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GEBIET DER
ERFINDUNG:
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Die
vorliegende Vorrichtung bezieht sich allgemein auf eine Erdungsklemme,
die sich zum Erden einer Leiterplatte an einer Abschirmplatte oder
einem Chassis zum Vermeiden einer Interferenz durch elektromagnetische
und Hochfrequenz-Induktion nutzbringend anwenden läßt.
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VORGESCHICHTE DER ERFINDUNG:
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Vorrichtungen
zum Erden einer Leiterplatte an einem Abschirmteil sind bekannt.
Diese Vorrichtungen enthalten im typischen Fall einen Erdungsanschluß 20', wie er zum
Beispiel in 6A gezeigt wird, der einen auf
einem Erdungsschema auf einer Leiterplatte 10' zu befestigenden
Plattenabschnitt 1' und
einen integral und entgegengesetzt zu der Richtung des Plattenabschnitts
von einer Seite deselben vorstehenden Federkontakt 2' aufweist.
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Wegen
des vorstehenden freien Endes des Federkontakts wird dieser Erdungsanschluß jedoch bei
zufälliger
Berührung
mit einem Finger oder dergleichen, wie es in 6B gezeigt
wird, verformt. Es gab deshalb Probleme, wie zum Beispiel einen schlechten
Kontakt zwischen den verformten Federkontakten und dem Chassis,
und Schwierigkeiten bei Unterbringungsvorgängen verursacht bei der Unterbringung
von Leiterplatten im Chassis durch auf dem Chassis befestigte verformte
Federkontakte.
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Erwünscht ist
die Ausbildung einer Vorrichtung, die als eine Aufgabe das Ausschalten
der oben beschriebenen Nachteile aufweist und eine Erdungsklemme
ausbildet versehen mit Mitteln zum Schutz des Federkontakts vor
Verformung, selbst bei zufälligem
Anlegen externer Kräfte
an ihn.
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EP 0 954 067 A2 ,
die unter Artikel 54(3) EPÜ einen
Teil des Standes der Technik darstellt, beschreibt eine Erdungsklemme
mit einem Tafelabschnitt zum Befestigen auf einer Leiterplatte und
mit einem entgegengesetzt zu der Richtung des Tafelabschnitts von
einer Seite des Tafelabschnitts integral vorstehenden Federkontakt,
wobei die Erdungsklemme weiter eine anliegende Wand aufweist, die
von dem Tafelabschnitt integral aufsteht und an dem Endabschnitt
des Federkontakts anliegt.
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ZUSAMMENFASSENDE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG:
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Zum
Lösen dieser
Aufgabe sieht die erfindungsgemäße Vorrichtung
eine Erdungsklemme vor mit:
einem Tafelabschnitt mit einem
Durchgangsloch zum Aufnehmen von Lot zum Befestigen an einem Erdungsschema
auf einer Leiterplatte und
einem entgegengesetzt zu der Richtung
des Tafelabschnitts von einer Seite des Tafelabschnitts integral vorstehenden
Federkontakt,
wobei die Erdungsklemme weiter eine anliegende Wand
aufweist, die von dem Tafelabschnitt integral aufsteht und an dem
Endabschnitt des Federkontaktes anliegt.
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Die
anliegende Wand wirkt wie ein Anschlag gegen durch die Berührung der
Finger oder dergleichen auf die Klemme ausgeübte irreguläre äußere Kräfte zum Schutz der Klemme vor
Verformung.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN:
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1 ist
ein vertikaler Längsschnitt
mit Darstellung einer Ausführungsform
der Erdungsklemme gemäß der Vorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine Aufsicht mit Darstellung der Ausführungsform nach 1.
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3 ist
eine Bodenansicht mit Darstellung der Ausführungsform nach 1.
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4 ist
eine Seitenansicht mit Darstellung der Ausführungsform nach 1.
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5A und 5B sind
Schnitte mit Darstellung der Ausführungsform nach 1 im
Gebrauch.
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6A und 6B sind
Schnitte mit Darstellung einer herkömmlichen Erdungsklemme nach dem
Stand der Technik.
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EINZELBESCHREIBUNG DER
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM:
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Im
folgenden wird die Vorrichtung auf der Grundlage der in den Zeichnungen
gezeigten Ausführungsformen
beschrieben. Die 1 bis 5 zeigen die
bevorzugten Ausführungsformen
gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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Die
Erdungsklemme 20 der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
umfaßt
einen Tafelabschnitt 1 und einen Federkontakt 2.
Dar Tafelabschnitt 1 kann auf einem (nichtgezeigten) Erdungsschema
auf einer Leiterplatte durch Löten
oder eine andere Befestigungstechnik befestigt sein. Der Federkontakt 2 steht
integral und entgegengesetzt zu der Richtung des Tafelabschnitts 1 von
einer Seite des Tafelabschnitts 1 vor. Es wird daran gedacht,
daß die
Unterseite des Tafelabschnitts 1 zwecks verbesserter Lötbarkeit überzogen
ist.
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Der
Federkontakt weist einen ersten Endabschnitt 2a, einen
ersten Hauptabschnitt 2b, der durch integrale Verbindung
mit dem Endabschnitt gestaltet ist, von dem er derart ausgeht, daß der erste Hauptabschnitt 2b dem
Tafelabschnitt 1 gegenüberliegt,
und einen zweiten Hauptabschnitt 2c, der den ersten Hauptabschnitt
mit dem Tafelabschnitt verbindet, auf.
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Die
Erdungsklemme 20 weist weiter eine anliegende Wand 3 auf,
die von dem Tafelabschnitt 1 integral aufsteht und am Endabschnitt 2a des
Federkontakts anliegt. Bei der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform
arbeitet die anliegende Wand 3 insbesondere als ein Anschlag,
wobei das Ende der anliegenden Wand 3 den Endabschnitt 2a des
Federkontakts hält.
Die anliegenden Wände
umfassen Seitenwände 3a,
die von entgegengesetzten Seiten des Tafelabschnitts integral hochstehen,
und obere Wände 3b,
die integral von den Seitenwänden
ausgehen, derart, daß die
oberen Wände
einander entgegengesetzt sind und damit die beiden Seiten des Endabschnitts
des Federkontakts erfassen.
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Der
Tafelabschnitt ist an ein Erdungsschema auf einer Leiterplatte angelötet. Der
Tafelabschnitt weist Durchgangslöcher
auf derart, daß die
Lötverbindung
in ihrer Stärke
und in der Genauigkeit ihrer Lage zuverlässig sein kann.
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Die 5A und 5B zeigen
die Erdungsklemme 20 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, die auf eine Leiterplatte 10 aufgesetzt ist.
In der Darstellung ist der Plattenabschnitt 1 der Erdungsklemme 20 an
ein Erdungsschema auf der Leiterplatte durch Löten befestigt. Insbesondere gilt,
daß eine
Vielzahl von Erdungsklemmen 20 auf eine Tafel aufgesetzt
ist. Eine (nichtgezeigte) automatische Maschine absorbiert den ersten
Hauptabschnitt eines Federkontakts durch Verwendung eines Vakuums
und trägt
ihn zur gleichen Zeit an eine vorgegebene Stelle in der Leiterplatte,
und dort wird die Klemme durch Freigabe des Vakuum-Absorption mit ihrer
Unterseite nach unten auf die Leiterplatte aufgesetzt. Dann wird
die Klemme durch Durchführen
der Leiterplatte durch ein Lötbad
an die Leiterplatte wie auch an andere Schaltungselemente auf der
Leiterplatte angelötet.
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Anschließend wird
die Erdungsklemme 20 zum Erzielen eines Masseanschlusses
des auf der Leiterplatte vorgesehenen Erdungsschemas mit dem Abschirmpaneel,
dem Chassis, dem Rahmen oder dergleichen in Kontakt gebracht. Diese
Arbeit wird durch Unterbringen der Leiterplatte über die Erdungsklemme der Vorrichtung
in ein Gehäuse
durchgeführt,
das auf seiner Innenseite mit zum Beispiel einem Abschirmpaneel
versehen ist. Beim Eintreten der Tafel in das Gehäuse wird
der Federkontakt nach unten in Richtung auf die Seite des Tafelabschnitts (Innenseite)
gedrückt,
so daß der
Endabschnitt des Federkontakts von der anliegenden Wand getrennt werden
kann. Dieser Zustand kann die Erdungsklemme in ausreichendem Kontakt
mit dem Abschirmpaneel halten.
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Unter
dieser Bedingung muß der
das Abschirmpaneel kontaktierende Teil des Federkontakts selbst
bei Kontakt mit dem Abschirmpaneel höher als das Ende der anliegenden
Wand sein, ebenso auch unter Nicht-Kontakt-Bedingungen. Deshalb
gibt es innerhalb der beweglichen Stufe (Schwingungsbereich) des
Federkontakts einen zulässigen
Bereich.
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Obwohl
die Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorstehend beschrieben
wurde, können sich
die folgenden spezifischen Vorteile aus dieser Ausgestaltung ergeben.
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Die
Erdungsklemme gemäß der Vorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung ist mit einer anliegenden Wand ausgerüstet, die
integral von dem Tafelabschnitt zur Anlage am Endabschnitt des Federkontakts
aufsteht. Zum Schutz der Klemme vor Verformung arbeitet die anliegende
Wand damit wie ein Anschlag gegen irreguläre externe, bei Berührung der
Erdungsklemme mit einem Finger oder dergleichen angelegte Kräfte. Die
Erdungsklemme gemäß der vorliegenden
Vorrichtung kann damit Nachteile, wie einen schlechten Kontakt zwischen
verformten Federkontakten und dem Chassis und Widerstände gegenüber Unterbringungsvorgängen, hervorgerufen
durch auf dem Chassis befestigte verformte Federn bei Unterbringen
der Platten im Gehäuse,
vermeiden.
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Ähnlich den
Elementen für
andere Leiterplatten können
automatische Maschinen angewendet werden, da die Erdungsklemme nach
der vorliegenden Vorrichtung auf der Leiterplatte befestigt werden kann.
Deshalb kann die Anzahl der Arbeitsvorgänge ohne jegliche Personen
herabgesetzt werden.
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Gemäß der obigen
Beschreibung kann die Erdungsklemme der Vorrichtung viele Vorteile
bringen und ist beim Ergreifen von Maßnahmen gegen Rauschen und
EMI bei zahlreichen elektronischen Ausrüstungen, wie zum Beispiel Displays
mit Verwendung von CRT-, TFT- und
STN-Farbflüssigkeitskristallen
nutzbringend.
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Verschiedenartige Änderungen
an den vorstehend beschriebenen und gezeigten Strukturen würden nun
für Fachleute
offensichtlich sein. Demnach wird der insbesondere offenbarte Umfang
der Erfindung in den beifolgenden Patentansprüchen dargelegt.