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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Absorptions-Kühlvorrichtung
und insbesondere eine Absorptions-Kühlvorrichtung,
welche eine Funktion zum Entfernen von nicht kondensierbarem Wasserstoffgas,
welches während
des Absorptions-Kühlzyklusvorgangs
erzeugt wird, mit einer Reduktionsreaktion hat, und zwar gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Absorptions-Kühlvorrichtungen
zur Verwendung als Kühlvorrichtungen,
welche in einem Absorptions-Kühlzyklus
betrieben werden, sind bereits bekannt. Da auf ihren Vorteil hinsichtlich
der die Effizienz des Energieverbrauchs während des Betriebs geachtet
wird, werden solche Absorptions-Kühlvorrichtungen
außerdem
vermehrt zum Ausführen
eines Wärmepumpen-Heizvorgangs
mit der Verwendung von Wärme,
welche von einem Verdunster aus der umgebenden Atmosphäre gepumpt
wird, zusätzlich zu
dem Kühlvorgang
gefordert. Beispielsweise ist in der japanischen Patentveröffentlichung
Heisei 6-97127 ein Absorptionsgerät zum Zuführen von heißem/kaltem
Wasser offenbart, das drei unterschiedliche Betriebsmodi ausführen kann:
Kühlen,
Erwärmen
durch einen Wärmepumpen-Vorgang
und Erwärmen
durch direktes Verbrennen (Boilerbetrieb).
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In
dem Absorptions-Kühlzyklus
einer solchen Absorptions-Kühlvorrichtung
kann eine Kontaktreaktion zwischen den Bestandteilen eines Kühlmittels,
dem Metallmaterial, den Kühlleitungen
und einem Antikorrosionsmittel eine geringe Menge von nicht kondensierbarem
Gas wie beispielsweise Wasserstoff erzeugen. Es wird gesagt, dass
die Existenz dieses nicht kondensierbaren Gases den Vakuumzustand
des Absorbierers oder Verdunsters ungünstig beeinflusst, welcher
auf einem sehr niedrigen Druck innerhalb des Bereichs von einigen
wenigen mmHg bis hin zu einigen hundert mmHg gehalten werden sollte,
und dadurch die Betriebseffizienz des Kühl- und Erwärmungsvorgangs vermindert.
Dies erfordert ein Extraktionsmittel wie beispielsweise eine Vakuumpumpe,
um periodisch einen Wartungsvorgang auszuführen, um dieses nicht kondensierbare
Gas nach außen
hin auszubringen.
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Solche
Vorrichtungen zum Ausbringen oder Entfernen des nicht kondensierbaren
Gases aus einer Absorptions-Kühlvorrichtung
nach außen
sind in den japanischen veröffentlichten
Patenten Heisei 8-121911 und Heisei 5-9001 offenbart. Diese Vorrichtungen
ermöglichen
es, das nicht kondensierbare Gas aus einer Kühlflüssigkeit abzuscheiden und in eine
erwärmte
Palladiumleitung hinein zu leiten, wo es dann durch die Wirkung
der selektiven Permeabilität
des Palladiums nach außen
ausgegeben wird.
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In
einer Absorptions-Kühlvorrichtung,
welche ein Alkohol-Kühlmittel
wie beispielsweise Fluoridalkohol zum Betreiben des Absorptions-Kühlzyklus verwendet,
ist das Kühlmedium
mit Wasser gemischt, um eine Korrosion des Metallmaterials einer Kühlleitung
zu verhindern. Dies führt
jedoch dazu, dass das Wasser mit Aluminium in dem Kühlleitungsmaterial
reagiert, wodurch eine geringe Menge an Wasserstoffgas erzeugt wird,
welches dann entfernt werden muss.
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Die
Erzeugung des Wasserstoffgases ergibt sich aus den folgenden Anoden-
und Kathodenreaktionen. Die Anodenreaktion wird ausgedrückt durch Al → Al3 + 3e– und Al3 +
3OH → AlOOH·H2O (die Hydrierung von Aluminiumionen oder
die Abscheidung einer Boehmitschicht), und die Kathodenreaktion wird
ausgedrückt
durch 3H + 3e → 3/2H2 (Erzeugung von Wasserstoff).
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Wenn
das Kühlmittel
nicht ein alkoholisches ist, sondern Wasser in Kombination mit einem
Absorbenten aus Lithiumbromid (LiBr) oder Ammoniak (NH3)
in Kombination mit einem Absorbenten aus Wasser, wird Wasserstoffgas
freigesetzt und muss entfernt werden.
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Die
Vorrichtungen zum Entfernen des nicht kondensierbaren Gases, die
in den oben beschriebenen Veröffentlichungen
offenbart sind, haben die folgenden Nachteile. Da diese Vorrichtungen
zum Ausbringen des Wasserstoffgases nach außen ausgestaltet sind, müssen ihre
Aufbauten komplex sein, um eine Luftdichtheit sicherzustellen. Da
Wasser in dem Kühlmedium
nach und nach vermindert wird, kann außerdem seine Menge, die zum
Verhindern der Korrosion erforderlich ist, kaum aufrechterhalten
werden.
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EP 0 994 317 A2 ist
ein Dokument aus dem Stand der Technik gemäß Artikel 54 (3) und (4) EPÜ und beschreibt
eine Absorptions-Kühlvorrichtung
mit einem Kondensator, begleitet von einem Kondensatortank. Eine
Anordnung zum Entfernen von Wasserstoff ist innerhalb dieses Kondensatortanks
vorgesehen.
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Eine
Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 ist bekannt aus US-A-4,398,399, US-A-2,320,349 und DE-C-587
712.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, im Hinblick auf eine Vermeidung
der oben beschriebenen Nachteile eine Absorptions-Kühlvorrichtung
mit einer Reduktionseinheit zu schaffen, deren Effizienz verstärkt ist.
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Die
Absorptions-Kühlvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Bevorzugte Merkmale
sind in abhängigen
Ansprüchen
beschrieben.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wirkt das Wasserstoffgas auf das oxidierende Metall ein
und wird mit der Reduktionsreaktion oder Deoxidierung des oxidierenden
Metalls in Wasser verwandelt und kann so eliminiert werden. Dies
verhindert eine Verminderung der Betriebseffizienz mit einer Verminderung
des Vakuumzustands des Kondensators, des Verdunsters, des Absorbierers
und der Kühlmittelleitungen.
Außerdem
wird von der Reduktion erzeugtes Wasser hin zu der Kühlmittelleitung
transferiert, wodurch das Kühlmedium
seinen Wassergehalt auf einer gewünschten Menge halten kann.
Da die Reduktionseinheit in dem Kondensator angebracht ist, kann sie
auf günstige
Art und Weise Wärme
aus dem Kühlmitteldampf
abziehen, die für
die Reduktionsreaktion verwendet bzw. benötigt wird.
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Insbesondere
kann die Reduktionsreaktion, da die Reduktionseinheit in dem Kondensator
vorgesehen ist, durch die Wärme
des Kühldampfes
weiter gefördert
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittsansicht, die einen hauptsächlichen Bereich des Kondensators
in einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht, welche eine Modifikation
des Kondensators der ersten Ausführungsform
zeigt;
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3 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen hauptsächlichen Bereich des Kondensators
in einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
eine Ansicht entlang der Linie A-A der 3;
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5 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen hauptsächlichen Bereich des Kondensators
in einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 ist
eine Ansicht entlang der Linie B-B der 5; und
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7 ist
eine Querschnittsansicht eines Kondensators, welche die vierte Ausführungsform zeigt;
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8 ist
eine Querschnittsansicht eines Kondensators, welche die fünfte Ausführungsform zeigt;
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9 ist
eine schematische Ansicht eines hauptsächlichen Bereichs eines Kondensators,
welche die sechste Ausführungsform
zeigt;
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10 ist
ein Kreisdiagramm einer Absorptions-Kühlvorrichtung,
welches die Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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11 ist
ein Diagramm, welches verschiedene Temperaturen an bestimmten Stellen
in dem Kondensator zeigt, und
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12 ist
ein Diagramm, welches die Beziehung zwischen der Temperatur bei
der Reduktionseinheit und der Menge des reduzierten Wasserstoffs veranschaulicht.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun genauer mit Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben.
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10 ist
ein Blockdiagramm, welches einen hauptsächlichen Bereich einer Absorptions-Kühl-/-Heizvorrichtung
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Ein Verdunster 1 beinhaltet
ein Kühlmittel
aus Fluoridalkohol wie beispielsweise Trifluorethanol (TFE), während ein
Absorbierer 2 eine Lösung
aus einem DMI-Derivativ wie beispielsweise Dimethyl-Imidazolidinon
beinhaltet, welche einen Absorbenten beinhaltet. Das Kühlmittel
ist nicht auf Fluoridalkohol beschränkt, sondern kann irgendein
geeignetes Mittel sein, dessen nicht gefrierender Bereich breit
ist. Die Lösung
ist nicht auf das DMI-Derivativ beschränkt und kann auch jede andere absorbierende
Lösung
sein, deren nicht gefrierender Bereich breit ist, die einen höheren Atmosphärentemperatur-Siedepunkt hat als
TFE und genug Energie hat, um TFE zu absorbieren.
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Der
Verdunster 1 und der Absorbierer 2 sind in Fluidverbindung
miteinander über
einen (Kühl-)Dampfkanal 5.
Wenn der Verdunster 1 auf einem geringen Druck wie beispielsweise
30 mmHg gehalten wird, ist das Kühlmittel
darin dampfförmig und
bewegt sich über
den Dampfkanal 5 in den Absorbierer 2 hinein,
wie durch die Doppelstrich-Pfeile angezeigt. Der Kühldampf
wird dann von dem Absorbenten in dem Absorbierer 2 absorbiert,
wodurch eine Absorptionsgefrierwirkung verursacht wird.
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Eine
Kühleinrichtung 18 ist
zum Erhitzen und Verdampfen eines verbleibenden Nebels (des Kühlmittels)
in dem Kühldampf
und zum Vermindern der Temperatur des Kühlmittels, das von dem Kondensator 9 her
empfangen wird, vorgesehen.
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Wenn
ein Brenner 7 angezündet
wird, um einen Regenerator 3 zum Erhöhen der Konzentration der Absorbentenlösung in
dem Absorbierer 2 aufzuheizen, absorbiert das Absorbent
den Kühldampf
in dem Absorbierer 2, und die Verdunstung des Kühlmittels
in dem Verdunster 1 wird beschleunigt, wodurch sich das
Innere des Verdunsters 1 mit der latenten Wärme der
Kühlmittelverdampfung
abkühlt. Der
Brenner, der Regenerator und die Konzentration der Absorbentenlösung werden
später
noch genauer beschrieben. Eine Röhre
oder Leitung 1a zum Leiten eines abgekühlten Wassers ist so angebracht,
dass sie durch den Verdunster 1 hindurch verläuft, durch Verwenden
einer Pumpe 4. Die Röhre 1a ist
an einem Ende (der Ausgangsseite in der dargestellten Ausführungsform)
mit der Öffnung
Nr. 1 eines ersten Vierwegeventils V1 verbunden und am anderen Ende (in
der Ausführungsform
der Eingangsseite) mit der Öffnung
Nr. 1 des zweiten Vierwegeventils V2. Das Kühlmittel wird durch die Wirkung
einer Pumpe P1 zum einem Sprühmittel 1b gefördert, welches
in dem Verdunster 1 angebracht ist, so dass es über die Röhre 1a gesprüht wird,
in welcher das gekühlte Wasser
verläuft.
Das Kühlmittel
entzieht dem gekühlten
Wasser in der Röhre 1a die
Wärme und
wendet sich einem Dampf zu, welcher über den Dampfkanal 18 in
den Absorbierer 2 hineingeleitet wird. Demzufolge vermindert
sich die Temperatur des gekühlten Wassers
weiter.
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Das
Kühlmittel
in dem Verdunster 1 wird von der Pumpe P1 hin zu dem Sprühmittel
getrieben, und außerdem
wird, wie es später
noch genauer beschrieben wird, seinen Anteil durch den Filter 4 hindurch
geleitet und dem Gleichrichter 6 als ein Dampf-/Flüssigkeitskontaktfluid übermittelt
(im folgenden bezeichnet als "Ausblutung"). Ein Durchflusssteuerventil
V5 ist zwischen dem Verdunster 1 und dem Filter 4 vorgesehen.
Das in der Röhre 1a laufende
gekühlte
Wasser kann vorzugsweise entweder eine Ethylenglycol- oder Propylenglycolwasserlösung sein.
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Wenn
der Kühldampf
von der Lösung
in dem Absorbierer 2 absorbiert wird, erhöht die Absorptionshitze
die Temperatur der Lösung.
Je geringer die Temperatur und je höher die Konzentration der Lösung, desto
größer wird
die Absorptionsfähigkeit
der Lösung
sein. Um den Temperaturanstieg der Lösung abzuschwächen, ist
eine Röhre 2a in
dem Absorbierer 2 vorgesehen zum Führen eines Durchflusses von
Kühlwasser.
Die Röhre 2a ist
an einem Ende (in der dargestellten Ausführungsform der Ausgangsseite) über einen
Kondensator 9 und eine Pumpe P3 mit der Öffnung Nr.
2 des ersten Vierwegeventils V1 verbunden und an dem anderen Ende
(auf der Eingangsseite) mit der Öffnung
Nr. 2 des zweiten Vierwegeventils V2. Vorzugsweise ist das entlang
der Röhre 2a verlaufende
Kühlwasser
das gleiche wie das gekühlte
Wasser, welches über
die Röhre 1a hinwegläuft, was
die Eigenschaften oder die Konstitution angeht.
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Die
Absorbentenlösung
wird durch die Arbeit der Pumpe P2 einem Sprühmittel 2b zugeleitet,
welches in dem Absorbierer 2 angebracht ist, so dass sie über die
Röhre 2a gesprüht wird.
Demzufolge wird die Lösung
durch das entlang der Röhre 2a laufende Kühlwasser
abgekühlt.
Gleichzeitig entzieht das Kühlwasser
der Lösung
die Wärme,
und ihre Temperatur wird ansteigen. Wenn die Lösung in dem Absorbierer 2 den
Kühldampf
absorbiert hat, fällt
die Konstitution des Absorbenten ab, so dass die Absorptionsfähigkeit
der Lösung
sich vermindert.
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Die
verdünnte
Lösung,
die den Kühldampf
in dem Absorbierer 2 absorbiert hat, wird über die
Röhre 7b und
ein Steuerventil 3 zu dem Gleichrichter 6 und
dem Regenerator 3 mittels der Pumpe P2 zugeführt. Der
Regenerator 3 ist mit dem Brenner 7 zum Erwärmen der
verdünnten
Lösung
versehen, der Brenner 7 kann ein Gasbrenner oder jedes
andere Heizmittel sein. Die Lösung
wird von dem Brenner 7 erhitzt und die Konzentration des
Absorbenten wird erhöht,
wenn der Kühldampf
abgeschieden wird. Die entstehende (konzentrierte) Lösung wird über eine Röhre 7a und
ein Steuerventil V4 zu dem Absorbierer 2 zurückgeführt, wo
sie über
die Röhre 2a mittels
des Sprühmittels 2b und
der Pumpe P2 gesprüht
wird.
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Wenn
die dem Regenerator 3 zugeleitete verdünnte Lösung von dem Brenner 7 erhitzt
wird, wird ein Kühldampf
erzeugt. Der Großteil
der Absorbentenlösung
wird in dem Gleichrichter 6 aus dem Kühldampf abgeschieden, und so
wird der Kühldampf
mit einer höheren
Reinheit dem Kondensator 9 zugeleitet. Der Kühldampf
wird dann abgekühlt
und kondensiert auf eine Flüssigkeit
in dem Kondensator 9 und über den Vorheizer 18 und
das Reduktionsventil 11 wieder dem Verdunster 1 zugeleitet.
Das Kühlmittel
wird über
die Leitung 1a hinüber
gesprüht.
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Obwohl
die Reinheit des von dem Kondensator 9 zurückgeführten Kühlmittels
in dem Verdunster 1 recht hoch ist, kann sie sich nach
und nach vermindern oder muss sich sogar nach und nach vermindern,
weil eine sehr kleine Menge des Absorbenten in dem umlaufenden Dampf
sich während
eines langen Zeitraums des Zyklusvorgangs ansammelt. Um die Reinheit
des Kühlmittels
wieder herzustellen, wird ein geringer Anteil des Kühlmittels
aus dem Verdunster 1 durch das Ventil 5 und den
Filter 4 zum Gleichrichter 6 geschickt, wo es
mit dem Kühldampf
aus dem Regenerator 3 gemischt wird. Der Filter 4 wird
verwendet, um zu verhindern, dass Füllröhren des Gleichrichters 6 durch
Schmutz und/oder Rost in der Absorbentenlösung verfaulen, was zu einer
Beeinträchtigung
der funktionalen Arbeitsweise führen
könnte.
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Ein
Wärmetauscher 12 ist
in der Mitte zwischen den Röhren 7a und 7b vorgesehen,
welche den Absorbierer 2 mit dem Gleichrichter 6 verbinden. Die
Absorbentenlösung
mit hoher Konzentration und hoher Temperatur, welche entlang der
Röhre 7a von dem
Regenerator 6 aus verläuft,
wird in dem Wärmetauscher 12 einem
Wärmetauschvorgang
mit der verdünnten
Lösung
unterzogen, welche von dem Absorbierer 2 her entlang der
Röhre 7b strömt, so dass
sie abgekühlt
wird, bevor sie dem Absorbierer 2 zugeleitet wird, wo sie
zerstäubt
wird. Umgekehrt wird die verdünnte
Lösung
durch die Wirkung des Wärmetauschers 12 vorgeheizt
und dem Gleichrichter 6 zugeleitet. Dies wird sicher die
thermische Effizienz in der Vorrichtung verbessern. Außerdem kann
auch ein weiterer Wärmetauscher
(nicht dargestellt) zum Übertragen
von Wärme
aus der konzentrierten Lösung
zu dem Kühlwasser,
welches von dem Absorbierer 2 oder dem Kondensator 9 her
entlang der Röhre 2a strömt, vorgesehen
sein. Demzufolge wird die Temperatur der konzentrierten Lösung, welche dem
Absorbierer 2 wieder zugeführt wird, weiter vermindert
werden, während
die Temperatur des Kühlwassers
erhöht
wird.
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Ein
empfindlicher Wärmetauscher 14 ist auch
mit einer Röhre 4a für den Wärmeaustausch zwischen
dem Kühlwasser
oder dem gekühlten
Wasser und der Umgebungsluft versehen, und eine im Inneren befindliche
Einheit 15 ist mit einer Röhre 3a versehen. Diese
Röhren 3a und 4a sind
an einem Ende (in der dargestellten Ausführungsform der Eingangsseite)
mit den Öffnungen
Nr. 3 und Nr. 4 des ersten Vierwegeventils V1 verbunden, und an
dem anderen Ende (der Ausgangsseite) mit den Öffnungen Nr. 3 und Nr. 4 des
zweiten Vierwegeventils V2. Die im Inneren befindliche Einheit 15 befindet
sich in einem abzukühlenden
oder zu erwärmenden
Raum und beinhaltet einen Lüfter
oder Ventilator 10, der gemeinsam zum Herausblasen entweder
abkühlender oder
erwärmender
Luft aus seiner nicht dargestellten Ausblaseöffnung verwendet wird. Der
empfindliche Wärmetauscher 14 ist
normalerweise außen
vorgesehen und beinhaltet einen Ventilator 19, um zwangsweise
Wärme mit
der Umgebungsluft auszutauschen.
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Der
Verdunster 1 ist mit einem Levelsensor L1 (Füllstandssensor)
versehen, um die Menge des Kühlmittels
zu erfassen, und einem Temperatursensor T1 zum Erfassen der Temperatur
des Kühlmittels. Der
Absorbierer 2 ist mit einem Füllstandssensor L2 zum Erfassen
der Menge der Lösung
ausgestattet. Der Kondensator 9 ist mit einem Füllstandssensor
L9 zum Erfassen der Menge des kondensierten Kühlmittels ausgestattet, einem
Temperatursensor T9 zum Erfassen der Temperatur des Kühlmittels
und einem Drucksensor PS9 zum Erfassen des Drucks in dem Kondensator 9.
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Der
empfindliche Wärmetauscher 14 ist
mit einem Temperatursensor T14 zum Erfassen der Temperatur der Außenluft
versehen, die im Inneren befindliche Einheit 15 ist mit
einem Temperatursensor T15 zum Erfassen der Temperatur eines Raums versehen,
welcher klimatisiert wird, und der Regenerator 3 ist mit
einem Temperatursensor T3 zum Erfassen der Temperatur der Lösung versehen.
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Während des
Kühlbetriebs
werden die beiden Vierwegeventile V1 und V2 so eingestellt, dass ihre Öffnungen
Nr. 1 und Nr. 2 mit den Öffnungen
Nr. 3 bzw. Nr. 4 kommunizieren. Dadurch kann das durch Sprühen des
Kühlmittels über die
Leitung 1a abgekühlte
Kühlwasser
in die Leitung 3a der im Inneren befindlichen Einheit 15 zum
Abkühlen
des Raums hineinfließen.
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Während des
Heizbetriebs werden die beiden Ventile V1 und V2 umgeschaltet, so
dass ihre Öffnungen
Nr. 1 und Nr. 2 mit den Öffnungen
Nr. 4 bzw. Nr. 3 kommunizieren. Dadurch kann das in der Leitung 2a aufgeheizte
Kühlwasser
von der Pumpe P3 in die Leitung 3a der im Inneren befindlichen
Einheit 15 hinein getrieben werden, um den Raum aufzuheizen.
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Wenn
die Temperatur der Außenluft
während des
Heizvorgangs auf eine extreme Stufe abfällt, wird das Pumpen der Wärme aus
der Außenluft über den empfindlichen
Wärmetauscher 14 schwierig,
so dass die Heizfähigkeit
abnimmt. Für
eine Kompensation sind ein Rückführkanal 9a und
ein Öffnungs-/Schließventil 17 in
einer Kombination zum Umleiten zwischen dem Kondensator 9 und
dem Regenerator 3 (oder dem Gleichrichter 6) vorgesehen.
Da das Pumpen der Wärme
aus der Außenluft
schwierig geworden ist, wird der Absorptions- und Kühlzyklus
unterbrochen, und der von dem Regenerator 3 erzeugte Dampf
wird hin zu dem Kondensator 9 und von diesem weg umlaufen
gelassen. In dem Kondensator 9 wird die mit dem Brenner 7 erzeugte
Wärme effizient durch
das direkte Aufheizen zu dem Kühlwasser
in der Leitung 2a übermittelt,
wodurch die Heizfähigkeit verbessert
wird.
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Ein
Modul zum Entfernen eines Wasserstoffgases, das in dem Kühl/Heizsystem
vorgesehen ist, wird nun erläutert.
Dieses Modul zum Entfernen des Wasserstoffgases ist in dem Inneren
oder an der Innenwand des Kondensators vorgesehen. Genauer gesagt,
ist die Reduktionseinheit, welche eine Hauptkomponente des Moduls
zum Entfernen des Wasserstoffgases ist, so vorgesehen, dass ihre
Temperatur nahe an der Kondensationstemperatur des Kühldampfes
ansteigt, welcher in den Kondensator eingeleitet wird. Wenn das
Metalloxid in der Reduktionseinheit dem Kühlmedium ausgesetzt wird, wird
es mit; einer Schicht aus dem Kühlmedium
beschichtet, und sein Kontaktflächenbereich
mit Wasserstoff wird vermindert werden, so dass die Fähigkeit
zum Eliminieren von Wasserstoff abnimmt. Um diese Beeinträchtigung
zu verhindern, ist die Reduktionseinheit so ausgestattet, dass sie
ihre Temperatur nahe an der Kondensationstemperatur erhöht. Genauer
gesagt, verbleibt der Kühldampf,
wenn er höher
ist als die Kondensationstemperatur unkondensierbar, so dass eine
höhere
Fähigkeit
zum Eliminieren des Wasserstoffgases sichergestellt wird. Wenn die
Reduktionseinheit sich nahe an der Kondensationstemperatur befindet
oder geringfügig
geringer ist (beispielsweise um 5°C),
verbleibt die Menge des kondensierten Kühlmediums gering und wird kaum
die Fähigkeit
zum Eliminieren des Wasserstoffgases beeinträchtigen.
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11 ist
ein Diagramm, das unterschiedliche Level der Temperatur in dem Kondensator
während
des Kühlvorgangs
zeigt. Wie dargestellt, ist die Temperatur in dem Kondensator 9 am
höchsten
bei dem Empfangseinlass 94 zum Aufnehmen des Kühldampfes
von dem Gleichrichter 6 her und wird mit zunehmenden Abstand
von diesem Einlass 94 geringer. An keiner Stelle ist die
Temperatur wesentlich geringer als 50°C. Das Kühlmedium, das sich an dem Boden
des Kondensators 9 ablagert, ist bei 52°C, während die Kondensationstemperatur
von TFE als Kühlmittel
bei 53°C
liegt.
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1 ist
eine Querschnittsansicht des Kondensators, begleitet von diesem
Modul zum Entfernen des Wasserstoffgases. Wie dargestellt, weist
der Kondensator 9 ein Gehäuse 91 auf, einen
in dem Gehäuse 91 angebrachten
Kern 92 sowie eine Reduktionseinheit, die neben dem Kern 91 vorgesehen
ist, um als das Modul zum Entfernen des Wasserstoffgases zu dienen.
Das Gehäuse 91 hat
einen Kühldampfeinlass 94,
der in einem Ende des Gehäuses vorgesehen
ist, um den von dem Gleichrichter 6 her induzierten Kühldampf
aufzunehmen. Der Kern 92 hat mehrere Metallbleche (Finnen)
und eine Leitung 95, die sich durch die Finnen hindurch
erstreckt. Die Leitung 95 ist als ein Bereich der Leitung 2a vorgesehen,
welche für
einen Durchtritt des Kühlwassers sorgt.
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Das
Modul 93 zum Entfernen des Wasserstoffgases als die Reduktionseinheit
weist eine Röhre 96 auf,
die sich von der oberen Seite des Gehäuses 91 aus hin zum
Inneren des Kondensators 9 erstreckt, und einen Deckel 97,
der in einem Gewinde hineingeschraubt ist, welches an der Öffnung in
dem Gehäuse 91 vorgesehen
ist, wo die Röhre 96 hineingepasst
ist. Die Röhre 96 ist
an dem Gehäuse 91 gesichert
und an dem oberen Ende mittels des Deckels 97 geschlossen,
der in die Öffnung
hineingeschraubt ist. Ein Gewebe oder ein (netzartiger) Filter 98 ist
am unteren Ende der Röhre 96 angebracht.
Die Röhre 96 ist
an dem unteren Ende von dem Filter 98 gestützt und
mit einem Pulver- oder Granulatartigen Metalloxid 99 gefüllt.
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Das
Metalloxid 99 kann ein einzelnes Oxid aus einem Übergangsmetall
oder eine Mischung aus Übergangsmetalloxiden
sein. Charakteristische Beispiele des Metalloxids 99 sind
NiO und eine NiO-basierte Mischung mit CuO, MnO2 und
Al2O3. Auch eine Mischung,
die CuO, MnO2 und/oder Al2O3 als Hauptkomponente beinhaltet, kann verwendet
werden.
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Während des
Betriebs wird ein Wasserstoffgas H2, welches
während
des Absorptionskühlzyklus erzeugt
wird und in dem Kondensator 9 gespeichert wird, in direktem
Kontakt mit dem Metalloxid 99 in der Röhre 96 durch den Filter 98 gebracht.
Als Ergebnis findet die Reduktion oder Deoxidation des Metalloxids 99 statt,
so dass Wasser erzeugt wird und das Wasserstoffgas eliminiert wird.
Genauer gesagt, wird die chemische Reaktion begonnen, die ausgedrückt ist
durch MOX + XH2 = M + XH2O
... (f1), wobei M ein Übergangsmetall
ist und X eine Konstante.
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Wenn
das in dem Kondensator 9 gespeicherte Wasserstoffgas in
Kontakt mit dem Metalloxid 99 gebracht worden ist und zu
Wasser oxidiert ist, verursacht die Aktion zum Eliminieren des Wasserstoffgases
kaum eine Beeinträchtigung
oder Verminderung der Menge des Wassers, die sich in Kühlmedium befindet,
welches entlang der Kühlmediumleitungen verläuft. Demzufolge
kann das Wasser, das in den Kühlmedium
vorhanden ist um die Korrosion des Metallmaterials der Kühlmittelleitungen
zu verhindern, auf einer gewünschten
Menge gehalten werden. Wenn Lithiumbromid oder Ammoniak als Kühlmittel verwendet
wird, wird Wasser als Absorbentenflüssigkeit eingesetzt und wird
so kaum den Absorptionskühlzyklusvorgang
beeinträchtigen,
bei welchem H2 Gas in Wasser verwandelt
wird.
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Wie
dargestellt, ist das Modul 93 zum Entfernen des Wasserstoffgases
in dem Kondensator 9 beabstandet von dem Kühldampfeinlass 94 angebracht und
kann verhindern, dass sich die Effizienz der Reduktion vermindert,
weil das Metalloxid 99 von dem Kühlmedium befeuchtet wird. Weil
der eingeleitete Kühldampf
zumeist an der Stelle kondensiert, die von dem Kühldampfeinlass 94 beabstandet
ist, wird er eine abgeschiedene Schicht über den Metalloxid 99 entwickeln.
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Die
Montage des Moduls 93 zum Entfernen des Wasserstoffgases
ist nicht auf die in 1 dargestellte Stelle beschränkt. 2 ist
eine schematische Ansicht des Kondensators 9 mit einer
modifizierten Anordnung des Moduls 93 zum Entfernen des Wasserstoffgases.
In der modifizierten Anordnung ist das Modul 93 zum Entfernen
des Wasserstoffgases nahe an dem Kühldampfeinlass 94 vorgesehen.
Da das Modul 93 zum Entfernen des Wasserstoffgases dem
eingeleiteten Kühldampf
sofort ausgesetzt ist und so auf einer vergleichsweise höheren Temperatur
gehalten wird, kann ihr Metalloxid 99 auf der Temperatur
verbleiben, die für
die Reduktion geeignet ist.
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Eine
andere Form des Moduls zum Entfernen des Wasserstoffgases wird nun
erläutert. 3 ist
eine Querschnittsansicht des Kondensators 9 mit einer zweiten
Ausführungsform
des Moduls zum Entfernen des Wasserstoffgases. 4 ist
eine Ansicht entlang der Linie A-A in 3. Wie es
in den 3 und 4 dargestellt ist, ist das Modul 100 zum
Entfernen des Wasserstoffgases an dem Kern 92 angebracht.
Das Modul 100 zum Entfernen des Wasserstoffgases weist
eine Ummantelung oder ein Gehäuse 101 auf,
die bzw. das fest an der äußersten
Finne des Kerns 92 angebracht ist, einen auf einer Seite
einer unteren Öffnung
des Gehäuses 101 vorgesehenen
Filter 102 und ein Metalloxid 99, das in dem Gehäuse 101 des
Moduls 100 zum Entfernen des Wasserstoffgases gehalten
wird. Als Ergebnis kann das Metalloxid 99 konsistent vom
dem Kern 92 eine Wärmeenergiemenge
zum Fördern
der Reduktion erhalten.
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5 ist
eine Querschnittsansicht des Kondensators 9, welcher eine
dritte Ausführungsform des
Moduls zum Entfernen des Wasserstoffgases hat, und 6 ist
eine Ansicht entlang der Linie B-B der 5. Wie in
den 5 und 6 dargestellt, sind zwei der
Module 103 zum Entfernen des Wasserstoffgases vorgesehen.
Jedes der Module 103 hat eine Schale oder ein Gehäuse 104,
welches um eine Leitung 95 herum vorgesehen ist, welcher
Teil der Kühlleitung
ist, genauer gesagt, erstreckt sich die Leitung 95 über die
Schale oder das Gehäuse 104 hinweg.
Die zweite Modifikation ermöglicht
eine Kombination aus der Wärme
des Kühldampfes
und der über die
Leitung 95 von dem Kern 92 her empfangenen Wärme, der
von dem Kühldampf
aufgeheizt wird, um das Gehäuse 101 und
so das Metalloxid 99, das in dem Gehäuse 101 des Moduls 103 zum
Entfernen des Wasserstoffgases gehalten wird, auf einer geeigneten
Temperatur zu halten.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht, welche eine vierte Ausführungsform
des Kondensators 9 darstellt. In der vierten Ausführungsform ist
ein Modul 105 zum Entfernen eines Wasserstoffgases an einer
Stützplatte 106 vorgesehen,
welche horizontal an einem Gehäuse 91 des
Kondensators 9 angebracht ist und ein Metalloxid 99 wie
ein Gewebe oder einen Filter 107 aufweist, welches bzw.
welcher das Metalloxid 99 in sich hält. Da sich die Stützplatte 106 zwischen
dem Kühldampfeinlass 94 und
einem Kern 92 befindet, ist sie dem Kühldampf mit einer höheren Temperatur
ausgesetzt, ähnlich
wie in 2.
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8 ist
eine schematische Querschnittsansicht, welche eine fünfte Ausführungsform
des Kondensators 9 veranschaulicht. Die fünfte Ausführungsform
hat wie die vierte Ausführungsform
das Modul 105 zum Entfernen des Wasserstoffgases, welches in
einer Tiefenregion des Kondensators 9 oder an der Stelle
vorgesehen ist, die am weitesten von dem Kühldampfaufnahmeeinlass 94 entfernt
ist. In der fünften
Ausführungsform
ist es, da der Kühldampf, wenn
er kondensiert, kaum den Tiefenbereich des Kondensators 9 erreicht,
wo das Modul 105 vorgesehen ist, ähnlich wie in 1 möglich, dass
das Metalloxid 99 frei einer Befeuchtung bleibt und sich nichts
hinsichtlich seiner Reduktionsfähigkeit
verschlechtert.
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Da
das in den 7 oder 8 dargestellte Modul 105 geeignet
zusammen mit der Stützplatte 106 zum
Stützen
des Metalloxids in dem Kondensator 9 untergebracht ist,
verbleibt das Gehäuse 91 des Kondensators 9 nicht
kompliziert. Demzufolge wird es einfach, die Luftdichtheit des Gehäuses 91 beizubehalten.
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9 ist
eine Querschnittsansicht, welche eine sechste Ausführungsform
des Kondensators 9 zeigt. Gemäß jedem der früheren Beispiele
ist das Modul zum Entfernen des Wasserstoffgases in dem Inneren
des Kondensators 9 vorgesehen. In anderen Worten ist das
Modul zum Entfernen des Wasserstoffgases angrenzend an den Kern
oder die Kühlwasserleitung
oder direkt daneben in dem Raum vorgesehen, wo der Kern oder die
Kühlleitung
vorgesehen ist. In der sechsten Ausführungsform befindet sich das
Modul in einer Kammer, welche von dem Raum getrennt ist, wo sich
der Kern oder die Kühlwasserleitung
befindet. Wie in 9 dargestellt, ist das Modul 93 zum
Entfernen des Wasserstoffgases durch eine Trennwand 108 von
dem Kern 92 getrennt. Die Trennwand 108 hat eine Öffnung,
die in ihrem unteren Bereich für
eine Kommunikation zwischen dem Inneren des Kondensators 9 und
der Kammer 109 vorgesehen ist, wo das Modul 93 zum Entfernen
des Wasserstoffgases vorgesehen ist. Dadurch kann in dem Kondensator 9 gespeicherte
Wasserstoffgas aus der Öffnung
der Trennwand 108 hin zu einem Filter 98 strömen und
den Kontakt mit dem Metalloxid 99 des Moduls 93 zum
Entfernen des Wasserstoffgases geraten.
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Der
Vorteil, dass das Metalloxid 99, wenn es in der Atmosphäre mit zumindest
einer Temperatur platziert ist, die höher ist als die Kondensationstemperatur
des Kühldampfes,
ermöglicht
eine Verbesserung seiner Reduktionsreaktion mit der Hilfe der Wärme des
Dampfes in dem Kondensator 9 wie es sich aus dem folgenden
Profil ergibt. 12 ist ein Graph, der die Beziehung
zwischen der Temperatur des Aufheizens des Metalloxids und der Menge
des reduzierten Wasserstoffs zeigt. Wie dargestellt, ist, wenn die Temperatur
der Aufheizung des Metalloxids in einem Bereich von 40 bis 120°C liegt,
die Menge des reduzierten Wasserstoffs so hoch wie mindestens 1,0 × 10–2 mol/g
oder höher.
Die Spitze erscheint bei im wesentlichen 80°C. Da oben beschrieben ist,
dass die Kondensationstemperatur des TFE normalerweise 53°C ist, kann
die Reduktionsreaktion zum Eliminieren des Wasserstoffs garantiert
werden dadurch, dass das Metalloxid zumindest auf der Kondensationstemperatur
gehalten wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform
beschränkt,
wo ein Pulver- oder Granulat-förmiges Metalloxid 99 in
der Röhre 96 oder
dem Gehäuse 101 gefüllt ist.
Beispielsweise kann das Metalloxid 99 auch die Form einer
gesinterten Schicht haben, welche an den Außenflächen der Röhre 96 oder der Schale
bzw. Gehäuse 101 vorgesehen
ist, um so einfach einen direkten Kontakt mit dem Wasserstoffgas
zu schaffen. In diesem Fall kann die Röhre 96 oder das Gehäuse 101 aus
einer hohlen Stange oder einer Platte gemacht sein.
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Die
Oberflächen
dieser Stange oder Platte, welche die Metalloxidschicht tragen,
können
gewellt sein, so dass der Flächenbereich
insgesamt vergrößert ist.
Das Metalloxid aus einer einzigen Substanz, wie zuvor beschrieben,
kann mit einem Katalysatorzusatz dotiert sein, wie beispielsweise
Palladium oder seine Verbindungen (PdCl2)
oder Platin oder seine Verbindung, um die Reaktion zwischen dem Metalloxid
und dem Wasserstoffgas zu fördern.
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Wie
oben beschrieben, ermöglicht
die Absorptionskühlvorrichtung
der Ausführungsform
es, dass das in dem Kondensator 9 gespeicherte Wasserstoffgas
während
des Betriebs in direkten Kontakt mit dem Metalloxid 99 gerät, das in
dem Modul gehalten wird, und durch die Reduktion in Wasser verwandelt
wird. Demzufolge kann das Wasserstoffgas erfolgreich eliminiert
werden, und die Reduktion wird geeignet durch die Wirkung von Wärme aus
dem Kühldampf
gefördert,
welcher bei einer höheren
Temperatur aus dem Gleichrichter eingeleitet wird.
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Wie
sich aus der obigen Beschreibung ergibt, kann gemäß den Ansprüchen 1 bis
5 der vorliegenden Erfindung der während des Zyklusbetriebs der
Absorptionskühlvorrichtung
erzeugte Wasserstoff durch die Reduktion des Metalloxids eliminiert
und in Wasser verwandelt werden. Dies verhindert, dass der Vakuumzustand
in den Kühlmitteilleitungen
sich vermindert, so dass eine höhere
Stufe der Betriebseffizienz sichergestellt wird. Außerdem wird
das erzeugte Wasser nicht nach außerhalb der Vorrichtung ausgebracht,
und so kann der Wasseranteil in dem Kühlmedium auf einer gewünschten
Menge gehalten werden.
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Da
ihre Reduktionseinheit in dem Kondensator vorgesehen ist, erfordert
die Absorptionskühlvorrichtung
keine herkömmliche
komplizierte Abdichtanordnung, wo die Reduktionseinheit außen vorgesehen
ist und mit einer Leitung mit dem Kondensator verbunden ist, und
es wird möglich,
die Wärme
des in den Kondensator eingeleiteten Kühlmediums direkt zum Fördern der Reduktion
zu verwenden. Insbesondere ist gemäß dem Anspruch 2 das Metalloxid
in der Reduktionseinheit geeignet vor einer Befeuchtung mit dem
Kühldampf
geschützt.
Gemäß Anspruch
3 kann die Effizienz der Reduktion durch die Wirkung des Kühldampfes
bei einer hohen Temperatur erhöht werden.
Gemäß Anspruch
4 kann die Wärme
des Kerns, der konstant dem Kühldampf
ausgesetzt ist, ausgenützt
werden zusätzlich
zu der Wärme,
die direkt von dem Kühldampf
empfangen wird. Gemäß Anspruch
5 kann die Wärme
der Kühlwasserleitung, die
dem Kühldampf
ausgesetzt ist, zusätzlich
zu der Wärme
ausgenutzt werden, welche direkt von dem Kühldampf erhalten wird.
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Wie
sich aus der eben erfolgten Beschreibung ergibt, wird gemäß den Ansprüchen 1 bis
8 der vorliegenden Erfindung die Reduktionseinheit, welche das Metalloxid
hält, auf
eine Temperatur nahe an der Kondensationstemperatur des Kühlmediums
aufgeheizt oder auf eine Temperatur, die nicht geringer ist als
diese, um so erfolgreich Wasserstoff zu eliminieren oder zu Wasser
zu reduzieren. Dies ermöglicht
es, dass der Vakuumzustand in den Kühlmittelleitungen sich nicht
verschlechtert, so dass die Betriebseffizienz verbessert wird. Da
das durch die Reduktion erzeugte Wasser nicht nach außerhalb
der Vorrichtung ausgebracht wird, kann außerdem der Anteil des Wassers
in dem Kühlmedium
auf einer gewünschten
Stufe gehalten werden.
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Insbesondere
ist gemäß den Ansprüchen 2 bis
8 die Reduktionseinheit in dem Inneren des Kondensators vorgesehen
oder ist eng mit diesem verbunden, so dass die Notwendigkeit einer
herkömmlichen
komplexen Abdichtstruktur entfällt,
wo die Reduktionseinheit außerhalb
vorgesehen ist und mit einer Leitung mit dem Kondensator verbunden
ist. Außerdem
kann die Reduktionseinheit für
die Reduktion direkt durch die Wärme
des Kühlmediumdampfes, welcher
in den Kondensator eingeleitet wird, auf eine gewünschte Temperatur
aufgeheizt werden. Gemäß Anspruch
4 kann das Metalloxid in der Reduktionseinheit vor einer Befeuchtung
durch den Kühldampf geschützt werden.
Gemäß Anspruch
5 kann die Reduktionswirkung in der Effizienz durch die Hochtemperaturenergie
des Kühldampfes
verstärkt
werden.
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Schließlich ist
gemäß Anspruch
6 die Reduktionseinheit durch das Metalloxid verkörpert, das
einfach in einem Gewebematerial eingeschlossen ist.