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DE60038656T2 - Rollenantrieb für automatische Maschine - Google Patents

Rollenantrieb für automatische Maschine Download PDF

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DE60038656T2
DE60038656T2 DE60038656T DE60038656T DE60038656T2 DE 60038656 T2 DE60038656 T2 DE 60038656T2 DE 60038656 T DE60038656 T DE 60038656T DE 60038656 T DE60038656 T DE 60038656T DE 60038656 T2 DE60038656 T2 DE 60038656T2
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DE
Germany
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tubular body
roller drive
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rotation
induction element
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DE60038656T
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Mario Spatafora
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GD SpA
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GD SpA
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/1004Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with pulleys
    • H02K7/1012Machine arranged inside the pulley
    • H02K7/1016Machine of the outer rotor type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/322Transporting cigarettes during manufacturing
    • A24C5/327Construction details of the cigarette transport drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rollenantrieb in automatischen Maschinen.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Rollenantrieb in automatischen Maschinen, die zur Herstellung von Filterzigaretten benutzt werden, bezogen allgemein auf die Filteranbringung, auf welche in der nachstehenden Beschreibung ausdrücklich Bezug genommen wird, obwohl dem Zweckbereich keine Grenzen gesetzt sind. Tatsächlich kann die Erfindung gleichermassen vorteilhafte Anwendung zum Beispiel in einem Antriebssystem finden, um die kontinuierliche Umdrehung von Turmaufbauten zur Umhüllung in Verpackungsmaschinen finden.
  • Herkömmlicherweise, wenn Filterzigaretten in einer Maschine des betreffenden Typs hergestellt werden, wird jedes einer ersten Reihe von Stäbchen, abgetrennt von einer Zigarettenraupe und um einen bestimmten Abstand von dem nächsten entfernt, an einer Rollstation mit Hilfe eines Verbindungselementes aus Folienmaterial mit einem von einer zweiten Reihe von Stäbchen verbunden, ebenfalls von einer Zigarettenraupe abgetrennt, und so ein Zwischentabakprodukt hergestellt, definierbar als „Doppelzigarette". Jede solche Dop pelzigarette zeigt sich als zwei Stäbchen einer Zigarettenraupe, getrennt voneinander durch einen doppelten Filterstopfen; der Stopfen ist vereint mit den beiden Stäbchen durch das Verbindungselement, welches aus einem Band aus Papiermaterial besteht, das in Querrichtung von einem kontinuierlichen, von einer Rolle abgewickelten Streifen abgeschnitten ist, wobei ein mittlerer Teil des Bandes den doppelten Filterstopfen umhüllt und die beiden äusseren Teile jedes um ein Ende eines jeweiligen Stäbchen gewickelt wird.
  • Die auf diese Weise zusammengefügten Doppelzigaretten werden aufeinanderfolgend durch eine Schneidstation geleitet, wo jede Doppelzigaretten quer in zwei Hälften getrennt wird und dabei zwei Reihen aus sich entgegengesetzt zueinander ausgerichteten einzelnen Zigaretten gebildet werden, angeordnet mit den jeweiligen Filtern aneinandergrenzend und im wesentlichen im Kontakt miteinander. Die beiden Reihen von Zigaretten laufen daraufhin in eine Umdrehstation, in welcher die Zigaretten der einen Reihe auf die Zigaretten der anderen Reihe gekippt werden, um eine einzige Reihe von Zigaretten zu erhalten, mit der gleichen Ausrichtung, welche dann durch den Ausgang der Filteranbringungsvorrichtung zu dem Eingang einer Verpackungsmaschine geleitet werden.
  • Allgemein enthalten die herkömmlichen Filteranbringungsvorrichtungen des oben erwähnten Typs, und wie eine im wesentlichen in dem Dokument US5697488 oder EP0577061 beschriebene, einen Zug aus Zuführrollen, drehbar um zueinander parallele Achsen und die vorgenannten Rollstationen bildend. Jede solche Rolle weist eine Anzahl von Saugrillen auf, die gleichmässig um den Umfang verteilt sind, und von welchen jede dazu bestimmt ist, ein entsprechendes Tabakprodukt aufzunehmen und weiterzuleiten in einer Richtung quer zu seiner Langsachse.
  • Jede Rolle vom oben hervorgehobenen Typ enthält eine Welle, in Umdrehung versetzt durch ein an ein Ende angeschlossenes Zahnrad, sowie einen ersten internen rohrförmigen Körper, der koaxial zu der Welle angeordnet und mit einem Ende starr an eine Trennwand des Maschinenrahmens angeschlossen ist. Die Rolle enthält ebenfalls wenigstens einen zweiten äusseren rohrförmigen Körper, der mit dem ersten rohrförmigen Körper mit Hilfe von jeweiligen Wälzlagern verbunden ist; der zweite rohrförmige Körper ist somit koaxial zu dem internen Körper angeordnet und starr an die vorgenannte Welle angeschlossen, durch welche er um eine beiden rohrförmigen Körpern gemeinsame Achse in Umdrehung versetzt wird.
  • Die einzelne Rolle ist ausserdem mit einer Unterdruckleitung versehen, an welche die um den Umfang des äusseren zweiten rohrförmigen Körpers verteilten Saugrillen mit Hilfe eines längsverlaufenden Hohlraumes angeschlossen werden können, hergestellt im Inneren des ersten rohrförmigen Körpers, und mit einer Anzahl von entsprechenden Bohrungen, aufgewiesen von dem zweiten rohrförmigen Körper, wodurch jede Rille in die Lage versetzt wird, ein jeweiliges Tabakprodukt durch Saugkraft für eine bestimmte Dauer zu halten, auch bei Vorhandensein von Einwirkungen, die dazu neigen, während des Vorgangs der Filteranbringung das Stäbchen aus der augenblicklich belegten Rille zu lösen, entweder durch Schwerkraft oder durch die beachtliche Zentrifugalkraft, erzeugt durch die hohe Winkelgeschwindigkeit der einzelnen Rollen.
  • In einer typischen Konfiguration sind die Rollen überhängend montiert, jede getragen durch eine jeweilige Welle, von welcher der Trägerblock in einem von der vertikalen Trennwand der Maschine aufgewiesenen Gehäuse positioniert ist. Das erforderliche Drehmoment, um die Rollen in Umdrehung zu versetzen, wird allgemein durch ein Zahnrad auf die Welle übertragen, welches starr mit einem Ende der Welle verbunden ist, und zwar auf der von der Rolle entfernten Seite der Trennwand.
  • Zusätzlich zu den oben beschriebenen Zuführrollen des Produktes enthält die Filteranbringungsvorrichtung andere Typen von in Umdrehung versetzten Rollen, zum Beispiel ein Satz von Rollen, der dazu dient, das Band von Filtermundstückpapier zuzuführen und anzubringen, mit welchem der Filter umwickelt wird und die Stäbchen der Zigarettenraupe zusammengefügt werden. Diese Rollen werden ebenfalls von jeweiligen Wellen getragen und durch entsprechende Zahnräder in Umdrehung versetzt, verbunden mit den Enden der Wellen auf der von den Rollen entfernten Seite der vertikalen Trennwand.
  • Es wird aus der vorstehenden Beschreibung offensichtlich, dass zusätzlich zu der Trägerfunktion für die Rollen die oben beschriebene vertikale Trennwand zum Unterteilen dient, indem sie die Rollen auf der einen Seite von den jeweiligen Zahnrädern trennt, welche auf der anderen in einem oder mehreren Gehäusen eingeschlossen und im wesentlichen in einem kontinuierlichen Zug angeordnet sind, und zwar auf solche Weise, dass die notwendige Synchronisierung der verschiedenen Rolle gewährleistet ist.
  • Da die hohe Ausstosskapazität der Filteranbringungsvorrichtungen, die in modernen Maschinen verwendet werden, den immer höheren Drehgeschwindigkeiten der bei deren Konstruktion verwendeten Komponenten zugeordnet wird, ist die Schmierung ein Aspekt von grösster Wichtigkeit und ein Schlüsselfaktor bei der Einstellung des korrekten Betriebes der Maschine insgesamt. Demgemäss beinhalten solche Maschine ein komplexes Netzwerk von Leitungen, installiert normalerweise an der Rückseite, welche das Fluid transportieren, mit welchem die Zahnräder einzeln geschmiert wer den. Die Zahnräder erfordern ausserdem eine Druckschmierung, und die Maschine muss demgemäss innen mit hydraulischen Pumpen ausgestattet sein, angeschlossen an das Netzwerk von Leitungen, sowie mit jeweiligen Gefässen, in welchen das Schmiermittel aufgenommen und in Umlauf gebracht wird.
  • Einer der Hauptnachteile, die mit diesem Typ von Schmierung zusammenhängen, ergibt sich aus der Tatsache, dass zum Schmieren der zahlreichen, sich bewegenden Teile ein komplexes System von Dichtungen für jede Rolle erforderlich ist; diese selben Dichtungen müssen auch regelmässig überprüft und, falls notwendig, erneuert werden, um deren Wirksamkeit zu erhalten, da jeder Verschleiss oder eine zufällige Beschädigung zu einer Beeinträchtigung der Integrität führt und bewirken könnte, dass das Schmiermittel auf die Rollen tropft und in die die Stäbchen aufnehmenden Rillen eindringt. Das Tabakprodukt würde dann unvermeidlich durch das Schmiermittel verschmutzt sein und eine verhältnismässig grosse Menge würde bei jedem von der Maschine ausgeführten Betriebszyklus ausgestossen werden müssen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, haben die Planer von Filteranbringungsvorrichtungen, und auch von Maschinen auf vielen anderen Fachgebieten, versucht, die Züge der die Rollen antreibenden Zahnräder durch das Anschliessen einer jeden Rolle an einen jeweiligen Elektromotor zu ersetzen und somit die Zahnräder zu vermeiden. Während diese mit der Schmierung zusammenhängenden Probleme durch diese Lösung überwunden werden konnten, ist ein anderes Problem aufgetreten, nämlich die Sperrigkeit der Elektromotoren, da die Welle eines jeden Motors an die Welle der Rolle angeschlossen und der Motor selbst durch Überhängen des Rahmens von der vertikalen Trennwand montiert werden muss. Andere Nachteile sind zurückzuführen auf die Verwendung von individuellen Elektromotoren, angeschlossen an die Wellen der einzelnen Rollen: die beachtlichen erfahrenen Schwierigkeiten beim Steuern der Motoren auf solche Weise, dass die fehlerfreie Synchronisierung der den Zug bildenden Rollen gewährleistet ist, so dass die Tabakprodukte glatt von einer Station zur anderen laufen können und die verschiedenen Verarbeitungsabläufe korrekt an einem jeden ausgeführt werden; ebenso die hohen Kosten der Motoren selbst, welche in der Zahl den Rollen in der Maschine entsprechen müssen (nicht unerheblich) und sich somit entschieden auf die Gesamtkosten der Maschine auswirken.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Antriebssystem für die Rollen in automatischen Maschinen vorzusehen, das von vergleichbaren kompakten Abmessungen, sowie frei von den oben erwähnten schmierbedingten Problemen und einfach und wirtschaftlich in der Ausführung ist. Der gewünschte Zweck ist erreicht durch einen Rollenantrieb nach Patentanspruch 1.
  • Die Erfindung wird nun durch ein Beispiel im Detail beschrieben, und zwar mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen, in welchen:
  • 1 einen Abschnitt einer Filteranbringungsvorrichtung zeigt, dargestellt in einer vorgezogenen Ausführung und gesehen schematisch und in der Perspektive, enthaltend einen Satz von Rollen, jede ausgestattet mit einer jeweiligen Antriebsvorrichtung, die nach der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist;
  • 2 und 3 sind jeweils ein schematischer Längsschnitt und eine schematische seitliche Erhebung, beide vergrössert und mit einigen Teilen entfernt, die eine vorgezogene Ausführung von zwei typischen Rollen zeigen, welche Teil eines in 1 gezeigten Satzes bilden;
  • 4 zeigt eine alternative Ausführung einer typischen Rolle, die Teil eines Satzes wie in 1 bildet, gesehen schematisch, vergrössert und im Schnitt und mit bestimmten Teilen ausgelassen;
  • 5 ist ein vergrössertes Detail aus den 2 und 3;
  • 6 ist ein vergrössertes Detail aus 4. Unter Bezugnahme auf die 1 der Zeichnungen ist mit 1 in seiner Gesamtheit ein Abschnitt einer Maschine zur Herstellung von Tabakprodukten bezeichnet, nämlich Ziga retten und ähnliches, und genauer gesagt eine Filteranbringungsvorrichtung, getragen von einer feststehenden vertikalen Trennwand 2, die Teil eines Rahmens (nicht in den Zeichnungen dargestellt) bildet und eine Anzahl von allgemein mit 3 bezeichneten und in Verbindung miteinander arbeitenden Rollen enthält, angeordnet parallel und im wesentlichen tangential eine zu der nächsten, durch welche eine oder mehrere Reihen von Tabakproduktstäbchen 4 von dem Ausgang einer Zigarettenherstellungsmaschine, herkömmlich in der Ausführung und durch den mit 5 bezeichneten Block angedeutet, an den Eingang einer Verpackungseinheit geleitet werden, ebenfalls herkömmlich in der Ausführung und durch den mit 6 bezeichneten Block angedeutet, durch welche die Stäbchen 4 zu Päckchen verpackt werden.
  • Bezugnehmend auf die vorgenannten Tabakprodukte wird in der nachfolgenden Beschreibung der Ausdruck „Stäbchen" verwendet, um jeden der verschiedenen halbfertigen oder fertigen, durch den Abschnitt 1 der Filteranbringungsvorrichtung laufenden Artikel zu bezeichnen, ohne Unterschied und in Übereinstimmung mit den Positionen, die entlang der Förderbahn belegt sind: das Stäbchen kann ein Abschnitt einer Zigarettenraupe sein, ein Doppelfilterstopfen, eine Doppelzigarette oder eine fertige einzelne Zigarette. Jeder der verschiedenen Typen der Tabakproduktstäbchen wird im Laufe der Beschreibung durch eine jeweilige Bezugsnummer be zeichnet.
  • Ebenso wird jede der Rollen 3 durch eine entsprechende Bezugsnummer bezeichnet.
  • Der Abschnitt 1 der in 1 gezeigten Filteranbringungsvorrichtung enthält eine Eingangsstation 7, ausgestattet mit einer ersten Rolle 8, die eine Anzahl von Saugrillen 26 (2) aufweist, und zwei Transferrollen 9 und 10, von welchen die erste Rolle 8 eine Reihe von Doppelzigaretten 11 erhält, jede enthaltend zwei Stäbchen 12 und 13 der Zigarettenraupe, die durch eine doppelte Länge von Filterstopfen 14 miteinander verbunden sind. Sich in Uhrzeigerrichtung drehend, wie in 1 zu sehen ist, nimmt die erste Rolle 8 die Doppelzigaretten 11 auf und lässt sie durch eine Schneidstation 15 von herkömmlicher Ausführung vorlaufen, wo sie in zwei Hälften geschnitten werden, um zwei Reihen 16 und 17 von Zigaretten 18, bezeichnet mit 18a und 18b, zu bilden, angeordnet Seite an Seite und sich gegenüberliegend ausgerichtet, das heisst mit den jeweiligen Filtermundstücken 19 aneinandergrenzend und im wesentlichen im Kontakt miteinander.
  • Die Reihen 16 und 17 werden durch die erste Rolle 8 an eine Umdreheinheit 20 freigegeben, enthaltend zwei Seite an Seite angeordnete Rollen 21 und 22, von welchen eine Rolle 21 tangential zu der ersten Rolle 8 angeordnet ist und eine axiale Länge aufweist, die im wesentlichen doppelt so lang ist wie die der verbleibenden Rolle 22.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 3 ist die vorgenannte Rolle 21 in Gegenuhrzeigerrichtung um eine entsprechende Achse 23 drehbar, wie in 1 zu sehen ist, und ist ausgeführt mit einer Anzahl von Saugrillen 24 (3), die gleichmässig um ihren Umfang verteilt sind, jede dazu bestimmt, zwei entsprechende Zigaretten 18a und 18b aufzunehmen und zu halten, die einander angrenzend und im Kontakt sowie entgegengesetzt zueinander ausgerichtet sind.
  • Die mit 22 bezeichnete Rolle ist koaxial zu der Rolle 21 von doppelter Länge ausgerichtet, an welche sie starr auf der Seite angeschlossen ist, welche die mit 17 bezeichnete Reihe trägt, und zwar durch eine Verbindungswelle 25 von vorgegebener Länge, und sie ist ebenfalls mit einer Anzahl von Saugrillen 26 (3) ausgeführt, jede sich in koaxialer Ausrichtung zu einer entsprechenden Rille 24 der Rolle 21 erstreckend.
  • An der Rolle 21 vorlaufend nähern sich die Zigaretten 18a der weiter von der Trennwand 2 entfernten Reihe 16 einer Station 27, an welcher sie einzeln und aufeinanderfolgend durch eine Umdrehvorrichtung 28 mit konischen Rollen, die Teil der vorgenannten Einheit 20 bildet, aufgenommen, um 180° gekippt und an die Rillen 26 der Rolle 22 längsseits transferiert werden. Auf diese Weise wird jede Zigarette 18a der Reihe 16, die eine entsprechende Rille 24 der einen Rolle 21 belegt, auf die gegenüberliegende Seite der angrenzenden Reihe 17 gedreht und in einer ausgerichteten Position mit der gleichen Orientierung wie eine entsprechende Zigarette 18b der letzteren Reihe 17 abgelegt.
  • In dem besonderen Beispiel der 1 ist die Umdrehvorrichtung 28 von einem in EP 0 627 175 beschriebenen und gezeigten Typ, hier in der Gesamtheit als Hilfe zum besseren Verstehen erwähnt, enthaltend zwei konische Rollen 29 und 30, die mit ihren Achsen im rechten Winkel angeordnet sind und dieselbe Ebene belegen wie die Achse 23 der obigen Rolle 21. Eine erste konische Rolle 29 dreht sich tangential zu der letzteren Rolle 21 an einer Aufnahmestation 27, so dass die Zigaretten 18a zu ihrem Umlauf geleitet werden, während sich die zweite konische Rolle 30 tangential zu der ersten konischen Rolle 29 dreht, und zwar an einer Transferstation 31, wo die Zigaretten 18a von der einen Rolle 29 auf die andere Rolle 30 übergehen. Die zweite konische Rolle 30 dreht sich ebenfalls tangential zu der obigen Rolle 22 an einer Freigabestation (in 1 nicht gezeigt), wo die Zigaretten 18a an diese selbe Rolle 22 transferiert werden.
  • Die verbleibenden Rollen 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39 und 40, dargestellt in 1, dienen für den Vorschub der beiden Reihen 16 und 17 von Zigaretten 18 in Richtung der Ausgangsstation 41, aufgewiesen von dem Abschnitt 1 der Filteranbringungsvorrichtung, von welcher aus die Reihen 16 und 17 dann in die Verpackungseinheit 6 gerichtet werden. Wie aus 2 und 3 erkennbar ist, welche sich insbesondere und rein als ein Beispiel auf die erste Rolle 8 und auf das Paar der jeweiligen nächstfolgenden Rollen 21 und 22 beziehen, enthält jede in 1 gezeigte Rolle 3 einen ersten feststehenden rohrförmigen Körper 42, von welchem ein offenes erstes Ende 43 in strömungsdichtender Weise in eine jeweilige Öffnung einsetzbar ist, aufgewiesen von der Trennwand 2 des Abschnittes 1 der Filteranbringungsvorrichtung, und einen zweiten rohrförmigen Körper 45, der aussen und koaxial an den ersten Körper 42 angeschlossen ist, und zwar mit Hilfe von zwei zwischengesetzten Wälzlagern 46 (von welchen nur eins in 3 sichtbar ist) auf solche Weise, dass der zweite Körper 45 im Verhältnis zu dem ersten Körper 42 frei um eine beiden gemeinsamen Achse 23 drehbar ist.
  • Es kann im Zusammenhang mit der Drehachse beobachtet werden, dass alle Rollen 3 eine jeweilige Drehachse haben, und dass die Achsen für alle gezeigten Rollen mit 23 bezeichnet sind. Auch in dem Falle der in der 3 gezeigten Rollen 21 und 22 ist der zweite rohrförmige Körper von beiden Rollen mit 45 bezeichnet.
  • Bezugnehmend insbesondere auf die 2, weist der erste rohrförmige Körper 42 einen äusseren ringförmigen Bund 47 an dem offenen ersten Ende 43 auf, der als Flansch dient, mit dessen Hilfe der Körper 42 selbst an der Trennwand 2 anliegt und daran befestigt ist, sowie ein verschlossenes zweites Ende 48, das einen Zapfen 49 aufweist, auf welchen eines der beiden Wälzlager 46 aufgezogen ist. Ein radial von dem Lager 46 getragener Flansch 50 ist mit seinem Umfang fest an einem Ende des zweiten rohrförmigen Körpers 45 verankert, und genauer gesagt an dem am weitesten von der Trennwand 2 entfernten Ende 51. Der Flansch 50 und das zugeordnete Lager 46 werden axial an dem Zapfen 49 mit Hilfe einer Nutmutter 52 gehalten, die in ein von dem Ende des Zapfens 49 selbst aufgewiesenes Gewinde greift. Der erste rohrförmige Körper 42 weist ebenfalls einen internen Hohlraum 53 auf, der sich in Längsrichtung von dem offenen ersten Ende 43 aus erstreckt, und dichter an dem verschlossenen Ende 48 eine seitliche Öffnung 54, die mit dem Hohlraum 53 in Verbindung steht und dazu dient, einen seitlichen Sektor 55 des ersten Körpers 42 mit einer ersten Leitung 56 zu verbinden, angeordnet auf der von dem Bund 47 entgegengesetzten Seite, die einen Unterdruck aufweist und an eine mit 57 bezeichnete Unterdruckquelle angeschlossen ist.
  • Betrachtet man die in 2 gezeigte Rolle 8, sowie auch die in 3 gezeigte Rolle 21, kann festgestellt werden, dass der Umfang des zweiten rohrförmigen Körpers 45 eine Anzahl von Rillen 26 aufweist, die zur Aufnahme der Doppelzigaretten 11 dienen. Jede Rille 26 der mit 8 und 22 bezeichneten Rollen und jede Rille 24 der mit 21 bezeichneten Rolle ist mit entsprechenden durchgehenden Bohrungen 58 versehen, eingearbeitet radial in den zweiten rohrförmigen Körper 45, so dass, wenn sich der zweite rohrförmige Körper 45 um die gemeinsame Achse 23 im Verhältnis zu dem ersten rohrförmigen Körper 42 dreht, die Rillen 24 und 26 durch den Sektor 55 zyklisch an die den Unterdruck aufweisende Leitung 56 angeschlossen werden können. Betrachtet man insbesondere die 2, so enthält jede Rolle 3 einen zwischenliegenden, feststehenden, dritten rohrförmigen Körper 59, starr und konzentrisch zugeordnet dem ersten rohrförmigen Körper 42 und eingesetzt zwischen dem stationären ersten Körper 42 und dem drehbaren zweiten Körper 45. Der dritte rohrförmige Körper 59 enthält eine seitliche Öffnung 60, koaxial ausgerichtet und übereinstimmend mit der in den ersten Körper 42 eingearbeiteten Öffnung 54, sowie ein Verteilerrohr 61, winkelmässig von der Öffnung 60 abstehend und eine Anzahl von jeweiligen Bohrungen 62 aufweisend, die sich am Umfang des rohrförmigen Körpers 59 selbst öffnen. Das Verteilerrohr 61 ist an eine zweite Leitung 63 angeschlossen, die sich in Längsrichtung durch den ersten rohrförmigen Körper 42 erstreckt und sich an eine mit 64 bezeichnete Quelle von unter Druck stehendem Gas anschliesst.
  • Während des Betriebes, wenn der zweite rohrförmige Körper 45 einer jeden Rolle 3 um den ersten rohrförmigen Körper 42 in Umdrehung versetzt wird, werden die Bohrungen 58 einer jeden Rille 26 oder 24, die jeweils eine Doppelzigarette 11 oder eine einzelne Zigarette 18 aufnehmen, mit Hilfe der Öffnungen 60 und 54, des Hohlraums 53 und der ersten Leitung 56 zyklisch mit der Unterdruckquelle 57 verbunden, was bewirkt, dass die Doppelzigaretten 11 oder die einzelnen Zigaretten 18 in den jeweiligen Rillen 26 oder 24 gehalten werden, während sie an der betreffenden Rolle 3 vorlaufen. Sobald jede aufeinanderfolgende Rille 24 oder 26 während der Umdrehung des zweiten rohrförmigen Körpers 45 in Ausrichtung zu dem Verteilerrohr 61 gelangt, stimmen die entsprechenden Bohrungen 58 mit den Bohrungen 62 des Verteilerrohres 61 überein und die Rille 24 oder 26 wird über die zweite Leitung 63 mit der Quelle von unter Druck stehendem Gas verbunden, was eine durch die Bohrungen 58 zu forcierende Strömung des Fluids erzeugt und somit das Lösen der Doppelzigaretten 11 oder der einzelnen Zigaretten 18 von dem zweiten rohrförmigen Körper 45 der Rolle 3 begünstigt, und zwar an einer Station, an welcher die Zigaretten an die nächstfolgende Rolle abgegeben werden.
  • Unter Bezugnahme auf die 2...6 und nach der vorliegenden Erfindung, enthält jede einzelne Rolle 3 jeweilige elektrische Antriebsmittel, in ihrer Gesamtheit mit 65 bezeichnet, durch welche der zweite rohrförmige Körper 45 um die gemeinsame Achse 23 im Verhältnis zu dem feststehenden ersten rohrförmigen Körper 42 im Umdrehung versetzt wird.
  • In dem Beispiel der 2 und 3 enthalten die elektrischen Antriebsmittel 65 wenigstens ein Induktionselement 66 und ein induziertes Element 67. Das Induktionselement 66 ist gebildet durch einen Magnetkern 68, der das Aussehen eines ringförmiger Stators 69 hat, starr angeschlossen an der ersten rohrförmigen Körper 42, und welcher einen jeweiligen ersten ringförmigen Sitz 70 belegt, der sich koaxial an dem ersten rohrförmigen Körper 42 befindet, angrenzend an den ringförmigen Bund 47. Wie teilweise in dem Detail in 5 gezeigt ist, ist der Magnetkern 68 mit einer Anzahl von Schlitzen 71 ausgebildet, angeordnet rund um den Umfang und dazu dienend, die Wicklungen 72 aufzunehmen, welche den elektrischen Teil des Stators 69 bilden. Das induzierte Element 67 hat das Aussehen einer ringförmigen Halterung 73, ausgeführt aus einem homogenen Metallmaterial, wie Kupfer oder Aluminium oder eine andere leitende Metalllegierung und einen Rotor 74 bildend, der fest mit dem beweglichen zweiten rohrförmigen Körper 45 verbunden ist. Der Rotor 74 ist koaxial zu dem Stator 69 und belegt einen entsprechenden zweiten ringförmigen Sitz 75, ausgebildet konzentrisch an dem zweiten rohrförmigen Element 45, oder genauer gesagt aufgewiesen von dem Ende 76 des Körpers entfernt von dem verschlossenen Ende 51 und zur Trennwand 2 hin gerichtet. Insbesondere sind der Stator 69 und der Rotor 74 entlang einer gemeinsamen mittleren Ebene 77 ausgerichtet, quer zu der Drehachse 23, jeweils angeordnet mit der äusseren umlaufenden Fläche 78 und der inneren umlaufenden Fläche 79 einander angepasst und getrennt voneinander durch einen Luftspalt 80, durch welchen die elektromagnetische Induktion erfolgt. In dem Beispiel der 2, 3 und 5 stimmen der Stator 69 und der Rotor 74 mit der Primären 81 und der Sekundären 82 eines linearen Elektromotors 83 überein, in welchen die Wicklungen 72 durch eine Leistungsquelle 84 erregt werden, wie in 1 gezeigt ist, und zwar auf solche Weise, dass Strom an jede Wicklung 72 einer jeden Rolle 3 geliefert wird.
  • Im Betrieb, wenn durch die Leistungsquelle 84 ein gegebener Strom an die Statorwicklungen 72 geliefert wird, entsteht ein bewegliches Magnetfeld in dem Spalt 80, welches sich in diesem besonderen Falle mit einem linearen Verlauf entlang dem umlaufenden Spalt bewegt.
  • Gleichzeitig wird in der ringförmigen Halterung 73 des Rotors 74 ein indizierter Strom erzeugt, der eine Kraft F bewirkt, die sich lotrecht zu dem Strom in einer Richtung nach dem Lenzschen Gesetz bewegt, und die abhängig von der Richtung ist, in welcher der Strom selbst umläuft (Uhrzeiger richtung in 5); als Ergebnis wird der Rotor 74 in Umdrehung versetzt und der zweite rohrförmige Körper 45, der fest mit dem Rotor verbunden ist, wird im Verhältnis zu dem ersten rohrförmigen Körper 42 um die gemeinsame Achse 23 zum Drehen gebracht. Demgemäss wird die Richtung der Kraft F durch die Richtung bestimmt, in welcher der Strom durch die Statorwicklungen 72 fliesst.
  • An diesem Punkt muss hervorgehoben werden, dass die den Rotor 74 bildende ringförmige Halterung 73 als ein geschlossenes kreisförmiges Element ausgeführt ist, wie vorstehend erwähnt, und zwar aus einem leitfähigen homogenen Metallmaterial. Demgemäss könnten der Stator 69 und der Rotor 74 Teile eines asynchronen oder synchronen Elektromotors sein, in welchem der Rotor 74, und somit die ringförmige Halterung 73, ein im Kurzschluss induziertes Element 67 sein würde. Bei dieser besonderen Ausführung würde der entsprechend an die Leistungsquelle angeschlossene Stator 69 ein rotierendes Magnetfeld erzeugen, in der Lage, nach den Gesetzen der elektromagnetischen Induktion elektromotorische Kräfte in die ringförmige Halterung 73 zu induzieren. Diese induzierten elektromagnetischen Kräfte würden Ströme in dem kurzgeschlossenen induzierten Element 67 erzeugen, die in der ringförmigen Halterung 73 entlang von Bahnen zirkulieren, die sich sei es den kreisförmigen Seitenwänden in einer Richtung folgend um die Drehachse 23 erstrecken, wie auch quer durch die Weite der Halterung in einer Richtung parallel zu derselben Achse 23. Die Ströme würden so mit dem Drehfeld zusammenwirken und Kräfte erzeugen, die dazu neigen, das induzierte Element 67 um die Achse 23 in Umdrehung zu versetzen.
  • Bei der alternativen Ausführung der 4 und 6 besteht das Induktionselement 66 aus wenigstens einem Polschuh 85, welcher ebenfalls in diesem Falle den Magnetkern 68 eines Stators 69 bildet, positioniert an einem bestimmten Punkt innerhalb der ersten ringförmigen Sitzes 70, und das induzierte Element 67 ist als ein flacher Ring 86 ausgebildet, angeordnet konzentrisch zu den ersten und zweiten rohrförmigen Körpern 42 und 45, starr dem zweiten Körper 45 zugeordnet und den zweiten ringförmigen Sitz 75 belegend. Bei dieser Lösung ist der Polschuh 85 nach einer jeweiligen ersten Ebene 87 ausgerichtet, querverlaufend zu der Drehachse 23, während der flache Ring 86 nach einer zweiten Ebene 88 parallel zu der ersten Ebene 87 ausgerichtet ist, die ebenfalls quer zu der Drehachse 23 verläuft. Der Polschuh 85 ist mit einer entsprechenden elektrischen Wicklung 72 versehen und einer Seitenfläche 89 des flachen Ringes 86 zugewandt, welcher in gleicher Weise wie in dem Beispiel der 2 und 3 gezeigt als ringförmige Halterung 73 ausgebildet ist, hergestellt aus einem homogenen Metallmaterial, solches wie Kupfer oder Aluminium oder eine andere leitfähige Metalllegierung und einen Rotor 74 bildend, der starr dem beweglichen zweiten rohrförmigen Körper 45 zugeordnet ist.
  • Es wird offensichtlich, dass die in dem Beispiel der 4 und 6 gezeigten Antriebsmittel eine Anzahl von Polschuhen 85 enthalten könnten, mit einem gleichmässigen Winkelabstand rund um den ersten ringförmigen Sitz 70, der koaxial in den ersten rohrförmigen Körper 42 einer jeden Rolle 3 eingearbeitet ist.
  • Wie bei der Ausführung nach den 2 und 3 ist ein Spalt 80 zwischen dem Stator 69 und dem Rotor 74 hergestellt, welche jeweils mit der Primären 81 und der Sekundären 82 eines linearen Elektromotors 83 übereinstimmen, und die Windungen 72 der Polschuhe 85 werden erregt durch eine Leistungsquelle 84, wie in 1 gezeigt ist, und zwar auf solche Weise, dass Strom an jede Windung 72 einer jeden Rolle 3 geleitet wird.
  • Wichtig ist, dass, welche der oben beschriebenen Ausführungen auch angewandt werden, die Winkelgeschwindigkeit des Rotors 74, und folglich des zweiten rohrförmigen Elementes 45 im Verhältnis zu dem ersten rohrförmigen Element 42, von der elektromagnetischen Induktion abhängig ist, erzeugt zwischen dem Stator 69 und dem Rotor 74 und das vorgenannte drehende Magnetfeld erzeugend, von welchem die induzierte elektromagnetische Kraft F wiederum von den dy namischen elektrischen Parameter der Leistungszufuhr abhängig ist. Kurz gesagt wird die Drehgeschwindigkeit des Rotors durch den Stromwert bestimmt und daher durch den Wert der Spannung, die den entsprechenden Windungen 72 von der Leistungsquelle 84 zugeführt wird, sowie durch die Frequenz der Speisung.
  • Zu diesem Zweck ist jede Rolle 3 mit einem jeweiligen feststehenden Messumwandler (90) ausgestattet, fest verankert an der Trennwand 2 und positioniert, um die Drehbewegung des zweiten rohrförmigen Elementes 45 zu erfassen. Die Aufgabe des Umwandlers 90 ist, in jedem Betriebsmoment die dynamischen Parameter zu bestimmen, welche die Winkelverschiebung des zweiten rohrförmigen Körpers 45 um die gemeinsame Drehachse 23 und dessen Position im Verhältnis zu dem feststehenden rohrförmigen Körper 42 verwalten, und daraufhin ein Ausgangssignal zu erzeugen, welches an eine Hauptsteuereinheit 91 gerichtet ist. Mit anderen Worten stellt der Umwandler 90 während einer Umdrehung des zweiten rohrförmigen Körpers 45 um den feststehenden ersten Körper 42 einen bestimmten Bezug zwischen der Winkelposition und der Winkelgeschwindigkeit des zweiten rohrförmigen Körpers 45 einerseits und dessen eigenem Ausgangssignal andererseits her. Insbesondere sind die Steuereinheit 91 und die Leistungsquelle 84 auf solche Weise verbunden, dass sie eine Rückkopplungsschleife zwischen den Umwandlern 90 und der Quelle 84 vorsehen. Mit dem wie in 1 konfigurierten Abschnitt 1 der Filteranbringungsvorrichtung erzeugen die Umwandler 90 (nicht in 1 gezeigt), die den verschiedenen Rollen 3 zugeordnet sind, die vorgenannten proportionalen Ausgangssignale im Laufe eines jeden Betriebszyklus, um die augenblickliche Winkelposition eines jeden sich drehenden zweiten rohrförmigen Körpers 45 und die entsprechende Drehgeschwindigkeit anzuzeigen, so dass die Winkelpositionen und die Winkelgeschwindigkeiten der einzelnen Rollen 3 kontinuierlich und in Realzeit überwacht werden können. Demgemäss wird jede der Rollen 3 im Verhältnis zu den anderen Rollen 3 getaktet, und dieser Takt wird durch den ganzen Betriebszyklus beibehalten.
  • Somit ist im Betrieb und während eines jeden durch den Abschnitt 1 der Filteranbringungsvorrichtung vervollständigten Zyklus jeder Umwandler 90 programmiert, um die Winkelgeschwindigkeit des sich drehenden zweiten rohrförmigen Körpers 45 einer jeweiligen Rolle 3 zu überwachen, welche durchmesserbezogen ist und sich daher von einer Rolle 3 zu der nächsten unterscheidet, wie auch die sich ergebenden Umlaufgeschwindigkeiten von einer zur nächsten verschieden sind. Auf diese Weise kann die Umlaufgeschwindigkeit eines jeden rohrförmigen Körpers 45 kontinuierlich und auf solche Weise kontrolliert werden, dass ein fehlerfreies Tak ten zwischen allen Rollen 3 in dem Abschnitt 1 der Filteranbringungsvorrichtung erhalten wird, auf die sich die Erfindung bezieht.

Claims (16)

  1. Rollenantrieb zum Zuführen von stabförmigen Tabakprodukten für automatische Maschinen, enthaltend wenigstens einen ersten feststehenden rohrförmigen Körper (42), einen zweiten rohrförmigen Körper (45), angeordnet koaxial über dem ersten rohrförmigen Körper (42) und drehbar im Verhältnis zu dem genannten ersten rohrförmigen Körper um eine gemeinsame Drehachse (23), wobei der genannte zweite rohrförmige Körper (45) ein e Anzahl von Saugrillen für die genannten stabförmigen Tabakprodukte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass er elektrische Antriebsmittel (65) enthält, bestehend aus wenigstens einem Induktionselement (66), fest verbunden mit einem ersten oder zweiten rohrförmigen Körper (42, 45), und wenigstens einem induzierten Element (67), fest verbunden mit dem verbleibenden ersten oder zweiten rohrförmigen Körper (42, 45).
  2. Rollenantrieb nach Patentanspruch 1, bei welchem das Induktionselement (66) einen ringförmigen Stator (69) enthält, der einen jeweiligen ersten ringförmigen Sitz (70) belegt, erhalten konzentrisch an dem ersten rohrförmigen Körper (42), und das induzierte Element (67) einen ringförmigen, mit dem Stator (69) koaxialen Rotor (74) enthält, der einen jeweiligen zweiten ringförmigen Sitz (75) belegt, erhalten konzentrisch an dem zweiten rohrförmi gen Körper (45).
  3. Rollenantrieb nach Patentanspruch 2, bei welchem das Induktionselement (66) und das induzierte Element (67) nach einer gemeinsamen, quer zu der gemeinsamen Drehachse (23) verlaufenden mittleren Ebene (77) ausgerichtet sind, und jeweils angeordnet mit einer äusseren umlaufenden ringförmigen Fläche (78) und einer inneren umlaufenden ringförmigen Fläche (79) einander zugewandt und voneinander durch einen Luftspalt (80) getrennt.
  4. Rollenantrieb nach Patentanspruch 1, bei welchem das Induktionselement (66) wenigstens einen Polschuh (85) enthält, der einen jeweiligen ersten Sitz (70) belegt, erhalten in dem ersten rohrförmigen Körper (42), und das induzierte Element (67) einen Rotor (74) enthält, der das Aussehen eines flachen Ringes (86) hat, konzentrisch mit den ersten und zweiten rohrförmigen Körpern (42, 45) angeordnet ist und einen zweiten ringförmigen Sitz (75) belegt, erhalten konzentrisch an dem zweiten rohrförmigen Körper (45).
  5. Rollenantrieb nach Patentanspruch 4, bei welchem wenigstens ein Polschuh (85) nach einer jeweiligen ersten Ebene (87) ausgerichtet ist, quer zu der gemeinsamen Drehachse (23), und das induzierte Element (67) nach einer zweiten Ebene (88) ausgerichtet ist, quer zu der genannten gemeinsamen Drehachse (23) und parallel zu der ersten Ebene (87), und zwar auf solche Weise, dass der Polschuh (85) einer Seitenfläche (89) des flachen Ringes (86) zugewandt ist, welcher den Rotor (74) bildet.
  6. Rollenantrieb nach Patentanspruch 4 oder Patentanspruch 5, bei welchem das Induktionselement (66) eine Anzahl von Polschuhen (85) enthält, winkelmässig voneinander abstehend und einen jeweiligen ersten ringförmigen Sitz (70) belegend, erhalten konzentrisch an dem ersten rohrförmigen Körper (42).
  7. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 6, bei welchem das Induktionselement (66) und das induzierte Element (67) jeweils mit der Primären (81) und der Sekundären (82) eines linearen Elektromotors (83) übereinstimmen.
  8. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 6, bei welchem das Induktionselement (66) und das induzierte Element (67) jeweils mit der Primären (81) und der Sekundären (82) eines synchronen oder asynchronen Elektromotors (83) übereinstimmen.
  9. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 8, bei welchem das Induktionselement (66) elektrische Wicklungen (72) enthält, angeordnet in entsprechenden Schlitzen (71), die in dem genannten Induktionselement (66) erhalten sind.
  10. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 8, bei welchem das induzierte Element (67) in einem leitfähigen homogenen metallenen Material ausgeführt ist.
  11. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 10, enthaltend wenigstens ein feststehendes Messumformerelement (90), so positioniert, um mit dem zweiten rohrförmigen Körper (45) zusammenzuwirken, wenn er um die gemeinsame Achse (23) im Verhältnis zu dem feststehenden rohrförmigen Körper (42) in Umdrehung versetzt wird.
  12. Rollenantrieb nach Patentanspruch 11, bei welchem es die Aufgabe des Messumformerelementes (90) ist, in jedem gegebenen Betriebsmoment die dynamischen Parameter zu bestimmen, welche die ringförmige Verschiebung des zweiten rohrförmigen Körpers (45) um die gemeinsame Drehachse (23) und dessen Position im Verhältnis zu dem feststehenden rohrförmigen Körper (42) verwalten, und ein Ausgangssignal zu erzeugen, welches den Wert der überwachten dynamischen Parameter anzeigt.
  13. Rollenantrieb nach den Patentansprüchen von 1 bis 12, bei welchem der erste rohrförmige Körper (42) eine interne längliche Vertiefung (53) aufweist, sowie eine seitliche Öffnung (54), welche beide an eine erste Leitung (56) angeschlossen sind, die Gas im Unterdruck fördert, letztere wiederum anschlossen an eine Unterdruckquelle (57), wobei die genannten umlaufenden Saugrillen (24, 26) mit durchgehenden Bohrungen (58) versehen sind, erhalten radial in dem zweiten rohrförmigen Körper (45), und wobei die Saugrille (24, 26) an die seitliche Öffnung (54) des ersten rohrförmigen Körpers (42) angeschlossen ist, und zwar durch die genannten durchgehenden Bohrungen (58) auf solche Weise, dass das stabförmige Tabakprodukt (4) durch Ansaugen gehalten werden kann.
  14. Rollenantrieb nach Patentanspruch 13, bei welchem jede Rolle (3) einen dritten rohrförmigen Körper (59) enthält, eingesetzt konzentrisch zwischen den ersten und zweiten rohrförmigen Körpern (42, 45) und starr aufgezogen auf den ersten rohrförmigen Körper (42), und welcher eine jeweilige seitliche Öffnung (60) aufweist, die mit der seitlichen Öffnung (54) des ersten rohrförmigen Körpers (42) übereinstimmt, sowie ein Verteilerrohr (61), angeschlossen auf einer Seite an eine zweite Leitung (63) zum Fördern von unter Druck stehendem Gas, letztere wiederum angeschlossen an eine Quelle (64) von unter Druck stehendem Gas, und versehen auf der anderen Seite mit einer Anzahl von radialen durchgehenden Bohrungen (62), positioniert auf solche Weise, dass sie während der Umdrehung des zweiten rohrförmigen Körpers (45) um die gemeinsame Achse (23) koaxial und zyklisch mit den durchgehenden Bohrungen (58) übereinstimmen, die in dem zweiten rohrförmigen Körper (45) erhalten sind.
  15. Automatische Maschine zur Herstellung von stabförmigen Tabakprodukten (4) mit Filter (19), enthaltend einen Zug von Zuführrollen (3), die jeweilige Anzahlen von umlaufenden Saugrillen (24, 26) aufweisen, jede dazu dienend, ein jeweiliges stabförmiges Tabakprodukt (4) aufzunehmen und es in einer vorgegebenen Richtung von einer Herstellungseinheit (5) an eine Verpackungseinheit (6) zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rolle (3) des Zuges nach einem der Patentansprüche von 1 bis 14 ausgeführt ist.
  16. Maschine nach Patentanspruch 15, enthaltend eine Leistungsquelle (84), von welcher Strom an das Induktionselement (66) der elektrischen Antriebsmittel (65) geliefert wird, die einer jeden Rolle (3) zugeordnet sind, sowie eine Hauptsteuereinheit (91), angeschlossen mit der Eingangsseite an jedes der Messumformerelemente (90) der einzelnen Rollen (3) und mit der Ausgangsseite an die Leistungsquelle (84), bei welcher die Aufgabe der Steuereinheit (91) die ist, den Ausgang der Leistungsquelle (84) auf der Basis der von den Messumformerelementen (90) empfangenen Signale zu überwachen, und zwar auf solche Weise, dass der Takt einer jeden Rolle (3) im Verhältnis zu den anderen Rollen (3) des Zuges bestimmt wird und den Takt durch jeden Betriebszyklus der Maschine (1) hindurch beizubehalten.
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