[go: up one dir, main page]

DE600951C - Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen - Google Patents

Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen

Info

Publication number
DE600951C
DE600951C DEM122408D DEM0122408D DE600951C DE 600951 C DE600951 C DE 600951C DE M122408 D DEM122408 D DE M122408D DE M0122408 D DEM0122408 D DE M0122408D DE 600951 C DE600951 C DE 600951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
brake
shuttle
pressure
brake arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM122408D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM122408D priority Critical patent/DE600951C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE600951C publication Critical patent/DE600951C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen Die Erfindung hat Bezug auf eine Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen, bei welcher der Bremsdruck eines auf den Schiffchenfaden drückenden Bremsarmes regelbar ist.
  • Es ist üblich, als Bremsarm eine längliche Blattfeder anzuordnen, die in Richtung gegen den Schiffchendeckel auf den Faden drückt und mittels eines verschwenkbaren Druckarmes beeinflußbar ist, wodurch ein Regeln des Bremsdruckes bzw. der Fadenspannung möglich ist. Es ist auch eine Ausführung bekannt, bei welcher die Blattfeder eine der Bewegungsbahn desDruckarmes entsprechend gekrümmte Bogenform besitzt, wodurch dem Druckarm an der Bremsfeder eine längere Anstiegfläche zur Verfügung gesteilt werden kann. Dies bedeutet jedoch hier eine Verkürzung der Bremsfeder, wodurch keine so weiche und regelmäßige Bremsung wie mit einer länglichen Bremsfeder möglich ist. Das Verstellen des Druckarmes geschieht in beiden Fällen rein gefühlsmäßig und ist dadurch erschwert, daß der dünne Druckarm nur geringe Angriffsmöglichkeit bietet; es wird hierzu meistens ein Nagel o. dgl. zu Hilfe genommen, wobei aber infolge leicht möglichen Abgleitens des Nagels häufig Handverletzungen vorkommen. Zudem ist leicht Federbruch möglich, weil die Feder jeweils beim Ändern der Druckstärke (durch Verschwenken des Druckarmes) zurechtzubiegen ist, um stets wieder eine Bremsstrecke für gleichmäßige Fadenspannung zu schaffen, was umständlich und zeitraubend ist. Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Bremsarm mit zahlenmäßig einzustellendem Druck durch einen verstellbaren, eine ansteigende Angriffsfläche aufweisenden Druckregler gegen den über eine am Schiffchendeckel angebrachte drehbewegliche Fa.denführungsfläche laufenden Faden gedrückt wird.
  • Der Umfang .des Druckreglers bildet eine verhältnismäßig lange Anstiegfläche zum Zusammenwirken mit dem Bremsarm, wodurch zusammen mit der Möglichkeit zahlenmäßigen Einstellens des Druckes des Bremsarmes ein entsprechend feines gradmäßiges Regeln der Fadenspannung bei guter Übersicht möglich ist; .der Druckregler ist zweckmäßig mittels einer in einen Stirnschlitz desselben einzusetzenden Klinge leicht verstellbar, so daß das Umstellen von einer Fadenspannung auf eine andere in einfacher Weise rasch und sicher durchgeführt werden kann. Die für den Bremsarm vorgesehene drehbewegliche Fadenführungsfläche stellt sich von selbst nach Erfordernis zum mehr oder weniger gespannten Bremsarm ein und bildet somit eine stets gleichbleibende Bremsstrecke für regelmäßige Fadenspannung bei jedem Spannungsgrad. Der Bremsarm kann in seiner ursprünglichen Verwendungsform gerade sein, so daß die Einzelteile der Bremse ausnahmslos in Massenherstellung untereinander gleich und gleichbleibend herstellbar sind, was bei gebogenen Blattfedern nicht möglich ist. Dabei können die Bremsen einer beliebigen Schiffchenanzahl von Anfang an und auch jederzeit später in einfachster Weise auf einlieitliche Fadenspannung ein- bzw. umgestellt werden.
  • Der verstellbare Druckregler besitzt zweckmäßig am Umfang eine Abflachung, welche das Abheben des Bremsarmes von der Fadenführungsfläche ermöglicht, um den Faden frei einführen zu können. Weiterhin ist zweckmäßig der Bremsarm in einen Ausschnitt des Schiffchendeckels eingelegt und umfaßt die Lagerachse des Schiffchendeckels, wodurch das Anbringen und gegebenenfalls das Auswechseln des Bremsarmes erleichtert ist.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein mit der Fadenbremse nach der Erfindung versehenes Schiffchen im Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht davon, Fig. 3 in größerem Maßstab einen Teilschnitt durch den mit der Fadenbremse versehenen Schiffchendeckel nach der Linie III-III der Fig.2. Fig.4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
  • Am Schiffchen i ist auf der Querachse 2 in üblicher Weise der Schiffchendeckel 3 schwenkbar gelagert. Auf der Oberseite des Deckels 3 liegt mit seiner einen Seite der aus Draht von quadratischem Querschnitt bestehende Bremsarm 4 auf, welcher mit dem einen Ende in einem Ausschnitt des Lagerauges des Deckels 3 liegt und die Achse 2 schlaufenarti.g umgreift. Der infolge dieser Verbindung mit dem Deckel 3 an ihm festgelegte und dessen Schwenkbewegungen mitausführende Bremsarm 4 wird mit der einen Seite seines freien Endteiles gegen einen Anschlagring 5 gedrückt, welcher dem Federarm 4 eine durch Abflachung am Umfang ;gebildete geradlinige Druckfläche 6 darbietet. Diese Druckfläche 6 ist auf der dein Deckel 3 abgekehrten Seite durch den an der betreffenden Stelle ebenfalls abgeflachten Kopfrand 7 eines am Deckel 3 befestigten Haltestückes S überdeckt. Mittels des Haltestückes 8 ist d er Anschlagring 5 ,drehbar auf dem Deckel 3 gelagert. Zwischen den Bremsarm 4 und den ihm als seitlicher Anschlagdienenden Ring 5 ist der Faden 9 zwecks Bremsung beim Abzug eingelegt und wird durch den Kopfrand 7 am Herausspringen aus der Bremse verhindert. Der Faden 9 ist von der in das Schiffchen i eingebrachten Spule io abgezogen sowie vor und nach genannter Einlege- bzw. Bremsstelle durch Öffnungen ii und i2 des Deckels 3 hindurchgezogen und läuft durch eine Seitenöffnung 13 aus dem Schiffchen i heraus. Der Bremsarm 4 wird durch eine Anstiegfläche eines am Deckel 3 angeordneten Druckstückes 14 gegen den Anschlagring 5 gedrückt. Dieses Druckstück 14 liegt im Mittelteil des Bremsarmes 4 an dessen einer Seite an, und zwar mittels einer exzentrischen Angriffsfläche i4', so daß je nach der Stellung des drehbaren, als Druckregler wirkenden Druckstückes 14 ein stärkerer oder schwächerer Druck auf den Bremsarm 4 ausgeübt -wird, was eine entsprechende Bremswirkung auf den ablaufenden Faden 9 zur Folge hat. Zum erwähnten Zweck kann der Druckregler 14 mit Hilfe eines in einen Stirnschlitz desselben einzuführenden Werkzeuges o. dgl. gedreht werden. Das Einstellen des Druckreglers 14 und somit der Grad der eingestellten Fadenspannung ist dadurch sichtbar gemacht, daß der Druckregler 14 auf seiner Stirnseite eine durch die Ziffern i bis 4 markierte Einteilung aufweist, deren Lage in Bezug auf die Berührungsstelle des Druckstückes 14 am Bremsarm ;4 auf irgendeinem markierten Gegenzeichen abgelesen werden kann. Zum Festhalten des Druckreglers 14 am Deckel 3 bzw. in seiner jeweiligen Stellung dient eine in -den Deckel 3 eingelassene federnde Ringscheibe 15 (Fig. 3), über welche ein Kopf 16 des Druckstückes 14 greift.
  • Infolge der drehbaren Anordnung des Anschlagringes 5 wird derselbe seine Lage in Bezug auf dessen Druckfläche 6 stets von selbst derjenigen des Bremsarmes 4 anpassen, dessen Stellung sich aus dem mittels .des Druckreglers 14 auf ihn ausgeübten Druck ergibt; es ist somit stets eine gleich lange Fadenbremsstrecke vorhanden, was demgemäß eine in jeder Lage des Anschlagringes 5 gleichbleibende Regelfähigkeit der Fadenspannung ergibt. Die Druckfläche 6 des Anschlagringes 5 ist von solcher Länge, daß die unvermeidlichen Fadenunebenheiten von ihr bzw. in .der Bremse überbrückt werden, was beim Fadendurchlauf eine stets gleichmäßige Fadenspannung ergibt.
  • Der lediglich durch Einlegen in einen Ausschnitt des Schiffchendeckels 3 und Anhängen an die Deckelachse 2 am Schiffchen festgelegte Bremsarm 4 kann im Bedarfsfalle sehr leicht ausgewechselt bzw. ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen, bei welcher der Bremsdruck eines auf den Schiffchenfaden drückenden Bremsarmes regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsarm (4) mit zahlenmäßig (Skala i, 2, 3, 4) einzustellendem Druck durch einen verstellbaren, eine ansteigende Angriffsfläche (r4') aufweisenden Druckregler (r4) gegen den über eine am Schiffchendeckel (3) angebrachte drehbewegliche Fadenführungsfläche (6) laufenden Faden (9) gedrückt wird. a. Fadenbremse nach Anspruch r, da-.durch gekennzeichnet, daß der verstellbare Druckregler (r4) am Umfang eine Abflachung besitzt, welche das Abheben des Bremsarmes (4) von der Fadenführungsfläche (6) ermöglicht, um den Faden frei einführen zu können. 3. Fadenbremse nach Anspruch:[, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsarm (4) in einen Ausschnitt des Schiffchendeckels eingelegt ist und die Lagerachse (a) des Schiffchendeckels (3) umfaßt.
DEM122408D 1933-01-07 1933-01-07 Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen Expired DE600951C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM122408D DE600951C (de) 1933-01-07 1933-01-07 Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM122408D DE600951C (de) 1933-01-07 1933-01-07 Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE600951C true DE600951C (de) 1934-08-04

Family

ID=7330053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM122408D Expired DE600951C (de) 1933-01-07 1933-01-07 Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE600951C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1181855B (de) Fadenspanner
DE600951C (de) Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen fuer Schiffchenstickmaschinen
DE559591C (de) Oberfadenspannungsvorrichtung fuer Naehmaschinen
AT139577B (de) Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen.
CH168099A (de) Fadenbremse an Schiffchen, insbesondere solchen für Schiffchenstickmaschinen.
DE701918C (de) Vorrichtung zum Sichern der Papierrolle gegen unbeabsichtigtes Drehen an Addiermaschinen und anderen Bueromaschinen
DE500045C (de) Selbsttaetige Spannungs-Regelvorrichtung, insbesondere fuer Drahtseilzuschlagmaschinen
DE638676C (de) Klemm- und Schneidvorrichtung fuer Faeden
DE911546C (de) Zirkel mit mindestens einem gelenkig geteilten Schenkel
DE229388C (de)
DE392773C (de) Rollenrasier- und Haarschneidegeraet mit Abziehvorrichtung
DE2827533B2 (de) Bauteilsatz für Flügelmechaniken
AT112789B (de) Vorrichtung für Zickzackstich-Nähmaschinen zum Getrennt- und Niederhalten des Werkstückes und des an dieses anzunähenden Streifens.
DE689472C (de) Liniervorrichtung
AT300532B (de) Schiffchen für Stick- oder Steppmaschinen
DE717713C (de) Einfaedler fuer Naehnadeln
AT151060B (de) Verstellbare Skibindung mit federndem Fersenteil.
DE443998C (de) Bindfadenhalte- und -abteilmaschine
AT205323B (de) Am Spulengehäuse einer Nähmaschine angeordnete Vorrichtung zur Veränderung der Spannung des Unterfadens
DE2920981A1 (de) Skistopper
DE595951C (de) Buerstenhalter fuer elektrische Maschinen mit Vorrichtung zur Regelung des Druckes einer in Richtung der Buerstenachse unmittelbar auf die Buerste wirkenden Feder
DE901244C (de) Zirkel mit mindestens einem gelenkig geteilten Schenkel
DE320645C (de) Webschuetzen mit einem in der Arbeitsstellung geschlossenen, zum Zwecke des Einfaedelns zu oeffnenden Auge
DE546017C (de) Federnder Fuehrungsstift fuer Formkaesten und Modellplatten
DE472247C (de) Vorrichtung zum Einfaedeln des Fadens in eine Naehnadel