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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Drucker, Kopierer, ein Faxgerät, ein Multifunktionsgerät oder einen ähnlichen
Bilderzeugungsapparat. Noch spezieller betrifft die vorliegende
Erfindung ein Bilderzeugungssystem, das verschiedene Endbearbeitungsfunktionen
aufweist, die eine Heftfunktion, Lochfunktion und eine Sortierfunktion
einschließen.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es
ist eine gebräuchliche
Anwendung bei einem Drucker, der an einen Host angeschlossen ist, ein
Dokument auszudrucken, das auf dem Host vorbereitet wurde. In diesem
Fall gibt der Bediener des Hosts gewöhnlich wenig Beachtung auf
die Größe oder
die Positionen der Blätter,
die in den Fächern des
Druckers gestapelt sind. Dies ist kontrastiv bzw. dem Fall gegenüber zu stellen,
wo eine Person direkt einen Kopierer bedient, um ein Dokument zu
kopieren. Wenn weiter, eine Vielzahl von Hosts sich einen einzelnen
Drucker über
ein Netzwerk teilen, ist der Drucker selten nahe zur Hand für eine Person
bzw. in der Nähe
einer Person, die die Verwendung des Druckers wünscht. Die Person gibt deshalb
am wenigsten Beachtung auf die Beschaffenheit der Blätter, die in
dem Drucker gespeichert sind. Überdies
gibt es eine steigende Nachfrage für weiter verbessertes Papierhandling
bzw. für
weiter verbesserte Papierhandhabung, das bzw. die durch Stapeln
verschiedener Arten von Blättern
in den Fächern
und Speicherung der Charakteristiken der Blätter in dem Drucker, ausführbar bzw.
praktikabel wird.
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Heutzutage
wird ein Multifunktionsgerät,
das nicht nur zum Ausdrucken von Daten geeignet ist, die von einem
Host empfangen wurden, sondern auch fähig bzw. geeignet ist ein Dokument
zu kopieren, umfangreich verwendet. Überdies sind die Endbearbeitungsfunktionen
der letzten Jahre und die Auswahl davon extrem anspruchsvoll bzw.
hoch entwickelt. Zum Beispiel wird die Auswahl eines Operationsmodus,
der mit einem Endbearbeiter verfügbar ist,
der selektiv an ein Gerät
befestigt ist, anspruchsvoll bzw. hoch entwickelt werden. Zusätzlich sind eine
Vielzahl von unterschiedlichen Endbearbeitern manchmal an ein Einzelgerät angeschlossen
bzw. mit diesem verbunden.
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Die
japanische Patentoffenlegungsveröffentlichung
Nr. 9-261415 offenbart z.B. einen Bilderzeugungsapparat, der fähig ist,
einen Stapel von Ausdrucken an der oberen, unteren, rechten oder
linken Seite des Stapels an einem Punkt bzw. einer Stelle oder an
zwei Punkten bzw. Stellen oder an einer Ecke zu heften, oder die
Blätter
zu lochen. Es wurde bei einem Bilderzeugungsapparat üblich, die
Richtung eines Textbildes, das zu kopieren ist, zu identifizieren, und
darin eine adäquate
Drehung auszuführen,
um dadurch einen Stapel von Ausdrucken in derselben Richtung zu
heften.
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Nimmt
man an, dass der Operator bzw. Bediener eines Druckers mit einem
Endbearbeiter, der eine Heftfunktion und eine Lochfunktion aufweist, z.B.
die Heftfunktion auswählt.
Dann heftet der Drucker einen Blattstapel, wie durch den Bediener
ausgelegt bzw. bestimmt, und wird deshalb manchmal in einer unerwarteten
Richtung geheftet. Nimmt man weiter an, dass der Bediener eine Anwendung
in Betrieb nimmt, um den Drucker zu veranlassen, ein gewünschtes
Dokument auszudrucken bzw. zu drucken, während z.B. die Heftfunktion
gewählt
ist, und dann veranlasst wird, ein anderes Dokument mit derselben
Anwendung auszudrucken bzw. zu drucken, ohne die Einstellung eines
Treibers zu ändern.
Dann wird der Endbearbeiter angepasst, um einen Blattstapel in einer
unerwarteten Art und Weise in Übereinstimmung
mit den vorherigen Einstellungen zu heften. Überdies, wenn der Hefter einen
Stapel von Blättern
mit unterschiedlichen Größen heftet,
würden
die Bilder auf den gehefteten Blättern
in der Richtung voneinander unterschiedlich sein und deshalb schwierig
zu erkennen bzw. zu sehen sein, falls eine adäquate Steuerung nicht ausgeführt wird.
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Technologien
bzw. Verfahren , die die vorliegende Erfindung betreffen, sind z.B.
in den japanischen Patentoffenlegungsveröffentlichungen Nrn. 2000-16684
und 2001-26357 offenbart.
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Die
US 6,144,818 offenbart einen
Bilderzeugungsapparat, der fähig
ist, eine Heftoperation zu bewirken, die auf der Angabe bzw. Bestimmung
einer groben bzw. ungefähren
Heftposition basiert. Der Bilderzeugungsapparat weist einen Endbearbeitungsabschnitt
zum Heften der Papiere auf, die durch einen Papierabgabeabschnitt
abgegeben werden. Die Abgabepapiere, die zu heften sind, müssen alle
dieselbe Größe aufweisen.
Basierend auf der Papierzufuhrrichtung und dem Heftkommando bzw.
Heftbefehl, wird ein Heftmuster bzw. eine Heftvorlage gewählt. Im
Falle einer Mixtur bzw. Mischung von Papieren, die dieselbe Größe haben,
aber eine unterschiedliche Zufuhrrichtung aufweisen, wird eine Priorität zu einem
der Muster bzw. Vorlagen gegeben. Eine Steuerung, die auf abweichenden
Eigenschaften der Blätter
in dem Stapel basiert, das heißt
eine abweichende Bildorientierung und Blattorientierung, wird nicht
vorgeschlagen, sondern es wird einfach eine Priorität gesetzt
bzw. voreingestellt, die mit der Annahme korrespondiert, dass alle
Papiere in ein und derselben Richtung zugeführt werden.
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Die
US 6,088,568 offenbart einen
Bilderzeugungsapparat, der ungeeignete Heft- und Lochoperationen
verhindert. Die beschriebenen Operationen beziehen sich im Besonderen
auf den Fall von störenden
bzw. eingreifenden Heft- und Lochinstruktionen, das heißt, sowohl
das Heften als auch das Lochen ist an demselben Ort durchzuführen. Die
US 6,088,568 diskutiert
nicht den Fall einer Mixtur bzw. Mischung von Blättern von unterschiedlichen
Größen in einem
Stapel, welcher zu heften ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG UND VORTEILE
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bilderzeugungssystem
bereitzustellen, das zum adäquaten
Endbearbeiten fähig
ist, im Besonderen zum Heften eines Blattstapels, der mit den Größen der
Blätter,
der Druckrichtung und der vorbestimmten bzw. bezeichneten Endbearbeitungsposition
abgeglichen wird, und zwar in dem Fall, wo die Größen der
Blätter
in dem Stapel abweichen bzw, unterschiedlich sind.
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Die
Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Abhängige Ansprüche sind
auf vorteilhafte Ausführungsformen
gerichtet.
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Vorteilhaft
schließt
ein Bilderzeugungssystem einen Bilderzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines
Bildes auf einem Blatt, das dazu zugeführt wird, ein. Ein Hefter,
der in bzw. mit einem Endbearbeiter eingeschlossen bzw. beinhaltet
ist, heftet einen Stapel von Blättern,
wobei jedes ein Bild trägt,
das durch den Bilderzeugungsabschnitt darauf ausgebildet ist. Eine
Steuerung veranlasst den Bilderzeugungsabschnitt, ein Bild in Übereinstimmung
mit Eingabebilddaten auszubilden, und veranlasst den Hefter, den Blätterstapel
an einem vorausgewählten
Punkt oder an vorgewählten
Punkten bzw. an einer vorausgewählten
Stelle oder an vorausgewählten
Stellen zu heften. Wenn Blätter
von unterschiedlicher Größe zusammen
vermischt werden, hindert die Steuerung den Hefter, den Stapel zu
heften, außer
wenn die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten von einem Blatt mit großer Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten von einem Blatt mit kleiner Größe identisch
in der Länge
und einer Richtung sind, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist und wenn alle Bilder, die auf den Blättern gedruckt sind, dieselbe
Orientierung aufweisen, wenn der geheftete Stapel aufgeschlagen bzw.
ausgebreitet ist.
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Ferner
vorteilhaft schließt
ein Bilderzeugungssystem einen Bilderzeugungsabschnitt ein, um ein
Bild auf ein Blatt in Übereinstimmung
mit den Bilddaten und den Druckbedingungen, die dazu eingegeben
sind, auszubilden. Ein Blattzufuhrabschnitt führt ein Blatt dem Bilderzeugungsabschnitt
zu. Der Blattzufuhrabschnitt schließt eine Vielzahl von Fächern ein,
die jeweils mit einem Stapel von Blättern geladen sind, und zwar
von einer bestimmten Größe in einer Kurzkantenzufuhrposition,
in welcher die Langkanten der Blätter
parallel zu der Richtung der Blattzufuhr sind, oder einer Langkantenzufuhrposition,
in welcher sie senkrecht zu der obigen Richtung sind. Ein Blattabgabeabschnitt
gibt die Blätter
sequenziell ab, die sequenziell von dem Bilderzeugungsabschnitt ausgegeben
werden. Ein Hefter heftet die Blätter,
die darauf gestapelt sind. Eine Steuerung steuert den Bilderzeugungsabschnitt,
den Blattzufuhrabschnitt, den Blattabgabeabschnitt und den Hefter.
Die Steuerung wählt
irgendeines der Fächer
in Übereinstimmung mit
der Heftposition des Stapels und der Richtung der Bildformatierung
auf den Blättern
unter den Druckbedingungen bzw. Druckzuständen aus.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die
mit den begleitenden Zeichnungen genommen wird, ersichtlicher werden,
wobei für
die Zeichnungen gilt:
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1 ist ein schematisches
Blockdiagramm, das ein Bilderzeugungssystem zeigt, das die vorliegende
Erfindung verkörpert;
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2 zeigt eine Beziehung zwischen
einem Blatt und einer Heftposition und einer Lochposition bzw. Locherposition;
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3 ist ein schematisches
Blockdiagramm, das ein Steuersystem zeigt, das in der veranschaulichten
Ausführungsform
eingeschlossen ist;
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4 zeigt Heftmuster bzw.
Heftvorlagen und -parameter, die dazu angehängt sind;
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5 ist eine Tabelle, die
erste Kombinationen auflistet, die verwendet werden, um zu bestimmen,
ob oder ob nicht das Heften ausführbar
bzw. praktikabel ist;
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6 ist eine Tabelle, die
zweite Kombinationen auflistet, die verwendet werden, um zu bestimmen,
ob oder ob nicht das Stapeln ausführbar bzw. praktikabel ist;
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7 ist eine Tabelle, die
dritte Kombinationen auflistet, die verwendet werden, um zu bestimmen,
ob oder ob nicht das Heften ausführbar
bzw. praktikabel ist;
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8 ist eine Tabelle, die
vierte Kombinationen auflistet, die verwendet werden, um zu bestimmen,
ob oder ob nicht das Heften ausführbar
bzw. praktikabel ist;
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9 ist ein Flussdiagramm,
das eine spezifische Operation bzw. einen spezifischen Bertrieb
der veranschaulichten Ausführungsform
demonstriert;
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10 zeigt spezifische Kombinationen
der Größen und
Positionen von Blättern,
die in der veranschaulichten Ausführungsform geheftet werden
können;
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11A bis 11C zeigen andere spezifische Kombinationen
der Größen und
Positionen von Blättern,
die in der veranschaulichten Ausführungsform geheftet werden
können;
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12 ist ein schematisches
Blockdiagramm, das eine alternative Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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13 ist ein Flussdiagramm,
das eine spezifische Operation bzw. einen spezifischen Bertrieb der
veranschaulichten Ausführungsform
demonstriert; und
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14A, 14B, 15A und 15B sind Tabellen, die jeweils
besondere Heftparameter auflisten, die mit der alternativen Ausführungsform
verfügbar
sind.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bezugnehmend
auf 1 der Zeichnungen, wird
ein Bilderzeugungssystem gezeigt, das die vorliegende Erfindung
verkörpert
und im Allgemeinen aus einem Host (Host-Computer hiernach) 100 und einem
Drucker 200 zusammengesetzt bzw. aufgebaut ist. In der
veranschaulichten Ausführungsform verbindet
ein herkömmliches
Kommunikationsmittel 150 den Host-Computer 100 und
Drucker 200 miteinander. Natürlich können sich eine Vielzahl von Host-Computern
den Drucker 200 über
ein Netzwerk teilen. Ein Endbearbeiter oder eine Blattverarbeitungsvorrichtung,
nicht gezeigt, wird mit dem Drucker 200 verbunden.
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Die 2 zeigt ein Blatt, das von
dem Drucker 200 mit dem Gesicht nach unten ausgegeben bzw.
ausgetrieben wird, das heißt
mit einer Bildoberfläche,
die in einer Richtung nach unten gerichtet ist, die durch einen
Pfeil angezeigt ist. Wie gezeigt ist, ist der Endbearbeiter, der
oben erwähnt
ist, fähig
zum selektiven Heften des nachfolgenden Kantenabschnitts des Blattes
in einer hinteren schrägen
Position, einer hinteren vertikalen Position, einer vorderen Position
oder zwei Positionen, wie gewünscht.
Es ist zu bemerken, dass die Ausdrücke "hintere" und "vordere" mit Bezug auf die Richtung benutzt werden, wie
sie von der vorderen Seite bzw. Frontseite des Blattes gesehen werden.
Ein Hefter 225 oder ein Locher 226, welcher später mit
Bezug auf 3 beschrieben
wird, heftet oder locht jeweils das Blatt.
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Wie
in 3 im Detail gezeigt
ist, schließt der
Drucker 200 eine Druckersteuerung 210 und eine Druckmaschine 220 ein.
Die Druckersteuerung 210 schließt eine Host-Schnittstelle (UF) 211,
die an den Host-Computer 100 angeschlossen ist, ein Bilderzeugungssystem 212,
einen Speicher 213 und eine Druckmaschine-I/F 214 ein.
Die Host-I/F 211 empfängt Druckdaten
und Befehle bzw. Kommandos von dem Host-Computer 100. Der
Bilderzeugungsabschnitt 212 schließt einen Datenkonverter 215 und
einen Endbearbeitungsentscheider 216 ein. Der Datenkonverter 215 analysiert
Druckdaten, die von dem Host-Computer 100 empfangen wurden,
und konvertiert sie zu Bilddaten. Der Endbearbeitungsentscheider 216 analysiert
einen Befehl bzw. ein Kommando, der bzw. das von dem Host-Computer 100 empfangen
wird, um zu sehen, ob er bzw. es für die Kombination eines Heftmodus
und eines Lochmodus und eines Rotationssortiermodus indikativ bzw.
anzeigend ist. Der Endbearbeitungsentscheider 216 bestimmt
dann, ob oder ob nicht das Heften ausführbar bzw. praktikabel ist,
und ob oder ob nicht eine 180°-Drehung
notwendig ist. Der Endbearbeitungsentscheider 216 gibt
dann ein Heftkommando bzw. einen Heftbefehl oder ein Lochkommando
bzw. einen Lochbefehl und ein 180°-Drehungskommando
bzw. einen 180°-Drehungsbefehl
in Übereinstimmung
mit dem Ergebnis der obigen Entscheidung aus.
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Der
Speicher 213 speichert verschiedene Kombinationen, die
anzeigen bzw. indikativ sind, ob oder ob nicht das Heften oder Lochen
adäquat
für verschiedene
Heftmuster bzw. Heftvorlagen und Lochmuster bzw. Lochvorgaben ausgeführt werden kann.
Die Druckmaschine-UF 214 sendet die Bilddaten zu dem Bilderzeugungsabschnitt 220,
während verschiedene
Kommandos bzw. Befehle und Informationen mit dem Bilderzeugungsabschnitt 220 ausgetauscht
bzw. vertauscht werden.
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Der
Bilderzeugungsabschnitt 220 schließt eine Bildverarbeitungs-Hauptsteuerung 21,
eine Vielzahl von Blattzufuhrabschnitten 222a bis 222d,
einen Plotter bzw. Drucker oder Schreiber 223 und einen Blattabgabeabschnitt 224 ein.
In Antwort auf ein Kom mando bzw. einen Befehl, das bzw. der von
der Druckersteuerung 210 empfangen wurde, steuert die Bildverarbeitungs-Hauptsteuerung 21 die
Bilderzeugungsoperation des Plotters bzw. Druckers oder Schreibers 223,
die Blattzufuhr von den Blattzufuhrabschnitten 222a bis 222d und
die Blattabgabe bei dem Blattabgabeabschnitt 224. Die Blattzufuhrabschnitte 222a und 222b erlauben
z.B. Blättern der
Größe A4 oder
kleiner, in einer Kurzkantenzufuhrposition oder einer Langkantenzufuhrposition
jeweilig gestapelt zu wurden. Die Kurzkantenzufuhrposition und Langkantenzufuhrposition
bezieht sich jeweils auf eine Position, in welcher die Kurzkanten bzw.
kurzen Kanten eines Blattes senkrecht zu einer Richtung der Blattzufuhr
und einer Position, in welcher die langen Kanten bzw. Langkanten
desselben senkrecht zu der obigen Richtung sind.
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Der
Plotter bzw. Drucker oder Schreiber 223 ist in einem Rotationssortiermodus
betriebsbereit, um Bilder von einem Satz (Kopie) von Blättern alternierend
auszubilden, die in der Langkantenzufuhrposition positioniert sind,
und einem Satz (Kopie) von Blättern,
die in einer Kurzkantenzufuhrposition positioniert sind, indem die
Richtung gewechselt wird. Derartige aufeinander folgende Sätze von
Blättern
sind von derselben Größe, z.B.
der Größe A4. Der
Plotter bzw. Drucker oder Schreiber 223 druckt die Bilddaten aus,
die von der Druckersteuerung 210 empfangen wurden, und
zwar auf Blätter,
die sequenziell von den Blattzufuhrabschnitten 222a bis 222d zugeführt wurden.
Der Blattabgabeabschnitt 224 schließt den Hefter 225 und
den Locher 226, der vorher bzw. früher erwähnt wurde, ein. Der Hefter 225 heftet
einen Stapel von Blättern
oder Ausdrucken, die dazu von dein Plotter bzw. Drucker oder Schreiber 223 getragen bzw.
befördert
werden, und zwar bei einem oder zwei Punkten bzw. an einer oder
zwei Stellen des Stapels. Der Locher 224 locht den nachfolgenden
Kantenabschnitt der Blätter.
Der Blattabgabeabschnitt 224 kann in einer Endbearbeitungseinheit
konstruiert sein und operativ an den Drucker 200 angeschlossen sein,
falls gewünscht.
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Wie
in 4 gezeigt ist, sind
sechzehn unterschiedliche Heftmuster bzw. Heftvorlagen mit dem Hefter 225 verfügbar. In
einem Muster bzw. einer Vorlage 1, 3, 11 oder 9 heftet der Hefter 225 ein
Blatt oder einen Ausdruck 230 an der oberen oder der unteren
der rechten Kante, oder an der oberen oder der unteren der linken
Kante. In einem Muster bzw. einer Vorlage 15, 13, 5 oder 7 heftet
der Hefter 225 das Blatt 230 bei einem der rechten
oder linken Punkte bzw. an einer rechten oder linken Stelle oben
oder einem der rechten und linken Punkte bzw. Stellen unten. In
einem Muster bzw. einer Vorlage 0, 4, 8 oder 12 heftet der Hefter 225 das
Blatt 230 an einer der vier Ecken. In einem Muster bzw.
einer Vorlage 2 heftet der Hefter 225 das Blatt 230 an
zwei vertikal beabstandeten Punkten bzw. Stellen an der linken Kante.
In einem Muster bzw. einer Vorlage 10 heftet der Hefter 225 das
Blatt 230 an zwei vertikal beabstandeten Punkten bzw. Stellen
an der rechten Kante. In einer Vorlage 14 heftet der Hefter 225 zwei
horizontal beabstandete Punkte bzw. Stellen oben bzw. am oberen
Ende. Ferner heftet der Hefter 225 in einer Vorlage 6 zwei
horizontal beabstandete Punkte bzw. Stellen unten bzw. am unteren
Ende. Der Locher 224 locht das Blatt 230 in derselben
Art und Weise wie der Hefter 225 es an zwei Punkten bzw.
Stellen zur selben Zeit heftet.
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Die 5 bis 8 sind Tabellen, die verschiedene Kombinationen
auflisten, die jeweils zeigen, ob oder ob nicht eine adäquate Heftung
oder Lochung in Relation zu einer bezeichneten bzw. vorbestimmten Druckrichtung
(Portrait oder Landschaft), Blattgröße und die Position der Blätter ausführbar bzw.
praktikabel ist. In den 5 bis 8 zeigt der Ausdruck "Löschen" an, dass das Heften gelöscht ist,
da das Heften physikalisch in einer gewünschten Richtung unausführbar bzw.
nicht zu verwirklichen ist. "0/180" ist indikativ bzw.
anzeigend für
einen Winkel, bei bzw. mit welchem das Blatt 230 rotiert
werden sollte, um in einer gewünschten
Richtung geheftet zu werden. Der Ausdruck "Duplex löschen" zeigt an, dass das Heften gelöscht ist,
da die Richtung des Duplex-Ausdrucks und
die Heftposition inkonsistent bzw. uneinheitlich sind. Der Speicher 213 der
Druckersteuerung 210 speichert Parameter, die sich auf
die Muster bzw. Vorlagen, Druckrichtungen (Portrait und Landschaft), Blattgrößen und
Richtungen der Blattzufuhr beziehen, die in den 5 bis 8 als
Nachschlagetabellen bzw. Lookup-Tables 217a bis 217d gezeigt
sind.
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Der
Ausdruck "Portrait" bezieht sich auf
eine Richtung, in welcher ein Bild, ähnlich einem Portrait, auf
einem Blatt ausgebildet (ausgedruckt) ist, das in der Kurzkantenzufuhrposition
zugeführt
ist. Der Ausdruck "Landschaft" bezieht sich auf
eine Richtung, in welcher ein Bild, ähnlich einer Landschaft, auf
einem Blatt ausgebildet (ausgedruckt) ist, das in der Langkantenzuführposition
zugeführt
ist.
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Bezug
wird auf 9 genommen,
um zu beschreiben, wie der Drucker 200 Daten druckt, die
von dem Host-Computer 100 empfangen wurden. Nimmt man an,
dass der Bediener des Host-Computers 100 einen Text oder
eine Grafik auf dem Computer 100 eingibt und dann ein Druckkommando
bzw. einen Druckbefehl eingibt. Dann wird ein Druckertreiber, der
in dem Host-Computer 100 beinhaltet ist, in Betrieb genommen,
um eine Druckeinstellbedingung einzustellen (Schritt S1). Der Bediener
wählt dann über eine
Anwendung oder den Druckertreiber Druckbedingungen, die eine Druckrichtung
(Portrait oder Landschaft), eine Blattgröße, einen Heft- oder einen
Lochpunkt bzw. eine Heft- oder eine Lochstelle und eine Binderichtung
einschließen,
welche zeigten, ob oder ob nicht ein Duplex-Druckmodus ausführbar bzw.
praktikabel ist, sowie Endbearbeitungsbedingungen. In Antwort darauf
erzeugt der Druckertreiber Kommandos bzw. Befehle, die indikativ
für die
Druckerbedingungen und die Endbearbeitungsbedingungen in Übereinstimmung
mit den Eingabeinformationen und Dokumentendaten sind (Schritt S2). Der
Host-Computer 100 sendet die erzeugten Druckdaten und Kommandos
bzw. Befehle zu dem Drucker 200, und zwar über seine
Drucker-I/F (Schritt S3). Die Host-I/F 211 des Druckers 200 liefert
die Druckdaten und -kommandos bzw. -befehle, die von dem Host-Computer 100 empfangen
wurden, an den Bilderzeugungsabschnitt 212 (Schritt S4).
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In
dem Bilderzeugungsabschnitt 212 analysiert der Datenkonverter 215 die
Druckdaten und wandelt sie dann in Bilddaten bzw. zu Bilddaten um (Schritt
S5). In dieser Instanz bzw. zu diesem Zeitpunkt werden die Nummern,
die den Heftvorlagen bzw. Heftmustern zugewiesen sind, die in der 4 gezeigt sind, verwendet.
Während
die Lochvorlagen identisch mit den Heftvorlagen sind, die Blätter an zwei
Punkten bzw. Stellen heften, ist 0 dem Lochmuster bzw. der Lochvorlage
zugewiesen, das bzw. die identisch mit dem Heftmuster bzw. Heftvorlage
2 ist und sequenziell inkrementiert bzw. erhöht wird, wie 1, 2 und 3 entgegen
dem Uhrzeigersinn.
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Der
Endbearbeitungsentscheider 216 analysiert die Eingabekommandos
bzw. Eingabebefehle und vergleicht die Endbearbeitungsbedingungen,
die durch die Kommandos bzw. Befehle angezeigt sind, z.B. ein Heftmuster
mit den verschiedenen Informationen, die in den Nachschlagetabellen
bzw. Lookup-Tables 217a bis 217d, 5 bis 8,
aufgelistet sind, die in dem Speicher 213 gespeichert sind. Die
Nachschlagetabellen 217a bis 217d listen jeweils eine
besondere Druckrichtung, Blattgrößen, Heftpunkte
bzw. Heftstellen und Muster bzw. Vorlagen davon, Duplex-Druckheftpositionen
und Informationen, die die Blätter 230 betreffen,
die tatsächlich
in den Fächern
der Blattzufuhrabschnitte 222a bis 222d gestapelt
sind, auf. Die Endbearbeitungsentscheider 216 bestimmt,
ob oder ob nicht das Heften oder das Lochen ausführbar bzw. praktikabel ist
und ob oder ob nicht die Blätter
um 180° zu
drehen sind.
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Ferner
bestimmt der Endbearbeitungsentscheider 216, ob oder ob
nicht ein einzelner Auftrag bzw. Job, das heißt eine Gruppe von Druckdaten,
die von dem Host-Computer 100 empfangen wurden, ein Kommando
bzw. einen Befehl beinhalten, um Bilder auf Blätter von unterschiedlichen
Größen (vermischte
Größen) auszudrucken.
Ferner bestimmt der Endbearbeitungsentscheider 216, ob
oder ob nicht die Blätter
mit vermischten Größen als
ein Bündel
bzw. Gebinde endbearbeitet werden kann (Schritt S7). Falls die Antwort
von Schritt S7 positiv ist (JA), stellt der Endbearbeitungsentscheider 216 das
Heften oder Lochen ein bzw. setzt dieses (Schritt S8). Zur selben
Zeit befiehlt der Endbearbeitungsentscheider 216 eine 180°-Drehung
und einen Duplexdruck, falls notwendig, und bezeichnet bzw. bestimmt
ein Muster bzw. eine Vorlage (mechanisch, eines der vier Muster bzw.
Vorlagen, die in den 5 bis 8 gezeigt sind) sowie ob
oder ob nicht das Lochen bewirkt bzw. ausgeführt wird. Der Bilderzeugungsabschnitt 212 führt eine
180°-Drehung
aus. Falls die Antwort des Schritts S7 negativ ist (NEIN), löscht der
Endbearbeitungsentscheider 216 das Heften oder Lochen (Schritt
S9).
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Die
Schritte S5 bis S9 werden bis zu den letzten Seitendaten wiederholt
(Schritt S 10). Wenn die Einstellprozeduren enden bzw. aufhören, werden elektronische
Bilder, die durch den Bilderzeugungsabschnitt 212 erzeugt
werden, zu der Bildverarbeitungs-Hauptsteuerung 221 geliefert,
und zwar über die
Druckmaschine-I/F 214 (Schritte S11, S 12 und S 15). Die
Hauptsteuerung 221 veranlasst den Plotter bzw. Drucker
oder Schreiber 223, Bilder in Übereinstimmung mit den Bilddaten
auszubilden und druckt sie auf Blätter, welche sequenziell von
dem Blattzufuhrabschnitt 222 zugeführt werden (Schritte S16 und
S17). So schnell wie die Bilddaten auf allen Seiten ausgedruckt
wer den (JA, Schritt S11) bestimmt die Steuerung 221, ob
oder ob nicht das Heften oder Lochen ausgeführt werden soll (Schritt S13).
Falls die Antwort von dem Schritt S13 JA ist, dann sendet die Steuerung 221 ein
Heftkommando bzw. einen Heftbefehl zu dem Blattabgabeabschnitt 224 (Schritt S14).
In Antwort darauf heftet oder locht jeweils der Hefter 225 oder
der Locher 226 einen Stapel von Ausdrucken mit den gesetzten
Bedingungen (Schritte S18 und S19).
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Die
Hefteinstellung in dem Schritt S8, 9, wird
mit Bezug auf die 10A bis 10D genauer beschrieben.
Wie gezeigt, nimmt man an, dass die Kombination von Blättern, die
zu derselben Größenserie
gehören,
aber unterschiedliche Größen haben, und
dieselben Kantenlängen
ED aufweisen. Nimmt man spezieller an, dass die Kurzkanten von einem Blatt
einer großen
Größe und die
Langkanten von einem Blatt einer kleinen Größe dieselbe Kantenlänge ED haben.
Nimmt man zum Beispiel an, dass derartige Blätter mit den Kurzkanten bzw.
kurzen Kanten der großen
Blattgröße zugeführt werden,
die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr positioniert sind (A3-Kurzkantenzufuhr)
oder dass sie mit den langen Kanten bzw. Langkanten der kleinen
Blattgröße getragen
bzw. befördert
werden, die senkrecht zu der obigen Richtung positioniert sind (A4-Langkantenzufuhr).
Dann ermöglicht
der Endbearbeitungsentscheider 216, dass die Blätter zusammen
in einem A3-Portrait-Kurzkanten- und A4-Landschafts-Langkantenmodus zusammengeheftet
werden, falls irgendeine der folgenden Heftbedingungen bezeichnet
bzw. vorgegeben oder bestimmt ist: oben rechts, schräges Heften,
das in 10A gezeigt ist
(Heftparameter 12, 8,
A2), oben Zwei-Punkt-Heften, das in 10B gezeigt
ist (Heftparameter 14, 5,
B1, und 8, B2), oben
links, horizontales Heften, das in 10C gezeigt
ist (Heftparameter 15, 5,
C1, und 8, C2) und oben
rechts, horizontales Heften, das in 10D gezeigt
ist (Heftparameter 13, 5,
D1, und 8, D2).
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Noch
einmal, nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes einer großen Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes einer kleinen Größe dieselbe
Kantenlänge ED
aufweisen. Nimmt man an, dass derartige Blätter mit den kurzen Kanten
bzw. Kurzkanten des Blattes mit großer Größe zugeführt werden, die senkrecht zu der
Richtung der Blattzufuhr (A3 Kurzkantenzufuhr) positioniert ist,
oder dass sie mit den Langkanten bzw. langen Kanten des Blattes
mit kleiner Größe befördert bzw.
getragen werden, die senkrecht zu der obigen Richtung (A4 Langkantenzufuhr)
positioniert ist, dann erlaubt es der Endbearbeitungsentscheider 216,
die Blätter
zusammen in einem A3-Landschafts-Kurzkanten- und A4-Portrait-Langkantenmodus
zu heften, falls irgendeine der folgenden Bedingungen zum Heften
bezeichnet bzw. vorgesehen oder bestimmt ist: oben links, schräges Heften,
das in 11A gezeigt ist
(Heftparameter 0, 6,
E1, und 7, E2), links
Zwei-Punkt-Heften, das in 11B gezeigt
ist (Heftparameter 2, 6,
F1, und 7, F2) und oben
links, vertikales Heften, das in 11C gezeigt
ist (6, G1, und 7, G2).
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Auf
der anderen Seite, nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten
eines Blattes einer großen
Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes einer kleinen Größe dieselbe Kantenlänge ED aufweisen.
Angenommen, dass derartige Blätter
mit den kurzen Kanten bzw. Kurzkanten des Blattes mit großer Größe zugeführt werden,
die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr positioniert sind
(A3 Kurzkantenzufuhr), oder dass sie mit den langen Kanten bzw.
Langkanten des Blattes mit kleiner Größe befördert bzw. getragen werden,
die senkrecht zu der obigen Richtung positioniert sind (A4 Langkantenzufuhr).
Darm erlaubt es der Endbearbeitungsentscheider 216 nicht,
die Blätter
in einem A3-Portrait-Kurzkanten- und A4-Landschafts-Langkantenmodus zu
heften, falls irgendeine der folgenden Heftbedingungen bzw. Bedingungen
zum Heften bezeichnet bzw. vorgesehen oder bestimmt ist: oben links,
schräges
Heften (Heftparameter 0, 5,
H1, und 8, H1), links
Zwei-Punkt-Heftung
bzw. Zwei-Punkt-Heften (Heftparameter 2, 5, I1, und 8,
I2) und rechts Zwei-Punkt-Heftung bzw. Zwei-Punkt-Heften (Parameter
10, 5, J1, und 8, J2).
-
Noch
einmal nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes einer großen Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes einer kleinen Größe dieselbe
Kantenlänge ED
aufweisen. Nimmt man an, dass derartige Blätter mit den kurzen Kanten
bzw. Kurzkanten des Blattes mit großer Größe zugeführt werden, die senkrecht zu der
Richtung der Blattzufuhr positioniert sind (A3 Kurzkantenzufuhr),
oder dass sie mit den langen Kanten bzw. Langkanten des Blattes
mit kleiner Größe befördert bzw.
getragen werden, die senkrecht zu der obigen Richtung positioniert
sind (A4 Langkantenzufuhr). Dann erlaubt es der Endbearbeitungsentscheider 21G nicht,
dass die Blätter
in dem A3-Landschafts-Kurzkanten- und A4-Portrait-Langkantenmodus
geheftet werden, falls irgendeine der folgenden Heftbedingungen
bzw. Bedingungen zum Heften bezeichnet bzw. vorgesehen oder bestimmt
ist: oben rechts, schräge
Heftung bzw. schräges
Heften (Heftparameter 12, 6,
K1, und 7, K2) und oben Zwei-Punkt-Heftung
bzw. Zwei-Punkt-Heften (Heftparameter 14, 6, L1, und 7,
L2).
-
Die
veranschaulichte Ausführungsform
hat sich auf die Größen A3 und
A4 konzentriert, welche jeweilig eine große Größe und eine kleine Größe sind,
die durch JIS (Japanese Industrial Standards bzw. japanische Industrienorm)
beschrieben ist. Die veranschaulichte Ausführungsform ist jedoch auf alle Blätterkombinationen
anwendbar, und zwar so lange wie die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten
des Blattes einer großen
Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes einer kleinen Größe dieselbe
Länge aufweisen.
Zum Beispiel gilt eine derartige Beziehung zwischen Blättern, die
zu den IS-B-Serien bzw.
zu den Serien einer Industrienorm gehören, und zwischen Briefgröße und doppelter
Briefgröße.
-
Wie
oben ausgesagt ist, hat die veranschaulichte Ausführungsform
verschiedene beispiellose bzw. noch nie dagewesene Vorteile, wie
sie unten aufgezählt
werden.
- (1) Ein Stapel von Blättern wird
nur geheftet, falls alle Bilder in derselben Richtung erscheinen, wenn
der geheftete Stapel aufgeschlagen bzw. ausgebreitet ist. Der Stapel
kann deshalb in einer einfach zu sehenden Art und Weise geheftet
werden.
- (2) Was die Kombination von Landschaft mit kleiner Größe und Portrait
mit großer
Größe oder
die Kombination von A4-Portrait und A3-Landschaft betrifft, wird
ein Stapel von Blättern
nur geheftet, falls die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines Blattes
großer
Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe dieselbe Länge in der
Richtung aufweisen, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist. Dies erlaubt ferner, dass der Stapel in einer einfach zu sehenden
Art und Weise geheftet wird.
- (3) Nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes großer
Größe und die langen
Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe dieselbe Länge in der
Richtung aufweisen, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
liegt. Nimmt man ferner an, dass oben rechts, schräge Heftung
bzw. schräges
Heften, oben links, horizontale Heftung bzw. horizontales Heften,
oder oben rechts, horizontale Heftung bzw. horizontales Heften bezeichnet
bzw. vorgesehen oder bestimmt ist. Dann ist es, was die Kombination
eines A3-Portraits und einer A4-Landschaft betrifft, einem Blattstapel
erlaubt, geheftet zu werden. Der Stapel kann deshalb in einer einfach
zu sehenden Art und Weise adäquat
geheftet werden.
- (4) Nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes großer
Größe und die langen
Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe dieselbe Länge in der
Richtung aufweisen, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist. Nimmt man ferner an, dass oben links, schräge Heftung bzw. schräges Heften,
links Zwei-Punkt-Heften oder rechts Zwei-Punkt-Heften bezeichnet
bzw. vorgesehen oder bestimmt ist. Dann ist es, was die Kombination
eines A3-Portraits und einer A4-Landschaft
betrifft, einem Blattstapel nicht erlaubt, geheftet zu werden. Dies
verhindert inadäquate
Heftung bzw. inadäquates
Heften erfolgreich.
- (5) Nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes großer
Größe und die langen
Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe dieselbe Richtung in der
Richtung aufweisen, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist. Nimmt man ferner an, dass oben links, schräges Heften, links Zwei-Punkt-Heften oder
oben links horizontales Heften bezeichnet bzw. vorgesehen oder bestimmt
ist. Dann ist es, was die Kombination einer A3-Landschaft und eines
A4-Portraits betrifft, erlaubt, einen Blattstapel zu heften. Der
Stapel kann deshalb in einer einfach zu sehenden Art und Weise adäquat geheftet werden.
- (6) Nimmt man an, dass die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines
Blattes großer
Größe und die langen
Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe dieselbe Länge in der
Richtung aufweisen, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist.
-
Nimmt
man ferner an, dass oben rechts Heften oder oben Zwei-Punkt-Heften
bezeichnet bzw. vorgesehen oder bestimmt ist. Dann ist es, was die Kombination
einer A3-Landschaft
und eines A4-Portraits betrifft, einem Blattstapel nicht erlaubt,
gestapelt zu werden. Dies verhindert inadäquate Heftung bzw. inadäquates Heften
erfolgreich, das physikalisch unmöglich bzw. nicht ausführbar ist.
-
In
der veranschaulichten Ausführungsform weist
der Blattzuführabschnitt
eine Vielzahl von Blattfächern
auf. Das Bilderzeugungsmittel bildet Bilder in Übereinstimmung mit Bilddaten
aus, die zu bzw. in ein RAM (Random Access Memory) geschrieben worden
bzw. sind. Das Heftmittel ist fähig,
einen Stapel von Blättern
in irgendeinem von einem hinteren schrägen Modus, einem hinteren vertikalen
Modus, einem vorderen Modus und einem Zwei-Punkt-Modus an der nachfolgenden
Kante des Stapels zu heften. Das Bilderzeugungsmittel weist zusätzlich eine Funktion
auf um Bilddaten um 180° zu
drehen, falls das Heften erlaubt ist.
-
Eine
alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf 12 beschrieben. Wie gezeigt ist, schließt das Bilderzeugungssystem
einen Host-Computer 1,
einen Bilderzeugungsapparat 2 und Kommunikationsmittel 3 ein, das
den Host-Computer 1 und den Bilderzeugungsapparat 2 verbindet.
Der Bilderzeugungsapparat 2 ist im Allgemeinen aus einer
Host-I/F 4, die an den Host-Computer 1, einer
Steuerung 5, einem Blattzufuhrabschnitt 6, einer
Druckmaschine 7, einem Blattabgabeabschnitt 8 und
einem Endbearbeiter 9, der einen Hefter einschließt, angeschlossen
ist, aufgebaut bzw. besteht aus diesen. Der Blattzufuhrabschnitt 6 beinhaltet
eine Vielzahl von Fächern,
die jeweils mit einem Stapel von Blättern einer besonderen Größe in einer
besonderen Orientierung geladen ist. Die Druckmaschine 7 druckt
Druckdaten auf den Blättern
aus, die von dem Host-Computer 1 empfangen wurden. Der
Blattabgabeabschnitt treibt die Blätter, die die Bilder darauf
befördern
bzw. tragen, das heißt
Ausdrucke des Apparates. Im Allgemeinen ist der Endbearbeiter 9 selektiv
an den Blattabgabeabschnitt 9 als eine Option angeschlossen.
Die veranschaulichte Ausführungsform
führt eine
eindeutige bzw. einzelne Steuerung zu der Zeit des Heftens durch,
so dass der Endbearbeiter 9 mit einem Hefter wesentlich
ist.
-
Das
Kommunikationsmittel 3 ist als ein Signalkabel oder LAN
(Local Area Network bzw. lokales Datennetz) oder als ähnliches
Netzwerk realisiert. Der Apparat 1 empfängt Druckdaten und Druckbedingungen,
die auf dem Host-Computer 1 über die Host-I/F 4 eingegeben
sind, die mit dem Kommunikationsmittel 3 angepasst bzw.
abgeglichen sind. Ferner sendet der Apparat 1 ein Steuersignal,
das repräsentativ
für seinen
Status ist, zu dem Host-Computer 1, und zwar über die
Host-I/F 4. Es ist zu bemerken, dass die Druckerbedingungen
beinhalten, ob oder ob nicht das Heften ausgeführt wird. Die Heftbedingungen
schließen
den Punkt bzw. die Stelle und die Richtung des Heftens bzw. der
Heftung und die Anzahl der Heftpunkte bzw. Heftstellen, das heißt einen Punkt
oder zwei Punkte bzw. eine Stelle oder zwei Stellen, ein.
-
Die
Steuerung 5 steuert den Blattzufuhrabschnitt 6,
die Druckmaschine 7, den Blattabgabeabschnitt 8 und
den Endbearbeiter 9. Die Steuerung 5 analysiert
ein Steuersignal und Druckdaten, die von dem Host-Computer 1 empfangen
wurden. Die Druckdaten beinhalten gewöhnlich ein Druckkommando bzw.
Druckbefehl und Druckdaten. Die Steuerung 5 konvertiert
die Druckdaten zu bzw. in elektronische Bilddaten. Ferner bezeichnet
bzw. bestimmt die Steuerung 5 Blätter, die von dem Blattzufuhrabschnitt 6 zuzuführen sind,
und einen Blattabgabemodus, der mit dem Blattabgabeabschnitt 8 zur
Verfügung
steht, und zwar in Übereinstimmung
mit den Druckbedingungen. Die Steuerung 5 produziert dann eine
Seite von Bilddaten und veranlasst den Plotter bzw. Drucker oder
Schreiber der Druckmaschine 7, es auf einem Blatt auszudrucken,
während
eine Taktsteuerung bzw. eine zeitliche Anpassungssteuerung ausgeführt wird.
Das Blatt mit einem Tonerbild wird über eine Fixierstation und
dem Blattabgabeabschnitt ausgetrieben. Die Druckermaschine 7 bildet das
Tonerbild aus, indem z.B. ein elektrofotografisches Verfahren verwendet
wird. Die Steuerung wählt
ein geeignetes Fach der Blattfächer
des Blattzufuhrabschnitts aus.
-
Das
Blatt oder der Ausdruck, das bzw. der über den Blattabgabeabschnitt 8 ausgetrieben
wird, wird in den Endbearbeiter 9 eingeführt. Falls
die Druckbedingungen ein Heftkommando bzw. einen Heftbefehl beinhalten,
dann wird das Blatt zu einem Heftfach getragen bzw. befördert, das
in dem Endbearbeiter 9 beinhaltet ist. So schnell wie eine
vorgewählte
Anzahl von Blättern
in dem Heftfach gestapelt werden, heftet der Hefter sie bei einem
bezeichneten bzw. vorgesehenen oder bestimmten Punkt oder bei bezeichneten
bzw. vorgesehenen oder bestimmten Punkten bzw. Stellen zusammen.
-
In
der veranschaulichten Ausführungsform erzeugt
der Bediener des Host-Computers 1 einen Text oder eine
Grafik auf dem Host-Computer, indem eine Anwendung verwendet wird,
und gibt dann ein Druckkommando bzw. einen Druckbefehl ein. In Antwort
darauf wird ein Druckertreiber gestartet bzw. in Betrieb genommen,
der in dem Host-Computer 1 beinhaltet
ist, und adaptiv bzw. anwendbar an dem Apparat 2 ist, um
Druckbedingungen einzustellen. Noch einmal, 16 unterschiedliche
Heftmuster bzw. Heftvorlagen, die in 4 gezeigt
sind, stehen mit dem Endbearbeiter 9 zur Verfügung, das
heißt,
die Gruppe der Muster bzw. Vorlagen 1, 3, 11 und 9,
die Gruppe der Muster bzw. Vorlagen 15, 13, 5 und 7,
die Gruppe der Muster bzw. Vorlagen 0, 4, 8 und 12 und
die Muster bzw. Vorlagen 2, 10, 14 und 6.
-
Um
eine spezifische Operation der veranschaulichten Ausführungsform
zu beschreiben, wird Bezug auf die 13 genommen.
Eine CPU (Central Processing Unit bzw. zentrale Einheit), die nicht
gezeigt ist, die in der Steuerung 5 beinhaltet ist, führt die Prozedur
aus, die zu beschreiben ist, und zwar, in Übereinstimmung mit einem Programm,
das in einem ROM (Read Only Memory bzw. Nur-Zugriffs-Speicher) gespeichert
ist, der nicht gezeigt ist. Die CPU verwendet einen RAM, der nicht
gezeigt ist, als einen Arbeitsbereich.
-
Wie
in 13 gezeigt ist, gibt
der Bediener des Host-Computers 1 gewünschte Druckdaten, die eine
Druckrichtung, eine Blattgröße, einen
Heftpunkt oder Heftpunkte bzw. Heftstelle oder Heftstellen (4), ein Heftmuster bzw.
eine Heftvorlage beinhalten, und Duplexdrucken (einschließlich einer
Heftrichtung) über
die Anwendung oder den Druckertreiber ein (Schritt S1). Wenn der
Bediener ein Druckkommando bzw. einen Druckbefehl eingibt (Schritt S2),
erzeugt der Druckertreiber ein Druckkommando bzw. einen Druckbefehl
und Druckdaten, die auf Textdaten, gesetzter bzw. eingestellter
Information usw. basieren, und bringt sie in Übereinstimmung bzw. gleicht
sie mit dem Apparat 2 ab (Schritt S3). Der Host-Computer 1 sendet
das Druckkommando bzw. den Druckbefehl und die Druckdaten zu dem
Apparat 2, und zwar über
das Kommunikationsmittel 3 (Schritt S4).
-
Der
Apparat 2 empfängt
das Druckkommando bzw. den Druckbefehl und Druckdaten über die Host-I/F 4 (Schritt
S5). Die Steuerung 5 analysiert das Druckkommando bzw.
den Druckbefehl und die Druckdaten (Schritt S6). In diesem Moment
bzw. zu diesem Zeitpunkt identifiziert die Steuerung 5 die
Anzahl, die an das Heftmuster bzw. die Heftvorlage, die in 4 beispielsweise gezeigt
ist, angehängt
sind. Alternativ nimmt man an, dass der Bediener ein gewünschtes
Heftmuster von mehreren spezifischen Heftmustern bzw. -vorlagen
auswählt,
die in den 14A, 14B, 15A und 15B gezeigt
sind. Dann bestimmt die Steuerung 5, ob oder ob nicht die
gewünschten
Heftbedingungen ausführbar
bzw. praktikabel sind, und ob oder ob nicht ein Bild um 180° gedreht
werden soll. Für
diese Entscheidung bezieht sich die Steuerung 5 auf die
Kombination der Druckbedingungen, das heißt die Druckrichtung, Blattgröße, den
Heftpunkt oder die Heftpunkte bzw. die Heftstelle oder Heftstellen,
Heftmuster bzw. Heftvorlagen, Duplexdruck und Gebinderichtung bzw.
Bündelrichtung,
und die Blattgrößen, die
mit dem Fach von dem Blattzuführabschnitt 6 zur
Verfügung
stehen.
-
Speziell 14A zeigt Heftmuster bzw.
-vorlagen, die zur Verfügung
stehen, wenn ein Bild auf einem Blatt mit den kurzen Kanten bzw.
Kurzkanten des Blattes auszudrucken ist, die oben bzw. an der oberen
Seite und unten bzw. an der unteren Seite (Portraitdruck) positioniert
sind, und wenn das Blatt mit seinen langen Kanten bzw. Langkanten
zu positionieren ist, die sich parallel zu der Richtung der Blattzufuhr
erstrecken. 14B zeigt
Heftmuster bzw. Heftvorlagen, die zur Verfügung stehen, wenn Portraitdruck
veranlasst bzw. auszuführen
ist, und wenn das Blatt mit seinen langen Kanten zu positionieren ist,
die sich senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr erstrecken. 15A zeigt Heftmuster bzw.
Heftvorlagen, die zur Verfügung
stehen, wenn ein Bild auf einem Blatt mit den langen Kanten bzw.
Langkanten des Blattes zu drucken ist, die oben bzw. an der oberen
Seite und unten bzw. an der unteren Seite positioniert sind (Landschaftsdruck)
und wenn das Blatt mit seinen langen Kanten bzw. Langkanten zu positionieren
ist, die sich senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr erstrecken. 15B zeigt Heftmuster bzw.
Heftvorlagen, die zur Verfügung
stehen, wenn ein Portraitdruck veranlasst bzw. auszuführen ist, und
wenn das Blatt mit seinen langen Kanten bzw. Langkanten zu positionieren
ist, die sich parallel zu der Richtung der Blattzufuhr erstrecken.
-
In
den 14A, 14B, 15A und 15B bedeutet der Ausdruck "Löschen", dass das Heften gelöscht wurde,
da ein Heften an einer gewünschten
Heftposition physikalisch undurchführbar bzw. nicht zu verwirklichen
ist. "0/180" zeigt einen Winkel,
bei welchem die Steuerung 5 ein Bild dreht bzw. rotiert,
um eine gewünschte
Heftposition zu realisieren. Der Ausdruck "Duplex löschen" bedeutet, dass das Heften gelöscht ist,
da die Richtung des Duplexdrucks und die Heftposition inkonsistent
sind bzw. nicht übereinstimmen.
-
Bezieht
man sich wieder auf 13,
nach dem Schritt S6, bestimmt die Steuerung 5, ob oder
ob nicht das Heften ausführbar
bzw. praktikabel ist, und zwar mit dem Druckkommando bzw. Druckbefehl
und den Druckdaten, und zwar auf der Basis der Bedingungen, die
in den 14A bis 15B gezeigt sind (Schritt
S7). Falls die Antwort des Schrittes S7 JA ist, dann sucht die Steuerung 5 nach
einem der Fächer, die
mit Blättern
geladen sind, die einem horizontalen Heften, vertikalen Heften,
Produktivitäts-Prioritäts-Heften
oder dergleichen zu unterwerfen sind, und bezeichnet bzw. bestimmt
das Fach bzw. sieht dieses Fach vor (Schritt S8).
-
Nimmt
man an, dass keines der genauen bzw. bestimmten Heftmuster bzw.
Heftvorlagen, die in den 14A bis 15B gezeigt sind, gewählt ist. Dann
wählt die
Steuerung 5 eines der Fächer
des Blattzufuhrabschnitts 6 in Übereinstimmung mit dem Druckbedingungsbestimmungsteil
des horizontalen Heftens, vertikalen Heftens, Produktivitäts-Prioritäts-Hefters
usw. Ferner zeigt die Steuerung 5 dem Endbearbeiter 9 einen
Heftpunkt oder Heftpunkte bzw. eine Heftstelle oder Heftstellen
und ein Heftmuster bzw. eine Heftvorlage an (mechanisch, Heften
an einer Ecke des Blattes schräg,
horizontal oder vertikal oder Heften an zwei Punkten bzw. Stellen
an einer Kante). Ferner zeigt die Steuerung 5 dem Plotter
einen Duplexdruck an. Zusätzlich
zeigt die Steuerung 5 der Druckermaschine 7 an,
dass ein Bild um 180° gedreht
werden soll, falls notwendig, das heißt, auf der Basis der Heftrichtung
und der Orientierung eines Bildes auf einem Blatt.
-
Das
Produktivitäts-Prioritäts-Heften
wird speziell hiernach beschrieben. Der Abstand, über welchen
ein Blatt für
eine Bildformatierung befördert bzw.
getragen werden sollte, ist der kürzeste, wenn das Blatt derart
positioniert ist, dass seine kurzen Kanten bzw. Kurzkanten parallel
zu der Richtung der Blattzufuhr sind, das heißt seine langen Kanten bzw. Langkanten
sind senkrecht zu der obigen Richtung. Im Lichte von diesem, wenn
Priorität
zur Produktivität gegeben
ist, wird ein Bild auf einem Blatt ausgebildet, das in einer derartigen
Orientierung positioniert ist. So weit wie eine Beziehung bzw. Relation
zwischen dem Bilderzeugungsabstand und dem Blattbeförderungsabstand
betrachtet wird, reduziert die obige Orientierung eines Blattes
erfolgreich eine Verarbeitungszeit zumindest durch eine Differenz
in der Länge
zwischen den kurzen Kanten bzw. Kurzkanten bzw. und den langen Kanten
bzw. Langkanten eines Einzelblattes, und zwar verglichen mit der
anderen Orientierung.
-
Der
Hefter wird in seiner Ausgangsposition gehalten, wenn das Heften
nicht notwendig ist, oder wird von der Ausgangsposition zu einer
Heftposition bewegt, wenn es notwendig ist. Das Intervall zwischen
dem Start und dem Ende des Heftens hängt von dem Abstand der Bewegung,
der Anzahl der Heftpunkte bzw. Heftstellen und ob oder ob nicht
eine Drehung veranlasst wird bzw. ausgeführt wird ab. Deshalb, wenn
Priorität
auf Produktivität
gegeben ist, wird ein Blatt und ein Heftpunkt bzw. eine Heftstelle gewählt, indem
auf die Richtung während
der Beförderung
und des Heftprozesses bzw. der Heftverarbeitung Rücksicht
genommen wird bzw. dieses berücksichtigt
wird.
-
Nach
dem Schritt S7, falls Priorität
auf schräges
Heften gegeben ist, sucht dann die Steuerung 5 dann nach
einem Fach, das mit dem Heftprozess bzw. der Heftverarbeitung in
der folgenden Prioritätsreihenfolge
(1) bis (4) abgeglichen ist bzw. übereinstimmt:
- (1) schräges
Heften und Langkantenzufuhr
- (2) schräges
Heften und Kurzkantenzufuhr
- (3) horizontales oder vertikales Heften und Langkantenzufuhr
- (4) horizontales oder vertikales Heften und Kurzkantenzufuhr
-
Wenn
Priorität
auf horizontales oder vertikales Heften gegeben ist, führt die
Steuerung 5 das Suchen in der folgenden Prioritätsreihenfolge
(1) bis (4) aus:
- (1) horizontales oder vertikales
Heften und Langkantenzufuhr
- (2) horizontales oder vertikales Heften und Kurzkantenzufuhr
- (3) schräges
Heften und Langkantenzufuhr
- (4) schräges
Heften und Kurzkantenzufuhr
-
Weiter,
wenn Priorität
auf die Produktivität gegeben
ist, führt
die Steuerung 5 das Suchen in der folgenden Prioritätsreihenfolge
(1) und (2) aus:
- (1) schräges Heften und Langkantenzufuhr
- (2) horizontales oder vertikales Heften und Langkantenzufuhr
-
In
jedem Fall führt
die Steuerung 5 eine Auswahl durch, die Priorität auf Produktivität gibt,
indem die Bewegung des Hefters und die Bilderzeugungszeit berücksichtigt
wird. Während
Priorität
auf die Heftbedingung und die Blattorientiertung gegeben wird, die
mit den Druckdaten übereinstimmt,
die von dem Host-Computer 1 empfangen wurden, sollte bevorzugt
Produktivitäts-Prioritäts-Verarbeitung
als ein Defaultmodus bzw. vorgegebener Modus gewählt werden.
-
Falls
die Antwort des Schrittes S7 NEIN ist, dann führt die Steuerung 5 einen
Schritt S9 aus. In dem Schritt S9, in dem Fall einer elektrofotografischen
Bilderzeugung, bildet der Plotter bzw. Drucker oder Schreiber ein
latentes Bild auf einem fotoleitenden Element mit einem Laserstrahl
aus, und zwar in Übereinstimmung
mit den Bilddaten, die von einem Speicher ausgelesen wurden, welche
in der Steuerung 5 beinhaltet sind. Eine Entwicklungsvorrichtung lagert
bzw. legt Toner auf das latente Bild ab. Das resultierende Tonerbild
wird auf ein Blatt transferiert und dann auf dem Blatt bei bzw.
mit einer Fixierstation fixiert.
-
Der
Blattabgabeabschnitt 8 trägt bzw. befördert das Blatt oder den Ausdruck
bzw. Druck zu dem Heftfach, das in dem Endbearbeiter 9 beinhaltet
ist. Nachfolgend bestimmt die Steuerung 5, ob oder ob nicht
alle Seiten in Übereinstimmung
mit den empfangenen Druckdaten ausgedruckt wurden (Schritt S10). Falls
die Antwort des Schrittes S10 NEIN ist, dann fuhrt die Steuerung 5 wieder
den Schritt S9 aus. Falls die Antwort des Schrittes S10 JA ist,
dann bestimmt die Steuerung 5, ob oder ob nicht die vorherig angegebene
bzw. spezifizierte Hefteinstellung präsent ist (Schritt S11). Falls
die Antwort des Schrittes S11 JA ist, dann veranlasst die Steuerung
den Hefter dazu, einen Stapel von Blättern in dein Heftfach an dem oder
den vorgewählten
Punkt oder Punkten zu heften (Schritt S12). Falls die Antwort des
Schrittes S12 JA ist oder falls die Antwort des Schrittes S11 NEIN
ist, dann bestimmt die Steuerung 5, ob oder ob nicht eine bestimmte
bzw. gewünschte
Anzahl von Blattstapeln (Kopien) vollständig geheftet wurden (Schritt
S13). Falls die Antwort des Schritts S13 NEIN ist, dann kehrt die
Prozedur bzw. das Verfahren zum Schritt S9 zurück; wobei ansonsten die Prozedur
endet.
-
In
der veranschaulichten Ausführungsform wird,
nachdem Bilder auf allen Seiten einer einzelnen Kopie gedruckt bzw.
ausgedruckt wurden, die Kopie geheftet, wie oben angegeben bzw.
spezifiziert. Alternativ können
alle Kopien ausgegeben werden und dann nacheinander geheftet werden,
wobei in dein Fall die Blätter
von einer Vielzahl von Fächern
zugeführt
werden.
-
Wie
oben angegebenen bzw. spezifiziert, bestimmt die Steuerung 5,
ob oder ob nicht das Heften ausführbar
bzw. praktikabel ist, und zwar in Übereinstimmung mit Druckbedingungen,
und wählt
dann eine Heftposition in Übereinstimmung
mit einer vorgewählten
Prioritätsreihenfolge.
Dies ermöglicht
eine ausführbare
bzw. praktikable Einstellung, die leicht zu wählen ist.
-
Verschiedene
Modifikationen werden für
den Fachmann möglich,
nachdem sie die Lehren der vorliegenden Offenbarung empfangen haben,
ohne von dem Umfang der Ansprüche
abzuweichen.
-
Entsprechend
der Erfindung ist ein Endbearbeitungsmittel bereitgestellt. Dieses
Endbearbeitungsmittel kann ein Heftmittel oder ein Lochmittel bzw.
ein Mittel zum Lochen usw. sein. Das Endbearbeitungsmittel führt eine
besondere (mechanische) Endbearbeitungsoperation mit dem Blätterstapel durch,
um den Blätterstapel
im Besonderen durch Binden, Lochen oder Heften endzubearbeiten.
Die Endbearbeitungsoperation wird an einem besonderen Ort (Endbearbeitungsposition)
oder an besonderen Orten (Endbearbeitungspositionen) des Blätterstapels
durchgeführt.
Vorzugsweise sind eine Vielzahl derartiger Orte oder Positionen
vordefiniert. Eine Steuerung steuert das Endbearbeitungsmittel vorzugsweise
in Abhängigkeit
von zumindest einer Bildorientierung, Blattgröße und Blattorientierung, vorzugsweise
basierend auf sowohl der Bildorientierung als auch der Blattorientierung.
Vorzugsweise analysiert das Steuerungsmittel bzw. Steuermittel die
Bildorientierung, indem die Bilddaten, die verwendet werden, um
das Bild auf Blättern
auszubilden, verarbeitet werden. Vorzugsweise arbeitet das Steuermittel
derart, dass nur eine oder mehrere besondere Positionen für eine besondere
Art der Kombination von Bildorientierung und Blattorientierung erlaubt
sind bzw. zugelassen sind. Überdies
kann das Steuermittel zusätzlich
oder alternativ die Positionen) auswählen, und zwar basierend auf
dem Ort der Blätter
(von verschiedener Größe) in dem
Stapel. Vorzugsweise sind nur solche Positionen zulässig bzw.
erlaubt, welche zu einer Endbearbeitungsoperation führen, welche sich
auf alle Blätter
eines Stapels auswirkt. Zum Beispiel sind nur solche Heftpositionen
oder Lochpositionen erlaubt bzw. zulässig, welche zu einem Heften oder
Lochen aller Blätter
führen,
und zwar ungeachtet bzw. ohne Rücksicht
auf die Größe. Zusätzlich oder
alternativ sind nur solche Endbearbeitungspositionen erlaubt bzw.
zulässig,
die an ein und derselben Kantenlinie und/oder -ecke (z.B. von der
Kantenlinie) des Blätterstapels
angeordnet sind. Vorzugsweise wird irgendeine Bezeichnung bzw. irgendein
Vorhersehen oder Bestimmung einer Position mittels eines Bezeichnungsmittels
bzw. Vorhersehungsmittels oder Bestimmungsmittels (wie z.B. eine
Tastatur, ein berührungsempfindliches
Display, eine Maus usw.) oder irgendeine andere Nutzerschnittstelle,
dessen Bezeichnung bzw. Vorhersehung oder Bestimmung nicht die zuvor
erwähnte
Bedingung erfüllt
(z.B. Auswirkung auf alle Blätter)
gelöscht.
Alternativ oder zusätzlich
ist eine Nachschlagetabelle bzw. Lookup-Table bereitgestellt, die für jede Bedingung
(z.B. Bildorientierung, Blattgröße, Blattorientierung
und/oder Ort des Blattes und Stapels) die erlaubten und/oder nicht
erlaubten Positionen definiert. Vorzugsweise in dem Fall, in dem
eine nicht erlaubte Position bezeichnet bzw. vorhergesehen oder
bestimmt ist, wird die Bezeichnung bzw. Vorhersehung oder Bestimmung gelöscht.
-
Ein
Bilderzeugungssystem der vorliegenden Erfindung schließt einen
Bilderzeugungsabschnitt ein, um ein Bild auf ein Blatt auszubilden,
das dazu zugeführt
wurde. Ein Hefter, der in einem Endbearbeiter beinhaltet ist, heftet
einen Stapel von Blättern, die jeweils
ein Bild tragen bzw. befördern,
das durch den Bilderzeugungsabschnitt darauf ausgebildet wird. Eine
Steuerung veranlasst den Bilderzeugungsabschnitt, ein Bild in Übereinstimmung
mit Eingabebilddaten auszubilden und veranlasst den Hefter, den Stapel
von Blättern
an einem vorgewählten
Punkt oder Punkten bzw. an einer vorgewählten Stelle bzw. Stellen zu
heften. Vorzugsweise, wenn Blätter
von unterschiedlicher Größe zusammen
vermischt werden, verhindert die Steuerung, dass der Hefter den Stapel
heftet, außer
wenn die kurzen Kanten bzw. Kurzkanten eines Blattes großer Größe und die
langen Kanten bzw. Langkanten eines Blattes kleiner Größe identisch
in einer Länge
sind, und zwar in Richtung, die senkrecht zu der Richtung der Blattzufuhr
ist und wenn alle Bilder, die auf den Blättern gedruckt bzw. ausgedruckt
werden, dieselbe Orientierung aufweisen, wenn der geheftete Stapel
aufgeschlagen bzw. ausgebreitet ist.
-
Die
Offenbarung hierin, welche sich auf ein Heften bezieht, ist nur
beispielsweise und kann sich ferner auf irgendeine andere Art von
Endbearbeitung, wie z.B. Lochen, beziehen, welche auf besondere
Positionen (Orte) bzw. Stellen eines Stapels von Blättern wirkt.
-
Alternativ
oder zusätzlich
betrifft die vorliegende Erfindung eine automatische Bezeichnung bzw.
Vorhersehung oder Bestimmung von Endbearbeitungspositionen, die
auf gewählten
möglichen Endbearbeitungspositionen
basieren. Die automatische Bezeichnung bzw. Vorhersehung oder Bestimmung
kann derart durchgeführt
werden, dass für
jede der zuvor erwähnten
Bedingungen eine der möglichen
Endbearbeitungspositionen vorherbestimmt wird, um die automatisch
gewählte
Position zu zeigen, und zwar in dem Fall, in dem ein Nutzer eine
automatische Endbearbeitungspositionsauswahl bezeichnet (instruiert)
bzw. bestimmt hat.
-
Zusätzlich oder
alternativ wird basierend auf den obigen Bedingungen eine bezeichnete
bzw. vorhergesehene oder bestimmte, aber ungewährbare bzw. nicht erlaubte
Position gelöscht.