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Hintergrund der Erfindung
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1) Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen optischen Sender, insbesondere
geeignet für
Wellenlängen-Multiplex-Übertragungssysteme (WDM – wavelength-division
multiplexing).
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2) Beschreibung des verwandten Standes
der Technik
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Mit
einem Anwachsen in der Verwendung des Internets wurden WDM-Übertragungssysteme unter
Verwendung WDM-Überträgern verbessert. Von
den WDM-Übertragungssystemen
wurde kürzlich
gefordert, die Funktion eines Setzens von Übertragungsleitungen in Wellenlängeneinheiten
aufzuweisen. Aufgrund dessen wird die Anwendung von Wellenlängen-selektiven Schaltern
(Switches) auf den WDM-Überträgern untersucht,
so dass Leitungseinstellungen leicht in Wellenlängeneinheiten geschaltet werden
können.
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8A und 8B stellen
beide die Funktion eines Wellenlängen-selektiven Schalters
dar. Der in 8A gezeigte Wellenlängen-selektive
Schalter 100A ist ein Gerät, das in der Lage ist, die
Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten Signals durch
seine beliebigen Ports auszugeben. Das heißt, der Wellenlängen-selektive
Schalter 100A umfasst einen einzelnen Eingabeport 101 und
neun Ausgabeports 111 bis 119 und falls ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal
durch den Eingabeport 101 eingegeben wird, kann der Schalter 100A beliebige
Wellenlängen
durch beliebige Ports der Ausgabeports 111 bis 119 ausgeben.
Falls zum Beispiel ein Signal mit gemultiplexten Wellenlängen λ1 bis λ5 durch den Eingabeport 101 eingegeben
wird, können
die Wellenlängen λ2, λ1, λ5, λ3 und λ4 durch die
Ausgabeports 111, 113, 114, 116 und 118 ausgegeben
werden.
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Zusätzlich kann,
wie in 8B gezeigt, ein Wellenlängen-selektiver Schalter 100B derart
konstruiert sein, dass dieser das Umgekehrte des in 8A gezeigten
Wellenlängen-selektiven Schalters 100A wird.
In diesem Fall umfasst der Wellenlängen-selektive Schalter 100E neun
Eingabeports 121 bis 129 und einen einzelnen Ausgabeport 131 und falls
beliebige Wellenlängen λ1 bis λ5 durch beliebige Ports
der Eingabeports 121 bis 129 eingegeben werden,
kann ein Wellenlängen-gemultiplextes
Signal durch den Ausgabeport 131 ausgegeben werden.
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Zusätzlich zu
der Funktion schaltender Ports weist der Wellenlängen-selektive Schalter die
Funktion eines variablen Abschwächens
von Lichtintensität auf.
Daher ist der Wellenlängen-selektive
Schalter in der Lage, einen Unterschied in einer Lichtintensität zwischen
Wellenlängen
durch Verwenden der variablen Abschwächerfunktion zu kompensieren.
Beachte, dass Beispiele Wellenlängen-selektiver
Schalter in dem Patentdokument 1 (
U.S.
Patent Nr. 6,549,699 ) und dem Nicht-Patentdokument 1 (Jui-che
Tsai et al., „A
large Port-Count 1 × 32
Wavelength-Selecable Switch Using a Large Scan-Angle, High Fill-Factor, Two-Axis
Analog Micromirror Array" OECC
2004, Tul.5.2) und 2 (D. M. Marom et al., „Wavelength-selectable 4 × 1 switch
with high spectral efficiency, 10 dB dynamic equalization range
and internal blocking capability" OECC
2003, We4.P.130) offenbart sind.
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9 bis 11 stellen
WDM-Überträger 200,
210 und 220 dar, die jeweils Wellenlängen-selektive Schalter, wie
diejenigen, die in 8A und 8B gezeigt
sind, verwenden. Diese WDM-Überträger 200, 210 und 220 sind
dynamische, optische Abzweigmultiplexer (DOADMs – dynamic optical add-drop
multiplexers), die in einer Weise konstruiert sind, dass beliebige
Wellenlängen
durch ihre beliebigen Ports ein- oder ausgegeben werden können. Ähnliche
dynamische, optische Abzweigmultiplexer sind in dem Nicht-Patentdokument
3 (D. M. Marom et al., „64
Channel 4 × 4
Wavelength-Selectable Cross- Connect
for 40 Gb/s Channel Rates with 10 Tb/s Throughput Capacity" OECC 2003) offenbart.
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Der
in 9 gezeigte WDM-Überträger 200 ist derart
konstruiert, dass die Wellenlängen-selektiven
Schalter 201, 202 entgegengesetzt zueinander angeordnet
sind. Der erste Wellenlängen-selektive Schalter 201 ist
ein 1 × N-Wellenlängen-selektiver Schalter
(wobei N ≥ 2),
der aus einem einzigen Eingabeport und N-Ausgabeports besteht. Der
zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 202 ist ein N × 1-Wellenlängen-selektiver Schalter (wobei
N ≥ 2), der
aus N-Eingabeports
und einem einzelnen Ausgabeport besteht.
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Einer
der N-Ausgabeports des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 201 wird
mit einem der N-Eingabeports des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 202 verbunden.
Die verbleibenden Ausgabeports des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 201 werden
als Drop-Ports (Fallenlass-Ports) verwendet, wohingegen die verbleibenden
Eingabeports des zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters 202 als Add-Ports (Hinzufüge-Ports) verwendet werden.
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In
dieser Anordnung werden von den Wellenlängen eines Wellenlängen-gemultiplexten
Signals, das in den Eingabeports des ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters 201 eingegeben wird, Wellenlängen, die durch den WDM-Überträger 200 weitergeleitet
werden sollen, von dem Ausgabeport des zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters 202 durch eine Übertragungsleitung ausgegeben,
die zu dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 202 führt.
Andererseits werden abzuzweigende Wellenlängen durch beliebig ausgewählte Drop-Ports
ausgegeben und hinzuzufügende
Wellenlängen
werden durch die Add-Ports des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 202 eingegeben
und von dem Ausgabeport des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 202 ausgegeben.
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Der Überwacher 203 wird
verwendet, um die optische Leistung jeder der Wellenlängen des
optischen Signals zu überwachen,
das von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 202 ausgegeben wird. Der Steuerschaltkreis 204 gleicht
die optischen Leistungen der Wellenlängen des optischen Signals, das
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 202 ausgegeben wird, durch Steuern der variablen
Abschwächerfunktion
jedes der Wellenlängen-selektiven
Schalter 201 und 202 basierend auf den optischen
Leistungen der Wellenlängen
aus, die von dem Überwacher 203 überwacht
werden.
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Der
in 10 gezeigte WDM-Überträger 210 umfasst einen
optischen Kombinierer 211, einen ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 212,
einen zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 213,
einen Überwacher 214 und
einen Steuerschaltkreis 215. Der optische Kombinierer 211 verzweigt
ein Eingabesignallicht in zwei und gibt diese jeweils in die Eingabeports
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 212, 213.
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Der
erste Wellenlängen-selektive
Schalter 212 besteht aus einem einzelnen Eingabeport und N-Ausgabeports.
Eines der zwei Signale, die in dem optischen Kombinierer 211 verzweigt
werden, wird in den Eingabeport des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 212 eingegeben
und fallen zu lassende Wellenlängen
werden durch die Ausgabeports ausgegeben, die beliebig als Drop-Ports
gewählt
werden.
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Der
zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 213 besteht aus N-Eingabeports und einem einzelnen Ausgabeport.
Das andere der zwei in dem optischen Kombinierer 211 abgezweigten
Signale wird in einen der N-Eingabeports des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 213 eingegeben
und hinzuzufügende
Wellenlängen
werden durch die Eingabeports eingegeben, die beliebig als Add-Ports
ausgewählt
werden. Und ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal
wird durch einen der Ausgabeports ausgegeben. Bemerke, dass in dem
Fall, bei dem die Wellenlängen
durch andere Eingabeports des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 213 hinzugefügt worden
sind, diejenigen Wellenlängen
des abgezweigten Signals von dem optischen Kombinierer 211 geblockt werden
können,
so dass diejenigen Wellenlängen nicht
von dem Ausgabeport des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 213 ausgegeben
werden.
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Der Überwacher 214 wird
verwendet, um die optische Leistung jeder der Wellenlängen des
optischen Signals zu überwachen,
das von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 213 ausgegeben wird. Der Steuerschaltkreis 215 gleicht
die optischen Leistungen der Wellenlängen des optischen Signals, das
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 213 ausgegeben wird, durch Steuern der variablen
Abschwächerfunktion
des Wellenlängen-selektiven
Schalters 213 basierend auf der optischen Leistung jeder
der Wellenlängen
aus, die von dem Überwacher 214 überwacht
werden. Der WDM-Überträger 220,
der in 11 gezeigt ist, umfasst einen
ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 221, einen zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 222,
einen optischen Kombinierer 223, einen Überwacher 224 und
einen Steuerschaltkreis 225. Im Gegensatz zu dem Falle
des WDM-Überträgers 210,
der in 10 gezeigt ist, wird der optische
Kombinierer 222 nach den Wellenlängen-selektiven Schaltern 221, 222 angeordnet.
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Das
heißt,
der erste Wellenlängen-selektive Schalter 221 umfasst
wie bei den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 201, 212 in 9 und 10,
einen einzelnen Eingabeport und N-Ausgabeports. Von den Wellenlängen eines
Wellenlängen-gemultiplexten Signals,
das in den Eingabeport eingegeben wird, werden Wellenlängen, die
weitergeleitet werden sollen, an den optischen Kombinierer 223 durch
den einzelnen Ausgabeport ausgegeben, während Wellenlängen, die
fallengelassen werden sollen, durch einige der Ausgabeports ausgegeben
werden, die als Drop-Ports ausgewählt sind. Der zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 222 weist wie bei den Wellenlängen-selektiven Schaltern 202, 213 in 9 und 10 N-Eingabeports
und einen einzelnen Ausgabeport auf. Wellenlängen, die hinzugefügt werden sollen,
werden durch einige der Eingabeports, die als Add-Ports ausgewählt sind,
eingegeben und werden an den optischen Kombinierer 223 durch
den einzelnen Ausgabeport ausgegeben.
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In
dem optischen Kombinierer können
die Wellenlängen
von dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 221 und die Wellenlängen von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 222 kombiniert und ausgegeben werden. Der Überwacher 224 überwacht
die optische Leistung jeder der Wellenlängen des optischen Signals,
das von dem optischen Kombinierer 223 ausgegeben wird.
Der Steuerschaltkreis 225 gleicht die optischen Leistungen der
Wellenlängen
des optischen Signals, das von dem optischen Kombinierer 223 ausgegeben
wird, durch Steuern der variablen Abschwächerfunktion jeder der Wellenlängen-selektiven
Schalter 221 und 222 basierend auf der optischen
Leistung jeder der Wellenlängen
aus, die von dem Überwacher 224 überwacht
werden.
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Wie
die WDM-Überträger 200, 210 und 220, die
in 9 bis 11 gezeigt sind, kann durch
Verwenden von dynamischen, optischen Abzweige-Multiplexern, in denen
Drop- und Add-Ports für
Wellenlängen-gemultiplextes
Signallicht beliebig unabhängig
von Wellenlängen
ausgewählt
werden können, ein
WDM-Übertragungssystem
konstruiert werden, das in der Lage eines flexiblen Setzens von Übertragungsleitungen
in Wellenlängeneinheiten
ist.
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Andererseits
werden optische Übertragungsleitungen,
die einen Teil des zuvor erwähnten WDM-Übertragungssystems
bilden, mit der Entwicklung von Kommunikationsnetzwerken länger, so
dass es von WDM-Übeträgern gefordert
wird, derart konstruiert zu sein, dass ein Fernübertragung durchgeführt werden
kann. Dass, worauf es ankommt ist, dass beim Durchführen von
einer Fernübertragung eines
Wellenlängen-gemultiplexten
Signals Verluste in optischen Fasern und Verstärkerverstärkungen von Wellenlänge zu Wellenlänge variieren.
Ein derartiger Unterschied in einem Übertragungsverlust oder Verstärkerverstärkung zwischen
Wellenlängen
kann die Ursache eines Unterschiedes in einer Lichtintensität zwischen
Wellenlängen
an einer empfangenden Seite sein.
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Die
WDM-Überträger 200, 210 und 220,
die in 9 bis 11 gezeigt sind, versuchen einen derartigen
Unterschied in einer Intensität
zwischen Wellenlängen
durch Verwenden der variablen Abschwächerfunktion zu kompensieren,
die zusammen mit der Port-schaltenden Funktion in dem zuvor erwähnten Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgerüstet
ist.
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Zum
Beispiel variiert, wie in 12 gezeigt, in
einem optischen Übertragungssystem,
in dem Verstärker
in der Leitung (In-Line-Verstärker) 234, 235 in einer Übertragungsfaser 233 zwischen
zwei Knoten 231, 232 angeordnet sind, die die
Konstruktion des in 10 gezeigten WDM-Überträgers 210 aufweisen, ein
Wellenlängen-gemultiplextes Signal,
das von dem Knoten 231 (siehe „A" in 12) ausgegeben wird,
in einer Lichtintensität
von Wellenlänge
zu Wellenlänge
aufgrund der Verstärkungseigenschaften der
In-Line-Verstärker 234, 235 (wie
in „B" und „C" in 12),
jedoch werden die Lichtintensitäten
bei unterschiedlichen Wellenlängen
durch Abschwächen der
Wellenlängen
des optischen Ausgabesignals unter Verwendung der variablen Abschwächerfunktion eines
Wellenlängen-selektiven
Schalters 213 ausgeglichen, der in dem Knoten 232 bereitgestellt
ist (wie in „D" in 12).
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Wenn
jedoch die Übertragungsentfernung erhöht wird,
wird ein Unterschied in einer Intensität zwischen Wellenlängen größer aufgrund
des Einflusses von Übertragungsleitungen
zwischen WDM-Überträgern. Als
ein Ergebnis gibt es Fälle,
bei denen ein großer
Unterschied in einer Intensität,
einen dynamischen Bereich überschreitet,
der von der variablen Abschwächerfunktion
des zuvor erwähnten Wellenlängen-selektiven Schalters
korrigiert werden kann, korrigiert werden muss.
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Die
in 9 bis 11 gezeigten WDM-Überträger versuchen
einen Unterschied in einer Intensität durch Verwenden der variablen
Abschwächerfunktion
des zuvor erwähnten
Wellenlängen-selektiven Schalters
zu kompensieren. Daher kann in dem Fall, bei dem ein großer Unterschied
in einer Intensität,
die einen dynamischen Bereich überschreitet,
der für
einen Unterschied in einer Intensität kompensiert werden kann,
innerhalb von Knoten auftritt, eine Kompensation für diesen
Unterschied nicht erfolgreich durchgeführt werden. Folglich wird ein Verlängern von Übertragungsentfernungen
ziemlich schwierig.
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Zum
Beispiel gibt es Fälle,
wie in „E" aus 13 gezeigt,
wenn ein optisches Eingabesignal einen großen Unterschied in einer Intensität aufweist, wobei
es einen Bereich Δ gibt,
der keinen Unterschied in einer Intensität durch die variable Abschwächerfunktion
des Wellenlängen-selektiven
Schalters 213 kompensieren kann, wie in „F" aus 13.
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US 5,675,432 betrifft ein
optisches Verstärkungsgerät zum Einstellen
von optischer Leistung eines Wellenlängen-gemultiplexten Signallichtes bei jeweiligen
Wellenlängen
zum Einstellen der optischen Ausgabeleistung bei den jeweiligen
Wellenlängen
und einer Abweichung der optischen Ausgabeleistung zwischen den
Wellenlängen.
Eine einstellende Einheit für
die optische Leistung zum Empfangen eingegebenen Lichtes mit einem
Signallicht bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Wellenlängen, die
auf dieses gemultiplext sind, ein Verstärken oder Abschwächen von
Licht bei zumindest einer Wellenlänge, die in dem empfangenen
Licht eingeschlossen ist, unabhängig
von Licht bei unterschiedlichen Wellenlängen von den Wellenlängen des
Lichtes, wird vor oder nach einer optischen Verstärkereinheit zum Verstärken des
Lichtes bereitgestellt, das das Signallicht bei einer Vielzahl von
unterschiedlichen Wellenlängen
auf dieses gemultiplext aufweist. Weiter wird eine Steuereinheit
zum Steuern der Verstärkung
einer Verstärkung
oder Abschwächung
bereitgestellt, die von der einstellenden Einheit für die optische Leistung
durchgeführt
wird und die Verstärkung
einer Verstärkung,
die von der optischen Verstärkereinheit durchgeführt wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der oben erwähnten Umstände durchgeführt. Demgemäß ist es
das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen optischen Überträger bereitzustellen,
der in der Lage ist, seine Fähigkeit
zu verbessern, einen Unterschied in einer Lichtintensität zwischen
Wellenlängen
zu kompensieren.
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Um
dieses Ziel zu erreichen, umfasst ein optischer Überträger der vorliegenden Erfindung
drei größere Komponenten:
(1) einen optischen abzweigenden Teil zum Abzweigen eines Wellenlängen-gemultiplexten
optischen Eingabesignals in eine Vielzahl von optischen Signalen;
(2) eine Vielzahl von Wellenlängen-selektiven
Geräten
zum Auswählen der
Wellenlängen
jedes der optischen Signale als Ausgabewellenlängen, die von dem optischen
abzweigenden Teil abgezweigt werden; und (3) einen optischen, koppelnden
Teil zum Koppeln der Ausgabewellenlängen, die jeweils von der Vielzahl
von Wellenlängen-selektiven
Geräten
ausgegeben werden. Zumindest entweder das Abzweigen in dem optischen
abzweigenden Teil oder das Koppeln in dem optischen koppelnden Teil
wird bei einem Leistungsverhältnis
M:N durchgeführt,
wobei M und N sich voneinander unterscheiden.
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Der
optische Überträger der
vorliegenden Erfindung kann weiter umfassen (1) einen Leistungsüberwacher
zum Überwachen
einer optischen Leistung bei jeder der Wellenlängen einer optischen Signalausgabe
von dem optischen koppelnden Teil; und (2) einen Wellenlängen-selektiven
Gerätesteuerteil zum
Steuern jedes der Wellenlängen-selektiven
Geräte,
so dass die Ausgabewellenlängen
zu dem optischen, koppelnden Teil in jedem der Wellenlängen-selektiven
Geräte
basierend auf der optischen Leistung ausgewählt werden, die bei jeder der
Wellenlängen
des optischen Ausgabesignals von dem Leistungsüberwacher überwacht werden.
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In
dem optischen Überträger der
vorliegenden Erfindung sind die zuvor erwähnten Wellenlängen-selektiven
Geräte
vorzugsweise derart konstruiert, dass diese die Ausgabewellenlängen auswählen können und
eine optische Leistung jeder der Ausgabewellenlängen variieren können. Der
zuvor erwähnte
Steuerteil für
das Wellenlängen-selektive
Gerät ist vorzugsweise
angepasst, die variable Steuerung der optischen Leistung und die
Steuerung der Wellenlängenauswahl
der Vielzahl von Wellenlängen-selektiven
Geräte
durchzuführen,
so dass die optischen Leistungen bei den Wellenlängen der optischen Signalausgabe
von dem optischen, koppelnden Teil ausgeglichen werden, basierend
auf den optischen Leistungen, die von dem Leistungsüberwacher überwacht
werden.
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In
dem optischen Überträger der
vorliegenden Erfindung kann zumindest der optische, abzweigende
Teil oder der optische, koppelnde Teil einen Kombinierer mit variablem
Verhältnis
umfassen. Zumindest ein abzweigendes Verhältnis in dem optischen, abzeigenden
Teil oder ein koppelndes Verhältnis
in dem optischen, koppelnden Teil kann variabel von dem Kombinierer
mit variablem Verhältnis
gemacht werden. In diesem Fall kann der optische Überträger weiter
umfassen (1) einen Leistungsüberwacher
zum Überwachen
einer optischen Leistung bei jeder der Wellenlängen einer optischen Signalausgabe
von dem optische, koppelnden Teil; und (2) einen Steuerteil für einen
Kombinierer mit variablem Verhältnis
zum Steuern des Kombinierers mit variablem Verhältnis, um das abzweigende Verhältnis oder das
koppelnde Verhältnis
des Kombinierers mit variablem Verhältnis, basierend auf der optischen
Leistung einzustellen, die bei jeder der Wellenlängen des optischen Ausgabesignals
von dem Leistungsüberwacher überwacht
wird.
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Vorzugsweise
ist der Steuerteil für
das Wellenlängen-selektive Gerät angepasst,
jedes der Wellenlängen-selektiven
Geräte
derart zu steuern, dass, wenn eine optische Leistung, die bei einer
Wellenlänge
des optischen Ausgabesignals von dem Leistungsüberwacher überwacht wird, größer wird,
die Wellenlänge
in dem Wellenlängen-selektiven
Gerät ausgewählt wird,
das in einer Leitung bereitgestellt ist, die mit einer Seite verbunden
ist, bei der eine abgezweigte Leistung in dem optischen, abzweigenden Teil
oder eine kombinierte Leistung in dem optischen, koppelnden Teil
kleiner als die andere abgezweigte oder kombinierte Leistung wird.
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In
dem optischen Überträger der
vorliegenden Erfindung, kann der zuvor erwähnte Steuerteil des Wellenlängen-selektiven
Gerätes
angepasst sein, jedes der Wellenlängen-selektiven Geräte derart
zu steuern, dass die Ausgabewellenlängen, die in den Wellenlängen-selektiven
Geräten
ausgewählt sind,
nicht miteinander überlappen.
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In
dem optischen Überträger der
vorliegenden Erfindung, kann der zuvor erwähnte optische, abzweigende
Teil derart konstruiert sein, dass das optische Eingabesignal in
zwei Teile verzweigt wird. In diesem Fall können die zuvor erwähnten Wellenlängen-selektiven
Geräte
zwei Wellenlängen-selektiven Geräte derart
umfassen, dass diese der Anzahl von abgezweigten Teilen entsprechen.
Und der zuvor erwähnte
optische, koppelnde Teil kann konstruiert sein, um die zwei optischen
Signale zu koppeln, die jeweils von den zwei Wellenlängen-selektiven
Geräten
ausgegeben werden.
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Eines
der zuvor erwähnten
zwei Wellenlängen-selektiven
Geräte
kann einen ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter umfassen, der eine einzige Eingabe und eine Vielzahl von
Ausgaben aufweist, während
das andere einen Wellenlängen-selektiven Schalter
umfassen kann, der eine Vielzahl von Eingaben und eine einzelne
Ausgabe aufweist. In diesem Fall kann die einzelne Eingabe des ersten
Wellenlängen-selektiven
Schalters mit einer der zwei Zweigausgaben des optischen, abzweigenden
Teils verbunden sein. Eine der Ausgaben des ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters kann mit einer der zwei Eingaben des optischen, koppelnden
Teils verbunden sein. Die verbleibenden Ausgaben des ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters können
als Drop-Ausgaben (Fallenlass-Ausgaben) verwendet werden. Und eine
der Eingaben des zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters kann mit der anderen der zwei Zweigausgaben des optischen,
abzweigenden Teils verbunden sein. Die verbleibenden Eingaben des
zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters können
als Add-Eingaben (Hinzufüge-Eingaben)
verwendet werden. Die einzelne Ausgabe des zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters kann mit der anderen der zwei Eingaben des optischen,
koppelnden Teils verbunden sein.
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Daher
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung zumindest entweder das Abzweigen in dem optischen, abzweigenden
Teil oder das Koppeln in dem optischen, koppelnden Teil bei einem
Leistungsverhältnis
zu M:N durchgeführt,
wobei M und N sich voneinander unterscheiden. Daher weist die vorliegende Erfindung
die Vorteile auf, in der Lage zu sein, einen Bereich zu vergrößern, der
einen Unterschied in einer Intensität zwischen Wellenlängen kompensieren kann
und in der Lage zu sein, seine Fähigkeit
zu verbessern, einen derartigen Unterschied zu kompensieren.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird im weiteren Detail mit Bezug auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 ein
Blockdiagramm ist, das einen WDM-Überträger zeigt, der gemäß einer
ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist;
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2A eine
Seitenansicht ist, die schematisch einen Wellenlängen-selektiven Schalter zeigt, der
in dem WDM-Überträger der
ersten Ausführung der
vorliegenden Erfindung verwendet wird;
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2B eine
Draufsicht ist, die schematisch den Wellenlängen-selektiven Schalter aus 2A zeigt;
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3 ein
Blockdiagramm ist, das den WDM-Überträger der
ersten Ausführung
zeigt;
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4 ein
Flussdiagramm ist, das verwendet wird, um einen Betrieb des WDM-Überträgers der ersten
Ausführung
zu erklären;
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5 und 6 Blockdiagramme
sind, die zeigen, wie der WDM-Überträger der
ersten Ausführung
betrieben wird;
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7 ein
Blockdiagramm ist, das einen WDM-Überträger zeigt, der gemäß einer
zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist;
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8A ein
Diagramm ist, das verwendet wird, die Funktion eines Wellenlängen-selektiven Schalters
zu erklären,
der aus einem einzelnen Eingabeport und neun Ausgabeports besteht;
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8B ein
Diagramm ist, das verwendet wird, die Funktion eines Wellenlängen-selektiven Schalters
zu erklären,
der aus neun Eingabeports und einem einzelnen Ausgabeport besteht;
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9 bis 11 Blockdiagramme
sind, die verwendet werden, einen herkömmlichen WDM-Überträger zu erklären, der
Wellenlängen-selektive
Schalter verwendet;
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12 ein
Blockdiagramm ist, das verwendet wird, zu erklären, wie ein herkömmliches Übertragungssystem
betrieben wird; und
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13 ein
Blockdiagramm ist, das verwendet wird, Nachteile zu erklären, die
in einem herkömmlichen
WDM-Überträger festgestellt
werden.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden hiernach im Detail in Bezug auf
die Zeichnungen beschrieben. Beachte, dass das Vorangehende und
andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung aus
der folgenden, detaillierten Beschreibung ersichtlich werden.
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(A) Beschreibung der ersten Ausführungsform
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Bezugnehmend
auf 1 ist ein optischer Überträger oder ein WDM-Überträger 1 gezeigt,
der gemäß einer
ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Der in der Figur gezeigte WDM-Überträger 1 kann
wie bei den Fällen
aus 9 bis 11, die zuvor erwähnt wurden,
als ein dynamischer, optischer Abzweigemultiplexer in WDM-Übertragungssystemen
verwendet werden und dieser kann, wie unten im Detail dargestellt,
seine Fähigkeit
erhöhen,
einen Unterschied in einer Lichtintensität zwischen Wellenlängen zu
kompensieren.
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Der
WDM-Überträger 1 umfasst
einen optischen Eingabekombinierer 2, einen ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, einen zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32,
einen optischen Ausgabekombinierer 4, einen Überwacher 5 und
einen Steuerschaltkreis 6 zum Steuern der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32. Der optische Eingabekombinierer 2 ist
derart konstruiert, dass ein optisches Eingabesignal in eine Vielzahl
von optischen Signalen verzweigt wird. In der ersten Ausführung wird
ein optisches Eingabesignal in zwei optische Signale bei einem fixierten
Leistungsverhältnis
M:N verzweigt, wobei M und N sich voneinander unterscheiden.
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Insbesondere
ist in der ersten Ausführung der
optische Eingabekombinierer 2 derart kombiniert, dass ein
optisches Eingabesignal bei einem Verzweigungsverhältnis von
1:4 verzweigt wird. Das optische Signal, das bei einem Leistungsverhältnis von
4/5 abgezweigt wird, wird zu dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 ausgegeben,
während
das optische Signal, das bei einem Leistungsverhältnis von 1/5 abgezweigt wird,
zu dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgegeben wird.
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Jeder
der ersten und zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 wird von dem WSS-Steuerschaltkreis 6 gesteuert
und funktioniert als ein Wellenlängen-selektives
Gerät zum
Auswählen
von Wellenlängen
des abgezweigten Signals, die an den optischen Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
werden sollen. In der ersten Ausführung können optische Leistungen innerhalb
eines vorbestimmten variablen Bereichs ausgeglichen werden.
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2A und 2B sind
schematische Diagramme, die ein Konstruktionsbeispiel des ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters 31 zeigen. 2A ist
eine Seitenansicht, die schematisch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 zeigt, während 2B eine
Draufsicht ist, die schematisch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 zeigt.
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Wie
in 2A und 2B gezeigt,
umfasst der erste Wellenlängen-selektive
Schalter 31 eine Eingabefaser (Eingabeport) 307,
eine Eingabe-kollimierende Linse 301 zum Parallelmachen
des Lichtes von der Eingabefaser 307, einen ersten Strahlexpandierer 302,
einen zweiten Strahlexpandierer 303, ein Beugungsgitter 304,
eine Sammellinse 305, Mikro-elektro-mechanische Systemspiegel
(MEMS – micro-electro
mechanical system mirrors) 306, Ausgabe-kollimierende Linsen 321 bis 32N,
und Ausgabefasern (Ausgabeports) 311 bis 33N.
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Wie
in 2A gezeigt, entspricht die Anzahl der MEMS-Spiegel 306 der
Anzahl von Wellenlängen,
die in dem Beugungsgitter 304 getrennt werden. Wie in 2B gezeigt,
werden die Reflexionswinkel der getrennten Wellenlängen durch
Drehen der MEMS-Spiegel 306 gesteuert und Pfade von reflektierten
Lichtstrahlen können
derart gesetzt werden, dass ein reflektierter Lichtstrahl an jedem MEMS-Spiegel 306 an
irgendeine von den N-Ausgabefasern (N-Ausgabeports) 311 bis 31N gerichtet wird.
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Das
heißt,
durch Steuern des Reflexionswinkels jedes MEMS-Spiegels 306 des ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters 31 in den WSS-Steuerschaltkreis 6 können Wellenlängen, die
in die N-Ausgabefasern 311 bis 31N gerichtet werden
sollen, ausgewählt
und gesteuert werden. Zusätzlich
kann durch Steuern des Reflexionswinkels jedes Spiegels 306 der
Prozentsatz eines reflektierten Lichtes, das kombiniert werden soll,
zu den Ausgabefasern 311 bis 31N gesteuert werden.
In dieser Weise wird es möglich,
variabel das Licht abzuschwächen,
das von den Ausgabeports ausgegeben wird.
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In
dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 ist
die Eingabefaser 307, das heißt der Eingabeport, des zuvor
erwähnten
ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters 31, als eine Ausgabefaser (Ausgabeport) des zweiten
Wellenlängen-selektiven Schalters 32 konstruiert
und die Ausgabefasern 311 bis 31N, die die Ausgabeports
des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 31 sind,
sind als Eingabefasern des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 32 konstruiert.
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Daher
weist der zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 32 genauso die Funktionen eines Auswählens und
variablen Abschwächens
einer Ausgabenwellenlänge
basierend auf einem Steuersignal von dem WSS-Steuerschaltkreis 6 auf.
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Daher
weist der erste Wellenlängen-selektive
Schalter 31 einen einzelnen Eingabeport und N-Ausgabeport
auf und einer der N-Ausgabeports wird mit dem Ausgabekombinierer 4 verbunden.
Das heißt,
der eine Ausgabeport ist als ein Durchgangsport zum Übertragen
und Ausgeben eines optischen Signals durch den optischen Kombinierer 4 konstruiert
und die verbleibenden Ausgabeports sind als Drop-Ports zum Ausgeben
des optischen Signals eingesetzt, das in dem optischen Kombinierer 2 abgezweigt
wird. Und für
ein Wellenlängen-gemultiplextes Eingabesignal
können
die Ausgabeports des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 31 in
Wellenlängeneinheiten
ausgewählt
werden, so dass Wellenlängen,
die zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben werden sollen,
frei ausgewählt
werden können und
Wellenlängen,
die fallengelassen werden sollen, frei ausgewählt werden können.
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Der
zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 32 weist N-Eingabeports
und einen einzelnen Ausgabeport auf. Das andere optische Signal,
das in dem Eingabekombinierer 2 abgezweigt wird, wird durch einen
der N-Eingabeports eingegeben und Wellenlängen, die hinzugefügt werden
sollen, werden durch die verbleibenden Eingabeports eingegeben.
Das Wellenlängen-gemultiplexte Signal
wird an den Ausgabekombinierer 4 durch den einzelnen Ausgabeport ausgegben.
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Zum
Beispiel wie in 3 gezeigt, können in dem Fall, bei dem der
erste Wellenlängen-selektive Schalter
einen Eingabeport und neun Ausgabeports aufweist und der zweite
Wellenlängen-selektive Schalter 32 neun
Eingabeports und einen Ausgabeport aufweist, acht Ausgabeports #1
bis #8 als Drop-Ports eingesetzt werden und ein Ausgabeport #9 kann
mit dem Ausgabekombinierer 4 derart verbunden werden, dass
ein Signal hindurch passieren kann. Genauso kann in dem zweiten
Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ein Eingabeport #1 als ein Eingabeport eingesetzt
werden, durch den eines der zwei Signale, die in dem Eingabekombinierer
abgezweigt werden, eingegeben wird und die verbleibenden acht Eingabeports
#2 bis #9 können
als Add-Ports eingesetzt werden.
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Daher
weist in dem Fall, bei dem Geräte
der gleichen Spezifikation mit einem einzelnen Port und neun Ports
als die Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 in einer Weise verwendet werden,
dass die Eingabe- und Ausgabeports umgekehrt sind, der erste Wellenlängen-selektive
Schalter 31 acht Eingabeports auf, die als Drop-Ports verwendet
werden können
und der zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 32 acht Ports auf, die als Add-Ports verwendet
werden können.
Da die Anzahl von Add-Ports und die Anzahl von Drop-Ports gleichgesetzt
werden kann, können
Add- und Drop-Ports sich einander in einem Verhältnis von 1:1 entsprechen.
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Andererseits
weist in dem WDM-Überträger, der
in 10 gezeigt ist, der erste Wellenlängen-selektive
Schalter 212N Ports auf, die als Drop-Ports verwendet werden
können
und der zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 213 weist N-1 Ports auf, die als Add-Ports verwendet
werden können.
Falls daher Add- und Drop-Ports veranlasst werden, sich zueinander
in dem Verhältnis
von 1:1 zu entsprechen, verbleibt ein Dop-Port in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 212.
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Der
Ausgabekombinierer in dem WDM-Überträger 1,
der in 1 gezeigt ist, ist als ein Gerät zum Koppeln der optischen
Signale konstruiert, die jeweils von dem Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 ausgegeben
werden. In der ersten Ausführung
werden die optischen Signale von den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 in
einem Kopplungsverhältnis
von 1:1 kombiniert und das kombinierte Signal wird an einen benachbarten WDM-Überträger-bildenden
Teil eines WDM-Übertragungssystems
ausgegeben.
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Beachte,
dass die Wellenlängenauswahl
in jedem der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart geseteuert wird, dass eine
Wellenlänge,
die durch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 passiert, nicht mit einer Wellenlänge überlappt, die
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 ausgegeben
wird. Das heißt,
der Ausgabekombinierer 4 ist konstruiert, um ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal
durch Koppeln der Wellenlängen auszugeben,
die von den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 ausgegeben
werden, die nicht miteinander überlappen.
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Der Überwacher 5 ist
ein Leistungsüberwacher
zum Überwachen
der optischen Leistung jeder Wellenlänge des Wellenlängen-gemultiplexten Signals,
das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird. Dieser
Leistungsüberwacher 5 kann
einen optischen Kanalüberwacher
(JDS Uniphase), einen optischen Überwacher
(AXSUN), usw. verwenden.
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Der
WSS-Steuerschaltkreis 6 steuert die Wellenlängenauswahl
in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 basierend auf der optischen Leistung,
die bei jeder Wellenlänge
von dem Überwacher 5 überwacht
wird und gleicht optische Leistungen über die Wellenlängen eines
optischen Signals hinweg, das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
wird, durch Steuern der variablen Abschwächerfunktion von jedem der
Wellenlängen-selektiven Schalter 31, 32 aus.
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Mit
anderen Worten, funktioniert der WSS-Steuerschaltkreis 6 als
ein Steuerteil für
das Wellenlängen-selektive
Gerät zum
Steuern des Ausgleichs einer optischen Leistung und der Wellenlängenauswahl
in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32, so dass optische Leistungen über die Wellenlängen eines
optischen Signals von dem Ausgabekombinierer 4 hinweg basierend
auf den Ergebnissen ausgeglichen werden, die in dem Überwacher 5 erhalten
werden. In diesem WSS-Steuerschaltkreis 6 werden die Wellenlängen- selektiven Schalter 31, 32 gesteuert,
um Wellenlängen,
die zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben werden sollten,
basierend auf der optischen Leistung auszuwählen, die bei jeder Wellenlänge von
dem Überwacher 5 beurteilt wird,
der ein Leistungs-beurteilender Teil ist.
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Zu
dieser Zeit beträgt
für eine
Wellenlänge, die
derart ausgewählt
ist, dass diese von dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 zu dem
Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird, die optische Leistung,
die zu dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 eingegeben
wird, 4/5 des Eingabelichtes. Für
eine Wellenlänge,
die von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
werden soll, beträgt
die optische Leistung, die in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 eingegeben wird, 1/5 des Eingabelichtes. Daher
gibt es einen Unterschied zwischen der optischen Leistung, die in
dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 eingegeben wird und der optischen Leistung,
die in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 eingegeben wird.
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Daher
können
in dem Fall, bei dem einige der Wellenlängen, die in den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 eingegeben werden, nicht auf einen Zielwert
abgeschwächt
werden können, selbst
falls sie in den maximalen Abschwächungsbereich abgeschwächt werden
(siehe Δ in 13),
diejenigen Wellenlängen
durch ein variables Abgeschwächt
werden in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgegeben werden, bei dem der Eingabelevel
niedrig wird. Das heißt,
falls eine variable Abschwächung
in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 durchgeführt
wird, bei dem der Eingabelevel niedriger als der Eingabelevel zu
dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 wird, sind diejenigen Wellenlängen, die
nicht auf einen Zielwert in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 abgeschwächt werden
können,
innerhalb eines variablen Abschwächungsbereiches.
Daher kann der variable Abschwächungsbereich
vergrößert werden.
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Insbesondere
können,
gemäß einem
Steuersignal von dem WSS-Steuerschaltkreis 6,
bei dem Start des WDM-Überträgers 1 in
dem Fall, bei dem Wellenlängen,
die durchgeleitet werden sollen, alle von dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 ausgegeben werden, bei dem die abgezweigte
Leistung groß ist,
wenn ein Abschwächungsbetrag
für einige
jener Wellenlängen
durch eine variable Abschwächersteuerung
einen steuerbaren Abschwächungsbereich überschreitet,
die Wellenlängen
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgegeben werden, bei dem die abgezweigte
Leistung klein ist.
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Das
heißt,
für Wellenlängen, die
in den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 ausgewählt werden
sollen, steuert der WSS-Steuerschaltkreis die Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart, dass, wenn die optischen
Leistungen jener Wellenlängen,
die von dem Überwacher 5 beurteilt
werden (Leistungs-beurteilender Teil), größer werden, jene Wellenlängen, die
in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgewählt
werden, der in einer Leitung bereitgestellt ist, die mit einer Seite
verbunden ist, bei der eine abgezweigte Leistung in dem optischen
abzweigenden Teil 2 kleiner als die andere abgezweigte
Leistung wird. Das macht es möglich, einen
Unterschied in einer Lichtintensität zu kompensieren, der im Stand
der Technik nicht ausgeglichen werden kann.
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Beachte,
dass in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 Wellenlängen,
die in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 fallengelassen
werden, geblockt werden, so dass diese nicht zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
werden und Wellenlängen
von den Add-Ports zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
werden.
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Der
WDM-Überträger 1,
der wie oben beschrieben konstruiert ist, führt einen dynamischen, optischen
Abzweigemultiplexprozess auf einem Wellenlängen-gemultiplextem optischen Signal durch, das
in diesen eingegeben wird. Jedoch gibt es Fälle, bei denen ein Wellenlängen-gemultiplextes
optisches Signallicht, das in dem WDM-Überträger 1 eingegeben wird,
einen Unterschied in einer Intensität zwischen Wellenlängen aufgrund
von Verlusten in Übertragungsleitungen
(optischen Fasern) aufweist. Der WDM-Überträger 1 der
ersten Ausführung
ist in der Lage, einen derartigen Unterschied in einer Intensität zwischen
Wellenlängen
in einem weiteren Bereich zu kompensieren, als der Stand der Technik.
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Das
heißt,
falls ein Wellenlängen-gemultiplextes
Signallicht eingegeben wird, zweigt der Eingabekombinierer 2 das
optische Signal in einem Leistungsverhältnis von 1:4 ab. Das abgezweigte
Signal mit einer Leistung von 4/5 des optischen Eingabesignals wird
an den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 ausgegeben,
während
das abgezweigte Signal mit einer Leistung von 1/5 des optischen
Eingabesignals an den zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 ausgegeben
wird. Das heißt,
durch ein ungleiches Teilen eines Wellenlängen-gemultiplextes Signallichtes, das in
den WDM-Überträger 1 eingegeben
wird, wird ein Unterschied in einer Intensität veranlasst, zwischen dem
Signal, das in den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 eingegeben wird
und dem Signal, das in den zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 eingegeben
wird, aufzutreten.
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Und
der WSS-Steuerschaltkreis 6 steuert die ersten und zweiten
Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart, dass die Ausgabelevel
(optische Leistungen) der Ausgabewellenlängen basierend auf den Ergebnissen
(optischen Leistungen) ausgeglichen werden, die in dem Überwacher 5 überwacht
werden, wie in 4 gezeigt.
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In
den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 werden von Wellenlängen, die
durch den Eingabekombinierer 2 eingegeben werden, Wellenlängen, die
von den jeweiligen Ausgabeports ausgegeben werden sollen, die zu
dem Ausgabekombinierer 4 führen, durch eine Anfangseinstellung
zusammen mit Wellenlängen,
die fallengelassen werden und hinzugefügt werden, zugeordnet.
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In
diesem Fall steuert der WSS-Steuerschaltkreis 6 den ersten
Wellenlängen-selektiven Schalter 31 derart,
dass von Wellenlängen,
die durch den Eingabekombinierer 2 eingegeben werden, Wellenlängen (passierende
Wellenlängen),
die von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben werden sollen, durch
den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 ausgegeben werden, der ein abgezweigtes Signal empfängt, bei
dem die abgezweigte Leistung (4/5 eines Eingabelichtes) in dem Eingabekombinierer 2 größer als
die andere abgezweigte Leistung (1/5 eines Eingabelichtes) ist.
Der WSS-Steuerschaltkreis 6 steuert
ebenso den zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 derart,
dass die passierenden Wellenlängen,
die durch den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 passiert
sind, geblockt werden (Schritt S1).
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Gemäß der Verbindungsleitung
des Eingabesignals, das von einer Anfangseinstellung ausgewählt wird,
wird der WDM-Überträger als
ein dynamischer, optischer Abzweigemultiplexer betrieben. Das heißt, der Überwacher
misst eine optische Leistungsausgabe durch den Ausgabekombinierer 4 bei
jeder Wellenlänge
(Schritt S2) und vergleicht die gemessene optische Leistung mit
einem zuvor gesetzten Zielwert (Schritt S3).
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Für die Wellenlänge, bei
der die gemessene optische Leistung größer als der zuvor gesetzte
Zielwert ist („Ja”-Weg in
Schritt S3), bestimmt der WSS-Steuerschaltkreis 6 als einen
Abschwächungsbetrag
die Differenz zwischen dem Zielwert und der optischen Leistung,
die bei dieser Wellenlänge
gemessen wird (Schritt S4). Wenn der bestimmte Abschwächungsbetrag
weniger als der zuvor gesetzte Schwellwert ist, wird jene Wellenlänge auf
den Zielwert durch Steuern des Wellenlängen-selektiven Schalters abgeschwächt (zur
Zeit der Anfangseinstellung der erste Wellenlängen-selektive Schalter 31),
der als ein Wellenlängen-selektiver
Schalter ausgewählt
ist, durch den Wellenlängen
weitergeleitet werden („Nein"-Weg in Schritt S5
zu Schritt S6).
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Wenn
andererseits der bestimmte Abschwächungsbetrag größer als
der zuvor gesetzte Schwellwert ist, wird es geurteilt, dass der
bestimmte Wert die obere Grenze des Abschwächungsbetrages des Wellenlängen-selektiven
Schalters überschritten
hat (zur Zeit der Anfangseinstellung der erste Wellenlängen-selektive
Schalters 31), der als ein Wellenlängen-selektiver Schalter ausgewählt ist,
durch den Wellenlängen
passieren. In diesem Fall schaltet der WSS-Steuerschalter 6 den ausgewählten Wellenlängen-selektiven
Schalter zu dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32, bei dem die abgezweigte Leistung (1/5 eines
Eingabelichtes) klein ist („Ja”-Weg in
Schritt S5 zu Schritt S7). Das heißt, die Wellenlänge, die
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 zu dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben
werden soll, wird in dem ersten Wellelängen-selektiven Schalter 31 geblockt,
so dass diese nicht von dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter an den Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird.
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Wenn
die Auswahl eines Wellenlängen-selektiven
Schalters zum Ausgeben von Wellenlängen von dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 zu
dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 umgeschaltet wird, empfängt der WSS-Steuerschaltkreis 6 von dem Überwacher
eine Lichtintensität,
die mit dem Abschwächungsbetrag überwacht
wird, der auf ein Minimum in dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 verringert
ist. Dann bestimmt der WSS-Steuerschaltkreis 6 einen Abschwächungsbetrag
basierend auf der überwachten Lichtintensität und schwächt diejenige
Wellenlänge
mit dem bestimmten Abschwächungsbetrag
ab (Schritt S2 bis Schritt S6). Das heißt, selbst wenn ein Abschwächungsbetrag
in den Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 auf ein Minimum reduziert ist, kann der Level des
Zielwertes auf weniger als den Abschwächungsbereich des zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalters 32 verringert werden, da die optische Leistung, die
von dem ersten Eingabekombinierer 2 zu dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 eingegeben wird, 1/4 der optischen Leistung
beträgt,
die in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 eingegeben
wird.
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Wenn
eine Übertragungsleitung,
die zu dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 führt, bei
dem die abgezweigte Leistung (1/5 des Eingabelichtes) klein ist,
als eine Übertragungsleitung
ausgewählt
wird, durch die Wellenlängen
weitergeleitet werden, wenn die Lichtintensität, die in dem Überwacher 5 gemessen
wird, weniger als der Zielwert für
einen Ausgleich des WSS-Steuerschaltkreises 6 wird, schaltet
der ausgewählte
zweite Wellenlängen-selektive
Schalter 32 zu dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31,
bei dem die abgezweigte Leistung (4/5 eines Eingabelichtes) groß ist („Nein"-Weg in Schritt S3
zu Schritt S8) und steuert eine Wellenlängenabschwächung (Schritt S2 bis Schritt
S6).
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Als
Nächstes
wird die Abschwächungsleistungsfähigkeit
einer optischen Leistung bei jeder Wellenlänge durch den WDM-Überträger 1 der ersten Ausführung mit
numerischen Werten beschrieben.
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Da
der Eingabekombinierer 2 ein abzweigendes Verhältnis von
1:4 verwendet, wird ein Signal, das in einer Lichtintensität um ungefähr 7 dB
kleiner als das Eingabesignal ist, auf einer zweiten abgezweigten
Leitung mit einer abgezweigten Leistung von 1/5 des Eingabelichtes
ausgegeben (Übertragungsleitung,
die durch den zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 passiert), während ein Signal, das in einer
Lichtintensität
um ungefähr
1 dB kleiner als das Eingabesignal ist, auf eine erste abgezweigte
Leitung mit einer abgezweigten Leistung von 4/5 des Eingabelichtes
ausgegeben wird (Übertragungsleitung,
die durch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 passiert). Daher ist es durch Auswählen von Übertragungsleitungen,
durch die Wellenlängen
passieren, möglich,
einen Lichtintensitätsunterschied
von ungefähr
6 dB anzunehmen.
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Betrachten
wir zum Beispiel, wie in 5 gezeigt, einen Fall, bei dem
ein Wellenlängen-gemultiplextes
Signal L1 mit einem Lichtintensitätsunterschied von (2 ± 10) dBm/ch
zwischen Wellenlängen λ1 und λn eingegeben
wird. Wenn ein Übertragungsverlust
in jedem der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 5 dB beträgt, ein Betrag, der variabel
in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 abgeschwächt werden kann, ungefähr 20 dB
beträgt
und eine Lichtintensität
zum Ausgleich –20
dBm/ch beträgt,
wird die Lichtintensität,
die durch den ersten Kombinierer 2 passiert, in –15 bis
5 dBm und –9
bis 11 dBm geteilt. Das heißt, –15 bis
5 dBm wird in die zweite abgezweigte Leitung eingegeben, die eine
abgezweigte Leistung von 1/5 des Eingabelichtes aufweist, während –9 bis 11
dBm in die erste abgezweigte Leitung eingegeben wird, die eine abgezweigte Leistung
von 4/5 des Eingabelichtes aufweist.
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Wenn
ein Abschwächungssteuerbetrag
in den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 0
dB beträgt
(lediglich Verluste, die durch ein Hindurchpassieren durch die Wellenlängen-selektiven Schalter 31, 32 verursacht
werden), werden die Lichtintensitäten jeweils um 5 dB nach den
Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 verringert.
Das heißt,
die Lichtintensität
in der zweiten abgezweigten Leitung, die eine abgezweigte Leistung
von 1/5 des Eingabelichtes aufweist, wird –20 bis 0 dBm, während die Lichtintensität in der
ersten abgezweigten Leitung, die eine abgezweigte Leistung von 4/5
des Eingabelichtes aufweist, –14
bis 6 dBm wird. Da ein koppelndes Verhältnis des Ausgabekombinierers,
der nach den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 angeordnet ist, 1:1 beträgt, weisen
die jeweiligen abgezweigten Leitungen einen Verlust von 3 dB auf
und die Intensität
von der zweiten abgezweigten Leitung, die eine abgezweigte Leistung
von 1/5 des Eingabelichtes aufweist und die Intensität von der
ersten abgezweigten Leitung, die eine abgezweigte Leistung von 4/5
des Eingabelichtes aufweist, betragen –23 bis –3 dBm und –17 bis 3 dBm an der Stufe
des Ausgabekombinierers 4.
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Da
ein Zielausgleichslevel für
eine optische Signal, das von dem optischen Kombinierer ausgeben
wird, 4 –20
dBm beträgt,
muss die Lichtintensität des
optischen Signals, das durch den Wellenlängen-selektiven Schalter 31 oder 32 passiert,
abgeschwächt
werden. Falls alle Wellenlängen
auf der zweiten abgezweigten Leitung übertragen werden, die eine
abgezweigte Leistung von 1/5 des Eingabelichtes aufweist, erscheint
ein optisches Signal von –23
dBm, selbst wenn der Abschwächungsbetrag Null
beträgt.
In diesem Fall kann das optische Signal, dessen Intensität kleiner
als der Zielausgleichslevel von –20 dBm ist, nicht auf den
Zielausgleichslevel von –20
dBm durch die variable Abschwächerfunktion
abgeschwächt
werden. Wenn andererseits alle Wellenlängen auf der ersten abgezweigten
Leitung übertragen
werden, die eine abgezweigte Leistung von 4/5 des Eingabelichtes
aufweist, wird ein Signal mit einem Maximum von 3 dBm in den ersten
Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 eingegeben. In diesem Fall kann, selbst falls
der Betrag, der variabel in den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 abgeschwächt werden
kann, auf ein Maximum von 20 dB gesetzt wird, das Signal nicht auf
den Zielausgleichslevel von –20dBm
abgeschwächt
werden.
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Daher
werden alle Wellenlängen
zunächst auf
die erste abgezweigten Leitung übertragen,
die eine abgezweigte Leistung von 4/5 des Eingabelichtes aufweist
und –18
dB wird als ein Schwellwert für einen
variablen Abschwächungsbetrag eingestellt (siehe
Schritt S5 in 4). Eine Wellenlänge, deren Abschwächungsbetrag
größer als
der Schwellwert ist, wird in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 geblockt
und durch den zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 geleitet, dessen Lichtintensität klein
ist. In dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 wird ein Abschwächungsbetrag aus den Ergebnissen
(optischen Leistungen) bestimmt, die von dem Überwacher 5 überwacht
werden, so dass eine Eingabeintensität in einen Verstärker –20 dBm
wird (siehe Schritt S4 in 4) und eine Abschwächungssteuerung
durchgeführt
wird.
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Wenn
insbesondere ein optisches Signal auf der ersten abgezweigten Leitung übertragen
wird, die eine abgezweigte Leistung von 4/5 des Eingabelichtes aufweist,
wird eine Verteilung von optischen Leistungen bei den Wellenlängen –17 bis
3 dBm, wenn ein Abschwächungsbetrag
in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 0 dB beträgt.
Daher kann eine Wellenlänge,
deren Lichtintensität
in einem Bereich von –17
bis –2
dBm liegt, in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 auf
den Zielwert innerhalb des maximalen Abschwächungsbetrages –18 dB (siehe „L3" in 5)
abgeschwächt
werden, jedoch eine Wellenlänge,
deren Lichtintensität
in einem Bereich von –2
bis 3 dBm liegt, kann in den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 nicht
auf den Zielwert ausgeglichen werden.
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Daher
wird eine Wellenlänge,
deren Lichtintensität
nicht in den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 auf
den Zielwert ausgeglichen werden kann, auf den Zielwert durch ein
Abgeschwächt
werden in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgeglichen, der in der zweiten abgezweigten Leitung
bereitgestellt ist, die eine abgezweigte Leistung von 1/5 des Eingabelichtes
aufweist.
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Das
heißt,
wenn eine Wellenlänge,
deren optische Leistung in einem Bereich von –2 bis 3 dBm liegt, wenn ein Abschwächungsbetrag
in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, der in der ersten abgezweigten Leitung bereitgestellt
ist, die eine abgezweigte Leistung von 4/5 des Eingabelichtes aufweist,
0 dB beträgt,
auf die zweite abgezweigte Leitung übertragen wird, die eine abgezweigte
Leistung von 1/5 des Eingabelichtes aufweist, wird eine optische
Leistungsverteilung von –8
bis 3 dBm erhalten, falls ein Abschwächungsbetrag in dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 0
dB beträgt. Daher
kann in dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32,
eine Wellenlänge,
deren optische Leistung nicht in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 auf
den Zielwert ausgeglichen werden kann, auf den Zielwert –20 dBm
ausgeglichen werden, selbst wenn ein Schwellwert für einen
variablen Abschwächungsbetrag
auf –18
dBm eingestellt ist (siehe „L2" in 5).
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Daher
werden das optische Signal L3, das durch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 passiert und das optische Signal L2, das durch den
zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 passiert, in dem Ausgabekombinierer 4 kombiniert, wodurch
ein optisches Signal L4, das auf einem Ziellevel ausgeglichen ist,
erhalten werden kann.
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Zusätzlich können, wie
in 6 gezeigt, selbst in dem Fall, bei dem ein Unterschied
in einer Intensität
nicht mit der Anordnung von Wellenlängen korreliert werden kann,
Lichtintensitäten
optimal zwischen unterschiedlichen Wellenlängen gemacht werden. Berücksichtige
zum Beispiel den Fall, bei dem ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal
L11 mit Wellenlängen λ1 bis λ5 eingegeben
wird. In diesem Fall ist ein Abschwächungsbetrag, der berechnet
wird, um eine Ziellichtintensität
in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 aus den Intensitäten der Wellenlängen λ1 bis λ3 zu erhalten,
größer als
der zuvor erwähnte
Schwellwert und ein Abschwächungsbetrag,
der aus den Intensitäten
der Wellenlängen λ2 und λ4 erhalten
wird, ist kleiner als der Schwellwert. Beachte, dass das Bezugszeichen
TH in 6 eine Grenzlinie bezeichnet, bei der ein Abschwächungsbetrag,
der beim Abschwächen
in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter berechnet wird, größer als
der Schwellwert wird. Eine Wellenlänge, deren Lichtintensität kleiner
als diese Grenzlinie TH ist, kann den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 auf
den Zielwertlevel abgeschwächt
werden, während
eine Wellenlänge,
deren Lichtintensität größer als
die Grenzlinie TH ist, nicht in den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 auf
den Zielwertlevel abgeschwächt
werden kann.
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In
diesem Fall kann, falls eine Kompensation einer Lichtintensität durch Übertragen
des optischen Signals L12 mit Wellenlängen λ1, λ3 und λ5 auf einer Übertragungsleitung durchgeführt wird,
deren Verlust groß ist
(Übertragungsleitung,
die eine abgezweigte Leistung von 1/5 des Eingabelichtes aufweist
und durch den zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 passiert) und durch Übertragen des optischen Signals
L13 mit Wellenlängen λ2 und λ4 auf einer Übertragungsleitung,
deren Verlust klein ist (Übertragungsleitung,
die eine abgezweigte Leistung von 4/5 des Eingabelichtes aufweist
und die durch den ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 passiert), das optische Signal L14, das auf
dem Ziellevel ausgeglichen wird, aus dem Ausgabekombinierer 4 erhalten werden.
-
Daher
ist der WDM-Überträger 1 gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung derart konstruiert, dass Eingabewellenlängen in
dem Eingabekombinierer 2 bei einem Leistungsverhältnis M:N
aufgeteilt werden, wobei M und N sich voneinander unterscheiden.
Falls daher die Wellenlängenauswahl
in jedem der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart kontrolliert wird, dass
eine Wellenlänge, deren
Leistung relativ groß ist,
in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgewählt
wird, der in der zweiten abgezweigten Leitung bereitgestellt ist,
in der die abgezweigte Leistung klein ist und derart, dass eine Wellenlänge, deren
Leistung relativ klein ist, in dem ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 ausgewählt wird,
der in der ersten abgezweigten Leitung bereitgestellt wird, bei
der die abgezweigte Leistung groß ist, kann ein Bereich, der
einen Unterschied in Intensitäten
zwischen Wellenlängen kompensieren
kann, vergrößert werden.
Daher weist der WDM-Überträger 1 den
Vorteil auf, in der Lage zu sein, seine Fähigkeit zu verbessern, einen
Unterschied in einer Intensität
zu kompensieren.
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Der
WDM-Überträger 1 weist
ebenso den Vorteil auf, in der Lage zu sein, seine Fähigkeit,
einen Unterschied in einer Intensität in einem relativ breiten Bereich
genau zu kompensieren, der einen Bereich überschreitet, der lediglich
durch die variable Abschwächerfunktion
von jedem der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 kompensiert werden kann, durch
Zurückführen der
Lichtintensität
jeder Ausgabewellenlänge
von den variablen Abschwächerfunktionen
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 zu verbessern.
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In
der zuvor erwähnten
ersten Ausführung werden
die variablen Abschwächerfunktionen
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart gesteuert, dass ein optisches
Signal von dem Ausgabekombinierer in einer Wellenlänge gleichförmig wird. Selbst
falls jedoch die variable Abschwächungsoperation
nicht in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 durchgeführt wird, kann ein Ausgleich
von Ausgabewellenlängen
leicht durch lediglich den Betrieb eines Auswählens von Wellenlängen in
den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 durchgeführt werden, da Eingabewellenlängen in
dem Eingabekombinierer 2 bei einem Leistungsverhältnis M:N aufgeteilt
werden, wobei M und N sich voneinander unterscheiden.
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Das
heißt,
falls eine Wellenlängenauswahl
in jedem der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart gesteuert wird, dass Wellenlängen, deren Leistung
relativ groß ist,
in dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgewählt
werden, bei dem die abgezweigte Leistung klein ist und derart, dass
die Wellenlängen,
deren Leistung relativ klein ist, in dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 ausgewählt
werden, in dem die abgezweigte Leistung groß ist, können die optischen Leistungen
bei den Ausgabewellenlängen
leicht ausgeglichen werden, ohne die variablen Abschwächerfunktionen
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 zu verwenden.
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In
der zuvor erwähnten
ersten Ausführung wird
Eingabelicht bei einem ungleichen Abzweigeverhältnis von 1:4 durch den Eingabekombinierer 2 aufgeteilt
und abgezweigte, optische Signale werden bei einem gleichen Kopplungsverhältnis von
1:1 durch den Ausgabekombinierer 4 kombiniert. Jedoch ist
die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführung begrenzt. Zum Beispiel
kann das Abzweigeverhältnis
in dem Eingabekombinierer 2 ein gleiches Abzweigeverhältnis sein,
während
das Kopplungsverhältnis
in dem Ausgabekombinierer 4 ein ungleiches Kopplungsverhältnis sein
kann. Das Abzweigeverhältnis
in dem Eingabekombinierer 2 und das Kopplungsverhältnis in
dem Ausgabekombinierer 4 kann ebenso kombiniert werden,
um ein ungleiches Verhältnis
zu erhalten, das anders als 1:1 ist.
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In
der zuvor erwähnten
ersten Ausführung wird
die variable Abschwächerfunktion
jedes der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart gesteuert, dass die optischen
Leistungen bei den Wellenlängen
eines Ausgabesignals von dem Ausgabekombinierer 4 ausgeglichen
werden. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführung begrenzt.
In dem Fall zum Beispiel, bei dem ein optischer Verstärker nach
dem Ausgabekombinierer 4 angeordnet ist, ist es ebenso
möglich,
die Intensität jeder
Wellenlänge
derart variabel abzuschwächen, so
dass die optischen Ausgabeleistungen von dem Verstärker unter
Berücksichtigung
der verstärkten Wellenlängen-Charakteristik
jenes Verstärkers
ausgeglichen werden.
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In
der zuvor erwähnten
ersten Ausführung sind
zwei abgezweigte Leitungen für
ein Eingabelicht bereitgestellt und der Bereich von Lichtintensitäten, die
in den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 abgeschwächt werden,
ist aufgeteilt. Jedoch kann die vorliegende Erfindung drei oder
mehr abgezweigte Leitungen bereitstellen und einen Lichtintensitätsbereich
in Stufen aufteilen, der in Wellenlängen-selektiven Schaltern variabel
abgeschwächt
wird, die in drei oder mehr abgezweigten Leitungen bereitgestellt sind.
In diesem Fall wird jeder der Wellenlängen-selektiven Schalter derart
gesteuert, dass, wenn eine optische Leistung bei einer Wellenlänge größer wird, diese
Wellenlänge
durch den Wellenlängen-selektiven
Schalter passiert, der in einer Leitung bereitgestellt ist, bei
der eine abgezweigte Leistung in dem Eingabekombinierer 2 oder
eine kombinierte Leistung in dem Ausgabekombinierer 4 kleiner
als die anderen abgezweigten oder kombinierten Leistungen wird.
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Die
abzweigende Funktion des Eingabekombinierers 2 und die
koppelnde Funktion des Ausgabekombinierers 4 sind nicht
auf optische Kombinierer begrenzt, sondern andere bekannte, optische
Abzweigegeräte
und optische Kopplungsgeräte
können verwendet
werden. Zum Beispiel können
statt eines Verwendens der optischen Kombinierer 2, 4 optische Fasern
und Wellenlängen-selektive
Schalter verwendet werden.
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(B) Beschreibung der zweiten Ausführung
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Bezugnehmend
auf 7, ist ein optischer Überträger oder ein WDM-Überträger 9 gezeigt,
der gemäß einer
zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Im Gegensatz zu dem WDM-Überträger 1 der
oben erwähnten
ersten Ausführung,
umfasst ein optischer, abzweigender Teil zum Abzweigen von Eingabelicht
in eine Vielzahl von Teilen (in dieser Ausführung zwei Teile) einen Kombinierer
mit variablem Abzweigeverhältnis
(Kombinierer mit variablem Verhältnis) 8,
der ein Abzweigeverhältnis
variieren kann. Durch ein Variabel-Machen des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8, werden die
optischen Leistungen eines Wellenlängen-gemultiplexten Signals
von einem Ausgabekombinierer gleichförmig über unterschiedliche Wellenlängen gemacht.
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Daher
umfasst der WDM-Überträger 9 der zweiten
Ausführung
einen Steuerschaltkreis für
einen Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 zum Steuern
des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 und umfasst ebenso
einen WSS-Steuerschaltkreis 6A zum Steuern einer Wellenlängenauswahl,
die in Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 durchgeführt wird. Beachte in 7,
dass gleiche Bezugszeichen wie in 1 ähnliche
Teile bezeichnen.
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Der
WSS-Steuerschaltkreis (Steuerteil für ein Wellenlängen-selektives Gerät) 6A steuert
die Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart, dass Ausgabewellenlängen des
Ausgabekombinierers in den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 basierend
auf der optischen Leistung jeder Wellenlänge ausgewählt werden, die in dem Überwacher 5 überwacht
wird. Jedoch im Gegensatz zu dem Fall der ersten Ausführung schwächt der
WSS-Steuerschaltkreis (Steuerteil für ein Wellenlängen-selektives
Gerät) 6A die
ausgewählten
Wellenlängen
nicht durch die variable Abschwächerfunktion
jedes der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 ab.
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Der
Steuerschaltkreis für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 steuert den
Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8, um das Abzweigeverhältnis des
Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 basierend
auf den optischen Leistungen der optischen Wellenlängen einzustellen,
die in dem Leistungsüberwacher 5 überwacht
werden. Das heißt,
das Abzweigeverhältnis
in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis wird derart gesteuert,
dass die optischen Leistungen, die in dem Überwacher 5 überwacht werden, über die
Ausgabewellenlängen
hinweg ausgeglichen werden.
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Das
heißt,
in der zweiten Ausführung
können die
Ausgabeleistungen von dem Ausgabekombinierer 4 gleichförmig über die
Ausgabewellenlängen durch
variables Steuern des Abzweigeverhältnisses des Kombinierers mit
variablem Abzweigeverhältnis 8 auf
der Beziehung der Wellenlängen
von den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 gemacht werden, die in dem WSS-Steuerschaltkreis 6A ausgewählt und
gesteuert werden. Mit anderen Worten können die Leistungen bei den
Ausgabewellenlängen
durch die Kooperation der Auswahlsteuerung der Ausgabewellenlängen in
den Wellenlängen-selektiven Schaltern 31, 32 durch
den WSS-Steuerschaltkreis 6A und
die Steuerung für
das Abzweigeverhältnis
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 durch den
Steuerschaltkreis für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 gleichförmig gemacht
werden.
-
In
diesem Fall werden in dem WSS-Steuerschaltkreis 6A die
Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart gesteuert, dass, wenn die
Leistung einer Ausgabewellenlänge,
die im Überwacher 5 überwacht
wird, größer wird,
diejenige Wellenlänge
in dem Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgewählt wird
(z.B. dem zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32),
der in einer Leitung bereitgestellt ist, in der eine abgezweigte
Leistung in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 kleiner
als die andere abgezweigte Leistung wird. Zu dieser Zeit steuert
der WSS-Steuerschaltkreis 6A die
Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 derart, dass die Ausgabewellenlängen, die
in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 ausgewählt werden, nicht miteinander überlappen.
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Zum
Beispiel wird durch Steuern der Wellenlängen-selektiven Schalter 31, 32 durch
den WSS-Steuerschaltkreis 6A eine Lichtintensität bei jeder
Wellenlänge
eines eingegebenen Wellenlängen-gemultiplexten
Signals mit einem Schwellwert verglichen, wie zum Beispiel dem zuvor
erwähnten „TH", das in 6 gezeigt
ist, und eine Wellenlänge, die
größer als
der Schwellwert ist, wird als Ausgabewellenlänge in dem Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgewählt,
der in einer Leitung bereitgestellt ist, die eine abgezweigte Leistung
in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 klein macht.
Andererseits wird eine Wellenlänge,
die kleiner als der Schwellwert ist, als eine Ausgabewellenlänge in dem Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgewählt,
der in einer Leitung bereitgestellt ist, die eine abgezweigte Leistung
in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 groß.
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Beachte
insbesondere den Fall, bei dem ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal L11 mit Wellenlängen λ1 bis λ5 eingegeben
wird, wie in 6 gezeigt. In diesem Fall können die
Wellenlängen λ1, λ3 und λ5, deren
Lichtintensität
größer als
der Schwellwert ist (z.B. L12 in 6), auf
die Leitung an der Seite übertragen
werden, die einen Übertragungsverlust groß macht,
das heißt,
eine abgezweigte Leistung in dem Steuerschaltkreis für den Kombinierer
mit variablem Verhältnis 7 klein
macht (z.B. eine Übertragungsleitung
auf der Seite des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 32).
Andererseits können die
Wellenlängen λ2 und λ4, deren
Lichtintensität kleiner
als der Schwellwert ist (z.B. L13 in 6), auf die
Leitung an der Seite übertragen
werden, die einen Übertragungsverlust
klein macht, das heißt,
eine abgezweigte Leistung in dem Steuerschaltkreis für den Kombinierer
mit variablem Verhältnis
groß macht (z.B. Übertragungsleitung
auf der Seite des ersten Wellenlängen-selektiven Schalters 31).
-
Und
der Steuerschaltkreis für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 steuert das
Abzweigeverhältnis
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 derart, dass
die Lichtintensitäten
bei den Wellenlängen
eines Wellenlängen- gemultiplexten Signals,
das in dem Ausgabekombinierer 4 kombiniert wird, gleichförmig wird,
basierend auf der Lichtintensität
bei einer Wellenlänge,
die von dem ersten Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 ausgegeben wird und auf der Lichtintensität bei einer
Wellenlänge,
die von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgegeben wird, von den Ergebnissen, die in dem Überwacher 5 erhalten
werden.
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In
diesem Fall können
zum Beispiel durch Berechnen eines Verhältnisses eines Durchschnittswertes
einer Verteilung von Lichtintensitäten der Ausgabewellenlängen des
ersten Wellenlängen-selektiven
Schalters 31 und eines Durchschnittswertes einer Verteilung
von Lichtintensitäten
der Ausgabewellenlängen
des zweiten Wellenlängen-selektiven Schalters 32 und
dann Steuern des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 derart, dass
dieses das Umgekehrte des berechneten Verhältnisses wird, die Lichtintensitäten eines
Wellenlängen-gemultiplexten
Signals, das in dem Ausgabekombinierer 4 kombiniert werden
soll, gleichförmig
gemacht werden.
-
Mit
der zuvor erwähnten
Konstruktion in dem WDM-Überträger der
zweiten Ausführung
werden die Lichtintensitäten
bei den Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten
Signals, das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird,
durch die Kooperation des WSS-Steuerschaltkreises 6A und
des Steuerschaltkreises für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 gleichförmig gemacht
werden.
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Das
heißt,
ein Wellenlängen-gemultiplextes Signal,
das in den WDM-Überträger 9 eingegeben wird,
wird in zwei Signale in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 verzweigt.
Eines der zwei Signale wird an den ersten Wellenlängen-selektiven Schalter 31 ausgegeben,
während
das andere Signal an den zweiten Wellenlängen-selektiven Schalter 32 ausgegeben
wird. In Reaktion auf ein Steuersignal von dem WSS-Steuerschaltkreis 6A wählt jeder
der Wellenlängen-selektiven Schalter 31, 32 Ausgabewellenlängen aus
und gibt diese an den Ausgabekombinierer 4 aus. Der Überwacher 5 berechnet
eine Verteilung der Lichtintensitäten aus den Wellenlängen eines
Wellenlängen-gemultiplexten
Signals, das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird.
-
In
diesem Fall wird zur Zeit einer Anfangseinstellung des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 auf ein Verhältnis von
1:1 durch den Steuerschaltkreis für den Kombinierer mit variablem
Verhältnis 7 gesetzt.
Der WSS-Steuerschaltkreis 6A steuert die Wellenlängenauswahl
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 basierend auf den Ergebnissen,
die von dem Überwacher 5 erhalten
werden. Das heißt,
eine Wellenlänge,
die größer als
der Schwellwert ist, wird als eine Ausgabewellenlänge in dem
Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgewählt,
der in einer Leitung bereitgestellt ist, die eine abgezweigte Leistung
in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 klein macht,
während
eine Wellenlänge,
die kleiner als der Schwellwert ist, als eine Ausgabewellenlänge in dem
Wellenlängen-selektiven
Schalter ausgewählt wird,
der in einer Leitung bereitgestellt ist, die eine abgezweigte Leistung
in dem Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 groß macht.
Beachte, dass die Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 keine variable Abschwächungssteuerung
von Ausgabewellenlängen
durchführen.
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Falls
die zuvor erwähnte
Wellenlängenauswahl
in den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 durchgeführt wird, steuert der Steuerschaltkreis für den Kombinierer
mit variablem Verhältnis 7 das Abzweigeverhältnis des
Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 derart, dass
die Lichtintensitäten
der Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten Signals
von dem Ausgabekombinierer 4 gleichförmig werden, basierend auf
den Lichtintensitäten
der Wellenlängen,
die von dem Wellenlängen-selektiven
Schalter 31 ausgegeben werden und auf den Lichtintensitäten der Wellenlängen, die
von dem zweiten Wellenlängen-selektiven
Schalter 32 ausgegeben werden.
-
Daher
umfasst der WDM-Überträger 9 der zweiten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung den Kombinierer mit variablem Abzweigeverhältnis 8 und den
Steuerschaltkreis für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7. Der WSS-Steuerschaltkreis 6A führt die
Auswahl von Wellenlängen
durch, die von den Wellenlängen-selektiven
Schaltern 31, 32 ausgegeben werden sollen. Zusätzlich steuert
der Steuerschaltkreis für
den Kombinierer mit variablem Verhältnis 7 variabel das
Abzweigeverhältnis
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 derart, dass
die Lichtintensitäten
der Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten Signals,
das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird, gleichförmig werden.
Daher können
durch ein Steuerverfahren, das einfacher als die Steuerung unter
Verwendung der variablen Abschwächerfunktionen
der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 ist, das heißt durch ein variables Steuern
des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8, während eine
Steuerung der Wellenlängen-selektiven
Schalter 31, 32 vereinfacht wird, die Lichtintensitäten der
Wellenlängen
eines optischen Ausgabesignals als gleichförmig gemacht werden. Daher
weist die zweite Ausführung
wie bei der ersten Ausführung
den Vorteil auf, in der Lage zu sein, ihre Fähigkeit zu verbessern, einen
Unterschied in einer Intensität
zwischen unterschiedlichen Wellenlängen zu kompensieren.
-
Die
zuvor erwähnte
zweite Ausführung
umfasst zwei abgezweigte Leitungen für Eingabelicht und steuert
variabel eine abgezweigte Leistung in jeder der abgezweigten Leitungen.
Jedoch kann die vorliegende Ausführung
drei oder mehr abgezweigte Leitungen umfassen und jede der abgezweigten Leistungen
in Stufen variabel steuern.
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Die
zuvor erwähnte
zweite Ausführung gleicht
die Intensitäten
der Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten
Signals, das von dem Ausgabekombinierer 4 ausgegeben wird,
durch Steuern des Abzweigeverhältnisses
des Kombinierers mit variablem Abzweigeverhältnis 8 aus. Die vorliegende Erfindung
ist nicht auf diese Ausführung
begrenzt, sondern kann einen Kombinierer mit einem variablen Kopplungsverhältnis (Kombinierer
mit variablem Verhältnis)
verwenden und das Kopplungsverhältnis
des Kombinierers mit variablem Kopplungsverhältnis steuern. In diesem Fall
wird durch einen Steuerschaltkreis, der äquivalent zu dem Steuerschaltkreis für den Kombinierer
mit variablem Verhältnis 7 ist, das
Kopplungsverhältnis
in dem Kombinierer mit variablem Kopplungsverhältnis derart gesteuert, dass die
Lichtintensitäten
der Wellenlängen
eines Wellenlängen-gemultiplexten Signals
basierend auf den Ergebnissen gleichförmig werden, die in dem Überwacher 5 überwacht
werden. Die vorliegende Erfindung kann ebenso sowohl einen Kombinierer
mit variablem Abzweigeverhältnis
als auch einen Kombinierer mit variablem Kopplungsverhältnis umfassen
und variabel das Abzweigeverhältnis
und Kopplungsverhältnis
steuern. Das Gleiche gilt für
den Fall von drei oder mehr abgezweigten Leitungen.
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(C) Andere Ausführungen
-
Während die
vorliegende Erfindung unter Bezug auf die bevorzugten Ausführungen
von dieser beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf die hierin
angegebenen Details begrenzt, sondern kann innerhalb des Umfangs
der hiernach beanspruchten Erfindung modifiziert werden.
-
Zum
Beispiel wird in der zuvor erwähnten ersten
und zweiten Ausführung
der WDM-Überträger als
ein dynamischer, optischer Abzweigemultiplexer verwendet. Jedoch
ist die vorliegende Erfindung ebenso auf Überträger anwendbar, die andere Funktionen
aufweisen.
-
Nachdem
nun die bevorzugten Ausführungen
der vorliegenden Erfindung beschrieben worden sind, wird den auf
dem Gebiet tätigen
Fachleuten ersichtlich, dass die WDM-Überträger der vorliegenden Erfindung
leicht ausgeführt
und hergestellt werden können.