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Die
Erfindung betrifft das Leiten von Seiten an einen ausgewählten Ausgabeort
zwischen oder unter mehreren Ausgabeorten eines Drucksystems.
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Ein
Drucksystem mit einer Benutzeroberfläche zur Einstellung von Ausgabeorten
oder Ausgabezielen ist aus dem Dokument
JP11126139 bekannt.
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Ein
digitales Drucksystem mit mehreren Druckmaterialquellen (z.B. für Papier)
und Ausgabeorten kann in der Wahl von verschiedenen Ausgabeorten
für die
unbedruckten oder bedruckten Ausgabeseiten Einschränkungen
unterliegen. Beispielsweise könnte
ein digitales Drucksystem einem Benutzer nur die Wahl eines Ausgabeorts
pro Ausgabesatz für einen
Druckauftrag ermöglichen.
Der Begriff Ausgabesatz bezieht sich auf eine Gruppe von Ausgabeseiten
(z.B. gedruckten Ausgabeseiten), die für einen einzelnen Druckauftrag
wiederholbar sind. Viele digitale Drucksysteme ermöglichen
einem Benutzer im Allgemeinen nicht, ein Ausgabeziel für einzelne
Seiten des Ausgabesatzes zu wählen.
Der Benutzer des Drucksystems könnte
auf ineffiziente, arbeitsaufwändige
und langsame manuelle Sortiervorgänge zurückgreifen müssen, um die richtige Gruppierung oder
Sortierung von Papieren für
einen Druckauftrag vorzunehmen, wenn eine individuelle Behandlung
einer oder mehrerer Ausgabeseiten in dem Ausgabesatz erforderlich
ist. Es besteht daher Bedarf nach einem Drucksystem, das die Auswahl
verschiedener Ausgabeorte unterstützt, und zwar sogar für dieselbe Ausführung eines
einzelnen Ausgabesatzes eines Druckauftrags, um Druckkosten und
Durchlaufzeit zu senken.
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Einige
Drucksysteme unterstützen
Sonderfunktionen, die die Verwendung von zwei Ausgabeorten während eines
einzelnen Druckauftrags ermöglichen.
Diese Drucksysteme benutzen normalerweise einen Druckmaterialausgang
(z.B. den oberen Ausgang) als „Entleerungsfach". Für Druckaufträge, die auf
einem derartigen Drucksystem ausgeführt werden, ermittelt das Drucksystem,
ob das Druckmaterial, das in eines der Eingabepapierfächer eingelegt wurde,
von einem aktuellen oder von einem zukünftigen Druckauftrag nicht
benötigt
wird, aber dennoch durch das System transportiert werden müssen, damit
der nächste
Ausgabesatz nicht das falsche Druckmaterial benutzt. Das Drucksystem
berechnet demnach, wie viele unerwünschte Bogen in dem Eingabepapierfach „entleert" werden müssen. Möglicherweise
lässt das
Drucksystem einem Anforderer jedoch nicht die Möglichkeit zu wählen, wann
eine Seite zu dem „Entleerungsfach" geleitet werden
soll, um einen Druckauftrag anzupassen. Zudem unterstützen einige
Drucksysteme nicht das Bedrucken der Seiten, die zu dem „Entleerungsfach" geleitet werden,
was ebenfalls die Möglichkeit
zur Anpassung eines Druckauftrags an die Vorgaben eines Benutzers
einschränkt.
Es besteht daher Bedarf zur Verbesserung der Möglichkeiten, die ein Benutzer zur
Weiterleitung von Seiten in einer Druckvorrichtung hat, um eine
Anpassung eines Druckauftrags zu unterstützen.
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Erfindungsgemäß umfasst
ein Drucksystem mindestens eine Eingabestation zum Ablegen eines Druckmaterials
vor dem Drucken oder sonstigen Bearbeitung des Druckmaterials. Das
Drucksystem umfasst zudem mindestens zwei Ausgabeorte zur Aufbewahrung
oder Verarbeitung des Druckmaterials nach dem Drucken. Eine Benutzerschnittstelle
oder Benutzeroberfläche
unterstützt
die Wahl eines der Ausgabeorte für
einen beliebigen Bogen eines Druckauftrags in mindestens einer der
Eingabestationen vor dem Drucken. Ein Hauptprozessor ermittelt ein
Muster für
eine Druckmaterialbeschickung für
die Bogen in jedem Ausgabesatz, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild für den Ausgabesatz
oder den Druckauftrag zu erzeugen, der den Ausgabeorten zugeordnet
ist. Der Hauptprozessor erzeugt Druckmaterialtransport-Anweisungen
für jeden
Bogen anhand des Musters für
die Druckmaterialbeschickung. Das Drucksystem ist zur Ausgabe eines Druckauftrags
in einer effizienten und anpassungsfähigen Weise gut geeignet, welche
die Notwendigkeit zur nachfolgenden manuellen Handhabung oder Verarbeitung
des Druckauftrags reduziert. Die Weiterleitung von Seiten an unterschiedliche
Ausgabeorte ermöglicht
es beispielsweise, jedem Ausgabeort einen erwünschten Arbeitsschritt zuzuordnen
(z.B. ein dem Drucken nachfolgender Arbeitsschritt), der ein erwünschtes
Aussehen des ausgegebenen Druckauftrags Seite für Seite betrifft.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Dokumentproduktionssystems;
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2 ein
Diagramm eines Drucksystems mit mehreren Eingabestationen und Ausgabeorten
gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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3. ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur
Lenkung von Eingabeseiten an ein oder mehrere gewählte Ausgabeorte
des erfindungsgemäßen Drucksystems,
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3B ein
Ablaufdiagramm zur Darstellung eines exemplarischen Beispiels eines
Verfahrens zur Auswahl einer der Ausgabeorte entsprechend 3A,
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3C und 3D exemplarische
Beispiele verschiedener erfindungsgemäßer Befehlsformate,
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3E ein
Ablaufdiagramm eines weiteren Verfahrens zur Lenkung von Eingabeseiten
an ein oder mehrere gewählte
Ausgabeorte des erfindungsgemäßen Drucksystems,
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4 ein
Beispiel verschiedener Eingabedruckmaterialien mit einer sich wiederholenden
Sortierfolge gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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5A eine
exemplarische Bildschirmanzeige, der eine Benutzeroberfläche zur
erfindungsgemäßen Anforderung
eines Druckauftrags zugeordnet ist,
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5B eine
exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer frühen Stufe
einer erfindungsgemäßen Druckauftragsanforderung,
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5C eine
exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer laufenden
Druckauftragsanforderung im Anschluss an die Bildschirmanzeige aus 5B,
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5D eine
exemplarische Bildschirmanzeige zur Darstellung einer laufenden
Druckauftragsanforderung im Anschluss an die Bildschirmanzeige aus 5C,
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6A u. 6B ein
Beispiel eines Ausgabesatzes des erfindungsgemäßen Drucksystems,
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6C eine
Tabelle eines Druckmaterialausgangsmusters für den Ausgabesatz aus 6A und 6B.
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7A u. 7B ein
Beispiel eines Ausgabesatzes des erfindungsgemäßen Drucksystems,
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7C eine
Tabelle eines Druckmaterialausgangsmusters zur Erstellung des Ausgabesatzes aus 7A und 7B.
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7D eine
Tabelle eines Beispiels eines nicht abgestimmten Druckmaterialausgangsmusters für das erfindungsgemäße Drucksystem,
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8 ein
Ablaufdiagramm für
ein Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zur Erzeugung einer Staubeseitigungsmeldung gemäß der vorliegenden Erfindung,
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9 ein
Ablaufdiagramm für
ein weiteres Ausführungsbeispiel
zur Erstellung einer erfindungsgemäßen Staubehebungsmeldung.
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10A und 10B ein
Ablaufdiagramm für
ein Verfahren zur Bestimmung eines ausgewogenen, erfindungsgemäßen Druckmaterialausgangsmusters,
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11 eine
exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur
Erstellung einer erfindungsgemäßen Druckauftragsanforderung,
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12 eine
exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur
Darstellung eines Beispiels von erfindungsgemäßen Auftragsanforderungen,
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13 eine
exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur
Erstellung erfindungsgemäßer Druckmaterialmusteranforderungen,
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14 eine
exemplarische Bildschirmanzeige der Benutzeroberfläche zur
Darstellung eines Beispiels von erfindungsgemäßen Druckmaterialmusteranforderungen.
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Im
vorliegenden Kontext ist unter einem Drucksystem ein digitales Drucksystem,
ein Kopiersystem oder beides zu verstehen. Die Erfindung betrifft
ein Drucksystem, das mindestens eine Eingabestation und mindestens
zwei Ausgabeorte umfasst. Wenn mehrere Eingabestationen vorhanden
sind, kann jede der Eingabestationen mit unterschiedlichen Druckmaterialien
beladen werden (z.B. verschiedene Papiersorten oder Papierformate).
Das Drucksystem 26 kann in der Lage sein, sortierte Bogenausgabesätze zu erstellen,
die an einem oder an mehreren Ausgabeorten abgelegt werden.
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Erfindungsgemäß zeigt 1 ein
Blockdiagramm des Dokumentproduktionssystems 19. Das Dokumentproduktionssystem 19 umfasst
ein Fernverarbeitungssystem 20, ein Kommunikationsnetz 16,
ein lokales Verarbeitungssystem 24 und ein Drucksystem 26.
Das Fernverarbeitungssystem 20 kann mit dem Drucksystem 26 über das
Kommunikationsnetz 16 kommunizieren. Das lokale Verarbeitungssystem 24 kann
direkt mit dem Drucksystem 26 kommunizieren.
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Das
Dokumentproduktionssystem 19 ermöglicht die Umwandlung einer
physischen Darstellung (z.B. einer gedruckten Seite) eines Eingabebildes
in eine elektronische Darstellung an dem lokalen Verarbeitungssystem 24 oder
an dem Fernverarbeitungssystem 20. Das Dokumentproduktionssystem 19 ermöglicht über das
Kommunikationsnetz 16 die Übertragung einer elektronischen
Darstellung eines oder mehrerer Eingabebilder von einem Fernverarbeitungssystem 20 zu
dem Drucksystem 26. Das Drucksystem 26 verarbeitet
die elektronische Darstellung in einer Weise, die die seitenweise
Weiterleitung von Ausgabeseiten an einen oder mehrere Ausgabeorte des
Druckers 18 unterstützt.
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Das
Fernverarbeitungssystem 20 umfasst eine mit einem Computer 11 gekoppelte
Benutzeroberfläche 13.
Der Computer 11 ist seinerseits mit einem Scanner 12 gekoppelt.
In einem Ausführungsbeispiel
betrifft die Benutzeroberfläche 13 eine
grafische Benutzeroberfläche,
die eine Tastatur, eine Zeigevorrichtung (z.B. Maus), eine Anzeige 22 und
zugehörige
Softwareanweisungen zur Unterstützung der
Tastatur, der Zeigevorrichtung und der Anzeige 22 umfasst.
Der Computer 11 kann eine Quelle oder ein Ziel für eines
oder mehrere Druckaufträge
für das Drucksystem 26 darstellen.
Beispielsweise kann der Computer 11 einen Druckauftrag
unterstützen,
der vom Betrieb des Scanners 12 abgeleitet worden ist. Der
Computer 11 kann die Druckaufträge, einschließlich der
elektronischen Darstellungen der Eingabebilder oder Dokumente, über das
Kommunikationsnetz 16 an das Drucksystem 26 übertragen.
Mit Kommunikationsnetz 16 kann das Internet, ein Intranet,
ein Vermittlungsnetz, ein paketvermitteltes Netz, ein Ethernet-System
oder ein anderes, geeignetes Kommunikationsnetz gemeint sein.
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Das
lokale Verarbeitungssystem 24 umfasst einen mit einem Computer 11 gekoppelten
Scanner 12. Der Computer 11 verwaltet die Kommunikation mit
einem Hauptprozessor 17 des Drucksystems 26. Das
lokale Verarbeitungssystem 24 kann eine Quelle oder ein
Ziel für
einen oder mehrere Druckaufträge an
das Drucksystem 26 darstellen.
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Das
Fernverarbeitungssystem 20 oder das lokale Verarbeitungssystem 24 können elektronische Darstellungen
von Eingabebildern zur Ausführung durch
das Drucksystem 26 erzeugen. Der Scanner 12 unterstützt das
Scannen von Seiten mit Eingabebildern und das Erstellen einer elektronischen
Darstellung der Eingabebilder zum Ausdrucken auf dem Drucksystem 26.
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Das
Drucksystem 26 umfasst einen Hauptprozessor 17,
der mit einer Benutzeroberfläche 13 gekoppelt
ist, und einen Drucker 18. Die Benutzeroberfläche 13 umfasst
eine Anzeige 22. Der Hauptprozessor 17 bezieht
sich auf einen Computer oder ein Datenverarbeitungssystem, der bzw.
das Druckaufträge über das
Kommunikationsnetz 16 oder in sonstiger Weise entgegennimmt.
Beispielsweise können die
Druckaufträge
von dem Fernverarbeitungssystem 20, von dem lokalen Verarbeitungssystem 24 oder
von beiden Systemen stammen.
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Der
Hauptprozessor 17 steuert viele oder alle Aspekte, die
das Drucken eines oder mehrerer Druckaufträge auf dem Drucker 18 betreffen.
Der Hauptprozessor 17 kann physisch mit Hilfe eines oder
mehrerer Datenprozessoren implementiert sein, und zwar in einer
konventionellen oder in einer parallelen Rechnerarchitektur zur
Steuerung des Druckvorgangs. Der Hauptprozessor 17 kann
ein Muster für
eine Druckmaterialbeschickung für
jeden Ausgabesatz eines Druckauftrags bestimmen, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild
für die
Bogen eines Ausgabesatzes zu erzeugen. Das erwünschte äußere Erscheinungsbild kann
das Skalieren eines Bildes, die Auflösung eines Bildes, den Kontrast
eines Bildes, die Helligkeit oder Intensität eines Bildes, die Reihenfolge
von Bogen in einem Ausgabesatz, die Wahl von Druckmaterialien für verschiedene
Bogen in einem Ausgabesatz, das Heften von Bogen in einem Ausgabesatz,
das Binden von Ausgabesätzen,
Lochungen in Druckmaterialien des Ausgabesatzes oder andere Attribute
umfassen, die die äußere Erscheinung
oder Darstellung eines Druckauftrags betreffen.
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Die
Benutzeroberfläche 13 unterstützt die benutzerseitige
Auswahl von Merkmalen des Drucksystems 26 oder von Vorgaben
in der endgültigen Darstellung
des von dem Drucksystem 26 zu druckenden Ausgabesatzes
oder Druckauftrags. Bei Entgegennahme eines Druckauftrags an dem
Hauptprozessor 17 benutzt ein Benutzer des Drucksystems 26 die
Benutzeroberfläche 13,
um den Status des Druckauftrags oder der Druckaufträge zu prüfen. Der
Benutzer kann über
die Benutzeroberfläche 13 zudem
ermitteln, wie die Druckaufträge
eingerichtet sind. Die Anzeige 22 der Benutzeroberfläche 13 kann mit
getrennten Bildschirmanzeigen ausgestattet sein, die entsprechenden
Funktionen zugeordnet sind, wie beispielsweise der Statusanzeige
für den
Druckauftrag und der Strukturierung der Einrichtung der Druckaufträge. Eine
Bildschirmanzeige stellt ein Bild dar, das an der Anzeige 22 der
Benutzeroberfläche 13 angezeigt
wird.
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Eine
zusätzliche
Bildschirmanzeige ermöglicht
dem Bediener die Anzeige der Attribute der Druckmaterialien, die
in die Eingabestationen eingelegt sind, wie in 2 gezeigt.
Eine weitere Bildschirmanzeige stellt Anweisungen zur Staubeseitigung bereit,
so dass der Benutzer über
Staubeseitigungsanweisungen oder sofortige Rückmeldungen zu Abhilfemaßnahmen
informiert wird, die er an dem Drucker 18 vorgenommen hat.
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2 zeigt
ein Blockdiagramm eines Drucksystems 26, das mehrere Eingabestationen 38 und mehrere
Ausgabeorte 39 umfasst. Gleiche Bezugsziffern in 1 und
in 2 bezeichnen gleiche Elemente. Obwohl drei Eingabestationen 38 und
drei Ausgabeorte 39 gezeigt werden, kann das Drucksystem 26 in
anderen Ausführungsbeispielen,
die in den Schutzbereich der Erfindung fallen, auch nur eine einzige
Ein-gabestation und zwei Ausgabeorte aufweisen. Wie in 2 gezeigt,
umfassen die Eingabestationen 38 eine erste Eingabestation 32,
eine zweite Eingabestation 33 und eine dritte Eingabestation 34.
Die Ausgabeorte 39 umfassen einen ersten Ausgabeort 35,
einen zweiten Ausgabeort 36 und einen dritten Ausgabeort 37.
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Die
Ausgabeorte 39 können
mehrere verschiedene, alternative Strukturen darstellen. Nach einer
ersten Alternative können
die Ausgabeorte 39 Fächer
zur Aufnahme eines Sortiments verschiedener Druckmaterialsorten
(z.B. Papier) sein. Nach einer zweiten Alternative können die
Ausgabeorte 39 verschiedene Nachverarbeitungsvorrichtungen
darstellen, die auf eine oder auf mehrere Seiten anwendbar sind,
nachdem die Seiten bedruckt worden sind, oder nachdem die Seiten
den Drucker 18 durchlaufen haben, ohne bedruckt worden
zu sein. Die Nachverarbeitungsvorrichtungen umfassen eine Heft-,
Stapel-, Falz-, Bindemaschine oder andere Weiterverarbeitungsstationen
zur Weiterverarbeitung von Druckmaterialien, die an den Ausgabeort übergeben
worden sind. Beispielsweise kann der erste Ausgabeort 35 einem
Hefter zugeordnet sein, der Papierbündel heftet, der zweite Ausgabeort 36 kann
einem Stapler zugeordnet sein, der Papier sortiert stapelt, während der
dritte Ausgabeort 37 einer Falzmaschine zugeordnet sein
kann, die Papier falzt, um die wahlweise Weiterverarbeitung der
Ausgabeseiten eines Ausgabesatzes eines Druckauftrags zu ermöglichen.
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3 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens
zur Lenkung von Eingabeseiten an ein oder mehrere gewählte Ausgabeorte
eines Druckers 18 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Das in 3A gezeigte Verfahren beginnt
mit Schritt S10.
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In
Schritt S10 stellt das Drucksystem 26 mindestens eine Eingabestation 38 bereit
(z.B. eine erste Eingabestation 32), um ein Druckmaterial
vor dem Drucken oder einer sonstigen Bearbeitung des Druckmaterials
abzulegen. Das Druckmaterial kann Papier, Polymerfilm, Dia, Fotopapier,
Gewebetuch oder ein anderes bedruckbares Druckmaterial oder ein
anderes Druckmaterial sein, das zur Dokumentproduktion geeignet
ist. Das Drucksystem 26 kann sich auf ein Dokumentproduktionssystem,
ein Fotokopiersystem, ein Bebilderungssystem oder ähnliches
beziehen.
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In
Schritt S12, der vor, nach oder gleichzeitig mit Schritt S10 erfolgen
kann, stellt das Drucksystem 26 mindestens zwei Ausgabeorte 39 zur
Aufnahme oder Verarbeitung des Druckmaterials nach dem Drucken bereit
oder nachdem die Seiten den Drucker 18 durchlaufen haben,
ohne bedruckt worden zu sein. In einem Beispiel umfassen die Ausgabeorte 39 Papierfächer zur
Aufnahme oder Verarbeitung des Druckmaterials. In einem anderen
Beispiel umfassen die Ausgabeorte Weiterverarbeitungs- oder Nachverarbeitungsstationen
zum Heften, Binden, Falzen oder Sortieren einer oder mehrerer Ausgabeseiten eines
Druckauftrags.
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In
Schritt S14 unterstützt
die Benutzeroberfläche 13 die
Auswahl einer der Ausgabeorte 39 für eine beliebige Seite eines
Druckauftrags in mindestens einer der Eingabestationen 38 durch
Eingabe eines Befehls, der mindestens eine Druckmaterial-Kennung
(z.B. Materialbezeichnung) und eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. Ausgangsname)
beinhaltet. Der Benutzer gibt den Befehl in die Benutzeroberfläche entsprechend
einem einwandfreien Befehlsformat ein.
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Eine
Druckmaterial-Kennung bezieht sich auf eine Kennung für eine Druckmaterialsorte.
Unterschiedliche Druckmaterial-Kennungen können unterschiedliche Sorten
oder unterschiedliche Druckmaterial-Eigenschaften darstellen, einschließlich einer oder
mehrerer der folgenden Eigenschaften: Abmessungen, Dicke, Höhe, Breite,
Papiergewicht, Farbe, Material, sortiertes Druckmaterial, leeres
Druckmaterial, nicht bedruckbares Druckmaterial und Druckmaterialkonfiguration.
Jedem unterschiedlichen Druckmaterial kann eine eindeutige Materialbezeichnung zugeordnet
sein (z.B. ein numerischer Code oder ein alphanumerischer Code),
so dass unterschiedliche Druckmaterialien voneinander unterschieden
werden können.
Eine Druckmaterial-Kennung kann einer bestimmten Eingabestation
der Eingabestationen 38 für einen oder mehrere Druckaufträge zugeordnet
sein.
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Eine
Ausgabeort-Anzeige bezieht sich auf einen Bezeichner eines bestimmten
Ausgabeorts der Ausgabeorte 39. Jedem Ausgabeort kann ein
eindeutiger Ausgangsname zugeordnet sein (z.B. ein numerischer Code
oder ein alphanumerischer Code), so dass die Ausgabeorte 39 voneinander
unterschieden werden können.
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Der
Befehl kann je nach den diversen alternativen Techniken zur Ausführung von
Schritt S14 unterschiedlich sein. Gemäß einer ersten Technik umfasst
ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung
(z.B. Materialbezeichnung), eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. Ausgangsname)
und eine definierte Anzahl von Bogen, wobei die Druckmaterial-Kennung,
die Ausgabeort-Anzeige
und die definierte Anzahl von Bogen einander zugeordnet sind, um
eine Ausgabekonfiguration eines Druckauftrags zu definieren. Druckmaterial-Kennung
und Ausgabeort-Anzeige gelten für
mindestens einen Teil des Druckauftrags, wie anhand der definierten
Zahl von Bogen oder in sonstiger Weise definiert.
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Gemäß einer
zweiten Technik umfasst ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung und
eine Ausgabeort-Anzeige, die vor Beginn eines Druckauftrags eingegeben
werden. Während
der Ausführung
eines Druckauftrags oder unmittelbar vor Beginn eines Druckauftrags
fordert die Benutzeroberfläche 13 den Benutzer
auf, eine definierte Zahl von Bogen zur Ausführung der zuvor eingegebenen
Druckmaterial-Kennung und der zuvor eingegebenen Ausgabeort-Anzeige einzugeben.
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Gemäß einer
dritten Technik umfasst ein Befehl eine Druckmaterial-Kennung und
eine Ausgabeort-Anzeige, die vor Beginn eines Druckauftrags eingegeben
werden. Zudem erkennt ein Detektor des Dokumentproduktionssystems 19 eine
Markierungsseite, um eine definierte Zahl von Bogen zur Ausführung eines
Befehls zu bestimmen, der eine zuvor eingegebene Druckmaterial-Kennung
und eine Ausgabeort-Anzeige beinhaltet. Die Markierungsseiten werden
eingefügt,
indem sie in entsprechenden Intervallen in einem oder in mehreren
Druckmaterialien in den Eingabestationen 38 eingesetzt
werden. Dementsprechend wird der Benutzer nicht aufgefordert, die
definierte Zahl von Bogen einzugeben, weil der Detektor die benötigten Informationen
durch die Erkennung der Markierungsseiten bereitstellt.
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In
Schritt S16 ermittelt der Hauptprozessor 17 ein Muster
von Druckmaterialtransporten für
die Seitenkennungen, die definierte Zahl von Bogen oder Seiten des
Druckauftrags, um ein erwünschtes äußeres Erscheinungsbild
oder ein montiertes Erscheinungsbild für einen Druckauftrag zu erzeugen,
der den Ausgabeorten 39 zugeordnet ist. Der Hauptprozessor 17 speichert
eine Druckauftragskennung und Seitenkennungen (z.B. Seitennummern)
oder eine definierte Zahl von Seiten, die der Druckauftragskennung
zugeordnet sind. Jeder Seitenkennung in dem Druckauftrag kann der
Hauptprozessor 17 eine bestimmte Eingabestation 38 (oder
ein gewünschtes Eingabedruckmaterial)
und einen Ausgabeort 39 zuordnen. Die Wahl des Ausgabeorts 39 kann
die individuelle Verarbeitung einer einzelnen Seite unterstützen, beispielsweise
die Verarbeitung nach dem Drucken.
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Der
Hauptprozessor 17 kann einen Druckauftrag in einer Tabelle
oder Datenbank organisieren, die das Muster der Druckmaterialtransporte
anhand eines der folgenden Felder oder mehrerer der folgenden Felder
definiert: Auftragskennung, Seitenkennung, Eingabestation, Ausgabeort-Anzeige,
Aufforderungs-Kennung, Druckmaterial-Kennung und Seitenanzahl. Die
Aufforderungs-Kennung kann eine Dokumentverarbeitungsanweisung darstellen,
wie z.B. eine Druckanzeige. Die Druckanzeige zeigt an, ob der Drucker 18 eine
bestimmte Seite (mit einer zugehörigen
Seitenkennung) bedrucken oder diese Seiten frei lassen soll, bevor
oder während
die Seite zu einem Ausgabeort gelenkt wird.
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In
Schritt S18 bestimmt der Hauptprozessor 17 Druckmaterialtransport-Anweisungen
zur Lenkung der Seiten (z.B. einschließlich der gedruckten Seiten
nach dem Druckvorgang) des Druckauftrags zwischen mindestens einer
der Eingabestationen 38 und mindestens zwei der Ausgabeorte 39.
Der Hauptprozessor 17 wandelt die Informationen in der Tabelle
oder Datenbank (wie in Schritt 16 organisiert) in eine
für den
Drucker 18 lesbare Sprache oder in Anweisungen zur Steuerung
des Druckbetriebs und der Lenkung der Seiten von der mindestens
einen Eingabestation 38 zu einer oder mehreren Ausgabeorten 39 um.
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3B zeigt
ein exemplarisches Beispiel zur Ausführung von Schritt S14 aus 3A in
detaillierter Darstellung. Der in 3B gezeigte
Vorgang beginnt mit Schritt S20.
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In
Schritt S20 spezifiziert ein Benutzer Druckmaterial-Kennungen (z.B.
eine primäre
Druckmaterial-Kennung und eine alternative Druckmaterial-Kennung)
für einen
Druckauftrag über
die Benutzeroberfläche 13.
In einem Ausführungsbeispiel kennzeichnen
die Druckmaterial-Kennungen sortierte Druckmaterialien oder Komponenten
davon. Sortiertes Druckmaterial umfasst unterschiedliche Druckmaterialkomponenten,
die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Beispielsweise
können fünfteilige
Registerbogen ein sortiertes Druckmaterial darstellen, wobei ein
Register eine von fünf
Versatzpositionen auf aufeinanderfolgenden Bogen der sortierten
Druckmaterialien aufweist, wie in 4 gezeigt.
Der Drucker 18 und die Benutzeroberfläche 13 unterstützen die
Eingabe und Verarbeitung von Befehlen, die eine Anpassung eines
Druckauftrags ermöglichen,
der sortierte Druckmaterialien enthält.
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In
Schritt S22 weist ein Benutzer eine entsprechende Druckmaterial-Kennung
einer entsprechenden Eingabestation-Kennung von einer Eingabestation 38 zu.
Der Benutzer weist eine entsprechende Druckmaterial-Kennung einer
entsprechenden Eingabestation 38 derart zu, dass der Drucker 18 das
richtige Druckmaterial für
jeden Bogen eines Druckauftrags entnimmt. In einem Beispiel wird
die erste Station 32 einer ersten entsprechenden Druckmaterial-Kennung
zugewiesen; die zweite Station 33 wird einer zweiten entsprechenden
Druckmaterial-Kennung zugewiesen, und eine dritte Station 34 wird
einer dritten entsprechenden Druckmaterial-Kennung zugewiesen. Die
ersten, zweiten und dritten Druckmaterial-Kennungen unterscheiden
sich vorzugsweise voneinander, um eine Auswahl eines Druckmaterials
von ausreichender Möglichkeit
zur Erfüllung
einer Dokumentproduktionsanfrage zu unterstützen.
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In
Schritt 24 gibt der Benutzer einen Befehl ein, der mindestens
eine Druckmaterial-Kennung und die Ausgabeort-Anzeige spezifiziert,
um die gekennzeichneten Druckmaterialien zu einem oder mehreren
Ausgabeorten 39 zu lenken. Ein expliziter Befehl stellt
im Allgemeinen eine explizite Anfrage an das Drucksystem 26 dar,
die festlegt, welches Druckmaterial für das Drucken oder die Dokumentproduktion
verwendet werden soll, und wohin das gewählte Druckmaterial bezüglich einer
oder mehrerer Ausgabeorte gelenkt werden soll. Ein impliziter Befehl
bezieht sich auf eine implizite Anfrage, bei der das Drucksystem 26 die
Benutzereingabe oder eine Gruppe von Befehlen interpretiert, um
die Absicht des Benutzers zu ermitteln und einen Befehl auszuführen, um
das Ziel des Benutzers, dem die ermittelte Absicht zugeordnet ist,
am besten zu erfüllen.
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Der
Befehl kann eine Bogenkennung umfassen, die sich auf eine relative
Seitenzahl eines Druckauftrags bezieht. Die Befehlsparameter können sich auf
einen der folgenden Parameter beziehen: Druckmaterial-Kennung, Ausgabeort-Anzeige
und Bogenkennung. In einem Ausführungsbeispiel
sind die Befehlsparameter des Befehls variierbar, um das Dokumentproduktionssystem
anzuweisen, eine Ausgabe mit einem erwünschten äußeren Erscheinungsbild zu erzeugen.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel
können
ein oder mehrere unterschiedliche Befehle (z.B. implizite oder explizite
Befehle) eingegeben werden, um das Dokumentproduktionssystem anzuweisen, eine
Ausgabe mit einem erwünschten äußeren Erscheinungsbild
oder einer Konfiguration zu erzeugen. Die Befehle sind beispielsweise
aus einer Befehlsbibliothek wählbar,
die einen ersten Befehl, einen zweiten Befehl und einen dritten
Befehl umfasst, um eine Ausgabe mit den gewünschten äußeren Erscheinungsbildern zu
erzeugen. Der erste, zweite und dritte Befehl kann den Befehl aus
Schritt S24 oder Schritt S14 ergänzen,
um eine gewünschte
Ausgabe des Drucksystems 26 zu produzieren.
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Der
erste Befehl bezieht sich auf eine Druckauftragsanfrage zur Verwendung
einiger Teile der sortierten Medien. Beispielsweise kann sich der
erste Befehl auf eine Anfrage zum Drucken von drei der fünfteiligen
Registerbogen für
jeden Satz beziehen, den der Drucker 18 druckt.
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Der
zweite Befehl bezieht sich auf eine Anfrage, nicht benötigte Bogen
an einen bestimmten Ausgabeort 39 zu senden, der von dem
Standardort oder dem üblichen
Ort der Ausgabeorte 39 des Druckauftrags entfernt ist.
Der Benutzer kann nicht benötigte
Bogen, die an den bestimmten Ausgabeort übergeben wurden (z.B. den spezifizierten
Ort) entsorgen oder neu einlegen. In einem Beispiel kann der bestimmte
Ausgabeort einen oberen Ausgang des Druckers 18 darstellen.
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Der
dritte Befehl bezieht sich auf eine Anfrage, eine erste Gruppe bestimmter
Elemente des sortierten Druckmaterials an einen Ausgabeort 39 zu lenken
und eine zweite Gruppe bestimmter Elemente des sortierten Druckmaterials
an einen anderen Ausgabeort 39 zu lenken, wobei die erste
Gruppe und die zweite Gruppe zum selben Ausgabesatz gehören.
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3C zeigt
ein Beispiel eines primären
Befehlsformats 300. Das primäre Befehlsformat 300 umfasst
folgende Befehlsparameter: eine Aufforderungs-Kennung 302,
eine Druckmaterial-Kennung 304 und
eine Seitenkennung 306. Die Aufforderungs-Kennung 302,
die Druckmaterial-Kennung 304 und die Seitenkennung 306 sind
einander zur Anwendung auf mindestens einen Teil des Druckauftrags
zugeordnet und sind mit der Seitenkennung 306 konsistent.
Die Aufforderungs-Kennung 302 zeigt die Verarbeitungsbehandlung
für die
bestimmte Seite eines Druckauftrags an. Die Druckmaterial-Kennung 304 bestimmt
die Wahl eines bestimmten Druckmaterials für die jeweilige Seite eines
durch eine Seitenkennung 306 gekennzeichneten Druckauftrags.
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3D stellt
ein Beispiel eines sekundären Befehlsformats 308 dar,
das folgende Befehlsparameter umfasst: eine Aufforderungs-Kennung 302, eine
Druckmaterial-Kennung 304, eine Seitenkennung 310 und
eine Seitenanzahl 312. Die Ausgabeort-Anzeige, die Aufforderungs-Kennung
und die Seitenanzahl sind einander zur Anwendung auf mindestens
einen Teil des Druckauftrags zugeordnet. Die Aufforderungs-Kennung 302 kann
eine Anweisung an den Drucker 18 bezeichnen, einen bestimmten Bogen
zu drucken, oder sie kann eine andere Dokumentverarbeitungsanweisung
bezeichnen. Die Druckmaterial-Kennung 304 bezieht sich
auf eine Anzeige, die beispielsweise die Unterscheidung eines standardmäßigen Druckmaterials
von einem nicht standardmäßigen Druckmaterial
ermöglicht. Die
Seitenkennung 310 unterstützt die Zuweisung von Ausgabebogen
eines Druckauftrags an einen bestimmten ausgewählten Ausgabeort 39 (z.B.
ein erstes Ausgabefach oder ein zweites Ausgabefach) des Drucksystems 26.
Die Seitenanzahl 312 kann sich auf eine Anzahl aufeinanderfolgender
Seiten oder ein anderes Muster von Seiten beziehen, die die gleiche Behandlung
in Verbindung mit einer entsprechenden Aufforderungs-Kennung 302,
einer Druckmaterial-Kennung 304 und einer Seitenkennung 310 erhalten.
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Das
Verfahren aus 3E ist dem Verfahren aus 3A ähnlich,
mit dem Unterschied, dass der Schritt S26 aus 3E den
Schritt S14 aus 3A ersetzt. Gleiche Bezugsziffern
in 3A und 3E bezeichnen
gleiche Elemente.
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In
Schritt S26 wählt
ein Benutzer einen der Ausgabeorte für eine beliebige Seite eines
Druckauftrags in mindestens einer der Eingabestationen durch Eingabe
eines Befehlssatzes.
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Der
Benutzer kann beispielsweise einen Befehlssatz eingeben, der als
Ausgabeort-Steuerbefehl ausgedrückt
werden kann. Ein Ausgabeort-Steuerbefehl kann eine Druckmaterial-Kennung (z.B. eine Materialbezeichnung)
und eine Ausgabeort-Anzeige (z.B. einen Ausgangsnamen) umfassen
sowie eine definierte Anzahl von Seiten, die der Druckmaterial-Kennung
und der Ausgabeort-Anzeige zugeordnet sind. Der Ausgabeort-Steuerbefehl
(z.B. "KDK Insert Exit:
(Materialbezeichnung) (Ausgangsnamen) festgelegte Zahl von Bogen") versieht den RIP
mit den Anweisungen, dass der RIP oder Drucker 18 die festgelegte
Anzahl von Bogen der Sorte und Materialbezeichnung an den von dem
Ausgangsnamen spezifizierten Ausgabeort 39 transportieren
soll. Ein Rasterbildprozessor (RIP) des Druckers 18 ist
mit einem Zähler
versehen, um zu zählen,
wie viele Male ein sortiertes Druckmaterial zur Unterstützung einer
angepassten Dokumentproduktion verwendet worden ist.
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In
Schritt S26 kann der Befehl variiert werden, indem ein Befehlssatz
statt eines einzelnen Befehls zusammengestellt und ausgeführt wird.
Ein Befehlssatz kann als eine Gruppe oder Folge von Befehlen definiert
werden. Ein Befehl kann einen Bausteinblock eines Befehlssatzes
darstellen. Ein Alternativ-Druckmaterialbefehl (z.B. "KDK Slip") ist ein Befehl,
der eine Anfrage nach einem alternativen Druckmaterial in einem
Druckauftrag darstellt. Ein alternatives Druckmaterial bezeichnet
ein Druckmaterial, das eine Alternative zu einem primären Druckmaterial
ist. Der Alternativ-Druckmaterialbefehl fragt die Einbringung eines
alternativen Druckmaterials in einen festgelegten Teil des Druckauftrags
an, beispielsweise eine festgelegte Anzahl von Seiten oder Seiten,
die mit zugehörigen
Seitenkennungen versehen sind.
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Ein
Nichtdruck-Druckmaterialbefehl (z.B. "KDK Insert") ist ein Befehl, der eine Anfrage nach
einem nicht gedruckten Druckmaterial darstellt. Der Nichtdruck-Druckmaterialbefehl
fragt die Einbringung eines unbedruckten oder leeren Druckmaterials
in einen festgelegten Teil des Druckauftrags an, beispielsweise
eine festgelegte Anzahl von Seiten oder Seiten, die mit zugehörigen Seitenkennungen
versehen sind. Entsprechend kann der Befehlssatz einen oder mehrere
der folgenden Parameter enthalten: einen Ausgabeort-Steuerbefehl,
einen Alternativ-Druckmaterialbefehl und einen Nichtdruck-Druckmaterialbefehl
sowie weitere Befehle.
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Zum
Zwecke der Darstellung werden nachfolgend diverse Beispiele von
Befehlssätzen
und der resultierenden Ausgabe gezeigt, die in Übereinstimmung mit Schritt
S26 aus 3E durchführbar sind. Der Befehlssatz
kann einen oder mehrere der folgenden Parameter umfassen: 1) Druckauftragsanfrage zur
Lenkung eines Teils eines sortierten Druckmaterials für den Druckauftrag
aus der mindestens einen Eingabestation zu den mindestens zwei Ausgabeorten;
2) eine Anfrage zur Entsorgung eines nicht benötigten Bogens an einem spezifizierten
von den mindestens zwei Ausgabeorten des Druckauftrags; und 3) eine
Anfrage zur Lenkung einer ersten Gruppe aus bestimmten Elementen
eines sortierten Druckmaterials zu einem Ausgabeort und einer zweiten
Gruppe aus sortierten Druckmaterialien zu einem anderen Ausgabeort,
wobei die erste Gruppe und die zweite Gruppe zu demselben Ausgabesatz
gehören.
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Wenn
beispielsweise ein Druckauftrag dreiteilige Register erfordert,
aber eine Eingabequelle fünfteilige
Register enthält,
kann der Bediener das Drucksystem 26 anweisen, die letzten
beiden Register der fünfteiligen
Register an den Ausgabeort 39 zu senden, beispielsweise
an den oberen Ausgang, während
die ersten drei Register der fünfteiligen
Register in einem Ausgabeort enthalten sind, der einen Ausgabesatz
enthält.
Die folgenden Befehlssätze werden
benutzt, um in der vorstehend genannten Weise eine Ausgabe aus fünfteiligen
Registern zu erzeugen:
%KDK Insert: tab5, 6. 12, 17
%KDK
Insert Exit: tab5 top 2
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Eine
mögliche
Variante des vorstehenden Ausgabeort-Steuerbefehls ist:
%KDK
Insert: tab5. 6, 12, 17
%KDK Insert Exit: tab5 top ?,
wobei
das Zeichen „?" die Benutzeroberfläche 13 anweist,
den Benutzer aufzufordern, die gewünschte Anzahl von Bogen einzugeben,
die an einen oberen Ausgang oder an einen Entsorgungsausgabeort
als Ausgabeort 39 gesendet werden sollen, wenn der Druckauftrag
zum Drucken ansteht. Entsprechend dem vorausgehenden Beispiel kann
der Benutzer „zwei" eingeben, um zwei
der fünfteiligen
Register an den Entsorgungsausgabeort zu senden. In einem anderen
Beispiel kann der Druckauftrag an einen Ausgabeort 39 gesendet
werden, beispielsweise an ein Ausgabefach oder einen Hefter in Übereinstimmung mit
dem gewünschten äußeren Erscheinungsbild
eines Ausgabesatzes.
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Eine
weitere Variante des Ausgabeort-Steuerbefehls würde eine spezielle Markierungsseite
in den Eingabestapel aus Registern hinter den letzten gewünschten
Bogen aus einem Satz aus sortierten Druckmaterialien anordnen, so
dass der Befehlssatz wie folgt ausgedrückt werden kann:
%KDK
Insert. tab5, 6, 12, 17
%KDK Insert Exit: tab5.
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In Übereinstimmung
mit dem vorstehenden Befehl würde
die Markierungsseite hinter einem fünften Bogen des geordneten
Druckmaterials angeordnet werden, wobei das geordnete Druckmaterial
Bogen mit fünfteiligen
Registern umfasst. Der Auftrag würde
einen ersten Satz drucken und dann den Transport aus dem Registerfach
fortsetzen, bis der Markierungsbogen aufgefunden wird. Der RIP des Druckers 18 würde dann
wissen, wie viele Bogen an den oberen Ausgang oder an einen anderen
gewählten
Ausgabeort 39 gesendet werden sollen, indem alle Bogen
zwischen einer Startmarkierung und einer Endmarkierung an einen
oberen Ausgang oder an einen Entsorgungsausgabepunkt als gewählter Ausgabeort 39 gesendet
werden. Die Druckmaschine des Druckers 18 druckt einen
Prüfsatz
und führt
dann einen Transport aus dem Vorrat mit zuvor geladenen sortierten
Druckmaterialien durch, bis der Vorrat leer ist. Das Drucksystem 26 zählt, wie
viele Bogen transportiert werden, um die Anzahl zusätzlicher
Bogen des sortierten Druckmaterials pro Satz zu ermitteln.
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Ein
weiterer Ansatz besteht darin, nur eine Gruppe aus Bogen mit fünfteiligen
Registern zu laden. Die Druckmaschine würde so lange transportieren,
bis der Vorrat leer ist. Der RIP würde die Anzahl zusätzlicher
Bogen in dem Fach zählen.
Nachdem die Anzahl zusätzlicher
Bogen in dem Fach gezählt worden
ist, würde
der Benutzer den Vorrat wieder einlegen und den Auftrag laufen lassen.
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Ein
weiterer Ansatz zur Bereitstellung von Befehlsparametern besteht
darin, die Funktionalität von
zwei oder mehr Befehlen in einem einzelnen zusammengesetzten Befehl
zu kombinieren. Der zusammengesetzte Befehl ermöglicht es einem Benutzer anzugeben,
welche Einlagen oder welche sortierten Druckmaterialien an einen
oberen Ausgang oder an einen Entsorgungs-Ausgabedruckort umgeleitet werden
sollen. Wenn beispielsweise der Benutzer Bogen mit fünfteiligen
Registern lädt,
aber nur auf einen ersten Bogen, einen dritten Bogen oder einen fünften Bogen
oder deren jeweilige Register druckt, würde das System den zweiten
Bogen und den vierten Bogen zu dem oberen Ausgang oder zu dem Entsorgungs-Ausgabeort
leiten.
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Ein
Ausgabeort-Steuerbefehl kann wahlweise einen Befehl für ein neu
bedrucktes Material in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügen, wenn
jeweilige Symbolwerte für
entsprechende Seiten des Ausgabesatzes einem bestimmten Kriterium
entsprechen. Die Symbole können
aus binären
Werten oder Logikwerten bestehen, wobei ein Logikwert den Einschluss
eines neu gedruckten Druckmaterials in einen Druckauftrag für eine entsprechende
Seite bezeichnet. Im Unterschied dazu kann der entgegengesetzte
Logikwert den Ausschluss eines neu gedruckten Druckmaterials aus
einem Druckauftrag bezeichnen.
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Der
Befehl umfasst einen Ausgabeort-Steuerbefehl, der wahlweise einen
Befehl für
ein alternatives Druckmaterial in den Ausgabeort-Steuerbefehl einfügt, wenn
jeweilige Symbolwerte für
entsprechende Seiten des Ausgabesatzes bestimmten Kriterien entsprechen.
Die Symbole können
aus binären Werten
oder Logikwerten bestehen, wobei ein Logikwert den Einschluss eines
alternativen Druckmaterials in einen Druckauftrag für eine entsprechende
Seite bezeichnet. Im Unterschied dazu kann der entgegengesetzte
Logikwert den Ausschluss eines alternativen Druckmaterials oder
den Einschluss eines primären
Druckmaterials für
eine bezeichnete, entsprechende Seite eines Druckauftrags bezeichnen.
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Beispielsweise
kann ein Befehl auf folgende Weise ausgedrückt werden: %KDK Insert Exit:
tab5, top 0, 1, 0, 1, 0, wobei 0 bedeutet, dass das Register in
Position null mit der Anforderung „KDK Slip" oder „KDK Insert" zusammengeht. Der
Befehl „%KDK
Insert Exit" bringt
einen Befehl „KDK
Insert" in den Befehl „KDK Insert
Exit" ein. Die 1 bedeutet,
dass der bestimmte Bogen des sortierten Druckmaterials in der Position
1 an den oberen Ausgang oder den Entsorgungsort als Ausgabeort 39 gehen
soll. Die Gesamtzahl von Nullen und Einsen entspricht der Gesamtzahl
von Bogen (z.B. tab5 Bogen) des Druckmaterials in jedem Ausgabesatz.
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4 zeigt
mehrere Beispiele von Gruppen (51, 61 und 71)
aufeinanderfolgend sortierter Seiten zur Anordnung in der Eingabestation 38 des
Drucksystems 26. Eine erste Gruppe 51 aufeinanderfolgend
sortierter Seiten umfasst Register 57, deren Lage sich
auf jeder Folgeseite ändert.
Obwohl die erste Gruppe 51 eine erste Seite 52,
eine zweite Seite 53, eine dritte Seite 54, eine
vierte Seite 55 und eine fünfte Seite 56 umfasst,
kann ein alternatives Ausführungsbeispiel
mehr oder weniger Seiten für die
erste Gruppe 51 umfassen. Eine zweite Gruppe 61 aufeinanderfolgend
sortierter Seiten umfasst verschiedenfarbige Seiten. Zwar umfasst
die zweite Gruppe 61 eine rote Seite 62, eine
blaue Seite 63 und eine grüne Seite 64, aber
für die
zweite Gruppe 61 können
andersfarbige Seiten in den Schutzbereich der Erfindung fallen.
Eine dritte Gruppe 71 aufeinanderfolgend sortierter Seiten
umfasst Seiten mit mindestens zwei verschiedenen Registerpositionen 74. Die
Register der dritten Gruppe 71 können bedruckt sein, auch wenn
sie zuerst in die Eingabestation 38 eingelegt werden. Die
dritte Gruppe 71 umfasst zwar eine erste Seite 72 und
eine zweite Seite 73, aber die Anzahl der Seiten kann in
einem alternativen Ausführungsbeispiel
im Allgemeinen gleich groß wie
die Anzahl der Registerpositionen sein. In einer beliebigen der
zuvor genannten Eingabestationen 38 kann sich Papier im
Format "A4" Format 210 mm × 297 mm oder
ein anderes Druckmaterial anstelle der zuvor genannten Druckmaterialien
befinden.
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Ein
Benutzer des Druckers 18 kann die erste Gruppe 51,
die zweite Gruppe 61 oder die dritte Gruppe 71 in
entsprechende Eingabestationen 38 laden. Beispielsweise
kann der Benutzer wiederholende Sätze der ersten Gruppe 51 in
die erste Station 32 laden, wiederholende Sätze der
zweiten Gruppe 61 in die zweite Station 33 und
wiederholende Sätze
der dritten Gruppe 71 in die dritte Station 34.
Der Benutzer gibt eine Auswahl der Eingabestationen 38 oder eine
Auswahl eines bestimmten Druckmaterials oder einer Anordnung von
Druckmaterialien, die einer Eingabestation 38 zugeordnet
sind, vor dem Bedrucken oder einer anderweitigen Bearbeitung der
Seiten in den Eingabestationen 38 für einen Druckauftrag ein.
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5A bis 5D zeigen
verschiedene Bildschirmanzeigen, die an der Benutzeroberfläche 13 des
Fernverarbeitungssystems 20, des Drucksystems 26 oder
an beiden dargestellt werden können. Eine
Bildschirmanzeige ist ein Bild an der Anzeige 22, das den
Dialog des Benutzers mit dem Drucksystem 26 unterstützt. Eine
Bildschirmanzeige kann an der Anzeige 22 angezeigt werden,
um einem Benutzer die Steuerung verschiedener Aspekte des Drucksystems 26 zu
ermöglichen.
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Die
Bildschirmanzeige 101 aus 5A umfasst
eine Druckmaterialanzeige 102 (z.B. „Papier"), einen Ausnahmebetrieb 105,
eine Ausgabeort-Anzeige 106 (z.B. „Ausgang") und eine Bearbeitungsanzeige 107 (z.B. „Bearbeiten"). Die Betriebsparameter der
Druckmaterialanzeige 102, des Ausnahmebetriebs 105,
der Ausgabeort-Anzeige 106 und der Bearbeitungsanzeige 107 sind
aus Pulldown-Menüs wählbar. Ein
Benutzer kann ein Pulldown-Menü mithilfe
der Zeigeeinrichtung der Benutzeroberfläche 13 oder auf andere
Weise aufschlagen.
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In
einem Beispiel kann der Benutzer ein Druckmaterial für die zu
druckenden Seiten wählen, indem
er das der Druckmaterialanzeige 102 zugeordnete Pulldown-Menü benutzt.
Für die
durch die Druckmaterialanzeige 102 angezeigte Druckmaterialauswahl
(z.B. „Papier") wer den die entsprechenden Attribute
in einem Textfeld 104 dargestellt. Der Benutzer kann eine
Duplex-Kopie (d.h. beidseitige Kopie) oder eine Simplex-Kopie (d.h.
einseitige Kopie) über das
dem Ausnahmebetrieb 105 zugeordnete Pulldown-Menü wählen.
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Der
Benutzer kann einen Ausgabeort 39 über das der Ausgabeort-Anzeige 106 zugeordnete Pulldown-Menü wählen. Der
gewählte
Ausgabeort kann allgemein als „<Auftragsausgang>" bezeichnet werden. Wenn ein Benutzer
einen bestimmten Ausgabeort als „<Auftragsausgang>" für einen
Druckauftrag auswählt,
wird der jeweilige Ausgabeort als primärer Ausgabeort für den Druckauftrag
betrachtet. Der gewählte
Ausgabeort bestimmt, wie eine Seite aus einer Eingabestation 38 zum
Ausgabeort 39 des Druckers 18 geleitet wird. Die
Optionen für
Pulldown-Menüs
der Ausgabeort-Anzeige 106 lauten: „<Auftragsausgang>", „Aus1", „Aus2", „Aus3", „Aus1+", „Aus2+", „Aus3+", wobei „Aus1" eine Abkürzung für den ersten
Ausgabeort 35 ist, „Aus2" eine Abkürzung für den zweiten
Ausgabeort 36 und „Aus3" eine Abkürzung für den dritten
Ausgabeort 37.
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Die
Staubeseitigungsanzeige wird durch das „+"-Zeichen dargestellt, das der vorausgehenden
Abkürzung
der Ausgabeorte angehängt
ist. Die Staubeseitigungsanzeige gibt an, dass der Benutzer für die bezeichneten
Seiten und Druckmaterialien Unterstützung zur Staubeseitigung wünscht.
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Der
Benutzer gibt eine Liste von Seitenkennungen (z.B. Seitenzahlen)
und das Schlüsselwort „letzte" in die Seitenkennungsliste 103 ein
(z.B. „Seitenliste"), um die zuvor eingegebene
Druckmaterialanzeige 102, den Ausnahmebetrieb 105 und
die Ausgabeort-Anzeige 106 auf
die in der Seitenkennungsliste 103 bezeichneten Seiten
anzuwenden. Nach Eingeben der Seitenzahlen in die Seitenkennungsliste
kann der Benutzer aus dem Bearbeitungsmenü 107 eine Bearbeitungsoption
für den
Druckauftrag wählen.
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5B zeigt
eine Bildschirmanzeige so, wie sie aussehen würde, nachdem ein Benutzer eine
Liste mit Seitennummern über
die Benutzeroberfläche 13 in
der Seitenkennungsliste 103 eingegeben hat. Der Benutzer
wählte
zudem ein neues Druckmaterial mit der Bezeichnung „RegisterB", indem er eine entsprechende
Wahl in einem Pulldown-Menü traf,
das der Druckmaterialanzeige 102 zugeordnet ist. Das gewählte Druckmaterial
wird im Textfeld 104 beschrieben. Abschließend wählt der
Benutzer die Option „Einfügen" aus einem der Bearbeitungsanzeige 107 zugeordneten
Menü.
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5C zeigt
die Bildschirmanzeige nach Ausführung
der Prozedur aus 5B. Das Textfenster 120 aus 5C weist
vier Hauptspalten auf (116, 117, 118 und 119).
Die linke Spalte 116 weist die Druckmaterialanzeige 102 aus.
Die erste Zwischenspalte 117 weist eine Seitenkennungsliste 103 aus. Die
zweite Zwischenspalte 118 weist den Ausnahmebetrieb 105 aus.
Die rechte Spalte 119 weist die Ausgabeort-Anzeige 106 aus.
Die Anweisungen in dem Textfenster 120 liegen in einem
Format vor, das zur Verarbeitung durch den Hauptprozessor 17 geeignet ist.
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Durch
wiederholte Eingabe von Daten über die
Benutzeroberfläche 13 lässt sich
das Textfenster 120 durch den Benutzer entsprechend der
Darstellung in 5D auffüllen. Die Bildschirmanzeige
aus 5D weist eine Vielzahl von Zeilen auf, die von 108 bis 115 einschließlich nummeriert
sind. Der Benutzer gibt die Zeilen 113 und 114 in
das Textfenster 120 der Benutzeroberfläche 13 ein, wie in 5D gezeigt.
Im Textfenster 120 aus 5D lautet
in der linken Spalte der Druckmaterialname „RegisterB". Der Benutzer möchte alle Seiten drucken. Der
Benutzer aktiviert die Staubeseitigungsmeldungen, indem er das Pluszeichen „+" an den gewünschten
Ausgabeort anhängt
(z.B. „Aus2+"), wie in Spalte 119 gezeigt.
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In Übereinstimmung
mit 5D könnte
der Benutzer die Zeile 110 eingeben. Im Unterschied zu den
vorausgehenden Beispielen aktiviert der Benutzer in Zeile 110 die
Staubeseitigungsmeldungen nicht. In Zeile 110 wird die
Seite neunzehn des Auftrags an den ersten Ausgabeort 35 gesendet.
Der Benutzer könnte
für einen
Teil des Druckauftrags, wie beispielsweise für die Seite neunzehn, eine
andere Verarbeitung durch das Drucksystem 26 vorsehen. Seite
neunzehn könnte
beispielsweise ein gedrucktes Anweisungsblatt für den Benutzer sein, aus dem hervorgeht,
was mit dem übrigen
Teil der Druckausgabe zu geschehen hat. Es könnte sich dabei auch um eine
Statusseite handeln.
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Der
Benutzer könnte
die Zeilen 111, 112 und 115 eingeben.
Die Anweisungen aus Zeile 111 in dem Textfenster 120 würden das
Drucksystem 26 anweisen, ein „farbiges" Druckmaterial für Seite sieben und fünfzehn zu
bedrucken. Die Anweisungen aus Zeile 112 weisen das Drucksystem 26 an,
zwei unbedruckte Bogen eines „farbigen" Druckmaterials am
Ende jedes Satzes zum ersten Ausgabeort 35 zu senden. Die
Anweisungen aus Zeile 115 weisen das Drucksystem an, einen
unbedruckten Bogen eines „farbigen" Druckmaterials zum
zweiten Ausgabeort 36 zu senden.
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6A und 6B zeigen
gemeinsam ein Beispiel eines Ausgabesatzes 91, der von
dem Drucksystem 26 erzeugt werden könnte. Der Ausgabesatz 91 könnte aus
dreizehn Eingabeseiten aus einer oder mehreren Eingabestationen 38 erzeugt
werden. Hier wurde über
die Benutzeroberfläche 13 bereits
der zweite Ausgabeort 36 als „Auftragsausgang" für den Druckauftrag
angegeben. Die erste Eingabestation 32 enthält Papier
oder andere Druckmaterialien mit zwei Registern. Die zweite Eingabestation 33 enthält Druckmaterialien
des Typs „A4", also Papier im
Format 210 mm × 297
mm. Um den Ausgabesatz aus 6A und 6B zu
erzeugen, gibt der Benutzer die Zeilen 108 und 109 aus 5D des
Textfensters 120 über
die Benutzeroberfläche 13 ein.
Der Druckmaterialname für
das Papier mit zwei Registern lautet „RegisterB", wie in Spalte 116 des Textfensters 120 in 5D gezeigt.
Der Benutzer möchte
sämtliche
Seiten des Ausgabesatzes mit „RegisterB" für die Seiten 4, 8 und 12 drucken.
Der Benutzer aktiviert die Staubeseitigungsmeldungen für Seite 13,
indem er das Pluszeichen "+" an den gewünschten
Ausgabeort anhängt,
wie in Spalte 119 gezeigt.
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6A und 6B zeigen
einen Ausgabesatz 91 eines Druckauftrags, der den im Textfenster 120 über die
Benutzeroberfläche 13 eingegebenen Anweisungen
entspricht. Die Seiten in der Gruppe aus 6A werden
zum zweiten Ausgabeort 36 gesendet. Die Seiten der Gruppe
aus 6A werden im zweiten Ausgabeort 36 jeweils übereinander
gestapelt. 6A stellt die A4-Bogen und die
Druckmaterialbogen des Typs „RegisterB" nebeneinander dar, um
die Druckmaterialbogen des Typs „RegisterB" eindeutig unterscheiden zu können.
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Der
Hauptprozessor 17 lenkt die Seiten eins, zwei und drei,
die gemeinsam als Gruppe 92 bezeichnet sind, von der zweiten
Eingabestation 33 zum zweiten Ausgabeort 36. Die
aus den Seiten eins, zwei und drei bestehende Gruppe 92 stellt
Druckmaterial des Typs „A4" oder bedrucktes
A4-Druckmaterial dar. Dann lenkt der Hauptprozessor 17 die
mit 93 bezeichnete Eingabeseite vier von der ersten Eingabestation 32 zum
zweiten Ausgabeort 36. Seite vier 93 stellt den
ersten Typ des Druckmaterials „RegisterB" oder des bedruckten "RegisterB"-Druckmaterials dar.
Drittens lenkt der Hauptprozessor 17 die Seiten fünf, sechs
und sieben, die gemeinsam als Gruppe 94 bezeichnet sind,
von der zweiten Eingabestation 33 zum zweiten Ausgabeort 36.
Die Seiten fünf, sechs
und sieben stellen Druckmaterial des Typs „A4" oder bedrucktes A4-Druckmaterial dar.
Viertens lenkt der Hauptprozessor 17 die mit 95 bezeichnete Eingabeseite
acht von der ersten Eingabestation 32 zum zweiten Ausgabeort 36.
Seite acht wird auf dem zweiten Typ der „RegisterB"-Druckmaterialien gedruckt. Fünftens werden
die Seiten neun, zehn und elf, die gemeinsam als 96 bezeichnet
sind, auf „A4"-Druckmaterial aus
der zweiten Eingabestation 33 gedruckt und zum zweiten Ausgabeort 36 gelenkt. Sechstens
wird die Eingabeseite 97 auf das zweite „RegisterB"-Druckmaterial aus der ersten Eingabestation 32 gedruckt
und zum zweiten Ausgabeort 36 gelenkt. Abschließend wird
die dreizehnte Seite aus der ersten Eingabestation 32 entnommen
und zu dem Ausgabeort 35 gelenkt.
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6C zeigt
eine Tabelle eines Druckmaterialausgabemusters für den Ausgabesatz aus 6A und 6B.
Die Tabelle gibt den Ausgabesatz anhand einer Seitenkennung, einer
Druckanzeige und eines Ausgabeorts zur Verarbeitung durch den Hauptprozessor 17 an.
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7A und 7B zeigen
ein zweites Beispiel eines Ausgabesatzes, der durch das Drucksystem 26 aus 1 erstellbar
ist. Der Ausgabesatz aus 7A und 7B könnte aus
vierzehn Eingabeseiten von den Eingabestationen 38 erzeugt
werden. Für
den Druckauftrag in 7A und in 7B hat hier
ein Benutzer über
die Benutzeroberfläche
bereits den zweiten Ausgabeort 36 als „Auftragsausgang" angegeben. Die erste
Eingabestation 32 enthält
ein fünfteiliges
Registerdruckmaterial. Die zweite Eingabestation 33 enthält Druckmaterialien
des Typs „A4", also Papier im
Format 210 mm × 297
mm.
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7A und 7B zeigen
gemeinsam einen Ausgabesatz 81 eines Druckauftrags. Die
Seiten von 7A werden an den „<Auftragsausgang>" gesendet, der für den Druckauftrag über die
Benutzeroberfläche 13 als
zweiter Ausgabeort 36 angegeben worden ist. Die Seiten
aus 7A werden am zweiten Ausgabeort 36 jeweils übereinander
gestapelt. 7A stellt die Seiten nebeneinander
dar, um die „RegisterA"-Druckmaterialbogen
eindeutig unterscheiden zu können.
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Die
ersten gelieferten Seiten sind die Seiten eins, zwei und drei, die
gemeinsam als Gruppe 82 bezeichnet werden. Gruppe 82 wird
auf „A4"-Druckmaterial gedruckt.
Eingabeseite vier, die mit Bezugsziffer 83 bezeichnet ist,
wird auf das erste „RegisterA"-Druckmaterial gedruckt.
Die als Gruppe 84 bezeichneten Seiten fünf, sechs und sieben werden
auf „A4"-Druckmaterial gedruckt. Vor dem Drucken
der Seite acht sendet das System ein unbedrucktes „RegisterA"-Druckmaterial 88 zum
ersten Ausgabeort 35, wie in 7B dargestellt.
Eingabeseite acht, die mit Bezugsziffer 85 bezeichnet ist,
wird auf das dritte „RegisterA"-Druckmaterial 85 gedruckt.
Die als Gruppe 86 bezeichneten Seiten neun, zehn und elf,
mit Bezugsziffer 86 bezeichnet, werden auf „A4"-Druckmaterial gedruckt.
Die mit 87 bezeichnete Eingabeseite zwölf wird auf das fünfte „RegisterA"-Druckmaterial gedruckt.
Vor Drucken der Seite zwölf 87 sendet
das System ein unbedrucktes „RegisterA"-Druckmaterial 89 zum
ersten Ausgabeort 35.
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Das
Drucksystem 26 kann einen Seitentransportbefehl für den Drucker 18 erstellen,
indem es auf ein bestimmtes, abgestimmtes Druckmaterialausgabemuster
zurückgreift,
das mit der Tabelle aus 7C übereinstimmt.
Der Benutzer aktiviert das abgestimmte Druckmaterialausgabemuster,
indem er in der Seitenkennungsliste 103 die Bezeichnung „B" einträgt, wie
in Zeile 114 des Textfensters 120 in Spalte 117 aus 5D gezeigt.
Der Begriff „abgestimmtes
Druckmaterialausgabemuster" bezieht
sich auf ein Druckmaterialausgabemuster, das Druckmaterial für einen
Druckauftrag in allgemein gleicher oder gleichberechtigter Weise
zwischen oder unter verschiedenen Ausgabeorten 39 verteilt.
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7D zeigt
eine Tabelle eines nicht abgestimmten Druckmaterialausgabemusters.
Bei diesem Beispiel wiederholen sich die Druckmaterialien für jeweils
zwei aufeinanderfolgende Bogen, während sich die Auftragsanforderung
in der Tabelle jeweils alle vier Bogen wiederholt. In anderer Hinsicht
entspricht das Druckmaterialausgabemuster aus 7D dem Druckmaterialausgabemuster
aus 7C.
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8 zeigt
ein Ablaufdiagramm für
ein erfindungsgemäßes Unterstützungsverfahren
zur Staubeseitigung. Das in 8 gezeigte
Verfahren beginnt mit Schritt S201.
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Wenn
im Drucker 18 ein Papierstau vorliegt, weist die Benutzeroberfläche 13 in
Schritt S201 den Benutzer über
die Anzeige 22 an, das „Papier zu entfernen" oder sämtliches
Papier in dem Papierweg des Druckers 18 zu entfernen.
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In
Schritt S202 ermittelt der Drucker, ob der Stau durch Entfernen
des Papiers beseitigt worden ist. Wenn der Stau beseitigt worden
ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S203 fort. Wenn der Stau nicht beseitigt
worden ist, kehrt das Verfahren zu Schritt S201 zurück.
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In
Schritt S203 prüft
das Drucksystem 26, ob die Staubeseitigung für jede Seite
eines Druckauftrags aktiviert ist (d.h. für jede Seitenkennung). Der Benutzer
hat die Staubeseitigung vorher aktiviert, indem er einen entsprechenden
Eintrag über
die Benutzeroberfläche 13 für einen
Druckauftrag seitenweise vorgenommen hat (z.B. durch Anhängen eines „+"-Zeichens an den
Ausgabeort). Wenn die Staubeseitigung für mindestens eine Seite des
Druckauftrags aktiviert ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S204 fort. Wenn die Staubeseitigung für keine
Seite des Druckauftrags aktiviert ist, endet das Verfahren mit Schritt
S207.
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Soweit
die Unterstützung
zur Staubeseitigung aktiviert ist, zeigt das System in Schritt S204 eine
Meldung 204 an, die darauf hinweist, dass sich das Drucksystem 26 in
seinem Druckmaterialausgabemuster befindet. Der Status kann durch
die Seitenkennung angegeben werden, die den entsprechenden Ausgabeorten
zugeordnet ist. Die Benutzeroberfläche 13 würde den
Benutzer auffordern, die Papierzufuhr zu öffnen, um zu kontrollieren,
ob der obere Bogen der Eingabedruckmaterialien der richtige Bogen
für den
aktuellen Ausgabesatz ist. Die Maschine würde dann das Drucken des Ausgabesatzes
fortsetzen. Das Verfahren aus 8 endet
in Schritt S207 nach Anzeige der Meldung in Schritt S204.
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9 zeigt
ein alternatives, erfindungsgemäßes Verfahren
zur Staubeseitigung. Gleiche Bezugsziffern in 8 und
in 9 bezeichnen gleiche Schritte oder Vorgänge. Das
in 9 gezeigte Verfahren entspricht dem Verfahren
aus 8 mit dem Unterschied, dass in dem Verfahren aus 9 Schritt
S204 durch Schritt S205 ersetzt ist. In Schritt S205, der dem Schritt
S203 nachfolgen kann, zeigt das System, soweit die Unterstützung zur
Staubeseitigung aktiviert ist, eine Meldung an, die den Benutzer anweist,
den teilweise gedruckten Satz zu entsorgen und zu prüfen, ob
das richtige Papier eingelegt ist, um das Drucken des nächsten Satzes
beginnen zu können.
Das Verfahren aus 9 endet in Schritt S207 nach
Anzeige der Meldung in Schritt S205.
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10A und 10B zeigen
ein Ablaufdiagramm für
das Verfahren zur Bestimmung eines abgestimmten Druckmaterialausgabemusters.
Ein Benutzer kann das Verfahren aus 10A und 10B aufrufen oder aktivieren, indem er in Spalte 117 des
Textfensters 120 aus 5D den
Buchstaben „B" für „Balancing", also "abstimmen", einträgt. Vor
dem Abstimmen könnte
das Druckmaterialausgabemuster dem Beispiel aus 7D entsprechen. Nach
dem Abstimmen könnte
das Druckmaterialausgabemuster dem Beispiel aus 7C entsprechen.
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Wie
in 10A und 10B gezeigt,
kann für
jeden von dem Drucker 18 vorgenommenen Bogentransport ein
Zyklus des Verfahrens aufgerufen werden. Ein Zyklus beginnt in Schritt
S220 mit der Entgegennahme einer Bogentransportanforderung über eine
entsprechende Eingabe durch die Benutzeroberfläche 13. Der Zyklus
kann an einem beliebigen der markierten Punkte enden, siehe Schritt S237. 10A und 10B verwendet
verschiedene Zähler
(z.B. Registerwerte) während
eines Zyklus. Die Werte der Zähler
können
für mehrere
Durchgänge
durch das Verfahren aus 10A und 10B bewahrt werden, bis ein Druckauftrag oder
ein Satz innerhalb eines Druckauftrags abgeschlossen ist, wobei
ein Satz mehrere Seitentransportanforderungen umfassen kann.
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In
Schritt S221 ermittelt das Drucksystem 26, ob das in einer
der Eingabestationen 38 momentan ausgewählte Druckmaterial das für die Verarbeitung richtige
Druckmaterial ist. Wenn das momentan gewählte und transportierte Druckmaterial
das richtige Druckmaterial ist, das als Ausgabedruckmaterial bezeichnet
werden kann, fährt
das Verfahren mit Schritt S222 fort. Wenn das zuzuführende Druckmaterial
jedoch nicht das Ausgabedruckmaterial ist, endet das Verfahren in
Schritt S237. Das Ende in Schritt S237 bedeutet, dass das Verfahren
abgeschlossen ist, und dass für
diese Bogentransportanforderung keine weitere Maßnahme erforderlich ist. Ein
Druckauftrag oder ein Satz in einem Druckauftrag kann jedoch die Ausführung mehrerer
Bogentransportanforderungen und mehrerer Ausführungen des Verfahrens aus 10A und 10B erforderlich
machen.
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In
Schritt S222 ermittelt das Drucksystem 26, ob eine bestimmte
Anforderungssumme gleich der Summe der Transportanforderungen ist,
die über
die Benutzeroberfläche 13 für einen
bestimmten Auftragsausgang für
das gewählte
Druckmaterial eingegeben worden sind. Beispielsweise prüft das Drucksystem 26 das
Druckmaterialausgabemuster und hält
fest, wie oft „<Auftragsausgang>" vorkommt. Hier kann ein Zähler als
jeweilige Anforderungssumme bestimmt werden, wobei der Wert des
Zählers gleich
der Summe der Druckmaterialtransportanforderungen für die „<Auftragsausgang>" ist. Beispielsweise würde der
Wert des Zählers
oder die jeweilige Anforderungssumme für das Druckmaterialausgabemuster
aus 7D drei sein, weil in dem Druckmaterialausgabemuster
für jeden
Ausgabesatz drei Mal „<Auftragsausgang>" vorkommt.
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In
Schritt S223 nach Schritt S222 ermittelt das Drucksystem 26,
ob die jeweilige Anforderungssumme kleiner als eins ist. Das Drucksystem 26 ruft Schritt
S223 auf, um eine Prüfung
auf ein ungültiges Druckmaterialausgabemuster
durchzuführen.
Wenn das Druckmaterialausgabemuster gültig ist, ist der Wert der
jeweiligen Anforderungssumme nicht kleiner als eins. Wenn das Drucksystem 26 ermittelt, dass
der Wert der jeweiligen Anforderungssumme kleiner als eins ist,
endet das Verfahren mit Schritt S237. Wenn das Drucksystem 26 jedoch
ermittelt, dass der Wert der jeweiligen Anforderungssumme nicht
kleiner als eins ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S224 fort.
-
In
Schritt S224 ermittelt das Drucksystem 26, ob sich die
derzeit transportierte Seite am Anfang eines Ausgabesatzes eines
Druckauftrags befindet. Beispielsweise kann das Drucksystem 26 auf
einen Seitenzähler
zugreifen, der jede Seite eines Ausgabesatzes für einen Druckauftrag zählt, wobei
der Seitenzähler
inkrementiert wird. Der Satzzähler
wird zu Beginn jedes Ausgabesatzes zurückgestellt. Ein Ausgabesatz
kann mehrere Bogentransportanforderungen und Zyklen aus 10A und 10B umfassen.
Wenn sich die aktuelle Seite am Anfang eines Ausgabesatzes befindet,
fährt das
Verfahren mit Schritt S225 fort. Wenn sich die aktuelle Seite nicht am
Anfang eines Ausgabesatzes befindet, fährt das Verfahren mit Schritt
S226 fort.
-
In
Schritt S225 initialisiert das Drucksystem 26 eine Anzahl
von Druckparametern, die später
in dem Verfahren aus 10A und 10B verwendet werden.
Die Druckparameter können
einen Zieleinstellwert, einen bestimmten Transportzählstand
und einen Gesamttransportzählstand
umfassen. Der Zieleinstellwert kann auf einen Wert zwischen null
und eins eingestellt werden. Der Zieleinstellwert kann beispielsweise
auf 0,9 eingestellt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen, oder
auf andere Werte, die durch Versuche ermittelt werden. In einem
Ausführungsbeispiel
wird der jeweilige Transportzählstand auf
zwei und der Gesamttransportzählstand
auf zwei eingestellt, um eine nachfolgende Verarbeitung gemäß 10A und 10B vorzubereiten.
In Schritt S225 wird der erste Bogen des Ausgabesatzes zum Auftragsausgang
gelenkt. Dies bewirkt, dass das Drucksystem 26 das erste
Druckmaterial in den „<Auftrags-ausgang>" ausgibt. Nach Schritt S225 kann das
Verfahren nach Schritt S225 in Schritt S237 enden.
-
In
Schritt S226 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert
der jeweiligen Anforderungssumme größer oder gleich zwei ist. In
Schritt S226 wird also ermittelt, ob nur noch ein „<Auftragsausgang>" zur Ausführung in dem Druckmaterialausgabemuster verbleibt.
Wenn der Wert der jeweiligen Anforderungssumme nicht größer oder
gleich zwei ist, endet das Verfahren in Schritt S237. Wenn der Wert
der jeweiligen Anforderungssumme größer oder gleich zwei ist, fährt das
Verfahren mit Schritt S227 fort.
-
In
Schritt 227 ermittelt das Drucksystem 26 die Summe
der für
das gewählte
Druckmaterial insgesamt angeforderten Bogentransporte. Beispielsweise
prüft das
Drucksystem 26 das Druckmaterialausgabemuster und hält nach,
wie oft jeder Ausgang (z.B. Ausgabeort 39) über die
Benutzeroberfläche 13 angefordert
worden ist. Das Druckmaterialausgabemuster aus 7C kann
beispielsweise insgesamt fünf
Mal vorkommen, wobei die einzelnen Male ungleich zwischen dem ersten
Ausgabeort 35 und dem zweiten Ausgabeort 36 aufgeteilt
sind. Die Gesamtanforderungssumme wäre demnach für das Beispiel
aus 7C fünf.
Die Gesamtanforderungssumme stellt die Summe aller Druckmaterialtransportanforderungen
für ein
Druckmaterial eines Ausgabesatzes eines Druckauftrags dar.
-
In
Schritt S228 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert
der gesamten Transporte den Gesamtwert der Anforderungen übersteigt.
Die gesamten Transporte stellen den Gesamtzählstand der Druckmaterialtransporte
dar, die bislang von dem Drucksystem 26 für den Ausgabesatz
ausgeführt
worden sind. Wenn der Wert der Gesamttransporte größer als
die Summe der gesamten Anforderungen ist, endet das Verfahren in
Schritt S237. Der Test in Schritt S228 wird benutzt, um das Verfahren
in Schritt S237 zu beenden, wenn alle angeforderten Druckmaterialtransporte
für den
Ausgabesatz der Bogentransportanforderung ausgeführt worden sind. Wenn der Gesamtzählstand
der Druckmaterialtransporte nicht größer als die Summe der gesamten
Anforderungen ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S229 fort, weil die Bogentransportanforderung
weitere erforderliche Druckmaterialtransporte enthält, die
noch nicht ausgeführt
worden sind
-
In
Schritt S229 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Wert
der gesamten Transporte gleich der Summe der Anforderungen ist.
Wenn der Wert der gesamten Transporte gleich der Summe der Anforderungen
ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S230 fort. Wenn der Wert der gesamten
Transporte nicht gleich der Summe der Anforderungen ist, fährt das
Verfahren mit Schritt S231 fort.
-
In
Schritt S230, veranlasst das Drucksystem 26, dass der zuletzt
für den
Druckmaterialausgang angeforderte Bogen zum entsprechenden Ausgabeort
gelenkt wird (z.B. zum „<Auftragsausgang>"). Das Drucksystem 26 kann
derart programmiert werden, dass die ersten und letzten Einträge in dem
Druckmaterialausgabemuster als „<Auftragsausgang>"-Seiten zugewiesen
werden. Das Ziel „<Auftragsausgang>" ermöglicht
im Allgemeinen die Zuweisung eines beliebigen Ausgabeorts in durchgängiger Weise
innerhalb eines Druckauftrags, was einer höheren Flexibilität zugute
kommt.
-
In
Schritt S231 bestimmt das Drucksystem 26 Werte für das erste
Ziel und für
das zweite Ziel, die in den nachfolgenden Schritten S232 und S233
zu verwenden sind. Das erste Ziel und das zweite Ziel sind verwendbar,
um Seiten zu bestimmen, die zu einem gewählten Ausgabeort des Drucksystems 26 gelenkt
werden (z.B. zu einem bestimmten Auftragsausgang), um dort beispielsweise
einer Nachbearbeitung unterzogen zu werden. Das Drucksystem 26 kann
zwischen verschiedenen Seiten unterscheiden, indem ein bestimmter
Transportzählstand
für einen bestimmten
Ausgabeort und ein Gesamttransportzählstand für alle Ausgabeorte gemeinsam
nachgehalten werden.
-
Das
erste Ziel lässt
sich nach folgender Gleichung ermitteln:
T1 =
FS·RO/(RS – TA). wobei T1 das
erste Ziel ist, das ein Auftragsausgangs-Transportziel mit höchster Priorität darstellen
kann. FS steht für einen bestimmten Transportzähler, der
einen kumulativen Transportzählstand
für einen
bestimmten Auftragsausgang darstellen kann; RO steht
für eine
Anforderungsgesamtsumme, die die Summe der Transportanforderungen
für beliebige
oder alle Auftragsausgänge
darstellt; RS steht für eine bestimmte Anforderungssumme,
und TA steht für Zieleinstellung, die eine
Einstellung eines Auftragsausgangsziels darstellen kann (z.B. mindestens
das erste Ziel).
-
Das
zweite Ziel lässt
sich nach folgender Gleichung ermitteln:
T2 =
FS·RO/(RS + (1 – TA), wobei T2 das
zweite Ziel ist, das ein Ziel für
den Auftragsausgang mit niedrigster Priorität darstellen kann; FS steht für
einen bestimmten Transportzähler,
der einen kumulativen Transportzählstand
für eine
bestimmte Auftragsausgabe darstellen kann; RO steht
für eine
Anforderungsgesamtsumme, die die Summe der Transportanforderungen
für beliebige
oder alle Auftragsausgaben darstellt; RS steht
für eine
bestimmte Anforderungssumme, und TA ist
eine Zieleinstellung, die eine Einstellung eines Auftragsausgabeziels
darstellen kann (z.B. das erste Ziel und das zweite Ziel).
-
In
Schritt S232 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Zählstand
für den
Gesamttransport größer oder
gleich dem ersten Ziel ist. Wenn der Zählstand für den Gesamttransport größer oder
gleich dem ersten Ziel ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S233 fort. Wenn jedoch der Zählstand
für den
Gesamttransport nicht größer oder
gleich dem ersten Ziel ist, fährt
das Verfahren mit Schritt S236 fort.
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In
Schritt S233 ermittelt das Drucksystem 26, ob der Zählstand
für den
Gesamttransport kleiner als das zweite Ziel ist. Wenn der Zählstand
für den
Gesamttransport kleiner als das zweite Ziel ist, fährt das Verfahren
mit Schritt S234 fort. Wenn jedoch der Zählstand für den Gesamttransport nicht
kleiner als das zweite Ziel ist, fährt das Verfahren mit Schritt S236
fort.
-
In
Schritt S236 wird die Seite zu einem angeforderten Ausgabeort 39 gelenkt
(z.B. den ersten Ausgabeort). Nach Schritt S236 wird in Schritt
S235 der Zählstand
für den
Gesamttransport um eins inkrementiert. Nach Schritt S235 endet das
Verfahren in Schritt S237.
-
In
Schritt S234 wird der jeweilige Transportzählstand inkrementiert (z.B.
um eins), und die Seite wird zum jeweiligen Auftragsausgang gelenkt
(z.B. <Auftragsausgang>). Einer der verbleibenden
Einträge
für „<Auftragsausgabe>" ist für den aktuellen Druckmaterialtransport
in Schritt S234 verwendbar. Wenn der verbleibende Eintrag nicht
für den
aktuellen Druckmaterialtransport verwendbar ist, wird der Bogen
zu einer alternativen Ausgabe in dem Druckmaterialausgabemuster
gelenkt.
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In
Schritt S235 nach Schritt S234 inkrementiert das Drucksystem 26 den
Zählstand
für den
Gesamttransport. Obwohl das Verfahren aus 10A und 10B in Schritt S237 enden kann, müssen möglicherweise
mehrere Zyklen aus 10A und 10B ausgeführt werden,
um einen Ausgabesatz eines Druckauftrags abzuschließen.
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11 zeigt
eine alternative Bildschirmanzeige einer Benutzeroberfläche 13.
Die Bildschirmanzeige aus 11 ist ähnlich der
aus 5D. In 11 ist „Ausgang" durch „Druckmaterialausgabemuster" 304 ersetzt.
Das „Druckmaterialausgabemuster" 304 umfasst
das Pulldown-Menü „Muster
definieren". Das
Pulldown-Menü „Muster
definieren" kann
in einer zusätzlichen
Spalte des Textfensters 305 angezeigt werden. Gleiche Bezugsziffern
in 5D und in 11 bezeichnen
gleiche Elemente oder Softwaremerkmale.
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Die
Bezeichnung von Variablen oder Drucksteuerungsparametern, wie der
jeweilige Transportanforderungsparameter, „<Auftragsausgang>",
die Zieleinstellung, der jeweilige Zufuhrzählstand, der Transportgesamtzählstand, „an Auftragsausgang
leiten", die jeweilige
Anforderungssumme und die Gesamtanforderungssumme, werden für Beschreibungszwecke
verwendet, wobei die tatsächlichen Bezeichnungen
anders lauten können,
ohne dass dies den Schutzbereich der Erfindung einschränken würde.
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Wie
in 12 gezeigt, können
im Textfenster 305 eine oder mehrere Textzeilen 302 angezeigt
werden. Gleiche Bezugsziffern in 11 und
in 12 bezeichnen gleiche Elemente. Im Textfenster 305 kann
in Spalte 303 der Hinweis „+P" stehen, was darauf hinweist, dass der
Anforderung ein Druckmaterialausgabemuster zugeordnet ist. Um dieses
Muster zu entfernen, kann der Benutzer die Option „Muster entfernen" aus dem Pulldown-Menü benutzen,
das dem „Druckmaterialausgabemuster" 304 zugeordnet ist.
Die Option „Muster
bearbeiten" ermöglicht Änderungen
an dem zuvor erstellten Muster.
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In 12 hat
der Benutzer eine Seitenliste in die Seitenkennungsliste 103 eingegeben.
In dem der Druckmaterialanzeige 102 zugeordneten Pulldown-Menü wurde der
Druckmaterialtyp „RegisterA" gewählt. Die
Attribute der Druckmaterialien werden im Textfeld 104 ausgewiesen.
Der Benutzer hat in dem dem Ausnahmebetrieb 105 zugewiesenen Pulldown-Menü die Option „Simplex" gewählt. Das
Textfeld zeigt an, dass der Benutzer das Druckmaterial „RegisterA" für drei Seitennummern
gewählt
hat (4, 8 und 12).
-
In
einem Ausführungsbeispiel
hat das Pulldown-Menü „Muster
definieren", das
dem „Druckmaterialausgabemuster" 304 zugeordnet
ist, drei Optionen: „Muster
definieren", „Muster
bearbeiten" und „Muster
entfernen". Wie
in 12 gezeigt, ist für "Druckmaterialausgabemuster" 304 die
Option „Muster
definieren" gewählt. Über die
Option „Muster
definieren" wird
die in 13 dargestellte Bildschirmanzeige
aufgerufen.
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Die
Bildschirmanzeige aus 13 ermöglicht dem Benutzer die Steuerung
des Druckvorgangs für
das Drucksystem 26 über
die Benutzeroberfläche 13.
Die Bildschirmanzeige 351 umfasst eine Reihe von elektronischen
Schaltflächen,
die in Spalten (z.B. 359, 360, 361, 362 und 363)
und Reihen (355, 356, 357 und 358)
angeordnet sind. Die Schaltflächen
(355, 356, 357 und 358) in den
Reihen sind folgenden Funktionen zugeordnet: „Zwischenblatt einfügen", „<Auftragsausgang>" benutzen, „Ausgang1" benutzen, „Ausgang2" benutzen. Die Schaltflächen in
den Spalten sind den Positionen der Seiten in einem Ausgabesatz
eines Druckauftrags zugeordnet. Eine Spalte pro Seite des Ausgabesatzes
wird vorzugsweise in Bildschirmanzeige 35 oder in mehreren,
miteinander verbundenen Bildschirmanzeigen angezeigt. In 13 werden
zwölf Seiten pro
Ausgabesatz unterstützt,
obwohl in anderen Ausführungsbeispielen
die Anzahl der unterstützten
Seiten größer oder
kleiner als in 13 gezeigt sein kann. Es könnten auch
nur zwei Spalten unterstützt werden,
wobei der Spaltenanzahl nach oben keine Grenzen gesetzt sind.
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In
der ersten Reihe 355, „Zwischenblatt einfügen", sind standardmäßig zunächst keine
Felder angekreuzt.
-
In
einem in 14 gezeigten Beispiel kreuzt der
Benutzer das zweite und vierte Feld in der Reihe 355, „Zwischenblatt
einfügen", an. Wenn das Drucksystem 26 einen
Ausgabesatz ausdruckt, fügt
es in einen Ausgabesatz zwei ungedruckte Bogen des Typs „RegisterA" vor der Seite zwei
und vor der Seite vier ein. Der Benutzer wählt die Ausgabeorte für die beiden
ungedruckten Bogen des Typs „RegisterA" wie folgt. Zunächst klickt
der Benutzer auf die Schalffläche
in Reihe 357, „Ausgang1
benutzen", oder
auf einen anderen Ausgabeort, und in der zweiten Spalte 360.
Wenn der Benutzer auf die Schaltfläche „Ausgang1 benutzen" in der zweiten Spalte 360 klickt,
schaltet das Drucksystem 26 automatisch die Schaltfläche in der
Reihe „<Auftragsausgang> benutzen" der zweiten Spalte 360 aus,
weil ein einzelner, unteilbarer Bogen nicht gleichzeitig an mehrere
Ausgabeorte gelenkt werden kann. Dann wählt das Drucksystem 26 oder
der Benutzer die Schaltfläche in
Reihe 356, „<Auftragsausgang> benutzen", oder einen anderen
Ausgabeort, in der vierten Spalte 362. Das Drucksystem 26 setzt
die Auswahlregel für
die Schaltflächen
in Kraft, nach der in der Reihe stets so viele Felder angekreuzt
sein müssen,
wie Bogen des Typs „RegisterA" für den Auftrag
angefordert worden sind. Anschließend klickt der Benutzer auf
die Schaltfläche
in der Reihe „Ausgang1
benutzen" der vierten Spalte 362.
Dadurch wird die Schaltfläche
in der Reihe 356 „<Auftragsausgang> benutzen" der vierten Spalte 362 abgewählt. Viertens
wählt der
Benutzer oder das Drucksystem 26 die Schaltfläche in der
Reihe 356 „<Auftragsausgang> benutzen" der vierten Spalte 362.
-
Wenn
der Benutzer die Schaltfläche 364 „OK" in 14 wählt, wird
das gewählte
Druckmaterialausgabemuster für
den Druckauftrag mit dem Druckmaterial „RegisterA" gespeichert; die Benutzeroberfläche 13 führt den
Benutzer dann ggf. zu der Bildschirmanzeige aus 11 zurück. Mit
der Schaltfläche 366 „Abbrechen" aus 14 kehrt
der Benutzer zu der in 11 gezeigten Bildschirmanzeige
zurück,
ohne dass ein Druckmaterialausgabemuster für das Druckmaterial „RegisterA" gewählt worden
ist. Die Schaltfläche 365 „Rückstellen" in 14 stellt den
ursprünglichen
Zustand der Bildschirmanzeige in 13 wieder
her, so wie sie vor irgendwelchen Benutzereingaben war.
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Die
Obergrenze der Reihe „Ausgang" (357 und 358),
die angezeigt werden können,
hängt von der
Anzahl der Ausgänge
ab, die im Drucksystem 38 verfügbar sind und davon, wie viele
vom Drucker 18 unterstützt
werden.
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Das
Textfeld 352 beschreibt die Definition des Druckmaterials.
Die Bildschirmanzeige 351 umfasst die Felder „Ausgang1
eingestellt auf:" und „Ausgang2
eingestellt auf:",
die mit entsprechenden Pulldown-Menüs belegt werden können. Über die den
Feldern „Ausgang1
eingestellt auf:" und „Ausgang2
eingestellt auf:" zugeordneten
Pulldown-Menüs
kann der Benutzer bis zu zwei Ausgänge definieren (z.B. „Ausgang1" und „Ausgang2"), und zwar zusätzlich zum
aktuellen „<Auftragsausgang>", obwohl in anderen Ausführungsbeispielen
selbstverständlich
auch mehr oder weniger Ausgänge
vorgesehen sein können.
Die Anzahl der Ausgangsnamen in den Pulldown-Menüs ist auf die maximale Zahl
der Ausgänge
begrenzt, die der Drucker 18 unterstützt, und unterliegt keiner
Begrenzung durch die Software für
die Bildschirmanzeige.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel können die
Felder „Ausgang1
eingestellt auf:" und „Ausgang2
eingestellt auf:" die
Wahl oder Zuweisung eines dem Druckvorgang oder dem Transportvorgang
nachgestellten Prozesses für „Ausgang1" und „Ausgang2" unterstützen. Beispielsweise
könnte
ein Hefter oder eine Heftstation dem „Ausgang1" als ein Drucknachbearbeitungsverfahren
zugeordnet sein.
-
Die
vorausgehende detaillierte Beschreibung ist lediglich als Darstellung
verschiedener physischer Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung zu verstehen. Eine Vielzahl von nicht
vollständig
beschriebenen Varianten und Abwandlungen ist denkbar, die von dem
erfindungsgemäßen Gedanken
Gebrauch machen und deshalb ebenfalls in den Schutzbereich fallen.