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Technisches Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Kabinenfenster-Verriegelungssystem,
das in einer Kabine einer Baumaschine installiert ist, und insbesondere
ein Kabinenfenster-Verriegelungssystem zum Verriegeln eines Kabinenfensters,
wie beispielsweise eines Frontfensters, welches durch eine Hochzieh-Betätigung geöffnet werden
kann, in einer gewünschten Position.
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Stand der Technik
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Ein öffnungsfähiges Frontfenster
ist gewöhnlich
bei beispielsweise einem Baumaschinen-Führerhaus an dessen vorderen
Teil vorgesehen zum Betrachten des Stadiums des Arbeitsvorgangs,
der mit den vorderen Arbeitsgeräten
durchgeführt
wird. Ein übliches
Frontfenster ist so konstruiert, dass es in seine Aufnahmeposition
versenkbar ist, indem es zuerst einmal nach vorne gezogen wird,
es nach oben und nach hinten gezogen wird und es dann zur Deckenseite
der Kabine hin bewegt wird.
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Im
Allgemeinen sollte dieses Frontfenster fest an der Vorderseite der
Kabine installiert sein, so dass, wenn es in Betrieb ist, kein Regen
und kein Staub von außen
her in die Kabine eindringen können,
und sollte stabil in seiner Aufnahmeposition gehalten werden, wenn
es geöffnet
ist. Zu diesem Zweck ist solch ein Frontfenster üblicherweise mit einem Verriegelungsmechanismus
vom Bolzen-(Verriegelungsstift)
Typ versehen, wie er in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
(KOKAI), Amtsblatt Nr. 10-311061 (1998) offenbart ist. Dieser Mechanismus
weist Verriegelungsstifte auf, welche an beiden Enden des oberen
Abschnitts eines Fensterrahmens so angeordnet sind, dass sie in
an den Frontsäulen der
Kabine usw. ausgebildete Eingriffslöcher einpassbar sind. Zum Zeitpunkt
eines Öffnens oder
eines Schließens
des Fensters wird das Fenster entriegelt oder verriegelt mittels
Herausziehens oder Einsetzens der Verriegelungsstifte des Verriegelungssystems
relativ zu den Löchern.
Dieser Verriegelungsmechanismus des Standes der Technik weist einen
Haltemechanismus auf, bei dem nach Ankunft des Fensterrahmens an
seinem Bewegungsende Haltehebel automatisch in Eingriff mit einer
Rollenachse des Fensterrahmens gebracht werden, wenn dieser zu seiner
Aufnahmeposition hin bewegt wird, so dass der Fensterrahmen so gehalten
wird, dass er sich nicht aus der Aufnahmeposition heraus zurückbewegt.
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An
Stelle des oben genannten Verriegelungsmechanismus vom Verriegelungsstift-Typ
ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift (KOKAI), Amtsblatt
Nr. 10-311062 (1998) ein anderer Verriegelungsmechanismus vorgeschlagen,
gemäß welchem Klinken
so vorgesehen sind, dass sie in Eingriff mit Anschlagbolzen schwenken,
die fest an einen Aufbau (den Körper
einer Kabine) montiert sind. Bei diesem Verriegelungsmechanismus
sind Anschlagbolzen in Form eines (japanischer Katakana-Buchstabe „ko") an dem Körper einer
Kabine befestigt, wohingegen zwei Plattenelemente, die jeweils eine
Eingriffsaussparung aufweisen, mittels Halterungen an einem bewegbaren
Fensterrahmen an dessen oberer Position und dessen unterer Position
angebracht sind, so dass sie im Zusammenspiel wirken und sich drehen.
Wenn diese Plattenelemente mittels eines Auslösehebels aus einem Verriegelungszustand
freigegeben werden, werden die gegenüberliegenden Eingriffsaussparungen
der Plattenelemente durch die Wirkung der Kraft von Torsionsfedern
jeweils zu den Anschlagbolzen hin geöffnet und nehmen die Anschlagbolzen
in greifender Weise auf, so dass die Eingriffsaussparungen in Verriegelungseingriff
mit den Anschlagbolzen gebracht werden. Zum Entriegeln des Fensters
werden die Plattenelemente mittels des Auslösehebels jeweils in die Richtung
gedreht, die entgegengesetzt zu der zum Eingriffszeitpunkt angewendeten
Drehrichtung ist, so dass die Entriegelung realisiert wird.
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JP 08312220 offenbart einen
Verriegelungsmechanismus mit einer Klinke, die mit einem an einer Normalposition
vorgesehenen, bewegbaren Element und einem anderen bewegbaren Element
in Eingriff bringbar ist, das an einer Position vorgesehen ist,
zu welcher hin eine Tür
bewegt wird. Dieser Mechanismus verwendet in Kombination Verriegelungsaussparungen
(Vertiefungen), die an einer drehbaren Verriegelungsplatte so ausgebildet
sind, dass sie in zwei unterschiedliche Richtungen ausgerichtet
sind, und einen Verriegelungs-Auslösehebel zum Sperren der Drehung
der Verriegelungsplatte. Beim Öffnen oder
Schließen
der Gleittür
wird eine Handhabe betätigt
zum Freigeben der Verriegelungsplatte aus der Sperrung durch den
Verriegelungs-Auslösehebel,
so dass, wenn sich die Tür
bewegt, die Verriegelungsaussparungen der Verriegelungsplatte außer Eingriff mit
Verriegelungsteilen gebracht werden. Nach Ankunft der Tür an ihrem
Gleitende kommen dann die Verriegelungsaussparungen in Kontakt mit
Verriegelungsteilen, die an dieser Position vorgesehen sind, so
dass die Tür
verriegelt wird.
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Jedoch
hat der Verriegelungsmechanismus vom Verriegelungsstift-Typ der
japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr.10-311061 ein Problem in
seiner Bedienbarkeit darin, dass die Verriegelungsstifte zum Einrasten
relativ zu den Verriegelungslöchern
positioniert werden müssen
und durch Drehen in den Verriegelungslöchern arretiert werden müssen, um
ein Lösen
dieser zu verhindern. Ferner ist es notwendig einen radialen Spalt
zwischen jedem Stift und jedem Stiftloch (d.h. Verriegelungsloch) vorzusehen,
um zum Einrasten das Positionieren des Verriegelungsstiftes relativ
zum Stiftloch zu erleichtern. Das Frontfenster klappert wegen des
Spalts bei Schwingung umso mehr, was Lärm erzeugt und Verschleiß des Stiftlochs
bewirkt, was weitere Schwingung hervorbringt.
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Ein
anderer Nachteil des Systems dieser Offenlegungsschrift besteht
darin, dass es einen Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des
Frontfensters in der Befestigungsposition und einen Haltemechanismus
benötigt
zum Halten dessen in der Aufnahmeposition, wobei diese Mechanismen
in der Struktur unterschiedlich sind. Dies ist so, weil sich die Richtung
zum Verriegeln des Frontfensters völlig von der Richtung zum Halten
dessen unterscheidet. Daher unterscheiden sich der Verriegelungsvorgang und
der Entriegelungsvorgang, was zu schlechter Bedienbarkeit führt.
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Der
Verriegelungsmechanismus, der eine Klinke aufweist und der in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 10-311062 offenbart ist,
bringt eine komplexe Struktur mit sich, bei welcher zwei Plattenelemente,
welche jeweils eine Eingriffsaussparung aufweisen, vertikal in einer
Gegenüber-Anordnungsbeziehung
angeordnet sind, und diese Plattenelemente wirken zusammen zum Öffnen und Schließen ihrer
Eingriffsaussparungen. Ferner funktioniert dieser Verriegelungsmechanismus
effektiv beim Verriegeln eines Fensters in einer Aufrechtstellung,
kann jedoch keine gute Stabilität
bereitstellen, wenn er in anderen Stellungen an dem Fenster verwendet
ist.
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Der
in JP 8-312220 offenbarte Verriegelungsmechanismus ist dahingehend
vorteilhaft, dass ein Bidirektional-Vorgang durchgeführt werden
kann, jedoch ist die in dieser Offenlegungsschrift offenbarte Anordnung
unzureichend zum Verriegeln oder Halten des Fensterrahmens an seinem
Bewegungsende unter Verwendung von lediglich einer Klinke (Verriegelungsplatte),
wobei der Fensterrahmen bewegbar ist, während er seine Stellung von
einer Aufrechtstellung zu einer Horizontallagestellung verändert. Genauer gesagt
sind zwei unterschiedliche Funktionen beim Verriegeln und Halten
des Fensterrahmens erforderlich, welcher sich nach oben hin bewegt
und seine Stellung von einer Aufrechtstellung zu einer Horizontallagestellung
verändert,
wobei eine eine Funktion zum Verriegeln des Fensters ist, so dass
der Fensterrahmen gegen eine Stützstruktur
am Rand des Fensters gedrückt
wird, wenn der Fensterrahmen sich in seiner Aufrechtstellung befindet,
wohingegen die andere eine Funktion ist zum Abstützen des Fensterrahmens, welcher
infolge von Schwerkraft nach unten kommt, und zum Halten dessen,
so dass er sich nicht zurückbewegt,
wenn der Fensterrahmen in seiner oberen Aufnahmeposition ist. Es
ist schwierig den in der oben genannten Offenlegungsschrift offenbarten
Klinkenmechanismus an ein Kabinenfenster anzupassen, welches die
oben genannten Funktionen erfordert.
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Dokument
WO 98/51873 offenbart eine Frontfenster-Lagerungsstruktur für Kabinen, wobei ein Rahmen
des Fensters von seiner Aufrechtstehend-Normalposition aus zu seiner
Aufnahmeposition hin bewegbar ist, in welcher der Fensterrahmen entlang
eines Paars von Führungsschienen,
die an einer Stützstruktur
angebracht sind, in eine Richtung ausgerichtet ist, die quer zur
Aufrechtstehend-Position ist, wobei an beiden Enden eines oberen
Abschnitts des Fensterrahmens jeweils Verriegelungsmechanismen angebracht
sind, und wobei jeder der Verriegelungsmechanismen eine Klinke mit
einer Eingriffsvertiefung aufweist, welche zum Durchführen eines
Verriegelns des Fensters in seiner Aufrechtstehend-Normalposition
mit einem Anschlagbolzen in Eingriff kommt.
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Die
Erfindung ist darauf gerichtet, die vorhergehenden Probleme zu überwinden.
Daher ist es ein erstes Ziel der Erfindung, ein Kabinenfenster-Verriegelungssystem
bereitzustellen, das in der Lage ist, ein Fenster vom Hub-Öffnungs-Typ in seiner Schließposition
zuverlässig
zu verschließen
und zu befestigen sowie dieses in seiner oberen Aufnahmeposition zuverlässig zu
halten und aufzunehmen.
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Offenbarung der Erfindung
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Das
Ziel kann mit einem gemäß dem unabhängigen Anspruch
1 aufgebauten Kabinenfenster-Verriegelungssystem erreicht werden.
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Dieses
Verriegelungssystem ist so konstruiert, dass es einen Fensterrahmen
in seiner Aufnahmeposition derart aufnimmt, dass der Fensterrahmen in
eine Richtung quer zu der Richtung ausgerichtet ist, in welche der
Fensterrahmen ausgerichtet ist, wenn er sich in seiner Aufrechtstehend-Normalposition befindet,
indem der Fensterrahmen von der Aufrechtstehend-Normalposition aus
nach oben hin bewegt wird, wobei der Fensterrahmen entlang eines Paars
von Führungsschienen
bewegbar ist, die an einer Stützstruktur
angebracht sind. Dieses Verriegelungssystem ist derart aufgebaut,
dass an beiden Enden eines oberen Abschnitts des Fensterrahmens
jeweils Verriegelungsmechanismen angebracht sind, so dass sie sich
in Breitenrichtung außerhalb
des Fensterrahmens und innerhalb der Führungsschienen befinden, wobei
jeder der Verriegelungsmechanismen eine Klinke mit zwei Eingriffsvertiefungen
an Positionen, welche um einen vorgegebenen Winkel zueinander versetzt
sind, und einen Auslösehebel aufweist
zum Sperren der Drehung der Klinke und zum Entrasten der Klinke,
und derart, dass an dem oberen Abschnitt der Aufrechtstehend-Normalposition
für den
Fensterrahmen und am Abschlussende der Aufnahmeposition für den Fensterrahmen
jeweils Anschlagbolzen vorgesehen sind zum Ineingriffbringen mit
den Eingriffsvertiefungen der Klinken, so dass der Fensterrahmen
gehalten wird, wobei die Anschlagbolzen so an der Stützstruktur
angebracht sind, dass sie parallel zur Drehachse der Klinken sind.
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Bei
der so konstruierten Erfindung weist jeder der an beiden Enden des
oberen Abschnitts des Fensterrahmens angeordneten Verriegelungsmechanismen
eine drehbare Klinke auf, die mit zwei Eingriffsvertiefungen versehen
ist, die unterschiedliche Eingriffsrichtungen aufweisen. In der
Fensterverriegelungsposition, in welcher das Fenster geschlossen ist,
und in der Aufnahmeposition, in welcher der Fensterrahmen nach einem
sequentiellen Nachobenbewegen zum Öffnen des Fensters aufgenommen
ist, kann der Fensterrahmen durch Ändern der Eingriffsrichtung
der Klinke gemäß einer Änderung
in der Stellung des Fensterrahmens mittels der an der Stützstruktur
angebrachten Anschlagbolzen und der in der Klinke ausgebildeten
Vertiefungen fest positioniert werden. Bei dieser Anordnung kann
der Fensterrahmen sicher und zuverlässig befestigt und von nur
einer Klinke gehalten werden, sogar wenn der Fensterrahmen unterschiedliche
Stellungen annimmt. Ferner kann, da das Verrieglungssystem in einer
einfachen Struktur hergestellt werden kann, die mit einer drehbaren
Klinke und einem Auslösehebel zum
Sperren der Drehung der Klinke (d.h. Verriegeln) und zum Entrasten
der Klinke (d.h. Entriegeln) versehen ist, Installationsraum eingespart
werden und kann der Fensterrahmen zum Aufnehmen dessen in einfacher
Weise aus seiner Aufrechtstehend-Stellung nach oben gezogen werden.
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Bei
der Erfindung weist bevorzugt jede der Klinken eine Eingriffsvertiefung,
welche in Eingriff mit einem ersten Anschlagbolzen an einer Position über einer
Drehstützachse
kommt, um das Fenster zu verriegeln, wenn das Fenster geschlossen
ist, wobei der erste Anschlagbolzen so fest an der Stützstruktur
gehalten ist, dass er davon vorsteht, und eine Eingriffsvertiefung
auf, welche in Eingriff mit einem zweiten Anschlagbolzen an einer
Position unterhalb der Drehstützachse
kommt, um den Fensterrahmen zu halten, wenn der Fensterrahmen in
der Fensteröffnungs-und-Aufnahmeposition
ist, wobei der zweite Anschlagbolzen in der Fensteröffnungs-und-Aufnahmeposition
so fest an der Stützstruktur
gehalten ist, dass er davon vorsteht.
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Bei
dieser Anordnung wird beim Bewegen des Fensterrahmens in die Fensterschließposition, so
dass er zum Schließen
des Fensters nach vorne gedrückt
wird, eine der Eingriffsvertiefungen in Eingriff mit dem ersten,
in der oben genannten Position angebrachten Anschlagbolzen gebracht,
wobei die Klinke und der Auslösehebel
in Nachbarschaft des Fensterrahmens gekuppelt sein können, was
in einer kompakten Struktur resultiert. Ferner sind die beiden in
der Klinke ausgebildeten Eingriffsvertiefungen radial offen, und
die Position des ersten Anschlagbolzens, der in der Fensterschließposition
angeordnet ist, ist höher
als die Position der Drehstützachse
der Klinke, wohingegen die Position des zweiten Anschlagbolzens,
der in der Aufnahmeposition angeordnet ist, niedriger als die Position
der Drehstützachse
der Klinke ist. Bei dieser Anordnung kann beim Bewegen des Fensterrahmens
in Richtung zu der Aufnahmeposition hin, nach einem Hochziehen dessen,
und Öffnen
des Fensters die andere Eingriffsvertiefung der Klinke ohne irgend
eine spezielle Betätigung
in Eingriff mit dem zweiten Anschlagbolzen gebracht werden, der
in der Aufnahmeposition vorgesehen ist, so dass eine Verrieglung
realisiert werden kann. Auf diese Weise kann das Fenster durch ledigliches
Hochziehen und Bewegen des Fensterrahmens in Richtung zu der Aufnahmeposition
hin automatisch verriegelt werden, was zu einer verbesserten Bedienbarkeit
führt.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass ein Anschlagbolzen-Einfangende der Öffnung jeder Eingriffsvertiefung,
die in jeder Klinke ausgebildet ist, länger als ein Anschlagbolzen-Halteende davon ist.
Dies ermöglicht
es, den Eingriff/das Halten der Anschlagbolzen stabil aufrechtzuerhalten,
wenn das Fenster verriegelt ist.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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1 ist
eine perspektivische Gesamtansicht des Führerhauses einer Baumaschine,
an dem ein Verriegelungssystem gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung angebracht ist.
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2 ist
eine Längsschnittansicht
des Führerhauses
der Baumaschine.
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3 ist
eine weggebrochene Vorderansicht, die die wesentlichen Teile eines
Verriegelungsmechanismus gemäß der ersten
Ausführungsform zeigt.
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4 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des in 3 gezeigten
Verriegelungsmechanismus.
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5(a), 5(b) und 5(c) sind Erläuterungsansichten
(1), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigen.
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6(a), 6(b), 6(c) und 6(d) sind
Erläuterungsansichten
(2), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus der ersten Ausführungsform
zeigen.
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7 ist
eine teilweise weggebrochene Vorderansicht eines Verriegelungsmechanismus
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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8 ist
eine teilweise weggebrochene Vorderansicht eines Verriegelungsmechanismus
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung.
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9 ist
eine Schnittansicht, gesehen an einer Linie A-A in 8.
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10 ist
eine Erläuterungsansicht
für den Verriegelungsmechanismus
gemäß der dritten
Ausführungsform.
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11(a), 11(b) und 11(c) sind Erläuterungsansichten
(1), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der dritten
Ausführungsform
zeigen.
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12(a), 12(b) und 12(c) sind Erläuterungsansichten
(2), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der dritten
Ausführungsform
zeigen.
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13 ist
eine teilweise weggebrochene Schnittansicht eines Verriegelungssystems
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung.
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14 ist
eine Ansicht, die die wesentlichen Teile des Verriegelungsmechanismus
gemäß der vierten
Ausführungsform
zeigt.
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15 ist
eine Ansicht, gesehen an einer Linie B-B in 13.
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16 ist
eine vergrößerte Schnittansicht, gesehen
an einer Linie C-C in 2.
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17(a) und 17(b) sind
Erläuterungsansichten
(1), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der vierten
Ausführungsform
zeigen.
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18(a) und 18(b) sind
Erläuterungsansichten
(2), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der vierten
Ausführungsform
zeigen.
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19(a), 19(b) und 19(c) sind Erläuterungsansichten
(3), die den Betrieb des Verriegelungsmechanismus gemäß der vierten
Ausführungsform
zeigen.
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Beste Art und Weise zum
Ausführen
der Erfindung
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Nun
wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren ein Kabinenfenster-Verriegelungssystem
gemäß bevorzugten
Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben.
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(Erste Ausführungsform)
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1 zeigt
eine perspektivische Gesamtansicht des Führerhauses einer Baumaschine,
an dem ein Verriegelungssystem gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung angebracht ist, und 2 zeigt
eine Längsschnittansicht
des Führerhauses. 3 ist
eine weggebrochene Vorderansicht, die die wesentlichen Teile des
Verriegelungsmechanismus dieser Ausführungsform zeigt, und 4 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des in 3 gezeigten
Verriegelungssystems.
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Das
Verriegelungssystem dieser Ausführungsform
ist an einem Frontfenster vom Hub-Öffnungs-Typ angebracht, das
an der Vorderfläche
des Führerhauses
einer Baumaschine, wie beispielsweise Löffelbaggern, angeordnet ist.
Es ist ein Kabinenkörper 1 vorgesehen,
der Frontsäulen 2 an
seinem vorderen Abschnitt und ein Paar von Führungsschienen 4 aufweist,
welche sich über
die Frontsäulen 2 und über die
Deckenbereiche 3 innerhalb der Kabine erstrecken. Ein Frontfenster 5 ist
so angeordnet, dass es entlang der Führungsschienen 4 bewegbar ist.
Das Frontfenster 5 weist einen Fensterrahmen 6 auf,
wobei an jeder Seite dessen eine obere und eine untere Führungsrolle 7 mittels
Stützachsen
drehbar montiert sind, welche von der Seitenfläche des Fensterrahmens 6 vorstehen.
Das Frontfenster 5 kann von der Vorderfläche des
Kabinenkörpers 1 aus
zu einer Position unter den Deckenbereichen 3 hin bewegt werden,
indem die Führungsrollen 7 entlang
der Führungsschienen 4 bewegt
werden. Zum Hoch- und zum Runterziehen des Frontfensters 5 sind
der obere Abschnitt und der untere Abschnitt des Fensterrahmens 6 jeweils
mit Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriffen 8, 8' versehen.
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Jede
der Führungsschienen 4 an
dem Kabinenkörper 1 ist
derart ausgebildet, dass ihr unteres Ende 4a von dem Abschnitt,
welcher sich entlang der Frontsäule 2 erstreckt,
nach vorne hin vorsteht, und derart, dass an der oberen Vorderseite
des Kabinenkörpers 1 von
einem Krümmungsabschnitt 4c,
welcher in Richtung zum Deckenbereich 3 des Kabinenkörpers 1 gekrümmt ist,
ein Abzweigungsabschnitt 4b nach vorne hin vorsteht.
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Eine
Fensterscheibe 6a ist mittels einer Mehrzahl von Klemmen
(nicht gezeigt), welche in vorgegebenen Abständen an der Vorderseite des eine
bekannte Struktur aufweisenden Fensterrahmens 6 angeordnet
sind, in dem Frontfenster 5 befestigt. Jede unter Führungsrolle 7 ist,
wenn das Frontfenster 5 sich in seiner Schließposition
befindet, von dem unteren Ende 4a der Führungsschiene 4 aufgenommen,
und das Frontfenster 5 wird, während sich jede obere Führungsrolle 7 entlang
des Abzweigungsabschnitts 4b der Führungsschiene 4 nach
vorne bewegt, gegen die Frontsäulen 2 gedrückt, wobei der
Rand der Vorderfläche
des Glases 6a in wasserdichter weise mit dem an dem Kabinenkörper 1 angebrachten
Dichtelement in Kontakt kommt.
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Es
sind Verriegelungsmechanismen 10 vorgesehen, welche symmetrisch
und seitlich an dem rechten und dem linken oberen Abschnitt der
Innenseite des Frontfensters 5 angebracht sind und welche jeweils
von dem Fensterrahmen 6 gehalten sind. Bei jedem der Verriegelungsmechanismen 10 ist
eine Klinke 14 drehbar an die Außenseite des Fensterrahmens 6 montiert.
An der Schließposition,
in der das Frontfenster 5 geschlossen ist, ist ein Anschlagbolzen 30 mittels
einer Klemme 31 so an dem Kabinenkörper 1 angebracht,
dass er davon parallel zu einer Stützachse 13 der Klinke 14 vorsteht.
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Diese
Verriegelungsmechanismen 10 sind seitlich und symmetrisch
angeordnet und daher wird einer (der linke, wenn vom Bedienersitz
aus gesehen) dieser konkret beschrieben.
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Der
Verriegelungsmechanismus 10 weist eine Kombination von
(i) einer Halterung 11, die von dem oberen Abschnitt des
Fensterrahmens 6 im rechten Winkel in eine Richtung quer
zum Fensterglas 6a nach innen vorsteht, (ii) einem Rahmen 12, der
zwei Teile aufweist, deren Basen an der Halterung 11 mittels
Bolzen 33 angebracht sind, (iii) einer Klinke 14,
die um die Stützachse 13 herum
drehbar ist, welche an beiden Ende von dem Rahmen 12 gehalten
ist und welche sich parallel zu dem Fensterglas 6a erstreckt,
(iv) einem Anschlagbolzen 30, der parallel zu der Stützachse 13 von
dem Kabinenkörper 1 vorsteht,
(v) einem Auslösehebel 15 zum
Entrasten der Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 30, und
(vi) einem Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20 zum
Halten des Auslösehebels 15 in
seinem Entrastungszustand, nachdem die Klinke 14 aus einem
Verriegelungszustand freigegeben wurde.
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Die
Klinke 14 ist mit einer Eingriffsvertiefung 14a versehen,
die an einer Position ausgebildet ist, die sich radial auswärts von
dem Drehzentrum entfernt befindet. Am Umfang der Klinke 14 ist
eine Eingriffsausnehmung 14b gegenüberliegend zu der Eingriffsvertiefung 14a und
mit der Stützachse 13 dazwischen
angeordnet. Auf die Stützachse 13 für die Klinke 14 ist
eine Torsionsfeder 17 montiert, deren eines Ende mit dem
Rahmen 12 in Eingriff ist, wohingegen das andere Ende mit
der in Position befindlichen Klinke 14 in Eingriff ist,
wodurch der Klinke 14 konstant eine Drehkraft im Uhrzeigersinn
in der Ebene der Figur beaufschlagt wird.
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Für solch
eine Klinke 14 ist ein Auslösehebel 15 vorgesehen.
Dieser Auslösehebel 15 weist
einen Schwenkachsenstift 16 auf mit einer Mitte in einer Vertikalebene
(die in der Figur parallel zum Fensterrahmen 6 ist), welche
durch die Mitte der Stützachse 13 verläuft. Der
Auslösehebel 15 weist
einen Eingriffsendabschnitt 15a auf, welcher sich von dem Schwenkachsenstift 16 aus
zum distalen Ende des Auslösehebels 15 hin
erstreckt. Der Auslösehebel 15 hat
solch eine Anordnungsbeziehung zu der Klinke 14, dass,
wenn der Eingriffsendabschnitt 15a in Eingriff mit der
Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 gebracht
wurde, die Klinke 14 verriegelt ist. Der Auslösehebel 15 ist
mit einer Torsionsfeder 17' versehen zum
Zurückziehen
des Auslösehebels 15.
Das feste Ende der Torsionsfeder 17' ist an dem Rahmen 12 befestigt,
so dass der Auslösehebel 15 automatisch zurückgehen
kann, wenn er aus seinem Entrastungszustand freigegeben wurde.
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Ein
Anschlagbolzen 18 steht parallel zu dem Schwenkachsenstift 16 von
einer Position an einer Seitenfläche
des Auslösehebels 15 vor,
wobei sich die Position nahe an dem Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 befindet.
Der Anschlagbolzen 18 arbeitet in Zusammenwirkung mit dem
Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20,
der später
beschrieben wird.
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Der
Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20 weist
als eine Hauptkomponente eine Auslösehebelklinke 21 auf,
die so drehbar auf der Stützachse 13 der
Klinke 14 angeordnet ist, dass sie parallel zu der Klinke 14 ist.
Der Mechanismus 20 weist ferner eine Torsionsfeder 24 auf
zum konstanten Beaufschlagen einer Drehkraft auf die Auslösehebelklinke 21 in
solch eine Richtung (entgegen dem Uhrzeigersinn in der Ebene der
Figur), dass die Klinke 21 geschlossen wird. Wenn eine
Eingriffsausnehmung 21a der Auslösehebelklinke 21 mit dem
für den
Auslösehebel 15 vorgesehenen
Anschlagbolzen 18 in Eingriff ist, wird die Klinke 14 so gehalten,
dass sie sich in einem Verriegelungszustand befindet. Zum Entriegeln
der Klinke 14 wird der Anschlagbolzen 18 des Auslösehebels 15 von
der Klinke 14 wegbewegt, wodurch die Klinke 14 freigegeben
wird.
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Die
Auslösehebelklinke 21 weist
(i) eine Eingriffsausnehmung 21a, welche drehbar an der Stützachse 13 abgestützt ist,
um den Auslösehebel 15 zum
Stillstand zu bringen mittels Ineingriffbringens mit dem an dem
Eingriffsendabschnitt 15a des Auslösehebels 15 angeordneten
Anschlagbolzen 18, (ii) einen hakenförmigen Vorsprung 22,
welcher sich kontinuierlich von der Eingriffsausnehmung 21a aus erstreckt
und welcher in eine Umfangsrichtung vorsteht, und (iii) ein Eingriffsteil 23 auf,
das an einer Position angeordnet ist, die um einen vorgegebenen Drehwinkel
entfernt von dem Vorsprung 22 ist, und das in Richtung
zu der Umfangsfläche
der Klinke 14 hin gekrümmt
ist, so dass es parallel zu der Mittellinie der Stützachse
ist. Die Auslösehebelklinke 21 wird normalerweise
von der gespeicherten Kraft der Torsionsfeder 24 gehalten,
wobei der Anschlagbolzen 18 des Auslösehebels 15 mit der
Eingriffsausnehmung 21a in Eingriff ist, wie zuvor beschrieben
(siehe 3).
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Der
Vorsprung 22 der Auslösehebelklinke 21 weist
ein geschärftes
distales Ende 22a auf. Wenn der Auslösehebel 15 zu der
Position eines Anschlags 19 geschwenkt wird, der mit dem
Drehradius r an den Rahmen 12 montiert ist, mit dem der
an dem Auslösehebel 15 angebrachte
Anschlagbolzen 18 beim Freigabevorgang schwenkt, kommt
der Anschlagbolzen 18 aus dem Schwenkbereich (mit dem Drehradius
R) des distalen Endes 22a des Vorsprungs 22 der Auslösehebelklinke 21 heraus
und wird von dem distalen Ende 22a des Vorsprungs 22 an
einem Zurückbewegen
gehindert.
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Das
Eingriffsteil 23 der Auslösehebelklinke 21 dient
dazu, die Drehbewegung der Auslösehebelklinke 21 zu
beschränken,
welche nach einem Entrasten des Anschlagbolzens 18 von
dem Vorsprung 22, welcher sich von der Eingriffsausnehmung 21a aus
erstreckt, nachdem die Klinke 14 vom Auslösehebel 15 entrastet
ist durch die gespeicherte Kraft der Torsionsfeder 24 gedreht
wird. Genauer gesagt kommt das Eingriffsteil 23 in Kontakt
mit einem Eingriffsabschnitt 14c, welcher an der Umfangsfläche der
Klinke 14 ausgebildet ist und welcher zwischen der Eingriffsausnehmung 14b und
der Eingriffsvertiefung 14a angeordnet ist, so dass sich
die Auslösehebelklinke 21 nicht
weiterdreht.
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Der
Rahmen 12 zum Halten der Klinke 14 und des Auslösehebels 15,
die so angeordnet sind, sowie des Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20 ist
als eine Kombination von zwei Rahmenteilen 12a, 12b ausgebildet,
wie zuvor beschrieben. Genau gesagt sind die Klinke 14,
der Auslösehebel 15 und
der Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20 in
dem Raum aufgenommen, der von den Rahmenteilen 12a und 12b definiert
ist, welche miteinander verbunden sind. Der von dem Rahmen 12 definierte
Raum ist nach oben hin offen, um das Einrasten und das Entrasten
zwischen der Klinke 14 und dem an der Seite des Hauptkörpers angeordneten
Anschlagbolzen 30 zu ermöglichen. Eine Handhabe 15b zum
Betätigen des
Auslösehebels 15 steht
durch eine Öffnung 12d, welche
mittels partiellem Wegschneidens der Unterseite des Rahmens 12 ausgebildet
ist, hindurch vor, so dass die Handhabe 15b von außen her
betätigt werden
kann. Bezugszeichen 12e, 12e' bezeichnen Montagelöcher für die Stützachse 13 der
Klinke 14. Bezugszeichen 12f und 12g bezeichnen
ein Halteloch für
den Schwenkachsenstift 16 des Auslösehebels 15 bzw. ein
Befestigungsbolzenloch für
die Halterung 11.
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Als
nächstes
wird unter Bezugnahme auf die 5 und 6 der Betrieb des Verriegelungsmechanismus
der ersten Ausführungsform
beschrieben.
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Zum
Entriegeln des Verriegelungsmechanismus 10 beim Öffnen des
Frontfensters 5 mittels Hochziehens wird die Handhabe 15b des
Auslösehebels 15 in
die Richtung eines Pfeils a in 5(a) gezogen.
Der Hebel 15 schwenkt dann an dem Schwenkachsenstift 16 so,
dass der Eingriffsendabschnitt 15a von der Eingriffsaufnehmung 14b der Klinke 14 wegbewegt
wird, wie in 5(b) gezeigt.
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Durch
Weiterbetätigen
des Auslösehebels 15 wird
der an dem distalen Ende des Auslösehebels 15 angeordnete
Anschlagbolzen 18 wegbewegt von der Eingriffsausnehmung 21a der
Auslösehebelklinke 21.
Dann bewegt sich der Auslösehebel 15,
bis er in Kontakt mit dem Anschlag 19 kommt, so dass sein Schwenken
beschränkt
ist. Zu dem Zeitpunkt, zu dem der Auslösehebel 15 den Anschlag 19 kontaktiert
hat, hat sich der Anschlagbolzen 18 über den Drehradius R des distalen
Endes 22a des in der Auslösehebelklinke 21 ausgebildeten
Vorsprungs 22 hinaus bewegt, wie in 5(c) gezeigt.
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Wenn
sich der Verriegelungsmechanismus in dem in 5(c) gezeigten
Zustand befindet, ist die Klinke 14 vollständig frei
von dem Auslösehebel 15. Daher
dreht sich die Klinke 14 in der Ebene der Figur durch die
Wirkung der Rückstellkraft
der Torsionsfeder 17 (siehe 4), die
an der Klinke 14 angebracht ist, im Uhrzeigersein (in die
Richtung eines Pfeils b), wie in 6(a) gezeigt.
Gleichzeitig kommt der Eingriffsendabschnitt 15a des Auslösehebels 15 in
Kontakt mit der Umfangsfläche
zwischen der Eingriffsausnehmung 14b und dem Eingriffsabschnitt 14c der
Klinke 14, so dass die Klinke nicht erneut verriegelt wird.
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Wenn
sich die Klinke 14 in Richtung des Pfeils b weiterdreht,
kommt das Eingriffsteil 23, das an dem Ende der Auslösehebelklinke 21 ausgebildet ist,
welche sich unter Wirkung der Rückstellkraft
der Torsionsfeder 24 in die zu der Drehrichtung der Klinke 14 entgegengesetzte
Richtung dreht, in Eingriff mit dem an dem Umfang der Klinke 14 ausgebildeten Eingriffsabschnitt 14c,
wobei der Abschnitt 14c zu diesem Zeitpunkt entfernt von
dem Eingriffsteil 23 war, so dass die Auslösehebelklinke 21 sich
dreht und sich zusammen mit der Klinke 14 zurückbewegt (siehe 6(b)).
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Die
Drehung der Klinke 14 ermöglicht es, dass der Anschlagbolzen 30,
welcher in Eingriff mit der Eingriffsvertiefung 14a war,
damit beginnt, aus der Eingriffsvertiefung 14a herauszukommen.
Demgemäß wird bei
einem so Betätigen
der Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriffe 8, 8', dass der Fensterrahmen 6 zum Öffnen des
Frontfenster 5 nach oben gezogen wird, die Klinke 14 durch
diese Hochziehkraft aktiv gedreht, wie in 6(c) gezeigt,
was eine Reaktionskraft des Anschlagbolzens 30 hervorruft,
welcher in Eingriff mit der Eingriffsvertiefung 14a der Klinke 14 war.
Dann wird die Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 30 separiert
(siehe 6(d)), so dass der Fensterrahmen 6 zum
Aufbewahren entlang der Führungsschienen 4 in
Richtung zur Unterseite der Decke hin nach oben gezogen (nach oben
gedrückt) werden
kann.
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Wie
im Obigen erwähnt,
befindet sich, wenn der Verriegelungsmechanismus 10 in
seinem Entriegelungszustand ist, der Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 in
Kontakt mit der Umfangsfläche
der Klinke 14 und entfernt gehalten von der Eingriffsausnehmung 14b,
während
die Klinke 14 und die Auslösehebelklinke 21 gut
ausbalanciert sind, wobei der Eingriffsabschnitt 14c in
Eingriff mit dem Eingriffsteil 23 ist, wie in 6(d) gezeigt. Dieser Zustand wird aufrechterhalten,
bis das Frontfenster 5 erneut geschlossen wird.
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Zum
Schließen
und Verriegeln des Frontfensters 5 wird der Fensterrahmen 6 in
die Verriegelungsposition gedrückt,
wobei die Klinke 14 des Verriegelungsmechanismus 10 in
ihrem Entriegelungszustand gehalten wird (in 6(d) gezeigt),
wie im Obigen beschrieben. Dann berührt ein Öffnungsinnenrand 14a' der Eingriffsvertiefung 14a der
Klinke 14 den Anschlagbolzen 30, welcher sich
in seiner Normalposition befindet, so dass der Rand 14a' von dem Anschlagbolzen 30 zurückgedrückt wird
(siehe 6(c)). In Reaktion darauf dreht
sich die Klinke 14 in die zu der zuvor genannten Richtung
entgegengesetzte Richtung, so dass der Anschlagbolzen 30 in der
Eingriffsvertiefung 14a aufgenommen wird.
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Dann
ermöglicht
die umgekehrte Drehung der Klinke 14 es, dass der Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15,
welcher in Kontakt mit der Umfangsfläche der Klinke 14 war,
zu einer Position hin verlagert wird, an der die Umfangsfläche der
Klinke 14 endet. Dann wird der Eingriffendabschnitt 15a durch
die Wirkung der gespeicherten Kraft der auf den Schwenkachsenstift 16 des
Auslösehebels 15 montierten
Torsionsfeder 17' zurückbewegt
und in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 gebracht.
Infolgedessen ist die Klinke 14 mittels des Auslösehebels 15 verriegelt.
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(Zweite Ausführungsform)
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7 zeigt
eine teilweise weggebrochene Vorderansicht eines Verriegelungsmechanismus,
der gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist. Die Basisstruktur des Verriegelungsmechanismus 10A der
zweiten Ausführungsform gleicht
jener der ersten Ausführungsform,
mit der Ausnahme, dass eine Auslösehebelklinke 21A eines Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20A und
ein Anschlagbolzen 18A, der an dem Auslösehebel 15 angebracht
ist, sich in der Form von jenen der ersten Ausführungsform unterscheiden. Daher
sind jene Teile bei der zweiten Ausführungsform, die ihre Äquivalente
in der ersten Ausführungsform
finden, mit den gleichen Zeichen bezeichnet, wie sie bei der ersten
Ausführungsform
verwendet sind, und eine Erläuterung
für sie
wird weggelassen.
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Bei
dem Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20A der
zweiten Ausführungsform
ist eine Eingriffsaufnehmung 21a' der Auslösehebelklinke 21A tiefer
ausgehöhlt,
als jene der ersten Ausführungsform,
und demgemäß weist ein
Vorsprung 22A, welcher sich kontinuierlich von der Eingriffsausnehmung 21a' aus erstreckt,
eine länglichere,
hakenähnliche
Form auf. Das an die Auslösehebelklinke 21A angefügte Eingriffsteil 23 ist so
ausgebildet, dass es konstant den Eingriffsabschnitt 14c der
Klinke 14 kontaktiert, so dass sich die Auslösehebelklinke 21A zusammen
mit der Klinke 14 dreht. Der an dem distalen Ende des Auslösehebels 15 angebrachte
Anschlagbolzen 18A ist so geformt, dass er einen Querschnitt
in Form eines Kreises aufweist, welcher an der der Auslösehebelklinke 21A zugewandten
Seite teilweise weggeschnitten ist. Mit Ausnahme der oben genannten
Merkmale gleicht der Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus
der zweiten Ausführungsform
jener der ersten Ausführungsform.
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Die
Teile, welche den Verriegelungsmechanismus 10A der die
oben genannten Merkmale aufweisenden zweiten Ausführungsform
bilden, wirken und funktionieren in der gleichen Weise, wie in der vorhergehenden
Beschreibung erläutert,
jedoch ist das der zweiten Ausführungsform
inhärente,
strukturelle Merkmal wie folgt. Die Eingriffsausnehmung 21a' der Auslösehebelklinke 21A ist
tief ausgehöhlt, und
wenn sich die Klinke 14 in ihrem Verriegelungszustand befindet,
ist das an die Auslösehebelklinke 21A angefügte Eingriffsteil 23 konstant
in Kontakt mit dem Eingriffsabschnitt 14c der Klinke 14,
so dass die Auslösehebelklinke 21A zusammen
mit der Klinke 14 betätigt
wird. Daher wird die Auslösehebelklinke 21A außer Kontakt
mit dem für
den Auslösehebel 15 vorgesehenen
Anschlagbolzen 18A gehalten, wenn die Klinke 14 in
ihrem Verriegelungszustand ist, so dass der Auslösehebel 15 keine externe
Kraft von Seiten des Fensterrahmens 6 aufnimmt. Diese Anordnung ermöglicht es,
dass der Auslösehebel 15 einer
langen Nutzung standhält.
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(Dritte Ausführungsform)
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Als
nächstes
wird ein Verriegelungsmechanismus 10B beschrieben, der
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist. 8 zeigt
eine teilweise weggebrochene Vorderansicht des Verriegelungsmechanismus 10B der
dritten Ausführungsform.
Die 9 und 10 zeigen eine Schnittansicht,
gesehen entlang einer Linie A-A in 8 bzw. eine
Erläuterungsansicht
für einen
Auslösehebel-Haltemechanismus.
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Der
Verriegelungsmechanismus 10B der dritten Ausführungsform
gleicht mit Ausnahme des Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20B im
Wesentlichen dem Verriegelungsmechanismus 10 der ersten
Ausführungsform.
Daher sind bei der dritten Ausführungsform
jene Teile, die ihre Äquivalente
in den vorhergehenden Ausführungsformen
finden, mit den gleichen Zeichen bezeichnet, wie sie bei den vorhergehenden
Ausführungsformen
verwendet wurden, und eine Erläuterung
für sie
wird weggelassen. Es ist zu bemerken, dass das gleiche Zeichen für die Klinke
zum Verriegeln des offenen oder geschlossenen Fensters vergeben
ist.
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Die
Klinke 14 ist mit der Eingriffsvertiefung 14a versehen,
die an einer Position ausgebildet ist, die sich radial auswärts von
dem Drehzentrum entfernt befindet. Am Umfang der Klinke 14 sind
gegenüberliegend
zu der Eingriffsvertiefung 14a und mit der Stützachse 13 dazwischen
eine erste Eingriffsausnehmung 14b und eine zweite Eingriffsausnehmung 14d angeordnet.
Auf die Stützachse 13 der Klinke 14 ist
die Torsionsfeder 17 montiert. Ein Ende der Torsionsfeder 17 ist
mit dem Rahmen 12 in Eingriff, wohingegen das andere mit
der in Position befindlichen Klinke 14 in Eingriff ist,
so dass jederzeit eine Drehkraft ausgeübt wird im Uhrzeigersinn in
der Ebene der Figur.
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Der
Auslösehebel 15 ist
für die
so vorgesehene Klinke 14 derart ausgebildet, dass die Mitte
des Schwenkachsenstiftes 16 sich in einer Vertikalebene (in
der Figur einer Ebene, die parallel zum Fensterrahmen 6 ist)
befindet, welche durch die Mitte der Stützachse 13 hindurch
verläuft.
Der Auslösehebel 15 weist
den Eingriffsendabschnitt 15a auf, welcher sich von dem
Schwenkachsenstift 16 zum distalen Ende des Auslösehebels 15 hin
erstreckt. Durch Ineingriffbringen des Eingriffsendabschnitts 15a mit
der ersten Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 wird die
Klinke 14 verriegelt. Es ist zu bemerken, dass der Auslösehebel 15 mit
einer Torsionsfeder (nicht gezeigt) versehen ist, welche nach Aufheben
des Eingriffs zurückstellt
(diese Feder ist die gleiche wie jene der ersten Ausführungsform).
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Der
Anschlagbolzen 18 steht parallel zum Schwenkachsenstift 16 von
einer Position an der Seite des Auslösehebels 15 vor, wobei
die Position sich nahe an dem Eingriffsendabschnitt 15a befindet.
Der Anschlagbolzen 18 gehört zu einem Auslösehebel-Entrastungs- Aufrechterhaltungsmechanismus 20B,
der später
beschrieben wird.
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Der
Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20B weist
als eine Hauptkomponente ein schwenkbares Verriegelungsklauenteil 26 auf,
dessen Basis mittels einer Schwenkachse 25 gehalten ist,
welche so an der Seite der Klinke 14 angeordnet ist, dass
sie parallel zu der Stützachse 13 ist.
Zwischen dem Verriegelungsklauenteil 26 und dem Rahmen 12 zum
Halten der wesentlichen Teile des Verriegelungsmechanismus 10B ist
eine Feder (nicht gezeigt) angeordnet zum konstanten Beaufschlagen
einer Schwenkkraft auf das Verriegelungsklauenteil 26,
so dass es in Richtung zu der Stützachse 13 der
Klinke 14 hin schwenkt. Als dieses Federmittel (nicht gezeigt)
ist eine Torsionsfeder auf die Schwenkachse 25 montiert
oder ist alternativ eine Zugfeder zwischen eine geeignete Position
des Verriegelungsklauenteils 26 und eine geeignete Position des
Rahmens 12 gespannt.
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Das
Verriegelungsklauenteil 26 ist an seinem distalen Ende 26a zugespitzt.
Wenn der Abschnitt mit einer Länge
L, welcher sich von der Mitte der an der Basis des Verriegelungsklauenteils 26 angeordneten Schwenkachse 25 zum
distalen Ende 26a erstreckt, nicht in den Bereich des Drehradius
r des Anschlagbolzens 18 vorsteht (beim Drehen beim Entrastungsvorgang),
der an dem Auslösehebel 15 angebracht ist,
wie in 10 gezeigt, und der Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 sich
in seinem Verriegelungszustand befindet und in Eingriff mit der ersten
Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 ist, befindet
sich die Seitenfläche
des distalen Endes 26a des Verriegelungsklauenteils 26 in
Kontakt mit dem Anschlagbolzen 18.
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Das
Verriegelungsklauenteil 26 ist mit einem Betätigungsstift 27 versehen,
welcher parallel zu der Schwenkachse 25 ist und welcher
an einer Zwischenposition angeordnet ist, welche sich in einem geeignetem
Abstand entfernt von der Schwenkachse 25 und in Richtung
zu dem distalen Ende des Verriegelungsklauenteils 26 befindet.
Der Betätigungsstift 27 ist
normalerweise in Kontakt mit der Umfangsfläche der Klinke 14 zwischen
der ersten Eingriffsausnehmung 14b und der zweiten Eingriffsausnehmung 14d,
um das Verriegelungsklauenteil 26 zu steuern. Das Bezugszeichen 19 bezeichnet
einen Anschlag zum Begrenzen des Schwenkbereichs des Auslösehebels 15.
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Unter
Bezugnahme auf die 11 und 12 wird im Folgenden der Betrieb des Verriegelungsmechanismus 10B der
dritten Ausführungsform
beschrieben. Zum Hochziehen des Frontfensters 5, um dieses
zu öffnen,
wird der Auslösehebel 15,
wenn eine Handhabe 15' des
Auslösehebels 15 in
die Richtung eines Pfeils a in 11(a) gezogen
wird zum Entriegeln des Verriegelungsmechanismus 10B, an dem
Schwenkachsenstift 16 geschwenkt und der Eingriffsendabschnitt 15a wird
von der Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 wegbewegt,
wie in 11(b) gezeigt.
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Dann
wird der Auslösehebel 15 weitergeschwenkt,
wodurch der Anschlagbolzen 18, der an dem distalen Ende
des Auslösehebels 15 angebracht ist,
in Kontakt mit der Seitenfläche
des distalen Endes des Verriegelungsklauenteils 26 gebracht
wird, so dass das Verriegelungsklauenteil 26 gegen die Rückstellfederkraft
zurückgedrückt wird.
Danach bewegt sich der Auslösehebel 15,
bis er den Anschlag 19 an seiner Zwischenposition berührt, und
seine Schwenkbewegung wird begrenzt. Direkt vor der Sperre durch
den Anschlag 19 kommt der Anschlagbolzen 18 in
Kontakt mit der äußeren Seitenfläche des
Verriegelungsklauenteils 26 und bewegt sich über den
Drehradius L (gleich der Distanz von der Mitte der proximalen Schwenkachse 25 zum
distalen Ende hin) des distalen Endes 26a des Verriegelungsklauenteils 26 hinaus,
welches die Seitenfläche
des Anschlagbolzens 18 zurückdrückt (siehe 11(c)). Infolgedessen wird der Auslösehebel 15 von
dem Verriegelungsklauenteil 26 gehalten, wodurch die Klinke 14 freigegeben
wird.
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Auf
diese Weise wird die Klinke 14 aus ihrem Einrastzustand
freigegeben (Entriegeln), so dass die Klinke 14 durch die
Wirkung der Rückstellkraft
der gespannten Torsionsfeder 17 (siehe 9)
in die Richtung eines in 12(a) gezeigten
Pfeils b gedreht wird. Gleichzeitig kommt der an dem Verriegelungsklauenteil 26 angebrachte
Betätigungsstift 27 in Kontakt
mit der Umfangsfläche
des benachbarten Abschnitts der Klinke 14.
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Die
auf diese Weise in einen Freizustand gebrachte Klinke 14 wird,
wie in 12(b) gezeigt, mittels einer
Betätigungskraft,
welche, um den Fensterrahmen 6 zu der Vorderseite zu ziehen
und um diesen zum Öffnen
des Frontfensters 5 mit den Fenster-Öffnungs/Schließ-Handriffen 8, 8' hochzuziehen, beaufschlagt
wurde, aktiv gegen den in Eingriff mit der Eingriffsvertiefung 14a der
Klinke 14 befindlichen Anschlagbolzen 30 gedreht.
Dann wird die Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 30 weggezogen
(siehe 12(c)) und der Fensterrahmen 6 wird
zum Aufnehmen dessen entlang der Führungsschienen 4 in Richtung
zur Unterseite der Decke hin nach oben gezogen (nach oben gedrückt).
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Während sich
die freie Klinke 14 dreht, verlagert sich die erste Eingriffsausnehmung 14b und dreht
sich um einen geeigneten Betrag aus der Eingriffsposition, an welcher
die erste Eingriffsausnehmung 14b mit dem Eingriffsendabschnitt 15a des Auslöserhebels 15 in
Eingriff ist. Dann wird der an dem Verriegelungsklauenteil 26 angebrachte
Betätigungsstift 27 durch
einen Vorsprung 14e, welcher so an der Umfangsfläche der
Klinke 14 vorgeformt ist, dass er benachbart zu der zweiten
Eingriffsausnehmung 14d ist, nach außen gedrückt, wobei der Betätigungsstift 27 in
Kontakt mit der Klinkenumfangsfläche
gekommen ist, als der Auslösehebel 15 durch das
Verriegelungsklauenteil 26 des Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus 20B in
seiner Freigabevorgangposition arretiert wurde. Anschließend drückt das
distale Ende 26a des Verriegelungsklauenteils 26,
welches auf den an dem distalen Ende des Auslösehebels 15 angebrachten Anschlagbolzen 18 einwirkt,
den Anschlagbolzen 18 weg und drückt dann den Anschlagbolzen 18 erneut zurück zur Seite
der Klinke 14 hin. Infolgedessen wird der Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 in
Kontakt mit der Umfangsfläche
der Klinke 14 gebracht, wie in 12(b) gezeigt.
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Nachdem
die Eingriffsvertiefung 14a der Klinke 14 außer Eingriff
mit dem Anschlagbolzen 30 gebracht wurde und dadurch der
Verriegelungsmechanismus 10B vollständig entriegelt ist, wird die Klinke 14 durch
die Wirkung der Rückstellkraft
der gespannten Torsionsfeder 17 im Uhrzeigersinn in der Ebene
der Figur gedreht. Dann wird die Drehung der Klinke 14 durch
den Eingriff zwischen dem Eingriffsendabschnitt 15a des
Auslösehebels 15,
welcher in Kontakt mit Umfangsfläche
der Klinke war, und der zweiten Eingriffsausnehmung 14d gestoppt
und die Klinke 14 wird in ihrer Stop-Position gehalten
(siehe 12(c)).
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Auf
diese Weise wird die Eingriffsvertiefung 14a der Klinke 14 in
solch einem Zustand gehalten, dass die Vertiefung 14a in
Richtung zu dem Anschlagbolzen 30 hin offen ist, um diesen
aufzunehmen, und daher zu dem Zeitpunkt, zu dem das Fenster wieder
geschlossen wird, schnell mit dem Anschlagbolzen 30 in
Eingriff kommen kann. Zum Betätigen
des Verriegelungsmechanismus 10B zum Verriegeln des Fensterrahmens 6 beim
Schließen
des Fensters wird die Klinke 14 in einer zu dem oben beschriebenen
Entriegelungsvorgang umgekehrten Weise betätigt und daher besteht keine
Notwendigkeit, den Auslösehebel 15 von
außen
her zu betätigen,
so dass der Verriegelungsvorgang nicht beeinflusst wird.
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Der
die oben genannte Struktur aufweisende Verriegelungsmechanismus 10B weist
den Auslösehebel-Entrastungs-Aufrechterhaltungsmechanismus auf,
welcher sich von jenen der ersten und der zweiten Ausführungsform
unterscheidet und welcher das Entrasten der Klinke 14 mittels
des Auslösehebels 15 erleichtern
kann.
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(Vierte Ausführungsform)
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Diese
Ausführungsform
gehört
zu einer Struktur, welche für
ein Kabinenfenster vom Hub-Öffnungs-Typ
verwendet ist und welche ein Schließen/Fixieren des Fensters in
der Fensterschließposition
und ein Aufnehmen/Halten des Fensters in der oberen Aufnahmeposition
(Fensteröffnungsposition) ermöglicht.
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13 zeigt
eine Längsschnittansicht
des Verriegelungssystems dieser Ausführungsform, in welcher Teile
des Systems weggelassen sind. 14 zeigt
die wesentlichen Teile des Verriegelungsmechanismus. Die 15 und 16 zeigen eine
Ansicht, gesehen entlang einer Linie B-B in 13 bzw.
eine vergrößerte Schnittansicht,
gesehen entlang einer Linie C-C in 2. Bei der
vierten Ausführungsform
sind jene Teile, die ihre Äquivalente bei
den vorhergehenden Ausführungsformen
finden, mit den gleichen Zeichen bezeichnet, wie sie bei den vorhergehenden
Ausführungsformen
verwendet wurden, und eine Erläuterung
für sie
wird weggelassen.
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Bei
der Klinke 14 dieser Ausführungsform sind die Eingriffsvertiefungen 14a, 14b an
zwei Positionen ausgebildet, welche um einen Drehwinkel von 90° voneinander
separiert sind und welche radial auswärts vom Drehzentrum entfernt
angeordnet sind, wie in 14 gezeigt
(welche die Klinke 14 an der rechten Seite zeigt, wenn
vom Bedienersitz aus betrachtet). Die Eingriffsvertiefungen 14a, 14b haben jeweils
einen halbkreisförmigen
Boden. Die Eingriffsvertiefung 14a weist an ihrer Öffnungsseite Öffnungsenden 14c, 14d auf,
wohingegen die Eingriffsausnehmung 14b an ihrer Öffnungsseite Öffnungsenden 14e, 14f aufweist,
wobei jedes dieser Enden die Form eines Kreisbogens aufweist. Die Öffnungsenden 14d, 14f (d.h.
die Anschlagbolzen-Einfangenden) sind jeweils etwas länger als
die Öffnungsenden 14c, 14e (d.h.
die Anschlagbolzen-Halteenden),
wobei die Öffnungsenden 14d, 14f hinten
angeordnet sind, wenn sie den Anschlagbolzen 30 (später beschrieben)
aufnehmen, wohingegen die Öffnungsenden 14c, 14e den
Enden 14d, 14f gegenüberliegen. Am Umfang der Klinke 14 sind
Eingriffsausnehmungen 14g und 14h so ausgebildet,
dass sie den Eingriffsvertiefungen 14a, 14b mit
dem Drehzentrum der Klinke 14 dazwischen gegenüberliegen.
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Die
Mitte des Schwenkachsenstiftes 16 ist in einer Vertikalebene
angeordnet, welche hindurch verläuft
durch die Mitte der Stützachse 13 zum
drehbaren Abstützen
der Klinke 14, und der Auslösehebel 15 ist, wenn
das Fenster in seiner Schließposition
ist, an der Seite angeordnet, die gegenüberliegend zu der Position
des Anschlagbolzen-Eingriffsabschnitts ist.
Die Drehung der Klinke 14 wird durch Ineingriffbringen
des distalen Endabschnitts 15a des Auslösehebels 15 mit den
Eingriffsausnehmungen 14g, 14h der Klinke 14 gesperrt.
Obwohl in den Figuren nicht gezeigt, ist auf den Schwenkachsenstift 16 des
Auslösehebels 15 eine Torsionsfeder
montiert, wobei sie mit einem Ende mit der Seite eines stationären Elements
gekuppelt ist, wohingegen das andere Ende mit dem in Position befindlichen
Auslösehebel 15 gekuppelt
ist, so dass der Auslösehebel 15 nach
einem Außereingriffbringen
mit der Klinke 14 zurückgestellt werden
kann.
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Die
so ausgebildete Klinke 14 ist direkt unter der Führungsschiene 4 für den Fensterrahmen 6 an der
Stützachse 13 abgestützt, wie
in 15 gezeigt. Die Klinke 14 ist mit einer
Torsionsfeder 17 versehen, welche auf die Stützachse 13 montiert
ist, wobei ein Ende an der Seite der Halterung 11 in Eingriff
ist, wohingegen das andere Ende mit der in Position befindlichen
Klinke 14 gekuppelt ist. Die Torsionsfeder 17 stellt
eine Drehrückstellkraft
für die
Klinke 14 bereit. Die Klinke 14, der Auslösehebel 15 und
die Anderen derart ausgebildeten werden von dem Rahmen 12 gehalten,
umschlossen und geschützt,
welcher ferner als teilbare Abdeckung dient. Das Bezugszeichen 19 repräsentiert
einen Anschlag zum Stoppen des Schwenkens des Auslösehebels 15.
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Wie
in 16 gezeigt, sind unter der Decke des Kabinenkörpers 1 Anschlagbolzen 40 vorgesehen.
Konkret sind die Anschlagbolzen 40 unter den Führungsschienen 4 und
in Nachbarschaft des Endes der Führungsschienen 4 angeordnet
und jeder dieser ist mittels einer an dem Kabinenkörper 1 angebrachten
Klemme 41 derart montiert, dass die Anschlagbolzen 40 in
einer Horizontalstellung relativ zur Breitenrichtung nach innen
hin vorstehen. Wenn der in den Führungsschienen 4 geführte Fensterrahmen 6 zu
dem Abschlussende der Aufnahmeposition hin bewegt wurde, kommt jeder
Anschlagbolzen 40 in Eingriff mit der anderen Eingriffsausnehmung 14b der
Klinke 14 des Verriegelungsmechanismus 10C, der
an den oberen Abschnitt des Fensterrahmens 6 montiert ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 17 bis 19 werden der Öffnungs- und der Schließvorgang
für das
Frontfenster 5 dieser so ausgebildeten Ausführungsform
beschrieben. Die 17 bis 19 sind als von der Seite betrachtet gezeigt,
die gegenüberliegend
zu 13 ist, welche einen Schnitt der Fensterseite
zeigt.
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Zum Öffnen des
Fensters wird der Auslösehebel 15 für jeden
Verriegelungsmechanismus 10C betätigt, so dass er sich in die
Richtung eines Pfeils a in 17(a) (d.h.
in die Richtung des Pfeils a in 13) bewegt,
wenn der Auslösehebel 15 in
einem in 17(a) gezeigten Zustand ist.
Dann schwenkt der Auslösehebel 15 an
dem Schwenkachsenstift 16 und das distale Ende 15a des
Auslösehebels
wird außer
Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 14g der Klinke 13 gebracht
(siehe 17(b)). Es ist zu bemerken,
dass das Schwenken des Auslösehebels 15 von
dem an den Rahmen 12 angebrachten Anschlag 19 begrenzt
wird, so dass der Auslösehebel 15 nicht mehr
als notwendig verschwenkt.
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Danach
wird die Klinke 14 durch die Rückstellkraft der auf die Stützachse 13 montierten
Torsionsfeder 17 gedreht und bewegt sich zur Vorderseite hin,
was die Reaktionskraft des Anschlagbolzens 30 bewirkt.
Infolgedessen dreht sich die Eingriffsvertiefung 14a der
Klinke 14 und verlagert sich in solch eine Richtung, dass
sie von dem Anschlagbolzen 30 separiert wird, wie in 18(a) gezeigt, und die Klinke 14 wird
alsbald entrastet. Nach dem Entrasten der Klinke 14 kann
der obere Abschnitt des Fensterrahmens 6, an welchem die
Verriegelungsmechanismen 10C angebracht sind, zurückbewegt
werden und aus dem Fixierzustand freigegeben werden. An dieser Stelle
wurde der distale Endabschnitt 15a des Auslösehebels 15 in
Eingriff mit der anderen Eingriffsausnehmung 14h der Klinke 14 gebracht,
so dass der Auslösehebel 15 in
dieser Position gehalten wird und am Schwenken gehindert wird.
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Der
Fensterrahmen 6 wird von den an seiner Unterseite angebrachten
und in die jeweiligen unteren Enden 4a der Führungsschienen 4 (siehe 13)
eingepassten Führungsrollen 7 abgestützt. Daher
kann der Fensterrahmen 6, wenn der Fensterrahmen 6 aus
dem Zustand freigegeben wurde, in dem er mittels des Verriegelungsmechanismus 10C verriegelt
ist, derart an den Führungsrollen 7 schwenken,
dass sich sein oberer Abschnitt in die Kabine hineinbewegt. Dies
ermöglicht
es jeder Eingriffsvertiefung 14a sich von dem Anschlagbolzen 30 zu
lösen, der
in der Fensterschließposition
P angeordnet ist, so dass sich der Fensterrahmen 6, wie
in 18(b) gezeigt, in beträchtlichem
Ausmaß nach
hinten bewegen kann. Daher bewegen sich, wenn der Bediener den unteren
Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriff 8' und den oberen
Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriff 8 mit
den Händen
hält und
den oberen Abschnitt des Fensterrahmens 6 in Richtung zu
dem Bediener hin zieht, wobei er den Fensterrahmen 6 anhebt,
die oberen Führungsrollen 7 aus
den Abzweigungsabschnitten 4b der Führungsschienen 4 heraus
und zu den Krümmungsabschnitten 4c (siehe 2)
hin, so dass der Fensterrahmen 6 direkt hochgezogen werden
kann.
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Indem
der Fensterrahmen 6 auf diese Weise hochgezogen wird, sind
die oberen und die unteren Führungsrollen 7 in
den Führungsschienen 4 geführt, so
dass der Fensterrahmen 6 sich von der Vorderfläche des
Kabinenkörpers 1 aus
ohne Stops zum Deckenbereich hin bewegen kann. Direkt vor Ankunft des
Fensterrahmens 6 in der Aufnahmeposition, bewegt sich die
Klinke 14 jedes Verriegelungsmechanismus 10C derart,
dass die Öffnung
der anderen Eingriffsausnehmung 14b ihrem korrespondierenden Anschlagbolzen 40 zugewandt
ist, der in der Aufnahmeposition angeordnet ist, wie in 19(a) gezeigt.
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Wenn
das Öffnungsende 14f der
Eingriffsausnehmung 14b der Klinke 14 den Anschlagbolzen 40 berührt, wird
die Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 40, der an
der Kreisbogenfläche
des Öffnungsendes 14f geführt ist,
wie in 19(b) gezeigt, in die Richtung
des Pfeils b gedreht, wobei der distale Endabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 von der
Eingriffsausnehmung 14h der Klinke 14 weggezogen
wird. Wenn der Fensterrahmen 6 bald am Abschlussende der
Aufnahmeposition ankommt, nimmt die Klinke 14 den Anschlagbolzen 40 in
der Eingriffsausnehmung 14b auf und der distale Endabschnitt 15a des
Auslösehebels 15 kommt
mit der Eingriffsausnehmung 14g in Eingriff, wie in 19(c) gezeigt, so dass der Fensterrahmen 6 in
dieser Position verriegelt wird.
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Auf
diese Weise ist der Fensterrahmen 6 mittels der Verriegelungsmechanismen 10C in
seiner Aufnahmeposition verriegelt, so dass der Kabinenkörper 1 nicht
nach vorne gleiten würde,
sogar wenn von außen
her Schwingungen an den Kabinenkörper 1 übertragen
werden, und kann sicher und zuverlässig in der Aufnahmeposition
gehalten werden.
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Zum
Schließen
des Frontfensters 5, welches so durch Hochziehen geöffnet wurde,
wird das Verriegelungssystem in umgekehrter Weise zu dem oben beschriebenen Öffnungsvorgang
so betätigt, dass
der Fensterrahmen 6 zum Schließen des Fensters nach unten
gezogen wird. Konkreter wird, wenn der Fensterrahmen 6,
welcher in seiner Aufnahmeposition verriegelt ist, abgesenkt wird,
jeder Verriegelungsmechanismus 10C derart betätigt, dass
die Handhabe des Auslösehebels 15 von
der in 19(c) gezeigten Position aus
nach unten gezogen wird, und dann schwenkt der Auslösehebel 15 an dem
Schwenkachsenstift 16 so, dass der Eingriff zwischen dem
distalen Endabschnitt 15a und der Eingriffsausnehmung 14g der
Klinke 14 aufgehoben wird, wodurch die Klinke 14 freigegeben
wird.
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Nun,
da der Fensterrahmen 6 in einen Freibewegungszustand verbracht
wurde, wird der Fensterrahmen 6 mittels der Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriffe 8, 8' entlang der
Führungsschienen 4 bewegt.
Da die Klinke 14 des Verriegelungsmechanismus 10C freigegeben
ist, wird die Klinke 14 durch die Rückstellkraft der gespannten Torsionsfeder 17 umgekehrt
gedreht, wenn die Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 40 weggezogen
wird, so dass der distale Endabschnitt 15a des Auslösehebels 15 erneut
mit der Eingriffsausnehmung 14h in Eingriff gebracht wird
und als Ergebnis der Fensterrahmen 6 in seine Anfangsposition
zurückgestellt werden
kann, wobei die Klinke 14 in dem in 19(a) gezeigten
Zustand ist.
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Nachdem
der Fensterrahmen 6 so zur Vorderfläche des Kabinenkörpers 1 zurückbewegt
wurde, sind die an der Unterseite des Fensterrahmens 6 des
Frontfensters 5 angebrachten Führungsrollen 7 in
die unteren Enden 4a der Führungsschienen 4 eingepasst.
Dann wird der obere Abschnitt des Fensterrahmens 6 nach
vorne gedrückt,
wobei seine Stellung angepasst wird, und die oberen Führungsrollen 7 bewegen
sich in die Abzweigungsabschnitte 4b der Führungsschienen 4b hinein,
so dass der Fensterrahmen 6 in die Fensterschließposition
bewegt werden kann. Direkt vor der Bewegung des Fensterrahmens 6 in
die Fensterschließposition
ist jeder Verriegelungsmechanismus 10C zusammen mit dem Fensterrahmen 6 in
einer Aufrechtstellung und die Eingriffsvertiefung 14a der
Klinke 14 wird in einem Zustand gehalten, in dem ihre Öffnungsseite
ihrem korrespondierenden Anschlagbolzen 30 zugewandt ist,
der an der Fensterschließposition
angeordnet ist, wie in 18(b) gezeigt.
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Durch
Nachvornedrücken
des Fensterrahmens 6 mittels des oberen Fenster-Öffnungs/Schließ-Handgriffs 8 kommt
das Öffnungsende 14d der
Eingriffsvertiefung 14a der Klinke 14 in Kontakt
mit dem Anschlagbolzen 30, wie in 18(a) gezeigt.
Während
sich der Fensterrahmen 6 vorwärtsbewegt, dreht sich die Klinke 14 umgekehrt
und die bald die Fensterschließposition
erreichende Klinke 14 ergreift den Anschlagbolzen 30 mit
der Eingriffsvertiefung 14a. Anschließend ist der Anschlagbolzen 30 vollständig in
der Eingriffsvertiefung 14a der Klinke 14 aufgenommen,
wie in 17(a) gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt
wird der distale Endabschnitt 15a des Auslösehebels 15 von
der Eingriffsausnehmung 14h weggezogen und kommt mit der
anderen Eingriffsausnehmung 14g in Eingriff, wobei die
Torsionsfeder 17, die an der Klinke 14 angebracht
ist, gegen die Rückstellkraft
gedreht wird und entgegengesetzt gespannt wird, so dass Energie
gespeichert wird. Durch die Wirkung der gespeicherten Energie der
Torsionsfeder 17 wird die Eingriffskraft des distalen Endabschnitts 15a des
Auslösehebels 15,
welcher in Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 14g ist,
aufrechterhalten, so dass das Drehen der Klinke 14 gesperrt
wird. D.h., die Klinke 14 ist verriegelt und das Frontfenster 5 ist
im Fensterbereich arretiert.
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Wie
im Obigen beschrieben, weist jeder in den Fensterrahmen 6 integrierte
Verriegelungsmechanismus 10C die Klinke 14 auf,
die die Eingriffsvertiefung 14a, welche mit dem Anschlagbolzen 30 an der
Fensterschließposition
in Eingriff kommt, und die Eingriffsvertiefung 14b aufweist,
welche mit dem Anschlagbolzen 40 an der Aufnahmeposition
(Fensteröffnungsposition)
in Eingriff kommt, wobei diese Eingriffsvertiefungen 14a und 14b einen
vorbestimmten Drehwinkel voneinander entfernt sind. Daher verändert, wenn der
Fensterrahmen 6 seine Stellung von einer Aufrechtstellung
zu einer Liegestellung verändert
beim Öffnen
oder Schließen
des Frontfensters 5, der Verriegelungsmechanismus 10C automatisch seine
Eingriffsposition, wobei der distale Endabschnitt 15a des
an dem Verriegelungsmechanismus 10C angebrachten Auslösehebels 15 seine
Eingriffsposition von der Eingriffsausnehmung 14g zu der
Eingriffsausnehmung 14h der Klinke 14 hin verändert, wodurch
der Anschlagbolzen 30 oder der Anschlagbolzen 40 ohne
Betätigung
von außen
mit der Eingriffsvertiefung 14a oder 14b in Eingriff
kommen kann. Bei dieser Anordnung muss der Bediener nur den Auslösehebel 15 betätigen zum
Entrasten der Klinke 14 von dem Anschlagbolzen 30 oder 40,
wenn er zum Öffnen
oder zum Schließen
des Frontfensters 5 den Fensterrahmen 6 bewegt.
Im Ergebnis kann der Fensterrahmen zuverlässig in der Fensterschließposition
oder in der Fensteröffnungsposition gesichert
werden.
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Wenn
die Eingriffsvertiefung 14a oder 14b der Klinke 14 in
Eingriff mit ihrem zugehörigen
Anschlagbolzen 30 oder 40 kommt, berühren in
einem frühen
Stadium des Kontaktes zuerst die Öffnungsenden 14d oder 14f den
Anschlagbolzen 30 oder 40. Diese Öffnungsenden 14d und 14f sind
etwas länger als
die Öffnungsenden 14c bzw. 14e,
die an der gegenüberliegenden
Seite angeordnet sind. Dies erleichtert das Aufnehmen der Anschlagbolzen 30 oder 40 in
der Eingriffsvertriefung 14a oder 14b, wodurch ein
zuverlässiger
Eingriff gewährleistet
wird.
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Da
in der Fensterschließposition
jeder Anschlagbolzen 30 über der Klinke 14 angeordnet
ist, kann der obere Abschnitt des Fensterrahmens ohne Probleme nach
vorne gedrückt
und verriegelt werden, und da der Anschlagbolzen 30 die
Klinke 14 nach unten drückt,
kann die Schwingung des Fensterrahmens begrenzt werden. Ferner ist,
da in der Aufnahmeposition jeder Anschlagbolzen 40 unter
der Klinke 14 angeordnet ist, der Fensterrahmen 6 in
der Aufnahmeposition derart verriegelt, dass der Fensterrahmen 6 durch
den Verriegelungsabschnitt angehoben wird. Bei dieser Anordnung
löst sich
der Fensterrahmen 6 nicht aus dem Verriegelungsabschnitt, sogar
wenn er Schwingung unterzogen wird, und im Ergebnis kann Sicherheit
gewährleistet
werden.
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Während die
Erfindung in den vorhergehenden Ausführungsformen im Rahmen eines
Verriegelungssystems für
ein Frontfenster beschrieben wurde, das an das Führerhaus einer Baumaschine
montiert ist, ist sie in gleicher Weise für in Häusern verwendete Fenster vom
Hub-Öffnungs-Typ
anwendbar. In Fällen,
in denen die Erfindung für
Hausfenster verwendet ist, ist das Fensterverriegelungssystem nicht voluminös und weist
eine Struktur auf, die in einfacher Weise zu handhaben ist, so dass
der Fensterrahmen durch Hochziehen bequem und ohne jegliche Probleme
aufgenommen werden kann.