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DE60106437T2 - Vorrichtung zur flüssigkeitsreinigung - Google Patents

Vorrichtung zur flüssigkeitsreinigung Download PDF

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DE60106437T2
DE60106437T2 DE60106437T DE60106437T DE60106437T2 DE 60106437 T2 DE60106437 T2 DE 60106437T2 DE 60106437 T DE60106437 T DE 60106437T DE 60106437 T DE60106437 T DE 60106437T DE 60106437 T2 DE60106437 T2 DE 60106437T2
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DE
Germany
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riser
liquid
discs
heated
water
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DE60106437T
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Lars Mossberg
Aapo SÄÄSK
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HVR Water Purification AB
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HVR Water Purification AB
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/0011Heating features
    • B01D1/0017Use of electrical or wave energy
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung, die zum Reinigen einer Flüssigkeit von Verunreinigungen dient, und einen Behälter für die Flüssigkeit aufweist, der ein unteres Teil hat, das mit einer Heizvorrichtung versehen ist, ein oberes Teil für die Flüssigkeit, und ein rohrförmiges Steigrohr, das zentral im Behälter angeordnet ist, damit erwärmte Flüssigkeit durch das Steigrohr aufsteigt, die entfernte Flüssigkeit von dem oberen, offenen Ende des Steigrohrs infolge der Schwerkraft nach unten durch das obere Teil zurückläuft, nach außerhalb des Steigrohrs, um erneut erwärmt und verdampft zu werden, und dann erneut durch das Steigrohr anzusteigen, usw.
  • Technischer Hintergrund
  • Ein Problem, das mit der vorliegenden Erfindung gelöst werden soll, ist folgendes. In den meisten großen Städten wird Leitungswasser in großen Anlagen erzeugt, und zu den Kunden über ein Rohrsystem transportiert. Um das Wasser gegen Infektionsrisiken während des Transports zu schützen, wird normalerweise eine bestimmte Menge an Chlor hinzugefügt, bevor das reine Wasser die Anlage verlässt.
  • Ein bestimmter Anteil des Chlors wird auf dem Weg verbraucht, und ein bestimmter Anteil bleibt im Wasser, wenn es die Kunden erreicht. Der Grund für das Hinzufügen von Chlor besteht darin, dass es möglicherweise gefährliche, organische Verunreinigungen in den Rohren zerstört. Wenn dies geschieht, werden chlorierte Kohlenwasserstoffe wie beispielsweise Chloroform und Bromoform erzeugt. Diese Substanzen sind daher ebenfalls im bestimmten Ausmaß in dem Wasser vorhanden, das die Kunden erreicht.
  • Obwohl die Mengen an Chlor und chlorierten Kohlenwasserstoffen in dem Wasser gering sind, ist es bekannt, dass beide Arten der Verbindungen selbst in kleinen Dosen mutagen sind, und ist es daher ein Vorteil, wenn sie soweit wie möglich vermieden werden können.
  • Es ist seit langem ein Markt für verschiedene Arten von Filtern vorhanden, die dazu geeignet sind, Wasser aus städtischen Rohren oder privaten Brunnen zu reinigen. Herkömmliche Filter in Form feinmaschiger Siebe halten jedoch nicht flüchtige Substanzen wie Chlor oder chlorierte Kohlenwasserstoffe zurück. Noch ist dies bei Filtern der Fall, welche Ionenaustauschverbindungen enthalten (beispielsweise Weichmacher).
  • Aus diesem Grund werden Heutzutage häufig Filter eingesetzt, die Aktivkohle enthalten. Der Nachteil bei Aktivkohle besteht darin, dass es schwer zu erkennen ist, wenn der Filter voll ist, und es wurde durch zahlreiche Untersuchungen bestätigt, dass die Aktivkohle schnell ihre Auswirkungen verlieren kann, wenn die Belastung unerwartet zunimmt, wodurch sie in einen Schutzort, einen Nahrungsvorrat und einen Keimvorrat für Bakterien und andere Pyrogene umgewandelt wird.
  • Der Kohlefilter wird daher häufig mit anderen Verfahren zu einer komplizierteren Einrichtung vereinigt, einschließlich Vorfilter zum Abfangen grober Teilchen und organischen Materials, Leuchten mit Ultraviolettlicht zum Abtöten von Bakterien, und Ionentauscher zum Anziehen von Ionen. Derartige Einrichtungen sind relativ teuer, und arbeiten nur dann zufriedenstellend, wenn die Grobfilter, Ultraviolettleuchten, Ionenaustauschverbindungen und Aktivkohle sorgfältig gewechselt werden. Weiterhin wurde eine Alternative für diese mehrstufigen Filter entwickelt, die auf Destillation und Umkehrosmose beruht. Keines der an sich fortgeschrittenen Verfahren entfernt jedoch Chlor und chlorierte Kohlenwasserstoffe vollständig wirksam, und muss durch einen letzten Filter mit Aktivkohle ergänzt werden. Obwohl die Belastung dieses letzten Filters erheblich niedriger ist als bei Kohlefiltern in den voranstehend erwähnten, mehrstufigen Filtern, muss er noch immer regelmäßig ausgetauscht werden, und bleibt das Problem der Überlastung.
  • Ein einfacheres Verfahren zum Abtöten von Bakterien und auch zum Entfernen von Chlor und chlorierten Kohlenwasserstoffen, sowie anderer flüchtiger Substanzen, aus dem Wasser besteht im Kochen des Wassers in einem Kocher oder einem offenen Gefäß. Es sind hauptsächlich drei Nachteile bei diesem einfachen Verfahren im Vergleich zu den voranstehend genannten Verfahren vorhanden. Eine beträchtliche Menge an Wasser muss verkocht werden, um sicherzustellen, dass die flüchtigen Verunreinigungen entfernt wurden, was zunächst einmal eine Wasserverschwendung darstellt, und zweitens zu einer Konzentration jeglicher nicht-flüchtiger Verunreinigungen führt, die in dem Wasser vorhanden sein können. Der dritte Nachteil besteht darin, dass der Benutzer nicht weiß, wann ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht wurde.
  • Es wurde eine beträchtliche Anzahl industrieller Verfahren zu dem Zweck entwickelt, Flüssigkeit von Gas, Gas von Flüssigkeit, und ein Gas von einem anderen Gas zu trennen. Das häufigste Prinzip ist das Zyklonprinzip, bei welchem eine Mischung aus Dampf, Gas, und Wasser zentrifugiert wird, und so die Flüssigkeit aus der Mischung herausgezwungen wird. Ein sehr ähnliches Prinzip besteht darin, die Mischung durch ein Rohr mit zahlreichen Biegungen zu führen, wobei die Flüssigkeit durch Vorrichtungen mit unterschiedlichen Formen in den Biegungen zurückgehalten wird.
  • Oberflächenvergrößerungsvorrichtungen werden ebenfalls eingesetzt, so dass die Mischung aus Wasser, Gas, und Dampf auf große Platten gesprüht oder getröpfelt wird, oder große Platten oder eine andere Art einer Anordnung mit einer großen Oberfläche herunterlaufen kann, beispielsweise Stahlwolle oder Kunststoffpellets.
  • Es ist ebenfalls möglich, ein Gas, beispielsweise Luft oder Stickstoff, durch die Mischung zu zwingen. Dieses Gas vertreibt dann andere Gase in der Mischung, oder zieht sie mit sich ab. Häufig wird eine Kombination dieser Techniken eingesetzt.
  • Ein vorbekannter Flüssigkeitsreiniger dieser Art ist im schwedischen Patent Nr. 510,287 beschrieben, bei welchem Wasser in einer kleinen Vertiefung am Boden eines Kruges erwärmt wird. Das Wasser wird nach oben durch ein Steigrohr gezwungen, das oben offen ist, und fällt dann von selbst herunter, wenn es durch den Deckel des Kruges angehalten wird. Der Krug enthält weiterhin mehrere abwechselnd konvexe und konkave Scheiben mit unterschiedlichen Durchmessern, die relativ weit voneinander(1,5 – 2,5 cm) beabstandet entlang dem Steigrohr vorgesehen sind.
  • Dieser Flüssigkeitsreiniger arbeitet an sich ordentlich, aber es hat sich als wünschenswert herausgestellt, eine verbesserte Version über technische Entwicklung zu erhalten, mit der man mehr Flüssigkeit pro Zeiteinheit bei niedrigeren Kosten erhält.
  • Beschreibung der Erfindung
  • In einer Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung der voranstehend geschilderten Art, und gemäß der Erfindung, ist der Behälter zylinderförmig, und kann im wesentlichen seine gesamte Basis direkt mit Hilfe der Heizvorrichtung erwärmt werden. Weiterhin sind mehrere planparallele Scheiben gleicher Größe in dem oberen Teil des Behälters angeordnet, wobei die Scheiben eine zentrale Öffnung für das Steigrohr und mehrere kleine Löcher aufweisen, die gleichmäßig über die gesamte Oberfläche der Scheiben verteilt sind. Diese und andere Merkmale einer Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung sind in den beigefügten Patentansprüchen angegeben.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nunmehr mit weiteren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen
  • 1 schematisch einen Flüssigkeitshub gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 schematisch einen Deckel des Flüssigkeitskrugs zeigt;
  • 3 schematisch eine Bodenplatte des Flüssigkeitskruges zeigt;
  • 4 schematisch eine Gruppe von Scheiben von oben zeigt;
  • 5 schematisch die Gruppe der in 4 dargestellten Scheiben von der Seite zeigt;
  • 6 schematisch eine Scheibe aus der Gruppe von oben zeigt;
  • 7 einen Schnitt A-A durch die in 6 dargestellte Scheibe zeigt, gesehen von der Seite; und
  • 8 einen Schnitt von der Seite eines mehrerer Löcher in der in 6 gezeigten Scheibe zeigt.
  • Bevorzugte Ausführungsform
  • Der Flüssigkeitskrug 1, der in 1 gezeigt ist, sieht wie ein üblicher, zylindrischer Krug mit einem Handgriff 10 und einem Ausguß 11 aus. Ein Startknopf 101 und ein Stoppknopf 102 sind auf dem Handgriff vorgesehen. Am Boden des Kruges befindet sich eine Kuppel 15 aus Isoliermaterial, die so ausgebildet ist, dass sie eine bestimmte Menge an Flüssigkeit aufnimmt, die von unterhalb durch den Boden 17 des Kruges erwärmt wird, der durch eine flache, elektrische Heizvorrichtung 171 auf der Unterseite (verborgen) des Bodens 17 erwärmt wird, die mit elektrischem Strom von einer Bodenplatte 3 über einen elektrischen Kontakt 31 versorgt wird, der nach oben vorsteht. Die Kuppel 15 weist eine Höhe von etwa 20 mm auf, und ist kegelförmig oder bogenförmig, so dass sich unter ihr keine Luft ansammelt. Diese Form erleichtert darüber hinaus den Fluss von Wasser, wenn die Flüssigkeit erwärmt wird.
  • Ein Deckel 2 ist für den Krug 1 vorgesehen, wie in 2 gezeigt, mit einer Bajonettkopplung, angepasst an die Öffnung des Kruges 1.
  • 1 zeigt ein Steigrohr in dem Krug 1, das ein inneres, zentrales, rohrförmiges Teil aufweist, das so ausgelegt ist, das in der Kuppel 15 erwärmte Flüssigkeit durch das Teil 12 ansteigt. Die Kuppel 15 ist am unteren Ende 125 des Steigrohrs 12 angeordnet, und passt in den Boden des Kruges, und dient gleichzeitig als Befestigung für das Steigrohr. Eine Anzahl an Scheiben 51, 52, 53, 54, vgl. 5, ist am oberen Teil des Steigrohrs 12 angeordnet, und die Scheiben sind jeweils mit einer zentralen Öffnung für das Steigrohr versehen. Die Scheiben weisen denselben Durchmesser wie der Deckel auf, und sind in gleichen Abständen voneinander angeordnet, etwa 0,9 cm. Die Scheiben können auf verschiedene Arten und Weisen perforiert sein. Bei der dargestellten Ausführungsform sind sie über die gesamte Oberfläche mit gleichen Löchern perforiert, deren Durchmesser zwischen 2 und 4 Millimeter liegt. Die Löcher sind mit einer Tropfkante 5110 an der Unterseite versehen, vgl. 8, um eine Tropfenausbildung zu erleichtern, so dass die Flüssigkeit (Wasser) gleichmäßig auf die Scheibe darunter verteilt wird. Die Scheiben können zum Reinigen von dem Steigrohr entfernt werden.
  • 4 zeigt die Gruppe der Scheiben 5l bis 54 von oben, wobei die oberste Scheibe 51 mit einer zentralen Öffnung 510 und Perforationen (kleinen Löchern) 511 über ihrer gesamten Oberfläche versehen ist. 6 zeigt nur die Scheibe 51 mit ihren Löchern, und 7 zeigt einen Schnitt A-A von der Seite. Eines der Löcher ist mit B bezeichnet, und dieses Loch ist im Schnitt vergrößert in 8 dargestellt, so dass die Tropfkante 5110 deutlich sichtbar ist.
  • Das Steigrohr 12 mit den Scheiben 51 bis 54 an ihrem Ort wird in den Krug 1 so eingeführt, dass der untere Teil der Kuppel 15 in Berührung mit dem Boden 17 steht.
  • Wenn er benutzt werden soll, wird der Krug 1 mit Flüssigkeit (Wasser) gefüllt, und dann auf die Bodenplatte 3 und den elektrischen Kontakt 31 aufgesetzt, wodurch er automatisch an die Stromversorgung über eine Leitung 32 angeschlossen wird. Wenn die Flüssigkeit erwärmt wird, bilden sich Gasblasen am Boden des Kruges, und werden zum Steigrohr 12 hin durch die Kuppel 15 gesammelt, so dass erwärmtes Wasser nach oben in das Steigrohr 12 durch den Dampf gezwungen wird. Dieses Wasser wird nach oben durch das Steigrohr 12 zu einem speziellen Verteiler (Wasserverteiler) 14 gesprüht, der das Wasser gleichmäßig über der ersten Scheibe 51 verteilt. Das Wasser läuft dann durch die Perforationen 511 und über den äußeren Rand 512 zur nächsten Scheibe 52, wo der Vorgang wiederholt wird. Das Wasser fließt weiterhin über eine Anzahl (4) von Scheiben, und dann erneut nach oben durch das Steigrohr 12, bis die Flüssigkeit erfahrungsgemäß soweit wie möglich von Verunreinigungen gereinigt wurde.
  • Da der Boden des Kruges 1 erwärmt wird, siedet das Wasser unterhalb der Isolierkuppel. Dampfblasen, die sich gebildet haben, drücken dann vorher erwärmtes Wasser nach oben durch das Steigrohr 12. Die Kuppel 15 wird allmählich über ein Ventil am unteren Ende des Steigrohrs gefüllt, so dass Wasser nach unten in die Kuppel fließen kann, aber verhindert wird, dass Dampf irgendwo anders als durch das Steigrohr 12 herausgelangt. Dies liegt daran, dass dann, wenn sich Dampfblasen bilden, sie auf das Ventil drücken, und wenn die Dampfblasen durch das Steigrohr ansteigen, das Ventil freigegeben wird, und das Wasser in die Kuppel herunterfließen kann. Diese Technik ist an sich bekannt, vergleiche das schwedische Patent Nr. 510 287, beispielsweise Seite 4, sechster Absatz.
  • Verunreinigungsverbindungen, die durch den Vorgang freigesetzt werden, entweichen durch den Ausguß 11 des Kruges und durch Spalte zwischen dem Krug 1 und dem Deckel 2.
  • Testergebnisse
  • Mit der neuen Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung wurden bestimmte Tests unternommen, um das Ausmaß zu bestätigen, in welchem Wasserproben von Verunreinigungen befreit wurden. Die folgende Tabelle zeigt von links aus:
    Spalte I: Verunreinigende Substanz
    Spalte II: Siedepunkt der Substanz
    Spalte III: Entfernung in % der verunreinigenden Substanz nach einer Erwärmung über 3,5 Minuten mit der neuen Einrichtung;
    Spalte IV: Entfernung in % der verunreinigenden Substanz nach Erwärmung über 6 Minuten mit der neuen Einrichtung
    Spalte V: Entfernung in % der verunreinigenden Substanz nach Erwärmung über 12 Minuten mit einer Einrichtung gemäß dem schwedischen Patent Nr. 510 287
  • Figure 00100001
  • Figure 00110001
  • Die Testergebnisse nach 6 Minuten Erwärmung mit der neuen Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung sind ebenso gut wie oder besser als die Ergebnisse nach 12 Minuten Erwärmung mit einer Vorrichtung nach dem Stand der Technik, wie beispielsweise im schwedischen Patent Nr. 510 287 beschrieben, und der Wasserverbrauch ist ebenso gering.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die voranstehend angegebenen Beispiele beschränkt. Sie kann auf verschiedene Arten und Weisen innerhalb des Umfangs der folgenden Patentansprüche abgeändert werden.
  • Die Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung kann für einige wenige Deziliter Flüssigkeit bis zu mehreren Litern ausgelegt sein, und zur Erwärmung mit Hilfe elektrischen Stroms in der Bodenplatte 3, oder durch eine Flamme aus Gas, flüssigem Propangas, Biomasse, Kohle, oder einem anderen Brennstoff in fester oder flüssiger Form, oder mittels Solarenergie. Die Reinigungsvorrichtung kann getrennt ausgebildet sein, oder in einen Herd, einen Ofen, oder eine andere Heizvorrichtung eingebaut sein. Sie kann auch an ein Wasserrohr angeschlossen sein, um ständig mit Wasser gefüllt zu werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann die gereinigte Flüssigkeit zu einem speziellen Behälter transportiert werden, wo sie unverändert verwendet werden kann, oder beispielsweise durch eine Stromheizschleife warm gehalten wird, beispielsweise durch einen Kompressor gekühlt wird, oder zur Herstellung von Getränken verwendet wird.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform wird die erwärmte Flüssigkeit durch das Steigrohr (Rohr) 12 mit Hilfe beispielsweise einer elektrischen Pumpe gepumpt.
  • Flüssigkeitsreinigungsvorrichtungen mit wesentlich vergrößerter Kapazität können in lokale Heizanlagen für Häuser oder Wohnblöcke eingebaut oder dort vorgesehen werden. Diese Reinigungsvorrichtungen werden dann in geeigneter Weise automatisch eingeschaltet, wenn das Bedürfnis nach reinem Wasser entsteht. Diese Art einer großen Reinigungsvorrichtung kann bei Restaurants, Hotels, in der Lebensmittelindustrie und dergleichen eingesetzt werden.
  • In allen Behältern besteht ein mit der Erwärmung von Wasser verbundenes, beträchtliches Problem in der Ausfällung von Kalzium und Eisenoxid. Es kann daher sinnvoll sein, ein Kalziumfilter oder einen anderen Ionentauscher in einem speziellen Behälter oberhalb der Wasseroberfläche anzubringen, jedoch unterhalb der Öffnung des zentralen Steigrohrs 12. Da dies das Teil ist, bei dem am stärksten Kalziumablagerungen auftreten, ist es sinnvoll, wenn es aus einem flexiblen Material besteht, das eine einfache Entfernung harter Ablagerungen gestattet. Das Teil kann auch mit scharfen Kanten versehen sein, so dass Kalzium einfach abgebrochen werden kann. Allerdings kann eine Entkalkung auch einfach unter Verwendung schwacher Säuren wie Zitronensäure oder Weinsäure durchgeführt werden, oder magnetisch.

Claims (2)

  1. Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung zum Reinigen einer Flüssigkeit von Verunreinigungen, die einen Behälter (1) für die Flüssigkeit aufweist, eine Bodenplatte (3), eine Heizvorrichtung, und ein rohrförmiges Steigrohr (12), das zentral in dem Behälter (1) angeordnet ist, damit erwärmte Flüssigkeit durch das Steigrohr aufsteigen kann, wobei die erwärmte Flüssigkeit von dem oberen, offenen Ende des Steigrohrs (12) zurück mittels Schwerkraft nach unten und außerhalb des Steigrohrs fließt, um erneut erwärmt zu werden, und erneut durch das Steigrohr anzusteigen, usw., dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zylinderförmig ausgebildet ist, und im Wesentlichen dessen gesamte Basis (17) durch die Heizvorrichtung (171) erwärmt werden kann; dass mehrere Scheiben (5154) mit gleichen Abmessungen in dem oberen Teil des Behälters angeordnet sind, wobei die Scheiben eine zentrale Öffnung (510) für das Steigrohr (12) und mehrere kleine Löcher (511) aufweisen, die gleichmäßig über die gesamte Oberfläche der Scheiben verteilt sind, und mit Tropfkanten (5110) versehen sind; und dass ein Verteiler (14) am oberen, offenen Ende des Steigrohrs (12) angeordnet ist, um die heiße Flüssigkeit, die aus dem Steigrohr herauskommt, gleichmäßig über die oberste Scheibe (51) zu verteilen.
  2. Flüssigkeitsreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Scheiben (5154) annähernd gleich dem Innendurchmesser des zylinderförmigen Behälters (1) ist; dass die Entfernung zwischen den planparallelen Platten etwa 9 mm beträgt; und dass die kleinen Löcher in den Scheiben (5154) einen Durchmesser von etwa 2 bis 4 mm aufweisen.
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