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DE60100494T2 - Verfahren zur Verhinderung von Anrufverlusten in einem Funkkommunikationssystem - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung von Anrufverlusten in einem Funkkommunikationssystem Download PDF

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DE60100494T2
DE60100494T2 DE60100494T DE60100494T DE60100494T2 DE 60100494 T2 DE60100494 T2 DE 60100494T2 DE 60100494 T DE60100494 T DE 60100494T DE 60100494 T DE60100494 T DE 60100494T DE 60100494 T2 DE60100494 T2 DE 60100494T2
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Germany
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mobile station
base stations
base station
station
active
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DE60100494T
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English (en)
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Bi Qi
Kamel E Raafat
Koo L. Yuen-Yin
Pittampalli Eshwar
Thomas Matthew
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Nokia of America Corp
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Lucent Technologies Inc
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Publication of DE60100494T2 publication Critical patent/DE60100494T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W36/00Hand-off or reselection arrangements
    • H04W36/24Reselection being triggered by specific parameters
    • H04W36/30Reselection being triggered by specific parameters by measured or perceived connection quality data
    • H04W36/302Reselection being triggered by specific parameters by measured or perceived connection quality data due to low signal strength
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W36/00Hand-off or reselection arrangements
    • H04W36/16Performing reselection for specific purposes
    • H04W36/18Performing reselection for specific purposes for allowing seamless reselection, e.g. soft reselection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Ermöglichen, dass eine Mobilstation in einem drahtlosen Kommunikationssystem automatisch die Wiederherstellung einer Verbindung einleitet, wenn die Mobilstation Kommunikation mit einer oder mehreren Basisstationen einer aktiven Menge verliert.
  • Mobile Kommunikationsstationen verlieren gelegentlich den Kontakt mit einer Basisstation, die Kommunikationsdienste für die Mobilstation bereitstellt. Wenn eine Mobilstation keine Kommunikationen mehr von einer Basisstation empfängt, hört das Mobilgerät zu übertragen auf und wartet eine vorbestimmte Zeit lang auf die Wiederaufnahme der Kommunikation. Wenn die Kommunikationen nicht wieder aufgenommen werden, gilt die Verbindung als verloren. Um die Verbindung wieder herzustellen, muss einer der an den vorherigen Kommunikationen beteiligten Teilnehmer den anderen Teilnehmer zurückrufen. Das bewirkt Unzufriedenheit beim Kunden.
  • In der US-A-5812540 wird ein System zum Mildern eines Verwaisungszustandes in einem Spreizspektrum-Kommunikationssystem beschrieben, der eintreten kann, wenn eine Mobilstation keine Weiterschaltung zu einer in Frage kommenden Basisstation durchführt, selbst wenn das Aufwärtssignal von der Mobilstation zur in Frage kommenden Station stark genug ist, eine Kommunikation zu unterstützen. Das kann eintreten, wenn das durch die Mobilstation von der in Frage kommenden Basisstation empfangene Abwärtssignal aufgrund von Umwelteigenschaften nicht den voreingestellten Schwellwerten für die Durchführung von Weiterschaltung der Mobilstation entspricht. Das System wertet die Umweltbedingungen aus, um zu bestimmen, wann die Wahrscheinlichkeit eines Verwaisungszustandes hoch ist, und stellt dementsprechend die voreingestellten Schwellwerte in der Mobilstation ein. So erhöht das System die Wahrscheinlichkeit,. dass die Mobilstation Weiterschaltung zu einer annehmbaren in Frage kommenden Station durchführt und verringert dadurch die Möglichkeit eines Verwaisungszustandes.
  • Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren nach Anspruch 1 bereitgestellt.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren nach Anspruch 4 bereitgestellt.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren nach Anspruch 6 bereitgestellt.
  • Die vorliegende Erfindung bietet ein Verfahren zum automatischen Einleiten der Wiederherstellung einer Verbindung durch eine Mobilstation, wenn die Mobilstation Kommunikation mit einer Basisstation oder einer Gruppe von Basisstationen verliert. Während sie mit einer oder mehreren Basisstationen kommuniziert, überwacht die Mobilstation Signale von anderen Basisstationen. Diese Signale werden gemessen, um die Stärke von von den Basisstationen im Empfangsbereich der Mobilstation empfangenen Signalen zu bestimmen. Wenn die Mobilstation einen Verkehrskanal verliert, der zum Kommunizieren von Sprache oder Daten mit einer oder mehreren Basisstationen benutzt wird, versucht die Mobilstation mit einer anderen Basisstation Kontakt aufzunehmen. Die Basisstation, die das Mobilgerät für die Kontaktaufnahme auswählt, ist die Basisstation, die das stärkste Signal aufweist, das vorher von der Mobilstation überwacht worden ist. Wenn die Mobilstation die neue Basisstation kontaktiert, fordert sie eine Weiterschaltung von den Basisstationen, zu denen der Kontakt verloren gegangen ist, zu einer anderen Menge von Basisstationen an, die Kommunikationsdienste für die Mobilstation bereitstellen können. Als Reaktion auf die Anforderung der Mobilstation und auf Grundlage von Signalstärkemessungen anderer Basisstationen, die in der Weiterschaltungsanforderung der Mobilstation ent halten waren, werden der Mobilstation neue Verkehrskanäle mit einer oder mehreren Basisstationen zugewiesen. Das Mobilgerät wird von dieser Zuweisung durch die Basisstation in Kenntnis gesetzt, mit der das Mobilgerät kommunizierte, um die Weiterschaltung anzufordern. Die Mobilstation kommuniziert dann mit den neu zugewiesenen Basisstationen unter Verwendung der neu zugewiesenen Verkehrskanäle zur Wiederaufnahme der Verbindung. Infolgedessen wird der Verlust einer Verbindung vermieden, trotz der Tatsache, dass die Mobilstation den Kontakt zu den Basisstationen verloren hatte, die anfangs Kommunikationsdienste bereitstellten.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein Mobilkommunikationssystem;
  • 2 zeigt den Verbindungsablauf für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung mit an der bedienenden Hauptbasisstation durchgeführter Weiterschaltungsauswertung und
  • 3 zeigt den Verbindungsablauf für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung mit an der für die vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung in Frage kommende ausgewählte Basisstation durchgeführter Weiterschaltungsauswertung.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • 1 zeigt ein Mobilkommunikationssystem. Die Mobilstation 10 kommuniziert mit den Basisstationen 12, 14 und 16. Die Basisstationen 12, 14 und 16 sind als in einer aktiven Menge befindlich eingestuft, da sie alle aktiv Kommunikationsdienste für die Mobilstation 10 durch Übermitteln von Sprache oder Daten über Verkehrskanäle bereitstellen. Im vorliegenden Beispiel wird die Basisstation 14 als aktive Hauptbasisstation erachtet, da sie zur Steuerung von Weiterschaltungen und davon, welche Basisstationen Mitglieder der aktiven Menge sind, benutzt wird. Die Basisstationen 12, 14 und 16 kommunizieren mit der Mobilvermittlungsstelle 18, die Kommunikationen zwischen den Basisstationen und zwischen den Basisstationen und anderen Kommunikationsnetzen wie beispielsweise dem öffentlichen Wählnetz 20 oder dem Internet-Kommunikationsnetz 22 bereitstellt. Man sollte beachten, dass die MSC 18 mit anderen MSC kommunizieren und dadurch Kommunikationsstrecken zwischen Basisstationen im gesamten Kommunikationsnetz bereitstellen kann. Zusätzlich können Basisstationen direkt miteinander unter Verwendung von Kommunikationsstrecken wie beispielsweise der Kommunikationsstrecke 24 kommunizieren. Während sie mit den Basisstationen in der aktiven Menge kommuniziert, überwacht die Mobilstation 10 Signale wie beispielsweise Pilotsignale von anderen Basisstationen wie Basisstationen 30, 32, 34, 36 und 38. Die Basisstationen 30, 32 und 34 werden als Basisstationen einer in Frage kommenden Menge erachtet, da die durch die Mobilstation 10 von jeder dieser Basisstationen überwachten Signale anzeigen, dass die von jeder der Basisstationen durch die Mobilstation empfangene Signalstärke dazu ausreicht, Kommunikationen zwischen der Mobilstation und der in Frage kommenden Basisstation aufrechtzuerhalten. Zusätzlich überwacht die Mobilstation 10 auch die Signalstärke von von Basisstationen 36 und 38 empfangenen Signalen; jedoch reicht die von diesen Basisstationen empfangene Signalstärke nicht dazu aus, dass sie als Kandidaten für Kommunikationen angesehen werden können, und diese Basisstationen werden daher als Nachbarmenge von Basisstationen eingestuft.
  • Die Mobilstation 10 meldet den Basisstationen 12, 14 und 16 die von ihr gemessenen Pilotsignalstärken. Da die Basisstation 14 die Haupt-Basisstation der aktiven Menge ist, benutzt sie die Pilotsignalstärkeninformationen für die Entscheidung, welche Basis-stationen in der aktiven Menge bleiben sollen und welche Basis- Stationen aus der in Frage kommenden Menge in die aktive Menge oder aus der aktiven Menge in die in Frage kommende Menge zu verlegen sind. Auf diese Weise werden durch die aktive Haupt-Basisstation 14 Weiterschaltungen von der Mobilstation 10 gesteuert. Die Weiterschaltung tritt ein, wenn eine in Frage kommende Station in die aktive Menge eingeführt wird und dadurch über einen neuen Verkehrskanal mit der Basis-Mobilstation 10 kommuniziert. Basisstationen werden auf Grundlage von von der Haupt-Basisstation durch die Mobilstation 10 bereitgestellten laufenden Pilotsignalstärkemessungen in die und aus der aktiven Menge verlegt, um Kommunikationen mit der Mobilstation 10 aufrechtzuerhalten.
  • Wenn sich die Mobilstation 10 hinter ein Hindernis wie beispielsweise einen Hügel oder ein Gebäude bewegt, werden Kommunikationen mit allen Basisstationen in der aktiven Menge unter Umständen unterbrochen. Wenn Kommunikationen unterbrochen werden, wartet die Mobilstation 10 eine vorbestimmte Zeitdauer oder zählt eine vorbestimmte Anzahl aufeinander folgender verpasster Verkehrskanalrahmen und hört dann mit der Übertragung auf dem Verkehrskanal auf. Nachdem sie eine vorbestimmte Zeitdauer gewartet hat, versucht die Mobilstation 10, mit der in Frage kommenden Basisstation mit dem durch die Mobilgeräte gemessenen stärksten Pilotsignal zu kommunizieren. Die Mobilstation 10 kommuniziert mit der ausgewählten in Frage kommenden Basisstation über einen Zugangskanal, indem sie eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltungs-(MIHO – Mobile initiated Handoff)Nachricht sendet. Mit der MIHO-Nachricht wird eine Weiterschaltung von einer oder mehreren Basisstationen der aktiven Menge zu einer oder mehreren Basisstationen der in Frage kommenden Menge angefordert. Zusätzlich zur Bereitstellung einer Weiterschaltungsanforderung für die ausgewählte in Frage kommende Basisstation stellt die Mobilstation 10 auch aktualisierte Pilotsignalstärkenmessungen anderer Basisstationen bereit. Auf Grundlage dieser Informationen bestimmt entweder die ausgewählte in Frage kommende Basisstation oder die aktive Haupt-Basisstation (die in Kommunikation mit der ausgewählten in Frage kommenden Basisstation steht), welche Basisstationen der neuen aktiven Menge der Mobilstation 10 zugewiesen werden. Die Kommunikationen zwischen den Basisstationen werden unter Verwendung von Strecken wie beispielsweise den Strecken 24 ausgeführt, die direkt zwischen Basisstationen kommunizieren, und/oder Strecken zwischen Basisstationen, über Mobilvermittlungsstelle(n). Die Basisstationen werden unter Verwendung bestehender Verfahren zur Ausführung von Weiterschaltung in Mobilkommunikationssystemen zugewiesen. Diese Verfahren sind in Kommunikationssystemstandards für Systeme wie beispielsweise CDMA-, TDMA-, PCS- oder GSM-Systeme angegeben. Beispielsweise werden Basisstationen für die Zufügung zur aktiven Menge auf Grundlage der an der Mobilstation empfangenen Pilotsignalstärke von der Basisstation und auf Grundlage der Verkehrsbelastung an der bestimmten Basisstation ausgewählt. Sobald die Basisstationen für die Verwendung in der aktiven Menge ausgewählt sind, weist jede der neuen Basisstationen in der aktiven Menge einen oder mehrere Verkehrskanäle zur Bedienung der Mobilstation 10 zu. Die ausgewählte in Frage kommende Basisstation sendet dann eine Nachricht zur Mobilstation 10 mit den notwendigen Informationen zur Verwendung der neu zugewiesenen Verkehrskanäle.
  • 2 zeigt einen Verbindungsablauf für vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung (MIHO – Mobile Initiated Handoff) mit an der bedienenden Haupt-Basisstation durchgeführter Weiterschaltungsauswertung. Im Schritt 50 empfängt die Mobilstation 10 12 schlechte Kommunikationsrahmen oder eine Anzeige, dass Kommunikation zu den aktiven Basisstationen verloren gegangen ist. Im Schritt 52 hört die Mobilstation mit der Übertragung auf ihrem Verkehrskanal auf und setzt dann im Schritt 54 einen Zeitgeber auf eine Zeit wie beispielsweise 5 Sekunden. Während der Zeitgeber des Schritts 54 zählt, misst die Mobilstation im Schritt 56 weiterhin Signale wie beispielsweise Pilotsignale von anderen Basisstationen, die sich in der aktiven Menge, der in Frage kommenden Menge oder der Nachbarmenge befinden können. Im Schritt 58 erkennt die Mobilstation eine für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähige Basisstation. Dies lässt sich durch einfache Überwachung eines der durch die Basisstationen bereitgestellten Rundsendekanäle wie beispielsweise des Synchronisationskanals der Basisstation bestimmen. Wenn der Zeitgeber des Schritts 54 abgelaufen ist und wenn im Schritt 58 eine für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähige Basisstation erkannt worden ist, wird der Schritt 60 ausgeführt, wo eine MIHO-Nachricht zu der ausgewählten, für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähige Basisstation mit den stärksten von der Mobilstation 10 gemessenen Signalen (ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation) gesendet wird. Diese Anforderung kann über einen drahtlosen Kommunikationskanal wie beispielsweise einen Zugangskanal der ausgewählten in Frage kommenden MIHO-Basisstation gesendet werden. Im Schritt 62 empfängt die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation die Nachricht mit der Anforderung einer vom Mobilgerät eingeleiteten Weiterschaltung. Im Schritt 64 sendet die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation eine Nachricht an alle bedienenden Basisstationen (Basisstationen der aktiven Menge). Die Weiterschaltungsanforderung wird im Schritt 66 an der bedienenden Haupt-Basisstation empfangen, wo die bedienende Haupt-Basisstation wie beispielsweise die Basisstation 14 eine Weiterschaltungsauswertung durchführt. Die früher erwähnte Weiterschaltungsauswertung beruht auf Pilotsignalstärken von unterschiedlichen Basisstationen, die von der Mobilstation 10 gemessen werden, und auf Verkehrsbelastungen an den Basisstationen. Im Schritt 68 führt die bedienende Haupt-Basisstation eine Weiterschaltungsfolge durch, so wie sie im Standard für das bestimmte Kommunikationssystem angegeben ist. (Das kann die Angabe einer neuen bedienenden Haupt-Basisstation umfassen). Beispielsweise gibt in einem CDMA-System der Standard IS2000 die Weiterschaltungsfolge an. Im Schritt 70 sendet die bedienende Haupt-Basisstation Weiterschaltungsanweisungen zu den Basisstationen, die Verkehrskanäle für die Mobilstation 10 und für die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation bereitstellen werden. Im Schritt 72 empfängt die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation die Weiterschaltungsinformationen von der bedienenden Haupt-Basisstation. Im Schritt 74 sendet die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation die Weiterschaltungsrichtungsnachricht über einen Kanal, wie beispielsweise einen Funkrufkanal, zur Mobilstation. Die Weiterschaltungsrichtungsnachricht enthält Nachrichteninformationen, die von der Mobilstation zum Kommunizieren mit der neuen aktiven Menge von Basisstationen und zum Kommunizieren über die neuen Verkehrskanäle benutzt werden. Diese Informationen können beispielsweise im CDMA-System die Taktoffsets und Walsh-Codes enthalten, die zum Kommunizieren über die neuen Verkehrskanäle benötigt werden. Im Schritt 76 empfängt die Mobilstation die Weiterschaltungsrichtungsnachricht. Im Schritt 78 aktualisiert die Mobilstation ihre aktive Menge nach den Angaben in der Weiterschaltungsrichtungsnachricht und erfasst die neuen Verkehrskanäle. Parallel dazu wird der Schritt 80 ausgeführt, wo die Basisstationen in der aktiven Menge mit der Übertragung auf dem Verkehrskanal beginnen, um zu versuchen, mit der Mobilstation zu kommunizieren. Wenn die in Frage kommende Basisstation in der neuen aktiven Menge enthalten war, beginnt sie ebenfalls mit der Übertragung zur Mobilstation auf einem oder mehreren Verkehrskanälen. Im Schritt 82 und nach Erfassung der neuen Verkehrskanäle im Schritt 78 überträgt die Mobilstation 10 eine Weiterschaltungsvollendungsnachricht über einen oder mehrere Rückverkehrskanäle zu einer oder mehreren Basis stationen in der aktiven Menge. Im Schritt 84 empfangen die Basisstationen in der aktiven Menge die Weiterschaltungsvollendungsnachricht. Zu diesem Zeitpunkt laufen normale Sprach- oder Datenkommunikationen über die Verkehrskanäle zwischen den aktiven Basisstationen und den Mobilstationen weiter, sodass die Verbindung nicht fallen gelassen wird.
  • 3 zeigt einen Verbindungsablauf für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung mit an der ausgewählten in Frage kommenden MIHO-Basisstation durchgeführter Weiterschaltungsauswertung. Im Schritt 90 empfängt die Mobilstation 10 12 schlechte Kommunikationsrahmen oder eine Anzeige, dass Kommunikation mit den aktiven Basisstationen verloren gegangen ist. Im Schritt 92 hört die Mobilstation mit der Übertragung auf ihrem Verkehrskanal auf und setzt dann im Schritt 94 einen Zeitgeber auf eine Zeit wie beispielsweise 5 Sekunden. Während der Zeitgeber des Schritts 94 zählt, misst die Mobilstation im Schritt 96 weiterhin Signale wie beispielsweise Pilotsignale von anderen Basisstationen, die sich in der aktiven Menge, der in Frage kommenden Menge oder der Nachbarmenge befinden können. Im Schritt 98 erkennt die Mobilstation eine für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähige Basisstation. Dies lässt sich durch einfaches Überwachen eines der durch die Basisstationen bereitgestellten Rundsendekanäle wie beispielsweise den Synchronkanal der Basisstation bestimmen. Wenn der Zeitgeber des Schritts 94 abgelaufen ist und wenn eine für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähige Basisstation im Schritt 98 erkannt worden ist, wird der Schritt 100 ausgeführt, wo eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltungsnachricht zu der ausgewählten, für eine vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung fähigen Basisstation mit den von der Mobilstation 10 gemessenen stärksten Signalen gesendet wird (der ausgewählten in Frage kommenden MIHO-Basisstation). Diese Anforderung kann über einen drahtlosen Kommunikationskanal wie beispielsweise einen Zugangskanal der ausgewählten in Frage kommenden MIHO-Basisstation gesendet werden. Im Schritt 102 empfängt die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation die Anforderungsnachricht für die vom Mobilgerät eingeleitete Weiterschaltung. Im Schritt 120 führt die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation die Weiterschaltungsauswertung unter Verwendung der von der Mobilstation 10 gemeldeten unterschiedlichen Basisstationssignalstärken durch. Im Schritt 122 wird die Weiterschaltungsanforderungsnachricht zu den Basisstationen in der aktiven Menge sowie Basisstationen, die in der aktiven Menge ersetzt werden, übertragen. Im Schritt 124 empfängt die Haupt-Basisstation, die in der aktiven Menge war, die Weiterschaltungsanforderung und führt im Schritt 125 die notwendigen Weiterschaltungsfolgen entsprechend den Anweisungen der Weiterschaltungsanforderung des Schritts 122 durch. Diese Folge ist in einem Kommunikationssystemstandard wie beispielsweise im Standard IS2000 angegeben. Zu diesen Folgen gehört das Informieren von Basisstationen, die in der aktiven Menge sein werden, Verkehrskanäle von der Mobilstation zuzuordnen, und das Informieren von Basisstationen, die aus der eigentlichen Menge entfernt werden, Verkehrskanäle, die der Mobilstation zugeordnet waren, zu deaktivieren. Dazu kann auch das Angeben einer neuen bedienenden Haupt-Basisstation gehören. Im Schritt 126 reagieren sowohl die Haupt-Basisstation als auch die anderen Basisstationen, die einen Dienst der Bereitstellung von Verkehrskanälen für die Mobilstation 10 bereitstellen werden, auf die Weiterschaltungsanforderung, indem sie eine Nachricht zu der ausgewählten in Frage kommenden MIHO-Basisstation senden, die die Nachrichten im Schritt 128 empfängt. Im Schritt 130 sendet die ausgewählte in Frage kommende MIHO-Basisstation eine Weiterschaltungsrichtungsnachricht über einen Kanal wie beispielsweise einen Funkrufkanal zu der Mobilstation, die der Mobilstation anzeigt, welche Basisstationen sich in der aktiven Menge befinden und Informationen wie beispielsweise Basisstationsoffsets und Walsh-Codes für jeden der Verkehrskanäle enthält. Im Schritt 132 empfängt die Mobilstation die Weiterschaltungsrichtungsnachricht mit den notwendigen Informationen zur Erfassung der neuen Verkehrskanäle. Die Schritte 134 und 136 werden parallel ausgeführt, wobei im Schritt 136 die neue aktive Menge von Basisstationen mit der Übertragung zur Mobilstation auf Verkehrskanälen beginnen, die in der Weiterschaltungsrichtungsnachricht angegeben wurden. Im Schritt 134 versucht die Mobilstation, über die neuen Verkehrskanäle unter Verwendung von in der Weiterschaltungsrichtungsnachricht bereitgestellten Informationen zu kommunizieren. Im Schritt 138 sendet die Mobilstation eine Weiterschaltungsvollendungsnachricht über einen oder mehrere Verkehrskanäle zu den Basisstationen in der aktiven Menge. Im Schritt 140 haben die Basisstationen in der aktiven Menge die Weiterschaltungsvollendungsnachricht empfangen, und dann werden normale Kommunikationen wie beispielsweise Sprach- oder Datenkommunikationen zwischen den Basisstationen der aktiven Menge und der Mobilstation bereitgestellt.
  • Das vorliegende Verfahren ist auf andere Kommunikationssysteme anwendbar, die eine Weiterschaltungsfähigkeit besitzen wie beispielsweise TDMA-, PCS- und GSM-Systeme.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Ermöglichen, dass eine Mobilstation (10) in einem drahtlosen Kommunikationssystem automatisch die Wiederherstellung einer Verbindung einleitet, wenn die Mobilstation (10) Kommunikation mit einer oder mehreren Basisstationen (10) einer aktiven Menge verliert, gekennzeichnet durch die folgenden, an einer Basisstation (30, 32, 34) einer nicht aktiven Menge durchgeführten Schritte: Empfangen einer Weiterschaltungsanforderung von einer Mobilstation (10), die einen Kommunikationsverlust mit einer oder mehreren Basisstationen (12, 14, 16) der aktiven Menge erkannt hat, wobei die Weiterschaltungsanforderung Signalstärkemessungen anderer Basisstationen enthält; Senden einer Weiterschaltungsanforderungsnachricht an mindestens eine aktive Basisstation (12, 14, 16) als Reaktion auf die Weiterschaltungsanforderung der Mobilstation; Empfangen von Weiterschaltungsrichtungsinformationen von mindestens einer Basisstation (12, 14, 16) der aktiven Menge; und Senden einer Weiterschaltungsrichtungsnachricht zur Mobilstation (10), wobei die Nachricht Informationen enthält, die von der Mobilstation (10) zum Kommunizieren mit einer neuen aktiven Menge von Basisstationen benutzt werden wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Weiterschaltungsanforderung der Mobilstation unter Verwendung eines nicht-Verkehrskanals empfangen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die mindestens eine Basisstation eine bedienende Haupt-Basisstation (14) ist.
  4. Verfahren zum Ermöglichen, dass eine Mobilstation (10) in einem drahtlosen Kommunikationssystem automatisch die Wiederherstellung einer Verbindung einleitet, wenn die Mobilstation Kommunikation mit einer oder mehreren aktiven Basisstationen (12, 14, 16) verliert, gekennzeichnet durch die folgenden, an einer Basisstation (30, 32, 34) einer aktiven Menge durchgeführten Schritte: Empfangen einer Weiterschaltungsanforderung von einer Mobilstation (10), die einen Kommunikationsverlust mit einer oder mehreren Basisstationen (12, 14, 16) der aktiven Menge erkannt hat, wobei die Weiterschaltungsanforderung Signalstärkemessungen anderer Basisstationen enthält; Kennzeichnen von mindestens einer Basisstation, die zu einer der Mobilstation (10) zugeordneten aktiven Menge (12, 14, 16) hinzuzufügen ist; Senden einer Nachricht zu der mindestens einen zur aktiven Menge (12, 14, 16) hinzuzufügenden Basisstation, die anzeigt, dass ein Verkehrskanal für Kommunikation zwischen der mindestens einen Basisstation und der Mobilstation (10) zugeordnet werden sollte; Empfangen von Weiterschaltungsrichtungsinformationen von der mindestens einen der aktiven Menge (12, 14, 16) hinzuzufügenden Basisstation; und Senden einer Weiterschaltungsrichtungsnachricht zur Mobilstation (10), wobei die Nachricht Informationen enthält, die von der Mobilstation (10) zum Kommunizieren mit einer neuen aktiven Menge von Basisstationen benutzt werden werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, mit den Schritten des Kennzeichnens von mindestens einer aus der aktiven Menge (12, 14, 16) zu entfernenden Basisstation; und Senden einer Nachricht zu der mindestens einen aus der aktiven Menge (12, 14, 16) zu entfernenden Basisstation, die anzeigt, dass ein Verkehrskanal für Kommunikationen zwischen der mindestens einen Basisstation und der Mobilstation (10) entzogen werden sollte.
  6. Verfahren zum Ermöglichen, dass eine Mobilstation (10) in einem drahtlosen Kommunikationssystem automatisch die Wiederherstellung einer Verbindung einleitet, wenn die Mobilstation (10) Kommunikation mit einer oder mehreren aktiven Basisstationen (12, 14, 16) verliert, gekennzeichnet durch die folgenden, an der Mobilstation (10) durchgeführten Schritte: Erkennen eines Kommunikationsverlusts mit einer oder mehreren Basisstationen (12, 14, 16) der aktiven Menge; Senden einer Weiterschaltungsanforderungsnachricht zu mindestens einer Basisstation (30, 32, 34) der nicht aktiven Menge, wobei die Weiterschaltungsanforderungsnachricht Signalstärkemessungen anderer Basisstationen enthält; Empfangen von neuen Kommunikationskanalinformationen von der mindestens einen Basisstation (30, 32, 34) der nicht aktiven Menge; und Benutzen der neuen Kommunikationskanalinformationen, um mindestens einen neuen Kommunikationskanal zu erhalten.
DE60100494T 2000-10-10 2001-04-30 Verfahren zur Verhinderung von Anrufverlusten in einem Funkkommunikationssystem Expired - Lifetime DE60100494T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US68523100A 2000-10-10 2000-10-10
US685231 2000-10-10

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DE60100494D1 DE60100494D1 (de) 2003-08-28
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JP2002185994A (ja) 2002-06-28
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DE60100494D1 (de) 2003-08-28

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