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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmetauscher. Die Erfindung
ist bei jedem Wärmetauschertyp
anwendbar, bei dem Wärme
von einem ersten Fluidstrom mit Wärme von einem zweiten Fluidstrom
in Wärmeaustausch
gelangt.
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Die
Erfindung ist speziell bei einem Rekuperator anwendbar, der es den
Heißgasen,
die eine Hochtemperaturquelle, wie etwa einen Ofen oder eine Gasturbine,
verlassen, ermöglicht,
die Eintrittsluft zu erwärmen.
Ein solcher Rekuperator wird in der Maschine verwendet, die in Fig.
4 in der WO 94/12 785 angegeben ist.
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Bei
dieser Maschine wird ein Gegenstromrekuperator verwendet, um kalte,
isothermisch verdichtete Luft zur Nutzung in einer Brennkammer vorzuwärmen, und
zwar unter Nutzung von entspannten Abgasen aus der Brennkammer.
Diese Maschine kann unter Verwendung eines herkömmlichen Rekuperators aus der
Technologie der Gasturbinen (etwa dem Solar Mercury 50) betrieben
werden.
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Der
Druck und die Temperatur der Abgase der Maschine von WO 94/12 785
können
jedoch höher
als in einer Gasturbine sein. Beispielsweise ist der Abgasdruck
der Maschine 5 × 107 Pa (5 bar) im Gegensatz zu Atmosphärendruck
bei einer Gasturbine. Die in den Rekuperator eintretende Luft hat
beispielsweise 2 × 106 Pa (20 bar) im Fall einer Gasturbine und
1 × 107 Pa (100 bar) oder höher im Fall der Maschine.
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Das "heiße" Ende des Rekuperators
(d. h. das Ende, an dem die heißen
Abgase eintreten und die erwärmte
Luft austritt) kann 750 °C
bis 800 °C
im Fall der Maschine im Gegensatz zu 500 ° bis 600 °C im Fall der Gasturbine haben.
Die Temperaturdifferenz zwischen dem "heißen" und dem "kalten" Ende des Rekuperators
ist auch im Fall der Maschine größer, bei
der das gekühlte
Abgas das "kalte" Ende mit einer Temperatur
von typischerweise 250 °C
bis 300 °C
verläßt.
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Obwohl
also ein herkömmlicher
Rekuperator zur Verwendung mit der Maschine geeignet ist, ist er für den Betrieb
mit optimalem Wirkungsgrad bei sehr hohen Durch flußraten und
relativ niedrigem Druck ausgelegt. Die vorliegende Erfindung ist
darauf gerichtet, einen Wärmetauscher
bereitzustellen, der bei höheren
Drücken
und niedrigeren Durchflußraten
am wirkungsvollsten arbeitet.
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Die
CH 195 866 zeigt einen Wärmetauscher, der
einen Kanal im Inneren eines Druckbehälters und eine Anzahl von Rohren
hat, die den Kanal durchsetzen. Kleine Löcher sind in der Wand des Kanals
vorgesehen, um den Druck über
den Kanal auszugleichen.
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Diese
Anordnung ist zwar wirkungsvoll zur Verringerung oder Eliminierung
der Beanspruchungen, die sich im stabilen Zustand aus einer räumlich gleichmäßigen Differenz
des Drucks über
die Kanalwände
einstellen, berücksichtigt
jedoch nicht die Auswirkungen verschiedener anderer Beanspruchungen,
die auf den Kanal einwirken. Erstens gibt es eine Beanspruchung
der Kanalwände,
die aus dem stetigen Druckabfall innerhalb des Rohrbündels resultiert
und eine räumlich
ungleichmäßige Druckdifferenz über die
Kanalwände
zur Folge hat.
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Diese
könnte überwunden
werden durch Anordnen der kleinen Löcher entlang der Länge des
Kanals, um die Druckdifferenzen an verschiedenen Stellen entlang
dem Kanal auszugleichen. Das führt jedoch
zu einem Durchfluß entlang
dem Raum außerhalb
des Kanals, so daß verhindert
wird, daß dieser
Raum auf adäquate
Weise als Isolator wirksam ist, so daß der Wirkungsgrad des Wärmetauschers vermindert
wird.
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Eine
zweite Quelle zusätzlicher
Beanspruchung ergibt sich aus Druckpulsationen, die als Folge von
Strömungsübergangszuständen vorhanden
sein können,
die entweder Teil des Normalbetriebs oder das Resultat von Störungszuständen sein
können. Der
Wärmetauscher
gemäß der CH
I 95 866 ist nicht imstande, mit diesen Zuständen umzugehen, und eignet
sich somit nicht als moderner Hochdruck-Wärmetauscher.
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Die
CH-A-195 866 zeigt einen Wärmetauscher,
der folgendes aufweist: einen Druckbehälter; einen ersten Kanal, der
innerhalb einer Vielzahl von Rohren für einen ersten Strom in einer
Richtung durch den Druckbehälter
vorgesehen ist; einen zweiten Kanal für einen zweiten Strom in der
Gegenrichtung durch den Behälter,
wobei der zweite Kanal eine Leitung aufweist, die von dem Druckbehälter beabstandet
ist und die Rohre so umschließt,
daß eine Wärmeübertragung über die
Wände der
Rohre stattfindet; eine Einrichtung, um den Druck zwischen dem Inneren
der Leitung und dem Raum zwischen der Leitung und dem Druckbehälter im
allgemeinen auszugleichen; und eine Wärmeisolierung zwischen der Leitung
und der inneren Oberfläche
des Druckbehälters.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein solcher Wärmetauscher
gekennzeichnet durch eine Abstützung
zum Abstützen
der Leitung gegen eine Ausdehnung, die dadurch verursacht wird,
daß der Druck
im Inneren der Leitung den Druck außerhalb der Leitung überschreitet;
wobei die Isolierung von der Abstützung gegen die Wand der Leitung
gehalten wird.
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Lokal
bilden die Rohre einen Quer- bzw. Kreuzstromwärmetauscher, der eine sehr
gute Wärmeübertragung
ergibt. Insgesamt bilden sie einen Gegenstromwärmetauscher, der die kleinste
Temperaturdifferenz zwischen den beiden Strömen zuläßt. Die Verwendung der Rohre
mit einem Hochtemperatur- und Hochdruckabgas verlangt jedoch einen
geeigneten Druckbehälter,
der auch in der Lage ist, den hohen Temperaturen standzuhalten.
Werkstoffe, wie etwa Nickellegierungen, die beide Funktionen ausüben können, sind
viel zu teuer.
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Daher
weist die vorliegende Erfindung die Leitung auf, die den zweiten
Kanal bildet, der von dem Druckbehälter beabstandet ist und von
dem Druckbehälter
auch durch Wärmeisolierung
getrennt ist. Dadurch ist der Druckbehälter vor den hohen Abgastemperaturen
geschützt.
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Ferner
ist eine Reihe von Maßnahmen
vorgesehen, um die auf die Leitung wirkenden Beanspruchungen zu
verringern, die durch den hohen Druck des durch die Leitung geführten Stroms
verursacht werden. Insbesondere gewährleistet die Einrichtung zum
allgemeinen Ausgleichen des Drucks zwischen der Innenseite und der
Außenseite
der Leitung, daß die
Leitung nicht mit dem vollen Druck des Abgases beaufschlagt wird.
Andere Beanspruchungen, wie sie etwa durch den Druckabfall entlang
den Rohren und durch Druckpulsationen innerhalb der Leitung verursacht
werden, werden von der Abstützung
aufgefangen.
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Der
Druckbehälter
kann also derart ausgebildet sein, daß er den vollen Druck des Abgases
bei einer relativ niedrigen Temperatur aufnehmen kann, während die
Leitung imstande sein muß,
der maximalen Systemtemperatur standzuhalten, aber nicht den vollen
Druck des Abgases aufnehmen muß und daher
aus dünnerem
Material bestehen kann. Somit benötigt der Behälter weit
weniger teures Hochtemperaturmaterial, als es bei einem Behälter notwendig wäre, der
dem vollen Systemdruck und der vollen Systemtemperatur standhalten
soll.
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Die
Einrichtung zum Ausgleichen des Drucks zwischen der Innenseite der
Leitung und dem Raum zwischen der Leitung und dem Druckbehälter kann beispielsweise
ein Druckfluidvorrat sein, der mit dem Raum zwischen der Leitung
und dem Druckbehälter verbunden
ist und in Abhängigkeit
von dem Druck innerhalb der Leitung gesteuert wird, um die Drücke auszugleichen.
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Bevorzugt
besteht jedoch die Einrichtung zum Ausgleichen des Drucks aus einem
oder mehreren Durchgangslöchern
in der Wand der Leitung. Diese ermöglichen einfach das Abführen des
Fluids innerhalb der Leitung in den Druckbehälter, in dem es eingeschlossen
wird, um den Druck auszugleichen.
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Wenn
das oder jedes Durchgangsloch an dem kalten Ende des Wärmetauschers
vorgesehen ist, so gewährleistet
dies, daß das
in den Druckbehälter
abgeführte
Gas seine niedrigstmögliche
Temperatur hat und somit den Druckbehälter nicht beschädigt. Im
Fall einer Undichtheit des Druckbehälters wird außerdem Gas
vom kalten Ende der Leitung entnommen, so daß ein entsprechender Schaden
begrenzt wird.
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Um
jeglichen Gasdurchfluß entlang
dem mit Isolierung ausgefüllten
Raum zu vermeiden, sind die Durchgangslöcher bevorzugt sämtlich im
allgemeinen in einer einzigen Ebene angeordnet, die zu der Durchflußrichtung
der Ströme
durch den Behälter senkrecht
ist.
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Der
Zweck der Wärmeisolierung
ist die Abschirmung der Innenwand des Druckbehälters gegenüber den Hochtemperaturen innerhalb
der Leitung. Daher kann die Isolierung so vorgesehen sein, daß sie den
Raum zwischen der Außenwand
der Leitung und der inneren Oberfläche des Druckbehälters vollständig ausfüllt (unter
der Voraussetzung, daß die Isolierung
vollständig
gasdurchlässig
ist), sie kann an der innenseitigen Oberfläche des Druckbehälters vorgesehen
sein, oder sie kann durch die Wand der Leitung selbst gebildet sein.
Derzeit wird es jedoch bevorzugt, daß die Wärmeisolierung an der Außenwand
der Leitung vorgesehen ist.
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Der
Druck zwischen der Innenseite und der Außenseite der Leitung wird zwar
nominell ausgeglichen, es ist aber möglich, daß bei einigen Anwendungen ein
instabiler Durchfluß in
Pulsationen mit erhöhtem
oder vermindertem Druck resultiert. Wenn ein Druckabfall über die
Leitung auftritt, ergibt sich auch die Tendenz einer Beanspruchung
der Leitung.
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Die
Abstützung
ist bevorzugt durch ein oder mehrere Seile gebildet, die einen erheblichen
Bereich der Leitung umgeben. Die Seile können an der Innenwand des Druckbehälters verankert
sein oder in einem vollen Kreis vollständig um die Leitung herum verlaufen.
Das oder jedes Seil ist bevorzugt federbelastet, um zu ermöglichen,
daß sich
die Leitung ausdehnt und die Isolierung nach außen drängt, und um bei Wärmekontraktion
der Leitung die Isolierung zurück
gegen die Wände
der Leitung zu drücken.
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Das
ermöglicht
es, die Abstützung
der Leitung durch die Isolierung zu bilden, so daß die Leitung
dünnwandig
ausgeführt
sein kann. Ferner wird sichergestellt, daß die Isolierung in enger Nähe zu der
Leitung gehalten wird, so daß jederzeit
eine ausreichende Abstützung
aufrechterhalten wird.
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Bevorzugt
ist das oder jedes Seil an einem Rücken oder eine Serie von aufrechten
Elementen abgestützt,
die von einer Platte nach außen
vorstehen, die sich über
die Außenfläche der
Isolierung erstreckt. Auf diese Weise wird die durch das Seil gebotene
Abstützung über die
Außenfläche jedes Blocks
und nicht einfach an dessen Ecken wirksam.
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Die
Leitung ist bevorzugt auf einer Basis in dem Druckbehälter angeordnet.
Zwischen der Basis und der Leitung ist bevorzugt eine Isolierung
vorgesehen. Die Basis ist bevorzugt von dem Druckbehälter abnehmbar,
um den Aufbau, die Montage und Wartung des Behälterinneren zu vereinfachen.
Um eine horizontale Wärmeausdehnung
der Leitung innerhalb des Druckbehälters zu ermöglichen,
ist sie bevorzugt so abgestützt,
daß sie
sich ungehindert horizontal ausdehnen kann. Bevorzugt ist die Leitung an
der Basis nur an dem heißen
Ende befestigt, um eine solche Ausdehnung zuzulassen.
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Die
Rohre unterliegen ebenfalls einer Wärmeausdehnung. Diese Wärmeausdehnung
kann beispielsweise durch Auslenken von in dem Rohr vorgesehenen
Bögen ausgeglichen
werden. Dies ist unter bestimmten Wärmebelastungen akzeptabel.
Wenn jedoch die Wärmebelastungen
größer werden,
kann die Beanspruchung der Rohre, die bereits durch den hohen Innendruck
beansprucht werden, auf einen unannehmbar hohen Wert ansteigen.
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Alle
zusätzlichen
durch Wärme
induzierten Beanspruchungen verkürzen
daher die Zeitstandfestigkeit der Rohre. Um die Beanspruchungen
zu verringern und die Standzeit der Rohre zu verlängern, sind
die Rohre bevorzugt in ihrem kalten Zustand vorgespannt. Wenn die
Rohre im Gebrauch erwärmt werden,
resultiert somit die Wärmeausdehnung
nur in einer Entspannung der Vorspannung.
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Bevorzugt
sind die Rohre durch Spannstangen gespannt, die die Wand des Druckbehälters durchsetzen.
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Die
Rohre und die Leitung können
aus einem einzigen Material bestehen, das der maximalen Temperatur
und dem maximalen Druck standhalten kann, dem sie ausgesetzt werden.
Unter Berücksichtigung der
erheblichen Temperatur- und Druckänderungen über den Wärmetauscher bestehen jedoch
die Leitung und/oder die Rohre bevorzugt aus einer Anzahl von verschiedenen
Teilen jeweils aus einem anderen Material, die in Reihe miteinander
verbunden sind. Auf diese Weise kann die Verwendung eines teuren Materials,
das dem vollen Systemdruck oder der vollen System temperatur standhalten
kann, zugunsten von weniger teuren Materialien reduziert werden.
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Bevorzugt
ist in jedem Ende des Druckbehälters
eine Verteileranordnung vorgesehen, um Fluid zu und von den Leitungen
zu transportieren. Bevorzugt ist eine Vielzahl von Kanälen vorgesehen,
um das erwärmte
Fluid von den Rohren und aus dem Druckbehälter zu transportieren. Die
Verwendung von mehr als einem Rohr ermöglicht die Verwendung von dünnwandigeren
Rohren, die gegenüber
Wärmeschock
beim Hochfahren und Herunterfahren weniger empfindlich sind.
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Das
macht es möglich,
daß der
Wärmetauscher
viel rascher auf seine Betriebstemperatur hochgefahren werden kann,
als dies anderweitig der Fall wäre.
Außerdem
haben die Rohre mit dünneren Wänden und
kleineren Durchmessern eine hinreichende Flexibilität, um ihre
eigene Wärmeausdehnung
aufzunehmen, und brauchen daher keinen Faltenbalg oder andere Einrichtungen
zum Ausgleich der Wärmeausdehnung.
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Wenn
die erwärmte
Luft von dem Rekuperator aufgeteilt und einer Anzahl von Brennkammerzylindern
der Kolbenmaschine zugeführt
wird, dann ist die Anzahl der Rohre, die von dem Verteiler wegführen, bevorzugt
ein Vielfaches der Anzahl von Zylindern in der Brennkammer, so daß die Heißluft jedem Zylinder
einzeln zugeführt
werden kann, was erheblich einfacher ist als der Versuch, einen
einzigen Strom zwischen den verschiedenen Zylindern aufzuteilen.
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Die
Verteileranordnung an mindestens einem Ende ist bevorzugt so ausgebildet,
daß jedes vollständige Rohr
an der Verteileranordnung vorbei oder durch die Verteileranordnung
hindurch verlaufen kann. Das ermöglicht
eine einfache Wartung des Wärmetauschers,
wobei ein Einzelrohr aus dem Wärmetauscher
entnommen werden kann, indem es von den Verteileranordnungen an
beiden Enden abgenommen und durch eine der Verteileranordnungen herausgezogen
wird.
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Jedes
der Rohre kann einfach ein gerades Rohr sein. Um jedoch eine ausreichende
Rohrlänge zu
ermöglichen,
damit die gewünschte
Wärmeübertragung
ohne einen zu langen Druckbehälter
bewirkt werden kann, sind die Rohre bevorzugt gewunden. Derzeit
werden sinusförmig
gewundene Rohre bevorzugt. Diese bestehen aus einer Anzahl von geraden
Rohrbereichen, die durch 180°-Bögen miteinander
verbunden sind.
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Das äußere Gas
strömt über die
geraden Rohrbereiche in einer Kreuzstromkonfiguration, aber die
Aufeinanderfolge von 180°-Bögen ergibt
insgesamt eine Gegenstromströmungsbahn
der Innenluft in bezug auf das äußere Gas.
Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist der, daß sie eine
erhebliche Rohrlänge
auf kompakte Weise und derart aufnehmen kann, daß eine Wärmeausdehnung durch Biegen des
Rohrs an den Bögen
möglich
ist.
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Jedes
sinusförmig
gewundene Rohr ist bevorzugt in einer einzigen Ebene gewunden, so
daß eine
Flachstruktur gebildet ist. Die Rohre sind dann bevorzugt übereinander
angeordnet.
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Zur
Verbesserung der äußeren Wärmeübertragung
mit dem über
die Rohre strömenden
Gas kann an der Außenseite
der Rohre eine Reihe von Rippen oder Turbulenzverstärkern vorgesehen
sein. Die Rippen können
mit der Rohroberfläche
in Kontakt sein, um zusätzliche
Wärme in
das Rohr zu leiten, oder sie können
davon getrennt sein, und in diesem Fall wirken sie nur als Turbulenzverstärker. Alternativ können innere
Rippen oder Turbulenzverstärker
vorgesehen sein, um die Wärmeübertragung
mit im Inneren der Rohre strömender
Luft zu verbessern.
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Da
die gesamte Wärmeübertragungsleistung im
allgemeinen durch die äußere Wärmeübertragung begrenzt
ist, wird der größte Nutzen
durch irgendeine Form von äußeren Rippen
und/oder Turbulenzverstärkern
erzielt. Insbesondere können
die Rippen radial nach außen
vorspringen in einer Ebene, die zu der örtlichen Längsachse des Rohrs senkrecht
ist, und können
gleichmäßig um den
Gesamtumfang des Rohrs herum vorspringen, oder die Rippen können so
geformt oder zugeschnitten sein, daß ein dichtes Packen von benachbarten
Rohren ermöglicht
wird.
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Eine
einfachere Alternative, die im Fall eines sinusförmig gewundenen Rohrs billiger
vorgesehen werden könnte,
wäre das
Anschweißen
von Rippen, die in Längsrichtung
entlang geraden Bereichen des Rohrs und nicht um diese Bereiche
herum verlaufen. Diese Rippen könnten
nur an Positionen angeordnet sein, die benachbarte Rohre nicht beeinträchtigen.
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Diese
Option würde
nicht so viel Oberfläche hinzuaddieren
wie die Option von Umfangsrippen, würde aber die Wärmeübertragung
verbessern durch Erhöhen
der Turbulenz und Leitendes Stroms auf wirksamere Weise auf benachbarte
Rohre. Selbstverständlich
wäre es
dabei wichtig, einen befriedigenden Ausgleich zwischen erhöhten Druckverlusten und
verbesserter Wärmeübertragung
zu erzielen.
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Eine
zusätzliche
Verstärkung
der Wärmeübertragung
kann durch die Verwendung von mit inneren Rippen versehenen Rohren
oder Turbulenzverstärkern
im Inneren der Rohre erreicht werden. Beispielsweise kann ein Turbulenzverstärker in
Form einer Spirale in jeden geraden Rohrbereich vor dem Biegen eingeführt werden.
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Jede
Windung des sinusförmig
gewundenen Rohrs erstreckt sich bevorzugt über die volle Breite der Leitung
und liegt an einer Rohrabstützung
an jeder Seite der Leitung mit einem Zwischenraum zwischen der Windung
und der Leitungswand an. Dies ist besonders vorteilhaft, weil es
den einzelnen Bögen
erlaubt, sich relativ zueinander zu bewegen, um eine unterschiedliche
Wärmeausdehnung
aufzunehmen.
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Die
Rohrabstützung
erleichtert außerdem die
Montage der Rohre und ermöglicht
den Ausbau (falls notwendig) von einzelnen Rohren zum Zweck der
Reparatur oder Wartung.
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Wenn
eine einzige Leitung verwendet wird, dann müssen sich die Rohre über die
volle Breite der Leitung erstrecken, um an gegenüberliegenden Seiten der Leitung
abgestützt
zu sein. Da das Verhältnis des
Luftmassenstroms zu dem Gasmassenstrom festgelegt ist, ist es wichtig,
daß der
verfügbare Durchgangsquerschnitt
für das
Gas, das durch die Zwischenräume
zwischen benachbarten Rohren strömen
muß, relativ
zu dem Durchgangsquerschnitt berücksichtigt
wird, der für
die Luft im Inneren der Rohre verfügbar ist.
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Wenn
dies nicht der Fall ist, können
sich zu hohe Geschwindigkeiten in dem einen Fluid einstellen, was
zu hohen Druckverlusten in diesem Fluid führt, verbunden mit niedrigen
Strömungsgeschwindigkeiten
in dem anderen Fluid, was zu einer schlechten Wärmeübertragung führt.
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Wenn
der Innen- und der Außendurchmesser
der Rohre und des Zwischenraums zwischen benachbarten Rohren bereits
durch andere Faktoren bestimmt sind, dann ist es wichtig, daß die Länge des geraden
Querstrombereichs der Rohre (normalerweise gleich der Breite der
Leitung) auf solche Weise gewählt
wird, daß ein
geeigneter Ausgleich der beiden Durchgangsquerschnitte erzielt wird.
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Das
kann zu einem Problem führen,
wenn die Gesamtzahl von Rohren zu einem rechteckigen Leitungsquerschnitt
führt,
der entweder viel größer oder
viel kürzer
relativ zu seiner Breite ist. In beiden Fällen wird dadurch der zylindrische
Druckbehälter viel
größer, als
er relativ zu der Anzahl von Rohren, die er enthält, sein sollte.
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Wenn
die erforderliche Anzahl von Rohren zu groß ist, um in einer Leitung
mit ungefähr
quadratischem Querschnitt aufgenommen zu werden, und sonstige Einschränkungen
keine hinreichende Einstellung anderer Parameter gestatten, dann
besteht eine Option darin, eine oder mehrere Rohrabstützungen
vorzusehen, die von den Seiten der Leitung beabstandet sind und
entlang der Leitung in der Richtung verlaufen, in welcher der Strom
den Behälter durchsetzt.
Das ermöglicht
die Abstützung
von zwei oder mehr Rohren nebeneinander innerhalb der Leitung. Die
oder jede Rohrabstützung
verläuft
dann über
die Gesamtlänge
der Leitung und erstreckt sich über
die volle Höhe
der Leitung.
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Eine
Anordnung mit einer Rohrabstützung würde beispielsweise
eine Leitung mit ungefähr
der doppelten Breite und der halben Höhe ergeben, ohne den erforderlichen
Ausgleich von Durchgangsquerschnitten zu stören. Der Grund hierfür ist, daß nunmehr ein
Luftströmungsquerschnitt
von zwei Rohren innerhalb der Breite der Leitung vorhanden ist im
Gegensatz zu nur einem bei der vorhergehenden Anordnung.
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Anstatt
eine oder mehrere Rohrabstützungen
in der Mitte der Leitung vorzusehen, kann das gleiche Ergebnis erzielt
werden, wenn zwei oder mehr Leitungsbereiche vorgesehen werden,
die jeweils parallel in der Richtung verlaufen, in welcher die Ströme durch
den Druckbehälter
gehen. Derzeit wird bevorzugt, daß zwei Leitungen nebeneinander
angeordnet sind, so daß die
Länge jedes
sinusförmig
gewundenen Rohre halbiert wird. Die Leitungsbereiche können leichter
als eine einzige Leitung aus dem Druckbehälter durch eine Verteileranordnung
entfernt werden.
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Bevorzugt
liegen die Rohre auf Leisten, die an den Wänden der Leitung derart befestigt
sind, daß die
Rohre auf den Leisten frei gleiten können. Das ermöglicht eine
lokale Wärmeausdehnung
der Rohre und trägt
dazu bei, ihre Entnahme aus der Leitung zu vereinfachen.
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Ein
Beispiel eines Wärmetauschers,
der gemäß der vorliegenden
Erfindung aufgebaut ist, wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen
beschrieben; dabei sind:
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1 eine
Perspektivansicht des Wärmetauschers,
wobei Teile des Druckbehälters
und der Leitung weggebrochen sind, um innere Einzelheiten zu zeigen;
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2A eine
Seitenansicht des heißen
Endes, wobei die Seitenwand des Druckbehälters entfernt ist und einige
Teile im Schnitt gezeigt sind;
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2B eine
Endansicht des heißen
Endes, wobei die Seitenwand des Druckbehälters entfernt ist und einige
Teile im Schnitt gezeigt sind;
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2C eine
Draufsicht auf das heiße
Ende, wobei die Endwand des Druckbehälters entfernt ist;
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2D eine
Perspektivansicht, die die Verteileranordnung und die Zugstangen
nur an dem heißen
Ende zeigt;
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3A eine
der 2A ähnliche
Ansicht, jedoch des kalten Endes;
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3B eine
der 2B ähnliche
Ansicht, jedoch des kalten Endes;
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3C eine
der 2C ähnliche
Ansicht, jedoch des kalten Endes;
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3D eine
Perspektivansicht, die nur die Verteileranordnung des kalten Endes
zeigt;
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4 eine
Perspektivansicht, die eine einzige Schlange zeigt;
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5 ein
schematischer Querschnitt durch einen Bereich einer Leitung und
von Teilen von vier Schlangen, wobei die Anbringung der Schlangen
innerhalb der Leitung gezeigt ist;
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6A einen
Querschnitt in einer Vertikalebene durch einen zentralen Bereich
des Wärmetauschers;
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6B eine
Perspektivansicht, die einen Bereich der Leitung, der Isolierung
und der Basis gemäß 6A zeigt;
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6C eine
der 6B ähnliche
Ansicht, die eine alternative Abstützung für das Seil zeigt; und
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7A bis 7H Querschnitte
in einer Vertikalebene parallel zu der Hauptachse des Druckbehälters, wobei
drei Windungen einer Anzahl von Schlangen gezeigt sind, die verschiedene
Konfigurationen haben.
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Der
beschriebene Wärmetauscher
ist ein Rekuperator, der zum Gebrauch mit einer Maschine konstruiert
ist, wie sie in 4 in der WO 94/12 785 angegeben
ist. Der Rekuperator ist dazu ausgebildet, einen Wärmeaustausch
zwischen einem kalten Strom von isothermisch verdichteter Luft und
einem heißen
Strom von entspanntem Abgas von einer Brennkammer zu bewirken. Die
erwärmte
verdichtete Luft, die aus dem Rekuperator austritt, wird dann der Brennkammer
zugeführt.
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Wie
beispielsweise in 1 zu sehen ist, weist der Rekuperator
einen Druckbehälter 1 (z.
B. aus Flußstahl)
auf, in dem alle anderen Elemente untergebracht sind. Der Rekuperator
hat ein kaltes Ende 2 und ein heißes Ende 3. Ein Einlaß 4 für kalte verdichtete
Luft und ein Auslaß 5 für kaltes
Abgas sind an dem kalten Ende vorgesehen, während ein Auslaß 6 für heiße verdichtete
Luft und ein Einlaß 7 für heißes Abgas
an dem heißen
Ende vorgesehen sind.
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Eine
Vielzahl von Schlangen 8, die nachstehend im einzelnen
beschrieben werden, transportieren die verdichtete Luft von dem
kalten Ende 2 zu dem heißen Ende 3. Eine Leitung 9 mit
im wesentlichen Rechteckquerschnitt umgibt die Schlangen 8 und
transportiert das Abgas von dem heißen Ende 3 zu dem
kalten Ende 2. Der Rekuperator wirkt somit als Gegenstromwärmetauscher,
wobei die Wärme über die Wände
der Schlangen von dem Abgas auf die verdichtete Luft übertragen
wird.
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Der
Druckbehälter 1 ist
im wesentlichen zylindrisch und hat zwei kreisförmige Endplatten 10,
die an jedem Ende mit Bolzen gesichert sind.
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Eine
heiße
Verteileranordnung 11, die in den 2A bis 2D gezeigt
ist, ist in der Leitung 9 vorgesehen und dient dazu, die
Vielzahl von Schlangen 8 mit dem Auslaß 6 zu verbinden.
Tatsächlich weist
der Auslaß 6 zwölf separate
Rohre 6A bis 6L auf, die sich vertikal abwärts in die
Leitung 9 erstrecken.
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Wie
die 2A und 2B zeigen,
führt der Einlaß 7 für heißes Abgas
zu einem Leitungsverteiler 12, der dann den Abgasstrom
zwischen zwei in Längsrichtung verlaufenden
Leitungsbereichen 9A, 9B aufteilt. Sechs von den
Auslaßrohren 6A bis 6L für heiße verdichtete
Luft führen
von jedem Leitungsbereich 9A, 9B weg.
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Die
Konstruktion jedes Leitungsbereichs ist identisch, und nachstehend
wird nur die Konstruktion eines davon beschrieben. Jede Leitung 6A bis 6L ist mit
mehreren der Schlangen 8 verbunden. Wie beispielsweise
die 2A und 2B zeigen,
ist das Rohr 6A mit acht Schlangen 8A bis 8H verbunden. Gleichartige
Anschlüsse
sind an sämtlichen übrigen Rohren 6D bis 6L vorgesehen.
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Die
Verteileranordnung 11 wird in ihrer Lage durch sechs Bolzen 13 gehalten,
die die Basis der Leitung 9 durchsetzen und an der Leitungsgrundplatte 14 verankert
sind, an der die Leitung anliegt. Der Einlaß 7 für heißes Abgas
ist mit einem Faltenbalgbereich 15 versehen, um eine vertikale
Wärmeausdehnung
aufzunehmen. Ein gleichartiger Faltenbalgbereich 16 ist
an einer Öffnung 17 in
dem Druckbehälter vorgesehen,
durch welchen der Auslaß für heiße verdichtete
Luft und der Einlaß für heißes Abgas
zu bzw. von dem Druckbehälter
verlaufen.
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Das
kalte Ende des Behälters
wird nun unter Bezugnahme auf die 3A bis 3D beschrieben.
An dem kalten Ende 2 ist eine kalte Verteileranordnung 18 vorgesehen,
um die Kaltluft von dem Einlaß 4 für kalte
verdichtete Luft zu den Schlangen 8 zu übertragen. Der Einlaß 4 für kalte
verdichtete Luft verzweigt sich in vier Rohre 4A bis 4D,
die unmittelbar jenseits der vertikalen Ränder der beiden Leitungsbereiche 9A, 9B angeordnet
sind, wie 3B am besten zeigt.
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Die
Beabstandung der Rohre 4A bis 4D ist so, daß die Entnahme
einzelner Schlangen 8 aus dem Druckbehälter möglich ist, indem die Endplatte 10 an
dem kalten Ende 2 abgenommen wird, die Schlange von den
Rohren 4A bis 4D, 6A bis 6L,
an denen sie befestigt ist, abgenommen wird und die Schlange axial
aus dem Druckbehälter 1 durch
das kalte Ende hindurch entfernt wird. Jedes der Einlaßrohre 4A bis 4D für kalte
verdichtete Luft ist mit einer größeren Anzahl Schlangen 8 verbunden,
als mit jedem der Auslaßrohre 6A bis 6L für heiße verdichtete Luft
verbunden ist.
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Die
Anzahl der Rohre, die in 3D angeschlossen
gezeigt sind, ist zur besseren Übersichtlichkeit
der Zeichnung verringert worden. In der Praxis ist natürlich die
gleiche Anzahl von Anschlüssen zwischen
den Schlangen 8 und dem heißen Verteiler 11 und
zwischen den Schlangen und der kalten Verteileranordnung 18 vorhanden.
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Die
Leitungen 9A, 9B führen durch einen Leitungsverteiler 19 zu
dem Auslaß 5 für kaltes
Abgas. Die kalte Verteileranordnung 18 ist nicht an der Grundplatte 14 festgelegt,
um die Wärmeausdehnung
der Leitung 9 an der Grundplatte 14 zuzulassen.
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Unter
Bezugnahme auf 4 wird nun eine einzelne Schlange
beschrieben. Die Schlange ist ein Rohr mit kleinem Durchmesser,
das zu einer großen Anzahl
von sinusförmig
gewundenen Windungen durch abwechselndes Biegen des Rohrs in entgegengesetzte
Richtungen gewunden ist.
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Dies
erfolgt bevorzugt durch Kaltbiegen des Rohrs in einer automatischen
Biegevorrichtung auf einen sehr engen Radius, wobei sämtliche
Bögen in einer
gemeinsamen Ebene geformt sind. Jede Schlange besteht aus einer
Reihe von Bereichen 8', 8", 8''' aus
verschiedenen Materialien. Der erste Bereich 8' ist für den heißesten Teil
des Rekuperators ausgelegt, um Temperaturen bis zu 770 °C standhalten
zu können.
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Der
zweite Bereich 8" ist
für einen
mittleren Bereich des Wärmetauschers
ausgebildet und kann Temperaturen bis zu 650 °C standhalten, und der dritte
Bereich 8''' ist für den kälteren Teil des Wärmetauschers
bestimmt und kann Temperaturen bis zu 561 °C standhalten. Beispielsweise
kann am heißen Ende
NF709 (ein exotischer rostfreier Hochtemperaturstahl) verwendet
werden, rostfreier 321-Stahl kann im mittleren Bereich verwendet
werden, und niedriglegierter 2¼Cr-Stahl
kann am kalten Ende verwendet werden.
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Die
Bereiche sind jeweils durch Schweißverbindungen 20 miteinander
verbunden. Tatsächlich kann
jeder Bereich aus einem jeweils anderen Material in sich selber
aus mehreren Bereichen zusammengesetzt sein, die ebenfalls durch
Schweißverbindungen 20 miteinander
verschweißt
sind.
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Wie 5 zeigt,
ist jede Schlange entlang jeder Seite durch die Leitungswand 9 abgestützt. Die Leitung
selber kann aus verschiedenen Materialien bestehen, beispielsweise
Haynes 230 (teure Nickellegierung) am heißen Ende
und rostfreiem 321-Stahl am kalten Ende. Jede Leitungswand weist
eine Vielzahl von in Längsrichtung
verlaufenden kanalförmigen
Halterungen 21 auf, die sich zwischen dem heißen Ende 2 und
dem kalten Ende 3 erstrecken.
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Ein
geeigneter Zwischenraum ist zwischen jeder Schlange 8 und
Halterung 21 vorgesehen, und die Schlangen sind an der
Halterung nicht festgelegt, um eine Wärmeausdehnung der Schlangen
zu ermöglichen.
Das ermöglicht
auch ein einfaches Herausziehen einer einzelnen Schlange 8,
wie oben beschrieben. Als Alternative zu der Halterung 21 könnten Winkelprofile
verwendet werden.
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Die
Schlangen 8 können
in einer Inline-Konfiguration (wie 7A zeigt)
gestapelt sein, d. h. mit den Windungen einer Schlange direkt über denjenigen
der darunter befindlichen Schlange. Alternativ können die Schlangen 8 versetzt
sein (wie 7B zeigt), wobei die Windungen
der einen Schlange um den halben Abstand von benachbarten Windungen
in bezug auf diejenigen der darunter befindlichen Schlange versetzt
sind.
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Versetzte
Rohranordnungen der in 7B gezeigten Art vergrößern den
Minimalabstand zwischen den Rohren und reduzieren somit die maximale
Gasgeschwindigkeit, was ein wichtiger Parameter ist, der sowohl
die Wärmeübertragung
als auch die Druckverluste bestimmt. Es ist nicht leicht, die Rohre näher zueinander
zu bewegen, um den vergrößerten Zwischenraum
zu kompensieren, weil die Bögen
und die Rohrabstützungen
sich gegenseitig stören.
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In
dieser Situation wird also im Gegensatz zu den herkömmlichen
Erfahrungen durch eine Änderung
zu versetzten Rohren die Wärmeübertragungsleistung
verringert. In Abhängigkeit
von der Gesamtauslegung wäre
die Verringerung der Druckverluste einer einfachen versetzten Rohranordnung
wie derjenigen in 7B wahrscheinlich keine hinreichende Kompensation
für die
Verschlechterung der Wärmeübertragung
relativ zu derjenigen einer Inline-Anordnung wie in 7A.
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Herkömmliche
kreisförmige
Rippen 30 können
von den Schlangen vorspringen, um die Wärmeübertragung zu verbessern (wie 7D zeigt).
Alternativ können
die Rippen 31 eine nichtkreisförmige Gestalt haben, wie 7C zeigt,
um keine gegenseitige Störung
mit den benachbarten Schlangen zu bewirken. Das gilt speziell für Schlangen,
die in einer Inline-Konfiguration angeordnet sind, wobei Windungen
benachbarter Schlangen nahe beieinander liegen.
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Eine
weitere Alternative besteht im Vorsehen eines einzelnen Ablenkelements 32 an
jedem geraden Rohrbereich, das nach außen vorspringt und axial entlang
dem geraden Bereich, d. h. aus der Papierebene entsprechend 7E,
verläuft.
Diese Ablenkelemente 32 können so positioniert sein,
daß sie Abgas
so ablenken, daß es
auf ein stromahwärtiges Rohr
auftrifft. Wenn die Ablenkelemente 32 an den Rohren so
befestigt sind, daß ein
guter Wärmekontakt
erhalten wird, bringen sie den weiteren Vorteil einer zusätzlichen
Oberfläche
und einer Bahn für
Wärme mit
sich, auf der diese von dem Ablenkelement zu dem Rohr strömen kann.
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Alternativ
könnten
solche Ablenkelemente als separate Elemente vorgesehen sein, die
nicht an den Schlangen angebracht sind. In diesem Fall ist daran
gedacht, daß eine
Anzahl von vertikal ausgefluchteten Ablenkelementen an einer jalousieartigen Konstruktion
miteinander verbunden ist.
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7F zeigt
eine Abwandlung mit Rippen 33 an beiden Seiten von Rohren,
die in einer Inline-Konfiguration angebracht sind. Dadurch ergibt
sich mehr Oberfläche
als in 7E. 7G zeigt
eine versetzte Rohranordnung mit Rippen 34, die nicht unter
Winkeln zu der Strömung
angeordnet sind, an beiden Seiten von Rohren. Dies führt zu geringen
Druckverlusten, und die zusätzliche
Oberfläche
trägt dazu
bei, die Wärmeübertragung
der versetzten Grundanordnung zu verbessern.
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7H zeigt
eine Verbesserung, bei der abgewinkelte Rippen 35 an beiden
Seiten von versetzten Rohren auf solche Weise angeordnet sind, daß die Oberfläche vergrößert, der
kleinste Zwischenraum verringert und eine Ablenkung des Stroms auf benachbarte
Wärmeübertragungsoberflächen erreicht
wird. Eine ausreichende Beabstandung zur Vermeidung einer gegenseitigen
Beeinflussung zwischen benachbarten Bögen und Rohrabstützungen bleibt
erhalten, und es ist immer noch möglich, einzelne Rohre nach
Bedarf für
Wartungszwecke zu entnehmen.
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Die
Schlangen sind in einem vorgespannten Zustand abgestützt. Das
erfolgt mit einem System von Zugstangen 22. Vier solche
Zugstangen 22 sind an dem heißen Ende vorgesehen, wie die 2A, 2C und
am besten 2D zeigen. Die Zugstangen haben
eine Reihe von nach außen
verlaufenden Flanschen 22A an dem einen Ende, die mit den
Auslaßrohren 6A bis 6L für heiße verdichtete
Luft in Eingriff sind.
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Die
entgegengesetzten Enden der Zugstangen verlaufen durch die Endplatte 10,
wo sie mit Muttern 22B befestigt sind. Das Spannen der
Schlangen 6 erfolgt durch Anziehen der Muttern 22B derart,
daß der
Zug auf die Schlangen durch Eingriff der Flansche 22A der
Zugstangen 22 mit den Auslaßrohren 6A bis 6L für heiße verdichtete
Luft übertragen
wird. Eine gleichartige Anordnung, diesmal mit sechs Zugstangen 22,
wird am kalten Ende 2 verwendet.
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Unter
Bezugnahme auf die 6A, 6B wird
nun die Art und Weise beschrieben, wie die Leitung 9 abgestützt und
isoliert wird. Die Leitung 4 ist an allen Seiten von Blöcken von
Isolierungsmaterial 23 (typischerweise Kalziumsilikatblöcken) umgeben. Zusätzliche
Blöcke
von Isolierungsmaterial 24 sind vorgesehen, um das heiße Ende
der Leitung 9 abzudecken, wie die 2A und 2C zeigen.
Die Blöcke
sind wie Ziegelsteine um die Leitung herum angeordnet.
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Zwei
Lagen von Blöcken
werden verwendet, so daß die
Fugen zwischen den Blöcken
versetzt sein können.
Das gewährleistet,
daß es
keinen direkten Wärmeweg
durch die Isolierung gibt. An den Stellen, wo Blöcke getrennt werden könnten, kann
eine Packung aus flexibler Keramikwollisolierung, wie etwa Kaowool
oder Steinwolle, verwendet werden, die sich ausdehnt, um den Zwischenraum
auszufüllen.
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Abgesehen
von den unteren Blöcken,
auf denen die Leitung 9 angeordnet ist, weist jeder der
Blöcke
von Isolierung 23 eine Platte 25 auf, von der
ein Rücken 26 über die
volle Breite jedes Blocks verläuft. Die
Platten 25 sind in Anlage an den Blöcken 23 gehalten,
aber an diesen nicht festgelegt. An der Unterseite jeder Seitenplatte 25 springt
eine Anzahl Nasen 25' zu
der Wand des Druckbehälters
hin vor.
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Diese
Nasen liegen auf einer Lippe 14', die von der Grundplatte 14 nach
oben verläuft,
wie 6B zeigt. Das hat die Wirkung, daß der Schwerpunkt
jeder Seitenplatte 25 radial innerhalb der Abstützungsstelle
positioniert ist, so daß auch
dann, wenn das die Platte abstützende
Seil ausfällt,
es immer noch die Tendenz hat, durch Schwerkraft zu dem Isolierblock 23 hin
gedrängt
zu werden.
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Wie 6A zeigt,
verlaufen die Rücken 26 radial
nahezu bis zu der Innenwand des Druckbehälters 1 und erzeugen
eine im wesentlichen kreisförmige
Hülle außer unterhalb
der Grundplatte 14. Jeder Rücken weist eine Vielzahl von
Rollen 27 auf, die ein Seil 27A abstützen, das
sämtliche
Rücken
umgibt und an jedem Ende der Grundplatte 14 benachbart durch
eine federbelastete Abstützung 28 festgehalten
wird. Die Rollen 27 könnten
auch durch Rundstäbe
ersetzt werden.
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Eine
alternative Leitungsabstützung
ist in 6C gezeigt. Diese ist im allgemeinen
die gleiche wie die Abstützung
in 6B, und gleiche Komponenten sind mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Bei dieser Anordnung sind die Rücken 26 durch ein
Paar von aufrechten Elementen 26A ersetzt, die die gleiche
Funktion ausüben.
Die federbelastete Abstützung 28A ist
nunmehr in der Mitte entlang der Seite der Platte 25 vorgesehen.
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Die
Abstützung 28A weist
ein Gehäuse 28B auf,
das eine Feder 28C und einen Begrenzer 28D enthält, um die
Bewegung der Feder zu begrenzen und eine Beschädigung derselben zu verhindern. Wenn
der Begrenzer 28D das Ende seiner Bewegung erreicht, wird
jede weitere Wärmeausdehnung durch
Ausdehnung des Seils 27A und Belasten der Leitungswand
aufgenommen.
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Eine
Anzahl Platten 25 ist entlang der Länge der Leitung 9 vorgesehen.
Jede Platte 25 kann mit bis zu vier Seilen 27A versehen
sein, die mit zugehörigen
Abstützungen
parallel verbunden sind, um ein Maß an Redundanz zu bieten, falls
eines oder mehrere der Seile versagen sollten.
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Die
Anordnungen der 6B und 6C gewährleisten,
daß dann,
wenn der Wärmetauscher in
Betrieb ist und die Leitung 9 eine Wärmeausdehnung erfährt, die
Federn in den federbelasteten Abstützungen 28 sich ausdehnen
und das Seil und die Rücken 26 oder
aufrechten Elemente 26A eine Kraft über die Gesamtbreite der Oberfläche jedes
Blocks von Isolierung 23 aufbringen, um dadurch die Leitung 9 sicher
abzustützen.
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Die
Leitung 9 liegt auf dem unteren Isolierblock 23 und
kann sich in bezug auf diesen Block bei Wärmeausdehnung frei bewegen.
Wenn der Wärmetauscher
außer
Gebrauch genommen und abgekühlt wird,
ziehen die Federn an dem Seil, während
die Leitung kontrahiert, so daß gewährleistet
ist, daß die Isolierung
verbleibt und die Leitung sicher abstützt.