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Die
Erfindung betrifft eine Disc-Kassette, die in ihrem Innern ein plattenförmiges Aufzeichnungsmedium,
wie eine optische Disc, eine magneto-optische Disc oder dgl. aufweist.
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Als
plattenförmiges
Aufzeichnungsmedium wurde eine Disc-Kassette vorgeschlagen, die
z.B. eine magneto-optische Disc umschließt.
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1 zeigt
eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Disc-Kassette in einer
perspektivischen Ansicht. Die Disc-Kassette ist in 1 insgesamt
mit 201 bezeichnet. Die Disc-Kassette 201 besitzt
ein Kassettengehäuse 206,
das aus einer oberen Schale 211 und einer unteren Schale 212 besteht,
die miteinander verbunden sind. Die obere und die untere Schale 211 bzw. 212 sind
aus einem Harzwerkstoff hergestellt. Sowohl in der oberen als auch in
der unteren Schale 211 und 212 des Kassettengehäuses 206 ist
eine Zugangsöffnung 215 mit
im wesentlichen rechteckiger Form ausgebildet. Die Zugangsöffnungen 215 liegen
einander gegenüber.
Auf diese Weise ist der zwischen dem Einlaufbereich und dem Auslaufbereich
liegende Teil der Aufzeichnungsfläche der magneto-optischen Disc 205 für das Lesen und
Schreiben von Daten durch die Öffnungen 215 von
außen
frei zugänglich.
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In
der unteren Schale 121 des Kassettengehäuses 206 ist neben
der oder in der Nähe
der Zugangsöffnung 215 eine
Antriebsöffnung 217 ausgebildet,
durch die ein (nicht dargestellter) Plattenteller eines Plattenantriebsmechanismus
in das Kassettengehäuse 206 eintritt,
der die magneto-optische Disc 205 antreibt, so daß diese
sich dreht.
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Das
Kassettengehäuse 206 besitzt
ferner ein Verschlußglied 220,
das an ihm in der in 1 dargestellten Weise angebracht
ist. Das Verschlußglied 220 überdeckt
oder verschließt
normalerweise die Zugangsöffnungen 215 und
die Antriebsöffnung 217. Wenn
die Disc-Kassette 201 in
einen Rekorder/Player geladen wird, wird das Verschlußglied 220 verschoben,
so daß die
Zugangsöffnungen 215 und
die Antriebsöffnung 217 freigegeben
werden. Das Verschlußglied 220 besteht
aus einem oberen Verschlußteil,
der die Zugangsöffnung 215 in
der oberen Schale 211 verschließt und freigibt, einem unteren Verschlußteil, der
die Zugangsöffnung 215 und
die Antriebsöffnung 217 in
der unteren Schale 212 verschließt und freigibt, und aus einem
Verbindungsteil, mit dem der obere und der untere Verschlußteil mit einem
ihrer Enden verbunden sind. In dem Kassettengehäuse 206 ist außerdem ein
(nicht dargestelltes) elastisches Glied angeordnet, das den oberen Verschlußteil des
Verschluß glieds 220 in
einer Richtung vorspannt, in der der obere Verschlußteil die
Zugangsöffnungen 215 und
die Antriebsöffnung 217 verschließt.
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Wenn
die in der oben beschriebenen Weise konstruierte Disc-Kassette 201 in
den Rekorder/Player geladen wird, wird das Verschlußglied 220 von
einem in dem Rekorder/Player vorgesehenen Glied zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses so bewegt, daß die
Zugangsöffnungen 215 und
die Antriebsöffnung 217 freigegeben
werden. Der Plattenteller des (nicht dargestellten) Plattenantriebsmechanismus des
Rekorders/Players tritt durch die Antriebsöffnung 217, um die
magneto-optische Disc 205 in dem Plattengehäuse 201 zu
drehen, während
der Lese-/Schreibkopf des Rekorders/Players durch die Zugangsöffnungen 215 in
die Disc-Kassette 201 eintritt, um Information auf/von
der magneto-optischen Disc 205 zu schreiben/lesen.
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Da
bei der vorgehend beschriebenen herkömmlichen Disc-Kassette 201 die
Vorderseite, mit der die Disc-Kassette 201 zuerst in den
Rekorder/Player eingeführt
und aus ihm entnommen wird, geradlinig senkrecht zur der Richtung
der Einführung in
den Rekorder/Player ausgebildet ist und beide Hauptflächen des
Kassettengehäuses 206 im
wesentlichen quadratisch ausgebildet sind, ist es schwierig, aus
dem Erscheinungsbild der Kassette 201 ihre korrekte Einführungsrichtung
zu erkennen.
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Deshalb
besteht bei der herkömmlichen Disc-Kassette 201 die
Gefahr, daß sie
in falscher Richtung in den Rekorder/Player eingesetzt wird.
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Bei
der herkömmlichen
Disc-Kassette 201 wird das Verschlußglied 220 ausschließlich durch
die Wirkung der Rückstellkraft
des elastischen Glieds in die Position bewegt, in der es die Zugangsöffnungen 215 und
die Antriebsöffnung 217 verschließt. Da das Verschlußglied 220 bei
der herkömmlichen
Disc-Kassette 201 auf diese Weise gegen die Rückstellkraft des
elastischen Glieds leicht in die Öffnungsstellung bewegt werden
kann, besteht die Möglichkeit,
daß das
Verschlußglied 220 unabsichtlich
geöffnet
wird.
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Das
Dokument
US 4 740 949 beschreibt
eine Disc-Kassette mit einer in dem Kassettengehäuse ausgebildeten Zugangsöffnung,
einem beweglich angeordneten Verschlußglied zum Öffnen und Verschließen der
Zugangsöffnung
und Mitteln zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses.
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Das
Dokument
EP 0 973 163
A2 beschreibt eine Disc-Kassette mit einer bogenförmig ausgebildeten
Vorderseite. Der Verschlußmechanismus
besteht aus zwei Verschlußgliedern,
die schwenkbar miteinander verbunden sind, so daß sie sich gleichzeitig und
relativ zuein ander drehen, um den Zugang zu dem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium
in dem Kassettengehäuse
freizugeben oder zu verschließen.
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Ein
Verschlußglied
ist an einem Führungsglied
befestigt, das eine der Form der Vorderseite entsprechende bogenförmige Gestalt
hat und auch der Form einer Führungsnut
entspricht, entlang derer das Führungsglied
wandert, um die Rotationsbewegung des Verschlußglieds zu bewirken.
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Gemäß vorliegender
Erfindung ist eine Disc-Kassette vorgesehen mit einem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium,
mit einem Kassettengehäuse,
in dem ein Disk-Fach für
die Aufnahme des plattenförmigen
Aufzeichnungsmediums ausgebildet ist, mit einer in dem Kassettengehäuse ausgebildeten Zugangsöffnung,
durch die ein zwischen Einlauf- und Auslaufbereich liegender Teil
des Aufzeichnungsbereichs des plattenförmigen Aufzeichnungsmediums für das Lesen
und Schreiben von Daten außen
frei liegt, mit einem beweglich angeordneten Verschlußglied zum Öffnen und
Verschließen
der Zugangsöffnung
und mit einem Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlußglieds,
der aufweist: eine Führungsnut,
die in einer Hauptfläche
des Kassettengehäuses
ausgebildet ist, wobei diese Führungsnut
relativ zu einer Seite des Kassettengehäuses schräg angeordnet ist, ein Führungsglied,
das das Verschlußglied
trägt,
wobei dieses Führungsglied
beweglich in die Führungsnut
eingreift und die Bewegung des Führungsglieds
in der Führungsnut eine
Translationsbewegung des Verschlußglieds entlang eines durch
die Führungsnut
bestimmten Weges bewirkt, ein Betätigungsglied zum Bewegen des
Führungsglieds,
ein Übertragungsglied,
das das Führungsglied
und das Betätigungsglied
miteinander verbindet, um eine Betätigungskraft von dem Betätigungsglied
zu dem Führungsglied
zu übertragen,
an dem Kassettengehäuse
ausgebildete Auflageflächen zur
beweglichen Lagerung des Betätigungsglieds und
einen an der Seitenfläche
des Kassettengehäuses
angeordneten Verschlußblockiermechanismus zum
Sperren des Verschlußglieds
gegen Bewegung.
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Da
das Verschlußglied
bei der in der oben beschriebenen Weise konstruierten Disc-Kassette durch
den Verschlußblockiermechanismus
gegen Bewegung gesperrt wird, wird es so gehalten, daß es die
Zugangsöffnung
verschließt.
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Eine
auf einer Hauptfläche
des Kassettengehäuses
schräg
zu einer Seite des Kassettengehäuses
angeordnete Führungsnut
macht es möglich, daß die Vorderseite
des Kassettengehäuses,
mit der die Disc-Kassette zuerst in den Rekorder/Player eingeführt wird,
eine beliebige Form haben kann, um die korrekte Einsetzrichtung
in den Rekorder/Player leichter zu erkennen, so daß verhindert
werden kann, daß die
Disc-Kassette in einer falschen Richtung in den Rekorder/Player
eingesetzt wird. Der vorgesehene Verschlußmechanismus, der an das Kassettengehäuse angepaßt ist,
dessen Vorderseite eine beliebige Gestaltung haben kann, ermöglicht das
Verriegeln und Halten des Verschlußglieds in Positionen, in denen
es die Zugangsöffnung
freigibt oder verschließt.
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Im
folgenden wird die Erfindung beispielhaft beschrieben, wobei auf
die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen gleiche
Teile durchgehend mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Disc-Kassette,
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Disc-Kassette
gemäß der Erfindung,
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3 zeigt
eine perspektivische Unteransicht der Disc-Kassette von 2,
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4 zeigt
eine perspektivische Unteransicht der Disc-Kassette von 2,
wobei die Verschlußplatte
in die Öffnungsstellung
bewegt ist,
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5 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Unteransicht der Disc-Kassette
von 2 zur Erläuterung
der Verschlußplatte
der Disc-Kassette,
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6 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Unteransicht der Disc-Kassette
von 2,
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7 zeigt
einen Achsenschnitt zur Erläuterung
der Verschlußplatte
und des Hohlraums, in welchem die Verschlußplatte bewegt wird,
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8 zeigt
eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses,
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9 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht zur Erläuterung
des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses,
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10 zeigt
eine perspektivische Unteransicht zur Erläuterung eines Führungslieds
des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses,
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11 zeigt
einen Achsenschnitt zur Erläuterung
des Führungsglieds
des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses,
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12 zeigt
eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung eines Betätigungsglieds
des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses und des Verschlußblockiermechanismus,
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13 zeigt
eine Aufsicht des Betätigungsglieds
und des Verschlußblockiermechanismus,
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14 zeigt
eine Frontansicht des Betätigungsglieds
und des Verschlußblockiermechanismus,
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15 zeigt
eine Seitenansicht des Betätigungsglieds
und des Verschlußblockiermechanismus,
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16 zeigt
eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung des Verschlußblockiermechanismus,
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17 zeigt
eine Querschnittsansicht des Blockierglieds des Verschlußblockiermechanismus auf
dem Kupplungvorsprung,
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18 zeigt
einen Achsenschnitt, aus dem der Eingriff des Blockierglieds des
Verschlußblockiermechanismus
mit dem Kupplungvorsprung hervorgeht,
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19 zeigt
einen Achsenschnitt zur Erläuterung
des Verschlußblockiermechanismus,
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20 zeigt
eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung des Auskuppelns des
Blockierglieds des Verschlußblockiermechanismus
aus dem Kupplungvorsprung,
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21 zeigt
einen Querschnitt, in dem der Anschlag des Betätigungsglieds des Rekorders/Players
an dem Entriegelungsglieds des Verschlußblockiermechanismus dargestellt
ist,
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22 zeigt
einen Querschnitt, in dem das Auskuppeln des Blockierglieds des
Verschlußblockiermechanismus
aus dem Kupplungsvorsprung dargestellt ist,
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23 zeigt
eine Aufsicht der wesentlichen Teile zur Erläuterung der Öffnungs-
und Schließoperation
des Mechanismus zum Öffnen/Schließen des Verschlusses,
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24 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Beispiels der Disc-Kassette gemäß vorliegender Erfindung,
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25 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Variante der optischen Disc,
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26 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Beispiels der Disc-Kassette gemäß vorliegender Erfindung,
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27 zeigt
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Disc-Kassette
von 26.
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Es
sei nun auf 2 und 3 Bezug
genommen, in denen das Ausführungsbeispiel
der Disc-Kassette
gemäß vorliegender
Erfindung in einer perspektivischen Ansicht dargestellt ist. Die Disc-Kassette
ist insgesamt mit 1 bezeichnet. Die Disc-Kassette 1 umfaßt, wie
dargestellt, eine optische Disc 5 und ein Kassettengehäuse 6,
in der die optische Disc 5 drehbar angeordnet ist.
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Wie
aus 2, 3 und 4 erkennbar ist,
hat die optische Disc 5 plattenförmige Gestalt und besitzt eine
zentrale Öffnung 9.
Die hier verwendete optische Disc 5 ist z.B. eine CD-R
(beschreibbare Compact Disc), auf der zusätzlich Informationen aufgezeichnet
werden können.
Die optische Disc 5 kann natürlich auch eine andere optische
Disc sein, z.B. eine optische Disc mit Phasenänderung, eine magneto-optische
Disc oder dgl., die eine (überschreibbare)
CD-RW darstellt, auf der Informationen neu eingeschrieben werden
können.
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Wie
aus 5 und 6 hervorgeht, besteht das Kassettengehäuse 6 aus
einer oberen Schale 11 und einer unteren Schale 12,
die miteinander verbunden sind. Die obere und untere Schale 11 und 12 haben
im wesentlichen Kastenform und sind als Spritzgußteile aus einem Harz, z.B.
aus Polycarbonat, hergestellt. Außer aus Polycarbonat können die
obere und die untere Schale 11 und 12 auch aus einem
thermoplastischen Harz, wie Polystyren, hoch schlagzähem Polysteren,
Acrylstyrol, Acrylbutylstyrol, Polypropylen, denaturiertem PPO (Polyphenylenoxid)
oder dgl., hergestellt sein.
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Wie
am besten in 6 erkennbar ist, besitzen die
obere Schale 11 und die untere Schale 12 entlang
der jeweiligen Umfangslinien aufrechte Wände 13 und 14.
Diese aufrechten Wände 13 und 14 sind
so ausgebildet, daß sie
aneinander zur Anlage kommen und die umlaufende Wand des Kassettengehäuses 6 bilden,
wie dies in 6 dargestellt ist.
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Wie
aus 6 hervorgeht, ist auf den ebenen Seiten sowohl
der oberen als auch der unteren Schale 11 und 12 ein
kreisförmiges
Plattenabteil 16 ausgebildet, dessen Durchmesser geringfügig größer ist
als der der optischen Disc 5 und in welchem die optische
Disc 5 drehbar aufgenommen ist. Das Plattenabteil 16 wird,
wie in 6 dargestellt, dadurch gebildet, daß auf den
Innenseiten der oberen und unteren Schale 11 und 12 ausgebildete
kreisförmige
aufrechte Wände 17 und 18 zusammengefügt werden.
Diese aufrechten Wände 17 und 18 sind
im wesentlichen so hoch wie die umlaufenden aufrechten Wände 13 und 14 der
oberen und unteren Schale 11 und 12. Auf diese
Weise trennen die aufrechten Wände 17 und 18 das
Plattenabteil 16, in dem die optische Disc 5 angeordnet
ist, von dem übrigen
Innenraum des Kassettengehäuses 6.
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Von
der oberen und der unteren Schale 11 und 12 sind
nur die Vorderseiten 20 der aufrechten umlaufenden Wände 13 und 14,
mit denen die Disc-Kassette 1 zuerst in einen Rekorder/Player
eingeführt
wird, im wesentlichen kreisbogenförmig ausgebildet, wie dies
in 2, 3 und 6 dargestellt
ist. Wenn man sich die beim Laden der Disc-Kassette 1 in
den Rekorder/Player vordere Seite des Kassettengehäuses 6 vor
Augen hält,
kann man visuell und durch Tasten leicht erkennen, in welcher Richtung
die Disc-Kassette in den Rekorder/Player eingeführt werden sollte. Das heißt, der Benutzer
führt die
Disc-Kassette 1 nicht in einer falschen Richtung in den
Rekorder/Player ein. Die Vorderseite 20 kann auch eine
polyedrische Form haben oder eine Form, die aus einer gekrümmten und
einer ebenen Fläche
zusammengesetzt ist.
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Auf
der Hauptfläche
der unteren Schale 12 ist eine im wesentlichen rechteckige
Zugangsöffnung 20 ausgebildet,
durch die ein (nicht dargestellter) Schreib-/Lesemechanismus des
Rekorders/Player der optischen Disc 5 gegenüberliegt,
wie dies in 6 dargestellt ist.
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Außerdem ist
in der Hauptfläche
der unteren Schale 12 eine kreisförmige Antriebsöffnung 22 ausgebildet,
die an die Zugangsöffnung 21 angrenzt
und durch die ein (nicht dargestellter) Plattenteller eines Plattenantriebsmechanismus
des Rekorders/Players in das Kassettengehäuse 6 eindringen kann,
wie dies in 6 dargestellt ist.
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Wie 6 weiter
zeigt, ist in der unteren Schale 12 in der Nähe des Zentrums
ihres Bodens ein von einem ringförmigen
Vorsprung 24 begrenztes Abteil 23 ausgebildet,
in dem eine Klemmplatte 10 angeordnet ist, mittels derer
die optische Disc 5 in ihrer zentralen Öffnung 9 auf dem Plattenteller
des Rekorders/Players festgeklemmt und gehalten wird. Die Klemmplatte 10 besteht
aus einem magnetischen Metall, wie rostfreiem Stahl oder dgl., und
hat eine im wesentlichen plattenförmige Gestalt. Sie kann auch aus
Eisen hergestellt und mit Nickel, Chrom oder dgl. plattiert oder
mit einem Rostschutzanstrich versehen sein.
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Die
obere und die untere Schale 11 und 12 werden zusammengefügt und z.B.
durch Ultraschallschweißen
miteinander verbunden. Alternativ können die obere und die untere
Schale 11 und 12 auch so konstruiert sein, daß sie durch
Befestigungsschrauben miteinander verbunden werden können, die
durch vorbereitete Löcher,
z.B. in der Nähe
der Ecken der Hauptfläche
einer der Schalen, in Gewindebohrungen geschraubt werden, die in
den entsprechenden Ecken der Hauptfläche der anderen Schale ausgebildet
sind und den vorbereiteten Löchern
in der anderen Schale gegenüberliegen.
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Wie
aus 3, 4 und 5 hervorgeht, ist
an dem Kassettengehäuse 6 ferner
eine Verschlußplatte 25 vorgesehen,
die in Richtung von in Breitenrichtung des Kassettengehäuses 6 gegenläufigen Pfeilen
a1 und a2 bewegbar
ist, um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 zu öffnen und zu
schließen,
sowie ein Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses, der eine bewegliche Lagerung für die Verschlußplatte 25 darstellt.
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Die
Verschlußplatte 25 besteht
aus Metall, z.B. Aluminium, ist eben ausgebildet und hat z.B. eine
Dicke von 0,3 mm, wie dies in 6 und 7 dargestellt
ist. Die Verschlußplatte 25 kann
auch aus Aluminium als Grundmaterial bestehen und mit Alumit beschichtet
oder mit einem Anstrich zum Rostschutz und zur Dekoration versehen
sein. Die Verschlußplatte 25 kann
auch durch Stanzen einer dünnen
Folie aus rostfreiem Stahl, Polycarbonat, Polystyren, hochschlagzähem Polystyren,
Acrylstyrol, Acrylbutylstyrol oder dgl. hergestellt sein, und ihre
Dicke ist nicht auf 0,3 mm beschränkt, sondern kann in Abhängigkeit
von dem verwendeten Material passend gewählt sein.
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Wie
aus 3, 6 und 7 hervorgeht, ist
die Verschlußplatte 25 geringfügig größer als
die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 und mit
einem Ende an dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses befestigt.
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Wie 5, 6 und 7 zeigen,
ist in der Hauptfläche
der unteren Schale 12 des Kassettengehäuses 6 eine im wesentlichen
rechteckige Vertiefung 28 ausgebildet, in der die Verschlußplatte 25 beweglich
angeordnet ist. Wie aus 7 hervorgeht, ist die Vertiefung 28 so
geformt, daß ihre
Fläche
geringfügig
größer ist
als die Fläche, über die
die Verschlußplatte 25 bewegt
wird, um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 zu öffnen und
zu schließen,
und ihre Tiefe ist geringfügig
größer als
die Dicke der Verschlußplatte 25,
so daß die
Verschlußplatte 25 nicht über die
Hauptfläche
des Kassettengehäuses 6 hervorsteht.
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Wie
aus 6, 8 und 9 ersichtlich ist,
ist der Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses im Innern des Kassettengehäuses 6 außerhalb
der aufrechten Wände 17 und 18 des Pattenabteils 16 angeordnet.
Der Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses umfaßt,
wie dargestellt, ein Führungsglied 31,
das die Verschlußplatte 25 trägt, ein
Betätigungsglied 32 zum
Bewegen des Führungsglieds 31 und
ein Übertragungsglied 26,
das das Führungsglied 31 und
das Betätigungsglied 32 miteinander
verbindet, um eine Betätigungskraft
von dem Betätigungsglied 32 auf
das Führungsglied 31 zu übertragen.
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Wie 6, 8 und 9 zeigen,
umfaßt der
Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses ferner einen ersten Drehzapfen 34 zur drehbaren
Lagerung des Führungsglieds 31,
einen zweiten Drehzapfen 35 zur drehbaren Lagerung des Betätigungsglieds 32,
eine Führungsnut 36 zur
beweglichen Lagerung des Führungsglieds 31 sowie Auflageflächen 37,
zur beweglichen Lagerung des Betätigungsglieds 32 in
Richtung der Pfeile b1 und b2.
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Wie 9 zeigt,
umfaßt
der Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses einen Verschlußblockiermechanismus 38,
mit dem eine Bewegung der Verschlußplatte 25 durch Blockieren
des Betätigungsglieds 32 verhindert
werden kann.
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Wie 8 und 9 zeigen,
besteht das Führungsglied 31 aus
einem thermoplastischen Kunstharz, wie Polypropylen, und hat die
Form eines Blocks. Auf einer Seite des Führungsglieds 31 ist eine
Montagefläche 40 ausgebildet,
an der das Verschlußglied 25 mit
einem Ende mit Hilfe von Befestigungsschrauben 42 befestigt
ist, die in Gewindebohrungen 41 eingeschraubt sind, die
ebenfalls in der Montagefläche 40 ausgebildet
sind.
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Wie 9 und 10 zeigen,
ist das Führungsglieds 31 an
einem seiner Enden auf etwa die Hälfte seine Dicke so ausgeschnitten,
daß eine
gekrümmte
Fläche 45 entsteht,
die einem Ende des Übertragungsglieds 33 entspricht.
Somit besitzt das Führungsglied 31 ein
integrales Verbindungsende 44, mit dem ein Ende des Übertragungsglieds 33 schwenkbar
verbunden ist. In dem Verbindungsende 44 ist ein durchgehendes
Zapfenloch 46 angerbacht, durch das der erste Drehzapfen 34 eingeführt wird, wodurch
das Übertragungsglied 33 schwenkbar
mit dem Führungsglied 31 verbunden
ist.
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Das
Führungsglied 31 ist
beweglich in die Führungsnut 36 eingesetzt,
so daß es
nicht aus der Vertiefung 28 über die Hauptfläche des
Kassettenkörpers 6 hervorsteht,
wie dies in 11 dargestellt ist.
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Wie 9 und 12 zeigen,
besitzt das Betätigungsglied 32 ein
Betätigungsstück 51,
das in Richtung der Pfeile b1 und b2 bewegbar ist, sowie eine Kupplung 52,
die einstückig
mit dem Betätigungsstück 51 ausgebildet
und mit einem Ende des Übertragungsglieds 33 schwenkbar
verbunden ist. An dem Betätigungsglied 32 sind
in einer Position in der Nähe
des Betätigungsstücks 51 Eingriffsvertiefungen 54 ausgebildet,
in die die obere und die untere Schale 11 und 12 beweglich
in Richtung der Pfeile b1 und b2 eingreifen,
wie dies in 12 und 13 dargestellt
ist.
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Das
Betätigungsstück 51 ist
ein im wesentlichen rechteckiges flaches Teil. Es liegt außerhalb
der Seitenfläche
des Kassettengehäuses 6 frei
und hat eine solche Dicke, daß es
nicht aus der Seitenfläche des
Kassettengehäuses 6 hervorsteht.
Die Außenfläche des
Betätigungsstücks 51 ist
mit Antigleitvertiefungen 55 versehen, um zu verhindern,
daß der
Finger des Benutzers auf dem Betätigungsstück 51 ausgleitet,
wenn der Benutzer das Betätigungsstück 51 betätigt. Auf
dem Betätigungsstück 51 ist
eine Markierung 56, z.B. in Form eines Pfeils, vorgesehen,
der die Bewegungsrichtung zum Öffnen
der Verschlußplatte 25 anzeigt.
Wie 12 und 13 zeigen,
ist in der Kupplung 52 ein durchgehendes Zapfenloch 57 ausgebildet,
in das der zweite Drehzapfen 35 schwenkbar eingesetzt ist.
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Das
Betätigungsglied 32 besitzt
außerdem, wie
in 12 dargestellt, einen Verschlußblockiermechanismus 38,
mit dem die Verschlußplatte 25 gegen
Bewegung gesperrt werden kann. Dieser Verschlußblockiermechanismus 38 besteht
aus einem Blockier- oder Verriegelungselement 61, um das
Betätigungsglied 32 gegen
Bewegung zu sperren, einem Kupplungsvorsprung 62, mit dem
das Verriegelungselement 61 in Eingriff kommt, und einem
Entriegelungselement 63, um das Betätigungsglied 32 aus der
Verriegelung durch das Verriegelungselement 61 zu befreien,
wie dies in 12 dargestellt ist.
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Das
Verriegelungselement 61 ist, wie in 12, 13, 14 und 15 dargestellt,
einstückig
mit der Kupplung 52 des Betätigungsglieds 32 so
ausgebildet, daß es
elastisch bewegbar ist, und besitzt eine Kupplungsklinke 65,
die mit dem Kupplungsvorsprung 62 des Kassettengehäuses 6 in
Eingriff steht. Die Kupplungsklinke 65 steht aus der Seitenfläche des
Kassettengehäuses 6 heraus.
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Wie 16, 17 und 18 zeigen,
ist der Kupplungsvorsprung 62 an der Auflagefläche 37 an
der inneren umlaufenden Wand der Seitenfläche des Kassettengehäuses 6 angeordnet.
Der Kupplungsvorsprung 62 ist im wesentlichen gerade und verläuft senkrecht
zur Sewegungsrichtung des Betätigungsglieds 32.
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Das
Entriegelungselement 63 besitzt, wie in 12, 13, 14 und 15 dargestellt,
eine Entriegelungsklinke 66, die einstückig mit der Kupplung 52 des
Betätigungsglieds 32 so
ausgebildet, daß es
elastisch verschiebbar ist, und befindet sich in einer Position
in der Nähe
der Kupplungsklinke 65 des Verriegelungselements 61.
Die Entriegelungsklinke 66 befindet sich außerhalb
des Kassettengehäuses 6.
Wie 12 und 13 zeigen,
ist an einer Seitenfläche
der Entriegelungsklinke 66 auf der der Vorderseite 20 des
Kassettengehäuses 6 zugewandten
Seite eine Betätigungsfläche 67 ausgebildet,
die einen im wesentlichen kreisbogenförmigen Querschnitt besitzt
und die in Richtung des Pfeils b2 gedrückt werden
kann.
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Das
Verriegelungselement 61 und das Entriegelungselement 63 des
Verschlußblockiermechanismus 38 lassen
sich deshalb zusammen mit dem Betätigungsglied 32 in
Richtung der Pfeile b1 und b2 bewegen.
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An
dem Betätigungsglied 32 ist
ferner, wie in 13 dargestellt, in einer Position
zwischen der Kupplung 52 und dem Betätigungsstück 51 ein im wesentlichen
kreisförmiger
Ausschnitt 69 vorgesehen, der es ermöglicht, daß das Verriegelungselement 61 und
das Entriegelungselement 63 leicht elastisch in Richtung
der Pfeile d1 und d2 bewegt
werden können.
Deshalb bewegen sich das Verriegelungselement 61 und das
Entriegelungselement 63 leicht elastisch in Richtung des
Pfeils d2, wenn das Betätigungsglied 32 an
der Betätigungsfläche 67 des Entriegelungselements 63 in
Richtung des Pfeils b2 gedrückt wird.
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Wie 9 und 19 zeigen,
ist an einem Ende des Übertragungsglieds 33 der
mit dem Führungsglied 31 verbundene
erste Drehzapfen 34 einstückig ausgebildet, und an dem
anderen Ende sind zwei Lagerungsansätze 71 für die schwenkbare
Lagerung der Kupplung des Betätigungsglieds
einstückig
ausgebildet. In jedem dieser Lagerungsansätze 71 ist ein durchgehendes
Zapfenloch 72 angebracht, und der zweite Drehzapfen 35 ist
in diese Zapfenlöcher 72 eingesetzt.
Wie 19 weiter zeigt, ist in dem Übertragungsglied 33 der
in die Zapfenlöcher 72 der
Lagerungsansätze 71 eingesetzte
zweite Drehzapfen 35 außerdem in das Zapfenloch 57 in
der Kupplung 52 des Betätigungsglieds 32 eingesetzt, das
auf diese Weise schwenkbar gelagert ist. Der zweite Drehzapfen 35 besteht
z.B. aus rostfreiem Stahl.
-
Wie 8 und 9 zeigen,
ist ein Abschnitt des Übertragungsglieds 33,
der in der Nähe der
Kupplung 44 des Führungsglieds 31 liegt,
relativ zu einer geraden Linie I0, die das
Drehzentrum des ersten Drehzapfens 34 und dasjenige des
zweiten Drehzapfens 35 miteinander verbindet, im wesentlichen
kreisförmig
konvex zu den aufrechten Wänden 13 und 14 des
Kassettengehäuses 6 ausgebildet. Wegen
des im wesentlichen kreisförmigen
Abschnitts des Übertragungsglieds 33 in
der Nähe
der Kupplung 44 des Betätigungsglieds 31 wirkt
eine Betätigungskraft,
die in Längsrichtung
des Übertragungsglieds 33 auf
dieses ausgeübt
wird, wenn die Verschlußplatte 25 in
Richtung des Pfeils a1 bewegt wird und somit das
Be tätigungsglied 32 in
Richtung des Pfeils b1 bewegt wird, als
eine Komponente f1, die in eine Richtung
parallel zur Bewegungsrichtung des Führungsglieds 31 geteilt
ist, wie dies in 8 und 9 dargestellt
ist. Auf diese Weise kann das Führungsglied 31 bewegt
werden. Der Iongitudinale mittlere Abschnitt des Übertragungsglieds 33 kann
zur Außenseite
des Kassettengehäuses 6 hin
verdickt sein.
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Das Übertragungsglied 33 kann
sicher arbeiten, da es einen Ausschnitt 57 aufweist, der
eine störende
gegenseitige Beeinflussung mit einer (weiter unten beschriebenen)
Führungswand 59 der
Führungsnut 36 verhindert,
wenn das Übertragungsglied 33 um
den ersten oder den zweiten Drehzapfen 34 bzw. 35 verschwenkt
wird, wie dies in 9 dargestellt ist.
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Die
Führungsnut 36 ist,
wie in 6 und 23 dargestellt, in der unteren
Gehäuseschale 12 geradlinig
und schräg
zur Breite des Kassettengehäuses 6 ausgebildet,
die senkrecht zu der Richtung verläuft, in der es in den Rekorder/Player
eingeführt wird.
Sie ist, wie dargestellt, in einer Position in der Nähe der Vorderseite 20 der
unteren Schale 12 angeordnet. Das heißt, die Führungsnut 36 verläuft, wie
in 23 dargestellt, relativ zu einer zur Breite des Kassettengehäuses 6 zentralen
Linie 1i schräg
unter einem vorbestimmten Winkel θ1,
der kleiner ist als 90°.
Wie 11 zeigt, ist die Führungswand 59, die mit
dem Führungsglied 31 in
Gleitkontakt steht, einstückig
mit der Führungsnut 36 ausgebildet
und ragt über
deren Umfangsfläche
heraus. Das Führungsglied 31 ist
mit einer Seitenfläche
beweglich in die Führungsnut 36 eingesetzt
und steht etwas in die in der unteren Schale 12 ausgebildete
Vertiefung 28 für die
Verschlußbewegung
hinein. Die Länge
der Führungsnut 36 entspricht
der Summe aus der Länge des
Führungsglieds 31 und
der Bewegungsdistanz der Verschlußplatte 25 und ist
geringfügig
größer als die
Breite der Zugangsöffnung 21 und
der Antriebsöffnung 22.
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Wie 6, 12 und 16 zeigen,
begrenzen die an den Seiten der oberen und unteren Führungsschale 11 und 12 parallel
zur Einführungsrichtung
in den Rekorder/Player ausgebildeten Auflageflächen 37 zwischen sich
eine Führungsvertiefung 75,
in der das Betätigungsstück 51 des
Betätigungsglied 32 in
Richtung der Pfeile b1 und b2 beweglich angeordnet
ist. Die Tiefe der Führungsvertiefung 75 ist
geringfügig
größer als
die Dicke des Betätigungsstücks 5i des
Betätigungsglieds 32,
wie dies in 12 und 16 dargestellt
ist, so daß das
Betätigungsstück 51 nicht
aus der Seitenfläche
des Kassettengehäuses 6 hervorsteht.
Die Führungsvertiefung 75 ist
an einem ihrer Enden an der Vorderseite 20 des Kassettengehäuses 6 offen,
so daß ein
weiter unten beschriebenes Verschlußbetätigungsglied 81 des
Rekorders/Players in Richtung des Pfeils b1 in die
Führungsvertiefung 75 von
deren an der Vorderseite 6 des Kassettengehäuses 6 liegenden
offenen Ende aus eingeführt
werden kann.
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In
der Führungsvertiefung 75 ist,
wie in 16, 17, 18 und 19 dargestellt,
zwischen der oberen und der unteren Schale 11 und 12 ein
Kupplungsschlitz 77 ausgebildet, der bis in die Nähe des Kupplungsvorsprungs 62 offen
ist und dessen Flächen
beweglich in die jeweiligen Eingriffsvertiefungen 54 des
Betätigungsglieds 32 eingreifen. Die
Breite s des Kupplungsschlitzes 77 ist etwas größer als
der Abstand zwischen den Böden
der Eingriffsvertiefungen 54 des Betätigungsglieds 32,
wie dies in 19 dargestellt ist.
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In
dem Betätigungsglied 32 haben
die Kupplungsklinke 65 des Verriegelungselements 61 und
die Entriegelungsklinke 66 des Entriegelungselements 63 eine
vorbestimmte Breite w, die etwas kleiner ist als die Breite s des
Kupplungsschlitzes 77, wie dies in 16 und 18 dargestellt
ist, so daß sie
die Flächen
des Kupplungsschlitzes 77 nicht berühren. Deshalb läßt sich
das Betätigungsglied 32 glatt
in Richtung der Pfeile b1 und b2 bewegen,
ohne daß eine
störende
Beeinflussung durch die Kupplungsklinke 65 und die Entriegelungsklinke 66 stattfindet, die
in den Kupplungsschlitz 77 hineinragen.
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Bei
dem vorangehend beschriebenen Verschlußblockiermechanismus 38 ist
die Kupplungsklinke 65 des Verriegelungselements 61 so
ausgebildet, daß sie
mit einem Vorsprung x1 in den Kupplungsvorsprung 62 hineinragt
und mit diesem in Eingriff steht, und die Entriegelungsklinke 66 des
Entriegelungselements 63 ist so ausgebildet, daß sie mit
einem Vorsprung x2 an der Innenseite des
Führungsschlitzes 77 hervorsteht,
wie dies in 21 dargestellt ist. Der Vorsprung
x2 der Entriegelungsklinke 66 ist
größer als
der Vorsprung x1 der Kupplungsklinke 65.
Auf diese Weise wird in dem Verschlußblockiermechanismus 38 die
Kupplungsklinke 65 von dem Kupplungsvorsprung 62 gelöst, wenn
die Entriegelungsklinke 66 von dem Verschlußbetätigungsglied 81 des
Rekorders/Players eingedrückt
wird, wie dies in 21 und 22 dargestellt
ist. Das heißt,
die Entriegelungsklinke 66 kann über eine genügend große Wegstrecke
bewegt werden, um den Verschluß zu
entriegeln. Deshalb wird in dem Verschlußblockiermechanismus 38 die
Kupplungsklinke 65 sicher von dem Kupplungsvorsprung 62 gelöst, wenn die
Entriegelungsklinke 66 bewegt wird.
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Im
folgenden wird anhand der anliegenden Zeichnungen das Öffnen und
Schließen
der Verschlußplatte 25 und
die Betätigung
des Verschlußblockiermechanismus 38 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses beschrieben.
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Wenn
die Verschlußplatte 25 in
die Schließstellung
bewegt wurde, in der sie die Zugangsöffnung 21 und die
Antriebsöffnung 22 verschließt, steht
die Kupplungsklinke 65 des Verschlußblockiermechanismus 38 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses zunächst
mit dem Kupplungsvorsprung 62 in Eingriff, um die Verschlußplatte 25 gegen
Bewegung zu blockieren, wie dies in 17 und 18 dargestellt
ist.
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Wenn
die Verschlußplatte 25 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses in Richtung des Pfeils a2 bewegt
wird, um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 feizugeben,
werden das Betätigungsglied 32 und
der Verschlußblockiermechanismus 38 durch
das Verschlußbetätigungsglied 81 des
Rekorders/Players betätigt,
wie dies in 20 und 21 dargestellt
ist. Wie 20 und 21 zeigen,
ist an dem Ende des Verschlußbetätigungsglieds 81 eine
z.B. aufgerauhte Kupplungsfläche 82 ausgebildet,
die mit den Rändelungsvertiefungen 55 an
dem Betätigungsstück 51 des
Betätigungsglieds 32 in
Eingriff kommt. An dem Verschlußbetätigungsglied 81 ist
außerdem
durch Hinterschneiden eine Anschlagfläche 83 mit im wesentlichen
kreisförmigem
Querschnitt ausgebildet, die an der Betätigungsfläche 67 der Entriegelungsklinke 66 des
Verschlußblockiermechanismus 38 zum
Anschlag kommt. Das Verschlußbetätigungsglied 81 kann
z.B. aus Gummi oder aus einer Blattfeder bestehen, die mit dem Betätigungsstück 51 in Eingriff
kommen kann, wobei die Kupplungsfläche 82 in diesem Fall
mit Gummi beschichtet sein kann.
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In
dem Verschlußblockiermechanismus 38 kommt
die Anschlagfläche 83 des
Verschlußbetätigungsglieds 81,
das entlang der Führungsvertiefung 75 der
Auflagefläche 37 in
Richtung Pfeils b2 eingedrungen ist, an
der Betätigungsfläche 67 der
Entriegelungsklinke 66 zum Anschlag, die ihrerseits in den Kupplungsschlitz 77 der
Entriegelungsklinke 66 gedrückt wird, wie dies in 21 und 22 dargestellt ist.
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Wenn
das Verschlußbetätigungsglied 81 in dem
Verschlußblockiermechanismus 38 gegen
die Entriegelungsklinke 66 drückt, bewegt sich die Kupplungsklinke 65 des
Verriegelungselements 61 elastisch in Richtung des Pfeils
d2, so daß die Kupplungsklinke 65 sich
von dem Kupplungsvorsprung 62 löst, wie dies in 21 und 22 dargestellt
ist. In dem Verschlußblockiermechanismus 38 ermöglicht dieses
Lösen der
Kupplungsklinke 65 des Verriegelungselements 61 von
dem Kupplungsvorsprung 65, so daß das Betätigungsglied 62 in
Richtung des Pfeils b2 bewegt werden kann.
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Die
Kupplungsfläche 82 des
Verschlußbetätigungsglieds 81,
das weiter in Richtung des Pfeils b2 eingedrungen
ist, kommt mit den Rändelungsvertiefungen 55 an
dem Betätigungsstück 51 in
Eingriff, wie dies in 22 dargestellt ist. Wenn das
Verschlußbetätigungsglied 81 bewegt
wird, bewegt sich das Betätigungsglied 32 in
Richtung des Pfeils b2.
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Wenn
das Betätigungsglied 32 in
Richtung des Pfeils b2 bewegt wird, bewirkt
es, daß das
Ende des Übertragungsglieds 33 in
Richtung des Pfeils c2 um den zweiten Drehzapfen 35 verschwenkt
wird, wie dies in 23 dargestellt ist. Wenn das Übertragungsglied 33 um
den zweiten Drehzapfen 35 geschwenkt wird, dreht es sich
um den ersten Drehzapfen 34 und bewegt das Führungsglied 31 in
Richtung des Pfeils a2. Das Führungsglied 31 bewegt sich
entlang der Führungsnut 36,
bis es an einem Ende der Führungsnut
36 zum Anschlag kommt. Die Bewegung des Führungsglieds 31 wird
dann gestoppt, und die Verschlußplatte 25 ist
in eine Position bewegt, in der die Zugangsöffnung 21 und die
Antriebsöffnung 22 offen
liegen.
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Wenn
die Verschlußplatte 25 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses in Richtung des Pfeils a1 bewegt
wird, um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 zu
verschließen,
wird das Betätigungsglied 32 in
Richtung des Pfeils b1 bewegt, wie dies
in 23 dargestellt ist.
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Da
das Betätigungsglied 32 so
zusammen mit der Bewegung des Verschlußbetätigungsglieds 81 in
Richtung des Pfeils b1 bewegt wird, bewirkt
es, daß das
Ende des Übertragungsglieds 33 in
Richtung des Pfeils c1 um den zweiten Drehzapfen 35 gedreht wird.
Wenn das Übertragungsglied 33 so
um den zweiten Drehzapfen 35 gedreht wird, dreht es sich auch
um den ersten Drehzapfen 34 und bewegt das Führungsglied 31 in
Richtung des Pfeils a1. Wenn das Führungsglied 31 entlang
der Führungsnut 36 bewegt
wird, bis es an einem Ende der Führungsnut 36 zum
Anschlag kommt, wird die weitere Bewegung gestoppt. Damit ist die
Verschlußplatte 25 in
eine Position bewegt, in der sie die Zugangsöffnung 21 und die
Antriebsöffnung 22 verschließt.
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Das Übertragungsglied 33 dreht
sich in Richtung des Pfeils c1 um den zweiten
Drehzapfen 35 und überträgt die Betätigungskraft
von dem Betätigungsglied 32 in
Bewegungsrichtung des Führungsglieds 31.
Das heißt,
das Übertragungsglied 33 kann
die Betätigungskraft
in Bewegungsrichtung des Führungsglieds 31 übertragen,
da sein Endbereich in der Nähe
des Verbindungsendes 44 des Führungsglieds 31 zur
Außenseite
des Kassettengehäuses 6 (in Richtung
auf die aufrechten Wände 13 und 14)
relativ zu der geraden Linie I0 kreisförmig konvex
ausgebildet ist.
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Wenn
das Verschlußbetätigungsglied 81 in dem
Verschlußblockiermechanismus 38 in
Richtung des Pfeils b1 bewegt wird, bewegt
sich die Entriegelungsklinke 66 des Entriegelungselements 63 elastisch
in Richtung des Pfeils d1, und die Kupplungsklinke 65 des
Verriegelungselements 61 löst sich von dem Kupplungsvorsprung 62,
wie dies in 21 und 22 dargestellt
ist. Deshalb wird die Verschlußplatte 25 in
dem Verschlußblockiermechanismus 38 in
die Schließstellung
bewegt, in der sie die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 verschließt, und
wird gegen Bewegung verriegelt und in der Schließposition gehalten, wie dies
in 21 dargestellt ist.
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In
der in der oben beschriebenen Weise konstruierten Disc-Kassette 1 wird
die Verschlußplatte 25 durch
den Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses betätigt,
um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 zu öffnen und
zu schließen,
wie dies im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben
wird.
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Zunächst wird
die Disc-Kassette 1 in den Kassettenlader des Rekorder/Players
eingesetzt, wobei die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 von
der Verschlußplatte 25 verschlossen sind,
wie dies in 3 dargestellt ist.
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Wenn
die Disc-Kassette 1 in den Kassettenlader eingesetzt wird,
bewegt das (nicht dargestellte) Verschlußbetätigungselement des Rekorders/Players
das Betätigungsglied 32 des
Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses in Richtung des Pfeils b2.
Wenn das Betätigungsglied 32 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses, wie in 3, 4 und 23 dargestellt,
auf diese Weise in Richtung des Pfeils b2 bewegt
wird, wird das Übertragungsglied 33 in
Längsrichtung
bewegt und verschiebt seinerseits das Führungsglied 31 entlang
der Führungsnut 36 in
Richtung des Pfeils a2. Wenn das Führungsglied 31 so
in Richtung des Pfeils a2 bewegt wird, wird
die Verschlußplatte 25 in
Richtung des Pfeils a2 bewegt, um die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 zu öffnen.
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Der
Plattenteller des Plattenantriebsmechanismus des Rekorders/Players
tritt dann durch die Antriebsöffnung 22 in
die Disc-Kassette 1 und treibt die (hier nicht dargestellte)
optische Disc 5 an, während
der optische Abtaster des Rekorders/Players von der Zugangsöffnung 21 in
die Disc-Kassette 1 einfährt, um Informationen auf der
optischen Disc 5 aufzuzeichnen und von ihr auszulesen.
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Wie
vorangehend beschrieben wurde, ermöglicht die Führungsnut 36,
die in der Hauptfläche des
Kassettengehäuses 6 schräg zur Breitenrichtung des
Kassettengehäuses 6 in
der Disc-Kassette 1 ausgebildet ist, eine freie Gestaltung
der Vorderseite 20 des Kassettengehäuses 6, mit der die
Disc-Kassette 1 zuerst in den Rekorder/Player eingeführt wird. Da
so die korrekte Richtung zum Einsetzen des Kassettengehäuses 6 in
den Rekorder/Player leicht erkennbar ist, kann die Disc-Kassette 1 nicht
in einer falschen Richtung in den Rekorder/Player eingeführt werden.
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Da
das Übertragungsglied 33 in
dem Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses über
den ersten und den zweiten Drehzapfen 34 und 35 schwenkbar
mit dem Führungsglied 31 und
dem Betätigungsglied 32 verbunden
ist, kann die Verschlußplatte 25 die
Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 sicher
verschließen.
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Da
der Verschlußblockiermechanismus 38 in der
Disc-Kassette 1 die Verschlußplatte 25, die in
die Schließstellung
bewegt wurde, in der sie die Zugangsöffnung 21 und die
Antriebsöffnung 22 verschließt, sicher
gegen Bewegung blockiert, kann verhindert werden, daß die Verschlußplatte 25 unabsichtlich
geöffnet
wird, so daß das
Eindringen von Staub in das Kassettengehäuse 6 und eine Beschädigung der
in dem Kassettengehäuse 6 angeordneten
optischen Disc 5 verhindert werden kann.
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Da
in dem Verschlußblockiermechanismus 38 die
Kupplungsklinke 65 des Verriegelungselements 61 von
dem Verschlußbetätigungsglied 81 des Rekorders/Players
von dem Kupplungsvorsprung 62 gelöst werden kann, vereinfacht
sich die Konstruktion des Verschlußbetätigungsmechanismus in dem Rekorder/Player.
Das heißt,
der Verschlußbetätigungsmechanismus
in dem Rekorder/Player kann einfacher konstruiert sein, indem z.B.
das Verschlußbetätigungsglied
innerhalb des Kassettenhalters an einer vorbestimmten Position angeordnet
wird, in dem die Disc-Kassette 1 gemäß vorliegender Erfindung gehalten
werden soll.
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Da
der Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses bei der Disc-Kassette 1 erfindungsgemäß außerhalb
der aufrechten Wände 17 und 18 des
Plattenabteils 16 und in dem von dem Plattenabteil 16 getrennten
Raum angeordnet ist, wird verhindert, daß Abriebmaterial, das durch
das wiederholte Bewegen des Führungsglieds 31,
des Betätigungsglieds 32 und
des Übertragungsglieds 33 erzeugt
wird, in das Plattenabteil 16 eindringen kann, so daß die Zuverlässigkeit
bei der Informationaufzeichnung und -wiedergabe von auf der bzw.
von der optischen Disc 5 erheblich verbessert wird.
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Die
Vorderseite 20 der Disc-Kassette 1 ist relativ
zu dem Rekorder/Player kreisförmig
konvex ausgebildet, sie kann natürlich
jedoch auch irgendeine andere Form haben, wie sie z.B. in 24 dargestellt ist.
Dieses Beispiel für
die Disc-Kassette gemäß der Erfindung,
deren Vorderseite anders ausgebildet ist als oben dargestellt, wird
anhand von 24 kurz beschrieben. Elemente
und Teile bei dieser in 24 dargestellten
Varianten, die die gleichen sind wie bei der vorangehend beschriebenen
Disc-Kassette, sind zur Vereinfachung der Darstellung mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden nicht erneut beschrieben.
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Wie 24 zeigt,
unterscheidet sich die andere Disc-Kassette 2 von dem oben
beschriebenen Ausführungsbeispiel
lediglich darin, daß die
Vorderseite 93 des Kassettengehäuses 91 relativ zu
der zur Breite des Kassettengehäuses 91 zentralen
Linie I0 im wesentlichen symmetrisch ausgebildet
ist. Durch diese Gestaltung der Vorderseite kann der Benutzer leicht
visuell und durch Tasten die korrekte Richtung für das Einsetzen der Disc-Kassette 2 in
den Rekorder/Player erkennen.
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Bei
den vorerwähnten
Disc-Kassetten 1 und 2 sind die Vorderseiten 20 und 93 relativ
zu der zur Breite der Kassettengehäuse 6 und 91 zentralen
Linie I0 symmetrisch kreisförmig und/ oder
polyedrisch ausgebildet, die Vorderseite kann jedoch auch asymmetrisch
zu der zentralen Linie I1 ausgebildet sein.
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Bei
den obigen Disc-Kassetten 1 und 2 ist in den Kassettengehäusen 6 bzw. 91 das
durch den ringförmigen
Vorsprung 24 begrenzte Abteil 23 vorgesehen, in
dem die Klemmplatte 10 zum Halten der optischen Disc 5 angeordnet
ist. Wie in 25 dargestellt ist, kann jedoch
auch über
einer zentralen Öffnung 96 der
optischen Disc 95 eine Klemmplatte 97 befestigt
sein, die von einem ringförmigen
Vorsprung 98 umgeben ist.
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Bei
den Disc-Kassetten 1 und 2 liegt die Verschlußplatte 25 zur
Außenseite
hin frei. Es kann jedoch auch eine Verschlußabdeckung vorgesehen sein,
die den Bewegungsbereich der Verschlußplatte 25 überdeckt.
Diese Variante der Disc-Kassette gemäß der Erfindung wird im folgenden
anhand der anliegenden Zeichnungen beschrieben. Elemente bei dieser
in 26 und 27 dargestellten
zweiten Variante, die die gleichen sind wie bei den Disc-Kassetten 1 und 2,
sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie dort und werden
nicht erneut beschrieben.
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Wie 26 und 27 zeigen,
umfaßt
die generell mit 3 bezeichnete Disc-Kassette ein Kassettengehäuse 101,
das von einer oberen und einer unteren Schale 105 und 106 gebildet
ist. In der oberen Schale 105 des Kassettengehäuses 101 ist
eine Vertiefung 108 ausgebildet, in der die Verschlußplatte 25 bewegt
werden kann, wie dies in 26 und 27 dargestellt
ist. Außerdem
umfaßt
die Disc-Kassette 3 eine Verschlußabdeckung 109, mit
der die Vertiefung 108 abgedeckt wird, wie dies in 26 und 27 dargestellt
ist.
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Die
Fläche
der Vertiefung 108, in der sich die Verschlußplatte 25 bewegen
kann, ist geringfügig größer als
der Bewegungsbereich der Verschlußplatte 25, die sich über die
Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 bewegt,
und sie ist tiefer als die Dicke der Verschlußplatte 25, so daß die Verschlußplatte 25 nicht über die
Hauptfläche
des Kassettengehäuses 101 hervorsteht.
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Die
Verschlußabdeckung 109 ist
aus einem Harz, wie Polycarbonat, oder einem Metall, wie rostfreiem
Stahl, Aluminium oder dgl., hergestellt und im wesentlichen rechteckig
und flach. Die Dicke der Verschlußabdeckung 109 beträgt 0,2 bis
0,5 mm. Wie 26 und 27 zeigen,
besitzt die Verschlußabdeckung 109 in
ihrer Hauptfläche
eine Öffnung 111, die
sich in einer Position befindet, die der Zugangsöffnung 21 und der
Antriebsöffnung 22 entspricht.
Die Fläche
dieser Öffnung 111 ist
etwas größer als
die Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 und geringfügig kleiner
als die Verschlußplatte 25.
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Die
Verschlußplatte 109 ist
mit einem beidseitig mit Klebstoff beschichteten Klebeband 93 oder mit
Klebstoff, der auf ihrer dem Boden der Vertiefung 108 zugewandten
Innenseite entlang ihrer umlaufenden Kante aufgebracht ist, in der
Vertiefung 108 befestigt. Das Klebeband 93 hat
eine vorbestimmte Dicke, die einen vorbestimmten Zwischenraum gewährleistet,
in dem sich die Verschlußplatte 25 innerhalb
der Vertiefung 108 bewegen kann. Die auf diese Weise in
der Vertiefung 108 befestigte Verschlußabdeckung 109 überdeckt
den Bewegungsbereich der Verschlußplatte 25 und die
Führungsnut 36 des
Mechanismus 26 zum Öffnen/Schließen des
Verschlusses.
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Da
die Verschlußabdeckung 109 in
der obigen Disc-Kassette 3, wie oben beschrieben, so angeordnet
ist, daß sie
den Bewegungsbereich der Verschlußplatte 25 überdeckt,
kann verhindert werden, daß Staub
aus dem Zwischenraum zwischen der Verschlußplatte 25 und dem
Kassettengehäuse 101 in das
Kassettengehäuse 101 eindringt,
wenn die Verschlußplatte 25 die
Zugangsöffnung 21 und
die Antriebsöffnung 22 abdeckt.
Da die Verschlußabdeckung 109 auch
die Führungsvertiefung 36 in
der Disc-Kassette 3 abdeckt, kann auch verhindert werden,
daß Staub
von der Führungsnut 36 in
das Kassettengehäuse 101 eindringt.
Deshalb kann bei der Disc-Kassette 3 Information zuverlässiger auf
der magneto-optischen Disc 5 aufgezeichnet oder von ihr ausgelesen
werden.
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Die
Disc-Kassetten 1, 2 und 3 sind so konstruiert,
daß der
optische Abtaster sich durch die Zugangsöffnung 21 der optischen
Disc annähert.
Es ist jedoch auch möglich,
in einer der Zugangsöffnung 21 gegenüberliegenden
Position eine weitere Zugangsöffnung
vorzusehen, durch die ein Kopf zum Anlegen eines Magnetfelds oder
dgl. eintritt, und daß eine
weitere Verschlußplatte
zum Öffnen
und Schließen
dieser Zugangsöffnung
vorgesehen ist.