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DE60033758T2 - Verfahren zum Prüfen von Geräten für Verwendung in einem Kraftfahrzeug, die für den Rundfunkempfang geeignet sind - Google Patents

Verfahren zum Prüfen von Geräten für Verwendung in einem Kraftfahrzeug, die für den Rundfunkempfang geeignet sind Download PDF

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DE60033758T2
DE60033758T2 DE60033758T DE60033758T DE60033758T2 DE 60033758 T2 DE60033758 T2 DE 60033758T2 DE 60033758 T DE60033758 T DE 60033758T DE 60033758 T DE60033758 T DE 60033758T DE 60033758 T2 DE60033758 T2 DE 60033758T2
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DE
Germany
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audio
component
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recording
video
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DE60033758T
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Andreas Dirk Orion Fuchs
Roman Blank
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Receptec Holdings LLC
Original Assignee
Receptec Holdings LLC
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Publication date
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Publication of DE60033758T2 publication Critical patent/DE60033758T2/de
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Testverfahren und insbesondere Verfahren für das Testen von Komponenten, welche Rundfunk-Signalempfangsfähigkeiten aufweisen.
  • Aufgrund der Nachfrage der Kunden, betrieb die Automobilindustrie mit Nachdruck die Bereitstellung von Fahrzeugen mit qualitativ hochwertigen Audiosystemen. Dies ist nicht nur bei Luxusfahrzeugen der Fall, sondern auch bei Mittelklassewagen bis hin zu Fahrzeugen im unteren Segment. Um einen Klang mit hoher Qualität zu erzielen, wenn AM- und FM-Rundfunksendungen gespielt werden, ist es unerlässlich, dass das Audiosystem ein Hochleistungs-Empfangssystem enthält. Ohne einen Signalempfang von hoher Qualität sind sogar die fortschrittlichsten Audiosysteme nicht in der Lage, die gewünschte Klangqualität zu bieten, wenn AM- und FM-Rundfunksendungen gespielt werden.
  • Herkömmlicher Weise werden Fahrzeug-Audiosysteme, und insbesondere Empfangssysteme für Fahrzeug-Audiosysteme, getestet oder bewertet, indem ein Team von Einzelpersonen („Bewerter") zusammengestellt wird, welche in dem Fahrzeug fahren, und dem Audiosystem zuhören, während das Fahrzeug eine vorbestimmte Testroute abfährt. Die Route ist so ausgewählt, dass sie durch ausgewählte geographische Gebiete verläuft, in denen Mängel beim Rundfunksignal mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten. Die Route wird beispielsweise so ausgesucht, dass sie durch Bereiche hindurchführt, wo ein Eindringen, eine Überlastung, Mehrwegeffekte und Interferenzen mit angrenzenden Kanälen wahrscheinlich auftreten. Indem sie dem Audiosystem über die ganze Testroute zuhören, sind Bewerter in der Lage zu ermitteln, wenn verschiedene Probleme in dem Rundfunksignal vorhanden sind. Basierend auf dieser Analyse sind die Bewerter in der Lage eine subjektive Meinung über die Qualität des von dem Audiosystem erzeugten Klangs bereitzustellen. Um die Qualität zweier unterschiedlicher Systeme zu vergleichen, können die Bewerter die selbe Route in einem eigenen Fahrzeug mit einem zweiten System durchfahren, und einen Vergleich zwischen dem Klang, der von den zwei Systemen erzeugt wird, vornehmen.
  • Dieses herkömmliche Testverfahren leidet unter einer Vielzahl von Problemen. Erstens haben die Bewerter keinen objektiven Standard, auf den sie ihre Bewertungen stützen können. Stattdessen müssen Bewerter sich auf ihre eigene subjektive Meinung über die Qualität des Klangs verlassen, der von dem getesteten System erzeugt wird. Obwohl besonders geschulte Bewerter mit der Zeit ein hohes Konsistenzniveau entwickeln können, verbleibt ein Grundniveau der Ungenauigkeit. Zweitens sind direkte Vergleiche zwischen den Bewertungen unterschiedlicher Systeme aufgrund der subjektiven Natur der Bewertungen einem hohen Ungenauigkeitsgrad unterworfen, insbesondere wenn die Bewertungen von zwei unterschiedlichen Bewertern durchgeführt werden. Drittens treten zusätzliche Probleme dadurch auf, dass Rundfunksignale sich aufgrund einer Vielzahl von Faktoren von Zeit zu Zeit in ihrer Qualität verändern. Diese Veränderungen beeinflussen die Klangqualität, die vom Bewerter wahrgenommen wird. Beispielsweise können Veränderungen im Signal, das gerade ausgestrahlt wird (z.B. Musik, Sprache, etc.) und der Modulationsfrequenz, als auch der Umweltbedingungen zur Zeit der Ausstrahlung die Sendequalität erheblich beeinflussen. Umweltbedingungen (z.B. Wetterbedingungen, Bewegungen des Testfahrzeugs unter einer Überführung, durch einen Tunnel, hinter ein hohes Gebäude oder in der Nähe anderer Arten von Beeinträchtigungen) können einen drastischen Einfluss auf die Klangqualität haben. Hintergrundlärm, wie er vom Wetter verursacht werden kann, der Verkehr und sogar Umgebungslärm im Testfahrzeug können ebenfalls die Wahrnehmung der Klangqualität durch den Bewerter beeinträchtigen.
  • Die FR-A-2736490 betrifft ein Verfahren zum Testen einer Wagenausrüstung mit Empfangsfähigkeiten.
  • Die Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen dargelegt. Einige optionale Merkmale sind in den daran anhängigen Merkmalen dargelegt. In einer Ausführungsform ist ein Testverfahren vorgesehen, welches einen direkten Vergleich von Komponenten erlaubt; in einer anderen ist ein Verfahren für das Testen von Fahrzeugkomponenten; ein Verfahren für das Aufzeichnen und Abspielen von Daten; ein Verfahren für das Bewerten der Qualität einer aufgezeichneten FM-Rundfunksendung; ein Verfahren für das Erzeugen einer relativen Bewertung und ein Verfahren für das Vergleichen der Qualität von Empfangssystemen vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein Verfahren vorgesehen, welches im Allgemeinen die folgenden Schritte aufweist: (1) Bereitstellen von zumindest zwei Testfahrzeugen, wobei jedes mit einer zu testenden Komponente ausgerüstet ist, (2) bei jedem Fahrzeug Vorsehen eines Geräts für das Aufzeichnen des Ausgangs der zu testenden Komponente, (3) bei zumindest einem der zwei Fahrzeuge Vorsehen eines Videoaufzeichnungsgeräts, (4) simultan Durchreisen einer Testroute wobei beide Fahrzeuge in geringer Entfernung zueinander bleiben, (5) Aufzeichnen des Ausgangssignals der Komponenten, die getestet werden, während die Fahrzeuge die Testroute durchreisen, (6) Bereitstellen einer Videoaufzeichnung der Fahrzeuge, die die Testroute durchreisen, (7) Abspielen von zumindest Teilen des aufgezeichneten Ausgangs, während simultan die entsprechenden Teile des aufgezeichneten Videos abgespielt werden, und (8) Vergleichen der abgespielten Teile des aufgezeichneten Audioausgangs der Komponenten anbetrachts der Umgebungsbedingungen, die sich in den abgespielten Teilen des aufgezeichneten Videos widerspiegeln, um einen relativen Vergleich der Qualität der Komponenten bereitzustellen.
  • Eine weitere Ausführungsform bietet ein effektives Testverfahren, welches eine größere Konsistenz und Genauigkeit bietet. Das System ermöglicht es, eine Ausgabe, die von den selben, annähernd an der selben Stelle empfangenen Rundfunksignalen erzeug wurden, direkt zu vergleichen, wodurch die inhärenten Ungenauigkeiten vermieden werden, die dadurch entstehen, dass Ausgaben verglichen werden, die von unterschiedlichen Signalen zu unterschiedlichen Zeiten erzeugt werden. Das System erlaubt weiters, die Ausgabeaufzeichnungen durch einen einzelnen Bewerter zu analysieren, wodurch Widersprüchlichkeiten vermieden werden, die sich aus Unterschieden in den subjektiven Bewertungsverfahren unterschiedlicher Bewerter ergeben. Die Aufzeichnungen können auch unter Laborbedingungen analysiert werden, wodurch Probleme vermieden werden, die von Hintergrundlärm verursacht werden, dem man außerhalb des Labors begegnet. Weiters erlaubt es die Videoaufzeichnung, Umweltbedingungen miteinzubeziehen, indem die Komponenten während des Abspielens bewertet werden. Indem die Umweltbedingungen simultan mit den Audoaufzeichnungen betrachtet werden, können Lärm und andere Fehler in der Ausgabe, die sich aus Umweltbedingungen ergeben, genau untersucht werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Aufzeichnungsgeräte an den Lautsprecherausgang der Komponente angeschlossen, die getestet wird, wie etwa einen AM/FM-Empfänger. Dies eliminiert sowohl Hintergrundlärm als auch Rauschen, das von den Lautsprechern oder durch die elektrischen Schaltkreise erzeugt wird, welche die Lautsprecher speisen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die aufgezeichneten Signale unter Verwendung eines Computer-Analysesystems analysiert. Das System ermöglicht, die Audio- und Videoaufzeichnungen zu synchronisieren und dann unter Laborbedingun gen zu analysieren. Ein einzelner Bewerter kann somit zwei getrennte Systeme testen, welche Töne aus der selben Rundfunksendung erzeugen. Das Computer-Analysesystem ermöglicht, die Aufzeichnungen in einer Vielzahl unterschiedlicher Weisen abzuspielen, die den direkten Vergleich der Klangaufzeichnungen der zwei Komponenten erleichtern. Das System kann zum Beispiel das selbe Zeitintervall des Tons von beiden Komponenten abspielen, um einen genaueren Vergleich zu erlauben. Weiters kann der Bewerter, indem er die Videoaufzeichnung simultan mit der Audioaufzeichnung überprüft, Umweltbedingungen in die Überlegungen miteinbeziehen, wenn er die Komponenten bewertet.
  • Das Computer-Analysesystem bietet weiters die Möglichkeit, die relative Amplitude der Audioaufzeichnung über einen Frequenzbereich abzubilden. Dies gibt dem Analysten die Möglichkeit, einen visuellen Vergleich der unterschiedlichen Audioaufzeichnungen durchzuführen. In einer bevorzugten Ausführungsform bietet das System die Möglichkeit, zwei getrennte Audioaufzeichnungen simultan abzubilden, sodass direkte Vergleiche der zwei Audioaufzeichnungen möglich sind.
  • In einem weiteren Aspekt bietet die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Auswerten der Qualität einer Audioaufzeichnung. Das Verfahren beinhaltet im Allgemeinen das Analysieren des Pegels irgendeines Signals, das außerhalb des Frequenzbereichs normaler Töne vorhanden ist. Eine besonders effiziente Ausführungsform dieses Verfahrens, das mit FM-Funksendungen nützlich ist, ist es, die Differenz zwischen der relativen Amplitude des FM-Pilotsignals bei 19 KHz mit der relativen Amplitude von Tönen bei 17 KHz zu berechnen. Dieses Verfahren bietet eine objektive Bewertung, aus welcher die Qualität unterschiedlicher Komponenten objektiv verglichen werden kann. Durch das Berechnen der Differenz zwischen dem Pilotsignal bei 19 KHz und dem Rauschen bei 17 KHz, können Variationen in den Lautstärkeneinstellungen zwischen den zwei Komponenten bei der Bewertung miteinbezogen werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann auf verschiedene Weisen in die Praxis umgesetzt werden. Beispielhaft werden die obigen und andere Ziele, Vorteile und Merkmale der Erfindung durch Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen und auf die Zeichnungen leicht verstanden und gewürdigt werden, wobei
  • 1 ein Flussdiagramm ist, welches die allgemeinen Schritte des Qualitätsvergleichsverfahrens des vorliegenden Verfahrens zeigt;
  • 2 ein Flussdiagramm ist, welches die allgemeinen Schritte des Ab spiel/Analyseverfahrens des vorliegenden Verfahrens zeigt;
  • 3 ein Flussdiagramm ist, welches die allgemeinen Schritte des automatischen Bewertungsverfahrens der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 eine Schirmansicht der Handhabungssoftware der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 ein schematisches Diagramm des Abspiel/Analysesoftware-Layouts der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 ein Flussdiagramm ist, welches die allgemeinen Schritte des Audiodatei-Vereinigungsverfahrens der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7 ein schematisches Diagramm der allgemeinen Hardwarekomponenten der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 8 ein schematisches Diagramm des Hardware-Layouts eines Testfahrzeuges ist.
  • Die vorliegende Erfindung zielt auf ein Verfahren zur Qualitätsbewertung von Komponenten, welche Rundfunk-Empfangsfähigkeiten aufweisen, wie etwa Automobil-Klangsysteme. Zum Zwecke der Offenbarung wird die vorliegende Erfindung in Verbindung mit dem Testen zweier unterschiedlicher Empfangssysteme für Automobil-Klangsysteme beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch gut für die Verwendung beim Testen einer breiten Vielfalt an Komponenten geeignet, welche Signalempfangsfähigkeiten aufweisen, wie etwa Mobiltelephone, AM/FM-Empfänger und dergleichen.
  • Die allgemeinen Schritte des Testverfahrens sind in 1 gezeigt. Das Verfahren enthält im Allgemeinen die folgenden Schritte: (a) Installieren 10 der zu testenden Empfangssysteme in getrennten Fahrzeugen, (b) simultan Durchreisen 12 einer Testroute mit den Fahrzeugen in geringer Entfernung, (c) Aufzeichnen 14 des Audioausgangs des Tuners (oder Empfängers), während die Fahrzeuge die Testroute durchreisen, (d) Aufzeichnen 16 einer Videoaufzeichnung der die Testroute durchreisenden Fahrzeuge, und (e) nachdem die Fahrzeuge die Testroute absolviert haben, Analysieren 18 der aufgezeichneten Audioausgabe simultan mit dem aufgezeichneten Video, um eine Bewertung der Qualität der getesteten Empfangssysteme bereitzustellen.
  • In einem zweiten Aspekt bietet die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Analysieren der aufgezeichneten Information. Die allgemeinen Schritte dieses Verfahrens sind in 2 dargestellt. Wie gezeigt ist, enthält das Verfahren die folgenden Schritte: (a) Erfassen 20 der Audioaufzeichnungen und Videoaufzeichnungen als Audio- und Videodateien in einem Computer, (b) Synchronisieren 22 der erfassten Audio- und Videodateien, (c) gemeinsam Abspielen 24 von zumindest Teilen der Audiodateien und der Videodatei und (d) Vergleichen 26 der Audioausgabe der Audiodateien anbetrachts der Videoaufzeichnung, um eine relative Bewertung der Testkomponenten bereitzustellen.
  • In einem dritten Aspekt bietet die vorliegende Erfindung ein Verfahren, um die Qualität einer aufgezeichneten Audioausgabe objektiv zu analysieren und zu vergleichen. Wie in 3 dargestellt enthält das Verfahren die folgenden Schritte: (a) Berechnen 28 der durchschnittlichen relativen Amplitude einer Audiodatei bei einer Frequenz von 19 KHz, (b) Berechnen 30 der durchschnittlichen relativen Amplitude der Audiodatei bei einer zweiten ausgewählten Frequenz oberhalb etwa 15 KHz und unterhalb von etwa 19 KHz, (c) Subtrahieren 32 der an der zweiten ausgewählten Frequenz berechneten durchschnittlichen relativen Tonamplitude von der berechneten durchschnittlichen relativen Tonamplitude bei 19 KHz, um eine objektive Bewertung bereitzustellen, und (d) Wiederholen 34 dieser Schritte für jede Audiodatei. Die berechneten objektiven Bewertungen der Audiodateien können verglichen 36 werden, um eine objektive Anzeige der relativen Qualität der getesteten Komponenten bereitzustellen.
  • Um den aussagekräftigsten Vergleich zwischen den zwei Empfangssystemen bereitzustellen, sollte der Vergleich so durchgeführt werden, dass die zwei Systeme die selbe Rundfunksendung zur selben Zeit und etwa an der selben Stelle empfangen. Wenn dies nicht der Fall ist, können Veränderungen des Typs des gerade ausgestrahlten Signals (z.B. Musik, Audio, etc.), die Modulationsfrequenz und Umweltbedingungen den Vergleich erheblich beeinträchtigen.
  • Wie oben umrissen wurde, enthält das Verfahren zum Aufzeichnen der Testdaten im Allgemeinen folgende Schritte: (a) Installieren 10 des zu testenden Empfangssystems (z.B. Stabantennen und Glasantennen) in getrennten Fahrzeugen, (b) Simultan Durchreisen 12 einer Testroute mit den Fahrzeugen in geringer Entfernung (c) Aufzeichnen 14 der Audioausgabe des Empfängers, während die Fahrzeuge die Testroute durchreisen und (d) Aufzeichnen 16 einer Videoaufzeichnung der Fahrzeuge, welche die Testroute durchreisen. Es ist manchmal wünschenswert, die Qualität getesteter Komponenten in unterschiedlichen Testläufen zu vergleichen. Direkte Vergleiche zwischen Aufzeichnungen, die bei unterschiedlichen Testläufen gemacht wurden, sind fragwürdig, da Geräuschpegel zwischen unterschiedlichen Testläufen aufgrund der oben erörterten Faktoren, einschließlich der Veränderungen der Umweltbedingungen, erheblich abweichen werden. Um aussagekräftige Vergleiche zu ermöglichen, kann der Ausgang eines Referenzsystems während jedes Testlaufs aufgezeichnet werden, vorzugsweise, indem in jedem Testkonvoi ein Testfahrzeug miteinbezogen wird, das mit dem Referenzsystem ausgestattet ist. Das Referenzfahrzeug erlaubt dem Bewerter oder Analysten, Vergleiche zwischen Komponenten unterschiedlicher Testläufe durchzuführen, indem er die relative Qualität der Testkomponenten mit den entsprechenden Referenzkomponenten vergleicht.
  • Um die Audioausgabe zu erfassen, sind die Referenz-Testfahrzeuge mit einer Audioaufzeichnungs-Vorrichtung ausgerüstet, wie etwa mit einem digitalen Audio-Tonband-(„DAT") Rekorder. DAT-Rekorder bieten Tonaufzeichnungen hoher Qualität und sind daher für eine Verwendung in der vorliegenden Erfindung besonders gut geeignet. DAT-Rekorder sind von einer breiten Vielzahl wohlbekannter Anbieter kommerziell verfügbar. Die DAT-Rekorder enthalten vorzugsweise herkömmliche Anschlussbuchsen für Analogeingänge und Digitalausgänge um den DAT-Rekordern zu ermöglichen, analoge Ausgaben von dem Empfänger aufzuzeichnen, und dem Computer-Analysesystem digitale Ausgänge bereitzustellen, wie unten detaillierter beschrieben ist. Vorzugsweise ist ein DAT-Rekorder in jedem Testfahrzeug an den Lautsprecherausgang des Empfängers angeschlossen.
  • Zusätzlich zu dem Audioaufzeichnungsgerät ist zumindest eines der Fahrzeuge mit einem Videoaufzeichnungsgerät, wie etwa einem digitalen Camcorder ausgestattet. Der digitale Camcorder ist vorzugsweise am Armaturenbrett innerhalb des Fahrzeuges montiert, das im Konvoi als letztes fährt, typischerweise das Referenzfahrzeug. Dies erlaubt dem Camcorder, die vorausfahrenden Fahrzeuge aufzuzeichnen, während gleichzeitig die Testroute aufgezeichnet wird, einschließlich der Umweltbedingungen, die entlang der Route angetroffen werden. Die Videoaufzeichnung ermöglicht dem Bewerter, über Umweltbedingungen im Klaren zu sein, wenn er später die entlang der Testroute aufgenommenen Audioaufzeichnungen überprüft. Durch die Videoaufzeichnung aller Testfahrzeuge kann der Bewerter weiters bestätigen, dass die Fahrzeuge über die gesamte Testroute nahe beieinander geblieben sind.
  • Die Testroute wird so ausgewählt, dass sie Bereiche durchläuft, in denen wahrscheinlich besondere Testbedingungen (oder Mängel im Signal) auftreten. Bezogen auf AM- Rundfunkausstrahlungen kann die Testroute beispielsweise Bereiche durchlaufen, in denen ein Signaleindringen, eine Signalüberlastung, ein Ausblenden schwacher Stationen, und Stromleitungsrauschen wahrscheinlich angetroffen werden. Bezogen auf FM-Rundfunksendungen kann die Testroute beispielsweise so ausgewählt werden, dass sie Bereiche durchläuft, in denen eine Signalüberlastung, eine Mehrwegabschwächung, eine Interferenz mit angrenzenden Kanälen, ein Signal mittlerer Stärke und ein Ausblenden schwacher Stationen wahrscheinlich auftreten. Diese und andere „Testbedingungen" sind wohlbekannt und können behandelt werden, indem die passende Testroute ausgewählt wird. Die Erstellung und Verwendung von Testrouten ist ebenfalls wohlbekannt und wird hierin nicht detailliert beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung wird in Zusammenhang mit dem Testen zweier Empfangssysteme beschrieben. Dementsprechend sind zwei Testfahrzeuge vorhanden, und jedes ist mit einem der zwei zu testenden Empfangssysteme ausgestattet. Um sicherzustellen zu helfen, dass Unterschiede in der aufgezeichneten Audioausgabe den Empfangssystemen zugeordnet werden können, sind die Fahrzeuge vorzugsweise mit identischen Klangsystemen (z.B. Empfänger, Lautsprecher, etc.) ausgestattet. An den Lautsprecherausgang des Empfängers für jedes System sind DAT-Rekorder angeschlossen. Zusätzlich ist ein Referenzfahrzeug mit einem Referenz-Klangsystem als auch einem DAT-Rekorder und einem Videorekorder versehen. Der DAT-Rekorder ist an den Lautsprecherausgang des Referenzempfängers angeschlossen. Der Videorecorder wird am Armaturenbrett des Referenzfahrzeugs montiert, sodass er eine Videoaufzeichnung durch die Windschutzscheibe des Testfahrzeugs aufnimmt, wobei die vorausfahrenden Testfahrzeuge, als auch die Umweltbedingungen aufgezeichnet werden, die während der Testfahrt angetroffen werden.
  • Sobald die Testfahrzeuge einmal passend ausgerüstet sind, sind die Referenz- und Testfahrzeuge bereit, Daten zu erfassen. Die Test- und Referenzfahrzeuge werden dann zum Anfang der Testroute gefahren. In der bevorzugten Ausführungsform werden sowohl AM-, als auch FM-Rundfunksendungen aufgezeichnet, wodurch später eine Analyse sowohl des AM-, als auch des FM-Empfangs möglich ist. Das Audiosystem für jedes der Fahrzeuge wird dann auf die vorbestimmte Frequenz und das Band eingestellt, wie etwa auf 94,5 FM. Die Audio- und Videorekorder werden dann eingeschalten, und die Fahrzeuge beginnen, im Konvoi die Testroute zu durchreisen. Es wird darauf geachtet, dass die Fahrzeuge nahe beieinander bleiben, sodass sie über die gesamte Testroute im Wesentlichen den selben Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Das Referenzfahrzeug fährt am Ende des Konvois, wobei der Videorecorder die Umwelt und die Testfahrzeuge aufzeichnet, während sie die Testroute durchreisen. Falls gewünscht, kann die aufgezeichnete Funkfrequenz zwischen unterschiedlichen Etappen der Testroute variieren. Die Fahrzeuge können beispielsweise für unterschiedliche Abschnitte der Testroute annähernd gleichzeitig von einer Station auf eine andere schalten. Sobald die Fahrzeuge den FM-Teil der Testroute vollendet haben, werden die Audiosysteme auf die gewünschte Frequenz in dem AM-Band umgeschaltet. Die Fahrzeuge fahren dann im Konvoi durch den AM-Abschnitt der Teststrecke, während sie wieder sowohl Audio-, als auch Videoaufzeichnungen durchführen. Wie beim FM-Band können die Fahrzeuge während des Tests zwischen unterschiedlichen AM-Rundfunk-Frequenzen annähernd gleichzeitig umschalten. Die Reihenfolge, in welcher die AM- und FM-Bänder getestet werden, ist unwesentlich und kann von Anwendung zu Anwendung variieren.
  • Sobald die Testdaten (d.h. die Audioaufzeichnungen und die Videoaufzeichnung) erfasst worden sind, werden sie zur Auswertung zurück ins Labor gebracht. In der bevorzugten Ausführungsform werden die Testdaten mithilfe eines Computer-Analysesystems ausgewertet. Das Computer-Analysesystem enthält Audio- und Videofähigkeiten, die dem Analysten erlauben, die Audio- und Videoaufzeichnungen zu erfassen und zu synchronisieren. Der Analyst kann dann zumindest ausgewählte Teile der erfassten Audio- und Videoaufzeichnungen gemeinsam abspielen, um einen relativen Vergleich der Qualität der zwei getesteten Empfangssysteme vorzusehen. Der Analyst kann auch die relative Amplitude der erfassten Audioaufzeichnungen abbilden, wodurch er einen visuellen Vergleich der erfassten Audioaufzeichnungen ermöglicht.
  • Im Allgemeinen enthält das Computeranalyse-System einen leistungsstarken Personalcomputer 200, der eine Vielzahl Audio- und Videozubehör beinhaltet (Siehe 7). Um die Prozessorleistung bereitzustellen, die erforderlich ist, um eine Echtzeitanalyse durchzuführen, enthält der Computer vorzugsweise duale 500MHz Pentium Prozessoren (nicht gezeigt), und 128M RAM (nicht gezeigt), als auch SCSI Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen für die Festplatte und das CD-Laufwerk (nicht gezeigt). Um ein Erfassen der Audio- und Videoaufzeichnungen zu ermöglichen, enthält der Computer 200 vorzugsweise eine herkömmliche Vollduplex-Soundkarte 202, wie etwa eine SoundBlaster Live Karte, die von Creative Labs, Inc., verfügbar ist, und eine herkömmliche Videoerfassungs-Karte 204, wie etwa eine Matrox Marvel Karte, die von Matrox Graphics Inc. verfügbar ist.
  • Die SoundBlaster Live Soundkarte (oder die andere Soundkarte) bietet auch einen qualitativ hochwertigen Audioausgang zu einem externen Klangsystem 206. Wie unten beschrieben, sind serienmäßige Audio- und Videosoftware, sowie ein angepasster Softwareteil auf dem Computer installiert, um die Audio- und Videoerfassung und den Abspielvorgang zu handhaben.
  • Die Audioaufzeichnungen von den Test- und Referenzfahrzeugen werden von dem Computer unter Verwendung herkömmlicher Techniken und Vorrichtungen erfasst. Die Audiodateien werden vorzugsweise in dem Computer 200 unter Verwendung einer herkömmlichen Soundkarte 202 und herkömmlicher Audiosoftware erfasst, wie etwa einer WaveLab-Software, die von Steinberg verfügbar ist. Der digitale Ausgang der DAT-Rekorder 206a-c wird vorzugsweise unter Verwendung herkömmlicher Audiokabel direkt an den digitalen Eingang der Soundkarte 202 angeschlossen. Wenn die DAT-Rekorder 206a-c keinen digitalen Ausgang vorsehen, oder wenn die Soundkarte 202 keinen digitalen Eingang akzeptiert, können die Daten unter Verwendung herkömmlicher Analog-zu-Digital- oder Digital-zu-Analog-Schaltungen geladen werden. Die verschiedenen Audioaufzeichnungen der unterschiedlichen DAT-Rekorder 206a-c werden einzeln erfasst und von dem Computer 200 in einer herkömmlichen Speichereinheit (z.B. einer Festplatte) als einzelne Audiodateien gespeichert. Die Audiodateien werden vorzugsweise in einem herkömmlichen Audioformat, wie etwa einem „.wav"-Format, gespeichert.
  • Die Videodatei wird vom Computer 200 unter Verwendung einer herkömmlichen Videoerfassungs-Karte 204 und herkömmlicher Videosoftware, wie etwa einer Matrox PowerDesk der Matrox Graphics Inc., erfasst. Der Ausgang des Videorekorders 208 ist unter Verwendung herkömmlicher Kabel und Verbindungsstücke, wie etwa einer S-Video-Verbindung, an die Videokarte 204 angeschlossen. Die Videoaufzeichnung wird dann in einer herkömmlichen Weise erfasst und von dem Computer 200 in einer herkömmlichen Speichereinheit (z.B. einer Festplatte) als Videodatei in einem herkömmlichen Videoformat, wie etwa einem „.avi" oder „.mov"-Format, gespeichert.
  • Sobald die Audio- und Videoaufzeichnungen einmal erfasst und gespeichert worden sind, werden sie synchronisiert, wobei eines aus einer Vielzahl von Verfahren verwendet wird. Das Synchronisieren der Dateien beinhaltet im Allgemeinen die Handlungen, die Dateien zu beschneiden, sodass sie zum selben Zeitpunkt beginnen und sich über den selben Zeitraum erstrecken. Ein bevorzugtes Verfahren zum Synchronisieren der Audiodateien ist es, während der Testphase Markierungen in der Audioaufzeichnung einzubetten, beispielsweise indem an einem gewünschten Startpunkt ein Signal oder Ton abgespielt wird, der zusammen mit dem Audioausgang aufgezeichnet wird. Die Markierungen können verwendet werden, um während des Synchronisationsverfahrens schnell den Startpunkt der Dateien zu lokalisieren. Die Markierungen können auf verschiedene Weisen in der Aufzeichnung eingebettet werden. Das bevorzugte Verfahren ist es, jedes Testfahrzeug mit einem Markierungserzeuger 250 auszustatten, der durch ein FM-Signal fernausgelöst wird. Das FM-Signal wird durch einen Steuerungssender 260 erzeugt, der in dem Referenzfahrzeug oder in einem der Testfahrzeuge vorhanden ist. Wie in 8 schematisch dargestellt ist, ist der Markierungserzeuger 250 zwischen dem Empfänger 252 und dem DAT-Rekorder 206 angeschlossen. Der Markierungserzeuger 250 enthält eine herkömmliche FM-Empfangsschaltung (nicht gezeigt), die in herkömmlicher Weise mit einer herkömmlichen Signalerzeugungsschaltung (nicht gezeigt) operativ verbunden ist. Der Markierungserzeuger 250 ist ausgebildet, um die Signalerzeugungsschaltung bei Erkennung des Startsignals auszulösen. Die Markierungserzeuger 250 in jedem Fahrzeug sind so ausgebildet, dass sie von dem gleichen Referenzsignal ausgelöst werden. Demgemäß werden die Markierungserzeuger 250 bei der Übermittlung des Startsignals durch den Steuerungssender 260 simultan ausgelöst. Der Steuerungssender 260 ist ein herkömmlicher FM-Sender, der die Fähigkeit hat, das FM-Startsignal zu übermitteln. Genauer gesagt, sendet der Steuerungssender 260 bei der Betätigung in herkömmlicher Weise ein FM-Signal bei einer vorbestimmten Frequenz, wie etwa einem 0,5 Sekunden Ton bei 18 KHz. Dieses Signal wird mit einer ausreichenden Leistung ausgestrahlt, sodass es jeden der Markierungserzeuger 250 in den Fahrzeugen erreicht. Bei Erkennen des von dem Steuerungssender 260 erzeugten FM-Signals löst der Markierungserzeuger 250 die Signalerzeugungsschaltung aus, sodass sie einen Impuls, einen Spike, oder eine andere unverkennbare Markierung erzeugt, die in den Audioausgang, der in den DAT-Rekorder 206 eingespeist wird, eingebettet wird. Diese Markierung wird zusammen mit dem Audioausgang vom DAT-Rekorder 206 aufgezeichnet. Falls gewünscht, kann jeder Markierungserzeuger 250 konfiguriert sein, einen unterschiedlichen Impuls, Spike oder eine Markierung in der Audioaufzeichnung zu erzeugen, wodurch es möglich wird, die Audioaufzeichnungen schnell und leicht einem bestimmten Markierungserzeuger 250 zuzuordnen, und infolgedessen einem bestimmten Testfahrzeug und Testsystem. Während der Vorbereitung für die Analyse können die Markierungen eine hörbare und visuelle Anzeige bieten, die verwendet werden kann, um die verschiedenen Aufzeichnungen zu synchronisieren. In der bevorzugten Ausführungsform wird die Audiosoftware verwendet, um ein Diagramm der Frequenz und der relativen Amplitude der Audiodateien zu betrachten. Indem dieses Diagramm visuell geprüft wird, kann der Benutzer die Markierung lokalisieren und die Audiodatei beschneiden, sodass sie unmittelbar bei (oder nach) der Markierung beginnt. Sobald der Beginn auf den Startpunkt beschnitten wurde, kann das Ende der Audiodatei so beschnitten werden, dass sie sich über die gewünschte Zeitdauer erstreckt. Das Verfahren wird wiederholt, bis alle Audiodateien so beschnitten wurden, dass sie im Bezug auf die Markierung zur selben Zeit beginnen, und danach über die selbe Zeitdauer laufen. Mit diesem Verfahren wird die Videodatei vorzugsweise synchronisiert, indem die Zeit/Datumstempel auf der Videoaufzeichnung mit den Zeit/Datumsstempeln auf den DAT-Rekordern 206 verglichen werden. Die Videodateien können entweder synchronisiert werden, indem ein Teil der Videoaufzeichnung erfasst wird, der den gewünschten Abschnitt umschließt, und diese beschnitten wird, sodass sie an der selben Zeit beginnt und endet, wie die synchronisierten Audiodateien (basierend auf den Zeit/Datumstempeln der Audio- und Videodateien), oder indem die Zeit/Datumsstempel verwendet werden, um den Videoerfassungs-Vorgang zu den selben Beginn- und Endzeiten zu beginnen und zu beenden, wie die synchronisierten Audiodateien.
  • Ein zweites Verfahren, um eine Markierung in die Audioaufzeichnungen einzubetten, ist es, die Markierung über die FM-Frequenz, die von den Audiosystemen gespielt wird, auszustrahlen. Die Markierung wird von einem herkömmlichen FM-Sender mit einer Leistung ausgestrahlt, die ausreicht, um jedes der Testfahrzeuge zu erreichen. Die Markierung wird mit der Audioausgabe automatisch aufgezeichnet und kann später als Referenzpunkt verwendet werden, um die Audiodateien zu synchronisieren.
  • Ein weiteres Verfahren zum Synchronisieren der Audio- und Videodateien ist es, diese während des Erfassungsprozesses zu synchronisieren. Bei diesem Verfahren wird der Erfassungsprozess für jede Datei zur selben Zeit gestartet und gestoppt. Dieses Verfahren ist dem einen der oben im Zusammenhang mit der Synchronisation der Videodatei beschriebenen Verfahren ähnlich, und ist auf die Verwendung der Zeit/Datumsstempel der Audio- und Videorekorder angewiesen. Um dieses Verfahren zu verwenden, ist es demgemäß wichtig, die internen Uhren für den Videorekorder und jeden der DAT-Rekorder vor dem Aufzeichnungsvorgang zu synchronisieren. Wenn dies einmal getan ist, können der Video- und die DAT-Rekorder so eingestellt sein, dass sie die Aufzeichnungen automatisch mit synchronisierten Zeit/Datumsstempeln versehen. Die Aufzeichnungen können dann als Audio- und Videodateien erfasst werden, wobei der Erfassungsvorgang für jeden Rekorder, basierend auf den Zeit/Datumsstempeln, mit denen die Aufzeichnungen versehen sind, zur selben Zeit beginnt und endet.
  • Noch ein weiteres Verfahren für das Synchronisieren der Dateien ist es, eine Fernsteuerung zu verwenden, um den Videorekorder und die DAT-Rekorder zu starten und zu stoppen. Mit diesem Verfahren ist die Fernsteuerung in der Lage, Start- und Stoppsignale zu übermitteln, die von dem Videorekorder und jedem der DAT-Rekorder erkannt werden. Dementsprechend werden alle Rekorder die Aufzeichnung simultan beginnen und beenden, und die resultierenden Aufzeichnungen werden automatisch synchronisiert sein. Die Fernsteuerung arbeitet vorzugsweise unter Verwendung herkömmlicher kabelloser Technologie, wie etwa mit UHF- oder FM-Signalen, die in der Lage sind, die Video- und DAT-Rekorder in allen Fahrzeugen an jedem Punkt der Testroute zu erreichen. Damit dieses Verfahren funktioniert, müssen der Videorekorder und die DAT-Rekorder in der Lage sein, Steuerungssignale zu empfangen und auf diese zu reagieren.
  • Sobald die Audiosignale erfasst und synchronisiert worden sind, sind sie bereit für das Abspielen und die Analyse. Das Abspielen wird in erster Linie unter Verwendung herkömmlicher Audio- und Videosoftware vorgesehen, die vorzugsweise von angepasster Handhabungssoftware gesteuert wird. Die Handhabungssoftware erleichtert den Vergleich und die Analyse der Audio- und Videodateien, indem der Betrieb der Audio- und Videosoftware koordiniert wird, und indem eine Vielzahl nützlicher Abspielmodi vorgesehen werden. In der beschriebenen Ausführungsform wird der Windows Media Player (Standard bei Windows) verwendet, um die Audio- und Videodateien abzuspielen, und eine SpectroLab-Software, verfügbar von Sound Technology, Inc., wird verwendet, um die relative Amplitude der Audiodateien zu plotten. Die SpectroLab-Software hat die Fähigkeit, relative Amplituden der linken und rechten Stereokanäle eines Audiosignals über einen Frequenzbereich, wie etwa 0,0 KHz bis 20,0 KHz, in Echtzeit zu analysieren und getrennt zu plotten. Die Diagramme von SpectroLab sind im Allgemeinen herkömmlich und stellen die Zeit entlang der Horizontalachsen, die Frequenz entlang der Vertikalachsen und die relative Amplitude basierend auf der Farbe/Intensität der geplotteten Punkte dar. Der Windows Media Player und SpectroLab sind in der Lage, unter Verwendung herkömmlicher Aufruftechniken, mit anderer Software zu interagieren, wie etwa der Handhabungssoftware. Der Windows Media Player ist beispielsweise in der Lage, sowohl Audio- als auch Videodateien auf Anweisung anderer Software abzuspielen.
  • Der Windows Media Player kann sogar angewiesen werden, mit dem Abspielen zu einer bestimmten Zeit in der Datei zu beginnen. In ähnlicher Weise hat SpectroLab die Fähigkeit, eine Echtzeitanalyse eines Audioeingangs auf Anweisung anderer Software zu starten und zu stoppen. SpectroLab hat auch die Fähigkeit, die Ergebnisse seiner Analyse zu der Aufrufenden Software zurückzugeben. Verfahren, um diese und andere Audio- und Video-Softwarepakete zu steuern, sind dem Fachmann wohlbekannt und werden nicht detailliert beschrieben. Es ist auch zu erwähnen, dass Windows Media Player und SpectroLab rein beispielhaft sind, und durch andere herkömmliche Audio- und Videosoftware ersetzt werden können.
  • Im Allgemeinen wird eine Handhabungssoftware verwendet, um die passenden Audio- und Videodateien auszuwählen, und um das Abspielen und Plotten dieser Dateien durch SpectroLab und Windows Media Player zu steuern. Die Handhabungssoftware ist verhältnismäßig einfach in ihrer Arbeitsweise und ihrem Design und kann leicht von einem Fachmann in irgendeiner aus einer Vielzahl von Programmiersprachen implementiert werden. In der bevorzugten Ausführungsform ist die Handhabungssoftware in Visual Basic geschrieben, und bietet eine Vielzahl Betriebsweisen, in denen die Audiodateien gehört werden können und die Videodateien abgespielt werden können. Der Benutzer oder Analyst steuert die Handhabungssoftware vorzugsweise unter Verwendung einer im Allgemeinen herkömmlichen GUI-Schnittstelle, die es dem Analysten erlaubt, unter verschiedenen Betriebsarten auszuwählen und sich zwischen diesen zu wechseln. Die Gesamtfunktion der Handhabungssoftware wird in Zusammenhang mit 4 und 5 beschrieben. 4 ist eine Schirmabbildung, welche die Haupt-Schirmansicht 100 der Handhabungssoftware zeigt. Wie dargestellt ist, enthält die Schirmansicht ein Videofenster 102 um während des Abspielens die Videodatei anzuzeigen, ein Audiofenster 104 um ein Diagramm der relativen Amplitude des rechten und des linken Stereokanals einer Audiodatei anzuzeigen, einen Datei-Kennzeichnungsbereich 106, um die verschiedenen Audiodateien, die in das System geladen sind, zu kennzeichnen, und einen Informationsbereich 108, um Informationen darzustellen, welche den Test kennzeichnen oder beschreiben. Die in 4 dargestellte Schirmabbildung ist rein beispielhaft und wird von Anwendung zu Anwendung mit dem Design und dem Aufbau der GUI-Schnittstelle variieren. Das Layout der Schirmansicht und die verfügbaren Steuerungsoptionen werden von Anwendung zu Anwendung variieren. Der allgemeine Aufbau der Software ist in 5 dargestellt. Wie gezeigt ist, öffnet die Handhabungssoftware 210 die Video-Abspieleinheit 212, zwei Instanzen der Audio-Abspieleinheit 214, 216 und SpectroLab 218.
  • Beim Starten öffnet die Handhabungssoftware eine Instanz des Windows Media Video Players („Video-Abspieleinheit") um das Videofenster 102 zu erzeugen, und eine Instanz von SpectroLab, um das Audiofenster 104 zu erzeugen (siehe 5). Wie in 4 gezeigt ist, sind diese zwei Fenster 102 und 104 in die Haupt-Schirmansicht 100 integriert, und sind ein Teil der GUI-Schnittstelle der Handhabungssoftware. Die Handhabungssoftware öffnet auch zwei Instanzen des Windows Media Audio Players („Audio-Abspieleinheit"). Diese zwei Audio-Abspieleinheiten bleiben verborgen und ermöglichen es, auf Anweisung der Handhabungssoftware bis zu zwei Audiodateien simultan abzuspielen. Während des Abspielens wird die Audio-Abspieleinheit eine Ausgabe an die Soundkarte bereitstellen. Die Ausgabe der Soundkarte ist an das Klangsystem angeschlossen, um eine Audioausgabe vorzusehen. Zusätzlich ist der Soundkartenausgang, beispielsweise durch herkömmliche Audiokabel, die sich zwischen der Audioausgangs- und Eingangsbuchse erstrecken, zum Soundkarteneingang rückgekoppelt. Der Audioausgang wird zurück in die Soundkarte rückgeführt, um der SpectroLab-Software zu ermöglichen, die Audiosignale in Echtzeit zu erhalten und zu analysieren. Diese Funktionalität wird durch die Verwendung einer Vollduplex-Soundkarte ermöglicht.
  • Im Betrieb muss der Analyst zuerst die Audio- und Videodateien identifizieren, die analysiert werden sollen. In der bevorzugten Ausführungsform werden die Audio- und Videodateien zusammen mit irgendeiner Textbeschreibung, die von der Handhabungssoftware angezeigt werden soll, in einer „.ini"-Datei gespeichert. Die „.ini"-Datei ist eine Textdatei, welche die bestimmten Audio und Videodateien und jegliche gewünschte Textinformation auflistet. Die „.ini"-Datei wird zum Beispiel den Dateinamen und die Speicherstelle für alle Audiodateien auflisten, die während eines bestimmten Tests aufgezeichnet wurden, als auch den Dateinamen und die Speicherstelle der entsprechenden Videodatei. Weiters kann die „.ini"-Datei Informationen enthalten, welche jede der Dateien kennzeichnet, sowie Informationen über den Test, das getestete System und irgendwelche gewünschten Testbedingungen. Diese Informationen können von der Handhabungssoftware nach Wunsch angezeigt werden. Die „.ini"-Datei wird typischerweise erzeugt, nachdem die Dateien synchronisiert worden sind. Anstatt der „.ini"-Datei können die Audio- und Videodateien sowie irgendwelche gewünschte Textinformation von dem Analysten direkt in die Handhabungssoftware eingegeben werden. Bei den meisten Anwendungen ist jedoch die „.ini"-Datei bevorzugt, da die Information, sobald sie einmal aufgebaut worden ist, nicht nochmal eingegeben werden muss, und der Benutzer die gesamte Sammlung der Dateien und die zugehörige Information laden kann, indem er einfach die passende „.ini"-Datei von der Handhabungssoftware aus auswählt. Die „.ini"-Datei kann im Voraus von einem Spezialisten geschaffen werden, sodass der Analyst nicht benötigt wird, um irgendwelche Informationen einzugeben.
  • Sobald der Analyst die „.ini"-Datei angegeben hat, liest die Handhabungssoftware diese, und öffnet die darin identifizierten Audio- und Videodateien. Zusätzlich kann die Handhabungssoftware irgendwelche Informationen, die in der „.ini"-Datei enthalten sind, in der GUI-Schnittstelle integrieren.
  • Nachdem die Dateien geöffnet worden sind, erlaubt die Handhabungssoftware, die Audio- und Videodateien in einer Vielzahl unterschiedlicher Betriebsarten abzuspielen. In der wahrscheinlich grundlegendsten Betriebsart ermöglicht die Handhabungssoftware dem Analysten, einer einzelnen Audiodatei zuzuhören und diese zu plotten, während er simultan die entsprechende Videodatei betrachtet. Die Handhabungssoftware sendet einen Befehl zu einer einzelnen Audio-Abspieleinheit, welcher die Audio-Abspieleinheit anweist, eine bestimmte Audiodatei zu spielen, sodass das Audiosignal zu der Soundkarte, und im Gegenzug zum Klangsystem ausgegeben wird. Der Ausgang der Soundkarte wird auch in den Eingang der Soundkarte rückgeführt, sodass er von der SpectroLab Software in Echtzeit analysiert und geplottet werden kann. Die Handhabungssoftware sendet auch einen Befehl an die Windows-Betrachtungssoftware, welcher die Betrachtungssoftware anweist, das entsprechende synchronisierte Video zur selben Zeit abzuspielen, wie die Audiodateien, die gerade gespielt werden. Dies erlaubt dem Analysten, die Umgebungsbedingungen zu betrachten, die während der Audioaufzeichnungen auftraten. Dementsprechend kann der Analyst Rauschen unberücksichtigt lassen, oder anders in Erwägung ziehen, das von Umgebungsbedingungen, wie etwa schlechtem Wetter, dem Durchreisen unter einer Unterführung, Bewegungen neben einer Stromleitung und dergleichen, verursacht wird. Weiters sendet die Handhabungssoftware einen Befehl an SpectroLab, welcher SpectroLab anweist, eine Echtzeitanalyse bereitzustellen, und das Audiosignal, das in die Soundkarte eintritt, zu plotten. Immer wenn die Audio-Abspieleinheit gestartet oder gestoppt wird, werden Start- und Stoppbefehle an SpectroLab gesendet.
  • Die Handhabungssoftware erlaubt dem Analysten vorzugsweise auch, das Abspielen der Audio- und Videodateien zu jedem bestimmten Zeitpunkt zu starten. Der Analyst könnte beispielsweise wünschen, eine Datei von einer Stelle aus wiederzugeben, die 30 Sekunden innerhalb der Aufzeichnung beginnt. Um diese Option bereitzustellen sendet die Handhabungssoftware einen Befehl an die Audio-Abspieleinheit, welcher diese anweist, die passende Audiodatei beginnend an der angegebenen Zeit in der Datei abzuspielen. Die Handhabungssoftware weist auch die Video-Abspieleinheit an, das entsprechende Video abzuspielen, ebenfalls beginnend mit der angegebenen Zeit in der Datei. Falls auch eine Analyse durch SpectroLab erwünscht ist, weist die Handhabungssoftware die SpectroLab Software an, eine Echtzeitanalyse zu starten und zu stoppen, wenn die Audio-Abspieleinheit angewiesen wird, zu starten und zu stoppen.
  • Um den Vergleich unterschiedlicher Audiodateien zu erleichtern, ermöglicht die Handhabungssoftware dem Analysten, zwischen den verschiedenen Audiodateien vor und zurück umzuschalten. Die Handhabungssoftware enthält vorzugsweise einen „A/B" Betriebsmodus, in dem der Analyst zwischen zwei getrennten Audiodateien schnell hin- und zurückschalten kann. In dieser Betriebsart wählt der Analyst im Voraus zwei Dateien aus, und zeigt an, wann zwischen den zwei Dateien umgeschaltet werden soll, sobald die Wiedergabe gestartet wurde. In dieser Betriebsart verwendet die Handhabungssoftware eine einzelne Audio-Abspieleinheit. Die Handhabungssoftware sendet einen Befehl an die Audio-Abspieleinheit, der diese anweist, die erste Audiodatei abzuspielen, und einen Befehl an die Video-Abspieleinheit, der diese anweist, die entsprechende Videodatei abzuspielen. Wenn der Analyst den Befehl eingibt, die Audiodateien umzuschalten, sendet die Handhabungssoftware einen Befehl, der die Video-Abspieleinheit und die Audio-Abspieleinheit anweist, zu stoppen. Die Handhabungssoftware fragt auch die Audio-Abspieleinheit ab, um die Zeit in der Datei zu ermitteln, bei welcher das Abspielen gestoppt wurde. Die Handhabungssoftware sendet dann einen Befehl zu der Audio-Abspieleinheit, der diese anweist, die zweite Audiodatei, beginnend mit der Zeit in der Datei abzuspielen, zu der die erste Audiodatei gestoppt wurde. Sie sendet auch einen Befehl zu der Video-Abspieleinheit, der diese anweist, die Videodatei wieder abzuspielen, ebenfalls beginnend mit der Zeit in der Datei, zu der die erste Audiodatei gestoppt wurde. Das Umschalten der Dateien geschieht so schnell, dass der Wechsel ohne wahrnehmbare Verzögerung durchgeführt wird. Der Vorgang kann wiederholt und rückwärts durchgeführt werden, um zwischen den zwei Dateien nach Wunsch hin- und herzuschalten. Falls gewünscht können zusätzliche Audiodateien in das Verfahren eingegliedert werden, wodurch einem Benutzer beispielsweise ermöglicht wird, zwischen drei oder mehr Dateien durchzuwechseln. Wenn eine Analyse und ein Plotten durch SpectroLab erwünscht ist, weist die Handhabungssoftware die SpectroLab Software an, die Echtzeitanalyse zu starten und zu stoppen, wenn die Audio-Abspieleinheit angewiesen wird, zu starten und zu stoppen.
  • In einer weiteren Betriebsweise verwendet die Handhabungssoftware zwei Windows-Audio-Abspieleinheiten, um den linken oder rechten Kanal einer Audiodatei mit dem entgegengesetzten Kanal einer zweiten Audiodatei in ein einziges Stereosignal zusammenzuführen. Wenn dieses zusammengeführte Signal von der SpectroLab Software empfangen wird, werden die Diagramme des rechten und des linken Kanals tatsächlich die zwei unterschiedlichen Audiodateien zeigen, und einen Vergleich ermöglichen. Im Betrieb erzeugt die Handhabungssoftware das zusammengeführte Audiosignal durch: (a) Öffnen 150 zweier Instanzen der Audio-Abspieleinheit (wenn diese nicht bereits geöffnet sind), (b) Einstellen 152 der Balance der ersten Audio-Abspieleinheit 214 auf ganz nach rechts oder ganz nach links, (c) Einstellen 154 der Balance der zweiten Audio-Abspieleinheit 216 auf ganz nach rechts oder ganz nach links, entgegengesetzt der ersten Audio-Abspieleinheit 214, (d) Abspielen 156 der ersten Audiodatei mit der ersten Audio-Abspieleinheit 214, (e) simultan Abspielen 158 der zweiten Audiodatei mit der zweiten Audio-Abspieleinheit 216, und (f) Zusammenlegen 160 der Ausgänge der ersten und der zweiten Audio-Abspieleinheit 214, 216 in ein einziges Ausgangssignal. Insbesondere sendet die Handhabungssoftware Befehle an die zwei Audio-Abspieleinheiten, wobei beide angewiesen werden, eine der zwei Audiodateien, die zusammengelegt werden sollen, abzuspielen (siehe 6). Die Handhabungssoftware sendet auch einen Befehl zu der ersten Audio-Abspieleinheit, sodass diese ihre Balance so einstellt, dass nur der rechte Kanal gespielt wird, und sie sendet auch einen Befehl zu der zweiten Audio-Abspieleinheit, sodass diese ihre Balance so einstellt, dass nur der linke Kanal gespielt wird, oder umgekehrt. Windows legt ohne Intervention der Handhabungssoftware die Ausgänge der zwei Audio-Abspieleinheiten automatisch zusammen, wenn diese simultan abgespielt werden. Dementsprechend wird, wenn beide Audio-Abspieleinheiten abgespielt werden, ein einzelnes zusammengelegtes Ausgangssignal zu der Soundkarte gesendet, wobei der Ausgang einer Audio-Abspieleinheit der eine Stereokanal ist, und der Ausgang der anderen Audio-Abspieleinheit der andere Stereokanal ist.
  • Die GUI-Schnittstelle der Handhabungssoftware erlaubt dem Analysten, die gewünschten Kanäle der gewünschten Dateien leicht auszuwählen, beispielsweise durch die Verwendung von Eingabe-Schaltflächen, die mit einem Eingabegerät, wie etwa einer Maus, ausgewählt werden können. Wenn die Audiodateien abgespielt werden, wird der zusammengelegte Audioausgang über das Klangsystem abgespielt, was dem Analysten ermöglicht, deren entsprechende Signale zu vergleichen, indem er die Ausgabe der linken und rechten Lautsprecher vergleicht. Weiters kann die Handhabungssoftware SpectroLab nach Wunsch starten und stoppen, um die zusammengelegten Audiodateien zu plotten. Da SpectroLab den linken und rechten Stereokanal des Audioeingangs trennt und individuell plottet, trennt und plottet es automatisch die zwei Audiodateien. Dies erlaubt dem Analysten, die zwei Kanäle der zwei Audiodateien in Echtzeit visuell zu vergleichen, wobei er Rauschen sieht und vergleicht, wenn es in den zwei zusammengelegten Audiodateien auftritt. Zusätzlich weist die Handhabungssoftware in dieser Betriebsart die Video-Abspieleinheit an, die Videodatei zur selben Zeit abzuspielen, zu der die Audio-Abspieleinheit angewiesen wird, die zusammengelegte Audiodatei abzuspielen. Infolgedessen spielt die Video-Abspieleinheit die Videodatei synchron mit den Audiodateien ab. Das Abspielen der zusammengelegten Audiodateien und der Videodateien kann zu den gewünschten Zeiten in den Dateien gestartet und gestoppt werden, wie oben erörtert.
  • In noch einer weiteren Betriebsart ermöglicht die Handhabungssoftware dem Analysten, einen ausgewählten Teil oder eine Schleife der Audio- und Videodateien wiederholt abzuspielen. Diese Fähigkeit kann mit zusammengelegten Audiosignalen von zwei einzelnen Audiodateien, oder mit einem vollständigen Audiosignal aus einer einzigen Audiodatei verwendet werden. Die Handhabungssoftware empfängt eine Eingabe von dem Analysten, welche die Startzeit und die Endzeit der Wiedergabeschleife angibt. Die Handhabungssoftware sendet dann einen Befehl zu der Audio-Abspieleinheit (oder den zwei Audio-Abspieleinheiten bei zusammengelegten Betrieb), der diese anweist, die Audiodatei beginnend bei der angegebenen Schleifenstartzeit abzuspielen. Ein zweiter Befehl wird zu der Video-Abspieleinheit gesendet, der dies anweist, die Videodatei beginnend bei der angegebenen Schleifenstartzeit abzuspielen. Sobald die Wiedergabe gestartet wurde, fragt die Handhabungssoftware die Audio-Abspieleinheit wiederholt ab, zum Beispiel alle 0,5 Sekunden, um die Zeit zu ermitteln, in der sich die Audio-Abspieleinheit innerhalb der Audiodatei momentan befindet. Jedes mal, wenn von der Audio-Abspieleinheit ein Wert zurückgegeben wird, vergleicht die Handhabungssoftware diesen mit der angegebenen Schleifen-Endzeit. Wenn die Handhabungssoftware ermittelt, dass die Audio-Abspieleinheit die Schleifenendzeit erreicht hat, sendet die Handhabungssoftware Stopp-Befehle zu der Audio-Abspieleinheit und der Video-Abspieleinheit. Die Handhabungssoftware sendet dann Befehle zu der Audio-Abspieleinheit und der Video-Abspieleinheit, und weist diese an, das Abspielen der Audio- und Videodateien zu der angegebenen Schleifen-Startzeit zu beginnen. Das Verfahren wiederholt sich nach Wunsch. Die SpectroLab Software kann verwendet werden, um die sich wiederholende Audioausgabe zu analysieren und zu plotten, indem passende Start- und Stoppbefehle zu SpectroLab gesendet werden, wenn die Audio-Abspieleinheit gestartet und gestoppt wird.
  • In einer weiteren Betriebsart werden die „A/B-" und „Schleifen-" Betriebsarten kombiniert, um dem Analysten zu ermöglichen, wiederholt einen ausgewählten Abschnitt der Audiodateien zu hören, während er nach Wunsch selektiv zwischen den verschiedenen Audiodateien umschaltet.
  • Bei der Benutzung wird der Analyst den gewünschten Wiedergabemodus auswählen. Der Fachmann wird leicht erkennen, dass die hierein beschriebenen Abspielarten rein beispielhaft sind, und dass eine breite Vielfalt zusätzlicher Abspielarten möglich sind. Zusätzliche Betriebsarten sind beispielsweise verfügbar, indem die verschiedenen, oben erörterten Betriebsarten kombiniert werden. Der Analyst ist dann in der Lage, den Audioausgang der verschiedenen Audiodateien zu vergleichen und gegenüberzustellen, um einen Qualitätsvergleich der unterschiedlichen getesteten Systeme vorzusehen. Der Analyst kann beispielsweise das Vorhandensein und das Ausmaß an Rauschen, Interferenz, Ausblenden oder anderen Zuständen in den verschiedenen Audiodateien vergleichen und gegenüberstellen. Diese Zustände sind vom Fachmann leicht zu unterscheiden. Zur Unterstützung dieses Vergleichs kann der Analyst die SpectroLab-Diagramme der relativen Amplituden vergleichen und gegenüberstellen. Wie oben erörtert, ermöglichen die Diagramme dem Analysten im Wesentlichen, Rauschen zu „sehen", als auch, die Signalpegel verschiedener Audiodateien zu vergleichen. Weiters ist der Analyst in der Lage, durch betrachten der Videodatei, während er simultan die Audiodateien hört, Umweltbedingungen in Betracht zu ziehen und nachzuweisen, welche die von den getesteten Systemen erzeugte Klangqualität beeinträchtigt haben könnten.
  • In einem Versuch, die Subjektivität des Analyseverfahrens weiter zu reduzieren, bietet die Handhabungssoftware auch die Möglichkeit, die Qualität einer Audiodatei, oder eines Teils einer Audiodatei, einer aufgezeichneten FM-Rundfunksendung automatisch zu bewerten. Im Allgemeinen beinhaltet das automatische Bewertungsverfahren eine Analyse des Rauschens, das bei Frequenzen oberhalb der normalen Modulationsfrequenz des aufgezeichneten Rundfunksignals vorhanden ist. Mit der Ausnahme eines Pilotsignals, das bei 19 KHz ausgestrahlt wird, wird der gewünschte Ton in FM-Signalen typischerweise bei oder unterhalb von 15 KHz moduliert. Daher kann jedes Signal, das oberhalb von 15 KHz und unterhalb von 19 KHz vorhanden ist, zu Zwecken der Bewertung als Rauschen betrachtet werden. Demgemäß kann eine Anzeige des Betrags an Rauschen in einem bestimmten aufgezeichneten Signal ermittelt werden, indem die relative Amplitude irgendeines Signals, das in dem Bereich vorhanden ist, summiert, gemittelt, oder auf andere Weise untersucht wird. Dieses Verfahren, die relative Signalamplitude über diesen gesamten Bereich zu berechnen, würde auch nur für kleine Teile einer Audiodatei immense Mengen an Computerverarbeitung erfordern. Daher verwendet die vorliegende Erfindung vorzugsweise ein verkürztes Verfahren, um das oberhalb von 15 KHz vorhandene Rauschen zu analysieren. Dieses verkürzte Verfahren bedeutet, dass der Signalpegel nur bei einer einzelnen Frequenz im Bereich von 15 KHz bis 19 KHz betrachtet wird, wie etwa bei 17 KHz, anstatt des gesamten Bereichs. Dieses Verfahren hat sich bewährt, um eine effektive und aussagekräftige Bewertung bereitzustellen. Da der Pegel eines Signals bei irgendeiner bestimmten Frequenz bei der Aufzeichnung mit den Lautstärkeneinstellungen des Systems variieren wird, wäre ein direkter Vergleich zwischen verschiedenen Systemen nur aussagekräftig, wenn die unterschiedlichen Systeme während des Aufzeichnungsvorgangs auf die selbe Lautstärke eingestellt worden sind. Um dieses Problem zu berücksichtigen, ohne dass die Aufzeichnungssysteme auf die selbe Lautstärke eingestellt werden müssen, berücksichtigt die vorliegende Erfindung die relative Amplitude des bei 19 KHz ausgestrahlten Pilotsignals bei der Berechnung der automatischen Bewertung. Dies ist möglich, da der Pegel des Pilotsignals, ähnlich dem Pegel des Rauschens, mit der Lautstärkeeinstellung des Testsystems zunimmt und abnimmt. Daher bewertet in der bevorzugten Ausführungsform das automatische Bewertungssystem eine aufgezeichnete FM-Rundfunksendung, indem der Signalpegel bei 19 KHz mit dem Signalpegel bei 17 KHz verglichen wird. Im speziellen berechnet die Handhabungssoftware eine relative Bewertung, indem die durchschnittliche relative Amplitude des Signals bei 17 KHz von der durchschnittlichen relativen Amplitude des Signals bei 19 KHz subtrahiert wird. Dieses Verfahren wird durch SpectroLab erleichtert, da es die Fähigkeit hat, die durchschnittliche relative Amplitude eines Audiosignals über einen Frequenzbereich oder bei einer gegebenen Frequenz in Echtzeit zu berechen. Dementsprechend sendet die Handhabungssoftware, um eine bestimmte Audiodatei automatisch zu bewerten, einen Befehl zu der Audio-Abspieleinheit, der diese anweist, den Teil einer Datei abzuspielen, der bewertet werden soll, und sie sendet auch einen Befehl an SpectroLab, der dieses anweist, die durchschnittliche Amplitude des Eingangssignals bei 17 KHz und die durchschnittliche Amplitude des Signals bei 19 KHz in Echtzeit getrennt zu berechnen. Wenn die Audiodatei oder der Teil der Audiodatei, der zu bewerten ist, beendet ist, sendet die Handhabungssoftware Befehle an die Audio-Abspieleinheit und an SpectroLab, und weist diese an, zu stoppen. Die Handhabungssoftware fragt von SpectroLab auch die berechneten Durchschnittswerte bei 17 KHz und 19 KHz ab. Wenn die Werte zurückgegeben werden, subtrahiert die Handhabungssoftware die berechnete durchschnittliche Amplitude bei 17 KHz von der berechneten durchschnittlichen Amplitude bei 19 KHz, um eine relative Bewertung bereitzustellen. Der identische Teil der nächsten Audiodatei kann dann auf die selbe Weise verarbeitet werden, um eine relative Bewertung für diese Audiodatei bereitzustellen. Das Verfahren kann für irgendwelche zusätzliche Audiodateien wiederholt werden. Die relativen Bewertungen für jede Audiodatei können verglichen werden, um eine aussagekräftige Darstellung des in den automatisch bewerteten Dateien vorhandenen Betrags an Rauschen bereitzustellen, wodurch im Gegenzug eine relative Bewertung der relativen Qualität der getesteten Komponenten bereitgestellt wird.

Claims (17)

  1. Verfahren zum Testen von Fahrzeugkomponenten mit Signalempfangs-Fähigkeiten, welches Verfahren folgende Schritte aufweist: Bereitstellen einer ersten Komponente und erster Aufzeichnungsmittel für das Aufzeichnen von Signalen von der zweiten Komponente; Bereitstellen einer zweiten Komponente und zweiter Aufzeichnungsmittel für das Aufzeichnen von Signalen von der zweiten Komponente; Bereitstellen einer Videoaufzeichnungseinheit; Durchreisen (12) einer Testroute, wobei sowohl die erste Komponente, als auch die zweite Komponente in geringer Entfernung zueinander sind; simultan Aufzeichnen einer ersten Audioaufzeichnung eines Ausgangs der ersten Komponente mit den ersten Aufzeichnungsmitteln und einer zweiten Audioaufzeichnung eines Ausgangs der zweiten Komponente mit den zweiten Aufzeichnungsmitteln während zumindest einem Teil des besagten Reiseschritts; simultan mit dem simultanen Aufzeichnungsschritt Aufzeichnen (16) einer Videoaufzeichnung von Umgebungsbedingungen, die während des Durchreisens der Testroute während des besagten Teils des Reiseschritts aufgefunden wurden; und Vergleichen (18) der ersten Audioaufzeichnung, der zweiten Audioaufzeichnung und der Videoaufzeichnung, um eine Auswertung der relativen Qualität der ersten Komponente und der zweiten Komponente zu erhalten; wobei der Vergleichsschritt folgende Schritte aufweist: für jede der ersten und zweiten Audioaufzeichnungen: Berechnen in einem Computer eines ersten Werts, der für ein Niveau eines FM-Pilotsignals, das in der Audioaufzeichnung eingebettet ist, indikativ ist; Berechnen in einem Computer eines zweiten Werts, der für ein Niveau der aufgezeichneten FM-Ausstrahlung auf einer Frequenz außerhalb eines Bereichs von Frequenzen, in welchen ein gewünschter Klang in einem FM-Signal normalerweise moduliert ist, indikativ ist; und Berechnen einer Bewertung, die für ein Rauschen indikativ ist, das in der aufgezeichneten FM-Ausstrahlung anwesend ist, als eine Funktion des ersten Werts und des zweiten Werts; Vergleichen der Bewertung der ersten Audioaufzeichnung mit der Bewertung der zweiten Audioaufzeichnung, um eine Anzeige der relativen Qualität der ersten und zweiten Audioaufzeichnungen, und in der Folge der relativen Qualität der ersten und zweiten Komponenten zu erhalten.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, welches weiters folgende Schritte aufweist: Erfassen (20) der Audioaufzeichnung der ersten Komponente auf einem Computer als eine erste Audiodatei; und Erfassen (20) der Audioaufzeichnung der zweiten Komponente auf dem Computer als eine zweite Audiodatei.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, welches weiters den Schritt aufweist, die Videoaufzeichnung in dem Computer als eine Videodatei zu erfassen; und wobei vorzugsweise der Schritt des Vergleichens folgende Schritte aufweist: Abspielen mit einem Computer von zumindest Teilen der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei; Abspielen mit einem Computer von zumindest Teilen der Videodatei, wobei das Abspielen der Videodatei mit dem Abspielen der Audiodatei synchronisiert (22) ist, wobei die Umgebungsbedingungen, die während der Aufzeichnung der ersten Audioaufzeichnung und der zweiten Audioaufzeichnung angetroffen wurden, simultan mit dem Abspielen der Audiodateien der Audioaufzeichnungen, die unter diesen Umgebungsbedingungen erzeugt wurden, betrachtet werden können.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, welches weiters den Schritt aufweist, die erste Audiodatei mit der zweiten Audiodatei zu synchronisieren; und vorzugsweise weiters den Schritt aufweist, die Videodatei mit den ersten und zweiten Audiodateien zu synchronisieren.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Synchronisierens der ersten und zweiten Audiodateien den Schritt enthält, zumindest eine der ersten und zweiten Audiodateien in einem Computer zu schneiden, sodass die ersten und zweiten Audiodateien im Wesentlichen zu den selben Zeitpunkten beginnen und enden; und/oder wobei der Schritt des Synchronisierens den Schritt enthält, während des besagten simultanen Aufzeichnungsschritts eine Markierung in den ersten und zweiten Audiodateien einzubetten.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Schritt des Synchronisierens der Videodatei mit den ersten und zweiten Audiodateien den Schritt enthält, die Videodatei in einem Computer zu schneiden, sodass sie im Wesentlichen zu den selben Zeitpunkten beginnt und endet, wir die ersten und zweiten Audiodateien; wobei vorzugsweise der Vergleichsschritt den Schritt enthält, in einem Computer Daten zu berechnen und anzuzeigen, die für ein Signalniveau bei verschiedenen Frequenzen von zumindest Teilen der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei indikativ sind, wobei das Schritt des Berechnens und Anzeigens während des Abspielens der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei in Echtzeit auftritt.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Daten, die für ein Signalniveau bei verschiedenen Frequenzen indikativ sind, weiters als eine relative Amplitude definiert sind; wobei vorzugsweise besagter Schritt des Berechnens und Anzeigens weiters definiert ist als: Zusammenführen in einem Computer eines ersten Stereokanals der ersten Audiodatei mit einem zweiten Stereokanal der zweiten Audiodatei, um einen zusammengeführten Audioausgang zu erzeugen; Berechnen und Anzeigen in einem Computer einer relativen Amplitude von zumindest Teilen der ersten Audiodatei, die in dem ersten Stereokanal des zusammengeführten Audioausgangs enthalten ist; und Berechnen und Anzeigen in einem Computer einer relativen Amplitude von zumindest Teilen der zweiten Audiodatei, die in dem zweiten Stereokanal des zusammengeführten Audioausgangs enthalten ist, wobei beide Berechnungs- und Anzeigeschritte während des Abspielens der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei in Echtzeit auftreten.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei; der Schritt des Aufzeichnens eines Audioausgangs von einer ersten Komponente weiters definiert ist als das Aufzeichnen eines Audioausgangs von der ersten Komponente, während die erste Komponente einen Ausgang von einem ausgestrahlten Signal bei einer Frequenz erzeugt; der Schritt des Aufzeichnens eines Audioausgangs von einer zweiten Komponente weiters definiert ist als das Aufzeichnen eines Audioausgangs von der zweiten Komponente, während die zweite Komponente einen Ausgang von dem ausgestrahlten Signal bei der Frequenz erzeugt; und der Schritt des Vergleichens die Schritte aufweist, zumindest ausgewählte Teile des aufgezeichneten Videos abzuspielen, die den abgespielten Teilen des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente und des aufgezeichneten Audioausgangs von der zweiten Komponente entspricht, wobei das Abspielen des aufgezeichneten Videos simultan mit und in synchronisierter Beziehung zu den entsprechenden Teilen der abgespielten Teile des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente und des aufgezeichneten Audioausgangs von der zweiten Komponente auftritt.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, welches weiters folgende Schritte aufweist: Erfassen des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente in einem Computer als eine erste Audiodatei; Erfassen des aufgezeichneten Audioausgangs von der zweiten Komponente in dem Computer als eine zweite Audiodatei; und wobei der besagte Schritt des Audio-Abspielens weiters definiert ist als das Abspielen in dem Computer von zumindest ausgewählten Teilen der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei; und vorzugsweise weiters den Schritt aufweist, das aufgezeichnete Video in dem Computer als Videodatei zu erfassen, wobei besagter Schritt des Video-Abspielens in dem Computer durchgeführt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, welches weiters den Schritt aufweist, in einem Computer Daten zu berechnen und anzuzeigen, die für ein Signalniveau bei verschiedenen Frequenzen von zumindest Teilen der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei indikativ sind, wobei der Schritt des Berechnens und Anzeigens in Echtzeit während des Audio-Abspielens der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei auftritt; und/oder weiters den Schritt aufweist, die erste Audiodatei mit der zweiten Audiodatei zu synchronisieren.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, welches weiters den Schritt aufweist, die Videodatei mit den ersten und zweiten Audiodateien zu synchronisieren; und wobei vorzugsweise besagter Schritt des Synchronisierens der ersten und zweiten Audiodateien den Schritt enthält, zumindest eine der ersten und zweiten Audiodateien in einem Computer zu schneiden, sodass die ersten und zweiten Audiodateien zu den selben Zeitpunkten während des simultanen Aufzeichnungsschritts beginnen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, der Schritt des Synchronisierens der ersten und zweiten Audiodateien den Schritt enthält, zumindest eine der ersten und zweiten Audiodateien in einem Computer zu schneiden, sodass die ersten und zweiten Audiodateien zum selben Zeitpunkt während des simultanen Aufzeichnungsschrittes enden; und wobei vorzugsweise der Schritt des Synchronisierens der Videodatei mit den ersten und zweiten Audiodateien den Schritt aufweist, die Videodatei in einem Computer zu schneiden, sodass sie zum selben Zeitpunkt während des Aufzeichnungsschrittes beginnt und endet wie die ersten und zweiten Audiodateien.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Daten, die für das Signalniveau bei verschiedenen Frequenzen indikativ sind, weiters als eine relative Amplitude definiert ist; und wobei vorzugsweise der Schritt des Berechnens und Anzeigens das Berechnen und Anzeigen einer relativen Amplitude von zumindest ausgewählten Teilen der ersten Audiodatei simultan mit entsprechenden Teilen der zweiten Audiodatei enthält; und wobei vorzugsweise der Schritt des Berechnens und Anzeigens weiters definiert ist als: Zusammenführen in einem Computer eines ersten Stereokanals der ersten Stereodatei mit einem zweiten Stereokanal der zweiten Audiodatei, um einen zusammengeführten Audioausgang zu erzeugen; Berechnen und Anzeigen in einem Computer einer relativen Amplitude von zumindest Teilen der ersten Audiodatei, die in dem ersten Stereokanal des zusammengeführten Audioausgangs enthalten ist; und Berechnen und Anzeigen in einem Computer einer relativen Amplitude von zumindest Teilen der zweiten Audiodatei, die in dem zweiten Stereokanal des zusammengeführten Audioausgangs enthalten ist, wobei beide Berechnungs- und Anzeigeschritte während des Abspielens der ersten Audiodatei und der zweiten Audiodatei in Echtzeit auftreten.
  14. Verfahren nach Anspruch 1, welches weiters die folgenden Schritte aufweist: Ausstatten eines ersten Fahrzeuges mit der ersten Komponente, wobei die erste Komponente ein Audiosystem und ein erstes, zu testendes Empfangssystem enthält; Ausstatten eines zweiten Fahrzeuges mit der zweiten Komponente, wobei die zweiten Komponente ein Audiosystem und ein zweiten, zu testendes Empfangssystem enthält; und wobei der Schritt des Durchreisens weiters definiert ist als Durchreisen einer Testroute mit dem ersten Fahrzeug und dem zweiten Fahrzeug in geringer Entfernung zueinander.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Audiosystem des zweiten Fahrzeugs im Wesentlichen identisch ist dem Audiosystem des ersten Fahrzeugs, wobei Unterschiede, die während des Vergleichsschritts bemerkte werden, Unterschieden zwischen den ersten und zweiten Empfangssystemen zuordenbar sind.
  16. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die erste Komponente einen Ausgang von einem ersten ausgestrahlten Signal erzeugt und das Verfahren weiters folgendes enthält: Aufzeichnen eines Audioausgangs von einer Referenzkomponente simultan mit dem besagten ersten Audio-Aufzeichnungsschritt, während die erste Testroute durchreist wird, wobei die Referenzkomponente eine Ausgabe von dem ersten ausgestrahlten Signal erzeugt; Aufzeichnen eines Audioausgangs von einer dritten Komponente, während eine zweite Testroute durchreist wird, wobei die erste Komponente einen Ausgang von einem zweiten ausgestrahlten Signal erzeugt; Aufzeichnen eines Audioausgangs von der Referenzkomponente simultan mit dem besagten dritten Audio-Aufzeichnungsschritt, während die zweite Testroute durchreist wird, wobei die Referenzkomponente eine Ausgabe erzeugt, die von dem zweiten ausgestrahlten Signal erzeugt wird; Abspielen von zumindest ausgewählten Teilen des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente und des simultan aufgezeichneten Audioausgangs von der Referenzkomponente; Abspielen von zumindest ausgewählten Teilen des aufgezeichneten Audioausgangs von der dritten Komponente und des simultan aufgezeichneten Audioausgangs von der Referenzkomponente, und Vergleichen einer relativen Qualität der ersten Audioaufzeichnung und des simultan aufgezeichneten Audioausgangs von der Referenzkomponente mit einer relativen Qualität der dritten Audioaufzeichnung und des simultan aufgezeichneten Audioausgangs von der Referenzkomponente, um eine Bewertung der relativen Qualität der ersten Komponente und der dritten Komponente zu erhalten.
  17. Verfahren nach Anspruch 7, welches weiters die folgenden Schritte aufweist: Aufzeichnen eines Videos von Umgebungsbedingungen, die während des Durchreisens der ersten Testroute simultan mit dem ersten und dem zweiten Aufzeichnungsschritt aufgefunden wurden; Aufzeichnen eines Videos von Umgebungsbedingungen, die während des Durchreisens der zweiten Testroute simultan mit dem dritten und einem vierten Audioaufzeichnungsschritt aufgefunden wurden; wobei der Abspielschritt weiters das Abspielen von zumindest ausgewählten Teilen der aufgezeichneten Videos enthält, die den abgespielten Teilen des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente und des aufgezeichneten Audioausgangs von der dritten Komponente entspricht, wobei das Abspielen des aufgezeichneten Videos simultan mit und in synchronisierter Beziehung zu den Entsprechenden Teilen der abgespielten Teile des aufgezeichneten Audioausgangs von der ersten Komponente und des aufgezeichneten Audioausgangs von der dritten Komponente auftritt; und der Vergleichsschritt das Erwägen der abgespielten Teile des Aufgezeichneten Videos enthält, wenn die erste Audioaufzeichnung und die simultan aufgezeichnete Audioausgabe der Referenzkomponente verglichen werden, und wenn die dritte Audioaufzeichnung und die simultan aufgezeichnete Audioausgabe der Referenzkomponente verglichen werden.
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