-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine auf einer Oberfläche zu montierende
Spule und, insbesondere, eine Elektrodenstruktur einer solchen Spule und
ein Verfahren zu deren Herstellung.
-
Heutzutage
werden miniaturisierte chipartige elektronische Bauelemente bei
einer Oberflächenmontage
mit hoher Dichte auf einer gedruckten Schaltkarte unter Verwendung
einer Chipbefestigung vielfältig
verwendet. Es wird auf die 10 und 12 Bezug genommen, in denen eine teilweise
weg geschnittene Ansicht und eine Querschnittansicht einer üblichen
auf eine Fläche
montierbaren Chipspule 10 vom Wicklungstyp mit einem Draht,
der um einen Kern gewickelt ist, gezeigt ist. Die Spule 10 weist
typischerweise einen trommelförmigen
Kern 4 mit einem Körperabschnitt 1 und
erhabenen Abschnitten 2, 3 auf, die einstückig an
den gegenüberliegenden Enden
des Körpers 2 ausgebildet
sind, einem Wicklungsdraht 5, der um den Körperabschnitt 1 gewunden
ist, Basiselektroden 6-1, 6-2, die an zwei Endflächen 2b, 3b angeordnet
sind und weiter an Teilen der Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3, zwei (nicht gezeigten)
Enden des Windungsdrahtes 5, die mit den Basiselektroden 6-1, 6-2 verbunden sind,
einem Einkapselungselement 4, das die Gesamtstruktur aufnehmenden
Teile der Basiselektroden 6-1, 6-2 an den Zentralbereichen
der Endflächen 2b, 3b der
erhabenen Abschnitte 2, 3 abdeckt und Anschlusselektroden 8-1, 8-2,
die die freiliegenden Basiselektroden 6-11, 6-2a bis
zu den Abschnitten des einkapselnden Elements 7 an den
Umfangsflächen 2a und 3a abdeckt.
-
Bei
der auf einer Oberfläche
montierbaren Spule 10, die oben dargestellt ist, besteht
der trommelförmige
Kern 4, an dem die Basiselektroden 6-1, 6-2 direkt
angebracht werden können,
aus einem magnetischen Material, beispielsweise aus einem auf Nickel-Zink
basierendem Ferrit mit hohem Widerstand oder einem isolierenden
Material, beispielsweise Aluminium. Die Basiselektroden 6-1, 6-2 sind
leitfähige
Schichten, einschließlich
einem Ag-, Ag-Pt- oder Cu-Film, der durch Beschichten oder Plattieren gebildet
worden ist und einem gleitfähigen
Material, beispielsweise Ni/Sn oder einer darauf ausgebildeten Legierung.
Der Wicklungsdraht 5 ist ein leitfähiger Draht, der mit einem
Isolationsfilm, beispielsweise Polyurethane, Polyamide oder dergleichen,
beschichtet ist, mit einem Durchmesser von 0.03–0,15 mm und die jeweiligen
Endabschnitte sind mit den Basiselektroden 6-1, 6-2 auf
den Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3 mittels Schweißens, Thermokompressionsverbindung,
Ultraschallvibration oder eine Kombination daraus, verbunden. Das
einkapselnde Element ist durch Spritzgießen eines auf Epoxy basierendem
synthetischen Harz gebildet.
-
Nach
dem Bilden des einkapselnden Elements 7 werden die Anschlüsse der
Elektroden 8-1, 8-2 auf den Bereichen gebildet,
die den Endflächen 2b, 3b und
den Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3 entsprechen, und die
fertige Struktur wird geformt, um die dünne miniaturisierte, auf einer
Oberfläche
montierbare Spule 10 zu bilden.
-
Bei
der üblichen
auf einer Oberfläche
montierbaren Spule, wie sie oben beschrieben worden ist, werden
nur kleine Abschnitte 6-1a, 6-2a der Basiselektroden 6-1, 6-2 auf
den zentralen Teilen der Endflächen 2b, 3b des
Kerns 4 durch das einkapselnde Element freigegeben. Die
Kontaktbereiche zwischen den Basiselektroden 6-1, 6-2 und
den Anschlusselektroden 8-1, 8-2 werden auf die
kleinen Bereiche der Basiselektroden 6-1, 6-2 begrenzt,
die von dem einkapselnden Element 7 freigegeben werden,
was zu einer strukturell unzureichenden Adhäsionsstärke zwischen den Basiselektroden
und den Anschlusselektroden führt.
-
Infolgedessen
können
in dem Fall, dass die auf eine Oberfläche montierbare Spule 10 auf
einer gedruckten Schaltkarte aufgelötet und einer thermischen Variation
unterworfen wird, beispielsweise einem thermischen Zyklustest (TCT-Test),
die thermischen Elektroden 8-1, 8-2 von den Kontaktbereichen der
Basiselektroden 6-1, 6-2, d. h. den freiliegenden Basiselektroden 6-1a, 6-2a aufgrund
der thermisch induzierten Zugbelastungen auf die thermischen Elektroden 8-1, 8-2 delaminiert
werden.
-
Die
Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben eine Reihe von Versuchen
durchgeführt
und festgestellt, dass die mechanische Kontaktfestigkeit zwischen
den Basiselektroden 6-1, 6-2 und den Anschlusselektroden 8-1, 8-2 erheblich
erhöht
werden kann, wenn die Anschlusselektroden 8-1, 8-2 Kontakt mit
wenigstens Abschnitten der Umfangsflächen 2a, 3a als
auch die Basiselektroden 6-1, 6-2 auf den Endflächen 2b, 3b sind.
-
Es
kann nun versucht werden, Teile des einkapselnden Elements 7 von
den Umfangsflächen 2a, 3a nach
dem Spritzgießen
zu entfernen, um die Basiselektroden 6-1, 6-2 darunter
freizulegen, das einkapselnde Element 7, das darum herum
gebildet ist, ist jedoch zu fest, um geeignet entfernt werden zu können.
-
Ein
weiterer Weg zum Freilegen der Basiselektroden 6-1, 6-2 auf
den Umfangsflächen 2a, 3a kann
es sein, einen Spalt zwischen der Innenfläche der Form und den Basiselektroden 6-1, 6-2 zu
entfernen, der auf den Umfangsflächen 2a. 3a angeordnet ist,
um das synthetische Harz daran zu hindern, durch den Spalt während des
Spritzgießvorgangs
die Endflächen 2b, 3b der
erhabenen Abschnitte 2, 3 zu erreichen. Da der
Spalt als ein Fluchtweg für
den eingespritzten Harz während
des Spritzgießvorgangs dient,
können
der Kern 4 und/oder der Draht 5 einem hohen Druck
ausgesetzt sein, der durch das Fehlen des Fluchtwegs bewirkt wird.
Der Fluchtweg ist für den
Harz erforderlich, um gleichförmig
in die Aushöhlung
einzudringen und diese auszufüllen
und infolgedessen würden
in unerwünschter
Weise Grate (ein Überschuss
des einkapselnden Elements 7 auf den Umfangsflächen 2a, 3a)
gebildet werden.
-
Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine auf eine
Oberfläche
montierbare Spule zu schaffen, die eine zuverlässige Elektrodenstruktur hat
und ein Verfahren zu deren Herstellung. Übereinstimmung mit einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird auf eine Oberfläche montierbare Spule geschaffen
mit:
Auf einer Oberfläche
montierbare Spule mit:
einem trommelförmigen Kern mit einem Körperabschnitt
und zwei erhabenen Abschnitten, die an zwei einander gegenüberliegenden
Enden des Körperabschnitts
angeordnet sind, wobei jeder erhabene Abschnitt eine Endfläche und
eine Umfangsfläche
hat;
einem Wicklungsdraht, der um den Körperabschnitt gewunden ist;
einem
Paar von Basiselektroden, wobei jede der Basiselektroden an der
Umfangsfläche
und an der Endfläche
einer der erhabenen Abschnitte angeordnet ist und die beiden Enden
der Wicklungsdrähte
mit den Basiselektroden verbunden sind, gekennzeichnet durch
einem
eingekapseltes Element, das sich von einem Abschnitt der Basiselektrode
zu einem Abschnitt der anderen Basiselektrode erstreckt, um so den
Bereich zwischen diesen abzudecken, während ein Teil der Basiselektrode
auf jeder Umfangsfläche
und im wesentlichen die ganze Basiselektrode auf jeder Endfläche frei
liegt; und
einem Paar von Anschlusselektroden, die jeweils
die freiliegenden Abschnitte der Basiselektroden und die Endabschnitte
des einkapselnden Elements auf den Umfangsflächen der erhabenen Abschnitte
abdecken;
wobei die Endabschnitte des einkapselnden Elements
auf den Umfangsflächen
Spitzenabschnitte haben, die sich in Richtung auf die Endflächen der Gipfelbereiche
erstrecken und Vertiefungsabschnitte, die weg von den Endflächen eingezogen
sind.
-
Aufgaben
und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit den beiliegenden Zeichnungen. Dabei zeigt:
-
1 eine
Querschnittsansicht einer auf einer Oberfläche montierbaren Spule in Übereinstimmung
mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
-
2 eine
perspektivische Ansicht der auf einer Oberfläche montierbaren Spule vor
der Ausbildung der Anschlusselektroden, wobei eine überlappen de
Ausbildung des einkapselnden Elements auf die Basiselektroden an
den Umfangsflächen
der erhabenen Abschnitte des Kerns deutlich wird;
-
3 eine
perspektivische Ansicht eines trommelförmigen Kerns in Übereinstimmung
mit einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
-
4A–4C verschiedene
beispielhafte Strukturen eines erhabenen Abschnitts eines trommelförmigen Kerns
in Übereinstimmung
mit einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
-
5 eine
perspektivische Ansicht, die eine Form eines erhabenen Abschnitts
eines trommelförmigen
Kerns in Übereinstimmung
mit einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
wiedergibt;
-
6 eine
perspektivische Ansicht einer Basiselektrode in Übereinstimmung mit einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
7 eine
perspektivische Ansicht einer Basiselektrode in Übereinstimmung mit einem weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
-
8 eine
Querschnittsdarstellung einer auf eine Fläche montierbaren Spule in Übereinstimung mit
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
-
9 eine
Querschnittsansicht einer auf eine Fläche montierbaren Spule während des
Einspritzvorgangs in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung;
-
10 eine
geschnittene Ansicht einer üblichen
auf eine Fläche
montierbaren Spule und
-
11 eine
Querschnittsansicht einer üblichen
auf einer Oberfläche
montierbaren Spule.
-
Die
bevorzugten Ausführungsbeispiele
einer auf einer Oberfläche
montierbaren Spule in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung werden jetzt unter Bezugnahme auf
die 1–9 beschrieben.
Einander entsprechende Bezugszeichen werden verwendet, um einander
entsprechende Teile bei der üblichen
Spule und den bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Erfindung anzugeben.
-
Es
wird jetzt auf die 1 und 2 Bezug genommen.
Eine auf eine Fläche
montierbare Spule 30 weist einen trommelförmigen Kern 4 mit
Körperabschnitten 1 und
erhabenen Abschnitten 2, 3 auf, die einstückig an
zwei gegenüberliegenden
Enden des Körperabschnitts 1 ausgebildet
sind, einen Wicklungskern 5, der um den Körperabschnitt 1 gewickelt ist,
Basiselektroden 6-1, 6-2, die an den Endflächen 2b, 3b angeordnet
sind und Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3, wobei die jeweiligen Endabschnitte
(nicht gezeigt) des Drahts 5 mit den Basiselektroden 6-1, 6-2 eines
einkapselnden Elements 17, das sich von einem Abschnitt
der Basiselektrode 6-1 auf der Umfangsfläche 2a zu
einem Abschnitt der Basiselektrode 6-2 auf der Umfangsfläche 3a erstreckt
und Anschlusselektroden 18-1, 18-2, die freiliegende
Abschnitte der Basiselektroden 6-1, 6-2 und Endabschnitte
des einkapselnden Elements 17 auf den Umfangsflächen 2a, 3a abdeckt.
In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung haben die Ränder des einkapselnden Elements
Spitzen (P) und Vertiefungen (V), die alternierend entlang der Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3 angeordnet sind, wobei
sich die P- und V-Abschnitte in Richtung auf und eingezogen weg
von den Endflächen 2b und 3b erstrecken.
-
Die
Abschnitte der Basiselektroden 6-1, 6-2 auf den
Umfangsflächen 2a, 3a sind,
mit anderen Worten, nicht von dem einkapselnden Element 17 abgedeckt.
Führende
Ränder
des vorspringenden Teils P können
auf den Umfangsflächen 2a, 3a verbleiben
oder können
die Endflächen 2b, 3b erreichen.
-
Da
wenigstens einige Abschnitte der Basiselektroden 6-1, 6-2 auf
den Umfangsflächen 2a, 3a frei liegen,
ohne von dem Einkapselungselement 17 abgedeckt zu sein,
wie oben beschrieben, können
die Anschlusselektroden 18-1, 18-2 praktisch die
ge samten Basiselektroden 6-1, 6-2 auf den Endflächen 2b, 3b und
die freiliegenden Abschnitte davon auf den Umfangsflächen 2a, 3a umfassen.
Infolgedessen ist die mechanische Festigkeit des klebenden Kontakts zwischen
der Basiselektrode 6-1, 6-2 und den Anschlusselektroden 18-1, 18-2 nach
der vorliegenden Erfindung erheblich größer gegenüber derjenigen der üblichen
auf einer Fläche
montierbaren Spule 10, wie sie in den 10 und 11 gezeigt
ist, die Kontaktbereiche nur an den zentralen Teilen der Endflächen haben
und die Ablösung
der Anschlusselektroden 18-1, 18-2 von den Basiselektroden 16-1, 16-2 kann wirksam
verhindert werden und die Zuverlässigkeit kann
erhöht
werden.
-
Die
gewellten Profile auf den einkapselnden Elementen 17 der
Umfangsflächen 2a, 3a,
die in 2 gezeigt sind, können durch Verwendung beispielsweise
eines trommelförmigen
Kerns 12 mit Plateaus (PL) und Vertiefungen (R) gebildet
werden, die alternierend auf den Umfangsflächen der erhabenen Abschnitte 2, 3 des
Kerns 12 ausgebildet sind, wie dies in 3 dargestellt
ist, wobei die Vertiefungen parallel zu der axialen Richtung des
Körperabschnitt 1 des
Kerns verlaufen. D. h. bei dem Formen eines einkapselnden Materials,
das das einkapselnde Element 17 bildet, dienen die Spalte
zwischen der Form und den Ausnehmungen als Fluchtwege für das einkapselnde
Material, nachdem die Basiselektrode 6-1, 6-2 auf
dem trommelförmigen
Kern 12 geformt sind, wie in 1 dargestellt.
Das einkapselnde Material würde
daher mehr entlang der Ausnehmungen und weniger entlang der Plateaus
in Richtung auf die Endflächen
der erhabenen Abschnitte 2, 3 hindurch dringen,
was zu dem Wellenprofil des eingekapselten Elements 17,
das die Abschnitte der Basiselektrode 6-1, 6-2 auf
den Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2 freilegt, wie in 2 gezeigt.
Etwas des einkapselnden Materials, das entlang der Ausnehmungen
dringt, erreicht die Endflächen
der erhabenen Abschnitte 2, 3 und wird nach dem
Verfestigen zu Graten. Derartige Grate sind relativ einfach zu entfernen,
da sie nicht miteinander verbunden sind. Die Grate können nicht
entfernt werden vor dem Bilden der Anschlusselektroden 18-1, 18-2.
-
Die
erhabenen Abschnitte 2, 3 sind vorzugsweise polygonal
geformt und besonders bevorzugt rechteckig, gesehen entlang der
axialen Richtung des Körperabschnitts 1.
In einem solchen Fall können
die Fluchtwege für
das einkapselnde Material hergestellt werden durch Vorsehen von
weggeschnittenen Abschnitte Z1, Z2, Z3, die sich entlang der axialen
Richtung des Kerns 4 erstrecken, an den Ecken der Umfangsflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3 des in 1 gezeigten
trommelförmigen Kerns 4,
wie in den 4A bis 4C gezeigt.
Die weggeschnittenen Abschnitte Z1 eines trommelförmigen Kerns 13 von 4A sind
rechteckig geformt, ein trommelförmiger
Kern 14 mit den weggeschnittenen Abschnitten 22 in 4B hat
abgeschrägte Ecken
und ein Kern 15 mit den weggeschnittenen Abschnitten Z3
in 4C hat abgerundete Ecken, gesehen entlang der
axialen Richtung des Körperabschnitts
jedes Kerns. Das Vorsehen von Fluchtwegen an den Ecken eines Kerns
ist insofern vorteilhaft, dass es relativ einfach ist, die weggeschnittenen
Abschnitte Z1, Z2, Z3 an den Ecken auszubilden und dass derartige
weggeschnittene Abschnitte ausreichend groß gemacht werden können, um
wirksam als Fluchtwege zu dienen. Es ist wichtig, ein ausreichend enges
Spiel zwischen der Form und den Umfangsflächen der erhabenen Abschnitte 2, 3 der
trommelförmigen
Kerne 4, 12, 13, 14, 15 vorzusehen,
wie oben beschrieben, auf denen die Basiselektroden 6-1, 6-2 angeordnet
sind, um das einkapselnde Material zu hindern, die gesamten Umfangsflächen der
erhabenen Abschnitte 2, 3 abzudecken.
-
Es
wird jetzt auf 5 Bezug genommen, in der ein
weiterer beispielhafter trommelförmiger
Kern 21 mit Vertiefungen (Y) und Plateaus (X) an den beiden
Endflächen
und auf den Umfangsflächen
der erhabenen Abschnitte 2, 3 vorgesehen ist.
Die Ausnehmungen können
alle miteinander verbunden sein, wie in 5 gezeigt
ist. Bei dem Formen dringt das einkapselnde Material durch die Ausnehmungen,
die als Fluchtwege dienen, in Richtung auf die Endflächen. Durch
Steuern des Spiels zwischen der Form und den Umfangsflächen derart,
dass diese ausreichend klein sind, so dass das einkapselnde Material die
Endflächen
und die Plateaus der Umfangsflächen nicht
abdeckt, ist es möglich,
die freiliegenden Basiselektroden (d. h. die von dem einkapselnden
Material nicht bedeckten Bereiche) auf den Endflächen und den Abschnitten der
Umfangsflächen
zu sichern.
-
Die
Basiselektroden müssen
keine bestimmte Ausbildung haben. Die Basiselektroden können eine
Struktur haben mit einer ebenen Fläche, wie in den 1 und 2 gezeigt.
Es ist jedoch bevorzugt, die Basiselektroden so auszubilden, dass
sie eine unebene Oberflächenstruktur
haben mit Vertiefungen und Vorsprüngen. Beispielsweise kann der Kontakt
zwischen der Basiselektrode und der Anschlusselektrode durch Vorsehen
siebförmiger
Basiselektroden 26, wie in 6 gezeigt
ist, oder perforierter Basiselektroden 27 mit einer Mehrzahl
von Öffnungen,
wie in 7 gezeigt, und anschließendes Bilden der Anschlusselektroden
auf diesen, auf der Fläche
verschiedener Richtungen ausgebildet werden und es kann so eine
mechanische Kontaktfestigkeit erreicht werden, die wesentlich erhöht ist gegenüber dem
Fall, in dem ebene Basiselektroden verwendet werden.
-
Durch
Kombinieren des Prinzips zum Gewinnen freiliegender Basiselektroden
auf den peripheren Oberflächen
des trommelförmigen
Kerns, wie unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben, und
der Basiselektroden auf einer unebenen Fläche wie in den 6 und 7 gezeigt,
wird die Zuverlässigkeit
der mechanischen Kontaktfestigkeit zwischen der Basis und den Anschlusselektroden
weiter verbessert.
-
Es
wird auf 8 Bezug genommen, in der eine
auf einer Oberfläche
montierbare Spule 40 in Übereinstimmung mit einem anderen
Ausführungsbeispiel
der Erfindung beschrieben wird. Dieses Ausführungsbeispiel ist, wie in
der Zeichnung gezeigt, identisch mit demjenigen von 1 mit
der Ausnahme, dass Belastungspufferschichten 29-1, 29-2 zwischen
den internen Elektroden 6-1, 6-2 und den Endflächen der
erhabenen Abschnitte 2, 3 vorgesehen sind. Die
Belastungspufferschichen 29-1, 29-2 dienen zum
Reduzieren der Zugspannung, die auf die externen Elektroden 18-1, 18-2 während eines TCT-Tests
ausgeübt
werden. Wenn, mit anderen Worten, die externen Elektroden 18-1, 18-2 und
die Basiselektroden 6-1, 6-2 von einer Zugbelastung nach
außen
gezogen werden, werden nur die Belastungspufferschichten 29-1, 29-2 belastet.
Es wird daher für
die externen Elektroden 18-1, 18-2 schwierig, von
den Basiselektroden 6-1, 6-2 gelöst zu werden und
für die
Basiselektroden 6-1, 6-2 von den peripheren Oberflächen 2a, 3a und
den Endflächen 2b, 3b entfernt
zu werden.
-
Ein
Silikonharz oder ein gummimodifiziertes Epoxiharz kann für die Belastungspufferschichten 29-1, 29-2 verwendet
werden.
-
Die
Verfahren zum Erhöhen
der Kontaktfestigkeit der Anschlusselektroden, die oben beschrieben
worden sind, werden erreicht durch Modifizieren auf einer Fläche montierbaren
Spule selbst. Eine hohe Kontaktfestigkeit kann auch erreicht werden durch
Aufbringen eines elastischen Materials 43 auf Teile der
Innenflächen
der gegossenen Stücke 41, 42,
die zu denselben Abschnitten der Basiselektroden auf den peripheren
Oberflächen 2a, 3a der
erhabenen Abschnitte 2, 3 weisen und Formen des
einkapselnden Materials unter Beibehalten des Kontakts zwischen
dem elastischen Material 43 und den Basiselektroden 6-1, 6-2,
wie in 9 gezeigt.
-
Auf
diese Weise füllt
das einkapselnde Material den Leerraum unter Verwendung der Spalte
zwischen den Gussstücken 41, 42 und
den erhabenen Abschnitten 2, 3, da die Fluchtwege
nicht jenseits des Bereichs durchdringen können, wo das elastische Material 43 angeordnet
ist, wobei die Basiselektroden 6-1, 6-2 im Kontakt
mit dem elastischen Material 43 ohne Abdeckung durch das
einkapselnde Material bleiben.
-
Ein
hitzebeständiges
Harz, beispielsweise ein Silikonharz oder ein gummimodifiziertes
Epoxiharz, kann als elastisches Material 43 verwendet werden.
-
Die
Basiselektroden 6-1, 6-2 und die Anschlusselektroden 18-1, 18-2 sind,
beispielsweise, aus einer silberbeinhaltenden Harzpaste gebildet. Das
einkapselnde Material 17 ist beispielsweise aus einem synthetischen
Harz wie einem auf epoxibasierenden Harz, einem Phenolharz oder
einem Silikonharz oder einem solchen Harz, dass ein Puder aus einem
magnetischen Material oder einem isolierenden Material beinhaltet,
gebildet.
-
Obwohl
die Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist unter Bezugnahme
auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele
versteht es sich für
den Fachmann, dass verschiedene Abwandlungen und Modifikationen
gemacht werden können,
ohne sich von dem Schutzbereich der Erfindung, wie er sich aus den
nachfolgenden Ansprüchen
ergibt, zu lösen.
-
Die
in der vorangehenden Beschreibung und in den Ansprüchen und/oder
in den beiliegenden Zeichnungen offenbart sind, können sowohl
einzeln als auch in beliebiger Kombination zur Verwirklichung der
Erfindung in ihren unterschiedlichen Ausgestaltungen von Bedeutung
sein.