[go: up one dir, main page]

DE60033051T2 - Methode und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung von diarylcarbonaten - Google Patents

Methode und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung von diarylcarbonaten Download PDF

Info

Publication number
DE60033051T2
DE60033051T2 DE60033051T DE60033051T DE60033051T2 DE 60033051 T2 DE60033051 T2 DE 60033051T2 DE 60033051 T DE60033051 T DE 60033051T DE 60033051 T DE60033051 T DE 60033051T DE 60033051 T2 DE60033051 T2 DE 60033051T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
carbonate
reactive distillation
distillation column
stream
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60033051T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60033051D1 (de
Inventor
R. Philip DE BRUIN
S. James LAW
Antonius Vincentius VRIENS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SABIC Global Technologies BV
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Application granted granted Critical
Publication of DE60033051D1 publication Critical patent/DE60033051D1/de
Publication of DE60033051T2 publication Critical patent/DE60033051T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/009Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping in combination with chemical reactions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/143Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column by two or more of a fractionation, separation or rectification step
    • B01D3/146Multiple effect distillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C68/00Preparation of esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C68/06Preparation of esters of carbonic or haloformic acids from organic carbonates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/50Improvements relating to the production of bulk chemicals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S203/00Distillation: processes, separatory
    • Y10S203/06Reactor-distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
    • Entfällt.
  • BUNDESGEFÖRDERTE FORSCHUNG
    • Entfällt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft die kontinuierliche Herstellung von Diarylcarbonaten durch Umsetzung von Dialkylcarbonaten und einem aromatischen Alkohol in Gegenwart eines Katalysators.
  • Diarylcarbonate, wie Diphenylcarbonat, sind ein wichtiger Reaktant bei der Herstellung von Polycarbonatharzen. Da die Verwendungen, in welche Polycarbonate getan werden, angewachsen sind, ist die effiziente Herstellung von Diarylcarbonaten wichtiger geworden. Frühe Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten verwendeten Phosgen als Reagenz. Die Giftigkeit von Phosgen förderte jedoch die Entwicklung eines Nicht-Phosgen-Verfahrens. Wie schematisch in der 1 gezeigt, umfasst das Nicht-Phosgen-Verfahren ein Zweischrittverfahren. Als Erstes reagiert ein Dialkylcarbonat, wie Dimethylcarbonat (DMC) mit einem aromatischen Alkohol, wie Phenol, um ein Alkylarylcarbonat (z. B. Phenylmethylcarbonat) und einen Alkylalkohol(Methanol) herzustellen. Dann gehen im zweiten Schritt zwei Moleküle des Alkylarylcarbonats eine Umesterungsreaktion ein, um ein Molekül Diarylcarbonat (Diphenylcarbonat, DPC) und ein Molekül Dialkylcarbonat (DMC) zu produzieren.
  • Verschiedene Verfahren und Apparaturen zur Herstellung von Diarylcarbonaten sind aus dem Stand der Technik bekannt. Zum Beispiel betrifft das US-Patent Nr. 5,210,268 ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von aromatischen Carbonaten. Das Verfahren wird in einer Destillationskolonne durchgeführt, wobei das Produkt vom Boden der Kolonne wiedergewonnen wird und niedrig siedende Nebenprodukte über den Kopf der Kolonne entfernt werden. Weitere Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten, die eine Serie Destillationskolonnen verwenden, sind in den US-Patenten Nr. 5,344,954 und 5,705,673 offenbart.
  • Die EP-A-0781760 offenbart ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von aromatischen Carbonaten, in dem mindestens einer der nachfolgenden Veredelungs-(Refinement)- und Rezyklierungsprozesse durchgeführt wird, wenn Dialkylcarbonat und eine aromatische Hydroxy-Verbindung in Gegenwart eines Katalysators in einem Reaktor umgesetzt werden, das aus dem Reaktor entfernte Dialkylcarbonat und die aromatische Hydroxy-Verbindung wiedergewonnen werden und sie in das Reaktionssystem zurückgeführt werden: (I) Alkohole und Alkylaromatische Ether (Anisole) werden getrennt und aus der Reaktionsmischung, die aus dem Kopf des Reaktors entfernt wird, entfernt, und das so erhaltene Dialkylcarbonat wird in das Reaktionssystem zurückgeführt und (II) Alkylaromatische Ether werden getrennt und aus der Reaktionsmischung, die aus dem Boden des Reaktors entfernt wird, entfernt, und das Dialkylcarbonat und/oder die aromatische Hydroxy-Verbindung werden in das Reaktionssystem zurückgeführt.
  • Die EP-A-0582931 offenbart einen kontinuierlichen Prozess zur Herstellung von Diarylcarbonaten durch die Reaktion von Dialkylcarbonaten und Phenolen unter Verwendung üblicher Umesterungskatalysatoren in einer spezifischen Masse-gekoppelten und Energiegekoppelten Kombination von Kolonnen.
  • Die EP-A-0785184 offenbart einen kontinuierlichen Prozess zur Herstellung von Phenymethylcarbonat, der in einer ersten Destillationskolonne ausgeführt wird, die aus einem unteren Reaktivabschnitt und einem oberen Rektifikationsabschnitt besteht, und einer zweiten Rektifikationskolonne, unter solchen Betriebsbedingungen, dass der Reaktivabschnitt der ersten Kolonne ein praktisch konstantes thermisches Profil bei der Optimumtemperatur der Reaktion hat, und dass bei der Verwendung der zweiten Kolonne eine Zirkulation von Dimethylcarbonat zwischen dem Kopf und dem Boden der ersten Kolonne erzeugt wird, welche einen vorteilhaften Überschuss an Dimethylcarbonat erlaubt, welcher in den Boden der ersten Kolonne eingeführt werden kann.
  • Die in der 1 gezeigte Reaktion ist die erwünschte Reaktion, aber wie Fachleuten bekannt ist, existieren eine Anzahl Nebenreaktionen, welche auftreten und unerwünschte Nebenprodukte produzieren. Diese Nebenprodukte können die fortlaufende Produktion des erwünschten Produkts störend beeinflussen, die Effizienz des Gesamtprozesses vermindern und in manchen Fällen Abgasströme erzeugen, die eine spezielle Handhabung zur Entsorgung erfordern. Somit ist eine signifikante Herausforderung für die Verwendung dieses Prozesses die Entwicklung eines Prozesses, der die Mengen und Effekte der Reaktionsnebenprodukte minimiert, während er eine gute Ausbeute des erwünschten Produktes bereitstellt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diphenylcarbonat bereit, das eine hohe Produktionsmenge aufweist, während zur selben Zeit ein energieeffizienter Prozess beibehalten wird. Die vorliegende Erfindung stellt weiterhin eine Vorrichtung für die kontinuierliche Herstellung von Diphenylcarbonat bereit, welche eine hohe Produktionsmenge hat, während zur gleichen Zeit ein energieeffizienter Prozess beibehalten wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diarylcarbonaten durch Umsetzung eines Dialkylcarbonats und eines aromatischen Alkohols in Gegenwart eines Umesterungskatalysators gerichtet. Das Verfahren umfasst die Schritte, dass man:
    • (a) Reaktantenströme, die Dialkylcarbonat, aromatischen Alkohol und Umesterungskatalysator enthalten, in eine erste Reaktivdestillationskolonne einführt, um Alkylarylcarbonat und Alkylalkohol herzustellen;
    • (b) aus der ersten Reaktivdestillationskolonne, einen ersten Kopfstrom gewinnt, der Dialkylcarbonat und Alkylalkohol enthält, und einen ersten Bodenstrom, der Alkylarylcarbonat enthält;
    • (c) den ersten Bodenstrom in eine zweite Reaktivdestillationskolonne einleitet, um Diarylcarbonat durch Disproportionierung des Alkyarylkarbonats zu erzeugen;
    • (d) aus der zweiten Reaktivdestillationskolonne einen ersten Seitenstrom gewinnt, der Dialkylcarbonat und Alkyarylether enthält, und einen zweiten Bodenstrom der Diarylcarbonat, Alkylarylcarbonat und Dialkylcarbonat enthält;
    • (e) den ersten Seitenstrom in eine zweite Rektifikationskolonne einleitet, um einen Dialkylcarbonatstrom vom Alkyarylether zu trennen, und den Dialkylcarbonatstrom zur ersten Rektifikationskolonne rezykliert;
    • (f) den zweiten Bodenstrom in eine dritte Reaktivdestillationskolonne einleitet, um die Reaktion weiter in Richtung des Diarylcarbonats zu treiben;
    • (g) aus der dritten Reaktivdestillationskolonne einen zweiten Kopfstrom gewinnt, der nicht umgesetzten aromatischen Alkohol, Dialkylcarbonat und Alkylarlylether enthält und den zweiten Kopfstrom zur ersten Reaktivdestillationskolonne rezykliert;
    • (h) den ersten Kopfstrom in eine erste Rektifikationskolonne einleitet;
    • (i) aus der ersten Rektifikationskolonne einen azeotropen Kopfstrom gewinnt, der aus Dialkylcarbonat/Alkylalkohol-Azeotrop besteht und einem dritten Bodenstrom, der Dialkylcarbonat enthält, und den dritten Bodenstrom zur ersten Reaktivdestillationskolonne rezykliert; und
    • (j) einen Produktstrom wiedergewinnt, der Diarylcarbonat enthält, das aus dem Boden der dritten Reaktivdestillationskolonne hergestellt wurde.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die 1 zeigt die Zweischrittreaktion von Dimethylcarbonat und Phenol zur Herstellung von Diphenylcarbonat, und
  • Die 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine energieeffiziente Serie von Massen- und Energieintegrierten Reaktivdestillationskolonnen und Destillationskolonnen zur Bewirkung der Herstellung von Diarylcarbonat bereit. Die Verwendung des Verfahrens oder der Vorrichtung der Erfindung erleichtert hohe Diarylcarbonat-Produktionsmengen, und die übliche Wiedergewinnung von unreagierten Ausgangsmaterialien und Nebenreaktionsprodukten zur Rezyklierung innerhalb des Prozesses zur Herstellung von Diarylcarbonaten oder die Verwendung in Parallelreaktionen, wie der Herstellung von Dialkylcarbonaten.
  • Die prinzipielle Reaktion, die im Verfahren der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird, ist die in 1 veranschaulichte Reaktion. Es wird durch Fachleute anerkannt werden, dass dieser Prozess unter Verwendung verschiedener Dialkylcarbonate und verschiedener aromatischer Alkohole durchgeführt werden kann. Beispielhafte Materialien jedes Typs sind in den oben diskutierten Patenten aufgelistet. Da die meist üblichen Reaktanten, die industriell verwendet werden, Dimethylcarbonat und Phenol sind, die zur Herstellung von Diphenylcarbonat reagieren, werden diese Materialien jedoch als Beispiele während der nachfolgenden Diskussion der Erfindung, welche folgt, verwendet. Es versteht sich jedoch, dass diese Verwendung nur für die Klarheit der Diskussion dient und dass keine Beschränkung bei der Erfindung auf die Verwendung dieser spezifischen Materialien beabsichtigt ist.
  • Die 2 zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend fünf Kolonnen A, B1, B2, B3 und C. Verschiedene Zuführ-, Produkt- und Rezyklatströme sind durch die Nummern 118 bezeichnet.
  • Die Kolonnen A, B1 und C sind Reaktiv/Destillationskolonnen. Somit besitzt jede dieser Kolonnen einen unteren Reaktionsabschnitt, in dem die chemische Reaktion stattfindet, und einen oberen Rektifikationsabschnitt. Die Konstruktion von Kolonnen dieses Typs ist aus dem Stand der Technik bekannt. Im Allgemeinen wird der reaktive Abschnitt der Kolonne mit angeordneten Füllkörpern, Schüttfüllkörpern oder befestigten Einbauten versehen sein, um mindestens drei theoretische Destillationsschritte bereitzustellen. Vorzugsweise wird der reaktive Abschnitt der Kolonne A 10 bis 60, und mehr bevorzugt, 15 bis 40 theoretische Destillationsschritte bereitstellen.
  • Die Kolonnen B2 und B3 sind Rektifikationskolonnen. Somit sind diese Kolonnen dazu gedacht, eine Trennung von Materialien auf Basis des Siedepunkts auszuführen, ohne eine gleichzeitige chemische Reaktion anzutreiben. Die Konstruktion von Kolonnen dieses Typs ist aus dem Stand der Technik bekannt.
  • Die in der 2 veranschaulichten fünf Kolonnen sind durch eine Serie von Zuführ-/Rezyklierungsleitungen miteinander verbunden, die zum Transport von Reaktanten und Produkten dienen. Die Fließrichtung für jede solche Leitung ist in der 2 angezeigt. Verschiedene Ventile, Heizer und weitere Einbauten können in diesen Zuführ-/Rezyklierungsleitungen bei der Anpassung der Gestaltung an eine spezielle Installation einbezogen sein, und die Einbeziehung solcher Komponenten liegt innerhalb des Fachwissens.
  • Die in der 2 dargestellte Vorrichtung kann in Übereinstimmung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von DPC eingesetzt werden. Die Ausgangsmaterialien werden als Ströme 3 und 4 in die Kolonne A eingeführt. Der Strom 3 ist eine Kombination von Strom 1, der hauptsächlich Phenol enthält, entweder frisch oder rezykliert, und Strom 3', der Phenol und Katalysator enthält. Optional kann der Strom 3 auch DMC und Nebenreaktionsprodukte umfassen, die über die Leitung 16 aus der Reaktivdestillationskolonne C rezykliert werden. Der Strom 4 ist eine Mischung von Strom 2, der hauptsächlich DMC enthält, und dem Rezyklatstrom 8, der hauptsächlich DMC und etwas geringfügige Mengen Phenol und Nebenreaktionsprodukte enthält, die aus dem Boden der Rektifikationskolonne B2 wiedergewonnen werden.
  • Der Strom 4 wird dem Bodenabschnitt der Kolonne A zugeführt, vorzugsweise dem Verdampfer. Der Strom kann flüssig oder ein Gas sein, abhängig vom Typ des verwendeten Verdampfers. Wenn z. B. ein externer Verdampfer, z. B. ein Kettle-Verdampfer verwendet wird, tritt der Strom 4 in die Kolonne A als Dampf ein. Der Strom 3 wird als Flüssigkeit in den Mittelabschnitt der Kolonne A eingeleitet, an einem Ort am Kopf des Reaktivdestillationsabschnitts. Die Zuführmenge der Ströme 3 und 4 ist derart, dass das Molverhältnis von aromatischem Alkohol zu Dialkylcarbonat, welches in die Kolonne A eingeführt wird, zwischen 0,1 und 10 liegt, vorzugsweise zwischen 0,5 und 5, und am meisten bevorzugt zwischen 1 und 3. Es ist besonders vorteilhaft, Dialkylcarbonat im Überschuss durch den Strom 4 bereitzustellen, da Dialkylcarbonat sowohl als Reaktant als auch als Abziehmittel dient, was die Entfernung des in der Umesterungsreaktion erzeugten Alkylalkohols erleichtert. Diese Entfernung erhöht die Produktionsmenge von Alkylarylcarbonat in der Kolonne A.
  • Die Umesterungsreaktion in der Kolonne A wird bei einer Temperatur von 100°C bis 300°C durchgeführt, vorzugsweise von 130°C bis 250°C, und am meisten bevorzugt von 140°C bis 220°C. Der Betriebsdruck am Kopf der Kolonne A liegt geeigneterweise im Bereich von 50 mbar bis 20 bar, vorzugsweise 0,5 bis 10 bar, und am meisten bevorzugt 3 bis 7 bar.
  • Die Reaktionsprodukte und unreagierte Ausgangsmaterialien werden auf kontinuierliche Art und Weise durch die Ströme 5 und 6 aus der Kolonne A entfernt. Der Strom 5, der aus dem Kopf der Kolonne A abgezogen wird, enthält unreagiertes Dialkylcarbonat und annehmbar all den in der Umesterungsreaktion erzeugten Alkylalkohol. Dieser Strom wird zur Rektifikationskolonne B2 zur Verarbeitung und Wiedergewinnung geleitet. Der Strom 6, der von nahe dem Boden der Kolonne A abgezogen wird, enthält das in der Kolonne A erzeugte Alkylarylcarbonat in Kombination mit unreagierten Ausgangsmaterialien und Katalysator. Dieser Strom 6 wird in die zweite Reaktivdestillationskolonne B1 geleitet.
  • Die Kolonne B1 besitzt einen unteren Reaktionsabschnitt und einen oberen Rektifikationsabschnitt. Diese Kolonne befördert die Disproportionierung von Alkylarylcarbonat in Diarylcarbonat und Dialkylcarbonat, während zur gleichen Zeit Dialkylcarbonat von der Reaktionsmischung getrennt wird.
  • Die Reaktiv- und Rektifikationsabschnitte der Kolonne B1 sind jeweils mit angeordneten Füllkörpern, Schüttfüllkörpern oder befestigten Einbauten versehen, um 1 bis 50, vorzugsweise 5 bis 20 theoretische Destillationsschritte bereitzustellen. Das Temperaturprofil der Kolonne B1 reicht von 50 bis 300°C, vorzugsweise 60 bis 280°C, und am meisten bevorzugt 100 bis 250°C.
  • Der Druck in der Kolonne B1 wird im Bereich von 50 mbar bis 10 bar, vorzugsweise 0,2 bis 5 bar, und am meisten bevorzugt 1 bis 3 bar, gehalten. Es ist wünschenswert, den Druck der Kolonne B1 unterhalb des Drucks der Kolonne A zu halten. Dies führt zu einem adiabatischen Flash des Stroms 6, wodurch die Loslösung von Dialkylcarbonat aus der Reaktionsmischung erleichtert wird.
  • Die Kolonne B1 wird derart betrieben, dass Dialkylcarbonat, das in die Kolonne durch den Strom 6 eintritt, von der Reaktionsmischung getrennt wird, wodurch die Geschwindigkeit der in dem Reaktivabschnitt stattfindenden Disproportionierungsreaktion erhöht wird. Die Kolonne B1 kann auch als Verdampfer für die Kolonne B2 verwendet werden, in welchem Fall die zwei Kolonnen durch die Ströme 9 und 11 verbunden sind, wie in der 2 gezeigt. In diesem Fall sollte Sorgfalt aufgewendet werden, eine Verschleppung von Alkylarylcarbonat in die Kolonne B2 in dieser Konfiguration zu vermeiden, da dies zu einem Rezyklieren von Alkylarylcarbonat über den Strom 8 in die Kolonne A führen könnte. Dies würde die Zusammensetzung in der Kolonne A in Richtung der Ausgangsmaterialien treiben, wodurch die Nettoproduktionsmenge von Alkylarylcarbonat in der Kolonne A vermindert wird. Somit werden die Kolonnen B1 und B2 derart betrieben, dass der Strom 9, sofern vorhanden, hauptsächlich Dialkylcarbonat in der Flüssigphase enthält, das von der Rektifikationskolonne B2 zurückfließt. Der Strom 11, wenn vorhanden, enthält hauptsächlich Dialkylcarbonat und das unerwünschte Nebenprodukt Alkylarylether (z. B. Anisol) in der Gasphase. Dies stellt die meiste Energie bereit, um die Trennprozesse anzutreiben, die in der Kolonne B2 stattfinden. Daher wird die Wärme- und Massenintegration vorteilhafterweise zwischen den Kolonnen B1 und B2 über die Ströme 9 und 11 realisiert.
  • Die Rektifikationskolonne B2 erzeugt einen Nebenproduktstrom 7, der eine azeotrope Mischung aus Dialkylcarbonat und im Wesentlichen all dem im Prozess erzeugten Alkylalkohol enthält. Dieser Strom kann kondensiert werden und als Zuführstrom für einen komplementären Dialkylcarbonat-Produktionsprozess ohne weitere Reinigung wiederverwendet werden.
  • Die Kolonne B2 ist mit angeordneten Füllkörpern, Schüttfüllkörpern oder befestigten Einbauten versehen, um mindestens 3, und vorzugsweise 5 bis 50 theoretische Destillationsschritte bereitzustellen. Das Temperaturprofil der Kolonne B2 reicht von 10 bis 200°C, vorzugsweise 50 bis 150°C. Der Betriebsdruck in der Kolonne B2 liegt im Bereich von 0,1 bis 10 bar, vorzugsweise 0,5 bis 2 bar.
  • Zusätzlich zu den Strömen 9 und 11, die Materialien mit der Kolonne B2 austauschen, verlassen Materialien die Kolonne B1 über die Ströme 10 und 12. Der Strom 12 enthält hauptsächlich Dialkylcarbonat und Alkylarylether und wird als Seitenstrom von der Kolonne B1 abgezogen und in die zweite Rektifikationskolonne B3 eingespeist. Die Kolonne B3 trennt Dialkylcarbonat von Alkylarylethern und führt das Dialkylcarbonat über die Leitung 14 in die Kolonne B2 zurück. Die Alkylarylether werden durch die Leitung 13 entfernt. Diese Trennung von Alkylarylethern, wie Anisol, ist wichtig, da sich diese Produkte innerhalb der Apparatur ansammeln können, wenn sie nicht entfernt werden.
  • Der Strom 10 enthält das in der Kolonne B1 erzeugte Diarylcarbonat, in Kombination mit nicht-umgesetzten Ausgangsmaterialien, und einiges Alkylarylcarbonat und Alkylarylether. Der Strom 10 wird in die Reaktivdestillationskolonne C eingespeist, die betrieben wird, um die Reaktion weiter in Richtung des erwünschten Diarylcarbonat-Produkts zu treiben, während andere Stoffe zum Rezyklieren abgetrennt werden. Zwei Ströme werden aus der Kolonne C entfernt. Der erste ist ein Produktstrom 15, der all das erzeugte Diarylcarbonat zusammen mit übrigem Katalysator, einiges Alkylarylcarbonat und unerwünschte hochsiedende Nebenprodukte enthält. Dieser Produktstrom 15 kann weiter destilliert werden, wenn eine zusätzliche Aufreinigung erwünscht ist. Der zweite Strom 16 wird aus dem Kopf der Kolonne C als Rezyklatstrom entfernt, der all das nicht-umgesetzte aromatische Alkohol-Ausgangsmaterial und einiges Dialkylcarbonat und Alkylarylether enthält, und rezykliert, um einen Teil des Stroms 3 zu bilden.
  • Die Kolonne C wird geeigneterweise bei einer Temperatur von 100 bis 300°C, vorzugsweise 100 bis 250°C, und am meisten bevorzugt 140 bis 200°C betrieben. Der Betriebsdruck der Kolonne ist geeigneterweise 10 mbar bis 3 bar, vorzugsweise 50 mbar bis 1 bar, und am meisten bevorzugt 100 bis 400 mbar.
  • Innerhalb des Anwendungsbereichs des oben genannten Verfahrens sind verschiedene Variationen möglich. So ist, wie schon beschrieben, die Verbindung der Kolonnen B1 und B2 über Ströme 9 und 11 optional, obwohl sie eine verbesserte Effizienz liefert. Gleichermaßen kann der Strom 10 durch Addition eines Stroms, der Alkylarylcarbonat enthält, über den Strom 17 zur Bildung des Stroms 18 vermehrt werden. Dies führt zu einer Verbesserung in der Gesamtproduktion des Diarylcarbonats. Geeigneter Weise kann der Strom 17 ein Alkylarylcarbonat enthaltender Strom sein, der aus der Reinigung der Diarylcarbonate zurückgewonnen wird.
  • Das oben beschriebene Verfahren wird geeigneterweise in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung durchgeführt. Diese Vorrichtung umfasst erste, zweite und dritte Reaktivdestillationskolonnen und erste und zweite Rektifikationskolonnen und eine Vielzahl Leitungen zum Transport der Reaktanten und Produktströme, worin:
    • (a) die erste Reaktivdestillationskolonne mit Eingangsleitungen für die Einführung von Reaktanten verbunden, ist und mit ersten und zweiten Transferleitungen, wobei die erste Transferleitung vom Kopf der ersten Reaktivdestillationskolonne zur Mitte der ersten Rektifikationskolonne läuft und die zweite Transferleitung vom Boden der ersten Reaktivdestillationskolonne zur zweiten Reaktivdestillationskolonne läuft (z. B. dem Boden der zweiten Reaktivdestillationskolonne),
    • (b) die zweite Reaktivdestillationskolonne mit dritten und vierten Transferleitungen verbunden ist, wobei die dritte Transferleitung von der Seite der zweiten Reaktivdestillationskolonne zum Kopf der zweiten Rektifikationskolonne läuft und die vierte Transferleitung vom Boden der zweiten Reaktivdestillationskolonne zur dritten Reaktivdestillationskolonne läuft (z. B. dem Boden der dritten Reaktivdestillationskolonne),
    • (c) die dritte Reaktivdestillationskolonne mit einer ersten Ausgangsleitung verbunden ist zur Bereitstellung von Diarylcarbonat-Produkt vom Boden der dritten Reaktivdestillationskolonne, und einer ersten Rezyklatleitung, die vom Kopf der dritten Reaktivdestillationskolonne zur Mitte der ersten Reaktivdestillationskolonne läuft,
    • (d) die erste Rektifikationskolonne mit einer zweiten Produktleitung verbunden ist zur Bereitstellung von Dialkylcarbonat/Alkylalkohol-Azeotrop vom Kopf der ersten Rektifikationskolonne, und einer zweiten Rezyklatleitung, die vom Boden der ersten Rektifikationskolonne zum Boden der ersten Reaktivdestillationskolonne läuft, und
    • (e) die zweite Rektifikationskolonne mit einer dritten Produktleitung verbunden ist zur Wiedergewinnung von Alkylarylethern vom Boden der zweiten Rektifikationskolonne und einer dritten Rezyklatleitung, die vom Kopf der zweiten Rektifikationskolonne zum Boden der ersten Rektifikationskolonne läuft.
  • Die Vorrichtung kann weiterhin zusätzliche Transferleitungen umfassen, die in gegensätzlichen Richtungen zwischen dem Boden der ersten Rektifikationskolonne und dem Kopf der zweiten Reaktivdestillationskolonne laufen und/oder eine Zuwachsleitung, die mit der vierten Transferleitung zur Einführung eines erhöhenden Reaktantenstroms in die dritte Reaktivdestillationskolonne verbunden ist.
  • Es wird durch Fachleute anerkannt werden, dass die Positionierung der verschiedenen Leitungen, wie oben beschrieben, als am Kopf, der Mitte oder dem Boden der Kolonne, notwendigerweise ein relativer Begriff ist, da die Position, an dem Stoff eingeführt werden muss, von den Bedingungen abhängig ist, die in der Kolonne aufrechterhalten werden. Zum Beispiel kann eine Leitung, die am Boden der Kolonne eintritt, tatsächlich einige Stufen oberhalb des Sumpfes eintreten, und eine Leitung, die am Kopf der Kolonne eintritt, kann ein paar Stufen unterhalb der Kopfstufe eintreten. Nichtsdestotrotz wurden diese Begriffe eingeführt, um die allgemeine Orientierung der verschiedenen Kolonnen und Leitungen zu definieren.
  • Das Verfahren und die Vorrichtungen der Erfindung ermöglichen die kontinuierliche Produktion von Diarylcarbonaten über eine katalysierte Umesterung auf hocheffiziente Art und Weise im industriellen Maßstab. Das Mehrschrittverfahren und die Vorrichtung der Erfindung stellen Produktionsmengen bereit, die höher sind als die aus dem Stand der Technik bekannten, und eine effiziente Trennung und Rezyklierung (wenn angebracht) von nicht-umgesetzten Ausgangsmaterialien und Reaktionsnebenprodukten. Somit stellt die vorliegende Erfindung eine Verbesserung gegenüber früheren Verfahren dar.

Claims (4)

  1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diarylcarbonaten durch Umsetzung eines Dialkylcarbonats und eines aromatischen Alkohols in Gegenwart eines Umesterungskatalysators, umfassend die Schritte, dass man: (a) Reaktantenströme, die Dialkylcarbonat, aromatischen Alkohol und Umesterungskatalysator enthalten, in eine erste Reaktivdestillationskolonne einführt, um Alkylarylcarbonat und Alkylalkohol herzustellen; (b) aus der ersten Reaktivdestillationskolonne, einen ersten Kopfstrom gewinnt, der Dialkylcarbonat und Alkylalkohol enthält, und einen ersten Bodenstrom, der Alkylarylcarbonat enthält; (c) den ersten Bodenstrom in eine zweite Reaktivdestillationskolonne einleitet, um Diarylcarbonat durch Disproportionierung des Alkyarylkarbonats zu erzeugen; (d) aus der zweiten Reaktivdestillationskolonne einen ersten Seitenstrom gewinnt, der Dialkylcarbonat und Alkyarylether enthält, und einen zweiten Bodenstrom der Diarylcarbonat, Alkylarylcarbonat und Dialkylcarbonat enthält; (e) den ersten Seitenstrom in eine zweite Rektifikationskolonne einleitet, um einen Dialkylcarbonatstrom vom Alkyarylether zu trennen, und den Dialkylcarbonatstrom zur ersten Rektifikationskolonne rezykliert; (f) den zweiten Bodenstrom in eine dritte Reaktivdestillationskolonne einleitet, um die Reaktion weiter in Richtung des Diarylcarbonats zu treiben; (g) aus der dritten Reaktivdestillationskolonne einen zweiten Kopfstrom gewinnt, der nicht umgesetzten aromatischen Alkohol, Dialkylcarbonat und Alkylarlylether enthält und den zweiten Kopfstrom zur ersten Reaktivdestillationskolonne rezykliert; (h) den ersten Kopfstrom in eine erste Rektifikationskolonne einleitet; (i) aus der ersten Rektifikationskolonne einen azeotropen Kopfstrom gewinnt, der aus Dialkylcarbonat/Alkylalkohol-Azeotrop besteht und einem dritten Bodenstrom, der Dialkylcarbonat enthält, und den dritten Bodenstrom zur ersten Reaktivdestillationskolonne rezykliert; und (j) einen Produktstrom wiedergewinnt, der Diarylcarbonat enthält, das aus dem Boden der dritten Reaktivdestillationskolonne hergestellt wurde; wobei die erste Reaktivdestillationskolonne bei einer Temperatur von 100°C bis 300°C gehalten wird, und ein Druck am Kopf der Kolonne im Bereich von 50 mbar bis 20 bar, wobei die zweite Reaktivdestillationskolonne bei einer Temperatur von 50 bis 300°C und einem Druck von 50 mbar bis 10 bar gehalten wird, und wobei die dritte Reaktivdestillationskolonne bei einer Temperatur von 100 bis 300°C und einem Druck von 10 mbar bis 3 bar gehalten wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin aufweisend die Schritte, dass man einen flüssigen Bodenstrom aus der ersten Rektifikationskolonne wiedergewinnt und den flüssigen Bodenstrom am Kopf der zweiten Reaktivdestillationskolonne einleitet; und einen Dampfstrom wiedergewinnt der Dialkylcarbonat enthält, und den Dampfstrom am Boden der ersten Rektifikationskolonne einleitet, wodurch die zweite Reaktivdestillationskolonne als Verdampfer für die erste Rektifikationskolonne dient.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin aufweisend den Schritt, dass man den zweiten Bodenstrom um einen zusätzlichen Strom vermehrt, der Alkylarylcarbonat enthält.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die zweite Reaktivdestillationskolonne auf einem Druck gehalten wird, der geringer als der Druck der ersten Reaktivdestillationskolonne ist.
DE60033051T 1999-12-08 2000-11-15 Methode und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung von diarylcarbonaten Expired - Lifetime DE60033051T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US09/457,320 US6294684B1 (en) 1999-12-08 1999-12-08 Method and apparatus for the continuous production of diaryl carbonates
US457320 1999-12-08
PCT/US2000/031335 WO2001042187A1 (en) 1999-12-08 2000-11-15 Method and apparatus for the continuous production of diaryl carbonates

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60033051D1 DE60033051D1 (de) 2007-03-08
DE60033051T2 true DE60033051T2 (de) 2007-10-18

Family

ID=23816275

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60033051T Expired - Lifetime DE60033051T2 (de) 1999-12-08 2000-11-15 Methode und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung von diarylcarbonaten

Country Status (7)

Country Link
US (2) US6294684B1 (de)
EP (1) EP1237842B1 (de)
JP (1) JP2003516376A (de)
AU (1) AU1610701A (de)
DE (1) DE60033051T2 (de)
TW (1) TW588042B (de)
WO (1) WO2001042187A1 (de)

Families Citing this family (43)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19859290A1 (de) * 1998-12-22 2000-06-29 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten
US6420588B1 (en) * 2001-07-24 2002-07-16 General Electric Company Interfacial method of preparing ester-substituted diaryl carbonates
US7151189B2 (en) 2003-06-19 2006-12-19 General Electric Company Method and apparatus for waste stream recovery
US7141641B2 (en) * 2003-06-26 2006-11-28 General Electric Company Method and apparatus for production of alkyl aryl ether and diaryl carbonate
US20070260095A1 (en) * 2004-06-25 2007-11-08 Shinsuke Fukuoka Process for the Industrial Production of Aromatic Carbonate
KR100846330B1 (ko) * 2004-07-13 2008-07-15 아사히 가세이 케미칼즈 가부시키가이샤 방향족 카보네이트류를 공업적으로 제조하는 방법
EP1775280B1 (de) * 2004-07-13 2013-09-11 Asahi Kasei Chemicals Corporation Industrielles verfahren zur herstellung von aromatischem carbonat
US20070219387A1 (en) * 2004-07-13 2007-09-20 Asahi Kasei Chemicals Corporation Industrial Process for Producing an Aromatic Carbonate
BRPI0513330A (pt) * 2004-07-14 2008-05-06 Asahi Kasei Chemicals Corp processo para a produção de um carbonato aromático, e, carbonato aromático
BRPI0513225A (pt) * 2004-07-14 2008-04-29 Asahi Kasei Chemicals Corp processo para a produção de um carbonato aromático, e, carbonato potássio, aparelho de destilação reativa
KR100846333B1 (ko) * 2004-07-14 2008-07-15 아사히 가세이 케미칼즈 가부시키가이샤 방향족 카보네이트류를 공업적으로 제조하는 방법
EA010066B1 (ru) 2004-08-25 2008-06-30 Асахи Касеи Кемикалз Корпорейшн Способ производства высокочистого дифенилкарбоната в промышленном масштабе
US7884251B2 (en) 2004-09-17 2011-02-08 Asahi Kasei Chemicals Corporation Industrial process for separating out by-produced alcohols
JP2007326782A (ja) * 2004-09-21 2007-12-20 Asahi Kasei Chemicals Corp 副生アルコール類の工業的分離装置
EA009650B1 (ru) * 2004-09-21 2008-02-28 Асахи Касеи Кемикалз Корпорейшн Промышленный способ выделения побочно полученного спирта
BRPI0514936A (pt) * 2004-09-27 2008-07-01 Asahi Kasei Chemicals Corp aperfeiçoamento em um processo industrial para a produção de um carbonato aromático
WO2006041075A1 (ja) * 2004-10-14 2006-04-20 Asahi Kasei Chemicals Corporation 高純度ジアリールカーボネートの製造方法
BRPI0515032A (pt) * 2004-10-22 2008-07-01 Asahi Kasei Chemicals Corp processo industrial para a produção de um carbonato de diarila de alta pureza, carbonato de difenila de alta pureza produzido por tal processo, processo para a produção de um policarbonato aromático, policarbonato aromático produzido por tal processo, e, aparelho para a produção de um carbonato de diarila de alta pureza
TWI321561B (en) 2004-12-21 2010-03-11 Asahi Kasei Chemicals Corp Method for producing aromatic carbonate
US7378540B2 (en) 2005-10-21 2008-05-27 Catalytic Distillation Technologies Process for producing organic carbonates
US7288668B2 (en) * 2005-11-17 2007-10-30 Catalytic Distillation Technologies Process for making diaryl carbonate
TWI382979B (zh) * 2006-02-22 2013-01-21 Shell Int Research 碳酸伸烷酯之生產方法及由此生產的碳酸伸烷酯於烷二醇及碳酸二烷酯之製造中的用途
TWI383976B (zh) * 2006-02-22 2013-02-01 Shell Int Research 製備碳酸二烷酯及烷二醇的方法
TW200740731A (en) * 2006-02-22 2007-11-01 Shell Int Research Process for the preparation of alkanediol
TWI378087B (en) * 2006-02-22 2012-12-01 Shell Int Research Process for the preparation of an alkanediol and a dialkyl carbonate
TW200740749A (en) * 2006-02-22 2007-11-01 Shell Int Research Process for the preparation of an alkanediol and a dialkyl carbonate
TWI387584B (zh) * 2006-03-13 2013-03-01 Shell Int Research 碳酸伸烷酯之生產方法及由此生產之碳酸伸烷酯於烷二醇及碳酸二烷酯之製造中之用途
EP2121564B1 (de) * 2007-01-23 2013-11-06 Shell Internationale Research Maatschappij B.V. Verfahren zur herstellung von diarylcarbonat
US7799940B2 (en) * 2007-02-16 2010-09-21 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Process for manufacturing dimethyl carbonate
EP2121563B1 (de) * 2007-02-16 2016-05-04 SABIC Global Technologies B.V. Verfahren zur herstellung von dimethylcarbonat
EP1995233A3 (de) * 2007-05-25 2010-06-02 Bayer MaterialScience AG Verfahren zur Herstellung von Diaryl- oder Arylalkylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
DE102008029514A1 (de) 2008-06-21 2009-12-24 Bayer Materialscience Ag Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
WO2011067263A1 (en) 2009-12-04 2011-06-09 Shell Internationale Research Maatschappij B.V. Process for preparing diaryl carbonates
DE102010042937A1 (de) 2010-10-08 2012-04-12 Bayer Materialscience Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
WO2012076532A1 (en) 2010-12-08 2012-06-14 Shell Internationale Research Maatschappij B.V. Process for purifying aryl group containing carbonates
EP2650278A1 (de) 2012-04-11 2013-10-16 Bayer MaterialScience AG Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
EP2679571B1 (de) 2012-06-29 2017-12-13 SABIC Global Technologies B.V. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Diarylcarbonat
EP2679572B1 (de) 2012-06-29 2017-12-13 SABIC Global Technologies B.V. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Diarylcarbonat
WO2015008740A1 (ja) 2013-07-16 2015-01-22 三菱瓦斯化学株式会社 α-ヒドロキシイソ酪酸アミドの製造方法及び反応装置
JP2015038160A (ja) * 2014-11-28 2015-02-26 旭化成ケミカルズ株式会社 ジアリールカーボネートの製造方法
CN108290819B (zh) 2015-11-26 2021-10-26 国际壳牌研究有限公司 用于制备碳酸二芳酯的方法
US12434217B2 (en) * 2019-09-12 2025-10-07 Asymchem Laboratories (Fuxin) Co., Ltd. Device for continuously preparing 2,6-dihydroxybenzaldehyde
CN112774232A (zh) * 2020-12-02 2021-05-11 李桂凤 一种用于进行化学反应的催化反应性精馏塔

Family Cites Families (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4218391A (en) 1976-09-30 1980-08-19 Anic, S.P.A. Method for the preparation of esters of carbonic acid
IT1127270B (it) 1979-12-04 1986-05-21 Anic Spa Processo per la produzione di dimetilcarbonato
JPH06725B2 (ja) 1985-01-29 1994-01-05 ダイセル化学工業株式会社 炭酸ジフエニルの製造方法
JPH0662512B2 (ja) 1986-05-27 1994-08-17 ダイセル化学工業株式会社 炭酸ジフエニルの製造方法
KR920003711B1 (ko) 1987-09-28 1992-05-09 아사히가세이고오교 가부시끼가이샤 결정화 방향족 폴리카르보네이트의 제조방법과 이에 의하여 얻어지는 결정화 방향족 폴리카르보네이트
WO1991009832A1 (en) 1989-12-28 1991-07-11 Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha Process for continuously producing aromatic carbonate
IT1248686B (it) 1990-06-04 1995-01-26 Enichem Sintesi Procedimento per la produzione di dimetil carbonato
IT1248687B (it) 1990-06-04 1995-01-26 Enichem Sintesi Processo per la produzione di dimetilcarbonato ed apparecchiatura adatta allo scopo
GB2255972A (en) 1991-04-12 1992-11-25 Davy Res & Dev Ltd Production of diaryl carbonates.
DE4226756A1 (de) 1992-08-13 1994-02-17 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Dicarbonaten
DE4226755A1 (de) 1992-08-13 1994-02-17 Bayer Ag Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
ES2107066T3 (es) * 1993-03-12 1997-11-16 Bayer Ag Procedimiento para la obtencion en continuo de arilcarbonatos.
US5498319A (en) 1993-06-29 1996-03-12 General Electric Company Process for purifying diaryl carbonates
IT1264937B1 (it) 1993-07-15 1996-10-17 Enichem Sintesi Metodo per la rimozione dei contaminanti acidi e salini da una corrente gassosa in uscita da un reattore per la sintesi di
IT1269916B (it) 1994-03-25 1997-04-16 Enichem Spa Procedimento migliorato per la sintesi di dimetilcarbonato
JPH08198816A (ja) 1995-01-23 1996-08-06 Mitsubishi Gas Chem Co Inc 炭酸ジフェニルの精製方法
JP3846926B2 (ja) 1995-12-27 2006-11-15 日本ジーイープラスチックス株式会社 芳香族カーボネートの連続的製造方法
IT1282363B1 (it) 1996-01-16 1998-03-20 Enichem Spa Procedimento continuo per la preparazione di fenil metil carbonato
JP3807817B2 (ja) 1997-06-18 2006-08-09 三菱化学株式会社 ジフェニルカーボネートの精製方法

Also Published As

Publication number Publication date
WO2001042187A1 (en) 2001-06-14
US6767517B2 (en) 2004-07-27
JP2003516376A (ja) 2003-05-13
US6294684B1 (en) 2001-09-25
AU1610701A (en) 2001-06-18
US20010021786A1 (en) 2001-09-13
TW588042B (en) 2004-05-21
DE60033051D1 (de) 2007-03-08
EP1237842B1 (de) 2007-01-17
EP1237842A1 (de) 2002-09-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60033051T2 (de) Methode und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung von diarylcarbonaten
EP0582931B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
DE2552907C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Diphenylcarbonat
DE60036936T2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von einem dialkylcarbonat und diol
DE69009992T2 (de) Kontinuierliches verfahren zur herstellung aromatischer karbonate.
DE69935979T2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung eines dialkylcarbonats und eines diols
EP2239249B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diaryl- oder Alkylarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
EP2036880B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diaryl- oder Alkylarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
EP0785184B1 (de) Kontenuierliches Verfahren zur Herstellung von Phenylmethylcarbonat
EP0667336B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Diarylcarbonaten
DE69617980T2 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischen carbonaten.
EP2322261B1 (de) Verfahren zur Reinigung von Dialkylcarbonaten
DD210026A5 (de) Verfahren zur herstellung von ethylenglycol
US20040266974A1 (en) Method and apparatus for production of alkyl aryl ether and diaryl carbonate
DE3445553A1 (de) Verbessertes verfahren zur herstellung von aromatischen carbonaten
TWI436977B (zh) 製備碳酸二芳酯之方法
EP0628553B1 (de) Reaktor und damit durchzuführendes kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Ethylenglykolcarbonat bzw. Propylenglykolcarbonat
DE102008029514A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
EP2272819A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dialkylcarbonaten aus Alkylencarbonaten und Alkoholen
DE69320580T2 (de) Kontinuierliche Produktion von aromatischen Carbonaten
DD232483A5 (de) Verfahren zur reinigung von ethylenglykol
DE4312037A1 (de) Verfahren zur Spaltung von Polycarbonaten
DE102010042937A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diarylcarbonaten aus Dialkylcarbonaten
DE4344159A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dimethylcarbonat
DE2903890C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Äthylenglykolmonoäthylätheracetat

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SABIC INNOVATIVE PLASTICS IP B.V., BERGEN OP Z, NL

8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: PATENT- UND RECHTSANWAELTE BARDEHLE, PAGENBERG, DO