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DE60126885T2 - Leiten von Seiten zu einen ausgewählten Ausgabeort eines Drucksystems - Google Patents

Leiten von Seiten zu einen ausgewählten Ausgabeort eines Drucksystems Download PDF

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Publication number
DE60126885T2
DE60126885T2 DE60126885T DE60126885T DE60126885T2 DE 60126885 T2 DE60126885 T2 DE 60126885T2 DE 60126885 T DE60126885 T DE 60126885T DE 60126885 T DE60126885 T DE 60126885T DE 60126885 T2 DE60126885 T2 DE 60126885T2
Authority
DE
Germany
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output
command
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printing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60126885T
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English (en)
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DE60126885D1 (de
Inventor
Robert Honeoye Falls Brummond
Edward M. Rochester Housel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US09/694,734 external-priority patent/US6971809B1/en
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Application granted granted Critical
Publication of DE60126885D1 publication Critical patent/DE60126885D1/de
Publication of DE60126885T2 publication Critical patent/DE60126885T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/0009Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets control of the transport of the copy material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/48Apparatus for condensed record, tally strip, or like work using two or more papers, or sets of papers, e.g. devices for switching over from handling of copy material in sheet form to handling of copy material in continuous form and vice versa or point-of-sale printers comprising means for printing on continuous copy material, e.g. journal for tills, and on single sheets, e.g. cheques or receipts
    • B41J11/485Means for selecting a type of copy material amongst different types of copy material in the printing apparatus

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft das Leiten von Seiten an einen ausgewählten Ausgabeort zwischen oder unter mehreren Ausgabeorten eines Drucksystems.
  • Ein Drucksystem mit einer Benutzeroberfläche zur Einstellung von Ausgabeorten oder Ausgabezielen ist aus dem Dokument JP11126139 bekannt.
  • Ein digitales Drucksystem mit mehreren Druckmaterialquellen (z.B. für Papier) und Ausgabeorten kann in der Wahl von verschiedenen Ausgabeorten für die unbedruckten oder bedruckten Ausgabeseiten Einschränkungen unterliegen. Beispielsweise könnte ein digitales Drucksystem einem Benutzer nur die Wahl eines Ausgabeorts pro Ausgabesatz für einen Druckauftrag ermöglichen. Der Begriff Ausgabesatz bezieht sich auf eine Gruppe von Ausgabeseiten (z.B. gedruckten Ausgabeseiten), die für einen einzelnen Druckauftrag wiederholbar sind. Viele digitale Drucksysteme ermöglichen einem Benutzer im Allgemeinen nicht, ein Ausgabeziel für einzelne Seiten des Ausgabesatzes zu wählen. Der Benutzer des Drucksystems könnte auf ineffiziente, arbeitsaufwändige und langsame manuelle Sortiervorgänge zurückgreifen müssen, um die richtige Gruppierung oder Sortierung von Papieren für einen Druckauftrag vorzunehmen, wenn eine individuelle Behandlung einer oder mehrerer Ausgabeseiten in dem Ausgabesatz erforderlich ist. Es besteht daher Bedarf nach einem Drucksystem, das die Auswahl verschiedener Ausgabeorte unterstützt, und zwar sogar für dieselbe Ausführung eines einzelnen Ausgabesatzes eines Druckauftrags, um Druckkosten und Durchlaufzeit zu senken.
  • Einige Drucksysteme unterstützen Sonderfunktionen, die die Verwendung von zwei Ausgabeorten während eines einzelnen Druckauftrags ermöglichen. Diese Drucksysteme benutzen normalerweise einen Druckmaterialausgang (z.B. den oberen Ausgang) als „Entleerungsfach". Für Druckaufträge, die auf einem derartigen Drucksystem ausgeführt werden, ermittelt das Drucksystem, ob das Druckmaterial, das in eines der Eingabepapierfächer eingelegt wurde, von einem aktuellen oder von einem zukünftigen Druckauftrag nicht benötigt wird, aber dennoch durch das System transportiert werden müssen, damit der nächste Ausgabesatz nicht das falsche Druckmaterial benutzt. Das Drucksystem berechnet demnach, wie viele unerwünschte Bogen in dem Eingabepapierfach „entleert" werden müssen. Möglicherweise lässt das Drucksystem einem Anforderer jedoch nicht die Möglichkeit zu wählen, wann eine Seite zu dem „Entleerungsfach" geleitet werden soll, um einen Druckauftrag anzupassen. Zudem unterstützen einige Drucksysteme nicht das Bedrucken der Seiten, die zu dem „Entleerungsfach" geleitet werden, was ebenfalls die Möglichkeit zur Anpassung eines Druckauftrags an die Vorgaben eines Benutzers einschränkt. Es besteht daher Bedarf zur Verbesserung der Möglichkeiten, die ein Benutzer zur Weiterleitung von Seiten in einer Druckvorrichtung hat, um eine Anpassung eines Druckauftrags zu unterstützen.
  • Erfindungsgemäß umfasst ein Drucksystem mindestens eine Eingabestation zum Ablegen eines Druckmaterials vor dem Drucken oder sonstigen Bearbeitung des Druckmaterials. Das Drucksystem umfasst zudem mindestens zwei Ausgabeorte zur Aufbewahrung oder Verarbeitung des Druckmaterials nach dem Drucken. Eine Benutzerschnittstelle oder Benutzeroberfläche unterstützt die Wahl eines der Ausgabeorte für einen beliebigen Bogen eines Druckauftrags in mindestens einer der Eingabestationen vor dem Drucken. Ein Hauptprozessor ermittelt ein Muster für eine Druckmaterialbeschickung für die Bogen in jedem Ausgabesatz, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild für den Ausgabesatz oder den Druckauftrag zu erzeugen, der den Ausgabeorten zugeordnet ist. Der Hauptprozessor erzeugt Druckmaterialtransport-Anweisungen für jeden Bogen anhand des Musters für die Druckmaterialbeschickung. Das Drucksystem ist zur Ausgabe eines Druckauftrags in einer effizienten und anpassungsfähigen Weise gut geeignet, welche die Notwendigkeit zur nachfolgenden manuellen Handhabung oder Verarbeitung des Druckauftrags reduziert. Die Weiterleitung von Seiten an unterschiedliche Ausgabeorte ermöglicht es beispielsweise, jedem Ausgabeort einen erwünschten Arbeitsschritt zuzuordnen (z.B. ein dem Drucken nachfolgender Arbeitsschritt), der ein erwünschtes Aussehen des ausgegebenen Druckauftrags Seite für Seite betrifft.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Dokumentproduktionssystems;
  • 2 ein Diagramm eines Drucksystems mit mehreren Eingabestationen und Ausgabeorten gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 3. ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Lenkung von Eingabeseiten an ein oder mehrere gewählte Ausgabeorte des erfindungsgemäßen Drucksystems,
  • 3B ein Ablaufdiagramm zur Darstellung eines exemplarischen Beispiels eines Verfahrens zur Auswahl einer der Ausgabeorte entsprechend 3A,
  • 3C und 3D exemplarische Beispiele verschiedener erfindungsgemäßer Befehlsformate,
  • 3E ein Ablaufdiagramm eines weiteren Verfahrens zur Lenkung von Eingabeseiten an ein oder mehrere gewählte Ausgabeorte des erfindungsgemäßen Drucksystems,
  • 4 ein Beispiel verschiedener Eingabedruckmaterialien mit einer sich wiederholenden Sortierfolge gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 5A eine exemplarische Bildschirmanzeige, der eine Benutzeroberfläche zur erfindungsgemäßen Anforderung eines Druckauftrags zugeordnet ist,
  • 5B eine exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer frühen Stufe einer erfindungsgemäßen Druckauftragsanforderung,
  • 5C eine exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer laufenden Druckauftragsanforderung im Anschluss an die Bildschirmanzeige aus 5B,
  • 5D eine exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer laufenden Druckauftragsanforderung im Anschluss an die Bildschirmanzeige aus 5C,
  • 6A u. 6B ein Beispiel eines Ausgabesatzes des erfindungsgemäßen Drucksystems,
  • 6C eine Tabelle eines Druckmaterialausgangsmusters für den Ausgabesatz aus 6A und 6B.
  • 7A u. 7B ein Beispiel eines Ausgabesatzes des erfindungsgemäßen Drucksystems,
  • 7C eine Tabelle eines Druckmaterialausgangsmusters zur Erstellung des Ausgabesatzes aus 7A und 7B.
  • 7D eine Tabelle eines Beispiels eines nicht abgestimmten Druckmaterialausgangsmusters für das erfindungsgemäße Drucksystem,
  • 8 ein Ablaufdiagramm für ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Erzeugung einer Staubeseitigungsmeldung gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 9 ein Ablaufdiagramm für ein weiteres Ausführungsbeispiel zur Erstellung einer erfindungsgemäßen Staubehebungsmeldung.
  • 10A und 10B ein Ablaufdiagramm für ein Verfahren zur Bestimmung eines ausgewogenen, erfindungsgemäßen Druckmaterialausgangsmusters,
  • 11 eine exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur Erstellung einer erfindungsgemäßen Druckauftragsanforderung,
  • 12 eine exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur Darstellung eines Beispiels von erfindungsgemäßen Auftragsanforderungen,
  • 13 eine exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur Erstellung erfindungsgemäßer Druckmaterialmusteranforderungen,
  • 14 eine exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur Darstellung eines Beispiels von erfindungsgemäßen Druckmaterialmusteranforderungen.
  • Im vorliegenden Kontext ist unter einem Drucksystem ein digitales Drucksystem, ein Kopiersystem oder beides zu verstehen. Die Erfindung betrifft ein Drucksystem, das mindestens eine Eingabestation und mindestens zwei Ausgabeorte umfasst. Wenn mehrere Eingabestationen vorhanden sind, kann jede der Eingabestationen mit unterschiedlichen Druckmaterialien beladen werden (z.B. verschiedene Papiersorten oder Papierformate). Das Drucksystem 26 kann in der Lage sein, sortierte Bogenausgabesätze zu erstellen, die an einem oder an mehreren Ausgabeorten abgelegt werden.
  • Erfindungsgemäß zeigt 1 ein Blockdiagramm des Dokumentproduktionssystems 19. Das Dokumentproduktionssystem 19 umfasst ein Fernverarbeitungssystem 20, ein Kommunikationsnetz 16, ein lokales Verarbeitungssystem 24 und ein Drucksystem 26. Das Fernverarbeitungssystem 20 kann mit dem Drucksystem 26 über das Kommunikationsnetz 16 kommunizieren. Das lokale Verarbeitungssystem 24 kann direkt mit dem Drucksystem 26 kommunizieren.
  • Das Dokumentproduktionssystem 19 ermöglicht die Umwandlung einer physischen Darstellung (z.B. einer gedruckten Seite) eines Eingabebildes in eine elektronische Darstellung an dem lokalen Verarbeitungssystem 24 oder an dem Fernverarbeitungssystem 20. Das Dokumentproduktionssystem 19 ermöglicht über das Kommunikationsnetz 16 die Übertragung einer elektronischen Darstellung eines oder mehrerer Eingabebilder von einem Fernverarbeitungssystem 20 zu dem Drucksystem 26. Das Drucksystem 26 verarbeitet die elektronische Darstellung in einer Weise, die die seitenweise Weiterleitung von Ausgabeseiten an einen oder mehrere Ausgabeorte des Druckers 18 unterstützt.
  • Das Fernverarbeitungssystem 20 umfasst eine mit einem Computer 11 gekoppelte Benutzeroberfläche 13. Der Computer 11 ist seinerseits mit einem Scanner 12 gekoppelt. In einem Ausführungsbeispiel betrifft die Benutzeroberfläche 13 eine grafische Benutzeroberfläche, die eine Tastatur, eine Zeigevorrichtung (z.B. Maus), eine Anzeige 22 und zugehörige Softwareanweisungen zur Unterstützung der Tastatur, der Zeigevorrichtung und der Anzeige 22 umfasst. Der Computer 11 kann eine Quelle oder ein Ziel für eines oder mehrere Druckaufträge für das Drucksystem 26 darstellen. Beispielsweise kann der Computer 11 einen Druckauftrag unterstützen, der vom Betrieb des Scanners 12 abgeleitet worden ist. Der Computer 11 kann die Druckaufträge, einschließlich der elektronischen Darstellungen der Eingabebilder oder Dokumente, über das Kommunikationsnetz 16 an das Drucksystem 26 übertragen. Mit Kommunikationsnetz 16 kann das Internet, ein Intranet, ein Vermittlungsnetz, ein paketvermitteltes Netz, ein Ethernet-System oder ein anderes, geeignetes Kommunikationsnetz gemeint sein.
  • Das lokale Verarbeitungssystem 24 umfasst einen mit einem Computer 11 gekoppelten Scanner 12. Der Computer 11 verwaltet die Kommunikation mit einem Hauptprozessor 17 des Drucksystems 26. Das lokale Verarbeitungssystem 24 kann eine Quelle oder ein Ziel für einen oder mehrere Druckaufträge an das Drucksystem 26 darstellen.
  • Das Fernverarbeitungssystem 20 oder das lokale Verarbeitungssystem 24 können elektronische Darstellungen von Eingabebildern zur Ausführung durch das Drucksystem 26 erzeugen. Der Scanner 12 unterstützt das Scannen von Seiten mit Eingabebildern und das Erstellen einer elektronischen Darstellung der Eingabebilder zum Ausdrucken auf dem Drucksystem 26.
  • Das Drucksystem 26 umfasst einen Hauptprozessor 17, der mit einer Benutzeroberfläche 13 gekoppelt ist, und einen Drucker 18. Die Benutzeroberfläche 13 umfasst eine Anzeige 22. Der Hauptprozessor 17 bezieht sich auf einen Computer oder ein Datenverarbeitungssystem, der bzw. das Druckaufträge über das Kommunikationsnetz 16 oder in sonstiger Weise entgegennimmt. Beispielsweise können die Druckaufträge von dem Fernverarbeitungssystem 20, von dem lokalen Verarbeitungssystem 24 oder von beiden Systemen stammen.
  • Der Hauptprozessor 17 steuert viele oder alle Aspekte, die das Drucken eines oder mehrerer Druckaufträge auf dem Drucker 18 betreffen. Der Hauptprozessor 17 kann physisch mit Hilfe eines oder mehrerer Datenprozessoren implementiert sein, und zwar in einer konventionellen oder in einer parallelen Rechnerarchitektur zur Steuerung des Druckvorgangs. Der Hauptprozessor 17 kann ein Muster für eine Druckmaterialbeschickung für jeden Ausgabesatz eines Druckauftrags bestimmen, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild für die Bogen eines Ausgabesatzes zu erzeugen. Das erwünschte äußere Erscheinungsbild kann das Skalieren eines Bildes, die Auflösung eines Bildes, den Kontrast eines Bildes, die Helligkeit oder Intensität eines Bildes, die Reihenfolge von Bogen in einem Ausgabesatz, die Wahl von Druckmaterialien für verschiedene Bogen in einem Ausgabesatz, das Heften von Bogen in einem Ausgabesatz, das Binden von Ausgabesätzen, Lochungen in Druckmaterialien des Ausgabesatzes oder andere Attribute umfassen, die die äußere Erscheinung oder Darstellung eines Druckauftrags betreffen.
  • Die Benutzeroberfläche 13 unterstützt die benutzerseitige Auswahl von Merkmalen des Drucksystems 26 oder von Vorgaben in der endgültigen Darstellung des von dem Drucksystem 26 zu druckenden Ausgabesatzes oder Druckauftrags. Bei Entgegennahme eines Druckauftrags an dem Hauptprozessor 17 benutzt ein Benutzer des Drucksystems 26 die Benutzeroberfläche 13, um den Status des Druckauftrags oder der Druckaufträge zu prüfen. Der Benutzer kann über die Benutzeroberfläche 13 zudem ermitteln, wie die Druckaufträge eingerichtet sind. Die Anzeige 22 der Benutzeroberfläche 13 kann mit getrennten Bildschirmanzeigen ausgestattet sein, die entsprechenden Funktionen zugeordnet sind, wie beispielsweise der Statusanzeige für den Druckauftrag und der Strukturierung der Einrichtung der Druckaufträge. Eine Bildschirmanzeige stellt ein Bild dar, das an der Anzeige 22 der Benutzeroberfläche 13 angezeigt wird.
  • Eine zusätzliche Bildschirmanzeige ermöglicht dem Bediener die Anzeige der Attribute der Druckmaterialien, die in die Eingabestationen eingelegt sind, wie in 2 gezeigt. Eine weitere Bildschirmanzeige stellt Anweisungen zur Staubeseitigung bereit, so dass der Benutzer über Staubeseitigungsanweisungen oder sofortige Rückmeldungen zu Abhilfemaßnahmen informiert wird, die er an dem Drucker 18 vorgenommen hat.
  • 2 zeigt ein Blockdiagramm eines Drucksystems 26, das mehrere Eingabestationen 38 und mehrere Ausgabeorte 39 umfasst. Gleiche Bezugsziffern in 1 und in 2 bezeichnen gleiche Elemente. Obwohl drei Eingabestationen 38 und drei Ausgabeorte 39 gezeigt werden, kann das Drucksystem 26 in anderen Ausführungsbeispielen, die in den Schutzbereich der Erfindung fallen, auch nur eine einzige Ein-gabestation und zwei Ausgabeorte aufweisen. Wie in 2 gezeigt, umfassen die Eingabestationen 38 eine erste Eingabestation 32, eine zweite Eingabestation 33 und eine dritte Eingabestation 34. Die Ausgabeorte 39 umfassen einen ersten Ausgabeort 35, einen zweiten Ausgabeort 36 und einen dritten Ausgabeort 37.
  • Die Ausgabeorte 39 können mehrere verschiedene, alternative Strukturen darstellen. Nach einer ersten Alternative können die Ausgabeorte 39 Fächer zur Aufnahme eines Sortiments verschiedener Druckmaterialsorten (z.B. Papier) sein. Nach einer zweiten Alternative können die Ausgabeorte 39 verschiedene Nachverarbeitungsvorrichtungen darstellen, die auf eine oder auf mehrere Seiten anwendbar sind, nachdem die Seiten bedruckt worden sind, oder nachdem die Seiten den Drucker 18 durchlaufen haben, ohne bedruckt worden zu sein. Die Nachverarbeitungsvorrichtungen umfassen eine Heft-, Stapel-, Falz-, Bindemaschine oder andere Weiterverarbeitungsstationen zur Weiterverarbeitung von Druckmaterialien, die an den Ausgabeort übergeben worden sind. Beispielsweise kann der erste Ausgabeort 35 einem Hefter zugeordnet sein, der Papierbündel heftet, der zweite Ausgabeort 36 kann einem Stapler zugeordnet sein, der Papier sortiert stapelt, während der dritte Ausgabeort 37 einer Falzmaschine zugeordnet sein kann, die Papier falzt, um die wahlweise Weiterverarbeitung der Ausgabeseiten eines Ausgabesatzes eines Druckauftrags zu ermöglichen.
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Lenkung von Eingabeseiten an ein oder mehrere gewählte Ausgabeorte eines Druckers 18 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das in 3A gezeigte Verfahren beginnt mit Schritt S10.
  • In Schritt S10 stellt das Drucksystem 26 mindestens eine Eingabestation 38 bereit (z.B. eine erste Eingabestation 32), um ein Druckmaterial vor dem Drucken oder einer sonstigen Bearbeitung des Druckmaterials abzulegen. Das Druckmaterial kann Papier, Polymerfilm, Dia, Fotopapier, Gewebetuch oder ein anderes bedruckbares Druckmaterial oder ein anderes Druckmaterial sein, das zur Dokumentproduktion geeignet ist. Das Drucksystem 26 kann sich auf ein Dokumentproduktionssystem, ein Fotokopiersystem, ein Bebilderungssystem oder ähnliches beziehen.
  • In Schritt S12, der vor, nach oder gleichzeitig mit Schritt S10 erfolgen kann, stellt das Drucksystem 26 mindestens zwei Ausgabeorte 39 zur Aufnahme oder Verarbeitung des Druckmaterials nach dem Drucken bereit oder nachdem die Seiten den Drucker 18 durchlaufen haben, ohne bedruckt worden zu sein. In einem Beispiel umfassen die Ausgabeorte 39 Papierfächer zur Aufnahme oder Verarbeitung des Druckmaterials. In einem anderen Beispiel umfassen die Ausgabeorte Weiterverarbeitungs- oder Nachverarbeitungsstationen zum Heften, Binden, Falzen oder Sortieren einer oder mehrerer Ausgabeseiten eines Druckauftrags.
  • In Schritt S14 unterstützt die Benutzeroberfläche 13 die Auswahl einer der Ausgabeorte 39 für eine beliebige Seite eines Druckauftrags in mindestens einer der Eingabestationen 38 durch Eingabe eines Befehls, der mindestens eine Druckmaterial-Kennung (z.B. Materialbezeichnung) und eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. Ausgangsname) beinhaltet. Der Benutzer gibt den Befehl in die Benutzeroberfläche entsprechend einem einwandfreien Befehlsformat ein.
  • Eine Druckmaterial-Kennung bezieht sich auf eine Kennung für eine Druckmaterialsorte. Unterschiedliche Druckmaterial-Kennungen können unterschiedliche Sorten oder unterschiedliche Druckmaterial-Eigenschaften darstellen, einschließlich einer oder mehrerer der folgenden Eigenschaften: Abmessungen, Dicke, Höhe, Breite, Papiergewicht, Farbe, Material, sortiertes Druckmaterial, leeres Druckmaterial, nicht bedruckbares Druckmaterial und Druckmaterialkonfiguration. Jedem unterschiedlichen Druckmaterial kann eine eindeutige Materialbezeichnung zugeordnet sein (z.B. ein numerischer Code oder ein alphanumerischer Code), so dass unterschiedliche Druckmaterialien voneinander unterschieden werden können. Eine Druckmaterial-Kennung kann einer bestimmten Eingabestation der Eingabestationen 38 für einen oder mehrere Druckaufträge zugeordnet sein.
  • Eine Ausgabeort-Anzeige bezieht sich auf einen Bezeichner eines bestimmten Ausgabeorts der Ausgabeorte 39. Jedem Ausgabeort kann ein eindeutiger Ausgangsname zugeordnet sein (z.B. ein numerischer Code oder ein alphanumerischer Code), so dass die Ausgabeorte 39 voneinander unterschieden werden können.
  • Der Befehl kann je nach den diversen alternativen Techniken zur Ausführung von Schritt S14 unterschiedlich sein. Gemäß einer ersten Technik umfasst ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung (z.B. Materialbezeichnung), eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. Ausgangsname) und eine definierte Anzahl von Bogen, wobei die Druckmaterial-Kennung, die Ausgabeort-Anzeige und die definierte Anzahl von Bogen einander zugeordnet sind, um eine Ausgabekonfiguration eines Druckauftrags zu definieren. Druckmaterial-Kennung und Ausgabeort-Anzeige gelten für mindestens einen Teil des Druckauftrags, wie anhand der definierten Zahl von Bogen oder in sonstiger Weise definiert.
  • Gemäß einer zweiten Technik umfasst ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung und eine Ausgabeort-Anzeige, die vor Beginn eines Druckauftrags eingegeben werden. Während der Ausführung eines Druckauftrags oder unmittelbar vor Beginn eines Druckauftrags fordert die Benutzeroberfläche 13 den Benutzer auf, eine definierte Zahl von Bogen zur Ausführung der zuvor eingegebenen Druckmaterial-Kennung und der zuvor eingegebenen Ausgabeort-Anzeige einzugeben.
  • Gemäß einer dritten Technik umfasst ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung und eine Ausgabeort-Anzeige, die vor Beginn eines Druckauftrags eingegeben werden. Zudem erkennt ein Detektor des Dokumentproduktionssystems 19 eine Markierungsseite, um eine definierte Zahl von Bogen zur Ausführung eines Befehls zu bestimmen, der eine zuvor eingegebene Druckmaterial-Kennung und eine Ausgabeort-Anzeige beinhaltet. Die Markierungsseiten werden eingefügt, indem sie in entsprechenden Intervallen in einem oder in mehreren Druckmaterialien in den Eingabestationen 38 eingesetzt werden. Dementsprechend wird der Benutzer nicht aufgefordert, die definierte Zahl von Bogen einzugeben, weil der Detektor die benötigten Informationen durch die Erkennung der Markierungsseiten bereitstellt.
  • In Schritt S16 ermittelt der Hauptprozessor 17 ein Muster von Druckmaterialtransporten für die Seitenkennungen, die definierte Zahl von Bogen oder Seiten des Druckauftrags, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild oder ein montiertes Erscheinungsbild für einen Druckauftrag zu erzeugen, der den Ausgabeorten 39 zugeordnet ist. Der Hauptprozessor 17 speichert eine Druckauftragskennung und Seitenkennungen (z.B. Seitennummern) oder eine definierte Zahl von Seiten, die der Druckauftragskennung zugeordnet sind. Jeder Seitenkennung in dem Druckauftrag kann der Hauptprozessor 17 eine bestimmte Eingabestation 38 (oder ein gewünschtes Eingabedruckmaterial) und einen Ausgabeort 39 zuordnen. Die Wahl des Ausgabeorts 39 kann die individuelle Verarbeitung einer einzelnen Seite unterstützen, beispielsweise die Verarbeitung nach dem Drucken.
  • Der Hauptprozessor 17 kann einen Druckauftrag in einer Tabelle oder Datenbank organisieren, die das Muster der Druckmaterialtransporte anhand eines der folgenden Felder oder mehrerer der folgenden Felder definiert: Auftragskennung, Seitenkennung, Eingabestation, Ausgabeort-Anzeige, Aufforderungs-Kennung, Druckmaterial-Kennung und Seitenanzahl. Die Aufforderungs-Kennung kann eine Dokumentverarbeitungsanweisung darstellen, wie z.B. eine Druckanzeige. Die Druckanzeige zeigt an, ob der Drucker 18 eine bestimmte Seite (mit einer zugehörigen Seitenkennung) bedrucken oder diese Seiten frei lassen soll, bevor oder während die Seite zu einem Ausgabeort gelenkt wird.
  • In Schritt S18 bestimmt der Hauptprozessor 17 Druckmaterialtransport-Anweisungen zur Lenkung der Seiten (z.B. einschließlich der gedruckten Seiten nach dem Druckvorgang) des Druckauftrags zwischen mindestens einer der Eingabestationen 38 und mindestens zwei der Ausgabeorte 39. Der Hauptprozessor 17 wandelt die Informationen in der Tabelle oder Datenbank (wie in Schritt 16 organisiert) in eine für den Drucker 18 lesbare Sprache oder in Anweisungen zur Steuerung des Druckbetriebs und der Lenkung der Seiten von der mindestens einen Eingabestation 38 zu einer oder mehreren Ausgabeorten 39 um.
  • 3B zeigt ein exemplarisches Beispiel zur Ausführung von Schritt S14 aus 3A in detaillierter Darstellung. Der in 3B gezeigte Vorgang beginnt mit Schritt S20.
  • In Schritt S20 spezifiziert ein Benutzer Druckmaterial-Kennungen (z.B. eine primäre Druckmaterial-Kennung und eine alternative Druckmaterial-Kennung) für einen Druckauftrag über die Benutzeroberfläche 13. In einem Ausführungsbeispiel kennzeichnen die Druckmaterial-Kennungen sortierte Druckmaterialien oder Komponenten davon. Sortiertes Druckmaterial umfasst unterschiedliche Druckmaterialkomponenten, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Beispielsweise können fünfteilige Registerbogen ein sortiertes Druckmaterial darstellen, wobei ein Register eine von fünf Versatzpositionen auf aufeinanderfolgenden Bogen der sortierten Druckmaterialien aufweist, wie in 4 gezeigt. Der Drucker 18 und die Benutzeroberfläche 13 unterstützen die Eingabe und Verarbeitung von Befehlen, die eine Anpassung eines Druckauftrags ermöglichen, der sortierte Druckmaterialien enthält.
  • In Schritt S22 weist ein Benutzer eine entsprechende Druckmaterial-Kennung einer entsprechenden Eingabestation-Kennung von einer Eingabestation 38 zu. Der Benutzer weist eine entsprechende Druckmaterial-Kennung einer entsprechenden Eingabestation 38 derart zu, dass der Drucker 18 das richtige Druckmaterial für jeden Bogen eines Druckauftrags entnimmt. In einem Beispiel wird die erste Station 32 einer ersten entsprechenden Druckmaterial-Kennung zugewiesen; die zweite Station 33 wird einer zweiten entsprechenden Druckmaterial-Kennung zugewiesen, und eine dritte Station 34 wird einer dritten entsprechenden Druckmaterial-Kennung zugewiesen. Die ersten, zweiten und dritten Druckmaterial-Kennungen unterscheiden sich vorzugsweise voneinander, um eine Auswahl eines Druckmaterials von ausreichender Möglichkeit zur Erfüllung einer Dokumentproduktionsanfrage zu unterstützen.
  • In Schritt 24 gibt der Benutzer einen Befehl ein, der mindestens eine Druckmaterial-Kennung und die Ausgabeort-Anzeige spezifiziert, um die gekennzeichneten Druckmaterialien zu einem oder mehreren Ausgabeorten 39 zu lenken. Ein expliziter Befehl stellt im Allgemeinen eine explizite Anfrage an das Drucksystem 26 dar, die festlegt, welches Druckmaterial für das Drucken oder die Dokumentproduktion verwendet werden soll, und wohin das gewählte Druckmaterial bezüglich einer oder mehrerer Ausgabeorte gelenkt werden soll. Ein impliziter Befehl bezieht sich auf eine implizite Anfrage, bei der das Drucksystem 26 die Benutzereingabe oder eine Gruppe von Befehlen interpretiert, um die Absicht des Benutzers zu ermitteln und einen Befehl auszuführen, um das Ziel des Benutzers, dem die ermittelte Absicht zugeordnet ist, am besten zu erfüllen.
  • Der Befehl kann eine Bogenkennung umfassen, die sich auf eine relative Seitenzahl eines Druckauftrags bezieht. Die Befehlsparameter können sich auf einen der folgenden Parameter beziehen: Druckmaterial-Kennung, Ausgabeort-Anzeige und Bogenkennung. In einem Ausführungsbeispiel sind die Befehlsparameter des Befehls variierbar, um das Dokumentproduktionssystem anzuweisen, eine Ausgabe mit einem erwünschten äußeren Erscheinungsbild zu erzeugen.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel können ein oder mehrere unterschiedliche Befehle (z.B. implizite oder explizite Befehle) eingegeben werden, um das Dokumentproduktionssystem anzuweisen, eine Ausgabe mit einem erwünschten äußeren Erscheinungsbild oder einer Konfiguration zu erzeugen. Die Befehle sind beispielsweise aus einer Befehlsbibliothek wählbar, die einen ersten Befehl, einen zweiten Befehl und einen dritten Befehl umfasst, um eine Ausgabe mit den gewünschten äußeren Erscheinungsbildern zu erzeugen. Der erste, zweite und dritte Befehl kann den Befehl aus Schritt S24 oder Schritt S14 ergänzen, um eine gewünschte Ausgabe des Drucksystems 26 zu produzieren.
  • Der erste Befehl bezieht sich auf eine Druckauftragsanfrage zur Verwendung einiger Teile der sortierten Medien. Beispielsweise kann sich der erste Befehl auf eine Anfrage zum Drucken von drei der fünfteiligen Registerbogen für jeden Satz beziehen, den der Drucker 18 druckt.
  • Der zweite Befehl bezieht sich auf eine Anfrage, nicht benötigte Bogen an einen bestimmten Ausgabeort 39 zu senden, der von dem Standardort oder dem üblichen Ort der Ausgabeorte 39 des Druckauftrags entfernt ist. Der Benutzer kann nicht benötigte Bogen, die an den bestimmten Ausgabeort übergeben wurden (z.B. den spezifizierten Ort) entsorgen oder neu einlegen. In einem Beispiel kann der bestimmte Ausgabeort einen oberen Ausgang des Druckers 18 darstellen.
  • Der dritte Befehl bezieht sich auf eine Anfrage, eine erste Gruppe bestimmter Elemente des sortierten Druckmaterials an einen Ausgabeort 39 zu lenken und eine zweite Gruppe bestimmter Elemente des sortierten Druckmaterials an einen anderen Ausgabeort 39 zu lenken, wobei die erste Gruppe und die zweite Gruppe zum selben Ausgabesatz gehören.
  • 3C zeigt ein Beispiel eines primären Befehlsformats 300. Das primäre Befehlsformat 300 umfasst folgende Befehlsparameter: eine Aufforderungs-Kennung 302, eine Druckmaterial-Kennung 304 und eine Seitenkennung 306. Die Aufforderungs-Kennung 302, die Druckmaterial-Kennung 304 und die Seitenkennung 306 sind einander zur Anwendung auf mindestens einen Teil des Druckauftrags zugeordnet und sind mit der Seitenkennung 306 konsistent. Die Aufforderungs-Kennung 302 zeigt die Verarbeitungsbehandlung für die bestimmte Seite eines Druckauftrags an. Die Druckmaterial-Kennung 304 bestimmt die Wahl eines bestimmten Druckmaterials für die jeweilige Seite eines durch eine Seitenkennung 306 gekennzeichneten Druckauftrags.
  • 3D stellt ein Beispiel eines sekundären Befehlsformats 308 dar, das folgende Befehlsparameter umfasst: eine Aufforderungs-Kennung 302, eine Druckmaterial-Kennung 304, eine Seitenkennung 310 und eine Seitenanzahl 312. Die Ausgabeort-Anzeige, die Aufforderungs-Kennung und die Seitenanzahl sind einander zur Anwendung auf mindestens einen Teil des Druckauftrags zugeordnet. Die Aufforderungs-Kennung 302 kann eine Anweisung an den Drucker 18 bezeichnen, einen bestimmten Bogen zu drucken, oder sie kann eine andere Dokumentverarbeitungsanweisung bezeichnen. Die Druckmaterial-Kennung 304 bezieht sich auf eine Anzeige, die beispielsweise die Unterscheidung eines standardmäßigen Druckmaterials von einem nicht standardmäßigen Druckmaterial ermöglicht. Die Seitenkennung 310 unterstützt die Zuweisung von Ausgabebogen eines Druckauftrags an einen bestimmten ausgewählten Ausgabeort 39 (z.B. ein erstes Ausgabefach oder ein zweites Ausgabefach) des Drucksystems 26. Die Seitenanzahl 312 kann sich auf eine Anzahl aufeinanderfolgender Seiten oder ein anderes Muster von Seiten beziehen, die die gleiche Behandlung in Verbindung mit einer entsprechenden Aufforderungs-Kennung 302, einer Druckmaterial-Kennung 304 und einer Seitenkennung 310 erhalten.
  • Das Verfahren aus 3E ist dem Verfahren aus 3A ähnlich, mit dem Unterschied, dass der Schritt S26 aus 3E den Schritt S14 aus 3A ersetzt. Gleiche Bezugsziffern in 3A und 3E bezeichnen gleiche Elemente.
  • In Schritt S26 wählt ein Benutzer einen der Ausgabeorte für eine beliebige Seite eines Druckauftrags in mindestens einer der Eingabestationen durch Eingabe eines Befehlssatzes.
  • Der Benutzer kann beispielsweise einen Befehlssatz eingeben, der als Ausgabeort-Steuerbefehl ausgedrückt werden kann. Ein Ausgabeort-Steuerbefehl kann eine Druckmaterial-Kennung (z.B. eine Materialbezeichnung) und eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. einen Ausgangsnamen) umfassen sowie eine definierte Anzahl von Seiten, die der Druckmaterial-Kennung und der Ausgabeort-Anzeige zugeordnet sind. Der Ausgabeort-Steuerbefehl (z.B. "KDK Insert Exit: (Materialbezeichnung) (Ausgangsnamen) festgelegte Zahl von Bogen") versieht den RIP mit den Anweisungen, dass der RIP oder Drucker 18 die festgelegte Anzahl von Bogen der Sorte und Materialbezeichnung an den von dem Ausgangsnamen spezifizierten Ausgabeort 39 transportieren soll. Ein Rasterbildprozessor (RIP) des Druckers 18 ist mit einem Zähler versehen, um zu zählen, wie viele Male ein sortiertes Druckmaterial zur Unterstützung einer angepassten Dokumentproduktion verwendet worden ist.
  • In Schritt S26 kann der Befehl variiert werden, indem ein Befehlssatz statt eines einzelnen Befehls zusammengestellt und ausgeführt wird. Ein Befehlssatz kann als eine Gruppe oder Folge von Befehlen definiert werden. Ein Befehl kann einen Bausteinblock eines Befehlssatzes darstellen. Ein Alternativ-Druckmaterialbefehl (z.B. "KDK Slip") ist ein Befehl, der eine Anfrage nach einem alternativen Druckmaterial in einem Druckauftrag darstellt. Ein alternatives Druckmaterial bezeichnet ein Druckmaterial, das eine Alternative zu einem primären Druckmaterial ist. Der Alternativ-Druckmaterialbefehl fragt die Einbringung eines alternativen Druckmaterials in einen festgelegten Teil des Druckauftrags an, beispielsweise eine festgelegte Anzahl von Seiten oder Seiten, die mit zugehörigen Seitenkennungen versehen sind.
  • Ein Nichtdruck-Druckmaterialbefehl (z.B. "KDK Insert") ist ein Befehl, der eine Anfrage nach einem nicht gedruckten Druckmaterial darstellt. Der Nichtdruck-Druckmaterialbefehl fragt die Einbringung eines unbedruckten oder leeren Druckmaterials in einen festgelegten Teil des Druckauftrags an, beispielsweise eine festgelegte Anzahl von Seiten oder Seiten, die mit zugehörigen Seitenkennungen versehen sind. Entsprechend kann der Befehlssatz einen oder mehrere der folgenden Parameter enthalten: einen Ausgabeort-Steuerbefehl, einen Alternativ-Druckmaterialbefehl und einen Nichtdruck-Druckmaterialbefehl sowie weitere Befehle.
  • Zum Zwecke der Darstellung werden nachfolgend diverse Beispiele von Befehlssätzen und der resultierenden Ausgabe gezeigt, die in Übereinstimmung mit Schritt S26 aus 3E durchführbar sind. Der Befehlssatz kann einen oder mehrere der folgenden Parameter umfassen: 1) Druckauftragsanfrage zur Lenkung eines Teils eines sortierten Druckmaterials für den Druckauftrag aus der mindestens einen Eingabestation zu den mindestens zwei Ausgabeorten; 2) eine Anfrage zur Entsorgung eines nicht benötigten Bogens an einem spezifizierten von den mindestens zwei Ausgabeorten des Druckauftrags; und 3) eine Anfrage zur Lenkung einer ersten Gruppe aus bestimmten Elementen eines sortierten Druckmaterials zu einem Ausgabeort und einer zweiten Gruppe aus sortierten Druckmaterialien zu einem anderen Ausgabeort, wobei die erste Gruppe und die zweite Gruppe zu demselben Ausgabesatz gehören.
  • Wenn beispielsweise ein Druckauftrag dreiteilige Register erfordert, aber eine Eingabequelle fünfteilige Register enthält, kann der Bediener das Drucksystem 26 anweisen, die letzten beiden Register der fünfteiligen Register an den Ausgabeort 39 zu senden, beispielsweise an den oberen Ausgang, während die ersten drei Register der fünfteiligen Register in einem Ausgabeort enthalten sind, der einen Ausgabesatz enthält. Die folgenden Befehlssätze werden benutzt, um in der vorstehend genannten Weise eine Ausgabe aus fünfteiligen Registern zu erzeugen:
    %KDK Insert: tab5, 6. 12, 17
    %KDK Insert Exit: tab5 top 2
  • Eine mögliche Variante des vorstehenden Ausgabeort-Steuerbefehls ist:
    %KDK Insert: tab5. 6, 12, 17
    %KDK Insert Exit: tab5 top ?,
    wobei das Zeichen „?" die Benutzeroberfläche 13 anweist, den Benutzer aufzufordern, die gewünschte Anzahl von Bogen einzugeben, die an einen oberen Ausgang oder an einen Entsorgungsausgabeort als Ausgabeort 39 gesendet werden sollen, wenn der Druckauftrag zum Drucken ansteht. Entsprechend dem vorausgehenden Beispiel kann der Benutzer „zwei" eingeben, um zwei der fünfteiligen Register an den Entsorgungsausgabeort zu senden. In einem anderen Beispiel kann der Druckauftrag an einen Ausgabeort 39 gesendet werden, beispielsweise an ein Ausgabefach oder einen Hefter in Übereinstimmung mit dem gewünschten äußeren Erscheinungsbild eines Ausgabesatzes.
  • Eine weitere Variante des Ausgabeort-Steuerbefehls würde eine spezielle Markierungsseite in den Eingabestapel aus Registern hinter den letzten gewünschten Bogen aus einem Satz aus sortierten Druckmaterialien anordnen, so dass der Befehlssatz wie folgt ausgedrückt werden kann:
    %KDK Insert. tab5, 6, 12, 17
    %KDK Insert Exit: tab5.
  • In Übereinstimmung mit dem vorstehenden Befehl würde die Markierungsseite hinter einem fünften Bogen des geordneten Druckmaterials angeordnet werden, wobei das geordnete Druckmaterial Bogen mit fünfteiligen Registern umfasst. Der Auftrag würde einen ersten Satz drucken und dann den Transport aus dem Registerfach fortsetzen, bis der Markierungsbogen aufgefunden wird. Der RIP des Druckers 18 würde dann wissen, wie viele Bogen an den oberen Ausgang oder an einen anderen gewählten Ausgabeort 39 gesendet werden sollen, indem alle Bogen zwischen einer Startmarkierung und einer Endmarkierung an einen oberen Ausgang oder an einen Entsorgungsausgabepunkt als gewählter Ausgabeort 39 gesendet werden. Die Druckmaschine des Druckers 18 druckt einen Prüfsatz und führt dann einen Transport aus dem Vorrat mit zuvor geladenen sortierten Druckmaterialien durch, bis der Vorrat leer ist. Das Drucksystem 26 zählt, wie viele Bogen transportiert werden, um die Anzahl zusätzlicher Bogen des sortierten Druckmaterials pro Satz zu ermitteln.
  • Ein weiterer Ansatz besteht darin, nur eine Gruppe aus Bogen mit fünfteiligen Registern zu laden. Die Druckmaschine würde so lange transportieren, bis der Vorrat leer ist. Der RIP würde die Anzahl zusätzlicher Bogen in dem Fach zählen. Nachdem die Anzahl zusätzlicher Bogen in dem Fach gezählt worden ist, würde der Benutzer den Vorrat wieder einlegen und den Auftrag laufen lassen.
  • Ein weiterer Ansatz zur Bereitstellung von Befehlsparametern besteht darin, die Funktionalität von zwei oder mehr Befehlen in einem einzelnen zusammengesetzten Befehl zu kombinieren. Der zusammengesetzte Befehl ermöglicht es einem Benutzer anzugeben, welche Einlagen oder welche sortierten Druckmaterialien an einen oberen Ausgang oder an einen Entsorgungs-Ausgabedruckort umgeleitet werden sollen. Wenn beispielsweise der Benutzer Bogen mit fünfteiligen Registern lädt, aber nur auf einen ersten Bogen, einen dritten Bogen oder einen fünften Bogen oder deren jeweilige Register druckt, würde das System den zweiten Bogen und den vierten Bogen zu dem oberen Ausgang oder zu dem Entsorgungs-Ausgabeort leiten.
  • Ein Ausgabeort-Steuerbefehl kann wahlweise einen Befehl für ein neu bedrucktes Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügen, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes einem bestimmten Kriterium entsprechen. Die Symbole können aus binären Werten oder Logikwerten bestehen, wobei ein Logikwert den Einschluss eines neu gedruckten Druckmaterials in einen Druckauftrag für eine entsprechende Seite bezeichnet. Im Unterschied dazu kann der entgegengesetzte Logikwert den Ausschluss eines neu gedruckten Druckmaterials aus einem Druckauftrag bezeichnen.
  • Der Befehl umfasst einen Ausgabeort-Steuerbefehl, der wahlweise einen Befehl für ein alternatives Druckmaterial in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen. Die Symbole können aus binären Werten oder Logikwerten bestehen, wobei ein Logikwert den Einschluss eines alternativen Druckmaterials in einen Druckauftrag für eine entsprechende Seite bezeichnet. Im Unterschied dazu kann der entgegengesetzte Logikwert den Ausschluss eines alternativen Druckmaterials oder den Einschluss eines primären Druckmaterials für eine bezeichnete, entsprechende Seite eines Druckauftrags bezeichnen.
  • Beispielsweise kann ein Befehl auf folgende Weise ausgedrückt werden: %KDK Insert Exit: tab5, top 0, 1, 0, 1, 0, wobei 0 bedeutet, dass das Register in Position null mit der Anforderung „KDK Slip" oder „KDK Insert" zusammengeht. Der Befehl „%KDK Insert Exit" bringt einen Befehl „KDK Insert" in den Befehl „KDK Insert Exit" ein. Die 1 bedeutet, dass der bestimmte Bogen des sortierten Druckmaterials in der Position 1 an den oberen Ausgang oder den Entsorgungsort als Ausgabeort 39 gehen soll. Die Gesamtzahl von Nullen und Einsen entspricht der Gesamtzahl von Bogen (z.B. tab5 Bogen) des Druckmaterials in jedem Ausgabesatz.
  • 4 zeigt mehrere Beispiele von Gruppen (51, 61 und 71) aufeinanderfolgend sortierter Seiten zur Anordnung in der Eingabestation 38 des Drucksystems 26. Eine erste Gruppe 51 aufeinanderfolgend sortierter Seiten umfasst Register 57, deren Lage sich auf jeder Folgeseite ändert. Obwohl die erste Gruppe 51 eine erste Seite 52, eine zweite Seite 53, eine dritte Seite 54, eine vierte Seite 55 und eine fünfte Seite 56 umfasst, kann ein alternatives Ausführungsbeispiel mehr oder weniger Seiten für die erste Gruppe 51 umfassen. Eine zweite Gruppe 61 aufeinanderfolgend sortierter Seiten umfasst verschiedenfarbige Seiten. Zwar umfasst die zweite Gruppe 61 eine rote Seite 62, eine blaue Seite 63 und eine grüne Seite 64, aber für die zweite Gruppe 61 können andersfarbige Seiten in den Schutzbereich der Erfindung fallen. Eine dritte Gruppe 71 aufeinanderfolgend sortierter Seiten umfasst Seiten mit mindestens zwei verschiedenen Registerpositionen 74. Die Register der dritten Gruppe 71 können bedruckt sein, auch wenn sie zuerst in die Eingabestation 38 eingelegt werden. Die dritte Gruppe 71 umfasst zwar eine erste Seite 72 und eine zweite Seite 73, aber die Anzahl der Seiten kann in einem alternativen Ausführungsbeispiel im Allgemeinen gleich groß wie die Anzahl der Registerpositionen sein. In einer beliebigen der zuvor genannten Eingabestationen 38 kann sich Papier im Format "A4" Format 210 mm × 297 mm oder ein anderes Druckmaterial anstelle der zuvor genannten Druckmaterialien befinden.
  • Ein Benutzer des Druckers 18 kann die erste Gruppe 51, die zweite Gruppe 61 oder die dritte Gruppe 71 in entsprechende Eingabestationen 38 laden. Beispielsweise kann der Benutzer wiederholende Sätze der ersten Gruppe 51 in die erste Station 32 laden, wiederholende Sätze der zweiten Gruppe 61 in die zweite Station 33 und wiederholende Sätze der dritten Gruppe 71 in die dritte Station 34. Der Benutzer gibt eine Auswahl der Eingabestationen 38 oder eine Auswahl eines bestimmten Druckmaterials oder einer Anordnung von Druckmaterialien, die einer Eingabestation 38 zugeordnet sind, vor dem Bedrucken oder einer anderweitigen Bearbeitung der Seiten in den Eingabestationen 38 für einen Druckauftrag ein.
  • 5A bis 5D zeigen verschiedene Bildschirmanzeigen, die an der Benutzeroberfläche 13 des Fernverarbeitungssystems 20, des Drucksystems 26 oder an beiden dargestellt werden können. Eine Bildschirmanzeige ist ein Bild an der Anzeige 22, das den Dialog des Benutzers mit dem Drucksystem 26 unterstützt. Eine Bildschirmanzeige kann an der Anzeige 22 angezeigt werden, um einem Benutzer die Steuerung verschiedener Aspekte des Drucksystems 26 zu ermöglichen.
  • Die Bildschirmanzeige 101 aus 5A umfasst eine Druckmaterialanzeige 102 (z.B. „Papier"), einen Ausnahmebetrieb 105, eine Ausgabeort-Anzeige 106 (z.B. „Ausgang") und eine Bearbeitungsanzeige 107 (z.B. „Bearbeiten"). Die Betriebsparameter der Druckmaterialanzeige 102, des Ausnahmebetriebs 105, der Ausgabeort-Anzeige 106 und der Bearbeitungsanzeige 107 sind aus Pulldown-Menüs wählbar. Ein Benutzer kann ein Pulldown-Menü mithilfe der Zeigeeinrichtung der Benutzeroberfläche 13 oder auf andere Weise aufschlagen.
  • In einem Beispiel kann der Benutzer ein Druckmaterial für die zu druckenden Seiten wählen, indem er das der Druckmaterialanzeige 102 zugeordnete Pulldown-Menü benutzt. Für die durch die Druckmaterialanzeige 102 angezeigte Druckmaterialauswahl (z.B. „Papier") wer den die entsprechenden Attribute in einem Textfeld 104 dargestellt. Der Benutzer kann eine Duplex-Kopie (d.h. beidseitige Kopie) oder eine Simplex-Kopie (d.h. einseitige Kopie) über das dem Ausnahmebetrieb 105 zugeordnete Pulldown-Menü wählen.
  • Der Benutzer kann einen Ausgabeort 39 über das der Ausgabeort-Anzeige 106 zugeordnete Pulldown-Menü wählen. Der gewählte Ausgabeort kann allgemein als „<Auftragsausgang>" bezeichnet werden. Wenn ein Benutzer einen bestimmten Ausgabeort als „<Auftragsausgang>" für einen Druckauftrag auswählt, wird der jeweilige Ausgabeort als primärer Ausgabeort für den Druckauftrag betrachtet. Der gewählte Ausgabeort bestimmt, wie eine Seite aus einer Eingabestation 38 zum Ausgabeort 39 des Druckers 18 geleitet wird. Die Optionen für Pulldown-Menüs der Ausgabeort-Anzeige 106 lauten: „<Auftragsausgang>", „Aus1", „Aus2", „Aus3", „Aus1+", „Aus2+", „Aus3+", wobei „Aus1" eine Abkürzung für den ersten Ausgabeort 35 ist, „Aus2" eine Abkürzung für den zweiten Ausgabeort 36 und „Aus3" eine Abkürzung für den dritten Ausgabeort 37.
  • Die Staubeseitigungsanzeige wird durch das „+"-Zeichen dargestellt, das der vorausgehenden Abkürzung der Ausgabeorte angehängt ist. Die Staubeseitigungsanzeige gibt an, dass der Benutzer für die bezeichneten Seiten und Druckmaterialien Unterstützung zur Staubeseitigung wünscht.
  • Der Benutzer gibt eine Liste von Seitenkennungen (z.B. Seitenzahlen) und das Schlüsselwort „letzte" in die Seitenkennungsliste 103 ein (z.B. „Seitenliste"), um die zuvor eingegebene Druckmaterialanzeige 102, den Ausnahmebetrieb 105 und die Ausgabeort-Anzeige 106 auf die in der Seitenkennungsliste 103 bezeichneten Seiten anzuwenden. Nach Eingeben der Seitenzahlen in die Seitenkennungsliste kann der Benutzer aus dem Bearbeitungsmenü 107 eine Bearbeitungsoption für den Druckauftrag wählen.
  • 5B zeigt eine Bildschirmanzeige so, wie sie aussehen würde, nachdem ein Benutzer eine Liste mit Seitennummern über die Benutzeroberfläche 13 in der Seitenkennungsliste 103 eingegeben hat. Der Benutzer wählte zudem ein neues Druckmaterial mit der Bezeichnung „RegisterB", indem er eine entsprechende Wahl in einem Pulldown-Menü traf, das der Druckmaterialanzeige 102 zugeordnet ist. Das gewählte Druckmaterial wird im Textfeld 104 beschrieben. Abschließend wählt der Benutzer die Option „Einfügen" aus einem der Bearbeitungsanzeige 107 zugeordneten Menü.
  • 5C zeigt die Bildschirmanzeige nach Ausführung der Prozedur aus 5B. Das Textfenster 120 aus 5C weist vier Hauptspalten auf (116, 117, 118 und 119). Die linke Spalte 116 weist die Druckmaterialanzeige 102 aus. Die erste Zwischenspalte 117 weist eine Seitenkennungsliste 103 aus. Die zweite Zwischenspalte 118 weist den Ausnahmebetrieb 105 aus. Die rechte Spalte 119 weist die Ausgabeort-Anzeige 106 aus. Die Anweisungen in dem Textfenster 120 liegen in einem Format vor, das zur Verarbeitung durch den Hauptprozessor 17 geeignet ist.
  • Durch wiederholte Eingabe von Daten über die Benutzeroberfläche 13 lässt sich das Textfenster 120 durch den Benutzer entsprechend der Darstellung in 5D auffüllen. Die Bildschirmanzeige aus 5D weist eine Vielzahl von Zeilen auf, die von 108 bis 115 einschließlich nummeriert sind. Der Benutzer gibt die Zeilen 113 und 114 in das Textfenster 120 der Benutzeroberfläche 13 ein, wie in 5D gezeigt. Im Textfenster 120 aus 5D lautet in der linken Spalte der Druckmaterialname „RegisterB". Der Benutzer möchte alle Seiten drucken. Der Benutzer aktiviert die Staubeseitigungsmeldungen, indem er das Pluszeichen „+" an den gewünschten Ausgabeort anhängt (z.B. „Aus2+"), wie in Spalte 119 gezeigt.
  • In Übereinstimmung mit 5D könnte der Benutzer die Zeile 110 eingeben. Im Unterschied zu den vorausgehenden Beispielen aktiviert der Benutzer in Zeile 110 die Staubeseitigungsmeldungen nicht. In Zeile 110 wird die Seite neunzehn des Auftrags an den ersten Ausgabeort 35 gesendet. Der Benutzer könnte für einen Teil des Druckauftrags, wie beispielsweise für die Seite neunzehn, eine andere Verarbeitung durch das Drucksystem 26 vorsehen. Seite neunzehn könnte beispielsweise ein gedrucktes Anweisungsblatt für den Benutzer sein, aus dem hervorgeht, was mit dem übrigen Teil der Druckausgabe zu geschehen hat. Es könnte sich dabei auch um eine Statusseite handeln.
  • Der Benutzer könnte die Zeilen 111, 112 und 115 eingeben. Die Anweisungen aus Zeile 111 in dem Textfenster 120 würden das Drucksystem 26 anweisen, ein „farbiges" Druckmaterial für Seite sieben und fünfzehn zu bedrucken. Die Anweisungen aus Zeile 112 weisen das Drucksystem 26 an, zwei unbedruckte Bogen eines „farbigen" Druckmaterials am Ende jedes Satzes zum ersten Ausgabeort 35 zu senden. Die Anweisungen aus Zeile 115 weisen das Drucksystem an, einen unbedruckten Bogen eines „farbigen" Druckmaterials zum zweiten Ausgabeort 36 zu senden.
  • 6A und 6B zeigen gemeinsam ein Beispiel eines Ausgabesatzes 91, der von dem Drucksystem 26 erzeugt werden könnte. Der Ausgabesatz 91 könnte aus dreizehn Eingabeseiten aus einer oder mehreren Eingabestationen 38 erzeugt werden. Hier wurde über die Benutzeroberfläche 13 bereits der zweite Ausgabeort 36 als „Auftragsausgang" für den Druckauftrag angegeben. Die erste Eingabestation 32 enthält Papier oder andere Druckmaterialien mit zwei Registern. Die zweite Eingabestation 33 enthält Druckmaterialien des Typs „A4", also Papier im Format 210 mm × 297 mm. Um den Ausgabesatz aus 6A und 6B zu erzeugen, gibt der Benutzer die Zeilen 108 und 109 aus 5D des Textfensters 120 über die Benutzeroberfläche 13 ein. Der Druckmaterialname für das Papier mit zwei Registern lautet „RegisterB", wie in Spalte 116 des Textfensters 120 in 5D gezeigt. Der Benutzer möchte sämtliche Seiten des Ausgabesatzes mit „RegisterB" für die Seiten 4, 8 und 12 drucken. Der Benutzer aktiviert die Staubeseitigungsmeldungen für Seite 13, indem er das Pluszeichen "+" an den gewünschten Ausgabeort anhängt, wie in Spalte 119 gezeigt.
  • 6A und 6B zeigen einen Ausgabesatz 91 eines Druckauftrags, der den im Textfenster 120 über die Benutzeroberfläche 13 eingegebenen Anweisungen entspricht. Die Seiten in der Gruppe aus 6A werden zum zweiten Ausgabeort 36 gesendet. Die Seiten der Gruppe aus 6A werden im zweiten Ausgabeort 36 jeweils übereinander gestapelt. 6A stellt die A4-Bogen und die Druckmaterialbogen des Typs „RegisterB" nebeneinander dar, um die Druckmaterialbogen des Typs „RegisterB" eindeutig unterscheiden zu können.
  • Der Hauptprozessor 17 lenkt die Seiten eins, zwei und drei, die gemeinsam als Gruppe 92 bezeichnet sind, von der zweiten Eingabestation 33 zum zweiten Ausgabeort 36. Die aus den Seiten eins, zwei und drei bestehende Gruppe 92 stellt Druckmaterial des Typs „A4" oder bedrucktes A4-Druckmaterial dar. Dann lenkt der Hauptprozessor 17 die mit 93 bezeichnete Eingabeseite vier von der ersten Eingabestation 32 zum zweiten Ausgabeort 36. Seite vier 93 stellt den ersten Typ des Druckmaterials „RegisterB" oder des bedruckten "RegisterB"-Druckmaterials dar. Drittens lenkt der Hauptprozessor 17 die Seiten fünf, sechs und sieben, die gemeinsam als Gruppe 94 bezeichnet sind, von der zweiten Eingabestation 33 zum zweiten Ausgabeort 36. Die Seiten fünf, sechs und sieben stellen Druckmaterial des Typs „A4" oder bedrucktes A4-Druckmaterial dar. Viertens lenkt der Hauptprozessor 17 die mit 95 bezeichnete Eingabeseite acht von der ersten Eingabestation 32 zum zweiten Ausgabeort 36. Seite acht wird auf dem zweiten Typ der „RegisterB"-Druckmaterialien gedruckt. Fünftens werden die Seiten neun, zehn und elf, die gemeinsam als 96 bezeichnet sind, auf „A4"-Druckmaterial aus der zweiten Eingabestation 33 gedruckt und zum zweiten Ausgabeort 36 gelenkt. Sechstens wird die Eingabeseite 97 auf das zweite „RegisterB"-Druckmaterial aus der ersten Eingabestation 32 gedruckt und zum zweiten Ausgabeort 36 gelenkt. Abschließend wird die dreizehnte Seite aus der ersten Eingabestation 32 entnommen und zu dem Ausgabeort 35 gelenkt.
  • 6C zeigt eine Tabelle eines Druckmaterialausgabemusters für den Ausgabesatz aus 6A und 6B. Die Tabelle gibt den Ausgabesatz anhand einer Seitenkennung, einer Druckanzeige und eines Ausgabeorts zur Verarbeitung durch den Hauptprozessor 17 an.
  • 7A und 7B zeigen ein zweites Beispiel eines Ausgabesatzes, der durch das Drucksystem 26 aus 1 erstellbar ist. Der Ausgabesatz aus 7A und 7B könnte aus vierzehn Eingabeseiten von den Eingabestationen 38 erzeugt werden. Für den Druckauftrag in 7A und in 7B hat hier ein Benutzer über die Benutzeroberfläche bereits den zweiten Ausgabeort 36 als „Auftragsausgang" angegeben. Die erste Eingabestation 32 enthält ein fünfteiliges Registerdruckmaterial. Die zweite Eingabestation 33 enthält Druckmaterialien des Typs „A4", also Papier im Format 210 mm × 297 mm.
  • 7A und 7B zeigen gemeinsam einen Ausgabesatz 81 eines Druckauftrags. Die Seiten von 7A werden an den „<Auftragsausgang>" gesendet, der für den Druckauftrag über die Benutzeroberfläche 13 als zweiter Ausgabeort 36 angegeben worden ist. Die Seiten aus 7A werden am zweiten Ausgabeort 36 jeweils übereinander gestapelt. 7A stellt die Seiten nebeneinander dar, um die „RegisterA"-Druckmaterialbogen eindeutig unterscheiden zu können.
  • Die ersten gelieferten Seiten sind die Seiten eins, zwei und drei, die gemeinsam als Gruppe 82 bezeichnet werden. Gruppe 82 wird auf „A4"-Druckmaterial gedruckt. Eingabeseite vier, die mit Bezugsziffer 83 bezeichnet ist, wird auf das erste „RegisterA"-Druckmaterial gedruckt. Die als Gruppe 84 bezeichneten Seiten fünf, sechs und sieben werden auf „A4"-Druckmaterial gedruckt. Vor dem Drucken der Seite acht sendet das System ein unbedrucktes „RegisterA"-Druckmaterial 88 zum ersten Ausgabeort 35, wie in 7B dargestellt. Eingabeseite acht, die mit Bezugsziffer 85 bezeichnet ist, wird auf das dritte „RegisterA"-Druckmaterial 85 gedruckt. Die als Gruppe 86 bezeichneten Seiten neun, zehn und elf, mit Bezugsziffer 86 bezeichnet, werden auf „A4"-Druckmaterial gedruckt. Die mit 87 bezeichnete Eingabeseite zwölf wird auf das fünfte „RegisterA"-Druckmaterial gedruckt. Vor Drucken der Seite zwölf 87 sendet das System ein unbedrucktes „RegisterA"-Druckmaterial 89 zum ersten Ausgabeort 35.
  • Das Drucksystem 26 kann einen Seitentransportbefehl für den Drucker 18 erstellen, indem es auf ein bestimmtes, abgestimmtes Druckmaterialausgabemuster zurückgreift, das mit der Tabelle aus 7C übereinstimmt. Der Benutzer aktiviert das abgestimmte Druckmaterialausgabemuster, indem er in der Seitenkennungsliste 103 die Bezeichnung „B" einträgt, wie in Zeile 114 des Textfensters 120 in Spalte 117 aus 5D gezeigt. Der Begriff „abgestimmtes Druckmaterialausgabemuster" bezieht sich auf ein Druckmaterialausgabemuster, das Druckmaterial für einen Druckauftrag in allgemein gleicher oder gleichberechtigter Weise zwischen oder unter verschiedenen Ausgabeorten 39 verteilt.
  • 7D zeigt eine Tabelle eines nicht abgestimmten Druckmaterialausgabemusters. Bei diesem Beispiel wiederholen sich die Druckmaterialien für jeweils zwei aufeinanderfolgende Bogen, während sich die Auftragsanforderung in der Tabelle jeweils alle vier Bogen wiederholt. In anderer Hinsicht entspricht das Druckmaterialausgabemuster aus 7D dem Druckmaterialausgabemuster aus 7C.
  • 8 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Unterstützungsverfahren zur Staubeseitigung. Das in 8 gezeigte Verfahren beginnt mit Schritt S201.
  • Wenn im Drucker 18 ein Papierstau vorliegt, weist die Benutzeroberfläche 13 in Schritt S201 den Benutzer über die Anzeige 22 an, das „Papier zu entfernen" oder sämtliches Papier in dem Papierweg des Druckers 18 zu entfernen.
  • In Schritt S202 ermittelt der Drucker, ob der Stau durch Entfernen des Papiers beseitigt worden ist. Wenn der Stau beseitigt worden ist, fährt das Verfahren mit Schritt S203 fort. Wenn der Stau nicht beseitigt worden ist, kehrt das Verfahren zu Schritt S201 zurück.
  • In Schritt S203 prüft das Drucksystem 26, ob die Staubeseitigung für jede Seite eines Druckauftrags aktiviert ist (d.h. für jede Seitenkennung). Der Benutzer hat die Staubeseitigung vorher aktiviert, indem er einen entsprechenden Eintrag über die Benutzeroberfläche 13 für einen Druckauftrag seitenweise vorgenommen hat (z.B. durch Anhängen eines „+"-Zeichens an den Ausgabeort). Wenn die Staubeseitigung für mindestens eine Seite des Druckauftrags aktiviert ist, fährt das Verfahren mit Schritt S204 fort. Wenn die Staubeseitigung für keine Seite des Druckauftrags aktiviert ist, endet das Verfahren mit Schritt S207.
  • Soweit die Unterstützung zur Staubeseitigung aktiviert ist, zeigt das System in Schritt S204 eine Meldung 204 an, die darauf hinweist, dass sich das Drucksystem 26 in seinem Druckmaterialausgabemuster befindet. Der Status kann durch die Seitenkennung angegeben werden, die den entsprechenden Ausgabeorten zugeordnet ist. Die Benutzeroberfläche 13 würde den Benutzer auffordern, die Papierzufuhr zu öffnen, um zu kontrollieren, ob der obere Bogen der Eingabedruckmaterialien der richtige Bogen für den aktuellen Ausgabesatz ist. Die Maschine würde dann das Drucken des Ausgabesatzes fortsetzen. Das Verfahren aus 8 endet in Schritt S207 nach Anzeige der Meldung in Schritt S204.
  • 9 zeigt ein alternatives, erfindungsgemäßes Verfahren zur Staubeseitigung. Gleiche Bezugsziffern in 8 und in 9 bezeichnen gleiche Schritte oder Vorgänge. Das in 9 gezeigte Verfahren entspricht dem Verfahren aus 8 mit dem Unterschied, dass in dem Verfahren aus 9 Schritt S204 durch Schritt S205 ersetzt ist. In Schritt S205, der dem Schritt S203 nachfolgen kann, zeigt das System, soweit die Unterstützung zur Staubeseitigung aktiviert ist, eine Meldung an, die den Benutzer anweist, den teilweise gedruckten Satz zu entsorgen und zu prüfen, ob das richtige Papier eingelegt ist, um das Drucken des nächsten Satzes beginnen zu können. Das Verfahren aus 9 endet in Schritt S207 nach Anzeige der Meldung in Schritt S205.
  • 10A und 10B zeigen ein Ablaufdiagramm für das Verfahren zur Bestimmung eines abgestimmten Druckmaterialausgabemusters. Ein Benutzer kann das Verfahren aus 10A und 10B aufrufen oder aktivieren, indem er in Spalte 117 des Textfensters 120 aus 5D den Buchstaben „B" für „Balancing", also "abstimmen", einträgt. Vor dem Abstimmen könnte das Druckmaterialausgabemuster dem Beispiel aus 7D entsprechen. Nach dem Abstimmen könnte das Druckmaterialausgabemuster dem Beispiel aus 7C entsprechen.
  • Wie in 10A und 10B gezeigt, kann für jeden von dem Drucker 18 vorgenommenen Bogentransport ein Zyklus des Verfahrens aufgerufen werden. Ein Zyklus beginnt in Schritt S220 mit der Entgegennahme einer Bogentransportanforderung über eine entsprechende Eingabe durch die Benutzeroberfläche 13. Der Zyklus kann an einem beliebigen der markierten Punkte enden, siehe Schritt S237. 10A und 10B verwendet verschiedene Zähler (z.B. Registerwerte) während eines Zyklus. Die Werte der Zähler können für mehrere Durchgänge durch das Verfahren aus 10A und 10B bewahrt werden, bis ein Druckauftrag oder ein Satz innerhalb eines Druckauftrags abgeschlossen ist, wobei ein Satz mehrere Seitentransportanforderungen umfassen kann.
  • In Schritt S221 ermittelt das Drucksystem 26, ob das in einer der Eingabestationen 38 momentan ausgewählte Druckmaterial das für die Verarbeitung richtige Druckmaterial ist. Wenn das momentan gewählte und transportierte Druckmaterial das richtige Druckmaterial ist, das als Ausgabedruckmaterial bezeichnet werden kann, fährt das Verfahren mit Schritt S222 fort. Wenn das zuzuführende Druckmaterial jedoch nicht das Ausgabedruckmaterial ist, endet das Verfahren in Schritt S237. Das Ende in Schritt S237 bedeutet, dass das Verfahren abgeschlossen ist, und dass für diese Bogentransportanforderung keine weitere Maßnahme erforderlich ist. Ein Druckauftrag oder ein Satz in einem Druckauftrag kann jedoch die Ausführung mehrerer Bogentransportanforderungen und mehrerer Ausführungen des Verfahrens aus 10A und 10B erforderlich machen.
  • In Schritt S222 ermittelt das Drucksystem 26, ob eine bestimmte Anforderungssumme gleich der Summe der Transportanforderungen ist, die über die Benutzeroberfläche 13 für einen bestimmten Auftragsausgang für das gewählte Druckmaterial eingegeben worden sind. Beispielsweise prüft das Drucksystem 26 das Druckmaterialausgabemuster und hält fest, wie oft „<Auftragsausgang>" vorkommt. Hier kann ein Zähler als jeweilige Anforderungssumme bestimmt werden, wobei der Wert des Zählers gleich der Summe der Druckmaterialtransportanforderungen für die „<Auftragsausgang>" ist. Beispielsweise würde der Wert des Zählers oder die jeweilige Anforderungssumme für das Druckmaterialausgabemuster aus 7D drei sein, weil in dem Druckmaterialausgabemuster für jeden Ausgabesatz drei Mal „<Auftragsausgang>" vorkommt.
  • In Schritt S223 nach Schritt S222 ermittelt das Drucksystem 26, ob die jeweilige Anforderungssumme kleiner als eins ist. Das Drucksystem 26 ruft Schritt S223 auf, um eine Prüfung auf ein ungültiges Druckmaterialausgabemuster durchzuführen. Wenn das Druckmaterialausgabemuster gültig ist, ist der Wert der jeweiligen Anforderungssumme nicht kleiner als eins. Wenn das Drucksystem 26 ermittelt, dass der Wert der jeweiligen Anforderungssumme kleiner als eins ist, endet das Verfahren mit Schritt S237. Wenn das Drucksystem 26 jedoch ermittelt, dass der Wert der jeweiligen Anforderungssumme nicht kleiner als eins ist, fährt das Verfahren mit Schritt S224 fort.
  • In Schritt S224 ermittelt das Drucksystem 26, ob sich die derzeit transportierte Seite am Anfang eines Ausgabesatzes eines Druckauftrags befindet. Beispielsweise kann das Drucksystem 26 auf einen Seitenzähler zugreifen, der jede Seite eines Ausgabesatzes für einen Druckauftrag zählt, wobei der Seitenzähler inkrementiert wird. Der Satzzähler wird zu Beginn jedes Ausgabesatzes zurückgestellt. Ein Ausgabesatz kann mehrere Bogentransportanforderungen und Zyklen aus 10A und 10B umfassen. Wenn sich die aktuelle Seite am Anfang eines Ausgabesatzes befindet, fährt das Verfahren mit Schritt S225 fort. Wenn sich die aktuelle Seite nicht am Anfang eines Ausgabesatzes befindet, fährt das Verfahren mit Schritt S226 fort.
  • In Schritt S225 initialisiert das Drucksystem 26 eine Anzahl von Druckparametern, die später in dem Verfahren aus 10A und 10B verwendet werden. Die Druckparameter können einen Zieleinstellwert, einen bestimmten Transportzählstand und einen Gesamttransportzählstand umfassen. Der Zieleinstellwert kann auf einen Wert zwischen null und eins eingestellt werden. Der Zieleinstellwert kann beispielsweise auf 0,9 eingestellt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen, oder auf andere Werte, die durch Versuche ermittelt werden. In einem Ausführungsbeispiel wird der jeweilige Transportzählstand auf zwei und der Gesamttransportzählstand auf zwei eingestellt, um eine nachfolgende Verarbeitung gemäß 10A und 10B vorzubereiten. In Schritt S225 wird der erste Bogen des Ausgabesatzes zum Auftragsausgang gelenkt. Dies bewirkt, dass das Drucksystem 26 das erste Druckmaterial in den „<Auftrags-ausgang>" ausgibt. Nach Schritt S225 kann das Verfahren nach Schritt S225 in Schritt S237 enden.
  • In Schritt S226 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert der jeweiligen Anforderungssumme größer oder gleich zwei ist. In Schritt S226 wird also ermittelt, ob nur noch ein „<Auftragsausgang>" zur Ausführung in dem Druckmaterialausgabemuster verbleibt. Wenn der Wert der jeweiligen Anforderungssumme nicht größer oder gleich zwei ist, endet das Verfahren in Schritt S237. Wenn der Wert der jeweiligen Anforderungssumme größer oder gleich zwei ist, fährt das Verfahren mit Schritt S227 fort.
  • In Schritt 227 ermittelt das Drucksystem 26 die Summe der für das gewählte Druckmaterial insgesamt angeforderten Bogentransporte. Beispielsweise prüft das Drucksystem 26 das Druckmaterialausgabemuster und hält nach, wie oft jeder Ausgang (z.B. Ausgabeort 39) über die Benutzeroberfläche 13 angefordert worden ist. Das Druckmaterialausgabemuster aus 7C kann beispielsweise insgesamt fünf Mal vorkommen, wobei die einzelnen Male ungleich zwischen dem ersten Ausgabeort 35 und dem zweiten Ausgabeort 36 aufgeteilt sind. Die Gesamtanforderungssumme wäre demnach für das Beispiel aus 7C fünf. Die Gesamtanforderungssumme stellt die Summe aller Druckmaterialtransportanforderungen für ein Druckmaterial eines Ausgabesatzes eines Druckauftrags dar.
  • In Schritt S228 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert der gesamten Transporte den Gesamtwert der Anforderungen übersteigt. Die gesamten Transporte stellen den Gesamtzählstand der Druckmaterialtransporte dar, die bislang von dem Drucksystem 26 für den Ausgabesatz ausgeführt worden sind. Wenn der Wert der Gesamttransporte größer als die Summe der gesamten Anforderungen ist, endet das Verfahren in Schritt S237. Der Test in Schritt S228 wird benutzt, um das Verfahren in Schritt S237 zu beenden, wenn alle angeforderten Druckmaterialtransporte für den Ausgabesatz der Bogentransportanforderung ausgeführt worden sind. Wenn der Gesamtzählstand der Druckmaterialtransporte nicht größer als die Summe der gesamten Anforderungen ist, fährt das Verfahren mit Schritt S229 fort, weil die Bogentransportanforderung weitere erforderliche Druckmaterialtransporte enthält, die noch nicht ausgeführt worden sind
  • In Schritt S229 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert der gesamten Transporte gleich der Summe der Anforderungen ist. Wenn der Wert der gesamten Transporte gleich der Summe der Anforderungen ist, fährt das Verfahren mit Schritt S230 fort. Wenn der Wert der gesamten Transporte nicht gleich der Summe der Anforderungen ist, fährt das Verfahren mit Schritt S231 fort.
  • In Schritt S230, veranlasst das Drucksystem 26, dass der zuletzt für den Druckmaterialausgang angeforderte Bogen zum entsprechenden Ausgabeort gelenkt wird (z.B. zum „<Auftragsausgang>"). Das Drucksystem 26 kann derart programmiert werden, dass die ersten und letzten Einträge in dem Druckmaterialausgabemuster als „<Auftragsausgang>"-Seiten zugewiesen werden. Das Ziel „<Auftragsausgang>" ermöglicht im Allgemeinen die Zuweisung eines beliebigen Ausgabeorts in durchgängiger Weise innerhalb eines Druckauftrags, was einer höheren Flexibilität zugute kommt.
  • In Schritt S231 bestimmt das Drucksystem 26 Werte für das erste Ziel und für das zweite Ziel, die in den nachfolgenden Schritten S232 und S233 zu verwenden sind. Das erste Ziel und das zweite Ziel sind verwendbar, um Seiten zu bestimmen, die zu einem gewählten Ausgabeort des Drucksystems 26 gelenkt werden (z.B. zu einem bestimmten Auftragsausgang), um dort beispielsweise einer Nachbearbeitung unterzogen zu werden. Das Drucksystem 26 kann zwischen verschiedenen Seiten unterscheiden, indem ein bestimmter Transportzählstand für einen bestimmten Ausgabeort und ein Gesamttransportzählstand für alle Ausgabeorte gemeinsam nachgehalten werden.
  • Das erste Ziel lässt sich nach folgender Gleichung ermitteln:
    T1 = FS·RO/(RS – TA). wobei T1 das erste Ziel ist, das ein Auftragsausgangs-Transportziel mit höchster Priorität darstellen kann. FS steht für einen bestimmten Transportzähler, der einen kumulativen Transportzählstand für einen bestimmten Auftragsausgang darstellen kann; RO steht für eine Anforderungsgesamtsumme, die die Summe der Transportanforderungen für beliebige oder alle Auftragsausgänge darstellt; RS steht für eine bestimmte Anforderungssumme, und TA steht für Zieleinstellung, die eine Einstellung eines Auftragsausgangsziels darstellen kann (z.B. mindestens das erste Ziel).
  • Das zweite Ziel lässt sich nach folgender Gleichung ermitteln:
    T2 = FS·RO/(RS + (1 – TA), wobei T2 das zweite Ziel ist, das ein Ziel für den Auftragsausgang mit niedrigster Priorität darstellen kann; FS steht für einen bestimmten Transportzähler, der einen kumulativen Transportzählstand für eine bestimmte Auftragsausgabe darstellen kann; RO steht für eine Anforderungsgesamtsumme, die die Summe der Transportanforderungen für beliebige oder alle Auftragsausgaben darstellt; RS steht für eine bestimmte Anforderungssumme, und TA ist eine Zieleinstellung, die eine Einstellung eines Auftragsausgabeziels darstellen kann (z.B. das erste Ziel und das zweite Ziel).
  • In Schritt S232 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Zählstand für den Gesamttransport größer oder gleich dem ersten Ziel ist. Wenn der Zählstand für den Gesamttransport größer oder gleich dem ersten Ziel ist, fährt das Verfahren mit Schritt S233 fort. Wenn jedoch der Zählstand für den Gesamttransport nicht größer oder gleich dem ersten Ziel ist, fährt das Verfahren mit Schritt S236 fort.
  • In Schritt S233 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Zählstand für den Gesamttransport kleiner als das zweite Ziel ist. Wenn der Zählstand für den Gesamttransport kleiner als das zweite Ziel ist, fährt das Verfahren mit Schritt S234 fort. Wenn jedoch der Zählstand für den Gesamttransport nicht kleiner als das zweite Ziel ist, fährt das Verfahren mit Schritt S236 fort.
  • In Schritt S236 wird die Seite zu einem angeforderten Ausgabeort 39 gelenkt (z.B. den ersten Ausgabeort). Nach Schritt S236 wird in Schritt S235 der Zählstand für den Gesamttransport um eins inkrementiert. Nach Schritt S235 endet das Verfahren in Schritt S237.
  • In Schritt S234 wird der jeweilige Transportzählstand inkrementiert (z.B. um eins), und die Seite wird zum jeweiligen Auftragsausgang gelenkt (z.B. <Auftragsausgang>). Einer der verbleibenden Einträge für „<Auftragsausgabe>" ist für den aktuellen Druckmaterialtransport in Schritt S234 verwendbar. Wenn der verbleibende Eintrag nicht für den aktuellen Druckmaterialtransport verwendbar ist, wird der Bogen zu einer alternativen Ausgabe in dem Druckmaterialausgabemuster gelenkt.
  • In Schritt S235 nach Schritt S234 inkrementiert das Drucksystem 26 den Zählstand für den Gesamttransport. Obwohl das Verfahren aus 10A und 10B in Schritt S237 enden kann, müssen möglicherweise mehrere Zyklen aus 10A und 10B ausgeführt werden, um einen Ausgabesatz eines Druckauftrags abzuschließen.
  • 11 zeigt eine alternative Bildschirmanzeige einer Benutzeroberfläche 13. Die Bildschirmanzeige aus 11 ist ähnlich der aus 5D. In 11 ist „Ausgang" durch „Druckmaterialausgabemuster" 304 ersetzt. Das „Druckmaterialausgabemuster" 304 umfasst das Pulldown-Menü „Muster definieren". Das Pulldown-Menü „Muster definieren" kann in einer zusätzlichen Spalte des Textfensters 305 angezeigt werden. Gleiche Bezugsziffern in 5D und in 11 bezeichnen gleiche Elemente oder Softwaremerkmale.
  • Die Bezeichnung von Variablen oder Drucksteuerungsparametern, wie der jeweilige Transportanforderungsparameter, „<Auftragsausgang>", die Zieleinstellung, der jeweilige Zufuhrzählstand, der Transportgesamtzählstand, „an Auftragsausgang leiten", die jeweilige Anforderungssumme und die Gesamtanforderungssumme, werden für Beschreibungszwecke verwendet, wobei die tatsächlichen Bezeichnungen anders lauten können, ohne dass dies den Schutzbereich der Erfindung einschränken würde.
  • Wie in 12 gezeigt, können im Textfenster 305 eine oder mehrere Textzeilen 302 angezeigt werden. Gleiche Bezugsziffern in 11 und in 12 bezeichnen gleiche Elemente. Im Textfenster 305 kann in Spalte 303 der Hinweis „+P" stehen, was darauf hinweist, dass der Anforderung ein Druckmaterialausgabemuster zugeordnet ist. Um dieses Muster zu entfernen, kann der Benutzer die Option „Muster entfernen" aus dem Pulldown-Menü benutzen, das dem „Druckmaterialausgabemuster" 304 zugeordnet ist. Die Option „Muster bearbeiten" ermöglicht Änderungen an dem zuvor erstellten Muster.
  • In 12 hat der Benutzer eine Seitenliste in die Seitenkennungsliste 103 eingegeben. In dem der Druckmaterialanzeige 102 zugeordneten Pulldown-Menü wurde der Druckmaterialtyp „RegisterA" gewählt. Die Attribute der Druckmaterialien werden im Textfeld 104 ausgewiesen. Der Benutzer hat in dem dem Ausnahmebetrieb 105 zugewiesenen Pulldown-Menü die Option „Simplex" gewählt. Das Textfeld zeigt an, dass der Benutzer das Druckmaterial „RegisterA" für drei Seitennummern gewählt hat (4, 8 und 12).
  • In einem Ausführungsbeispiel hat das Pulldown-Menü „Muster definieren", das dem „Druckmaterialausgabemuster" 304 zugeordnet ist, drei Optionen: „Muster definieren", „Muster bearbeiten" und „Muster entfernen". Wie in 12 gezeigt, ist für "Druckmaterialausgabemuster" 304 die Option „Muster definieren" gewählt. Über die Option „Muster definieren" wird die in 13 dargestellte Bildschirmanzeige aufgerufen.
  • Die Bildschirmanzeige aus 13 ermöglicht dem Benutzer die Steuerung des Druckvorgangs für das Drucksystem 26 über die Benutzeroberfläche 13. Die Bildschirmanzeige 351 umfasst eine Reihe von elektronischen Schaltflächen, die in Spalten (z.B. 359, 360, 361, 362 und 363) und Reihen (355, 356, 357 und 358) angeordnet sind. Die Schaltflächen (355, 356, 357 und 358) in den Reihen sind folgenden Funktionen zugeordnet: „Zwischenblatt einfügen", „<Auftragsausgang>" benutzen, „Ausgang1" benutzen, „Ausgang2" benutzen. Die Schaltflächen in den Spalten sind den Positionen der Seiten in einem Ausgabesatz eines Druckauftrags zugeordnet. Eine Spalte pro Seite des Ausgabesatzes wird vorzugsweise in Bildschirmanzeige 35 oder in mehreren, miteinander verbundenen Bildschirmanzeigen angezeigt. In 13 werden zwölf Seiten pro Ausgabesatz unterstützt, obwohl in anderen Ausführungsbeispielen die Anzahl der unterstützten Seiten größer oder kleiner als in 13 gezeigt sein kann. Es könnten auch nur zwei Spalten unterstützt werden, wobei der Spaltenanzahl nach oben keine Grenzen gesetzt sind.
  • In der ersten Reihe 355, „Zwischenblatt einfügen", sind standardmäßig zunächst keine Felder angekreuzt.
  • In einem in 14 gezeigten Beispiel kreuzt der Benutzer das zweite und vierte Feld in der Reihe 355, „Zwischenblatt einfügen", an. Wenn das Drucksystem 26 einen Ausgabesatz ausdruckt, fügt es in einen Ausgabesatz zwei ungedruckte Bogen des Typs „RegisterA" vor der Seite zwei und vor der Seite vier ein. Der Benutzer wählt die Ausgabeorte für die beiden ungedruckten Bogen des Typs „RegisterA" wie folgt. Zunächst klickt der Benutzer auf die Schalffläche in Reihe 357, „Ausgang1 benutzen", oder auf einen anderen Ausgabeort, und in der zweiten Spalte 360. Wenn der Benutzer auf die Schaltfläche „Ausgang1 benutzen" in der zweiten Spalte 360 klickt, schaltet das Drucksystem 26 automatisch die Schaltfläche in der Reihe „<Auftragsausgang> benutzen" der zweiten Spalte 360 aus, weil ein einzelner, unteilbarer Bogen nicht gleichzeitig an mehrere Ausgabeorte gelenkt werden kann. Dann wählt das Drucksystem 26 oder der Benutzer die Schaltfläche in Reihe 356, „<Auftragsausgang> benutzen", oder einen anderen Ausgabeort, in der vierten Spalte 362. Das Drucksystem 26 setzt die Auswahlregel für die Schaltflächen in Kraft, nach der in der Reihe stets so viele Felder angekreuzt sein müssen, wie Bogen des Typs „RegisterA" für den Auftrag angefordert worden sind. Anschließend klickt der Benutzer auf die Schaltfläche in der Reihe „Ausgang1 benutzen" der vierten Spalte 362. Dadurch wird die Schaltfläche in der Reihe 356 „<Auftragsausgang> benutzen" der vierten Spalte 362 abgewählt. Viertens wählt der Benutzer oder das Drucksystem 26 die Schaltfläche in der Reihe 356 „<Auftragsausgang> benutzen" der vierten Spalte 362.
  • Wenn der Benutzer die Schaltfläche 364 „OK" in 14 wählt, wird das gewählte Druckmaterialausgabemuster für den Druckauftrag mit dem Druckmaterial „RegisterA" gespeichert; die Benutzeroberfläche 13 führt den Benutzer dann ggf. zu der Bildschirmanzeige aus 11 zurück. Mit der Schaltfläche 366 „Abbrechen" aus 14 kehrt der Benutzer zu der in 11 gezeigten Bildschirmanzeige zurück, ohne dass ein Druckmaterialausgabemuster für das Druckmaterial „RegisterA" gewählt worden ist. Die Schaltfläche 365 „Rückstellen" in 14 stellt den ursprünglichen Zustand der Bildschirmanzeige in 13 wieder her, so wie sie vor irgendwelchen Benutzereingaben war.
  • Die Obergrenze der Reihe „Ausgang" (357 und 358), die angezeigt werden können, hängt von der Anzahl der Ausgänge ab, die im Drucksystem 38 verfügbar sind und davon, wie viele vom Drucker 18 unterstützt werden.
  • Das Textfeld 352 beschreibt die Definition des Druckmaterials. Die Bildschirmanzeige 351 umfasst die Felder „Ausgang1 eingestellt auf:" und „Ausgang2 eingestellt auf:", die mit entsprechenden Pulldown-Menüs belegt werden können. Über die den Feldern „Ausgang1 eingestellt auf:" und „Ausgang2 eingestellt auf:" zugeordneten Pulldown-Menüs kann der Benutzer bis zu zwei Ausgänge definieren (z.B. „Ausgang1" und „Ausgang2"), und zwar zusätzlich zum aktuellen „<Auftragsausgang>", obwohl in anderen Ausführungsbeispielen selbstverständlich auch mehr oder weniger Ausgänge vorgesehen sein können. Die Anzahl der Ausgangsnamen in den Pulldown-Menüs ist auf die maximale Zahl der Ausgänge begrenzt, die der Drucker 18 unterstützt, und unterliegt keiner Begrenzung durch die Software für die Bildschirmanzeige.
  • In einem alternativen Ausführungsbeispiel können die Felder „Ausgang1 eingestellt auf:" und „Ausgang2 eingestellt auf:" die Wahl oder Zuweisung eines dem Druckvorgang oder dem Transportvorgang nachgestellten Prozesses für „Ausgang1" und „Ausgang2" unterstützen. Beispielsweise könnte ein Hefter oder eine Heftstation dem „Ausgang1" als ein Drucknachbearbeitungsverfahren zugeordnet sein.
  • Die vorausgehende detaillierte Beschreibung ist lediglich als Darstellung verschiedener physischer Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zu verstehen. Eine Vielzahl von nicht vollständig beschriebenen Varianten und Abwandlungen ist denkbar, die von dem erfindungsgemäßen Gedanken Gebrauch machen und deshalb ebenfalls in den Schutzbereich fallen.

Claims (28)

  1. Drucksystem (26) mit: mindestens einer Eingabestation zum Speichern eines Druckmaterials vor dem Drucken; mindestens zwei Ausgabeorten (35, 36, 37) zum Aufbewahren oder Verarbeiten des Druckmaterials nach dem Drucken; einer Benutzerschnittstelle (13) zum Unterstützen einer Befehlseingabe durch den Benutzer, mit mindestens einer Druckmaterial-Kennung (304) und einer Ausgabeort-Anzeige (310), wobei der Befehl die Auswahl eines der Ausgabeorte (35, 36, 37) für jedes beliebige Blatt eines Druckauftrags in der mindestens einen Eingabestation vor dem Drucken unterstützt; und einem Hauptprozessor, der derart konfiguriert ist, dass er für jeden Ausgabesatz eines Druckauftrags ein Muster für eine Druckmaterialbeschickung bestimmt, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild der Blätter für den Ausgabesatz zu erhalten.
  2. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl einen Ausgabeort-Steuerbefehl mit einer Materialbezeichnung als Druckmaterial-Kennung und einem Ausgangsnamen als Ausgabeort-Anzeige umfasst.
  3. Drucksystem nach Anspruch 2, worin der Ausgabeort-Steuerbefehl eine bestimmte Anzahl von der Materialbezeichnung und dem Ausgangsnamen zugeordneten Seiten umfasst.
  4. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl einen Befehl für alternatives Druckmaterial umfasst, der eine Aufforderung darstellt zum Einfügen eines alternativen Druckmaterials in einen bestimmten Teil des Druckauftrags.
  5. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl einen Befehl für nicht bedrucktes Material umfasst, der eine Aufforderung darstellt zum Einfügen eines leeren oder eines unbedruckten Materials in einen bestimmten Teil des Druckauftrags.
  6. Drucksystem nach Anspruch 1, worin die Druckmaterial-Kennung mindestens eine primäre Material-Kennung und eine alternative Material-Kennung für den Druckauftrag umfasst.
  7. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Hauptprozessor eine Zuordnung der Druckmaterial-Kennung zu einer entsprechenden Eingabestation unterstützt.
  8. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl ein primäres Befehlsformat hat, das die Druckmaterial-Kennung, eine Aufforderungs-Kennung und eine Seiten-Kennung umfasst, wobei die Material-Kennung, die Aufforderungs-Kennung und die Seiten-Kennung einander derart zugeordnet sind, dass sie auf mindestens einen Teil des Druckauftrags anwendbar sind.
  9. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl ein sekundäres Befehlsformat hat, das die Druckmaterial-Kennung, die Anzeige des Ausgabeorts, eine Aufforderungs-Kennung und eine Angabe der Seitenzahl umfasst, wobei die Material-Kennung, die Anzeige des Ausgabeorts, die Aufforderungs-Kennung und die Angabe der Seitenzahl einander derart zugeordnet sind, dass sie auf mindestens einen Teil des Druckauftrags anwendbar sind.
  10. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl eine Aufforderung für einen Druckauftrag umfasst, um einen Teil eines bestellten Materials für den Druckauftrag von der mindestens einen Eingabestation zu einem der mindestens zwei Ausgabeorte zu transportieren.
  11. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl eine Aufforderung umfasst, ein nicht gebrauchtes Blatt einem speziellen Ausgabeort der mindestens zwei Ausgabeorte für den Druckauftrag zuzuführen.
  12. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl eine Aufforderung umfasst, eine erste Gruppe bestimmter Elemente eines bestellten Materials zu einem ersten Ausgabeort und eine zweite Gruppe eines bestellten Materials zu einem zweiten Ausgabeort zu transportieren, wobei die erste und zweite Gruppe zum gleichen Ausgabesatz gehören.
  13. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl einen Ausgabeort-Steuerbefehl umfasst, der wahlweise einen neuen Befehl für ein bedrucktes Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen.
  14. Drucksystem nach Anspruch 1, worin der Befehl einen Ausgabeort-Steuerbefehl umfasst, der wahlweise einen Befehl für ein alternatives Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen.
  15. Verfahren zum Erzeugen von Vorlagen, mit folgenden Schritten: Speichern eines Druckmaterials in mindestens einer Eingabestation vor dem Drucken; Unterstützen einer Befehlseingabe durch einen Benutzer, mit mindestens einer Druckmaterial-Kennung (304) und einer Ausgabeort-Anzeige (310) zum Auswählen eines Ausgabeorts (35, 36, 37) aus zwei oder mehr Ausgabeorten (35, 36, 37) für jedes beliebige Blatt eines Druckauftrags in der mindestens einen Eingabestation vor dem Drucken; und Bestimmen eines Musters für eine Druckmaterialbeschickung für jeden Ausgabesatz des Druckauftrags, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild für den Ausgabesatz oder eine gewünschte Zusammensetzung der Blätter des Ausgabesatzes zu erhalten.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Erzeugen von Druckmaterialtransport-Anweisungen auf der Grundlage des Musters des Materialtransports.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Eingebens eines Ausgabeort-Steuerbefehls mit einer Materialbezeichnung als Druckmaterial-Kennung und einem Ausgangsnamen als Ausgabeort-Anzeige.
  18. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Eingebens eines Ausgabeort-Steuerbefehls mit einer Materialbezeichnung als Druckmaterial-Kennung, einem Ausgangsnamen als Ausgabeort-Anzeige und einer bestimmten Anzahl an Seiten, die der Materialbezeichnung und dem Ausgangsnamen zugeordnet ist.
  19. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Eingebens eines Befehls für alternatives Druckmaterial als dem Befehl, der eine Aufforderung darstellt zum Einfügen eines alternativen Druckmaterials in einen bestimmten Teil des Druckauftrags.
  20. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Eingebens eines Befehls für nicht bedrucktes Material als dem Befehl, der eine Aufforderung darstellt zum Einfügen eines leeren oder unbedruckten Materials in einen bestimmten Teil des Druckauftrags.
  21. Verfahren nach Anspruch 15, mit dem Schritt des Zuordnens einer entsprechenden Druckmaterial-Kennung zu einer entsprechenden Eingabestation, die ein bestimmtes Druckmaterial speichert.
  22. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl ein primäres Befehlsformat hat, das die Druckmaterial-Kennung, eine Aufforderungs-Kennung und eine Seiten-Kennung umfasst, wobei die Material-Kennung, die Aufforderungs-Kennung und die Seiten-Kennung einander derart zugeordnet sind, dass sie auf mindestens einen Teil des Druckauftrags anwendbar sind.
  23. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl ein sekundäres Befehlsformat hat, das die Druckmaterial-Kennung, die Anzeige des Ausgabeorts, eine Aufforderungs-Kennung und die Angabe der Seitenzahl umfasst, wobei die Material-Kennung, die Anzeige des Ausgabeorts, die Aufforderungs-Kennung und die Angabe der Seitenzahl einander derart zugeordnet sind, dass sie auf mindestens einen Teil des Druckauftrags anwendbar sind.
  24. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl eine Aufforderung für einen Druckauftrag umfasst, um einen Teil eines bestellten Materials für den Druckauftrag von der mindestens einen Eingabestation zu einem ausgewählten Ausgabeort der mindestens zwei Ausgabeorte zu transportieren.
  25. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl eine Aufforderung umfasst, ein nicht gebrauchtes Blatt einem speziellen Ausgabeort der mindestens zwei Ausgabeorte für den Druckauftrag zuzuführen.
  26. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl eine Aufforderung umfasst, eine erste Gruppe bestimmter Elemente eines bestellten Materials zu einem ersten Ausgabeort und eine zweite Gruppe eines bestellten Materials zu einem zweiten Ausgabeort zu transportieren, wobei die erste und zweite Gruppe zum gleichen Ausgabesatz gehören.
  27. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl einen Ausgabeort-Steuerbefehl umfasst, der wahlweise einen neuen Befehl für ein bedrucktes Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen.
  28. Verfahren nach Anspruch 15, worin der Befehl einen Ausgabeort-Steuerbefehl umfasst, der wahlweise einen Befehl für ein alternatives Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn jeweilige Symbolwerte für entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen.
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