert, daß sie die gleiche RAC aufweist. GPRS-Dienste nicht unterstützende Zellen (Nicht-GPRS-Zellen) sind nur auf LA-Grundlage aufgebaut, während GPRS-Dienste unterstützende Zellen (GPRS-Zellen) auf sowohl LA- als auch RA-Grundlage aufgebaut sind. Es ist dem Betreiber überlassen, die Anzahl von RA innerhalb eines LA anzugeben. Alle RA-Informationen werden vom SGSN unterhalten.
  • Sollte sich eine MS von einer Zelle in einem RA in eine zu einem anderen Versorgungsbereich gehörende Zelle bewegen, führt sie zum SGSN hin ein Versorgungsgebietsaktualisierungsverfahren durch, und der SGSN wird daher über den neuen Standort der MS informiert und die Funkrufanforderung dementsprechend abändern. Wenn das neue RA zu einem anderen LA gehört, wird die MS ebenfalls ein Aufenthaltsbereichsaktualisierungsverfahren zum VLR hin über den SGSN durchführen. Sollte sich die MS aus einer GPRS-Zelle in eine Nicht-GPRS-Zelle bewegen, die zu einem anderen LA gehört, führt sie Aufenthaltsbereichsaktualisierungsverfahren zum VLR hin über die A-Schnittstelle durch. Sollte sich jedoch die MS aus einer GPRS-Zelle in eine Nicht-GPRS-Zelle im gleichen LA bewegen, leitet sie kein Aufenthaltsbereichaktualisierungsverfahren ein, und das Netz (VLR/SGSN) besitzt daher keine Kenntnis des neuen Standorts der MS. Sollte in diesem Fall das VLR eine CS-Funkrufanforderung zu dieser MS über den SGSN senden, wird die Funkrufanforderung vom SGSN zum BSS weitergeleitet, mit der Anzeige von Funkruf im zuletzt gemeldeten RA, in dem sich die MS aufhielt. Da sich die MS in einer Nicht-GPRS-Zelle bewegt hat, wird sie die CS-Funkrufanforderung vom BSS nicht empfangen.
  • Um einen solchen Fall zu berücksichtigen, ist in den GSM-Standards angegeben, daß alle Nicht-GPRS-Zellen in einem LA vom SGSN in einen 'Null-RA' kopiert werden. Hinsichtlich des CS-Funkrufverfahrens an SGSN ist im Abschnitt 5.3 in GSM 09.18 angegeben, daß „wenn es innerhalb eines Aufenthaltsbereichs Zellen gibt, die GPRS-Dienste nicht unterstützen, werden diese Zellen vom SGSN unter einem 'Null-RA' gruppiert. Vom SGSN wird das oben beschriebene Funkrufverfahren sowohl innerhalb des (der) aus den Standortinformationen abgeleiteten RA als auch dem (den) 'Null-RA' des (der) entsprechenden Aufenthaltsbereichs (Aufenthaltsbereiche) durchgeführt". Abgesehen von dieser Aussage gibt es in den Standards keine anderen Verweise auf die Frage des Null-RA. In den Standards wird kein Verfahren angegeben, das vom SGSN benutzt werden kann, um den BSS 'Funkruf im Null-RA' anzuzeigen. Weiterhin ist es in den Standards nicht klar, ob das BSS nur GPRS-Zellen oder sowohl GPRS- als auch Nicht-GPRS-Zellen in einem LA rufen sollte, wenn es eine CS-Funkrufanforderung vom SGSN empfängt, die Funkruf im LA anzeigt.
  • Aus Digital Cellular Telecommunications System (Phase 2+); General Packet Radio Service (GPRS); Service Description; Stufe 2 (GSM 03.60, Version 7.1.0, Freigabe 1998)' ETSI EN 301 344 V7.1.0, (1999-08), 1. August 1999 (1999-08-01), Seiten 1–115, XP002133982 ist bekannt, ein zellulares Telekommunikationssystem mit einer Mehrzahl von Zellen in einem Aufenthaltsbereich LA (Location Area) versorgenden Basisstationsteuerungsmitteln (BSS) bereitzustellen, das eine erste Mehrzahl von Zellen, Leitungsvermittlungssteuerungsmittel (MSC/VLR) für den Aufenthaltsbereich zur Herstellung von leitungsvermittelten Verbindungen zu Mobilstationen im Aufenthaltsbereich, Paketsteuerungsmittel (SGSN) zum Herstellen von Datenpaketvermittlung mit Mobilstationen in einem oder mehreren Versorgungsgebieten RA (Routing Area), wobei das oder jedes Versorgungsgebiet eine zweite Mehrzahl von Zellen umfaßt, die eine Teilmenge der ersten Mehrzahl von Zellen sind, und die Paketsteuerungsmittel (SGSN) Mobilstationen in einem Versorgungsgebiet zum Einleiten einer leitungsvermittelten Verbindung mit einer Mobilstation rufen können.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Gegenüber der Offenbarung von Digital Cellular Telecommunications System (Phase 2+); General Packet Radio Service (GPRS); Service description; Stufe 2 (GSM 03.60, Version 7.1.0, Freigabe 1998)' ETSI EN 301 344 V7.1.0, (1999-08), 1. August 1999 (1999-08-01), Seiten 1–115, XP002133982 ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Paketsteuerungsmittel Aufzeichnungsmittel zur Bereitstellung von Informationen bezüglich dessen, welche Basisstationssteuerungsmittelzellen innerhalb des Aufenthaltsbereichs versorgen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets sind, umfassen, und daß die Paketsteuerungsmittel beim Rufen der Mobilstationen diese Informationen berücksichtigen.
  • Durch die Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsformen werden die obigen Probleme überwunden oder zumindest verringert.
  • Die vorliegenden Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß. nur die BSS Kenntnis über alle durch das BSS versorgte Zellen besitzen, da der SGSN nur Kenntnis der RA versorgenden BSS aus der anfänglichen Konfigurationsoperation besitzt. Damit der SGSN alle möglichen Zellen in einem zugehörigen LA ruft, der das RA einschließt, in dem die MS zuletzt aufgezeichnet wurde, bietet die vorliegenden Erfindung ein Verfahren und Mittel, damit der SGSN Informationen über Nicht-GPRS-Zellen innerhalb des LA erhalten kann. Dadurch wird daher sichergestellt, daß, wenn der SGSN eine Funkrufanforderung ausgibt, er eine Funkrufanforderung an alle BSS senden kann, die den Aufenthaltsbereich versorgen, in dem sich das aktuelle RA befindet, die Nicht-GPRS-Zellen aufweisen, so daß alle relevanten Nicht-GPRS-Zellen gerufen werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform stellt die Erfindung eine Tabelle oder sonstige, vom SGSN unterhaltene Aufzeichnung bereit, in der BSS und die von ihnen versorgten LA aufgelistet sind, in denen sich Nicht-GPRS-Zellen befinden. In alternativer Form kann für das Netz eine zentrale Tabelle unterhalten werden, auf die alle SGSN des Netzes zugreifen können.
  • Entsprechend der Erfindung gibt es zwei Modi des Funkrufbetriebs, wenn ein SGSN im GPRS-Modus tätig ist und eine CS-Funkrufanforderung empfängt. In einem ersten Betriebsmodus gibt er einen Funkrufbefehl an alle diejenigen BSS aus, die den LA versorgen, in dem sich das gegenwärtige RA befindet, so daß die BSS alle Zellen im LA rufen. Obwohl dies den Vorteil der Einfachheit aufweist, besitzt es den Nachteil des Rufens von mehr Zellen als absolut notwendig.
  • In einer zweiten Betriebsart gibt der SGSN eine Funkrufanforderung mit angehängter RA-Identität an diejenigen BSS aus, die das gegenwärtige RA versorgen, so daß diese BSS die RA-Zellen und auch Nicht-GPRS-Zellen (die die RA-Kennung nicht erkennen) innerhalb des LA-Bereichs der RA-Zelle rufen können. Zusätzlich erhält der SGSN wie oben angedeutet Informationen hinsichtlich aller anderen der in LA versorgenden BSS, die Nicht-GPRS-Zellen aufweisen. Diese anderen BSS werden angewiesen, Funkrufanforderungen auszugeben. Durch Anhängen der RA-Kennung an den Befehl werden diese anderen BSS nur Nicht-GPRS-Zellen rufen, da sie die RA-Kennung nicht erkennen werden.
  • Weiterhin kann sich gemäß der Erfindung der Betreiber entscheiden, pro SGSN eine (vom Betreiber konfigurierbare) Flagge oder sonstige Schaltvorrichtung zu implementieren, damit sich der Betreiber entscheiden kann, ob der CS-Funkruf auf RA- oder LA-Grundlage durchgeführt wird. Mit dieser Flagge kann der Betreiber CS-Funkruf auf LA-Grundlage oder auf RA-Grundlage für mit BSS zusammenarbeitenden SGSN implementieren, die den Funkruf im Null-RA wie angegeben bearbeiten werden. Durch die Flagge wird zukünftige Optimierung in dem Netz eines Betreibers ermöglicht, wenn eine standardisierte Lösung für den Funkruf im Null-RA zur Verfügung steht.
  • Um die Frage des Null-RA zu lösen, bildet daher gemäß einem Aspekt der Erfindung der SGSN eine CS-Funkrufanforderung zum BSS, die Funkruf im LA anzeigt, anstatt im RA wie in GSM-Netzen geschieht, wenn die CS-Funkrufanforderung vom VLR zum BSS über die A-Schnittstelle gesendet wird. Bei Empfang einer Funkruf in einem LA anzeigenden CS-Funkrufanforderung ruft das BSS alle GPRS- und Nicht-GPRS-Zellen im LA und der Funkruf im Null-RA würde daher in diesem Fall abgedeckt sein.
  • Da jedoch das RA-Konzept dafür eingeführt wurde, den durch Funkrufanforderungen in einem GPRS-Netz verursachten Aufwand zu verringern (es wird erwartet, daß GPRS-Netze im Vergleich zu bestehenden GSM-Netzen eine ziemlich größere Menge an Funkrufanforderungen erzeugen und bearbeiten), ist es wünschenswert, ein zusätzliches Mittel zum Rufen einer Zelle gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wie folgt vorzusehen.
  • Aufgrund der am SGSN von jedem BSS während der anfänglichen SGSN-BSS-Konfiguration empfangenen Zellenzustandsinformationen besitzt der SGSN Kenntnis über die Versorgungsgebiete/Aufenthaltsbereiche, die von jedem BSS versorgt werden. Da jedoch die Zellenzustandsinformationen nur GPRS-Zellen zugeordnet sind, besitzt der SGSN keine Kenntnis über irgendwelche in einem Aufenthaltsbereich unterstützte Nicht-GPRS-Zellen. Wenn daher ein LA mehrere durch den gleichen SGSN versorgte BSS überspannt, besitzt der SGSN nur Kenntnis über diejenigen BSS, die zum LA gehörende GPRS-Zellen versorgen. Sollte daher ein BSS nur Nicht-GPRS-Zellen in einem LA versorgen, besitzt der SGSN keine in seiner Datenbank gespeicherten Informationen über diese Nicht-GPRS-Zellen und infolge dessen keine Informationen, daß der bestimmte BSS den LA versorgt. Um diese Frage zu überwinden, erhält der SGSN Informationen der Aufenthaltsbereiche, die Nicht-GPRS-Zellen pro BSS versorgen, für alle vom SGSN versorgte BSS. Diese Informationen werden vom Betreiber bereit gestellt. Jedes Mal, wenn der SGSN eine CS-Funkrufanforderung an den BSS sendet, die Funkruf in einem RA oder in einem LA anzeigt, erhält der SGSN diese Informationen, um die BSS zu identifizieren, die Nicht-GPRS-Zellen versorgen, die zu dem im LAC angegebenen Aufenthaltsbereich gehören.
  • So werden gemäß der Erfindung vom SGSN die folgenden Verfahren eingeleitet:
    Im Fall von CS-Funkruf im LA sendet der SGSN eine CS-Funkrufanforderung mit einem LAI-IE an alle BSS, die GPRS-, Nicht-GPRS- und blockierte GPRS-Zellen versorgen, die zum angezeigten LA gehören. Bei Empfang der CS-Funkrufanforderung ruft jeder BSS alle Zellen in diesem LA einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich) und die Nicht-GPRS-Zellen.
  • Im Fall von CS-Funkruf im RA sendet der SGSN folgende Funkrufanforderungen:
    CS-Funkrufanforderung mit einer RAC, die das letzte gemeldete RA für den (die) BSS identifiziert, der das angezeigte RA versorgt. Der (die) BSS ruft (rufen) die GPRS-Zellen innerhalb des angezeigten RA und alle Nicht-GPRS-Zellen, die vom LA versorgt werden, zu dem das RA gehört (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich), die von dem LA versorgt werden, zu dem das RA gehört).
  • CS-Funkrufanforderung an alle anderen BSS, die Nicht-GPRS-Zellen (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen) in dem LA versorgen, zu dem das in der RAC angezeigte RA gehört, aber nicht das RA selbst versorgen. Diejenigen BSS, die die CS-Funkrufanforderung vom SGSN empfangen, besitzen keine Kenntnis über das in der RAC angegebene RA, sie kennen nur den in der LAC angegebenen LA. Wenn ein BSS eine Funkrufanforderung mit einer unbekannten RAC und einer bekannten LAC empfängt, ruft es nur die durch den angezeigten LA versorgten Nicht-GPRS-Zellen (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich), die vom angezeigten LA versorgt werden).
  • Das erste Verfahren ist eine einfache Lösung, die i) die Zweideutigkeit in den Standards darüber, ob das BSS bei Empfang eines LAI IE in der CS-Funkrufanforderung vom SGSN nur GPRS-Zellen in einem Aufenthaltsbereich ruft, beendet und ii) eine Alternative für die Betreiber bereitstellt, die eine Lösung für den Funkruf im Null-RA erfordern, aber bevorzugen, daß ihre BSS/SGSN CS-Funkruf im LA durchführen.
  • Im zweiten Verfahren des CS-Funkrufs im RA muß der SGSN nur eine CS-Funkrufanforderung zu den BSS senden, die das in der RAC angezeigte RA versorgen; diesen BSS wird keine zusätzliche CS-Funkrufanforderung zum Ermöglichen von Funkruf im Null-RA zugesendet. Es ist dem BSS überlassen, auch die Nicht-GPRS-Zellen und blockierten GPRS-Zellen, die vom LA versorgt werden, zu dem das RA gehört, zu identifizieren und zu rufen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es werden nunmehr bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist:
  • 1 ein konzeptmäßiges Diagramm einer GSM-Architektur mit Aufenthaltsbereichen;
  • 2 ein konzeptmäßiges Diagramm der logischen GPRS-Architektur, so wie sie in den GSM-Standards angegeben ist;
  • 3 ein schematisches Diagramm eines SGSN mit einer Tabelle zum Orten von Nicht-GPRS-Zellen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; und
  • 4 eine konzeptmäßige Ansicht einer Anordnung von Zellen, von denen einige GPRS-Zellen sind und einige nicht, und eine Anordnung gemäß der Erfindung zur Ausgabe von Funkrufanforderungen an die Zellen.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Nunmehr Bezug nehmend auf die in 3 gezeigte Ausführungsform ist ein SGSN mit einer im Speicher gespeicherten und ausführlicher auf der rechten Seite der 3 gezeigten Tabelle 30 dargestellt. Nach der Darstellung weist die Tabelle zwei Spalten auf, zuerst eine Liste von an den SGSN angekoppelten BSS und zweitens eine Spalte mit Aufenthaltsbereichen für jedes BSS, die Nicht-GPRS-Zellen aufweisen. Wenn daher im Betrieb der SGSN eine Funkrufanforderung vom Netz empfängt, gibt er einen Funkrufbefehl an das an den SGSN angekoppelte BSS über die Gb-Schnittstelle aus. Zusätzlich stellt er in der Funkrufanforderung sicher, daß durch Zugreifen auf die Tabelle alle BSS mit Nicht-GPRS-Zellen angewiesen werden, diese Zellen zu rufen. Die genaue Art und Weise, auf die dies bewirkt wird, wird nunmehr unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
  • Bezug nehmend auf 4 gibt es zwei getrennte Betriebsarten. Im Fall von CS-Funkruf im LA sendet der SGSN eine CS-Funkrufanforderung mit einem LAI-IE an alle BSS, die zum angezeigten LA gehörende GPRS-, Nicht-GPRS- oder blockierte GPRS-Zellen versorgen. Bei Empfang der CS-Funkrufanforderung ruft jedes BSS alle Zellen in diesem LA einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich) und der Nicht-GPRS-Zellen.
  • Als Beispiel muß der SGSN eine CS-Funkrufanforderung an alle BSS senden, die LA1 versorgen. Der SGSN weiß bereits aus vom BSS1 und BSS2 während der Anfangskonfigurationen von SGSN-BSS1 und SGSN-BSS2 empfangenen Zellenzustandsinformationen, daß es in BSS1 und BSS2 GPRS-Zellen gibt, die zu LA1 gehören (Zellen a, b in BSS1 und Zellen e, f in BSS2 – Zellen b und f sind gegenwärtig blockiert). Auch identifiziert der SGSN aus von ihm gespeicherten Zellenzustandsinformationen, daß BSS1 und BSS2 zu LA1 gehörende blockierende GPRS-Zellen versorgen. Der SGSN sendet daher eine CS-Funkrufanforderung an BSS1 und BSS2, bei der die LAC LA1 anzeigt. Bei Empfang der CS-Funkrufanforderung ruft BSS1 Zellen a, b (wenn möglich) und c, während BSS2 Zellen d, e und f (wenn möglich) ruft. Der SGSN besitzt jedoch keine Kenntnis darüber, daß Zelle h ebenfalls zu LA1 gehört, da sie eine Nicht-GPRS-Zelle ist und daher während der Anfangskonfiguration SGSN-BSS3 keine Zellenzustandsinformationen darüber vom BSS3 zum SGSN gesendet wurden. Der einzige Weg, damit der SGSN Informationen über diese Zelle erhält, geht durch die Tabelle der Aufenthaltsbereiche, die Nicht-GPRS-Zellen pro BSS versorgen, bereitgestellt vom Betreiber.
  • Aus der Tabelle identifiziert der SGSN, daß BSS1, BSS2 und BSS3 Nicht-GPRS-Zellen versorgen, die zu LA1 gehören. Der SGSN sendet daher auch eine CS-Funkrufanforderung an BSS3, das wiederum die Zelle h rufen wird.
  • Im Fall von CS-Funkruf im RA sendet der SGSN folgende Funkrufanforderungen:
    CS-Funkrufanforderung mit einer RAC, die das zuletzt gemeldete RA für den (die) BSS identifiziert, das (die) das angezeigte RA versorgt (versorgen). Der (die) BSS ruft (rufen) die GPRS-Zellen im angezeigten RR und alle Nicht-GPRS-Zellen, die vom LA versorgt werden, zu dem das RA gehört (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich), die von dem LA versorgt werden, zu dem das RA gehört).
  • Als Beispiel identifiziert der SGSN aus den von ihm gespeicherten Zellenzustandsinformationen, daß RA1 durch BSS1 versorgt wird, und sendet infolge dessen eine CS-Funkrufanforderung zum BSS1 mit der RAC, LAC des RAI IE, die RA1 bzw. LA1 anzeigen. BSS1 ruft die GPRS-Zelle a in RA1 und ruft auch die Nicht-GPRS-Zelle c und die blockierte GPRS-Zelle b (wenn möglich), da sie beide durch den LA1 versorgt werden, zu dem RA1 gehört. Auf diese Weise sendet der SGSN nur eine CS-Funkrufanforderung zum BSS1, und es ist BSS1 überlassen, auch die Nicht-GPRS-Zellen (einschließlich der blockierten GPRS-Zellen) zu identifizieren und zu rufen, die durch den LA1 versorgt werden, zu dem das RA1 gehört.
  • Anmerkung: In der Darstellung wird RA1 innerhalb von LA1 nur durch BSS1 versorgt. Ein RA kann jedoch mehr als ein BSS überspannen. In einem solchen Fall wird der im Schritt 1 angegebene Mechanismus für alle BSS implementiert, die das RA versorgen.
  • CS-Funkrufanforderung an alle anderen BSS, die Nicht-GPRS-Zellen (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen) in dem LA versorgen, zu dem das in der RAC angezeigte RA gehört, aber nicht das RA selbst versorgen. Diejenigen BSS, die die CS-Funkrufanforderung vom SGSN empfangen, besitzen keine Kenntnis über das in der RAC angegebene RA, sie kennen nur den in der LAC angegebenen LA. Wenn ein BSS eine Funkrufanforderung mit einer unbekannten RAC und einer bekannten LAC empfängt, ruft es nur die durch den angezeigten LA versorgten Nicht-GPRS-Zellen (einschließlich der „blockierten" GPRS-Zellen (wenn möglich), die vom angezeigten LA versorgt werden).
  • Vom SGSN wird in der Tabelle mit den Aufenthaltsbereichen, die Nicht-GPRS-Zellen pro BSS versorgen, gesucht, um die LA1 versorgenden BSS zu identifizieren.
  • Zusätzlich wird der SGSN seine Datenbank mit den Zellenzustandsinformationen überprüfen, um die BSS zu identifizieren, die zu LA1 gehörende blockierte GPRS-Zellen versorgen. Aus der Tabelle identifiziert der SGSN, daß BSS1, BSS2 und BSS3 Nicht-GPRS-Zellen versorgen, die zu LA1 gehören. Auch identifiziert der SGSN aus den von ihm gespeicherten Zellenzustandsinformationen, daß BSS1 und BSS2 zu LA1 gehörende blockierte GPRS-Zellen versorgen. In diesem Fall sendet der SGSN auch eine CS-Funkrufanforderung zu BSS2 und BSS3 mit den RAC, LAC, die RA1 bzw. LA1 anzeigen. BSS2 und BSS3 besitzen keine Kenntnis über das RA1, das zu LA1 gehört (da BSS1 einmalig dem spezifischen RA zugeordnet ist), aber sie kennen LA1, da sie zu diesem LA gehörende Zellen versorgen. BSS2 und BSS3 werden daher nur die zu LA1 gehörenden Nicht-GPRS-Zellen rufen (Zelle d in BSS2 und Zelle h in BSS3 einschließlich der blockierten GPRS-Zelle f in BSS2).

Claims (19)

  1. Zellulares Telekommunikationssystem mit folgendem: eine Mehrzahl von Basisstationssteuerungsmitteln BSS, die Zellen in einem Aufenthaltsbereich LA (Location Area) versorgen, der eine erste Mehrzahl von Zellen umfaßt, Leitungsvermittlungssteuerungsmitteln MSC/VLR für diesen Aufenthaltsbereich zum Herstellen von leitungsvermittelten Verbindungen mit Mobilstationen innerhalb des Aufenthaltsbereichs, Paketsteuerungsmitteln (SGSN) zum Herstellen von Datenpaketvermittlung mit Mobilstationen innerhalb eines oder mehrerer Versorgungsgebiete RA (Routing Areas), wobei das oder jedes Versorgungsgebiet eine zweite Mehrzahl von Zellen umfaßt, die eine Teilmenge der ersten Mehrzahl von Zellen ist, und wobei die Paketsteuerungsmittel SGSN das Rufen von Mobilstationen innerhalb eines Versorgungsgebiets zum Einleiten einer leitungsvermittelten Verbindung zu einer Mobilstation bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Paketsteuerungsmittel Aufzeichnungsmittel zur Bereitstellung von Informationen bezüglich dessen, welche Basisstationssteuerungsmittel Zellen innerhalb des Aufenthaltsbereichs versorgen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets sind, umfassen und daß die Paketsteuerungsmittel beim Rufen der Mobilstationen diese Informationen berücksichtigen.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die Paketsteuerungsmittel zur Ausgabe einer Funkrufanfrage bei den Basisstationssteuerungsmitteln, daß Zellen innerhalb des Aufenthaltsbereichs gerufen werden sollen, angeordnet ist.
  3. System nach Anspruch 2, wobei die Paketsteuerungsmittel zur Ausgabe einer Funkrufanfrage mit einem Aufenthaltsortinformationen kennzeichnenden Element angeordnet sind, so daß in andere Aufenthaltsbereiche fallende Zellen nicht gerufen werden.
  4. System nach Anspruch 1, wobei die Paketsteuerungsmittel zur Ausgabe einer Funkrufanfrage an die Mehrzahl von Basisstationsmitteln angeordnet sind, die anzeigt, daß eine zweite Mehrzahl von Zellen entsprechend dem Versorgungsgebiet, in dem sich die Mobilstation zuletzt aufhielt und zusätzlich die Zellen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets sind, gerufen werden sollten.
  5. System nach Anspruch 4, wobei die Funkrufmittel zur Ausgabe einer Funkrufanfrage einschließlich eines Aufenthaltsbereichsinformationen kennzeichnenden Elements und eines Versorgungsgebietsinformationen kennzeichnenden Elements angeordnet sind, so daß Zellen, die in andere Versorgungsgebiete fallen, nicht gerufen werden.
  6. System nach Anspruch 2 oder 3 in Verbindung mit Anspruch 4 oder 5 mit Schaltermitteln zum Ausfüllen von Funkruf entsprechend dem Anspruch 2 oder 3 oder Funkruf entsprechend dem Anspruch 4 oder 5.
  7. System nach einem beliebigen vorhergehenden Anspruch, wobei die Paketsteuerungsmittel Aufzeichnungsmittel mit einem Tabellenmittel enthalten, in dem Basisstationssteuerungsmittel und der oder die durch solche Basisstationsteuerungsmittel versorgte Aufenthaltsbereich oder -bereiche aufgeführt sind, die Zellen enthalten, die nicht Teil eines Funkrufgebiets bilden.
  8. System nach einem beliebigen vorhergehenden Anspruch, wobei die Paketsteuerungsmittel zum Rufen von Zellen angeordnet sind, die Teil eines Versorgungsgebiets sind aber von der Datenpaketvermittlungsoperation blockiert sind, wobei die Paketsteuerungsmittel so angeordnet sind, daß sie Informationen über blockierte Zellen aus einer Datenbank von Zellenzustandsinformationen erlangen, die in den Paketsteuerungsmitteln enthalten sind.
  9. System nach einem beliebigen vorhergehenden Anspruch, wobei das System GSM ist, wobei die Leitungsvermittlungssteuerungsmittel eine Mobil vermittlungsstelle und ein Besucherregister enthalten, wobei jedes Basisstationssteuerungsmittel ein Basisstationssystem enthält und die Paketsteuerungsmittel einen SGSN-Knoten-(serving GPRS support node) für GPRS-Dienste enthalten.
  10. Funkrufverfahren in einem zellularen Telekommunikationssystem mit folgendem: einer Mehrzahl von Basisstationssteuerungsmitteln BSS, die Zellen in einem Aufenthaltsbereich LA (Location Area) bedienen, der eine erste Mehrzahl von Zellen umfaßt, Leitungsvermittlungssteuerungsmitteln MSC/VLR für den Aufenthaltsbereich zum Herstellen von leitungsvermittelten Verbindungen mit darin befindlichen Mobilstationen, Paketsteuerungsmitteln SGSN zum Herstellen von Datenpaketvermittlung mit Mobilstationen in einem oder mehreren Versorgungsgebieten RA (Routing Area), wobei das oder die Versorgungsgebiet(e) eine zweite Mehrzahl von Zellen umfassen, die eine Teilmenge der ersten Mehrzahl von Zellen ist, und die Paketsteuerungsmittel SGSN das Rufen von Mobilstationen in einem Versorgungsgebiet zum Einleiten einer leitungsvermittelten Verbindung zu einer Mobilstation bewirken, wobei das Funkrufverfahren durch folgendes gekennzeichnet ist: daß die Paktesteuerungsmittel Aufzeichnungsmittel umfassen und als Reaktion auf eine Funkrufanforderung Informationen bezüglich welche Basisstationssteuerungsmittel Zellen in dem Aufenthaltsbereich versorgen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets sind, aus ihren Aufzeichnungsmitteln erlangen, und die Paketsteuerungsmittel Basisstationssteuerungsmittel anweisen, ausgewählte Zellen in diesem Aufenthaltsbereich zu rufen, einschließlich von Zellen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Paketsteuerungsmittel eine Funkrufanforderung an die Mehrzahl von Basisstationssteuerungsmitteln ausgeben, daß alle Zellen innerhalb des Aufenthaltsbereichs gerufen werden sollen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Funkrufanforderung ein Aufenthaltsbereichsinformationen kennzeichnendes Element enthält, so daß in andere Aufenthaltsbereiche fallende Zellen nicht gerufen werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Paketsteuerungsmittel eine Funkrufanforderung an die Mehrzahl von Basisstationssteuerungsmitteln ausgeben, die anzeigt, daß Zellen in einem bestimmten Versorgungsgebiet gerufen werden sollen und zusätzlich die Zellen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets bilden.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Funkrufanforderung ein Aufenthaltsbereichsinformationen kennzeichnendes Element und ein Versorgungsgebietsinformationen kennzeichnendes Element enthält, so daß in andere Versorgungsgebiete fallende Zellen nicht gerufen werden.
  15. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12 in Verbindung mit Anspruch 13 oder 14 mit Vorwählen, ob der Funkruf entsprechend dem Anspruch 11 oder 12 oder entsprechend dem Anspruch 13 oder 14 durchgeführt werden soll.
  16. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 15, wobei die Paketsteuerungsmittel Aufzeichnungsmittel mit einem Tabellenmittel umfassen, in dem Basisstationssteuerungsmittel und der oder die durch jedes Basissteuerungsmittel versorgte Aufenthaltsbereich oder -bereiche aufgelistet sind, die Zellen umfassen, die nicht Teil eines Versorgungsgebiets bilden.
  17. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 16, wobei die Paketsteuerungsmittel die Basisstationssteuerungsmittel anweisen, Zellen in einem Versorgungsgebiet zu rufen, die für Betrieb für Datenpaketvermittlung blockiert sind.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Paketsteuerungsmittel Informationen über blockierte Zellen aus einer von Paketsteuerungsmitteln geführten Datenbank von Zellenzustandsinformationen erhält.
  19. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 18, wobei das System GSM ist, wobei die Leitungsvermittlungssteuerungsmittel eine Mobilvermittlungsstelle und ein Besucherregister umfassen, wobei jedes Basisstationssteuerungs mittel ein Basisstationssystem umfaßt und die Paketsteuerungsmittel einen SGSN-Knoten (serving GPRS support node) für GPRS-Dienste umfassen.
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