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Die vorliegende Erfindung betrifft eine bevorzugt aus Kunststoff hergestellte Endverschlusskappe, die dazu gedacht ist, jedes der beiden Seitenenden eines Rollladenkastens zu verschließen.
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Üblicherweise werden die Kästen bereitgestellt, um – wie in 1 gezeigt – beim Bauen in das Mauerwerk eines Gebäudes oberhalb der Fenster- oder Türöffnungen integriert zu werden.
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Jeder Kasten besteht im Allgemeinen aus einer Formschale, die eine tunnelförmige Aushöhlung umfasst, deren unterer Teil offen ist, um darin einen Rollladen aufnehmen zu können.
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Jede hauptsächlich aus einem Seitenstück und einem dazu rechtwinkligen Absatz bestehende Endverschlusskappe wird bereitgestellt, um einen Rollladen zu empfangen, der aus einer Rollladenachse, einem Panzer und Gleitschienen besteht.
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Eine Rollladenachse ist eine zylinderförmige oder achteckige Metallröhre, an der sich der Panzer aufhängen lässt. Diese Röhre ist an jedem ihrer Enden mit einem unter Druck eingesetzten Ansatz ausgestattet. Eine Ansatzachse, die in dem Ansatz drehfrei eingebaut ist, wird an dem Seitenstück über ein Achsenhalterzubehörteil befestigt. Nach einer anderen Technik des Zubehörherstellers wird die Ansatzachse auf einen Drehzapfen gesteckt, der an dem Drehhalter genannten Achsenhalterzubehörteil befestigt ist.
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An einem Ende der Rollladenachse, zwischen Ansatz und Achsenhalter, befindet sich ein manueller Bedienungsmechanismus in der Bauweise einer Riemenscheibe oder einer Handwinde.
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Letzterer kann kompensiert sein, um seine Bedienung je nach Oberfläche oder Gewicht des Panzers zu erleichtern. Die Kompensation wird auf der Ansatzachse ausgeführt, die dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegt.
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Wird die Rollladenachse mit einem motorisierten Bedienungsmechanismus angetrieben, so umfasst die Motoreinheit den Ansatz. Das Achsenhalterzubehörteil ist dann motorseitig spezifisch und wird Motorhalter genannt.
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Auf der dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegenden Seite ist der Ansatz im Allgemeinen teleskopisch, damit man die Gesamtlänge der ausgestatteten Rollladenachse ändern kann, wenn sie in die Aushöhlung des Kastens eingeführt wird, dessen Öffnung durch das Vorhandensein der Absätze reduziert ist.
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Die Innenseiten der Seitenstücke umfassen Aussparungen, die bereitgestellt werden, um die Schraubbefestigung des Achsenhalterzubehörs, der Drehhalter, der Motorhalter zu ermöglichen oder um die Winde unter dem gewünschten Anschlusswinkel an einem mit einer Kurbel ausgestatteten Kniehebel festzulegen (90° oder 75°).
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Es gibt mehrere Hersteller von Zubehör und Bedienungsmechanismen, wobei jeder unterschiedliche Einbauarten und Befestigungsachsabstände aufweist. Diese Besonderheit macht es erforderlich, eine große Anzahl von Aussparungen auf dem Seitenstück bereitzustellen, d. h. durchschnittlich zwischen sechzig und achtzig.
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Egal ob manuell oder motorisiert ermöglicht es der Bedienungsmechanismus, die Rollladenachse, an welcher der Rollladenpanzer befestigt ist, drehmäßig wie beschrieben mitzunehmen. Um somit die Maueröffnung zu schließen, wickelt sich der Panzer beim Herunterlassen um die Rollladenachse ab, indem er in den U-förmigen Profilen, die gewöhnlich Gleitschienen genannt werden, hinab gleitet.
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Wenn die Gleitschienen an dem Rahmen davor befestigt sind, rollt sich der Panzer nach außen auf. Diese Einbauart heißt ”Außenwicklung”.
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Wenn die Gleitschienen an dem Mauerwerk der Öffnungstafeln befestigt sind, rollt sich der Panzer nach innen auf. Diese Einbauart heißt ”Innenwicklung”.
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Um die Integrierung eines Rollladens auszuführen, der z. B. von einer Winde in einem Kasten, der mit seinen Endverschlusskappen versehen ist, betätigt wird, muss man zuvor das Achsenhalterzubehörteil, das in dem nachstehend gewählten Beispiel ein Spindellager ist, durch Verschrauben in den spezifischen Aussparungen, die an der Innenwand eines jeden Seitenstücks bereitgestellt werden, und nachdem es zentriert wurde, befestigen.
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Dieses Spindellager umfasst einen parallel zu dem Seitenstück angeordneten Stift, dessen freies Ende der Wölbung des Kastens zugewandt sein muss. Dieser Stift ist dazu gedacht, das Aufhängen eines Endes der Ansatzachse durch ein darin radial gebohrtes Loch zu ermöglichen.
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Das nicht teleskopische Ende der Halterachse wird durch den Bedienungsmechanismus hindurch eingebaut und dann an dem Spindellager eines Seitenstücks aufgehängt. Der Bedienungsmechanismus wird anschließend entsprechend ausgerichtet und dann mit Schrauben an der Innenwand des Seitenstücks befestigt.
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Anschließend wird ein Splint in das Spindellager eingesteckt, um zu vermeiden, dass das Ende während des Betriebs des Rollladens abfällt.
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Der gleiche Vorgang wird für das teleskopische Ende der Ansatzachse ausgeführt, deren Weg durch einen Ring festgelegt wird, der eingeschraubt wird, nachdem er an das Spindellager gehängt wurde.
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Auch in dieses Spindellager wird ein Splint gesteckt, um ein späteres Abfallen des teleskopischen Endes zu vermeiden.
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Diese Technik zur Anbringung der Bestandteile des Rollladens in einem bereits in das Mauerwerk integrierten Kasten ist auf einer Baustelle wegen der wenig ergonomischen Haltung des Technikers, der schlechten Sichtverhältnisse und Zugänglichkeit zum Innern der Kastenaushöhlung nicht leicht auszuführen.
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Um bei diesen Schwierigkeiten Abhilfe zu schaffen, befürworten die Verschlusshersteller einen Kasten, der bereits mit seinem im Werk eingebauten Rollladen ausgestattet auf die Baustelle geliefert wird. Man kann den Kasten nämlich auf der richtigen Höhe umgedreht, d. h. mit seiner Aushöhlung nach oben zeigend, anordnen, um die Anbringung und die Befestigung der Bestandteile des Rollladens zu erleichtern.
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Diese Technik ist möglich, wenn der Panzer mit ”Außenwicklung” eingebaut wird, d. h. dass er vor dem Rahmen abrollt, wobei die Lamellen des Panzers verkehrt herum erscheinen.
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Bei Handhabungen oder Transport kann es jedoch vorkommen, dass der Kasten und/oder der Rollladen wegen der Bestandteilmasse und unter Stoßeinwirkung beschädigt wird.
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Außerdem werden die Bestandteile, wenn der mit seinem Rollladen versehene Kasten mit den Elementen des im Bau befindlichen Mauerwerks integriert wird, den Spritzern von Zement oder Fassadenputz ausgesetzt, die zu den Arbeiten des Maurers oder des Verputzers gehören. Daraus ergibt sich ein unschönes Erscheinungsbild.
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Es kann auch vorkommen, dass beim Einsetzen des mit seinem Rollladen versehenen Kastens dieser im Verhältnis zu der Öffnung nicht richtig zentriert ist.
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Ein späterer Eingriff auf der Baustelle wird nötig sein, um die Abmessung des Panzers anzupassen, was den Vorteil des Panzereinbaus im Werk verringert.
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Außerdem bleibt die Anbringung des Rollladens auf der Baustelle in einem bereits in das Mauerwerk integrierten Kasten die beste Lösung, wenn es sich um einen Panzer mit ”Innenwicklung” handelt, d. h. dass die Gleitschienen auf dem Mauerwerk der Tafeln angebracht sind, und dass die Lamellen des Panzers richtig herum erscheinen.
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In diesem Fall ist die vorgesehene Breite des Panzers erst endgültig, wenn das Verputzen der Tafeln beendet ist.
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Die
DE-U 9 409 619 ist ebenfalls bekannt und stellt einen Bedienungsmechanismus einer Rollladenachse vor. Der Mechanismus besteht aus einem Seitenstück, das in einem Kastenende eingebaut ist. Das mitzunehmende Achsenende wird über eine Achse in einem Kugellager, das in einer Ausbeulung des Seitenstücks gelagert ist, eingebaut.
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Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine Endverschlusskappe für Rollladenkästen anzugeben, die den Einbau der Rollladenbestandteile in dem Kasten vor Ort ermöglicht, der so einfach und schnell sein soll wie ein Einbau im Werk und der die Versuche und Risiken einer falschen Anordnung seiner Bestandteile beseitigt.
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Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Endverschlusskappe für Rollladenkästen anzugeben, die einen Einbau allgemeiner Bauweise ermöglicht, der sich an alle Rollladenarten anpassen kann.
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Dazu ist die Endverschlusskappe zum Verschließen eines Seitenendes eines Rollladenkastens, wobei der Verschluss insbesondere aus einem zu einem Absatz gehörigen Seitenstück besteht, dadurch bemerkenswert, dass das Seitenstück eine Aufnahme umfasst, die als Ausbeulung der Außenseite des Seitenstücks gebildet ist und dazu gedacht ist, darin einen Stutzen aufzunehmen, der eine im Querschnitt polygonale Aufnahme umfasst, die es ermöglicht, ein angepasstes Ende einer Rollladen-Ansatzachse oder einer Spindel eines Einsatzes oder einen Motorhalter aufzunehmen.
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Somit wird der Einbau der Rollladenbestandteile in dem Koffer vereinfacht und rationalisiert.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Aufnahme zylindrisch und umfasst mindestens eine Rippung, die länglich und reliefartig auf der Innenwand der zylinderförmigen Aufnahme gebildet ist, wobei es die Rippung ermöglicht, jeweils eine Kerbe zu überlappen, die auf dem Mantel des Stutzens gebildet ist, um die drehmäßige Anordnung des Stutzens in der zylinderförmigen Aufnahme zu ermöglichen.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst die Aufnahme eine Rinne, die neben dem Boden der Aufnahme liegt und es ermöglicht, eine Stufe aufzunehmen, die auf einer hocke gebildet ist, die am Ende eines elastischen Stiftes angeordnet ist, der in einem Ausschnitt gebildet ist, der in einer Kerbe des Mantels des Stutzens ausgebildet ist, um den Stutzen translationsmäßig in der zylinderförmigen Aufnahme zu blockieren.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst der Stutzen einen Verankerungspunkt, der auf der hocke gebildet ist und es einem Werkzeug, das durch eine Öffnung gegangen ist, die durch eine Schulter des Stutzens hindurch ausgebildet ist, ermöglicht, den elastischen Stift zu verformen, indem es auf den Verankerungspunkt einwirkt, um die Stufe wieder aus der Rinne zu holen und die Entnahme des Stutzens aus der Aufnahme zu ermöglichen.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Endverschlusskappe, deren Seitenstück eine Grundplatte umfasst, dadurch bemerkenswert, dass ein Schacht in der Grundplatte ausgebildet ist, wobei der Schacht einerseits in die Innenseite des Seitenstücks und andererseits in das Innere der ersten Aufnahme einmündet, um die Einführung eines Werkzeugs in die erste Aufnahme zu ermöglichen, um auf den Verankerungspunkt einzuwirken.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst der Stutzen eine Nocke, die mit einer Stufe versehen ist, die auf einem elastischen Stift gebildet ist, der in einem Ausschnitt gebildet ist, der durch eine Seite der im Querschnitt polygonalen Aufnahme hindurch ausgebildet ist und es der Stufe ermöglicht, in eine Öffnung oder eine Rinne zu passen, die jeweils in dem angepassten Ende oder dem Einsatz ausgebildet sind, um jeweils in Axialrichtung die Ansatzachse oder den Einsatz in der im Querschnitt polygonalen Aufnahme des Stutzens durch Einklemmen zu blockieren.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfasst der Stutzen einen Verankerungspunkt, der an dem freien Ende des elastischen Stiftes gebildet ist und es einem Werkzeug, das durch eine Öffnung gegangen ist, die durch die Schulter hindurch ausgebildet ist, ermöglicht, den elastischen Stift zu verformen, um die Nocke wieder aus der Öffnung zu holen, um die Entnahme der Ansatzachse oder des Einsatzes aus dem Stutzen zu ermöglichen.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hat die im Querschnitt vieleckige Aufnahme einen quadratischen Querschnitt.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die im Querschnitt vieleckige Aufnahme ein konkaves Vieleck mit konkavem vieleckigem Querschnitt in Form eines vierblättrigen Kleeblattes.
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Die oben erwähnten und andere Merkmale der Erfindung werden nach dem Durchlesen der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels deutlicher werden, wobei die Beschreibung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt. Es zeigen:
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1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen, in ein Mauerwerk M oberhalb einer Maueröffnung eines Gebäudes integrierten Kastens;
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2 eine Längsschnittansicht eines Endes eines Kastens, der in ein Mauerwerk M eines Gebäudes integriert ist und mit einer Endverschlusskappe und den Hauptbestandteilen des erfindungsgemäßen Rollladenkastens versehen ist;
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3 eine Schnittansicht eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe;
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4a eine Vorderansicht eines Stutzens, der dazu gedacht ist, in eine Aufnahme eines erfindungsgemäßen Seitenstücks eingebaut zu werden;
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4b eine Endansicht eines Stutzens, der dazu gedacht ist, in eine Aufnahme eines erfindungsgemäßen Seitenstücks eingebaut zu werden;
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5 eine Teilansicht im Schnitt eines Seitenstücks einer Endverschlusskappe, in der ein Stutzen eingebaut ist, der auf der dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegenden Seite das Ende einer erfindungsgemäßen Rollladen-Ansatzachse aufnimmt;
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6 eine Querschnittsansicht eines Ende eines in das Mauerwerk M eines Gebäudes integrierten Kastens, der mit einer Endverschlusskappe versehen ist und dessen Seitenstück mit einem erfindungsgemäßen Bedienungsmechanismus ausgestattet ist;
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7 eine Querschnittsansicht eines Endes eines in das Mauerwerk M eines Gebäudes integrierten Kastens, der mit einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe versehen ist;
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8 eine Längsansicht eines Endes eines in das Mauerwerk M eines Gebäudes integrierten Kastens, der mit einer ersten Ausführungsalternative einer Endverschlusskappe und den Hauptbestandteilen des erfindungsgemäßen Rollladens versehen ist;
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9a eine Vorderansicht eines Einsatzes, der dazu gedacht ist, in einen Stutzen eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe eingebaut zu werden;
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9b eine Endansicht eines Einsatzes, der dazu gedacht ist, in einen Stutzen eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe eingebaut zu werden;
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9c eine Vordersicht eines Stutzens, in dem ein erfindungsgemäßer Einsatz aufgenommen ist;
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9d eine Endansicht eines Stutzens, in dem ein erfindungsgemäßer Einsatz aufgenommen ist;
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10 eine Schnittansicht eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe, in dem ein Stutzen eingebaut ist, der auf der dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegenden Seite das Ende einer erfindungsgemäßen Rollladen-Ansatzachse aufnimmt;
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11a eine Vorderansicht einer Ausführungsalternative eines Einsatzes, der dazu gedacht ist, in einen Stutzen eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe eingebaut zu werden;
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11b eine Endansicht einer Ausführungsalternative eines Einsatzes, der dazu gedacht ist, in einen Stutzen eines Seitenstücks einer erfindungsgemäßen Endverschlusskappe eingebaut zu werden;
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12a eine Vorderansicht eines Motorhalterstücks, das auf einer zweiten Ausführungsalternative eines erfindungsgemäßen Stutzens aufgeklemmt ist;
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12b eine Endansicht eines Motorhalterstücks, das auf einer zweiten Ausführungsalternative eines erfindungsgemäßen Stutzens aufgeklemmt ist;
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12c eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsalternative eines erfindungsgemäßen Stutzens;
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13a eine Vorderansicht eines Stutzens, der dazu gedacht ist, in einer Aufnahme eines erfindungsgemäßen Seitenstücks eingebaut zu werden;
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13b eine Endansicht eines Stutzens, der dazu gedacht ist, in einer Aufnahme eines erfindungsgemäßen Seitenstücks eingebaut zu werden;
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13c eine Vorderansicht im Querschnitt eines Stutzens, der dazu gedacht ist, in einer Aufnahme eines erfindungsgemäßen Seitenstücks eingebaut zu werden; und
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14 eine Teilansicht im Schnitt eines Seitenstücks einer Endverschlusskappe, in der ein Stutzen eingebaut ist, der auf der dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegenden Seite das Ende einer erfindungsgemäßen Rollladen-Ansatzachse aufnimmt.
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Der in 1 dargestellte Kasten 400 wird bereitgestellt, um in das Mauerwerk M oberhalb einer Fenster- oder Türöffnung eines Gebäudes integriert zu werden. Insbesondere ist er über seine beiden Seitenenden 402 und 404 und das Gewölbe V in das Mauerwerk M eingelassen.
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Er ist derart in das Mauerwerk M integriert, dass die Innenaushöhlung des Kastens 400 in die Maueröffnung mündet.
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Die in 2 dargestellte Endverschlusskappe D besteht insgesamt aus einem Seitenstück 100, einem Absatz 300 und einem Verankerungselement 200.
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Die Endverschlusskappe D ist dazu gedacht, seitlich in jedes der Enden 402 oder 404 eines Kastens 400 eingebaut zu werden, um das Seitenende 402 oder 404 des Kastens 400 gegen aus der Innenaushöhlung des Kastens kommende Luft dicht zu verschließen.
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Der Kasten 400 ist in 2, 6, 7 und 8 durch wabenförmige Zellen dargestellt.
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In 2 besteht der Kasten 400 aus einer auf Polystyren basierenden Schale, deren Länge von zwei Seitenenden 402 und 404 begrenzt ist. In dieser Figur ist nur ein Seitenende 402 zu sehen.
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Das Seitenstück 100 der Endverschlusskappe D umfasst eine Grundplatte 120, auf der rechtwinklig eine Stützeinfassung 110 angeordnet ist.
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Die Stützeinfassung 110 wird bereitgestellt, um sich den Innenwänden des Gewölbes V und der Pfosten J1 und J2 des Kastens eng anzupassen, um die genaue Anordnung des Seitenstücks 100 im Verhältnis zu einem Seitenende 402 oder 404 des Kastens 400 sicherzustellen. In 2 ist nur der Pfosten J2 in dieser Schnittansicht zu sehen.
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Die Grundplatte 120 ist an ihrem Umfang in derselben Ebene durch einen zu der Stützeinfassung 110 rechtwinkligen Kragen 126 verlängert.
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Der Kragen 126 ist dazu gedacht, ein Seitenende 402 oder 404 eines Kastens 400 zu berühren, um für die Endverschlusskappe D bei ihrem Einbau als Axialanschlag zu dienen. Daher eignet er sich ebenfalls, um gegen den Luftdurchgang zwischen der Innenaushöhlung des Kastens 400 und einem inneren Dämmbelag des Gebäudes eine dichte Sperre zu bilden.
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Ein Absatz 300 ist im unteren Teil der Grundplatte 120 eines Seitenstücks 100 und rechtwinklig zu dem Seitenstück 100 angeschlossen, um eine einstückige Endverschlusskappe D zu bilden.
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Der Absatz 300 ist dazu gedacht, die Masse des Rollladens abzustützen, die an der Grundplatte 120 des Seitenstücks 100 hängt, indem er sich auf das Fundament des Mauerwerks M stützt, das zu diesem Zweck bereitgestellt wird.
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Der Absatz 300 ermöglicht es ebenfalls, den Kasten 400 bei seiner Integrierung in das Mauerwerk M abzustützen.
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Ein Verankerungselement 200 kann in dem Bereich der Stützeinfassung 110 eingefügt werden, der dazu gedacht ist, die Wölbung V eines Kastens 400 zu berühren, um das Seitenstück 100 mechanisch mit der Wölbung V des Kastens 400 zu verbinden, nachdem die Endverschlusskappe D in einem Seitenende 402 oder 404 des Kastens 400 eingebaut wurde.
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Die Grundplatte 120 umfasst in ihrem Mittelbereich eine Aufnahme 130, die als Ausbeulung der Außenseite der Grundplatte 120 gebildet ist. In dieser Figur weist die Aufnahme 130 einen vieleckigen konkaven Querschnitt in Form eines vierblättrigen Kleeblattes auf.
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Diese Aufnahme 130 ist dazu gedacht, einen Stutzen 140 zu empfangen, der ein erstes angepasstes Ende 182 einer Rollladen-Ansatzachse 180 aufnehmen kann. In 2 weist das erste angepasste Ende 182 einen quadratischen Querschnitt auf.
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In 3 umfasst die Aufnahme 130 Rippungen 132, die auch in 7 zu sehen sind und längs und auf der Innenwand der Aufnahme 130 erhaben gebildet sind. Diese Rippungen 132 sind gleichmäßig auf der Innenwand verteilt.
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Diese Rippungen 132 sind einerseits durch einen Kranz 134 begrenzt, der am Eingang der Aufnahme 130 ausgeführt ist, und andererseits durch eine Rinne 136, die neben dem Boden 138 der Aufnahme 130 liegt.
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Eine Eingangsabschrägung 139 ist ebenfalls auf den Rippungen 132 am Eingang der Aufnahme 130 ausgebildet.
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In 4a und 13a besteht der Stutzen 140 aus einem Mantel 142 mit bevorzugt zylinderförmigen Querschnitt, der in die Aufnahme 130, die in 3 beschrieben wurde, passen kann. In 4a und 13a ist eine Schulter 144 an einem Ende des Mantels 142 gebildet und kann in den Kranz 134 der Aufnahme 130 passen, um bei dem Einbau des Stutzens 140 in die Aufnahme 130 als Axialanschlag zu dienen.
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Die Kerben 146 sind längs vertieft in dem Mantel 142 gebildet und sind gleichmäßig auf dem Mantel 142 verteilt. Diese Kerben 146 sind dazu gedacht, jeweils die Rippungen 132 zu überlappen, um die Drehfestigkeit des Stutzens 140 in der Aufnahme 130 zu ermöglichen.
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Eine Abschrägung 148 ist auf dem anderen Ende des Mantels 142 ausgebildet, um den Einbau des Stutzens 140 in die Aufnahme 130 zu erleichtern.
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In 4b und 13b geht eine im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 längs durch den Stutzen 140 und lässt die Aufnahme des ersten angepassten Endes 182 der Ansatzachse 180 ein. In 4b weist die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 einen quadratischen Querschnitt auf.
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In 13b weist die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 einen vieleckigen konkaven Querschnitt in Form eines vierblättrigen Kleeblattes auf, der es ermöglicht, wie in 2, 5 und 14 gezeigt, ein angepasstes Ende 182 einer Ansatzachse 180 aufzunehmen.
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In 4b ist ein erster elastischer Stift 152 in einem Ausschnitt gebildet, der durch eine Seite 154 der im Querschnitt vieleckigen Aufnahme 150 hindurch ausgebildet ist. Dieser erste elastische Stift 152 ist teilweise und seitlich von dem Ausschnitt getrennt, der durch eine Seite 154 hindurch ausgebildet ist, um seine Wände, die wie eine Klemme funktionieren sollen, elastisch zu machen.
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Der erste elastische Stift 152 umfasst in 5 eine Nocke 156, die mit einer Stufe 158 versehen ist, die einfach aus der Seite 154 heraustritt.
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Diese Stufe 158 kann dann am Ausgang der Aufnahme des ersten angepassten Endes 182 der Ansatzachse 180 in die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 in einer Öffnung 184 passen, die in dem angepassten Ende 182 ausgebildet ist, um die Ansatzachse 180 in der im Querschnitt vieleckigen Aufnahme 150 des Stutzens 140 durch Einklemmen axial zu blockieren.
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Eine erste Öffnung 160, die durch die Schulter 144 hindurch ausgebildet ist, ermöglicht den Durchgang eines Werkzeugs, z. B. das Ende eines nicht dargestellten Schraubendrehers, damit es durch Abstützen an einem Verankerungspunkt 162 wirken kann, der z. B. in 5 aus einer Öffnung 162 besteht, die an dem freien Ende des ersten elastischen Stiftes 152 ausgebildet ist. Auf diese Art und Weise kann das Werkzeug den elastischen Stift 152 verformen, um die Stufe 158 wieder aus der Öffnung 184 zu holen, um die Entnahme des ersten angepassten Endes 182 der Ansatzachse 180 aus der im Querschnitt vieleckigen Aufnahme 150 zu ermöglichen.
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In 4b ist ein zweiter elastischer Stift 164 in einem Ausschnitt gebildet, der in einer Kerbe 146 des Mantels 142 des Stutzens 140 ausgebildet ist.
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Dieser zweite elastische Stift 164 umfasst in 5 eine Nocke 166, die mit einer Stufe 168 versehen ist.
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Diese Stufe 168 kann dann am Ausgang der Aufnahme des Stutzens 140 in der Aufnahme 130 in die Rinne 136 passen, um den Stutzen 140 translationsmäßig in der Aufnahme 130 zu blockieren.
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Eine zweite Öffnung 170, die durch die Schulter 144 hindurch ausgebildet ist, ermöglicht den Durchgang eines Werkzeugs, z. B. des Endes eines nicht dargestellten Schraubendrehers, damit es durch Abstützen an einem Verankerungspunkt 172 wirken kann, der in 5 z. B. aus einer Auflagefläche 172 besteht, die an dem freien Ende des zweiten elastischen Stiftes 164 ausgebildet ist. Auf diese Art und Weise kann das Werkzeug den zweiten elastischen Stift 164 verformen und die Stufe 168 wieder aus der Rinne 136 holen, um die Entnahme des Stutzens 140 aus der Aufnahme 130 zu ermöglichen.
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Um den Durchgang des Werkzeugs zu erleichtern, ist eine Zugangsalternative zu dem Verankerungspunkt 172, die aus einem Schacht 170a besteht, in der Grundplatte 120 des Seitenstücks 100 in 7 ausgebildet. Dieser Schacht 170a mündet einerseits in der Innenseite des Seitenstücks 100 in ihrem unteren Teil und andererseits im Innern der Aufnahme 130. Somit kann man das Werkzeug in die Aufnahme 130 einführen, um auf den Verankerungspunkt 172 einzuwirken. Dieser Schacht 170a weist die Besonderheit auf, nicht durch das Seitenstück 100 zu gehen, wodurch das Seitenstück 100 dicht bleiben kann, wenn ein Bindemittel an der Außenseite des Seitenstücks 100 gegossen wird, um es mit dem Mauerwerk eines Gebäudes einstückig zu machen.
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Ein erstes Ausführungsbeispiel des Einbaus eines Rollladens in einem erfindungsgemäßen Kasten wird nachstehend mit den Bestandteilen eines ersten Zubehörherstellers A beschrieben.
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Ein Bedienungsmechanismus 190, der in 6 aus einer Handwinde besteht, wird an der Innenseite des Seitenstücks 100 angefügt.
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Dieser Bedienungsmechanismus 190 umfasst einen formschlüssigen Mitnehmer 192, der mit einer mittleren Aufnahme 194 versehen ist.
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Der formschlüssige Mitnehmer 192 wird bereitgestellt, um in einen Ansatz zu passen, der an der Rollladenachse eingebaut ist, um die drehmäßige Mitnahme der Rollladenachse zu ermöglichen, um die sich der Rollladenpanzer aufwickelt. Die Rollladenachse und der Panzer sind nicht dargestellt.
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Durch die mittlere Aufnahme 194 kann die Ansatzachse 180 gehen, wenn das erste angepasste Ende 182 der Ansatzachse 180 in der im Querschnitt vieleckigen Aufnahme 150 aufgenommen wird, um die Zentrierung des Bedienungsmechanismus 190 im Verhältnis zu der Innenseite des Seitenstücks 100 wie in 2 ersichtlich zu ermöglichen.
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In 6 umfasst der Bedienungsmechanismus 190 auch ein Befestigungsmittel 196, wie etwa eine oder mehrere Schrauben 196 in dieser Figur, was dazu gedacht ist, die Ausrichtung des Bedienungsmechanismus 190 zu der Innenseite des Seitenstücks 100 unter dem gewünschten Anschlusswinkel (75° oder 90°) an den mit einer Kurbel ausgestatteten Kniehebel festzulegen. Dazu werden die in dieser Figur zweifach vorliegenden Schrauben jeweils in Öffnungen aufgenommen, die auf beiden Seiten eines Lagers der Bedienungsachse der Handwinde ausgebildet sind und in die Aussparungen 122, die auf der Innenseite des Seitenstücks 100 vorgesehen sind, eingeschraubt werden.
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Beispielhaft wird die Bedienungsachse der Handwinde in dieser Figur unter einem Winkel von 75° zu der senkrechten Achse des Seitenstücks 100 angeordnet.
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Wie in 7 ersichtlich, sind diese Aussparungen 122 kreisbogenförmig um die Aufnahme 130 herum angeordnet, was die Anordnung desselben Bedienungsmechanismus 190 in einer anderen Winkelposition oder die Winkelanordnung eines andersartigen Bedienungsmechanismus 190 an der Innenseite des Seitenstücks 100 ermöglicht.
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In 14 wird das zweite angepasste Ende der Ansatzachse im Verhältnis zu dem Ansatz teleskopisch eingebaut. Dieses zweite angepasste Ende der Ansatzachse kann einen nicht dargestellten Lastausgleichsmechanismus empfangen, der dazu gedacht ist, das Bedienungsmoment bei der drehmäßigen Mitnahme des Panzers durch den Bedienungsmechanismus zu reduzieren.
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Bis auf diesen Unterschied wird das zweite angepasste Ende der Ansatzachse so wie das erste Ende 182 mit dem Seitenstück 100 an seinem jeweiligen Seitenstück angefügt.
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Um den Einbau der Bestandteile des Rollladens in dem zuvor in ein Mauerwerk M eines Gebäudes integrierten Kasten auszuführen, muss zuerst ein Stutzen 140, wie der in 13a, 13b, 13c dargestellte, in jede Aufnahme 130 eines Seitenstücks 100 eingebaut werden, so dass die Stufe 168 des zweiten elastischen Stiftes 164 in die Rinne 136 der Aufnahme 130 passen kann, um das Einklemmen des Stutzens 140 in der Aufnahme 130 zu ermöglichen. Die Kerben 146 überlappen dabei jeweils die Rippungen 132, wodurch eine drehmäßige Blockierung des Stutzens 140 in seiner Aufnahme 130 sichergestellt wird.
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Zweitens muss man in die Aushöhlung des Kastens 400 die Einheit, die aus der Rollladenachse besteht, die an einem Ende mit einem Ansatz, der mit einer teleskopischen Achse versehen ist, die gegebenenfalls kompensiert und in 14 dargestellt ist, und an dem anderen in 5 dargestellten Ende mit einem Ansatz, der mit einer Ansatzachse 180 versehen ist, die in die mittlere Aufnahme 194 eines Bedienungsmechanismus 190 eingreift, ausgestattet ist, einführen, bis der formschlüssige Mitnehmer 192 in dem Ansatz aufgenommen ist.
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Das erste angepasste Ende 182 der Ansatzachse 180, das durch einen Bedienungsmechanismus 190 hindurch eingebaut ist, wird in der im Querschnitt vieleckigen Aufnahme 150 des Stutzens 140, wie er in 13a, 13b, 13c dargestellt ist, aufgenommen. Dazu ist das erste angepasste Ende 182 derart ausgerichtet, dass die Nocke 156 des Stutzens 140 in die Öffnung 184 passen kann, die in dem angepassten Ende 182 ausgebildet ist. Das erste angepasste Ende 182 ist dann mechanisch mit dem Stutzen 140 und demnach mit dem Seitenstück 100 einer Endverschlusskappe D verbunden.
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Das zweite angepasste Ende der Ansatzachse wird mit seinem jeweiligen Seitenstück so wie das erste angepasste Ende 182 mit dem Seitenstück 100 zusammengebaut.
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Der Bedienungsmechanismus 190 wird anschließend drehmäßig angeordnet und an der Innenseite des Seitenstücks 100 über Befestigungsmittel 196 befestigt.
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Der Rollladenpanzer wird anschließend an der Achse durch Panzerhalterungen befestigt, deren dem Panzer gegenüberliegendes Ende ausgelegt ist, um sich in eine auf der Achsenröhre vorgesehene Aussparung zu versenken.
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Der Einbau der Rollladenbestandteile in einen Kasten, der durch die erfindungsgemäße Endverschlusskappe möglich wird, erfolgt durch Zusammenbau per Hand und benötigt nicht die Verwendung von Werkzeug, außer eines Schraubendrehers für die Anbringung einer oder zweier Befestigungsmittel 196 des Windenmechanismus.
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Der Einbau dieser Bestandteile kann nur erfolgen, wenn sie sie richtig angeordnet sind.
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Ein zweites Ausführungsbeispiel des Einbaus eines Rollladens mit einem windenartigen Bedienungsmechanismus 190a in einen erfindungsgemäßen Kasten wird nachstehend mit den Bestandteilen eines zweiten Zubehörherstellers B beschrieben. Die Besonderheit beruht darin, dass sich der Ansatz der Rollladenachse auf der Mechanismusseite wie eine Nabe verhält, die sich nach Durchqueren des Mechanismus in eine Lagerwelle einfügt.
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In dieser ersten in 8 dargestellten Ausführungsalternative wird ein Einsatz 186a in einem Stutzen 140 aufgenommen, der in der Aufnahme 130 eines Seitenstücks 100 eingebaut ist.
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In 9a besteht der Einsatz 186a aus einer Lagerwelle 187a, die bereitgestellt wird, um in das erste Ende eines Rollladen-Achsenansatzes zu passen, die in 8 nicht dargestellt sind.
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In 9a verlängert sich diese Lagerwelle 187a koaxial über eine im Querschnitt quadratische Spindel 188a, die ebenfalls in 9b dargestellt ist und deren Abmessung es ihr erlaubt, in die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 des in 9c und 9d dargestellten Stutzens 140 zu passen.
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In 9a und 9c ist eine Rinne 189a am Umfang der Spindel 188a ausgebildet. Diese Rinne 189a ist dazu gedacht, wie in 9c dargestellt, die Nocke 156 des ersten elastischen Stiftes 152 eines Stutzens 140 aufzunehmen.
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Um den Einbau der Rollladenbestandteile in dem Kasten auszuführen, muss man zuerst einen Einsatz 186a in die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 des Stutzens 140 einfügen, bis die Nocke 156 des Stiftes 152 in der Rinne 189a aufgenommen ist.
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Zweitens kann man die in 4a und 4b dargestellte Einheit, die aus dem Einsatz 186a und dem Stutzen 140 besteht, in die Aufnahme 130 eines der beiden Seitenstücke 100 der Endverschlusskappen des auszurüstenden Kastens und einen Stutzen 140, der eine im Querschnitt vieleckige Aufnahme 150 mit quadratischem Querschnitt 130 umfasst, in die Aufnahme 130 des anderen Seitenstücks 100 einbauen.
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Anschließend muss man wie zuvor die Rollladenachse anbringen, die an einem ihrer Enden mit dem Ansatz, der in den windenartigen Bedienungsmechanismus 190a eingreift, und an dem anderen Ende mit einer teleskopischen, im Querschnitt quadratischen Ansatzachse ausgestattet ist.
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Dazu wird der mit seinem windenartigen Mechanismus 190a versehene Ansatz auf die Lagerwelle 187a des Einsatzes 186a gesteckt. Die teleskopische, im Querschnitt quadratische Ansatzachse 180g der Rollladenachse, die nur in 10 zu sehen ist, greift in die im Querschnitt quadratische Aufnahme 150 des Stutzens 140 ein, bis die Nocke 156 in der Öffnung 184 aufgenommen ist, die in dem Ende der Ansatzachse ausgebildet ist. Dann wird die teleskopische Ansatzachse 180g durch einen Spannring gestreckt festgelegt, um das Ausrenken des in den windenartigen Bedienungsmechanismus 190a eingefügten Ansatzes zu verhindern.
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Der windenartige Bedienungsmechanismus 190a wird anschließend unter dem gewünschten Winkel ausgerichtet, dann an der Innenseite des Seitenstücks 100 durch das Befestigungsmittel 196 festgelegt.
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Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel werden die beiden Stutzen 140, die jeweils eine im Querschnitt quadratische Aufnahme 150 umfassen, entweder auf der Seite des Bedienungsmechanismus oder auf der Seite gegenüber dem windenartigen Bedienungsmechanismus 190a verwendet.
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Der Einbau der Rollladenbestandteile eines zweiten Zubehörherstellers B in einen Kasten, der durch die erfindungsgemäße Endverschlusskappe möglich wird, erfolgt durch Zusammenbau per Hand und benötigt nicht die Verwendung von Werkzeug außer eines Schraubendrehers für die Anbringung des Befestigungsmittels des windenartigen Bedienungsmechanismus 190a.
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Ein drittes Beispiel des Einbaus eines Rollladens mit einem Riemenscheiben-Bedienungsmechanismus in einen erfindungsgemäßen Kasten wird nachstehend mit den Bestandteilen eines dritten Herstellers C beschrieben.
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Um einen derartigen Einbau eines Rollladens auszuführen, muss man zuerst einen Einsatz 186b in die im Querschnitt quadratische Aufnahme 150 eines Stutzens 140 einfügen, bis die Nocke 156 wie in 11a gezeigt in der Rinne 189b aufgenommen ist.
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Dieser Einsatz 186b weist die Besonderheit auf, eine im Querschnitt quadratische Spindel 188b zu besitzen, deren Schulter 179b den Stutzen 140 überragt, wenn sie darin eingebaut ist. Diese Anordnung ermöglicht es, den auf eine Lagerwelle 187b eingebauten Riemenscheiben-Bedienungsmechanismus 190b von dem Einsatz 186b des in 11a durch einen dünnen Strich dargestellten Seitenstücks 100 zu versetzen.
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Zweitens baut man jeweils die Einheit, die aus dem Einsatz 186b und dem Stutzen 140 besteht, in jede Aufnahme 130 der beiden Seitenstücke 100 der Endverschlusskappen des auszurüstenden Kastens wie zuvor beschrieben ein.
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Die Rollladenachse wird an jedem ihrer Enden mit einem Ansatz ausgestattet, z. B. von ganz eingerückter einziehbarer Art. Auf der Seite des Bedienungsmechanismus wird die Riemenscheibe des Riemenscheiben-Bedienungsmechanismus 190b auf den Ansatzkopf aufgesteckt. Dieser Ansatz wird auf die Lagerwelle 187b des Einsatzes 186b aufgesteckt, wobei er von der Achse um einen von der Schulter 179b auf dem Ansatz begrenzten Weg zurückgezogen ist.
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Dann wird der Rollladenpanzer wie in dem ersten Beispiel angebracht. Somit erfolgt der Einbau der Rollladenbestandteile eines dritten Zubehörherstellers C in einen Kasten, der durch die erfindungsgemäße Endverschlusskappe möglich wird, durch Zusammenbau per Hand und benötigt nicht die Verwendung von Werkzeug.
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Ein viertes Beispiel des Einbaus eines Rollladens mit Elektromotor in einen erfindungsgemäßen Kasten wird nachstehend mit den Bestandteilen eines vierten Herstellers E beschrieben.
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In 12a wird ein Motorhalter 192c durch Einklemmen an einem Stutzen 140c befestigt.
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Dazu umfasst der Stutzen 140c in 12c mindestens eine im Querschnitt vieleckige Aufnahme 142c, die als Ausbeulung einer Schulter 144c gebildet und dazu gedacht ist, die Zentrierung und drehmäßige Anordnung einer im Querschnitt vieleckigen Öffnung 194c, die auf dem Motorhalter 192c gebildet ist, zu ermöglichen. In 12a ist zu beachten, dass die Außenseite der Schulter 144c in derselben Ebene angeordnet ist wie die Innenseite des mit dünnen Strichen dargestellten Seitenstücks 100.
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Die im Querschnitt vieleckige Aufnahme 142c umfasst mindestens einen Längsschlitz, in dem eine elastische Lasche 146c angeordnet ist, die mit einer Stufe 148c versehen ist, die das Einklemmen der im Querschnitt vieleckigen Öffnung 194c ausführen kann, wie es auch in 13a zu sehen ist.
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In 12b sind drei elastische Laschen 146c dargestellt.
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Auf diese Art und Weise kann der Motorhalter 192c durch Einklemmen auf dem Stutzen 140c einstückig gemacht werden.
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Um den Einbau des Rollladens, dessen Bedienungsmechanismus ein Elektromotor ist, in einem Kasten auszuführen, muss man zuerst in die Aufnahme 130 des Seitenstücks der Endverschlusskappe den mit dem Motorhalter 192c versehenen Stutzen 140c einfügen. Auf der dem Bedienungsmechanismus gegenüberliegenden Seite wird ein Stutzen 140, der eine Aufnahme mit quadratischem oder vieleckigem konkaven Querschnitt in Form eines vierblättrigen Kleeblattes umfasst, auf das Seitenstück 100 geklemmt, je nachdem, ob man eine angepasste teleskopische Ansatzachse oder eine quadratische teleskopische Ansatzachse verwendet.
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Zweitens wird die Rollladenachse angebracht, die an einem Ende mit ihrem elektrischen Mechanismus und an dem anderen Ende mit ihrer teleskopischen Ansatzachse ausgestattet ist. Der Motorkopf wird in den Motorhalter 192c gesteckt und eingeklemmt, und die Ansatzachse wird in den Stutzen 140c gesteckt und eingeklemmt.
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Dann wird der Rollladenpanzer wie in den vorigen Beispielen angebracht.
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Somit erfolgt der Einbau der Rollladenbestandteile eines vierten Zubehörherstellers in einen Kasten, der durch das Seitenstück der erfindungsgemäßen Endverschlusskappe möglich wird, durch Zusammenbau per Hand ohne die Verwendung von Werkzeug.
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Es können weitere Ausführungsbeispiele für einen Rollladeneinbau in einen Kasten in Betracht gezogen werden, insbesondere solche, welche die anderen handelsüblichen Formen von Ansatzachsen betreffen.