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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine positiv arbeitende Resistzusammensetzung vom chemischen
Verstärkungstyp,
die in der Feinstprozessierung eines Halbleiters verwendet wird.
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Im allgemeinen wurde ein Lithographieverfahren,
das eine Resistzusammensetzung verwendet, für die Feinstprozessierung eines
Halbleiters gewählt.
In der Lithographie kann im Prinzip die Auflösung durch eine Verringerung
der Belichtungswellenlänge
verbessert werden, wie durch die Gleichung der Rayleigh'schen Beugungslimitierung
ausgedrückt.
Eine g-Linie mit einer Wellenlänge
von 436 nm, eine i-Linie mit einer Wellenlänge von 365 nm und ein KrF
Excimerlaser mit einer Wellenlänge
von 248 nm wurden als Belichtungslichtquellen in der zur Herstellung
eines Halbleiters verwendeten Lithographie gewählt. So wurde die Wellenlänge von
Jahr zu Jahr kürzer.
Ein ArF-Excimerlaser
mit einer Wellenlänge
von 193 nm wird als vielversprechende Belichtungslichtquelle der
nächsten
Generation angesehen.
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Eine Linse, die in einer ArF Excimerlaserbelichtungsmaschine
oder einer Belichtungsmaschine, die eine Lichtquelle kürzerer Wellenlänge verwendet,
verwendet wird, hat eine kürzere
Lebensdauer im Vergleich zu Linsen gewöhnlicher Belichtungslichtquellen.
Folglich ist die für
die Belichtung mit ArF-Excimerlaserlicht benötigte kürzere Zeit wünschenswert.
Aus diesem Grund ist es notwendig, die Empfindlichkeit eines Resists
zu verstärken.
Als Folge wurde ein Resist vom sogenannten chemischen Verstärkungstyp
verwendet, der die katalytische Wirkung einer durch Belichtung gewonnenen
Säure verwendet,
und der ein Harz mit einer durch die Säure abspaltbaren Gruppe enthält.
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Es ist bekannt, daß die in
Resisten für
ArF-Excimerlaser verwendeten Harze wünschenswerterweise keinen aromatischen
Ring besitzen, um die Durchlässigkeit
des Resists sicherzustellen, aber einen alizyklischen Ring anstelle
des aromatischen Ringes haben, um ihnen eine Trockenätzungsresistenz
zu vermitteln. Verschiedene Arten von Harzen, wie die im Journal
of Photopolymer Science and Technology, Vol. 9, No. 3, Seiten 387–398 (1996)
von D. C. Hofer beschriebenen, sind bisher als derartige Harze bekannt.
Als Harz in einem Resist für
eine ArF-Excimerlaser-Lithographie sind auch ein alternierendes
Copolymer, bestehend aus polymeren Einheiten, die sich von alizyklischen
Olefinen und einer, von einem ungesättigten Dicarbonsäureanhydrid
abgeleiteten polymeren Einheit ableiten (Proc. SPIE, Vol 2724, Seiten
355–364
(1996) von T. I. Wallow et al.), und ein Polymer, das von alizyklischen
Lactonen abgeleitete polymere Einheiten (JP-A-2000-26446) umfaßt, bekannt.
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Trotzdem ist bei der Verwendung eines
derartigen gewöhnlichen
Harzes das Gleichgewicht zwischen den für das Resist benötigten Eigenschaften
wie Auflösung,
Profil, Empfindlichkeit, Trockenätzungsresistenz und
Haftungsvermögen
unzureichend und eine weitere Verbesserung wurde gewünscht.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine positiv arbeitende Restistzusammensetzung vom chemischen
Verstärkungstyp
zur Verfügung
zu stellen, die eine Harzkomponente und ein Säure-entwickelndes Mittel enthält und für die Excimerlaser-Lithographie,
wie ArF-Laser-Lithographie und KrF-Laser-Lithographie, geeignet
ist, wobei die Zusammensetzung bezüglich des Gleichgewichts der
Eigenschaften wie Auflösung, Profil,
Empfindlichkeit, Trockenätzungsresistenz
und Haftungsvermögen
hervorragend ist.
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Man hatte bereits herausgefunden,
daß das
Haftungsvermögen
zu einem Träger
durch Verwendung eines Harzes verbessert werden kann, welches als
einen Teil der polymeren Einheiten in einem Harz, das eine Resistzusammensetzung
vom positiv arbeitenden chemischen Verstärkungstyp darstellt (JP-A-11-305444
und 11-238542), polymere Einheiten von 2-Alkyl-2-adamantyl(meth)acrylat,
ungesättigtes
Dicarbonsäureanhydrid und
alizyklisches Olefin oder polymere Einheiten von 2-Alkyl-2-adamantyl(meth)acrylat
und 3-Hydroxy-1-adamantyl(meth)acrylat aufweist.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
konnte gelöst
werden und eine Resistzusammensetzung, wie in den vorliegenden Ansprüchen ausgeführt, die
hervorragend ist bezüglich
des Gleichgewichts der Eigenschaften wie Auflösung, Profil, Empfindlichkeit,
Trockenätzungsresistenz
und Haftungsvermögen
kann durch Verwendung eines Harzes, das polymere Einheiten wie ein
alizyklisches Lacton, ungesättigtes
Dicarbonsäureanhydrid
und alizyklisches Olefin aufweist, eines Harzes, das polymere Einheiten
wie ein alizyklisches Lacton und 3-Hydroxy-1adamantyl(meth)acrylat
aufweist oder eines Harzes, das polymere Einheiten wie ein alizyklisches
Lacton und (α)β-(meth)acryloyloxy-γ-butyrolacton
aufweist, erhalten werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt
eine praktisch hervorragende positiv arbeitende Resistzusammensetzung
vom chemischen Verstärkungstyp
bereit, umfassend ein Harz, welches die folgenden polymeren Einheiten
(A), (B) und (C) aufweist und als solches alkaliunlöslich ist,
jedoch durch die Wirkung einer Säure
alkalilöslich
wird; und ein Säure-entwickelndes
Mittel.
- (A): Mindestens eine polymere Einheit
eines alizyklischen Lactons, ausgewählt aus polymeren Einheiten der
folgenden Formeln (Ia) und (Ib): wobei jeder der Reste Rl und R2 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe darstellt, und n eine
Zahl von 1 bis 3 darstellt;
- (B): Mindestens eine polymere Einheit; ausgewählt aus
einer polymeren Einheit der folgenden Formel (II), einer polymeren
Einheit aus einer Kombination einer Einheit der folgenden Formel
(III), und einer Einheit, welche von einem aus Maleinsäureanhydrid
und Itaconsäureanhydrid
ausgewählten
ungesättigten
Dicarbonsäureanhydrid
abgeleitet ist und einer polymeren Einheit der folgenden Formel
(IV):
wobei die Reste R3 und R7 ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe darstellen, R4 ein
Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe darstellt, jeder der Reste
R5 und R6 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
einen Hydroxyalkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, eine Carboxylgruppe,
eine Cyanogruppe oder einen Rest -COOR7 darstellt,
wobei R7 einen Alkoholrest darstellt, oder
die Reste R5 und R6 zusammen
einen Carbonsäureanhydridrest
=C(=O)OC(=O)- bilden;
- (C) Eine polymere Einheit, welche durch Abspaltung eines Teils
von Gruppen durch die Wirkung einer Säure alkalilöslich wird.
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Die erfindungsgemäße Resistzusammensetzung umfaßt ein Harz
mit den oben erwähnten
polymeren Einheiten (A), (B) und (C). Als Beispiel für das Monomer,
das zur Gewinnung der polymeren Einheiten der alizyklischen Lactone,
dargestellt durch die Formeln (Ia) und (Ib), verwendet wird, dienen
speziell (Meth)acrylate der unten beschriebenen alizyklischen Lactone
mit einer Hydroxylgruppe und Mischungen davon. Diese Ester können beispielsweise
durch Umsetzung der entsprechenden alizyklischen Lactone, die eine
Hydroxylgruppe haben, mit (Meth)acrylsäuren (e. g. JP-A 2000-26446),
hergestellt werden.
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Beispiele der Monomere, die zur Herstellung
der polymeren Einheit der Formel (II) verwendet werden, schließen ein
3-Hydroxy-1-adamantylacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat, 3,5-Dihydroxy-1-adamantylacrylat
und 3,5-Dihydroxy-1-adamantylmethacrylat
ein.
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Diese Monomere können besipielweise durch Umsetzung
entsprechender Hydroxyladamantane und (meth)Acrylsäuren hergestellt
werden (JP-A-63-33350).
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R5 und R6 in der Formel (III) stellen unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
einen Hydroxyalkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, eine Carboxylgruppe,
eine Cyanogruppe oder einen Carboxylatrest -COOR7 dar,
wobei R7 einen Alkoholrest darstellt. Alternativ
dazu können
die Reste R5 und R6 zusammen
einen Carbonsäureanhydridrest
-C(=O)OC(=O)- bilden. Beispiele dieser Alkylreste, die durch R5 oder R6 dargestellt
sind, schließen
eine Methyl-, Ethyl- und
Propylgruppe ein. Beispiele der Hydroxyalkylreste, die durch R5 und R6 dargestellt
sind, schließen
eine Hydroxymethyl- und eine 2-Hydroxyethylgruppe ein. Beispiele
des Alkoholrestes, der durch R7 dargestellt
ist, schließen
unsubtituierte oder substituierte Alkylreste mit etwa 1 bis 8 Kohlenstoffatomen
und 2-Oxoxolan-3- oder -4-yl ein. Beispiele der Substituenten der
subsituierten Alkylreste schließen
eine Hydroxylgruppe und einen alizyklischen Kohlenwasserstoffrest
ein. Spezielle Beispiele des Carboxylatrests, -COOR7,
der durch durch R5 und R6 dargestellt
ist, schließen
eine Methoxycarbonylgruppe, eine Ethoxycarbonylgruppe, eine 2-Hydroxyethoxycarbonylgrupe,
eine tert-Butoxycarbonylgruppe, eine 2-Oxoxolan-3-yloxycarbonylgruppe,
eine 2-Oxoxolan-4-yloxycarbonylgruppe, eine 1,1,2-Trimethylpropoxycarbonylgruppe,
eine 1-Cyclohexyl-1-methylethoxycarbonylgruppe, eine 1-(4-Methylcyclohexyl)-1-methylethoxycarbonylgruppe,
und eine 1-(1-Adamantyl)-1-methylethoxycarbonylgruppe ein.
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Beispiele der Monomere, die zur Gewinnung
der Einheit der Formel (III) verwendet werden, schließen 2-Norbornen,
2-Hydroxy-5-norbornen, 5-Norbornen-2-carbonsäure, Methyl-5-norbornen-2-carboxylat,
t-Butyl-5-norbornen-2-carboxylat, 1-Cyclohexyl-1-methylethyl-5-norbornen-2-carboxylat,
1-(4-Methylcyclohexyl)-1-methylethyl-5-norbornen-2-carboxylat, 1-(4-Hydroxylcyclohexyl)-1-methylethyl-5-norbornen-2-carboxylat,
1-Methyl-1-(4-oxocyclohexyl)ethyl-5-norbornen-2-carboxylat, 1-(1-Adamantyl)-1-methylethyl-5-norbornen-2-carboxylat,
1-Methylcyclohexyl-5-norbornen-2-carboxylat, 2-Methyl-2-adamantyl-5-norbornen-2-carboxylat,
2-Ethyl-2-adamantyl-5-norbornen-2-carboxylat, 2-Hydroxyl-1-ethyl-5-norbornen-2-carboxylat,
5-Norbornen-2-methanol und 5-Norbornen-2,3-dicarbonsäureanhydrid
ein.
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Die Einheit, die vom ungesättigten
Dicarbonsäureanhydrid,
ausgewählt
aus Maleinsäureanhydrid
und Itaconsäureanhydrid,
abgeleitet ist, wird durch die folgenden Formeln (VI) oder (V) dargestellt:
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Beispiele von Monomeren, die zur
Herstellung der polymeren Einheit der Formel (VI) verwendet werden,
schließen α-Acryloyloxy-γ-butyrolacton, α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton, β-Acryloyloxy-γ-butyrolacton und β-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
ein.
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Diese Monomere können beispielsweise durch Umsetzung
von entsprechenden (α)β-Hydroxy-γ-butyrolactonen
und (Meth)acrylsäuren
hergestellt werden. Aufgrund der Veränderung der Löslichkeit
der polymeren Einheit (C) im Alkalischen, wird die Harzkomponente,
die alkaliunlöslich
oder im Alkalischen wenig löslich ist,
alkalilöslich.
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Verschiedene Arten von Carbonsäureestergruppen
können
eine Gruppe darstellen, die durch die Wirkung einer Säure in der
polymeren Einheit (C) abspaltbar ist. Beispiele dieser Carbonsäureestergruppen schließen Alkylester
ein, die etwa 1 bis 6 Kohlenstoffatome besitzen, wie tert-Butylester,
Ester vom Acetaltyp, wie Methoxymethylester, Ethoxymethylester,
1-Ethoxyethylester, 1-Isobutoxyethylester, 1-Isopropoxyethylester, 1-Ethoxypropylester,
1-(2-Methoxyethoxy)ethylester, 1-(2-Acetoxyethoxy)ethylester, 1-[2-(1-Adamantyloxy)ethoxy]ethylester,
1-[2-(1-Adamantancarbonyloxy)ethoxy]ethylester,
Tetrahydro-2-furylester und Tetrahydro-2-pyranylester, 2-Alkyl-2-adamantyl, 1-Adamantyl-1-alkylalkyl
und alizyklische Ester wie Isobornylester. Monomere, die zur Herstellung
derartiger Carbonsäureestergruppen
verwendet werden können,
können
Monomere des Acryltypes, wie Acrylat und Methacrylat, Monomere des
alizyklischen Types, die an eine Carbonsäureestergruppe binden, wie
Norbornen, Carboxylat, Trizyklodecencarbonsäureester und Tetrazyklodecencarbonsäureester,
und alizyklische Säureester,
in denen eine Acrylsäure
oder eine Methacrylsäure
und eine alizyklische Gruppe eine Estergruppe bilden, wie die im
Journal of Photopolymer Science and Technology, Vol. 9, No. 3, Seiten
447–456
(1996) von Iwasa et al. beschriebenen, sein. Unter den oben aufgelisteten
Monomeren sind Monomere mit einer sperrigen Gruppe, die einen alizyklischen
Ring besitzen, wie 2-Alkyl-2-adamantyl-,
1-Adamantyl-1-alkylalkyl oder ähnliches,
bevorzugt, weil sie exzellente Auflösung geben. Beispiele für Monomere,
die eine sperrigen Gruppe besitzen, schließen 2-Alkyl-2-adamantyl(meth)acrylat,
1-Adamantyl-1-alkylalkyl(meth)acrylat,
2-Alkyl-2-adamantyl-5-norbornen-2-carboxylat und 1-Adamantyl-1-alkylalkyl-5-norbornen-2-
carboxylat ein. Besonders bevorzugt ist 2-Alkyl-2-adamantyl(meth)acrylat, weil es eine
besonders gute Auflösung
gibt. Repräsentative
Beispiele für
2-Alkyl-2-adamantyl(meth)acrylat schließen 2-Methyl-2-adamantyl-acrylat,
2-Methyl-2-adamantylmethacrylat, 2-Ethyl-2-adamantylacrylat, 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat und
2-n-Butyl-2-adamantylacrylat ein. Unter diesen gibt 2-Ethyl- 2-adamantyl(meth)acrylat
ein gutes Gleichgewicht zwischen Empfindlichkeit und Hitzeresistenz
und ist deshalb besonders bevorzugt.
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Sofern erwünscht, kann ein anderes Monomer
mit einer durch Säurewirkung
spaltbaren Gruppe zusammen mit dem obigen Monomer verwendet werden.
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Die von der erfindungsgemäßen Resistzusammensetzung
umfaßte
Harzkomponente kann durch Copolymerisation eines Monomers, von dem
sich eine polymere Einheit (A) ableitet, eines Monomers, von dem sich
eine polymere Einheit (B) ableitet, eines Monomers, von dem sich
eine polymere Einheit (C) ableitet und, wenn erwünscht, eines oder mehrerer
fakultativen Monomere, hergestellt werden.
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Gewöhnlich ist es bevorzugt, daß die Menge
des Monomers, von dem sich eine polymere Einheit (A) ableitet, 5
bis 50 Mol-%, die Menge des Monomers, von dem sich eine polymere
Einheit (B) ableitet, 10 bis 80 Mol-% und die Menge des Monomers,
von dem sich eine polymere Einheit (C) ableitet, 10 bis 80 Mol-%,
bezogen auf die Gesamtmenge aller Monomere, die in der Copolymerisation
verwendet werden, ist, obwohl die bevorzugten Bereiche je nach der
Art der zur Muster-bildenden Aufnahme verwendeten Strahlung und
der Art des verwendeten fakultativen Monomeres variieren kann. Wenn
ein alizyklisches Olefin und ein ungesättigtes Dicarbonsäureanhydrid
verwendet werden, um eine polymere Einheit aus einer Kombination
aus einer Einheit von Formel (III) und einer Einheit, die sich von
ungesättigtem
Dicarbonsäureanhydrid
ableitet, zu bilden, bilden sie normalerweise ein alternierendes
Copolymer.
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Es ist von Vorteil, daß die Gesamtmenge
des zur Gewinnung der polymeren Einheit der Formel (Ia) und (Ib)
verwendeten Monomers, des zur Gewinnung der polymeren Einheit der
Formel (II) verwendeten Monomers, des zur Gewinnung der Einheit
der Formel (III) verwendeten Monomers, des zur Gewinnung der Einheit
des ungesättigenten
Dicarbonsäureanhydrids
verwendeten Monomers und des zur Gewinnung der polymeren Einheit
der Formel (IV) verwendeten Monomers 20 Mol-% oder mehr ist, stärker bevorzugt
30 Mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge aller Monomere,
einschließlich
der fakultativen Monomere, die in der Copolymerisation verwendet
werden, selbst wenn andere fakultative Monomere verwendet werden.
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Die Einheit der Formel (III) kann
eine polymere Einheit sein, die durch Abspaltung eines Teils der
Gruppen durch die Säurewirkung
alkalilöslich
wird. In diesem Fall sollte die Menge des zur Gewinnung der polymeren
Einheit (C) verwendeten Monomers unter Berücksichtigung der Menge der
Einheit der Formel (III) modfiziert werden.
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Die Copolymersation kann nach einem üblichen
Verfahren ausgeführt
werden. Zum Beispiel kann das Harz (X) durch Lösen der Monomeren in einem
organischen Lösungsmittel,
dann durch Durchführung
einer Polymerisationsreaktion in Gegenwart eines Polymerisationsinitiators,
wie einer Azoverbindung, erhalten werden. Beispiele für die Azoverbindung
schließen
2,2'-Azobisisobutyronitil
und 2,2'-Azobis(2-methylpropionat) ein.
Es ist von Vorteil, wenn das Reaktionsprodukt nach Beendigung der
Polymerisationsreaktion gereinigt wird, z. B. durch Umfällung.
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Das Säure-entwickelnde Mittel, das
eine andere Komponente ist, wird, um eine Säure zu entwickeln durch Bestrahlung
der Komponente selbst oder einer Resistzusammensetzung, die diese
Komponente einschließt,
mit radioaktiven Strahlen wie Licht und einem Elektronenstrahl,
abgebaut. Die Säure,
die von dem Säure-entwickelnden
Mittel gebildet wurde, wirkt auf das Harz ein, um die Gruppe abzuspalten,
die durch die Wirkung einer im Harz anwesenden Säure abgespalten werden soll.
Beispiele von derartigen säure-entwickelnden Mitteln
schließen
Oniumsalzverbindungen, organische Halogenverbindungen, Sulfonverbindungen und
Sulfonatverbindungen ein. Besonders können die folgenden Verbindungen
erwähnt
werden:
Diphenyliodoniumtrifluormethansulfonat,
4-Methoxyphenylphenyliodoniumhexafluoroantimonat,
4-Methoxyphenylphenyliodoniumtrifluormethansulfonat,
bis(4-tert-Butylphenyl)iodoniumtetrafluoroborat,
bis(4-tert-Butylphenyl)iodoniumhexafluorophosphat,
bis(4-tert-Butylphenyl)iodoniumhexafluoroantimonate,
bis(4-tert-Butylphenyl)iodoniumtrifluormethansulfonat,
Triphenylsulfoniumhexafluorophosphat,
Triphenylsulfoniumhexafluoroantimonat,
Triphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
4-Methoxyphenyldiphenylsulfoniumhexafluoroantimonat,
4-Methoxyphenyldiphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
p-Tolyldiphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
p-Tolyldiphenylsulfoniumperfluorbutansulfonat,
p-Tolyldiphenylsulfoniumperfluoroctansulfonat,
2,4,6-Trimethylphenyldiphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
4-tert-Butylphenyldiphenylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
4-Phenylthiophenyldiphenylsulfoniumhexafluorophosphat,
4-Phenylthiophenyldiphenylsulfoniumhexafluoroantimonat,
1-(2-Naphthoylmethyl)thiolaniumhexafluoroantimonat,
1-(2-Naphthoylmethyl)thiolaniumtrifluormethansulfonat,
4-Hydroxy-1-naphthyldimethylsulfoniumhexafluoroantimonat,
4-Hydroxy-1-naphthyldimethylsulfoniumtrifluormethansulfonat,
2-Methyl-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2,4,6-Tris(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-Phenyl-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Chlorophenyl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Methoxyphenyl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Methoxy-1-naphthyl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(Benzo[d][1,3]dioxolan-5-yl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Methoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(3,4,5-Trimethoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(3,4-Dimethoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(2,4-Dimethoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Methoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Butoxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
2-(4-Pentyloxystyryl)-4,6-bis(trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
Diphenyldisulfon,
Di-p-tolyldisulfon,
Bis(phenylsulfonyl)diazomethan,
Bis(4-chlorphenylsulfonyl)diazomethan,
Bis(p-tolylsulfonyl)diazomethan,
Bis(4-tert-butylphenylsulfonyl)diazomethan,
Bis(2,4-xylylsulfonyl)diazomethan,
Bis(cyclohexylsulfonyl)diazomethan,
(Benzoyl)(phenylsulfonyl)diazomethan,
1-Benzoyl-1-phenylmethyl-p-toluolsulfonat
(sogenanntes Benzointosylat),
2-Benzoyl-2-hydroxy-2-phenylethyl
p-toluolsulfonat (sogenanntes α-Methylolbenzointosylat),
1,2,3-Benzoltriyltrimethansulfonat,
2,6-Dinitrobenzyl-p-toluolsulfonat,
2-Nitrobenzyl-p-toluolsulfonat,
4-Nitrobenzyl-p-toluolsulfonat,
N-(Phenylsulfonyloxy)succinimid,
N-(Trifluormethylsulfonyloxy)succinimid,
N-(Trifluormethylsulfonyloxy)phthalimid,
N-(Trifluormethylsulfonyloxy)-5-norbornen-2,3-dicarboxyimid,
N-(Trifluormethylsulfonyloxy)naphthalimid
und
N-(10-Camphorsulfonyloxy)naphthalimid.
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Es ist auch bekannt, daß im allgemeinen
bei einer Resistzusammensetzung vom chemischen Verstärkungstyp
ein Leistungsrückgang
aufgrund der Deaktivierung einer Säure, im Zusammenhang mit dem
Belassen nach der Belichtung, durch Zugabe von basischen Verbindungen
reduziert werden kann, insbesondere durch basische stickstoffhaltige
organische Verbindungen wie Aminen als Quencher. Es wird erfindungsgemäß ebenfalls
bevorzugt, daß derartige
basische Verbindungen zugegeben werden. Konkrete Beispiele für die basischen
Verbindungen, die als Quencher verwendet werden können, schließen jene,
die durch die folgenden Formeln dargestellt sind, ein:
wobei
R
11, R
12 und R
17, unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, einen Cykloalkylrest, einen Arylrest
oder einen Alkylrest, die wahlweise mit einer Hydroxylgruppe substituiert
sein können,
eine Aminogruppe, die wahlweise mit einem Alkylrest aus 1 bis 6
C-Atomen substituiert sein kann oder einen Alkoxyrest mit 1 bis
6 C-Atomen darstellen; R
13, R
14 und
R
15, die gleich oder voneinander verschieden
sind, ein Wasserstoffatom, eine Cykloalkylrest, einen Arylrest,
einen Alkoxyrest oder einen Alkylrest, die wahlweise mit einer Hydroxylgruppe
substituiert sein können,
eine Aminogruppe, die wahlweise mit einem Alkylrest mit 1 bis 6
C-Atomen substituiert sein kann, oder einen Alkoxyrest mit 1 bis
6 C-Atomen darstellen; R
16 einen Cykloalkylrest
oder einen Alkylrest, die wahlweise mit einer Hydroxylgruppe substituiert
sein können,
eine Aminogruppe, die wahlweise mit einem Alkylrest mit 1 bis 6
C-Atomen substituiert sein kann, oder einen Alkoxyrest mit 1 bis
6 C-Atomen darstellt; A einen Alkylenrest, eine Carbonylgruppe,
eine Iminogruppe, ein Sulfid oder Disulfid darstellt. Der durch
R
11 bis R
17 dargestellte
Alkylrest und der durch R
12 bis R
15 dargestellte Alkoxyrest können etwa
1 bis 6 Kohlenstoffatome besitzen. Der durch R
11 bis
R
17 dargestellte Cykloalkykest kann etwa
5 bis 10 Kohlenstoffatome besitzen und der durch R
11 bis
R
15 und R
17 dargestellte
Arylrest kann etwa 6 bis 10 Kohlenstoffatome besitzen. Der durch A
dargestellte Alkylenrest kann 1 bis 6 Kohlenstoffatome besitzen
und kann geradkettig oder verzweigt sein.
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Die erfindungsgemäße Resistzusammensetzung enthält vorzugsweise
das Harz (X) in einer Menge im Bereich von 80 bis 99.9 Gew.-% und
das säure-entwickelnde
Mittel (In in einem Bereich von 0,1 bis 20 Gew. %, bezogen auf die
Gesamtmenge des Harzes (X) und des Säure-entwickelnden Mittels (Y).
Wenn eine basische Verbindung als Quencher verwendet wird, ist sie
vorzugsweise in einer Menge im Bereich von 0,0001 bis 0,1 Gew.-%
enthalten, bezogen auf das Gesamtgewicht der Festkomponenten der
Resistzusammensetzung. Die Zusammensetzung kann auch, wenn erforderlich,
verschiedene Zusatzstoffe, wie Sensibilisatoren, Auflösungsinhibitoren,
andere Harze als Harz (X), oberflächenaktive Mittel, Stabilisatoren
und Färbemittel
enthalten, soweit die erfidungsgemäßen Aufgaben nicht beeinträchtigt werden.
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Die erfindungsgemäße Resistzusammensetzung wird
im allgemeinen zu einer Resistlösung
in dem Zustand, in welchem die oben beschriebenen Komponenten in
einem Lösungsmittel
gelöst
werden, um auf einen Träger,
wie eine Siliziumscheibe, aufgebracht zu werden. Das hier verwendete
Lösungsmittel
kann eines sein, das alle Komponenten löst, eine passende Trocknungsrate
hat und eine gleichförmige
und glatte Beschichtung nach dem Verdampfen des Lösungsmittels
liefert und kann eines sein, das gewöhnlich auf diesem Gebiet verwendet
wird. Beispiele dafür
schließen
Glykoletherester, wie Ethylcellosolvacetat, Methylcellosolvacetat
und Propylenglykolmonomethyletheracetat ein; Ester, wie Ethyllactat,
Butylacetat, Amylacetat und Ethylpyruvat; Ketone wie Aceton, Methylisobutylketon,
2-Heptanon und Cyclohexanon; und zyklische Ester wie γ-Butyrolacton. Diese
Lösungsmittel
können
alleine oder in Kombination von zweien oder mehreren verwendet werden.
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Der auf einen Träger aufgebrachte und getrocknete
Resistfilm wird zur Mustererzeugung einer Belichtungsbehandlung
unterzogen. Dann wird nach einer Hitzebehandlung zur Förderung
einer schützenden
Deblockierungsumsetzung, eine Entwicklung mit einem alkalischen
Entwickler durchgeführt.
Der hier verwendete alkalische Entwickler kann verschiedene Arten
von alkalischen wässrigen
Lösungen,
die auf diesem Gebiet verwendet werden, sein. Im Allgemeinen wird
oft eine wässrige
Lösung
von Tetramethylammoniumhydroxid oder (2-Hydroxyethyl)trimethylammoniumhydroxid
(sogenanntes Collin) verwendet.
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Die vorliegende Erfindung wird detaillierter
durch Beispiele beschrieben werden, die nicht als limitierend für den Umfang
der vorliegenden Erfindung angesehen werden sollen. Alle Angaben
in den Beispielen sind nach dem Gewicht, sofern nicht anders angegeben.
Das gewichtsgemittelte Molekulargewicht ist ein Wert, der durch
Gelpermeations-Chromatographie bestimmt wurde, unter Verwendung
von Polystyren als Referenzstandard.
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Monomersynthese, Beispiel
1 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylacrylat)
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166 g 2-Methyl-2-adamantanol, 303
g Triethylamin und 500 g Methylisobutylketon wurden durch Rühren bei
60°C gemischt.
136 g Acrylsäurechlorid
wurde unter Rühren
dem Gemisch tropfenweise zugegeben. Nach Abschluß der tropfenweisen Zugabe
wurde das Gemisch 6 weitere Stunden lang gerührt. Dann wurde eine Extraktion
und eine Destillation durchgeführt
und 2-Methyl-2-adamantylacrylat mit einer Ausbeute von 92 erhalten.
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Monomersynthese, Beispiel
2 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat)
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180 g 2-Ethyl-2-adamantanol, 303
g Triethylamin und 500 g Methylisobutylketon wurden durch Rühren bei
90°C gemischt.
157 g Methacrylsäurechlorid
wurde unter Rühren
dem Gemisch tropfenweise zugegeben. Nach Abschluß der tropfenweisen Zugabe
wurde das Gemisch weitere 72 Stunden lang gerührt. Dann wurde eine Extraktion
und eine Destillation durchgeführt
und 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat mit einer Ausbeute von 60% erhalten.
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Im Folgenden werden die durch folgende
Formeln dargestellten Monomere als 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
beziehungsweise 5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton bezeichnet.
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Harzsynthese, Beispiel
1 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
Copolymer (Harz A1)).
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat
und 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (11,2 g : 5,3 g : 5,0 g) vorgelegt, und 50 g 1,4-Dioxan
dazugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer
Menge von 2 Mol-%, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben. Dann
wurde das Gemisch auf 85°C
erhitzt und 5 Stunden lang gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 9300 (6,3 g, Ausbeute 29 %).
Dieses wird Harz A1 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
2 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/2-Norbornen/Maleinsäureanhydrid
Copolymer (Harz A2))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton,
2-Norbornen und Maleinsäureanhydrid
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 2 : 3 : 3 (2,48 g : 2,08 g : 1,41 g : 1,47 g) vorgelegt.
Dazu wurde Methylisobutylketon, dessen Menge bezogen auf das Gewicht
doppelt so hoch war. wie die des Gesamtmonomers, gegeben, um eine
Monomerlösung
zu bilden. Dann wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer
Menge von 3 Mol-%, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben. Unter
Stickstoffatmosphäre
wurde das entstandene Gemisch auf 70°C erhitzt und 15 Stunden lang
gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Methanol geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde dreimal
wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer mit
einem Molekulargewicht von etwa 9230 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,98 (5,51 g, Ausbeute 74,8 %). Dieses wird Harz A2 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
3 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A3))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (11,1 g : 5,0 g : 3,8 g) vorgelegt, und 50 g 1,4-Dioxan
zugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde 0,30 g Azobisisobutyronitril als Initiator
zugegeben, und dann wurde das Gemisch auf 85 °C erhitzt und 5 Stunden lang
gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, womit man ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 9100 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,72 erhielt. Dieses wird Harz A3 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
4 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A4))
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat,
5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton wurden in einem
Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (10,5 g : 5,0 g : 3,8 g) vorgelegt, und 50 g 1,4-Dioxan
zugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde 0,30 g Azobisisobutyronitril als Initiator
zugegeben. Dann wurde das Gemisch auf 85°C erhitzt und 5 Stunden lang
gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde dreimal
wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer mit
einem Molekulargewicht von etwa 13600 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,72. Dieses wird Harz A4 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
5 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/β-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A5))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
und β-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (11,2 g: 5,0 g: 3,8 g) vorgelegt, und 50 g 1,4-Dioxan
zugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde 0,30 g Azobisisobutyronitril als Initiator
zugegeben. Dann wurde das Gemisch auf 85 °C erhitzt und 5 Stunden lang
gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde dreimal
wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer mit
einem Molekulargewicht von etwa 10000 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,72. Dieses wird Harz A5 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
6 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/β-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A6))
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat,
5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton und β-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton wurden in einem
Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (10,5 g: 5,0 g : 3,8 g) vorgelegt, und 50 g 1,4-Dioxan
zugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde 0,30 g Azobisisobutyronitril als Initiator
zugegeben. Dann wurde das Gemisch auf 85 °C erhitzt und 5 Stunden, lang
gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde dreimal
wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer mit
einem Molekulargewicht von etwa 13000 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 2,00. Dieses wird Harz A6 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
7 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz AX)
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat
und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (20,0 g : 8,9 g : 6,8 g) vorgelegt. Dazu wurde Methylisobutylketon,
dessen Menge bezogen auf das Gewicht doppelt so hoch war wie die
des Gesamtmonomers, gegeben, um eine Monomerlösung zu bilden. Dann wurde
Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von 2 Mol-%,
bezogen auf das gesamte Monomer, zugegeben. Dann wurde das Gemisch
auf 85 °C
erhitzt und 5 Stunden lang gerührt.
Nach Abkühlung
wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 8000 (Ausbeute 60%). Dieses
wird Harz AX genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
8 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/2-Norbornen /Maleinsäureanhydrid Copolymer
(Harz AY))
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat,
2-Norbornen und Maleinsäureanhydrid
wurden in einem Molverhältnis
von 4 : 3 : 3 (58,2 g : 18,8 g : 19,6 g) vorgelegt. Dazu wurde Tetrahydrofuran,
dessen Menge bezogen auf das Gewicht doppelt so hoch war wie die
des Gesamtmonomers, gegeben, um eine Monomerlösung zu bilden, gefolgt von
einer Erhöhung
der Temperatur auf 65°C
unter Stickstoffatmosphäre.
Dann wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von
3 Mol-%, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben und das entstandene
Gemisch 15 Stunden lang unter Rühren
bei 65°C
gehalten. Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge
Methanol geschüttet,
um Präzipitation
zu bewirken. Dieser Vorgang wurde dreimal wiederholt. Man erhielt
ein Copolymer mit einem Molekulargewicht von etwa 4710 und einer
Molekulargewichtsverteilung von 1,49 (61,9 g, Ausbeute 64,1 %).
Dieses wird Harz AY genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
9 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
Copolymer (Harz AZ))
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat und
5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton wurden in einem Molverhältnis von
1 : 1 (3.51 g : 3.12 g) vorgelegt. Dazu wurde Tetrahydrofuran, dessen
Menge bezogen auf das Gewicht dreimal so hoch war wie die des Gesamtmonomers,
gegeben, um eine Monomerlösung
zu bilden. Zur entstandenen Lösung
wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von 3 Mol-%,
bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben. Dann wurde das Gemisch
unter Stickstoffatmosphäre
auf 67°C
erhitzt und 5 Stunden lang gerührt.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Methanol geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 16400 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 2,04 (5,25 g, Ausbeute 79,2 %). Dieses wird Harz AZ genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
10 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz AQ)
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat,
3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton wurden in einem
Molverhältnis
von 5 : 2,5 : 2,5 (20.0 g : 10.1 g : 7.8 g) vorgelegt. Dazu wurde
Methylisobutylketon, dessen Menge bezogen auf das Gewicht doppelt
so hoch war wie die des Gesamtmonomers, gegeben, um eine Monomerlösung zu
bilden. Dann wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer
Menge von 2 Mol-%, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben. Das
entstandene Gemisch wurde auf etwa 85 °C erhitzt und 8 Stunden lang
gerührt.
Die entstandene Reaktionsmasse wurde in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen. Man erhielt ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 14500. Dieses wird Harz AQ genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
11 (Synthese von 1-(1-Adamantyl)-1-methylethylacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A7))
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1-(1-Adamantyl)-1-methylethylacrylat,
5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (15,0 g : 6,8 g : 5,2 g) vorgelegt und 70 g Methylisobutylketon
zugegeben, um eine Lösung
zu erhalten. Dazu wurde 0,50 g Azobisisobutyronitril als Initiator
gegeben und dann wurde das Gemisch auf 85°C erhitzt und 5 Stunden lang
gerührt.
Dann wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken.
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Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, wodurch man ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 14700 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,78 erhielt. Dieses wird Harz A7 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
12 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
Copolymer (Harz A8))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat,
5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
und α-Methacryloyloxy-γ-butyrolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 0,5 : 0,5 : 1 (20,0 g: 4,7 g: 4,5 g: 6,9 g) vorgelegt. Dazu
wurde Methylisobutylketon und 80 g 1,4-Dioxan zugegeben, um eine Lösung zu
erhalten. Dazu wurde 0,50 g Azobisisobutyronitril als Initiator
gegeben, dann das Gemisch auf 85°C erhitzt
und 5 Stunden lang gerührt.
Die entstandene Reaktionsmasse wurde in eine große Menge Heptan geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, wodurch man ein Copolymer
mit einem Molekulargewicht von etwa 13700 und einer Molekulargewichtsverteilung
von 1,71 erhielt. Dieses wird Harz A8 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
13 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/2-Norbornen/Maleinsäureanhydrid
Copolymer (Harz A 9))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton,
2-Norbornen und
Maleinsäureanhydrid
wurden in einem Molverhältnis
von 3 : 3 : 2 : 2 (29,8 g : 26,7 g : 7,5 g : 7,8 g) vorgelegt. Dazu wurde
Methylisobutylketon, dessen Menge bezogen auf das Gewicht 2,6 mal
so hoch war wie das des Gesamtmonomers, gegeben und die entstandene
Lösung
wurde auf 80°C
unter Stickstoffatmosphäre
erhitzt. Dann wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer
Menge von 3 Mol-%, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben und
die Temperatur der entstandenen Lösung etwa 15 Stunden lang bei
80°C gehalten.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Methanol geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt. Man erhielt ein Copolymer mit einem Molekulargewicht
von etwa 9000 und einer Molekulargewichtsverteilung von 1,96 (45,0
g, Ausbeute 62,7 %). Dieses wird Harz A9 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
14 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton/2-Norbornen
/ Maleinsäureanhydrid
Copolymer (Harz A10))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylacrylat,
5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton,
2-Norbornen und Maleinsäureanhydrid
wurden in einem Molverhältnis
von 4 : 2 : 2 : 1 : 1 (37,3 g : 16,7 g : 16,7 g : 3,5 g : 3,7 g)
vorgelegt. Dazu wurde Methylisobutylketon, dessen Menge bezogen
auf da Gewicht 2,6 mal so hoch war wie die des Gesamtmonomers, gegeben
und die entstandene Lösung
wurde unter Stickstoffatmosphäre
auf 80°C
erhitzt. Dann wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer
Menge von 3 Mol %, bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben und
die Temperatur der entstandenen Lösung 15 Stunden lang bei etwa
80°C gehalten.
Danach wurde die Reaktionsmasse in eine große Menge Methanol geschüttet, um
Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt. Man erhielt ein Copolymer mit einem Molekulargewicht
von etwa 18700 und einer Molekulargewichtsverteilung von 2,37 (60,1
g, Ausbeute 77,3 %). Dieses wird Harz A10 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
15 (Synthese von 2-Methyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
Copolymer (Harz A11))
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2-Methyl-2-adamantylmethacrylat,
3-Hydroxy-1-adamantylacrylat und 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (20,0 g: 9,5 g: 9,5 g) vorgelegt. Dazu wurde Methylisobutylketon,
dessen Menge bezogen auf das Gewicht 2,5 mal so hoch war wie die
des Gesamtmonomers, gegeben, um eine Lösung zu erhalten. Des weiteren
wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von 3 Mol-%,
bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben und die Temperatur der
entstandenen Lösung
auf 85 °C
erhöht.
Unter Beibehaltung dieser Temperatur wurde die Lösung etwa 5 Stunden lang gerührt. Dann
wurde die entstandene Reaktionsmasse gekühlt und in eine große Menge
Methanol geschüttet,
um Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, wodurch man ein Copolymer
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 12200 erhielt.
Dieses wird Harz A11 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
16 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylacrylat/5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
Copolymer (Harz A 12))
-
2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylacrylat
und 5-Methacryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (20,0 g : 8,9 g : 8,9 g ) vorgelegt. Dazu wurde Methylisobutylketon,
dessen Menge bezogen auf das Gewicht 2,0 mal so hoch war wie die
des Gesamtmonomers, zugegeben, um eine Lösung zu erhalten. Des weiteren
wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von 3 Mol-%,
bezogen auf das Gesamtmonomer, zugegeben und die Temperatur der
entstandenen Lösung
auf 85 °C
erhöht.
Unter Beibehalten dieser Temperatur wurde die Lösung etwa 5 Stunden lang gerührt. Dann
wurde die entstandene Reaktionsmasse gekühlt und in eine große Menge
Methanol geschüttet,
um Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, wodurch man ein Copolymer
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 12300 erhielt.
Dieses wird Harz A12 genannt.
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Harzsynthese, Beispiel
17 (Synthese von 2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat/3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat/5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
Copolymer (Harz A13))
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2-Ethyl-2-adamantylmethacrylat, 3-Hydroxy-1-adamantylmethacrylat
und 5-Acryloyloxy-2,6-norbornancarbolacton
wurden in einem Molverhältnis
von 2 : 1 : 1 (20,0 g : 9,5 g : 8,9 g ) vorgelegt. Dazu wurde 1,4-Dioxan,
dessen Menge bezogen auf das Gewicht 2,5 mal so hoch war wie die
des Gesamtmonomers, gegeben, um eine Lösung zu erhalten. Des weiteren
wurde Azobisisobutyronitril als Initiator in einer Menge von 3 Mol-%, bezogen
auf das Gesamtmonomer, zugegeben und die Temperatur der entstandenen
Lösung
auf 85°C
erhöht. Unter
Beibehalten dieser Temperatur wurde die Lösung etwa 5 Stunden lang gerührt. Dann
wurde die entstandene Reaktionsmasse abgekühlt und in eine große Menge
Methanol geschüttet,
um Kristallisation zu bewirken. Dieser Kristallisationsvorgang wurde
dreimal wiederholt, um das Harz zu reinigen, wodurch man ein Copolymer
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 8100 erhielt.
Dieses wird Harz A13 genannt.
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Resistzusammensetzungen werden unter
Verwendung der in den obigen Harzsynthesebeispielen erhaltenen Harze
und der folgenden Säure-entwickelnden
Mittel und Quenchern hergestellt.
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Säure-entwickelndes Mittel:
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- B1: p-Tolyldiphenylsulfoniumperfluoroctansulfonat
- B2: p-Tolyldiphenylsulfoniumperfluormethansulfonat
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Quencher
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- C1: 2,6-Diisopropylanilin
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Beispiele und Vergleichsbeispiele
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Die unten aufgelisteten Komponenten
wurden gemischt und gelöst.
Die entstandene Lösung
wurde durch einen Fluorharzfilter mit einem Porendurchmesser von
0,2 um filtriert, um eine Resistlösung zu ergeben. In Beispiel
2 wurden zwei Arten Säure-entwickelnder Mittel
und zwei Quencherarten in Kombination verwendet.
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Eine mit Hexamethyldisilazan (Kontaktwinkel
zum Wasser: 60°)
behandelte Siliziumscheibe wurde mit einer Zusammensetzung "DUV-30J-14" (eine Zusammensetzung
zur Bildung einer organischen reflexions-verhindernden Membran, hergestellt
von Brewer Co. Ltd.) beschichtet und bei 215°C 60 Sekunden lang gebacken,
so daß sich
eine organische reflxions-verhindernde Membran mit einer Dicke von
1,600 Angstrom auf der Scheibe bildete. Auf der so hergestellten
Siliziumscheibe wurde die oben erhaltene Resistzusammensetzung mit
einem Schleuderbeschichter aufgetragen, so daß die Filmdicke nach dem Trocknen
0,39 μm
war. Nach Auftragen der Resistlösung
wurde die Scheibe 60 Sekunden lang auf einer Direkt-Heizplatte bei
einer Temperatur, wie in Tabelle 1, Spalte "PB" angegeben,
vorgebacken.
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Die Scheibe mit dem darauf gebildeten
Resistfilm wurde mit einem ArF-Excimer-Stepper ("NSR-ArF", hergestellt von Nikon, NA = 0,55, σ = 0,6) durch
ein Linien-und-Zwischeiraummuster
mit schrittweiser Änderung
der Belichtungsmenge bestrahlt. Die belichtete Scheibe wurde einem
Nach-Belichtungs-Backen (PEB) auf einer Heizplatte bei einer, wie
in Tabelle 1, Spalte "PEB" angegeben Temperatur
60 Sekunden lang unterzogen. Dann wurde die Scheibe 60 Sekunden
lang einer Paddel-Entwicklung (engl. Paddle-development) mit 2,38
Gew.-% wässriger
Tetramethylammoniumhydroxidlösung
unterzogen.
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Das entwickelte Hellfeldmuster, das
sich auf dem Träger
mit einer organischen Reflexions-verhindernden Membran bildete wurde
mit einem Scanning-Elektronenmikroskop
beobachtet und bezüglich
der effektiven Empfindlichkeit und der Auflösung mit den folgenden Methoden
bewertet:
Effektive Empfindlichkeit: Diese wird durch die kleinste
Belichtungsmenge ausgedrückt,
die ein 1 : 1 Linien-und Zwischenraummuster von 0,18 μm gab.
Auflösung: Diese
wird durch die kleinste Größe, die
ein Linien-und-Zwischenraummuster
bei der Belichungsmenge der effekiven Empfindlichkeit auflöste, ausgedrückt.
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Das Haftungsvermögen an ein Substrat wurde auch
durch Beobachtung des auf der Scheibe gebildeten Musters mit einem
optischen Mikroskop gemäß der folgenden
Kriterien bewertet:
⌾ Ausgezeichnet
bezüglich
des Abziehens bei der Entwicklung (feine Muster werden kaum abgezogen,
selbst bei hoher Belichtungsmenge)
O Abziehen großer Muster
wird nicht beobachtet, aber Abziehen einiger feiner Muster wird
bei hoher Belichtungsmenge beobachtet.
× Resistmuster, einschließlich großer Muster;
werden vollständig
abgezogen.
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Die Ergebnisse sind in Tabelle 2
gezeigt.
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Ein Hellfeldmuster wird durch Belichtung
und Entwicklung durch eine Maske, die einen äußeren Rahmen aus einer Chromschicht
(lichtundurchlässige
Schicht) und linearer Chromschichten (lichtundurchlässige Schichten)
auf einer Oberfläche
eines Glasträgers
(lichtdurchlässiger
Anteil) umfaßt,
erreicht. Entsprechend werden, nach Belichtung und Entwicklung,
Teile der Resistschicht, die ein Linien-und-Zwischenraummuster umschließen mit
einem Anteil der Resistschicht entfernt, der dem äußeren Rahmen,
außerhalb
des Linien-und-Zwischenraummuster entspricht.
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T/B : Dies wird als Index für das Profil
verwendet. Die obere (T) und untere Größe (B) des Linien-und-Zwischenraummusters
von 0,18 μm
bei Belichungsmenge der effektiven Empfindlichkeit wurden aus einer
kreuzsektionalen Photographie des Musters gemessen. Je größer das
Verhältnis
aus T und B (T/B) ist, desto besser ist das Profil:
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Wie in den obigen Tabellen gezeigt,
sind in den Beispielen 1–10,
die Beispiele der erfindungsgemäßen Resiste
sind, nicht nur Profile, sondern auch das Gleichgewicht zwischen
Empfindlichkeit und Auflösung
gut, und besonders das Haftungsvermögen zum Trägern ausgezeichnet.
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Zusätzlich hierzu weisen die Resiste
der Beispiele 1–8
gute Affintät
(Benetzbarkeit) zum Entwickler und gute Trockenätzungsresistenz auf.
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Die erfindungsgemäße, positiv arbeitende Resistzusammensetzung
vom chemischen Verstärkungstyp
ist ausgezeichnet in Bezug auf das Gleichgewicht der Eigenschaften,
wie Auflösung,
Profil, Empfindlichkeit, Trockenätzungsresistenz
und Haftungsvermögen.
Folglich ist sie geeignet für
Ecximerlaserlithographie, wie ArF-Laserlithographie und KrF-Laserlithographie,
und ergibt ein Resistmuster von hoher Resistleistung.