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DE60102966T2 - Herstellungsverfahren von Hydroxyalkyl(meth)acrylat - Google Patents

Herstellungsverfahren von Hydroxyalkyl(meth)acrylat Download PDF

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DE60102966T2
DE60102966T2 DE60102966T DE60102966T DE60102966T2 DE 60102966 T2 DE60102966 T2 DE 60102966T2 DE 60102966 T DE60102966 T DE 60102966T DE 60102966 T DE60102966 T DE 60102966T DE 60102966 T2 DE60102966 T2 DE 60102966T2
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DE
Germany
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oxygen concentration
reactor
gas
gas phase
meth
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DE60102966T
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English (en)
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DE60102966D1 (de
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Yasuhiro Himeji-shi Shingai
Sei Himeji-shi Nakahara
Yukihiro Himeji-shi Yoneda
Masakazu Himeji-shi Asami
Masatoshi Himeji-shi Ueoka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Shokubai Co Ltd
Original Assignee
Nippon Shokubai Co Ltd
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Publication of DE60102966T2 publication Critical patent/DE60102966T2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/52Esters of acyclic unsaturated carboxylic acids having the esterified carboxyl group bound to an acyclic carbon atom
    • C07C69/533Monocarboxylic acid esters having only one carbon-to-carbon double bond
    • C07C69/54Acrylic acid esters; Methacrylic acid esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/24Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or derivatives thereof with a carbon-to-oxygen ether bond, e.g. acetal, tetrahydrofuran
    • C07C67/26Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or derivatives thereof with a carbon-to-oxygen ether bond, e.g. acetal, tetrahydrofuran with an oxirane ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • A. Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat, das die Stufe des Durchführens einer Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid umfasst.
  • B. Technischer Hintergrund
  • Ein Alkylenoxid bildet in Gegenwart von Sauerstoff unter bestimmten Bedingungen ein explosives Mischgas. Daher ist es günstig, wenn ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat durch Durchführen einer Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und dem Alkylenoxid hergestellt wird, dass diese Herstellung unter einer Atmosphäre durchgeführt wird, in der Sauerstoff im Hinblick auf die Sicherheit nicht vorhanden ist. Andererseits polymerisieren jedoch Ausgangsmaterialien oder Produkte unter einer Atmosphäre, in der Sauerstoff überhaupt nicht vorhanden ist. Daher wird vorgeschlagen, die Herstellung unter der Atmosphäre eines Gases, das Sauerstoff als Polymerisationsinhibitor enthält, durchzuführen.
  • Wenn die Herstellung jedoch unter der Atmosphäre eines Mischgases, das Sauerstoff in vergleichsweise hoher Konzentration enthält, beispielsweise Luft, durchgeführt wird, besteht besonders stark die Möglichkeit, dass ein explosives Mischgas gebildet wird, wenn das Alkylenoxid in einen Reaktor gegeben wird, weshalb eine derartige Herstellung sehr gefährlich ist.
  • Ferner ist, wenn die Herstellung unter der Atmosphäre eines Mischgases, das Sauerstoff in einer vergleichsweise niedrigen Konzentration enthält, durchgeführt wird, ein Inertgas (beispielsweise Stickstoff) (das ein Dichtgas ist (beispielsweise ein unter Druck stehendes oder Ersatzdichtgas für beispielsweise einen Ausgangsmateriallagertank)) oder Sauerstoff in den Ausgangsmaterialien, beispielsweise der (Meth)acrylsäure und dem Alkylenoxid, gelöst, weshalb jedesmal, wenn diese Ausgangsmaterialien zugegeben werden, die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs des Reaktors variiert und, wenn die Sauerstoffkonzentration hoch wird, die Gefahr einer Explosion besteht und, wenn die Sauerstoffkonzentration in der Nähe von 0 Vol.-% niedrig wird, die Möglichkeit der Polymerisation besteht. Ferner existiert auch der Fall, dass die Sauerstoffkonzentration im Gasphasenbereich des Reaktors auch beim Fortschreiten der Reaktion variiert.
  • Die US-A-3 948 978 offenbart die Herstellung von Glykolmonoestern von α,β-ungesättigten Carbonsäuren mit drei oder vier Kohlenstoffatomen und 1,2-Diolen mit zwei bis vier Kohlenstoffatomen durch die Umsetzung von Säuren mit 1,2-Alkylenoxiden mit zwei bis vier Kohlenstoffatomen bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Katalysatoren und Polymerisationsinitiatoren und auch von molekularem Sauerstoff als weiterem Mittel zur Unterdrückung der Polymerisation.
  • Die US-A-4 910 329 offenbart Hydroxyalkylester von Acryl- und Methacrylsäuren, die unter Verwendung heterogener amorpher Katalysatoren hergestellt werden.
  • Die JP-A-56-018 938 offenbart die Herstellung von beta-Hydroxyalkyl(meth)acrylat, die die Umsetzung von Alkylenoxid mit (Meth)acrylsäure unter Verwendung eines Amins oder quaternären Ammoniumsalzes als Katalysator umfasst.
  • (Meth)acrylsäure ist immer im Überschuss. Die Menge des Katalysators beträgt vorzugsweise 0,01–20 Gew.-%, insbesondere 1–10 Gew.-%, bezogen auf das Volumen der Reaktionslösung. Die Reaktion wird bei einer Temperatur von 60–120°C, insbesondere 70–90°C durchgeführt. Die Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart eines Polymerisationinhibitors und von molekularem Sauerstoff durchgeführt. Die Herstellung von beta-Hydroxyalkyldi(meth)acrylat als Nebenprodukt wird unterdrückt oder kontrolliert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • A. Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat, wobei, wenn eine Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid unter Bildung des Hydroxyalkyl(meth)acrylat durchgeführt wird, das Verfahren das Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors in einem speziellen niedrigen Konzentrationsbereich in einem beliebigen Stadium entweder vor der Zugabe der Ausgangsmaterialien, während der Reaktion oder nach der Reaktion ermöglicht.
  • B. Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung führten sorgfältige Untersuchungen durch, um die im vorhergehenden genannten Probleme zu lösen. Infolgedessen stießen die Erfinder der vorliegenden Erfindung auf die Idee, dass, wenn ein Mischgas, das eine zuvor auf einen speziellen niedrigen Konzentrationsbereich eingestellte Sauerstoffkonzentration aufweist, und/oder ein Inertgas zum Durchführen einer Konzentrationseinstellung verwendet wird, um die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors in einem speziellen niedrigen Konzentrationsbereich vor der Zugabe von Ausgangsmaterialien, während der Umsetzung oder nach der Umsetzung zu halten, dann die im vorhergehenden genannten Probleme gelöst werden können. Die vorliegende Erfindung wird auf diese Weise durchgeführt.
  • Das heißt, ein Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst die folgenden Stufen:
    • (a) Durchführen einer Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid in Gegenwart eines Katalysators, um das Hydroxyalkyl(meth)acrylat herzustellen,
    • (b) wobei die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% durchgängig durch die Produktionsstufen durch
    • (b1) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ hoch ist, und dann Einführen eines Inertgases oder eines Mischgases aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, in die Gasphase des Reaktors, und
    • (b2) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ niedrig ist, und dann Einführen des Mischgases in die Gasphase des Reaktors, gehalten wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% vor der Zugabe des Alkylenoxids ver wendet wird.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während der Reaktion verwendet wird.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während einer Stufe des Austragens einer gebildeten Reaktionsflüssigkeit unter Druck nach der Durchführung der Reaktion verwendet wird.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Sauerstoffkonzentration im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% nicht nur im Gasphasenbereich des Reaktors, sondern auch in einem Gasphasenbereich in der Stufe des Abtrennens eines nicht-umgesetzten Rests des Alkylenoxids von dem gebildeten Reaktionsprodukt gehalten wird.
  • Diese und andere Aufgaben und die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detallierten Offenbarung stärker deutlich.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Zunächst wird das Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat, für das das charakteristische Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung bevorzugt verwendbar ist, im folgenden grob erklärt.
  • Zunächst wird eine Umsetzung zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid in Gegenwart eines Katalysators durchgeführt. Die Umwandlung ist in dieser Reaktion häufig geringer als 100%, weshalb im allgemeinen beispielsweise ein nicht-umgesetzter Rest von (Meth)acrylsäure oder Alkylenoxid in der erhaltenen Reaktionsflüssigkeit am Ende der Reaktion vorhanden ist. Daher wird die obige gebildete Reaktionsflüssigkeit zu einer Stufe geführt, die diese nicht-umgesetzten Reste der Ausgangsmaterialien aus der Reaktionsflüssigkeit entfernt, und dann, beispielsweise durch Destillation, als anschließende letzte Stufe gereinigt, mit dem Ergebnis, dass das gewünschte Hydroxyalkyl(meth)acrylat erhalten wird.
  • Das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst ein Steuern der Atmosphäre des Gasphasenbereichs des Reaktors in der im vorhergehenden genannten Reihe von Herstellungsstufen.
  • Das in der vorliegenden Erfindung verwendbare Alkylenoxid besitzt zweckmäßigerweise 2 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 2 bis 4 Kohlenstoffatome. Beispiele desselben umfassen Ethylenoxid, Propylenoxid und Butylenoxid. Von diesen ist Ethylenoxid oder Propylenoxid bevorzugt. Ferner bedeutet die in der vorliegenden Erfindung verwendete (Meth)acrylsäure Acrylsäure oder Methacrylsäure.
  • Der für die Umsetzung in der vorliegenden Erfindung ver wendbare Katalysator ist nicht speziell beschränkt, doch umfassen bevorzugte Beispiele desselben mindestens einen Bestandteil, der ausgewählt ist aus der Gruppe von: Chromverbindungen, wie Chromchlorid, Chromacetylacetonat, Chromformiat, Chromacrylat, Chrommethacrylat, Natriumdichromat und Chromdibutyldithiocarbamat; Eisenverbindungen, wie Eisenpulver, Eisenchlorid, Eisenformiat, Eisenacrylat und Eisenmethacrylat; und Aminverbindungen, wie Trialkylamine, cyclische Amine (beispielsweise Pyridin) und deren quaternäre Salze, und Harze mit einer basischen funktionellen Gruppe (beispielsweise tertiäre Aminogruppen, quaternäre Ammoniumsalze und Pyridiniumgruppen).
  • Die Menge des obigen Katalysators ist nicht speziell beschränkt, doch wird für den Fall, dass der Katalysator ein homogener Katalysator ist, der Katalysator üblicherweise im Bereich von 0,05 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 3 Gew.-%, des Ausgangsmaterials (Meth)acrylsäure verwendet. Ferner wird für den Fall, dass der Katalysator ein heterogener Katalysator ist, der Katalysator üblicherweise im Bereich von 5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-%, des Ausgangsmaterials (Meth)acrylsäure verwendet.
  • Ferner können Polymerisationsinhibitoren, falls notwendig, der Reaktionsflüssigkeit zugesetzt werden. Beispiele hierfür umfassen: Phenolverbindungen, wie Hydrochinon, Methylhydrochinon, tert-Butylhydrochinon, 2,6-Di-tert-butylhydrochinon, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon, 2,4-Dimethyl-6-tert-butylphenol und Hydrochinon-monomethylether; Paraphenylendiamine, wie N-Isopropyl-N'-phenyl-para-phenylendiamin, N-(1,3-Dimethylbutyl)-N'-phenyl-para-phenylendiamin, N-(1-Methylheptyl)-N'-phenyl-para-phenylendiamin, N,N'-Diphenyl-para-phenylendiamin und N,N'-Di-2-naphthyl-para-phenylendiamin; Aminverbindungen, wie Thiodiphenylamin und Phenothiazin; Kupferdialkyldithiocarbamate, wie Kupferdibutyl dithiocarbamat, Kupferdiethyldithiocarbamat und Kupferdimethyldithiocarbamat; Nitrosoverbindungen, wie Nitrosodiphenylamin, Isoamylnitrit, N-Nitroso-cyclohexylhydroxylamin, N-Nitroso-N-phenyl-N-hydroxylamin und deren Salze; und N-Oxylverbindungen, wie 2,2,4,4-Tetramethylazetidin-1-oxyl, 2,2-Dimethyl-4,4-dipropylazetidin-1-oxyl, 2,2,5,5-Tetramethylpyrrolidin-1-oxyl, 2,2,5,5-Tetramethyl-3-oxopyrrolidin-1-oxyl, 2,2,b,b-Tetramethylpiperidin-1-oxyl, 4-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-1-oxyl, 6-Aza-7,7-dimethyl-spiro(4,5)decan-6-oxyl, 2,2,6,6-Tetramethyl-4-acetoxypiperidin-1-oxyl und 2,2,6,6-Tetramethyl-4-benzoyloxypiperidin-1-oxyl.
  • Wenn die vorliegende Erfindung durchgeführt wird, ist die für die obige Umsetzung zwischen der (Meth)acrylsäure und dem Alkylenoxid eingetragene Menge der Ausgangsmaterialien derart, dass das Alkylenoxid üblicherweise im Bereich von 1,0 bis 5,0 mol, zweckmäßigerweise im Bereich von 1,0 bis 3,0 mol, vorzugsweise im Bereich von 1,0 bis 2,0 mol pro 1 mol (Meth)acrylsäure ist. Für den Fall, dass die Menge des eingetragenen Alkylenoxids kleiner als 1,0 mol ist, bestehen Nachteile, dass die Umwandlung so niedrig ist, dass die Nebenprodukte zunehmen. Ferner bestehen für den Fall, dass die Menge des eingetragenen Alkylenoxids größer als 5 mol ist, wirtschaftliche Nachteile.
  • In der vorliegenden Erfindung kann die Umsetzung zwischen der (Meth)acrylsäure und dem Alkylenoxid in Gegenwart des Katalysators durch Verfahren durchgeführt werden, die herkömmlicherweise für diese Art der Umsetzung verwendet werden. Beispielsweise wird für den Fall, dass die Reaktion in diskontinuierlicher Weise durchgeführt wird, die Reaktion durch Einführen des Alkylenoxids in die (Meth)acrylsäure durchgeführt. Die (Meth)acrylsäure kann in einem Lösemittel gelöst werden, und danach kann das Alkylenoxid in die ge bildete Lösung eingeführt werden. Bei dieser diskontinuierlichen Weise kann das Alkylenoxid auf einmal oder kontinuierlich oder intermittierend zugegeben werden. Und für den Fall, dass das Alkylenoxid kontinuierlich oder intermittierend zugegeben wird, ist es zulässig, was häufig bei dieser Art einer Reaktion der Fall ist, die Reaktion nach dem Ende des Einführens des Alkylenoxids weiter fortzusetzen, mit anderen Worten, es wird eine Nachbehandlung durchgeführt, wodurch die Reaktion vervollständigt wird. Ferner muss die (Meth)acrylsäure nicht im Anfangsstadium auf einmal zugegeben werden, sondern sie kann auch nach der Aufteilung in einige Portionen zugegeben werden. Ferner wird für den Fall, dass die Reaktion in kontinuierlicher Weise durchgeführt wird, die Reaktion durch kontinuierliche Zugabe der (Meth)acrylsäure und des Alkylenoxids in einen Reaktor, beispielsweise einen Röhren- oder Tankreaktor, und kontinuierliche Extraktion der gebildeten Reaktionsflüssigkeit aus dem Reaktor durchgeführt. Bei dieser kontinuierlichen Weise kann der Katalysator kontinuierlich zusammen mit Ausgangsmaterialien zugeführt werden und dann kontinuierlich zusammen mit der gebildeten Reaktionsflüssigkeit extrahiert werden, und es kann im Falle eines Reaktors, wie eines Röhrenreaktors, ein fester Katalysator in einem in den Reaktor eingefüllten Zustand, mit anderen Worten in der sog. Art eines Festbetts, verwendet werden. Ferner kann im Falle des Tankreaktors ein fester Katalysator in einem fluidisierten Zustand zusammen mit der Reaktionsflüssigkeit in dem Reaktor, mit anderen Worten in einer sog. Art einer Wirbelschicht, verwendet werden. In den Fällen dieser kontinuierlichen Reaktionen kann ein Teil der Reaktionsflüssigkeit im Kreislauf geführt werden. Die Reaktionstemperatur ist üblicherweise im Bereich von zweckmäßigerweise 40 bis 130°C, vorzugsweise 50 bis 100°C. Für den Fall, dass die Reaktionstemperatur niedriger als 40°C ist, bestehen insofern Nachteile, als die Reaktionsrate so niedrig ist, dass sie von der Höhe einer praktischen Verwendung entfernt ist. Andererseits bestehen für den Fall, dass die Reaktionstemperatur höher als 130°C ist, insofern Nachteile, als eine große Menge von Nebenprodukten gebildet wird, oder insofern, als, da das Ausgangsmaterial (Meth)acrylsäure eine ungesättigte Doppelbindung aufweist, beispielsweise eine Polymerisation dieser (Meth)acrylsäure oder von deren Produkt Hydroxyalkyl(meth)acrylat erfolgt. Ferner kann die Reaktion in einem Lösemittel für den Zweck von beispielsweise einer sanft verlaufenden Reaktion durchgeführt werden. Als Lösemittel sind herkömmliche, wie Toluol, Xylol, Heptan und Octan, verwendbar. Der Innendruck des Reaktionssystems während der Reaktion hängt von den Arten oder Mischverhältnissen der Ausgangsmaterialien ab, er ist jedoch allgemein höher als atmosphärischer Druck.
  • Bei dem Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während der Herstellungsstufen durch (b1) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ hoch ist, und dann Einführen eines Inertgases oder eines Mischgases aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, in die Gasphase des Reaktors; und (b2) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ niedrig ist, und dann Einführen des Mischgases in die Gasphase des Reaktors; in einer bevorzugten Ausführungsform (1) vor der Zugabe des Alkylenoxids oder (2) während der obigen Reaktion oder (3) während einer Stufe des Austragens einer gebildeten Reaktionsflüssigkeit unter Druck nach der Durchführung der Reaktion ver wendet. Im folgenden werden diese kennzeichnenden Merkmale im Detail erklärt.
  • Wie im vorhergehenden angegeben, bildet das Alkylenoxid unter bestimmten Bedingungen in Gegenwart von Sauerstoff ein explosives Mischgas. Andererseits polymerisieren jedoch Ausgangsmaterialien oder Produkte in einer Atmosphäre, in der Sauerstoff überhaupt nicht vorhanden ist. Daher ist es günstig, die Herstellung in einer Gasatmosphäre, die Sauerstoff als Polymerisationsinhibitor enthält, durchzuführen.
  • Wenn jedoch die Herstellung in einer Atmosphäre eines Mischgases, das Sauerstoff in einer vergleichsweise hohen Konzentration enthält, wie Luft, durchgeführt wird, besteht besonders stark die Möglichkeit, dass ein explosives Mischgas gebildet werden kann, wenn das Alkylenoxid in einen Reaktor gegeben wird, weshalb eine derartige Herstellung sehr gefährlich ist.
  • Daher untersuchten die Erfinder der vorliegenden Erfindung, welcher Sauerstoffkonzentrationsbereich die Bildung des explosiven Mischgases und ferner die Polymerisation verhindern kann. Als Ergebnis ermittelten die Erfinder, dass, wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gehalten werden kann, dann die im vorhergehenden genannte Aufgabe erreicht werden kann. Die obige Sauerstoffkonzentration ist zweckmäßigerweise im Bereich von 0,3 bis 12 Vol.-%, vorzugsweise 0,5 bis 8 Vol.-%.
  • Andererseits ist ein Inertgas (beispielsweise Stickstoff) (das ein Dichtgas ist (beispielsweise ein unter Druck gesetztes oder Ersatzdichtgas für beispielsweise einen Ausgangsmateriallagertank)) oder Sauerstoff in den Ausgangsmaterialien, beispielsweise der (Meth)acrylsäure und dem Alkylenoxid, gelöst. Daher variiert jedesmal, wenn diese Ausgangsmaterialien zugesetzt werden, die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs des Reaktors, und es besteht, wenn die Sauerstoffkonzentration hoch wird, die Gefahr einer Explosion, und es besteht, wenn die Sauerstoffkonzentration in der Nähe von 0 Vol.-% niedrig wird, die Möglichkeit einer Polymerisation. Ferner existiert der Fall, dass die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors auch beim Fortschreiten der Reaktion variiert.
  • Daher ist ein Verfahren notwendig, mit dem der bevorzugte Sauerstoffkonzentrationsbereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gehalten werden kann, auch wenn eine Variation der Sauerstoffkonzentration durch beispielsweise die im vorhergehenden genannten Faktoren verursacht wird. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung führten Untersuchungen durch und sie ermittelten infolgedessen, dass die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% durch Verwendung des Inertgases und/oder des Mischgases aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, und Zugeben dieser Gase entsprechend der Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors, um diese Sauerstoffkonzentration einzustellen, gehalten werden kann.
  • Das heißt, bevor das Alkylenoxid zugegeben wird, wird zuvor der Ausgangsstoff (Meth)acrylsäure in den Reaktor gegeben, wobei jedoch der Fall auftreten kann, dass, auch wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors vor der Zugabe der (Meth)acrylsäure auf den Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% eingestellt wurde, die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors aufgrund der Eintragung der (Meth)acrylsäure variiert, da das im vorherge henden genannte Dichtgas in der (Meth)acrylsäure gelöst wird. Daher wird in einer bevorzugten Ausführungsform das Inertgas und/oder das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zu dem Gasphasenbereich des Reaktors entsprechend der Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors zur Einstellung dieser Sauerstoffkonzentration gegeben. Insbesondere wird beispielsweise, wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors zunimmt, das Inertgas zugegeben, um diese Sauerstoffkonzentration zu verringern, oder anders, wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors abnimmt, das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zugegeben, um diese Sauerstoffkonzentration zu erhöhen, wodurch die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gehalten wird. Ferner besteht beispielsweise, wenn das Inertgas zur Einstellung der Sauerstoffkonzentration im Übermaß zugegeben wurde, auch der Fall, dass die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% wieder durch Zugabe des Mischgases aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, eingestellt wird.
  • Ferner kann während der Reaktion nach der Zugabe des Alkylenoxids der Fall auftreten, dass, auch wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% vor der Zugabe des Alkylenoxids eingestellt wurde, die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors aufgrund der Zugabe des Alkylenoxids variiert, da das im vorhergehenden genannte Dichtgas ebenfalls im zugesetzten Alkylenoxid gelöst wird.
  • Ferner wird im Fall der Verwendung des Eisenpulvers, das für die vorliegende Erfindung wirksam ist (JP-B-038534/1977), das Eisenpulver während der Reaktion zu zweiwertigen oder dreiwertigen Eisenionen oxidiert, wobei Sauerstoff im Reaktor verbraucht wird. Daher kann ein Fall auftreten, dass die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors auch aufgrund eines derartigen Faktors variiert. Daher wird in einer bevorzugten Ausführungsform das Inertgas und/oder das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zu dem des Gasphasenbereich des Reaktors entsprechend der Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors gegeben, um diese Sauerstoffkonzentration einzustellen. Insbesondere wird ähnlich dem im vorhergehenden genannten, wenn beispielsweise die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors zunimmt, das Inertgas zugesetzt, um diese Sauerstoffkonzentration zu verringern, oder anders, wenn die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors abnimmt, das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zugegeben, um diese Sauerstoffkonzentration zu erhöhen, wodurch die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gehalten wird. Ferner besteht, wenn beispielsweise das Inertgas für die Einstellung der Sauerstoffkonzentration im Übermaß zugegeben wurde, auch der Fall, dass die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors durch Zugabe des Mischgases aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, erneut auf den Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% eingestellt wird.
  • Ferner variiert in ähnlicher Weise auch für den Fall, dass die Reaktion kontinuierlich durchgeführt wird, die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors aufgrund von Faktoren, wie dem Einfluss des Dichtgases, das im Alkylenoxid und der (Meth)acrylsäure, die dem Reaktor kontinuierlich zugeführt werden, gelöst wird. Daher ist das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung in ähnlicher Weise wie oben verwendbar.
  • Die Reaktionsflüssigkeit wird aus dem Reaktor nach dem Ende der Reaktion ausgetragen, doch fällt dann der Innendruck des Reaktors, weshalb die Notwendigkeit auftreten kann, ein Gas von außen zu injizieren, um diesen Abfall des Innenducks zu verhindern. Ferner existiert auch der Fall, dass, wenn die Reaktionsflüssigkeit aus dem Reaktor ausgetragen wird, die Reaktionsflüssigkeit durch die Gasinjektion von außen insgesamt ausgetragen wird. Bei diesen Vorgängen kann die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors während der Gasinjektion von außen variieren. Ferner besteht, wenn die Sauerstoffkonzentration des Gases, das von außen injiziert wird, hoch ist, eine sehr große Gefahr, dass ein explosives Gas gebildet wird, für den Fall, dass das Alkylenoxid im Reaktor verbleibt. In einer bevorzugten Ausführungsform wird daher die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% unter Verwendung des Inertgases und/oder des Mischgases aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, als das Gas, das bei der Durchführung der im vorhergehenden genannten Vorgänge verwendet wird, gehalten. Ferner bestehen, wenn ebenfalls zwischen der Austragung der Reaktionsflüssigkeit und der Eintragung für die nächste Reaktion das Inertgas und/oder das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Durchführen der Einstellung, um die Sauerstoffkonzentration des Gaspha senbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% zu halten, verwendet wird, dann die Vorteile, dass der Reaktor in einem sicheren Zustand gehalten werden kann, wobei nur eine geringe Möglichkeit besteht, dass das im Reaktor verbliebene Alkylenoxid sich mit Sauerstoff unter Bildung eines explosiven Mischgases mischen kann, und wobei keine Polymerisation der verbliebenen Reaktionsflüssigkeit (die beispielsweise in Ventil- und Düsenbereichen vorhanden ist) im Reaktor erfolgt.
  • Im Hinblick auf spezielle Verfahren zur Steuerung der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors können das Inertgas und/oder das Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas entweder kontinuierlich oder intermittierend zugegeben werden. Ferner können diese Gase in den des Gasphasenbereich des Reaktors, oder in die Reaktionsflüssigkeit gegeben werden. In jedem Fall kann beispielsweise eine Verteilungsplatte angebracht werden, um die Verteilbarkeit des Gases zu verbessern.
  • Ferner besteht ein Fall, dass der Innendruck des Reaktors aufgrund der Zugabe dieser Gase steigt. In diesem Fall können die Gase intermittierend ausgespült werden oder kontinuierlich ausgespült werden, wenn die Gase kontinuierlich zugegeben werden.
  • Der Innendruck des Reaktors ist zweckmäßigerweise im Bereich von 0,1 bis 1 MPa, vorzugsweise 0,1 bis 0,7 MPa. Für den Fall, dass der Innendruck des Reaktors niedriger als 0,1 MPa ist, ist es schwierig, dass das Alkylenoxid in flüssigem Zustand unter den Bedingungen der Reaktionstemperatur existiert, weshalb die Reaktionsrate niedrig ist. Ferner bestehen für den Fall, dass der Innendruck des Reaktors höher als 1 MPa ist, die wirtschaftlichen Nachteile der Notwendigkeit eines hochdruckbeständigen Reaktors.
  • Ferner kann das Alkylenoxid, das in aus dem Reaktor gespülten Gasen enthalten ist, einschließlich der obigen ausgespülten Gase durch Absorption in beispielsweise Wasser beseitigt werden. Jedoch bestehen wirtschaftliche Vorteile, wenn das Alkylenoxid nach der Rückgewinnung durch Überführen des Alkylenoxids in Alkylenoxid-Rückgewinnungsanlagen und anschließendes Kondensieren des Alkylenoxids mit einem Kühler; oder Absorbierenlassen des Alkylenoxids in einer Flüssigkeit, wie einem polaren Lösemittel (beispielsweise Wasser), dem Ausgangsstoff (Meth)acrylsäure und dem gebildeten Hydroxyalkyl(meth)acrylat in den Kreislauf zurückgeführt wird. Insbesondere ist es günstig, wenn das Alkylenoxid nach der Rückgewinnung durch Absorbierenlassen des Alkylenoxids in dem Ausgangsstoff (Meth)acrylsäure, dem gebildeten Hydroxyalkyl(meth)acrylat oder deren flüssigem Gemisch in den Kreislauf zurückgeführt wird.
  • Wie im vorhergehenden angegeben, ermöglicht das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise das Halten der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% (1) vor der Zugabe des Alkylenoxids oder (2) während der Reaktion oder (3) während einer Stufe der Austragung einer gebildeten Reaktionsflüssigkeit unter Druck nach der Durchführung der Reaktion. Dieses Herstellungsverfahren kann entsprechend der Herstellungsstufe, die eine große Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors umfasst, verwendet werden. Beispielsweise kann nämlich für den Fall, dass die Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors wegen der Eintragung des Ausgangsstoffs (Meth)acrylsäure groß ist, ein Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wobei bei diesem Herstellungsverfahren ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% vor der Zugabe des Alkylenoxids verwendet werden. Für den Fall, dass die Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors wegen der Zugabe des Alkylenoxids groß ist, kann ein anderes Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wobei bei diesem Herstellungsverfahren ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während der Reaktion verwendet wird. Für den Fall, dass die Variation der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors in der Stufe des Austragens des gebildeten Reaktionsprodukts groß ist, kann ein anderes Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wobei bei diesem Herstellungsverfahren ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% zwischen der Beendigung der Reaktion und dem Eintrag für die nächste Reaktion verwendet wird.
  • Ferner wird im Hinblick auf das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung für das Hydroxyalkyl(meth)acrylat die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% durchgängig während der Herstellungsstufen gehalten. Der Grund hierfür liegt darin, dass, wenn eine derartige niedrige Sauerstoffkonzentration durchgängig während der Herstellungsstufen gehalten werden kann, dann eine sichere und stabile Herstellung erreicht werden kann.
  • Ferner umfasst das Herstellungsverfahren für das Hydroxyalkyl(meth)acrylat im allgemeinen eine Reaktionsstufe, eine Abtrennungsstufe für einen nicht-umgesetzten Rest des Alkylenoxids, eine Abtrennungsstufe für einen nicht-umgesetzten Rest der (Meth)acrylsäure und eine Destillationsstufe für das Reaktionsprodukt, wobei die Abtrennungsstufe für einen nicht-umgesetzten Rest der (Meth)acrylsäure weggelassen werden kann, wenn die Umwandlung der (Meth)acrylsäure in der Reaktion nahezu 100% beträgt.
  • Die obige Abtrennungsstufe für einen nicht-umgesetzten Rest des Alkylenoxids bedeutet beispielsweise eine Stufe, bei der: der nicht-umgesetzte Rest des Alkylenoxids unter Verwendung beispielsweise eines Inertgases mit einer Füllkörperkolonne aus der gebildeten Reaktionsflüssigkeit abgetrennt und entfernt wird, und dann das in dem erhaltenen Gas enthaltene Alkylenoxid in einem Lösemittel, wie Wasser, absorbiert wird, wodurch der nicht-umgesetzte Rest des Alkylenoxids beseitigt oder zur Rückführung in den Kreislauf rückgewonnen wird.
  • Die obige Abtrennungsstufe für einen nicht-umgesetzten Rest der (Meth)acrylsäure bedeutet beispielsweise eine Stufe, bei der: der nicht-umgesetzte Rest der (Meth)acrylsäure durch Destillation mit einer Vorrichtung aus der gebildeten Reaktionsflüssigkeit abgetrennt und entfernt wird, und dann der gebildete (Meth)acrylsäuredampf mit beispielsweise einem Kühler kondensiert wird oder in einem Lösemittel, wie Wasser, absorbiert wird, wodurch der nicht-umgesetzte Rest der (Meth)acrylsäure beseitigt oder zur Rückführung in den Kreislauf rückgewonnen wird.
  • Die obige Destillationsstufe für das Reaktionsprodukt be deutet beispielsweise eine Stufe, bei der: das Reaktionsprodukt durch Destillation mit einer Vorrichtung destilliert und dann mit beispielsweise einem Kühler kondensiert wird, wodurch ein Produkt erhalten wird.
  • Des weiteren besteht hinsichtlich des Herstellungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung für das Hydroxyalkyl(meth)acrylat eine stärker bevorzugte Arbeitsweise darin, dass die Sauerstoffkonzentration im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% nicht nur im Gasphasenbereich des Reaktors, sondern auch in einem Gasphasenbereich in der Stufe des Abtrennens eines nicht-umgesetzten Rests des Alkylenoxids aus dem gebildeten Reaktionsprodukt, beispielsweise wie im vorhergehenden genannten Beispiel, wie im folgenden: einem Gasphasenbereich in der Füllkörperkolonne; einem Gasphasenbereich, wie einer Gasleitung, durch die ein von der Füllkörperkolonne abgeleitetes Gas geleitet wird, bis es in einem Lösemittel, wie Wasser, absorbiert wird; und einem Gasphasenbereich eines Zwischentanks, beispielsweise einem Speisetank, der an der Füllkörperkolonne hängt, gehalten wird.
  • Eine noch stärker bevorzugte Arbeitsweise besteht darin, dass die Sauerstoffkonzentration in dem Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% auch in einem Gasphasenbereich in der Stufe des Abtrennens eines nicht-umgesetzten Rests der (Meth)acrylsäure von dem gebildeten Reaktionsprodukt, wie beispielsweise im vorhergehenden genannten Beispiel, wie im folgenden: einem Gasphasenbereich in der Vorrichtung, einem Gasphasenbereich, wie einer Gasleitung, durch die ein von der Vorrichtung abgeführtes Gas geleitet wird, bis es mit beispielsweise einem Kühler kondensiert oder in einem Lösemittel, wie Wasser, absorbiert wird; und einem Gasphasenbereich eines Zwischentanks, wie eines Speisetanks und eines Destillattanks, die an der Vorrichtung hängen; und/oder in einem Gasphasenbereich in der Destillationsstufe für das Reaktionsprodukt, wie beispielsweise dem im vorhergehenden genannten Beispiel, wie im folgenden: einem Gasphasenbereich in der Vorrichtung; einem Gasphasenbereich, wie einer Gasleitung, durch die ein von der Vorrichtung abgeführtes Gas geleitet wird, bis es beispielsweise mit einem Kühler kondensiert wird; und einem Gasphasenbereich eines Zwischentanks, wie einem Speisetank und einem Destillattank, die an der Vorrichtung hängen, gehalten wird.
  • Hierbei sind Einrichtungen, die in der Abtrennungsstufe für den nicht-umgesetzten Rest des Alkylenoxids oder der (Meth)acrylsäure und der Destillationsstufe für das Reaktionsprodukt verwendet werden, nicht speziell beschränkt, doch umfassen Beispiele derselben Füllkörperkolonnen, Bodenkolonnen, Glockenbödenkolonnen und Vorrichtungen.
  • Wenn die Sauerstoffkonzentration der obigen Gasphasenbereiche in der Stufe des Abtrennens des nicht-umgesetzten Rests des Alkylenoxids aus dem gebildeten Reaktionsprodukt außer dem Gasphasenbereich des Reaktors auch im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gehalten wird, dann besteht nur eine geringe Möglichkeit, dass sich ein Gas in diesen Gasphasenbereichen mit dem Alkylenoxid unter Bildung eines explosiven Mischgases mischt, und es bildet sich ferner kein Polymer in der Abtrennungsstufe für die nicht-umgesetzten Reste der Ausgangsmaterialien und der Destillationsstufe für das Reaktionsprodukt, weshalb das Hydroxyalkyl(meth)acrylat sicher hergestellt werden kann.
  • Schließlich besteht für den Fall, dass ein Gas mit einer hohen Sauerstoffkonzentration (beispielsweise Luft) als Sauerstoffquelle anstelle des Inertgases und/oder des Mischgas aus Sauerstoff und dem Inertgas mit einer Sauer stoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, verwendet wird, stark die Möglichkeit, dass sich ein explosives Gas mit einer hohen Sauerstoffkonzentration lokal, beispielsweise in der Nähe einer Luftinjektionsdüse, bildet, selbst wenn die Sauerstoffkonzentration des gesamten Gasphasenbereichs des Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% gemäß der Definition in der vorliegenden Erfindung ist.
  • Wirkungen und Vorteile der Erfindung
  • Wenn eine Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid zur Bildung eines Hydroxyalkyl(meth)acrylats durchgeführt wird, ermöglicht es das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors in einem speziellen niedrigen Konzentrationsbereich in einem beliebigen Stadium entweder vor der Zugabe der Ausgangsmaterialien, während der Reaktion oder nach der Reaktion beizubehalten.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung durch die folgenden Beispiele einiger bevorzugter Ausführungsformen im Vergleich mit nicht-erfindungsgemäßen Vergleichsbeispielen genauer erläutert. Hierbei ist im folgenden, falls nicht anders angegeben, die Einheit "%" der Sauerstoff- und Stickstoffkonzentrationen "Vol.-%".
  • BEISPIEL 1
  • Das Gas im Inneren eines Autoklaven eines Fassungsvermögens von 2 l, der mit einem Thermometer, einer Heiz- und Kühleinheit und einem Rührer ausgestattet war, wurde durch ein Mischgas ersetzt, das so eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 3% und eine Stickstoffkonzentration von 97% aufwies. Dann wurden 844 g Acrylsäure aus einem Gefäß (das den Ausgangsstoff Acrylsäure enthielt und mit einer Sauerstoffkonzentration von 7% und einer Stickstoffkonzentration von 93% abgedichtet war) über eine Rohrleitung (die an den Autoklaven angepasst war) unter Verwendung einer Speisepumpe in den Autoklaven eingetragen, und danach wurden 2 g Phenothiazin, 5 g Hydrochinonmonomethylether (beide als Polymerisationsinhibitoren) und 5 g Chromacetat (als Katalysator) in den Autoklaven gegeben. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs des Autoklaven unter dem Einfluss von Sauerstoff, der in dem Ausgangsstoff Acrylsäure gelöst war, 5%. Als nächstes wurde die Temperatur der Flüssigkeit im Inneren des Autoklaven auf 70°C erhöht, was die Reaktionstemperatur war. Danach wurde die Sauerstoffkonzentration im Autoklaven mit Stickstoffgas auf 3,5% eingestellt. Ferner wurde der Innendruck des Autoklaven auf 0,03 MPa eingestellt. Dann wurden 620 g Ethylenoxid aus einem hochdruckbeständigen Gefäß (das das Ethylenoxid enthielt und mit 0,5 MPa mit einem Gas mit einer Stickstoffkonzentration von 100% abgedichtet war) durch eine Rohrleitung (die an den Autoklaven angepasst war) der Flüssigkeit im Inneren des Autoklaven mit einer nahezu konstanten Rate unter Verwendung einer Speisepumpe über einen Zeitraum von etwa 4 h zugeführt, während die Reaktion mit der bei 70°C gehaltenen Temperatur durchgeführt wurde. Nach der Beendigung der Zufuhr des Ethylenoxids verringerte sich die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Autoklaven auf 2,0% unter dem Einfluss von in dem Ausgangsstoff Ethylenoxid gelösten Stickstoff und dem Einfluss von nicht-umgesetztem Gas des Alkylenoxids. Danach wurde die Reaktion 3 h fortgesetzt, wobei die Temperatur bei 70°C gehalten wurde. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Sauerstoffkonzentra tion des Gasphasenbereichs des Autoklaven 2,5%, da die Menge des nicht-umgesetzten Gases des Alkylenoxids im Vergleich zu der Menge, die nach dem Ende der Zufuhr des Ausgangsstoffs Ethylenoxid vorhanden war, verringert war. Hier wurde nun die gebildete Reaktionsflüssigkeit analysiert, so dass die Acrylsäurekonzentration 0,05 Gew.-% betrug. Daher wurde der Autoklav sofort gekühlt und dann die Reaktionsflüssigkeit unter Nutzung des verbliebenen Innendrucks des Autoklaven ausgetragen. Auf seinem Wege wurde ein Mischgas, das derart eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 3% und eine Stickstoffkonzentration von 97% aufwies, in passender Weise injiziert, so dass der Restinnendruck des Reaktors nicht 0,1 MPa oder weniger betrug.
  • Nach der Beendigung der obigen Austragung der Reaktionsflüssigkeit wurde das Gas im Inneren des Autoklaven unter Ersetzen durch ein Mischgas, das derart eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 3% und eine Stickstoffkonzentration von 97% aufwies, abgezogen. Im folgenden wurde der gleiche Reaktionsvorgang wie oben 30-mal wiederholt, wobei kein Polymer in der ausgetragenen Reaktionsflüssigkeit beobachtet wurde. Ferner wurde nach der Beendigung dieser 30-maligen Wiederholungen des Reaktionsvorgangs der Autoklav geöffnet, um das Innere des Autoklaven zu inspizieren, es wurde jedoch keine Polymerbildung beobachtet.
  • BEISPIEL 2
  • Das Gas im Inneren eines Autoklaven eines Fassungsvermögens von 1 l, der mit einem Thermometer, einer Heiz- und Kühleinheit und einem Rührer ausgestattet war, wurde durch ein Mischgas ersetzt, das derart eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 4,5% und eine Stick stoffkonzentration von 95,5% aufwies. Danach wurde ein Gemisch einer Gesamtmenge von 600 ml durch Beschicken dieses Autoklaven mit 400 ml eines mit Wasser befeuchteten basischen Anionenaustauschharzes (DIAION PA316, hergestellt von Mitsubishi Chemical Corporation) (als Katalysator) und mit Acrylsäure durch Zufuhr derselben von einem Gefäß (das den Ausgangsstoff Acrylsäure enthielt (wobei Phenothiazin und Hydrochinonmonomethylether in Anteilen von 0,2 Gew.-% bzw. 0,5 Gew.-% als Polymerisationinhibitoren gelöst waren) und mit einer Sauerstoffkonzentration von 7% und einer Stickstoffkonzentration von 93% abgedichtet war) durch eine Rohrleitung (die an den Autoklaven angepasst war) in den Autoklaven durch Verwendung einer Speisepumpe hergestellt. An diesem Zeitpunkt betrug die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs des Autoklaven 6% unter dem Einfluss des Sauerstoffs, der in dem Rohstoff Acrylsäure gelöst war. Als nächstes wurde die Temperatur der Flüssigkeit im Inneren des Autoklaven auf 70°C erhöht, was die Reaktionstemperatur war. Danach wurde die Sauerstoffkonzentration im Autoklaven mit Stickstoffgas auf 4% eingestellt. Ferner wurde der Innendruck des Autoklaven auf 0,03 MPa eingestellt. Dann wurde die obige Acrylsäure, in der die Polymerisationsinhibitoren gelöst waren, kontinuierlich dem Autoklaven mit einer Rate von 109 g/h zugeführt und ferner Ethylenoxid kontinuierlich von einem hochdruckbeständigen Gefäß (das das Ethylenoxid enthielt und mit 0,5 MPa mit einem Gas mit einer Stickstoffkonzentration von 100% abgedichtet war) durch eine Rohrleitung (die an den Autoklaven angepasst war) in die Flüssigkeit im Inneren des Autoklaven mit Rate von 101 g/h unter Verwendung einer Speisepumpe zugeführt. Die gebildete Reaktionsflüssigkeit wurde kontinuierlich derart ausgetragen, dass der Flüssigkeitsspiegel im Autoklaven während der Reaktion fixiert werden konnte. Nach 60 h verringerte sich die Sauerstoffkonzentration des Gas phasenbereichs des Autoklaven auf 1,3% unter dem Einfluss des Stickstoffs, der in dem Rohstoff Ethylenoxid gelöst war, und dem Einfluss eines nicht-umgesetztem Gases des Alkylenoxids. Daher wurde die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Autoklaven mit einem Mischgas, das derart eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 4,5% und eine Stickstoffkonzentration von 95,5% aufwies, auf 3% geändert. Im dann Folgenden wurde die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Autoklaven überwacht und mit dem Mischgas (das derart eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 4,5% und eine Stickstoffkonzentration von 95,5 aufwies) derart eingestellt, dass die Sauerstoffkonzentration nicht 0,1% oder niedriger war. Andererseits wurde das Gas im Inneren des Autoklaven in geeigneter Weise so abgezogen, dass der Innendruck des Autoklaven im Bereich von 0,1 bis 1 MPa war. Die Reaktion wurde kontinuierlich 200 h in diesem Zustand durchgeführt, wobei jedoch in der ausgetragenen Reaktionsflüssigkeit kein Polymer beobachtet wurde. Des weiteren wurde die Reaktionsflüssigkeit gekühlt und danach der Autoklav geöffnet, um das Innere des Autoklaven zu inspizieren. Es wurde jedoch keine Polymerbildung beobachtet.
  • Ferner wurde die im stationären Zustand erhaltene Reaktionsflüssigkeit durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung der Acrylsäure 86% betrug.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 1
  • Die Reaktion wurde auf die gleiche Weise wie Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch vor der Zufuhr des Ethylenoxids der Gasphasenbereich des Autoklaven so eingestellt wurde, dass er eine Stickstoffkonzentration von 100% (Sauerstoffkonzentration = 0%) statt einer Einstellung auf eine Sau erstoffkonzentration von 3,5% aufwies. Nach der Beendigung der Zufuhr des Ethylenoxids wurden Proben der Reaktionsflüssigkeit genommen, so dass ein feines Polymer in der Reaktionsflüssigkeit beobachtet wurde. Daher wurde die Reaktion nicht fortgesetzt und dann die Reaktionsflüssigkeit gekühlt. Danach wurde das Innere des Autoklaven inspiziert, so dass ein filmartiges Polymer im des Gasphasenbereich des Autoklaven beobachtet wurde und auch eine kleine Menge feiner Polymerteilchen in der Reaktionsflüssigkeit beobachtet wurden.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 2
  • Die Reaktion wurde auf die gleiche Weise wie Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch das Gas im Inneren des Autoklaven durch ein Gas mit einer Stickstoffkonzentration von 100 (Sauerstoffkonzentration = 0%) nach Beendigung des Austragens der Reaktionsflüssigkeit ersetzt wurde. Sobald der 20. Reaktionsvorgang beendet war, wurde das Innere des Autoklaven inspiziert, so dass ein Polymer in den Gasphasenbereichen des Autoklaven, insbesondere den Thermometerschutzrohren, Düsenteilen von beispielsweise Druckmessern, beobachtet wurde.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 3
  • Ein Versuch zur Durchführung der Reaktion auf die gleiche – Weise wie Beispiel 1, wobei jedoch die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Autoklaven eingestellt wurde, indem Stickstoff und Luft getrennt voneinander zugeführt wurden, statt das Mischgas, das so eingestellt worden war, dass es eine Sauerstoffkonzentration von 3% und eine Stickstoffkonzentration von 97% aufwies, zu verwenden, wurde durchgeführt. Als jedoch Luft anschließend an Stickstoff zugeführt wurde, wurde in der Nähe einer Düse zur Zufuhr dieser Luft eine Sauerstoffkonzentration von 16 ermittelt, so dass die Gefahr einer Explosion bestand.
  • Daher wurde die Reaktion nicht fortgesetzt.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 4
  • Die Reaktion wurde auf die gleiche Weise wie Beispiel 2 durchgeführt, wobei jedoch die Sauerstoffkonzentration im Autoklaven nach dem Erhitzen der Acrylsäure auf 70°C auf 1 geändert wurde. 150 h nach dem Ende der kontinuierlichen Zugabe der Acrylsäure und des Ethylenoxids wurde die Sauerstoffkonzentration des Gasphasenbereichs des Autoklaven gemessen. Das Ergebnis zeigte eine Konzentrationsverringerung auf 0,05%, so dass die Reaktion sofort abgebrochen wurde. Die Reaktionsflüssigkeit wurde gekühlt, und danach wurde der Autoklav geöffnet, um das Innere des Autoklaven zu inspizieren. Als Ergebnis wurde das Anhaften eines Polymers am Gasphasenbereich des Autoklaven beobachtet.

Claims (6)

  1. Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat, das die folgende Stufe umfasst: (a) Durchführen einer Reaktion zwischen (Meth)acrylsäure und einem Alkylenoxid in Gegenwart eines Katalysators, um das Hydroxyalkyl(meth)acrylat herzustellen, (b) wobei die Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% durchgängig durch die Produktionsstufen durch (b1) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ hoch ist, und dann Einführen eines Inertgases oder eines Mischgases aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, in die Gasphase des Reaktors, und (b2) Bestimmen, wann die Sauerstoffkonzentration in der Gasphase des Reaktors relativ niedrig ist, und dann Einführen des Mischgases in die Gasphase des Reaktors, gehalten wird.
  2. Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% vor der Zugabe des Alkylenoxids verwendet wird.
  3. Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während der Reaktion verwendet wird.
  4. Herstellungsverfahren für ein Hydroxyalkyl(meth)acrylat nach Anspruch 1, wobei ein Inertgas und/oder ein Mischgas aus Sauerstoff und einem Inertgas mit einer Sauerstoffkonzentration von 0,1 bis 14 Vol.-%, die zuvor eingestellt wurde, zum Halten der Sauerstoffkonzentration eines Gasphasenbereichs eines Reaktors im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% während einer Stufe des Austragens einer gebildeten Reaktionsflüssigkeit unter Druck nach der Durchführung der Reaktion verwendet wird.
  5. Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Sauerstoffkonzentration im Bereich von 0,1 bis 14 Vol.-% nicht nur im Gasphasenbereich des Reaktors, sondern auch in einem Gasphasenbereich in der Stufe des Abtrennens eines nicht-umgesetzten Rests des Alkylenoxids von dem gebildeten Reaktionsprodukt gehalten wird.
  6. Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Katalysator mindestens ein Bestandteil, der aus der aus Eisenverbindungen, Chromverbindungen und Aminverbindungen bestehenden Gruppe ausgewählt ist, ist.
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