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Hintergrund
der Erfindung und Stand der Technik
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Stoßdämpfer zum Absorbieren eines
Stoßes
eines sich bewegenden Teiles für
den Fall, dass das sich bewegende Teil, z.B. als Arbeit, von einem
Bewegungszustand in einen Haltezustand überführt wird.
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Bei
einem herkömmlichen
Stoßdämpfer wird Öl verwendet,
wie es in 8 der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2000-153832
(entspricht der US-Patentveröffentlichung
Seriennummer 09/571,593) dargestellt ist, welche gemäß Artikel 54 EPC
nicht als Stand der Technik betrachtet wird, da sie nicht rechtzeitig
veröffentlicht
wurde. Somit gibt es einen Nachteil in Form eines Ölflecks
aufgrund einer Undichtigkeit bzgl. Öl und eines Aussickerns von Öl.
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Um
den vorab beschriebenen Nachteil zu vermeiden, sind Stoßdämpfer, welche
Luft verwenden, erfunden worden, wie es zum Beispiel in 1 bis 3 der japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 2000-153832 dargestellt ist.
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7 bis 9 entsprechen
im Allgemeinen 1 bis 3 der
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2000-153832, und als ein Beispiel eines Stoßdämpfers wird ein Stoßdämpfer in 7 bis 9 hauptsächlich auf
der Grundlage von Vorgängen
davon kurz erläutert.
Aus einem in 7 dargestellten Zustand wird
ein sich bewegendes Teil W nach rechts bewegt und eine Kolbenwelle 102,
welche durch das sich bewegende Teil W gedrückt wird, gleitet in einem
Kolbenlager 101a, um nach rechts verschoben zu werden,
so dass ein Kolben 103, welcher ganzheitlich mit der Kolbenwelle 102 ausgebildet
ist, Luft in einem Zylinder 101 (mit Bezug auf 8)
komprimiert.
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In
diesem Falle strömt
Luft durch ein Luftgewinnungsloch 109 zu der linken Seite
des Kolbens 103, um zu verhindern, dass ein Raum zwischen
einer linken Endseite des Kolbens 103 und einer inneren
Wand einer linken Seite des Zylinders 101 in einen Vakuumzustand
kommt.
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Wie
in 8 dargestellt ist, passiert Luft, welche durch
den Kolben 103 komprimiert wird, durch einen ersten Luftdurchgang 116 und
strömt
in einer Pfeilrichtung mit einer Strömungsmenge, welche durch ein
Strömungsmengensteuerventil
bestimmt wird, welches aus einer Strömungsmengensteuerwelle 113b und
einem Strömungsmengensteuerwellenloch 114 eines
Geschwindigkeitssteuerabschnitt B ausgebildet ist, und Luft strömt zur Außenseite
zurück
oder zu einem Tank von komprimierter Luft, nicht dargestellt, durch
einen zweiten Luftdurchgang 117 und ein Rohr 118.
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Wenn
darüber
hinaus der Kolben 103 einen inneren Endabschnitt des Zylinders 101 derart
erreicht, dass das rechte Ende des Kolbens 103 gegen eine
Zylinderwand 106 oder ein Anschluss 105 gegen
ein linkes Ende des Kolbenlagers 101a stößt, stoppt
das sich bewegende Teil W während
Luftpolster und eine zusammengedrückte Spiralfeder 108 erhalten
werden.
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Wenn
die drückende
Kraft des sich bewegenden Teils W gegen den Kolben 103 entfernt
wird, beginnt der Kolben 103 sich durch eine rückwirkende Kraft
der Kompressionsspiralfeder 108 und einen Luftdruck von
dem Tank von komprimierter Luft (mit Bezug auf 9)
nach links zu bewegen.
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Da
in diesem Fall, wie in 9 dargestellt ist, Luft in dem
zweiten Luftdurchgang 117 ein Rückschlagventil 115 öffnet, indem
sie sich gegen die Druckkraft der Kompressionsspiralfeder 115a derart widersetzt,
dass die Luft in dem zweiten Luftdurchgang 117 direkt in
den ersten Luftdurchgang 116 geschickt wird, strömt eine
große
Luftmenge in einer kurzen Zeit unabhängig von der Luftströmungsmenge,
welche durch einen Schlitz bestimmt wird, welcher durch die Strömungsmengensteuerwelle 113b und
das Strömungsmengensteuerwellenloch 114 ausgebildet
ist. Somit wird der Kolben 3 schnell nach links verschoben,
um zu dem in 7 dargestellten Zustand zurückversetzt
zu werden. Im Übrigen
bezeichnet ein Bezugszeichen 116a eine Vertiefung, welche
den ersten Luftdurchgang 116 und eine Luftkammer 115b verbindet,
und das Rückschlagventil 115 kann
geöffnet
werden, ohne dass Luft in der Luftkammer 115b komprimiert
wird.
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In
der
US 1,596,444 ist
ein Stoßdämpfer gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 offenbart.
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Wenn
der Luft benutzende Stoßdämpfer, welcher
vorab beschrieben ist, mit dem Öl
benutzenden Stoßdämpfer verglichen
wird, kann es vorkommen, dass die Kraft zur Absorption eines Stoßes nicht
ausreicht, um eine Bewegung des erfassenden Teils zu absorbieren,
und in diesem Falle hätte
ein größer ausgelegter
Stoßdämpfer eingesetzt
werden müssen.
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Im
Hinblick auf das vorab Stehende ist es eine Aufgabe der Erfindung,
einen Stoßdämpfer bereitzustellen,
bei welchem eine Kraft zur Absorption eines Stoßes erhöht wird, um mit dem Öl verwendenden
Stoßdämpfer gleichwertig
zu sein, und bei welchem Luft innerhalb des Stoßdämpfers unabhängig von
einer außerhalb
befindlichen Luft derart luftdicht gehalten wird, so dass staubdichte
und wasserdichte Funktionen perfekt ausgeführt sind, und dass der Staubdämpfer in
einem Reinraum verwendet werden kann.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
der Erfindung ersichtlich.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Um
die vorher erwähnten
Aufgaben zu erfüllen,
stellt die vorliegende Erfindung einen Stoßdämpfer bereit, welcher umfasst:
einen Zylinder mit einer Zylinderkammer; ein Kolben, welcher an
einem Ende des Zylinders ausgebildet ist, um koaxial dazu angeordnet
zu sein; einen Kolben, welcher gleitbar in der Zy linderkammer angeordnet
ist und eine Kolbenwelle aufweist, welche ein distales Ende aufweist,
welches von dem Kolbenlager hervorragt; ein Strömungsmengensteuerventil, welches
an der anderen Seite des Zylinders angeordnet ist; ein Rückschlagventil,
welches an der anderen Seite des Zylinders angeordnet ist; ein Durchgangsloch,
welches durch einen Kolben hindurch gebohrt ist, um von einer Kolbenlagerseite zu
einer Seite durchzudringen, welche gegenüber dem Kolbenlager liegt;
und Ventilmittel, welche in dem Durchgangsloch vorhanden sind. Die
Kolbenwelle bewegt sich gleitend in dem Kolbenlager, wenn das distale
Ende davon durch ein sich bewegendes Teil gedrückt wird, und der Kolben komprimiert
Luft in der Zylinderkammer, wenn der Kolben zu dem anderen Ende
des Zylinders hin derart getrieben wird, dass ein Abschnitt der
Zylinderkammer, welcher sich an einer Seite des Kolbenlagers befindet,
in einen Vakuumszustand kommt.
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Das
Strömungsmengensteuerventil
ist vorhanden, um eine Luftmenge, welche zwischen der Zylinderkammer
und einer Außenseite
der Zylinderkammer strömt,
zu steuern, um dadurch eine Kraft zur Absorption eines Stoßes für einen
Fall, dass der Kolben Luft in der Zylinderkammer komprimiert, zu steuern.
Das Rückschlagventil
wird nur geöffnet,
um dadurch eine große
Luftmenge rasch zu befördern, wenn
Luft von der Außenseite
des Zylinders in die Zylinderkammer eingeführt wird, wobei der Kolben
in diesem Fall zu seiner Ursprungsposition zurückkehrt, nachdem der Kolben
Luft in der Zylinderkammer komprimiert hat. Das Ventilmittel öffnet und
schließt gemäß einer
Bewegung des Kolbens in der Zylinderkammer, um dadurch die Kraft
zum Absorbieren des Stoßes
zu erhöhen.
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Der
Stoßdämpfer weist
auch ein Luftspeichermittel auf, welches vorhanden ist, um Luft,
welche durch das Strömungsmengensteuerventil
außerhalb
der Zylinderkammer passiert, zu speichern, und das Luftspeichermittel
wird abgedichtet, um dadurch die Kraft zum Absorbieren des Stoßes zu erhöhen. Das
abgedichtete Luftspeichermittel ermöglicht, dass Luft in dem Stoßdämpfer luftdicht
gehalten wird. Darüber
hinaus weist das Luftspeichermittel eine Kapazität auf, welche variabel ist.
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Zusätzlich kann
bei dem Stoßdämpfer das Ventilmittel,
wie es oben beschrieben ist, aus einem ersten Ventilmittel und einem
zweiten Ventilmittel ausgebildet sein. Das erste Ventilmittel wird
für einen Fall
geöffnet,
dass sich der Kolben einer Endoberfläche des Zylinders gegenüber der
Seite des Kolbenlagers nähert,
und das erste Ventilmittel weist eine Ventilbetriebswelle auf, welche
gleitend gegen die Endoberfläche
des Zylinders gegenüber
der Seite des Kolben anstößt, um dadurch
das erste Ventilmittel zu öffnen.
Das zweite Ventilmittel wird nur geöffnet, wenn sich der Kolben
zu einer Endoberfläche des
Zylinders in der Seite des Kolbenlagers hin bewegt.
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Anstatt
das abgedichtete Luftspeichermittel innerhalb des Stoßdämpfers aufzuweisen,
kann der Stoßdämpfer auch
mit einem Luftdurchgang versehen sein, welcher durch das Strömungsmengensteuerventil
hindurch verläuft
und sich zwischen der Zylinderkammer und einer Außenseite
des Stoßdämpfers erstreckt.
Ein Abschnitt des Luftdurchgangs, welcher außerhalb des Stoßdämpfers hervorragt,
kann mit einer äußeren Luftkammer
oder einem Tank von komprimierter Luft verbunden sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1(a) ist eine Querschnittsansicht von vorn, welche
eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform
in einem Zustand vor einem Betrieb darstellt;
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1(b) ist eine vergrößerte Ansicht eines Rückschlagventils;
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2 ist
eine Querschnittsansicht der ersten Ausführungsform von vorn, wobei
ein Zustand während
des Betriebs dargestellt ist;
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3 ist
eine Querschnittsansicht der ersten Ausführungsform von vorn, wobei
ein Zustand bei einer Rückkehr
zu einem Ursprungszustand nach dem Betrieb dargestellt ist;
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4(a) ist eine erläuternde Seitenansicht eines
Teils eines Kolbens, wenn er in einem Querschnitt entlang einer
Linie 4(a)-4(a) in 1(a) dargestellt ist;
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4(b) ist eine Querschnittsansicht entlang einer
Linie 4(b)-4(b) in 4(a);
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4(c) ist eine Querschnittsansicht wie in 4(b), wobei ein Zustand dargestellt ist, in welchem
ein erstes Ventil betätigt
ist;
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5 ist
eine Querschnittsansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform
von vorn;
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6 ist
eine Querschnittsansicht einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform
von vorn;
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7 ist
eine Querschnittsansicht eines Stoßdämpfers von vorn, wobei ein
Zustand vor einem Betrieb dargestellt ist;
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8 ist
eine Querschnittsansicht des Stoßdämpfers von vorn, wobei ein
Zustand während
des Betriebes dargestellt ist;
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9 ist
eine Querschnittsansicht des Stoßdämpfers, wobei ein Zustand bei
einer Rückkehr
zu einem Ursprungszustand nach dem Betrieb dargestellt ist; und
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10 ist
eine Querschnittsansicht einer vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform
von vorn.
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Detaillierte Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsformen
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1(a) bis 4(c) stellen
strukturelle Ansichten einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
dar, wobei 1(a) eine Querschnittsansicht
eines Stoßdämpfers der
ersten Ausführungsform
in einem Zustand darstellt, in welchem ein sich bewegendes Teil
beabstandet ist; 1(b) eine vergrößerte Ansicht
eines Rückschlagventils
darstellt; 2 eine Querschnittsansicht von
vorn ist, welche einen Zustand darstellt, in welchem ein Kolben
durch das sich bewegende Teil gedrückt wird, um Luft in einem
Zylinder zu komprimieren; und 3 eine Querschnittsansicht
von vorn ist, wobei ein Zustand bei der Rückkehr des Kolbens zu dem Ursprungszustand
dargestellt ist, das heißt,
zu dem in 1(a) dargestellten Zustand.
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4(a) ist eine Seitenansicht eines Teils des Kolbens
im Querschnitt entlang einer Linie 4(a)-4(a) in 1(a) betrachtet; 4(b) ist
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 4(b)-4(b) in 4(a); und 4(c) ist
eine Darstellung, welche einen Zustand darstellt, bei welchem das
erste Ventil, welches in 4(b) dargestellt
ist, betätigt
ist.
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In 1(a) bis 3 bezeichnet
ein Bezugszeichen 41 einen Zylinder; 42 ist ein
Zylinderkopf; 43 ist ein Kolbenlager; 44 ist eine
Kolbenwelle; 45 ist ein Anschluss; 46 ist ein
Kolben; und 47 ist ein Kolbenring. Der Kolben 46 und
die Kolbenwelle 44 sind mittels Presspassung miteinander
verbunden, wobei ein Haltering 44a verwendet wird. Ein
ringförmiger
Magnet 48 ist an einer rechten Seite des Kolbens 44 eingebettet.
Ein Bezugszeichen 49 bezeichnet eine Kompressionsspiralfeder,
welche den Kolben 46 konstant zu einer Seite des Zylinderkopfes 42 zieht.
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In
einer Zylinderwand 41a einer rechten Seite des Zylinders 41 ist
ein Strömungsmengensteuerlager 50 durch
eine Schraube befestigt, und eine Strömungsmengensteuerwelle 52 ist
in eine Steuerschraube 51 des Strömungsmengensteuerlagers 50 ge schraubt.
Ein Kegelabschnitt 52a an einem linken distalen Ende der
Strömungsmengensteuerwelle 52 und
ein Loch 50a an einem linken distalen Ende des Strömungsmengensteuerlagers 50 bilden
eine Drossel, und indem ein Steuerknopf 53 gedreht wird,
kann die Drossel gesteuert werden. Ein Bezugszeichen 54 bezeichnet
eine Doppelmutter zum Befestigen des Steuerknopfes 53,
und 50b ist ein Luftloch für eine Umgehung.
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Bezugszeichen 55 ist
ein berührungsloser Schalter,
welcher ein Anstoßsignal
durch eine Leitung 55a ausgibt, wenn sich der Magnet 48 dem
berührungslosen
Schalter 55 nähert.
Der Magnet 48 und der berührungslose Schalter können auch
entfallen.
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Bezugszeichen 56 bezeichnet
ein Rückschlagventil,
und eine vergrößerte Darstellung
davon ist in 1(b) dargestellt. Ein Loch 41b ist
nämlich an
einer linken Seite der Zylinderwand 41a ausgebildet, und
eine Schraube 41c ist an einer rechten Seite der Zylinderwand 41a vorhanden.
Dann wird eine dünne
Blattfeder 57 durch eine Ventilauflagemutter 58 gehalten.
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Eine
Kugel 59 ist zwischen einem abgeschrägten Loch 58a der
Ventilauflagemutter 58 mit einem kreuzförmigen Loch und der dünnen Blattfeder 57 eingeführt, und
die Kugel 59 wird durch die Blattfeder 57 immer
leicht dicht an das abgeschrägte
Loch 58a gedrückt.
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Bezugszeichen 60 ist
eine Luftvorratsbehälterabdeckung,
welche in den Zylinder 41 geschraubt wird, um einen Luftvorratsbehälter 61 zwischen
der Zylinderwand 41a und der Luftvorratsbehälterabdeckung
auszubilden. In dem Luftvorratsbehälter 61 kann eine
Kapazität
des Luftvorratsbehälters 61 verändert werden,
indem die Luftvorratsbehälterabdeckung 60 gedreht
wird.
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Bezugszeichen 62 ist
eine Doppelmutter zur Befestigung der Position der Luftvorratsbehälterabdeckung 60.
Bezugszeichen 63a, 63b, 63c, 63d, 63e, 63f und 63g bezeichnen
O-Ringe, welche angebracht werden, um die Luftdichtigkeit zu erhalten.
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Bei
der Erläuterung
der 4(a) bis 4(c),
ist 4(a) eine Seitenansicht eines
Teils des Kolben 46, welche im Querschnitt entlang einer Linie
4(a)-4(a) in 1(a) dargestellt ist, und 4(b) ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie
4(b)-4(b) in 4(a). Löcher 46a und 46b sind in
den Kolben 46 gebohrt, und eine Betriebswelle 73, wobei
eine Kompressionsspiralfeder 71 und ein O-Ring 72 eingepasst
sind, ist in dem Loch 46 untergebracht und durch eine Mutter 74 befestigt,
um dadurch ein erstes Ventil 70 auszubilden.
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Darüber hinaus
sind ein Loch 46c, ein abgeschrägtes Loch 46d und
ein Loch 46f in den Kolben gebohrt, und eine Kugel 75 und
eine Kompressionsspiralfeder 76 sind in dem abgeschrägten Loch 46d untergebracht
und durch eine Mutter 77 befestigt, um dadurch ein zweites
Ventil 78 auszubilden.
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Als
nächstes
werden Vorgänge
des Stoßdämpfers der
ersten Ausführungsform
erläutert.
In 1(a) wird das sich bewegende
Teil W nach rechts bewegt, und der Kolben 44, welcher durch
das sich bewegende Teil W gedrückt
wird, gleitet in dem Kolbenlager 43, um nach rechts verschoben
zu werden. Dann, wie es in 2 dargestellt
ist, komprimiert der Kolben 46 ganzheitlich mit der Kolbenwelle 44 Luft
in dem Zylinder 41.
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Luft,
welche durch die rechte Endseite (treibende Seite) des Kolbens 46 komprimiert
wird, passiert durch die Drossel, welche durch den Kegelabschnitt 52a an
dem linken distalen Ende der Strömungsmengensteuerwelle 52 und
das Loch 50a an dem linken distalen Ende des Strömungsmengensteuerlagers 50 ausgebildet
ist, und Luft dringt in den Luftvorratsbehälter 61 von dem Luftloch 50b als
die Umgehung (mit Bezug auf den Pfeil in 2) ein.
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Da
sich in diesem Fall ein Raum zwischen der linken Endseite (ziehende
Seite) des Kolbens 46 und dem Zylinderkopf 42 in
einem Vakuumzustand befindet, wird die Kraft zur Absorption des
Stoßes
erhöht.
Wenn darüber
hinaus der Kolben nach rechts verschoben wird, wird der Vakuumzustand
zwischen der linken Endseite (ziehende Seite) des Kolbens 46 und
dem Zylinderkopf 42 weiter verstärkt, um dadurch eine Bremse
an das sich bewegende Teil W anzulegen. Dementsprechend nähert sich
der Kolben 46 allmählich
der Zylinderwand 41a und die in 4(b) dargestellte
Welle 73 stößt gegen
die Zylinderwand 41a, um in den Kolben 46 zu gleiten,
so dass das erste Ventil 70 geöffnet wird, wie es in 4(c) dargestellt ist. Dementsprechend strömt Luft,
welche durch die rechte Endseite (treibende Seite) des Kolbens 46 komprimiert
wird, in den Raum zwischen der linken Endseite (ziehende Seite)
des Kolben 46 und dem Zylinderkopf 42, welcher
sich in dem Vakuumzustand befindet, um dadurch zu verhindern, dass
der Bremeneffekt extrem wird, so dass eine weiche Berührung ausgeführt werden
kann.
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Wenn
sich der Ringmagnet 48 des Kolbens 46 dem berührungslosen
Schalter 55 nähert,
gibt der Schalter 55 das Anstoß- oder Berührungssignal aus, um das Berührungssignal
an eine äußere Steuervorrichtung
durch die Leitung 55a zu senden.
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Wenn
das sich bewegende Teil W nach der Berührung des Kolbens 46 zu
der in 1(a) dargestellten Position
zurückgekehrt
ist, beginnt der Kolben 46 sich zurück zu versetzen (3)
und die Kugel 59 des Rückschlagventils 56 wird
nach links versetzt, um die dünne
Blattfeder 57 nach links zu drängen, so dass das Rückschlagventil 56 geöffnet wird. Dementsprechend
wird eine große
Luftmenge in einer kurzen Zeit von dem Luftvorratsbehälter 61 in
den Zylinder 41 geschickt, um so die Rückkehrzeit des Kolbens 46 zu
beschleunigen.
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Es
ist überflüssig zu
erwähnen,
dass die Luft in dem Luftvorratsbehälter 60, welche von
dem Luftloch 50b der Umgehung strömt, auch durch die Drossel
passiert, welche durch den Kegelabschnitt 52a an dem linken
distalen Ende der Strömungsmengensteuerwelle 52 und
dem Loch 50a an dem linken distalen Ende des Strömungsmengensteuerlagers 50 ausgebildet
ist, und in den Zylinder 41 strömt.
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Wie
vorab beschrieben ist, wird das erste Ventil 70 des Kolbens 46 geöffnet, und
die Luft, welche durch die rechte Endseite (treibende Seite) des Kolbens 46 komprimiert
ist, strömt
in den Raum, welcher sich in dem Vakuumzustand und zwischen der linken
Endseite des Kolbens 46 und dem Zylinderkopf 42 befindet,
um dadurch den Vakuumzustand aufzulösen. Somit wird Luft in den
Raum zwischen der linken Endseite (ziehende Seite) des Kolbens 46 und
dem Zylinderkopf 42 eingeführt, so dass das zweite Ventil 78 des
Kolbens 46 natürlich
zu der Zeit des Zurücksetzens
des Kolbens 46 geöffnet
wird. In dem Fall, dass der Kolben 46 zu dem in 1(a) dargestellten Zustand zurückversetzt worden ist, gibt
es keine Luft zwischen dem Kolben 46 und dem Zylinderkopf 42.
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5 ist
eine Querschnittsansicht eines Stoßdämpfers gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform.
Verglichen mit dem Stoßdämpfer der
ersten Ausführungsform,
bei welchem der Luftvorratsbehälter 61 in
der Luftvorratsbehälterabdeckung 60 vorhanden
ist, ist der Stoßdämpfer der zweiten
Ausführungsform
mit einem Luftdurchgang 84 versehen, welcher eine Außenseite
des Stoßdämpfers und
die Zylinderkammer durch das Luftloch 50b als die Umgehung
verbindet, und ein Luftverbindungsabschnitt 85 ist an einem
Auslass des Luftdurchgangs 84, welcher außerhalb
des Stoßdämpfers hervorragt,
angebracht. Eine Kammer 86, deren Kapazität einstellbar
ist, ist an der Außenseite
des Stoßdämpfers vorhanden,
um dadurch einen äußeren Vorratsbehälter 87 auszubilden.
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Der äußere Luftvorratsbehälter 87 ist
nämlich
lösbar
an dem Luftdurchgang 84 durch ein Rohr 89 angebracht
und weist eine Steuerschraube 91 auf, um eine Kapazität des Luftvorratsbehälters 87 einzustellen.
Da die Kapazität
des Vorratsbehälters 87 einstellbar
ist, indem die Schraube 90 gesteuert wird, kann die Stoß absorbierende
Fähigkeit,
wenn der Kolben bewegt wird, eingestellt werden.
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Als
ein anderes als das vorab erwähnte
Verfahren zur Steuerung der Kapazität des Luftvorratsbehälters kann
auch ein Verfahren verwendet werden, die Kammer durch eine andere
Kammer einer festen Größe, welche
einen unterschiedlichen Innendurchmesser und eine unterschiedliche
Länge aufweist,
zu ersetzen. Darüber
hinaus kann der Luftverbindungsabschnitt 85 ohne eine Verwendung
der Kammer 86 zur Umgebung hin geöffnet werden, um dadurch die
Kraft zur Absorption des Stoßes
zu verringern. Der Stossdämpfer
kann auch mit einer Quelle von komprimierter Luft, nicht dargestellt,
verbunden sein, um dadurch die Kraft zur Absorption des Stoßes zu erhöhen.
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6 stellt
eine Ansicht eines Stoßdämpfers einer
dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform teilweise
im Querschnitt von vorn dar. Bei dem Stoßdämpfer der ersten Ausführungsform
werden die Strömungsmengensteuerwelle 52 und
das Rückschlagventil 56 verwendet,
aber eine Geschwindigkeitssteuerung, welche auf dem Markt verfügbar ist, weist
Funktionen auf, welche der Strömungsmengensteuerwelle 52 und
dem Rückschlagventil 56 entsprechen.
Somit ist bei dem Stoßdämpfer der
dritten Ausführungsform
anstelle der Strömungsmengensteuerwelle 52 und
des Rückschlagventils 56 eine Geschwindigkeitssteuerung 91 an
der Zylinderwand 41a angebracht, um dadurch die Aufgabe
der Erfindung zu erfüllen.
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Die
Geschwindigkeitssteuerung 91 weist darin ein Luftloch an
einer Seite eines Gehäuses
der Geschwindigkeitssteuerung 91 auf, welches dem Luftloch 50b in
der ersten Ausführungsform
entspricht. Eine Luftkammer 92 ist direkt mit einem Pfad ver bunden,
welcher mit dem Luftloch von der Geschwindigkeitssteuerung kommuniziert.
Die Luftkammer 92 ist zur zweiten Ausführungsform ähnlich ausgebildet. Dementsprechend
wird die dritte Ausführungsform
wie die erste Ausführungsform
betrieben.
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10 stellt
eine Ansicht eines Stoßdämpfers 93 einer
vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform
teilweise im Querschnitt von vorn dar. Bei dem Stoßdämpfer der
ersten Ausführungsform
ist das Strömungsmengensteuerlager 50 an
der Zylinderwand 41a befestigt, um die Strömungsmenge
von der Kompressionsseite des Zylinders zu der Luftkammer 61 hin
einzustellen. Bei der vierten Ausführungsform ist jedoch einfach
ein Drosselloch 94 in der Zylinderwand 41a ausgebildet.
Da die Abdeckung 60 für die
Luftkammer 61 relativ zu dem Zylinder 41 eingestellt
werden kann, kann die Stoß absorbierende
Fähigkeit
des Stoßdämpfers 93 eingestellt
werden. Der Stoßdämpfer 93 arbeitet
wie bei der ersten Ausführungsform.
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Gemäß der ersten
bis vierten Ausführungsform
(1(a) bis 6 und 10)
der Erfindung setzten die Stoßdämpfer ein
Luftsystem ein, während der
herkömmliche
Stoßdämpfer ein Ölsystem
einsetzt. Da Luft, welche in dem Stoßdämpfer verwendet wird, in keiner
Weise von außen
zugeführt
oder aufgenommen wird, kann die Luft luftdicht in dem Stoßdämpfer gehalten
werden. Somit sind die Stoßdämpfer der
Ausführungsformen
bezüglich
staubdichter und öldichter
Funktionen ausgezeichnet und können
in einem Reinraum eingesetzt werden.
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Es
kann sein, dass die Kraft zur Absorption des Stoßes bei dem herkömmlichen
Stoßdämpfer, welcher
Luft verwendet, im Vergleich mit dem herkömmlichen Stoßdämpfer vom Öltyp unzureichend ist,
um die Bewegung des erfassenden Teils zu absorbieren. Da jedoch
die Saugkraft des Kolbens bei dem erfindungsgemäßen Stoßdämpfer aufgrund des Vakuumzustands,
welcher zwischen der ziehenden Seite des Kolbens und dem Zylinder
verursacht wird, zu der Widerstandskraft der Luft, welche durch
die treibende Seite des Kolbens und den Zylinder komprimiert wird,
addiert wird, kann die absorbierende Kraft erzielt werden, welche
ausreicht, um die Bewegung des erfassenden Teils zu absorbieren.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Stoßdämpfer kann
auch ein Grad einer Absorption des Stoßes durch ein Verfahren, bei
welchem sowohl das Strömungsmengensteuerventil
als auch die Kapazität
der Luftkammer verändert
wird, oder durch ein Verfahren, bei welchem eins von beiden verändert wird,
gesteuert werden. Dementsprechend kann der Stoßdämpfer, bei welchem sowohl das
Strömungsmengensteuerventil
als auch die Kapazität
der Luftkammer steuerbar sind, weithin eingesetzt werden, und der
Stoßdämpfer, bei
welchem eins von den vorab Erwähnten
steuerbar ist, kann für
einen ausgewählten
Zweck verwendet werden, so dass er in einigen Fällen sehr praktisch sein kann.