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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft Separatoren, die auf der Grundlage der relativen
Dichten einen Stoff von einem anderen trennen. In Verbindung mit
Haushalten ist ein Staubsauger auf der Grundlage eines Luftwirbels
ein Separator zum Abtrennen von Schmutz- und Staubpartikeln aus
Luft. Ähnliche
Vorrichtungen werden bei industriellen und gewerblichen Verfahren, in
Laboratorien und in einer Klinik- und Krankenhausumgebung zum Abtrennen
von partikelförmigen Stoffen
aus strömenden
Medien, im allgemeinen einem Luft- oder Gasgemisch, zum Abtrennen
von partikelförmigen
Stoffen aus Flüssigkeiten
oder einer Flüssigkeit
aus einer anderen verwendet. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, läßt sich
die Erfindung bei Staubsaugern verwenden, bei denen ein oder mehrere
Luftwirbel in dem Gerät
zum Zwecke eines wirksamen Abtrennens von Staub- und Schmutzpartikeln
von einem eintretenden Luftstrom verwendet werden.
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Vorgeschichte
der Erfindung
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Im
Laufe der Jahre wurden verschiedene Formen von Staubsaugern entwickelt.
Die herkömmlichen
Staubsauger ziehen mit Staub beladene Luft durch einen Tuch- oder
Papierbeutel, in dem sämtliche
Partikel mit einer Porengröße über der
des die Beutelwand bildenden Werkstoffs zurückgehalten werden.
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Feinere
Partikel treten durch die poröse Wand
durch, und zum Abfangen dieser feinen Partikel und um zu verhindern,
daß sie
in die Umgebung, aus der sie anfangs durch Sog entfernt wurden,
zurückgeführt werden,
sind vor der Unterdruckquelle, im allgemeinen ein durch einen Elektromotor
angetriebenes Gebläse
oder eine Turbine, ein oder mehrere Filter vorgesehen.
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Am
Ende verstopfen diese Filter und müssen gereinigt und/oder ausgewechselt
werden. Lange vor Erreichen dieses Zustands nimmt der Luftstrom durch
das oder die Filter wegen ihrer teilweisen Verstopfung ab.
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Die
EP-A 0 489 565 beschreibt einen Partikelseparator, bei dem ein Luftwirbel
zum Abtrennen der Partikel vom eintretenden Luftstrom verwendet wird.
Die Partikel werden in getrennten Teilen eines Behälters gesammelt.
Der Trennluftwirbel wird in einer Trennkammer unter Verwendung eines
kegelstumpfförmigen
Gliedes aufgebaut, das mittig in einer allgemein zylinderförmigen Kammer,
die einen Luftwirbel auslöst,
angeordnet ist. Öffnungen
in einer zylinderförmigen
Verlängerung
des kegelstumpfförmigen
Luftwirbelauslösers
ermöglichen
der gereinigten Luft den Austritt aus der Trennkammer. Es wurde
gefunden, daß diese
Anordnung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Anordnung unterlegen ist.
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Aufgaben der
Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung Biegt in dem Ausbilden eines
verbesserten Verfahrens und Gerätes
zum Abtrennen von feinen Partikeln aus einem durch Sog bewirkten
Gasgemischstrom, wie zum Beispiel Luft oder einem Fluidum.
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Eine
zweite Aufgabe der Erfindung liegt in dem Ausbilden eines Partikelabtrennverfahrens
und -gerätes,
bei dem das Herauslösen
der Partikel aus einem Luftstrom so erfolgt, daß die Betriebsdauer des normalerweise
in einem Staubsauger vor der den Sog erzeugenden Vorrichtung eingesetzten
Endfilters beträchtlich
erhöht
wird.
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Definition
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In
der folgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen bedeutet
(sofern der Zusammenhang es zuläßt) ein
Bezug auf Luft einen Hinweis auf jede gasförmige oder flüssige Fluidum
und ein Bezug auf Partikel einen Hinweis auf jeden partikelförmigen oder
faserartigen Stoff, dessen Dichte über der des Fluidums liegt.
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Zusammenfassende
Beschreibung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung umfaßt ein
vielstufiger Partikel/Luftseparator zum Abtrennen von Partikeln
aus mit Partikeln beladener Luft:
- (1) eine
erste Stufe mit einer zylinderförmigen Kammer,
von deren einem Ende im Innern ein zentrales Glied ausgeht, das
in seiner von dem einen Ende abgelegenen Wand Öffnungen aufweist,
- (2) einen Lufteinlaß in
der Kammerwand, durch den mit Partikeln beladene Luft tangential
in die Kammer in der Nähe
ihres einen Endes eintritt,
- (3) eine zweite Staub/Lufttrennstufe, in die Luft aus der Kammer
der ersten Stufe über
die Öffnungen
in der Wand und dem hohlen Innenraum des zentralen Gliedes eintreten
kann,
- (4) Saugmittel zum Einleiten eines Luftstroms aus der ersten
in die zweite Stufe,
- (5) ein Partikelsammelgebiet an dem von dem einen Ende abgelegenen
Ende der Kammer, in das die Partikel als Ergebnis ihrer Abscheidung
aus der in das zentrale Glied gelangenden Luft wandern,
- (6) ein nicht Öffnungen
aufweisendes Wandteil des zentralen Gliedes an dem einen Ende der Kammer,
das in der Kammer am Lufteinlaß zu
dieser ein ringförmiges
Gebiet definiert, und
- (7) wobei das nicht mit Öffnungen
versehene Gebiet und der eintreffende tangentiale Luftstrom zum
Auslösen
eines Luftwirbels in der Kammer zusammenwirken, so daß die eintreffende
Luft in eine in der Kammer an ihrem einen Ende rotierende Luftmasse
geformt wird, so daß die
Zentrifugalkraft dazu führt,
daß in
der eintreffenden Luft Partikel, die schwerer als Luft sind, in
die Außengebiete
der Kammer wandern und der Sog eine axiale Wanderung der rotierenden
Luftmasse von dem einen Ende der Kammer in Richtung auf ihr anderes
Ende bewirkt, und dadurch gekennzeichnet, daß
- (8) das mit Öffnungen
versehene Gebiet des zentralen Gliedes eine halbkugel- oder kegelstumpfförmige hohle
Schale ist, die von dem nicht mit Öffnungen versehenen Gebiet
in Richtung auf das andere Ende der Kammer verläuft.
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Die
Erfindung sieht deshalb auch ein Verfahren zum Abtrennen von Partikeln
aus mit Partikeln beladener Luft mit einem vielstufigen Separator
vor, wie er hier beansprucht wird, wobei die erste Stufe eine im
allgemeinen zylinderförmige
Kammer mit einem axial von ihrem einen Ende ausgehenden hohlen zentralen
Glied aufweist und Öffnungen
in der Wand des zentralen Gliedes abgelegen von dem einen Ende enthält, und
wobei das Abscheiden in der ersten Stufe durch tangentiales Einleiten
von Luft in die Kammer in der Nähe
ihres einen Endes erreicht wird und das tangentiale Einleiten in
Kombination mit einem keine Öffnungen
aufweisenden Gebiet der Wand des zentralen Gliedes in der Kammer
eine rotierende Luftmasse hervorruft und dadurch bewirkt, daß Partikel,
die schwerer als Luft sind, unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft
in die äußeren Gebiete der
Kammer wandern, durch Anlegen eines Soges an den Innenraum der zentralen
Kammer eine axiale Wanderung der rotierenden Luftmasse ausgelöst wird
zum Bewirken einer axialen Bewegung der Luft durch die Kammer vor
ihrem Austritt durch die Öffnungen
in der halbkugel- oder kegelstumpfförmigen Wand des zentralen Gliedes
und Auswählen
der Sogkraft derart, daß Partikel
nahe den Wänden
der Kammer zum Fortsetzen einer Bewegung auf einem sich allgemein
drehenden und axial fortsetzenden Weg in ein Partikel aufsammelndes
Gebiet der Kammer neigen, während
verhältnismäßig partikelfreie Luft
bei ihrer axialen Vorbewegung radial nach innen gezogen wird, um
durch Öffnungen
in der halbkugel- oder kegelstumpfförmigen Wand des zentralen Gliedes
in Richtung auf eine zweite Trennstufe auszutreten.
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Vorzugsweise
verläuft
ein Rock vom Ende des zentralen Gliedes jenseits des die Öffnungen
in seiner Wand enthaltenden Gebietes zum Definieren eines schmalen
Ringspalts zwischen dem Rock und der Wand der Kammer, so daß die Partikel
in dem den Staub sammelnden Gebiet, die aufgrund der Turbulenz in
dem Gebiet in Richtung auf das zentrale Glied aufsteigen können, an
einem Erreichen der Öff nungen
in ihm gehindert werden, es sei denn, daß sie gegen den Strom der einlangenden
Partikel zum Durchtritt durch den schmalen Ringspalt radial nach außen wandern.
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Vorzugsweise
ist ein Ringflansch um das zentrale Glied herum zwischen dem die Öffnungen nicht
aufweisenden und dem diese aufweisenden Gebiet seiner Wand vorgesehen,
um den Luftwirbel der in der Kammer rotierenden Luft während ihres Weges
entlang der Kammer vom zentralen Glied wegzudrücken.
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Vorzugsweise
werden in einer späteren Trennstufe
abgetrennte Partikel einem Partikel sammelnden Gebiet über einen
durch das zentrale Glied der ersten Stufe durchtretenden Durchgang
zugeführt.
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Vorzugsweise
steht der Durchgang mit dem die Partikel aufsammelnden Gebiet der
zylinderförmigen
Kammer der ersten Stufe über
ein Ventilmittel in Verbindung, das während des Luftstroms durch
das Gerät
geschlossen ist und nach seinem Beenden geöffnet wird, damit die strömungsoberhalb
des Ventils aufgesammelten Partikel in das sie aufsammelnde Gebiet
der Kammer der ersten Stufe eintreten können.
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Das
Ventilmittel kann ein Kugelventil sein, bei dem die Kugel zum Schließen des
Ventils durch den durch die Sogwirkung bewirkten Luftstrom durch das
Gerät angehoben
wird.
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Bei
geschlossenem Ventil liegt der axiale Abstand zwischen dem Austrittsende
des Durchgangs in dem zentralen Glied und der Kugel in der Größenordnung
von 52 mm.
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Das
Ventilmittel kann ein Verschlußglied
aufweisen, das durch Federmittel in einem offenen Zustand gehalten
wird.
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Zum
Herabsetzen der axialen Länge
des Ventilgehäuses
kann das Verschlußglied
ein Ventilkegel sein, der eine ebene Platte aufweist, die sich bei
Bewegung des Ventilkegels zwischen seiner Schließ- und seiner Offenstellung
dem Austrittsende des zentralen Kanals nähert und sich von ihm entfernt.
Bei dieser Anordnung liegt der Abstand zwischen der Platte und dem
Austrittsende des zentralen Kanals bei geschlossenem Ventil im typischen Fall
in der Größenordnung
von 4 mm.
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Der
Durchgang, der die in einer späteren Trennstufe
abgetrennten Partikel durch das zentrale Glied führt, kann stattdessen mit einem
die Partikel aufsammelnden Gebiet in Verbindung stehen, das von
dem die Partikel aufsammelnden Gebiet der ersten Stufe getrennt
ist, so daß die
in der ersten Stufe abgetrennten Partikel getrennt von den in der
späteren
Stufe des vielstufigen Separators abgetrennten Partikeln aufgesammelt
werden.
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Bei
einer solchen Anordnung kann das getrennte, die Partikel aufsammelnde
Gebiet durch ein zentral zur Kammer vom unteren Ende der zentralen Kammer
in Richtung auf ihr fernes Ende verlaufendes und sich dichtend an
dieses anlegendes rohrförmiges
Glied gebildet werden, um dadurch mit der Wand des fernen Endes
der Kammer ein ringförmiges
Gebiet zu bilden, das das die Partikel aufsammelnde Gebiet der ersten
Stufe und ein getrenntes inneres Gebiet zum Aufsammeln der Partikel
von der späteren
Stufe darstellt.
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Das
rohrförmige
Glied kann von der Stirnwand der Kammer abtrennbar sein.
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Auf
jeden Fall kann die zylinderförmige
Kammer in zwei Teilen ausgebildet werden, ein erstes Teil, das ein
die zentrale Kammer umschließendes zylinderförmiges Gebiet
ist, das axial im wesentlichen genauso weit wie das zentrale Glied
läuft,
und ein zweites Teil, das zum Bilden einer Umschließung in
axialer Ausrichtung mit dem ersten Teil dichtend mit diesem verbunden
sein kann und ein geschlossenes Ende aufweist, das zum Ausbilden
der getrennten Staub aufsammelnden Kammer durch das freie Ende des
rohrförmigen
Gliedes erfaßt
wird.
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Bei
jeder bisher betrachteten Ausführung des
Gerätes
verläuft
zweckmäßig ein
Durchgang durch das zentrale Glied von den Öffnungen in dessen Wand zu
einem Eingang in einer einen Teil einer zweiten Trennstufe bildenden
zweiten zylinderförmigen
Kammer, durch die Luft und sämtliche
in dieser verbleibenden Partikel von der ersten Stufe zum Eingang
der zweiten Stufe durchlaufen. Selbstverständlich liegt die zweite zylinderförmige Kammer
strömungsunterhalb
der ersten Kammer und im typischen Fall jenseits des einen Endes
der ersten Kammer, abgelegen von dem Staub aufsammelnden Gebiet
der letzteren.
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Vorzugsweise
bewirkt der Eingang in die zweite zylinderförmige Kammer einen tangentialen Eintritt
der Luft in die Kammer, und diese weist ein hohles zentrales Glied
auf, das axial zu ihr über
mindestens einen Teil ihrer Länge
von ihrem von der ersten Kammer am weitesten abgelegenen Ende verläuft.
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Das
freie Ende des hohlen zentralen Gliedes kann mindestens eine Öffnung aufweisen
zum Bilden eines Auslasses für
Luft und sämtliche
verbleibenden Partikel zum Austreten aus der zweiten Kammer. Alternativ
ist das freie Ende des hohlen zentralen Gliedes geschlossen, aber
die Wand des zentralen Gliedes weist Öffnungen auf, durch die Luft
und sämtliche
verbleibenden Partikel aus der zweiten Kammer austreten können.
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Das
zentrale Glied in der zweiten Kammer weist zweckmäßig eine
Einrichtung zum Ausbilden eines Luftwirbels für die in die zweite Kammer
eintretende Luft auf.
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Der
Eingang zur zweiten Kammer befindet sich vorzugsweise in der Nähe ihres
von der ersten Kammer am weitesten abgelegenen Endes.
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Ein
schraubenförmiger
Flansch kann vorgesehen sein und aus dem zentralen Glied herausstehen
und damit bewirken, daß die
in der zweiten Kammer umlaufende Luft bei ihrem Weg vom einen zum anderen
Ende der Kammer eine schraubenförmige Bahn
beschreibt. Der schraubenförmige
Flansch kann weniger als eine voll ständige Windung, eine vollständige Windung,
mehr als eine Windung oder mehrere vollständige Windungen aufweisen.
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Eine
drehbare Turbine kann in der zweiten Kammer zwecks Drehung um die
Kammerachse angeordnet werden, und die Turbinenblätter sind
gegenüber
dem Eingang in der zweiten Kammer ausgerichtet, so daß der eintretende
tangentiale Luftstrom ihre Drehung bewirkt. Die Turbine umfaßt mindestens
zwei Abschnitte, die in einem axialen Abstand zu den Blättern eines
Abschnitts und nicht in Phase mit denen des anderen Abschnitts liegen.
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Die
Turbine kann an dem hohlen zentralen Glied befestigt sein. Dieses
ist in der zweiten Kammer drehbar und dreht sich mit der Turbine.
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Die
besagte zweite Kammer weist vorzugsweise ein erstes, allgemein zylinderförmiges und
ein von diesem axial ausgehendes zweites Gebiet auf, das kegelstumpfförmig ist
und dessen Durchmesser ausgehend von dem des zylinderförmigen Gebiets
in einer Richtung weg von diesem fortschreitend abnimmt. Der eingeschlossene
Winkel des Konus, von dem die kegelstumpfförmige Fläche einen Teil bildet, liegt
im typischen Fall im Bereich von 100 bis 140 Grad und beträgt vorzugsweise
120 Grad.
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Die
zweite Kammer enthält
vorzugsweise ein drittes Gebiet, das axial jenseits des ersten kegelstumpfförmigen Gebiets
verläuft,
das auch kegelstumpfförmig
ist, aber bei dem der Durchmesser mit axialem Abstand von dem zylinderförmigen Gebiet fortschreitend
langsamer als der Durchmesser des ersten kegelstumpfförmigen Gebiets
abnimmt.
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Das
Gerät kann
eine strömungsunterhalb der
zweiten Stufe angeordnete dritte Trennstufe aufweisen zum Abtrennen
jeglicher in dem von der zweiten zur dritten Stufe strömenden Luft
verbleibender Partikel.
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Im
typischen Fall steht der zentrale Durchgang der zweiten Stufe mit
der dritten Stufe in Verbindung und ermöglicht einen Luftstrom von
der zweiten Stufe in die dritte Stufe.
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Im
typischen Fall ist auch die dritte Stufe eine allgemein zylinderförmige Kammer,
und zweckmäßig tritt
Luft in die dritte Stufe allgemein zentral zu einem Ende der Kammer
ein, und die Kammer der dritten Stufe enthält ein hohles zentrales Glied
und einen ersten Auslaß in
der Wand des zentralen Gliedes und einen zweiten Auslaß in der
Wand der Kammer. Eine Ablenkfläche
ist vorzugsweise in der dritten Stufe vorgesehen und bewirkt, daß in die
Kammer eintretende Luft sich radial nach außen bewegt, so daß sämtliche
in dem Luftstrom verbleibenden Partikel radial vom Zentrum der Kammer
und axial vom ersten Auslaß in
einer Richtung zum Eintritt in den zweiten Auslaß wegbewegt werden.
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Die
Ablenkfläche
ist zweckmäßig ein
konisches unteres Ende des zentralen Gliedes in der dritten Stufe,
dessen Scheitel in Richtung auf den eintretenden Luftstrom zeigt.
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Zum
Bewirken einer Dreh- und Axialbewegung des Luftstroms durch die
dritte Stufe kann eine Schraubenlinie um das zentrale Glied verlaufen.
In diesem Fall liegt der zweite Auslaß zweckmäßig axial jenseits des Austrittsendes
der Schraubenlinie.
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Unabhängig von
den Merkmalen der Kammer der dritten Stufe umfaßt der erste Auslaß zweckmäßig eine
Vielzahl von kleinen Öffnungen
in der Wand des zentralen Gliedes in der dritten Stufe.
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In
einer bevorzugten Anordnung enthält
die dritte Stufe ein von der Turbine in der zweiten Stufe angetriebenes
hohles rotierendes zentrales Glied, um dem in die dritte Stufe eintretenden
Luftstrom eine Drehbewegung zu erteilen und um damit zu bewirken,
daß die
in der in die dritte Stufe eintretenden Luft enthaltenen Partikel
unter der Einwirkung einer Zentrifugalkraft nach außen wandern,
und ein zwei ter Auslaß ist
in der dritten Stufe angeordnet, um solche Partikel zwecks Rückführung zu
einer früheren
Abtrennstufe aufzusammeln, und ein erster Auslaß ist an dem Ende der Kammer
angeordnet, das entgegengesetzt zu dem Ende liegt, in das der Luftstrom eintritt,
so daß die
Luft nach ihrer Drehbewegung vor Verlassen der Kammer durch den
ersten Auslaß ihre Richtung ändern und
sich axial durch die Kammer bewegen muß.
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Unabhängig davon,
ob ein rotierendes Glied vorgesehen ist oder nicht, steht der zweite
Auslaß vorzugsweise über einen
Durchgang mit einem zweiten Einlaß in der Wand der Kammer der
zweiten Stufe in Verbindung, und vorzugsweise bewirkt dieser zweite
Auslaß in
der Wand der zweiten Stufe, daß der Eintritt
der Luft in die Kammer der zweiten Stufe tangential zu der Kammer
und in der gleichen Richtung erfolgt, wie die Luft bereits in der
Kammer der zweiten Stufe rotiert. In der Praxis wurde gefunden,
daß die
Drehung der Luft in der zweiten Kammer am zweiten Einlaß, der mit
Luft aus der dritten Kammer gespeist wird, eine Sogwirkung erzeugt.
Diese ist mindestens genauso groß wie die Sogwirkung am ersten
Auslaß in
der dritten Stufe.
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Bei
sämtlichen
Ausführungsformen
der dritten Stufe umschließt
eine Öffnungen
aufweisende Kappe oder ein Netz vorzugsweise mindestens einen Teil
des zentralen Gliedes in der dritten Stufe. Damit wird für durch
diese abgelenkte Partikel die Möglichkeit
herabgesetzt, zum Verlassen der dritten Stufe über den ersten Auslaß zurückzukehren.
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In
dem oder in jedem Partikel aufsammelnden Gebiet können Höhendetektormittel
angeordnet werden zum Auslösen
eines Alarms und/oder Beenden des Betriebs der den Sog bewirkenden
Vorrichtung für
den Fall, daß die
in dem Gebiet aufgesammelten Partikel ein vorgegebenes Volumen überschreiten.
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In
den beiliegenden Zeichnungen werden verschiedene Ausführungsformen
des Partikelseparatorgeräts
gezeigt und nun beschrieben. Die meisten dieser Ausführungsformen
sind erfindungsgemäß ausgebildet.
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In 1 bildet
ein durch einen Elektromotor angetriebenes Gebläse oder eine Turbine 10 am oberen
Ende des Durchgangs 12 eine Sogquelle und zieht vom Einlaßkanal 14 Luft
durch die verschiedenen Stufen des Gerätes. Dies wird nun beschrieben.
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Im
Fall eines Haushalt- oder eines gewerblichen Staubsaugers 14 wird
dieser an einen nichtgezeigten Schlauch angeschlossen. An seinem
abgelegenen Ende weist dieser einen nichtgezeigten Staubsammelkopf
bekannter Konstruktion auf. Der letzte Teil des Schlauches kann
in bekannter Weise steif sein.
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Im
Fall einer Vorrichtung zum Abtrennen von Partikeln aus Luft aus
einem Gerät,
wie in einem Labor oder in einer industriellen oder gewerblichen
Umgebung, wird der Einlaß 14 an
die Umschließung
angeschlossen, aus der mit Staub oder Partikeln beladene Luft abgezogen
werden soll.
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Ein
Filter 16, das zum Reinigen oder Auswechseln entfernbar
sein kann, wird unmittelbar vor der Sogquelle 10 angeordnet.
Bei einigen Ausführungsformen
kann dies in Anbetracht des sehr hohen Wirkungsgrades dieser Ausführungsformen
beim Entfernen von Partikeln aus der eintretenden Luft entfallen.
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Der
Einlaßkanal 14 führt Luft
in das obere Ende 18 einer zweiteiligen zylinderförmigen Kammer 20, 22 ein.
Die beiden Teile sind bei 24 abgedichtet miteinander verbunden.
Sie lassen sich jedoch trennen, damit aus dem Luftstrom aufgesammelte
Partikel entsorgt werden können.
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Aufgesammelt
werden Partikel aus einer ersten Trennstufe (was bei 20, 22 erfolgt)
in dem ringförmigen
Raum 26 am unteren Ende von 22. Dieser wird ausgebildet
durch ein mittiges, hohles, kegelstumpfförmiges Gehäuse 28, das zur dichtenden
Anlage an einer von dem ebenen, geschlossenen Ende 32 von 22 hochstehenden
kreisförmigen
Platte 30 mittig zu 20, 22 verläuft. Der
Raum innerhalb von 28 dient als zweites Partikel sammelndes
Gebiet zum Zurückhalten
der durch den Luftstrom in der noch zu beschreibenden zweiten Abtrennstufe
abgetrennten Partikel.
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Das
obere Ende von 20 ist bei 34 abgeschlossen, enthält aber
eine zentrale, kreisförmige Öffnung 36,
durch die eine kegelstumpfförmige
Verlängerung 38 einer
zweiten zylinderförmigen
Kammer 40 in Richtung nach unten durchtreten kann. Ein ringförmiger Raum 42 zwischen
der Wand der Öffnung 36 und
der Verlängerung 38 gestattet
der Luft das Verlassen von 20, 22 und das Eintreten
in eine Ringleitung 44, aus der sie über einen bei 46 gestrichelt
gezeichneten Durchgang zu einer Einlaßöffnung 48 am oberen
Ende der Kammer 40 gelangen kann.
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Der
Einlaß 48 leitet
Luft in den Innenraum von 40 in einer tangentialen Weise, ähnlich wie 14 Luft
in das Gebiet am oberen Ende von 20, 22 einleitet.
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Zentrisch
zu 18 verläuft
ein Kragen 50 axial nach unten in Richtung auf 20,
und der Innenraum des Kragens steht mit der Öffnung 36 im Ende 34 von 20 in
Verbindung. Der Kragen ist allgemein zylinderförmig und endet in einem teilweise
halbkugelförmigen
Dom 52, der nach unten verläuft und die kegelstumpfförmige Verlängerung 38 umschließt, wo diese bei 54 abgedichtet
verbunden ist. Ein Mantel 56, der auch im allgemeinen teilweise
halbkreisförmig
und an seinem unteren Ende offen ist, geht von der Verbindungsstelle 54 aus.
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Der
Dom 52 wird von einer großen Zahl von sehr kleinen Löchern 53 durchbrochen.
Der Mantel ist nicht durchbrochen.
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Im
Betrieb setzt der eintreffende tangentiale Luftstoß durch 18 eine
rotierende Luftmasse um 50 in Bewegung, die nur über die
Löcher 53 austreten kann,
die axial gegenüber
dem Gebiet, in das die Luft eingeleitet wird, versetzt sind. Dies
bewirkt, daß die rotierende
Luftmasse bei ihrer Rotation axial wandert und innerhalb 20, 22 einen
sogenannten Wirbelstrom auslöst
und Partikel, die schwerer als Luft sind, in Richtung auf die zylinderförmige Wand
der Kammer 20 geschleudert werden. Die Partikel wandern
axial mit dem Luftwirbel, und bei Anlangen in einer sich schraubenförmig nach
unten bewegenden Bahn neigen sie zu einem Weiterlauf in dieser Weise
axial nach unten in der Kammer 20, 22 durch den
Ringspalt zwischen dem Mantel 56 und dem Innenraum von 22.
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Sobald
sich die Partikel unter dem Mantel 56 befinden, besteht
für sie
selbst bei einer Durchwirbelung unterhalb des Mantels wenig Neigung
zu einem Zurückwandern
in der Kammer nach oben, und sie neigen zu einem Zusammenklumpen
in dem ringförmigen
Gebiet 26.
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Obwohl
die bei 18 eintretende Luft mit Partikeln schwerer als Luft beladen
sein kann (Staub, Haare, Grus und dergleichen, wie bei einem Staubsauger),
wird der Dreck dieser Partikel von der Luft vor deren Durchtritt
durch die Öffnungen 53 in
der umgedrehten Domkonstruktion 52 abgetrennt. Die damit
durch 42 und über 44, 46 und 48 in
das obere Ende der zweiten Abtrennstufe eintretende Luft ist damit
gegenüber
der bei 14 eintretenden Luft im wesentlichen frei von Partikeln.
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Wie
bereits erwähnt
wurde, wird ein Sog an das obere Ende des Durchgangs 12 angelegt,
der von einem hohlen, allgemein zylinderförmigen Gehäuse 58 gebildet wird,
das axial zu der zylinderförmigen
Kammer 40 verläuft
und in der Nähe
ihres unteren Endes endet.
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Das
untere Ende des Gehäuses 58 ist
bei 60 geschlossen. Um dieses geschlossene Ende herum wird
die Wand von 58 jedoch mit einer großen Anzahl von kleinen Löchern 62 durchbrochen,
so daß der
bei 12 angelegte Sog bewirkt, daß die Luft innerhalb von 40 in
den Innenraum von 58 gesaugt wird und axial durch diesen
in Richtung nach oben durchtritt.
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Dieser
Sog bewirkt ein Hereinziehen der Luft durch 48 aus 44,
und damit wird ein Luftstrom durch die Kammern und den Durchgang 46 vom
Einlaß 14 zur
Sogvorrichtung 10 aufgebaut. Die letztere enthält einen
Auslaß,
durch den die dem Gerät
entnommene Luft zur Atmosphäre
austreten kann.
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Die
Außenfläche des
oberen Endes des Gehäuses 58 ist
kegelstumpfförmig,
und damit wird in Kombination mit der tangential einströmenden Luft eine
im Gehäuse 58 rotierende
Luftmasse erzeugt, die, da sie vor Verlassen durch die Löcher 62 im Gehäuse 40 axial
nach unten strömen
muß, zu
einem Luftwirbel wird, der beim Erreichen des unteren Endes des
zylinderförmigen
Gebiets von 50 aufgrund der plötzlichen kegelstumpfförmigen Verminderung im
inneren Querschnitt 40, wie es mit 64 bezeichnet wird,
beschleunigt. Die Beschleunigung erhöht die auf die Partikel, die
im Vergleich mit Luftmolekülen schwerer
als Luftpartikel sind, einwirkenden Zentrifugalkräfte und
bedingt damit, daß diese
Partikel auf ihrer schraubenförmigen
Bewegung aufgrund des kegelstumpfförmigen Querschnitts des Innenraums
der Verlängerung 38 der
Kammer 40 nach unten beschleunigt werden.
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Die
Partikel bewegen sich schraubenförmig nach
unten in den Innenraum 66 des Gehäuses 28, in dem sie
verbleiben.
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Bei
ausreichend hohem Luftstrom durch 40 strömt der rotierende
und sich axial nach unten bewegende Luftwirbel im wesentlichen an
den Öffnungen 62 in
der Wand von 58 vorbei und setzt die schraubenförmige Abwärtsbewegung
unter Mitführung
der Partikel in dem sich schraubenförmig bewegenden Luftstrom fort.
An einem bestimmten Punkt bedingen die Auswirkungen des geschlossenen
Endes 30 und des sich vergrößernden Querschnitts des Gehäuses 28 eine
Umkehr der rotierenden Luftmasse, und diese beginnt zentrisch zu
der Abwärtsspirale der
durch 38 und 28 durchtretenden Luft eine Aufwärtsbewegung.
Hierzu sind die plötzliche
Verzögerung
und Beschleunigung der Luftmoleküle
bei ihrer Richtungsänderung
im allgemeinen zu plötzlich,
um in dem Luftstrom vorhandene Partikel, die schwerer als Luftpartikel
sind, der gekürmmten
Bahn der Luft folgen zu lassen, und diese Partikel werden damit vom
Luftstrom abgetrennt und bleiben in 28 eingeschlossen.
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Die
beiden auf diese Weise erreichten Trennstufen bewirken, daß im wesentlichen
sämtliche
Partikel, die schwerer als Luftpartikel sind, in 26 oder 28 bleiben
und größtenteils
partikelfreie Luft durch 12 und 10 austritt.
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Eine
verbesserte Trennung läßt sich
in der ersten Stufe durch Ausbildung eines Ringflanschs 68 um
den Kragen 50 an der Verbindungsstelle zwischen dem ge lochten
und dem ungelochten Wandabschnitt erreichen. Dies dient zum Beschleunigen
der rotierenden Luftmasse, gerade bevor diese das gelochte Gebiet 52 erreicht,
und damit werden sämtliche
Partikel, die schwerer als Luft sind, zu einer radialen Wanderung
weiter weg vom Kragen gezwungen.
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Diese
Wirkung wird durch Vergrößern des Umfangs
des Flansches 68 in axialer Weise zum Ausbilden einer zylinderförmigen Lippe 70,
die in der Bewegungsrichtung des Luftwirbels in der Kammer 20, 22 verläuft, weiter
verstärkt.
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Im
typischen Fall liegt der Durchmesser des Kragens 50 im
Bereich von 5 bis 8 cm, und das Radialmaß des Flanschs liegt im Bereich
von 1 cm, und die Lippe kann vom Flansch ausgehend axial eine Strecke
in der Größenordnung
von 1 cm verlaufen.
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Der
Separator kann zum Trennen von Partikeln von Luft, die auch Flüssigkeitströpfchen,
wie Wasser, enthalten kann, verwendet werden. Die Gegenwart des
Flanschs 68 und der Lippe 70 verhindert das Risiko
eines Mitziehens von Flüssigkeitströpfchen in
der über
die Löcher 52 austretenden
Luft, da sie wie sämtliche
Partikel, die schwerer als Luft sind, zum Annehmen einer hohen Drehgeschwindigkeit gezwungen
werden und dann um den Flansch 68 herum laufen und damit
durch Zentrifugalkraft sogar noch weiter von den Innengebieten der
Kammer 20, 22 enternt werden.
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2 zeigt
einen alternativen Separator mit zwei Stufen, bei dem der Luftstrom
in einer ähnlichen Weise
wie bei 1 vom Einlaß 14 zur Sogvorrichtung 10 bewerkstellig
wird und bei der die gleichen Bezugszeichen zum Bezeichnen von bei
beiden Ausführungsformen
gleichen Teilen verwendet werden.
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Der
hauptsächliche
betriebliche Unterschied liegt im Verkürzen der Länge des Gehäuses 58 und dem Entfernen
des geschlossenen Endes 60 und der Öffnungen 62. Das untere
Ende von 58 ist nun bei 59 offen.
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Zweitens
konvergiert nun die kegelstumpfförmige
Verlängerung 38 des
Gehäuses 40 stärker unter
Bildung eines einen kleinen Durchmesser aufweisenden Halses 39,
unter dem die Verlängerung ihre
kegelstumpfförmige
Gestalt unter Ausbildung eines trompetenartigen Endes 41,
das in einen zylinderförmigen
Gebiet 43 ausläuft,
umkehrt. Von unterhalb 43, obwohl es als solches nicht
gezeigt wird, kann die zwei Kammern aufweisende Gestaltung von 1 verwendet
werden, so daß die
Partikel aus 43 in ein Gebiet 66 und die von außerhalb
des Mantels 56 in ein ringförmiges Gebiet 26 fallen.
Gemäß der Darstellung
kann eine einzige Kammer oder ein Ventil verwendet werden. Gemäß der Darstellung
ist das untere Ende von 43 als ein Käfig 45 für eine ein
geringes Gewicht aufweisende Kugel 47 ausgebildet, die
bei Vorhandensein eines Luftstroms zum Abschließen des unteren Endes von 43,
wie es gestrichelt gezeigt wird, nach oben gezogen wird. Die Verbindung
zwischen 43 und 45 weist unter Ausbildung eines
Ventilsitzes einen verringerten Durchmesser auf. Das untere Ende
von 45 ist zum Halten der Kugel teilweise verengt.
-
In 2 wird
auch ein Mikroschalter 72 mit einem Betätigerarm 74 gezeigt
derart, daß,
falls das Partikelmaterial in der Kammer 20, 22 hoch
genug zum Anheben des Arms 74 steht, der Schalter betätigt und
ein (hör-
oder sichtbarer oder hör-
und sichtbarer – nichtgezeigter)
Alarm ausgelöst
und/oder die Energiezufuhr zur Sogquelle 10 (zum Beispiel
Strom zum Gebläsemotor)
zum Verhindern eines weiteren Betriebs bis zum Leeren der Kammer 20, 22 abgeschaltet
wird.
-
Der
Höhenmeßschalter
kann auf Wunsch in die Ausführungsform
nach 1 eingebaut oder einer kann in dem Raum 66 und
ein anderer in dem Raum 26 oder einer in dem Raum, der
nach der Erfahrung zuerst gefüllt
ist, eingebaut werden. Im allgemeinen ist dies das ringförmige Gebiet 26.
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In
der Kammer 40 wird eine bessere Trennung erreicht, falls
das Gehäuse 58 verlängert wird und
sich verjüngend
in das obere Ende von 38 hineinragt, wie dies in 2A bei 58' gezeigt wird.
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3 zeigt
einen weiteren alternativen, zwei Stufen aufweisenden Separator ähnlich dem
nach 1 (und zu diesem Zweck werden bei Richtigkeit die
gleichen Bezugszeichen verwendet), bei dem ein Ventil eingebaut
ist, wie bei 2, bei dem aber eine andere
Ventilbauart als bei 2 verwendet wird. In 4 wird
das Ventil in größerer Ausführlichkeit
gezeigt. Am unteren Ende eines Schaftes 76 weist es einen
konischen Ventilkegel 74 und an dessen oberem Ende eine
Kappe 78 auf. Ein Ventilsitz 80 hält einen
O-Ring 82, gegen den die konische Fläche des Ventilkegels 74 zum
Schließen
des Ventils gedrückt wird,
sobald der Luftstrom durch das Gerät eingerichtet ist. Der Schaft 76 tritt
durch den Ventilkegel durch und wird in einer Führung 82 in einem
Querglied 84, das über
dem offenen unteren Ende des Gehäuses 45 verläuft, aufgenommen.
Das Querglied 84 und die Führung 82 werden in
der Teilansicht von 4A gezeigt.
-
Während des
Betriebs können
Partikel durch das offene Ende des Rohrs 38 nach unten
durchtreten und bleiben bis zur Beendigung des Luftstroms oberhalb
des Ventilkegels 74, worauf dieser nach unten fällt und
die Partikel an seiner konischen Oberfläche vorbei und durch das Querglied 84 in
die gemeinsame Kammer 22 fallen können.
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Eine
nichtgezeigte Feder kann zwischen der konischen Oberfläche 74 und
dem oberen Ende der Umschließung 86 oder
zwischen der Tasse 78 und dem Ende 86 eingepaßt werden,
so daß beim
Abfallen des Luftstroms das Kegelventil unter der Einwirkung der
Feder öffnet.
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5 zeigt
eine Anordnung ähnlich
der nach 1, und ähnliche Bezugszeichen sind
zum Bezeichnen ähnlicher
Bauteile insgesamt verwendet worden. Partikel werden in zwei Kammern
wie bei 1 gesammelt, so daß kein Bedarf
an einem Ventil von der in den 2 bis 4 gezeigten
Art besteht, obwohl es einleuchtet, daß ein Mischen der getrennten
Partikel in der Kammer 66 mit der in der kegelstumpfförmigen Wirbeltrennstufe 38 umlaufenden Luft
besser vermieden würde,
wenn zwischen 38 und 66 ein Ventil vorgesehen
würde.
-
Der
Hauptunterschied zwischen den 5 und 1 liegt
in der Anordnung einer das zentrale hohle Glied 58, das
in der in der Kammer 40 aufgenommenen zweiten Trennstufe
untergebracht ist, umschließenden
schraubenförmigen
Leitfläche 88. Dies
verhindert, daß die
in die Kammer 40 eintretende Luft in gerader Linie zu den Öffnungen 62 am
unteren Ende von 58 strömt
und den Luftstrom zwingt, weiter eine Kreisbahn zu beschreiben,
obwohl er axial weiter entlang den Windungen der Schraube strömt. Dies
führt Zentrifugalkräfte in die
rotierende Luftmasse und damit auch in Partikel ein, die in diesem
Luftstrom schwerer als Luft sind. Diese werden daher in die radialen
Außengebiete
der vom Luftstrom beschriebenen schraubenförmigen Bahn wandern und weniger
wahrscheinlich von der durch die Öffnungen 62 radial
nach innen strömenden
Luft gefangen werden und können
damit unter der von 10 ausgeübten Sogkraft aus der Kammer
austreten.
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6 zeigt
eine Abwandlung von 2, in der das untere Ende 60 des
Rohrs 58 in der zweiten Stufe abgeschlossen und der Austritt
der Luft aus der Kammer durch eine große Zahl von kleinen Öffnungen 62 in
der Wand des Rohrs zugelassen wird, wie sie bei der in den 1 und 5 gezeigten
Ausführungsform
vorgesehen sind. Die Anordnung zieht ihren Nutzen aus der Einfachheit
der einzigen die Partikel aufsammelnden Kammer, verlangt deshalb
aber den Zusatz eines in Verbindung mit 2 beschriebenen
Ventils, und ein die Höhe
messender Mikroschalter 72 wird auch im Zusammenwirken
mit der Kammer gezeigt.
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7 zeigt,
wie die schraubenförmige
Leitfläche
von 5 mit der Einfachheit der einzigen Kammer und
der verbesserten Trennung in der zweiten Stufe zusammengeführt werden
kann, die mit der in Verbindung mit 2 beschriebenen,
einen Hals aufweisenden kegelstumpfförmigen Wirbeltrennkammer 38, 41 zusammenwirkt.
Hiermit wird für
eine vorgegebene Aufteilung zwischen Luftstrom und Partikelgröße eine
weitere Gesamtverbesserung in der Partikelabtrennung erreicht. Wie
zuvor werden mit früheren
Ausführungsformen
gemeinsame Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie sie
in früheren
Figuren verwendet wurden.
-
Die 8 und 9 zeigen,
wie die Konstruktionen nach 6 bzw. 7 zum
weiteren Verbessern der Abtrennung in der zweiten Stufe abgewandelt
werden können.
In jedem Fall wird das ortsfeste Rohr 58 durch ein zwecks
Drehung um seine Mittelachse durch ein Lager 92 in der
oberen Stirnwand des Gehäuses 40 gehaltenes
drehbares Rohr 90 ersetzt. Angeordnet in allgemeiner Ausrichtung mit
dem Lufteinlaß 48 und
befestigt an dem Rohr 90 befindet sich eine aus zwei Elementen
bestehende Turbine 94, 96, obwohl es einleuchtet,
daß ein
einziges Turbinenelement, wie das Element 94 oder 96, anstelle
der aus den beiden Elementen bestehenden Anordnung verwendet werden
kann. Bei Verwendung der beiden Elemente wird das eine mit seinen Blättern außer Phase
gegenüber
denen in dem anderen Element verwendet, so daß die Zahl der Turbinenblätter, auf
die der eintreffende Luftstrom einwirkt, wirksam verdoppelt wird.
Dies erhöht
die Drehzahl.
-
Wegen
der Verbindung mit 90 bewirkt die Drehung der Turbine(n)
ein Drehen von 90. Die in die Kammer eintretende Luft wird
auch zum Drehen mit der Turbine (den Turbinen) gezwungen, bevor
sie ihren Weg nach unten im Innenraum der Kammer 40 zum
Austritt durch die Öffnungen 62 in
der Wand des Rohrs 90 beginnen kann. Die Drehung des Rohrs 90 unterstützt auch
das Halten der Luft in der Nähe
der Oberfläche
des in einer ähnlichen
Weise sich drehenden Rohrs, so daß die Zentrifugalkräfte bei
Partikeln, die schwerer als Luft sind, in dem Sog aktiv werden, der
durch den Luftstrom durch die Kammer 40 während seiner
Abwärtswanderung
in der Kammer ausgelöst
wird.
-
Dies
unterstützt
seinerseits das Abtrennen von im Luftstrom verbleibenden Partikeln
von der Luft, die nahe am Boden der Kammer ihre Richtung ändert, um
praktisch partikelfrei durch die Öffnungen 62 auszutreten.
Abgetrennte Partikel drehen sich weiter in der Kammer nahe an deren
Wand, bis sie durch die radial im Durchmesser abnehmenden Gebiete
von 64 und 38 beschleunigt werden, wo sie durch
die Ventilanordnung in die gemeinsame Kammer 22, wie dies
zuvor beschrieben wurde, eintreten.
-
Die
Anordnung von 9 unterscheidet sich von der
nach 8 durch den Einschluß der schraubenförigen Leitfläche 88,
die an dem drehbaren Rohr 90 in einer ihrer Befestigung
an dem ortsfesten Rohr 58 ähnlichen Weise befestigt ist.
Bei Drehung des Rohrs 90 wird sich die schraubenförmige Leitfläche jedoch
in ähnlicher
Weise drehen und etwa wie ein Schraubenförderer wirken und die eintretende
Luft und die Partikel weiter durch die Kammer 40 drehen und
axial bewegen.
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In
der Praxis ist der Abtennwirkungsgrad der Ausführungsform nach 9 etwas
besser als der der Ausführungsform
nach 8.
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Obwohl
eine Darstellung fehlt, kann ein die Höhe messender Schalter, wie 72, 74 bei
den in den 5, 6, 8 oder 9 gezeigten
Anordnungen, verwendet werden.
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8 zeigt
auch schematisch, wie die Halsform des in 2 gezeigten
Luftwirbelrohrs anstelle des in 1 gezeigten
einfachen kegelstumpfförmigen
Rohrs verwendet werden kann, und es leuchtet ein, daß beide
Rohrformen in der zweiten Stufe jeder der verschiedenen, in den
Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen
verwendet werden können.
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Eine
weitere Verbesserung im Abtrennwirkungsgrad, die aber keine rotierenden
Teile enthält, wird
in 10 gezeigt. Diese Ausführungsform enthält in einer
Verlängerung 92 der
Kammer 40 eine dritte Abtrennstufe. Diese Anordnung stützt sich
auf die in 7 gezeigte Anordnung, bei der
das zentrale hohle Rohr 58 axial zu der Kammer 40 verläuft und eine
schraubenförmige
Leitfläche 88 trägt. Das
obere Ende der Kammer 40 wird durch eine Wand 94 verschlossen,
von der das Rohr 58 ausgeht. Die Wand ist zwecks Verbindung
mit dem Innenraum des Rohrs 58 gelocht, so daß wie in 7 in 58 eintretende
Luft im Innenraum 12 axial nach oben strömen und
in die den Sog bewirkende Vorrichtung 10 eintreten kann.
-
Bei
der Ausführungsform
nach 10 tritt der das obere Ende des Rohrs 58 verlassende
Luftstrom nun in die Kammer 96 in der Verlängerung 92 ein,
und zentrisch zu der Kammer verläuft
ein langgestrecktes zylinderförmiges
Glied 98, des sen unteres Ende bei 100 konisch
ausgebildet ist und mit dem Scheitel des Konus in Richtung auf den
von 58 eintretenden Luftstrom zeigt. Der Konuswinkel und
der Durchmesser von 98 sind so gewählt, daß die eintretende Luft radial
abgelenkt wird, so daß sämtliche
in dem Luftstrom vorhandenen Partikel, die schwerer als Luft sind,
auch radial nach auswärts
versetzt werden.
-
Um
das Glied 98 verläuft
eine schraubenförmige
Leitfläche 102,
die gemäß der Darstellung
entgegengesetzt zu der Leitfläche 88 gerichtet
ist.
-
Die
Sogquelle 10 steht mit dem oberen Ende der Kammer 96 über eine Öffnung 104 in
Verbindung, so daß die
aus 58 in 96 eintretende Luft im allgemeinen in
der durch die schraubenförmige
Leitfläche 102 bestimmten
schraubenförmigen
Bahn nach oben strömen
muß, bevor
sie über 104 in
Richtung auf 10 austreten kann. Hierbei wird die der aufsteigenden Luftmasse
erteilte Drehung bewirken, daß die
Partikel, die schwerer als Luft sind, in die radial außenliegenden
Gebiete der Windungen der Schraube wandern.
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Um
das Glied 98 verläuft
eine schraubenförmige
Leitfläche 102.
Gemäß der Darstellung
ist sie entgegengesetzt zu der Leitfläche 88 gewendelt.
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Die
Saugquelle 10 ist mit dem oberen Ende der Kammer 96 über eine Öffnung 104 verbunden,
so daß die
in 96 aus 58 eintretende Luft im allgemeinen den
von der schraubenförmigen
Leitfläche 102 bestimmten
schraubenförmigen
Weg nach oben gehen muß,
bevor sie über 104 in
Richtung auf 10 austreten kann. Hierbei bewirkt die der
aufsteigenden Luftmasse erteilte Drehung, daß Partikel, die schwerer als Luft
sind, in Richtung auf die radial außenliegenden Gebiete der Windungen
der Schraube wandern.
-
Die
Schraube wird von einer zylinderförmigen Ummantelung 106 mit
einer sehr großen
Anzahl von kleinen Öffnungen 108 umschlossen,
durch die Luft und Partikel in das ringförmige Gebiet 110 zwischen
der Ummantelung 106 und der Innenseite der Wand der Kammer 92 eintreten
können.
-
Ein
Rückweg
für die
Partikel tragende Luft aus diesem Ringraum wird über einen Durchgang 112 für einen
tangentialen Austritt in das obere Gebiet der Kammer 40 im
allgemeinen gegenüber
dem tangentialen Einlaß 48 geschaffen,
durch den die Partikel tragende Luft aus der ersten Stufe eintritt, wobei
der Luftstrom aus 112 in den durch 48 einströmenden rotierenden
Luftstrom eintritt, der in der gleichen Richtung wie in 40 rotiert.
-
Durch
die Löcher 108 eintretende
Partikel neigen nicht zu einer Rückkehr
durch diese, so daß sie
nach einer Abtrennung von dem in der Schraube innerhalb der Ummantelung
rotierenden Luftstrom zu einer Wanderung durch den Durchgang 112 zum
Vermischen mit den Partikeln am oberen Ende von 40 neigen,
wo sie durch die Einwirkung des gemäß der vorhergehenden Beschreibung
in 40 aufrechterhaltenen Luftwirbels abgetrennt werden.
-
Das
zentrale Glied 98 ist an der Schraube 102 befestigt,
die ihrerseits in der Ummantelung 106 befestigt ist, die
ihrerseits an ihren beiden Enden an dem oberen und dem unteren Ende
der Verlängerung 92 befestigt
ist.
-
Die 11, 12 und 3 zeigen,
wie die Turbinenanordnungen der 8 und 9 zum Zuleiten
von Luft und verbleibenden Partikeln in eine dreistufige Trenneinheit
abgeändert
werden können, die ähnlich wie
die in 10 gezeigte ist oder ein einfacher
Hohlraum 114 mit einem Rückführungsweg 112 gemäß der Beschreibung
in Bezug auf 10 sein kann mit einem zentralen
hohlen ablenkenden Sammler 116 mit einer zylinderförmigen Hülle 118 mit einer
sehr großen
Anzahl von kleinen Öffnungen
in deren Wand und einem konischen geschlossenen unteren Ende 120,
das in der gleichen Weise wie das konische untere Ende 100 des
zentralen Gliedes 98 in 10 wirkt.
-
In
den 11 bis 13 wird
die gelochte halbkreisförmige
Hülle 52 der
vorhergehenden Ausführungsformen
nun als eine hohle kegelstumpfförmige
Hülle 52' gezeigt, die
auch mit Lochungen 53 ausgebildet ist, durch die Luft und
kleine Partikel durchtreten können.
Gemeinsam mit der halbkreisförmigen Hülle 52 wird
die Grö ße der durch
die Lochungen in der Wand der Hülle
gebildeten Öffnungen
so gewählt, daß allgemein
Partikel über
einer vorgegebenen Größe zurückgehalten
werden, um sie an einem Eintritt in das Gebiet 44 zu hindern.
Im Fall einer Anordnung mit einer einzigen Kammer wie bei 10 werden die
größeren Partikel
in der Kammer 22 und bei einer Anordnung mit zwei Kammern,
wie es in 1 gezeigt wird, in deren Außengebiet 26 gesammelt.
-
Zum
Darstellen des unteren Endes von 38 wird die Hülle 52' in der gleichen
Weise wie bei der halbkreisförmigen
Hülle 52 in
den früheren
Figuren aufgeschnitten dargestellt.
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Gemäß der Darstellung
in 11 kann der untere Teil 122 des rohrförmigen Gliedes 58 zum
Verhindern eines Mitdrehens vom oberen Ende, an dem die Turbinenabschnitte
befestigt sind, getrennt sein und kann von einer eine Öffnung 126 aufweisenden kreisförmigen Platte 124 an
seiner Stelle gehalten werden (siehe die Teilaufsicht in 11A).
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13 zeigt,
wie dem durch die hohle Kappe 128 in 96 eintretenden
Luftstrom eine radiale und kreisförmige Bewegung erteilt werden
kann. Die Kappe 128 ist an dem oberen Ende des Rohrs 58 befestigt
und dreht sich mit diesem.
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Die
Wand der Kappe wird durch mehrere Fenster, wie sie bei 130 gezeigt
werden, geöffnet. Während der
Drehung der Kappe um ihre Achse verläßt Luft die Fenster mit einer
Radial- und Drehbewegung in der Richtung, in der sich die Kappe
dreht.
-
Eine
zylinderförmige
Ummantelung 132, die ortsfest ist und vom oberen zum unteren
Ende der Kammer 114 verläuft, weist eine große Zahl
von Öffnungen
wie 134 auf, durch die Partikel und Luft durchtreten können. Zum
Ermöglichen
eines Weiterströmens
zur Sogquelle 10 muß die
Luft jenseits der Ummantelung ihre Richtung umkehren und über andere
der Öffnungen 134 zurückkehren,
um über
die zentrale Öffnung
im oberen Ende der Kammer 114 und durch den Durchgang 136 zur
Sogquelle 10 zu gelangen. Hierbei neigen Partikel, die
schwerer als Luft sind, dazu, außerhalb der Ummantelung zu
verbleiben und in dem über
den Durchgang 112 zur zweiten Stufe zurückkehrenden Luftstrom aufgesammelt
zu werden.
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Durch
Verwendung der rotierenden Kappe 128 erübrigt sich die Notwendigkeit
der Hülle 118 der 11 und 12.
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Im
Fall der Ausführungsformen
nach den 11, 12 und 13 weisen
der Durchgang 112 und die Öffnungen, durch die er mit 114 und 40 verbunden
ist, im typischen Fall einen Durchmesser von 32 mm auf, der Winkel
des Konus 120 beträgt (bei
Verwendung) 160 Grad, der Durchmesser der Löcher liegt
im Bereich von 2 bis 2,5 mm, der Spalt zwischen dem geschlossenen
Ende 60 und der kegelstumpfförmigen Oberfläche 64 liegt
im Bereich von 3 mm bis 18 mm und hängt von dem Durchmesser der
Kammer 40 ab, der im typischen Fall im Bereich von 65 bis
80 mm liegt. Der genannte Spalt und der Hals des Rohrs 38 widersetzen
sich beide der Rückströmung des
sekundären
Luftwirbels, und der Durchmesser des den Hals aufweisenden Gebiets liegt
im Bereich von 10 mm bis 18 mm.
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Obwohl
die Löcher 108 gemäß der Darstellung
in 13 nur über
den unteren Teil der Ummantelung 106 verlaufen, können sie
und sind sie vorzugsweise gemäß der Darstellung
in 10 über dem
größten Teil
oder der gesamten Wand der Ummantelung vorgesehen, so daß jegliche
Luft, die aufgrund des Sogs bei 136 in einer axialen und
radialen Richtung eingesaugt wird, nicht zu einer Rückwanderung
durch die Löcher
neigt, die mit den Fenstern 130 in 128 in Deckung
liegen, sondern dazu, durch die Löcher nahe am oberen Ende der
Ummantelung nach innen zu strömen.
-
Es
sollte einleuchten, daß der
aus zwei Kammern bestehende Sammler nach 1 (mit oder ohne
ein Ventil oder eine andere, sich dem Mischen der Partikel in der
inneren Kammer mit Luft in dem ab- oder aufsteigenden Luftwirbel
in 38 widersetzenden Vorrichtung) in Verbindung mit irgendeiner
der in den 2 bis 13 gezeigten
Anordnungen der zweiten und/oder dritten Stufe verwendet werden kann.
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Es
sollte auch einleuchten, daß ein
Partikelhöhendetektor
und -schalter, wie sie in 2 gezeigt werden,
bei jeder der in jeder der Figuren (einschließlich 1) gezeigten
Anordnungen für
den Zweck verwendet werden können,
den Anwender mindestens auf die Tatsache hinzuweisen, daß die Kammer (oder
eine der beiden Kammern) voll ist und geleert werden muß, falls
nicht auch die Energiezufuhr zur Sogquelle unterbrochen wird.
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Es
sollte auch einleuchten, daß die
Anordnung nach 2 mit einer einzigen Kammer
und einem Ventil mit irgendeinem der in irgendeiner der Figuren
in den Zeichnungen gezeigten Separatoren der zweiten und/oder dritten
Stufe verwendet werden kann.
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Die
bisher in den Figuren gezeigten Anordnungen beziehen sich sämtlich auf
einen aufrechtstehenden, mit Unterdruck angetriebenen Luft/Partikelseparator,
wie einen aufrechtstehenden Staubsauger. Zum Herabsetzen der Gesamthöhe einer
solchen Vorrichtung können
eine oder mehrere der zweiten und dritten Stufen gegenüber der
in den 14 bis 17 gezeigten
ersten Stufe abgewinkel werden. Unter sämtlichen anderen Gesichtspunkten
arbeiten sie in der gleichen Weise wie bei Anordnung der Stufen
vertikal übereinander.
Es wurde Gelegenheit genommen zum Erläutern weiterer Abwandlungen
im Aufbau der in früheren
Figuren zuvor gezeigten zweiten und dritten Stufen.
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14 entspricht
der Anordnung nach 2 mit der Abwandlung nach 2A,
wobei das Ende des Luftwirbelrohrs 58 zwecks Eintritts
in das offene Ende des kegelstumpfförmigen Gebiets 38 gebogen
ist.
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15 entspricht 11 insoweit,
als Luft und in der Nähe
der Wand der dritten Kammer verbleibende Partikel zu einer Rückkehr über einen
Pfad 112 aufgrund der durch die rotierende Luftmasse in der
zweiten Stufe verursachten Druckabsenkung am anderen Ende des Pfades 112 neigen. 15 zeigt jedoch,
daß die
Turbine nach 11 weggelassen werden kann. 16 entspricht 12 insofern, als eine
Schraube in der zweiten Stufe, wenn auch ortsfest, vorgesehen ist
und in der zweiten Stufe keine Turbine vorgesehen ist.
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In
den 14 bis 16 wird
die gelochte Hülle 52" als von zylinderförmiger Gestalt
gezeigt, die damit keine erfindungsgemäßen Ausführungsformen sind, im Unterschied
zu den halbkreis- und kegelstumpfförmigen Ausgestaltungen in früheren Figuren
und in 17.
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Die 17 und 17A entsprechen den 13 und 13A.
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Obwohl
das in jeder der 2 und 6 bis 17 gezeigte
Ventil ein Kugelventil ist, kann es durch das in den 3 und 4 gezeigte
Ventil ersetzt werden, und dies kann im Fall der in den 14 bis 17 gezeigten
Anordnungen insofern ein Vorteil sein, als die Bewegung des Ventilschließglieds nicht
mehr 100 % vertikal ist, und eine Feder, die bei geschlossenem Ventil
zum Unterstützen
beim Öffnen des
Ventils bei Beendigung der Luftströmung zusammengedrückt wird,
kann erwünscht
sein.
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Selbstverständlich sollte
einleuchten, daß eine
Feder in die Kugelventilkonstruktion, obwohl diese nicht dargestellt
ist, eingebaut werden kann. Hierdurch wird das Öffnen eines solchen Ventils
positiver gestaltet, sei es in einem vertikal ausgerichteten Gerät oder in
einer nichtvertikalen Anordnung, wie sie in den 14 bis 17 gezeigt
wird.
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In
den 14 bis 17 bezeichnen
die Bezugszeichen mit den früheren
Figuren gemeinsame Teile.
-
18 zeigt
einen anderen Zyklon-Staubsauger (Separator) gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Gemäß der Darstellung
in 18 weist die Vorrichtung einen Saugeinlaß 210 auf,
der an einen Schlauch und eine Staub sammelnde Wand oder an eine
rotierende Bürstenanordnung
angeschlossen werden kann, wie sie im Boden eines aufrechtstehenden
Haushalts- oder Industriestaubsaugers angeordnet ist.
-
Der
Sogeinlaß tritt
tangential in eine allgemein mit 212 bezeichnete zylinderförmige Umschließung und
das obere Ende einer Staub und Schmutz sammelnden Trommel 214 ein.
Der untere Teil 214 ist im typischen Fall im Schiebesitz
bei 216 am oberen Gebiet 212 angeordnet und enthält einen
Handgriff 218. Wenn sie voll ist, wird die Trommel 214 vom oberen
Ende 212 gelöst
und geleert. Der Schiebesitz muß eine
gute abdichtende Verbindung zwischen 212 und 214 ausbilden,
oder eine getrennte Ringdichtung muß eingebaut werden.
-
Der
tangentiale Eintritt der Luftströmung
bewirkt, daß die
eintretende Luft um den Innenraum des zylinderförmigen Gebiets 212 umläuft, und
wegen der größeren Masse
der Staubpartikel gegenüber den
Luftpartikeln neigen im Luftstrom mitgezogener Staub und Schmutz
zu einem Wandern zu den Außenenden
des rotierenden Luftstroms und fallen in die Trommel 214,
während
verhältnismäßig staubfreie Luft
zu einer schraubenförmigen
Bewegung nach innen neigt und schließlich durch die zahlreichen Öffnungen
wie 220 in dem halbkreisförmigen Wandgebiet 222 des
axial zentrisch zu dem zylinderförmigen Gebiet 212 angeordneten
Glieds strömt.
-
Nach
dem Durchtritt durch die Löcher 220 steigt
der Luftstrom in den oberen zylinderförmigen Hohlraum 224,
aus dem er über
die Öffnung 226 austritt
und zu der Einlaßöffnung 228 am
oberen Ende einer konischen Kammer 230, in der die zweite
Stufe der Trennung erfolgt, geführt
wird.
-
Das
obere Ende 232 des konischen Gehäuses 230 ist selbst
zylinderförmig,
und der Einlaß 228 steht
tangential mit dem zylinderförmigen
Gebiet in der gleichen Weise wie der Einlaß 210 mit dem zylinderförmigen Gebiet 212 in
Verbindung.
-
Es
wird anerkannt, daß bei
Beginn des Ansteigens der Höhe
von Staub und Partikeln in der Trommel 214 für den rotierenden
Luftstrom im Gebiet 212 die Neigung bestehen könnte, Staub
und Partikel aus der Masse am Boden der Trommel 214 in den Luftstrom,
von dem sie durch die Zentrifugalkraft im oberen zylinderförmigen Gebiet 212 abgetrennt
wurden, zu ziehen. Zum Vermindern dieser Neigung ist eine halbkreisförmige Leitfläche 234 vorgesehen,
so daß nur
ein schmales ringförmiges
Gebiet 236 besteht, durch das Partikel und Staub aus dem
rotierenden Luftstrom im Gebiet 212 in die Trommel 214 fallen
können.
Die Leitfläche 234 dient
zum Trennen des rotierenden Luftstroms im Gebiet 212 vom Staub-
und Partikelgehalt der Trommel 214 und senkt das Risiko
des Hereinziehens von Staub und Partikeln in 14 in den
rotierenden Luftstrom in 212.
-
Die
halbkreisförmige
Oberfläche 222 geht
in die entgegengesetzt gekrümmte
halbkreisförmige Oberfläche der
Leitfläche 234 über, wo
sie beide an das untere Ende des konischen Gehäuses 230 angeschlossen
sind.
-
Das
letztere bildet damit die zentrale Stütze für die Leitfläche 234 und
für die
die Austrittsöffnungen 220 enthaltende
halbkreisförmige
Oberfläche 222.
-
Es
wird anerkannt, daß die
Gegenwart des unteren Endes des konischen Gehäuses 230 die beiden
halbkreisförmigen
Oberflächen 222 und 234 durchdringt
und damit unvollständig
macht.
-
Im
oberen zylinderförmigen
Gebiet 232 ist eine mit 238 bezeichnete und von
einer zentralen hohlen Achse 240 getragene Turbine angeordnet. Das
untere Ende der Achse 240 ist mit einer kegelstumpfförmigen Oberfläche 242 ausgebildet,
die für die
konische Kammer 230 als Luftwirbelstarter dient.
-
Die über die Öffnung 228 in
das zylinderförmige
Gebiet 232 eintretende Luft bewirkt ein Rotieren der Turbine,
und der durch den tangentialen Einlaß der Öffnung 228 ausgelöste und
in das zylinderförmige
Gebiet 32 eintretende rotierende Luftstrom bewirkt in an
sich bekannter Weise einen nach unten schraubenförmig verlaufenden Luftwirbel.
Von dem schraubenförmig
verlaufenden Luftstrom mitgezogener Staub und mitgezogene Partikel
neigen zu einem Absetzen am unteren Ende der konischen Kammer 230,
wo sie durch eine kreisförmige Öffnung 244 in eine sekundäre Sammelkammer 246 eintreten
nach einem ersten Umwälzen
um eine schraubenförmige Leitfläche 248 am
oberen Ende der sekundären Kammer 246.
-
Die
letztere ist in ihrer Gestalt auch konisch und komplementär zum konischen
Gehäuse 230 ausgebildet.
Der Innenraum der konischen sekundären Kammer 250 dient
zum Aufsammeln von Staub und Partikeln, die durch den in der konischen
Kammer 230 aufgebauten Luftwirbel abgetrennt wurden. Man
sieht aber, daß die
Wand der sekundären
Kammer 246 den Innenraum 250 vom ringförmigen Gebiet 252 trennt,
in dem der abgetrennte Staub- und Partikelinhalt aus der Primärluftstromkammer 212 aufgesammelt
wird.
-
Das
Zentrum der Schraube 48 stellt ein ebenes kreisförmiges Ende 254 in
einem kurzen Abstand unterhalb des vom Ende der konischen Kammer 230 ausgehenden
zylinderförmigen
Durchgangs 244 dar, und im typischen Fall liegt der Durchmesser
von 244 in der Größenordnung
von 10 mm und der Abstand zwischen dem offenen Ende von 244 und
der Platte 254 in der Größenordnung von wenigen Millimetern. Die
nach unten aufsteigende Schraube der Luft innerhalb von 230 kehrt
ihre Richtung nahe am unteren Ende 230 um und bildet einen
(nichtgezeigten) nach oben schraubenförmig verlaufenden zentralen
Luftwirbel, der sich in der allgemeinen Richtung des Pfeils 256 bewegt,
in den hohlen Innenraum 258 der Achse 240 eintritt
und sie durchläuft
und in ein zylinderförmiges
Gebiet oberhalb des die Turbine 238 aufnehmenden zylinderförmigen Gebiets 232 eintritt. Der
Durchgang von 258 nach 260 erfolgt durch Fenster,
wie zum Beispiel 262, in einer kegelstumpfförmig geformten
Haube 263, die auf der Achse 240 zur Drehung mit
der Turbine 238 befestigt ist. Obere und untere Wände 264 bzw. 266 der
Haube sind geschlossen, so daß in
das zentrale Gebiet der Haube 263 eintretende Luft nur
durch die Fenster wie 262 austreten kann. Radial verlaufende
Flansche wie 265, die zwischen den Fenstern angeordnet
sind, bewirken eine Drehung des austretenden Luftstroms bei seinem
Eintritt in das zylinderförmige
Gebiet 260, und die Luft bewegt sich schraubenförmig durch
die Kammer 260 nach oben weiter, unterstützt durch
eine auf einer zweiten horizontalen Achse 270, die sich
mit der Haube 263 dreht, befestigte, sich drehende Schraube 268.
-
Luft
aus 258 kann nicht axial in den Innenraum 278 der
zweiten hohlen Achse 270 eintreten, sondern muß durch
die Fenster 262 durchtreten und kann anschließend nach
Durchlauf durch die Kammer 260 entweder in den Innenraum 278 der
oberen Achse 270 durch Löcher, wie zum Beispiel 280,
in der Wand der oberen Achse eintreten oder die Kammer 260 über den
Auslaß 282 verlassen
zum Wiedereintritt in den Luftstrom unterhalb der Haube 263 über ein
in dem zylinderförmigen
Gebiet 232 am oberen Ende der konischen Luftwirbelkammer 230 angeordneten
Einlaßöffnung 284.
Wie die Einlaßöffnung 228 verschmilzt
die Öffnung 284 in
einer tangentialen Richtung mit dem zylinderförmigen Gebiet 232,
so daß die
aus 282 ankommende Luft in dem zylinderförmigen Gebiet 232 umläuft und
das Drehen der Turbine 238 weiter unterstützt und
mit dem über 228 hereinkommenden
Luftstrom verschmilzt zum Durchqueren der konischen Kammer 230 wieder
einmal vor einem Weiterlauf im Zentrum von 230 nach oben,
wie dies zuvor beschrieben wurde, und zum Eintreten in die Gebiet 258.
-
Infolge
der Art und Weise, in der Luft aus der oberen Kammer 260 über die Öffnung 282 gesammelt
wird, enthält
sämtliche über die Öffnung 282 austretende
Luft gegenüber
derjenigen nahe dem Zentrum der Kammer 260 vorzugsweise
Staubpartikel oder Partikel schwerer als Luftpartikel, und der Rückweg nach
284 wird damit Staub und Partikel enthalten, die durch die endgültige Trennstufe
im Gebiet 260 nicht abgetrennt wurden, während die über die Löcher 280 in
das Gebiet 278 eintretende Luft frei von Staub und Partikeln
sein wird.
-
Obgleich
es in Einzelheiten nicht dargestellt ist, ist 278 mit einer
Saugvorrichtung 279, wie zum Beispiel einem mit einem Elektromotor
oder dergleichen angetriebenen Gebläse oder einer auf diese Weise
angetriebenen Turbine, verbunden, und die Wirkung hiervon liegt
in einem Mitziehen von Luft in Richtung des Pfeils 274 aus
dem im übrigen
Teil der Zeichnungen gezeigten Gerät. Es ist diese durch das nichtgezeigte
sich drehende Gebläse
oder die nichtgezeigte sich drehende Turbine ausgelöste Sogwirkung,
die den bei 210 eintretenden Luftstrom und die allgemeine
Luftströmung
durch das Gerät
bewirkt, wie dies zuvor beschrieben wurde.
-
Es
wurde gefunden, daß das
Gerät,
wie es in 18 gezeigt wird, mit einem sehr
hohen Trennwirkungsgrad arbeiten kann, so daß sehr wenig Staub- und Partikelgehalt
in dem 278 verlassenden Luftstrom verbleibt. Es wurde auch
gefunden, daß auf das
Filter verzichtet werden kann, das normalerweise an einer solchen
Stelle in dem Staubsauger gerade vor dem den Unterdruck bewirkenden
Gebläse
oder der den Unterdruck bewirkenden Turbine angeordnet ist. Die
Gegenwart eines solchen Filters vermindert die Luftströmung und
damit die durch das Gebläse und/oder
die Turbine bewirkte Sogwirkung, und durch den Verzicht auf ein
solches Filter wird die Luftströmung
durch das Gerät
und damit die Luftgeschwindigkeit in den verschiedenen rotierenden
Luftströmen
und -wirbeln erhöht
und der Trennwirkungsgrad verbessert.
-
Da
die hohle Achse 270 mit der Nabenhaube 263 rotiert
und eine Drehung für
die Wand 286 nicht erwünscht
ist, wird zwischen dem rotierenden Abschnitt 270 und dem
ortsfesten Abschnitt 286 eine Drehdichtung 288 verlangt.
Diese kann zum Beispiel komplementär abgeschrägte Stirnflächen zwischen den beiden zylinderförmigen Wänden mit
Lagermaterial bei 290 und 292 aufweisen, wie es
in 18a gezeigt wird.
-
Obgleich
als eine einzige Turbine beschrieben, kann 238 aus zwei ähnlichen
Turbinenblattanordnungen, die jede die Hälft der gezeigten axialen Länge der
Turbine 238 aufweist, aufgebaut werden. Jede wird auf der
Achse 240 mit einer Versetzung der Blätter einer Turbine um die halbe
Teilung der Blätter der
anderen Turbine befestigt, so daß die Zahl der Blätter der
Turbine wirksam verdoppelt und damit ihr Wirkungsgrad erhöht wird.
-
18b ist eine Ansicht im Schnitt durch das zylinderförmige Gebiet 212 von 18 und
zeigt den tangentialen Einlaß 210 und
die Zylinderform der Wand der konischen Kammer 230, wo
sie geschnitten ist, die kleine Öffnung
am unteren Ende der Kammer 230 und den dazwischenliegenden
Umriß der Wand 22,
wo die halbkreisförmige
Oberfläche 222 durch
den Querschnitt geschnitten wird.
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18c ist ein Querschnitt durch CC in 18 und
zeigt, wie die Auslaßöffnung 226 mit
dem zylinderförmigen
Gebiet 224 verbunden ist und weiter dazu beiträgt, daß die Luftmasse
bei ihrem Austritt in das Gebiet 224 aufgrund des tangentialen
Auslasses 226 in Rotation gehalten wird.
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18d ist ein Querschnitt durch DD in 18 und
zeigt eine Anordnung aus einer Einlaßöffnung 228 und einer
Rückkehröffnung 284 im
Gebiet der Turbine 238.
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18e ist ähnlich 18d, zeigt aber andere Lagen für die Öffnungen 228 und 284,
falls dies gewünscht
sein sollte.
-
Der
wichtige Umstand ist, daß eine
beim Eintritt von Luft bei 228 in 232 aufgebaute
rotierende Luftmasse zu einem Vorbeiwirbeln an der Öffnung 284 neigt
und in dieser kreisförmigen
Bewegung in 232 fortfährt,
statt in 284 einzutreten. Auf die gleiche Weise wird über 284 erneut
in 232 eingeführte
Luft in gleicher Weise in den durch das Eintreten von Luft durch 228 ausgelösten rotierenden
Luftstrom hineingezogen, und für
die Luft besteht keine Neigung zum Eintritt in die Öffnung 28 während dieser
Drehbewegung innerhalb 232.
-
Aus
Gründen
der Klarheit werden die Turbinenblätter in den 18d und 18e nicht
gezeigt. Stattdessen wird die Turbine aber in 18f gezeigt. Diese zeigt die hohle Achse 240,
das zentrale Gebiet 258 und acht gebogene Turbinenblätter, von
denen eins mit 241 bezeichnet ist. Gemäß der Darstellung in 18f wird die Turbine von oben betrachtet, da es anerkannt
wird, daß in
das Gebiet 232 eintretende Luft zum Auslösen einer
Drehung der Turbine gegen die Fläche 243 des
Blattes 241 (und die entsprehende Oberfläche jedes
anderen Blatts) gerichtet sein sollte.
-
Bei
Anordnung von zwei Turbinen auf der Achse 240 weist jede
die gleiche Ausgestaltung gemäß der Darstellung
in 18f auf, aber mit halber axialer
Tiefe von 238, so daß die
beiden in den gleichen Axialraum passen und so befestigt sind, daß die Blätter einer
Turbine bei axialer Betrachtung die Räume zwischen den Blättern der
anderen einnehmen. Die Blätter
der zweiten Turbine werden bei Einpassung in 18f in
gestrichelten Linien gezeigt, und eine von ihnen trägt das Bezugszeichen 245.
-
18g ist ein Schnitt durch 18 auf
der Linie GG und zeigt die mit dem zylinderförmigen Innenraum 260 und
der zylinderförmigen
Wand 270 der hohlen Achse, auf der die Schraube 268 befestigt
ist, tangential in Verbindung stehende Auslaßöffnung 282, wobei
das obere Ende der Schrauben 268 bei 269 gezeigt
wird.
-
Es
leuchtet ein, daß die
Schraube mit verhältnismäßig enger
Passung in dem die Kammer 260 bildenden zylinderförmigen Gehäuse sitzt.
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Obgleich
es in der Zeichnung nicht gezeigt wird, hat es sich für die Öffnungen 280 in
der Wand 270 als vorteilhaft herausgestellt, eine kurze
Entfernung nach dem Beginn der Schraube am unteren Ende von 270 zu
beginnen und einen kurzen Abstand vor dem Ende der letzten Windung
der Schraube am oberen Ende von 270 auszulaufen.
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Im
typischen Fall sind die Öffnungen 280 kreisförmig und
weisen einen Durchmesser von 1,7 mm auf, und annähernd 1200 solcher Löcher sind
in der Wand 270 ausgebildet.
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Im
typischen Fall weist die Schraube einen Winkel im Bereich von 2
bis 10° auf,
im typischen Fall 4°.
-
19 zeigt
eine Abwandlung am unteren Ende des konischen Luftwirbeltrennrohrs 230.
Das untere Ende läuft
in der Kammer 231 anstelle der zylinderförmigen Düse 244 von 18 aus,
und im Gehäuse 231 befindet
sich eine dem Teil 248 von 18 entsprechende
Schraube.
-
Der
Spalt zwischen der oberen Seite 24 des zentralen Gebiets
der Schraube 240 und dem unteren Ende des konischen Rohrs 230 wird
so gewählt, daß die ge wünschten
Ziele erreicht werden, nämlich einen
freien Eintritt von Staub und Partikeln in Richtung der Pfeile 233 und 235 in
die Schraube und anschließend
in das untere Gebiet der Kammer 231, aber mit minimaler Übertragung
von Staub oder Partikeln in der umgekehrten Richtung.
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Ein
Käfig 239 verläuft unter
der Kammer 231, die gegenüber dem durch die Dichtung 237 gebildeten
Ventilsitz symmetrisch angeordnet ist. Im Käfig befindet sich eine Kugel 241,
die zum Schließen
der in die Kammer 231 führenden Öffnung mit
der Ventilsitzdichtung 237 zusammenwirken kann. Die Dichte der
Kugel wird so ausgewählt,
daß ein
in Aufwärtsrichtung
durch den Käfig
in die Kammer 231 hochsteigender Luftstrom ein Anheben
der Kugel bewirkt und diese während
ihres dichtenden Anliegens an der Lippendichtung 237 zu
einem Ventilschließglied wird.
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Der
Käfig weist
eine Basis 243 auf, deren innere Oberseite bei 245 als
eine flache Pyramide ausgebildet ist, um bei einem Luftstrom Null
die Kugel von der Basis des Käfigs
fernzuhalten, und die Kugel kann unter der Einwirkung der Schwerkraft
fallen und die durch die Ventilsitzdichtung 237 gebildete Öffnung offen
lassen.
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Bei
Abwandlung des Geräts
nach 18 gemäß der Darstellung
in 19 kann die sekundäre Kammer 246 weggelassen
werden. Die Gesamtheit der Trommel 214 steht nun zum Speichern
sämtlichen
Staubs und sämtlicher
durch den Trennvorgang gesammelter Partikel zur Verfügung, gleichgültig ob dies
in der primären
Trennstufe in dem zylinderförmigen
Gebiet 212 oder in der sekundären Trennstufe erfolgt, die
durch die umgekehrte Luftwirbelwirkung in dem konischen Gehäuse 230 ausgelöst wird.
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Die
Anordnung nach 19 ermöglicht dies, da nach dem Aufbau
des Luftstroms in dem Gerät
ein Teil der bei 10 eintretenden Luft in den unteren Teil der
Trommel 214 abgelenkt wird und durch den Käfig 239,
die durch den Ventilsitz 237 gebildete Öffnung, und durch die Schraube 248 in
das konische Gehäuse 230 nach
oben steigt. Der Luftstrom wird jedoch die Kugel 241 mit
der in gestricheltem Umriß gezeigten
Dichtung 237 in Anlage heben und die Öffnung am unteren Ende der Kammer 231 schließen, und anschließend wird
das Gerät
im wesentlichen so arbeiten, wie es unter Bezug auf 18 beschrieben wurde.
Der Hauptunterschied liegt darin, daß durch den Wirbeleffekt in
dem konischen Gehäuse 230 getrennte
Partikel und Staub nun in Richtung der Pfeile 233 und 235 austreten
und nach dem Durchtritt durch die Schraube 248 in der kleinen
Kammer 231 bleiben. Bei Beendigung des Luftstroms am Ende
eines Reinigungsvorgangs fällt
die Kugel 241 aus ihrer in 19 in
gestricheltem Umriß gezeigten
Lage sofort in ihre untere Lage, und sämtliche in der Kammer 231 enthaltenen
Staub- und Schmutzpartikel fallen durch die die Kugel umgebende Öffnung und
durch die Öffnungen
in dem Käfig 239 durch
und schließen
sich dem Rest des in der Haupttrommel 214 gesammelten Staubs
und den dort gesammelten Schmutzpartikeln an.
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Bei
jedem Wiederanschalten des Geräts wird
der Luftstrom wieder aufgebaut, und der Vorgang wiederholt sich
mit dem anfänglichen
Schließen der Öffnung durch
Anlage der Kugel 241 an der Dichtung 237 und dem
Sammeln der Staub- und Schmutzpartikel in der Kammer 231.
Bei erneutem Abschalten des Geräts
werden die in 231 gesammelten Staub- und Schmutzpartikel
die Kammer wieder über
den nun offenen Ventilsitz verlassen und sich dem Rest der Staub-
und Schmutzpartikel in der Haupttrommel 214 anschließen.
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Die
Kugel und die Dichtung 237 stellen damit ein Einwegventil
dar, das in Kombination mit der Schraube 248 die Staub-
und Schmutzpartikel bei vorhandenem Luftstrom an einem Eintritt
in das untere Ende des konischen Gehäuses 230 hindert.
Dies bewirkt wirksam das Ausbilden einer sekundären Kammer für den aus
der zweiten Trennung, die in dem konischen Gehäuse 230 geschieht,
gesammelten Staub und die gesammelten Partikel, bis das Vermischen
der hierin gesammelten Schmutzpartikel und des gesammelten Staubs
mit denjenigen im Rest der Trommel 214 zweckmäßig erscheint.
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20 zeigt
ein alternatives Wirbeltrenngerät,
das nicht die Erfindung verwirklicht, aber zum Verständnis der
Erfindung als solches nützlich
ist. Es enthält
die mit der primären
Trennstufe und der Staubsammelkammer 214 zusammenwirkenden Merkmale.
Das heißt,
daß bei 210 eintretende,
mit Staub beladene Luft wie zuvor zur Bewegung auf einer Kreisbahn
im Gebiet 212 veranlaßt
wird. Staubpartikel neigen zu einem Fallen in Richtung auf den Boden
der Kammer 214, und Luft mit wesentlich weniger in ihr
enthaltenen Staubpartikeln tritt durch die kleinen Löcher 220 und
in das Leitungsgebiet oberhalb zum Austreten durch 226.
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Bei
der in 20 gezeigten Anordnung tritt der
nun staubfreie Luftstrom über
die Einlaßöffnung 292 in
das obere Ende einer Zwischenkammer 290 ein. Wie die Einlaßöffnung 220 liegt
die Einlaßöffnung 292 tangential
zu dem allgemein kreisförmigen Querschnitt,
und wie zuvor wird die eintretende Luft zum Beschreiben einer Kreisbahn
veranlaßt,
die wegen des Fehlens eines Auslasses in dem oberen Gebiet der Kammer 290 auf
einer durch eine Schraube 294 bestimmten schraubenförmigen Bahn
nach unten zu wandern beginnt. Die Schraube 294 sitzt mit enger
Passung in der Kammer 290 und umschließt den zentralen hohlen Schaft 296.
-
Ein
Luftstrom aus der Kammer 290 erfolgt über eine große Anzahl
von in der Wand des hohlen Schafts 296 ausgebildeten, sehr
kleinen Löchern. Der
Schaft ist mit einer oberen Kammer 298 verbunden, in der
aus einem später
noch zu beschreibenden Grund eine weitere Schraube 300 angeordnet ist.
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Eins
der Löcher
in der Wand des Schaftes 296 trägt das Bezugszeichen 302.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, daß die Löcher in einem kurzen Abstand
(gemessen um den Schaft herum) nach dem Beginn der Schraube an 296 beginnen
und in einem kurzen Abstand (gemessen um den Schaft herum) auslaufen,
bevor die Schraube endet.
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Bei
einer Anordnung besteht eine Umfangslänge von annähernd 15 mm ungelochter Schaftwand
an einem Ende der Schraube, und annähernd 40 mm bestehen in Umfangsrichtung
der ungelochten Schaftwand am anderen Ende der Schraube, und in
jedem Fall wird die Umfangslänge
vom angrenzenden Ende der Schraube um den Schaft herum gemessen.
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Vor
der letzten Windung der Schraube verläuft der Schaft 296 nach
unten in die unteren Gebiete der Kammer 290 und endet in
einem konischen Verschluß 304,
der auch gelocht sein kann.
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Die
sich schnell bewegenden Staubpartikel neigen zu einem Flug zu den
Umfangsgebieten der Schraube hinaus und dann weiter nach unten in
die unteren Gebiete der Kammer 290. Anschließend werden
sie durch die Schraube 48 nach unten wandern und sich im
unteren Gebiet der kleinen Sammelkammer oberhalb des durch die Kugel 241 gebildeten,
keinen Rückweg
erlaubenden Ventils sammeln, und sie werden am Ende des in bezug
auf 19 beschriebenen Reinigungsvorgangs in die Sammelkammer 214 entlassen.
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Die
Luft, die durch die kleinen Löcher 302 durchtritt
und in dem hohlen Innenraum des Rohrs 296 steigt, wird
in bezug auf Staub- und Schmutzpartikel weiter freier und steigt
in die obere Kammer 298 und wird durch das nach unten verlaufende
konische Ende 306 am unteren Ende des zylinderförmigen Rohrs 308 abgelenkt,
dessen oberes Ende mit der (nichtgezeigten) Unterdruckquelle, zum
Beispiel einem durch Motor angetriebenen Gebläse oder einer Turbine, verbunden
ist.
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Zwischen
ihren Enden läuft
eine Schraube 300 um das Rohr 308 und befindet
sich in enger Passung in dem zylinderförmigen Gehäuse 298 in ähnlicher
Weise, wie die Schraube 294 die Kammer 290 ausfüllt. In
der Wand des Rohres innerhalb der Windungen der Schraube sind jedoch
keine Löcher
ausgebildet. Stattdessen ist ein Gebiet 310 des Rohrs zwischen
dem unteren Ende der Schraube und dem nach unten zeigenden konischen
Verschluß 306 mit einer
gelochten Wand mit einer großen
Anzahl von kleinen Öffnungen,
von denen eine das Bezugszeichen 312 trägt, ausgebildet.
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In
die Kammer 298 eintretende Luft wird teilweise durch die
Löcher 312 durchtreten
und in dem Rohr 308 nach oben steigen. Die Luft, die umläuft, wird
diejenige sein, die in dem zentralen Gebiet des Luftstroms durch
die Wirkung des nach unten ablenkenden Konus 306 nicht
wesentlich abgelenkt wurde. Es wurde gefun den, daß der Konus
zu einer weiteren Trennung führt,
indem mit Partikeln beladene Luft nach dem Ablenken durch den Konus
auf einer geraden Linie weiterströmt und zum Eintreten in die Schraube 300 neigt,
statt ihre Richtung zu ändern und
in die kleinen Löcher 312 im
Abschnitt 310 einzutreten. Nach dem Eintritt der mit Partikeln
beladenen Luft in die Schraube kann sie die Kammer 298 nur entlang
der Schraube druchqueren und über
den Auslaß 314 am
oberen Ende der Kammer 298 austreten, von wo sie zu einem
zweiten Einlaß oder
einem Rückkehreinlaß 316 am
oberen Ende der Zwischenkammer 290 zurückgeführt wird. Dort wird sie von
dem durch den Einlaß 292 eintretenden
Luftstrom mitgenommen, und sämtliche
in dem Luftstrom verbleibenden Staubpartikel neigen zu einem Hinauswurf
durch die Kreisbewegung der Luft während seines Weiterlaufs entlang
der Schraube 294 nach unten, wieder einmal zum Aufsammeln
in der kleinen Kammer unterhalb der Schraube 248, wie dies
beschrieben wurde, und reine Luft verbleibt zum Durchtritt durch
die Öffnungen 302.
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Bei
Verwendung des in 20 gezeigten Geräts lassen
sich sehr hohe Trennwirkungsgrade erreichen.
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Das
in 19 und in 20 gezeigte
untere Ende des Käfigs 239 enthält eine
Höhenmeßvorrichtung,
wie sie in 21 gezeigt wird. Nach der Darstellung
in den 19 und 20 weist
das untere Ende des Käfigs 239 ein
flachwinkliges, kegelstumpfförmiges
Gehäuse
auf, das in größerem Detail
in 21 im Schnitt gezeigt wird.
-
Der
Innenraum des kegelstumpfförmigen Gehäuses 318 nimmt
einen Mikroschalter 322 mit einem Betätigungsarm 324 auf,
der bei Drücken
in einer Richtung nach oben den Zustand des Schalters ändert.
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Eine
flexible Membranblende 326 erstreckt sich über eine Öffnung in
der Unterseite des Gehäuses 318.
Die Membran wird durch einen Seegerring oder eine andere Haltevorrichtung 328 an
ihrer Stelle gehalten und ist so aufgebaut, daß, falls die Höhe des Staub-
und Schmutzpartikelhaufens in der Kammer 214 zu einem Kon takt
mit der Membranblende 326 führt und gegen diese drückt, der
Schalter betätigt
und die Kontakte geschlossen oder auch geöffnet werden.
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Eine
elektrische Verbindung, wie die Verbindung 328, schließt die Kontakte
an ein Relais oder eine Kontaktvorrichtung an, so daß bei Betätigung des
Schalters die Energiezufuhr zum Saugmotor unterbrochen wird und
das Gerät
seinen Betrieb beendet. Ein entweder sicht- oder hörbares Warnsignal kann
erzeugt werden und zeigt dem Anwender an, daß die Kammer nun voll ist und
vor jeder weiteren Verwendung geleert werden sollte.
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Obwohl
eine Darstellung fehlt, kann an dem Gerät ein Signalwarnmittel mit
einer vorzugsweise sichtbaren Natur vorgesehen werden, um mit einer Warnmitteilung
oder einem kodierten Signal anzuzeigen, daß der ein Leeren der Kammer
erfordernde Zustand vorliegt. Im typischen Fall kann dies eine LED-Anzeige
oder eine einfache elektromechanisch bewegte Fahne sein, die zur
Anzeige einer unterschiedlich gefärbten Fläche der Fahne in einem Fenster
verschoben wird, zum Beispiel wird ein grünes Gebiet der Fahne nun durch
ein rotes Gebiet ersetzt und zeigt an, daß die Kammer voll ist, sobald der
Mikroschalter betätigt
wurde.
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Obwohl
in Verbindung mit der Ausführungsform
nach den 19 und 20 eine
Beschreibung vorliegt, kann eine Höhenmeßvorrichtung in dem inneren
oder äußeren Sammler 250, 252 der 18 eingebaut
werden. Bei Erzeugung eines Warnsignals in Verbindung mit der Anordnung
nach 18 zeigt dies einfach an, ob es die innere oder die äußere Sammelkammer
ist, die voll wurde.
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In
dem in 22 gezeigten alternativen Separator
wird die mit Partikeln beladene Luft in den Einlaß 374 eingesaugt,
sobald ein Unterdruck durch Betätigung
einer motorisch angetriebenen, einen Unterdruck erzeugenden Gebläseturbine 376 erzeugt wird.
Der eintreffende Luftstrom verläuft
im allgemeinen tangential zu der Wand des zylinderförmigen Gehäuses 378 und
wird dadurch zum Ausbilden einer am oberen Ende des Gehäuses im
Gebiet 380 umlaufenden Luftmasse gebracht. Zentrisch ist
ein zylinderförmiger
Wirbelerzeuger 382 angeordnet, der in eine halb kreisförmige Hülle 384 mit
einer sehr großen
Anzahl von sehr kleinen Öffnungen 386,
durch die Luft durchtreten kann, eintritt.
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Unter
der Oberfläche 384 ist
eine ähnliche, aber
entgegengesetzt konvex gebogene Umhüllung 388 angeordnet,
die fast bis zu der Innenwand des Gehäuses 378 verläuft. Zentrisch
zu 382 und 384 verläuft eine kegelstumpfförmige Rohrfläche 385 axial
nach unten zur Verbindung mit einer Öffnung 390 im Zentrum der Ummantelung 384.
Eine ein niedriges Gewicht aufweisende Kugel 392, die normalerweise das
untere Ende des Gehäuses 394 einnimmt,
wird unter der Einwirkung eines durch das Gehäuse 394 hochströmenden Luftstroms
ansteigen und die Öffnung 390 erfassen
und abschließen.
Dies wird bei 392' in
gestricheltem Umriß gezeigt.
-
Das
rasche Umwälzen
der Luft in 380 neigt zum Abtrennen der im Luftstrom enthaltenen
Partikel von der Luft aufgrund der Zentrifugalkräfte, so daß die Partikel zur Wand des
Gehäuses 378 wandern und
unter der Einwirkung der Schwerkraft an der Ummantelung 388 vorbeifallen
in das die Partikel aufsammelnde Gebiet 396 des Gehäuses 378.
Das letztere liegt in zwei Teilen vor, dem oberen Teil 380 und dem
unteren Teil 396, und der untere weist zum Unterstützen beim
Tragen zum Leeren bei Füllung
einen Handgriff 398 auf.
-
Die
den Luftstrom durch 374 auslösende Unterdruckquelle 376 nimmt
dies über
die Öffnungen 386 vor,
so daß der
ankommende Luftstrom schließlich
seine Richtung ändert
und durch die Öffnungen 388 durchtritt
und durch den hohlen Innenraum der Hülle 384 und den Luftwirbelauslöser 380 in
eine Leitung 400 eintritt, die bei 401 einen Auslaß aufweist, aus
dem die nun größtenteils
partikelfreie Luft über eine
nichtgezeigte Leitung zu einem Einlaß 402 einer weiteren
Trennstufe gelangt, die in einem koaxial über dem Gehäuse 378 und der Leitung 400 angeordneten
zylinderförmigen
Gehäuse 404 enthalten ist.
Das Gehäuse 404 enthält eine
erste, nach abwärts
verlaufende kegelstumpfförmige
axiale Verlängerung 403,
die zu einem zweiten kegelstumpfförmigen Glied 406 führt. Der
Innenraum von 404 steht bei offenem Kugelventil 390, 392 mit
der Partikel aufsammelnden Kammer 396 in Verbindung, und
das kegelstumpfförmige
Glied 306 bildet die vorstehend erwähnte kegelstumpfförmige Oberfläche 285 aus.
-
Zentrisch
zum Gehäuse 404 ist
ein nach unten verkaufendes Rohr 408 vorgesehen, dessen
unteres Ende bei 410 abgedeckt ist, und die zylinderförmige Wand
der Kappe ist bei 412 geöffnet.
-
Oberhalb
der Kappe 410 befindet sich eine zwei Windungen aufweisende
schraubenförmige Leitfläche 414 am
oberen Ende von 404 in Umfangsrichtung abgelegen von 402 in
einem zweiten Einlaß 416,
zu dem die Partikel enthaltende Luft aus der dritten Stufe zurückgeführt wird.
-
Obwohl
eine schraubenförmige
Leitfläche als
notwendig oberhalb des Kugelventils in 20 gezeigt
wird, wurde gefunden, daß bei
ausreichendem Abstand zwischen der Unterseite von 410 und der Öffnung 390 in 22 keine
schraubenförmige Leitfläche bei
der Anordnung von 22 benötigt wird.
-
Das
Rohr 408 dient als Luftauslaß aus 402, und der
durch 408 nach oben gelangende Luftstrom wird kreisförmig in
sämtlichen
Richtungen durch ein nach unten zeigendes konisches Ende 418 eines
zylinderförmigen
Verschlusses eines axial verlaufenden rohrförmigen Gliedes 420 in
einem zylinderförmigen
Gehäuse 422 abgelenkt.
Die zylinderförmige Wand
des Verschlusses ist unter Ausbildung eines Auslasses vom Innenraum
von 422 zur Sogquelle 376 bei 424 gelocht.
-
Partikelhaltige
Luft aus 408 neigt zum Abgeben der Partikel bei einer plötzlichen
Richtungsänderung
der Luft bei ihrem Ablenken in einer radialen Richtung bei Auftreffen
auf die konische Endfläche 418 und
läuft bei
Anlangen im Innenraum des Gehäuses 422 in
einer radialen Richtung in Richtung auf die Öffnungen in der Kappe 418.
Die Partikel werden in das untere Ende einer drei Windungen aufweisenden Schraube 426 gezogen,
und nach Durchlauf durch die Schraube verlassen die Partikel das
Gehäuse 422 über den
Auslaß 428 und
werden über
eine nichtgezeigte Leitung zum Einlaß 416 in der Kammer 404 zurückgeführt zum
Vermischen mit der von 402 ankommenden, mit Partikeln beladenen
Luft zwecks Abtrennung von dieser durch erneutes Durchlaufen der
Schraube 414 und des zum und vom unteren Ende von 406 wandernden
Luftwirbels.
-
Im
wesentlichen partikelfreie Luft tritt über die Öffnungen 424 durch
das Rohr aus zur Sogquelle 376, und es wurde gefunden,
daß die
Trennung insgesamt so wirksam sein kann, daß für den Weg durch 420 zur
Quelle 376 kein Filter benötigt wird.
-
Gemäß der Darstellung
in 23 wird die Kugel frei in einem zylinderförmigen Gehäuse 394 gehalten,
dessen oberes Ende 430 dichtend am unteren offenen Ende
der Ummantelung 384 von 20 befestigt
ist. Radiale Vorsprünge 432, 434 verhindern
ein Durchfallen der Kugel durch das untere offene Ende des Gehäuses 394,
und gemäß der Darstellung
in 24 sind vier solcher radialen Vorsprünge vorgesehen, 432, 434, 436 und 438.
Nahe am oberen Ende des Gehäuses 394 befindet
sich ein ringförmiger
Vorsprung 440, der einen Ventilsitz bildet, der mit der
Kugel 392 zum Abschließen
des Luftdurchgangs durch die durch die ringförmigen Vorsprünge 240 ausgebildete Öffnung 442 zusammenwirkt
bei erstem Anlegen von Unterdruck an das System und bei durch einen
Luftstrom in Aufwärtsrichtung
angehobener Kugel.
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Wenn
der Durchmesser der Kugel 392 etwas kleiner als der Innenraum
des Gehäuses 394 ist,
können
Partikel, die sich über
der Kugel 392 (wenn sie sich in ihrer bei 392' gezeigten oberen
Stellung befindet) ansammeln, an der Kugel vorbei und durch die Öffnungen
wie 444, 446, 448 und 450 fallen
zum Verlassen des Gehäuses
in die Kammer 396.
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Eine
nichtgezeigte Höhenmeßvorrichtung kann
in die Konstruktion des in den 22 bis 24 gezeigten
Separators eingebaut werden.
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Das
hier beschriebene Gerät
kann auch zum Abtrennen von Flüssigkeiten,
zum Beispiel Wasser, von Gasen, zum Beispiel Luft, verwendet werden,
da Flüssigkeiten im
allgemeinen dichter als Gase sind. Falls Feststoffpartikel aus Material
mit einer Dichte über
der von gasförmigen
und flüssigen
Phasen vorliegen, können
diese auch aus der gasförmigen
Phase und aus der flüssigen
Phase und in einem zweiten Durchlauf durch das Gerät oder bei
Durchlauf durch ein zweites ähnliches
Gerät unter
der Voraussetzung ausreichend verschiedener relativer Dichten von
der flüssigen
Phase abgetrennt werden.
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In
jedem Fall sollte bei Vorliegen von Flüssigkeit eine Flüssigkeitsfalle
oder ein Flüssigkeitsfilter bei
Verschmutzung oder Beschädigung
der Sogquelle durch auf sie auftreffende Flüssigkeit vorgesehen werden,
falls die Sogquelle ein durch einen Elektromotor angetriebenes Gebläse ist,
oder Schritte können
zum Abtrennen der Flüssigkeit
vom Motor vorgenommen werden. Alternativ kann eine nichtelektrische
Pumpe, die durch den Durchlauf von Flüssigkeit nicht nachteilig beeinflußt wird,
verwendet werden.
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Bei
Darstellung einer Schraube in irgendeiner der Zeichnungen liegt
der Schraubenwinkel im typischen Fall im Bereich von 2° bis 10° und vorzugsweise
in der Größenordnung
von 4°.