[go: up one dir, main page]

DE60107315T2 - Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung Download PDF

Info

Publication number
DE60107315T2
DE60107315T2 DE2001607315 DE60107315T DE60107315T2 DE 60107315 T2 DE60107315 T2 DE 60107315T2 DE 2001607315 DE2001607315 DE 2001607315 DE 60107315 T DE60107315 T DE 60107315T DE 60107315 T2 DE60107315 T2 DE 60107315T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing plate
weight
planographic printing
layer
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2001607315
Other languages
English (en)
Other versions
DE60107315D1 (de
Inventor
Kimikazu Otsu-shi Nagase
Kazuki Otsu-shi Goto
Ken Echi-gun Kawamura
Kunitaka Minami-ku Fujiyoshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toray Industries Inc filed Critical Toray Industries Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60107315D1 publication Critical patent/DE60107315D1/de
Publication of DE60107315T2 publication Critical patent/DE60107315T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte, hergestellt unter Verwendung eines Laserstrahls zur direkten Plattenherstellung. Insbesondere dient diese Erfindung wirksam dazu, eine direkt beschreibbare, wasserfreie Flachdruckplatte herzustellen, die es ermöglicht, Drucke ohne Befeuchtungswasser anzufertigen.
  • Die Herstellung von so genannten direkt beschreibbaren Platten, die eine Offsetdruckplatte direkt von einer Blockkopie ohne erforderliche Verwendung von Folien zur Plattenherstellung herstellt, hat zahlreiche gute Eigenschaften wie beispielsweise Einfachheit, wodurch kein Bedarf an Fachwissen mehr notwendig ist, Raschheit, wodurch eine Druckplatte schnell hergestellt werden kann, und Rationalität, wodurch die Auswahl eines wünschenswerten Systems aus einer breiten Palette an Druckern je nach erforderlicher Qualität und zur Verfügung stehenden Mitteln ermöglicht wird. Mit solchen guten Eigenschaften wurde dieses Verfahren weitgehend in den Bereichen allgemeinen Offsetdrucks und Flexodrucks sowie im Bereich des Kleinoffsetdrucks verwendet. Jüngst wurden in Folge der rasch anwachsenden Verfügbarkeit verbesserter Ausgabesysteme, umfassend Vordruck-Systeme, Bildsetzer und Laserstrahldrucker, insbesondere verschiedene neue, direkt beschreibbare Flachdruckplatten entwickelt. Direkt beschreibbare Flachdruckplatten können hinsichtlich des zur Plattenherstellung verwendeten Mechanismus in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Diese Verfahren können Laserstrahlbestrahlung, Wärmegefälle zur Bildgebung, Stiftelektroden zur teilweisen Anlegung von Spannung oder Tintenstrahldruck zur Bildung einer druckfarbenabweisenden Schicht oder einer druckfarbenaufnehmenden Schicht verwenden. Unter anderem ermöglicht die Verwendung eines Laserstrahls eine erhöhte Bildauflösung und raschere Plattenherstellung, was zur Verfügbarkeit einer Vielzahl an Produkten dieses Typs führt.
  • Druckplatten vom Laserabbildungstyp können weiter in zwei Untergruppen eingeteilt werden: in den Photonentyp, der über lichtinduzierte Reaktion funktioniert, und den Wärmetyp, der photothermische Umwandlung verwendet, um eine Wärmereaktion auszulösen. Insbesondere die Produkte der Wärmetyps werden zur Zeit aufgrund rascher Verbesserung von Halbleiter-Lasergeneratoren als Lichtquelle zu Mainstream-Produkten.
  • Verschiedene Verfahren wurden vorgeschlagen, um Flachdruckplatten vom Wärmetyp bereitzustellen, insbesondere zum wasserfreien Drucken, das keine Zufuhr an Befeuchtungswasser während des Druckverfahrens benötigt. All diese Verfahren weisen jedoch verschiedene Probleme auf.
  • Manche Patente, wie USP 5.339.737, USP 5.353.705 und EP 0.580.393 , offenbarten Erfindungen, die Herstellungsverfahren für eine Druckplatte basierend auf Abschleifen einer wärmeempfindlichen Schicht betreffen. Obwohl sie hinsichtlich einfacher Entwicklungsvorgänge von Vorteil sind, benötigen sie höhere Laserleistung zum Abschleifen der wärmeempfindlichen Schicht, und durch das Abschleifen entstehendes Gas oder andere Nebenprodukte können negative Auswirkungen auf das optische System haben. Darüber hinaus sind zusätzliche Arbeitsschritte zum Entfernen der Abriebreste erforderlich, und es ist schwierig, kleine Halbton-Punkte zu reproduzieren.
  • Ein neuer Druckplattentyp, bei dem die verbleibende wärmeempfindliche Schicht entwickelt wird, wird beispielsweise in der EP-A-0.914.942 vorgeschlagen. Solche Platten stellten direkt beschreibbare, wasserfreie Flachdruckplatten bereit, die zur Herstellung von hochqualitativen Drucken dienten, was eine der wichtigsten Eigenschaften wasserfreien Druckens ist, ohne negative Auswirkungen auf das optische System zu zeigen. Diese Druckplatten enthalten jedoch eine wärmeempfindliche Schicht, die sowohl in den laserbestrahlten als auch in den nichtbestrahlten Abschnitten zurückbleibt, was aufgrund des geringen Kontrasts zwischen den laserbestrahlten und den nichtbestrahlten Abschnitten bei optischer Betrachtung zu dem Problem führt, die Platten nur schwer überprüfen zu können. So gibt es Schwierigkeiten hinsichtlich der Durchführung der Überprüfung während des Prozesses nach der Herstellung einer Druckplatte bis zum Beginn des Druckvorgangs und hinsichtlich des möglichen Überprüfens einer Platte während des Druckverfahrens, die bereits an der Druckvorrichtung angebracht ist. Solch ein Überprüfen soll vor dem oder während des Druckvorgangs bestätigen, dass die Druckplatte wie erforderlich hergestellt worden ist. Für diese Bestätigung werden die Platten optisch untersucht. Mittels dieses Plattenüberprüfens können Fehler in Verbindung mit Datenübertragung von Computern auf die Verarbeitungsmaschine und Fehler während der Plattenherstellung unterbunden werden, um die Herstellung aufgrund dieser Fehler qualitativ schlechter Drucke zu vermeiden.
  • Die vorliegende Erfindung stellt gemäß dem jeweiligen Aspekt
    • (a) ein Verfahren zur Herstellung einer direkt beschreibbaren Flachdruckplatte nach Anspruch 1,
    • (b) einen direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufer nach Anspruch 5 und
    • (c) eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte nach Anspruch 8 bereit.
  • Die vorliegende Erfindung dient der Herstellung einer direkt beschreibbaren Flachdruckplatte, durch die es möglich ist, solch gute Eigenschaften wie hohe Fähigkeit zur Bildwiedergabe und einfache Plattenüberprüfungsvorgänge zu erreichen.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend näher beschrieben.
  • Das Herstellungsverfahren der Erfindung für direkt beschreibbare Flachdruckplatten ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Laserstrahl ein direkt beschreibbares Flachdruckplattenmaterial bestrahlt, das zumindest ein Substrat, eine wärmeempfindliche Schicht und eine druckfarbenabweisende Schicht in dieser Reihenfolge umfasst, um die druckfarbenabweisende Schicht im laserbestrahlten Abschnitt zu entfernen, woraufhin das Färben des Druckbereichs, der frei von dieser druckfarbenabweisenden Schicht ist, mit einer Färbelösung folgt. Weiters ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs und der reflektierten Absorption des Druckbereichs, beobachtet nach dem Färben der Druckplatte beim Absorptionsmaximum des Farbstoffs in der Färbe lösung, nicht weniger als 0,3 und nicht mehr als 2,0 beträgt. Hierin bezieht sich der Nichtdruckbereich auf den Bereich, in dem die druckfarbenabweisende Schicht nicht entfernt wurde, während sich der Druckbereich auf den Bereich bezieht, in dem die druckfarbenabweisende Schicht entfernt wurde.
  • Das Herstellungsverfahren der Erfindung für direkt beschreibbare Flachdruckplatten ist dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Schicht des Druckbereichs einen Farbstoff enthält, der ein Absorptionsmaximum innerhalb des Bereichs des sichtbaren Lichts (400 nm bis 700 nm) aufweist, und dass der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs und die reflektierte Absorption des Druckbereichs, beobachtet beim Absorptionsmaximum des Farbstoffs, nicht weniger als 0,3 und nicht mehr als 2,0 beträgt.
  • Die Tatsache, dass das Färben des entwickelten Bereichs wirksam zur Verbesserung einer leichteren Plattenüberprüfung ist, wird in der EP 0.914.942 offenbart, wobei jedoch die erwünschte Einfachheit der Plattenüberprüfung auch dann nicht erreicht werden kann, wenn die Platten gefärbt sind. Die Erfinder der vorliegenden Beschreibung führten gewissenhafte Studien durch und zeigten, dass die erwünschte Einfachheit der Plattenüberprüfung erreicht werden kann, wenn der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs und der reflektierten Absorption des Druckbereichs, beobachtet beim Absorptionsmaximum des zum Färben verwendeten Farbstoffs, nicht weniger als 0,3 beträgt. Das Färben ist einfacher, wenn der Unterschied in Bezug auf Absorption nicht mehr als 2,0 beträgt. Der Unterschied in Bezug auf die reflektierte Absorption sollte vorzugsweise nicht weniger als 0,5 und nicht mehr als 1,5 betragen. Zur leichtere optischen Betrachtung sollte das Absorptionsmaximum des Farbstoffs vorzugsweise im Bereich des sichtbaren Lichts (400 nm bis 700 nm) liegen. Noch bevorzugter für das Absorptionsmaximum des Farbstoffs ist ein Bereich von 500 nm bis 650 nm, um die Einfachheit optischer Betrachtung und der Plattenüberprüfung noch weiter zu steigern.
  • Die reflektierte Absorption kann unter Verwendung einer Integrationskugel mit einem Spektralphotometer für die Ultraviolettregion und die sichtbare Region gemessen werden. Insbesondere das UV-Vis-Spektralphotometer U-3210 von Hitachi Ltd., ausgestattet mit einer Integrationskugel, kann zur Messung verwendet werden.
  • Ein Verfahren zur Messung der reflektieren Absorption des Druckbereichs besteht darin, eine Probe, die nur einen Druckbereich enthält, herzustellen und ihre reflektierte Absorption mit einem UV-Vis-Spektralphotometer zu messen. Um die Messgenauigkeit zu steigern, sollte die Probe gleichmäßig mit einem Laserstrahl bestrahlt werden, um die druckfarbenabweisende Schicht zur Gänze von einem 1 cm × 1 cm großen Abschnitt der Probe zu entfernen. Ein Verfahren zum Messen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs besteht darin, eine Probe, die, wie im zuvor genannten Fall, nur einen Nichtdruckbereich enthält, herzustellen und ihre reflektierte Absorption mit einem UV-Vis-Spektralphotometer zu messen.
  • Nützliche Farbstoffe, die in einer Färbelösung für die Erfindung verwendet werden können, umfassen basische Farbstoffe, saure Farbstoffe, Direktfarbstoffe, Dispersionsfarbstoffe und Reaktivfarbstoffe, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können. Unter anderem sind wasserlösliche basische und saure Farbstoffe bevorzugt. Werden zwei oder mehrere Farbstoffe in Kombination verwendet, so wird die Absorptionswellenlänge des Farbstoffs mit der größten reflektierten Absorption als die maximale Absorptionswellenlänge der Farbstoffe ausgewählt.
  • Nützliche basische Farbstoffe umfassen „Crystal Violet", „Ethyl Violet", „Victoria Pure Blue", „Victoria Blue", „Methyl Violet", „Diabacis Magenta" (Mitsubishi Chemical Corporation), „Aizen Basic Cyanine 6GH" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.), „Primocyanine BX Conc." (Sumitomo Chemical Co., Ltd.), „Astrazon Blue G" (Farbenfabriken Bayer), „Diacryl Supra Brilliant 2B" (Mitsubishi Chemical Co., Ltd.), „Aizen Cathilon Turquoise Blue LH" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.), „Aizen Diamond Green GH" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.) und „Aizen Malachite Green" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.).
  • Nützliche saure Farbstoffe umfassen „Acid Violet 5B" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.), „Kiton Blue A" (CIBA), „Patent Blue AF" (BASF), „Rakuto Brilliant Blue FCF" (Rakuto Kagaku Kogyo Co., Ltd.), „Brilliant Aid Blue R" (Geigy), „Kayanol Canine 6B" (Nippon Kayaku Co., Ltd.), „Supranol Cyanine G" (Farbenfabriken Bayer), „Orient Soluble Blue OBB" (Oriento Kagaku Kogyo Co., Ltd.), „Acid Brilliant Blue 5G" (Chugai Kasei Co., Ltd.), „Acid Brilliant Blue FFR" (Chugai Kasei Co., Ltd.), „Acid Green GBH" (Takaoka Kagaku Kogyo Co., Ltd.) und „Acid Brilliant Milling Green B" (Hodogaya Chemical Co., Ltd.). (Die in dieser Anmeldung erwähnten Warenzeichen können registriert sein oder nicht.)
  • Der Gehalt dieser Farbstoffe in der verwendeten Färbelösung sollte im Bereich von 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise im Bereich von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, liegen.
  • Nützliche Lösungsmittel, die in einer Färbelösung für die Erfindung verwendet werden können, umfassen Wasser, Alkohole, Glykole, Glykolmonoalkylether und Glykoldialkylether, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können. Glykole, Glykolmonoalkylether und Glykoldialkylether können als Verarbeitungslösungsmittel wirken, und daher kann die Entwicklung eines Abschnitts in einem Nachbehandlungsverfahren abgeschlossen werden, wenn ein Teil der Siliconkautschukschicht nicht durch Entwicklung entfernt werden kann und im laserbestrahlten Abschnitt nach dem Entwicklungsverfahren zurückbleibt.
  • Andere Mittel wie Färbehilfsmittel, organische Säuren, anorganische Säuren, Antischaummittel, Weichmacher und Detergentien können, sofern erforderlich, zugesetzt werden.
  • Die Temperatur einer Färbelösung kann in jedem Fall geeignet festgelegt werden, liegt jedoch vorzugsweise im Bereich von 10 °C bis 50 °C. Die Entwicklungslösung kann wie zuvor erwähnt Farbstoffe enthalten, um zu ermöglichen, dass Entwicklung und Färben des Druckbereichs gleichzeitig durchgeführt werden.
  • Der Druckbereich, aus dem die druckfarbenabweisende Schicht entfernt wurde, kann durch Reiben der Plattenoberfläche mit einem Stück Textilverbundstoff, mit Watte, einem Tuch oder einem Schwamm mit solch einer Färbelösung oder durch Gießen der Färbelösung über die Oberfläche, gefolgt von Reiben mit einer Bürste, gefärbt werden.
  • Solch ein Verfahren, das eine Färbelösung verwendet, ist von Vorteil, da das erwünschte Material aus einer breiten Palette an erhältlichen Materialien ausgewählt werden kann, und ein geeigneter Kontrast zwischen den Druck- und den Nichtdruckbereichen kann ausnahmslos leicht erhalten werden.
  • Die Erfinder führten intensive Studien in Bezug auf die Faktoren durch, die dazu führen, dass herkömmliche Druckplatten keinen großen Unterschied in der reflektierten Absorption, wie oben beschrieben, erreichen. Diese Studien zeigten, dass ein Hauptfaktor die Beziehung zwischen den Absorptionseigenschaften des für die Färbung verwendeten Farbstoffes und jenen des Materials der Druckplatte ist.
  • Eine Druckplatte vor dem Färben oder ein Vorläufer davon sollte daher so beschaffen sein, dass, wenn sie mit dem Transmissionsverfahren gemessen wird, (1) die Druckplatte ein ultraviolettes Absorptionsspektrum ergibt, das einen Hauptpeak im Bereich von 700 nm bis 1.200 nm aufweist, und (2) das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) nicht weniger als 3,0, vorzugsweise nicht weniger als 5, beträgt.
  • Ein Druckplattenvorläufer gemäß der Erfindung ist geeignet zur Plattenherstellung mit einem Halbleiterlaser und ergibt daher ein Absorptionsspektrum, das einen Hauptpeak im Bereich von 700 nm bis 1.200 nm aufweist, um auf den Halbleiterlaserstrahl im Bereich des nahen Infrarot empfindlich zu sein.
  • Um gleichzeitig einfaches Plattenüberprüfen und hohe Fähigkeit zur Bildwiedergabe zu erreichen, sollte das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) im Spektrum über einem bestimmten Wert liegen.
  • Das Reflexionsverfahren und das Transmissionsverfahren sind zur Beobachtung des ultravioletten Absorptionsspektrums geeignet. Es wird bevorzugt, das Reflexionsverfahren für eine Druckplatte, die ein Substrat aus einem nicht-UV-durchlässigen Material wie Aluminium umfasst, zu verwenden und das Transmissionsverfahren für eine Druckplatte, die ein Substrat aus einem UV-durchlässigen Material wie Polyethylenterephthalat umfasst, zu verwenden.
  • Durch Erreichen eines Absorptionsverhältnisses (A/B) im zuvor beschriebenen Bereich ist es möglich, eine Druckplatte herzustellen, die geringes Absorptionsvermögen im Bereich des sichtbaren Lichts (400 nm bis 700 nm) aufweist, während eine erforderliche Empfindlichkeit auf Halbleiter-Laserstrahlen im nahen Infrarotbereich aufrechterhalten bleibt. Durch Färben solch einer Druckplatte mit einem zuvor beschriebenen Färbeverfahren ist es weiters möglich, eine Druckplatte herzustellen, in der der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption im Nichtdruckbereich und jener im Druckbereich im zuvor beschriebenen Bereich liegt, was eine weitere Erleichterung bei der Plattenüberprüfung darstellt.
  • So sollte für eine Druckplatte vor dem Färben oder einen Vorläufer davon das maximale Absorptionsvermögen im ultravioletten Absorptionsspektrum im Bereich von 400 nm bis 700 nm nicht mehr als 2 betragen.
  • Um eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte herzustellen, die solche wie zuvor beschriebene UV-Absorptionseigenschaften aufweist, wird bevorzugt, eine wärmeempfindliche Schicht herzustellen, die Farbstoffe, Pigmente usw. mit spezifischen Absorptionseigenschaften enthält.
  • In der wärmeempfindlichen Schicht dieser Erfindung weist die Oberfläche im laserbestrahlten Abschnitt gegenüber organischen Lösungsmitteln eine erhöhte Löslich keit und ein erhöhtes Ausdehnungsvermögen auf, was ermöglicht, die druckfarbenabweisende Schicht durch Entwicklung zu entfernen, während die wärmeempfindliche Schicht zurückbleibt.
  • Farbstoffe und Pigmente, die in der wärmeempfindlichen Schicht der Erfindung wirksam verwendet werden können, umfassen Farbstoffe wie Cyaninfarbstoffe, Polymethinfarbstoffe, Phthalocyaninfarbstoffe und Naphthalocyaninfarbstoffe und Farbstoffe und Pigmente wie Dithiolmetallkomplexverbindungen, Piazrenium-Verbindungen, Squarilium-Verbindungen, Croconium-Verbindungen, Azoverbindungen, Bisazo-Verbindungen, Bisazostilben-Verbindungen, Naphthochinon-Verbindungen, Anthrachinon-Verbindungen, Perylen-Verbindungen, Indoanilin-Verbindungen, Benzothiopyran-Verbindungen, Spiropyran-Verbindungen, Nigrosin-Verbindungen, Thioindigo-Verbindungen, Nitroso-Verbindungen, Chinolin-Verbindungen und Fulgidverbindungen, wobei diese Farbstoffe und Pigmente (1) ein ultraviolettes Absorptionsspektrum mit dem Hauptpeak im Bereich von 700 nm bis 1.200 nm ergeben und (2) ein Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und dem Absorptionsvermögen bei 650 nm (B) im Spektrum über einem bestimmten Niveau aufweisen. Da diese Peak-Wellenlänge oft aufgrund von Wechselwirkungen zwischen Farbstoffen/Pigmenten und anderen Komponenten der wärmeempfindlichen Schicht eine Verschiebung erfährt, sollten Druckplattenproben hergestellt werden, und Farbstoffe und Pigmente, die die obigen Bedingungen erfüllen, sollten auf Grundlage der Resultate ausgewählt werden.
  • Manche solcher wünschenswerten Farbstoffe sind nachstehend aufgelistet.
  • Figure 00100001
  • Figure 00110001
  • Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Figure 00140001
  • Im Handel erhältliche Farbstoffe, die bevorzugt sind, umfassen „KAYASORB"-Serien CY-10, CY-17, CY-5, CY-4, CY-2, CY-20, CY-30 und IRG-002 (Nippon Kayaku Co., Ltd.); YKR-4010, YKR-3030, YKR-3070, YKR-2900, SIR-159, PA-1005, SIR-128, YKR-2080 und PA-1006 (Yamamoto Chemicals Inc.); „PROJET" 825LDI, „PROJET" 830NP, S174963 und S174270 (Avecia Limited); NK-2014, NK-2911, NK-2912, NK-4432, NK-4474, NK-4489, NK-4680, NK-4776, NK-5020, NK-5036 und NK-5042 (Hayashibara Seibutsukagaku Kenkyusho Co., Ltd.); IR2T und IR3T (Showa Denko K.K.); „EXCOLOR" 801K, IR-1, IR-2, TX-EX-801B und TX-EX-805K (Nippon Shokubai Co., Ltd.); CIR-1080 (Japan Carlit Co., Ltd.); IR98011, IR980301, IR980401, IR980402, IR980405, IR980406 und IR980504 (Yamada Chemical Co., Ltd.); „EPOLIGHT" V-149, V-129, V-63, III-184, III-192, IV-62B, IV-67, VI-19 und VI-148 (Epolin, Inc.).
  • Der Gehalt solcher Farbstoffe sollte im Bereich von 1 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%, der gesamten Bestandteile der wärmeempfindlichen Schicht liegen. Ein Gehalt von nicht weniger als 1 Gew.-% ist bevorzugt, um effiziente Bildwiedergabe zu ermöglichen, während Farbstoffe mit einem Gehalt von nicht mehr als 40 Gew.-% keine negativen Auswirkungen auf die Eigenschaften der wärmeempfindlichen Schicht haben.
  • Eine für die Erfindung zu verwendende wärmeempfindliche Schicht sollte Harze enthalten, die aktive Wasserstoffgruppen als Hauptkomponenten enthalten, sowie Verbindungen, die mit solchen Harzen wechselwirken, als Zusatz zu solchen wie zuvor erwähnten Farbstoffen.
  • Solche Harze mit aktiven Wasserstoffgruppen umfassen Novolakharze und Resolharze, hergestellt durch Kondensationsreaktion solcher Phenole wie Phenol, Kresol und Xylenol mit Formaldehyd, sowie Phenol-Furfural-Harze, Furanharze, hydroxyhältige Urethanharze, p-Hydroxystyrol-Copolymere, Hydroxyethylmethacrylat-Copolymere, von denen Novolakharze besonders bevorzugt sind.
  • Solche Verbindungen, die mit Harzen wechselwirken, umfassen blockiertes Isocyanat, epoxyhältige Verbindungen, Acrylatverbindungen, Metallchelatverbindungen, Aldehydverbindungen, mercaptohältige Verbindungen, Alkoxysilylverbindungen, Aminverbindungen, Carbonsäure, vinylhältige Verbindungen, allylhältige Verbindungen, Diazoniumsalz, Azidoverbindungen und Hydrazin sowie Leukofarbstoffe und Cumarinfarbstoffe, von denen Metallchelatverbindungen besonders bevorzugt sind.
  • Solche Metallchelatverbindungen umfassen organische Chelatverbindungen von Al, Ti, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ge, In, Sn, Zr, Hf usw., wobei bevorzugte Bestandteile Ti, Zr, Hf, Sn und In sind. Die Liganden sollten vorzugsweise Pentandionate sein.
  • Bevorzugte Metallchelatverbindungen umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Aluminiumbisethylacetacetatmonoacetylacetonat, Aluminiumdiacetylacetonatethylacetacetat, Aluminiummonoacetylacetonatbispropylacetacetat, Aluminiummonoacetylacetonatbisbutylacetacetat, Aluminiummonoacetylacetonatbishexylacetacetat, Aluminiummonoethylacetacetatbispropylacetacetonat, Aluminiummonoethylacetacetatbisbutylacetacetonat, Aluminiummonoethylacetacetatbishexylacetacetonat, Aluminiummonoethylacetacetatbisnonylacetacetonat, Aluminiumdibutoxidmonoacetacetat, Aluminiumdipropoxidmonoacetacetat, Aluminiumbutoxidmonoethylacetacetat, Aluminium-s-butoxidbis(ethylacetacetat), Aluminium-di-s-butoxidethylacetacetat, Aluminium-9-octadecenylacetacetatdiisopropoxid, Titanallylacetacetattriisopropoxid, Titan-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat), Titandiisopropoxid(bis-2,4-pentandionat), Titandiisopropoxidbis(tetramethylheptandionat), Titandiisopropoxidbis(ethylacetacetat), Titanmethacryloxyethylacetacetattriisopropoxid, Titanoxidbis(pentandionat), Zirconiumallylacetacetattriisopropoxid, Zirconium-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat), Zirconiumdiisopropoxid(bis-2,4-pentandionat), Zirconiumdiisopropoxidbis(tetramethylheptandionat), Zirconiumdiisopropoxidbis(ethylacetacetat), Zirconiummethacryloxyethylacetacetattriisopropoxid, Zirconiumbutoxid(acetylacetat)(bisethylacetacetat) und Eisenacetylacetonat.
  • Diese Harze und Verbindungen, die mit den in der wärmeempfindlichen Schicht vorhandenen Harzen wechselwirken, sollten 20 Gew.-% bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 30 Gew.-% bis 70 Gew.-%, des gesamten Feststoffgehalts der wärmeempfindlichen Schicht betragen. Ein Gehalt von nicht weniger als 20 Gew.-% dient dazu, das Auftreten signifikanter Veränderungen der Löslichkeit und der Quellgeschwindigkeit als Resultat von Veränderungen in der wärmeempfindlichen Schicht, da diese in die Bilderzeugung eingebunden ist, zu vermeiden. Andererseits wird, wenn der Gehalt nicht mehr als 95 Gew.-% beträgt, die relative Menge der Infrarot absorbierenden Farbstoffe aufrechterhalten, wodurch Probleme im Laufe der Bilderzeugung unterbunden werden.
  • Darüber hinaus kann die wärmeempfindliche Schicht Bindepolymere, oberflächenaktive Mittel und andere verschiedene Additive enthalten. Der Gehalt solcher Bindemittel sollte von 5 Gew.-% bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 50 Gew.-%, der gesamten Bestandteile der wärmeempfindlichen Schicht betragen. Ein Gehalt von nicht weniger als 5 Gew.-% dient dazu, eine Verschlechterung hinsichtlich des Verschleißes der Platte und der Beschichtungseigenschaften der verwendeten Farbe zu vermeiden, während die Fähigkeit zur Bildwiedergabe nicht reduziert wird, wenn der Gehalt nicht mehr als 70 Gew.-% beträgt.
  • Die Dicke der wärmeempfindlichen Schicht in Form einer beschichteten Folie sollte 0,1 g/m2 bis 10 g/m2, vorzugsweise 1 g/m2 bis 5 g/m2, betragen, um hohen Plattenverschleiß der Druckplatte, rasches Verdampfen von Lösungsmitteln und hohe Produktivität sicherzustellen.
  • Die Durchlässigkeit der wärmeempfindlichen Schicht der Erfindung gegenüber Licht mit derselben Wellenlänge wie der zur Bestrahlung verwendete Laserstrahl sollte nicht weniger als 20 %, vorzugsweise nicht weniger als 10 %, betragen. Eine Durchlässigkeit von nicht weniger als 20 % dient dazu, die Gesamtmenge von Licht, die durch die wärmeempfindliche Schicht durchtritt, zu reduzieren, um wirksame Reaktion an der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht sicherzustellen. Weiters dient eine Reduktion der Gesamtmenge an Licht, das durch die wärmeempfindliche Schicht tritt, dazu, eine übermäßige Reaktion in der wärmeempfindlichen Schicht durch die von unter der wärmeempfindlichen Schicht her reflektierte Energie zu vermeiden. Dies erleichtert das Aufrechterhalten der wärmeempfindlichen Schicht.
  • Eine der Eigenschaften der Druckplatte der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung einer druckfarbenabweisenden Schicht. Die Verwendung einer druckfarbenabweisenden Schicht dient dazu, Problemen wie Unterschieden in der Druckkonzentration aufgrund von nicht gleichförmiger Zufuhr von Befeuchtungswasser und negativen Umweltauswirkungen durch Alkoholbestandteile in Befeuchtungswasser beizukommen, da diese großen Einfluss auf herkömmliche Druckverfahren haben können, die Befeuchtungswasser verwenden, um druckfarbenabweisende Abschnitte zu bilden. Druckplatten, die eine druckfarbenabweisende Schicht umfassen, sind besonders bevorzugt für direkt beschreibbaren Flachdruck. Die Verwendung von direkt beschreibbaren Flachdruckplatten birgt darin Vorteile, dass die Steuerung der Herstellung solcher Platten an einem Computer erfolgt, im Gegensatz zu herkömmlichen Plattenherstellungsverfahren, in denen die Platte durch eine Folie Licht ausgesetzt wurde. Es wird hierin angenommen, dass hochqualitative Drucke stets mittels hoher Reproduzierbarkeit erhalten werden, und Unterschiede in der Druckkonzentration aufgrund von nicht gleichförmiger Zufuhr von Befeuchtungswasser kann schwerwiegende Probleme verursachen.
  • Die druckfarbenabweisende Schicht der Erfindung sollte in Anbetracht einer guten Bildgebungsfähigkeit, druckfarbenabweisender Eigenschaften und Kratzfestigkeit aus Siliconkautschuk hergestellt sein. Entweder können Additions-polymerisierte oder Kondensations-polymerisierte Siliconkautschukschichten verwendet werden.
  • Die Additions-polymerisierten Siliconkautschukschichten können Polysiloxane mit Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen und SiH-hältige Polysiloxane sowie Reaktionsverzögerer zur Kontrolle des Härtens und Härtungskatalysatoren umfassen.
  • Bevorzugte Polysiloxane mit Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen umfassen Polysiloxane, die Vinylgruppen enthalten, vorzugsweise Polysiloxane, die Vinylgruppen an den Molekülenden und/oder in der Hauptkette aufweisen, noch bevorzugter Polysiloxane, die Vinylgruppen an beiden Molekülenden aufweisen. Solche Verbindungen weisen eine Struktur auf, die der folgenden allgemeinen Formel (I) entspricht:
    Figure 00190001
    worin m für eine Ganzzahl von 2 oder mehr steht, und R1 und R2, die dieselben oder unterschiedlich voneinander sein können, jeweils für eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe mit 1–50 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkenylgruppe mit 2–50 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Arylgruppe mit 4–50 Kohlenstoffatomen stehen.
  • Nicht weniger als 50 %, vorzugsweise nicht weniger als 80 %, aller in Formel (I) durch R1 und R2 Gruppen bezeichneten Gruppen sollten in Anbetracht der druckfarbenabweisenden Eigenschaften der Druckplatte Methyl sein.
  • Vinylhältige Polysiloxane mit einem Molekulargewicht von mehreren Tausend bis mehreren Hunderttausend können verwendet werden, wobei jene mit einem gewichtsmittleren Molekulargewicht von 10.000 bis 200.000, vorzugsweise 30.000 bis 150.000, in Bezug auf Handhabungseigenschaften, druckfarbenabweisenden Platteneigenschaften und Kratzfestigkeit bevorzugt sind.
  • Insbesondere sollte ihr Polystyrol-basiertes gewichtsmittleres Molekulargewicht (Mw), gemessen durch Gel-Permeations-Chromatographie, nicht weniger als 100.000, noch bevorzugter nicht weniger als 130.000, betragen.
  • Gel-Permeations-Chromatographie (GPC) ist ein Verfahren für Flüssig-Chromatographie, mittels derer eine Trennung aufgrund der unterschiedlichen Molekülgröße vollzogen wird, um die Molekulargewichtsverteilung und das mittlere Molekulargewicht von Polymeren zu bestimmen. Wird die Probenlösung in eine Säule injiziert, die mit bestimmtem Gel gefüllt ist, das Poren mit einer Größe aufweist, die der Größe des Volumens, das eine Polymerkette in einer verdünnten Lösung einnimmt, ähnlich ist, durchdringen Moleküle mit einem höheren Molekulargewicht, d.h. jene mit einer größeren Molekülgröße in der Lösung, das Gel langsamer von Poren an der Oberfläche aus und bewegen sich daher rascher durch die Säule und werden schneller eluiert als Moleküle mit einem geringeren Molekulargewicht. Diese Tendenz wird dazu verwendet, ein GPC-Chromatogramm zu erstellen, und die Kurve des Chromatogramms wird durch ein spezifisches Verfahren analysiert, um die Molekulargewichtsverteilung oder das mittlere Molekulargewicht, wie erforderlich, zu bestimmen.
  • In der Siliconkautschukschicht in einer direkt beschreibbaren, wasserfreien Flachdruckplatte sind Polysiloxane mit Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen ein sehr wichtiger Faktor, der ihre Eigenschaften weitgehend beeinflussen kann. Eine hohe Kratzfestigkeit kann erreicht werden, wenn das gewichtsmittlere Molekulargewicht nicht weniger als 100.000 beträgt.
  • Darüber hinaus sollte das Verhältnis zwischen dem gewichtsmittleren Molekulargewicht (Mw) und dem zahlenmittleren Molekulargewicht (Mn) basierend auf Polystyrol, auch durch Gel-Permeations-Chromatographie gemessen, d.h. die Varianz Mw/Mn, nicht mehr als 7, vorzugsweise nicht mehr als 6, betragen. Eine Varianz (Mw/Mn) von nicht mehr als 7 dient dazu, Bestandteile mit geringem Molekulargewicht zu eliminieren, was zu einer Verbesserung der Eigenschaften der Siliconkautschukschicht und zu einer stark erhöhten Kratzfestigkeit führt.
  • Erfolgt die Entwicklung und das Färben einer direkt beschreibbaren, wasserfreien Flachdruckplatte durch Bürsten in einer automatischen Entwicklungsmaschine, ist angemessenes Bürsten der Siliconkautschukschicht, umfassend den Nichtdruckbereich, notwendig, um eine gute Fähigkeit zur Bildgebung und gute Färbeeigenschaften zu erzielen. Da eine Siliconkautschukschicht mit einer hohen Kratzfestigkeit unter Verwendung eines vinylhältigen Polysiloxans mit einem gewichtsmittleren Molekulargewicht von nicht weniger als 100.000 und einer Varianz von nicht mehr als 7 hergestellt wird, die eine äußerst praktische Druckplatte bereitstellt, die kaum Kratzer in der Siliconschicht im Nichtdruckbereich erhält, während eine gute Fähigkeit zur Bildgebung und gute Färbeeigenschaften beibehalten werden.
  • Die SiH-hältigen Polysiloxane umfassen Verbindungen, die SiH-Gruppen in der Molekülkette oder an den Molekülenden enthalten.
  • Die Anzahl an SiH-Gruppen im SiH-hältigen Polysiloxan sollte nicht geringer als 2 pro Molekül, vorzugsweise nicht weniger als 3 pro Molekül, betragen. Der Gehalt des SiH-hältigen Polysiloxans sollte 3 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-%, der gesamten Bestandteile der Siliconkautschukschicht betragen. Hinsichtlich des Mengenverhältnisses in Bezug auf Polydimethylsiloxan sollte das Molverhältnis zwischen SiH-Gruppe und Vinylgruppe in Polydimethylsiloxan 1,5 bis 30, vorzugsweise 10 bis 20, betragen. Beträgt das Molverhältnis nicht weniger als 1,5, ist es möglich, ausreichendes Härten der Siliconkautschukschicht zu erreichen, während, sofern das Molverhältnis nicht mehr als 30 beträgt, es möglich ist, zu vermeiden, dass der Kautschuk so spröde wird, dass dies eine negative Auswirkung auf die Kratzfestigkeit der Druckplatte hat.
  • Die Reaktionsverzögerer umfassen stickstoffhältige Verbindungen, Phosphorverbindungen und ungesättigte Alkohole. Insbesondere werden Alkohole mit Acetylengruppen bevorzugt. Der Gehalt der Reaktionsverzögerer sollte 0,01 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, der gesamten Bestandteile des Siliconkautschuks betragen.
  • Die Härtungskatalysatoren umfassen Verbindungen von Übergangsmetallen der Gruppe III, vorzugsweise Platinverbindungen wie Platin, Platinchlorid, Chlorplatinsäure, Olefin-koordiniertes Platin, Alkohol-modifizierte Komplexe von Platin und Methylvinylpolysiloxan-Komplexe von Platin. Der Gehalt solcher Härtungskatalysatoren sollte im Bereich von 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, als Feststoff in der Siliconkautschukschicht liegen. Beträgt der Gehalt der Härtungskatalysatoren nicht weniger als 0,01 Gew.-%, so härtet die Siliconkautschukschicht ausreichend, und gute Haftung mit der wärmeempfindlichen Schicht wird erreicht. Beträgt der Gehalt andererseits nicht mehr als 20 Gew.-%, so hat die Katalyse keine negative Auswirkung auf die Topfzeit der Siliconkautschuklösung. Der Gehalt an Metallen wie Platin in den gesamten Bestandteilen der Siliconkautschukschicht sollte von 10 ppm bis 1.000 ppm, vorzugsweise von 100 ppm bis 500 ppm, betragen.
  • Zusätzlich zu solchen Komponenten kann der Kautschuk Folgendes umfassen: Organopolysiloxan, das Hydroxygruppen enthält, und Silan/Siloxan, das hydrolysierbare funktionelle Gruppen, die Bestandteile von Kondensations-Siliconkautschuk sind, enthält; Füllstoffe wie Siliciumdioxid zur Steigerung der Kautschukfestigkeit; und Silan-Haftvermittler, Titanathaftvermittler und Aluminiumhaftvermittler zur Steigerung der Haftung. Solche Silan-Haftvermittler umfassen Alkoxysilane, Acetoxysilane und Ketoximinsilane, von denen vinylhältige Silane und Ketoximinsilane bevorzugt sind.
  • Bestandteile des Kondensations-polymerisierten Siliconkautschuks umfassen hydroxyhältige Polydimethylsiloxane, Vernetzer (desacetatiert, desoximiert, desalkoholisiert, desaminiert, desacetonatiert, desamidiert, desaminoxyliert usw.) und Härtungskatalysatoren.
  • Die hydroxyhältigen Polydimethylsiloxane können Hydroxygruppen an den Molekülenden und/oder in der Molekülkette aufweisen, wobei jene mit Hydroxygruppen an den Molekülenden bevorzugt sind. Ihr Molekulargewicht sollte von mehreren Tausend bis mehrere Hunderttausend reichen. Insbesondere sollte ihr gewichtsmittleres Molekulargewicht hinsichtlich der Handhabungseigenschaften solcher Silane und der druckfarbenabweisenden Eigenschaften und der Kratzfestigkeit daraus resultierender Platten 10.000 bis 200.000, vorzugsweise 30.000 bis 150.000, betragen.
  • Die Vernetzer von Kondensations-polymerisierten Siliconkautschukschichten umfassen Acetoxysilane, Alkoxysilane, Ketoximinsilane und Allyloxysilane, ausgedrückt durch die folgende Formel (I): (R1)4_nSiXn (I)worin n für eine Ganzzahl von 2 bis 4 steht, R1 für eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkyl-, Alkenyl- oder Arylgruppe oder für eine Gruppe steht, die aus zwei oder mehreren von diesen besteht, und X für ein Halogen, eine funktionelle Alkoxy-, Acyloxyacyl-, Ketoximin-, Aminooxy-, Amid- oder Alkenyloxygruppe steht. In der obigen Formel sollte n, das für die Anzahl der hydrolysierbaren Gruppen steht, 3 oder 4 sein.
  • Insbesondere umfassen bevorzugte Gruppen Methyltriacetoxysilane, Ethyltriacetoxysilane, Vinyltriacetoxysilane, Vinyltri(methylethylketoximin)silane und Tetra(methylethylketoximin)silane.
  • Der Gehalt des in der allgemeinen Formel (I) dargestellten Vernetzers sollte 1,5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 10 Gew.-%, der gesamten Komponenten der Siliconkautschukschicht betragen. Hinsichtlich des Mengenverhältnisses in Bezug auf Polydimethylsiloxan sollte das Molverhältnis von der funktionellen Gruppe X zur Hydroxygruppe in Polydimethylsiloxan 1,5 bis 10,0 betragen. Beträgt das Molverhältnis nicht weniger als 1,5, so löst die Siliconkautschuklösung keine Gelbildung aus, und beträgt es nicht mehr als 10,0, so haben diese Mittel keine negative Auswirkung auf die Sprödigkeit des Kautschuks oder die Kratzfestigkeit der resultierenden Druckplatten.
  • Die Härtungskatalysatoren umfassen Säuren, Basen, Amine, Metallalkoxid, Metalldiketenat und Metallsalze organischer Säuren, wovon Metallsalze organischer Säuren, wobei das Metall Zinn, Blei, Zink, Eisen, Cobalt, Calcium oder Mangan ist, bevorzugt sind. Solche Verbindungen umfassen Dibutylzinndiacetat, Dibutylzinndioctat und Dibutylzinndilaurat. Der Gehalt solcher Härtungskatalysatoren sollte 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, als Feststoff in der Siliconkautschukschicht betragen. Beträgt der Gehalt der zugesetzten Katalysatoren nicht weniger als 0,01 Gew.-%, so wird der Siliconkautschuk ausreichend gehärtet, und gute Haftung mit der wärmeempfindlichen Schicht wird erreicht. Beträgt der Gehalt andererseits nicht mehr als 20 Gew.-%, so hat die Katalyse keinen negativen Effekt auf die Topfzeit der Siliconkautschuklösung.
  • Die Dicke solch einer Siliconkautschukschicht sollte 0,5 g/m2 bis 20 g/m2, vorzugsweise 1 g/m2 bis 4 g/m2, betragen. Liegt die Dicke der Schicht nicht unter 0,5 g/m2, so entwickeln sich druckfarbenabweisende Eigenschaften, Kratzfestigkeit und Druckverschleiß dauerhaft in der resultierenden Druckplatte, während bei einer Dicke von nicht mehr als 20 g/m2 gute Entwicklungseigenschaften und guter Druckfarbenverbrauch aufrechterhalten bleiben.
  • Plattenähnliche Substrate mit hoher Formbeständigkeit werden für direkt beschreibbare Flachdruckplatten, die die vorliegende Erfindung verkörpern, verwendet. Solche plattenähnliche Materialien mit hoher Formbeständigkeit umfassen Papier; Metalle wie Edelstahl und Aluminium; Kunststoffe wie Polyester, Polyethylen und Polypropylen; und Metall-laminierte oder Metall-beschichtete Papier- oder Kunststoffblätter (wobei das Metall Aluminium usw. ist). Von diesen Materialien sind Aluminiumplatten besonders bevorzugt, da sie hohe Formbeständigkeit aufweisen und kostengünstig sind. Polyethylenterephthalatfolie ist auch als Plattenmaterial für Kleinoffsetdruck bevorzugt. Ist die Absorptionsfähigkeit eines transparenten Substrats zu bestimmen, so wird die Druckplatte auf weißes Papier gegeben, und eine Messung erfolgt mittels eines Densitometers von oben.
  • Ein direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer der Erfindung sollte vorzugsweise eine wärmeisolierende Schicht aufweisen, um zu vermeiden, dass die vom eingesetzten Laserstrahl ausgehende Hitze durch das Substrat freigesetzt wird. Eine Primerschicht, die üblicherweise verwendet wird, um die Haftung zwischen dem Substrat und der druckfarbenannehmenden Schicht (wärmeempfindlichen Schicht) zu steigern, kann zu diesem Zweck verwendet werden.
  • Wird eine wärmeisolierende Schicht im direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufer der Erfindung verwendet, sollte solch eine Isolationsschicht die folgenden Erfordernisse erfüllen: Haftung zwischen dem Aluminiumsubstrat und der druckfarbenannehmenden Schicht (wärmeempfindlichen Schicht) herzustellen, die für eine längere Zeitdauer ausreichend stark und stabil und hoch resistent gegenüber den für Entwicklung und Druck verwendeten Lösungsmitteln ist.
  • Materialien, die diese Bedingungen erfüllen, umfassen Epoxidharz, Polyurethanharz, Phenolharz, Acrylharz, Alkydharz, Polyesterharz, Polyamidharz, Harnstoffharz, Polyvinylharz, Polyvinylbutyralharz, Casein-hältiges Material und Gelatine-hältiges Material, wovon Polyurethanharz, Polyesterharz, Acrylharz, Epoxidharz und Harnstoffharz bevorzugt sind, die einzeln oder in Kombination verwendet werden können.
  • Die Dicke solch einer wärmeisolierenden Schicht in Form einer beschichteten Folie sollte 0,5 g/m2 bis 50 g/m2, vorzugsweise 1 g/m2 bis 10 g/m2, betragen. Beträgt sie nicht weniger als 0,5 g/m2, kann die Schicht der Bildung morphologischer Fehler an der Substratsoberfläche vorbeugen und das Substrat vor negativen chemischen Wirkungen schützen. Eine wärmeisolierende Schicht mit einer Dicke von nicht mehr als 50 g/m2 ist in wirtschaftlicher Hinsicht von Vorteil.
  • Ein direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer der Erfindung kann mit Schutzfolie laminiert oder mit einer Schutzschicht bedeckt werden, um die druckfarbenabweisende Schicht zu schützen. Bevorzugte Folienmaterialien umfassen Polyester, Polypropylen, Polyvinylalkohol, verseiftes Copolymer von Ethylen und Vinylacetat und Polyvinylidenchlorid.
  • Das Herstellungsverfahren für direkt beschreibbare Flachdruckplattenvorläufer gemäß der Erfindung können wie folgt durchgeführt werden: eine herkömmliche Streichmaschine wie eine gegenläufige Walzenstreichmaschine, eine Luftmesserstreichmaschine, Tiefdruckstreichmaschine, Farbstoffstreichmaschine oder Meyer-Vorstreichmaschine oder eine Streichmaschine vom Rotationstyp wie eine Achsenmaschine wird verwendet, um das Substrat mit einer Zusammensetzung für eine wärmeisolierende Schicht je nach Bedarf zu beschichten, die anschließend ein paar Minuten lang auf 100 °C bis 300 °C erhitzt oder mit aktivem Licht zum Härten bestrahlt wird, wonach das Auftragen einer Zusammensetzung für die druckfarbenannehmende Schicht und Erhitzen/Trocknen bei 50 °C bis 180 °C ein paar Zehntelsekunden bis ein paar Minuten lang, je nach Bedarf, erfolgt, um die Härtung sicherzustellen.
  • Anschließend wird eine Siliconkautschukzusammensetzung aufgetragen und bei 50 bis 200 °C einige Minuten lang wärmebehandelt, um eine Siliconkautschukschicht herzustellen. Dann wird auf die Schicht eine Schutzfolie laminiert, oder sie wird mit einer Schutzschicht, sofern notwendig, überzogen.
  • Das Herstellungsverfahren für die direkt beschreibbare Flachdruckplatte der Erfindung ist nachstehend näher beschrieben.
  • Das Herstellungsverfahren für eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte gemäß der Erfindung kann ein Verfahren zum Umsetzen der wärmeempfindlichen Schicht mit Laserstrahlbestrahlung direkt nach dem Ablösen der Schutzfolie oder durch die Schutzfolie und ein anderes Verfahren zum Entfernen der druckfarbenabweisenden Schicht durch Bürsten in Gegenwart von Wasser, während die laserbestrahlte, wärmeempfindliche Schicht erhalten bleibt, umfassen.
  • Ein Laser im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 1.500 nm kann für die Laserstrahlbestrahlung verwendet werden. Die Verwendung eines Halbleiterlasers oder eines YAG-Lasers im nahen Infrarotbereich wird hinsichtlich der Handhabung des Plattenmaterials in einem beleuchteten Raum bevorzugt. Insbesondere wird ein Laser mit einer Wellenlänge von 780 nm, 830 nm oder 1.064 nm bevorzugt.
  • Wird er mit einem Laserstrahl bestrahlt, so absorbiert der Infrarot-absorbierende Farbstoff in der wärmeempfindlichen Schicht den Laserstrahl und erzeugt dadurch Wärme. Ist die Durchlässigkeit der wärmeempfindlichen Schicht gering, so wird der Laserstrahl ganz in der Nähe der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht absorbiert, was zu höheren Temperaturen in der Nähe der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht führt.
  • So kann durch Kontrollieren der Dosis des Laserstrahls die Reaktion auf Abschnitte in der Nähe der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht eingeschränkt werden. Die Dosis des Laserstrahls liegt vorzugsweise im Bereich von 100 mJ/cm2 bis 500 mJ/cm2.
  • Nachdem er mit dem Laserstrahl bestrahlt wurde, kann der Druckplattenvorläufer mit einem organischen Lösungsmittel, sofern erforderlich, behandelt werden, um die Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht aufzulösen oder aufzuquellen, wonach der Vorläufer in Gegenwart von Wasser gebürstet wird, um Entwicklung sicherzustellen.
  • Das zuvor verwendete organische Lösungsmittel sollte eine Glykolverbindung oder eine Glykoletherverbindung der folgenden allgemeinen Formel (II) sein: R3O-(CHR2-CH2-O-)nR4 (II)worin R2 für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1–5 Kohlenstoffatomen steht, R3 und R4 für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1–15 Kohlenstoffatomen steht und n eine Ganzzahl von 1 bis 12 bezeichnet.
  • Verbindungen, die besonders bevorzugt sind, umfassen Diethylenglykol, Triethylenglykol, Tetraethylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Tetrapropylenglykol, Polyoxypropylenglykol (Mw: 200), Polyoxypropylenglykolmonobutylether (Mw: 1.200), Tetraethylenglykolmono-2-ethylhexylether und Diethylenglykolmono-2-ethylhexylether.
  • Solche Verarbeitungslösungsmittel, wie sie zuvor aufgelistet wurden, sollten alkalische Verbindungen oder Aminverbindungen umfassen. Bevorzugte Verbindungen umfassen Diethylenglykolamin, N-(β-aminoethyl)aminoethanol, Diethanolamin, N-Methyldiethanolamin, Morpholin, N-Methylmorpholin und N-(3-Aminopropyl)morpholin. Der Gehalt dieser Aminverbindungen in solchen Verarbeitungslösungsmittel kann 0,1 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, betragen.
  • Weiters können solche Verarbeitungslösungsmittel Wasser, Alkohole, Carbonsäuren und Detergentien, sofern erforderlich, enthalten.
  • Solche Verarbeitungslösungsmittel dienen dazu, die wärmeempfindliche Schicht im laserbestrahlten Abschnitt aufzulösen oder aufzuquellen, wobei jedoch die Temperatur des Verarbeitungslösungsmittels konstant gehalten werden sollte, um dauerhaftes Auflösen und Aufquellen sicherzustellen. Je nach Verarbeitungszeit kann hinsichtlich einer einfachen Stabilisierung der Temperatur die optimale Temperatur im Bereich von 10 °C bis 50 °C, vorzugsweise von 35 °C bis 45 °C, liegen.
  • Das Entwicklungsverfahren kann manuell durchgeführt werden, sollte jedoch vorzugsweise durch eine automatische Entwicklungsmaschine für wasserfreie Flachdruckplatten wie TWL-1160, TWL-650 und TWL-860 von Toray Industries, Inc. oder mittels anderer Vorrichtungen, die im japanischen Patent Nr. 2.864.907, der japanischen Patentveröffentlichung JP-A-hei-6-258.842, der japanischen Patentveröffentlichung JP-A-hei-6-258.843, der japanischen Patentveröffentlichung JP-A-hei-6-258.844 und der japanischen Patentveröffentlichung JP-A-hei-7-92.692 offenbart sind, erfolgen.
  • Zum Bürsten besteht eine typische Bürste aus Anordnungen von Bürstenborsten mit einem Durchmesser von 20 μm bis 500 μm, die in Rillen fixiert werden, die auf einem Metall- oder Kunststoffkörper bereitgestellt sind. Eine Bürste kann aus Borsten bestehen, die in radialen Richtungen auf dem Metall- oder Kunststoffkörper fixiert sind, oder aus Borsten, die auf ein Kunststoffblatt oder ein Stoffstück fixiert sind, das dann um einen Metall- oder Kunststoffkörper gewickelt wird.
  • Eine zu verwendende Bürste sollte vorzugsweise Borsten aus zumindest einem aus den folgenden Materialien ausgewählten Material umfassen: Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat und Polypropylen. Solch eine Bürste verletzt die druckfarbenabweisende Schicht an der Druckplatte nicht und ist in der Lage, ausreichend Kraft auszuüben, um die druckfarbenabweisende Schicht vom laserbestrahlten Abschnitt zur Gänze zu entfernen.
  • Die Anzahl der Umdrehungen der verwendeten Bürstenrolle sollte im Bereich von 10 U/min bis 1.000 U/min, vorzugsweise 200 U/min bis 600 U/min, liegen. Die druckfarbenabweisende Schicht im laserbestrahlten Abschnitt kann effizienter entfernt werden, wenn sich die Bürstenrolle während des Rotierens in Achsenrichtung hin- und herbewegt. Zur gänzlichen Entfernung der druckfarbenabweisenden Schicht vom laserbestrahlten Abschnitt ist es wichtig, mehrere Bürstenrollen bereitzustellen, von denen manche in derselben Richtung wie die transportierte Druckplatte rotieren, während die anderen in die entgegengesetzte Richtung rotieren.
  • Anstelle solcher zuvor beschriebenen Entwicklungssysteme, die Laserbestrahlung, Behandlung mit organischen Lösungsmitteln und Bürsten in Gegenwart von Wasser umfassen, ist auch ein „Wasser-Entwicklungssystem" bevorzugt, indem die Behandlung mit organischen Lösungsmitteln nicht durchgeführt wird, sondern die laserbestrahlte Druckplatte nur durch Bürsten in Gegenwart von Wasser entwickelt wird.
  • Eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte wird durch Färben mit einem wie zuvor beschriebenen Farbstoff fertiggestellt.
  • Die Siliconkautschukschicht im Nichtdruckbereich kann sich über lange Zeit hinweg leicht ablösen, wenn das Verarbeitungslösungsmittel oder die Färbelösung in der gefärbten Platte zurückgehalten werden. So kann ein Verfahren zum Abspülen bereitgestellt werden, um dieses Verarbeitungslösungsmittel oder diese Färbelösung vollständig von der Platte zu entfernen. Die Temperatur des Spülwassers kann für jeden Fall geeignet festgelegt werden, liegt jedoch vorzugsweise im Bereich von 10 °C bis 50 °C.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend unter Verweis auf die folgenden Beispiele, Vergleichsbeispiele und Bezugsbeispiele näher beschrieben, wobei die Bezugsbeispiele zur Erklärung der Erfindung erwähnt werden, jedoch Verfahren beschreiben, die aus dem Bereich der Erfindung fallen, da das ultraviolette Spektrum nicht durch das Transmissionsverfahren gemessen werden kann.
  • [Bezugsbeispiel 1]
  • Eine Lösung mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung wurde auf eine entfettete Aluminiumplatte mit einer Dicke von 0,24 mm aufgetragen, die anschließend bei 200 °C 2 Minuten lang getrocknet wurde, um eine wärmeisolierende Schicht von 3 g/m2 zu bilden.
  • < Zusammensetzung der wärmeisolierenden Schicht (Feststoffgehalt: 19,6 Gewichtsteile) >
  • (1) Epoxidphenolharz („Kancoat" 90T-25-3094, Kansai Paint Co., Ltd.): 15 Gewichtsteile
  • [Zusammensetzung des Lösungsmittels]
  • (1) Dimethylformamid: 85 Gewichtsteile
  • Über der wärmeisolierenden Schicht wurde eine nachstehend beschriebene wärmeempfindliche Schicht bis zu einer trockenen Foliendicke von 1,0 g/m2 gebildet. Wärmebehandlung erfolgte 1 Minute lang bei 140 °C.
  • < Wärmeempfindliche Schicht 1 >
    • (1) (3-Butyl-1,1-dimethyl-2-[2[2-diphenylamino-3-[(3-butyl-1,3-dihydro-1,1-dimethyl-2H-benzindol-2-yliden)ethyliden]-1-cyclopenten-1-yl]ethinyl]-1H-benzindoliumperchlorat): 15 Gewichtsteile
    • (2) Eisen(III)acetylacetonat (Nakarai Chemical, Ltd.): 10 Gewichtsteile
    • (3) Resolharz („Sumirac" PC-1, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 75 Gewichtsteile
    • (4) Tetrahydrofuran: 100 Gewichtsteile
    • (5) Dimethylformamid: 100 Gewichtsteile
    • (6) Methylethylketon: 700 Gewichtsteile
  • Anschließend wurde eine nachstehend beschriebene Siliconkautschukschicht bis zu einer trockenen Foliendicke von 2,0 g/m2 gebildet. Trocknen (nasses Hitzetrocknen) erfolgte 1 Minute lang bei 120 °C.
  • < Siliconkautschukschicht 1 >
    • (1) Polydimethylsiloxan (Molekulargewicht etwa 50.000, Hydroxy an beiden Enden): 100 Gewichtsteile
    • (2) (Methylethylketonoxim)silan (Vinyltris): 8 Gewichtsteile
    • (3) Dibutylzinndiacetat: 0,5 Gewichtsteile
    • (4) 3-Aminopropyltriethoxysilan: 0,5 Gewichtsteile
    • (5) Isoparaffin-basierter Kohlenwasserstoff („Isopar" E, Exxon Chemical Japan LTD): 1.400 Gewichtsteile
  • Eine vielschichtige Platte wurde mit einer Schutzfolie (Polypropylen, 8 μm dick) mit einer Kalanderrolle laminiert, um einen direkt beschreibbaren, wasserfreien Flachdruckplattenvorläufer herzustellen.
  • Dieser Flachdruckplattenvorläufer wurde auf einer Maschine zur Plattenherstellung fixiert (FX400-AP, Toray Engineering Co., Ltd.) und mit Halbleiterlaserstrahl (Wellenlänge 830 nm, Strahlendurchmesser 20 μm) unter den Bedingungen einer Bestrahlungszeit von 10 μs und einer Bestrahlungsenergie von 125 mJ/cm2 bestrahlt.
  • Anschließend wurde die Platte in Vorbehandlungslösung (NP-1, Toray Industries, Inc.) für wasserfreie Flachdruckplatten vom Negativtyp 1 Minute lang getaucht und durch Bürsten mit einem Stück Gaze („Haize Gauze", Asahi Kasei Corporation) entwickelt, was zur Bildung einer wasserfreien Flachdruckplatte vom Negativtyp führte, die die Siliconkautschukschicht nur im laserbestrahlten Abschnitt verloren hatte. In weiterer Folge erfolgte das Färben durch einminütiges Bürsten der Platte in Stickstoffatmosphäre bei 25 °C mit einem Stück von Haize Gauze, die eine Färbelösung der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung enthielt.
  • < Färbelösung >
    • (1) Ethylcarbitol: 10 Gewichtsteile
    • (2) Wasser: 89,5 Gewichtsteile
    • (3) Crystal Violet (Absorptionsmaximum bei 592 nm): 0,5 Gewichtsteile
  • Nachdem sie eine Minute lang in Wasser gespült wurde, wurde die erhaltene gefärbte Platte einer Absorptionsmessung bei 592 nm mit einem UV-Vis-Spektralphotometer (U-3210, Hitachi, Ltd.), das mit einer Integrationskugel ausgestattet war, unterzogen. Das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs betrug 0,8, während das Absorptionsvermögen des Druckbereichs 1,5 betrug, was einen Absorptionsunterschied von 0,7 ergibt. Die Druck- und Nichtdruckbereiche wurden leicht durch optisches Betrachten unterschieden.
  • [Vergleichsbeispiel 1]
  • Eine wärmeempfindliche Schicht mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung wurde auf die wärmeisolierende Schicht, die in Beispiel 1 hergestellt wurde, aufgetragen. Die trockene Foliendicke betrug 1,0 g/m2, und die Wärmebehandlung erfolgte eine Minute lang bei 140 °C.
  • < Wärmeempfindliche Schicht 2 >
    • (1) Polymethinverbindung („IRT", Showa Denko K.K.): 15 Gewichtsteile
    • (2) Eisen(III)acetylacetonat (Nakarai Chemical, Ltd.): 10 Gewichtsteile
    • (3) „Sumirac" PC 1(Resolharz, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 75 Gewichtsteile
    • (4) Tetrahydrofuran: 100 Gewichtsteile
    • (5) Dimethylformamid: 100 Gewichtsteile
    • (6) Methylethylketon: 700 Gewichtsteile
  • Eine Siliconkautschukschicht wurde wie in Beispiel 1 beschrieben auf der Platte gebildet, die anschließend mit der Schutzfolie (Polypropylenfolie, 8 μm dick) unter Verwendung einer Kalanderrolle laminiert wurde, um einen direkt beschreibbaren, wasserfreien Flachdruckplattenvorläufer zu bilden.
  • Eine gefärbte Druckplatte wurde durch dasselbe Verfahren wie in Bezugsbeispiel 1 hergestellt. Ihr Absorptionsvermögen wurde mittels desselben Verfahrens wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen, woraus resultierte, dass das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs 1,3 betrug, während das Absorptionsvermögen des Druckbereichs 1,5 betrug. So betrug der Unterschied in Bezug auf das Absorptionsvermögen 0,2. Die Druck- und Nichtdruckbereiche konnten mittels optischer Betrachtung nicht leicht voneinander unterschieden werden.
  • [Bezugsbeispiel 2]
  • « Herstellung eines direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers »
  • Eine Lösung mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung wurde auf eine entfettete Aluminiumplatte mit einer Dicke von 0,24 mm (Kobe Steel, Ltd.) aufgetragen, wonach sie bei 150 °C 80 Sekunden lang getrocknet wurde, um eine wärmeempfindliche Schicht mit einer Dicke von 1,5 g/m2 zu bilden.
  • < Wärmeempfindliche Schicht 3 >
    • (a) („Projet" 825LDI, Avecia Limited): 11 Gewichtsteile
    • (b) Acetylacetonlösung aus Titan-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat) („Nasem Titan", Nippon Chemical Industrial Co., Ltd.): 9 Gewichtsteile (Feststoffgehalt für die Berechnung mit 40 Gew.-% angenommen. 9 Gewichtsteile als Feststoff)
    • (c) Phenolnovolakharz („Sumi-light Resin" PR50622, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 60 Gewichtsteile
    • (d) Polyurethan („Sanpren" T1331 D, Sanyo Chemical Industries, Ltd.): 10 Gewichtsteile (10 Gewichtsteile als Feststoff)
    • (e) m-Xylylendiamin/Glycidylmethacrylat/3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan 1/3/1 im Molverhältnis, Additionsprodukt: 10 Gewichtsteile
    • (f) Tetrahydrofuran: 700 Gewichtsteile
    • (g) Dimethylformamid:100 Gewichtsteile
    • (h) Ethanol: 100 Gewichtsteile
  • Daraufhin wurde eine Siliconkautschukschicht mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung mit einer Schlitz-Farbstoffstreichmaschine bis zu einer trockenen Foliendicke von 2,0 μm aufgetragen und bei 125 °C 2 Minuten lang getrocknet, um einen direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufer 3 herzustellen.
  • < Siliconkautschukschicht 2 >
    • (a) α,ω-Divinylpolydimethylsiloxan (Molekulargewicht: etwa 60.000): 100 Gewichtsteile
    • (b) (Methylhydrogensiloxan)-(Dimethylsiloxan)-Copolymer mit Methyl an beiden Enden (HMS-501, Chisso Corporation, Anzahl der SiH-Gruppen pro Molekulargewicht 0,69 mol/g): 7 Gewichtsteile
    • (c) Vinyltri(methylethylketoxim)silan: 3 Gewichtsteile
    • (d) Platinkatalysator (SRX-212, Dow Corning Toray Silicone Co., Ltd.): 5 Gewichtsteile
    • (e) „Isopar" E (Exxon Chemical Japan Ltd.): 1.000 Gewichtsteile
  • « Herstellung einer direkt beschreibbaren Flachdruckplatte »
  • Der direkt beschreibbare Flachdruckplattenvorläufer, der zuvor hergestellt wurde, wurde auf einer GX-3600-Plattenherstellungsmaschine von Toray Industries, Inc., fixiert und mit einem Halbleiterlaser mit einer Wellenlänge von 830 nm bestrahlt (Bestrahlungsdosis 175 mJ/cm2, 2.400 Punkte pro Zoll (d.h. pro 2,54 cm), 175 Linien pro Zoll (d.h. pro 2,54 cm)).
  • Anschließend wurde die direkt beschreibbare Flachdruckplatte unter Verwendung einer automatischen Entwicklungsmaschine für Flachdruckplatten von Toray Industries, Inc., TWL-860KII, entwickelt, wobei der erste, zweite und dritte Behälter Verarbeitungslösungsmittel 1, wie nachstehend beschrieben, Wasser bzw. Verarbeitungslösungsmittel 2, wie nachstehend beschrieben, enthielten. Die Behandlung mit Verarbeitungslösungsmittel 1 und Verarbeitungslösungsmittel 2 wurde 30 Sekunden lang bei 40 °C bzw. 15 Sekunden bei 25 °C durchgeführt. Die Behandlung mit Wasser im zweiten Behälter erfolgte 15 Sekunden lang bei 25 °C.
  • Im ersten Behälter wurde das Verarbeitungslösungsmittel über die Druckplatte gegossen, um die Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht aufzulösen oder aufzuquellen.
  • < Verarbeitungslösungsmittel 1 >
    • (a) Diethylenglykol: 80 Gewichtsteile
    • (b) Diethylenglykolamin: 15 Gewichtsteile
    • (c) 2-Ethylhexylnatriumsulfat (anionisches Detergens, 40%ige wässrige Lösung): 1 Gewichtsteil
    • (d) Wasser: 4 Gewichtsteile
  • < Verarbeitungslösungsmittel 2 >
    • (a) Butylcarbitol: 20 Gewichtsteile
    • (b) 2-Ethylhexansäure: 1 Gewichtsteil
    • (c) 2-Ethylhexylnatriumsulfat (anionisches Detergens): 0,5 Gewichtsteile
    • (d) Farbstoff (C. I. Basic Blue 7 CI42594): 0,02 Gewichtsteile
    • (e) Farbstoff (C. I. Basic Blue 1 CI42095: maximales Absorptionsvermögen bei 599 nm): 0,08 Gewichtsteile
    • (f) Wasser: 78,4 Gewichtsteile
  • Das Verarbeitungslösungsmittel wurde von der Druckplatte zu dem Zeitpunkt entfernt, zu dem die Platte automatisch vom ersten Behälter in den zweiten Behälter befördert wurde. Im zweiten Tank wurde die Druckplatte mit einer Bürste abgerieben, die in dieselbe Richtung wie die Beförderungsrichtung der Druckplatte rotierte, während sie mit Wasser abgespült wurde. Im dritten Behälter wurde die Platte mit einer Bürste abgerieben, die in die entgegengesetzte Richtung rotierte.
  • Das zuvor beschriebene Verfahren führte zur Bildung einer direkt beschreibbaren Flachdruckplatte, die ihre Siliconkautschukschicht verloren hatte, während sie die wärmeempfindliche Schicht im laserbestrahlten Abschnitt aufrechterhielt. Wie in Bezugsbeispiel 1 wurde das Absorptionsvermögen bei 599 nm der Druckplatte gemessen, wobei das Ergebnis zeigte, dass das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs 0,7 betrug, während das Absorptionsvermögen des Druckbereichs 1,3 betrug, woraus sich ein Unterschied in Bezug auf das Absorptionsvermögen von 0,6 ergab.
  • « Bewertung der Einfachheit der Plattenüberprüfung 1 »
  • Die Leichtigkeit der Plattenüberprüfung wurde auf Grundlage von Beobachtung der resultierenden Druckplatte mit einer Lupe mit 25facher Vergrößerung bewertet. Halbton-Punkte in der Größe von 1 % wurden deutlich gesehen, was darauf hinweist, dass die Plattenüberprüfung besonders leicht zu vollziehen war.
  • « Bewertung der Fähigkeit zur Bildgebung »
  • Die resultierende Druckplatte wurde auf eine 25-Blattzuführungs-Offsetpresse „Sprint" von Komori Corporation fixiert und zum Drucken auf nicht beschichtetes Papier (62,5 kg/kiku [636×939 mm]) mit „Dry-O-Color"-Cyanblau wasserfreier Flachdruck-Druckfarbe von Dainippon Ink and Chemicals Inc. verwendet. Die Drucke wurden beobachtet, um die Fähigkeit zur Bildgebung zu bestimmen, und eine hohe Fähigkeit zur Bildgebung von 1 bis 99 % wurde bestätigt.
  • « Bewertung der Einfchheit der Plattenüberprüfung 2 »
  • Die zuvor für das Drucken verwendete Druckplatte wurde von der Presse abgenommen, und die Druckplatte mit der nicht entfernten Druckfarbe wurde mit einer Lupe mit 25facher Vergrößerung betrachtet, um die Leichtigkeit der Plattenüberprüfung zu bestimmen. Halbton-Punkte mit einer Größe von 1 % waren deutlich sichtbar, was darauf schließen lässt, dass die Plattenüberprüfung besonders einfach war.
  • « Beobachtung des UV-Spektrums der Druckplatte »
  • Das UV-Spektrum des zuvor beschriebenen, direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers wurde durch das Reflexionsverfahren mit dem U-3210-Spektralphotometer von Hitachi, Ltd., mit einer Integrationskugel beobachtet.
  • Der Hauptpeak wurde bei 750 nm festgestellt, und das Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenes bei 650 nm (B) betrugen 1,34 bzw. 0,72, und deren Verhältnis (A/B) belief sich auf 1,86.
  • Das maximale Absorptionsvermögen im Bereich von 400 bis 700 nm betrug 1,99, was bestätigt, dass das Maximum weniger als 2 betrug.
  • [Vergleichsbeispiel 2]
  • « Herstellung eines direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers »
  • Ein Druckplattenvorläufer wurde mittels desselben Verfahrens wie in Bezugsbeispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die wärmeempfindliche Schicht die nachstehend beschriebene Zusammensetzung aufwies.
  • < Wärmeempfindliche Schicht 4 >
    • (a) („Kayasorb" PS101, Nippon Kayaku Co. Ltd.): 11 Gewichtsteile
    • (b) Acetylacetonlösung von Titan-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat) („Nasem Titan", Nippon Chemical Industrial Co., Ltd.): 9 Gewichtsteile (Feststoffgehalt für die Berechnung mit 40 Gew.-% angenommen. 9 Gewichtsteile als Feststoff)
    • (c) Phenolnovolakharz („Sumi-light Resin" PR50622, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 60 Gewichtsteile
    • (d) Polyurethan („Sanpren" T1331 D, Sanyo Chemical Industries, Ltd.): 10 Gewichtsteile (als 10 Feststoff-Gewichtsteile)
    • (e) m-Xylylendiamin/Glycidylmethacrylat/3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan 1/3/1 im Molverhältnis, Additionsprodukt: 10 Gewichtsteile
    • (f) Tetrahydrofuran: 800 Gewichtsteile
    • (g) Dimethylformamid: 100 Gewichtsteile
  • Die Auswertung wurde wie in Bezugsbeispiel 2 durchgeführt. Für die erhaltenen Drucke wurde eine gute Fähigkeit zur Bildgebung von 1–99 % bestätigt, wobei jedoch für die Druckplatte nur Halbton-Punkte hinunter bis 4 % bestätigt wurden. Im Falle der Druckfarbe-beibehaltenden Druckplatte wurden nur Halbton-Punkte hinunter bis 3 % bestätigt.
  • Die Beobachtung des UV-Spektrums zeigte, dass der Hauptpeak bei 810 nm lag, wobei das Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenes bei 650 nm (B) 1,76 bzw. 1,62 betrugen und sich deren Verhältnis (A/B) auf 1,09, d.h. auf einen Wert von weniger als 1,5, belief.
  • Das Absorptionsvermögen bei 599 nm der Druckplatte wurde wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen, was darauf hinwies, dass das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs 1,6 betrug, während jenes des Druckbereichs 1,7 betrug, was eine Differenz von 0,1 ergab. Die Leichtigkeit der Plattenüberprüfung wurde wie in Bezugsbeispiel 2 bewertet, wobei es jedoch schwierig war, den Druckbereich vom Nichtdruckbereich zu unterscheiden.
  • [Beispiel 1]
  • « Herstellung eines direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers »
  • Eine Lösung mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung wurde durch eine Vorstreichmaschine auf eine 50 μm dicke Polyethylenterephthalatfolie („Lumirror" T150, Toray Industries, Inc.) aufgetragen und bei 150 °C 80 Sekunden lang getrocknet, um eine wärmeempfindliche Schicht von 1,5 g/m2 herzustellen.
  • < Wärmeempfindliche Schicht 5 >
    • (a) (IR2T, Showa Denko K. K.): 11 Gewichtsteile
    • (b) Acetylacetonlösung von Titan-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat) („Nasem Titan", Nippon Chemical Industrial Co., Ltd.): 9 Gewichtsteile (Feststoffgehalt für die Berechnung mit 40 Gew.-% angenommen. 9 Gewichtsteile als Feststoffe)
    • (c) Phenolnovolakharz („Sumi-light Resin" PR50622, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 60 Gewichtsteile
    • (d) Polyurethan („Sanpren" T1331 D, Sanyo Chemical Industries, Ltd.): 10 Gewichtsteile (als 10 Feststoff-Gewichtsteile)
    • (e) m-Xylylendiamin/Glycidylmethacrylat/3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan 1/3/1 im Molverhältnis, Additionsprodukt: 10 Gewichtsteile
    • (f) Tetrahydrofuran: 800 Gewichtsteile
    • (g) Dimethylformamid: 100 Gewichtsteile
  • Anschließend wurde eine Siliconkautschukschicht mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung mit einer Vorstreichmaschine bis zu einer trockenen Foliendicke von 2,0 μm aufgetragen und 2 Minuten lang bei 125 °C getrocknet, um einen direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufer zu bilden.
  • < Siliconkautschukschicht 1 >
    • (a) α,ω-Divinylpolydimethylsiloxan (Molekulargewicht: etwa 60.000): 100 Gewichtsteile
    • (b) (Methylhydrogensiloxan)-(Dimethylsiloxan)-Copolymer mit Methyl an beiden Enden (HMS-501, Chisso Corporation, Anzahl der SiH-Gruppen pro Molekulargewicht 0,69 mol/g): 7 Gewichtsteile
    • (c) Vinyltri(methylethylketoxim)silan: 3 Gewichtsteile
    • (d) Platinkatalysator (SRX-212, Dow Corning Toray Silicone Co., Ltd.): 5 Gewichtsteile
    • (e) „Isopar" E (Exxon Chemical Japan Ltd.): 1.000 Gewichtsteile
  • Der direkt beschreibbare Flachdruckplattenvorläufer, der zuvor hergestellt wurde, wurde mit einem Laserstrahl wie in Bezugsbeispiel 2 bestrahlt, auf eine 0,15 mm dicke Aluminiumplatte fixiert und wie in Bezugsbeispiel 2 entwickelt, um eine direkt beschreibbare Flachdruckplatte zu bilden.
  • Die Bewertung erfolgte wie in Bezugsbeispiel 2. Die Fähigkeit zur Bildgebung für Drucke betrug 1–99 %, und die Leichtigkeit der Plattenüberprüfung für den so hergestellten Druck und die Druckfarbe aufweisende Platte war in beiden Fällen nicht weniger als 1 %. Demnach wurden gute Resultate erzielt. Das Absorptionsvermögen von 599 nm der Druckplatte wurde gemessen und wies darauf hin, dass das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs 0,3 betrug, während jenes des Druckbereichs 1,2 betrug, woraus sich eine Differenz im Absorptionsvermögen von 0,9 ergab. Der Druckbereich und der Nichtdruckbereich konnten leicht unterschieden werden.
  • « Beobachtung des UV-Spektrums des Druckplattenvorläufers »
  • Das UV-Spektrum des direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers, der zuvor beschrieben wurde, wurde mittels des Transmissionsverfahrens beobachtet.
  • Der Hauptpeak wurde bei 858 nm festgestellt, und das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) betrug 12,6. Das maximale Absorptionsvermögen im Bereich von 400 bis 700 nm betrug 0,31, was bestätigte, dass das Maximum weniger als 2 betrug.
  • [Vergleichsbeispiel 3]
  • Ein Druckplattenvorläufer wurde durch dasselbe Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass „Kayasorb" IR820 (B) (Nippon Kayaku Co., Ltd.) als Komponente (a) der wärmeempfindliche Schicht verwendet wurde.
  • Die Bewertung wurde wie in Beispiel 1 durchgeführt. Für die erhaltenen Drucke wurde eine gute Fähigkeit zur Bildgebung von 1–99 % bestätigt, wobei jedoch für die Druckplatte nur Halbton-Punkte hinunter bis zu 4 % bestätigt wurden. Für die Druckfarbe aufweisende Druckplatte wurden nur Halbton-Punkte hinunter bis 3 % bestätigt. Das Absorptionsvermögen bei 599 nm der Druckplatte wurde wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen. Das Absorptionsvermögen des Druckbereichs und jenes des Nichtdruckbereichs betrug 1,2 bzw. 1,4, was eine Differenz im Absorptionsvermögen von 0,2 ergab. Es war unmöglich, den Druckbereich vom Nichtdruckbereich zu unterscheiden.
  • Das UV-Spektrum wurde durch das Transmissionsverfahren beobachtet. Der Hauptpeak wurde bei 838 nm festgestellt, und das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) betrug 2,48, d.h. es belief sich auf einen Wert unter 3,0. Das maximale Absorptionsvermögen im Bereich von 400 nm bis 700 nm betrug 1,29, was bestätigt, dass das Maximum weniger als 2 betrug.
  • [Bezugsbeispiel 3]
  • Ein direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer wurde durch dasselbe Verfahren wie in Bezugsbeispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass Komponente (a) der wärmeempfindlichen Schicht wie in Tabelle 1 gezeigt beschaffen war, woraufhin Laserbestrahlung und Entwicklung wie in Bezugsbeispiel 2 erfolgten.
  • Die Absorptionseigenschaften wurden durch das Reflexionsverfahren gemessen. Der Hauptpeak wurde bei 810 nm festgestellt, und das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) betrug 4,11, d.h. es belief sich auf einen Wert von über 1,5. Das maximale Absorptionsvermögen im Bereich von 400 nm bis 700 nm betrug 0,31, was bestätigt, dass das Maximum weniger als 2 betrug. Das Absorptionsvermögen bei 599 nm dieser Druckplatte wurde wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen. Das Absorptionsvermögen des Nichtdruckbereichs und jenes des Druckbereichs betrug 1,0 bzw. 1,4, mit einer Differenz im Absorptionsvermögen von 0,4.
  • Gute Ergebnisse wurden für die Fähigkeit zur Bildgebung, Leichtigkeit der Plattenüberprüfung und Leichtigkeit der Überprüfung einer Druckfarbe enthaltenden Platte erhalten (Tabelle 2).
  • Tabelle 1
    Figure 00430001
  • Tabelle 2
    Figure 00430002
  • (Dye 17)
    Figure 00430003
  • [Beispiele 2–6]
  • Ein direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer wurde durch dasselbe Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass Komponente (a) der wärmeempfindlichen Schicht wie in Tabelle 3 gezeigt beschaffen war, woraufhin Laserbestrahlung und Entwicklung wie in Beispiel 1 erfolgten.
  • In jedem der Beispiele wurden die Absorptionseigenschaften durch das Transmissionsverfahren gemessen. Das Verhältnis A/B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und jenem bei 650 nm (B) lag über 3,0. Das maximale Absorptionsvermögen im Bereich von 400 nm bis 700 nm betrug weniger als 2.
  • Gute Ergebnisse wurden für die Fähigkeit zur Bildgebung, die Leichtigkeit der Plattenüberprüfung und die Leichtigkeit der Überprüfung der Druckfarbe aufweisenden Platte erhalten (Tabelle 4). Das Absorptionsvermögen bei 599 nm der Druckplatte wurde wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen. Der Unterschied im Absorptionsvermögen zwischen dem Nichtdruckbereich und dem Druckbereich lag über 0,3 in allen Beispielen (Tabelle 5).
  • Tabelle 3
    Figure 00450001
  • Tabelle 4
    Figure 00450002
  • Tabelle 5
    Figure 00460001
  • (Dye 9)
    Figure 00460002
  • [Bezugsbeispiel 4]
  • < Herstellung eines direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers >
  • Eine Lösung mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung wurde auf eine entfettete Aluminiumplatte mit einer Dicke von 0,24 mm (Kobe Steel, Ltd.) aufgetragen, woraufhin 80 Sekunden lang Trocknen bei 150 °C erfolgte, um eine wärmeempfindliche Schicht mit einer Dicke von 1,5 g/m2 zu bilden.
  • < Wärmeempfindliche Schicht >
    • (a) (YKR-2900, Yamamoto Chemicals Inc.): 11 Gewichtsteile
    • (b) Acetylacetonlösung von Titan-di-n-butoxid(bis-2,4-pentandionat) (AKT853, Gelest Inc.): 9 Gewichtsteile (Feststoffgehalt für die Berechnung mit 40 Gew.-% angenommen. 9 Gewichtsteile als Feststoff)
    • (c) Phenolnovolakharz („Sumi-light Resin" PR50622, Sumitomo Durez Co., Ltd.): 60 Gewichtsteile
    • (d) Polyurethan („Sanpren" T1331D, Sanyo Chemical Industries, Ltd.): 10 Gewichtsteile (als 10 Feststoff-Gewichtsteile)
    • (e) m-Xylylendiamin/Glycidylmethacrylat/3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan 1/3/1 im Molverhältnis, Additionsprodukt: 10 Gewichtsteile
    • (f) Tetrahydrofuran: 800 Gewichtsteile
    • (g) Dimethylformamid: 100 Gewichtsteile
  • Anschließend wurde eine Siliconkautschukschicht mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung mit einer Schlitz-Farbstoffstreichmaschine bis zu einer trockenen Foliendicke von 2,0 μm aufgetragen und 2 Minuten bei 125 °C getrocknet, um einen direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufer herzustellen.
  • < Siliconkautschukschicht >
    • (a) α,ω-Divinylpolydimethylsiloxan 1 (gewichtsmittleres Molekulargewicht (Mw): 131.000, Varianz (Mw/Mn): 5,24): 100 Gewichtsteile
    • (b) (Methylhydrogensiloxan)-(Dimethylsiloxan)-Copolymer mit Methyl an beiden Enden (HMS-151, Gelest Inc., MeSiH 15–18 mol-%): 4 Gewichtsteile
    • (c) Vinyltri(methylethylketoxim)silan: 3 Gewichtsteile
    • (d) Platinkatalysator (SRX-212, Dow Corning Toray Silicone Co., Ltd.): 5 Gewichtsteile
    • (e) („Isopar" E, Exxon Chemical Japan Ltd.): 1.035 Gewichtsteile
  • Laserbestrahlung, Entwicklung und Bewertung wurden wie in Bezugsbeispiel 2 durchgeführt. Sowohl für die Drucke als auch für die Druckplatten wurde eine gute Fähigkeit zur Bildgebung für 1–99 % der Halbton-Punkte bestätigt. Das Absorptions vermögen bei 599 nm der Druckplatte wurde wie in Bezugsbeispiel 1 gemessen. Das Absorptionsvermögen des Druckbereichs und jenes des Nichtdruckbereichs betrug 0,4 bzw. 1,3, mit einer Differenz in Bezug auf das Absorptionsvermögen von 0,9.
  • Anschließend wurde die Siliconkautschukschicht im Nichtdruckbereich mit „Isopar" E aufgequollen und beobachtet. Es wurden keine Materialfehler, die eventuell durch Bürsten in der automatischen Entwicklungsmaschine entstehen könnten, festgestellt.
  • Das UV-Spektrum wurde beobachtet. Der Hauptpeak wurde bei 810 nm ermittelt, und das Absorptionsvermögen bei 830 nm und jenes bei 650 nm betrugen 1,67 bzw. 0,41, was ein A/B-Verhältnis von 4,11 ergibt, d.h. einen Wert über 1,5.
  • [Messung der Molekulargewichtsverteilung durch Gel-Permeations-Chromatographie]
  • GPC-Messung der Molekulargewichtsverteilung von Vinylpolydimethylsiloxan wurde unter den folgenden Bedingungen durchgeführt.
  • Ausstattung: Gel-Permeations-Chromatograph (GPC-224, Waters) (LS1) Datenverarbeitung: GPC-Datenverarbeitungssystem (Toray Research Center, Inc.) Säule: TSK-Gel-GMH×1 (Innerer Durchmesser 7,8 mm, Länge 30 cm) (2 Säulen verwendet), (Tosoh Corporation)
    Lösungsmittel: Toluol
    Durchflussgeschwindigkeit: 1,0 ml/min
    Probe: Konzentration – 0,3 %
    Löslichkeit – 100 %
    Filter – My Shori Disk H-13-5
    Injiziertes Volumen: 200 μl
    Detektor: Differentialrefraktometer (401, Waters)
    Molekulargewichtskalibrierung: 10 monodisperse Polystyrolprodukte (Tosoh Corporation)
    1. F-288-01 Molekulargewicht (M) 2.890.000
    2. F-80-0 706.000
    3. F-40-01 355.000
    4. F-20-01 190.000
    5. F-10-01 96.400
    6. F-4-01 37.900
    7. F-2-01 18.100
    8. A-5000-01 5.970
    9. A-2500-01 2.630
    10. A-500-01 500
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Die vorliegende Erfindung stellt direkt beschreibbare Flachdruckplatten bereit, die eine sehr gute Fähigkeit zur Bildgebung aufweisen und leicht zu überprüfen sind.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Herstellung einer direkt beschreibbaren Flachdruckplatte, umfassend: das Bestrahlen eines direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers, der zumindest ein Substrat, eine wärmeempfindliche Schicht und eine druckfarbenabweisende Schicht in dieser Reihenfolge umfasst, mit einem Laserstrahl, das Entfernen der druckfarbenabweisenden Schicht vom laserbestrahlten Abschnitt und das Färben des Druckbereichs, der frei von dieser druckfarbenabweisenden Schicht ist, mit einer Färbelösung, worin der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs, der die druckfarbenabweisende Schicht aufweist, und der reflektierten Absorption des Druckbereichs, beobachtet nach dem Färben der Druckplatte bei der maximalen Absorptionswellenlänge des Farbstoffs in der Färbelösung, nicht weniger als 0,3 und nicht mehr als 2,0 beträgt und worin der direkt beschreibbare Flachdruckplattenvorläufer ein Ultraviolettabsorptionsspektrum, das mithilfe des Transmissionsverfahrens untersucht wird, mit den folgenden Merkmalen aufweist: (1) der Hauptpeak des Ultraviolettabsorptionsspektrumsliegt zwischen 700 nm und 1.200 nm, und (2) das Verhältnis A:B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und dem Absorptionsvermögen bei 650 nm (B) beträgt nicht weniger als 3,0.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die maximale Absorptionswellenlänge des Farbstoffs im Bereich von 500 nm bis 650 nm liegt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin das maximale Absorptionsvermögen des direkt beschreibbaren Flachdruckplattenvorläufers im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm nicht mehr als 2 beträgt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die druckfarbenabweisende Schicht eine Siliconkautschukschicht ist.
  5. Direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer, der zumindest ein Substrat, eine wärmeempfindliche Schicht und eine druckfarbenabweisende Schicht in dieser Reihenfolge umfasst, worin der Vorläufer ein Ultraviolettabsorptionsspektrum, das mithilfe des Transmissionsverfahrens untersucht wird, mit den folgenden Merkmalen aufweist: (1) der Hauptpeak des Ultraviolettabsorptionsspektrumsliegt zwischen 700 nm und 1.200 nm, und (2) das Verhältnis A:B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und dem Absorptionsvermögen bei 650 nm (B) beträgt nicht weniger als 3,0.
  6. Direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer nach Anspruch 5, dessen maximales Absorptionsvermögen im Wellenlängenbereich von 400 bis 700 nm nicht mehr als 2 beträgt.
  7. Direkt beschreibbarer Flachdruckplattenvorläufer nach Anspruch 5 oder 6, worin die druckfarbenabweisende Schicht eine Siliconkautschukschicht ist.
  8. Direkt beschreibbare Flachdruckplatte, die zumindest ein Substrat, eine wärmeempfindliche Schicht und eine druckfarbenabweisende Schicht in dieser Reihenfolge umfasst, worin die Druckplatte ein Ultraviolettabsorptionsspektrum, das mithilfe des Transmissionsverfahrens untersucht wird, mit den folgenden Merkmalen aufweist: (1) der Hauptpeak des Ultraviolettabsorptionsspektrumsliegt zwischen 700 nm und 1.200 nm, und (2) das Verhältnis A:B zwischen dem Absorptionsvermögen bei 830 nm (A) und dem Absorptionsvermögen bei 650 nm (B) beträgt nicht weniger als 3,0.
  9. Direkt beschreibbare Flachdruckplatte nach Anspruch 8, deren maximales Absorptionsvermögen im Wellenlängenbereich von 400 bis 700 nm nicht mehr als 2 beträgt.
  10. Direkt beschreibbare Flachdruckplatte nach Anspruch 8 oder 9, worin die druckfarbenabweisende Schicht eine Siliconkautschukschicht ist.
  11. Direkt beschreibbare Flachdruckplatte nach einem der Ansprüche 8 bis 10, worin die wärmeempfindliche Schicht im Druckbereich eine Druckfarbe enthält, die ein Absorptionsmaximum im Bereich von 400 nm bis 700 nm aufweist, und worin der Unterschied zwischen der reflektierten Absorption des Nichtdruckbereichs und der reflektierten Absorption des Druckbereichs, beobachtet bei der maximalen Absorptionswellenlänge des Farbstoffs, nicht weniger als 0,3 und nicht mehr als 2,0 beträgt.
  12. Direkt beschreibbare Flachdruckplatte nach Anspruch 11, worin die maximale Absorptionswellenlänge des Farbstoffs im Bereich von 500 bis 650 nm liegt.
DE2001607315 2000-04-06 2001-04-05 Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired - Lifetime DE60107315T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2000104334 2000-04-06
JP2000104334 2000-04-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60107315D1 DE60107315D1 (de) 2004-12-30
DE60107315T2 true DE60107315T2 (de) 2005-12-08

Family

ID=33486982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2001607315 Expired - Lifetime DE60107315T2 (de) 2000-04-06 2001-04-05 Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE60107315T2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE60107315D1 (de) 2004-12-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69301863T2 (de) Im Wärmeverfahren arbeitendes Aufzeichnungsmaterial und Verfahren zur Herstellung von Druckplatten, welche kein Anfeuchtwasser benötigen
DE60017625T2 (de) Verfahren zur Herstellung von direkt beschreibbarer Trockenflachdruckplatte
DE60218371T2 (de) Bebilderbares Element mit einer Schutzdeckschicht
DE69835969T2 (de) Direkt beschreibbare Flachdruckvorstufe und Verfahren zur Herstellung von Flachdruckplatten
EP3467587A1 (de) Lithografische originaldruckplatte
EP3267255B1 (de) Lithografische originaldruckplatte, verfahren zur herstellung einer lithografischen originaldruckplatte damit und verfahren zur herstellung von drucksachen
EP1031413A2 (de) Strahlungsempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von Wasserlos-Offsetdruckplatten
DE60308073T2 (de) Direkt bebilderbarer Trokenflachdruckplattenvorläufer
EP1142709B1 (de) Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE10337506A1 (de) Wärmeempfindlicher positiv arbeitender Lithographie-Druckplattenvorläufer
EP3222435B1 (de) Verfahren zur herstellung eines bedruckten materials
DE60015622T2 (de) Trockenflachdruckplatte-Vorstufe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE60107315T2 (de) Direkt beschreibbare Flachdruckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung
JPH11221977A (ja) 直描型印刷版原版
JP4356505B2 (ja) 直描型水なし平版印刷版原版
JP2004334025A (ja) 直描型水なし平版印刷版原版
JP4736221B2 (ja) 直描型平版印刷版の製造方法および直描型平版印刷版原版
JP4876423B2 (ja) 直描型水なし平版印刷版原版の製造方法
JP2002244279A (ja) 直描型平版印刷版原版
DE60127684T2 (de) Lithographische druckform, herstellungsverfahren und verwendung davon
JPH11188974A (ja) 直描型水なし平版印刷版原版
JP4525419B2 (ja) 直描型水なし平版印刷版原版および直描型水なし平版印刷版原版用シリコーンゴム層溶液
US6503684B1 (en) Processless thermal printing plate with cover layer containing compounds with cationic groups
JP3722343B2 (ja) 感熱記録型平版印刷版原版及び平版印刷版の製造方法
EP1065049A1 (de) Wärmeempfindliches Aufzeichnungselement mit einer Deckschicht zur Herstellung lithographischer Druckplatten

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition