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DE601065C - Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen

Info

Publication number
DE601065C
DE601065C DER81159D DER0081159D DE601065C DE 601065 C DE601065 C DE 601065C DE R81159 D DER81159 D DE R81159D DE R0081159 D DER0081159 D DE R0081159D DE 601065 C DE601065 C DE 601065C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
piece
production
fuse
stamped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER81159D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH RUDOLPH
Original Assignee
ERICH RUDOLPH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERICH RUDOLPH filed Critical ERICH RUDOLPH
Priority to DER81159D priority Critical patent/DE601065C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601065C publication Critical patent/DE601065C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/24Making other particular articles nuts or like thread-engaging members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung aus einem Stück bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen. Das eine wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß nach Vorlochung der Halsansatz der mutterförmigen Sicherung aus dem Mittel über die Materialstärke hinaus in an sich bekanntem Ziehverfahren gezogen wird.
In ähnlicher Weise hat man bereits Rohrstutzen an Blechen unter der Ziehpresse hergestellt. Durch das Ziehen verjüngt sich ein so hergestellter Stutzen in dem Querschnitt seiner Wandung zu dem Rande hin, was bisher in Kauf genommen wurde, ohne daß dieses Verfahren -einen technischen Vorteil enthält. Die Erfindung dagegen nutzt es technisch aus, daß der ausgeprägte Stutzen oder Halsansatz nach außen hin dünnwandiger und
ao daher elastischer wird, so daß man diesen Rand der Sicherung wiederholt anpressen und lösen kann, ohne ein Zerreißen des Metalles befürchten zu brauchen.
Bisher verwendete man allgemein gedrehte Schraubensicherungen. Diese sind aber viel teurer in der Herstellung, auch werden durch das Drehen molekulare Veränderungen im Material herbeigeführt, die ein mehrfaches Eindrücken nicht gestatten und leicht schon beim ersten Eindrücken ein Ausplatzen der Sicherung verursachen. Bei dem Stanzverfahren gemäß der Erfindung dagegen wird bei der Bildung des dünnen Randes das Mate-, rial gleichzeitig in die molekulare Richtung gebracht, so daß ein seitliches Eindrücken weder Riß noch Bruch verursachen und dieselbe Stelle daher mehrfach verwendet werden kann.
Das zweite wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der Halsansatz, der mit Innengewinde versehen ist, zum Rande hin erweitert wird, etwa durch Hineinpressen eines Domes. Hierdurch wird einerseits der vorher noch konische Halsansatz zylindrisch, so daß ein Abgleiten des Werkzeuges nicht erfolgen kann, und andererseits wird das Gewinde zum Rande hin abgeflacht, so daß der Kern an seinem oberen Rande nur noch wenig Gewindeteile aufweist.
Bei den bisher bekannten Schraubensicherungen dieser Art besitzt der Anschlagrand entweder volles Innengewinde oder kein Gewinde.
Der mit vollem Gewinde versehene Anschlagrand hat den Nachteil, daß das Gewinde beim Andrücken des Randes an die Fläche der Schraube beschädigt wird.
Der Anschlagrand ohne Gewinde umschließt niemals genau den Durchmesser der Schraube wie der mit vollem Gewinde versehene Anschlagrand. Beim Andrücken des Anschlagrandes ohne Gewinde beult sich der Rand entgegengesetzt der Anschlagfläche aus, so daß zwischen Anschlagrand und Schraubendurchmesser ein Hohlraum entsteht. Bei ^selbsttätigem Lösen der Halte-
mutter wird durch die Reibung derselben auf die Grundfläche der Sicherung diese so weit zurückgedreht, bis die Anschlagfläche des Anschlagrandes zur Fläche der Schraube übereck steht; erst dann schmiegt sich der Anschlagrand in seiner gesamten Rundung an den Durchmesser der Schraube an.
Diese Mangel werden also durch die zweite
Arbeitsstufe beseitigt. Es wird verhindert,
ίο daß sich der Anschlagrand beim Anschlagen an die Fläche der Schraube von den Bolzen abdrückt, so daß der Rand mit seiner vollen Ringfläche am Bolzen anliegt und daher ein Lockern der Haltemuttern mit Sicherheit verhindert.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, gestanzte Sicherungen aus zwei gestanzten Teilen zusammenzusetzen. Aber durch dieses Arbeitsverfahren wird der Hauptzweck der ao Erfindung, nämlich die Schaffung einer denkbar billigen Verriegelungs-Schraubensicherung, unmöglich gemacht; auch rostet der dünne Blechmantel leichter durch als bei den gemäß der Erfindung aus einem Stück ausgestanzten Sicherungen.
Das Ausgangsstück der neuen, aus einem Stück gestanzten Sicherung ist ein Blechstreifen aus zähem und ziehbarem Material, also vorzugsweise tief ziehbarem Eisen. In der Zeichnung ist das Verfahren beispielsweise dargestellt, und zwar in den Abb. ι bis 7 im Folgeschnitt, während die Abb. 8 bis 11 die fertige Sicherung zeigen. Die Abb. 1 und la zeigen den Blechstreifen, der als Ausgangsmatei ial dient. Die Abb. 2 und 3 zeigen das Vorlochen der ersten Sicherung beim ersten Hub in Draufsicht und Seitenansicht. Die Abb. 4 und 5 stellen das Vorlochen der zweiten Sicherung und den durchgezogenen Rand der ersten Sicherung beim zweiten Hub dar. Die Abb. 6 und 7 zeigen das Vorlochen der dritten Sicherung, den durchgezogenen Rand der zweiten Sicherung und die ausgestanzte erste Sicherung beim dritten Hub. 4-5
In Abb. 8 ist die Sicherung mit dem durch Aufdornen stark abgeflachten Gewinde im Anschlagrand im Querschnitt dargestellt. Abb. 9 zeigt diese Sicherung zusammen mit dem Schraubenbolzen, Abb. 10 ist eine Seitenansicht und Abb. 11 eine Ansicht der Sicherung von oben. In den letztgenannten Zeichnungen ist ο der durchgezogene Rand der Sicherung b, während c den Schraubenbolzen bezeichnet.
Nach diesem Verfahren ist es möglich, in ι Stunde mit einem Werkzeug etwa 2000 Sicherungen zu stanzen, wenn bei jedem Hub nur eine Sicherung gestanzt wird, so daß die Stanzarbeit sich außerordentlich billig stellt. Bei entsprechender Ausführung des Werkzeuges können natürlich auch gleich mehrere Sicherungen bei einem Hub gestanzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung aus einem Stück bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vorlochung der Halsansatz (a) der mutterförmigen Sieherung (b) aus dem Mittel über die Materialstärke hinaus in an sich bekanntem Ziehverfahren gezogen und dann so weit aufgedornt wird, daß er eine zylindrische Form erhält und sein Muttergewinde zum Rande hin abgeflächt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER81159D 1931-03-28 1931-03-28 Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen Expired DE601065C (de)

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DER81159D DE601065C (de) 1931-03-28 1931-03-28 Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen

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DER81159D DE601065C (de) 1931-03-28 1931-03-28 Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen

Publications (1)

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DE601065C true DE601065C (de) 1936-04-06

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DER81159D Expired DE601065C (de) 1931-03-28 1931-03-28 Verfahren zur Herstellung aus einem Stueck bestehender gestanzter Verriegelungs-Schraubensicherungen

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DE (1) DE601065C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019084A1 (de) * 1980-05-19 1981-12-03 Dieter 5620 Velbert Ramsauer Erdnungsmutter sowie geraet und verfahren zu deren herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019084A1 (de) * 1980-05-19 1981-12-03 Dieter 5620 Velbert Ramsauer Erdnungsmutter sowie geraet und verfahren zu deren herstellung
DE3019084C2 (de) * 1980-05-19 1984-08-09 Dieter 5620 Velbert Ramsauer Stanzwerkzeug und Verfahren zur Herstellung einer Mutter

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