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DE60108737T2 - Dichtungssystem mit Abdichtring - Google Patents

Dichtungssystem mit Abdichtring Download PDF

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DE60108737T2
DE60108737T2 DE60108737T DE60108737T DE60108737T2 DE 60108737 T2 DE60108737 T2 DE 60108737T2 DE 60108737 T DE60108737 T DE 60108737T DE 60108737 T DE60108737 T DE 60108737T DE 60108737 T2 DE60108737 T2 DE 60108737T2
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    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/08Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe
    • F16L41/10Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe the extremity of the pipe being screwed into the wall
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dichtungssystem mit einem Dichtungs- bzw. Abdichtring, welcher auf Kopplungsgliedern bzw. -elementen zum Verbinden von Rohren mit Anwendungs- bzw. Benutzervorrichtungen, wie Pumpen, Kompressoren, Tanks bzw. Behältern und dgl., insbesondere in hydraulischen, pneumatischen und Installationsumgebungen verwendet werden können.
  • Die Verbindung zwischen einem Rohr, das ein Fluid führt, und einer Benutzervorrichtung wird typischerweise durch ein koppelndes bzw. Kopplungsglied, bestehend aus einem einzigen Einsatz oder einem Einsatz mit einer zugehörigen bzw. assoziierten, geeignet geformten Überwurfmutter ausgeführt.
  • In einer Verbindung, die mit einem einzigen Einsatz gefertigt bzw. hergestellt ist, ist ein Ende des Einsatzes mit dem Rohr verbunden, während das andere mit einem Schaft versehen ist, welcher sich in einen Sitz auf der Anwender- bzw. Benutzervorrichtung einschraubt.
  • Wenn die Verbindung mit einem Einsatz und einer Überwurfmutter ausgebildet wird, ist ein Ende des Einsatzes mit dem Rohr verbunden, während das andere Ende mit der Überwurfmutter verbunden ist. In dieser Version des Kopplungsglieds ist die Überwurfmutter mit einem mit einem Gewinde versehenen bzw. Gewindeschaft versehen, welcher sich in den Sitz auf der Benutzervorrichtung einschraubt.
  • Das Dichtsystem verhindert sowohl in der einsatzartigen Verbindung als auch in der Verbindung mit dem Einsatz und der Überwurfmutter, daß Fluid durch die Gewindeverbindung herausleckt, die zwischen dem Schaft und dem Kopplungsglied und dem Sitz der Benutzervorrichtung ausgebildet ist, insbesondere, wenn die Gewindeverbindung nicht fluiddicht ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Kopplungsglieder mit Schäften verwendet werden, die mit einem kurzen Gewinde versehen sind.
  • Die gegenwärtige Tendenz ist es, Gewinde zu verwenden, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie eine geringe Länge in der Richtung der Achse des Schafts aufweisen (Längsrichtung). Diese Tendenz beruht auf der steigenden Verwendung von "Universal"-Gewinden, die durch die Einhüllende bzw. Hüllkurve von zwei konischen Standard-Profilen generiert bzw. erzeugt ist (beispielsweise der Einhüllenden eines BSPT-Profils und eines NPTF-Profils, welche in Hydraulik und Pneumatik stark verwendet sind).
  • Von "Universal"-Gewinden ist gut bekannt, daß sie kürzer als normale Standardgewinde sind. Dies deshalb, um die Ausbildung der Einhüllenden zu ermöglichen, auf welchen sie basieren.
  • Die "Universal"-Gewinde erzeugen keine fluiddichte Verbindung zwischen den Flanken des Gewindes des Schafts und jenen des Gewindes des Sitzes. Das Dichtungssystem nimmt daher eine fundamentale Wichtigkeit in der Funktionalität der Verbindung ein.
  • Allgemein gesprochen, verwenden Dichtungs- bzw. Dichtsysteme einen Dichtungs- bzw. Dichtring, um als ein physikalisches Hindernis für den Austritt von Fluid in die externe Umgebung zu dienen.
  • Ein praktisches Beispiel eines Dichtsystems mit einem Dichtring zum Ausbilden bzw. Herstellen von Kopplungen mit einem Gewindeschaft, das in hydraulischen oder pneumatischen Anwendungen verwendet wird, ist in den US-Patenten Nr. 5,441,314, US 3,255,916 oder DE 421 7154 geoffenbart.
  • Das obige Patent offenbart ein Dichtungssystem, welches eine Nut bzw. Rille in der Nachbarschaft des Gewindeschafts an dem gegenüberliegenden Ende zu dem Ende des Schafts verwendet. Die Nut enthält einen PTFE(Polytetrafluorethylen)-Dichtungsring, welcher konische Seitenwände aufweist und geformt ist, um die Wände der Nut einzupassen.
  • Es ist jedoch bekannt, daß die Herstellung und Inspektion von Dichtungsringen, welche konische Seitenwände aufweisen, einige Schwierigkeiten präsentieren können, welche die Herstellungskosten erhöhen.
  • Eine hohe Produktivität für PTFE-Dichtungsringe wird durch ein Drehbankdrehen sichergestellt, welches nur mit großer Schwierigkeit zur Herstellung von konischen Dichtungsringen ausgeführt werden kann.
  • Darüber hinaus erfordert, um einen konischen Dichtungsring zu inspizieren, wie dies ausgeführt werden muß, um ein stabiles Einpassen des Rings in seine Nut sicherzustellen, dies ein Messen von zwei Durchmessern und einer Dicke oder einem Durchmesser, einer Länge und einem Kegel- bzw. Konuswinkel. Dies erhöht stark Inspektionszeiten.
  • Es besteht daher ein Bewußtsein des Erfordernisses, hochproduktive Dichtungssysteme zur Verfügung zu stellen mit Dichtungsringen, welche zur selben Zeit sicherstellen werden, daß der Dichtungsring gut in seine Nut eingepaßt ist.
  • Das Problem, welches durch die vorliegende Erfindung adressiert ist, ist jenes eines Entwickelns eines Dichtungssystems mit einem Dichtungsring, in welchem die strukturellen und funktionellen Charakteristika bzw. Merkmale derart sind, um die obigen Erfordernisse zu erfüllen und zur selben Zeit die Nachteile zu vermeiden, die in bezug auf den Stand der Technik aufgezeigt sind.
  • Dieses Problem wird durch ein Dichtungssystem gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Weitere Merkmale und die Vorteile des Dichtungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausbildung derselben klar werden, welche lediglich als nicht-beschränkender Hinweis unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben ist, in welchen:
  • 1 einen teilweisen Längsschnitt durch ein Dichtungssystem mit einem Dichtungsring, der auf einem Kopplungsglied bzw. -element festgelegt ist, mit einem 90°-Einsatz und einer Gewindeüberwurfmutter zum Verbinden eines Rohrs und einer Anwender- bzw. Benutzervorrichtung (nicht gezeigt) zeigt, wobei die Letztere einen Sitz aufweist. Dies ist in einer Konfiguration eines Lösens zwischen dem Kopplungsglied und dem Sitz gezeigt;
  • 2 das Dichtungssystem mit einem Dichtungsring wie in 1 in einer Konfiguration eines Zusammenbaus des Kopplungsglieds in den Sitz zeigt;
  • 3 einen teilweisen Längsschnitt durch die Nut des Dichtungssystems zeigt, die an der Überwurfmutter ausgebildet ist, wobei die Letztere einen mit einem Gewinde versehenen bzw. Gewindeschaft aufweist;
  • 4 in einer Draufsicht und einem Längsschnitt den Dichtungsring des Dichtungssystems in der ursprünglichen Konfiguration vor einem Einbau des Rings auf die Nut zeigt;
  • 5 ein teilweiser Längsschnitt durch das Dichtungssystem mit einem Dichtungsring auf einem Kopplungsglied ist, wobei ein Einsatz lediglich mit einem Gewindeschaft zum Verbinden eines Rohrs und einer Benutzervorrichtung (nicht gezeigt) versehen ist, wobei die Letztere einen Gewindesitz aufweist. Dies ist in der Konfiguration eines Lösens des Kopplungsglieds von dem Sitz gezeigt; und
  • 6 das Dichtungssystem mit einem Dichtungsring wie in 5 in einer Konfiguration eines Zusammenbaus des Kopplungsglieds in den Sitz zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein koppelndes bzw. Kopplungsglied zum Verbinden eines Rohrs 2, welches allgemein aus Kunststoff besteht, mit einer Anwender- bzw. Benutzervorrichtung (nicht gezeigt), welche einen Gewindesitz 3 aufweist. Dieser Sitz ist mit Gewinde 28 des Sitzes 3 versehen und das Gewinde ist durch Flanken 28' des Gewindes 28 des Sitzes 3 beschränkt.
  • Die Innenseite bzw. das Innere des Kopplungsglieds 1 soll ein stationäres oder sich bewegendes Fluid enthalten, welches flüssig (Öl oder Wasser) oder gasförmig (Luft) sein kann, welches von dem Rohr 2 zu der Benutzervorrichtung oder umgekehrt fließt.
  • Das Kopplungsglied 1 umfaßt einen hohlen Einsatz 4 und eine Überwurfmutter 5, in welcher der Einsatz 4 in der Konfiguration eines Eingriffs zwischen dem Einsatz 4 und der Überwurfmutter 5 montiert bzw. festgelegt ist.
  • Der Einsatz 4 ist zu einem Ende 6 mit dem Rohr 2 verbunden. Die Verbindung wird durch eine Serie von Klemm- und Dichtungselementen 7 möglich gemacht, die in dem Spalt zwischen dem Rohr 2 und dem ersten Ende 6 des Einsatzes 4 angeordnet sind.
  • Die Klemm- und Dichtungselemente 7 machen es möglich, das Rohr 2 in dem ersten Ende 6 des Einsatzes 4 zu klemmen, und verhindern zur selben Zeit, daß Fluid daraus leckt.
  • Der Einsatz 4 ist in Richtung zu einem zweiten Ende 8 mit einem externen ringförmigen Vorsprung 16 und einer glatten Erstreckung 9 von im wesentlichen zylindrischer Form versehen, die um eine Achse X-X der Erstreckung gewickelt ist.
  • Die Erstreckung 9 ist mit einem Endabschnitt 10 versehen, welcher in der Konfiguration eines Eingriffs zwi schen dem Einsatz 4 und der Drehmutter 5 konisch erweitert ist, um eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Konfiguration zu ergeben. Der Endabschnitt 10 der Erstreckung 9 ist konisch bzw. auf geweitet, um den Einsatz 4 und die Überwurfmutter 5 axial zurückzuhalten. Mit anderen Worten verhindert der aufgeweitete Endabschnitt 10, daß sich der Einsatz 4 und die Überwurfmutter 5 entlang der Richtung der Achse X-X der Erstreckung auseinander bewegen bzw. entfernen.
  • Die Überwurfmutter 5, welche im Inneren hohl ist (1 und 3) ist im wesentlichen zylindrisch und ist um eine Achse Y-Y der Mutter gewickelt, welche vorzugsweise in der Konfiguration eines Eingriffs zwischen der Überwurfmutter 5 und des Einsatzes 4 mit der Achse X-X der Erstreckung des Einsatzes 4 zusammenfällt.
  • Die Überwurfmutter 5 ist durch eine Innenoberfläche 11 und eine Außenoberfläche 12 definiert, welche geeignet geformt sind. Das erste Ende 18 der Mutter greift in das zweite Ende 8 des Einsatzes 4 ein und das zweite Ende 19 der Mutter schaut zu dem Sitz 3 der Benutzervorrichtung.
  • Die innere bzw. Innenoberfläche 11 der Überwurfmutter 5 ist durch eine Aufeinanderfolge von ringförmigen Reliefs 13 und ringförmigen Nuten bzw. Rillen 14 und 14' ausgebildet.
  • In der Konfiguration eines Eingriffs zwischen dem Einsatz 4 und der Überwurfmutter 5 ist die glatte Erstreckung 9 des Einsatzes 4 in Position durch den ringförmigen Vorsprung 13 der Überwurfmutter 5 geführt und der aufgeweitete Endbereich 10 der glatten Erstreckung 9 hält einen verankernden bzw. Verankerungsring 15 zurück, welcher sie gegen eine der ringförmigen Nuten 14 der Überwurfmutter 5 verankert. Ein innerer Dichtring 17 ist gegen die ringförmige Nut 14' der Überwurfmutter 5 durch den ringförmigen Vorsprung 16 des Einsatzes 4 in Position gehalten.
  • Der Verankerungsring 15 hindert die Überwurfmutter 5 am Trennen von dem Kopplungsglied 1 aufgrund des Aufweitens des Endabschnitts 10 der glatten Erstreckung 9.
  • Der innere Dichtungsring 17 hindert Fluid, durch den Spalt zwischen der Innenoberfläche 13 der Überwurfmutter 5 und dem Einsatz 4 herauszulecken.
  • Die Außenoberfläche 12 der Überwurfmutter 5 hat ein Profil, auf welchem eine Aufeinanderfolge von Abschnitten identifiziert werden kann.
  • Zu dem zweiten Ende 19 der Mutter umfaßt die Außenoberfläche 12 der Überwurfmutter 5 einen Schaft 20, welcher in den Sitz 3 der Benutzervorrichtung mittels seines Gewindes 21 eingeschraubt werden kann, welches durch Flanken 21' des Schaftgewindes beschränkt ist.
  • Das Gewinde auf dem Schaft 21 ist vorzugsweise konisch und wird in einer bevorzugten Ausbildung durch die Hüllkurve bzw. Einhüllende von zwei ähnlichen konischen Profilen, allgemein eines BSPT-artigen Profils und eines NPTF-artigen Profils generiert bzw. erzeugt.
  • Am nächsten zu dem Schaft 20 an dem gegenüberliegenden Ende von dem Ende des Schafts umfaßt die Außenoberfläche 12 der Überwurfmutter 5 eine ringförmige Nut 22.
  • In einer bevorzugten Ausbildung des Dichtungssystems ist die Nut 22 von einer kegelstumpfförmigen Konfiguration. Die Nut ist vorzugsweise kegelstumpfförmig gemäß den Lehren des internationalen Standards bzw. der internationalen Norm ISO-UNI 5711-65 ausgebildet.
  • Die Nut 22 der Überwurfmutter 5 ist ausgebildet, um eine ringförmige Dichtung 23 (1 und 4) aufzunehmen. Die Letztere ist ausgebildet, um gegen eine Wand des Sitzes 3 der Benutzervorrichtung gepreßt zu werden, um die Dichtung auszubilden bzw. zu erzeugen.
  • Der Dichtungsring 23 ist von im wesentlichen zylindrischer Form in einer ursprünglichen Konfiguration vor einem Zusammenbau auf der Nut 22 (4), und wenn er auf die Nut 22 gepaßt ist, nimmt er eine Form an, die an das Nutprofil (1) adaptiert ist.
  • Zu dem ersten Ende 18 der Mutter 5 (3) weist die Außenoberfläche 12 der Überwurfmutter 5 einen Greifabschnitt 24 auf, der geeignet ist, um durch ein Werkzeug so ergriffen zu werden, daß die Überwurfmutter 5 auf den Sitz 3 geschraubt werden kann.
  • In der ursprünglichen Konfiguration vor einem Zusammenbau des Dichtungsrings 23 auf der Nut 22 ist der Dichtungsring 23 von im wesentlichen zylindrischer Form. Ein Werkzeug wird verwendet, um den Dichtungsring zu ergreifen und ihn zu dehnen und zu expandieren. Das Material, aus welchem der Dichtungsring 23 gefertigt ist, erstreckt sich elastisch unter der Einwirkung des Werkzeugs.
  • Der expandierte Dichtungsring 23 kann auf die Nut 22 der Überwurfmutter 5 aufgepaßt werden. Wenn er durch das Werkzeug freigegeben wird, zeigt der Dichtungsring 23 eine elastische Rückkehr und ergreift fest die Nut 22. Wenn der Dichtungsring 23 auf die Nut 22 gepaßt ist, nimmt der Dichtungsring 23 eine Form an, die an das Profil der Nut 22 adaptiert ist.
  • In bevorzugter Weise nimmt durch Verleihen der Nut 22 eines kegelstumpfförmigen Profils der Dichtungsring 23 in der eingepaßten Konfiguration ein kegelstumpfförmiges Profil an.
  • Indem die Überwurfmutter 5 ergriffen wird, ist es möglich, den Schaft 20 der Überwurfmutter 5 auf den Sitz 3 der Benutzervorrichtung zu schrauben, was das Kopplungsglied 1 von einer Konfiguration eines Lösens von dem Sitz 3 zu einer aufgeschraubten Konfiguration eines Eingriffs (2) nimmt.
  • Wenn die Überwurfmutter 5 in den Sitz 3 geschraubt ist bzw. wird, gelangt der Dichtring 23 in Kontakt mit einer Anlage- bzw. Anschlagswand 26 des Sitzes 3, die vorzugsweise eine Aufweitung bzw. Erweiterung 27 aufweist. Die Interferenz bzw. das Zusammentreffen zwischen der Anlagewand 26 oder der Aufweitung 27 des Sitzes 3 und dem Dichtungsring 23 bewirkt, daß der Dichtungsring deformiert bzw. verformt wird.
  • Die Deformation des Dichtungsrings 23 ist zu Beginn elastisch. Mit anderen Worten, wenn die Verbindung zwischen der Überwurfmutter 5 und dem Sitz 3 durch ein Aufschrauben der Überwurfmutter 5 gelöst wird, kehrt der Dichtungsring 23 zu der Bedingung zurück, die in der Konfiguration eines Lösens des Kopplungsglieds 1 von dem Sitz 3 eingenommen wird.
  • Wenn fortgesetzt wird, daß die Überwurfmutter 5 in den Sitz 3 eingeschraubt wird, erreicht das Kopplungsglied 1 die auf- bzw. eingeschraubte Konfiguration eines Eingriffs mit dem Sitz 3, in welchem der Dichtring 23 plastisch durch Interferenz bzw. ein Zusammenwirken mit der Anlagewand 26 oder mit der Erweiterung 27 des Sitzes 3 deformiert wird. In der eingeschraubten Konfiguration eines Eingriffs des Kopplungsglieds mit dem Sitz 3 gelangt ein Abschnitt 23' des Dichtungsrings 23 zwischen die Flanken 28' des Gewindes 28 des Sitzes 3.
  • Mit anderen Worten bewirkt die plastische Deformation des Dichtungsrings 23 in der eingeschraubten Konfiguration eines Eingriffs zwischen dem Kopplungsglied 1 und dem Sitz 3, daß das Material des Dichtungsrings 23 zwischen die Flanken 28' des Gewindes 28 des Sitzes 3 fließt.
  • Der Hauptvorteil des Dichtungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung liegt in der unüblich hohen Rate bzw. Geschwindigkeit einer Herstellung seines Dichtungsrings und in dem exzellenten Passen des Dichtungsrings auf der Nut.
  • Eine hohe Produktionsgeschwindigkeit bzw. -rate von PTFE-Dichtungsringen wird durch ein Drehen derselben auf einer Drehbank aus zylindrischen Stangen bzw. Stäben er reicht. Ein Drehbankdrehen von konischen Dichtungsringen kann nur mit großer Schwierigkeit ausgeführt werden.
  • Das Dichtungssystem hat auch den Vorteil, daß es das Lecken von Fluid durch die Gewindeverbindung zwischen dem Kopplungsglied und dem Gewindesitz der Benutzervorrichtung verhindert.
  • Eine Variante derselben Erfindung ist in 5 und 6 gezeigt, wo Teile, die strukturell und funktionell mit jenen des Dichtungssystems identisch sind, das in 1, 2, 3 und 4 gezeigt ist, dieselben Bezugszeichen behalten und unten nicht beschrieben sind bzw. werden.
  • Das Kopplungsglied 1 umfaßt einen Einsatz 30 (5), der in Richtung zu dem ersten Ende 6 des Rohrs 2 mittels der Serie von Klammer- bzw. Klemm- und Dichtungselementen 7 verbunden ist. Das zweite Ende 8 des Einsatzes 30 hat einen Gewindeschaft 31, welcher sich in den Sitz 3 der Anwendervorrichtung einschraubt.
  • Neben bzw. als nächstes zu dem Gewindeschaft 31 an dem gegenüberliegenden Ende von dem Schaftende hat der Einsatz 30 die Rille bzw. Nut 22, in welcher die ringförmige Dichtung 23 positionierbar ist, in der eingepaßten Konfiguration.
  • In der eingeschraubten Konfiguration eines Eingriffs zwischen dem Kopplungsglied 1 und dem Sitz 3 (6) ist der Einsatz 30 in den Gewindesitz der Benutzervorrichtung eingeschraubt.
  • Selbstverständlich könnte, um eventuelle und spezifische Erfordernisse zu erfüllen, ein Fachmann zahlreiche Modifikationen und Änderungen durchführen, welche alle in dem Rahmen des Schutzes der Erfindung enthalten wären, wie sie durch die folgenden Ansprüche definiert ist.

Claims (9)

  1. Dichtungssystem mit einem Dichtungsring für Kopplungselemente (1) zum Verbinden von Leitungen mit Anwendungsvorrichtungen wie beispielsweise Pumpen, Kompressoren, Behälter und dergleichen, mittels eines Schafts (21, 31), der in einen Sitz (3) eingeschraubt wird, der an der Anwendervorrichtung vorgesehen ist, wobei der Schaft eine Nut (22) aufweist, die an einer Position benachbart zu dem Schaft (21, 31) des Kopplungselements (1) bei dem entgegengesetzten Ende bezüglich des Endes des Schafts (21, 31) angeordnet ist, wobei die Nut (22) eine ringförmige Dichtung (23) aufnehmen kann, die gestaltet ist, um gegen eine Anlagewand (26) des Sitzes (3) der Anwendervorrichtung gedrückt zu werden, um die Abdichtung einzurichten, wobei der Dichtungsring (23) bei seiner ursprünglichen Konfiguration vor der Montage im wesentlichen eine zylindrische Form hat und in der Konfiguration der Kompression des Dichtungsrings (23) an der Nut (22) eine Form annimmt, die an das Profil der Nut (22) angepaßt ist, und wobei der Dichtungsring (23) aus einem elastoplastischem Material hergestellt ist, wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Abschnitt (23') des Dichtungsrings (23) bei der Schraubkonfiguration des Eingriffs zwischem dem Kopplungselement (1) und dem Sitz (3) zwischen Flanken (28') des Gewindes des Sitzes fließt.
  2. Dichtungssystem nach Anspruch 1, wobei die Nut (22) im wesentlichen eine kegelstumpfförmige Konfiguration hat.
  3. Dichtungssystem nach Anspruch 2, wobei die Nut (22) im wesentlichen gemäß der internationalen Norm ISO-UNI 5711-65 konfiguriert ist.
  4. Dichtungssystem nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Dichtungsring (23) in der Konfiguration der Kompression an der Nut (22) im wesentlichen eine Kegelstumpffom annimmt.
  5. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Schaft (21, 31) mit einem sogenannten Universalgewinde versehen ist, das durch die Ummantelung bzw. Hüllkurve ähnlicher Gewindeprofile erzeugt wird.
  6. Dichtungssystem nach Anspruch 5, wobei das Universalgewinde des Schafts (21, 31) durch die Ummantelung bzw. Hüllkurve der beiden konischen Gewindeprofile erzeugt wird.
  7. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Dichtungsring (23) aus Polytetrafluorethylen (PTFE) hergestellt ist.
  8. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Dichtungsring (23) in der Konfiguration des Eingriffs zwischen dem Kopplungselement (1) und dem Sitz (3) sich plastisch verformt durch die Störung mit der Anlagewand (26) des Sitzes (3).
  9. Dichtungssystem nach einem der Ansprüche 1–10, wobei die Anlagewand (26) erweitert ist (27), um den Kontakt zwischen dem Dichtungsring (23) und dem Sitz (3) der Anwendervorrichtung zu fördern.
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