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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Amphibienfahrzeug und
insbesondere auf ein Amphibienfahrzeug mit verbesserter Hydraulikfederstrebe,
die so angepasst werden kann, dass sie als Antrieb zum Einfahren
eines Straßenrads
für den Einsatz
des Fahrzeugs auf dem Wasser dient.
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Bekannte
Hydraulikfederstreben umfassen einen in einem Zylinder beweglichen
Kolben, um einen Dämpfereffekt
zu erhalten, so dass das an der Strebe befestigte Rad sich in senkrechter
Richtung bewegen kann. Der Dämpfungseffekt
wird erhalten, indem der Fluss der Hydraulikflüssigkeit von einer Seite des
Kolbens zur anderen gedrosselt wird. Häufig ist die Hydraulikstrebe
mit einem gasgefüllten Druckspeicher
verbunden, um einen kombinierten Dämpfer- und Federeffekt zu erhalten,
wobei der Federeffekt durch die Komprimierung der Hydraulikflüssigkeit
im Zylinder und Flüssigkeit
im gasgefüllten Druckspeicher
erhalten wird. Es gibt außerdem
Hydraulikfederungsysteme dieser Art mit einem hydraulischen Anschlag,
wobei ein Volumen Hydraulikflüssigkeit
im Zylinder eingeschlossen ist und den Hub des Kolbens und damit
des Rads auf den für
das Fahren auf der Straße
normalen Betrag begrenzt.
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Es
gibt außerdem
Straßenfahrzeuge
mit Hydraulikfederungen, die verschiedene Ventile und Querverbindungen
zwischen einzelnen Radaufhängungen
umfassen, beispielsweise die Hydrolastic- und Hydragas-Systeme von
BMC/British Leyland. Solche miteinander verbundenen Federungen werden
in GB 2,144,378 (Alfa Romeo), GB 1,260,719 (IDCE) und
US 5,584,498 (Yamaha) offengelegt.
Diese Systeme sind so ausgelegt, dass sie unerwünschte Effekte, wie das Schwingen
um die Längs-
und Querachse verringern. Dasselbe gilt für bekannte aktive und halbaktive
Systeme, beispielsweise aus
US 4,779,895 (Robert
Bosch),
EP 0,183,059 (Robert Bosch)
und
US 5,678,846 (Lotus).
Eines dieser aktiven Federungssysteme, das in
US 5,682,980 (Monroe Auto Equipment
Company) beschrieben ist, umfasst eine Hydraulikstrebe, in der ein
Kolben so in einem Zylinder angeordnet ist, dass er den Zylinder
in einer erste und eine zweite Kammer unterteilt. Das System hat
variable Drosselventile zur, im Wesentlichen von der Geschwindigkeit
des Kolbens im Zylinder unabhängigen
Regelung des Drucks auf beiden Seiten des Kolbens. Die Anordnung
ermöglicht
die variable Dämpfung
und Niveauregulierung innerhalb des normalen Arbeitsbereichs einer
herkömmlichen Federstrebe
eines Straßenfahrzeugs.
All diese Systeme dienen dazu, durch die Erweiterung der Fähigkeiten
einer Straßenfahrzeugfederung
das Fahrverhalten auf der Straße
zu verbessern.
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Es
gibt außerdem
Fahrzeuge, insbesondere Citroen-Fahrzeuge, mit einer Hydraulikfederung,
die über
die normale Fahrhöhe
angehoben werden kann, um unebenes Gelände zu überqueren. Andererseits hat
es sich für
Amphibienfahrzeuge als nützlich
erwiesen, die Räder
in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, so dass sie weit über die
Fahrbahnhöhe
eingefahren und über
der Wasserlinie des Fahrzeugs verstaut werden. Dadurch wird der
Strömungswiderstand
in Wasser reduziert, insbesondere in Kurven. Federungen, die eine
solche Rekonfiguration zulassen, sind in
EP 0,742,761 (Roycroft), das die in
der Präambel
von Anspruch 1 erwähnten
Merkmale umfasst,
US 4, 958,
584 (Williamson) und
US
4, 241, 686 (Westphalen) offenbart. Roycroft verwendet ein
kombiniertes hydraulisches und mechanisches System, während Williamson
und Westphalen mechanische Systeme verwenden. In einer Ausführung offenbart
Roycroft den Einsatz einer Hydraulikstrebe als Antrieb zum Einfahren
eines Rads und erwähnt, dass
die Strebe auch dazu dienen kann, das Fahrzeug federnd zu tragen.
Die Konfiguration der Strebe wird jedoch nicht näher beschrieben.
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Die
oben aufgeführten
mechanischen Einfahrsysteme gelten als sperrig und in Salzwasserumgebung
korrosionsanfällig.
Durch die Weiterentwicklung dem bekannten Stand der Technik entsprechenden
Hydrauliksystemen und die Einführung
der zweifachen Nutzung von Bauteilen wann immer praktisch möglich, kann
ein Hydraulikfederungssystem entwickelt werden, das nicht nur auf
Straßen
gut funktioniert, sondern außerdem
zulässt,
dass das Fahrzeug für
eine Alternativverwendung rekonfiguriert wird, insbesondere als
Amphibienfahrzeug.
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Ein
Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Amphibienfahrzeug
bereitzustellen, das über
eine Hydraulikfederstrebe verfügt,
die beim normalen Fahren auf der Straße eingesetzt werden kann und
außerdem
dazu verwendet werden kann, ein Rad um einen größeren Betrag einzufahren, als für das Fahren
auf der Straße
angemessen wäre.
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Ein
weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Amphibienfahrzeug
bereitzustellen, das über
eine Hydraulikfederstrebe verfügt, die
beim normalen Fahren auf der Straße eingesetzt werden kann und
außerdem
dazu verwendet werden kann, ein Rad um einen größeren Betrag auszufahren, als
für das
Fahren auf der Straße
angemessen wäre.
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Ein
weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Amphibienfahrzeug
bereitzustellen, das über
eine Hydraulikfederstrebe verfügt, die
beim normalen Fahren auf der Straße eingesetzt werden kann und
außerdem
dazu verwendet werden kann, ein Rad um einen größeren Betrag einzufahren oder
auszufahren, als für
das Fahren auf der Straße angemessen
wäre.
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Die
vorliegende Erfindung bietet ein Amphibienfahrzeug mit mindestens
einem Rad, das von einer ausgefahrenen Stellung, in der das Rad
so angeordnet ist, dass es das Fahrzeug für den Einsatz an Land trägt, für den Einsatz
des Fahrzeugs auf Wasser in eine eingefahrene Stellung bewegt werden kann,
in der das Rad relativ zu einer Karosserie des Fahrzeugs angehoben
ist, wobei das Fahrzeug außerdem über eine
Hydraulikstrebe verfügt,
die so angepasst ist, dass sie eine Antriebskraft liefert, um das Rad
zwischen der ausgefahrenen und der eingefahrenen Stellung zu bewegen
und das Fahrzeug federnd trägt,
wenn das Rad ausgefahren ist, wobei die Strebe einen Hydraulikflüssigkeit
enthaltenden Zylinder, einen im Zylinder beweglichen Kolben, der
eine erste Kammer und eine zweite Kammer im Zylinder bildet und
ein Verbindungsmittel zum Verbinden des Kolbens mit einem zum Rad
gehörenden
Federungsgestänge
umfasst; dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikstrebe außerdem ein
erstes Auf-zu-Ventil, das den Flüssigkeitsfluss
zwischen der ersten und der zweiten Kammer über mindestens einem Teil des Hubs
des Kolbens regelt und ein zweites Auf-zu-Ventil, das mit nur der
ersten oder nur der zweiten Kammer in Verbindung steht, umfasst;
wobei die Anordnung derart ist, dass wenn das erste Ventil offen
und das zweite Ventil geschlossen ist die Strebe so angepasst ist,
dass sie das Fahrzeug federt und/oder dämpft und wenn das erste Ventil
geschlossen und das zweite Ventil offen ist, die Strebe so angepasst ist,
dass sie als Antrieb funktioniert, um das Rad zwischen der ausgefahrenen
und der eingefahrenen Stellung zu bewegen.
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Vorzugsweise
steht ein gasgefüllter
Hydraulikdruckspeicher mit mindestens der ersten oder der zweiten
Kammer in Verbindung.
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In
einer bevorzugten Ausführung
steht der gasgefüllte
Druckspeicher. mit der ersten und der zweiten Kammer in Verbindung,
wenn das erste, den Fluss zwischen der ersten und zweiten Kammer
regelnde Auf-zu-Ventil offen ist und steht mit nur derjenigen der
beiden Kammern in Verbindung, mit der das zweite Auf-zu-Ventil in
Verbindung steht, wenn das erste, den Fluss zwischen den Kammern
regelnde Auf-zu-Ventil geschlossen ist.
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In
einer alternativen bevorzugten Ausführung steht der gasgefüllte Druckspeicher
mit der ersten und der zweiten Kammer in Verbindung, wenn das erste,
den Fluss zwischen der ersten und zweiten Kammer regelnde Auf-zu-Ventil
offen ist und steht mit nur der anderen der beiden Kammern in Verbindung, mit
der das zweite Auf-zu-Ventil nicht in Verbindung steht, wenn das
erste, den Fluss zwischen den Kammern regelnde Auf-zu-Ventil geschlossen
ist.
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In
noch einer weiteren bevorzugten Ausführung regelt das erste Auf-zu-Ventil
den Fluss der Flüssigkeit
zwischen der ersten und zweiten Kammer über einem ersten Teil des Kolbenhubs
und es ist ein drittes Auf-zu-Ventil vorgesehen, dass den Fluss
der Flüssigkeit
zwischen der ersten und der zweiten Kammer über einem zweiten Teil des
Kolbenhubs regelt, wobei ein viertes Auf-zu-Ventil nur mit der anderen
der beiden Kammern in Verbindung steht, mit der das zweite Auf-zu-Ventil
nicht in Verbindung steht. In dieser Anordnung kann ein gasgefüllter Druckspeicher
vorgesehen werden, der mit der ersten und der zweiten Kammer in
Verbindung steht, wenn eines der beiden oder sowohl das erste als
auch das dritte, den Fluss zwischen der ersten und zweiten Kammer
regelende Auf-zu-Ventil offen ist und mit nur einer der beiden Kammern
in Verbindung steht, wenn sowohl das erste als auch das dritte,
den Fluss zwischen den Kammern regelnde Auf-zu-Ventil geschlossen
sind.
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Vorzugsweise
ist bzw. sind das bzw. die den Fluss zwischen der ersten und zweiten
Kammer regelnde Ventil bzw. Ventile außerhalb des Zylinders angeordnet.
Insbesondere kann bzw. können
das Auf-zu-Ventil bzw. die Auf-zu-Ventile in einer Hydraulik-Übertragungsleitung
angeordnet sein, die die erste und zweite Kammer miteinander verbindet.
In diesem Fall kann die Übertragungs-Hydraulikleitung zwei
oder mehr Öffnungen
in den Wänden
des Zylinders miteinander verbinden.
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In
einer bevorzugten Ausführung
ist der Hub des Kolbens im Zylinder durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
in der ersten Kammer begrenzt, wenn ein nur mit der ersten Kammer
in Verbindung stehendes Auf-zu-Ventil geschlossen ist. In einer
alternativen bevorzugten Ausführung
ist der Hub des Kolbens im Zylinder durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
in der zweiten Kammer begrenzt, wenn ein nur mit der zweiten Kammer
in Verbindung stehendes Auf-zu-Ventil geschlossen ist. In einer
weiteren alternativen Ausführung
ist der Hub des Kolbens im Zylinder durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
in der ersten Kammer begrenzt, wenn ein mit nur der ersten Kammer
in Verbindung stehendes Auf-zu-Ventil geschlossen ist und durch
das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
in der zweiten Kammer begrenzt, wenn ein mit nur der zweiten Kammer
in Verbindung stehendes Auf-zu-Ventil geschlossen ist.
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Einige
Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nun anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
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1 eine Ansicht einer bekannten
Hydraulikfederstrebe;
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2 eine Ansicht einer ersten
Ausführung einer
Hydraulikfederstrebe, die in einer ersten Betriebsart zum normalen
Fahren und in einer zweiten Betriebsart zum Einfahren des Rads genutzt
werden kann, dargestellt in der Betriebsart für das Fahren auf der Straße;
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3 eine Ansicht der Hydraulikfederstrebe aus 2, in der Betriebsart für das Einfahren
des Rads;
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4 eine Ansicht, die eine
Abänderung
der Hydraulikfederstrebe aus 2 zeigt,
wobei der Druckspeicher in einer alternativen Stellung angebracht
ist;
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5 eine schematische Darstellung
einer Installation zur Aufhängung
eines Fahrzeugrads, in der eine Strebe, wie die in 3 gezeigte, eingesetzt wird;
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6 eine Ansicht einer zweiten
Ausführung einer
Hydraulikfederstrebe, die in einer ersten Betriebsart zum normalen
Fahren und in einer zweiten Betriebsart zum Ausfahren des Rads genutzt
werden kann, dargestellt in der Betriebsart für das Fahren auf der Straße;
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7 eine Ansicht der Hydraulikfederstrebe aus 6, in der Betriebsart für das Ausfahren
des Rads;
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8 eine Ansicht einer dritten
Ausführung einer
Hydraulikfederstrebe, die in einer ersten Betriebsart zum normalen
Fahren, in einer zweiten Betriebsart zum Einfahren des Rads und
in einer dritten Betriebsart zum Ausfahren des Rads genutzt werden kann,
dargestellt in einer Betriebsart, in der der Kompressionshub begrenzt
ist;
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9 eine Ansicht der Hydraulikfederstrebe aus 8, in einer Betriebsart,
in der der Ausdehnungshub begrenzt ist;
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10 eine Ansicht der Hydraulikfederstrebe
aus 8, in einer Betriebsart,
in der der Hub nicht begrenzt ist; und
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11 eine Ansicht der Hydraulikfederstrebe
aus 8, wobei die Stellung
der Strebe so geregelt werden kann, dass die Strebe ausgefahren
oder eingefahren wird.
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Wie
in 1 zu sehen ist, umfasst
eine bekannte Hydraulikfederstrebe, die allgemein unter 10 dargestellt
ist, einen Zylinder 2 und einen Kolben 4, der
axial im Zylinder beweglich ist. Eine Verbindungsstange 6 ist
an einer Stirnfläche
des Kolbens 4 befestigt und erstreckt sich durch eine abgedichtete Öffnung 8 im
Boden des Zylinders 2. Die Verbindungsstange 6 endet
am vom Kolben 4 entfernten Ende 12 in einer Halterung 14.
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Der
Kolben 4 bildet eine erste und eine zweite Kammer 16, 18 im
Zylinder 2 und im Kolben 4 ist ein Drossel-/Dämpfungsventil 20 vorgesehen.
Am Umfang des Kolbens 4 ist eine Dichtung 22 vorgesehen.
Die erste und zweite Kammer 16, 18 sind mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllt.
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Eine
Hydraulikleitung 24 tritt an dessen Seitenwand in der Nähe des Zylinderbodens
aus dem Zylinder 2 aus und endet in einem gasgefüllten Hydraulikdruckspeicher 26.
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Im
Gebrauch ist ein Rad (nicht dargestellt) über die Halterung 14 mit
der Verbindungsstange 6 verbunden und der Zylinder 2 ist
an der Fahrzeugkarosserie befestigt (nicht dargestellt).
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Wenn
das Rad auf Unebenheiten in der Fahrbahnoberfläche trifft, auf der das mit
der Federstrebe ausgestattete Fahrzeug fährt, bewegt sich der Kolben 4 axial
im Zylinder 2.
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Wenn
das Fahrzeug über
insbesondere unebenes Geländer
fährt,
werden übermäßige Schwingungen
des Fahrzeugs aufgrund des Dämpfungseffekts
des Ventils 20 und des gasgefüllten Hydraulikdruckspeichers 26 vermieden.
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In
der in 1 gezeigten Hydraulikfederstrebe
ist der Gesamthub des Kolbens 4 und damit auch des Rads
in senkrechter Richtung dadurch begrenzt, dass die obere Stirnfläche 150 des
Kolbens 4 an der Innenfläche der oberen Stirnwand 152 des
Zylinders 2 anstößt und die
untere Stirnfläche 154 des
Kolbens 4 an der Innenfläche 156 des Bodens
des Zylinders 2 anstößt. Es kann
ein Anschlag (nicht dargestellt) vorgesehen werden, um den Gesamthub
des Kolbens 4 zu begrenzen.
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Eine
erste Ausführung
einer Hydraulikfederstrebe für
den Einsatz in einem Amphibienfahrzeug gemäß der Erfindung ist allgemein
unter 30 in 2 gezeigt.
Die Strebe 30 umfasst einen Zylinder 28 und einen
Kolben 32, der axial im Zylinder beweglich ist. An einer
Stirnfläche
des Zylinder 32 ist eine Verbindungsstange 34 angebracht,
die sich durch eine abgedichtete Öffnung 36 im Boden
des Zylinders 28 erstreckt. Die Verbindungsstange 34 endet
am vom Kolben 32 entfernten Ende 38 in einer Halterung 40.
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Der
Kolben 32 bildet eine erste und eine zweite Kammer 42, 44 im
Zylinder 28. Am Umfang des Kolbens 32 ist eine
Dichtung 46 vorgesehen. Die erste und zweite Kammer 42, 44 sind
mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllt.
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Eine
Leitung 48 tritt durch eine Öffnung 158 in der
Seitenwand des Zylinders 28 in der Nähe seines Bodens aus dem Zylinder 28 aus
und ist mit. einem gasgefüllten
Hydraulikdruckspeicher 50 und dem Hydrauliksystem des Fahrzeugs
verbunden, wobei dieses System eine Hydraulikdruckquelle und einen
Hydraulikflüssigkeitsbehälter umfasst
(nicht dargestellt).
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Außerhalb
des Zylinders 28 ist eine Hydraulik-Übertragungsleitung 52 vorgesehen,
die die erste und die zweite Öffnung 54, 56 in
der Seitenwand des Zylinders miteinander verbindet. Die erste Öffnung 54 befindet
sich in der Seitenwand in der Nähe
des Bodens des Zylinders 28 und die zweite Öffnung 56 befindet
sich in der Seitenwand ungefähr
in der Mitte des Zylinders 28. In der Übertragungsleitung 52 befindet
sich ein erstes Auf-zu-Ventil 58.
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In
einer alternativen Ausführung
könnte
sich die erste Öffnung 54 in
der Stirnwand am Boden des Zylinders befinden.
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Eine
weitere Hydraulikleitung 60 erstreckt sich von einer Öffnung 160 in
der oberen Wand des Zylinders 28 und wird mit einem zweiten
Auf-zu-Ventil 62 geregelt. Die weitere Leitung 60 ist
mit dem Hydrauliksystem des Fahrzeugs verbunden.
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Im
Gebrauch ist ein Rad (nicht dargestellt) über die Halterung 40 mit
der Verbindungsstange 34 verbunden und der Zylinder 28 ist
an der Fahrzeugkarosserie befestigt (nicht dargestellt).
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Wenn
im Straßenfahrbetrieb
das Rad auf Unebenheiten in der Fahrbahnoberfläche stößt, auf der das mit der Federstrebe
ausgestattete Fahrzeug fährt,
bewegt sich der Kolben 32 axial im Zylinder 28.
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Wenn
das Fahrzeug über
insbesondere unebenes Geländer
fährt,
werden übermäßige Schwingungen
des Fahrzeugs aufgrund des Dämpfungseffekts
der Strebe und des gasgefüllten
Hydraulikdruckspeichers 50 vermieden.
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Die
in 2 gezeigte Hydraulikfederstrebe ist
im Straßenfahrbetrieb
dargestellt. Das erste Auf-zu-Ventil 58 in der Übertragungsleitung 52 ist
offen, so dass ein gedrosselter Fluss von Flüssigkeit zwischen der ersten
und zweiten Kammer möglich
ist und das zweite Auf-zu-Ventil 62 in
der oberen Leitung 60 ist geschlossen. Der Gesamthub senkrecht
nach oben des Kolbens 32 und damit des Rads ist gestrichelt
dargestellt. Wenn sich der Kolben 32 in der gestrichelt
dargestellten Stellung befindet, ist die Öffnung 56 durch den
Kolben 32 verschlossen und die weitere Bewegung des Kolbens
nach oben im Zylinder wird durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit in
der ersten Kammer 42 verhindert, so dass ein hydraulischer
Anschlag gebildet wird. Die Bewegung des Kolbens 32 senkrecht
nach unten ist dadurch begrenzt, dass die untere Stirnfläche 162 des
Kolbens 32 an der Innenfläche des Bodens 164 des
Zylinders 28 anstößt.
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In 3 ist die Strebe im Radeinfahrbetrieb gezeigt.
Das erste Auf-zu-Ventil 58 in der Übertragungsleitung 52 ist
geschlossen und das zweite Auf-zu-Ventil 62 in der oberen
Leitung 60 ist offen. In diesem Zustand kann die Strebe
jetzt als Hydraulikantrieb arbeiten und kann dazu verwendet werden, das
Rad über
seinen normalen Hub hinaus einzufahren, indem Flüssigkeit in die untere Kammer 44 gepumpt
und durch die obere Öffnung 160 ausgestoßen wird.
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Um
das Rad wieder in seinen normalen Betriebszustand zu bringen, wird
die Strebe umgekehrt betätigt,
wobei Flüssigkeit
durch die obere Öffnung 160 in
die obere Kammer 42 gepumpt und aus der unteren Kammer
ausgestoßen
wird. Wenn der Kolben 32 eine Stellung unterhalb der Öffnung 56 erreicht
hat, können
das Ventil 62 geschlossen und das Ventil 58 geöffnet werden,
so dass die Strebe wieder zur Federung und Dämpfung des Rads dient.
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Es
ist zu beachten, dass hier mit dem Begriff 'Auf-zu-Ventil' ein Ventil bezeichnet wird, das im
offenen Zustand den Fluss durch das Ventil in beiden Richtungen
zulässt
und das im geschlossenen Zustand den Flüssigkeitsfluss durch das Ventil
in beiden Richtungen verhindert. In einer bevorzugten Ausführung sind
die Auf-zu-Ventile 58, 56 Kolbenventile, die hydraulisch,
elektronisch oder manuell betätigt
werden können.
Es kann jedoch jede geeignete Art von Ventilen verwendet werden.
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4 zeigt eine Abänderung
der Strebe 30 aus 2.
In der abgeänderten
Strebe 30 in 4 steht
der Hydraulikdruckspeicher mit einem der Zweige der Übertragungsleitung 52 zwischen
der ersten und der zweiten Kammer 42, 44 in Verbindung.
In jeder anderen Hinsicht ist die Hydraulikstrebe 30 in 4 die selbe, wie die in 2 gezeigte Strebe 30 und
kann auf die gleiche Weise im Straßenfahrbetrieb und im Radeinfahrbetrieb
betrieben werden.
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5 zeigt eine schematische
Ansicht einer Installation einer Hydraulikstrebe gemäß 4 in einem Fahrzeug. Das
Rad 1 ist an einem Aufhängungsarm 3 angebracht,
der an der Befestigungsstelle 5 an einem Fahrgestellträger 7 befestigt
ist. Es ist einzusehen, dass das obere Ende der Federstrebe auf ähnliche
Weise am Fahrgestell befestigt werden muss; dies ist jedoch nicht
dargestellt, damit die Hydraulikkreisläufe deutlich gezeigt werden
können. Die
Kolbenverbindungsstange 34 ist mit einer Halterung 40,
die eine Büchse
umfassen kann (nicht dargestellt), gelenkig am Aufhängungsarm 3 befestigt.
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Die
Hydraulikleitungen 48 und 160 sind beide (über das
Ventil 62) mit einer Pumpe 9 verbunden, die von
der Welle 1 angetrieben wird. Diese Pumpe kann umkehrbar
sein, wie dargestellt, oder nur eine Drehrichtung haben und kann
direkt vom Fahrzeugmotor oder von einem Elektromotor angetrieben
werden. Wenn eine Pumpe mit nur einer Drehrichtung verwendet wird,
müssen
Ventile (nicht dargestellt) verwendet werden, um die Flussrichtung
der Flüssigkeit
nach Bedarf umzukehren.
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Es
ist also zu sehen, dass im Straßenfahrbetrieb
die durch das über
Unebenheiten in der Fahrbahn rollende Rad 11 verursachte
Bewegung des Aufhängungsarms 3 durch
die Halterung 40 und die Verbindungsstange 34 auf
den Kolben 32 übertragen wird.
Diese Bewegung wird durch die Strebe 30 auf herkömmliche
Weise gedämpft.
Wenn die Strebe 30 im Radeinfahrbetrieb betrieben wird,
kann die Pumpe 9 selektiv an eine der Kammern 42, 44 angeschlossen
werden und bewirken, dass sich der Kolben im Zylinder bewegt. Diese Bewegung
wird über
die Verbindungsstange 34 und die Halterung 40 in
eine Schwenkbewegung des Aufhängungsarms 3 und
so in eine Bewegung des Rads übertragen.
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Wie
in 6 zu sehen ist, ist
eine alternative Ausführung
einer Hydraulikfederstrebe für
den Einsatz in einem Amphibienfahrzeug gemäß der Erfindung allgemein unter 70 gezeigt
und umfasst einen Zylinder 64 und einen Kolben 66,
der axial im Zylinder 64 beweglich ist. Eine Verbindungsstange 68 ist an
einer Stirnfläche
des Kolben 66 befestigt und erstreckt sich durch eine abgedichtete Öffnung 72 im Boden
des Zylinders 64. Die Verbindungsstange 68 endet
am vom Kolben 66 entfernten Ende 74 in einer Halterung 76.
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Der
Kolben 66 bildet eine erste und eine zweite Kammer, 78, 80 im
Zylinder 64. Am Umfang des Kolbens 66 ist eine
Dichtung 82 vorgesehen. Die erste und zweite Kammer 78, 80 sind
mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllt.
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Eine
Hydraulikleitung 84 tritt von einer Öffnung 164 in der
Seitenwand des Zylinder 64 in der Nähe dessen Oberteils aus dem
Zylinder 64 aus und ist mit einem gasgefüllten Hydraulikdruckspeicher 86 und
dem Hydrauliksystem des Fahrzeugs verbunden (nicht dargestellt).
In einer alternativen Ausführung könnte sich
die Öffnung 164 in
der Stirnwand am Oberteil des Zylinders befinden.
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Außerhalb
des Zylinders 64 ist eine Hydraulik-Übertragungsleitung 88 vorgesehen,
die die erste und zweite Öffnung 90, 92 in
den Wänden
des Zylinders miteinander verbindet. Die erste Öffnung 90 befindet
sich in der Seitenwand des Zylinders, ungefähr in der Mitte des Zylinders 64 und
die zweite Öffnung 92 befindet
sich in der Nähe
des Oberteils des Zylinders 64. In der Übertragungsleitung 88 ist
ein erstes Auf-zu-Ventil 94 vorgesehen.
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In
einer alternativen Anordnung könnte
sich die zweite Öffnung
in einer Stirnwand oben am Zylinder befinden.
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Eine
weitere Hydraulikleitung 96 verläuft von einer Öffnung 166 in
der Seitenwand in der Nähe
des Bodens des Zylinders 64 und wird von einem zweiten Auf-zu-Ventil 98 geregelt.
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Die
weitere Hydraulikleitung 96 ist mit dem Hydrauliksystem
des Fahrzeugs verbunden (nicht dargestellt).
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Im
Gebrauch ist über
die Halterung 76 ein Rad (nicht dargestellt) an der Verbindungsstange 68 angebracht.
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Wenn
das Rad auf Unebenheiten in der Fahrbahnoberfläche trifft, auf der das mit
der Federstrebe ausgestattete Fahrzeug fährt, bewegt sich der Kolben 66 axial
im Zylinder 64.
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Wenn
das Fahrzeug über
insbesondere unebenes Geländer
fährt,
werden übermäßige Schwingungen
des Fahrzeugs aufgrund des Dämpfungseffekts
der Strebe und des gasgefüllten
Hydraulikdruckspeichers 86 vermieden.
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Die
in 6 gezeigte Hydraulikfederstrebe ist
im Straßenfahrbetrieb
dargestellt. Das erste Auf-zu-Ventil 94 in der Übertragungsleitung 88 ist
offen und das zweite Auf-zu-Ventil 98 in der unteren Leitung 96 ist
geschlossen. Der Gesamthub senkrecht nach oben des Kolbens 66 und
damit des Rads ist dadurch begrenzt, dass die obere Stirnfläche 168 des
Kolbens 66 an der Innenfläche der oberen Stirnwand 170 des
Zylinders 64 anstößt. Der
maximale Hub des Kolbens senkrecht nach unten ist gestrichelt dargestellt
und wird durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit in der zweiten Kammer 80 begrenzt, wenn
der Kolben 66 die Öffnung 90 verschließt, so dass
ein hydraulischer Anschlag gebildet wird.
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Es
ist zu beachten, dass der in dieser Figur gezeigte Druckspeicher 86, ähnlich wie
in 4 gezeigt, in einem
Zweig der Übertragungsleitung 88 installiert
werden kann.
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In
der Ansicht in 7 ist
die Strebe im Radausfahrbetrieb gezeigt. Das erste Auf-zu-Ventil 94 in
der Hydraulik-Übertragungsleitung 88 ist
geschlossen und das zweite Auf-zu-Ventil 98 in der unteren Leitung 96 ist
offen. In diesem Zustand kann die Strebe jetzt als Hydraulikantrieb
arbeiten und kann dazu verwendet werden, das Rad über seinen
normalen Hub hinaus auszufahren, indem Flüssigkeit in die obere Kammer 78 gepumpt
und durch die untere Öffnung 166 ausgestoßen wird.
Die Bewegung des Kolbens 66 senkrecht nach unten wird dabei
durch das Anstoßen
seiner unteren Stirnfläche 172 an
der Innenfläche
des Bodens 174 des Zylinders 64 begrenzt.
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Um
das Rad wieder in seinen normalen Betriebszustand zu bringen, wird
die Strebe umgekehrt betätigt,
wobei Flüssigkeit
in die untere Kammer 80 gepumpt und aus der oberen Kammer 78 ausgestoßen wird.
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Wenn
der Kolben eine Stellung oberhalb der Öffnung 90 erreicht
hat, kann das Ventil 98 geschlossen und das Ventil 94 geöffnet werden,
so dass die Strebe wieder zur Federung und Dämpfung des Rads dient.
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Wie
in 8 zu sehen ist, ist
eine weitere Ausführung
einer Hydraulikfederstrebe für
den Einsatz in einem Amphibienfahrzeug gemäß der Erfindung allgemein unter 100 gezeigt
und umfasst einen Zylinder 102 und einen Kolben 104,
der axial im Zylinder beweglich ist. Eine Verbindungsstange 106 ist an
einer Stirnfläche
des Kolben 104 befestigt und erstreckt sich durch eine
abgedichtete Öffnung 108 im Boden
des Zylinders 104. Die Verbindungsstange 106 endet
am vom Kolben 104 entfernten Ende 112 in einer
Halterung 114.
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Der
Kolben 104 bildet eine erste und eine zweite Kammer 116, 118 im
Zylinder 102. Am Umfang des Kolbens 104 ist eine
Dichtung 122 vorgesehen. Die erste und zweite Kammer 116, 118 sind
mit Hydraulikflüssigkeit
gefüllt.
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Eine
Hydraulik-Übertragungsleitung 132 befindet
sich außerhalb
des Zylinders 102 und ist an einer Öffnung 176 in der
Nähe des
Oberteils des Zylinders 102, an einer Öffnung 178 ungefähr in der
Mitte des Zylinders 10 und an einer Öffnung 180 in der Nähe dessen
Bodens angebracht. Ein erstes Auf-zu-Ventil 136 befindet
sich in der Hydraulikleitung zwischen den Öffnung 178 und 180 und
ein weiteres, als drittes Auf-zu-Ventil bekanntes Auf-zu-Ventil 134 befindet
sich in der Hydraulikleitung zwischen den Öffnungen 176 und 178.
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Eine
zweite Hydraulikleitung 138 zweigt von der Leitung 132 zwischen
dem ersten und dem dritten Auf-zu-Ventil 136, 134 ab
und endet in einem gasgefüllten
Hydraulikdruckspeicher 140.
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Eine
dritte Hydraulikleitung 124 tritt in der Nähe des Bodens
des Zylinders 102 durch die Seitenwand desselben aus dem
Zylinder 102 aus und ist mit einem, als viertes Auf-zu-Ventil
bekannten Auf-zu-Ventil 126 und dem Hydrauliksystem des Fahrzeugs
(nicht dargestellt) verbunden.
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Eine
vierte Hydraulikleitung 128 tritt in der Nähe des Oberteils
des Zylinders 102 durch die Seitenwand desselben aus dem
Zylinder 102 aus und ist mit einem, als zweites Auf-zu-Ventil
bekannten Auf-zu-Ventil 130 und dem Hydrauliksystem des Fahrzeugs
(nicht dargestellt) verbunden.
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Im
Gebrauch ist ein Rad (nicht dargestellt) über die Halterung 114 mit
der Verbindungsstange 106 verbunden und der Zylinder 102 ist
an der Fahrzeugkarosserie befestigt (nicht dargestellt).
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Wenn
das Rad auf Unebenheiten in der Fahrbahn trifft, auf der das mit
der Federstrebe ausgestattete Fahrzeug fährt, bewegt sich der Kolben 104 axial
im Zylinder 102.
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Wenn
das Fahrzeug über
insbesondere unebenes Gelände
fährt,
werden übermäßige Schwingungen
des Fahrzeugs aufgrund des Dämpfungseffekts
der Strebe und des gasgefüllten
Hydraulikdruckspeichers 140 vermieden.
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Die
in 8 gezeigte Hydraulikfederstrebe ist
in einer Betriebsart gezeigt, in der der Kompressionshub begrenzt
ist, beispielsweise um auf unebenem Gelände das Aufsetzen des Fahrzeugs
auf dem Boden infolge übermäßigem Hub
des Rads zu verhindern. Das vierte Auf-zu-Ventil 126 in der Hydraulikleitung 124 ist
geschlossen und das erste Auf-zu-Ventil 136 in der Hydraulikleitung 132 ist
offen. Das zweite Auf-zu-Ventil 130 in der Hydraulikleitung 128 und
das dritte Auf-zu-Ventil 134 in der Hydraulikleitung 132 sind
geschlossen. Der Gesamthub des Kolbens 104 und damit des
Rads senkrecht nach oben ist gestrichelt dargestellt und ist durch
das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
auf die Höhe
der Öffnung 178 begrenzt,
das in der ersten Kammer 116 eingeschlossen ist, wenn der
Kolben 104 die Öffnung 178 überdeckt.
Der Gesamthub des Kolbens 104 senkrecht nach unten ist
gestrichelt dargestellt und ist dadurch begrenzt, dass er an den
Boden des Zylinders 102 anstößt.
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Wenn
die Ausführung
der Hydraulikfederstrebe gemäß 8 in einer Betriebsart verwendet werden
soll, in der der Ausdehnungshub begrenzt ist, beispielsweise in
einem Straßenfahrzeug,
das die zusätzliche
Bodenfreiheit nur bei niedriger Geschwindigkeit nutzt, ist die Strebe,
wie in 9 gezeigt zu
betreiben. In dieser Anordnung sind das vierte Auf-zu-Ventil 126 in
der Leitung 124 und das erste Auf-zu-Ventil 136 in
der Leitung 132 geschlossen. Das zweite Auf-zu-Ventil 130 in
der Leitung 128 ist geschlossen und das dritte Auf-zu-Ventil 134 in
der Leitung 132 ist offen.
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Der
Gesamthub des Kolbens 104 und damit des Rads senkrecht
nach oben ist gestrichelt dargestellt und ist dadurch begrenzt,
dass die obere Stirnfläche
des Kolbens an der Innenfläche
der oberen Stirnwand 179 des Zylinders 102 anstößt. Der
Gesamthub des Kolbens 104 senkrecht nach unten ist gestrichelt
dargestellt und durch das Volumen der Hydraulikflüssigkeit
auf die Höhe
der Öffnung 178 begrenzt,
das in der zweiten Kammer 118 eingeschlossen ist, wenn
der Kolben die Öffnung 178 überdeckt.
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Wenn
die Ausführung
der Hydraulikfederstrebe gemäß 8 in einer Betriebsart verwendet werden
soll, in der der Hub nicht hydraulisch begrenzt ist, ist die Strebe
gemäß 10 zu betreiben. In dieser
Anordnung ist das Auf-zu-Ventil 126 in der Leitung 124 geschlossen
und das Auf-zu-Ventil 136 in der Leitung 132 ist
offen. Das Auf-zu-Ventil 130 in der Leitung 128 ist
geschlossen und das Auf-zu-Ventil 134 in der Leitung 132 ist
offen. Der Gesamthub des Kolbens 104 senkrecht nach oben
ist dadurch begrenzt, dass er an der Innenfläche der oberen Stirnwand 179 des
Zylinders 102 anstößt und der
Gesamthub senkrecht nach unten ist dadurch begrenzt, dass er am
Boden des Zylinders anstößt.
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Wenn
die Ausführung
der Hydraulikfederstrebe gemäß 8 in einer Betriebsart verwendet werden
soll, in der die Lage der Strebe so geregelt werden kann, dass sie
die Strebe entweder ein- oder ausfährt und so das Fahrzeug anhebt
oder absenkt, beispielsweise, damit es in die Knie geht, ist die
Strebe gemäß 11 zu betreiben. In dieser
Anordnung ist das vierte Auf-zu-Ventil 126 in
der Leitung 124 offen und das erste Auf-zu-Ventil 136 in
der Leitung 132 ist geschlossen. Das zweite Auf-zu-Ventil 130 in der
Leitung 128 ist offen und das dritte Auf-zu-Ventil 134 in
der Leitung 132 ist geschlossen. Wird bewirkt, dass Flüssigkeit
durch die Leitung 124 eintritt und durch die Leitung 128 austritt,
verkürzt
sich die Strebe. Wird gleichermaßen bewirkt, dass Flüssigkeit durch
die Leitung 128 eintritt und durch die Leitung 124 austritt,
verlängert
sich die Strebe.
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In
einer alternativen Anordnung der Hydraulikfederstrebe kann die Fahrzeugkarosserie
(nicht dargestellt) über
die Halterung mit der Verbindungsstange verbunden werden und das
Rad (nicht dargestellt) kann am Zylinder befestigt werden.
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Alle
oben beschriebenen Hydraulikventile können beispielsweise Kolben-
oder Tellerventile sein. Sie können
durch Magnetspulen oder Motoren oder von Hand betätigt werden.
Wenn die Ventile von Hand betätigt
werden, ist es möglicherweise
praktisch, pilotventilbetätigte
Ventile zu verwenden. Außerdem
können
die verschiedenen Hydraulikleitungen je nach Bedarf über Öffnungen
in der Seitenwand oder in den Stirnwänden des Zylinders mit den Kammern
im Zylinder verbunden werden.
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Für die unter
Verweis auf 2 bis 11 beschriebenen Hydraulikfederstreben
gibt es insbesondere die Anwendung in einem Amphibienfahrzeug. Es
gibt Amphibienfahrzeuge, bei denen die Räder so montiert sind, dass
sie aus einer ausgefahrenen Stellung, in der sie so angeordnet sind,
dass sie das Fahrzeug für
den Einsatz an Land trägt, ähnlich wie ein
Rad an einem herkömmlichen
Motorfahrzeug, in eine eingefahrene Stellung für den Einsatz auf Wasser bewegt
werden können,
in der die Räder
relativ zur Karosserie des Fahrzeugs erhöht sind. Bei Amphibienfahrzeugen
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Hydraulikfederstrebe derart mit einem Rad verbunden,
dass sie im Straßenbetrieb
das Rad dämpft
und/oder federt, wenn das Fahrzeug an Land verwendet wird. Wenn
das Fahrzeug jedoch im Wasser verwendet wird, kann die Strebe im
Einfahr- oder Ausfahrbetrieb dazu verwendet werden, das Rad zwischen
seiner ausgefahrenen und seiner eingefahrenen Stellung zu bewegen.
Darüber
hinaus kann die Steuerung zum Ein- und Ausfahren der Strebe mit anderen
Steuermechanismen für
die Umwandlung des Fahrzeugs zwischen Straßenbetrieb und Schiffsbetrieb
verbunden werden.
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Es
ist zu beachten, dass verschiedene Räder oder verschiedene Achsen
eines Amphibienfahrzeugs möglicherweise
unterschiedliche Anforderungen bezüglich des Einfahrens der Federung
haben. So fährt
beispielsweise Westphalen in
US
4,241,686 , worauf oben verwiesen wird, die Vorderräder in geschlossene
Kapseln ein, fährt
die Hinterräder
jedoch einfach in einen offenen eingelassenen Bereich über der
Höhe des
Propellers ein. Außerdem
offenbart
US 4,008,679 (Bozzano)
ein Amphibienfahrzeug mit einer Kombination aus Kettenraupen und
Einzelrädern. Folglich
ist einzusehen, dass bei einem Amphibienfahrzeug gemäß der Erfindung,
eine Hydraulikfederstrebe, wie die oben unter Verweis auf
2 bis
11 beschriebene, je nach Bedarf auf ein
Einzelrad eines dreirädrigen
Fahrzeugs oder auf eine einzelne Achse eines vierrädrigen Fahrzeugs
oder auf alle Räder
angewandt werden kann.
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Obwohl
die Strebe in allen abgebildeten Ausführungen mit einem gasgefüllten Hydraulikdruckspeicher
verbunden ist, muss dies nicht der Fall sein und ein Federeffekt
kann auf andere Weise bewirkt werden. Die Strebe kann beispielsweise
hydraulisch mit einem Kolben verbunden sein, auf den ein elastisches
Glied wie eine Feder wirkt. Alternativ kann die Strebe in Kombination
mit einer herkömmlichen
mechanischen Federanordnung für
ein Fahrzeug eingesetzt werden.