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Diese
Erfindung bezieht sich auf einen Rake-Kombinierer insbesondere einen Rake-Kombinierer
für einen
CDMA Rake-Empfänger.
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Kommunikationssysteme
mit Mehrfachzugang erlauben es einer großen Anzahl von Benutzern, drahtlose
Kommunikationskanäle über ein
relativ begrenztes Frequenzspektrum zu errichten. Ein Kommunikationssystem
mit Mehrfachzugang, das zunehmend prominent geworden ist, ist das
Telekommunikationssystem mit Mehrfachzugang mit gespreiztem Spektrum,
das ansonsten als Kodemultiplex (CDMA) bekannt ist.
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Ein
Mehrfachzugang in einem CDMA-System wird erzielt, indem man jedem
Benutzer im System einen Pseudozufallskode zuweist, wobei die zugewiesenen
Pseudozufallskodes gute Auto- und Kreuzkorrelationseigenschaften
aufweisen. Beim Gebrauch wird der zugewiesene Pseudozufallskode mit
dem Bitratensignal des Benutzers moduliert. Die Bandbreite des modulierten
Signals, das den Pseudozufallskode einschließt, ist viel größer als
die Bandbreite des Bitratensignal des Benutzers, um somit das relativ
schmalbandige Signal des Benutzers in ein breitbandiges Signal mit
gespreiztem Spektrum zu spreizen.
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Beim
Empfang des Signals durch einen dedizierten Empfänger wird das Breitbandsignal
unter Verwendung des ursprünglichen
Pseudozufallskodes, um das Signal zu "entspreizen", zurück in ein schmalbandiges Signal
umgewandelt.
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Indem
gewährleistet
wird, dass die Pseudozufallskodes gute Auto- und Kreuzkorrelationseigenschaften
haben, bleiben "gespreizte" Signale von anderen
Benutzern als Breitbandsignale, um somit die Interferenz mit dem
geforderten "schmalbandigen" Signal zu minimieren.
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Ein
Vorteil eines CDMA-Systems ist die Möglichkeit, es zu gestatten,
dass getrennte Mehrwegesignale unter Verwendung eines Rake-Empfängers kombiniert
werden können.
Mehrwegesignale ergeben sich aus den Reflexionen eines Signals an
Hindernissen in der Umgebung. Die Mehrwegesignale sind Kopien desselben
gesendeten Signals, aber sie haben typischerweise andere Amplituden,
Phasen und Verzögerungen.
Die Zeitverzögerungsdifferenz zwischen
der ersten und der letzten empfangen Mehrwegkomponente ist typischerweise
als maximale Verzögerungsstreuung
der Mehrwegsignale bekannt.
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Ein
Rake-Empfänger
weist eine Vielzahl von Rake-Fingern
auf, wobei jeder Finger angewiesen ist, eine bezeichnete Mehrwegkomponente
zu empfangen. Um die Verzögerungen
zwischen den verschiedenen Mehrwegkomponenten auszugleichen, weist
jeder Finger einen Verzögerungsausgleichspeicher
auf. Der Speicher in jedem Finger wird verwendet, um die jeweiligen
Mehrwegkomponenten zu speichern (das heißt, die erste Mehrwegkomponente,
die von einem Rake-Finger empfangen wird, wird im Speicher des empfangenden
Rake-Fingers gespeichert, bis die letzte Mehrwegkomponente durch einen
anderen Rake-Finger empfangen wird). Die verzögerten, ausgeglichenen Mehrwegkomponenten werden über einen
Rake-Kombinierer kombiniert und in einen Speicher geschrieben, bevor
sie dekodiert werden.
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Die
Verwendung eines Speichers in jedem Rake-Finger, um einen Verzögerungsausgleich
auszuführen,
kann jedoch zu einer Erhöhung
der Kosten und der Komplexität
des Rake-Empfängers führen. Weiterhin
kann die Verwendung eines Speichers in jedem Rake-Finger, um einen
Verzögerungsausgleich
auszuführen,
die Kombination der Mehrwege auf solche begrenzen, die kürzer als
die maximale Verzögerung
des Speichers des Rake-Fingers sind.
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Es
würde wünschenswert
sein, diese Situation zu verbessern.
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Die
GB 2,295,527 offenbart einen
Rake-Kombinierer/eine Entspreizvorrichtung für die Verwendung in einem System
mit einem gespreizten Spektrum. Die Vorrichtung umfasst ein Schieberegister
für das
Empfangen von Kanalschätzungen.
Die Kanalschätzungen
werden temporär
in zwei Registerbänken
gespeichert, die jeweils die realen Kanalschätzwerte und die imaginären Kanalschätzwerte speichern.
Die Ausgaben dieser Registerbänke
werden an Addier/Subtrahier-Schaltungen angelegt, und die Ausgaben
der Addier/Subtrahier-Schaltungen werden in einer Kombinationsschaltung
kombiniert.
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Die
JP 10209919 offenbart ein
Demodulationssignal und eine Vorrichtung. Die Vorrichtung umfasst
eine Vielzahl von Fingern für
das Empfangen verschiedener Komponenten eines Mehrwegsignals. Jedes
Ausgangssignal von den Fingern wird an den jeweiligen Speicher geliefert.
Die Adresse der gespeicherten Signale ist so, dass der Lesezähler die entsprechenden
Signale aus den verschiedenen Speichern auslesen kann, indem er
dieselbe Adresse an alle Speicher liefert.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Rake-Kombinierer
für einen CDMA
Rake-Empfänger
geliefert, wobei der Kombinierer Empfangsmittel für das Empfangen
einer Vielzahl von Mehrwegekomponenten eines Signals; einen Speicher,
eine Steuerung, die ausgelegt ist, um eine erste Mehrwegkomponenten,
die mit einem ersten Symbol verknüpft ist, in dem Speicher zu
speichern, und die erste Mehrwegkomponente aus dem Speicher zu lesen,
um sie mit einer zweiten Mehrwegkomponente, die mit dem ersten Symbol
verknüpft
ist, zu summieren; Summiermittel für das Summieren der ersten
Mehrwegkomponente mit der zweiten Mehrwegkomponente, um ein kombiniertes Signal
zu liefern; wobei die Steuerung ausgelegt ist, die erste Mehrwegkomponente
zu überschreiben und
das kombinierte Signal im Speicher zu speichern.
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Durch
das Speichern einer empfangenen Mehrwegkomponente im Speicher des
Kombinierers, bis eine nachfolgend empfangene Mehrwegkomponente
durch den Kombinierer empfangen wird, kann der Kombinierer die gespeicherte
Mehrwegkomponente mit der nachfolgend empfangenen Mehrwegkomponente
kombinieren. Dies hat den Vorteil, dass die Notwendigkeit für einen
zusätzlichen
Speicher in den Rake-Fingern vermieden wird. Dies minimiert die Kosten
und die Komplexität
des Rake-Empfängers.
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Vorzugsweise
ist der Speicher ein Ringpuffer.
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Vorzugsweise
weist der Puffer eine Größe auf,
um die maximale Verzögerungsstreuung
zwischen den verschiedenen Mehrwegkomponenten zu unterstützen.
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Vorzugsweise
umfasst der Rake-Kombinierer weiter ein Phasenrotationsmittel für das Kompensieren
der Phasenrotation zwischen den Mehrwegkomponenten.
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Dies
erlaubt es, dass die Phasenrotation der empfangenen Mehrwegkomponenten
zentral ausgeführt
wird, um somit weiter die Kosten und die Komplexität des Rake-Empfängers zu
minimieren.
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Vorzugsweise
ist die Steuerung ausgelegt, um aus dem Speicher die erste Mehrwegkomponente
für das
Summieren mit der zweiten Mehrwegkomponente zu lesen.
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Vorzugsweise
ist die Steuerung ausgelegt, um das kombinierte Signal im Speicher
an derselben Speicheradresse wie die gespeicherte erste Mehrwegkomponente
zu speichern.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren für das Kombinieren
einer Vielzahl von Mehrwegkomponenten eines Signals geliefert, wobei
das Verfahren das Empfangen einer Vielzahl von Mehrwegkomponenten
eines Signals; das Speichern einer ersten Mehrwegkomponente in einem
Speicher, das Summieren der ersten Mehrwegkomponente mit einer nachfolgend
empfangenen zweiten Mehrwegkomponente, um ein kombiniertes Signal
zu liefern; das Speichern des kombinierten Signals im Speicher umfasst.
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Für ein besseres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und um zu verstehen, wie diese zur Wirkung
gebracht werden kann, wird nun nur beispielhaft Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen genommen:
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1 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines CDMA Funktelefons, das einen
Rake-Kombinierer gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einschließt;
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2 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines Rake-Empfängers
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines Rake-Fingers, der in einem Rake-Empfänger gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eingefügt ist;
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4 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines Rake-Kombinierers gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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1 zeigt
ein Funktelefon 1, das für die Verwendung in einem CDMA-Kommunikationssystem
geeignet ist. Das Funktelefon 1 besitzt eine Antenne 2 für das Empfangen
eines HF-Signals mit gespreiztem Spektrum. Typischerweise wird das
empfangene Signal mit gespreiztem Spektrum als ein quadratur digital
moduliertes Signal mit einer Symbolperiode, die durch das digitale
Modulationsschema bestimmt ist, gesendet. Die Datenstruktur des
Signals (beispielsweise die logische/physikalische Kanalanordnung
und die Schlitz/Rahmen-Größen) werden
im passenden CDMA-Standard definiert (beispielsweise Partnerschaftsprojekt
der 3. Generation, Spezifikation TS 25.211).
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Die
Antenne 2 ist mit einem Eingang eines Demodulatormoduls 3 verbunden.
Ein HF-Signal mit gespreiztem Spektrum, das durch die Antenne 2 empfangen
wird, wird an das Demodulatormodul 3 geliefert. Das Demodulatormodul 3 wandelt
das HF-Signal mit gespreiztem Spektrum in ein Basisbandsignal mit
einem gespreizten Spektrum herab, wandelt das analoge Basisbandsignal
in ein digitales Signal um, und trennt die Inphasenkomponente (I) und
die Quadraturphasenkomponente (Q).
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Ein
Ausgang des Demodulatormoduls 3 ist mit einem Eingang eines
Rake-Empfängers 4 verbunden,
wobei das Demodulatormodul 3 die I- und Q-Basisbanddaten
an den Rake-Empfänger 4 liefert. Der
Rake-Empfänger 4 entspreizt
das Signal mit gespreiztem Spektrum und kombiniert die Mehrwegkomponenten
des übertragenen
Signals, wie das unten beschrieben wird.
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Ein
Ausgang des Rake-Empfängers 4 ist
mit einem Eingang eines Datendemodulators 5 verbunden.
Der Datendemodulator 5 demoduliert die empfangenen Datensymbole
in Datenbits.
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Die
Datenbits werden dann durch das Funktelefon verarbeitet, um eine
Darstellung der Information zu erhalten, wie sie ursprünglich durch
den sendenden Benutzer eingegeben wurde, wie das für einen
Fachmann wohl bekannt ist.
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2 zeigt
den Rake-Empfänger 4.
Der Rake-Empfänger 4 weist
vier Rake-Finger 6, 7, 8, 9 auf. Jeder
Rake-Finger 6, 7, 8, 9 weist
einen I-Kanal-Dateneingang für
das Empfangen von Datensymbolen mit gespreizten sich in Phase befindlichem
Spektrum und einen Q-Kanal-Dateneingang für das Empfangen von Quadraturphasen-Datensymbolen
mit gespreiztem Spektrum auf. Die Rake-Finger 6, 7, 8, 9 verarbeiten
das empfangene Signal Chip für
Chip und geben zugehörige
Symbole Symbol für
Symbol aus. Jedem Rake-Finger 6, 7, 8, 9 ist
eine Mehrwegkomponente eines Symbols zugewiesen, wobei jede Mehrwegkomponente
des Symbols eine Replik des ursprünglich übertragenen Symbols ist. Jede
Mehrwegkomponente besitzt einen Bruchteil der gesendeten Signalenergie,
wobei jede Komponente typischerweise eine andere Zeitverzögerung,
Amplitude und Phasenverschiebung gegenüber den anderen Mehrwegsymbolkomponenten
aufweist. Da jede empfangene Mehrwegkomponente nur einen Bruchteil
der gesendeten Signalenergie darstellt, bestimmt die Anzahl der
Rake-Finger in einem Rake-Empfänger
die empfangene Signalleistung eines Signals mit gespreiztem Spektrum.
Typischerweise wird die Anzahl der Rake-Finger in einem Empfänger in
Abhängigkeit
von der gegebenen Bandbreite eines gegebenen Systems mit gespreiztem
Spektrum abhängen.
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Der
Ausgang jedes Rake-Fingers 6, 7, 8, 9 ist
mit einem Eingang eines Rake-Kombinierers 10 verbunden.
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Der
Rake-Empfänger 4 besitzt
ein angepasstes Filter 11. Das angepasste Filter 11 weist
einen Eingang für
das Empfangen einer Kopie des empfangenen Signals auf. Für ein gegebenes
Symbol schätzt
das angepasste Filter 11 die Mehrwegverzögerungen
zwischen den verschiedenen Mehrwegkomponenten. Das angepasste Filter
weist jedem Rake-Finger über eine
Steuerleitung 12 eine spezifische Mehrwegsymbolkomponente
zu, wie das einem Fachmann wohl bekannt ist. Wie ein Fachmann ebenfalls
erkennt, kann die Funktion des angepassten Filters durch Mittel,
bei denen es sich nicht um ein angepasste Filter handelt, ausgeführt werden,
und es kann alternativ getrennt vom Rake-Empfänger untergebracht sein.
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Jeder
Rake-Finger 6, 7, 8, 9 ist funktionell identisch,
wobei 3 eine schematische Darstellung eines der Rake-Finger
zeigt. Der Rake-Finger 6, 7, 8, 9 besitzt
ein Entspreizungsmodul 13, das einen Eingang für das Empfangen
der Breitband-I-Datenchips und einen Eingang für das Empfangen der Breitband-Q-Datenchips
aufweist. Das Entspreizungsmodul 13 besitzt einen I- und
Q- Datensymbolausgang,
die beide mit einem I- und Q-Eingang einer Phasenschätzvorrichtung 14 und
einem I- und Q-Eingang des Rake-Kombinierers 10 verbunden
sind. Der Ausgang der Phasenschätzvorrichtung 14 ist
mit dem Rake-Kombinierer 10 verbunden.
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Beim
Empfang einer Mehrweg-Breitband-I und Q-Datensymbolkomponente transformiert
das Entspreizungsmodul 13 das empfangene Breitbandsignal
in ein Schmalbandsignal durch das Korrelieren des empfangenen Signals
mit dem passenden Pseudozufallskode, wie das oben beschrieben ist.
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Das
entspreizte schmalbandige Symbol wird dann an den Eingang der Phasenschätzvorrichtung 14 und
zum Eingang des Rake-Kombinierers 10 gegeben.
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Die
Phasenschätzvorrichtung 14 schätzt die Phasenrotation
des empfangenen Datensymbols, wie das einem Fachmann wohl bekannt
ist, und liefert die geschätzte
Phasenrotation an den Rake-Kombinierer 10.
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Jeder
Rake-Finger 6, 7, 8, 9 liefert
dem Rake-Kombinierer 10 seine
zugeordnete Mehrwegkomponente ohne eine Mehrwegverzögerung zu
kompensieren. Somit werden die Mehrwegkomponenten eines gesendeten
Symbols am Rake-Kombinierer 10 zu
getrennten Zeiten ankommen.
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Der
in 4 gezeigte Rake-Kombinierer 10 weist
ein Phasenrotationsmodul 15 auf, das I- und Q-Dateneingänge 151, 152 und
I- und Q-Datenausgänge 153, 154,
die mit den jeweiligen I- und Q-Dateneingängen des Summiermittels 16,
das ansonsten als Addierer bekannt ist, verbunden sind, besitzt.
Der Addierer 16 umfasst zwei getrennte Addierer, einen für die I-Daten,
den zweiten für
die Q-Daten. Das Phasenrotationsmodul 15 weist auch Eingänge 155, 156 auf,
die mit dem Phasenschätzvorrichtungsausgang
verbunden sind, um einen Empfang der Phasenrotationsschätzinformation
zu erlauben. Der Addierer 16 weist einen Ausgang auf, der
mit einem Eingang eines Speichers 17 verbunden ist. Der
Speicher 17, typischerweise ein Ringpuffer, ist ausgelegt,
um die empfangene Symbolinformation zu speichern. Der Speicher 17 besitzt
eine Vielzahl von Speicheradressen, wobei jede Speicheradresse ausgelegt
ist, um die empfangene Symbolinformation für ein spezifisches Symbol zu
speichern, während
die Mehrwegkomponenten des spezifischen Symbols kombiniert werden,
wie das unten beschrieben wird. Jede Speicheradresse ist in zwei
Teile aufgespalten, ein Teil speichert die jeweilige In-Phasen-Symbolinformation,
der andere Teil speichert die jeweilige Quadratur-Phasen-Symbolinformation.
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Der
Speicher 17 besitzt einen Ausgang, der mit einem Eingang
eines Registers 18 verbunden ist. Das Register 18 ist
ausgelegt, um die Inhalte einer Speicheradresse zu speichern. Ein
Ausgang des Registers 18 ist mit einem zweiten Eingang
des Addierers 16 verbunden. Der Speicher 17 weist
einen zweiten Ausgang auf, der mit einem Eingang des Datenmodulators 5 verbunden
ist. Die sequentielle Abfolge des Phasenrotationsmoduls 15,
des Addierers 16, des Speichers 17 und des Registers 18 werden
durch die Steuerung 19 über
Steuerleitungen 20 gesteuert.
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Die
I- und Q-Datenausgänge
des Rake-Fingers sind mit den I- und Q-Dateneingängen 151, 152 des
Phasenrotationsmoduls verbunden, um es somit zu erlauben, dass die
empfangenen I- und Q-Datensymbole in das Phasenrotationsmodul eingegeben werden.
Da das Datensymbol in das Phasenrotationsmodul 15 parallel
eingegeben wird, wird die zugehörige
Schätzinformation
der Phasenrotation an das Phasenrotationsmodul über die Eingänge 155, 156 geliefert.
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Das
Phasenrotationsmodul 15 stellt die Phase des empfangenen
Datensymbols ein, um eine Kompensation der Phasenrotation des empfangenen Symbols
im Vergleich zum gesendeten Symbol auszuführen, wie das einem Fachmann
wohl bekannt ist. Die Phasenrotation kann für jede Mehrwegkomponente anders
sein.
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Die
erste Mehrwegsymbolkomponente wird, nachdem sie in der Phase gedreht
wurde, in den Ringpuffer 17 an einer Adresse, die durch
die Steuerung 19 bestimmt wurde, gelesen.
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Beim
Empfang der zweiten Mehrwegsymbolkomponente durch das Phasenrotationsmodul 15 von
einem anderen Rake-Finger kompensiert das Phasenrotationsmodul 15 die
Phasenrotationseffekte des zweiten Mehrwegs und gibt die Mehrwegkomponente
an den Addierer 16. Die erste Mehrwegsymbolkomponente wird
aus dem Ringpuffer 17 ausgelesen und im Register 18 gespeichert.
Das Register 18 liefert die erste Mehrwegsymbolkomponente
an den Addierer 16, der die ersten und zweiten Mehrwegsymbolkomponenten
kombiniert. Die kombinierte Mehrwegkomponente wird dann vom Addierer 16 in den
Ringpuffer 17 gelesen und an derselben Adresse gespeichert,
die vorher für
das Speichern der ersten Mehrwegsymbolkomponente verwendet wurde,
um somit den Wert der ersten Mehrwegkomponente zu überschreiben.
Nachfolgend empfangenen Mehrwegsymbolkomponenten werden mit dem
zugehörigen
Mehrwegsymbolkomponenten, die im Speicher 17 gespeichert
sind, in derselben Weise, wie das oben beschrieben wurde, kombiniert.
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Wenn
ein Rake-Finger 6, 7, 8, 9 seine
zugewiesene Mehrwegkomponente in den Rake-Kombinierer 10 geschrieben
hat, wird der Rake-Finger 6, 7, 8, 9 einer
Mehrwegkomponente eines anderen Symbols erneut zugewiesen. Dies
erlaubt es, dass mehrere Symbole im Ringpuffer parallel kombiniert
werden können.
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Es
wird nun ein Beispiel der Kombination der Mehrwegkomponenten gemäß der obigen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Beim
Empfang eines Signals mit gespreiztem Spektrum durch den Rake-Empfänger 4 korreliert
das angepasste Filter 11 das empfangene Signal mit verschiedenen
Phasen des verknüpften
Pseudozufallskodes, um die Mehrwegkomponenten der jeweiligen Symbole
zu finden. Beim Identifizieren der vier stärksten Mehrwegsignalkomponenten
wird jede Mehrwegkomponente einem Rake-Finger zugewiesen. Beispielsweise
wird von den vier stärksten
Komponenten des Symbols "eins" die erste empfangene Komponente
dem Rake-Finger 6 zugewiesen,
die zweite empfangene Komponente wird dem Rake-Finger 7 zugewiesen,
die dritte empfangene Komponente wird dem Rake-Finger 8 zugewiesen,
und die vierte empfangene Komponente wird dem Rake-Finger 9 zugewiesen.
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Beim
Empfang der ersten Mehrwegkomponente des Symbols "eins" durch den Rake-Finger 6 schätzt der
Rake-Finger 6 die Phase der empfangenen Komponente und
gibt die geschätzte
Phasenverschiebung und die Symbolkomponente an den Rake-Kombinierer 10.
Wenn die erste Mehrwegkomponente in den Rake-Kombinierer 10 geschrieben
worden ist, kann der Rake-Finger 6 neu zugeordnet werden,
beispielsweise zur ersten Mehrwegkomponente des Symbols "zwei".
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Beim
Empfang der ersten Mehrwegkomponente des Symbols "eins" durch den Rake-Kombinierer 10 wird
die Phase des Symbols gemäß der Phasenrotationsschätzinformation
gedreht, und die in der Phase gedrehte Mehrwegkomponente wird an
die Adresse "eins" im Ringpuffer 17 geschrieben.
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Wenn
die nächste
empfangene Symbolkomponente die zweite Mehrwegkomponente des Symbols "eins" ist, schätzt der
Rake-Finger 7 die Phase der empfangenen Komponente und
gibt die geschätzte
Phasenverschiebung und die Symbolkomponente an den Rake-Kombinierer 10.
Die zweite Mehrwegkomponente wird mit der ersten Mehrwegkomponente über den
Addierer 16 kombiniert und an die Adresse "eins" des Ringpuffers 17 geschrieben.
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Wenn
jedoch die nächste
empfangene Symbolkomponente die ersten Mehrwegkomponente des Symbols "zwei" ist (das heißt, die
Zeitdifferenz zwischen Mehrweg eins und Mehrweg vier ist größer als die
Zeitdifferenz zwischen der Übertragung
des Symbols "eins" und des Symbols "zwei"), wird der Rake-Finger 6 die
Information zusammen mit der Phaseninformation in den Rake-Kombinierer 10 schreiben.
Beim Empfang der ersten Mehrwegkomponente des Symbols "Zwei" durch den Rake-Kombinierer 10 wird
die Phase des Symbols gemäß der Phasenschätzinformation
gedreht, und die in der Phase gedreht Mehrwegkomponente wird an
die Adresse "zwei" im Ringpuffer 17 geschrieben.
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Wenn
die nächste
empfangene Symbolkomponente die dritte Mehrwegkomponente des Symbols "eins" ist, schätzt der
Rake-Finger 8 die Phase der empfangenen Komponente und
gibt die geschätzte
Phasenverschiebung und die Symbolkomponente an den Rake-Kombinierer 10.
Die dritte Mehrwegkomponente wird mit der ersten und zweiten Mehrwegkomponente über den
Summierer 16 kombiniert und an die Adresse "eins" des Ringpuffers 17 geschrieben.
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Wenn
alle vier Mehrwegsymbolkomponente kombiniert und im Ringpuffer 17 gespeichert
worden sind, wird die gespeicherte Symbolinformation ausgelesen
und an den Datendemodulator 5 geliefert, der die Symbole
in einen Bitstrom umwandelt.
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In
Anbetracht der vorangehenden Beschreibung wird es für einen
Fachmann evident, dass verschiedene Modifikationen innerhalb des
Umfangs der Erfindung vorgenommen werden können. Beispielsweise wird erkennbar,
dass mehr oder weniger als vier Rake-Finger verwendet werden können, und dass
der Rake-Kombinierer konfiguriert sein kann, um in verschiedenen
CDMA-Systemen zu arbeiten.