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DE60100418T2 - Biegemaschine für metallische Stangen mit einem längenverstellbaren Auflagetisch - Google Patents

Biegemaschine für metallische Stangen mit einem längenverstellbaren Auflagetisch Download PDF

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Publication number
DE60100418T2
DE60100418T2 DE60100418T DE60100418T DE60100418T2 DE 60100418 T2 DE60100418 T2 DE 60100418T2 DE 60100418 T DE60100418 T DE 60100418T DE 60100418 T DE60100418 T DE 60100418T DE 60100418 T2 DE60100418 T2 DE 60100418T2
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DE
Germany
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bending
unit
machine
bars
machine according
Prior art date
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DE60100418T
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English (en)
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DE60100418D1 (de
Inventor
Lorenzo Peruzzo
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Oscam SpA
Original Assignee
Oscam SpA
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Publication date
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Publication of DE60100418D1 publication Critical patent/DE60100418D1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
    • B21D7/022Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment over a stationary forming member only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Maschine zum Biegen von Stangen aus Metall nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere von Stangen für verstärkten Beton, des Typs, welche aufweist zumindest eine Biegeeinheit, welche eine Struktur mit einem oberen Stangenablagetisch aufweist, auf welchem eine Vertikalachsenbiegeplatte drehbar montiert ist, wobei die Platte exzentrisch versetzt einen axialen Zapfen zum Biegen der Stangen trägt, wobei die Struktur bewegbar auf einem Tisch montiert ist, welcher die zu biegenden Stangen hält.
  • Diese Erfindung kann sowohl auf einfache Stangebiegemaschinen oder Systeme als auch auf Schneide- und Biegesysteme angewandt werden.
  • Maschinen des vorhergehend beschriebenen Typs waren bekannt und seit einiger Zeit in Gebrauch. Eine von derartigen Maschinen ist beispielsweise in dem Europäischen Patent EP-B-0648577 des Anmelders beschrieben und dargestellt. Typischerweise verkörpern diese Maschinen zwei Biegeeinheiten des vorhergehend spezifizierten Typs, welche im Wesentlichen identisch sind und welche sich simultan und symmetrisch bewegen, indem sie sich einer zentralen Halterung nähern oder von dieser entfernen entsprechend der Länge der zu biegenden Stange und ebenso entsprechend der Position des Stangenabschnitts, welcher gebogen werden soll. Es ist zu bemerken, dass in jedem Fall trotz häufiger Bezugnahme in dieser Beschreibung auf eine Maschine dieses Typs, das heißt auf eine Maschine mit zwei Biegeeinheiten, diese Erfindung auf irgendeinen unterschiedlichen Maschinentyp angewandt werden kann, auch mit einer einzigen Biegeeinheit.
  • In dem im vorher genannten Europäischen Patent dargestellten Fall werden die zwei Biegeeinheiten in zwei unterschiedlichen Phasen eines Stangenbiegezyklus betrieben, nachdem diese in unterschiedlichen Bereichen der Stange positioniert wurden, um der Stange die gewünschte Gestalt zu verleihen. In jeder Phase des Bearbeitungszyklus ruhen die Stangen mittig auf der zentralen Halterung ebenso wie auf den Biegeplatten der zwei Biegeeinheiten in Bereichen, welche von dem mittigen Abschnitt der Stange beabstandet sind. Jedoch zeigen Maschinen des vorgenannten Typs eine Unzulänglichkeit. Wenn die zwei Biegeeinheiten zu zwei wechselseitig relativ nahen Positionen bewegt werden und, konsequenterweise, sich nahe an der zentralen Halterung befinden, ragen die zwei äußeren Abschnitte der Stange mit einer beträchtlichen Länge von den zwei Biegeeinheiten hervor und tendieren auf Grund des Effekts der Schwerkraft dazu, sich nach unten zu biegen. In diesem Zustand tendieren die Metallstangen dazu, einen gebogenen Zustand einzunehmen, was das Risiko des Anhebens eines Abschnitts der Stange bedingt, welche sich auf jeder Biegeeinheit befindet, mit dem nachfolgenden Lösen der Stange von dem exzentrisch versetzten Zapfen, der für die Biegeoperation verwendet wird, und mit dem Risiko einer möglichen Einwirkung des Endes der Stange mit Maschinenteilen während des Biegens. Naturgemäß, um diese Unzulänglichkeit zu verhindern, könnte im Prinzip jede Biegeeinheit auf einfache Weise mit einem festen überhängenden Ablagetisch ausgestattet werden, welcher sich in die Richtung des entsprechenden Endes der Bewegungsbahn erstreckt, welcher ein Nachuntenbiegen des abschließenden Teils jeder Stange, das von der entsprechenden Biegeeinheit hervorragt, verhindern würde. Jedoch ist diese Lösung nicht praktikabel, wenn eine Biegeeinheit in der Nähe eines Endes seiner Bewegungsbahn positioniert wird, da in diesem Fall ein steifer überhängender Tisch dieser An über das Ende der Bewegungsbahn hervorragen und auf andere Maschinenelemente und auf umgebende Gerätschaften Einfluss nehmen würde, was beträchtliche zusätzliche Abmessungen bedingt. Eine ähnliche Unzulänglichkeit würde ebenso für den Fall einer Maschine auftreten, welche eine einzige Biegeeinheit verwendet.
  • Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, diese Unzulänglichkeiten zu verhindern, eine Biegemaschine zur Verfügung zu stellen, welche das Risiko der Bogenbildung der zu biegenden Stangen, welche auf der Biegeeinheit oder den Biegeeinheiten posi tioniert sind, zu verhindern, selbst wenn der abschließende Teil der Stangen mit einer beträchtlichen Länge von der Biegeeinheit absteht.
  • Um diesen Zweck zu erfüllen, betrifft die Erfindung eine Maschine des Typs, welcher zu Beginn dieser Beschreibung illustriert wurde, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur der Biegeeinheit mit einem versenkbaren bzw. wegschwenkbaren Verlängerungstisch auf einer Seite, welcher durch eine abrollende jalousieartig geformte und geführte Struktur ausgebildet ist, welche auf der Ebene des Auflagetisches der Biegevorrichtung eine obere Abzweigung mit variabler Länge und eine untere Abzweigung aufweist, welche parallel zu und von der oberen Abzweigung beabstandet ist.
  • Wie vorhergehend erwähnt kann diese Erfindung sowohl in einem System, das mehrere Biegeeinheiten verkörpert, als auch in Maschinen mit einer einzigen Biegeeinheit verwendet werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die abrollende jalousieartige Struktur aus mehreren miteinander wechselseitig gelenkig verbundenen Streifen mit Endschuhen, welche gleitfähig in parallelen Schienen montiert sind, welche von der oberen Abzweigung zu der unteren Abzweigung eine halbkreisförmige Umkehrbahn definieren.
  • Dank der vorgenannten Eigenschaften wird, wenn sich die Biegeeinheit in der Nähe eines Endes der Bewegungsbahn befindet, die obere Abzweigung der abrollenden jalousieartigen Struktur auf eine minimale Länge reduziert und behindert nicht auf irgendeine An und Weise das Erreichen der Position durch die Biegeeinheit. Umgekehrt, wenn die Biegeeinheit von dieser äußeren Position beabstandet ist, in welcher die Stangen sich in abschließenden Positionen befinden, deren Länge beträchtlich über die Biegeeinheit absteht, überbrückt die obere Abzweigung der abrollenden jalousieartigen Struktur den gesamten Abstand zwischen der Biegeeinheit und dem Ende der Bewegungsbahn und bildet einen Abla getisch für die Stangen aus, was ein Nachuntenbiegen der abschließenden Bereiche der Stangen und die vorhergehend beschriebenen, daraus sich ergebenden Unzulänglichkeiten verhindert.
  • Diese Erfindung soll durch die nachfolgenden detaillierten Beschreibungen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen als ein nicht einschränkendes Beispiel besser erläutert werden, wobei:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Maschine gemäß dieser Erfindung ist;
  • 2 einen seitlichen Aufriß des Endes der Maschine, gesehen von dem Teil, wo der Stangenschneidkopf lokalisiert ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht des in 2 gezeigten Maschinenteils ist; und
  • 4 eine Vergrößerung eines Teils aus 3 ist.
  • Unter Bezugname auf die Zeichnungen bezeichnet Bezugszeichen 1 im Allgemeinen eine Maschine, welche dazu bestimmt ist, Metallstangen mit kreisförmigem Querschnitt für verstärkten Beton in einige Abschnitte mit vorbestimmter Länge zu schneiden, welche dann einer oder mehreren nachfolgenden Biegeoperationen ausgesetzt werden, um die abschließende gewünschte Gestalt zu verleihen.
  • Wie mehrere Male erwähnt wurde, ist der Anwendungsfall dieser Erfindung in einem Doppel-Biegeeinheits-System als ein nicht beschränkendes Beispiel beschrieben. Jedoch wird verstanden werden, dass diese Erfindung im Allgemeinen auf jeden Maschinentyp, ebenso mit einer einzigen Biegeeinheit, angewandt werden kann.
  • Gemäß einer bekannten Technik weist die Maschine 1 einen Verlängerungstisch 2 auf, welcher einen Kanal 3 umfasst, entlang welchem eine oder mehrere Metallstangen 5 einer Standardlänge fortbewegt werden, die dazu bestimmt sind, in Ab schnitte mit einer vorbestimmten Länge zerschnitten zu werden. Ein Kopf 4 ist an einem Ende des Tisches 2 angebracht und weist gemäß bekannter Praxis mehrere gegeneinander rotierende Walzenpaare zum Vorschub der Stangen 4 entlang des Kanals des Tisches 2 auf. Wiederum gemäß der bekannten Technik schiebt der Kopf 4 die Stangen 5 vor, bis das Kopfende der Stangen in Kontakt mit dem Anschlag (nicht gezeigt) kommt, dessen Position einstellbar ist. Nachdem diese Position erreicht wurde, wird ein Hydraulikzylinder 6 betrieben, um eine Klinge 7 herabzulassen, welche die Stange zerschneidet, um einen Abschnitt der Stange mit einer vorbestimmten Länge auf dem Tisch 2 zu erhalten. Eine Maschine dieses Typs ist ebenso beschrieben und dargestellt in einer anhängigen Patentanmeldung des Anmelders, welche eine neue und vorteilhafte Verbesserung der Struktur des Kopfes 4, der Steuerkriterien der Anschlagmittel für die Kopfenden der zu schneidenden Stangen und des Steuerzylinders für die Schneidklinge betrifft.
  • Nach dem Zerschneiden werden die so auf dem Tisch 2 erhaltenen Stangenabschnitte (gewöhnlicherweise arbeitet die Maschine mit einem Bündel von Stangen zur gleichen Zeit) von der Seite des Schneidtisches entladen und auf einem Gerät gesammelt, was dazu bestimmt ist, eine oder mehrere nachfolgende Biegeoperationen der Stangen durchzuführen. Die Biegevorrichtung weist eine zentrale Halterung 8 (im Fall des gezeigten Beispiels fixiert) auf, welche dazu bestimmt ist, den zentralen Abschnitt der zu biegenden Stangen aufzunehmen und zu tragen. Des Weiteren weist die Biegevorrichtung zwei Biegeeinheiten 9, ebenso von dem bekannten Typ, auf, welche jeweils eine bewegbare Struktur 10 in der Längsrichtung A des Tisches und mit einem oberen Tisch 11 aufweisen, auf welchem eine Biegeplatte 12 mit einem exzentrisch versetzten Zapfen 13 drehbar montiert ist, welcher dazu bestimmt ist, die Stangen zu biegen. Die Struktur jeder Biegeeinheit 9 und das Fördermittel jeder Einheit entlang einer Bewegungsbahn, welche in der Längsrichtung A des Tisches angeordnet ist, sind nicht im Detail beschrieben und dargestellt, jedoch von technischen Experten auf dem Gebiet gut bekannt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise Bezug genommen werden auf die vorhergehenden Europäischen Patente EP-B-0648577 und EP-B-0835702 des Anmelders. Die Eliminierung derartiger Details von den Zeichnungen dient dazu, letztere greifbarer und leichter verständlich zu machen. Gemäß der herkömmlichen Technik bewegen sich die zwei Biegeeinheiten 9 simultan und symmetrisch, wobei sie sich der zentralen Halterung 8 entweder nähern oder sich von dieser entfernen. Wie erwähnt, wird der zentrale Abschnitt der Stangen über der fixierten, zentralen Halterung 8 aufgenommen, welche herkömmlich mit einer Stangenbefestigungsklemme ausgestattet ist, und ruhen auf zwei Biegeplatten 12 in der Einheit 9. Diese Platten werden um die mittigen Zapfen 13 der Platten 12 gedreht, um die entsprechenden Abschnitte der Stangen durch die exzentrisch versetzten Zapfen 13 zu biegen.
  • Wie vorhergehend erwähnt ragen die Endabschnitte der Stangen beträchtlich über die Vorrichtung 9, wenn sich die zwei Biegeeinheiten 9 in einer wechselseitig nahen Stellung befinden. Um ein Nachuntenbiegen der abragenden abschließenden Abschnitte der Stange zu verhindern, was dazu führt, dass sich die mittigen Abschnitte der Stange nach oben biegen mit dem möglichen Risiko eines Nachobenlösens gegenüber den exzentrisch versetzten Biegezapfen 13, beinhaltet diese Erfindung zwei Hilfsablagetische, welche mit den zwei Biegeeinheiten 9 in Verbindung stehen. Was die Einheit 9 betrifft, welche von dem Schneidkopf 4 am meisten beabstandet ist (das heißt diejenige rechts in 1) besteht der Hilfsablagetisch einfach aus einem Tisch 15, der fest mit der Biegevorrichtungsstruktur verbunden ist und von der Struktur abragt, um eine geeignete Halterung des Teils der Stangen sicher zu stellen, welches von der Biegevorrichtung hervorsteht (naturgemäß kann die unten beschriebene Erfindung ebenso auf die Einheit 9 angewandt werden, welche von dem Kopf 4 am meisten beabstandet ist).
  • Umgekehrt, ein Hilfsablagetisch, welcher mit der Einheit 9 fest verbunden ist und von der Einheit absteht, kann nicht für die Biegeeinheit 9 eingesetzt werden, welche näher zu dem Schneidkopf 4 ist (das heißt diejenige links in 1), da dieser Tisch den Kopf 16 der Maschine beeinflussen würde und das Positionieren der vorgenannten Biegeeinheit in der Nähe des Kopfes 16 verhindern würde.
  • Um diese Unzulässigkeit auszuräumen, bietet die Maschine gemäß der Erfindung einen versenkbaren Verlängerungstisch auf der Seite der zuletzt genannten Einheit 9, welche dem Kopf 16 gegenüberliegt. Der versenkbare Verlängerungstisch 20 besteht aus einer abrollenden jalousieartig geformten und geführten Struktur, welche eine obere Abzweigung mit variabler Länge unter Ausbildung diese Tisches 20 bietet, und eine untere Umkehrabzweigung 21, welche parallel zu und unter der oberen Abzweigung 20 beabstandet ist. Wie deutlich in den 2, 3 zu sehen ist, besteht die Struktur aus mehreren Streifen 22, welche wechselseitig miteinander mittels zwei seitlichen Ketten 23 gelenkig verbunden sind mit Schuhen 24, welche in zwei parallelen Schienen 25 geführt sind, die auf der fixierten Struktur der Maschine montiert sind. Die Schienen 25 beschreiben eine halbkreisförmige Bahn in einer vertikalen Ebene, welche parallel zu der Richtung A ist, mit einer Mittenstellung auf einer Achse 26, welche senkrecht zu der vertikalen Ebene ist.
  • Dank der vorhergehend beschriebenen Struktur bietet, wenn sich die Einheit 9 in ihrer äußersten Position befindet, welche am nahesten zu dem Kopf 16 der Maschine (1) ist, die obere Abzweigung der abrollenden jalousieartigen Struktur, welche den Ablagetisch 20 ausbildet, ihre minimale Länge. Von dieser Position kann die Einheit 9 sich der zentralen Halterung 8 (siehe 1) nähern. Ein Ende der abrollenden jalousieartigen Struktur ist fest mit der vorgenannten Biegeeinheitsstruktur 9 verbunden, für welche, in dieser Bewegung, die Einheit die abrollende jalousieartige Struktur schleppt, wobei konsequenterweise sich die obere Abzweigung 20 verlängert, während der Umkehrabschnitt darunter sich verkürzt. Offensichtlich ist die Struktur derartig angeordnet, dass, wenn die Biegeeinheit 9 ihre äußerste Position am nahesten zu der zentralen Halterung 8 erreicht, das gegenüberliegende Ende 25 der abrollenden jalousieartigen Struktur immer noch zumindest teilweise innerhalb der Führungen 25 im Eingriff steht.
  • Wie dies deutlich in der vorhergehenden Beschreibung in Erscheinung tritt, verhindert die Maschine gemäß dieser Erfindung den Nachteil eines Nachuntenbie gens der abschließenden Abschnitte der zu biegenden Stangen, welche über die Biegevorrichtungen hervorstehen, ebenso auf der Seite der Maschine, welche sich am nahesten zu dem Schneidkopf befindet, wo ein fester Hilfsablagetisch nicht angebracht werden kann, da dieser das Positionieren der Biegeeinheit in der äußersten Position am nahesten zu dem Maschinenkopf behindern würde. Selbstverständlich kann die vorhergehend beschriebene abrollende jalousieartige Struktur im Allgemeinen auf irgendeinen Maschinentyp angewandt werden, der ebenso eine einzige Schneideeinheit, mit oder ohne Schneidevorrichtung bietet. Des Weiteren können auch die Zusammenbauzeichnungen der abrollenden jalousieartigen Struktur und der Führungen für deren Bewegung hinsichtlich der hierin bereitgestellten Beschreibung im Rahmen der anhängenden Ansprüche erheblich variiert werden. Eine zusätzliche bevorzugte Charakteristik der Maschine gemäß dieser Erfindung steht in der Anordnung eines Entladetisches für die gebogenen Stangen auf einer Seite der Biegeeinheit oder Biegeeinheiten, und der von einer horizontalen Stellung, in welcher er die gebogenen Enden der Stangen trägt, in eine geneigte Stellung bewegt werden kann, welche eine Entladerutsche für die gebogenen Stangen ausbildet. Bezugszeichen 50 bezieht sich auf diesen Tisch in 1, wo dieser in seiner geneigten Stellung gezeigt ist.

Claims (6)

  1. Maschine zum Biegen von Stangen aus Metall, aufweisend zumindest eine Biegeeinheit (9), welche eine Struktur (10) mit einem oberen Ablagetisch (11) aufweist, auf welchem eine Vertikalachsenbiegeplatte (12) drehbar montiert ist, wobei die Platte exzentrisch versetzt einen axialen Zapfen (13) zum Biegen der Stangen trägt, wobei die Struktur (10) bewegbar auf einem Tisch montiert ist, welcher die zu biegenden Stangen (5) hält, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur (10) der Biegeeinheit (9) mit einem versenkbaren Verlängerungstisch (20) auf einer Seite, welcher durch eine abrollende jalousieartig geformte und geführte Struktur ausgebildet ist, welche auf der Ebene des Auflagetisches (11) der Biegevorrichtung eine obere Abzweigung mit variabler Länge, welche den Verlängerungstisch (20) bildet, und eine untere Abzweigung (21) aufweist, welche parallel zu und von der oberen Abzweigung beabstandet ist.
  2. Biegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abrollende jalousieartige Struktur aus mehreren miteinander gelenkig verbundenen Streifen (22) besteht, mit Enden gleitfähig in zwei Schienen (25), welche auf dem parallelen vertikalen Ebenen in der Längsrichtung (A) des Maschinentisches angeordnet sind und jeweils eine Bahn definieren, welche einen halbkreisförmigen Abschnitt mit einem Zentrum auf einer Achse (26) umfasst, welche senkrecht zu dem Tisch ist, wobei die Streifenstruktur ein Ende aufweist, welches mit der Struktur (10) der Biegeeinheit (9) verbunden ist, und das andere Ende frei ist.
  3. Biegemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen, welche die abrollende jalousieartige Struktur bilden, an jedem Ende wechselseitig mittels einer entsprechenden Getriebekette verbunden sind.
  4. Biegemaschine nach Anspruch 1, in welche zwei Biegeeinheiten (9) sich gleichzeitig und symmetrisch bewegen, um sich einer zentralen Halterung (8) zu nähern oder von dieser zu entfernen, dadurch gekennzeichnet, dass der versenkbare Verlängerungstisch mit derjenigen der zwei Einheiten (9) in Verbindung steht, welche sich am nähesten zu einem Schneidekopf (4), der zu der Maschine gehört, befindet.
  5. Biegemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegeeinheit (9), welche sich von dem Schneidekopf (4) der Maschine am entferntesten befindet, mit einem fixierten Verlängerungstisch ausgestattet ist, welcher fest mit der Struktur der Einheit verbunden ist und von der Einheit vorspringt.
  6. Biegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese einen Entnahmetisch für die gebogenen Stangen aufweist, welcher auf einer Seite der Biegeeinheit oder Einheiten lokalisiert ist, und welcher zwischen einer horizontalen Position, in welcher dieser die gebogenen Enden der Stangen trägt, und einer geneigten Position bewegt werden kann, um eine Entladerutsche für eine gebogene Stange auszubilden.
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