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CH195866A - Wärmeaustauscher für Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt. - Google Patents

Wärmeaustauscher für Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt.

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CH195866A
CH195866A CH195866DA CH195866A CH 195866 A CH195866 A CH 195866A CH 195866D A CH195866D A CH 195866DA CH 195866 A CH195866 A CH 195866A
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CH
Switzerland
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heat exchanger
working medium
bundles
bends
exchanger according
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Studien Aktiengesel Technische
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Tech Studien Ag
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Publication date
Application filed by Tech Studien Ag filed Critical Tech Studien Ag
Publication of CH195866A publication Critical patent/CH195866A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/08Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag
    • F28D7/082Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag with serpentine or zig-zag configuration
    • F28D7/085Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag with serpentine or zig-zag configuration in the form of parallel conduits coupled by bent portions
    • F28D7/087Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag with serpentine or zig-zag configuration in the form of parallel conduits coupled by bent portions assembled in arrays, each array being arranged in the same plane
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


      Wärmeaustauseher    für     Wärmekraftanlagen,    in welchen ein gasförmiges     Arbeitsmittel,          vorzugsweise    Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt.    Die Erfindung betrifft einen     WärmeauG-          tauscher    für Wärmekraftanlagen, in welchen  ein     gasförmiges,    Arbeitsmittel, vorzugsweise  Luft, dauernd einen     geschlosenen    Kreislauf  unter Überdruck beschreibt, nach dem Pa  tentanspruch des     Hauptpatentes.     



  Wärmekraftanlagen dieser Art, bei wel  chen     das;        Arbeitsmittel    unter äusserer Ar  beitsabgabe expandieren gelassen und hier  auf wieder auf höheren Druck gebracht  wird, sowie ein Wärmeaustausch zwischen  dem expandierten und dem     wieder        verdicUte-          ten    Teildes     ArbeitsmittelGtromes    stattfindet,  haben bis jetzt keine     Verbreitung    gefunden,  weil sie nicht genügend wirtschaftlich ar  beiteten. Das hängt damit zusammen,     dass     den verschiedenen: Nebenverlusten, vor allem  denen im     Wärmeaustauscher,    nicht ge  nügende Beachtung geschenkt wurde.

   In sol  chen     Wärmeaustauschern    sind grosse Wärme  mengen vom     Arbeitsmittelstromteil    niedrigen  Druckes an den wieder auf höheren Druck    gebrachten     Arbeitsmittelstromteil    abzugeben.  Da die     Wärmeübergangszahlen    der Gase bei  Anwendung normaler Strömungsgeschwin  digkeiten verhältnismässig schlecht sind, wer  den die erforderlichen     Wärmeübergangsflä-          chen,    und damit .der ganze     Wärmeaustau-          scher,    so gross und teuer,     .dass    eine wirtschaft  liche Energieausbeute nicht möglich ist.

   Der  Wärmeübergang lässt sich zwar in bekann  tem Masse wohl dadurch verbessern, dass die       Gasgeschwindigkeiten    erhöht werden, was  zu einer Verkleinerung der     Austauscherflä-          chen    führt. Mit diesem sehr erwünschten  preislichen Vorteil ist aber der schwer  wiegende Nachteil verbunden, dass dabei die  Druckverluste in dem den     Austauscher          durchaträmenden    Arbeitsmittel derart zu  nehmen,     dass    der     erwartete    gute Gesamtwir  kungsgrad der Wärmekraftanlage durch  diese Verluste wieder unzulässig stark her  abgedrückt wird.

   Die Verluste im Wärme=       austauscher    können     schon    bei     praktisch    noch      gerade tragbaren Grössen desselben bis zu  einem Drittel der gesamten     ausnutzbaren     Energie ausmachen.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist nun.  einen     Wärmeaustauscher    für     Wärmehraft-          a.nlagen    der erwähnten Art zu schaffen, der  es gestattet, grosse Flächen in einem     Mindest-          mass    von Raum unterzubringen, ohne dass die       Druckverluste    des die Rohre durch- und um  strömenden Arbeitsmittels gross werden.

   Zu  diesem Behufe sind bei einem     Wärmeaustaii-          ,scher    nach dem Patentanspruch des Haupt  patentes gemäss vorliegender Erfindung Rohr  schlangenbündel, die sich aus in parallelen  Ebenen     verlaufenden    Rohrschlangen zu  sammensetzen, an den U     mlenkbogen    der  Schlangen durch zwischen     benachbarte    Rohr  schlangenbündel gelegte     Zwisclien@stücke    in  ihrer gegenseitigen     Lage    gesichert,

   und es ist  ferner der Abstand     zwischen    den einzelnen       hmlenkbogen    in den Ebenen der     Robrschlan-          genbündel    mindestens um so viel grösser als  der Abstand zwischen den geraden Strängen  der Bündel, dass der freie     Durchströmquer-          schnitt    für den die     Rohrschlangen    umfliessen  den Teil de.     Arbeitstnittelstromes    auch     bei     den     Umlenkbogen    trotz der     Z-,vischenstücke     nicht kleiner als an den übrigen Stellen des       Wäizneaustauschers    ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise     Au@sfülirungsforrn    des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar       zeigt:          Fig.    1 einen Längsschnitt nach der Linie       1-I    der     Fig.    2 durch den     Wärmeaus-          tau#scher:          Fig.    2 zeigt in der linken Hälfte eine  Draufsicht dieses     'N#@'ärmeaustauschers    und  in der rechten Hälfte einen Querschnitt nach  der Linie     II-II    der     Fig.    1;

         Fig.    3 zeigt. in einem grösseren     Massstab     den untern Teil eines     Rohrbündels-.     



  1 bezeichnet Rohrschlangen, die gerade  Stränge a und diese verbindende     Umlenk-          bogen    b aufweisen. Je drei Rohrschlangen 1  sind in parallelen Ebenen zu einem Bündel         .4    vereinigt. Die einzelnen Rohrschlangen 1  sind an einer den obern Abschluss des     Wärme-          austauschers    bildenden Platte 2 hängend an  geordnet. :3 bezeichnet eine Leitung, durch  die ein Teil des     Arbeitsmittelstromes,    zum  Beispiel wieder auf höheren Druck gebrachte.  Luft, die von     aussen    noch nicht erhitzt ist,  dem     Wärmeaustauscher    zuströmt.

   Dieser Teil  des     Arbeitsmittelstromes    tritt bei 5 in die  Rohrschlangen 1 ein, um sie nach deren       Durchströmung,    das heisst nachdem er erhitzt  worden ist, bei 6 wieder zu verlassen und durch  die Leitung 7 aus dem     Wärmeaustau6cher    zu  strömen.

   Durch eine Leitung     @8    strömt ein  zweiter Teil des     Arbeitsmittelstromes,        bei-          spielsweise    die aus einer Kraftmaschine aus  tretende,     expandierte    Luft, welche also einen  niedrigeren Druck als die durch die     Leitung     3 zuströmende Luft hat und dieser     Wärme     abgeben soll, dem     Wärmeaustauscher    zu.

   An  die     Leitung    8 ist ein     weiter    unten noch aus  führlicher     beschriebener,    gekrümmter und  sich erweiternder Verteiler 9 angeschlossen,       weleher    den durch die Leitung 8 zuströmen  den Teil des     Arbeitsmittelstromes    den Rohr  schlangenbÜndeln A zuführt, die von     diesem     Teil des     Arbeitsmittels    in der Längsrichtung  im Gegenstrom umflossen werden, wobei  Bleche     1:1    und Zwischenwände 10 zu     desceii     Führung dienen.

   Der im     Wärmeaustausclier          abgekühlte    Teil des     Arbeitsmittelstromes     strömt durch den Stutzen 11 ab. Damit der  Abstand zwischen den einzelnen     Rohrschlan-          genbündeln    A gewahrt bleibt und keine  schädlichen     Schwingungen    und gegenseitige  Verlagerungen der Rohrschlangen 1 auftre  ten, sind zwischen den einzelnen Ebenen der       Rohrschlangenbündel    A an den     Umlenk-          bogen        b    der Schlangen 1 aus Blech be  stehende Zwischenstücke 12 von     Dreiecks-          form    vorgesehen.

       Durch        diese        Zwisehen-          stücke    12 werden auch ,die einzelnen, hän  gend angeordneten Schlangen 1 der Rohrbün  del in der erforderlichen Lage gehalten. L     m     dies zu erleichtern sind die     Zwichenstückc-          12    an den     Umlenkbogen        b    befestigt. Durch  diese Zwischenstücke 12 wird nun an gewis  sen Stellen der freie     Durchströmquerschnitt         für den die Rohrschlangen umfliessenden Teil  des     Arbeitsmittelstromes    verkleinert.

   Daher       müsste,    wenn keine besonderen     Massnahmen     betreffend Rohrabstand getroffen wurden,  der Durchgang des     Arbeitsmittelstromes    in  der Umgebung jener Stellen beschleunigt  werden, was mit unerwünschten, erheblichen  Druckverlusten verbunden wäre. Ein solcher  Druckverlust entsteht jedoch nur, wenn,     wie     dies für gewöhnlich der Fall ist, der Ab  stand zwischen den     einzelnen    Rohren im  ganzen     Wärmeaustauscher    praktisch überall  gleich ist.

   In der Erkenntnis, dass nur die  Unterdrückung aller     Druckverluste,    und vor  allem jener an .der Umlenkung, eine Er  höhung .der Geschwindigkeiten, und damit  eine Verkleinerung der     Austauscherflächen,          gestattet,    sind die     Umlenkbogen    b der einzel  nen Rohrschlangen 1 in den Ebenen der       Rohrschlangenbündel    in der     Längsrichtung     der geraden     ,Stränge    .der Rohrschlangen der  art verschoben, dass die Abstände     lag,        h=          (Fig.    3)

   zwischen den einzelnen Bogen jedes       Rohrschlangenbündels    in bezug auf die  Mitte der Bogen von     innen    nach aussen zu  nehmen. Infolgedessen ist auch in der Um  lenkgegend trotz der Zwischenbleche 12 der  freie     Durehströmquerschnitt    zwischen den  einzelnen     .Schlangen    1 nicht kleiner als zwi  schen den geraden Strängender Rohrschlan  gen, das heisst als an den übrigen Stellen des       Wä.rmeaustauschers.    Durch entsprechende  Bemessung der     Rohrbogenabstände    kann  gegenüber den     Durchströmstellen    zwischen  den geraden Strängen a der Rohrschlangen  die Geschwindigkeit bei der Umlenkung  selbst sogar verkleinert werden.

   Da die<B>Um_</B>       lenkverluste    einen wesentlichen Bestandteil  der     Gesamtverluste    bilden und ungefähr mit  dem Quadrat der mittleren Strömungsge  schwindigkeit wachsen, so ist es begreiflich,  dass eine Verkleinerung .der Geschwindigkeit  an ,den     Rohrbogen.stellen,    wie sie die be  schriebene Massnahme zu erreichen     gestattet,     den     Gesamtverlust    des     Austauschers    erheb  lich herabzusetzen     gestattet.    Die dreieckige  Form der Zwischenbleche 12 ist dabei inso  fern vorteilhaft,

   als sie eine Verengung des         Durchströmquerschnittes        zwischen    je zwei  Rohren 1 erst an jener Stelle bedingt, wo  bereits die Möglichkeit besteht, die Entfer  nung zwischen den Rohren der Bündel zu  vergrössern. Das ist aber bei jedem Rohr,  wenn     nur    eine Verschiebung parallel zum  geraden Rohrteil erfolgen kann, erst an der  Stelle .der     Umlenkbogen.    b selbst der Fall.  Durch die Wahl     dreieckförmiger    Zwischen  bleche 12 lässt sich also erreichen, dass keine  oder nur unwesentliche Beschleunigungen  zwischen den Rohrschlangen 1 stattfinden.

    Die     Zwischenstücke    12 werden zweckmässig  in der in     Fig.    2 angedeuteten Weise in der  Strömungsrichtung möglichst     stromschnittig          zugeschärft.     



  Eine weitere grosse Verlustquelle bilden  für gewöhnlich die Stellen, wo der von der  Leitung 8 herkommende Teil des Arbeits  mittels     unmittelbar        Zutritt    zu den Rohr  schlangenbündeln A hat. Träfe ein Arbeits  mittelstrahl von kreisförmigem Querschnitt  auf den ersten Strang a der verschiedenen       Rohrschlangenbündel    A mit verhältnismässig  grosser     Geschwindigkeit    auf, so. böten die  dahinter liegenden Teile der Bündel dem  Strahl grossen Widerstand.

   Da ferner die       Strecke        q        (Fig.    2), über :die sich die ver  schiedenen Bündel A quer zum Strahl er  strecken, ziemlich gross ist, so würden zudem  die aussen liegenden     Bündel    A sehr schlecht       beaufschlagt,    so dass auch in den weiter     hin-          ten    liegenden     Durchlässen    (in der Strömungs  richtung betrachtet) zwischen den Rohren 1  eine sehr     ungleiche    Geschwindigkeitsvertei  lung herrschen     würde,    die nur langsam und  unter Verlusten ausgeglichen werden könnte.

    Wollte man eine     gleichmässige        Beaufschla-          gung    mit .gewohnten Mitteln, das heisst       geradagigen        Verteilkanälen,    erreichen, so  müsste die     Zufuhrleitung    langsam von einem  runden in einen schmalen, rechteckigen Ka  nal übergehen, von dem aus dann die Luft  zu den     Rohrschlangenbündeln    gelangen  würde. Ein solcher     geradagiger        Verteilkanal     beansprucht aber viel Platz, da die Neigung  der divergierenden Wände gegenüber der     Age     nur wenige Grad betragen darf.

   Um mit ein-      fachen     Mitteln    zu erreichen, dass die     Beauf-          schlagung    der Rohrschlangen 1 eine gleich  mässige wird, was zu guten     Wärmeüber-          gangSzahlen    und wenig Verlusten führt, ist       zweckmässig    zwischen die Leitung 8 von  kreisförmigem Querschnitt und dem Raum  17, in welchem die     Rohrschlangenbündel    A  untergebracht sind, der bereits weiter oben  erwähnte Verteiler 9 mit eingebautem, ge  bogenem Blech 13 geschaltet.

   Der     kreisrunde.     aus der Leitung 8 tretende Strahl trifft. nun  auf das gebogene Blech 13, welches zusam  men mit den äussern Wandungen des Vertei  lers den Strahl umlenkt, wobei die     Zentrifu-          galkraft,    welche     senkrecht    zu den     Umlenk-          flächen    wirkt, ein Druckgefälle zwischen  dem Kern und den äussern Teilen des Strahls  bewirkt, so dass sich der Strahl innerhalb der  Krümmung des Verteilers 9 selbständig aus  breitet.

   Dieser Verteiler 9 mit dem Blech 13  bewirkt somit auf kleinstem     Rauin    eine       starke        Strahlverbreiterung,    so dass am Aus  trittsende des Verteilers ein flacher Strahl  von nahezu der Breite     q        des    Gesamtröhren  systems vorhanden ist und daher sämtliche       Rohrschlangenbündel        _4        gleiehmä,ssig        beauf-          schlagt        werden.     



  Die Verbreiterung das     Arbeitsmittel-          strahls    kann durch passende Wahl des       Krümmungsradius    des     Verteilers    9, und so  mit auch desjenigen des     Umlenkbleches        13,          beaimmt    werden. Vorzugsweise werden im  Verteiler mehrere parallele U     mlenkbleche          vorgesehen.    so dass der ankommende Strahl  in mehrere breite Teilströme aufgelöst wird,  wodurch eine noch gleichmässigere     Beauf-          selilagung    der     Rohr3chlangenbiindel    ermög  licht wird.  



  Da. im Strom, der die Rohrschlangen 1  umspült, ein mehr oder     -,veniger    hoher     Über-          druck,    allenfalls von einigen Atmosphären,  herrschen kann, wären die das Gesamtröhren  system von rechteckiger Grundfläche und  annähernd gleicher Seitenlänge umkleiden  den und begrenzenden Führungsbleche 11,  welche den     Rohrbogenteilen    b angepasst sind,       au.s        :ehr    dicken Blechplatten herzustellen,  um dem Innendruck standhalten zu können.

      Die Bleche müssten dort, wo sie     eben    sind,  dick sein, weil ebene     Platten    unter     Druck     sehr grossen     Biegungsbeanspruchungen    aus  gesetzt sind. Um derartiges zu vermeiden,  sind die Umhüllungsbleche 14 zweckmässig  lediglich als dünne Führungswände ausge  bildet und dafür     ihrerseits    in einen zylin  drischen, geschlossenen Behälter 15 passend  eingelassen.

       Dabei    sind in den Blechen 14  kleinste Bohrungen 1.6 angebracht, die einen       Druckausgleich    zwischen dem das gesamte       Rohrschlangensys'tem    aufnehmenden Raum  17 und den Räumen 1.8 zwischen den Füh  rungsblechen 14 und dem Behälter 15 ermög  lichen. In den zum Teil im Querschnitt     kreis-          abschnittförmigen    Zwischenräumen 18 bleibt  die Luft     bezw.    das Gas dauernd in Ruhe.

    Die Räume 18 werden für den     Betrieb    vor  teilhaft als     Isolierraum    verwendet, das heisst  mit einem passenden     Isolationsmaterial    ge  füllt, wobei die in diesen     Räumen    18 vor  handene Luft     bezw.    das vorhandene Gas die  isolierende Wirkung in vorteilhafter Weise  unterstützt. Der     Behälter    15 nimmt die Be  anspruchungen durch den Innendruck auf  und kann, da er zylindrisch ist und lediglich       Zugbean3pruchungen    erfährt, sehr dünn und  leicht gehalten werden.

   Auf diese Weise sind  die     umhüllenden        Führungsbleche    14 entlastet  und der ganze     Wärmeaustauscher    wird, trotz  der zusätzlichen     Zylinderhülle    15, bedeutend  leichter als wenn die ebenen Teile der Füh  rungsbleche 16 den ganzen     Gasüberdruck          au-zuhalten    hätten.  



  Die     Zwischenstüclze,    welche dazu dienen,  die Rohrschlangen und     Rohrbündel        gegensei-          t.ig    in der erforderlichen Lage zu halten.  können auch andere Formen als Dreiecks  form     aufweisen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeaustauscher für Wärmekraftan lagen, in welchen ein gasförmiges Arbeits mittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen ge schlossenen Kreislauf unter Überdruck be schreibt, nach dem Patentanspruch des Hauptpatente, dadurch gekennzeichnet, dass Rohrschlanenbündel, die sich aus in par- Im allel:
    en Ebenen verlaufenden Rohrschlangen zusammensetzen, an den Umlenkbogen der Schlangen durch zwischen benachbarte Rohr schlangenbündel gelegte Zwischenstücke in ihrer gegenseitigen Lage gesichert sind und dass der Abstand zwischen den einzelnen Umlenkbogen in den Ebenen der Rohrschlan- genbündeil mindestens um so viel grösser als der Abstand zwischen den geraden Strängen der Bündel ist, .dass :
    der freie Durchström- querschnitt für den die Rohrschlangen um fliessenden Teil des: Arbeitsmittelstromes auch bei den Umlenkbogen trotz der Zwi schenstücke nicht kleiner als an den übri gen Stellen des Wärmeaustauschers ist. UNTERAN SPRüCHE 1. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch.
    .dadurch ,gekennzeichnet, dass :der Abstand zwischen den Umlenkbogen eines Rohr- schlangenbünddls in bezug auf :die Mitte .der Umlenkbogen von innen nach aussen zunimmt. 2. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rohrschlangen eines Bündels hängend an geordnet und auch ihrerseits .durch die als dreieckförmige Bleche ausgebildeten Zwi schenstücke in der erforderlichen Lage ge halten werden.
    ä.. Wärmeaustauseher nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, ,dadurch gekenn zeichnet, dass die Zwischenstücke an den Umlenkbogen befestigt ,sind.
    4. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekenzeichnet, dass dem die Rohr schlangen umfliessenden Teildes Arbeits- mittelstromes unmittelbar vor seinem Zu- tritt zu den Rohrschlangenbündeln :
    durch eine Richtungsänderung in einem ge krümmten, sich erweiternden Verteiler eine derartige iStrahlverbreiterung aufge zwungen wird, .dass er sämtliche Rohr schlangenbündel gleichmässig beaufschlägt. 5. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass in den Verteiler mindestens ein Umlenkblech eingebaut ist, ,durch wel ches :
    das durchströmende Arbeitsmittel in Teilströme unterteilt wird. 6. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die verschie :denen vertikal angeordneten Rohrschlan- genbündel ein Gesamtröhrensystem von rechteckiger Grundfläche mit annähernd gleicher Seitenlänge bilden, welches von lediglich der Stromführung :
    dienenden Blechen umgeben und in einen zylinder- förmigen Behälter eingesetzt ist, wobei durch .in jenen Blechen vorgesehene Öff nungen eine Verbindung zwischen dem von den Blechen umschlossenen Raum und dem von diesen Blechen und dem Behäl ter begrenzten Raum hergestellt ist.
CH195866D 1936-10-12 1936-10-12 Wärmeaustauscher für Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt. CH195866A (de)

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