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DE60102641T2 - Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethylnaphthalin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethylnaphthalin Download PDF

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DE60102641T2
DE60102641T2 DE60102641T DE60102641T DE60102641T2 DE 60102641 T2 DE60102641 T2 DE 60102641T2 DE 60102641 T DE60102641 T DE 60102641T DE 60102641 T DE60102641 T DE 60102641T DE 60102641 T2 DE60102641 T2 DE 60102641T2
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DE
Germany
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dmn
cake
dimethylnaphthalene
solid
crystallization
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DE60102641T
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Shingo Chuo-ku Yoshida
Masahiro Chuo-ku Motoyuki
Tomoki Chuo-ku Uemura
Koji Kobe-shi Yamamoto
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Kobe Steel Ltd
Original Assignee
Kobe Steel Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C15/00Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts
    • C07C15/20Polycyclic condensed hydrocarbons
    • C07C15/24Polycyclic condensed hydrocarbons containing two rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/14Purification; Separation; Use of additives by crystallisation; Purification or separation of the crystals

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethylnaphthalin, das wirksam als ein Ausgangsmaterial für ein Monomer wie 2,6-Naphthalindicarbonsäure, die zur Bildung von Polyestern wie Polyethylennaphthalat verwendet wird, verwendet werden kann.
  • Um die hervorragenden Merkmale von Polyethylennaphthalat, das zur Herstellung von Fasern, Filmen und dergleichen verwendet wird, zu erhalten, ist es notwendig, daß die 2,6-Naphthalindicarbonäure, die ein Monomer für die Bildung von Polyethylennaphthalat ist, eine hohe Reinheit aufweist, und demgemäß ist es ebenso wünschenswert, daß 2,6-Dimethylnaphthalin, das ein Präkursor ist, daher eine hohe Reinheit hat. Dimethylnaphthalin (nachstehend als „DMN" bezeichnet) weist 10 Isomere auf, und ein hoch reines 2,6-Dimethylnaphthalin (vorzugsweise mit einer Reinheit von 99 % oder mehr), das im wesentlichen mit keinem der anderen 9 Isomere vermischt ist, wird vorzugsweise zur Bildung von 2,6-Naphthalindicarbonsäure verwendet.
  • Als ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-DMN, oben beschrieben, können ein Verfahren, in dem 2,6-DMN aus einem Gemisch, erhalten durch die Isomerisierung von 1,5-DMN, das durch eine Reaktion zwischen Orthoxylen und Butadien gebildet wird, getrennt wird; ein Verfahren, bei dem 2,6-DMN aus einem Gemisch, erhalten durch die Disproportionierung von Methylnaphthalin oder Isomerisierung von Dimethylnaphthalinen, getrennt wird; und ein Verfahren, in dem 2,6-DMN aus einer Teer- oder einer Ölfraktion getrennt wird, genannt werden. Die oben beschriebenen Fraktionen und Gemische sind jedoch jeweils ein Gemisch, das zusätzlich zu 2,6-DMN viele Arten von DMN-Isomeren enthält, und daher muß das 2,6-DMN aus dem oben beschriebenen Gemisch herausgetrennt werden. Da jedoch die Siedepunkte dieser DMN-losmere sehr eng beieinander liegen, ist es schwierig gewesen, ein hoch rei nes 2,6-DMN durch Destillation, die üblicherweise für die Trennung/Reinigung organischer Verbindungen verwendet wird, hier herauszutrennen.
  • Demgemäß sind als ein Verfahren zur Trennung von 2,6-DMN, ein Kristallisationsverfahren oder ein Adsorptionsverfahren vorgeschlagen worden, und zusätzlich zu diesen oben genannten Verfahren ist ebenso ein Verfahren, umfassend die Schritte der Bildung eines Komplexes unter Verwendung einer bestimmten organischen Verbindung, Trennung des Komplexes und Zersetzung des abgetrennten Komplexes, und Kombinationen dieser oben beschriebenen Verfahren vorgeschlagen worden. Ein Kühlkristallisationsverfahren ist ein Verfahren, das die Eigenschaft von 2,6-DMN mit dem höchsten Schmelzpunkt der 10 Typen an DMN-Isomeren ausnutzt und da das Kühlkristallisationsverfahren im Vergleich zu den oben beschriebenen Verfahren einfach ist, kann dieses Verfahren geeigneterweise als ein industrielles Trennungsverfahren angewendet werden. Da es jedoch schwierig ist, ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr nur durch das Kühlkristallisationsverfahren zu erhalten, wird im allgemeinen zusammen damit ein Verfahren wie die Behandlung unter Verwendung eines Lösungsmittels angewendet. Beispielsweise ist in den ungeprüften japanischen Patentanmeldungen, Veröffentlichungsnummern 48-5767 und 48-22449 und in der geprüften japanischen Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer 50-22553 ein Verfahren offenbart worden, worin, nachdem ein Gemisch aus DMN-Isomeren durch Abkühlen kristallisiert wurde, eine Fest-Flüssig-Trennung durch Saugfiltration durchgeführt wurde und die erhaltene feste Komponente in einem Lösungsmittel gelöst und dann durch Abkühlen kristallisiert wurde. In dem in den oben beschriebenen Veröffentlichungen offenbarten Verfahren enthält das als ein Ausgangsmaterial verwendete Gemisch aus DMN-Isomeren jedoch hauptsächlich spezifische DMN-Isomere von den 10 Typen an Isomeren, wie 2,6-DMN, 1,6-DMN und 1,5-DMN, die leicht ineinander isomerisiert und leicht getrennt werden können, und der Gehalt an 2,7-DMN, das schwer von 2,6-DMN abzutrennen ist, wird auf weniger als 5 mol.-% (ungefähr äquivalent zu 5 Gew.-%) oder weniger verringert. Ein Gemisch aus DMN-Isomeren, das in einem typischen Herstellungsverfahren erhalten wird, enthält im allgemeinen 5 Gew.-% oder mehr an 2,7-DMN und daher ist es schwierig gewesen ein hoch reines 2,6-DMN zu erhalten, wenn im Hinblick auf den in den oben beschriebenen Veröffentlichungen offenbarten Stand der Technik das Gemisch aus DMN-Isomeren, das 5 Gew.-% oder mehr an 2,7-DMN enthält, als ein Ausgangsmaterial verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen Probleme gemacht, und ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines 2,6-DMNs mit einer Reinheit von 99 % oder mehr bereitzustellen, selbst wenn ein Gemisch aus DMN-Isomeren, das 5 Gew.-% oder mehr an 2,7-DMN enthält, als ein Ausgangsmaterial verwendet wird.
  • Zu diesem Zweck umfaßt ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethylnaphthalin einen Schritt des Durchführens zumindest einer Kristallisation und zumindest einer Fest-Flüssig-Trennung einer Flüssigkeit, die hauptsächlich Dimethylnaphthalinisomere enthält und die als ein Ausgangsmaterial verwendet wird, so daß die Flüssigkeit in einen Kuchen, der Dimethylnaphthalinisomere enthält, und eine Stammlösung getrennt wird, und so daß der Gehalt an 2,6-Dimethylnaphthalin in dem Kuchen angehoben wird; und einen Schritt des Durchführens der Trennung/Reinigung des Kuchens. In dem oben beschriebenen Verfahren werden die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung unter der Bedingung durchgeführt, worin das Verhältnis des Gehaltes an 2,6-Dimethylnaphthalin in der Stammlösung zu dem von 2,7-Dimethylnaphthalin darin (nachstehend in einigen Fällen als „Verhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN" bezeichnet) nicht weniger als 1 beträgt, so daß der Gehalt an 2,6-Dimethylnaphthalin in dem Kuchen 60 Gew.-% oder mehr beträgt und daß der Gehalt an 2,7-Dimethylnaphthalin darin 6,5 Gew.-% oder weniger beträgt, wodurch ein 2,6-Dimethylnaphthalin mit einer Reinheit von 99 % oder mehr durch Durchführen der Trennung/Reinigung des Kuchens erhalten wird.
  • Gemäß dem oben beschriebenen Verfahren der vorliegenden Erfindung kann ein hoch reines 2,6-DMN hergestellt werden, selbst wenn das Gemisch, das Dimethylnaphthalinisomere enthält, 5 Gew.-% oder mehr an 2,7-Dimethylnaphthalin enthält, als ein Ausgangsmaterial verwendet wird.
  • Überdies wird in dem oben beschriebenen Schritt des Durchführens der Kristallisation und der Fest-Flüssig-Trennung, nachdem die Kühlkristallisation durchgeführt wurde, Preßfiltration als die Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt.
  • In der vorliegenden Erfindung bedeutet „%" „Gew.-%".
  • 1 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Gehaltsverhältnis von 2,6-DMN/2,7-DMN (CL-2,6/CL-2,7) in einer Stammlösung und das Verhältnis des Gehalts des 2,7-DMNs in einem Kuchen, der DMN-losmere enthält, zu dem des 2,7-DMNs (Cs-2,7/CL-2,7) in der Stammlösung zeigt;
  • 2 ist eine Darstellung, die ein typisches Beispiel eines erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens zeigt;
  • 3 ist eine schematische Darstellung, die ein typisches Beispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt;
  • 4 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Gehalt von 2,7-DMN in einem Ausgangsmaterial und dem Gehalt an 2,7-DMN in einem Produkt, das durch Trennung/Reinigung erhalten wurde, zeigt;
  • 5 ist ein Ablaufdiagramm, das die kontinuierlichen Kondensationsschritte, die in einem dritten Beispiel beschrieben werden, zeigt;
  • 6 ist ein Ablaufdiagramm, das die kontinuierlichen Kondensationsschritte, die in einem vierten Beispiel beschrieben werden, zeigt;
  • 7A ist eine Darstellung anhand eines Beispiels, die einen Schritt, in dem eine Stammlösung rückgeführt wird, zeigt; und
  • 7B ist eine Darstellung anhand eines Beispiels, die einen Schritt, in dem eine Stammlösung rückgeführt wird, zeigt.
  • Es ist bekannt gewesen, daß 2,6-DMN und 2,7-DMN bei einem Verhältnis von 2,6-DMN/2,7-DMN von 0,7 einen eutektischen Kristall bilden. Demgemäß wird im Hinblick auf die Anhebung der Rückführungsrate von 2,6-DMN das Ausgangsmaterial in einem konventionellen Kühlkristallisationsschritt abgekühlt, so daß das Verhältnis von 2,6-DMN/2,7-DMN in einer Stammlösung ungefähr 0,7 beträgt, und das Material, das die so gebildeten Kristalle enthält, wird getrennt und gereinigt (zum Beispiel Umkristallisation wie ein Hochdruck-Kristallisationsverfahren oder Behandlung unter Verwendung eines Lösungsmittels). Durch die Erfinder der vorliegenden Erfindung ist jedoch herausgefunden worden, daß, selbst wenn das Material, das die so gebildeten Kristalle enthält, durch ein effektives Fest-Flüssig-Trennungsverfahren wie Preßfiltration kondensiert wurde, so daß 60 Gew.-% oder mehr an 2,6-DMN in der Festphasenkomponente enthalten waren, ebenso ungefähr 10 Gew.-% an 2,7-DMN darin enthalten waren, und daher war es schwierig, ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr mittels Durchführung der Trennung/Reinigung der oben beschriebenen Festphasenkomponente zu erhalten. Überdies ist durch intensive Forschung der Erfinder der vorliegenden Erfindung an dem Verfahren zur Herstellung eines hoch reinen 2,6-DMNs mit einer Reinheit von 99 % der mehr herausgefunden worden, daß, bevor die Trennung/Reinigung durchgeführt wird, eine Verringerung des Gehaltes an 2,7-DMN, das in der Festphasenkomponente enthalten ist, wichtig ist.
  • Weiterhin wurde ebenso herausgefunden, daß es im Hinblick auf die Verringerung des Gehaltes an 2,7-DMN in der Festphasenkomponente durch Kristallisation, selbst wenn das Verhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN in der Stammlösung 0,7 oder mehr betrug, wichtig ist, daß die Kristallisationsbedingung für das Gemisch basierend auf der Kenntnis des Verhaltens von 2,7-DMN, entsprechend kontrolliert wird, da 2,7-DMN in einem festen Zustand in der Festphasenkomponente vorliegt. Durch intensive Forschung der Erfinder der vorliegenden Erfindung an dem Verhalten von 2,7-DMN wurde entdeckt, daß das Verhalten von 2,7-DMN durch das Verhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN in der Stammlösung systematisch verstanden werden könnte, und im Ergebnis dessen wurde die vorliegende Erfindung gemacht. Nachstehend wird die vorliegende Erfindung ausführlicher beschrieben.
  • Ein Ausgangsmaterial, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist nicht besonders eingeschränkt, sofern das Ausgangsmaterial ein Gemisch ist, das hauptsächlich aus Dimethylnaphthalin-Isomeren, einschließlich 2,6-DMN besteht, und getrennt und gereinigt werden muß.
  • Wenn für das oben beschriebene Ausgangsmaterial Kristallisation und Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt werden, werden eine Festphasenkomponente (nachstehend als „Kuchen, der DMN-Isomere enthält" bezeichnet) und eine Flüssigkeit (nachsehend als „Stammlösung" bezeichnet) erhalten und in den oben beschriebenen Schritten werden die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung vorzugsweise so durchgeführt, daß das Verhältnis des Gehalts an 2,6-DMN in der Stammlösung zu dem an 2,7-DMN darin nicht weniger als 1,0 ist.
  • Das heißt, wenn die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung unter der Bedingung durchgeführt werden, bei der das Verhältnis des Gehalts an 2,6-DMN zu dem an 2,7-DMN in der Stammlösung nicht weniger als 1,0 ist, so wird dies bevorzugt, da der Gehalt an 2,7-DMN in dem erhaltenen Kuchen, der DMN-Isomere enthält, kleiner als 6,5 % oder weniger sein kann. Demgemäß kann, wenn ein Kuchen, der DMN-Isomere, einschließlich 6,5 % oder weniger 2,7-DMN, enthält, getrennt und gereinigt wird, ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden. Überdies beträgt der Gehalt an dem 2,7-DMN in dem Kuchen im Hinblick auf den Erhalt eines hoch reinen 2,6-DMNs vorzugsweise 6,5 % oder weniger und beträgt noch stärker bevorzugt 6,0 % oder weniger.
  • 1 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Gehaltsverhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN (CL-2,6/CL-2,7) in einer Stammlösung und das Verhältnis des Gehalts des 2,7-DMNs in dem Kuchen, der DMN-losmere enthält, zu dem des 2,7-DMNs (Cs-2,7/CL-2,7) in der Stammlösung zeigt. Da 2,6-DMN und 2,7-DMN ähnliche molekulare Strukturen, Eigenschaften und Verhalten sich gegenüber aufweisen, kann in vielen Fällen, nachdem die Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt wurde, ein 2,7-DMN in festem Zustand in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, vorhanden sein. Wie in 1 gezeigt, beträgt das Verhältnis (Cs-2,7/CL-2,7) des Gehalts an dem 2,7-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, zu dem an 2,7-DMN in der Stammlösung, wenn das Gehaltsverhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN (CL-2,6/CL-2,7) in der Stammlösung kleiner als 1,0 ist, mehr als 1,0, und es ist klar, daß der Gehalt an 2,7-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, größer ist als der in der Stammlösung. Demgemäß ist das Gehaltsverhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN (CL-2,6/CL-2,7) in der Stammlösung im Hinblick auf die Reduzierung des Gehalts an dem 2,7-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, vorzugsweise 1,0 oder mehr, beträgt stärker bevorzugt 1,2 oder mehr, und beträgt noch stärker bevorzugt 1,5 oder mehr.
  • Da die Kristallisationsbedingung im Hinblick darauf, daß das Gehaltsverhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN in der Stammlösung 1,0 oder mehr beträgt, gemäß der Gehalte an dem 2,6-DMN, 2,7-DMN und dergleichen in dem Ausgangsmaterial, von der Zusammensetzung des Ausgangsmaterials abhängt, können die Kristallisationsbedingungen wie die Temperatur entsprechend kontrolliert werden. Was zum Beispiel die Kristallisationstemperatur betrifft, werden die Festphasenzusammensetzung und die Flüssigphasenzusammensetzungen zuerst erhalten, basierend auf dem Fest-Flüssig-Gleichgewicht, und es kann eine geeignete Betriebstemperatur anhand des Materialgleichgewichts zwischen den beiden Phasen bestimmt werden.
  • In der vorliegenden Erfindung kann das zu kristallisierende Ausgangsmaterial 5 % oder mehr an 2,7-DMN enthalten; gleichzeitig sind jedoch vorzugsweise 10 % oder mehr an 2,6-DMN enthalten. Ist der Gehalt an 2,6-DMN in dem Ausgangsmaterial kleiner als 10 %, wird das Ausgangsmaterial vorzugsweise durch Destillation oder dergleichen verarbeitet, um so den Gehalt an 2,6-DMN auf 10 % oder mehr zu erhöhen, und wird dann kristallisiert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr leicht durch die Schritte der Kristallisation des Ausgangsmaterials, Durchführen der Fest-Flüssig-Trennung mit der Aufschlämmung, die durch den vorherigen Schritt erhalten wurde, um einen Kuchen, der DMN-losmere enthält, und eine Stammlösung zu erhalten, und Durchführen der Trennung/Reinigung des Kuchens, erhalten werden.
  • In der vorliegenden Erfindung bedeutet „Kristallisation", daß eine Festphase (ein Kristall) aus dem Ausgangsmaterial ausgefällt wird. Als das Kristallisationsverfahren können verschiedene Verfahren, wie physikalische Kristallisationsverfahren unter Verwendung von Abkühlen, Lösungsmittelverdampfung oder Druck, verwendet werden; in der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt jedoch ein Kühlkristallisationsverfahren verwendet, welches das einfachste ist und geeigneterweise als ein industrielles Trennungsverfahren verwendet wird. Wird das Kühlkristallisationsverfahren verwendet, wird die Aufschlämmung, die die Kristalle enthält, durch Fest-Flüssig-Trennung vorzugsweise in einen Feststoff (Kuchen, der DMN-Isomere enthält) und eine Flüssigkeit (Stammlösung) getrennt, da die Aufschlämmung, die die durch das Kühlkristallisationsverfahren erhaltenen Kristalle enthält, zusätzlich zu 2,6-DMN viele DMN-Isomere und andere Alkylnaphthaline in flüssigem Zustand (teilweise in festem Zustand) als Verunreinigungen enthält.
  • Überdies bedeutet „Fest-Flüssig-Trennung" in der vorliegenden Erfindung, daß eine Aufschlämmung, die die durch Kristallisation des Ausgangsmaterials erhaltenen Kristalle enthält, in eine Festphasenkomponente und eine Flüssigphasenkomponente getrennt wird, und als ein Fest-Flüssig-Trennungsverfahren können verschiedene Verfahren, wie beispielsweise Druckfiltration, Preßfiltration oder Saugfiltration genannt werden. Enthält jedoch der Kuchen, der DMN-Isomere enthält, die durch die Fest-Flüssig-Trennung erhalten wurden, eine große Menge an Verunreinigungen, wird es selbst durch einen anschließenden Trennungs-/Reinigungsschritt schwierig ein hoch reines 2,6-DMN zu erhalten, und daher wird in der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt die Preßfiltration verwendet.
  • Da, je höher der Druck während der Preßfiltration, der Trennungseffekt um so besser ist, beträgt der Druck vorzugsweise 2 MPa oder mehr, stärker bevorzugt 5 MPa oder mehr und noch stärker bevorzugt 8 MPa oder mehr. Als das Preßfiltrationsverfahren können beispielsweise ein Rohrpreß-, ein Filterpreß-, ein Schichtenfilterpreß-, ein Seiherpreß-, ein Bandfilterpreß-, ein Schneckenpreß-, ein Scheibenpreßverfahren und dergleichen genannt werden. Von diesen oben genannten Verfahren wird zur Verwendung bei der industriellen Serienproduktion wird vorzugsweise ein Verfahren verwendet, das die Preßfiltration bei einem höheren Druck durchführen kann, und alles in allem wird vorzugsweise das Rohrpreßverfahren verwendet, in dem ein hoher Druck von 10 MPa oder mehr angewendet werden kann.
  • In der vorliegenden Erfindung beträgt der Gehalt an dem 2,6-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, vorzugsweise 60 % oder mehr, nachdem die Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt wurde, und beträgt stärker bevorzugt 80 % oder mehr. Beträgt der Gehalt 60 % oder mehr können die Verunreinigungen in flüssigem Zustand in dem Kuchen leicht durch einen Schritt der Trennung/Reinigung, der nachstehend beschrieben wird, entfernt werden, und schließlich kann ein hoch reines 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden. Ist der Gehalt an 2,6-DMN im Gegensatz dazu kleiner als 60 %, so wird dies nicht bevorzugt, da die Rückführungsrate des 2,6-DMNs in einigen Fällen, nachdem der Schritt der Trennung/Reinigung durchgeführt wurde, verringert werden kann, oder seine Reinheit in einigen Fällen erhöht werden kann, wenn die Rückführungsrate bei einem bestimmten Niveau gehalten wird.
  • Da außerdem andere DMN-Isomere als 2,6-DMN und 2,7-DMN und die Alkylnaphthaline in flüssigem Zustand vorliegen, dienen sie als Lösungsmittel, um das 2,7-DMN in festem Zustand zu lösen. Wenn daher der Gehalt an dem 2,6-DMN in dem Kuchen 60 % oder mehr beträgt und der Gehalt an dem 2,7-DMN darin 6,5 % oder weiniger beträgt, ist dies eine bevorzugte Bedingung, da das 2,7-DMN zusammen mit den Verunreinigungen in flüssigem Zustand leicht entfernt werden kann.
  • Für den Fall, daß ein Kuchen, der 60 % oder mehr an 2,6-DMN enthält, nicht durch einen Kristallisationsschritt und einen Fest-Flüssig-Trennungsschritt (nachstehend in einigen Fällen als „einstufig" bezeichnet) erhalten werden kann, werden die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung vorzugsweise wiederholt (nachstehend in einigen Fällen als „mehrstufig" bezeichnet), um so den Gehalt an dem 2,6-DMN auf 60 % oder mehr zu erhöhen.
  • Um den Gehalt von dem 2,6-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, zu erhöhen, und um die endgültige Rückführungsausbeute des 2,6-DMNs zu erhöhen, werden die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung vorzugsweise mehrstufig durchgeführt, das heißt, sie werden vorzugsweise jeweils zweimal (zwei Stufen) durchgeführt. Wird der Fest-Flüssig-Kristallisationsschritt wiederholt durchgeführt, so ist es nicht immer erforderlich, daß das gleiche Fest-Flüssig-Kristallisationsverfahren wiederholt wird. Werden außerdem die Kühlkristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung wiederholt durchgeführt, wird vorzugsweise eine Stammlösung, die durch die Fest-Flüssig-Trennung in der zweiten Stufe oder in einer nachfolgenden Stufe erhalten wurde, in eine Stufe, die der Stufe, in der die Stammlösung erhalten wird, vorausgeht, zurückgeführt, um die Rückführungsrate des 2,6-DMNs zu erhöhen (siehe 7A).
  • Werden außerdem die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung wiederholt durchgeführt, wird vorzugsweise eine Stammlösung in eine Stufe, die der Stufe, in der die Stammlösung erhalten wird, vorausgeht, zurückgeführt; die Stammlösung kann jedoch durch die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung in einer anderen Stufe, als der vorhergehenden Stufe, oben beschrieben, verarbeitet werden (siehe 7B).
  • Der Kuchen, der DMN-Isomere enthält, die durch die Fest-Flüssig-Trennung erhalten wurden, wird durch Trennung/Reinigung verarbeitet, um so ein hoch reines 2,6-DMN herzustellen, und die „Trennung/Reinigung" in der vorliegenden Erfindung bedeutet, daß ein hoch reines 2,6-DMN durch die Trennung und Entfernung von anderen Verunreinigungen als 2,6-DMN aus dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, erhalten wird, das heißt, aus der Festphasenkomponente. Als das Trennungs/Reinigungsverfahren kann beispielsweise ein Hochdruck-Kristallisationsverfahren oder Lösungsmittel-Wasch-Verfahren genannt werden. Im Falle des Lösungsmittel-Wasch-Verfahrens kann die Trennung/Reinigung beispielsweise durch die Schritte Waschen eines Kuchens, der DMN-Isomere enthält, die in ein Lösungsmittel eingespeist sind; Durchführung der Fest-Flüssig-Trennung der Aufschlämmung, die Kristalle enthält, die in dem Waschschritt erhalten wurde, durch ein typisches Verfahren unter Verwendung einer Zentrifuge oder dergleichen und Entfernen des Lösungsmittels aus der so erhaltenen Festphasenkomponente durch Destillation oder dergleichen, wobei ein hoch reines 2,6-DMN erhalten werden kann. Überdies kann in dem oben beschriebenen Fall ein Lösungsmittel, das allgemein für die Lösungsmit telwäsche verwendet wird, verwendet werden, und ist nicht besonders eingeschränkt; vorzugsweise werden jedoch zum Beispiel ein aliphatischer Kohlenwasserstoff mit 5 bis 10 Kohlenstoffen und/oder ein alicyclischer Kohlenwasserstoff verwendet.
  • 2 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung eines typischen Beispiels des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens. Um ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr durch Trennung/Reinigung zu erhalten, betragen der Gehalt an dem 2,6-DMN (C2,6) und der Gehalt an dem 2,7-DMN (C2,7) in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, die durch Kristallisation und Fest-Flüssig-Trennung erhalten wurden, vorzugsweise 60 % oder mehr bzw. 6,5 % oder weiniger. Demgemäß beträgt das Gehaltsverhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN (C2,6/C2,7) in der Stammlösung, die durch die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung erhalten wurde, vorzugsweise 1,0 oder mehr und überdies werden, wenn erforderlich, die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung wiederholt durchgeführt. Um die Rückführungsrate des 2,6-DMNs (Produkt) zu erhöhen, ist vorzugsweise zu empfehlen, daß die Stammlösung in einem Rückführungsschritt zurückgeführt wird (zum Beispiel, in eine Zentrifuge zurückgeführt wird), um sie so in eine Festphasenkomponente und eine Flüssigphasenkomponente zu trennen, und daß die so erhaltene Festphasenkomponente erneut durch die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung verarbeitet wird. Überdies kann ein Gemisch (entfernte Flüssigkeit), das DMN-Isomere enthält, die durch die Trennung/Reinigung erhalten wurden, erneut durch die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung verarbeitet werden.
  • 3 ist eine schematische Darstellung, die beispielhaft den Fall verschaulicht, bei dem zwei Stufen der Kristallisation und der Fest-Flüssig-Trennung bereitgestellt werden, und außerdem wird ein Lösungsmittel-Wasch-Verfahren zur Trennung/Reinigung eingesetzt; die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und es können Modifikationen vorgenommen werden, ohne vom Umfang und dem Sinn der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Nachstehend wird die Erfindung in bezug auf 3 beschrieben.
  • Ein Gemisch, daß DMN-Isomere enthält und als ein Ausgangsmaterial verwendet wird, wird in eine erste Kühlkristallisationsvorrichtung 1 eingespeist. In dieser Kühlvorrichtung 1 wird das Ausgangsmaterial auf eine Temperatur unter dem Schmelzpunkt von 2,6-DMN abgekühlt und wird dann zu einer ersten Preßfiltrationsvorrichtung 2 überführt. Die erste Aufschlämmung, die Kristalle enthält, die durch das Abkühlen erhalten wurden, wird durch Fest-Flüssig-Trennung in dieser Vorrichtung verarbeitet und die erste Stammlösung, die in diesem Schritt erhalte wurde, wird aus der Fertigungsstraße genommen oder zu einem anderen Schritt geführt (nicht gezeigt). Der erste Kuchen, der DMN-Isomere enthält, die aus der ersten Aufschlämmung gebildet wurden, wird in eine zweite Kühlkristallisationsvorrichtung 3 überführt und dann durch Abkühlen wie in der ersten Stufe kristallisiert (eine zweite Aufschlämmung, die Kristalle enthält) und anschließend wird Fest-Flüssig-Trennung in einer zweiten Preßfiltrationsvorrichtung 4 durchgeführt. Die zweite Stammlösung, die in diesem Schritt erhalten wurde, wird zu der ersten Kühlkristallisationsvorrichtung 1 mittels einer Leitung L1 zurückgeführt. Außerdem wird der zweite Kuchen, der DMN-Isomere enthält, die aus der zweiten Aufschlämmung gebildet wurden, in ein Waschbad 5 mittels einer Leitung L2 überführt. Dieser Kuchen wird mit einem Lösungsmittel, das dem Waschbad 5 mittels einer Leitung L3 zugeführt wurde, gemischt und wird unter Rühren gewaschen. Während der Wäsche unter Rühren werden der Kuchen und das Lösungsmittel in dem Waschbad angemessen in einen naßarbeitenden Pulverisierer 6, der außerhalb des Waschbades angebracht ist, überführt, und der Kuchen wird pulverisiert und in das Waschbad 5 zurückgeführt. Die durch die Wäsche unter Rühren erhaltene Aufschlämmung wird in einen anschließenden Fest-Flüssig-Trennungsschritt 7 mittels einer Leitung L4 überführt. In diesem Schritt wird als Beispiel eine Zentrifuge verwendet; es kann jedoch auch ein anderes Fest-Flüssig-Trennungsverfahren eingesetzt werden. Der 2,6-DMN enthaltende Kuchen, der eine Festphasenkomponente ist, die durch die Zentrifuge gebildet wurde, wird in ein Schmelzbad 8 mittels einer Leitung L5 überführt und nach dem Schmelzen wird der geschmolzene Kuchen in eine Lösungsmittelkomponente und ein Produkt, das heißt, ein hoch reines 2,6-DMN, durch einen Destillationsturm 9 getrennt. Das so erhaltene hoch reine 2,6-DMN in Form eines Kuchens wird als ein Produkt mittels einer Leitung L7 rückgewonnen. Das Lösungsmittel wird aus dem Destillationsturm 9 zu einem Waschbad 5 mittels einer Leitung L8 und der Leitung L3 rückgeführt. Außerdem wird das Lösungsmittel, daß in dem Fest-Flüssig-Trennungsschritt 7 getrennt wurde, in den Destillationsturm 10 mittels einer Leitung L9 überführt und wird dann in eine Lösungsmittelkomponente und ein Gemisch, das DMN-Isomere enthält, getrennt. Die obengenannte Lösungsmittelkomponente wird in das Waschbad 5 mittels Leitung L3 rückgeführt und das Gemisch, das DMN-Isomere enthält (entfernte Flüssigkeit), wird mittels einer Leitung L10 in die erste Kühlkristallisationsvorrichtung 1 rückgeführt.
  • Nachstehend wird die vorliegende Erfindung in bezug auf die Beispiele ausführlicher beschrieben; die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und es können Modifikationen vorgenommen werden, ohne vom Umgang und dem Sinn der vorliegenden Erfindung abzuweichen. In den nachstehend beschriebenen Beispielen und Vergleichsbeispielen bedeutet „%" „Gew.-%". Außerdem können als Verunreinigungen, gezeigt in den Tabellen, Methylnaphthalin, Ethylnaphthalin, Kohlenwasserstoffe, die jeweils einen Siedepunkt äquivalent zu dem der DMNs aufweisen, und dergleichen genannt werden.
  • Beispiele
  • Erstes Beispiel
  • Ungefähr 500 g jedes Ausgangsmaterials mit der in der Tabelle 1 gezeigten Zusammensetzung wurden durch Erwärmen geschmolzen und dann zur Kristallisation abgekühlt, wobei sich eine Aufschlämmung bildete, die Kristalle enthält. Diese so gebildeten Aufschlämmungen wurden jeweils in ein Hochdruck-Kristallisationsgefäß (Modell 50) eingespeist, um so die Druckkristallisation zur Trennung/Reinigung durchzuführen, wobei die Produkte erhalten wurden (Kuchen, die 2,6-DMN enthalten). Die Abkühltemperaturen, die Drücke während der Kristallisation und die Zusammensetzungen der Produkte werden ebenso in Tabelle 1 gezeigt.
  • Tabelle 1
    Figure 00140001
  • Die Beziehung zwischen dem Gehalt von 2,7-DMN in dem Ausgangsmaterial und dem Gehalt an 2,7-DMN in dem Produkt, das durch Trennung/Reinigung erhalten wurde, aus den Ergebnisse, die in Tabelle 1 gezeigt werden, wird in 4 gezeigt. Aus der Beziehung, die in 4 gezeigt wird, ist ersichtlich geworden, daß, in Hinblick auf den Erhalt eines 2,6-Dimethylnaphthalins mit einer Reinheit von 99 % oder mehr, der Gehalt an 2,7-DMN in dem Ausgangsmaterial 6,5 % oder weniger betragen mußte und vorzugsweise 6 % oder weniger betrug.
  • Zweites Beispiel
  • (Erster und zweiter Fall gemäß der vorliegenden Erfindung, und erstes Vergleichsbeispiel)
  • Nachdem ungefähr 350 g eines Ausgangsmaterials A (ein Gemisch, das DMN-Isomere enthält) mit der in Tabelle 2 gezeigten Zusammensetzung auf 50 °C erwärmt und 30 Minuten gehalten wurden, so daß jedes Kristall geschmolzen wurde, wurde das geschmolzene Ausgangsmaterial A auf die in Tabelle 2 gezeigten Temperaturen (26 °C, 18 °C bzw. 0 °C) abgekühlt, so daß die Kristalle ausfielen. Die Aufschlämmungen, die die so gebildeten Kristalle enthielten, wurden durch Preßfiltration bei einem Druck von ungefähr 10 MPa verarbeitet, wobei Kuchen, die DMN-Isomere enthalten, und Stammlösungen mit den in Tabelle 2 gezeigten Zusammensetzungen erhalten wurden.
  • Figure 00150001
  • Gemäß der Ergebnisse des ersten und zweiten Falles der vorliegenden Erfindung betrug das Verhältnis des Gehalts des 2,6-DMNs in der Stammlösung zu dem des 2,7-DMNs darin 1,0 oder mehr, der Gehalt des 2,6-DMNs in dem Kuchen betrug 60 % oder mehr und der Gehalt des 2,7-DMNs in dem Kuchen betrug 6,5 % oder weniger, wobei der Gehalt des 2,6-DMNs in dem Kuchen, nachdem die Trennung/Reinigung durchgeführt wurde, 99 % betragen konnte. Im Gegensatz dazu betrug der Gehalt des 2,7-DMNs in dem Kuchen im ersten Vergleichsbeispiel mehr als 6,5 % und daher konnte der Gehalt an 2,6-DMN, selbst nachdem die Trennung/Reinigung durchgeführt wurde, nicht 99 % oder mehr betragen. Außerdem betrug die Rückgewinnungsrate des 2,6-DMNs im zweiten Fall der vorliegenden Erfindung 46 %.
  • Zweites Vergleichsbeispiel
  • Die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung wurden auf eine Art und Weise durchgeführt, die der im ersten Fall der vorliegenden Erfindung gleich ist, außer daß ein Ausgangsmaterial B mit einer anderen Zusammensetzung als der des Ausgangsmaterials A verwendet wurde. In diesem Vergleichsbeispiel wurde die Temperatur während der Kristallisation auf 30 °C verringert. Die Ergebnisse werden in der Tabelle 3 gezeigt.
  • Tabelle 3
    Figure 00160001
  • Im zweiten Vergleichsbeispiel betrug das Verhältnis (C2,6/C2,7) des Gehalts des 2,6-DMNs in der Stammlösung zu dem des 2,7-DMNs darin ebenso 1,0 oder weniger, und der Gehalt des 2,7-DMNs in dem so erhaltenen Kuchen betrug mehr als 6,5 %, wobei, wie im ersten Vergleichsbeispiel, der Gehalt des 2,6-DMNs in dem Kuchen, selbst nachdem die Trennung/Reinigung durchgeführt wurde, nicht 99 % oder mehr betragen konnte.
  • Drittes Beispiel
  • Die im zweiten Fall der vorliegenden Erfindung erhaltene Stammlösung wurde als ein Ausgangsmaterial C verwendet, wieder auf 0 °C abgekühlt und dann wurde die Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt. Die Ergebnisse werden in der Tabelle 4 gezeigt. In diesem Fest-Flüssig-Trennungsschritt wurde sowohl die Preßfiltration bei einem Druck von 10 MPa wie im ersten Fall der vorliegenden Erfindung als auch die Druckfiltration bei einem Luftdruck von 0,2 MPa durchgeführt.
  • Tabelle 4
    Figure 00170001
  • Wie in Tabelle 4 gezeigt, war klar, daß jeder der Kuchen, die durch die beiden oben beschriebenen Fest-Flüssig-Trennungsverfahren erhalten wurden, 2,6-DMN zu einem hohen Gehalt enthielten und außerdem, daß jedes Verhältnis (C2,6/C2,7) des Gehalts des 2,6-DMNs zu dem des 2,7-DMNs höher war als das des Ausgangsmaterials A.
  • Als nächstes wurde, nachdem der Kuchen (Ausgangsmaterial D), der durch die Druckfiltration erhalten wurde, durch Erwärmen auf 80 °C wieder geschmolzen, die Kristallisation durch Abkühlen auf 37 °C durchgeführt und anschließend wurde die Fest-Flüssig-Trennung durch Preßfiltration bei einem Druck von 10 MPa durchgeführt. Die Ergebnisse werden in der Tabelle 5 gezeigt.
  • Tabelle 5
    Figure 00180001
  • Es wurde ein Kuchen, der 87,5 % an 2,6-DMN und 4,5 % an 2,7-DMN enthält, erhalten. Durch das Kombinieren des Verfahrens im zweiten Beispiel mit dem im dritten Beispiel, das heißt, durch das Wiederholen der Kühlkristallisation und der Fest-Flüssig-Trennung, wurde die Rückgewinnungsrate des 2,6-DMNs nach der Trennung/Reinigung auf 50 % erhöht, von 46 %, die nur durch das Verfahren im zweiten Beispiel erhalten wurden.
  • Außerdem konnte die Rückgewinnungsrate des 2,6-DMNs in bezug auf das Ausgangsmaterial A auf 66 % erhöht werden, wenn die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung gemäß des kontinuierlichen Kondensationsflusses, gezeigt in 5, wiederholt wurden.
  • Drittes Vergleichsbeispiel
  • Im dritten Vergleichsbeispiel wurde ein Ausgangsmaterial E kristallisiert, so daß das Gehaltsverhältnis von 2,6-DMN zu dem von 2,7-DMN in der Stammlösung 1,0 oder weniger betrug, und die Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt.
  • Tabelle 6
    Figure 00190001
  • Wein Tabelle 6 gezeigt, wurde der Gehalt an 2,7-DMN in dem Kuchen, der DMN-Isomere enthält, merklich erhöht, auf mehr als 6,5 % und insbesondere, wenn das Verhältnis 2,6-DMN/2,7-DMN in der Stammlösung 0,7 oder weiniger betrug, war klar, daß eine größere Menge an 2,7-DMN in dem Kuchen vorlag.
  • Viertes Beispiel
  • Nachdem 10 kg eines gemischten Ausgangsmaterials, das 2,6-DMN enthält, gezeigt in Tabelle 7, durch Erwärmen auf 60 °C oder mehr geschmolzen wurden, wurde die Kristallisation durch Abkühlen auf 39,5 °C durchgeführt, so daß Kristalle ausfielen. Diese Aufschlämmung, die die so erhaltenen Kristalle enthält, wurde durch Druckfiltration bei einem Luftdruck von 0,2 MPa verarbeitet, wobei ein Kuchen 4–1, der DMN-losmere enthält, und eine Stammlösung 4–1 erhalten wurden.
  • Als nächstes wurden 3 kg des Kuchens 4–1 bei 80 °C vollständig geschmolzen und wurden dann durch Abkühlen auf 39,5 °C kristallisiert, so daß Kristalle ausfielen. Diese Aufschlämmung, die die so gebildeten Kristalle enthält, wurde durch Preßfiltration bei einem Druck von 10 MPa verarbeitet, wobei ein Kuchen 4–2, der DMN-Isomere enthält, und eine Stammlösung 4–2 erhalten wurden.
  • Überdies wurde der geschmolzene Kuchen, nachdem ungefähr 400 g des Kuchens 4–2 bei 110 °C vollständig geschmolzen waren, in ein Hochdruck-Kristallisationsgefäß (Modell 50) eingespeist, die Trennung/Reinigung wurde durch Hochdruck-Kristallistation bei einem Druck von 120 MPa durchgeführt, wobei ein Kuchen 4–3, der aus 99 % oder mehr 2,6-DMN besteht, und eine Stammlösung 4–3 erhalten wurden. Die Rückgewinnungsrate des 2,6-DMNs, das durch diese Druckfiltration, die Preßfiltration und die Hochdruck-Kristallisation erhalten wurde, betrug 27,7 % in bezug auf das Ausgangsmaterial 4–1.
  • Figure 00210001
  • Anschließend wurden die Stammlösung 4–1 und die Stammlösung 4–2 miteinander vermischt, um so ein Ausgangsmaterial F-4, gezeigt in Tabelle 8, zu bilden und dieses Ausgangmaterial wurde durch Erwärmen auf 50 °C oder mehr vollständig geschmolzen und dann durch Abkühlen auf 17 °C kristallisiert, so daß Kristalle ausfielen. Diese Aufschlämmung, die die so erhaltenen Kristalle enthält, wurde durch Druckfiltration bei einem Luftdruck von 0,2 MPa verarbeitet, wobei ein Kuchen 4–4, der DMN-Isomere enthält, und eine Stammlösung 4–4 erhalten wurden.
  • Tabelle 8
    Figure 00220001
  • Aufgrund verschiedener Verfahren für die Trennung von 2,6-DMN wies der Kuchen 4–4 eine Zusammensetzung auf, die zu der des Kuchens 4–1 ungefähr gleich war, und daher war klar, daß der Kuchen 4–4 als ein Zwischen-Ausgangsmaterial rückgewonnen werden konnte, aus dem ein 2,6-DMN-Kristall mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden konnte.
  • Überdies wurde durch das Vermischen des Kuchens 4–4 und der Stammlösung 4–3 ein Ausgangsmaterial F-5, gezeigt in Tabelle 9, erhalten und durch die Zugabe des Ausgangsmaterials F-1 hierzu, so daß das Verhältnis F-5/F-1 58/42 betrug, wurde ein Ausgangsmaterial F-6 mit der in der Tabelle 9 gezeigten Zusammensetzung erhalten.
  • Tabelle 9
    Figure 00230001
  • Das Ausgangsmaterial F-6 wurde durch Preßfiltration auf die gleiche Art und Weise wie für das Ausgangsmaterial F-2 verarbeitet, so daß ein Kuchen 4–6 und eine Stammlösung 4–6 erhalten wurden. Die Ergebnisse werden in der Tabelle 10 gezeigt.
  • Tabelle 10
    Figure 00230002
  • Es war klar, daß, wenn der Kuchen 4–6 auf ähnliche Art und Weise wie für den Kuchen 4–2 verarbeitet wurde, ein 2,6-DMN-Kristall mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden konnte, und daß, wenn die Stammlösung 4–6 auf ähnliche Art und Weise wie für die Stammlösung 4–2 verarbeitet wurde, die Stammlösung 4–6 teilweise als ein Zwischen-Ausgangsmaterial rückgewonnen werden konnte, aus dem ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden konnte.
  • Im Ergebnis konnte durch die kontinuierliche Kondensation und den Reinigungsfluß, gezeigt in 6, ein 2,6-DMN-Kristall mit einer Reinheit von 99 % oder mehr in einer hohen Ausbeute erhalten werden. Im oben beschriebenen Fall betrug die Rückgewinnungsrate des 2,6-DMNs in bezug auf das Ausgangsmaterial F-1 66,9 %. Das Ergebnis dieses Beispiels wurde jedoch nur anhand eines Beispiels beschrieben, und daher ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt.
  • Fünftes Beispiel
  • Ein Ausgangsmaterial G, gezeigt in Tabelle 8, wurde durch Erwärmen auf 50 °C oder mehr geschmolzen und wurde dann auf 37 °C abgekühlt, wobei Kristalle ausfielen. In dieser Aufschlämmung, die die so gebildeten Kristalle enthält, betrug das Verhältnis des 2,6-DMNs zu dem des 2,7-DMNs 1,2. Diese Aufschlämmung, die die Kristalle enthält, wurde durch Preßfiltration mit verschiedenen Drücken, gezeigt in Tabelle 11, verarbeitet. Die analytischen Ergebnisse des so gebildeten Kuchens werden in der Tabelle 11 gezeigt.
  • Tabelle 11
    Figure 00240001
  • Aus den in Tabelle 11 gezeigten Ergebnisse wurde klar, daß der Druck für die Preßfiltration vorzugsweise 2 MPa oder mehr betrug, um ein 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr zu erhalten.
  • Viertes Vergleichsbeispiel
  • Ein Ausgangsmaterial (ein Gemisch, das DMN-Isomere enthält) mit der in der Tabelle 12 gezeigten Zusammensetzung, wurde durch Abkühlen auf 9 °C kristallisiert und wurde dann durch Preßfiltration bei ungefähr 100 kg/cm2 verarbeitet, wobei ein Kuchen, der DMN-Isomere enthält und die in der Tabelle 12 gezeigte Zusammensetzung aufwies, erhalten wurde. Dieser Kuchen, der DMN-Isomere in einer Menge von 100 g und Normalhexan in einer Mengen von 200 g enthält, wurde in einen Trennkolben, der mit einem Rührer ausgestattet ist, eingespeist und wurde dann bei 30 °C eine Stunde gerührt. Anschließend wurden, nachdem die Kristalle durch Saugfiltration getrennt waren, 100 g eines reinen Lösungsmittels hier hinzugegeben. Der so gebildete Kristall wurde unter Verwendung der Gaschromatographie analysiert und ein Kristall mit der in Tabelle 12 gezeigten Zusammensetzung wurde erhalten.
  • Tabelle 12
    Figure 00250001
  • Im vierten Vergleichsbeispiel, in dem die Wäsche für einen Kuchen, der 6,5 % oder mehr an 2,7-DMN enthält, durchgeführt wurde, konnte ein hoch reines 2,6-DMN mit einer Reinheit von 99 % oder mehr nicht erhalten werden.
  • Sechstes Beispiel
  • Kuchen, die DMN-Isomere enthalten, und Stammlösungen mit den in Tabelle 13 gezeigten Zusammensetzungen, wurden auf ähnliche Art und Weise wie im vierten Vergleichsbeispiel erhalten, außer daß ein Ausgangsmaterial mit der in Tabelle 13 gezeigten Zusammensetzung in einer ersten Stufe durch Abkühlen auf 15 °C kristallisiert wurde und dann in einer zweiten Stufe durch Abkühlen auf 70 °C kristallisiert wurde, und daß die Preßfiltration bei ungefähr 100 kg/cm2 nach jeder Kühlkristallisation durchgeführt wurde.
  • Figure 00260001
  • Im sechsten Beispiel, in dem die Wäsche für einen Kuchen, der 60 % oder mehr an 2,6-DMN und 6,5 % oder weniger an 2,7-DMN enthält, durchgeführt wurde, konnte ein hoch reiner 2,6-DMN-Kristall mit einer Reinheit von 99 % oder mehr erhalten werden. Außerdem betrug die Ausbeute an hoch reinem 2,6-DMN in bezug auf das 2,6-DMN in dem Kuchen vor der Wäsche 65,05 %. Es ist klar, daß gemäß der vorliegenden Erfindung ein hoch reines 2,6-DMN mit einer hohen Rückgewinnungsrate erhalten werden konnte.

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethylnaphthalin, umfassend: einen Schritt des Durchführens von mindestens einer Kristallisation und mindestens einer Fest-Flüssig-Trennung einer Flüssigkeit, die hauptsächlich Dimethylnaphthalinisomere enthält und die als ein Ausgangsmaterial verwendet wird, so daß die Flüssigkeit in einen Kuchen, der Dimethylnaphthalinisomere enthält, und eine Stammlösung getrennt wird, und so daß der Gehalt an 2,6-Dimethylnaphthalin in dem Kuchen angehoben wird; und einen Schritt des Durchführens der Trennung/Reinigung des Kuchens; wobei die Kristallisation und die Fest-Flüssig-Trennung unter der Bedingung durchgeführt werden, worin das Verhältnis des Gehaltes an 2,6-Dimethylnaphthalin in der Stammlösung zu dem von 2,7-Dimethylnaphthalin darin nicht weniger als 1 beträgt, so daß der Gehalt an 2,6-Dimethylnaphthalin in dem Kuchen 60 Gew.-% oder mehr beträgt und daß der Gehalt an 2,7-Dimethylnaphthalin darin 6,5 Gew.-% oder weniger beträgt, wodurch ein 2,6-Dimethylnaphthalin mit einer Reinheit von 99% oder mehr durch Durchführen der Trennung/Reinigung des Kuchens erhalten wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ausgangsmaterial eine Flüssigkeit ist, die 5 Gew.-% oder mehr 2,7-Dimethylnaphthalin enthält.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei in dem Schritt des Durchführens der Kristallisation und der Fest-Flüssig-Trennung Kühlkristallisation durchgeführt wird und anschließend Pressfiltration durchgeführt wird.
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