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DE60107125T2 - Gummierungseinheit - Google Patents

Gummierungseinheit Download PDF

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Germany
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gumming
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cleaning
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    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/14Machines of the continuous-rod type
    • A24C5/24Pasting the seam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
    • B05B15/52Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gummierungseinheit.
  • Die Erfindung findet besonders vorteilhafte Anwendung auf dem Gebiet von Maschinen zur Herstellung von Rauchwaren, nämlich Zigaretten und ähnliches, auf welche mit Hilfe der folgenden Beschreibung ausdrücklich Bezug genommen wird, obwohl dem Anwendungszweck keine Grenzen gesetzt sind.
  • Es besteht bei solchen Maschinen die Notwendigkeit, eine Klebesubstanz auf einen längsverlaufenden Rand eines kontinuierlichen Papierstreifens auftragen zu müssen, der schliesslich um ein Band von Tabakfüllung gewickelt wird, um einen kontinuierlichen, zylindrischen Zigarettenstrang zu bilden.
  • Es ist bei Maschinen von dem diesbezüglichen Typ übliche Praxis, eine Gummierungseinheit zu verwenden, die einer Durchlaufbahn zugewandt angeordnet ist, entlang welcher der vorher erwähnte kontinuierliche Papierstreifen vorläuft; solch eine Einheit enthält wenigstens eine Gummiervorrichtung mit einer Düse, angeschlossen an einen Kreis, durch welchen die Klebesubstanz zugeführt wird, und die eine Öffnung aufweist, die als Auftrageelement dient, aus welchem die Klebesubstanz selbst abgegeben wird.
  • Gummierungseinheiten des oben beschriebenen herkömmlichen Typs weisen den Nachteil auf, dass die Düsen eine häufige Reinigung erfordern, zurückzuführen insbesondere auf die Tatsache, dass die Reste der Klebesubstanz zu neigen, an dem Auftrageelement zu trocknen, wann immer während des Betriebes der Maschine ein vorübergehendes Anhalten erfolgt.
  • In den meisten Fällen werden die Reinigungsarbeiten durch einen Bediener von Hand ausgeführt, und zwar während der Betriebsunterbrechungen, wenn die Maschine stillsteht.
  • Die bekannte Technik umfasst ebenfalls Gummierungseinheiten, versehen mit Vorrichtungen, durch welche die entsprechenden Gummiervorrichtungen automatisch gereinigt werden. Diese Einheiten sind jedoch von Nachteilen betroffen, zurückzuführen vor allem auf den Umfang und die Komplexität der automatischen Reinigungsvorrichtungen. Zum Beispiel umfasst die bekannte Technik Gummierungseinheiten von einem Typ enthaltend wenigstens eine Gummiervorrichtung, versehen mit einem Element, das zum Verschliessen des Auftrageelementes der Vorrichtung dient; das Verschlusselement wird von dem Auftrageelement fort und während jeder Pause bei den Gummiervorgängen zu diesem hin bewegt, wobei es sich zwischen einer Position, in welcher die Öffnung des Auftrageelementes verschlossen ist, wenn ein an einem Ende des Verschlusselementes befestigter Tampon im Kontakt mit dem Auftrageelement selbst ange ordnet wird, und einer Position, in welcher das Auftrageelement offen ist, wenn der Tampon durch eine auf seine Oberfläche gesprühte zerstäubte, flüssige Substanz gereinigt wird, verschiebt.
  • Bei diesem Typ einer Gummierungseinheit ist eine spezielle Vorrichtung erforderlich, um die zerstäubte flüssige Substanz zum Reinigen des Tampons zuzuführen. Diese Vorrichtung ist ziemlich teuer und umfangreich, da sie einen Satz von Zerstäuberdüsen enthält, die an einen Zuführkreis für die flüssige Substanz angeschlossen sind, welche in einem Behälter vorrätig ist und durch eine Pumpe zugeführt wird.
  • Auch dieser Typ von Gummierungseinheit ist ungeeignet für Maschinen herkömmlicher Auslegung zur Herstellung von Zigaretten, bei welchen der Raum rund um das Auftrageelement allgemein nicht ausreichend ist, einen beweglichen Tampon vom oben erwähnten Typ aufzunehmen.
  • Aus dem Dokument DE 19639260A ist eine Auftragedüse für Klebstoff bekannt, die einen Tupfen oder eine Linie von Klebesubstanz abgibt. Sie ist einer Auffangvorrichtung für Klebstoff zugeordnet, welche nach einer Betriebspause oder bevor die Gummierungsvorrichtung erneut zur Anwendung kommt, so positioniert wird, dass sie direkt mit der Auftragedüse zusammenwirkt, die mit Reinigungsimpulsen aktiviert wird. Die Auftragedüse und die Auffangvorrichtung für den Klebstoff sind so angeordnet, dass sie sich im Verhältnis zueinander in eine Reinigungsposition bewegen, bevor die Vor richtung erneut zur Anwendung kommt. Die Reinigungsposition der Düse kann ihrer normalen Arbeitsposition entsprechen.
  • Das Dokument US A 5853812 beschreibt eine Vorrichtung, enthaltend eine Düse zum Abgeben einer Verfahrenssubstanz auf ein Trägermaterial, das auf einer Unterlage angeordnet ist, Mittel zum Bewegen der Düse zwischen einer von dem Trägermaterial entfernten Warteposition und einer Betriebsposition, ein Endlosband, das zwischen der Warteposition und der Betriebsposition der Düse gespannt ist, wobei das Endlosband im Verhältnis zu der Düse so bewegt wird, dass eine Lösung an dem Band in der Warteposition anhaftet und die anhaftende Lösung mit der Verfahrenssubstanz in Kontakt gebracht wird, die an der Abgabeöffnung für die Düse vorhanden ist, so dass die Verfahrenssubstanz abgegeben werden kann und gleichzeitig die in der Abgabeöffnung der Düse vorhandene Verfahrenssubstanz entfernt wird.
  • Ebenfalls ist aus dem Dokument US A 5766356 eine Beschichtungsvorrichtung bekannt, enthaltend eine Schlitzmatrize zum Auftragen einer Flüssigkeit auf eine Kunstharzfolie. Die Schlitzmatrize hat einen Matrizenkörper, welcher drehbar ist zwischen einer Betriebsposition, an welcher eine Spritzdüse der Schlitzmatrize einer Trägerrolle zum Zuführen der Kunstharzfolie zugewandt ist, und einer Ruheposition, in welcher dir Düse von der Kunstharzfolie oder dem Film entfernt ist. Eine Reinigungsvorrichtung ist vorgesehen, die eine Rolle mit einer Reinigungsfolie hat, eine Aufnehmerrolle zum Aufnehmen der Reinigungsfolie und eine Reinigungsrolle, über welche die Reinigungsfolie läuft. Die Reinigungsfolie auf der Reinigungsrolle ist der Spritzdüse der Schlitzmatrize zugewandt, wenn letztere sich in ihrer Ruhestellung befindet, um einen Reinigungsvorgang auszuführen. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Gummierungseinheit vorzusehen, die mit einer automatischen Reinigungsvorrichtung ausgestattet werden kann, wobei sie verhältnismässig einfach und wirtschaftlich und von kompakten Abmessungen ist.
  • Der gewünschte Zweck ist erreicht durch eine Gummierungseinheit nach der vorliegenden Erfindung, enthaltend die in Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten Merkmale.
  • Die Erfindung wird nun im Detail beschrieben, und zwar durch ein Beispiel und mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen, von welchen:
  • 1 eine vorgezogene Ausführung der Gummierungseinheit nach der vorliegenden Erfindung zeigt, gesehen in einer schematischen Planansicht mit einigen Teilen im Schnitt und anderen der Klarheit wegen entfernt, und gezeigt in einem ersten bestimmten Betriebszustand;
  • 2 zeigt die Gummierungseinheit aus 1 in einem zweiten bestimmten Betriebszustand;
  • 3 zeigt die Gummierungseinheit aus 2 in einer schematischen frontalen Erhebung und mit einigen Teilen der Klarheit wegen entfernt;
  • 4 zeigt die Gummierungseinheit aus 1 in einer schematischen seitlichen Erhebung, mit bestimmten Teilen im Schnitt und anderen der Klarheit wegen entfernt.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 der Zeichnungen ist mit 1 in seiner Gesamtheit ein Abschnitt einer Maschine (nicht gezeigt) zur Herstellung von Zigaretten bezeichnet. Die Maschine ist genauer gesagt eine Zigarettenmaschine vom Typ, wie sie in dem US-Patent 4,336,812 offengelegt ist, und durch welche zwei Zigarettenstränge gleichzeitig gebildet werden.
  • Wie vorteilhafterweise in 4 gesehen werden kann, enthält der gezeigte Abschnitt 1 ein Bett 2, das einen Balken 3 trägt, an welchem zwei kontinuierliche Zigarettenstränge 4 geformt werden.
  • Der Balken 3 folgt einer geradlinigen und im wesentlichen horizontalen Bahn P, entlang welcher die Zigarettenstränge 4 geformt werden, und weist zwei Kanäle 5 von veränderlichem Querschnitt auf, von denen jeder einen jeweiligen Strang 4 aufnimmt.
  • Jeder Kanal 5 beschreibt eine Durchlauflinie, entlang welcher ein jeweiliger Zigarettenstrang 4 in einer vorgegebenen Richtung D zugeführt und geformt wird.
  • Ein kontinuierlicher Streifen 6 aus Papier wird entlang einem jeden Kanal 5 geleitet und folgt der Durchlaufrichtung D, und zwar auf herkömmliche Weise, und ein kontinuierlicher Strang von Tabakfüllung (nicht gezeigt) wird auf dem vorlaufenden Papier abgelegt. Während die Papierstreifen 6 entlang der beiden Formlinien zugeführt werden, ist jeder durch den sich allmählich verändernden Querschnitt des entsprechenden Kanals 5 gezwungen, wieder auf herkömmliche Weise, sich um die jeweilige Tabakfüllung (nicht gezeigt) zu wickeln und schliesslich eine zylindrische Form anzunehmen. Unmittelbar bevor er die endgültige zylindrische Form annimmt, läuft jeder Papierstreifen 6 mit einem Längsrand 7 nach oben durch einen vertikalen Schlitz 8 in dem Balken 3 herausragend vor und kommt in Kontakt mit einer jeweiligen Gummiervorrichtung 9, die Teil einer in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichneten Gummierungseinheit ist.
  • Wie deutlich in 4 gezeigt ist, belegen die Gummierungseinheit 10 und der Balken 3 Positionen, die im wesentlichen symmetrisch im Verhältnis zu einer vertikalen Ebene S sind, welche zwischen den beiden Durchlauflinien liegt, entlang denen die Stränge 4 vorgeschoben und geformt werden. Genauer gesagt sind die beiden inneren Flächen der Seitenränder 7 und die entsprechenden Gummiervorrichtungen 9 jeweils in entgegengesetzte Richtungen auf jeder Seite der Ebene S orientiert.
  • Der Einfachheit halber wird nur der Abschnitt der Gummierungseinheit 10 beschrieben, der in das Formen von einem der beiden Zigarettenstränge 4 mit einbezogen ist.
  • Der vorgenannte Abschnitt der Gummierungseinheit 10 ist in seiner Gesamtheit mit 11 bezeichnet und enthält zusätzlich zu der Gummiervorrichtung 9 eine Vorrichtung 12, durch welche die Gummiervorrichtung 9 während der Unterbrechungen der Gummiervorgänge verschlossen und gereinigt wird.
  • Die Gummiervorrichtung 9 ist an dem Bett 2 montiert und beinhaltet eine Düse 13, die über eine Rohrleitung 14 an einen Kreis (nicht gezeigt) angeschlossen ist, von welchem aus eine Klebesubstanz zugeführt wird, und weist eine Öffnung auf, die als Auftragekopf 15 dient, durch welchen die Klebesubstanz dosiert und entlang dem vorgenannten Seitenrand 7 des jeweiligen Streifens 6 aufgetragen wird.
  • Die Vorrichtung 9 ist starr an einem im wesentlichen zylindrischen Körper 16 montiert, der um eine im wesentlichen vertikale Achse 17 drehbar und auf die Abtriebswelle 18 eines Motors (nicht gezeigt) auf solche Weise aufgekeilt ist, dass die Vorrichtung 9 eine vorgegebene Umdrehung um die Achse 17 ausführen kann und somit bewirkt wird, dass sich der Auftragekopf 15 entlang einer ersten vorgegebenen Bahn P1 zwischen einer aktiven Gummierposition A (1 und 4) und einer Ruheposition B (2 und 3) bewegen kann. Genauer gesagt ist die Gummiervorrichtung 9 an dem zylindrischen Körper 16 auf solche Weise positioniert, dass, wenn der Auftragekopf 15 die Gummierposition A belegt, die Achse 19 der Düse 13 im rechten Winkel zu der Durchlaufrichtung D angeordnet wird, und zwar im wesentlichen horizontal und leicht nach unten in einer Richtung quer zu derselben Richtung D angewinkelt.
  • Die Verschluss- und Reinigungsvorrichtung 12 ist an dem Bett 2 montiert und längsseits des Balkens 3 positioniert, und zwar im Verhältnis zu der Durchlaufrichtung D an einem Punkt hinter der Gummiervorrichtung 9.
  • Die Vorrichtung 12 besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Tampon 20 aus schwammartigem Material, der vorzugsweise mit Wasser oder irgendeiner Substanz zum Lösen der Klebesubstanz imprägniert ist, und dient dazu, den entsprechenden Auftragekopf 15 zu verschliessen, wenn dieser die Ruheposition B belegt (2 und 3), sowie aus einem Rad 21, drehbar um eine Achse 22, die parallel zu der Achse 17 des Körpers 16 angeordnet ist, dessen umlaufende zylindrische Oberfläche 23 eine Halterung für den Tampon 20 bildet. Wie aus der 2 ersehen werden kann, ist das Rad 21 frei und in einer Richtung um die entsprechende Achse 22 entlang einer zweiten vorgegebenen Bahn P2 drehbar, und zwar in einer Richtung V entgegengesetzt zu der Drehrichtung der Gummiervorrichtung 9, wenn diese sich entlang der ersten vorgegebenen Bahn P1 aus der Gummierposition A in die Ruheposition B bewegt.
  • Die zweite Bahn P2 läuft an einem Punkt für eine bestimmte Strecke mit der ersten Bahn P1 zusammen, die der Ruheposition B entspricht.
  • Schliesslich ist die Verschluss- und Reinigungsvorrichtung 12 mit einem Abstreifmesser 24 versehen, angeordnet in tangentialem Kontakt mit dem Tampon 20 an einem von dem Balken 3 und der Gummiervorrichtung 9 entfernten Punkt. Der Betrieb der Gummierungseinheit 10 wird nun von einem Zustand ausgehend beschrieben, in welchem die beiden Gummiervorrichtungen 9 ihre aktiven Gummierpositionen A (1 und 4) belegen und die Auftrageköpfe 15 sich im Kontakt mit den inneren Flächen der Seitenränder 7 befinden, die von den jeweiligen Streifen 6 aufgewiesen werden, während diese entlang der Durchlaufrichtung D vorlaufen, jeder in dem jeweiligen Kanal 5.
  • Wann immer eine Unterbrechung des Betriebes der Maschine zur Herstellung von Zigaretten auftritt, bewirkt eine Steuereinheit (nicht gezeigt), dass die Gummiervorrichtungen 9 sich auf solche Weise um die jeweiligen Achsen 17 drehen, dass jeder Auftragekopf 15 entlang der entsprechenden Bahn P1 zu der Ruheposition B ausgerichtet ist.
  • Beim Erreichen der Ruheposition B, wo die ersten und zweiten vorgegebenen Bahnen P1 und P2 zusammenlaufen, fängt jeder Auftragekopf 15 den entsprechenden Tampon 20 ab und zieht ihn mit in die Umdrehung um die entsprechende Achse 22 in der mit V bezeichneten Richtung.
  • Wenn sie sich in der Ruheposition B befinden, sind beide Auftrageköpfe 15 durch die jeweiligen Tampons 20 verschlossen, genauer gesagt ist jeder Auftragekopf 15 teilweise in das verhältnismässig weiche, schwammartige Material versenkt, aus welchem der Tampon 20 hergestellt ist.
  • Wenn die Maschine den Betrieb wiederaufnimmt, bewirkt die Steuereinheit (nicht gezeigt), dass die Gummiervorrichtungen 9 sich in der entgegengesetzten Richtung um die jeweiligen Achsen 17 drehen, beziehungsweise auf solche Art, dass die Auftrageköpfe 15 wieder in ihre jeweiligen vorgegebenen Bahnen P1 in Richtung der ursprünglichen Gummierposition A zurückgehen.
  • Beim Übergang aus der Ruheposition B in die Gummierposition A streift jeder Auftragekopf 15 gegen den entsprechenden Tampon 20, der bei dieser Gelegenheit aus den obenbeschriebenen Gründen in der vorher eingenommenen Position bewegungslos bleibt. Daraus ergibt sich, dass jeder Tampon 20 ein Wischen bewirkt, dessen Wirkung es ist, den Auftragekopf 15 zu reinigen.
  • Es kann beobachtet werden, dass mit jeder weiteren Unterbrechung des Betriebes der Maschine zur Herstellung von Zigaretten der einzelne Tampon 20 eine bestimmte Winkelbewegung um die jeweilige Achse 22 in der vorgegebenen Drehrichtung V ausführt, wobei ein Reinigungsabschnitt der äusseren Oberfläche 25 in eine Position gebracht wird, bereit zum Abfangen des Auftragekopfes 15 beim Auftreten der nächsten Unterbrechung.
  • Während einer jeden Umdrehung wird ausserdem die äussere Oberfläche 25 des Tampons 20 durch das Abstreifmesser 24 gereinigt.
  • Obwohl die Gummierungseinheit nach der vorliegenden Erfindung im Rahmen einer Maschine zur Herstellung von Zigaretten beschrieben und gezeigt ist, dazu vorgesehen, zwei Zigarettenstränge auszuführen, wird es offensichtlich, dass dieselbe Einheit mit gleich gutem Erfolg in einer Maschine für einen einzigen Strang eingesetzt werden kann, oder besser gesagt in einer Maschine zur Herstellung oder Verpackung von Produkten welcher Art auch immer.

Claims (7)

  1. Gummierungseinheit, enthaltend wenigstens eine Gummiervorrichtung (9) mit einer Düse (13), die mit einem entsprechenden Auftragekopf (15) versehen ist, von welchem eine Klebesubstanz abgegeben wird, sowie ebenfalls Verschluss- und Reinigungsmittel (12), die dazu dienen, die Öffnung des Auftragekopfes (15) während der Unterbrechungen der Gummiervorgänge zu verschliessen und zu reinigen, wobei die Gummiervorrichtung (9) beweglich ausgeführt und der entsprechende Auftragekopf (15) somit in der Lage ist, eine Bewegung entlang einer ersten vorgegebenen Bahn (P1) zwischen einer aktiven Gummierposition (A) und einer Ruheposition (B) auszuführen; wobei die Einheit (10) Antriebsmittel (18) enthält, durch welche der Auftragekopf (15) zwischen den Gummier- und Ruhepositionen (A, B) bewegt wird; und wobei die Verschluss- und Reinigungsmittel (12) fähig sind, eine Bewegung entlang einer zweiten vorgegebenen Bahn (P2) auszuführen, von welcher eine bestimmte Strecke mit der ersten Bahn (P1) zusammenläuft und mit der genannten Ruheposition (B) übereinstimmt, wobei die Vorrichtung (9) dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bewegung der Verschluss- und Reinigungsmittel (12) entlang der zweiten Bahn (P2) durch den Auftragekopf (15) bestimmt wird.
  2. Einheit nach Patentanspruch 1, bei welcher die Verschluss- und Reinigungsmittel (12) in der Lage sind, eine Einrichtungsbewegung entlang der zweiten Bahn (P2) in einer vorgegebenen Richtung (V) auszuführen.
  3. Einheit nach Patentanspruch 2, bei welcher die Bewegung der Verschluss- und Reinigungsmittel (12) entlang der zweiten Bahn (P2) in der vorgegebenen Richtung (V) erfolgt, wenn der Auftragekopf (15) seine Ruheposition (B) einnimmt.
  4. Einheit nach Patentanspruch 3, bei welcher die Verschluss- und Reinigungsmittel (12) einen Tampon (20) enthalten, durch welchen die Öffnung des Auftragekopfes (15) verschlossen wird, wenn letzterer sich in seiner Ruheposition (B) befindet, sowie Mittel (21), durch welche der Tampon (20) gehalten ist, beide in der Lage, eine Bewegung entlang der zweiten Bahn (P2) in der vorgegebenen Richtung (V) auszuführen.
  5. Einheit nach Patentanspruch 4, bei welcher die zweite Bahn (P2) eine kreisförmige Bahn ist, der Tampon (20) im wesentlichen rohrförmig ist und die Haltemittel (21) aus einem Rad (21) bestehen, das durch eine den Tampon (20) tragende umlaufende zylindrische Oberfläche (23) eingegrenzt wird.
  6. Einheit nach Patentanspruch 4 oder 5, bei welcher die Verschluss- und Reinigungsmittel (12) Abstreifmittel (24) enthalten, deren Aufgabe es ist, den Tampon (20) zu reinigen.
  7. Einheit nach den Patentansprüchen von 4 bis 6, bei welcher der Tampon (20) mit einer Substanz getränkt ist, geeignet, die Klebesubstanz zu aufzulösen.
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