DE1604085A1 - Verbindungsnippel fuer Radiatorenglieder und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Verbindungsnippel fuer Radiatorenglieder und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
24. September 1969 R/Lb
Anmelderin: Werkzeugmaschinenbau Köngen GmbH. & Co. KG·.,
Köngen/Württ., Werts tr. 1
A 10 487
A 10 488
A 10 488
Verbindungsnippel für Radiatorenglieder und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verbindungsnippel
für Radiatorenglieder mit Rechts- und Linksgewinde auf seinem Außenmantel sowie mit radial nach innen gerichteten,
als Angriffsflächen für den Schraubenschlüssel dienenden Vorsprüngen, sowie auf ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Die Erfindung bezweckt, die wirtschaftliche Herstellung derartiger Verbindungsnippel zu verbessern, und erreicht dies
im wesentlichen dadurch, daß der Verbindungsnippel mit den durch Pressen erzeugten Vorsprüngen aus einem abfallos gestanzten
Bandstahlabschnitt hergestellt ist, dessen vorzugsweise schwalbenschwanzartig ausgebildete Enden den zu einem
Kreisring rundgebogenen Bandstahlabschnitt durch gegenseitiges Hintergreifen zusammenhalten.
Durch diese Herstellungsart lassen sich die Herstellungskosten nicht unbeträchtlich senken, was für einen Massen-
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artikel, der in Nillionenstückzahl laufend gebraucht wird,
einen erheblichen technischen Fortschritt bedeutet.
einen erheblichen technischen Fortschritt bedeutet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vorsprünge sich
als hohle Längsrippen bis nahe an die Enden des Nippels erstrecken und im gleichen Arbeitshub der Presse, mit dem das eine Ende des Bandstahlabschnittes gestanzt wird, durch
Pressen erzeugt sind.
als hohle Längsrippen bis nahe an die Enden des Nippels erstrecken und im gleichen Arbeitshub der Presse, mit dem das eine Ende des Bandstahlabschnittes gestanzt wird, durch
Pressen erzeugt sind.
ψ Für das spätere Gewindeschneiden ist es zweckmäßig, die
Innenaussparung zum Spannen des Nippelrohlings zu verwenden und den Außendurchmesser genau zentrisch dazu herzustellen,
was sich auf die Gewindeherstellung besonders günstig auswirkt. Demgemäß wird die konzentrische Lage des Innen- und
Außendurchmessers des Nippels dadurch erreicht, daß der gerundete, durch die schwalbenschwanzartig ausgebildeten Enden zusammengehaltene Nippelrohling vor dem Gewindeschneiden aufgeweitet und gestaucht wird in einem Preßwerkzeug, dessen Preßstempeldurchmesser - abgesehen von seinen den Vorsprüngen entsprechenden Längsnuten - dem Innendurchmesser
des Nippels angepaßt ist und dessen Preßzylinderdurchmesser dem für das nachträgliche Aufbringen der Rechts- und Linksgewinde erforderlichen äußeren Ausgangsdurchmesser des Nippels entspricht.
Außendurchmessers des Nippels dadurch erreicht, daß der gerundete, durch die schwalbenschwanzartig ausgebildeten Enden zusammengehaltene Nippelrohling vor dem Gewindeschneiden aufgeweitet und gestaucht wird in einem Preßwerkzeug, dessen Preßstempeldurchmesser - abgesehen von seinen den Vorsprüngen entsprechenden Längsnuten - dem Innendurchmesser
des Nippels angepaßt ist und dessen Preßzylinderdurchmesser dem für das nachträgliche Aufbringen der Rechts- und Linksgewinde erforderlichen äußeren Ausgangsdurchmesser des Nippels entspricht.
Weitere Vorteile werden sich aus der folgenden Beschreibung
ergeben, in der unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes
Ausführungsbeispiel die Erfindung näher erläutert ißt. Es zeigen:
3?ig. 1 eine Stirnansicht eines Verbindungsnippels gemäß der Erfindung,
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Fig. 2 einen Schnitt nach. linie II-II -in Fig. 1,
Fig, 3 eine Draufsicht auf den Verbindungsnippel,
in Pfeilrichtung A in Fig. 1 und 2 gesehen, Fig. 4 eine Schrägansicht des Verbindungsnippels,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Bandeisenausschnitt
zur Herstellung des in Fig. 1 bis dargestellten Verbindungsnippels,
Fig. 6 einen Schnitt nach linie VI-VI in Fig. 55
■ Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 5»
Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 5j teilweise im
Schnitt, mit einem darüber angeordneten unteren Teil eines Werkzeugstempels, wie
er für die Bearbeitung des Bandeisenausschnittes gemäß Fig. 5 bis 8 vorzugsweise
benutzt wird.
Aus der Stirnansicht gemäß Fig. 1 ist ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Verbindungsnippel - in Übereinstimmung mit
bekannten Verbindungsnippeln für Radiatorenglieder - einem im wesentlichen kreisringförmigen Querschnitt hat, von dem
aus - als Angriffsflächen für den Schraubenschlüssel - zwei
Vorsprünge 1,2 radial nach innen gerichtet sind.
Im übrigen ist die Innenfläche des Mppels zylindrisch und
glatt. Der Außenmantel ist gemäß Fig. 3 und 4 in üblicher Weise mit einem Rechtsgewinde 3, einem Linksgewinde 4 und
dazwischen mit einer Ringnut 5 ausgestattet. Die Ringnut 5
empfiehlt sich für die Gewindeherstellung, insbesondere wenn die Gewinde durch Rollwerkzeuge hergestellt werden sollen.
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Λ60Α085
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Aus dem Längsschnitt oben in Fig. 2 ist ersichtlich, daß
der sich einwärts erstreckende Vorsprung 2 dadurch erzeugt ist, daß von der ihm entgegengesetzten Seite her eine Längsnut
6 eingepreßt ist. Für den Vorsprung 1 auf der gegenüberliegenden Hälfte des Nippels gilt Entsprechendes; das ist
durch die gestrichelt eingezeichnete Längsnut 7 angedeutet.
Unterschiedlich von bekannten Verbindungsnippeln ist die aus Fig. 2 und 4 ersichtliche in der Umfangsrichtung zugfeste
Schwalbenschwanzverbindung 17» 18, 19 und die Herstellung der Vorsprünge 1,2 in der Weise, wie dies im
folgenden erläutert ist.
In Fig. 5 bis 8 ist mit kräftigen Linien ein Bandeisenabschnitt 10 dargestellt, dessen flacher Ausgangsquerschnitt
sich aus Fig. 6 ergibt. Die Breite B des Flacheisens entspricht der Länge L (vgl. Fig. 2 und 3) des fertigen
Nippels.
Oben in Fig. 8 ist die Seitenansicht des unteren Endes
eines Preß- und Stanzstempels 20 dargestellt, aus dessen glatter Unterfläche drei Ansätze 11, 12, 13 nach unten vorstehen.
Die Ansätze 11 und 12 sind derart bemessen, daß beim Niedergang des Preßstempels 20 im Bandeisen 10 die Längsnuten
61, 7' entstehen, wodurch auf der entgegengesetzten Breitseite die Vorsprünge 11, 21 erzeugt werden.
Der Ansatz 13 ist etwas länger als die Ansätze 11, 12 und hat ein Querschnittsprofil C, wie es in Fig. 5 mit enger
Schraffur eingezeichnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß
der Preßstempel 20 gleichzeitig mit der Erzeugung der Längsnuten 6', 7' am einen Ende des Abschnittes 10 das Schwalben-
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schwanzprofil 17, 18-, 19 ausstanzt. Ferner kann der Preßstempel
20 noch, einen Anschlag 16 haben, der einerseits den Vorschub des Bandeisenabschnittes 10 in der Richtung D beim
Aufwärtshub des Preßstempels 20 freigibt und andererseits anschließend den Vorschub des zu bearbeitenden nächsten Abschnittes
begrenzt.
Auf diese Weise entsteht abfallos hintereinander bei jedem Pressenhub jeweils ein Bandeisenabschnitt 10, bei dem
der positive Schwalbenschwanzteil 17 jeweils genau in die Schwalbenschwanzabschnitte 18, 19 der vorhergehenden Stanzung
hineinpaßt, wenn man den Streifen zu einem Kreisring so rundbiegt,
wie dies insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Schwalbenschwanzform
muß natürlich nicht unbedingt mit scharfen Ecken ausgebildet
sein. Wesentlich ist, daß positive Vorsprünge der einen Enden entsprechend gestaltete negative Abschnitte der
anderen Enden hintergreifen, so daß eine in der Umfangsrichtung
zugfeste Verbindung gewährleistet ist.
Nach diesem Rundbiegen preßt man zweckmäßig einen Stempel, dessen Außenprofil dem gewünschten Innenprofil des Nippels
entspricht, durch den Nippel hindurch, der anderseits in einen Preßzylinder eingesetzt wird, welcher dem gewünschten
Außendurchmesser des Nippels entspricht, den dieser vor der Gewindeherstellung haben soll.
Die Durchmesser des Innenstempels und des Außenzylinders sind so zu bemessen, daß einerseits eine dichte und dauerhafte
Schwalbenschwanzverbindung zustande kommt und anderseits die zylindrische Innenfläche des Nippels genau konzentrisch
zu der Außenfläche des Nippels entsteht.
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Um die Haltbarkeit der Schwalbenschwanzverbindung zu verbessern, werden die Innen- bzw. Außendurchmesser des den
Rohling aufnehmenden Zylinders bzw. Stempels so bemessen,' daß der Stempel den Rohling aufweitet, wodurch eine Umfangs
spannung" erzeugt wird und eine ilaterialstauchung im
Bereich des Schwalbenschwanzes, d.h. eine Art Vernietung zustande kommt. Ist auf diese Weise eine gute Schwalbenschwanzverbindung
und eine konzentrische Lage des Innen- und Außenmantels erreicht worden, so macht die Herstellung
des Rechts- und Linksgewindes auf dem Außenmantel des Nippels keine Schwierigkeiten mehr, und der ITippel kann
bei der Gewindeherstellung von innen her gespannt werden. Vorteilhaft wird man dann die beiden Gewinde in
wirtschaftlicher Weise durch Gewinderollen oder insbesondere
Gewindeschneiden herstellen. Die etwa hierfür erforderliche Ringnut 5 zwischen den beiden Gewinden kann leicht durch
Einstechen erzeugt werden. Ebenso leicht können an den beiden Enden des Nippels Anfasungen vorgesehen werden,
um das Greifen der Gewindegänge beim Einschrauben der Hippel zu verbessern.
Hoch einfacher lassen sich u.U. die Anfasungen an den
beiden Enden der Nippel dadurch erreichen, daß man ein Walzprofil mit gebrochenen Kanten als Ausgangsprodukt
wählt. Das ist in Fig. 6 durch die gestrichelten Linien 22 angedeutet.
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Claims (6)
1. Verbindungsnippel für Radiatorenglieder mit Rechts- und
Tankegewinde auf seinem Außenmantel sowie mit radial nach innen gerichteten, als Angriffsflächen für den
Schraubenschlüssel dienenden Vorsprüngen, dadurch gekennzeichnet, daß er mit den durch Pressen erzeugten
Vorsprüngen (1,2) aus einem abfallos gestanzten Bandstahlabschnitt (10) hergestellt ist, dessen vorzugsweise
schwalbenschwanzartig ausgebildete Enden (I7j18, 19) den zu einem Kreisring rundgebogenen Bandstahlabschnitt
durch gegenseitiges Hintergreifen zusammenhalten.
2· Verbindungsnippel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (1,2) sich als hohle Längsrippen bis
nahe an die Enden des Nippels erstrecken und im gleichen Arbeitshub der Presse, mit dem das eine Ende des Bandstahlabschnittes
(10) gestanzt wird, durch Pressen erzeugt sind.
3. Verbindungsnippel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die konzentrische Lage des Innen- und Außendurchmessers des Nippels dadurch erreicht ist, daß der
gerundete, durch schwalbenschwanzartig ausgebildete Enden (17,18,19) zusammengehaltene Nippelrohling vor dem
Gewindeschneiden aufgeweitet und gestaucht wird in einem Preßwerkzeug, dessen Preßstempeldurchmesser - abgesehen
von seinen den Vorsprüngen entsprechenden Längsnuten. -
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dem Innendurchmesser des Nippels angepaßt ist und dessen Preßzylinderiimendurchmesser dem für das nachträgliche
Aufbringen der Rechts- und Linksgewinde erforderlichen äußeren Ausgangsdurchmesser des Nippels
entspricht.
4. Verbindungsnippel nach. Anspruch 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet,
daß der Bandstahlabschnitt (10) ein Querschnittsprofil mit gebrochenen Kanten aufweist, die den
für die Gewinde erwünschten Anfasungen entsprechen.
5. "Verbindungsnippel nach. Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Außenmantel eine mittlere Ringnut (5) aufweist, die bei entsprechender Querschnittsbemessung den Werkzeugen für die Herstellung des Rechtsund
Linksgewindes einen ausreichenden Auslauf sichert.
6. Verfahren zur Herstellung eines Verbindungsnippels nach Anspruch 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß der Bandstahlabschnitt
nach Eressen der Vorsprünge und Stanzen der s.chwalbens chwanzartxgen Enden unter Ineinanderfügen
der Enden zu einem im wesentlichen zylindrischen Ring gebogen wird, dieser unter gleichzeitiger Verfestigung
der schwalbenschwanzartigen Verbindung in einem Preßwerkzeug gestaucht und auf eine exakte Kreisform gebracht
wird und dann die Gewinde, gegebenenfalls nach einem vorherigen Schneiden von Pasen, aufgebracht,
insbesondere geschnitten werden.
7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressen der Vorsprünge und das Abstanzen eines Bandstahlabschnittes
unter Ausbildung je eines für eine schwalbenschwanzartige Verbindung geeigneten Endes im
gleichen Arbeitshub einer Presse vorgenommen wird.
009835/0409
Applications Claiming Priority (1)
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