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DE60104235T2 - Helm - Google Patents

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Publication number
DE60104235T2
DE60104235T2 DE60104235T DE60104235T DE60104235T2 DE 60104235 T2 DE60104235 T2 DE 60104235T2 DE 60104235 T DE60104235 T DE 60104235T DE 60104235 T DE60104235 T DE 60104235T DE 60104235 T2 DE60104235 T2 DE 60104235T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air supply
air
duct
outer shell
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60104235T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60104235D1 (de
Inventor
Masayuki Shida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shoei Co Ltd
Original Assignee
Shoei Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shoei Co Ltd filed Critical Shoei Co Ltd
Publication of DE60104235D1 publication Critical patent/DE60104235D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60104235T2 publication Critical patent/DE60104235T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/28Ventilating arrangements
    • A42B3/281Air ducting systems
    • A42B3/283Air inlets or outlets, with or without closure shutters

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Helm, der einen Kopfschutzkörper mit einer äußeren Schale besitzt, wobei in dem Kopfschutzkörper ein Luftzufuhrkanal zur Einleitung von Luft aus einem Bereich außerhalb der äußeren Schale in den Kopfschutzkörper ausgebildet ist und in dem Kopfschutzkörper neben dem Luftzufuhrkanal ein Luftableitkanal zur Ableitung von Luft in dem Kopfschutzkörper in einen Bereich außerhalb der äußeren Schale ausgebildet ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Herkömmlicherweise ist als Helm, der vom Kopf eines Heimträgers (nachfolgend als "Träger" bezeichnet) wie z.B. des Fahrers eines Motorrades getragen wird, ein Helm vom Ganzgesichtstyp bekannt. Für gewöhnlich besitzt der kappenförmige Kopfschutzkörper eines solchen Helms vom Ganzgesichtstyp einen Kinnbelüftungsmechanismus unter einer dem Gesicht des Trägers gegenüber liegenden Fensteröffnung. Der Kinnbelüftungsmechanismus besitzt einen Kinnluftzufuhrkanal, der sich von einer Luftzufuhröffnung oder einem Luftzufuhrschlitz im Kinnbereich (d.h. einem Bereich, der dem Kinn des Trägers gegenüber liegt) der äußeren Schale erstreckt. Zusätzlich zu dem Kinnluftzufuhrkanal ist an dem Kopfschutzkörper zwischen dem Mund des Trägers und einem Visier eine Atemluftschutzvorrichtung befestigt, um zu verhindern, dass das Visier durch die vom Träger ausgeatmete Luft beschlägt.
  • Bei einem solchen herkömmlichen Helm wird Außenluft durch den Kinnluftzufuhrkanal in die Nähe des unteren Endes der Innenseite des Visiers in den Kopfschutzkörper geleitet. Die eingeleitete Außenluft fließt entlang der Innenseite des Visiers nach oben und die Atemluftschutzvorrichtung verhindert, dass die vom Träger ausgeatmete Luft direkt zu dem Visier geleitet wird, womit ein Beschlagen des Visiers verhindert wird.
  • Bei diesem herkömmlichen Helm beschlägt das Visier bei hoher Luftfeuchtigkeit infolge von Regen unausweichlich durch die vom Träger ausgeatmete Luft und das Beschlagen des Visiers kann nicht richtig verhindert werden. Daher kann als Gegenmaßnahme in dem herkömmlichen Helm ein Paar rechter und linker Luftableitlöcher im Kinnbereich einer stoßdämpfenden Auskleidung ausgebildet sein. In einem entsprechenden Kinnbereich einer äußeren Auskleidung kann ein Paar rechter und linker Luftableitlöcher ausgebildet sein und es kann ein Paar rechter und linker Kinnluftableitkanäle ausgebildet sein, die sich von den Luftableitlöchern der Auskleidungsseite zu den Luftableitlöchern der Seite der äußeren Schale erstrecken.
  • Bei dem herkömmlichen Helm mit der zuvor genannten Anordnung muss das Luftzufuhrloch für den Kinnluftzufuhrkanal im Wesentlichen im Mittelabschnitt des Kinnbereichs der äußeren Schale ausgebildet sein und das Paar rechter und linker Luftzufuhrlöcher für das Paar rechter und linker Kinnluftzufuhrkanäle muss auf der rechten und linken Seite des Kinnbereiches der äußeren Schale ausgebildet sein. Dies erfordert ein kompliziertes Verfahren der Erzeugung des Luftzufuhrloches und der Luftableitlöcher in der äußeren Schale; die Erzielung einer äußeren Schale mit hoher Festigkeit ist umständlich und zeitaufwendig. Außerdem ist die äußere Schale konstruktiv stark beschränkt. Helme diesen Typs sind aus der EP-A-0 474 941 und aus der GB-A-2 198 925 bekannt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die wirksame Korrektur der zuvor beschriebenen Nachteile des herkömmlichen Helms durch eine vergleichsweise einfache Anordnung.
  • Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei dem ein Luftzufuhrkanal zur Einleitung von Luft aus einem Bereich außerhalb einer äußeren Schale in einen Kopfschutzkörper und ein Luftableitkanal zur Ableitung von Luft in dem Kopfschutzkörper in einen Bereich außerhalb der äußeren Schale in dem Kopfschutzkörper getrennt voneinander und nebeneinander liegend ausgebildet sind, so dass Luft in einen vorbestimmten Bereich in dem Kopfschutzkörper einleitet und gleichzeitig abgeleitet wird und der zuvor bestimmte Bereich so gut belüftet wird.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei dem das Verfahren der Bildung eines Luftzufuhrlochabschnittes für einen Luftzufuhrkanal und eines Luftableitlochabschnittes für einen Luftableitkanal in der äußeren Schale aus dem Grund, dass ein Luftzufuhrloch für einen Luftzufuhrkanal und ein Luftableitloch für einen Luftableitkanal in einer äußeren Schale unabhängig voneinander nicht separat ausgebildet sein müssen, vergleichsweise leicht sein kann, eine äußere Schale mit hoher Festigkeit vergleichsweise leicht erzielt werden kann und die konstruktive Einschränkung der äußeren Schale vergleichsweise klein gehalten werden kann.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei dem ein Luftzufuhrkanal eine vergleichsweise einfache Struktur haben und Außenluft in den Luftzufuhrkanal in einem guten Zustand strömen kann.
  • Es ist eine weiter Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei den ein Luftableitkanal eine vergleichsweise einfache Struktur haben kann.
  • Es ist eine weiter Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei dem der Kinnbereich gut belüftet werden kann, da in den Kinnbereich des Kopfschutzkörpers gleichzeitig Luft ein- und abgeleitet wird, so dass selbst bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit infolge von Regen wirksam verhindert werden kann, dass das Visier durch die vom Träger ausgeatmete Luft beschlägt.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm bereitzustellen, bei dem Luft in dem Kopfschutzkörper aus der Luftauslassöffnung eines Kopfluftkanals wirksam nach außen strömen kann, so dass das Innere des Kopfschutzkörpers besser belüftet werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Helm, der einen Kopfschutzkörper mit einer äußeren Schale umfasst, wobei in dem Kopfschutzkörper ein Luftzufuhrkanal zur Einleitung von Luft aus einem Bereich außerhalb der äußeren Schale in den Kopfschutzkörper ausgebildet ist und in dem Kopfschutzkörper neben dem Luftzufuhrkanal ein Luftableitkanal zur Ableitung von Luft in dem Kopfschutzkörper in einen Bereich außerhalb der äußeren Schale ausgebildet ist und ein Luftzufuhr-/Ableitloch in der äußeren Schale ausgebildet ist, das als gemeinsames Loch für einen Luftzufuhrlochabschnitt für den Luftzufuhrkanal bzw. einen Luftableitlochabschnitt für den Luftableitkanal dient.
  • Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung bildet eine Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches, das auf einer Mittelseite des Helmes in horizontaler Richtung liegt, den Luftzufuhrlochabschnitt für den Luftzufuhrkanal und die andere Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches, das der Mittelseite des Helmes in horizontaler Richtung gegenüber liegt, bildet den Luftableitlochabschnitt für den Luftableitkanal.
  • Die vorliegende Erfindung und der beschriebene erste Aspekt besitzen gemäß dem zweiten Aspekt einen Luftzufuhrkanal-Hauptkörper, der den Luftzufuhrkanal zusammen mit dem Luftzufuhrlochabschnitt des Luftzufuhr-/Ableitloches bildet; auf einer Innenseite eines Kinnbereiches der äußeren Schale befindet sich ein den Luftzufuhrkanal bildendes Element, das der Bildung des Luftzufuhrkanal-Hauptkörpers dient.
  • Im zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem dritten Aspekt besitzt das den Luftzufuhrkanal bildende Element mindestens drei (noch bevorzugter mindestens vier) ausrichtende Luftzufuhrkanäle.
  • Im zweiten und dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem vierten Aspekt ist ein die Luftzufuhröffnung bildendes Element mit einem die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnitt zwischen der äußeren Schale und dem den Luftzufuhrkanal bildenden Element angeordnet.
  • Im vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem fünften Aspekt ist ein Verschlusselement zum Öffnen/Schließen einer Belüftungsöffnung des die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnittes an dem die Luftzufuhröffnung bildenden Element vorgesehen.
  • Der zweite bis fünfte Aspekt besitzt gemäß dem sechsten Aspekt einen Luftableitkanal-Hauptkörper, der den Luftableitkanal zusammen mit dem Luftableitlochabschnitt des Luftzufuhr-/Ableitloches bildet, sowie eine in der äußeren Schale angeordnete stoßdämpfende Auskleidung; der Luftableitkanal-Hauptkörper umfasst eine Vertiefung in einer Außenseite der stoßdämpfenden Auskleidung, eine Öffnung in der stoßdämpfenden Auskleidung, die nahtlos in die Vertiefung übergeht, und eine Trennplatte des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes.
  • Beim sechsten Aspekt gemäß dem siebten Aspekt bildet eine Unterseite der Vertiefung eine Schrägfläche, die sich zu der Seite des Helmes nach hinten neigt, die der Seite einer zentralen Längsschnittlinie gegenüber liegt; die Schrägfläche hat einen Neigungswinkel im Bereich von 0,5° bis 5° (noch bevorzugter 1° bis 3°).
  • Beim sechsten und siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem achten Aspekt bildet zumindest ein Teil desjenigen Abschnittes einer Außenseite der Trennplatte, der den Luftableitkanal-Hauptkörper bildet, eine Schrägfläche, die sich zu der Seite des Helmes nach vorne neigt, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie gegenüber liegt; die Schrägfläche hat einen Neigungswinkel im Bereich von 0,5° bis 5° (noch bevorzugter 1° bis 3°).
  • Im ersten bis achten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem neunten Aspekt umfasst das Luftzufuhr-/Ableitloch ein Paar linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher im Kinnbereich der äußeren Schale, der Luftzufuhrkanal ist im Wesentlichen im Mittelabschnitt in horizontaler Richtung des Kinnbereiches des Kopfschutzkörpers ausgebildet, der Luftableitkanal umfasst ein Paar linker und rechter Luftableitkanäle in den linken und rechten Abschnitten des Kinnbereiches des Kopfschutzkörpers; diejenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher, die auf der Mittelseite in horizontaler Richtung liegen, bilden Luftzufuhrlochabschnitte für den Luftzufuhrkanal und diejenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher, die der Mittelseite in horizontaler Richtung gegenüber liegen, bilden Luftableitlochabschnitte für das Paar linker und rechter Luftableitkanäle.
  • Im neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem zehnten Aspekt verzweigt sich der Luftzufuhrkanal von einem Endpunkt zu einem Ausgangspunkt in zwei Äste.
  • Im sechsten bis zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem elften Aspekt wird ein Schlitz von einem unteren Ende des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes nach oben geführt und so in der Mitte eines unteren Abschnittes des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes eine Passöffnung ausgebildet; auf der stoßdämpfenden Auskleidung ist ein Passvorsprung ausgebildet, der in die Passöffnung eingepasst ist.
  • Beim neunten bis elften Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem zwölften Aspekt ist eine Luftauslassöffnung, die einen Endpunkt eines Kopfluftkanals bildet, in einer unteren Endfläche eines hinteren Abschnittes des Kopfschutzkörpers ausgebildet; in einem hinteren Abschnitt der äußeren Schale ist ein schmaler oder zusammengeschnürter Abschnitt ausgebildet.
  • Beim zwölften Aspekt der vorliegenden Erfindung gemäß dem dreizehnten Aspekt liegt ein Neigungswinkel des schmalen oder zusammengeschnürten Abschnittes in der Nähe eines unteren Endes des hinteren Abschnittes der äußeren Schale im Bereich von 20° bis 40° (noch bevorzugter 25° bis 35°) auf einer Mittellinie in Rechts-nach-links-Richtung der äußeren Schale.
  • Die zuvor genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung hervor, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zu lesen ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Helmes in einer Ausführungsform, bei der die vorliegende Erfindung auf einen Helm vom Ganzgesichtstyp angewandt wird;
  • 2 ist ein Längsschnitt des Helms von 1;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht des Kinnbelüftungsmechanismus des Helms von 1;
  • 4 ist eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht der den Kinnbelüftungsmechanismus von 3 bildenden Elemente;
  • 5A ist eine Vorderansicht der linken Hälfte der in 3 dargestellten, Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung, längs aufgenommen entlang der Mitte;
  • 5B ist ein Querschnitt der in 5A dargestellten linken Hälfte; und
  • 6 ist ein vergrößerter Längsschnitt des Nackenbelüftungsabschnittes des Kopfbelüftungsmechanismus von 2.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Eine Ausführungsform, bei der die vorliegende Erfindung auf einen Helm vom Ganzgesichtstyp angewandt wird, wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • (1) Beschreibung des gesamten Helms
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, besteht ein Helm 1 vom Ganzgesichtstyp aus einem Kopfschutzhelmkörper 2 vom Ganzgesichtstyp, der auf dem Kopf eines Trägers getragen wird, einem Visier 4, das eine Fensteröffnung 3 in der Vorderseite des Kopfschutzkörpers 2 gegenüber dem Abschnitt (d.h. der Fläche) zwischen der Stirn und dem Kinn des Trägers öffnen/schließen kann, und einem Paar rechter und linker Kinnriemen 5, die an der Innenseite des Kopfschutzkörpers 2 befestigt sind. Wie bekannt, besteht das Visier 4 aus einem durchsichtigen oder lichtdurchlässigen harten Material wie z.B. Polycarbonat oder einem anderen harten Kunstharz. Das Visier 4 ist über ein Paar rechter und linker Befestigungsschrauben 6 schwenkbar an dem Kopfschutzkörper 2 befestigt. Das Visier 4 schließt die Fensteröffnung 3 in der in den 1 und 2 dargestellten Rückwärtsschwenkposition und öffnet die Fensteröffnung 3 in der Vorwärtsschwenkposition, in der das Visier 4 aus der Rückwärtsschwenkposition nach oben geschwenkt wird. An der Zwischenposition zwischen diesen Positionen kann das Visier 4 die Fensteröffnung 3 teilweise öffnen. In 1 ist eine Lasche 7 an dem Visier 4 ausgebildet, die vom Träger mit den Fingern gehalten wird, wenn dieser das Visier 4 nach oben und unten schwenken soll. Auf dem Kopfschutzkörper 2 ist ein Bedienungshebel 8 ausgebildet, der vom Träger betätigt wird, wenn dieser das Visier 4 in der Rückwärtsschwenkposition leicht nach oben schwenken soll.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, besteht der Kopfschutzkörper 2 aus einer äußeren Schale 11 vom Ganzgesichtstyp, die die Umfangswand des Kopfschutzkörpers 2 bildet, einem unteren Randelement 12 mit einem im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt, das am gesamten unteren Ende der äußeren Schale 11 mittels eines Klebers oder dergleichen an der äußeren Schale 11 befestigt ist, einem Randelement 14 für eine Fensteröffnung mit einem im Wesentlichen E-förmigen Querschnitt, das an der gesamten Peripherie einer Fensteröffnung 13 in der äußeren Schale 11 zur Bildung der Fensteröffnung 3 des Kopfschutzkörpers 2 mittels eines Klebers oder dergleichen an der äußeren Schale 11 befestigt ist, einem Stützelement 15 für den Kopf, das an der äußeren Schale 11 mittels eines Klebers oder dergleichen befestigt ist und mit der Innenseite der äußeren Schale 11 in einem vorderen Kopfbereich, einem oberen Kopfbereich, rechten und linken seitlichen Kopfbereichen und einem hinteren Kopfbereich, die jeweils dem vorderen Teil, dem oberen Teil, den rechten und linken Teilen und dem hinteren Teil des Kopfs des Trägers entsprechen, in Kontakt steht, und einem Stützelement 16 für das Kinn und die Wange, das an der äußeren Schale 11 mittels eines Klebers oder dergleichen befestigt ist und mit der Innenseite der äußeren Schale 11 in den Kinn- bzw. Wangenbereichen, die jeweils dem Kinn und den Wangen des Trägers entsprechen, in Kontakt steht.
  • Wie herkömmlicherweise bekannt, kann die äußere Schale 11 aus einem Verbundstoffmaterial hergestellt werden, das durch Auskleiden der Innenseite eines starken Schalenkörpers aus einem harten Kunstharz, z.B. FRP, mit einer biegsamen Lage wie z.B. einem Vliesstoff entsteht. Wie herkömmlicherweise bekannt, kann das untere Randelement 12 aus einem weichen Kunstharz wie z.B. Vinylchloridschaumstoff oder synthetischem Gummi hergestellt werden. Wie herkömmlicherweise bekannt, kann das Randelement 14 aus einem elastischen Material mit hoher Flexibilität wie z.B. synthetischem Gummi hergestellt werden.
  • Wie in den 2 und 6 dargestellt, besteht das Stützelement 15 aus einer Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 sowie einer an der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 befestigten Atmungsstützabdeckung 22 für den Kopf, die fast die gesamte Innenseite bedeckt. Das Stützelement 16 besteht aus einer Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 sowie einem Paar linker und rechter blockförmiger Innenpolster 24a und 24b für die Wangen, die an der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 befestigt sind und mit der Innenseite der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 in den linken und rechten Wangenbereichen, die jeweils den linken und rechten Wangen des Trägers entsprechen, in Kontakt stehen.
  • Wie herkömmlicherweise bekannt, kann der Körperabschnitt der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 und der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 aus einem Material mit geeigneter Steifigkeit und geeigneter Formbarkeit wie z.B. Polystyrolschaumstoff oder einem anderen Kunstharz hergestellt werden. Wie herkömmlicherweise bekannt, kann der Körperabschnitt der Stützabdeckung 22 aus einer Kombination aus einem Webstoff und einem porösen Vliesstoff durch Laminieren der Schichten – wobei jede Schicht aus einem elastischen Material mit hoher Flexibilität wie z.B. Urethanschaumstoff oder einem anderen Kunstharz besteht – auf die Oberfläche (d.h. die Außenseite), die der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 gegenüber liegt, oder zweiseitige Oberflächen hergestellt werden.
  • Wie in den 2 und 6 dargestellt, sind ein vorderseitiges Eingriffselement 25 und ein rückseitiges Eingriffselement 26 an den vorderen bzw. hinteren Endabschnitten des Körperabschnittes der Stützabdeckung 22 mittels eines Nähfadens, eines Klebebandes, eines Klebers oder dergleichen befestigt. Ein vorderseitiges Eingriffselement 27 und ein rückseitiges Eingriffselement 28 sind an den vorderen bzw. hinteren Endabschnitten des Körperabschnittes der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 mittels Nieten und Unterlegscheiben oder dergleichen oder mittels eines Klebers, eines Klebebandes oder dergleichen befestigt und liegen den vorder- und rückseitigen Eingriffselementen 25 und 26 im Wesentlichen gegenüber. Ein Paar linker und rechter Eingriffsbolzen (nicht dargestellt), die jeweils an den vorder- und rückseitigen Eingriffselementen 25 und 26 auf der Seite der Stützabdeckung 22 ausgebildet sind, werden in ein Paar linker und rechter Eingriffsöffnungen (nicht dargestellt) pressgepasst, die jeweils in den vorder- und rückseitigen Eingriffselementen 27 und 28 auf der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 durch Vorsprungs-/Vertiefungs-Eingriff ausgebildet sind, so dass die Stützabdeckung 22 an der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 entfernbar befestigt ist.
  • Wie herkömmlicherweise bekannt, können die vorder- und rückseitigen Eingriffselemente 25 und 26 der Stützabdeckung 22 sowie die vorder- und rückseitigen Eingriffselemente 27 und 28 auf der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 aus einem biegsamen Kunstharz wie z.B. Polyethylen hergestellt werden. In den 2 und 6 ist eine geeignete Anzahl von Belüftungsöffnungen 31 und 32 sowie 33 und 34 in den vorderseitigen Eingriffselementen 25 und 27 bzw. den rückseitigen Eingriffselementen 26 und 28 ausgebildet.
  • Das Paar linker und rechter blockförmiger Innenpolster 24a und 24b für die Wangen ist symmetrisch. Daher wird das blockförmige Innenpolster 24b für die rechte Wange mit Bezug auf 2 detailliert beschrieben; eine detaillierte Beschreibung des blockförmigen Innenpolsters 24a für die linke Wange entfällt.
  • Wie in 2 dargestellt, besitzt das blockförmige Innenpolster 24b für die rechte Wange einen Schlitz 35, um einen Ohrbereich, der dem rechten Ohrteil des Trägers entspricht, auszuschließen. Daher besitzt das blockförmige Innenpolster 24b eine Gestalt, die dem rechten Wangenteil und seiner näheren Umgebung (unter Ausschluss des rechten Ohrteils) des Trägers entspricht. Der linke Kinnriemen 5 wird in den Schlitz 35 eingeführt. Wie herkömmlicherweise bekannt, kann das blockförmige Innenpolster 24b aus einem dicken, plattenförmigen Kissenelement (nicht dargestellt), das aus einem oder mehreren biegsamen, elastischen Elementen aus einem Material wie z.B. Urethanschaumstoff oder einem anderen Kunstharz gebildet ist, und einem taschenartigen Element 29, das das Kissenelement im Wesentlichen vollständig wie eine Tasche bedeckt, hergestellt werden.
  • 5A ist eine Vorderansicht der linken Hälfte der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 mit einer symmetrischen Gestalt (d.h. einer axialsymmetrischen Gestalt), längs aufgenommen entlang einer zentralen Längsschnittlinie 40 des Helms 1 vom Ganzgesichtstyp; 5B ist ein Querschnitt davon. Wie in 5B dargestellt, ist ein Paar rechter und linker Stützelemente 41 an der Innenseite des Hauptkörperabschnittes der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 mit einem Kleber oder dergleichen befestigt. Eine geeignete Anzahl weiblicher Abschnitte (d.h. weiblicher Haken) 42 runder Haken, die Eingriffslöcher bilden, ist an den Stützelementen 41 befestigt. Eine geeignete Anzahl männlicher Abschnitte (d.h. männlicher Haken) der runden Haken, die Eingriffsvorsprünge bilden, ist an der Außenseite des blockförmigen Innenpolsters 24b befestigt. Die männlichen Haken (nicht dargestellt) sind durch Vertiefungs-/Vorsprungs-Eingriff in die weiblichen Haken 42 pressgepasst, so dass das blockförmige Innenpolster 24b für die Wange an der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 entfernbar befestigt ist.
  • Mit Bezug auf 5B sind Öffnungen 43 und 44 in dem Körperabschnitt der stoßdämpfenden Auskleidung 23 und den Stützelementen 41 ausgebildet, so dass die Kinnriemen 5 durch sie eingeführt werden. In den 5A und 5B ist eine zentrale oder vordere Vertiefung 45 in fast dem Mittelabschnitt der Vorderseite des Körperabschnittes der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 ausgebildet; auf der Seite der Auskleidung 23 ist ein Luftableitloch 46 ausgebildet, das nahtlos in die vordere Vertiefung 45 übergeht. Die vordere Vertiefung 45 und die Luftableitlöcher 46 auf der Seite der Auskleidung 23 werden später detailliert beschrieben.
  • Der Kopfschutzkörper 2 besitzt einen Kinnbelüftungsmechanismus 51, der dem Kinnbereich des Stützelementes 16 für das Kinn und die Wange entspricht, sowie einen Kopfbelüftungsmechanismus 52, der dem Stützelemente 15 für den Kopf entspricht. Der Kinnbelüftungsmechanismus 51 und der Kopfbelüftungsmechanismus 52 werden nachfolgend separat beschrieben.
  • (2) Beschreibung des Kinnbelüftungsmechanismus 51
  • Der Kinnbelüftungsmechanismus 51 weist drei Typen von ihn bildenden Elementen auf, die, wie in den 3 und 4 dargestellt, aus einem den Luftzufuhrkanal bildenden Element 53, einem Verschlusselement 54 und einem die Luftzufuhröffnung bildenden Element 55 bestehen. Die drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente 51 bis 53 können aus einem Material mit einer geeigneten Elastizität und einer geeigneten Steifigkeit wie z.B. Polycarbonat, Polyacetal, ABS, Nylon oder einem anderen Kunstharz hergestellt werden.
  • Wie in den 1, 2, 3, und 4 dargestellt, besitzt das den Luftzufuhrkanal bildende Element 53 einen Elementhauptkörper 56, der sich in einer Kurve (einer nach außen ragenden Kurve) im Wesentlichen gekrümmt in horizontaler Richtung im Wesentlichen entlang der Fensteröffnung 13 der äußeren Schale 11 erstreckt. Eine im Wesentlichen quadratische Öffnung 57 ist im Wesentlichen in der Mitte des unteren Abschnittes des Elementhauptkörpers 56 ausgebildet, indem ein Schlitz vom unteren Ende nach oben geführt wurde. Ein Paar linker und rechter Befestigungsvorsprünge 58a und 58b ist auf den Vorderseiten der rechten und linken oberen Abschnitte des Elementhauptkörpers 56 ausgebildet. Ein Winkelstück 59, das im Wesentlichen nach vorne gebogen ist, ist auf dem oberen Ende des Elementhauptkörpers 56 ausgebildet und ein umgekehrtes U-förmiges Winkelstück 60, das im Wesentlichen nach vorne gebogen ist, ist auf der Peripherie der Öffnung 57 ausgebildet. Die linken und rechten Seiten des Elementhauptkörpers 56 sind leicht schräg nach vorne gebogen und bilden ein Paar linker und rechter Winkelstücke 61a und 61b. Das Paar linker und rechter Befestigungsvorsprünge 58a und 58b ist auf den oberen Vorderseiten des Paares linker und rechter Winkelstücke 61a bzw. 61b ausgebildet.
  • Wie in den 3 und 4 dargestellt, ragt eine Vielzahl von Führungsplatten aus den linken und rechten Seiten der Vorderseite des Elementhauptkörpers 56 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 hervor. In der in den 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind zwei Sets von jeweils drei Führungsplatten 62a, 63a und 64a bzw. 62b, 63b und 64b unterschiedlicher Länge auf den linken und rechten Seiten der Vorderseite des Elementhauptkörpers 56 ausgebildet, so dass ihre Länge von der Mittelseite bis zur linken oder rechten Seite schrittweise abnimmt. Die Abschnitte 60a und 60b der linken und rechten Seite des umgekehrten U-förmigen Winkelstücks 60 dienen ebenfalls als Führungsplatten. Daher sind drei (mit anderen Worten mehrere) linke ausrichtende Luftzufuhrkanäle 65a, 66a und 67a
    • 1) zwischen dem linken Abschnitt 60a des umgekehrten U- förmigen Winkelstückes 60 und der Führungsplatte 62a,
    • 2) zwischen den Führungsplatten 62a und 63a, und
    • 3) zwischen den Führungsplatten 63a und 64a
    auf der linken Seite der Vorderseite des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 ausgebildet. In ähnlicher Weise sind drei (mit anderen Worten mehrere) rechte ausrichtende Luftzufuhrkanäle 65b, 66b und 67c auf der rechten Seite der Vorderseite des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 ausgebildet. Die Gesamtanzahl der auf dem den Lufzufuhrkanal bildenden Element 53 gebildeten ausrichtenden Luftzufuhrkanäle beträgt vorzugsweise mindestens drei, noch bevorzugter mindestens vier.
  • Bei dem Elementhauptkörper 56 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 sind die Abschnitte 56a und 56b auf den linken und rechten Seiten der Öffnung 57 (d.h. die unteren linken und rechten Abschnitte des Elementhauptkörpers 56) leicht gebogen und ragen vom oberen Ende bis zum unteren Ende gekrümmt nach hinten. Ein Paar linker und rechter Eingriffsvorsprünge 68a und 68b sind in der Nähe des Winkelstückes 59 auf dem Elementhauptkörper 56 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 ausgebildet. Auch die Eingriffsplatten 69a und 69b, die im Wesentlichen nach oben ragen, sind in der Nähe der linken und rechten Seiten eines oberen vorspringenden Stegs 60c des umgekehrten U-förmigen Winkelstückes 60 ausgebildet.
  • Wie in 4 dargestellt, sind auf dem Paar linker und rechter Führungsplatten 62a und 62b, bei denen es sich um die längsten der Führungsplatten 62a bis 64a bzw. 62b bis 64b handelt, in der Nähe ihres oberen Endes mittels Schlitzbildung Stufen 70 ausgebildet. Die Stufen 70 positionieren und halten das untere Ende eines Elementhauptkörpers 71 des (später zu beschreibenden) die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55. Da sich das Paar linker und rechter Führungsplatten 64a und 64b, bei denen es sich um die kürzesten handelt, nicht auf die Winkelstücke 61a und 61b der linken und rechten unteren Abschnitte 56a und 56b des Elementhauptkörpers 56 erstreckt, dienen die Winkelstücke 61a und 61b nicht nur, wie später beschrieben, als Trennplatten zur Definition eines Kinnluftzufuhrkanals 121 und Kinnluftableitkanälen 122a und 122b, sondern auch als Ablenkplatten 95a und 95b zur Ablenkung des Luftstromes von der Mittelseite nach links oder rechts außen.
  • Wie in den 1, 2, 3 und 4 dargestellt, besitzt das die Luftzufuhröffnung bildende Element 55 den Elementhauptkörper 71 mit Schraubeneinführlöchern 72a und 72b in der Nähe seiner linken und rechten Enden und erstreckt sich in einer Kurve (einer nach außen ragenden Kurve) im Wesentlichen gekrümmt in horizontaler Richtung im Wesentlichen entlang des Elementhauptkörpers 56 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53. Der Mittelabschnitt der Vorderseite des Elementhauptkörpers 71 ragt nach außen (d.h. zu der Vorderseite hin) und bildet so eine vorspringende Oberfläche 73. Die Innenseite (d.h. die Rückseite) der vorspringenden Oberfläche 73 bildet eine Vertiefung. Die obere Hälfte der Vorderseite des Elementhauptkörpers 71 ist dünner als die untere Hälfte und bildet so einen dünnwandigen Abschnitt 71a. Die Schraubeneinführlöcher 72a und 72b sind in der Nähe der linken und rechten Enden der unteren Hälfte der Vorderseite des Elementhauptkörpers 71 ausgebildet.
  • Wie in den 3 und 4 dargestellt, ist ein die innere Luftzufuhröffnung bildender Abschnitt 74 an dem oberen Ende der dünnwandigen Abschnitte 71a des Elementhauptkörpers 71 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 ausgebildet und erstreckt sich im Wesentlichen horizontal entlang des oberen Endes der dünnwandigen Abschnitte 71a, so dass er fast nach hinten ragt und in Rückwärtsrichtung leicht schräg nach oben gebogen ist. Der die innere Luftzufuhröffnung bildende Abschnitt 74 erstreckt sich nach vorne und bildet einen vorspringenden Steg 74a. Da der die innere Luftzufuhröffnung bildende Abschnitt 74 eine kammartige Gestalt mit einer großen Anzahl von Schlitzen 75 an der Seite seines Hinterendes besitzt, ist eine große Anzahl Vorsprünge 76 zwischen den Schlitzen 75 ausgebildet. Die Schlitze 75 bilden eine Vielzahl (z.B. drei) innerer Luftzufuhröffnungen auf der rechten und linken Seite. Von der großen Anzahl Vorsprünge 76 besitzt ein Paar linker und rechter Vorsprünge 76b und 76c, das dem mittleren Vorsprung 76a am nächsten ist, Eingriffslöcher (nicht dargestellt) in seinen Rückseiten, die auf das Paar linker und rechter Eingriffsbolzen 68a bzw. 68b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 passen.
  • Wie in 4 dargestellt, ist ein im Wesentlichen U-förmiger hängenden Abschnitte 77 im Mittelabschnitt des Elementhauptkörpers 71 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 einstückig ausgebildet; dementsprechend ist zwischen dem Elementhauptkörper 71 und dem hängenden Abschnitt 77 eine Öffnung 78 ausgebildet. Eine Wellenfeder 79 ist ebenfalls auf der Rückseite des hängenden Abschnittes 77 über der Öffnung 78 im Wesentlichen horizontal einstückig ausgebildet; dementsprechend ist die Öffnung 78 in eine obere und eine untere Öffnung 78a bzw. 78b geteilt. Ein umgekehrter U-förmiger vorspringender Steg 80 ist auf der Peripherie der oberen Öffnung 78a entlang ihrer Oberseite und der linken und rechten Seite ausgebildet. Ein vorspringender Steg 81 mit einer Rille (nicht dargestellt) im Wesentlichen in der Mitte ist entlang des unteren Endes des hängenden Abschnittes 77 einstückig ausgebildet, so dass er nach hinten ragt. Die Feder 79 hat einen im Wesentlichen L-förmigen Längsschnitt und bildet eine Stufe 79a auf der Außenseite (d.h. der Vorderseite).
  • Wie in de 3 und 4 dargestellt, besitzt das Verschlusselement 54 einen Elementhauptkörper 82, der sich in einer Kurve (einer nach außen ragenden Kurve) im Wesentlichen gekrümmt in horizontaler Richtung im Wesentlichen entlang des Elementhauptkörpers 71 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 erstreckt. Ein Öffnungs-/Schließ-Verschlussabschnitt 83 ist am oberen Ende des Elementhauptkörpers 82 des Verschlusselementes 54 vorgesehen und erstreckt sich im Wesentlichen horizontal entlang des oberen Endes des Elementhauptkörpers 82, so dass es fast nach hinten ragt und in Rückwärtsrichtung leicht schräg nach oben gebogen ist. Da der Öffnungs-/Schließ-Verschlussabschnitt 83 eine kammartige Gestalt besitzt und eine große Anzahl Schlitze 84 in der Nähe seines Hinterendes ausgebildet ist, die den Schlitzen 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 entsprechen, ist eine große Anzahl Vorsprünge 85 zwischen den Schlitzen 84 ausgebildet. Die Schlitze 84 bilden eine Vielzahl von Luftzufuhröffnungen (z.B. fünf) und die Vorsprünge 85 bilden eine Vielzahl von Blockierabschnitten (z.B. sechs).
  • Wie in 4 dargestellt, ist ein im Wesentlichen quadratischer hängender Abschnitt 86, der sich nach unten erstreckt, in dem im Wesentlichen zentralen Abschnitt des unteren Endes des Elementhauptkörpers 82 des Verschlusselementes 54 einstückig ausgebildet. Ein Eingriffsbolzen 87 ist an dem im Wesentlichen zentralen Abschnitt des unteren Endes des hängenden Abschnittes 86 einstückig ausgebildet. Ein Anschlussabschnitt 88 mit einem im Wesentlichen L-förmigen Längsschnitt ist auf dem hängenden Abschnitt 86 in der Nähe des unteren Endes der Vorderseite einstückig ausgebildet. Der Anschlussabschnitt 88 erstreckt sich von dem hängenden Abschnitt 86 im Wesentlichen horizontal, so dass er fast nach vorne ragt und in Vorwärtsrichtung leicht schräg nach unten gebogen ist, und anschließend im Wesentlichen vertikal, so dass er fast nach unten ragt und in Rückwärtsrichtung leicht schräg nach vorne gebogen ist.
  • Eine Lasche 89 ist an dem unteren Ende des Anschlussabschnittes 88 des Verschlusselementes 54, wie in 4 dargestellt, einstückig ausgebildet und erstreckt sich von diesem unteren Ende leicht schräg nach vorne und nach unten. Die Lasche 89 besitzt einen Schlitz 90 an ihrem distalen Ende, so dass der Träger die Lasche 89 leicht mit den Fingern halten kann. Ein Bolzen 91 ist ggf. an der Unterseite der Lasche 89 einstückig ausgebildet, so dass die Lasche 89 des Verschlusselementes 54 leicht an der Außenseite der äußeren Schale 11 entlang geschoben werden kann.
  • Die drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente 53 bis 55 mit den zuvor genannten Anordnungen sind, wie in 3 dargestellt, in den Kopfschutzkörper 2 auf der Vorderseite der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 eingebaut. Zu diesem Zweck besitzt die Vorderseite der stoßdämpfenden Auskleidung 23, wie in den 3, 5A und 5B dargestellt, die umgekehrte U-förmige Vertiefung 45, die im Wesentlichen der Gestalt des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 entspricht. Derjenige Bereich der stoßdämpfenden Auskleidung 23, der von der vorderen Vertiefung 45 umgeben ist, bildet einen Passvorsprung 92 mit der Originaldicke der stoßdämpfenden Auskleidung 23.
  • Wie in den 3, 5A und 5B dargestellt, besitzt die Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfende Auskleidung 23 eine vergleichsweise flache Vertiefung 94 (d.h. flacher als die vordere Vertiefung 45), die sich im Wesentlichen horizontal unter der vorderen Vertiefung 45 und dem Vorsprung 92 erstreckt. Die Vertiefung 94 ist symmetrisch (d.h. axialsymmetrisch) um die in den 5A und 5B als Symmetrieachse dargestellte zentrale Längsschnittlinie 40, besitzt eine im Wesentlichen T-förmige Gestalt und reicht an das untere Ende der stoßdämpfenden Auskleidung 23. Die linken und rechten Abschnitte des oberen Endes der Vertiefung 94 gehen nahtlos in die vordere Vertiefung 45 über. Daher wird das Regenwasser oder dergleichen, das in der vorderen Vertiefung 45 oder in ihrer Nähe bleiben soll, durch die T-förmige Vertiefung 94 von dem unteren Ende der stoßdämpfenden Auskleidung 23 nach außen geleitet.
  • Wie in den 3, 5A und 5B dargestellt, besitzt die Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfende Auskleidung 23 ein Paar linker und rechter seitlicher Vertiefungen oder Luftableitkanalvertiefungen 93a bzw. 93b neben den unteren linken und rechten Abschnitten 45a und 45b der vorderen Vertiefung 45. Die Luftableitkanalvertiefungen 93a und 93b gehen auf den linken und rechten Seiten der vorderen Vertiefung 45, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegen (d.h. den unteren linken und rechten Abschnitten 45a und 45b der vorderen Vertiefung 45), nahtlos in die vordere Vertiefung 45 über.
  • Das Paar linker und rechter Luftableitkanalvertiefungen 93a und 93b ist symmetrisch (d.h. axialsymmetrisch) um die in den 5A und 5B als Symmetrieachse dargestellte zentrale Längsschnittlinie 40. Daher wird die linke Luftableitkanalvertiefung 93a in der linken Hälfte der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 mit Bezug auf die 3, 5A und 5B detailliert beschrieben; eine detaillierte Beschreibung der rechten Luftableitkanalvertiefung 93b entfällt.
  • Wie in den 5A und 5B dargestellt, besitzt die Luftableitkanalvertiefung 93a ein Luftableitloch 46, das als Ausgangspunkt dient (d.h. eine Lufteinlassöffnung zu der Luftableitkanalvertiefung 93a). Die Luftableitkanalvertiefung 93a erstreckt sich von dem Luftableitloch 46 nach links (d.h. gegenüber der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40, mit anderen Worten horizontal nach außen oder links und rechts nach außen). Eine Oberseite 101, eine Unterseite 102 und eine Rückseite 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a bilden den (später zu beschreibenden) Kinnluftableitkanal 122a. Die vorderseitige Oberfläche (d.h. die Vorderseite), die der Rückseite 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a gegenüber liegt, wird, wie später beschrieben, durch die Rückseite der Ablenk-/Trennplatte 95a des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 gebildet. Dementsprechend bilden die Luftableitkanalvertiefung 93a und die Trennplatte 95a den Kinnluftableitkanal-Hauptkörper, der den Großteil des (später zu beschreibenden) Kinnluftableitkanals 122a bildet. Der Kinnluftableitkanal 122a besteht aus dem Hauptkörper des Kinnluftableitkanals und derjenigen Hälfte des linken Luftzufuhr-/Ableitloches 111a der äußeren Schale 11, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 (d.h. der horizontalen Außenseite) gegenüber liegt.
  • Wie in den 5A und 5B dargestellt, bildet die Rückseite (d.h. die Unterseite) 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a eine Schrägfläche, die sich von der Luftableitöffnung 46 nach links (d.h. zu der Seite, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegt) leicht nach hinten neigt. Ein Neigungswinkel θ1 dieser Schräge beträgt etwa 2° in der in 5B dargestellten Ausführungsform, liegt jedoch vom Standpunkt der Durchführbarkeit im Allgemeinen vorzugsweise im Bereich von 0,5° bis 5° und noch bevorzugter im Bereich von 1° bis 3°. Die Vorderseite (d.h. die Außenseite) der Trennplatte 95a, die eine Vorderseite bildet, die der Rückseite 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a gegenüber liegt, bildet eine Schrägfläche, die sich zumindest in der Nähe des linken Endes von der Luftableitöffnung 46 nach links (d.h. zu der Seite, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegt) leicht nach vorne neigt. Ein Neigungswinkel θ2 (nicht dargestellt) dieser Schräge beträgt etwa 2° in der in den 3 und 5B dargestellten Ausführungsform, liegt jedoch in der Praxis im Allgemeinen vorzugsweise im Bereich von 0,5° bis 5° und noch bevorzugter im Bereich von 1° bis 3°.
  • Wie in den 1 und 3 dargestellt, besitzt der Kinnbereich der äußeren Schale 11 (d.h. ein Bereich, der dem Kinn des Trägers gegenüber liegt) ein Paar linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b. Die Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b sind lange, im Wesentlichen seitwärts verlaufende Löcher, die sich jedoch von der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 zur gegenüber liegenden Seite (d.h. nach links und rechts außen) leicht nach oben neigen. Die Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b können ggf. mit einem Staubnetz oder dergleichen bedeckt sein. Diejenigen Hälften der Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegen, liegen den linken und rechten unteren Abschnitten 56a und 56b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 gegenüber. Diejenigen Hälften (d.h. die andere Hälfte) der Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b, die auf den Seiten liegen, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegen, liegen den Luftableitkanalvertiefungen 93a und 93b gegenüber. Die äußere Schale 11 besitzt einen Schlitz 112 an ihrem im Wesentlichen zentralen Abschnitt, der, wie in 5A dargestellt, vom oberen Ende nach unten verläuft. Der Schlitz 112 hat eine Größe, die im Wesentlichen der Summe der Größen der vorspringenden Oberfläche 73 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55, des umgekehrten U-förmigen vorspringenden Steges 80 und der oberen Öffnung 78a entspricht.
  • Für den Einbau der drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente (d.h. des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53, des Verschlusselementes 54 und des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55) in den Kopfschutzkörper 2 können nacheinander die in den folgenden Abschnitten (i) bis (iv) beschriebenen Schritte durchgeführt werden.
  • (i) Zunächst wird das Verschlusselement 54 an dem die Luftzufuhröffnung bildenden Element 55 befestigt.
  • Zu diesem Zweck wird die Lasche 89 des Verschlusselementes 54 von innen nach außen in die obere Öffnung 78a des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 eingeführt. Nachdem die Wellenfeder 79 über den Eingriffsvorsprung 87 des Verschlusselementes 54 von der Innenseite zur Außenseite hinwegläuft, indem die Elastizität der Vorsprünge 85 des Verschlusselementes 54 und der Wellenfeder 79 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 genutzt wird, stößt der Eingriffsvorsprung 87 gegen die Stufe 79a der Wellenfeder 79. In diesem Zustand, wenn das Verschlusselement 54 bezüglich des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 im Wesentlichen horizontal bewegt wird, wird der Eingriffsvorsprung 87 in die Vertiefung der Wellenfeder 79 eingepasst und in drei Positionen, d.h. der zentralen Position und der linken und rechten Position, in Position gehalten. Die im Wesentlichen horizontale Bewegung des Verschlusselementes 54 wird dadurch reguliert, dass der Anschlussabschnitt 88 gegen die linken und rechten Oberflächen der oberen Öffnung 78a des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 stößt.
  • (ii) Das die Luftzufuhröffnung bildende Element 55, das an dem Verschlusselement 54 befestigt ist, wird vorübergehend an dem den Luftzufuhrkanal bildenden Element 53 befestigt.
  • Zu diesem Zweck werden die Eingriffsvorsprünge 68a und 68b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 in die Eingriffslöcher in den Rückseiten der Vorsprünge 76b und 76c des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 eingepasst. In diesem Fall können die Vorsprünge 76b und 76c oder die Peripherien der Eingriffslöcher ggf. mit einem Kleber beschichtet sein, so dass die Eingriffsvorsprünge 68a und 68b sowie die Eingriffslöcher vergleichsweise zuverlässig und fest miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig wird der obere vorspringende Steg 60c des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 relativ in die Rille des Winkelstückes 81 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 eingepasst.
  • (iii) Das den Luftzufuhrkanal bildende Element 53, das an dem Verschlusselement 54 befestigt ist, wird an der Innenseite des Kinnbereiches der äußeren Schale 11 befestigt.
  • Zu diesem Zweck können, wie in 5A dargestellt, Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) von der Außenseite zur Innenseite in ein Paar linker und rechter Schraubeneinführlöcher 113 auf der äußeren Schale 11 und anschließend in das Paar linker und rechter Schaubeneinführlöcher 72a und 72b des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 eingeführt sowie in das Paar linker und rechter Befestigungsvorsprünge 58a und 58b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 eingeschraubt werden. In diesem Fall werden die vorspringende Oberfläche 73 und der umgekehrte U-förmige vorspringende Steg 80 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 in den Schlitz 112 der äußeren Schale 11 eingeführt und der untere Abschnitt und die Lasche 89 des Anschlussabschnittes 88 des Verschlusselementes 54 ragen von dem Schlitz 112 nach vorne. Der Elementhauptkörper 71 (unter Ausschluss der dünnwandigen Abschnitte 71a), der vorspringende Steg 74a, der hängende Abschnitt 77 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55, das umgekehrte U-förmige Winkelstück 60, diejenigen Seiten des Paares linker und rechter Winkelstücke 61a und 61b, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegen, und die unteren Enden der linken und rechten unteren Abschnitte 56a und 56b (weiterhin auch je nach Fall die oberen Enden der Führungsplatten 62a bis 64a und 62b bis 64b oder Teile davon) des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 stoßen gegen die Innenseite der äußeren Schale 11. Wie in 3 dargestellt, liegen die linken und rechten unteren Abschnitte 56a und 56b des Elementhauptkörpers 56 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 jeweils denjenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b der äußeren Schale gegenüber, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegen.
  • (iv) Die Außenseite der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 stößt gegen die Innenseite der äußeren Schale 11 und wird mit einem Kleber oder dergleichen daran befestigt.
  • Diese Befestigung erfolgt so, dass der Passvorsprung 92 der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23, wie in 3 dargestellt, in die Passöffnung 57 des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 eingepasst wird und fast das gesamte oder im Wesentlichen das gesamte den Luftzufuhrkanal bildende Element 53 relativ in die vordere Vertiefung 45 der stoßdämpfenden Auskleidung 23 eingepasst wird. Als Ergebnis liegt das Paar linker und rechter Luftableitkanalvertiefungen 93a und 93b der stoßdämpfenden Auskleidung 23, wie in 3 dargestellt, denjenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b der äußeren Schale 11 gegenüber, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegen. In diesem Fall kann, wie in den 1 und 2 dargestellt, eine herkömmlicherweise bekannte Atemluftschutzvorrichtung 114 zwischen die Außenseite (d.h. die Vorderseite) der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 und die Innenseiten (d.h. die Rückseiten) der äußeren Schale 11 und des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 eingesetzt und so an dem Kopfschutzkörper 2 befestigt werden.
  • Mittels der in den obigen Abschnitten (i) bis (iv) beschriebenen Schritte können die drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente 53 bis 55 in den Kopfschutzkörper 2 eingebaut werden. Im eingebauten Zustand besitzt der Kinnbelüftungsmechanismus 51 den Kinnluftzufuhrkanal 121 und das Paar linker und rechter Kinnluftableitkanäle 122a und 122b (Beschreibung folgt).
  • Der Kinnluftzufuhrkanal 121 besteht aufeinander folgend aus
    • 1) denjenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b der äußeren Schale 11, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegen,
    • 2) einem Paar linker und rechter (d.h. zwei) Spalte, die durch die Außenseiten der linken und rechten unteren Abschnitte 56a und 56b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 und die Innenseite der äußeren Schale 11 definiert werden und die unteren Abschnitte der ausrichtenden Luftzufuhrkanäle 65a bis 67a und 65b bis 67b einschließen,
    • 3) einem Spalt, der durch die Außenseite des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53, die Innenseite des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 und die Innenseite des Verschlusselementes 54 definiert wird und die oberen Abschnitte der ausrichtenden Luftzufuhrkanäle 65a bis 67a und 65b bis 67b einschließt, und
    • 4) den Schlitzen 84 des Verschlusselementes 54 und den Schlitzen 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 vom Ausgangspunkt (d.h. der Lufteinlassöffnung zu dem Kinnluftzufuhrkanal 121) bis zum Endpunkt (d.h. der Luftauslassöffnung von dem Kinnluftzufuhrkanal 121). Der Ausgangspunkt des Kinnluftzufuhrkanals 121 wird durch die Außenflächen derjenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b der äußeren Schale 11 gebildet, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegen. Diese Außenseiten bilden die Lufteinlassöffnung zu dem Kinnluftzufuhrkanal 121. Der Endpunkt des Kinnluftzufuhrkanals 121 wird durch die oberen Enden der Schlitze 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 gebildet. Diese oberen Enden bilden die Luftauslassöffnung von dem Kinnluftzufuhrkanal 121. Daher verzweigt sich der Kinnluftzufuhrkanal 121 vom Endpunkt zum Ausgangspunkt in zwei Äste. Die in den obigen Abschnitten 2) und 3) beschriebenen drei Spalte bilden jeweils Luftzufuhrspalte. Dementsprechend bilden die drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente 53 bis 55 und der Kinnbereich der äußeren Schale 11 den Kinnluftzufuhrkanal-Hauptkörper, der den Großteil des Kinnluftzufuhrkanals 121 bildet. Der Kinnluftzufuhrkanal 121 besteht aus dem Hauptkörper des Kinnluftzufuhrkanals und einer Hälfte des in Abschnitt 1) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a.
  • Fährt der Träger, der den Helm 1 vom Ganzgesichtstyp trägt, ein Motorrad, strömt Luft von außen (d.h. Außenluft) relativ von der im Wesentlichen vorderen Seite in die in Abschnitt 1) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b. Daher dienen diejenigen Hälften der Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegen, als Luftzufuhrlochabschnitte des Kinnluftzufuhrkanals 121. Wie in den 2 und 3 dargestellt, strömt die Außenluft von den in Abschnitt 4) beschriebenen Schlitzen 84 und 75 durch die beiden in Abschnitt 2) beschriebenen Spalte und den in Abschnitt 3) beschriebenen Spalt in die Nähe des unteren Endes der Innenseite des Visiers 4. Daher kann die Außenluft durch den Kinnluftzufuhrkanal 121 in den Kopfschutzkörper 2 eingeleitet werden. Die Außenluft wird, während sie in den drei in den Abschnitten 2) und 3) beschriebenen Spalten nach oben strömt, durch die ausrichtenden Luftzufuhrkanäle 65a bis 67a und 65b bis 67b ausgerichtet. Die Außenluft, die in die Nähe des unteren Endes der Innenseite des Visiers 4 (d.h. über dem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 und über der Atemluftschutzvorrichtung 114) strömt, gelangt entlang der Innenseite des Visiers 4 nach oben in die Nähe des oberen Endes der Innenseite des Visiers 4. Als Ergebnis kann der Strom der Außenluft wirksam verhindern, dass das Visier 4 durch die vom Träger ausgeatmete Luft beschlägt.
  • Der Kinnluftzufuhrkanal 121 kann durch Betätigung des Verschlusselementes 54 blockiert werden. Insbesondere wenn der Eingriffsvorsprung 87 des Verschlusselementes 54 in die mittlere der drei Eingriffsvertiefungen der Wellenfeder 79 eingreift, blockieren die Vorsprünge (d.h. die Blockierabschnitte) 85 des Verschlusselementes 54 die Schlitze (d.h. die Luftauslassöffnungen) 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55. Hält der Träger die Lasche 89 des Verschlusselementes 54 und bewegt das Verschlusselement 54 nach links oder rechts, so dass der Eingriffsvorsprung 87 des Verschlusselementes 54 in eine andere Eingriffsvertiefung der Wellenfeder 79 (nicht in die mittlere) eingreift, werden die Vorsprünge 85 des Verschlusselementes 54 von den Schlitzen 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 versetzt, so dass sie im Wesentlichen über den Vorsprüngen 76 liegen. Dadurch werden die Luftauslassöffnungen 75 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 geöffnet.
  • Daher kann der Kinnluftzufuhrkanal 121 dann, wenn der Träger das Verschlusselement 54 betätigt, so dass der Eingriffsvorsprung 87 in die mittlere Eingriffsvertiefung der Wellenfeder 79 eingreift, blockiert werden, so dass die Luftzufuhr durch ihn gestoppt werden kann.
  • Das Paar linker und rechter Kinnluftableitkanäle 122a und 122b ist symmetrisch (d.h. axialsymmetrisch) um die in den 5A und 5B als Symmetrieachse dargestellte zentrale Längsschnittlinie 40. Daher wird der linke Kinnluftableitkanal 122a mit Bezug auf die 3, 4, 5A und 5B detailliert beschrieben; eine detaillierte Beschreibung des rechten Kinnluftableitkanals 122b entfällt.
  • Der linke Kinnluftableitkanal 122a besteht aufeinander folgend aus
    • 1) der Luftableitöffnung 46 der linken Hälfte der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23,
    • 2) dem von der Ober-, Unter- und Rückseite 101, 102 und 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a der linken Hälfte der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 und der Ablenk-/Trennplatte 95a der linken Hälfte des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53 umschlossenen Zwischenraum, und
    • 3) derjenigen Hälfte (d.h. der anderen Hälfte) des Luftzufuhr-/Ableitloches 111a der äußeren Schale 11, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegt,
    vom Ausgangspunkt (d.h. der Lufteinlassöffnung zu dem Kinnluftableitkanal 122a) zum Endpunkt (d.h. der Luftauslassöffnung von dem Kinnluftableitkanal 122a). Der Ausgangspunkt des linken Kinnluftableitkanals 122a wird durch die Innenseite des Luftableitloches 46 der linken Hälfte der stoßdämpfenden Auskleidung 23 gebildet. Diese Innenseite bildet die Lufteinlassöffnung zu dem linken Kinnluftableitkanal 122a. Der Endpunkt des linken Kinnluftableitkanals 122a wird von der Außenseite derjenigen Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches 111a der äußeren Schale 11 gebildet, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegt. Diese Außenseite bildet die Luftauslassöffnung von dem linken Luftableitkanal 122a. Der in Abschnitt 2) beschriebene Zwischenraum bildet einen Luftableitspalt.
  • Fährt der Träger, der den Helm 1 vom Ganzgesichtstyp trägt, ein Motorrad, strömt die Außenluft, wie zuvor beschrieben, relativ von der im Wesentlichen vorderen Seite in die andere Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitlochs 111a. Gleichzeitig wird die Außenluft, die nahe an den Mittelabschnitt des Kinnbereiches der Außenseite der äußeren Schale 11 stößt, entlang der Außenseite der äußeren Schale 11 horizontal nach außen (d.h. von der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 nach links auf die gegenüber liegende Seite) abgelenkt und strömt zurück. In diesem Fall wird die Außenluft, die relativ von der im Wesentlichen vorderen Seite in die andere Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a strömt, durch die Vorderseite 103 der Luftableitkanalvertiefung 93a in der linken Hälfte der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 (wie später beschrieben, wirkt in diesem Fall der Neigungswinkel θ1 dieser Vorderseite 103 oder ein negativer Druck wird erzeugt) blockiert und horizontal nach außen abgelenkt. Von der entlang der Außenseite der äußeren Schale 11 horizontal nach außen abgelenkten Außenluft wird Außenluft, die in diejenige Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a strömt, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegt, wie in 3 dargestellt, durch die in Abschnitt 2) beschriebene Ablenkplatte 95a horizontal nach außen abgelenkt. Daher strömt diese Außenluft von derjenigen Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a, die auf der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 liegt, heraus und strömt vor der anderen Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches 111a entlang der Außenseite der äußeren Schale 11 horizontal nach außen weg. Dadurch entsteht in der Nähe des äußeren Endes der Luftableitkanalvertiefung 93a und in der Nähe der anderen Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a ein negativer Druck.
  • Luft in der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23, unterhalb der Atemluftschutzvorrichtung 114 und in der Nähe des in Abschnitt 1) beschriebenen Luftableitloches 46 (d.h. Innenluft, z.B. vom Träger ausgeatmete Luft, in der Nähe der Zwischenposition in vertikaler Richtung des Kinnbereiches der stoßdämpfenden Auskleidung 23) fließt in dieses Luftableitloch 46, erreicht durch den in Abschnitt 2) beschriebenen Zwischenraum die andere Hälfte des in Abschnitt 3) beschriebenen Luftzufuhr-/Ableitloches 111a und strömt von dieser anderen Hälfte aus der äußeren Schale 11 hinaus. Daher dient diejenige Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches 111a, die der Seite der zentralen Längsschnittlinie 40 gegenüber liegt, als Luftableitlochabschnitt des Kinnluftableitkanals 122a. Da Luft in dem Kopfschutzkörper 2 durch den Kinnluftableitkanal 122a nach außen abgeleitet werden kann, kann weiterhin wirksam verhindert werden, dass das Visier 4 durch die vom Träger ausgeatmete Luft oder dergleichen beschlägt.
  • (3) Beschreibung des Kopfbelüftungsmechanismus 52
  • Wie in den 2 und 6 dargestellt, besitzt der Kopfbelüftungsmechanismus 52 eine oder mehrere Belüftungsrillen 131 (in der in den 2 und 6 dargestellten Ausführungsform ein Paar linker und rechter), die sich im Wesentlichen halbkreisförmig durch den im Wesentlichen zentralen Abschnitt der Innenseite (d.h. der inneren Umfangsseite) der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 in Rechts-nach-links-Richtung vom Vorderende zum Hinterende erstrecken (mit anderen Worten, vom vorderen Kopfbereich zum Nackenbereich durch den oberen Kopfbereich und den hinteren Kopfbereich). Die Belüftungsrillen 131 dienen als Kopfluftkanäle und sind von ihren Ausgangspunkten bis in die Nähe des vorderen Kopfbereiches breit und von dort bis zum oberen Kopfbereich schmal. Der Kopfbelüftungsmechanismus 52 besitzt die Stützabdeckung 22, die, wie zuvor beschrieben, fast die gesamte oder im Wesentlichen die gesamte Innenseite der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 bedeckt. Die Stützabdeckung 22 besitzt eine große Anzahl von Belüftungsöffnungen 141. Die Belüftungsöffnungen 141 dienen je nach ihrer Position oder der Verwendung des Helms (d.h. dem offenen/geschlossenen Zustand der später zu beschreibenden Verschlusselemente 143 und 145) als Luftzufuhröffnungen oder Luftableitöffnungen. Der Kopfbelüftungsmechanismus 52 besteht aus einem Stirnbelüftungsabschnitt 132, einem vorderen Kopfbelüftungsabschnitt 133, einem hinteren Kopfbelüftungsabschnitt 134 und einem Nackenbelüftungsabschnitt 135, die jeweils entlang der Belüftungsrillen 131 ausgebildet sind. Daher werden der Stirnbelüftungsabschnitt 132, der vordere Kopfbelüftungsabschnitt 133, der hintere Kopfbelüftungsabschnitt 134 und der Nackenbelüftungsabschnitt 135 in der nachfolgenden Beschreibung in separaten Abschnitten mit Bezug auf die 2 und 6 beschrieben.
  • (i) Beschreibung des Stirnbelüftungsabschnittes 132
  • Wie zuvor beschrieben, besitzt der Stirnbelüftungsabschnitt 132 die Belüftungsöffnungen 31 in dem vorderseitigen Eingriffselement 25 der Stützabdeckung 22 und die Belüftungsöffnungen 32 in dem vorderseitigen Eingriffselement 27 der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21. Die Belüftungsöffnungen 31 gehen durch die Belüftungsöffnungen 32 nahtlos in die Belüftungsrillen 131 über.
  • Daher strömt die durch den Kinnluftzufuhrkanal 121 in den Kopfschutzkörper 2 in die Nähe des oberen Endes der Innenseite des Visiers 4 geleitete Außenluft, wie zuvor beschrieben, durch die Belüftungsöffnungen 31 und 32 in die Belüftungsrillen 131 und durch die Belüftungsrillen 131 zu dem vorderen Kopfbelüftungsabschnitt 133.
  • (ii) Beschreibung des vorderen Kopfbelüftungsabschnittes 133
  • Der vordere Kopfbelüftungsabschnitt 133 besitzt ein Paar linker und rechter, an der äußeren Schale 11 befestigter, die Luftzufuhrlöcher bildender Elemente 142 sowie jeweils an diesen die Luftzufuhrlöcher bildenden Elementen 142 befestigte Verschlusselemente 143. Daher entsprechen die Paare linker und rechter, die Luftzufuhrlöcher bildender Elemente 142 und die Verschlusselemente 143, wie in 1 dargestellt, konstruktiv dem Paar linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b. Die vorderen Kopfbereiche der äußeren Schale 11 und der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 besitzen jeweils Luftzufuhrlöcher. Die in der äußeren Schale 11 ausgebildeten Luftzufuhrlöcher passen auf die zylindrischen Luftzufuhrlochabschnitte 142a der die Luftzufuhrlöcher bildenden Elemente 142. Die in dem vorderen Kopfbereich der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 ausgebildeten Luftzufuhrlöcher gehen nahtlos in die Belüftungsrillen 131 über und liegen den in der Stützabdeckung 22 durch die Belüftungsrillen 131 gebildeten Belüftungsöffnungen 141 gegenüber. Die Verschlusselemente 143 sind ebenfalls gleitend an den die Luftzufuhrlöcher bildenden Elementen 142 befestigt, so dass sie die äußeren Enden der Luftzufuhrlochabschnitte 142a der die Luftzufuhrlöcher bildenden Elemente 142 selektiv öffnen und schließen können.
  • Sind die Verschlusselemente 143 offen, vermischt sich der erste Luftstrom, der durch die Belüftungsrillen 131 vom Stirnbereich zum vorderen Kopfbereich des Kopfschutzkörpers 2 strömt, mit dem zweiten Luftstrom, der von außen durch die Luftzufuhrlochabschnitte 142a in die Belüftungsrillen 131 strömt. Sind die Verschlusselemente 143 geschlossen, strömt der erste Luftstrom als einzelner Strom durch die Belüftungsrillen 131 weiter in den hinteren Kopfbereich. Vereinigen sich der erste und der zweite Luftstrom, strömt ein Teil der vereinigten Luft (hauptsächlich der zweite Luftstrom) durch die Belüftungsöffnungen 141 der Stützabdeckung 22 in das Innere des Kopfschutzkörpers 2 in die Nähe des vorderen Kopfbereiches.
  • (iii) Beschreibung des hinteren Kopfbelüftungsabschnittes 134
  • Der hintere Kopfbelüftungsabschnitt 134 besitzt ein Paar linker und rechter, an der äußeren Schale 11 befestigter, die Luftableitlöcher bildender Elemente 144 sowie jeweils an diesen die Luftableitlöcher bildenden Elementen 144 befestigte Verschlusselemente 145. Daher entsprechen die Paare linker und rechter, die Luftableitlöcher bildender Elemente 144 und die Verschlusselemente 145, wie in 1 dargestellt, konstruktiv den Paaren linker und rechter, die Luftzufuhrlöcher bildender Elemente 142 und den Verschlusselementen 143 sowie den Luftzufuhr-/Ableitlöchern 111a und 111b. Dadurch sieht die äußere Schale 11 simpel aus. Die hinteren Kopfbereiche der äußeren Schale 11 und der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 besitzen jeweils Luftableitlöcher. Die in der äußeren Schale 11 ausgebildeten Luftableitlöcher passen auf zylindrische Luftableitlöcher 144a der die Luftableitlöcher bildenden Elemente 144. Die in dem hinteren Kopfbereich der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 ausgebildeten Luftableitlöcher gehen nahtlos in die Belüftungsrillen 131 über und liegen den in der Stützabdeckung 22 durch die Belüftungsrillen gebildeten Belüftungsöffnungen 141 gegenüber. Die Verschlusselemente 145 sind ebenfalls gleitend an den die Luftableitlöcher bildenden Elementen 144 befestigt, so dass sie die äußeren Enden der Luftableitlöcher 144a der die Luftableitlöcher bildenden Elemente 144 selektiv öffnen und schließen können.
  • Sind die Verschlusselemente 145 offen, vermischt sich der erste Luftstrom, der durch die Belüftungsrillen 131 vom vorderen Kopfbereich zum hinteren Kopfbereich des Kopfschutzkörpers 2 strömt, leicht mit dem zweiten Luftstrom, der aus dem Inneren der Stützabdeckung 22 durch die Belüftungsrillen 131 und Luftableitlöcher 144a heraus strömt. Sind die Verschlusselemente 145 geschlossen, strömt der erste Luftstrom durch die Belüftungsstegrillen 131 im Wesentlichen ganz zum hinteren Kopfbereich weiter.
  • (iv) Beschreibung des Nackenbelüftungsabschnittes 135
  • Der Nackenbelüftungsabschnitt 135 ist in 6 vergrößert dargestellt. Mit Bezug auf 6 besteht der Hauptkörperabschnitt der Stützabdeckung 22 aus einem porösen Vliesstoff 147, an dem in geeigneter Weise geformte elastische Blöcke 146 aus einem biegsamen elastischen Material wie z.B. Urethanschaumstoff oder einem anderen Kunstharz mittels eines Klebers oder dergleichen befestigt sind. Wie zuvor beschrieben, ist das rückseitige Eingriffselement 26 an dem Hauptkörperabschnitt befestigt, der auf der Seite der elastischen Blöcke 146 liegt. Die Belüftungsöffnungen 33 des rückseitigen Eingriffselementes 26 gehen durch die Belüftungsöffnungen 34 des rückseitigen Eingriffselementes 28 der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 nahtlos in die Belüftungsrillen 131 über.
  • An der unteren Endfläche des hinteren Abschnittes der Stöße auf den Kopf dämpfenden Auskleidung 21 ist mittels eines Klebebandes, eines Klebers oder dergleichen ein die Luftableitöffnungen bildendes Element 151 befestigt. Das die Luftableitöffnungen bildende Element 151 besteht aus einem Grundplattenabschnitt 151a, der die untere Endfläche des hinteren Abschnitts des Kopfschutzkörpers 2 bildet, sowie einem Paar linker und rechter Luftableitöffnungen 151b, die gebildet werden, indem ein Teil eines Paares linker und rechter Abschnitte des Grundplattenabschnittes 151a wie Taschen ausgedehnt wird, so dass der Längsschnitt fast eine dreieckige Gestalt bildet. Die Luftableitöffnung 151b besitzt eine große Anzahl schlitzartiger innerer Luftableitlöcher 152 in einem Wandabschnitt vor der Luftableitöffnung 151b sowie ein äußeres Luftableitloch 153, das durch Durchbohren des unteren Endes der Luftableitöffnung 151b gebildet wird. Die äußeren Luftableitlöcher 153 gehen durch die inneren Luftableitlöcher 152 nahtlos in die Belüftungsrillen 131 über. Daher bilden die äußeren Enden der äußeren Luftableitlöcher 153 die Endpunkte (d.h. die Luftauslassöffnungen) der Belüftungsrillen (d.h. der Kopfluftkanäle) 131.
  • Die äußere Schale 11 besitzt einen schmalen oder zusammengeschnürten Abschnitt 11a in der Außenseite des Nackenbereiches an dem hinteren Abschnitt, der sich im Wesentlichen horizontal erstreckt. In der in 6 dargestellten Ausführungsform ist der zusammengeschnürte Abschnitt 11a um etwa 9 mm (etwa 10 mm vom unteren Ende des hinteren Abschnittes des unteren Randelementes 12) vom unteren Ende des hinteren Abschnittes der äußeren Schale 11 auf der Mittellinie in Rechts-nachs-links-Richtung der äußeren Schale 11 verschmälert oder zusammengeschnürt. Der Kurvenradius des zusammengeschnürten Abschnittes 11a auf dieser Mittellinie beträgt etwa 15 mm. Aus diesem Grund neigt sich derjenige Abschnitt der äußeren Schale 11 (und dementsprechend das untere Randelement 12), der in der Nähe des unteren Endes des hinteren Abschnittes liegt, wie in 6 dargestellt, von oben in Rückwärtsrichtung auf der Mittellinie nach unten. Ein Neigungswinkel θ3 dieser Schräge beträgt etwa 30°. Der zusammengeschnürte Abschnitt 11a wird auf der Mittellinie des hinteren Abschnittes der äußeren Schale 11 am meisten und entlang der linken oder rechten Seite am wenigsten nach vorne zusammengeschnürt. Der zusammengeschnürte Abschnitt 11a hat eine Länge in Rückwärts- und Vorwärtsrichtung von bis zu etwa 50 mm und eine Länge in Rechts-nach-links-Richtung von bis zu etwa 16 cm. Die Stöße auf den Kopf dämpfende Auskleidung 21 besitzt ebenfalls wie die äußere Schale 11 einen schmalen oder zusammengeschnürten Abschnitt 21a. Der zusammengeschnürte Abschnitt 21a ist im Wesentlichen in engem Kontakt mit dem zusammengeschnürten Abschnitt 11a der äußeren Schale 11.
  • Daher wird der Luftstrom, der relativ entlang des hinteren Abschnittes der Außenseite der äußeren Schale 11 strömt, durch den zusammengeschnürten Abschnitt 11a scharf nach hinten abgelenkt, so dass ein Abschnitt unterhalb der äußeren Luftableitlöcher 153 des die Luftableitöffnungen bildenden Elementes 151 einen negativen Druck erzeugt. Daher strömen der erste Luftstrom, der durch die Belüftungsrillen 131 zum Nackenbereich strömt, und der zweite Luftstrom, der vom Inneren des Kopfschutzkörpers 2 durch die große Anzahl Zwischenräume in dem porösen Vliesstoff 147, die Belüftungsöffnungen 33 des rückseitigen Eingriffselementes 26 und die Belüftungsöffnungen 34 des rückseitigen Eingriffselementes 28 in die Belüftungsrillen 131 strömt, von den äußeren Luftableitlöchern 153 durch die inneren Luftableitlöcher 152 des die Luftableitöffnungen bildenden Elementes 151 wirksam heraus. Daher kann der Luftstrom in den Belüftungsrillen 131 durch den Nackenbelüftungsabschnitt 135 verbessert werden.
  • Der zusammengeschnürte Abschnitt 11a erfüllt im Allgemeinen vorzugsweise eine oder mehrere der in den nachfolgenden Abschnitten 1) bis 5) beschriebenen Bedingungen in der Praxis:
    • 1) der zusammengeschnürte Abschnitt 11a sollte vom unteren Ende des hinteren Abschnittes der äußeren Schale 11 um 4 mm bis 16 mm (noch bevorzugter um 6 mm bis 12 mm) bzw. vom unteren Ende des hinteren Abschnittes des unteren Randelementes 12 auf der Mittellinie in Rechts-nach-links-Richtung der äußeren Schale 11 um 5 mm bis 17 mm (noch bevorzugter um 7 mm bis 13 mm) nach vorne zusammengeschnürt werden,
    • 2) der Kurvenradius auf dieser Mittellinie sollte im Bereich von 6 mm bis 25 mm (noch bevorzugter 10 mm bis 20 mm) liegen,
    • 3) derjenige Abschnitt der äußeren Schale 11 oder des unteren Randelementes 12, der in der Nähe des unteren Endes des hinteren Abschnittes liegt, sollte sich von oben in Rückwärtsrichtung auf der Mittellinie im Bereich von 20° bis 40° (noch bevorzugter 25° bis 35°) nach unten neigen (mit anderen Worten, der Neigungswinkel θ3 sollte im Bereich von 20° bis 40° liegen (noch bevorzugter 25° bis 35°)),
    • 4) die Länge in Rückwärts-und-Vorwärtsrichtung sollte im Bereich von 25 mm bis 100 mm (noch bevorzugter 35 mm bis 75 mm) liegen und
    • 5) die Länge in Rechts-nach-links-Richtung sollte im Bereich von 8 cm bis 32 cm (noch bevorzugter 12 cm bis 24 cm) liegen.
  • Nach Beschreibung einer spezifischen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ist davon auszugehen, dass die Erfindung nicht auf diese genaue Ausführungsform beschränkt ist und dass von einem Fachmann verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang oder Geist der Erfindung, wie sie in den beigefügten Patentansprüchen definiert sind, abzuweichen.
  • In der zuvor beschriebenen Ausführungsform besteht der Kinnluftzufuhrkanal 121 des Kinnbelüftungsmechanismus 51 aus den Luftzufuhr-/Ableitlöchern 111a und 111b der äußeren Schale 11 und drei Typen der den Kinnbelüftungsmechanismus bildenden Elemente 53 bis 55; die Kinnluftableitkanäle 122a und 122b des Kinnbelüftungsmechanismus 51 bestehen aus den Luftzufuhr- /Ableitlöchern 111a und 111b der äußeren Schale 11, den Luftableitlöchern 46 und den Luftableitkanalvertiefungen 93a und 93b der Stöße auf das Kinn und die Wange dämpfenden Auskleidung 23 sowie den Ablenk-/Trennplatten 95a und 95b des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes 53. Alternativ können die Kinnluftableitkanäle 122a und 122b aus z.B. einem separaten Paar linker und rechter röhrenförmiger, den Kinnbelüftungsmechanismus bildender Elemente und Luftzufuhr-/Ableitlöchern 111a und 111b der äußeren Schale 11 bestehen.
  • In der obigen Ausführungsform ist das Paar linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b im Kinnbereich der äußeren Schale 11 ausgebildet und die mittelseitigen Hälften der Luftzufuhr-/Ableitlöcher 111a und 111b bilden Luftzufuhrlochabschnitte, während die anderen Hälften, die der Mittelseite gegenüber liegen, Luftableitlochabschnitte bilden. Die vorliegende Erfindung muss jedoch nicht notwendigerweise diese Anordnung haben. Es kann z.B. ein Luftzufuhr-/Ableitloch im Wesentlichen in der Mitte in Rechts-nach-links-Richtung des Kinnbereiches der äußeren Schale 11 ausgebildet sein; der im Wesentlichen zentrale Abschnitt dieses Luftzufuhr-/Ableitloches kann als Luftzufuhrlochabschnitt dienen und diejenigen Abschnitte dieses Luftzufuhr-/Ableitloches, die den linken und rechten Seiten des Luftzufuhrlochabschnittes entsprechen, können als Paar linker und rechter Luftableitlochabschnitte dienen.
  • In der obigen Ausführungsform gleitet der Öffnungs-/Schließ-Verschlussabschnitt 83 des Verschlusselementes 54 an der Unterseite des die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnittes 74 des die Luftzufuhröffnung bildenden Elementes 55 entlang. Alternativ kann der Öffnungs-/Schließ- Verschlussabschnitt 83 an der Oberseite des die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnittes 74 entlang gleiten.
  • In der obigen Ausführungsform sind die Belüftungsrillen 131 mit Open-Loop-artigen Längsschnitten in der Innenseite des Kopfschutzkörpers 2 ausgebildet und bilden die Kopfluftkanäle. Alternativ können anstelle der Belüftungsrillen 131 mit den Open-Loop-artigen Längsschnitten Closed-Loop-artige längliche Löcher mit kreisförmigen Längsschnitten ausgebildet sein. In diesem Fall kann die Stöße auf den Kopf dämpfende Auskleidung 21 in einen äußeren Auskleidungsabschnitt auf der Seite der äußeren Schale 11 und einen inneren Auskleidungsabschnitt gegenüber der Seite der äußeren Schale 11 geteilt werden und es können gegenüber liegende Rillen mit Open-Loop-artigen Längsschnitten in der Innenseite des äußeren Auskleidungsabschnittes und in der Außenseite des inneren Auskleidungsabschnittes ausgebildet sein. Dieses Paar Rillen kann längliche Belüftungslöcher mit Closed-Loop-artigen Längsschnitten bilden.
  • In der obigen Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung auf den Kinnbelüftungsmechanismus 51 angewandt. Die vorliegende Erfindung kann auch auf andere Mechanismen oder Abschnitte wie z.B. den vorderen Kopfbelüftungsabschnitt 133 des Kopfbelüftungsmechanismus 52 angewandt werden.
  • In der obigen Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung auf den Helm 1 vom Ganzgesichtstyp angewandt. Alternativ kann die vorliegende Erfindung auch auf Helme anderen Typs angewandt werden, d.h. Helme vom Jet- oder Semijettyp oder Helme vom Ganzgesichtstyp, die ebenfalls als Helme vom Jettyp dienen und deren Kinnbereich angehoben werden kann.

Claims (18)

  1. Helm, der einen Kopfschutzkörper (2) mit einer äußeren Schale (11) umfasst, wobei in dem Kopfschutzkörper (2) ein Luftzufuhrkanal (121) zur Einleitung von Luft aus einem Bereich außerhalb der äußeren Schale (11) in den Kopfschutzkörper (2) ausgebildet ist und in dem Kopfschutzkörper (2) neben dem Luftzufuhrkanal (121) ein Luftableitkanal (122a, 122b) zur Ableitung von Luft in dem Kopfschutzkörper (2) in einen Bereich außerhalb der äußeren Schale (11) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftzufuhr-/Ableitloch (111a, 111b), das als gemeinsames Loch für einen Luftzufuhrlochabschnitt für den Luftzufuhrkanal (121) und einen Luftableitlochabschnitt für den Luftableitkanal (122a, 122b) dient, in der äußeren Schale (11) ausgebildet ist.
  2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches (111a, 111b), die auf einer Mittelseite des Helmes (1) in horizontaler Richtung liegt, den Luftzufuhrlochabschnitt für den Luftzufuhrkanal (121) bildet und die andere Hälfte des Luftzufuhr-/Ableitloches (111a, 111b), die der Mittelseite des Helmes (1) in horizontaler Richtung gegenüber liegt, den Luftableitlochabschnitt für den Luftableitkanal (122a, 122b) bildet.
  3. Helm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Luftzufuhrkanal-Hauptkörper umfasst, der den Luftzufuhrkanal (121) zusammen mit dem Luftzufuhrlochabschnitt des Luftzufuhr-/Ableitloches (111a, 111b) bildet, wobei ein den Luftzufuhrkanal bildendes Element (53), das zur Bildung des Luftzufuhrkanal-Hauptkörpers verwendet wird, auf einer Innenseite eines Kinnbereiches der äußeren Schale (11) liegt.
  4. Helm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Luftzufuhrkanal bildende Element (53) mindestens drei ausrichtende Luftzufuhrkanäle (65a–67a, 65b–67b) besitzt.
  5. Helm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Luftzufuhrkanal bildende Element (53) mindestens vier ausrichtende Luftzufuhrkanäle (65a–67a, 65b–67b) besitzt.
  6. Helm nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Luftzufuhröffnung bildende Element (55) mit einem die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnitt (74) zwischen der äußeren Schale (11) und dem den Luftzufuhrkanal bildenden Element (53) angeordnet ist.
  7. Helm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement (54) zum Öffnen/Schließen einer Belüftungsöffnung des die innere Luftzufuhröffnung bildenden Abschnittes (74) auf dem die Luftzufuhröffnung bildenden Element (55) vorgesehen ist.
  8. Helm nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Luftableitkanal-Hauptkörper, der den Luftableitkanal (122a, 122b) zusammen mit dem Luftableitlochabschnitt des Luftzufuhr-/Ableitloches (111a, 111b) bildet, sowie eine in der äußeren Schale (11) angeordnete stoßdämpfende Auskleidung (23) umfasst, wobei der Luftableitkanal-Hauptkörper eine Vertiefung (93a, 93b) in einer Außenseite der stoßdämpfenden Auskleidung (23), eine Öffnung (46) in der stoßdämpfenden Auskleidung (23), die nahtlos in die Vertiefung (93a, 93b) übergeht, und eine Trennplatte (95a, 95b) des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes (53) umfasst.
  9. Helm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterseite (103) der Vertiefung (93a, 93b) eine Schrägfläche bildet, die sich zu der Seite des Helmes (1), die der Seite der zentralen Längsschnittlinie (40) gegenüber liegt, nach hinten neigt und die Schrägfläche (103) einen Neigungswinkel (θ1) in einem Bereich von 0,5° bis 5° hat.
  10. Helm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (θ1) im Bereich von 1° bis 3° liegt.
  11. Helm nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil desjenigen Abschnittes einer Außenseite der Trennplatte (95a, 95b), der den Luftableitkanal-Hauptkörper bildet, eine Schrägfläche bildet, die sich zu der Seite des Helmes (1), die der Seite der zentralen Längsschnittlinie (40) gegenüber liegt, nach vorne neigt und die Schrägfläche einen Neigungswinkel (θ2) in einem Bereich von 0,5° bis 5° hat.
  12. Helm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (θ2) im Bereich von 1° bis 3° liegt.
  13. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftzufuhr-/Ableitloch (111a, 111b) ein Paar linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher im Kinnbereich der äußeren Schale (11) umfasst, der Luftzufuhrkanal (121) im Wesentlichen im Mittelabschnitt in horizontaler Richtung des Kinnbereiches des Kopfschutzkörpers (2) ausgebildet ist, der Luftableitkanal (122a, 122b) ein Paar linker und rechter Luftableitkanäle auf den linken und rechten Abschnitten des Kinnbereiches des Kopfschutzkörpers (2) umfasst, diejenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher (111a, 111b), die auf der Mittelseite in horizontaler Richtung liegen, Luftzufuhrlochabschnitte für den Luftzufuhrkanal (121) bilden und diejenigen Hälften des Paares linker und rechter Luftzufuhr-/Ableitlöcher (111a, 111b), die der Mittelseite in horizontaler Richtung gegenüber liegen, Luftableitlochabschnitte für das Paar linker und rechter Luftableitkanäle (122a, 122b) bilden.
  14. Helm nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftzufuhrkanal (121) von einem Endpunkt zu einem Ausgangspunkt in zwei Äste verzweigt.
  15. Helm nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Passöffnung (57) in der Mitte eines unteren Abschnittes des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes (53) ausgebildet ist, indem vom unteren Ende des den Luftzufuhrkanal bildenden Elementes (53) ein Schlitz nach oben geführt wurde, und ein Passvorsprung (92) auf der stoßdämpfenden Auskleidung (23) ausgebildet ist, der Passvorsprung (92) in die Passöffnung (57) eingepasst ist.
  16. Helm nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftauslassöffnung, die einen Endpunkt eines Kopfluftkanals (131) bildet, in einer unteren Endfläche eines hinteren Abschnittes des Kopfschutzkörpers (2) ausgebildet ist und ein zusammengeschnürter Abschnitt (11a) in einem hinteren Abschnitt der äußeren Schale (11) ausgebildet ist.
  17. Helm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Neigungswinkel (θ3) des zusammengeschnürten Abschnittes (11a) in der Nähe eines unteren Endes des hinteren Abschnittes der äußeren Schale (11) in einem Bereich von 20° bis 40° auf einer Mittellinie in Rechts-nach-links-Richtung der äußeren Schale (11) liegt.
  18. Helm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (θ3) des zusammengeschnürten Abschnittes (11a) in der Nähe des unteren Endes des hinteren Abschnittes der äußeren Schale (11) in einem Bereich von 25° bis 35° auf der Mittellinie in Rechts-nach-links-Richtung der äußeren Schale (11) liegt.
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