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DE60106703T2 - Intraorale Klebstoffzubereitung - Google Patents

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DE60106703T2
DE60106703T2 DE60106703T DE60106703T DE60106703T2 DE 60106703 T2 DE60106703 T2 DE 60106703T2 DE 60106703 T DE60106703 T DE 60106703T DE 60106703 T DE60106703 T DE 60106703T DE 60106703 T2 DE60106703 T2 DE 60106703T2
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DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
fiber
nonwoven fabric
intraoral
split
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60106703T
Other languages
English (en)
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DE60106703D1 (de
Inventor
Junichi Ibaraki-shi Saito
Kazuhisa Ibaraki-shi Ninomiya
Masaaki Ibaraki-shi Ito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nitto Denko Corp
Original Assignee
Nitto Denko Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Nitto Denko Corp filed Critical Nitto Denko Corp
Publication of DE60106703D1 publication Critical patent/DE60106703D1/de
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Publication of DE60106703T2 publication Critical patent/DE60106703T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0053Mouth and digestive tract, i.e. intraoral and peroral administration
    • A61K9/006Oral mucosa, e.g. mucoadhesive forms, sublingual droplets; Buccal patches or films; Buccal sprays
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/70Web, sheet or filament bases ; Films; Fibres of the matrix type containing drug
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T442/20Coated or impregnated woven, knit, or nonwoven fabric which is not [a] associated with another preformed layer or fiber layer or, [b] with respect to woven and knit, characterized, respectively, by a particular or differential weave or knit, wherein the coating or impregnation is neither a foamed material nor a free metal or alloy layer
    • Y10T442/2525Coating or impregnation functions biologically [e.g., insect repellent, antiseptic, insecticide, bactericide, etc.]

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kleberpräparat, das zur intraoralen Verabreichung eines Wirkstoffs auf die Mundhöhle aufgetragen werden soll.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Zu den herkömmlichen Präparaten für die intraorale Wirkstoffverabreichung gehören Flüssigkeiten, Salben, Gelees, Sprays und dergleichen. Bei diesen Präparaten ist ein unnötiges Austreten des Wirkstoffs in den Speichel und die Wanderung des Wirkstoffs an Stellen, wo der Wirkstoff nicht benötigt wird, unvermeidlich, da die Lösung fließt, Grundstoffe der Salbe und des Gelees sich auflösen, ein Spray im Übermaß aufgetragen werden mag sowie aus anderen Gründen. Infolgedessen sind diese Präparate mit den Problemen verbunden, dass Patienten unnötigerweise an Unannehmlichkeiten leiden, wie Bitterkeit und dergleichen, der Grad der Ausnutzung des Wirkstoffs abnimmt, was eine ausreichende Wirksamkeit des Wirkstoffs verhindert, und dergleichen.
  • Vor kurzem wurde ein intraorales Kleberpräparat, das ein wasserlösliches oder in Wasser quellfähiges Polymer als Träger einer Kleberschicht, die einen Wirkstoff enthält, umfasst, als Präparat mit überlegener Klebereigenschaft selbst auf mit Wasser (z.B. Speichel usw.) benetzter Mundschleimhaut vorgeschlagen. Das vorgeschlagene intraorale Kleberpräparat kann unbequem sein wie herkömmliche Präparate, da sich die Kleberschicht bei Kontakt mit Speichel usw. auflöst oder mit der Zeit aufquillt und sich ablösen und abfallen kann, oder der Wirkstoff kann austreten und wird beim Auflösen oder Quellen weggewaschen.
  • EP-A-1 034 781, die am 13.09.2000 veröffentlicht wurde, offenbart orale Kleberpräparate, die einen Vliesstoff, der aus gespaltenen Fasern aus zwei verschiedenen Komponenten (Polypropylen und Polyester) besteht, und eine Haftkleberschicht, die ein Medikament, vorzugsweise ein Lokalanästhetikum, enthält, umfassen; es gibt keinen Hinweis auf die Querschnittsform der Faser nach der Spaltung.
  • In den letzten Jahren wurden außerdem verschiedene perkutan resorbierbare pharmazeutische Produkte, die einen Haftkleber enthalten, entworfen und verbreitet für die Wirkstoffverabreichung durch die Haut verwendet. Diese perkutan resorbierbaren pharmazeutischen Produkte umfassen verschiedene Ausführungsformen, wobei eine typische Ausführungsform ein Präparat des Klebefolientyps ist, das aus einer Haftkleberschicht, die einen Wirkstoff enthält, und einer Polyesterfolien-Trägerschicht besteht. Wenn dieses Präparat des Klebefolientyps eine geeignete Klebkraft an der Mundschleimhaut aufweist, würde die Polyesterfolie den Kontakt der Kleberschicht mit Speichel ausreichend blockieren und unnötige Unannehmlichkeiten aufgrund von Bitterkeit und dergleichen, die die Patienten fühlen, oder eine Abnahme der Wirkstoffausnutzung, die zu einer ungenügenden Wirksamkeit des Wirkstoffs führen könnte, verhindern, da die Haftkleberschicht frei von Auflösung oder Austreten des Wirkstoffs ist.
  • Dennoch ist das oben genannte Präparat des Klebefolientyps keiner praktischen Verwendung für die intraorale Anwendung zugeführt worden. Der Grund dafür ist, dass die Polyesterfolie, die für das oben genannte perkutan resorbierbare Präparat des Klebefolientyps verwendet wird, erheblich steif ist, selbst wenn sie nur etwa 12 μm dick ist, viele Unregelmäßigkeiten aufweist und, wenn sie auf die Mundhöhle aufgetragen wird, wo die Empfindlichkeit groß ist, sich nicht ausreichend Krümmungen anpassen kann, was wiederum zu einer schlechten Haftung und merklicher Unbequemlichkeit führt. Eine dünne Folie hat auch schlechte Handhabungseigenschaften, so dass die Auftragung der Folie innerhalb der Mundhöhle nicht leicht ist.
  • Andererseits zeigt ein Präparat, das eine flexible Folie wie Polyethylen, Vinylchlorid und dergleichen als Träger enthält, eine feine Anpassungsfähigkeit an Krümmungen, was die Haftung an der Auftragungsstelle verbessert, aber durch ihre Flexibilität wird die Handhabungseigenschaft beeinträchtigt und ihre Auftragung innerhalb der Mundhöhle schwierig. Eine flexible Folie erlaubt häufig eine Wanderung des Wirkstoffs ins Innere der Folie, so dass der Wirkstoff instabil wird.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein intraorales Klebepräparat bereitzustellen, bei dem die Ankerwirkung des Trägers und der Klebepflasterschicht gut ist, die Haftung an einer Oberfläche, die Unregelmäßigkeiten aufweist, aufgrund einer überlegenen Flexibilität gut ist, wodurch Unannehmlichkeiten, wie Steifigkeit, vermieden werden, die Handhabungseigenschaft selbst an einer engen Stelle, wie in der Mundhöhle, gut ist und der Wirkstoff kaum austritt und kaum durch Speichel weggewaschen wird.
  • Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung Folgendes bereit.
  • Das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung umfasst einen Träger aus einem Vliesstoff, der hauptsächlich aus konjugierten Fasern des Spalt-Typs besteht, und eine Klebepflasterschicht, die einen Wirkstoff enthält und auf dem Träger gebildet ist, wobei die konjugierte Faser des Spalt-Typs nach dem Spalten einen ungefähr dreieckigen Querschnitt hat, wobei das ungefähre Dreieck einen längsten Durchmesser (DL) von 5 μm bis 15 μm hat und das längste Liniensegment (DS), das den längsten Durchmesser vertikal kreuzt, 2 μm bis 10 μm beträgt. Die erfindungsgemäße Folie erreicht die oben genannten Ziele.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt das DL/DS-Verhältnis 1,5 bis 2,5.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die oben genannte konjugierte Faser des Spalt-Typs durch Spalten einer konjugierten Faser erhalten, die aus wenigstens zwei Arten von Fasermaterialien besteht, die ausgehend von der ungefäh ren Mitte des Querschnitts radial miteinander kombiniert sind, wobei die Zahl der Spaltungen nicht kleiner als 16 ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält der oben genannte Vliesstoff 1 bis 50 ungeteilte konjugierte Fasern des Spalt-Typs in einem Querschnitt von 0,1 mm2.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform hat der oben genannte Vliesstoff eine Dicke von 300 bis 600 μm und eine Dichte von 0,17 bis 0,25 g/cm3.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform hat das oben genannte intraorale Kleberpräparat einen kürzeren Durchmesser von 0,5 bis 1,5 cm und einen längeren Durchmesser von 1 bis 3 cm.
  • Im Zusammenhang der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "ungefähr dreieckig" ein Dreieck im weiteren Sinn, das nicht nur ein mathematisches Dreieck umfasst, sondern auch einen ungefähr propellerförmigen (dreilappigen) Querschnitt, eine Dreiecksform, bei der eine der Seiten unter Bildung einer konkaven oder konvexen Linie gekrümmt ist, eine Dreiecksform mit abgerundeten Ecken, die einem Vieleck ähnelt, und dergleichen.
  • In der vorliegenden Erfindung ist von den Liniensegmenten von der Spitze des ungefähren Dreiecks, die die Mitte der konjugierten Faser des Spalt-Typs vor der Teilung ist, bis zum Bogen des ungefähren Dreiecks (Propellerform), der den äußeren Rand der konjugierten Faser des Spalt-Typs vor der Teilung bildet, das längste Liniensegment der längste Durchmesser (Länge DL). Von den Liniensegmenten, die den längsten Durchmesser vertikal kreuzen und den Umfang des Dreiecks kreuzen, hat die längste Linie die Länge DS.
  • In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "konjugierte Faser des Spalt-Typs" eine konjugierte Faser, die erhalten wird, indem man zwei oder mehr Polymerkomponenten mit unterschiedlichen Eigenschaften compoundiert und ausspinnt, wobei man eine Spinndüse verwendet, die in eine vorbestimmte Zahl von Öffnungen aufgeteilt ist. Die konjugierte Faser des Spalt-Typs wird durch Extraktion einer Polymerkomponente oder durch Anwendung eines starken Aufpralls (d.h. eines Hochdruckwasserstrahls) in dünnere Fasern aufgeteilt, wie Spalten einer Orange abgetrennt werden, wenn sie in dünne Scheiben geschnitten wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt schematisch eine Ausführungsform der konjugierten Faser des Spalt-Typs, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • 2 ist eine elektronenmikroskopische Aufnahme der Querschnittsform der konjugierten Faser des Spalt-Typs von 1 nach dem Aufspalten mit einem Wasserstrahl, wobei in der Nähe der Mitte eine einzige ungeteilte konjugierte Faser des Spalt-Typs mit einer etwa kreisförmigen Querschnittsform zu sehen ist und die aufgeteilten mehreren konjugierten Fasern des Spalt-Typs, die ungefähr dreieckige Querschnittsformen aufweisen, in der Nähe des Randes zu sehen sind.
  • 3 zeigt schematisch eine Ausführungsform des intraoralen Kleberpräparats der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden ausführlicher beschrieben.
  • Das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung umfasst einen Träger aus einem Vliesstoff, der hauptsächlich aus konjugierten Fasern des Spalt-Typs besteht, und eine Klebepflasterschicht, die einen Wirkstoff enthält und auf dem Träger gebildet ist.
  • Das in der vorliegenden Erfindung verwendete Fasermaterial der konjugierten Faser des Spalt-Typs unterliegt keiner besonderen Einschränkung, solange eine konjugierte Faser des Spalt-Typs gebildet werden kann. Genauer gesagt, es wird eine konjugierte Faser des Spalt-Typs verwendet, die aus zwei oder mehr Arten von Fasermaterialien besteht, welche aus Viskoseseide, Kupferammonium-Kunstseide, Diacetat, Triacetat, Nylon, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylalkohol, Polyvinylchlorid, Polyester, Polyacrylnitril, Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan, Polyalkylenparaoxybenzoat, Polychlal (1:1-Gemisch von Vinylchlorid und Polyvinylalkohol) und dergleichen erhalten werden. Insbesondere wird unter den Aspekten der Sicherheit, Stabilität, Ökonomie und dergleichen vorzugsweise eine konjugierte Faser des Spalt-Typs verwendet, die hauptsächlich aus Polyolefin, wie Polyethylen, Polypropylen und dergleichen, besonders bevorzugt Polypropylen und Polyester, besteht.
  • In der vorliegenden Erfindung ist die Querschnittsform nach der Aufteilung einer konjugierten Faser des Spalt-Typs eine ungefähr dreieckige Form, wobei das ungefähre Dreieck einen längsten Durchmesser (DL) von 5 μm bis 15 μm, vorzugsweise 7 bis 13 μm, hat und das längste Liniensegment (DS), das den längsten Durchmesser vertikal kreuzt, 2 μm bis 10 μm, vorzugsweise 4 bis 8 μm, beträgt. Wenn DL und DS kürzer sind, als es den oben genannten Bereichen entspricht, wird die Faser dünner, und die Flexibilität wird zu groß, was wiederum die Handhabungseigenschaft der erhaltenen intraoralen medizinischen Klebefolie beeinträchtigt. Da außerdem der Zwischenraum zwischen den Fasern zu gering ist, dringt die Klebepflasterschicht nicht ausreichend ein, und die Ankerwirkung wird geringer. Wenn sie länger sind, als es den oben genannten Bereichen entspricht, wird die Faser dick, und die Flexibilität wird beeinträchtigt. Als Ergebnis verursacht das erhaltene intraorale Kleberpräparat beim Anheften ein unangenehmes Fremdkörpergefühl.
  • Das Verhältnis (DL/DS) der oben genannten DL und DS beträgt vorzugsweise 1,5 bis 2,5, besonders bevorzugt 1,7 bis 2,3. Wenn das DL/DS-Verhältnis kleiner als 1,5 ist, hat die Faser eine gleichschenklig dreieckige Querschnittsform, was einen größeren Zwischenraum zwischen den Fasern ergibt. Dies bewirkt eine zu hohe Flexibilität und damit eine verschlechterte Handhabungseigenschaft des erhaltenen intraoralen Kleberpräparats. Wenn das DL/DS-Verhältnis größer als 2,5 ist, hat die Faser eine abgeflachte Querschnittsform, was eine ausreichende Verschlingung der Fasern verhindert, so dass häufig ein unangenehmes Gefühl auftritt.
  • Die in der vorliegenden Erfindung verwendete konjugierte Faser des Spalt-Typs hat eine Querschnittsform nach der Spaltung, die ungefähr dreieckig ist, und zeigt keine Kräuselungsneigung. Daher kann ein dichter Vliesstoff mit einer höheren Faserdichte erhalten werden. Da außerdem die Oberfläche des Vliesstoffs, die mit der Klebepflasterschicht in Kontakt ist, groß ist, zeigt die Klebepflasterschicht eine überlegene Klebeeigenschaft gegenüber dem Vliesstoff. Da das ungefähre Dreieck einen längsten Durchmesser (DL) von 5 μm bis 15 μm hat und das längste Liniensegment (DS), das den längsten Durchmesser vertikal kreuzt, 2 μm bis 10 μm beträgt, kann die Klebepflasterschicht wünschenswerterweise in die Lücken zwischen geeignet dichten Fasern eintreten und so eine gute Ankerwirkung und geeignete Steifigkeit zeigen, während die Flexibilität aufrechterhalten wird. Wenn das DL/DS-Verhältnis auf 1,5 bis 2,5 eingestellt wird, können die oben genannten Eigenschaften nach Wunsch hervorgebracht werden.
  • Als typischer Vliesstoff für pharmazeutische Produkte seien erwähnt ein Stretch-Vliesstoff, der durch Einbeziehen einer gekräuselten Faser, wie Polyester und dergleichen, bei der es sich um einen Grundtextilstoff für Stretch-Kompressen handelt, durch ein Vernadelungsverfahren oder ein Spunlaced-Verfahren erhalten wird. Dieser Vliesstoff umfasst Fasern, die in Spiralkräuseln miteinander verschlungen sind, und hat einen ungefähr kreisförmigen Faserquerschnitt. Dies führt zu einer hohen Dehnbarkeit und überlegenen Flexibilität. Die meisten Textilstoffe dieser Art haben jedoch einen Faserdurchmesser von nicht weniger als 15 μm. Dies hat zur Folge, dass die Fasern auf der Oberfläche des Vliesstoffes, die mit der Klebepflasterschicht in Kontakt kommt, stärker dispergiert sind als die Fasern der konjugierten Faser des Spalt-Typs, so dass die Ankerwirkung je nach Art des Pflasters unzureichend ist. Außerdem hat der als Grundtextilstoff von Kompressen verwendete Vliesstoff im Allgemeinen eine Dicke von nicht weniger als 800 μm, und ein intraorales Klebepräparat unter Verwendung eines solchen Textilstoffs verursacht je nach der Klebestelle ein beträchtliches Fremd körpergefühl. Da ein Stretch-Vliesstoff überdies hochgradig flexibel und weich ist und daher ein intraorales Klebepräparat, das diesen Vliesstoff verwendet, je nach der Größe des intraoralen Klebepräparats eine merklich verschlechterte Handhabungseigenschaft zeigt.
  • 1 zeigt schematisch eine Ausführungsform der in der vorliegenden Erfindung verwendeten konjugierten Faser des Spalt-Typs. Die konjugierte Faser des Spalt-Typs 1 wird erhalten, indem man eine konjugierte Faser, die zwei oder mehr Fasermaterialien umfasst, die ausgehend von der ungefähren Mitte des ungefähr kreisförmigen Querschnitts radial angeordnet sind, aufteilt, und hat um die Mittelachse herum mehrere Unterteilungen 2 mit einer ungefähr dreieckigen Form. Die konjugierte Faser des Spalt-Typs 1 hat eine Struktur, bei der Unterteilungen 2, die aus dem jeweiligen Fasermaterial bestehen, in der Richtung des Umfangs abwechselnd auftreten. Die oben genannte konjugierte Faser des Spalt-Typs 1 wird zum Beispiel nach dem folgenden Verfahren erhalten. Unter Verwendung einer Spinndüse mit inneren Unterteilungen in einer vorbestimmten Anzahl werden zwei oder mehr Arten von Polymerkomponenten mit unterschiedlichen Eigenschaften (wobei diese Polymerkomponenten jeweils das Fasermaterial bilden) im Verbund versponnen und ein anderes Verfahren. Die Zahl der oben genannten Unterteilungen beträgt im Allgemeinen 8 oder 16. In der vorliegenden Erfindung beträgt sie vorzugsweise 16 oder mehr, besonders bevorzugt 20 oder mehr. Wenn die Zahl der oben genannten Unterteilungen kleiner als 16 ist, ist eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit einem wünschenswerten DL/DS-Verhältnis kaum zu erhalten.
  • Der Faserdurchmesser und die Faserlänge der konjugierten Faser des Spalt-Typs 1 unterliegt keiner besonderen Einschränkung, und vorzugsweise wird eine Faser mit einem Faserdurchmesser von 20 bis 22 μm und einer Faserlänge von etwa 40 mm verwendet. Die Querschnittsform der konjugierten Faser des Spalt-Typs 1 ist nicht auf einen Kreis beschränkt und kann auch ungefähr einer Ellipse entsprechen. Außerdem unterliegt das Verfahren zur Unterteilung der konjugierten Faser des Spalt-Typs keiner besonderen Einschränkung, und sie kann zum Beispiel unterteilt werden, indem man eine konjugierte Faser des Spalt-Typs in einen Wasserstrom eintaucht.
  • 2 ist eine elektronenmikroskopische Aufnahme der Querschnittsform der oben genannten konjugierten Faser des Spalt-Typs von 1 nach dem Aufspalten mit einem Wasserstrahl. In der Nähe der Mitte von 2 ist eine einzige ungeteilte konjugierte Faser des Spalt-Typs mit einer etwa kreisförmigen Querschnittsform zu sehen, und die aufgeteilten mehreren konjugierten Fasern des Spalt-Typs, die ungefähr dreieckige Querschnittsformen aufweisen, sind in der Nähe des Randes zu sehen. Im Falle der oben genannten konjugierten Faser des Spalt-Typs 1 beträgt DL der ungefähr dreieckigen Form nach der Teilung etwa 10 μm, und DS beträgt etwa 5 μm.
  • Als Material für die oben genannte konjugierte Faser des Spalt-Typs 1 seien zum Beispiel die oben erwähnten verschiedenen Fasermaterialien genannt, wobei die zu bevorzugenden Kombinationen Polyester/Polypropylen und Polyester/Polyethylen sind. Das Mischungsverhältnis (Polyester : Polypropylen oder Polyethylen) beträgt vorzugsweise 35:65 bis 65:35, besonders bevorzugt 40:60 bis 60:40, am meisten bevorzugt 45:55 bis 55:45 (Gew.-%:Gew.-%). Wenn das Mischungsverhältnis außerhalb des oben genannten Bereichs liegt; kann die erhaltene konjugierte Faser des Spalt-Typs nicht glatt unterteilt werden.
  • Die resultierende konjugierte Faser des Spalt-Typs, die in der oben genannten Weise unterteilt ist, wird einem typischen Schritt, wie Spunlaced-Verfahren, Spinnvliesverfahren, Vernadelungsverfahren und dergleichen unterzogen, um sie zu einem Vliesstoff zu verarbeiten. Im Hinblick auf die Ankerwirkung mit der Klebepflasterschicht, das Gefühl und die Sicherheit ist ein nach dem Spunlaced-Verfahren hergestellter Vliesstoff zu bevorzugen.
  • Der in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Vliesstoff kann 1 bis 50, besonders bevorzugt 2 bis 30, ungeteilte konjugierte Fasern des Spalt-Typs in einem Querschnitt von 0,1 mm2 enthalten. Die Anwesenheit von ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs in einem Vliesstoff verbessert die Formreten tion des Vliesstoffs und erhöht dadurch die Formstabilität eines Präparats. Außerdem erhält er eine geeignete Steifigkeit, wodurch die Handhabungseigenschaft des Präparats verbessert wird. Wenn zu viele ungeteilte konjugierte Fasern des Spalt-Typs in einem Querschnitt von 0,1 mm2 eines Vliesstoffs enthalten sind, wird der Vliesstoff zu steif, was es für ein intraorales Kleberpräparat, das den Vliesstoff verwendet, schwierig macht, sich an ungleichmäßige Oberflächen anzupassen, was nach der Auftragung ein erhebliches Fremdkörpergefühl verursachen kann.
  • Der in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Vliesstoff hat eine Dicke von vorzugsweise 300 bis 600 μm, besonders bevorzugt 350 bis 500 μm, und eine Dichte von vorzugsweise 0,17 bis 0,25 g/cm3, besonders bevorzugt 0,19 bis 0,23 g/cm3. Der hier verwendete Ausdruck "Dicke" bedeutet eine Dicke, wie sie in JIS L1085 (Testing Methods for Nonwoven Interlining Fabrics) definiert ist, und "Dichte" bedeutet eine Masse pro Volumeneinheit, die aus der oben genannten Dicke und der in JIS L1085 definierten Masse berechnet wird.
  • Das intraorale Kleberpräparat, das einen Vliesstoff mit der oben genannten Dicke und Dichte verwendet, hat eine geeignete Dicke und Steifigkeit und zeigt daher eine überlegene Handhabungseigenschaft, wenn das Klebefolienpräparat von der Trennfolie abgelöst wird oder wenn das Klebefolienpräparat in der Mundhöhle aufgetragen wird. Die Folie hat eine geeignete hohe Dichte, wird nicht leicht mit Wasser, wie Speichel und dergleichen, getränkt und erlaubt es während der intraoralen Anwendung nicht so leicht, dass ein Wirkstoff aufgrund von Speichel austritt und ausfließt. Da die Menge der Faser auf der Oberfläche des Vliesstoffs, der an einer Klebepflasterschicht haftet, geeignet ist, erhält man eine überlegene Ankerwirkung der Klebepflasterschicht und des Vliesstoffs.
  • Wenn die Dicke des Vliesstoffs kleiner als 300 μm ist, wird die Handhabungseigenschaft beeinträchtigt, und es kann leicht Wasser, wie Speichel usw., in den Textilstoff eindringen, und wenn er dicker als 600 μm ist, kann nach der Auftragung ein erhebliches Fremdkörpergefühl verursacht werden. Wenn die Dichte des Vliesstoffs kleiner als 0,17 g/cm3 ist, wird die Handhabungseigenschaft beeinträchtigt, und es kann leicht Wasser, wie Speichel usw., eindringen, und die Ankerwirkung gegenüber einer Klebepflasterschicht wird beeinträchtigt. Wenn die größer als 0,25 g/cm3 ist, wird der Textilstoff zu steif. Infolgedessen zeigt ein intraorales Kleberpräparat, das diesen Vliesstoff verwendet, eine verschlechterte Anpassungsfähigkeit an Unregelmäßigkeiten und kann nach der Auftragung ein erhebliches Fremdkörpergefühl verursachen.
  • Der in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Wirkstoff unterliegt keiner besonderen Einschränkung, solange er eine transmukosale Verabreichung in der Mundhöhle erlaubt. Beispiele für den systemischen Wirkstoff sind Corticosteroide, analgetische Entzündungsmittel, Hypnosedativa, Tranquilizer, blutdrucksenkende Mittel, hypotonische Diuretika, Antibiotika, allgemeine Anästhetika, antibakterielle Mittel, Fungizide, Vitamine, koronargefäßerweiternde Mittel, Antihistaminika, Antitussiva, Sexualhormone, Antidepressiva, hirnzirkulationsverbessernde Mittel, Antiemetika, Antitumormittel, biologische Medikamente und dergleichen. Beispiele für den lokalen Wirkstoff sind Lokalanästhetika, wie Lidocain, Zahnantibiotika, wie Tetracyclin-Hydrochlorid, Desinfektionsmittel, wie Cetylpyridiniumchlorid, Mittel für die Prophylaxe und Therapie von intraoralen Infektionen, wie Chlorhexidin-Hydrochlorid, Antiphlogistika, wie Azulen, und dergleichen. Vorzugsweise wird wenigstens eine Art von Lokalanästhetikum verwendet, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Kokain, Procain, Chlorprocain, Tetracain, Benzocain, Lidocain, Mepivacain, Prilocain, Bupivacain, Dibucain, Propoxycain, Etidocain, Diclonin, Oxybuprocain, Tecain, Amethocain, Propitocain, Piperocain, Quatacain, Butacain, Meprylcain, Amylocain, Isobucain, Tricain, Parethoxycain, Pyrrocain, Hexylcain, Metabutoxycain, Xylocain, Oxethazain, Pyridoxin, Dimethisoquin, Ethylaminobenzoat, Ethylpiperidinoacetylaminobenzoat, Benzylalkohol, Chlorbutanol und pharmakologisch annehmbaren Salzen davon besteht, und besonders bevorzugt werden Lidocain, Lidocain-Hydrochlorid, Tetracain und Benzocain verwendet.
  • Der Gehalt dieser Wirkstoffe in der Klebepflasterschicht wird je nach der Art des Wirkstoffs, dem Ziel der Verabreichung und dergleichen in geeigneter Weise bestimmt. Er beträgt im Allgemeinen etwa 1 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise etwa 2 bis 70 Gew.-%. Wenn der Gehalt kleiner als 1 Gew.-% ist, wird die Freisetzung des Wirkstoffs in einer für die Behandlung oder Prävention effektiven Menge nicht erreicht, während dann, wenn er 80 Gew.-% überschreitet, die Klebeeigenschaft verschlechtert wird, so dass keine ausreichende Haftung vorhanden ist, was die therapeutische oder prophylaktische Wirkung einschränkt und ökonomisch nachteilig ist.
  • Der Wirkstoff ist je nach der Wirksamkeit des Wirkstoffs (dem Verwendungszweck) in einem Zustand enthalten, in dem er in einer Klebepflasterschicht gelöst, als durch Übersättigung ausgefällte Kristalle vorhanden oder in einer Klebepflasterschicht dispergiert ist. Auf diese Weise kann ein intraorales Kleberpräparat für die Behandlung und/oder Prävention verschiedener Krankheiten erhalten werden.
  • Die Klebepflasterschicht unterliegt keiner besonderen Einschränkung, solange sie im Wesentlichen an der Mundschleimhaut haften kann. Sie wird unter Verwendung eines Klebers, bei dem irgendein Polymer, das bei normaler Temperatur Haftklebereigenschaften zeigt, als Grundstoff verwendet wird, und dergleichen gebildet. Eine Haftkleberschicht, die in Wasser im Wesentlichen unlöslich ist oder im Wesentlichen kein Wasser absorbiert, ist zu bevorzugen. In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "Haftkleberschicht, die in Wasser im Wesentlichen unlöslich ist oder im Wesentlichen kein Wasser absorbiert" eine Haftkleberschicht, die gebildet wird, indem man als Hauptkomponente ein Klebepolymer, das bei 20 °C eine Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 5 Gew.-% zeigt und bei normaler Temperatur Haftklebereigenschaften zeigt, und/oder ein Klebepolymer, das bei 20 °C eine Wasserabsorptionsmenge von nicht mehr als 5 Gew.-% zeigt und bei normaler Temperatur Haftklebereigenschaften zeigt, verwendet. Beispiele für einen Kleber (Klebepolymer), der eine solche Haftkleberschicht bildet, die in Wasser im Wesentlichen unlöslich ist oder im Wesentlichen kein Wasser absorbiert, sind Acrylkleber, Kautschukkleber, wie Styrol-Isopren-Styrol-Blockcopolymer, Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolymer, Polyisopren, Polyisobutylen, Polybutadien und dergleichen, Silikonkleber, wie Silikonkautschuk, Silikon auf Dimethylsiloxanbasis, Silikon auf Diphenylsiloxanbasis und dergleichen, Vinyletherkleber, wie Polyvinylmethylether, Polyvinylethylether, Polyvinylisobutylether und dergleichen, Vinylesterkleber, wie Vinylacetat-Ethylen-Copolymer und dergleichen, Polyesterkleber, die eine Carbonsäurekomponente (z.B. Dimethylterephthalat, Dimethylisophthalat, Dimethylphthalat usw.) und eine mehrwertige Alkoholkomponente (z.B. Ethylenglycol usw.) und dergleichen umfassen, und dergleichen. Von diesen ist ein Acrylkleber im Hinblick auf die Ankerwirkung gegenüber einem Vliesstoff, die Haftung auf Schleimhaut, die Wirkstofflöslichkeit, die Wirkstoffstabilität und dergleichen zu bevorzugen.
  • Der oben genannte Acrylkleber wird erhalten, indem man Alkyl(meth)acrylat als Hauptkomponente mit einem funktionellen Monomer copolymerisiert. Beispiele für das Alkyl(meth)acrylat sind Alkyl(meth)acrylate, bei denen die Alkylgruppe eine geradkettige Alkylgruppe oder verzweigte Alkylgruppe mit 4 bis 13 Kohlenstoffatomen ist, wie Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, 2-Ethylhexyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl und dergleichen, wobei diese allein oder in Kombination verwendet werden können.
  • Das funktionelle Monomer, das mit dem oben genannten Alkyl(meth)acrylat copolymerisiert werden soll, weist wenigstens eine ungesättigte Doppelbindung, die an der Copolymerisationsreaktion beteiligt ist, im Molekül und eine funktionelle Gruppe in der Seitenkette auf. Beispiele für ein solches funktionelles Monomer sind carboxygruppenhaltige Monomere, wie (Meth)acrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid und dergleichen, hydroxygruppenhaltige Monomere, wie Hydroxyethyl(meth)acrylat, Hydroxypropyl(meth)acrylat und dergleichen, sulfogruppenhaltige Monomere, wie Styrolsulfonsäure, Allylsulfonsäure, Sulfopropyl(meth)acrylat, (Meth)acryloyloxynaphthalinsulfonsäure, Acrylamidmethylpropansulfonsäure und dergleichen, amrnogruppenhaltige Monomere, wie Aminoethyl(meth)acrylat, Dimethylaminoethyl(meth)acrylat, tert-Butylaminoethyl(meth)acrylat und dergleichen, amidgruppenhaltige Monomere, wie (Meth)acrylamid, Dimethyl(meth)acrylamid, N-Methylol(meth)acrylamid, N-Methylolpropan(meth)acrylamid, N-Vinylacetamid und dergleichen, alkoxygruppenhaltige Monomere, wie Methoxyethyl(meth)acrylat, Ethoxyethyl(meth) acrylat, Methoxyethylenglycol(meth)acrylat, Methoxydiethylenglycol(meth)acrylat, Methoxypolyethylenglycol(meth)acrylat, Methoxypolypropylenglycol(meth)acrylat, Tetrahydrofuryl(meth)acrylat und dergleichen, und dergleichen. Daneben sind Beispiele für das copolymerisierbare Monomer (Meth)acrylnitril, Vinylacetat, Vinylpropionat, N-Vinyl-2-pyrrolidon, Methylvinylpyrrolidon, Vinylpyridin, Vinylpiperidon, Vinylpyrimidin, Vinylpiperazin, Vinylpyrrol, Vinylimidazol, Vinylcaprolactam, Vinyloxazol, Vinylmorpholin und dergleichen.
  • Soweit die Merkmale der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt werden, kann ein Alkyl(meth)acrylat, das eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 oder 14 oder mehr Kohlenstoffatomen aufweist, copolymerisiert werden.
  • Der Acrylkleber in der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise ein Copolymer von Alkyl(meth)acrylat und (Meth)acrylsäure, insbesondere ein Copolymer, das durch Polymerisieren von Alkyl(meth)acrylat (65 bis 99 Gew.-%) und (Meth)acrylsäure (1 bis 35 Gew.-%) erhalten wird, da sie besonders überlegen in Bezug auf Haftklebereigenschaften und Kohäsionseigenschaften als Klebereigenschaften, Freisetzungseigenschaften bezüglich des in einer Klebepflasterschicht enthaltenen Wirkstoffs und dergleichen sind.
  • In der vorliegenden Erfindung wird das Klebepolymer (Kleber), das die Klebepflasterschicht bildet, so bestimmt, dass das Ziel der Verabreichung des Wirkstoffs erreicht wird. Wenn eine Verabreichung in kurzer Zeit gewünscht wird, wird ein Klebepolymer mit überlegener Freisetzung des darin enthaltenen Wirkstoffs ausgewählt, und wenn eine langfristige Verabreichung gewünscht wird, wird ein Klebepolymer ausgewählt, das zu einer relativ verzögerten Freisetzung des darin enthaltenen Wirkstoffs befähigt ist.
  • Die oben genannte Klebepflasterschicht kann gegebenenfalls verschiedene Additive enthalten. Beispiele für das Additiv sind Klebrigmacher für eine verbesserte Klebeeigenschaft (z.B. Kolophonium, denaturiertes Kolophonium, Erdölharz, Polyterpenharz, Polystyrolharz, Polybutenharz, flüssiges Polyisobutylen usw.), Weichmacher (z.B. flüssiges Paraffin, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat usw.), Resorptionsverbesserer für eine höhere Löslichkeit und Diffusionsfähigkeit des Wirkstoffs in der Klebepflasterschicht (z.B. Glycole, wie Ethylenglycol, Diethylenglycol, Propylenglycol, Triethylenglycol, Polyethylenglycol, Polypropylenglycol usw., Fette und Öle, wie Olivenöl, Ricinusöl, Squalan, Lanolin usw.), Tenside (z.B. Saccharosefettsäureglycerin, Stearylalkohol, Sorbitantrioleat, Diethylsebacat, Natriumlaurylsulfat, Polyoxyethylen-hydriertes-Ricinusöl, Cholesterin usw.), Füllstoffe (z.B. Kaolin, Titanoxid, Talk, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Silicat, Kieselsäure, Aluminiumhydrat, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Magnesiumaluminometasilicat usw.) und dergleichen.
  • Das Herstellungsverfahren für das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung unterliegt keiner besonderen Einschränkung. Zum Beispiel werden ein Wirkstoff, ein Klebepolymer und dergleichen in einem Lösungsmittel gelöst oder dispergiert, die erhaltene Lösung oder Dispersion wird auf wenigstens eine Oberfläche eines Trägers aufgetragen und getrocknet, so dass eine Klebepflasterschicht auf wenigstens einer Oberfläche des Trägers entsteht. Es wird auch hergestellt, indem man die oben genannte Lösung oder Dispersion auf eine schützende Trennfolie aufträgt, dieselbe trocknet, so dass eine Klebepflasterschicht auf der Trennfolie entsteht, und die auf der Trennfolie befindliche Klebepflasterschicht auf einen Träger heftet. In diesem Fall kann ein unerwarteter Kontakt der Klebepflasterschicht mit einem Instrument, Behälter und dergleichen und ihre Haftung an demselben während der Herstellung, des Transports oder der Lagerung verhindert werden. Es ist auch möglich, die exponierte Oberfläche einer Klebepflasterschicht bis unmittelbar vor der Auftragung auf die Mundschleimhaut zu schützen, indem man eine Trennfolie aufträgt, und die Trennfolie bei der Auftragung auf die Mundschleimhaut abzutrennen, so dass die Klebepflasterschicht für die Haftung exponiert wird, wodurch eine Verschlechterung der Klebereigenschaft der Klebepflasterschicht und eine Verschlechterung des Wirkstoffs verhindert werden kann.
  • Das Material der Trennfolie unterliegt keiner besonderen Einschränkung, solange es leicht von der Klebepflasterschicht gelöst werden kann, wenn das Präparat verwendet wird. Verwendet werden zum Beispiel ein synthetischer Harzfilm aus Polyester, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyethylenterephthalat und dergleichen, Papier, wie holzfreies Papier, Kristallpapier und dergleichen, eine Laminatfolie aus holzfreiem Papier oder Kristallpapier und dergleichen und einer Polyolefinfolie und dergleichen, wobei die Oberfläche, die mit der Klebepflasterschicht in Kontakt sein soll, zur Trennbehandlung mit Silikonharz, Fluorkohlenstoffharz und dergleichen bedeckt wird. Die Trennfolie hat eine Dicke von im Wesentlichen 10 bis 200 μm, vorzugsweise 50 bis 100 μm.
  • Die Klebepflasterschicht hat eine Dicke von im Wesentlichen 10 bis 200 μm, vorzugsweise 15 bis 150 μm.
  • Das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung hat einen kürzeren Durchmesser von vorzugsweise 0,5 bis 1,5 cm, besonders bevorzugt 0,7 bis 1,3 cm, und einen längeren Durchmesser von vorzugsweise 1 bis 3 cm, besonders bevorzugt 1,4 bis 2,6 cm. Die hier verwendeten Ausdrücke "kürzerer Durchmesser" und "längerer Durchmesser" bedeuten den kürzesten bzw. den längsten Durchmesser, der durch den Schwerpunkt einer wahlfreien Form verläuft.
  • Ein intraorales Kleberpräparat mit der oben genannten Größe hat eine überlegene Handhabungseigenschaft und passt gut auf eine intraorale Auftragungsstelle, wie Zahnfleisch und dergleichen. Wenn das Klebefolienpräparat kürzere und längere Durchmesser hat, die kleiner sind, als es dem oben genannten Bereich entspricht, kann es die Auftragungsstelle nicht ausreichend bedecken, kann keine gewünschte Wirksamkeit des Wirkstoffs ergeben und zeigt eine schlechtere Handhabungseigenschaft. Wenn das Klebefolienpräparat kürzere und längere Durchmesser hat, die größer sind, als es dem oben genannten Bereich entspricht, bleibt es nicht auf der Auftragungsstelle und zeigt eine schlechte Handhabungseigenschaft.
  • Die Form des intraoralen Kleberpräparats der vorliegenden Erfindung unterliegt keiner besonderen Einschränkung, solange es weitgehend angeheftet werden kann. Zum Beispiel kann es sich um einen Kreis, eine Ellipse, ein Rechteck, ein Quadrat, ein Dreieck, ein Sechseck und dergleichen handeln. Insbesondere ist es unter den Aspekten der Herstellung und Verwendung vorzugsweise quadratisch.
  • Das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung hat vorzugsweise eine in JIS-L1085 definierte Biegesteifigkeit (nach dem 45°-Cantilever-Verfahren) von 15 mm bis 60 mm, besonders bevorzugt 20 mm bis 50 mm, für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Handhabungseigenschaft und Gefühl während der Verwendung. Wenn die Biegesteifigkeit diesen Bereich verlässt und kleiner ist, wird die Handhabungseigenschaft häufig verschlechtert. Zum Beispiel wird die intraorale Haftung der Folie an einem komplizierten und engen Raum, wie er von einem Zahnteil, Zungenteil und dergleichen gebildet wird, häufig schwieriger. Wenn sie außerhalb dieses Bereichs liegt und größer ist, tritt bei der Auftragung leicht ein Fremdkörpergefühl auf.
  • Wenn das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung zu einem intraoralen Kleberpräparat, das einen lokalen Wirkstoff enthält, verarbeitet wird, wird es hauptsächlich an das Zahnfleisch geheftet, um eine sofortige Manifestation der Wirksamkeit des Wirkstoffs zu ermöglichen. Wenn das intraorale Kleberpräparat der vorliegenden Erfindung zu einem intraoralen Kleberpräparat, das einen systemischen Wirkstoff enthält, verarbeitet wird, wird es an die Wangenschleimhaut, die Schleimhaut der Innenfläche der Lippen, die Zungenunterseite, das Zahnfleisch und dergleichen geheftet, wo die Wirksamkeit des Wirkstoffs Dutzende von Minuten bis mehrere Stunden lang aufrechterhalten wird. Wenn das intraorale Kleberpräparat, das einen systemischen Wirkstoff enthält, gemäß der vorliegenden Erfindung auf die Schleimhaut der Innenfläche der Oberlippe oder die Außenseite des maxillären Zahnfleischs geheftet wird, wird die Wirksamkeit des Wirkstoffs lange Zeit aufrechterhalten, da der Kontakt mit Speichel geringer ist und die Folie durch die Lippe und das Zahnfleisch eingeklemmt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wird ausführlich unter Bezugnahme auf Beispiele erläutert. In der folgenden Beschreibung bedeuten "Teile" Gewichtsteile, und die Dicke und Dichte eines Vliesstoffs werden gemäß dem in JIS-L1085 definierten Verfahren gemessen.
  • Herstellung der Kleberlösung A
  • 2-Ethylhexylacrylat (95 Teile) und Acrylsäure (5 Teile) wurden in Ethylacetat unter einer Inertgasatmosphäre copolymerisiert, um eine Kleberlösung A herzustellen.
  • Herstellung der Kleberlösung B
  • 2-Ethylhexylacrylat (50 Teile), 2-Methoxyethylacrylat (25 Teile) und Vinylacetat (25 Teile) wurden in Ethylacetat unter einer Inertgasatmosphäre copolymerisiert, um eine Kleberlösung B herzustellen.
  • Herstellung der Kleberlösung C
  • 2-Methoxyethylacrylat (65 Teile), Vinylpyrrolidon (30 Teile) und Acrylsäure (5 Teile) wurden in Ethylacetat unter einer Inertgasatmosphäre copolymerisiert, um eine Kleberlösung C herzustellen.
  • Herstellung der Kautschukpolymerlösunq D
  • Polyisobutylen (50 Teile, Viskositätsmittel des Molekulargewichts: 120 000), Polyisobutylen (30 Teile, Viskositätsmittel des Molekulargewichts: 60 000) und alicyclisches Erdölharz (20 Teile, Klebrigmacher, Erweichungspunkt: 100 °C) wurden in Hexan homogen miteinander gemischt, um eine Kautschukpolymerlösung D herzustellen.
  • Beispiel I
  • Lidocain (60 Teile) wurde zur Kleberlösung A (40 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 20 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 420 μm, Dichte: 0,21 g/cm3, Zahl der ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs 12 Fasern/0,1 mm2 Querschnitt) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 20facher Spaltung, die aus Polypropylen und Polyester bestand (Polypropylengehalt: 55 Gew.-%, Polyestergehalt: 45 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm, wie es in 3 gezeigt ist, ausgestanzt und auf eine Trennfolie 3 gelegt, wodurch mehrere Teststücke 4 erhalten wurden. In 3 sind L1 = 63 mm, L2 = 50 mm, L3 = L4 = 10 mm, L5 = L6 = 7mm, L7 = L8 = 3mm, und L9 = L10 = 7mm.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Lidocain (60 Teile) wurde zur Kleberlösung A (40 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 20 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf eine Polyethylenterephthalat-(PET)-Folie (Dicke 12 μm) aufgetragen, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Die erhaltene Folie wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm, wie es in 3 gezeigt ist, ausgestanzt und auf eine Trennfolie 3 gelegt, wodurch mehrere Teststücke 4 erhalten wurden.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Lidocain (60 Teile) wurde zur Kleberlösung A (40 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 20 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Spunlaced-Stretch-Vliesstoff (Dicke 700 μm, Dichte: 0,14 g/cm3), der aus einer Polyesterfaser mit einem Faserdurchmesser von 20 μm bestand, aufgetragen, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm, wie es in 3 gezeigt ist, ausgestanzt und auf eine Trennfolie 3 gelegt, wodurch mehrere Teststücke 4 erhalten wurden.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Lidocain (60 Teile) wurde zur Kleberlösung A (40 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 20 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Spunlaced-Vliesstoff (Dicke 325 μm, Dichte: 0,23 g/cm3), der aus einer Polyesterfaser mit einem Faserdurchmesser von 4 μm und einem kreisförmigen Faserquerschnitt bestand, aufgetragen, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Die erhaltene Folie wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm; wie es in 3 gezeigt ist, ausgestanzt und auf eine Trennfolie 3 gelegt, wodurch mehrere Teststücke 4 erhalten wurden.
  • Bewertung der praktischen Verwendung
  • Die Teststücke, die in Beispiel 1, Vergleichsbeispiel 1, 2 und 3 erhalten wurden, wurden auf das Innere des maxillären Zahnfleischs aufgetragen, das im Voraus mit saugfähiger Watte sachte getrocknet wurde. Die Teststücke wurden gemäß den folgenden Verfahren mit Hilfe von 5 Freiwilligen anhand der Leichtigkeit des Ablösens von der Trennfolie, der Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle, der Haftung an der Auftragungsstelle, des Gefühls während der Haftung, der Bitterkeit während der Verwendung, der Leichtigkeit des Ablösens von der Auftragungsstelle, der Kleberrückstände nach dem Ablösen und der pharmakologischen Wirkung bewertet. Die Bewertungsergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. In Tabelle 1 sind die mittleren Bewertungspunkte von 5 Freiwilligen gezeigt.
  • Leichtigkeit des Ablösens des Teststücks von der Trennfolie
  • Wie in 3 gezeigt ist, wurde jedes Teststück, das auf eine Trennfolie gelegt wurde, an Punkt A mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand gehalten und mit einer Pinzette abgelöst. Dann wurde die Handhabungseigenschaft anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: schwierig abzulösen
    1: ziemlich schwierig abzulösen
    2: leicht abzulösen
  • Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle
  • Jedes Teststück, das mit einer Pinzette gehalten wurde, wurde auf das maxilläre Zahnfleisch eines anderen Freiwilligen geheftet, und dann wurde die Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: schwierig zu handhaben
    1: ziemlich schwierig zu handhaben
    2: leicht zu handhaben
  • Haftung an der Auftragungsstelle
  • Die Haftung jedes Teststücks an der Auftragungsstelle innerhalb des maxillären Zahnfleischs wurde anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: unzureichende Haftung, wobei ein Teil abgelöst war
    1: fast ausreichende Haftung, wobei der Rand leicht abgelöst war
    2: ausreichende Haftung
  • Gefühl während der Haftung
  • Die Unannehmlichkeit während der Haftung wurde anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: Unannehmlichkeit empfunden
    1: leichte Unannehmlichkeit empfunden
    2: fast keine Unannehmlichkeit empfunden
  • Bitterkeit während der Verwendung
  • Der Träger des Teststücks wurde alle 30 Sekunden nach dem Anheften mit der speichelfeuchten Zungenspitze probiert, um die Bitterkeit aufgrund des Wirkstoffs zu bewerten, und anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: Bitterkeit innerhalb von 1 Minute nach dem Anheften empfunden
    1: Bitterkeit nach 1 Minute und innerhalb von 3 Minuten nach dem Anheften empfunden
    2: auch nach 3 Minuten nach dem Anheften keine Bitterkeit empfunden
  • Leichtigkeit des Ablösens des Teststücks von der Auftragungsstelle
  • 3 Minuten nach dem Anheften wurde jedes Teststück mit einer Pinzette abgelöst. Dann wurde die Handhabungseigenschaft anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: schwierig abzulösen
    1: ziemlich schwierig abzulösen
    2: leicht abzulösen
  • Kleberrückstände nach dem Ablösen
  • Das Teststück wurde abgelöst, und der Rückstand der Klebepflasterschicht an der Auftragungsstelle des Teststücks wurde anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: Rückstände in 10% oder mehr der Klebefläche
    1: Rückstände in weniger als 10% der Klebefläche
    2: keine Rückstände
  • Pharmakologische Wirkung
  • Das Teststück wurde abgelöst, und die Auftragungsstelle wurde mit einer Spritzennadel stimuliert. Die anästhetische Wirkung wurde anhand der folgenden numerischen Kriterien bewertet.
    0: Schmerz wurde empfunden
    1: geringfügiger Schmerz wurde empfunden
    2: kein Schmerz wurde empfunden
  • Tabelle 1
    Figure 00240001
  • Speicheldurchlässigkeit
  • Die Klebefolienpräparate von Beispiel 1, Vergleichsbeispiel 1, 2 und 3 (vom in 3 gezeigten Typ mit einem Stück von 1 cm × 1 cm) wurden mit der Trennfolie nach unten auf den Boden des Becherglases gelegt und auf 37 °C erhitzt. Ein auf 37 °C gehaltener Tropfen (etwa 25 mg) Speichel von einem erwachsenen Mann wurde in die Mitte des Trägers getropft, und das Becherglas wurde verschlossen und auf 37 °C gehalten. Die Größe des Speichels 30 Minuten nach dem Tropfen und während des Stehenlassens wurde beobachtet, und die Speicheldurchlässigkeit wurde bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Tabelle 2
    Figure 00250001
  • Aus den Tabellen 1 und 2 geht hervor, dass das Klebefolienpräparat von Beispiel 1 überlegene Ergebnisse bei allen bewerteten Merkmalen zeigte und eine geringe Speicheldurchlässigkeit zeigte. Dagegen zeigte das Klebefolienpräparat von Vergleichsbeispiel 1, das eine PET-Folie als Träger zeigte, schlechtere Ergebnisse in Bezug auf die Leichtigkeit des Ablösens des Teststücks von der Trennfolie, die Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle, die Haftung an der Auftragungsstelle, das Gefühl während der Haftung und die Leichtigkeit des Ablösens des Teststücks von der Auftragungsstelle. Die Klebefolienpräparate der Vergleichsbeispiele 2 und 3 ohne einen Vliesstoff aus einer konjugierten Faser des Spalt-Typs als Träger zeigten schlechtere Ergebnisse in Bezug auf die Bewertung der Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle, der Bitterkeit während der Verwendung und der Kleberrückstände nach dem Ablösen, zeigten jedoch eine hohe Speicheldurchlässigkeit.
  • Beispiel 2
  • Lidocain (60 Teile) wurde zur Kleberlösung A (40 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 20 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 330 μm, Dichte: 0,18 g/cm3, keine ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 16facher Spaltung, die aus Polyethylenharz mit einer hydrophilen Gruppe und Polypropylen bestand (Polyethylenharzgehalt: 50 Gew.-%, Polypropylengehalt: 50 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 3
  • Azulen (5 Teile) wurde zur Kleberlösung B (95 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 40 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 420 μm, Dichte: 0,21 g/cm3, Zahl der ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs 12 Fasern/0,1 mm2 Querschnitt) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 20facher Spaltung, die aus Polypropylen und Polyester bestand (Polypropylengehalt: 55 Gew.-%; Polyestergehalt: 45 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form einer Ellipse mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,5 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 4
  • Isopropylmyristat (Weichmacher, 25 Teile) und Diazepam (Tranquilizer, 5 Teile) wurden zur Kleberlösung C (70 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um sie aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 30 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 420 μm, Dichte: 0,21 g/cm3, Zahl der ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs 12 Fasern/0,1 mm2 Querschnitt) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 20facher Spaltung, die aus Polypropylen und Polyester bestand (Polypropylengehalt: 55 Gew.-%; Polyestergehalt: 45 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Kreises mit einem Durchmesser von etwa 1,2 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 5
  • Isopropylmyristat (Weichmacher, 20 Teile) und Cimetidin (Mittel gegen Magentumore, 10 Teile) wurden zur Kautschukpolymerlösung D (70 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um sie aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 40 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 420 μm, Dichte: 0,21 g/cm3, Zahl der ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs 12 Fasern/0,1 mm2 Querschnitt) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 20facher Spaltung, die aus Polypropylen und Polyester bestand (Polypropylengehalt: 55 Gew.-%; Polyestergehalt: 45 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Rechtecks mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 2 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 6
  • Tetracain (5 Teile) wurde zur Kleberlösung B (95 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um es aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 40 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 330 μm, Dichte: 0,18 g/cm3, keine ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 16facher Spaltung, die aus Polyethylenharz mit einer hydrophilen Gruppe und Polypropylen bestand (Polyethylenharzgehalt: 50 Gew.-%, Polypropylengehalt: 50 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL= 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 0,6 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 7
  • Isopropylmyristat (Weichmacher, 20 Teile) und Lidocain-Hydrochlorid (10 Teile) wurden zur Kleberlösung C (70 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um sie aufzulösen. Die erhaltene Lösung wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 30 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 330 μm, Dichte: 0,18 g/cm3, keine ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 16facher Spaltung, die aus Polyethylenharz mit einer hydrophilen Gruppe und Polypropylen bestand (Polyethylenharzgehalt: 50 Gew.-%, Polypropylengehalt: 50 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Beispiel 8
  • Isopropylmyristat (Weichmacher, 30 Teile) und Benzocain (10 Teile) wurden zur Kautschukpolymerlösung D (60 Teile, Feststoffanteil) gegeben und gemischt, um sie zu dispergieren. Die erhaltene Dispersion wurde auf eine Polyesterfolie (Trennfolie, Dicke 75 μm), die einer Trennbehandlung unterzogen worden war, so dass sie eine Dicke nach dem Trocknen von etwa 40 μm erreichte, aufgetragen und getrocknet, was eine Klebepflasterschicht ergab. Die Klebepflasterschicht wurde auf einen Vliesstoff (Dicke 330 μm, Dichte: 0,18 g/cm3, keine ungeteilten konjugierten Fasern des Spalt-Typs) geheftet, der hergestellt wurde, indem eine konjugierte Faser des Spalt-Typs mit 16facher Spaltung, die aus Polyethylenharz mit einer hydrophilen Gruppe und Polypropylen bestand (Polyethylenharzgehalt: 50 Gew.-%, Polypropylengehalt: 50 Gew.-%; Faserdurchmesser: 20 μm), nach der Aufteilung mit einem Hochdruckwasserstrahl (Faserquerschnittsform nach der Spaltung: ungefähr dreieckige Form, DL = 10 μm, DS = 5 μm, DL/DS = 2) verschlungen wurde, was eine intraorale medizinische Klebefolie mit einer Trennfolie ergab. Das erhaltene Klebefolienpräparat wurde in Form eines Quadrats mit einem kürzeren Durchmesser von etwa 1 cm und einem längeren Durchmesser von etwa 1,4 cm ausgestanzt, wodurch ein Teststück erhalten wurde, wie es in 3 gezeigt ist.
  • Die in den Beispielen 2 bis 8 erhaltenen Teststücke wurden auf das Innere des maxillären Zahnfleischs aufgetragen, das im Voraus mit saugfähiger Watte sachte getrocknet wurde. Die Teststücke wurden gemäß den oben genannten Verfahren mit Hilfe von 5 Freiwilligen anhand der Leichtigkeit des Ablösens von der Trennfolie, der Handhabungseigenschaft in der Mundhöhle, der Haftung an der Auftragungsstelle, des Gefühls während der Haftung, der Bitterkeit während der Verwendung, der Leichtigkeit des Ablösens von der Auftragungsstelle, der Kleberrückstände nach dem Ablösen und der pharmakologischen Wirkung (außer bei Beispiel 3 bis 5) bewertet. Die Bewertungsergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. In Tabelle 3 sind die mittleren Bewertungspunkte von 5 Freiwilligen gezeigt.
  • Tabelle 3
    Figure 00300001
  • Aus Tabelle 3 geht hervor, dass die Klebefolienpräparate der Beispiele 2 bis 8 überlegene Ergebnisse in Bezug auf alle bewerteten Merkmale zeigten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein intraorales Kleberpräparat bereitgestellt, das einen Träger aus einem Vliesstoff, der hauptsächlich aus konjugierten Fasern des Spalt-Typs besteht, und eine Klebepflasterschicht, die einen Wirkstoff enthält und auf dem Träger gebildet ist, umfasst, wobei die konjugierte Faser des Spalt-Typs nach dem Spalten einen ungefähr dreieckigen Querschnitt hat, wobei das ungefähre Dreieck einen längsten Durchmesser (DL) von 5 μm bis 15 μm hat und das längste Liniensegment (DS), das den längsten Durchmesser vertikal kreuzt, 2 μm bis 10 μm beträgt. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein intraorales Kleberpräparat mit einer überlegenen Ankerwirkung des Trägers und der Klebepflasterschicht, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an eine Fläche mit ungleichmäßigen Oberflächen, wodurch Unannehmlichkeiten, wie Steifigkeit und dergleichen, vermieden werden, Handhabungseigenschaft selbst an einer engen Stelle, wie in der Mundhöhle, und Verhinderung des Austretens und Ausfließens des Wirkstoffs durch Speichel bereitgestellt werden.

Claims (6)

  1. Intraorales Kleberpräparat mit einem Träger aus einem Vliesstoff, der hauptsächlich aus konjugierten Fasern des Spalt-Typs besteht, und einer Klebepflasterschicht, die einen Wirkstoff enthält und auf dem Träger gebildet ist, wobei die konjugierte Faser des Spalt-Typs nach dem Spalten einen ungefähr dreieckigen Querschnitt hat, wobei das ungefähre Dreieck einen längsten Durchmesser (DL) von 5 μm bis 15 μm hat und das längste Liniensegment (DS), das den längsten Durchmesser vertikal kreuzt, 2 μm bis 10 μm beträgt.
  2. Intraorales Kleberpräparat gemäß Anspruch 1, das ein DL/DS-Verhältnis von 1,5 bis 2,5 aufweist.
  3. Intraorales Kleberpräparat gemäß Anspruch 1, das durch Spalten einer konjugierten Faser erhalten wird, die aus wenigstens zwei Arten von Fasermaterialien besteht, die ausgehend von der ungefähren Mitte des Querschnitts radial miteinander kombiniert sind, wobei die Zahl der Spaltungen nicht kleiner als 16 ist.
  4. Intraorales Kleberpräparat gemäß Anspruch 1, wobei der Vliesstoff 1 bis 50 ungeteilte konjugierte Fasern des Spalt-Typs in einem Querschnitt von 0,1 mm2 enthält.
  5. Intraorales Kleberpräparat gemäß Anspruch 1, wobei der Vliesstoff eine Dicke von 300 bis 600 μm und eine Dichte von 0,17 bis 0,25 g/cm3 gemäß der Definition in JIS L1085 hat.
  6. Intraorales Kleberpräparat gemäß Anspruch 1, das einen kürzeren Durchmesser von 0,5 bis 1,5 cm und einen längeren Durchmesser von 1 bis 3 cm hat.
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