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Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für den Betrieb eines audiovisüellen Systems
(AV-Systems), das einen Verstärker, einen Anzeigemonitor, einen Fernsehtuner, einen
Videorecorder, einen Compact-Disc-Player, Lautsprecher und weitere Komponenten enthält.
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Audiovisuelle Systeme sind unter privaten Benutzern weit verbreitet. Diese audiovisuellen
Systeme enthalten z. B. einen Verstärker, einen Anzeigemonitor, einen Fernsehtuner, einen
Videorecorder, einen Compact-Disc-Player, Lautsprecher und weitere Komponenten. Diese
Komponenten von audiovisuellen Systeme besitzen Ausgänge für die Ausgabe von
Videosignalen und Audiosignalen. Diese Ausgänge sind über Kabel mit einer Wähleinrichtung
verbunden. Die Wähleinrichtung besitzt ebenfalls Video- und Audiosignalausgänge, die über
Kabel mit den Video- und Audiosignaleingängen des Anzeigemonitors, des Videorecorders und
des Verstärkers verbunden sind.
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Die Wähleinrichtung führt Video- und/oder Audiosignale einer ausgewählten Komponente
einer anderen ausgewählten Komponente zu, um ein Videobild anzuzeigen und/oder Hörschall
wiederzugeben. Wenn der Benutzer beispielsweise die Wähleinrichtung betätigt, um den
Compact-Disc-Player auszuwählen, führt die Wähleinrichtung das aus dem Compact-Disc-
Player kommende Audiosignal dem Verstärker zu. Wenn durch manuelle Betätigung der
Wähleinrichtung der Videorecorder ausgewählt wird, werden die Video- und Audiosignale aus
dem Videorecorder über die Wähleinrichtung dem Anzeigemonitor bzw. dem Verstärker
zugeführt. Wenn der Fernsehtuner mit der Wähleinrichtung manuell ausgewählt wird, wird das
Videosignal aus dem Fernsehtuner dem Anzeigemonitor und das Audiosignal aus dem
Fernsehtuner dem Verstärker zugeführt. Das dem Verstärker zugeführte Audiosignal wird
verstärkt und den Lautsprechern zugeführt, die dann Hörschall erzeugen. Das dem
Anzeigemonitor zugeführte Videosignal wird auf dem Bildschirm der Anzeigevorrichtung als Videobild
angezeigt. Deshalb kann der Benutzer des audiovisuellen Systems das angezeigte Bild
betrachten, während er den von den Lautsprechern abgestrahlten Schall hört. Das audiovisuelle
System ermöglicht es dem Benutzer, die wiedergegebenen Videobilder oder
Fernsehsendungen, die mit guter Präsenz wiedergegeben werden, zu genießen.
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Um beispielsweise eine Fernsehsendung anschauen zu können, wird der Hauptschalter des
Fernsehmonitors eingeschaltet. Sodann wird der Hauptschalter des Verstärkers und
anschließend der Hauptschalter der Wähleinrichtung eingeschaltet. Danach wird durch einen
Wählschalter der Wählvorrichtung der Fernsehmodus ausgewählt, der Hauptschalter des
Fernsehtuners eingeschaltet und der Fernsehtuner so bedient, daß eine gewünschte
Fernsehstation ausgewählt wird.
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Zur Wiedergabe von Videobilder aus dem Videorecorder wird der Hauptschalter des
Anzeigemonitors eingeschaltet. Sodann wird der Hauptschalter des Verstärkers und anschließend
der Hauptschalter der Wähleinrichtung eingeschaltet. Danach wird mit dem Wählschalter der
Wähleinrichtung der Videorecordermodus ausgewählt, der Hauptschalter des Videorecorders
eingeschaltet und ein Wiedergabeschalter an dem Videorecorder eingeschaltet, um den
Videorecorder in den Wiedergabemodus zu führen.
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Zur Wiedergabe einer Compact-Disc auf dem Compact-Disc-Player wird der Hauptschalter
des Verstärkers eingeschaltet. Sodann wird der Hauptschalter der Wähleinrichtung
eingeschaltet und anschließend über den Wählschalter an der Wähleinrichtung der Compact-Disc-
Playermodus ausgewählt. Der Hauptschalter des Compact-Disc-Players wird eingeschaltet,
und ein Wiedergabeschalter an dem Compact-Disc-Player wird eingeschaltet, um diesen in
den Wiedergabemodus zu führen.
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Die vorangehende Beschreibung zeigt, daß der Benutzer bei herkömmlichen audiovisuellen
Systemen komplexe Prozesse ausführen muß, die zahlreiche manuelle Schritte erfordern, bis
Videobilder und Töne von den Systemen tatsächlich wiedergegeben werden. Die Benutzer
finden deshalb die Bedienung des audiovisuellen Systems recht mühsam.
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In einem audiovisuellen System, das in EP-A-O 371 749 beschrieben ist, sind sowohl an dem
Fernsehempfänger als auch an dem Videorecorder Kommunikationseinheiten vorgesehen, so
daß der Fernsehempfänger eingeschaltet und der korrekte Verbindungsmodus zwischen den
beiden Einheiten eingerichtet wird, wenn der Videorecorder in den Wiedergabemodus
geführt wird. Wenn der Videorecorder eingeschaltet wird, um ein Fernsehprogramm
aufzuzeichnen, wird der interne Tuner des Videorecorders automatisch auf den Kanal eingestellt,
der auf dem Tuner des Fernsehempfängers ausgewählt ist.
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In EP-A-O 325 331 ist ein Kabelverteilernetz offenbart, das auf der
Frequenzmultiplexverschachtelung der verschiedenen Informationskanäle basiert. Das System besitzt eine
Kanalzuteilungssteuerung zur Einrichtung freier Kanäle, die für die Übertragung interner Signale von
einer lokalen Signalquelle zu einem Bestimmungsempfänger benutzt werden. Es sind
außerdem Mittel vorgesehen, die den lokalen Signalpegel messen und so justieren, daß die
Signaldämpfung kompensiert wird.
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In Anbetracht der oben beschriebenen Nachteile bekannter audiovisueller Systeme ist es ein
Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Steuergerät zum systematischen Steuern eines
audiovisuellen Systems zu schaffen, das den Benutzer in die Lage versetzt, durch einen einfachen
Prozeß Videobilder zu betrachten und den Ton zu hören.
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Gemäß vorliegender Erfindung ist ein Steuergerät vorgesehen mit einem Anzeigemonitor,
einem Verstärker, einem Fernsehtuner, einem Videorekorder und einem
Compact-Disk-Abspielgerät, die gesteuerte Vorrichtungen bilden, welche jeweils einen ersten Mikrocomputer
aufweisen, die durch eine Busleitung miteinander verbunden sind, die mit einer
Auswahleinrichtung in Kommunikationsverbindung steht, so daß dann, wenn das System einen Befehl
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- für Fernseh-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker, den Anzeigemonitor und den
Fernsehtuner aktiviert,
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- für Videorekorder-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker, den Anzeigemonitor und
den Videorekorder aktiviert, und
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- für CD-Player-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker und den CD-Player aktiviert,
wobei das Gerät einen zweiten Mikrocomputer aufweist, der der Auswahleinrichtung
zugeordnet ist und der die genannten ersten Mikrocomputer so steuert, daß sie in
Abhängigkeit von einem externen Benutzerbefehl die Stromversorgungen der jeweiligen gesteuerten
Vorrichtungen ausschaltet und anschließend neue Daten aus dem externen Benutzerbefehl
abwartet, um die gesteuerten Vorrichtungen zu aktivieren.
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Nach einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein audiovisuelles System vorgesehen mit
einem Anzeigemonitor, einem Verstärker, einem Fernsehtuner, einem Videorekorder und
einem Compact-Disk-Abspielgerät, die gesteuerte Vorrichtungen bilden, welche jeweils eine
Steuer- und Auswahleinrichtung aufweisen, die durch eine Busleitung so miteinander
verbunden sind, daß dann, wenn das System einen Befehl
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- für Fernseh-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker, den Anzeigemonitor und den
Fernsehtuner aktiviert,
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- für Videorekorder-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker, den Anzeigemonitor und
den Videorekorder aktiviert, und
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- für CD-Player-Betrieb empfängt, das Gerät den Verstärker und den CD-Player aktiviert,
wobei die Steuer- und Auswahleinrichtung in Abhängigkeit von einem externen
Benutzerbefeh die Stromversorgungen ihrer jeweiligen gesteuerten Vorrichtungen ausschaltet und
anschließend neue Daten aus der externen Benutzerbefehlssteuerung abwartet, um die
gesteuerten Vorrichtungen zu aktivieren.
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Die oben beschriebenen Ziele sowie weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden durch die folgende Beschreibung von illustrativen Beispielen weiter verdeutlicht.
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Diese Beschreibung nimmt auf die anliegenden Zeichnungen Bezug, in denen gleiche oder
ähnliche Objekte mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
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Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Steuergeräts gemäß der Erfindung, das in ein
audiovisuelles System eingebaut ist,
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Fig. 2A und 2B zeigen ein Flußdiagramm einer Betätigungssequenz des Steuergeräts von
Fig. 1,
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Fig. 3A und 3B zeigen ein Flußdiagramm einer Betätigungssequenz eines Steuergeräts nach
einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Fig. 1 zeigt ein Steuergerät gemäß der Erfindung das in ein audiovisuelles System eingebaut
ist.
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Wie aus Fig. 1 hervorgeht, umfaßt das audiovisuelle System einen Anzeigemonitor 1 mit
einem Fotosensor 2, einer Monitoreinheit 4 und einem Mikrocomputer 3 zur Steuerung der
Monitoreinheit 4. Der Fotosensor 2 detektiert Befehlsdaten, die von einer (nicht
dargestellten) Infrarotfernsteuerung ausgesendet werden und liefert die detektierten Befehlsdaten an
den Mikrocomputer 3. Die Monitoreinheit 4 besitzt einen Videosignaleingang, der mit einem
Videosignalausgang einer Wähleinrichtung eines (weiter unten beschriebenen) Wählers 8
verbunden ist.
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Das audiovisuelle System besitzt ferner einen Verstärker 5 mit einer Verstärkereinheit 7 und
einem Mikrocomputer 6 zur Steuerung der Verstärkereinheit 7. Die Verstärkereinheit 7
besitzt einen Audiosignaleingang, der mit einem Audiosignalausgang der Wähleinheit 10
verbunden ist. Die Verstärkereinheit 7 besitzt Signalausgänge, die mit Lautsprechern 21
verbunden sind.
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Ein Fernsehtuner 11 umfaßt eine Tunereinheit 13 und einen Mikrocomputer 12 zur
Steurung der Tunereinheit 13. Die Tunereinheit 13 besitzt Video- und Audiosignalausgänge, die
mit Video- bzw. Audiosignaleingängen der Wähleinheit 10 verbunden sind.
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Ein Videorecorder 14 umfaßt eine Videorecordereinheit 16 und einen Mikrocomputer 15 zur
Steuerung der Videorecordereinheit 16. Die Videorecordereinheit 16 besitzt Video- und
Audiosignalausgänge, die mit Video- bzw. Audiosignaleingängen der Wähleinheit 10 verbunden
sind.
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Ein Compact-Disc-Player 17 umfaßt eine Compact-Disc-Playereinheit 19 und einen
Mikrocomputer 18 zur Steuerung der Compact-Disc-Piayereinheit 19. Die Compact-Disc-Playerein
heit 19 besitzt einen Audiosignalausgang, der mit einem Audiosignaleingang der Wähleinheit
10 verbunden ist.
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Der Wähler 8 besitzt zusätzlich zu der Wähleinheit 10 einen Mikrocomputer 9, der als
Hauptsteuereinrichtung dient und den Mikrocomputern 3, 6, 12, 15 und 18 des Anzeigemonitors 1,
des Verstärkers 5, des Fernsehtuners 11, des Videorecorders 14 bzw. des Compact-Disc-
Players 17 Steuersignale zuführt. Die Wähleinheit 10 wird entweder durch den
Mikrocomputer 9 gesteuert oder über (nicht dargestellte) Wählschalter an dem Wähler 8 manuell betätigt,
um Video- und Audiosignale von dem Fernsehtuner 11 und dem Videorecorder 14 dem
Anzeigemonitor 1 und dem Verstärker 5 zuzuführen, ein Audiosignal aus dem Compact-Disc-
Player 17 dem Verstärker 5 zuzuführen und Video- und Audiosignale aus dem Fernsehtuner
11 dem Videorecorder 14 zuzuführen.
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Die Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15 und 18 sind mit Hilfe einer Busleitung 20 über ihre
Eingänge und Ausgänge parallel geschaltet. Wenn der Anzeigemonitor 1, der Verstärker 5, der
Fernsehtuner 11, der Videorecorder 14 und der Compact-Disc-Player 17 betätigt werden,
liefern ihre Mikrocomputer 3, 6, 12, 15 bzw. 18 über die Busleitung 20 an den Mikrocomputer
9 des Wählers 8 Daten, die für die Einzelheiten des jeweiligen Betätigungsvorgangs
kennzeichnend sind.
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Anhand von Fig. 2A und 2B wird im folgenden die Funktion des in Fig. 1 dargestellten
audiovisuellen Systems beschrieben.
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Es sei angenommen, daß der Benutzer des audiovisuellen Systems über die
Infrarotfernsteuerung einen Befehl zur Auswahl einer Fernsehsendung in einem bestimmten
Fernsehkanal in das audiovisuelle System eingegeben hat.
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 an den (auch als
"Hauptmikrocomputer 9" bezeichneten) Mikrocomputer 9 liefert. Der Hauptmikrocomputer 9
stellt in einem Schritt 100 fest, ob die zugeführten Daten einen Befehl darstellen oder nicht.
Wenn die Daten einen Befehl darstellen, geht die Steuerung zu einem Schritt 101 über.
Wenn die Daten keinen Befehl darstellen, kehrt die Steuerung zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem Schritt 101 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl für den
Empfang einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu einem Schritt
101-1 über, wenn nicht, geht die Steuerung zu einem Schritt 102 über. Da der zugeführte
Befehl in diesem Beispiel ein Befehl für den Empfang einer Fernsehsendung ist, geht die
Steuerung zu dem Schritt 101-1 über.
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In dem Schritt 101-1 liefert der Hauptmikrocomputer 9 über die Busleitung 20 ein
Steuersignal an den Mikrocomputer 6 des Verstärkers 5, durch das der Mikrocomputer 6 veranlaßt
wird, die Stromversorgung des Verstärkers 5 einzuschalten. Die Steuerung geht dann von
dem Schritt 101-1 zu einem Schritt 101-2 über.
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In dem Schritt 101-2 liefert der Hauptmikrocomputer 9 über die Busleitung 20 ein
Steuersignal an den Mikrocomputer 3 des Anzeigemonitors 1, das den Mikrocomputer 3 veranlaßt,
die Stromversorgung des Anzeigemonitors 1 einzuschalten. Dann geht die Steuerung von
dem Schritt 101-2 zu einem Schritt 101-3 über.
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In dem Schritt 101-3 schaltet der Hauptmikrocomputer 9 die Stromversorgung des Wählers
8 ein. Dann geht die Steuerung zu einem Schritt 101-4 über.
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In dem Schritt 101-4 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal, das den Wähler 8
veranlaßt, den Videosignalausgang der Tunereinheit 11 und den Videosignaleingang der
Monitoreinheit 8 miteinander zu verbinden und außerdem den Audiosignalausgang der
Tunereinheit 13 den Audiosignaleingang der Verstärkereinheit 7 miteinander zu verbinden.
Anschließend geht die Steuerung zu einem Schritt 101-5 über.
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In dem Schritt 101-5 liefert der Hauptcomputer 9 über die Busleitung 20 ein Steuersignal an
den Mikrocomputer 12 des Fernsehtuners 11 und veranlaßt den Mikrocomputer 12, die
Stromversorgung des Tuners 11 einzuschalten. Dann geht die Steuerung von dem Schritt
101-5 zu dem Schritt 101-6 über.
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In dem Schritt 101-6 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein weiteres Steuersignal über die
Busleitung 20 an den Mikrocomputer 12 des Fernsehtuners 11, das den Mikrocomputer 12
veranlaßt, die Tunereinheit 13 so zu steuern, daß die gewünschte Fernsehstation bzw. der
gewünschte Fernsehkanal ausgewählt wird. Der Anzeigemonitor 1 zeigt nun auf seinem
Bildschirm Videobilder der Fernsehsendung, die von der Tunereinheit 13 empfangen wird,
und die Lautsprecher 21 strahlen den Schall aus, der dem Audiosignal der von der
Tunereinheit 13 empfangenen Fernsehsendung entspricht.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar die ausgewählte Fernsehsendung auf dem
audiovisuellen System genießen, indem er lediglich die Nummer des gewünschten Fernsehkanals
mit der Infrarotfernsteuerung auswählt. Die Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem obigen Beispiel wird die Nummer eines gewünschten Fernsehkanals für eine
Fernsehsendung von dem Benutzer mit der lnfrarotfernsteuerung ausgewählt. Der Benutzer kann
einen gewünschten Fernsehkanal jedoch auch durch Betätigen eines (nicht dargestellten)
Kanalwahlschalters an dem Fernsehtuner 11 auswählen. Der Fotosensor 2 kann statt an dem
Anzeigemonitor 1 auch an dem Fernsehtuner 11 vorgesehen sein.
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Es sei nun angenommen, daß der Benutzer über die Infrarotfernsteuerung einen Befehl zur
Wiedergabe eines Videomagnetbandes in dem Videorecorder 14 an das audiovisuelle
System sendet, um aufgezeichnete Videobilder und Töne von dem Videomagnetband
wiederzugeben.
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 dem
Hauptmikrocomputer 9 zuführt. Der Hauptmikrocomputer 9 stellt in dem Schritt 100 fest, ob die zugeführten
Daten einen Befehl darstellen oder nicht. Wenn die Daten einen Befehl darstellen, geht die
Steuerung zu dem Schritt 101 über, wenn nicht, kehrt die Steuerung zu dem Schritt 100
zurück.
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In dem Schritt 101 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl für den
Empfang einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu dem Schritt
101-1 weiter, wenn nicht, geht die Steuerung weiter zu dem Schritt 102. Im vorliegenden
Beispiel geht die Steuerung weiter zu dem Schritt 102.
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In dem Schritt 102 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl zur
Wiedergabe eines Videomagnetbandes ist. Wenn dies der Fall ist, geht die Steuerung zu einem
Schritt 102-1 weiter, wenn nicht, geht die Steuerung zu einem Schritt 103 weiter. Da der
zugeführte Befehl im vorliegenden Beispiel ein Befehl zur Wiedergabe eines
Videomagnetbandes ist, geht die Steuerung zu dem Schritt 102-1 über.
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In dem Schritt 102-1 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal über die Busleitung
nal an den Mikrocomputer 6 des Verstärkers 5, durch den der Mikrocomputer 6 veranlaßt
wird, die Stromversorgung des Verstärkers 5 einzuschalten. Dann geht die Steuerung von
dem Schritt 102-1 weiter zu einem Schritt 102-2.
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In dem Schritt 102-2 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal über die Busleitung
20 an dem Mikrocomputer 3 des Anzeigemonitors 1, durch das der Mikrocomputer 3
veranlaßt wird, die Stromversorgung des Anzeigemonitors 1 einzuschalten. Dann geht die
Steuerung von dem Schritt 102-2 zu einem Schritt 102-3 über.
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In dem Schritt 102-3 schaltet der Hauptmikrocomputer 9 die Stromversorgung des Wählers
8 ein. Dann geht die Steuerung zu einem Schritt 102-4 weiter.
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In dem Schritt 102-4 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal, das den Wähler 8
veranlaßt, den Videosignalausgang der Videorecordereinheit 16 und den Videosignaleingang
der Monitoreinheit 4 elektrisch miteinander zu verbinden und den Audiosignalausgang der
Videorecordereinheit 16 und den Audiosignaleingang des Verstärkers 7 elektrisch
miteinander zu verbinden. Anschließend geht die Steuerung zu einem Schritt 102-5 über.
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In dem Schritt 102-5 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal über die Busleitung
20 an den Mikrocomputer 15 des Videorecorders 14, das den Mikrocomputer 15 veranlaßt,
die Stromversorgung des Videorecorders 14 einzuschalten. Dann geht die Steuerung von
dem Schritt 102-5 zu dem Schritt 102-6 über.
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In dem Schritt 102-6 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein weiteres Steuersignal über die
Busleitung 20 an den Mikrocomputer 15 des Videorecorders 14, das den Mikrocomputer 15
veranlaßt, den Videorecorder 14 in den Wiedergabemodus zu schalten. Der Anzeigemonitor
1 zeigt nun auf seinem Bildschirm Videobilder an, die von dem Videomagnetband
reproduziert werden, und der Lautsprecher 21 strahlt Hörschall aus, der dem von dem
Videomagnetband reproduzierten Audiosignal entspricht.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar die Videobilder und den Ton genießen, die der
Videorecorder 14 des audiovisuellen Systems von dem Videomagnetband reproduziert, indem er
mit der Infrarotfernsteuerung den Wiedergabemodus des Videorecorders 14 wählt. Die
Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem obigen Beispiel wählt der Benutzer den Wiedergabemodus des Videorecorders 14
mit der Infrarotfernsteuerung aus. Stattdessen kann der Benutzer den Wiedergabemodus
des Videorecorders 14 auch durch Betätigen einer (nicht dargestellten) Wiedergabetaste an
dem Videorecorder 14 auswählen. Der Fotosensor 2 kann statt an dem Anzeigemonitor 1
auch an dem Videorecorder 14 angeordnet sein.
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Es sei nun angenommen, daß der Benutzer mit der Infrarotfernsteuerung einen Befehl zur
Wiedergabe einer Compact-Disc in dem Compact-Disc-Player 14 zu dem audiovisuellen
System überträgt, um auf der Compact-Disc aufgezeichneten Schall wiederzugeben
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 dem
Hauptmikrocomputer 9 zuführt. Der Hauptmikrocomputer 9 stellt in dem Schritt 100 fest, ob die zugeführten
Daten einen Befehl darstellen oder nicht. Wenn die Daten einen Befehl darstellen, geht die
Steuerung zu dem Schritt 101 über, wenn nicht, kehrt die Steuerung zu dem Schritt 100
zurück.
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In dem Schritt 101 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl für den
Empfang einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn es sich um einen Befehl für den
Empfang einer Fernsehsendung handelt. geht die Steuerung zu dem Schritt 101-1 über, wenn
nicht, geht die Steuerung zu dem Schritt 102 über. Im vorliegenden Beispiel geht die
Steurung zu dem Schritt 102 über.
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In dem Schritt 102 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl für die
Wiedergabe eines Videomagnetbandes ist. Wenn ja, geht die Steuerung zu einem Schritt
102-1 über, falls nicht, geht die Steuerung zu dem Schritt 103 über. Im vorliegenden Beispiel
geht die Steuerung zu dem Schritt 103 über.
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In dem Schritt 103 stellt der Hauptmikrocomputer 9 fest, ob der Befehl ein Befehl zur
Wiedergabe einer Compact-Disc ist. Wenn ja, geht die Steuerung zu einem Schritt 103-1 über,
wenn nicht, geht die Steuerung zu einem Schritt 104 über. Da der zugeführte Befehl im
vorliegenden Beispiel ein Befehl zur Wiedergabe einer Compact-Disc ist, geht die Steuerung zu
dem Schritt 103-1 über.
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In dem Schritt 103-1 liefert der Hauptmikrocomputer 9 über die Busleitung 20 ein
Steuersignal an den Mikrocomputer 6 des Verstärkers 5, das den Mikrocomputer 6 veranlaßt, die
Stromversorgung des Verstärkers 5 einzuschalten. Dann geht die Steuerung von dem Schritt
103-1 zu einem Schritt 103-2 über.
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In dem Schritt 103-2 schaltet der Hauptmikrocomputer 9 die Stromversorgung des Wählers
8 ein. Dann geht die Steuerung zu einem Schritt 103-3 über.
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In dem Schritt 103-3 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal, das den Wähler 8
veranlaßt, den Audiosignalausgang der Compact-Disc-Playereinheit 19 und den
Audiosignaleingang der Verstärkereinheit 7 elektrisch miteinander zu verbinden. Anschließend geht die
Steuerung zu einem Schritt 103-4 über.
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In dem Schritt 103-4 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein Steuersignal über die Busleitung
10 an den Mikrocomputer 18 des Compact-Disc-Players 17, das den Mikrocomputer 18
veranlaßt, die Stromversorgung des Compact-Disc-Players 17 einzuschalten. Dann geht die
Steuerung von dem Schritt 103-4 zu einem Schritt 103-5 über.
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In dem Schritt 103-5 liefert der Hauptmikrocomputer 9 ein weiteres Steuersignal über die
Busleitung 20 an den Mikrocomputer 18 des Compact-Disc-Players 17, das den
Mikrocomputer 18 veranlaßt, den Compact-Disc-Player 17 in den Wiedergabemodus zu schalten Die
Lautsprecher 21 strahlen nun Schall aus, der dem Audiosignal entspricht, das der Compact-
Disc-Player 17 von der Compact-Disc reproduziert.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar den Schall hören, den der Qompact-Disc-Player 17
des audiovisuellen Systems von der Compact-Disc reproduziert, indem er einfach mit der
Infrarotfernsteuerung den Wiedergabemodus des Compact-Disc-Players 17 auswählt. Die
Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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Im vorliegenden Beispiel wählt der Benutzer den Wiedergabemodus des Compact-Disc-
Players mit der Infrarotfernsteuerung aus. Stattdessen kann er auch durch Betätigen einer
(nicht dargestellten) Wiedergabetaste an dem Compact-Disc-Player 17 den
Wiedergabemodus des Compact-Disc-Players 17 auswählen. Der Fotosensor 2 kann statt an dem Anzeige
monitor 1 auch an dem Compact-Disc-Player 17 angeordnet sein.
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Falls der Befehl in dem Schritt 103 nicht ein Befehl zur Wiedergabe einer Compact-Disc ist,
geht die Steuerung von dem Schritt 103 zu dem Schritt 104 über. Wenn der Benutzer mit
der Infrarotfernsteuerung einen Befehl sendet, mit dem der Betrieb des audiovisuellen
Systems beendet werden soll, z. B. einen Befehl zum Ausschalten der Stromversorgung des
audiovisuellen Systems, geht die Steuerung von dem Schritt 104 zu einem Schritt 104-1
über.
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In dem Schritt 104-1 liefert der Hauptmikrocomputer 9 über die Busleitung 20 Steuersignale
an die Mikrocomputer 3, 6, 12, 15, 18 des Anzeigemonitors 1, des Verstärkers 5, des
Fernsehtuners 11, des Videorecorders 14 bzw. des Compact-Disc-Players 17. Als Reaktion auf
die zugeführten Steuersignale schalten die Mikrocomputer 3, 6, 12, 15, 18 die
Stromversorgungen des Anzeigemonitors 1, des Verstärkers 5, des Fernsehtuners 11, des
Videorecorders 14 bzw. des Compact-Disc-Players 17 aus. Gleichzeitig schaltet der
Hauptmikrocomputer 9 die Stromversorgung des Wählers 8 aus. Anschließend geht die Steuerung zu dem
Schritt 100 zurück.
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Wenn über den Kanalwählschalter an dem Fernsehtuner 11 eine gewünschte Fernsehstation
ausgewählt wird, werden die Wiedergabetaste des Videorecorders 14 sowie die
Wiedergabetaste des Compact-Disc-Players 17 betätigt. Die Mikrocomputer 12, 15, 18 übertragen die
Befehle über die Busleitung 20 zu dem Hauptmikrocomputer 9.
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Fig. 3A und 3V zeigen eine Operationsfolge eines Steuergeräts nach einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Steuergerät ist in ein audiovisuelles System eingebaut, das
im wesentlichen dem von Fig. 1 entspricht, mit der Ausnahme, daß jeder der Mikrocomputer
die gleichen Funktionen hat wie der Hauptmikrocomputer 9, der anhand von Fig. 1, 2A und
28 dargestellt und beschrieben wurde.
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Es sei angenommen, daß der Benutzer des audiovisuellen Systems über die
Infrarotfernsteuerung einen Befehl zum Auswählen einer Fernsehsendung in einem bestimmen
Fernsehkanal an das audiovisuelle System übertragen hat.
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 den Mikrocomputern
6, 9, 12, 15, 18 des Verstärkers 5, des Wählers 8, des Fernsehtuners 11, des Videorecorders
14 bzw. des Compact-Disc-Players 17 zuführt. Jeder der Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 18 stellt
in einem Schritt 100 fest, ob die zugeführten Daten einen Befehl darstellen oder nicht. Wenn
ja, geht die Steuerung zu einem Schritt 101 über, wenn nicht, kehrt die Steuerung zu dem
Schritt 100 zurück.
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In dem Schritt 101 stellen die Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15, 18 fest, ob der Befehl ein
Befehl zum Empfangen einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu
einem Schritt 101-1 über, wenn nicht, geht die Steuerung zu einem Schritt 102 über. Da der
zugeführte Befehl in diesem Beispiel ein Befehl für den Empfang einer Fernsehsendung ist,
geht die Steuerung zu dem Schritt 101-1 über.
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In dem Schritt 101-1 schaltet der Mikrocomputer 3 die Stromversorgung des
Anzeigemontors 1 ein, der Mikrocomputer 6 schaltet die Stromversorgung des Verstärkers 5 ein, und der
Mikrocomputer 9 schaltet die Stromversorgung des Wählers 8 ein. Die Wähleinheit 10 des
Wählers 8 verbindet den Videosignalausgang der Tunereinheit 13 und den
Videosignaleingang der Monitoreinheit 4 elektrisch miteinander und verbindet außerdem den
Audiosignalausgang der Tunereinheit 13 und den Audiosignaleingang der Verstärkereinheit 7 elektrisch
miteinander. Der Mikrocomputer 12 schaltet die Stromversorgung des Fernsehtuners 11 ein
und steuert die Tunereinheit 13 so, daß diese die gewünschte Fernsehstation auswählt. Der
Anzeigemonitor 1 zeigt nun auf seinem Bildschirm Videobilder der Fernsehsendung, die von
der Tunereinheit 13 empfangen wird, und die Lautsprecher 21 strahlen Hörschall aus, der
dem von der Tunereinheit 13 empfangenen Audiosignal und der Fernsehsendung entspricht.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar die ausgewählte Fernsehsendung in dem
audiovisuellen System genießen, indem er einfach die Nummer des gewünschten Fernsehkanals mit
der Infrarotfernsteuerung auswählt. Die Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem obigen Beispiel wird die Nummer eines gewünschten Fernsehkanals für eine
Fernsehsendung von dem Benutzer mit der Infrarotfernsteuerung ausgewählt. Der Benutzer kann
einen gewünschten Fernsehkanal jedoch auch durch Betätigen eines (nicht dargestellten)
Kanalwahlschalters an dem Fernsehtuner 11 auswählen. Der Fotosensor 2 kann statt an dem
Anzeigemonitor 1 auch an dem Fernsehtuner 11 vorgesehen sein.
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Nun sei angenommen, daß der Benutzer einen Befehl zur Wiedergabe eines
Videomagnetbandes in dem Videorecorder 14 über die Infrarotfernsteuerung an das audiovisuelle System
sendet, um von dem Videomagnetband Videobilder und den Ton wiederzugeben, die dort
aufgezeichnet sind.
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 zu den
Mikrocomputern 6, 9, 12, 15, 18 überträgt. Jeder der Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15, 18 stellt in dem
Schritt 100 fest, ob die zugeführten Daten einen Befehl darstellen oder nicht. Wenn sie einen
Befehl darstellen, geht die Steuerung zu dem Schritt 101 über, wenn nicht, geht die
Steuerung zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem Schritt 101 stellen die Mikrocomputer 3, 6, 9,12, 15, 18 fest, ob der Befehl ein
Befehl zum Empfang einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu dem
Schritt 101-1 über, wenn nicht, geht die Steuerung zu dem Schritt 102 über. Im vorliegenden
Beispiel geht die Steuerung weiter zu dem Schritt 102.
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In dem Schritt 102 wird festgestellt, ob der zugeführte Befehl ein Befehl zum Abspielen
eines Videomagnetbandes ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung weiter zu einem Schritt
102-1, wenn nicht, geht die Steuerung zu einem Schritt 103 über. Da es sich hier bei dem
zugeführten Befehl um einen Befehl zum Abspielen des Videomagnetbandes handelt, geht
die Steuerung zu dem Schritt 102-1 über.
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In dem Schritt 102-1 schaltet der Mikrocomputer 3 die Stromversorgung des
Anzeigemonitors 1 ein, der Mikrocomputer 6 schaltet die Stromversorgung des Verstärkers 5 ein, und der
Mikrocomputer 9 schaltet die Stromversorgung des Wählers 8 ein. Die Wähleinheit 10 des
Wählers 8 verbindet den Videosignalausgang der Videorecordereinheit 16 und den
Videosignaleingang der Monitoreinheit 4 elektrisch miteinander. Sie verbindet außerdem den
Audiosignalausgang der Videorecordereinheit 16 und den Audiosignaleingang der Verstärkereinheit
7 elektrisch miteinander. Außerdem schaltet der Mikrocomputer 15 die Stromversorgung
des Videorecorders 14 ein und schaltet den Videorecorder 14 in den Wiedergabemodus. Der
Anzeigemonitor 1 zeigt nun auf seinem Bildschirm Videobilder, die von dem Videomagnet
band reproduziert werden, das von der Videorecordereinheit 16 abgespielt wird. Die
Lautsprecher 21 strahlen den Hörschall aus, der dem Audiosignal entspricht, das der
Videorecorder 14 von dem Videomagnetband reproduziert.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar die Videobilder und Töne genießen, die der
Videorecorder 14 in dem audiovisuellen System von dem Videomagnetband reproduziert, indem er
einfach mit der Infrarotfernsteuerung den Wiedergabemodus des Videorecorders 14
auswählt. Die Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem obigen Beispiel wählt der Benutzer den Wiedergabemodus des Videorecorders 14
mit Hilfe der Infrarotfernsteuerung aus. Stattdessen kann er den Wiedergabemodus des
Videorecorders 14 auch auswählen, indem er eine (nicht dargestellte) Wiedergabetaste an dem
Videorecorder 14 betätigt. Der Fotosensor 2 kann statt an dem Anzeigemonitor 1 auch an
dem Videorecorder 14 angeordnet sein.
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Es sei nun angenommen, daß der Benutzer mit Hilfe der Infrarotfernsteuerung einen Befehl
zur Wiedergabe einer Compact-Disc in dem Compact-Disc-Player 17 an das audiovisuelle
System sendet, um den auf der Compact-Disc aufgezeichneten Schall zu wiederzugeben.
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Der Befehl aus der Infrarotfernsteuerung wird von dem Fotosensor 2 detektiert und dem
Mikrocomputer 3 zugeführt, der den Befehl dann über die Busleitung 20 an die Mikrocomputer
6, 9, 12, 15, 18 weiterleitet Jeder der Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15, 18 stellt in dem Schritt
100 fest, ob die zugeführten Daten einen Befehl darstellen oder nicht. Wenn ja, geht die
Steuerung zu dem Schritt 101 über, wenn nicht, kehrt die Steuerung zu dem Schritt 100
zurück.
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In dem Schritt 101 stellen die Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15, 18 fest, ob der Befehl ein
Befehl zum Empfangen einer Fernsehsendung ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu
dem Schritt 101-1 über, wenn nicht, geht die Steuerung zu dem Schritt 102 über. Im
vorliegenden Beispiel geht die Steuerung zu dem Schritt 102 über.
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In dem Schritt 102 wird festgestellt, ob der zugeführte Befehl ein Befehl zum Abspielen
eines Videomagnetbandes ist oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu dem Schritt 102-1
über, wenn nicht, geht die Steuerung zu dem Schritt 103 über. Im vorliegenden Beispiel geht
die Steuerung zu dem Schritt 103 über.
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In dem Schritt 103 wird festgestellt, ob die zugeführten Daten einen Befehl zur Wiedergabe
einer Compact-Disc darstellen oder nicht. Wenn ja, geht die Steuerung zu einem Schritt 103-
1 über, wenn nicht, geht die Steuerung auf einen Schritt 104. Da der zugeführte Befehl hier
ein Befehl zur Wiedergabe der Compact-Disc ist, geht die Steuerung zu dem Schritt 103-1
über.
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In dem Schritt 103-1 schaltet der Mikrocomputer 6 die Stromversorgung des Verstärkers 5
ein und der Mikrocomputer 9 schaltet die Stromversorgung des Wählers 8 ein. Die
Wähleinheit 10 des Wählers 8 verbindet den Audiosignalausgang des Compact-Disc-Players 17 und
den Audiosignaleingang der Verstärkereinheit 7 elektrisch miteinander. Der Mikrocomputer
18 schaltet die Stromversorgung des Compact-Disc-Players 17 ein und schaltet den
Compact-Disc-Player 17 in den Wiedergabemodus. Die Lautsprecher 21 strahlen nun den
Hörschall aus, der dem Audiosignal entspricht das der Compact-Disc-Player 17 von der
Compact-Disc reproduziert.
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Deshalb kann der Benutzer unmittelbar den Schall hören, den der Compact-Disc-Player 17
des audiovisuellen Systems von der Compact-Disc reproduziert, indem er einfach mit Hilfe
der Infrarotfernsteuerung den Wiedergabemodus des Compact-Disc-Players 17 auswählt.
Die Steuerung kehrt dann zu dem Schritt 100 zurück.
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In dem obigen Beispiel wird der Wiedergabemodus des Compact-Disc-Players 17 von dem
Benutzer mit der Infrarotfernsteuerung ausgewählt. Stattdessen kann der Benutzer den
Wiedergabemodus des Compact-Disc-Players 17 auch auswählen, indem er eine (nicht
dargestellte) Wiedergabetaste an dem Compact-Disc-Player 17 betätigt. Der Fotosensor 2 kann
statt an dem Anzeigemonitor 1 auch an dem Compact-Disc-Player 17 angeordnet sein.
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Wenn der Befehl in dem Schritt 103 nicht der Befehl zum Abspielen des Compact-Disc-
Players ist, geht die Steuerung von dem Schritt 103 zu dem Schritt 104 über. Wenn der
Benutzer mit Hilfe der Infrarotfernsteuerung einen Befehl zuführt, mit dem der Betrieb des
audiovisuellen Systems gestoppt werden soll, z. B. einen Befehl zum Ausschalten der
Stromversorgung des audiovisuellen Systems, geht die Steuerung von dem Schritt 104 auf einen
Schritt 104-1 über.
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In dem Schritt 104-1 schalten die Mikrocomputer 3, 6, 9, 12, 15, 18 die Stromversorgungen
des Anzeigemonitors 1, des Verstärkers 5, des Wählers 8, des Fernsehtuners 11, des
Videorecorders 14 bzw. des Compact-Disc-Players 17 aus. Dann kehrt die Steuerung zu dem
Schritt 100 zurück.
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Wenn eine gewünschte Fernsehstation mit Hilfe des Kanalwahlschalters an dem
Fernsehtuner 11 ausgewählt, die Wiedergabe an dem Videorecorder 14 betätigt und die
Wiedergabetaste an dem Compact-Disc-Player 17 betätigt wird, übertragen die Mikrocomputer 12, 15,
18 die entsprechenden Befehle über die Busleitung 20 zu dem Hauptmikrocomputer 9.
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Wie oben beschrieben wurde, braucht der Benutzer des audiovisuellen Systems einen
Befehl nur einmal einzugeben, um auf dem audiovisuellen System, das z. B. aus dem
Anzeigemonitor 1, dem Verstärker 5, dem Wähler 8, dem Fernsehtuner 11, dem Videorecorder 14
und dem Compact-Disc-Player 17 besteht, eine Fernsehsendung zu empfangen oder ein
Videomagnetband abzuspielen oder eine Compact-Disc wiederzugeben. Der Benutzer wird
deshalb die Bedienung des audiovisuellen Systems einfach und effizient finden.
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Dem dargestellten audiovisuellen System können weitere Komponenten hinzugefügt
werden, z. B. ein Video-Disc-Player, ein digitales Tonbandgerät (DAT-Recorder) usw.. Das
audiovisuelle System kann in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, gesteuert werden, wenn
Video- und Audiosignale, die von der Fernsehtunereinheit 13 des Fernsehtuners 11
empfangen werden, mit Hilfe des Videorecorders 14 auf einem Videomagnetband aufgezeichnet
werden sollen.
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Anhand der anliegenden Zeichnungen wurden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung beschrieben. Die Erfindung ist auf diese Ausführungsbeispiel natürlich nicht
beschränkt. Der einschlägige Fachmann ist vielmehr ohne erfinderisches Zutun in der Lage,
zahlreiche Änderungen und Modifizierungen vorzunehmen, ohne daß dadurch der
Schutzbereich der Erfindung verlassen wird, wie er in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.