[go: up one dir, main page]

DE60028384T2 - Propofol enthaltende anästhetische zusammensetzung zur intravenösen injektion - Google Patents

Propofol enthaltende anästhetische zusammensetzung zur intravenösen injektion Download PDF

Info

Publication number
DE60028384T2
DE60028384T2 DE60028384T DE60028384T DE60028384T2 DE 60028384 T2 DE60028384 T2 DE 60028384T2 DE 60028384 T DE60028384 T DE 60028384T DE 60028384 T DE60028384 T DE 60028384T DE 60028384 T2 DE60028384 T2 DE 60028384T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition
propofol
added
poloxamer
surfactant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60028384T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60028384D1 (de
Inventor
Hyuk-Koo Choongchungnam-do LEE
Ji-Young Jeonlabuk-do JIN
Hoon Choongchungnam-do CHO
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuhnil Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Kuhnil Pharmaceutical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kuhnil Pharmaceutical Co Ltd filed Critical Kuhnil Pharmaceutical Co Ltd
Publication of DE60028384D1 publication Critical patent/DE60028384D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60028384T2 publication Critical patent/DE60028384T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/10Dispersions; Emulsions
    • A61K9/107Emulsions ; Emulsion preconcentrates; Micelles
    • A61K9/1075Microemulsions or submicron emulsions; Preconcentrates or solids thereof; Micelles, e.g. made of phospholipids or block copolymers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/045Hydroxy compounds, e.g. alcohols; Salts thereof, e.g. alcoholates
    • A61K31/05Phenols
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P23/00Anaesthetics

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion, wobei die Zusammensetzung 2,6-Diisopropylphenol (im Folgenden mit „Propofol" bezeichnet), enthält. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Propofol und ein Poloxamer als Tensid enthält.
  • STAND DER TECHNIK
  • Propofol ist stark lipidlöslich und hat die charakteristische Eigenschaft, dass es Biomembrane, wie zum Beispiel die Blut-Hirn-Schranke (BBB), leicht durchdringen kann. Aus diesem Grund wird es als zweckmäßiges Anästhetikum verwendet. Für Gewöhnlich werden Anästhetika durch den Stoffwechsel und die Ausscheidung aus dem lebenden Körper entfernt. Wird ein Anästhetikum, das eine lange Halbwertszeit hat, wiederholt in einer großen Menge verabreicht, kann es sich stark in Ablagerungsgeweben wie zum Beispiel Skelettmuskeln, Fettgewebe, usw., anreichern, so dass sich die Rekonvaleszenz verzögern kann. Daher kann die Rekonvaleszenzgeschwindigkeit der Patienten verzögert sein, und auch die Psychomotorik kann über einen langen Zeitraum hinweg beschädigt werden, wenn ein solches Anästhetikum über lange Zeit verabreicht wird, da es von den Ablagerungsgeweben in das Blut diffundieren und seine Plasmakonzentration erhöhen kann.
  • Im Gegensatz dazu hat ein Alkylphenolderivat, Propofol, eine kurze Halbwertszeit und weist damit einige charakteristische klinische Merkmale auf, durch die es leicht in das Gehirn migrieren kann, und dadurch ein schnelles Einsetzen der anästhetischen Wirkung bewirkt und ferner schnell in andere Gewebe verteilt werden und dort verstoffwechselt werden kann, so dass die Patienten sich schnell von dem anästhesierten Zustand erholen. Zudem führt Propofol bei den Patienten zu weniger Nebenwirkungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Übergeben, usw. und die Anreicherung im menschlichen Körper kann minimiert werden, selbst wenn es über einen langen Zeitraum verabreicht wird. Aus diesem Grund ist Propofol für die intravenöse Injektion als das geeignetste Anästhteikum bekannt.
  • Während viele Anästhetika, die herkömmlicherweise im klinischen Bereich verwendet werden, in gasförmigem Zustand sind, kann Propofol zur intravenösen Injektion verwendet werden, und daher kann es aufgrund seiner hypnotischen und sedativen Wirkung sehr effizient als Hilfsmittel für lokal wirkende Analgetika verwendet werden, ebenso wie als Anästhetikum für Patienten bei denen die Lungenatmung betreut werden muss, als ein Analgetikum, das im Zustand des Bewusstseins verwendet wird, zum Beispiel bei Patienten unter medikamentöser Behandlung auf der Intensivstation oder bei Patienten im kritischen Zustand, usw.
  • Trotz dieser klinischen Vorteile des Propofols ist die Entwicklung von injizierbaren Formulierungen aus Propofol sehr schwierig, da Propofol im Blut im nicht-ionisierten Zustand (pKa = 10,4) vorkommt und physikalisch-chemische Eigenschaften wie eine einmalig hohe Lipidlöslichkeit aufweist (Octanol-Wasser-Verteilungskoeffizient 4,33).
  • Da Wasser im Wesentlichen ein essentielles Lösungsmittel zur Herstellung aller pharmazeutischen Formulierungen einschließlich Anästhetika ist, ist es sehr schwierig, lipidlösliche Arzneimittel wie Propofol zu pharmazeutischen Präparationen, die Wasser als Lösungsmittel verwenden, zu formulieren. Um dieses Problem zu lösen wurden lipidlösliche Mittel, die im Allgemeinen schlecht wasserlöslich sind, in Form von Emulsionen, Mikroemulsionen, Micellen, usw. unter Verwendung eines Tensids entwickelt. Hier gibt es jedoch eine Einschränkung.
  • Im Stand der Technik wurde von Zeneca Inc. eine Formulierung hergestellt und vertrieben, bei der 1% Propofol in 16% Cremophor EL (Polyoxyl-35-castoröl) als nicht-ionisches Tensid aufgelöst ist. Diese Formulierung bewirkt jedoch bei einigen Patienten einige Nebenwirkungen, wie zum Beispiel eine anaphylaktische Reaktion als allergische Reaktion von der angenommen wird, dass sie durch das Cremophor EL (Polyoxyl-35-Castoröl), das in einer großen Menge darin enthalten ist, verursacht wird. Aus diesem Grund hat Zeneca Inc. eine injizierbare Formulierung (Handelsname: Diprivan) entwickelt, um solche Nebenwirkungen, die durch das Tensid verursacht werden, zu überwinden. Diese Formulierung liegt in der Form einer neuartigen Fettemulsion, bei der 1% Propofol in 10% Sojabohnenöl aufgelöst wird und dann mit 1,25% Ei-Phosphatid stabilisiert wird, vor.
  • Es wurde jedoch gezeigt, dass die Emulsionen für intravenöse Injektion, die lipide Materialien enthalten, viele Nebenwirkungen und Probleme verursachen, die im Allgemeinen grob unter den folgenden fünf Themen zusammengefasst werden können:
    Erstens ist die Emulsion thermodynamisch instabil und fusioniert aus diesem Grund im Laufe der Zeit, wodurch die Formulierung instabil wird.
    Zweitens besteht die Gefahr einer Embolie aufgrund von Teilchen, deren Größe 1 μm oder mehr beträgt und die möglicherweise in heterogenen Emulsionen vorhanden sind.
    Drittens können der aktive Inhaltsstoff und die Lipid-Komponenten bei der Injektion der Formulierung Schmerzen hervorrufen.
    Viertes müssen im Umgang mit diesen Formulierungen strikte antiseptische Verfahren angewendet werden, da die lipiden Komponenten das Wachstum von Mikroorganismen beschleunigen können, wenn kein Konservierungsmittel vorhanden ist.
    Schließlich kann die Verabreichung von Lipid-Komponenten als Hauptinhaltsstoff zu Hyperlipidämie führen.
  • Daher war die Entwicklung einer neuartigen Formulierung, die die oben genannten Probleme lösen kann, eines der wichtigsten Themen der letzten Zeit im Bereich der Anästhesiologie. In diesem Zusammenhang hat Zeneca Inc. eine Formulierung entwickelt, die eine neuartige Zusammensetzung mit einer antiseptischen Aktivität umfasst, bei der ein Konservierungsstoff (EDTA) hinzugefügt wurde, um das Wachstum der Mikroorganismen aufgrund von Lipid-Komponenten im Zusammenhang mit den oben genannten Problemen zu hemmen (U.S. Pat. No. 5,714,520). Diese Formulierung weist dennoch ungelöste Probleme auf, wie die physikalische Instabilität, das Erzeugen von Schmerzen an der Injektionsstelle, Embolie, und Hyperlipidämie. Ferner wurden die Formulierungen kürzlich untersucht um diese Probleme zu lösen, wobei eine Einschlusskomplexierung von Propofol mit biologisch abbaubaren Tensiden oder Cyclodextrin (Giuseppe Trapani et al., J. Pharm. Sci., 1998, 87, 514–518), das Konzept der Prodrogen (Sagara Y., J. Neurochem., 1999, 73, 2524–2530), usw. verwendet wurde. Zudem wurde die Studie zur Verringerung des Schmerzes, der bei der Injektion entsteht, durch die Verabreichung in Kombination mit solchen neuroblockierenden Mitteln wie Lidocain aktiv und extensiv von allen Teilen der Welt angestellt (Parmar A. K., Anaesthesia, 1998, 53, 79–83). Die Studie wurde jedoch bisher nicht verifiziert und daher bisher auch noch nicht wirklich fertig gestellt. Überdies offenbart das US-Patent 4,798,846 eine Öl-in-Wasser-Emulsion, die 2% Propofol und 10% Poloxamer, insbesondere Poloxamer 188, umfasst. Die Partikelgröße dieser Emulsion ist jedoch nicht angegeben. Aus diesem Grund stieg der Bedarf an einer anästhetischen Zusammensetzung zur intravenösen Injektion, die in der Lage ist, eine wirksame Formulierung mit minimalen Nebenwirkungen zur Verfügung zu stellen, nach und nach immer mehr an.
  • Daher ist es die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine nützliche anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion zur Verfügung zu stellen, die wirksam in die erwünschte Formulierung umgewandelt werden kann und die ferner die Nebenwirkungen minimieren kann, wobei sie die oben genannten Probleme des Standes der Technik löst.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine nützliche anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion zur Verfügung zu stellen, die effizient in die erwünschte Formulierung umgewandelt werden kann und die ferner die Nebenwirkungen minimieren kann, wobei die oben genannten Probleme des Standes der Technik überwunden werden.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion zur Verfügung, die Propofol und Poloxamer 407 als Tensid umfasst.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass Propofol in einer Menge von 1 bis 2 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung enthalten ist.
  • Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann zudem ferner zusätzlich zu dem Poloxamer als Tensid noch wenigstens ein Co-Tensid umfassen, ausgewählt aus der aus der Gruppe bestehend aus Solutol HS 15, Ei-Lecitin, Labrasol, Polyoxy-10-oleylether, Tween, Ethanol und Polyethylenglycol.
  • Wünschenswerterweise liegt das Poloxamer 407 in der Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung vor.
  • Zudem liegt die erfindungsgemäße Zusammensetzung in der Form einer Öl-in-Wasser-Mikroemulsion mit einer Partikelgröße von 100 nm und weniger vor.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann Solutol HS 15 in der Menge von 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten, sowie Ei-Lecithin in der Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung und Ethanol und Polyethylenglycol in der Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung.
  • Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ferner zudem ein Mittel zur Anpassung des pH-Wertes und ein Mittel zur Herstellung einer Isotonie enthalten. Das Mittel zur Anpassung des pH-Wertes ist bevorzugt ein Natriumhydroxid und als Mittel zur Herstellung einer Isotonie wird besonders bevorzugt Glycerin verwendet.
  • BESTES VERFAHREN ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung genauer erläutert. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Propofol und ein Poloxamer als Tensid enthält.
  • Die Poloxamere sind ein Blockcopolymer, das aus hydrophilem Polyoxyethylen und aus hydrophobem Polyoxypropylen zusammengesetzt ist, wodurch der lipidlösliche Teil, der aus Polyoxypropylen gebildet wurde, in der wässrigen Lösung das Arzneimittel enthalten kann und der hydrophile Polyoxyethylenteil außerhalb des Kerns angeordnet ist, so dass er mit Wasser hydratisiert werden kann. Alle Poloxamere haben eine im Wesentlichen ähnliche Zusammensetzung und werden, je nach dem Verhältnis des Polyoxyethylen/Polyoxypropylen-Gehaltes, in viele Arten unterteilt. Die Poloxamere sind ein sehr stabiles Material, das in einer wässrigen Lösung, die Säuren, alkalische Stoffe und selbst Metalle enthält, in einem stabilen Zustand vorliegt. Zudem ist von ihnen bekannt, dass sie ein nicht-toxisches und nicht strahlendes Material sind, das in einem lebenden Körper nicht verstoffwechselt wird. Poloxamere werden in der USP XXIII beschrieben und wurden früher von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) als stabiler Hilfsstoff verwendet. Ferner ist von ihnen bekannt, dass sie bei einer intravenösen Injektion weniger Nebenwirkungen haben als andere Hilfsstoffe.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion zur Verfügung, die Propofol und Poloxamer 407 alleine oder in einer Kombination mit anderen Co-Tensiden enthält.
  • Bei der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist es bevorzugt, dass der Gehalt an Propofol 1 bis 2 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung beträgt und der Gehalt an Poloxamer 407 0,1 bis 5 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung beträgt.
  • Da die Poloxamere, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, die Mikroemulgierung der Zusammensetzung selbst dann zulassen, wenn eine geringere Menge als vorher verwendete Tenside verwendet wird, kann die Toxizität der anästhetischen Zusammensetzung, die Propofol als aktiven Inhaltsstoff enthält, signifikant verringert werden.
  • Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann zudem noch wenigstens ein weiteres Co-Tensid umfassen, das aus der Gruppe bestehend aus Solutol HS 15, Ei-Lecitin, Labrasol, Polyoxy-10-oleylether, Tween, Ethanol und Polyethylenglycol ausgewählt ist, wobei Solutol HS 15 und Ei-Lecithin besonders bevorzugt sind. Das beste Resultat wird erzielt, wenn Solutol HS in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung oder Ei-Lecithin in einer Menge von 0,1 to 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung hinzugefügt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liegt die erfindungsgemäße Zusammensetzung in der Form einer Öl-in-Wasser Mikroemulsion mit einer Partikelgröße von 100 nm und weniger vor.
  • Die Mikroemulsionen weisen eine Partikelgröße von 100 nm und weniger auf, sind thermodynamisch stabil und verursachen im Laufe der Zeit keine Phasentrennung. Die Mikroemulsionen werden in eine Öl-in-Wasser-Mikroemulsion und in eine Wasser-in-Öl-Mikroemulsion unterteilt, wobei erstere bei der vorliegenden Erfindung bevorzugt ist. Die Öl-in-Wasser-Mikroemulsion zeichnet sich dadurch aus, dass feinste Elementarteilchen in der Wasserphase geschützt sind und sie durch Auflösen des Arzneimittels in der Ölphase und Einschließen des Arzneimittels in dem Tensid und/oder Co-Tensid gebildet wird, wenn das Arzneimittel hydrophob ist. Sie haben physikalisch-chemische Eigenschaften, durch die sie thermodynamisch stabil sind, die Dispersion der beiden nicht mischbaren flüssigen Phasen in einer einzelnen Phase erlauben, spontan ohne das Zuführen von externer Energie in das Herstellungsverfahren hergestellt werden können, und offensichtlich transparent sind, da das einfallende Licht aufgrund der geringen Konzentration und geringen Größe der eingeschlossenen hergestellten Teilchen vollständig auf der Teilchenoberfläche reflektiert wird, und ähnliches.
  • Die thermodynamische Stabilität der Mikroemulsionen kann gewährleistet werden, indem ein geeignetes Tensid zur Verringerung der Oberflächenspannung und ferner ein Co-Tensid zur Erhöhung der Fluidität der Teilchenmembran ausgewählt wird.
  • Bei der vorliegenden Erfindung hat das Poloxamer 407, das als Tensid verwendet wird, ein hohes Gleichgewicht von hydrophil zu lipophil und daher kann die Zusammensetzung leicht in der Form einer Öl-in-Wasser-Mikroemulsion hergestellt werden.
  • Erstens kann die auf diese Weise hergestellte Mikroemulsion das Problem der Emulsionen, das aus der Instabilität der Formulierung resultiert, überwinden, da sie die charakteristische Eigenschaften hat, im Vergleich zu den bekannten Emulsionen thermodynamisch stabil zu sein, leicht spontan bei Raumtemperatur hergestellt werden zu können, und eine transparente Lösung zu sein. Zudem hat sie den Vorteil, dass sie kleine und gleichmäßige Teilchen in der Größe von 100 nm und kleiner bildet, so dass sie leicht durch Filter in der Größe von 0,22 μm gefiltert werden kann, um eine Sterilfiltrierung zu ermöglichen um das Risiko zu verringern, dass durch einige große Teilchen und Lipide eine Embolie verursacht wird. Die hydrophilen Eigenschaften des stabil eingeschlossenen Arzneimittels kann ausreichend zur Schmerzminderung bei der Injektion beitragen, wenn über den intravenösen Weg injiziert wird, da es leicht durch den schnellen Blutstrom dispergiert wird und damit der direkte Kontakt mit der Membran des Blutgefäßes verringert wird. Da kein Lipidbestandteil enthalten ist, der in lipiden Emulsionen verwendet wird, wird auch die Gefahr einer Hyperlipidämie verringert, die aufgrund von Lipidbestandteilen entstehen könnte.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann hergestellt werden, in dem desweiteren ein Mittel zur Anpassung des pH-Wertes hinzugefügt wird. Obwohl jedes beliebige herkömmlicherweise verwendete Mittel zur Anpassung des pH-Wertes ohne besondere Einschränkung verwendet werden kann, ist die Verwendung von Natriumhydroxid (NaOH) besonders bevorzugt. Zudem kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung bei Bedarf auch ein Mittel zur Herstellung von Isotonie enthalten. In gleicher Weise ist bei der Auswahl eines Mittels zur Herstellung von Isotonie Glycerin bevorzugt, obwohl auch jedes herkömmlicherweise verwendete Mittel verwendet werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ist typischerweise eine sterile wässrige Präparation mit einer sehr geringen Partikelgröße (100 nm und weniger). Aus diesem Grund kann sie in einem sterilen Zustand durch eine einfache Filtrierung in eine injizierbare Lösung formuliert werden, anstatt einer finalen Sterilisierung durch Verwendung eines Autoclaven. Alle Herstellungsverfahren werden bevorzugt unter Stickstoff durchgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. Der Umfang der vorliegenden Erfindung soll in keiner Art und Weise durch die Beispiele eingeschränkt werden. Der Fachmann wird erkennen, dass die vorliegende Erfindung die folgenden Beispiele umfasst und ferner im Rahmen des technischen Konzeptes der vorliegenden Erfindung auf verschiedene Art und Weise modifiziert und abgeändert werden kann.
  • BEISPIEL 1
  • Als Tensid wurden 0,5 g Poloxamer 407, 4 g Poloxamer 188 und 1 g Solutol HS 15 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,08 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten, und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurde hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 2
  • Als Tensid wurden 0,5 g Poloxamer 407 und 5 g Solutol HS 15 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,14 g Glycerin als Mittel zur Herstellung von Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten und es wurde dann eine geeignete Menge an Natriumhydroxid hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 3
  • Als Tensid wurden 0,5 g Poloxamer 407, 6 g Poloxamer 188 und 0,5 g Ei-Lecithin hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,0 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurden hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 4
  • Als Tensid wurden 0,5 g Poloxamer 407, 6 g Solutol HS 15 und 0,5 g Ei-Lecithin hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,09 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurden hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 5
  • Als Tensid wurden 7 g Poloxamer 188 und 1 g of Solutol HS 15 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase gebildet wurde. Danach wurden 2,07 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurden hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 6
  • Als Tensid wurden 4 g Poloxamer 407 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Als Co-Tensid wurden 1,5 g Ethanol und 0,5 g Polyethylenglycol 400 hinzugefügt. Um 100 ml Endvolumen zu erhalten wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 7
  • Als Tensid wurden 8 g Poloxamer 188 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Als Co-Tensid wurden 5 g Ethanol und 5 g Polyethylenglycol 400 hinzugefügt. Um 100 ml Endvolumen zu erhalten wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 8
  • Als Tensid wurden 3,5 g Poloxamer 407 und 2 g Tween 80 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Als Co-Tensid wurden 1 g Ethanol und 1 g Polyethylenglycol 400 hinzugefügt. Um 100 ml Endvolumen zu erhalten wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 9
  • 3,5 g Poloxamer 407 wurden als Tensid und 2 g Lectitin wurden hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Als Co-Tensid wurden 1 g Ethanol und 1 g Polyethylenglycol 400 hinzugefügt. Um 1 ml Endvolumen zu erhalten wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 10
  • Als Tensid wurden 2 g Poloxamer 407 und 3 g Poloxamer 188 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,17 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um 1 ml des Endvolumens zu erhalten und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurden hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • BEISPIEL 11
  • Als Tensid wurden 5 g Poloxamer 407 hinzugefügt und in etwa 80 g gereinigtem Wasser zur Injektion bei Raumtemperatur aufgelöst. Während des Rührens wurden 1 g Propofol tropfenweise der resultierenden Lösung hinzugefügt, und es wurde so lange gerührt, bis eine einzelne Phase erhalten wurde. Danach wurden 2,3 g Glycerin als Mittel zur Herstellung einer Isotonie hinzugefügt. Es wurde gereinigtes Wasser zur Injektion hinzugefügt, um ein Endvolumen von 100 ml zu erhalten und eine geeignete Menge an Natriumhydroxid wurden hinzugefügt, um den pH-Wert auf 7,4 anzupassen. Zur Entfernung von partikulärem Material und von Mikroorganismen wurde die resultierende Mikroemulsion durch einen 0,22 μm-Filter gefiltert. Das auf diese Weise erhaltene Produkt wurde in einen geeigneten Behälter eingebracht, der mit Stickstoff aufgefüllt und danach dicht verschlossen wurde.
  • EXPERIMENT 1
  • Wirkung von Poloxamer 407 auf die anästhetische Wirkung und die Toxizität
  • Zur Bestimmung der Wirkung der Wechselwirkung von Poloxamer 407 als Tensid und Propofol auf die anästhetische Wirkung und Toxizität über die intravenöse Injektion, wurden die zu testenden Proben hergestellt, indem 3%, 4%, 6%, 8% und 10% Poloxamer 407 mit 1% Propofol, 1,5% Ethanol und 0,5% Polyethylenglycol 400 kombiniert wurden, damit die anästhetische Wirkung und Toxizität miteinander vergleichen werden konnte. Als Versuchstiere wurden 5 männliche Sprague-Dawley-Kaninchen (160 ± 10 g) in jeder Testgruppe verwendet und Propofol wurde in einer Menge von 10 mg/kg verabreicht. Die Kontrollgruppe erhielt Diprivan, das gegenwärtig im klinischen Bereich benutzt wird. Bei allen Gruppen wurde die Zeit von dem Zeitpunkt unmittelbar nach der Verabreichung bis zu dem Zeitpunkt zu dem der Aufrichtungsreflex verloren geht, und das Tier sich erholt, auf einem Mittelwert von etwa 11 ± 1 Minuten gehalten. Nach der Erholung von der Anästhesie wurde bei den Tieren aller Gruppen die klinischen Symptome und das Gewicht über eine Woche hinweg täglich kontrolliert, und als Ergebnis wurde herausgefunden, dass diese gleichmäßig und normal waren.
  • Das Testergebnis zeigte, dass Poloxamer 407 die anästhesierende Wirkung von Propofol nicht beeinflusst und es desweiteren keine Hinweise auf eine Toxizität gibt.
  • EXPERIMENT 2
  • Anästhesierende Wirkung
  • Zur Bestimmung der anästhesierenden Wirkung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung erhielt die Testgruppe nur die Formulierung des Beispiels 6 und die Kontrollgruppe erhielt Diprivan. Die Ratten wurden in festen Käfigen gehalten. Jede Formulierung wurde innerhalb von 5 bis 15 Sekunden in die Schwanzvene injiziert. Die Ratten wurden dann aus dem festen Käfig geholt und flach hingelegt. Die Zeit bis zur Bewusstlosigkeit, die Zeit bis zur Schreckreaktion, die Zeit bis zum Aufrichten und die Zeit bis zur vollständigen Erholung wurde bei den Versuchstieren aufgezeichnet und miteinander verglichen.
  • Tabelle 1 Vergleich der anästhesierenden Wirkung bei Ratten
    Figure 00130001
  • Anmerkung: Alle Werte in der Tabelle wurden als Mittelwert ± Standardabweichung, die von 5 Ratten erhalten wurden, festgehalten.
  • Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass die Zeit bis zur Bewusstlosigkeit bei allen Gruppen innerhalb von 1 Minute liegt und die Testgruppe „Beispiel 6" und die Diprivan-Kontrollgruppe im Wesentlichen ähnliche Ergebnisse erzielten. Zudem wurde herausgefunden, dass das Aufwachen aus der Anästhesie gemäß dem Standard-T-Test wesentlich ist (p > 0,37) und deshalb die anästhetische Wirkung der Formulierung von Beispiel 6 ähnlich wie diejenige von Diprivan der Kontrollgruppe ist. Es konnte jedoch herausgefunden werden, dass die Zeit vom Aufrichten bis zur vollständigen Erholung der Testgruppe „Beispiel 6" etwas kürzer war als diejenige der Kontrollgruppe (bei der 10 mg/kg Versuchsgruppe wies die Zeit vom Aufrichten bis zur vollständigen Erholung eine Signifikanzzahl (p) von 0,05 von der Diprivan-Gruppe auf).
  • EXPERIMENT 3
  • Anästhesierende Wirkung
  • Zur Bestimmung der anästhesierenden Wirkung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung bei den Kaninchen erhielt die Testgruppe nur die Formulierung des Beispiels 6, und die Kontrollgruppe erhielt Diprivan. Die Kaninchen waren in festen Käfigen. Jede Formulierung wurde innerhalb von 30 Sekunden in die Schwanzvene injiziert. Die Kaninchen wurden dann aus dem festen Käfig geholt und flach hingelegt. Die Zeit bis zur Bewusstlosigkeit, die Zeit bis zur Schreckreaktion, die Zeit bis zum Aufrichten und die Zeit bis zur vollständigen Erholung wurde bei den Versuchstieren aufgezeichnet und miteinander verglichen.
  • Tabelle 2: Vergleich der anästhesierenden Wirkungen bei Kaninchen
    Figure 00140001
  • Anmerkung: Alle Werte in der Tabelle wurden als Mittelwert ± Standardabweichung, die von 5 Kaninchen erhalten wurden, festgehalten.
  • Wie aus Tabelle 2 ersichtlich, konnte herausgefunden werden, dass die anästhetische Wirkung der Testgruppe „Beispiel 6" im Wesentlichen derjenigen der Diprivan-Kontrollgruppe entspricht.
  • EXPERIMENT 4
  • Anästhetische Wirkung bei Laparotomie
  • Der Test wurde durchgeführt, um die anästhetische Wirkung der Formulierung von Beispiel 6 bei Laparotomie zu bestimmen. 8 Wochen alte Kaninchen wurden mit Ether anästhesiert und danach wurde das Fell am Abdominalbereich geschnitten. Nachdem sich die Kaninchen von der Etheranästhesie erholten, wurde die Formulierung durch den Katheter, der in die Schwanzvene eingeführt worden war, verabreicht. Nach 5-minütiger Anästhesieinduktion wurde im Bauchbereich ein etwa 3 cm langer Schnitt gemacht und die Formulierung wurde wiederholt injiziert, um den anästhesierten Zustand etwa 60 Minuten lang beizubehalten. Nachdem die Anästhesie 45 Minuten lang aufrecht erhalten wurde, wurde der eingeschnittene Bereich ligiert und dann wurde jeweils vom Zeitpunkt des Verlustes des Bewusstseins die Zeit bis zur Schreckreaktion, die Zeit bis zum Aufrichten und die Zeit bis zur vollständigen Erholung aufgezeichnet.
  • Tabelle 3 Anästhetische Wirkung bei Laparotomie
    Figure 00150001
  • Während der Anästhesieinduktion betrug die gesamte Dosierung der Formulierung, die zur Beibehaltung des anästhesierten Zustandes benötigt wird, etwa 38,9 mg/kg, und die Zeit bis zur vollständigen Erholung wurde mit 71,5 Minuten notiert. Nach der Laparotomie wurde keine abnormale Veränderung bei den Kaninchen beobachtet.
  • EXPERIMENT 5
  • Induktion von Anästhesie und Toxizität
  • Zur Bestimmung des HD50, was die Menge ist, die zur Induktion der Anästhesie verabreicht wird, und des LD50, was die Menge ist, bei der die Lethalität nach das Arzneimittelverabreichung 50% beträgt, wurde bei der Testgruppe „Beispiel 6" und der Diprivan-Kontrollgruppe jedes Testarzneimittel in die Schwanzvene von jedem der 10 männlichen Mäuse mit nach und nach ansteigender Menge injiziert. Das Ergebnis des Experimentes ergab, dass die HD50 und LD50-Werte der Formulierung von Beispiel 6 11,5 mg/kg, bzw. 56,0 mg/kg betrugen, wohingegen die Werte der Diprivan-Kontrollgruppe HD50 und LD50 10,5 mg/kg, bzw. 53,0 mg/kg betrugen. Daraus ist ersichtlich, dass die Formulierung von Beispiel 6 ein ähnliches Ergebnis wie Diprivan ergibt.
  • EXPERIMENT 6
  • Nebenwirkungen
  • Die Formulierung von Beispiel 6 wurde in einer Gesamtmenge von 3 ml und mit der Geschwindigkeit von 1 ml/min in die Ohrvene von jedem der drei Kaninchen injiziert. Nach 30 Minuten und nach 1, 1,5, 2, 4, 6 und 24 Stunden wurde jede Injektionsstelle makroskopisch auf die Reaktionen, die durch Schmerzen und Venenentzündung verursacht werden, untersucht. Als Ergebnis wurde kein unnormales Verhalten, das durch Schmerzen von der Injektion entsteht, sowie keine Phlebitisänderung wie zum Beispiel Rötung, Erythem, Ödem, usw., beobachtet.
  • EXPERIMENT 7
  • Hämolyse
  • Zur Bestimmung der Hämolyse der Formulierung von Beispiel 6, wurde eine Albinoratte mit einer Schere am oberen Teil des linken Femoralbereiches geschnitten, bei der sowohl die Vene als auch die Arterie kanüliert wurde, und danach wurden 10 mg/kg des formulierten Arzneimittels intravenös über eine Minute injiziert. Nach 0, 5, 10, 15, 30, 45 und 60 Minuten wurde jeweils 100 μl Blut aus der Femoralaterie entnommen. Blut wurde erhalten, nachdem eine physiologische Heparin-Salzlösung und etwas Blut jeweils wenige Sekunden bevor Blut entnommen wurde, aus dem Katheter entfernt wurden. Nach der Blutabnahme wurde zur Vermeidung einer Blutgerinnung eine geringe Menge an physiologischer Heparin-Kochsalzlösung in das Kathether-Verbindungs-Röhrchen eingebracht. 100 μl des entnommenen Blutes wurden mit 500 μl physiologischer Salzlösung vermischt und mit 3000 U/min 10 Minuten lang zentrifugiert. 100 μl des Überstandes wurden auf die Mikroplatte übertragen und die Absorption des freigesetzten Hämoglobins wurde bei 540 nm gemessen. Die Hämolyse (%) wurde gemäß der folgenden Gleichung berechnet. Bei der Kontrollgruppe wurde eine 70%-ige Propylenglycol (PG)-Lösung verwendet. Hämolyse% = (Af – A0)/(A100 – A0) × 100
  • In der obigen Gleichung ist A100 die Absorption zum Zeitpunkt der 100%-igen Hämolyse (100 μl Blut vermischt mit 500 μl Wasser); A0 ist die Absorption zum Zeitpunkt von 0% Hämolyse als Blindwert (vor der Injektion des Arzneimittels wurde für den Blindwert normales Blut mit 500 μl physiologischer Kochsalzlösung vermischt), und Af ist die Absorptionsrate jeder Probe.
  • Tabelle 4: Hämolyse der Formulierung des Beispiels 6
    Figure 00170001
  • Tabelle 5 Hämolyse von 70% PG
    Figure 00170002
  • Es zeigte sich, dass die Formulierung des Beispiels 6 eine ähnliche Absorption wie die Blindprobe ergab, und somit im Wesentlichen keine Hämolyse verursacht, wohingegen 70% PG als Kontrollgruppe eine 80–90 Mal höhere Absorption wie die Formulierung von Beispiel 6 ergab und Hämolyse verursacht.
  • EXPERIMENT 8
  • Wirkung der kontinuierlichen intravenösen Injektion über 12 Stunden auf die pharmakologische und biochemische Blutveränderung in einem Beagle-Hund.
  • Etwa 9 Monate alte männliche Beagles (Hunde) mit einem Gewicht von etwa 8,7–12,4 kg wurden gekauft und nach einer Akklimatisierungszeit von 22 bis 23 Tagen für den Versuch verwendet. Sowohl das Testmaterial (Beispiel 1) als auch das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) wurden mit einer Geschwindigkeit von 60 mg/kg/std. verabreicht. Die Beobachtung und Beurteilung wurde an den Versuchstieren wie folgt vorgenommen:
  • 1) Beobachtung der allgemeinen Symptome und des Todes
  • Während der Zeit, in der die Verabreichung des relevanten Arzneimittels aufrecht erhalten wurde, wurden die Symptome einschließlich Vergiftung, Dispnoe, abnormales Verhalten, Aussehen und Tod laufend beobachtet.
  • 2) Bestimmung des Blutdrucks und der Herzfrequenz
  • Der Blutdruck und die Herzfrequenz wurden gemessen, indem der Katheter mit dem Messgerät (Datenaufnahmesystem, Biopak, USA) verbunden wurde. Nachdem eine 20-minütige Stabilisierung des Blutdrucks festgestellt wurde, wurden das Testmaterial (Beispiel 1) und das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) über 12 Stunden hinweg verabreicht. Während des gesamten Zeitraums des Experiments wurde das Versuchstier unter ständiger Beatmung gehalten, indem das Versuchstier einen Trachealtubus bekam und mittels eines Ventilators wurde das Herzschlagvolumen auf 200–250 und die Schläge pro Minute auf 20–30 geregelt. Der Blutdruck und der Herzrhythmus wurden 12 Stunden lang gemessen und als Änderung des Prozentsatzes im Verhältnis zu den Werten, die vor der Verabreichung des Arzneimittels gemessen wurden, dargestellt.
  • 3) Biochemische Blutuntersuchung
  • Zur Analyse der Glucose-, Gesamtcholesterin- und Triglyceridwerte für die biochemische Blutuntersuchung wurde Blut vor der Verabreichung des Arzneimittels sowie in den 12 Stunden nach der Verabreichung jede Stunde entnommen. Das entnommene Blut wurde in das Serumtrennungsröhrchen eingebracht und mit 300 U/min. 10 Minuten lang zentrifugiert. Das abgetrennte Serum wurde in ein Eppendorfröhrchen übertragen und für die Verwendung im nachfolgenden Experiment in einem Tiefkühler gelagert.
  • 4) Blutgasuntersuchung
  • Vor der Verabreichung des Arzneimittels wurde 12 Stunden nach der Verabreichung Blut aus der rechten Femoralaterie entnommen, um dann den O2- und CO2-Partialdruck und den pH-Wert des Arterienblutes unter Verwendung eines Gasanalysators zu messen.
  • Als Ergebnis des Experiments Nr. 8 wurde sowohl in der Gruppe, die das Testmaterial (Beispiel 1) erhielt, als auch in der Gruppe, die das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) erhielt, kein totes Tier gefunden. Bezüglich der allgemeinen Symptome zeigte die Gruppe, die das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) bekam, die Symptome Übergeben, etwas Tremor und Dyspnoe, wohingegen die Gruppe, die das Versuchsmaterial (Beispiel 1) bekam, kein besonderes Symptom zeigte. Bei der Beobachtung des Blutdrucks und des Herzdruckes war der Blutdruck nach der Verabreichung des Testmaterials (Beispiel 1) und des positiven Vergleichsmaterials (Diprivan) etwas verringert, und es wurde beobachtet, dass bei der Gruppe, die das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) bekam, eine Tendenz besteht, zu dem Niveau, das vor das Arzneimittelverabreichung bestand, zurückzukehren. Obwohl die Gruppe, die das Testmaterial (Beispiel 1) erhielt, eine leichte Veränderung des Blutdrucks zeigte, unterschied sich die Veränderung nicht wesentlich von derjenigen der Gruppe, der das das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) verabreicht wurde. In der Zwischenzeit erhöhte sich im Zeitverlauf die Herzfrequenz bei der Gruppe, der das Testmaterial (Beispiel 1) verabreicht wurde im Vergleich zu der Gruppe, der das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) verabreicht wurde.
  • Bei der biochemischen Blutuntersuchung unterschieden sich die Gruppe, der das Testmaterial (Beispiel 1) verabreicht wurde, und die Gruppe, der das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) verabreicht wurde, hinsichtlich des Glucosespiegels nicht sehr, und es gab keine Tendenz, dass der Glukosespiegel im Zeitverlauf ansteigt oder absinkt. Der Gesamtcholesterinspiegel zeigte die Tendenz, im Zeitverlauf im Vergleich zum Wert vor der Verabreichung etwas anzusteigen. Dies war sowohl bei der Gruppe, der das Testmaterial (Beispiel 1) verabreicht wurde, als auch der Gruppe, der das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) verabreicht wurde, der Fall, und die Tendenz ist bei der Gruppe, die die positive Vergleichsformulierung (Diprivan) erhielt, etwas stärker als bei der Gruppe, der die Testformulierung (Beispiel 1) verabreicht wurde. Ferner wurde herausgefunden, dass der Triglyceridspiegel bei der Gruppe, der die positive Vergleichsformulierung (Diprivan) verabreicht wurde, eine starke Tendenz zur etwa 30- bis 50-maligen Erhöhung im Zeitverlauf aufweist, im Vergleich zu dem Triglyceridspiegel unmittelbar vor der Arzneimittelverabreichung, wohingegen die Gruppe, der die Testformulierung (Beispiel 1) verabreicht wurde, bei der der Trigylgericspiegel im Vergleich zu dem Triglyceridspiegel unmittelbar vor der Arzneimittelverabreichung etwa 3- bis 5-mal im Zeitverlauf anstieg. Ferner wurde der Triglyceridspiegel bei der Gruppe, die die positive Vergleichsformulierung (Diprivan) erhielt, im Allgemeinen etwa 2- bis 5-mal höher als bei der Gruppe, die die Testformulierung (Beispiel 1) erhielt.
  • Als Ergebnis der Blutgasuntersuchung blieb der Wert sowohl bei der Gruppe, der die Testformulierung (Beispiel 1) verabreicht wurde, als auch bei der Gruppe, die das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) erhielt, auf einem konstanten pH-Wert. Der CO2-Partialdruck zeigte bei der Gruppe, die die positive Vergleichsformulierung (Diprivan) erhielt, die Tendenz, leicht im Zeitverlauf anzusteigen, blieb jedoch bei der Gruppe, die die Testformulierung (Beispiel 1) erhielt, auf einem konstanten Niveau. Zudem wurde der O2-Partialdruck sowohl bei der Gruppe, der das Testmaterial (Beispiel 1) verabreicht wurde, als auch bei der Gruppe, der das positive Vergleichsmaterial (Diprivan) verabreicht wurde, im Zeitverlauf etwas gesenkt, jedoch war er im Allgemeinen bei der Gruppe, der das Testmaterial (Beispiel 1) verabreicht wurde, etwas höher.
  • Tabelle 6: Veränderung der biochemischen Blutwerte bei Beagles, denen die Formulierung des Beispiels 1 oder das Vergleichsarzneimittel Diprivan verabreicht wurde.
    Figure 00200001
  • Tabelle 7 Arterieller Blutdruck bei Beagles, denen die Formulierung von Beispiel 1 oder das Vergleichsarzneimittel Diprivan (n = 4) verabreicht wurde
    Figure 00200002
  • Figure 00210001
  • Tabelle 8 Herzfrequenz bei Beagles, denen die Formulierung des Beispiels 1 oder das Vergleichsarzneimittel Diprivan (n = 4) verabreicht wurde.
    Figure 00210002
  • Tabelle 9 Blutgasspiegel bei Beagles, denen die Formulierung von Beispiel 1 oder das Vergleichsarzneimittel Diprivan (n = 4) verabreicht wurde.
    Figure 00210003
  • Figure 00220001
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion zur Verfügung, die in der Form einer Mikroemulsion hergestellt wird, indem ein Poloxamer und optional wenigstens ein weiterer Stoff, der aus der Gruppe bestehend aus Solutol HS 15, Ei-Lecitin, Labrasol, Polyoxy-10-Oleylether, Tween, Ethanol und Polyethylenglycol ausgewählt ist, dem Propofol hinzugefügt wird. Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung besteht aus kleinen Partikel mit einer Partikelgröße von 100 nm und weniger, sie ist thermodynamisch stabil und erzeugt im Laufe der Zeit keine Phasentrennung. Da verunreinigende Mikroorganismen durch eine keimfreie Filtrierung entfernt werden können, hat sie den Verteil, dass kein separates Sterilisierungsverfahren notwendig ist, so dass sie leicht zu geringen Kosten durch ein einfaches Verfahren hergestellt werden kann. Da die erfindungsgemäße Zusammensetzung zudem hydrophil ist und aus kleinen Teilchen besteht, so dass kann sie bei einer intravenösen Injektion durch den schnellen Blutfluss dispergiert werden kann, ist der Schmerz an der Injektionsstelle nur gering und löst im Wesentlichen keine Embolie und keine Hämolyse aus.

Claims (7)

  1. Eine anästhetische Zusammensetzung zur intravenösen Injektion, dadurch gekennzeichnet, dass sie Propofol und ein Poloxamer 407 als Tensid enthält, wobei sie in der Form einer Öl-in-Wasser-Mikroemulsion mit einer Partikelgröße von 100 nm und darunter vorliegt.
  2. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der Gehalt des Poloxamers 0,1 bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung umfasst.
  3. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei Propofol in einer Menge von 1 bis 2 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten ist.
  4. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei sie weiterhin wenigstens ein Co-Tensid enthält, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Solutol HS 15, Ei-Lecithin, Labrasol, Polyoxy-10%-oleylether, Tween, Ethanol und Polyethylenglycol.
  5. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei Poloxamer 407 in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten ist.
  6. Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, wobei Solutol HS 15 in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten ist.
  7. Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, wobei das Ei-Lecithin in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten ist.
DE60028384T 1999-06-21 2000-06-20 Propofol enthaltende anästhetische zusammensetzung zur intravenösen injektion Expired - Fee Related DE60028384T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
KR19990023336 1999-06-21
KR9923336 1999-06-21
PCT/KR2000/000649 WO2000078301A1 (en) 1999-06-21 2000-06-20 Anesthetic composition for intravenous injection comprising propofol

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60028384D1 DE60028384D1 (de) 2006-07-06
DE60028384T2 true DE60028384T2 (de) 2007-05-16

Family

ID=36590805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60028384T Expired - Fee Related DE60028384T2 (de) 1999-06-21 2000-06-20 Propofol enthaltende anästhetische zusammensetzung zur intravenösen injektion

Country Status (11)

Country Link
US (1) US6743436B1 (de)
EP (1) EP1202719B1 (de)
JP (1) JP2003502363A (de)
KR (1) KR100410937B1 (de)
CN (1) CN1149984C (de)
AT (1) ATE327741T1 (de)
AU (1) AU5574200A (de)
CA (1) CA2377614C (de)
DE (1) DE60028384T2 (de)
ES (1) ES2261210T3 (de)
WO (1) WO2000078301A1 (de)

Families Citing this family (60)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050002867A1 (en) * 1997-10-01 2005-01-06 Novadel Pharma Inc. Buccal, polar and non-polar sprays containing propofol
US6979456B1 (en) 1998-04-01 2005-12-27 Jagotec Ag Anticancer compositions
HK1040195B (zh) 1998-08-19 2006-06-02 Skyepharma Canada Inc. 普鲁泊福的可注射水分散体
CA2377614C (en) * 1999-06-21 2008-07-29 Kuhnil Pharm. Co., Ltd. Anesthetic composition for intravenous injection comprising propofol
GB2359747B (en) * 2000-02-29 2002-04-24 Maelor Pharmaceuticals Ltd Anaesthetic formulations
KR100386397B1 (ko) * 2000-04-19 2003-06-02 센츄론(주) 투명한 프로포폴 주사제
US6623765B1 (en) * 2000-08-01 2003-09-23 University Of Florida, Research Foundation, Incorporated Microemulsion and micelle systems for solubilizing drugs
IN188917B (de) * 2000-12-07 2002-11-23 Bharat Surums & Vaccines Ltd
EP1414497A4 (de) * 2001-08-08 2007-11-21 Univ Florida Neue mikroemulsion und micellensysteme für die solubilisierung von arzneimitteln
GB0120701D0 (en) 2001-08-24 2001-10-17 Maelor Pharmaceuticals Ltd Pharmaceutical formulations
GB0120702D0 (en) * 2001-08-24 2001-10-17 Maelor Pharmaceuticals Ltd Anaesthetic formulations
GB0124071D0 (en) * 2001-10-08 2001-11-28 Kbig Ltd Improvement in the administration of high boiling point aneasthetics
US7550155B2 (en) * 2002-07-29 2009-06-23 Transform Pharmaceuticals Inc. Aqueous pharmaceutical compositions of 2,6-diisopropylphenol (propofol) and their uses
WO2004039360A1 (en) * 2002-10-29 2004-05-13 Transform Pharmaceuticals, Inc. Aqueous 2,6-diisopropylphenol pharmaceutical compositions
NZ538255A (en) * 2002-07-29 2006-11-30 Transform Pharmaceuticals Inc Aqueous 2,6-diisopropylphenol pharmaceutical compositions
KR100482269B1 (ko) * 2002-10-08 2005-04-14 센츄론(주) 2,6-디이소프로필페놀을 활성성분으로 하는 수용액상의마취용 주사제 및 그 제조방법
AU2003900887A0 (en) * 2003-02-27 2003-03-13 Novasel Australia Pty Ltd Poloxamer emulsion preparations
US8802116B2 (en) 2003-02-27 2014-08-12 Novasel Australia Pty. Ltd. Poloxamer emulsion preparations
US7326735B2 (en) * 2003-04-30 2008-02-05 Parnell Laboratories (Aust) Pty Limited Formulations for anaesthetic use
BRPI0506812B8 (pt) * 2004-02-13 2021-05-25 Bioavailability Inc composição base anidra auto-microemulsificável, microemulsão e método de preparação da composição base automicroemulsificável
US7524735B1 (en) 2004-03-25 2009-04-28 Novellus Systems, Inc Flowable film dielectric gap fill process
US7582555B1 (en) 2005-12-29 2009-09-01 Novellus Systems, Inc. CVD flowable gap fill
US9257302B1 (en) 2004-03-25 2016-02-09 Novellus Systems, Inc. CVD flowable gap fill
KR100866728B1 (ko) * 2004-11-12 2008-11-03 주식회사종근당 타크로리무스를 함유하는 주사제
KR100650781B1 (ko) * 2004-12-03 2006-11-27 주식회사 대우일렉트로닉스 전자렌지의 배선 구조
US20060153745A1 (en) * 2005-01-11 2006-07-13 Applera Corporation Fluid processing device for oligonucleotide synthesis and analysis
US20090069445A1 (en) * 2005-04-13 2009-03-12 Otsuka Pharmaceutical Factory, Inc Propofol-containing fat emulsions
US20080311160A1 (en) * 2005-07-08 2008-12-18 Jean-Luc Pougnas Clear Pharmaceutical Aqueous Emulsion Composition Which Comprises Propofol and Process for Preparing this Composition
JP5368093B2 (ja) * 2005-08-31 2013-12-18 アブラクシス バイオサイエンス, エルエルシー 増大した安定性を有する難水溶性薬剤の組成物および調製の方法
BRPI0615265A8 (pt) * 2005-08-31 2018-03-06 Abraxis Bioscience Llc composições compreendendo agentes farmacêuticos pouco hidrossoluíveis e agentes antimicrobianos
WO2007108505A1 (ja) * 2006-03-22 2007-09-27 Chugai Seiyaku Kabushiki Kaisha エリスロポエチン溶液製剤
JP2009540965A (ja) * 2006-06-21 2009-11-26 ザ ボード オブ トラスティーズ オブ ザ レランド スタンフォード ジュニア ユニバーシティー 非結合管腔を接合するための組成物および方法
US8608760B2 (en) * 2006-06-21 2013-12-17 The Board Of Trustees Of The Leland Stanford Junior University Compositions and methods for joining non-conjoined lumens
US8197499B2 (en) * 2006-06-21 2012-06-12 The Board Of Trustees Of The Leland Stanford Junior University Compositions and methods for joining non-conjoined lumens
BRPI0604377A (pt) * 2006-10-27 2008-06-24 Cristalia Prod Quimicos Farm microemulsão óleo/água de propofol estável e pronta-para-uso
US9245739B2 (en) 2006-11-01 2016-01-26 Lam Research Corporation Low-K oxide deposition by hydrolysis and condensation
AR060926A1 (es) * 2007-05-14 2008-07-23 Ciriaco Quiroga Solucion anestesica transparente de propofol, con baja irritacion venosa.
KR20080102010A (ko) * 2007-05-17 2008-11-24 대원제약주식회사 프로포폴을 포함하는 주사제용 조성물 및 이의 제조 방법
CN101411685B (zh) * 2007-10-19 2011-04-20 上海医药工业研究院 一种静脉麻醉药2,6-二异丙基苯酚微乳组合物及其制备方法
WO2009086206A2 (en) * 2007-12-20 2009-07-09 Synvascular, Inc. Compositions and methods for joining non-conjoined lumens
US20090202467A1 (en) * 2008-02-08 2009-08-13 Bock Richard W Sclerotherapy for varicose veins
US8557712B1 (en) 2008-12-15 2013-10-15 Novellus Systems, Inc. PECVD flowable dielectric gap fill
US8563037B2 (en) * 2009-02-06 2013-10-22 Tautona Group, L.P. Compositions and methods for joining non-conjoined lumens
KR100993291B1 (ko) 2009-07-16 2010-11-09 대원제약주식회사 프로포폴을 포함하는 주사제용 조성물 및 이의 제조 방법
US8278224B1 (en) * 2009-09-24 2012-10-02 Novellus Systems, Inc. Flowable oxide deposition using rapid delivery of process gases
KR101758944B1 (ko) * 2009-12-09 2017-07-18 노벨러스 시스템즈, 인코포레이티드 신규한 갭 충진 집적화
US8685867B1 (en) 2010-12-09 2014-04-01 Novellus Systems, Inc. Premetal dielectric integration process
WO2012075534A1 (en) * 2010-12-10 2012-06-14 Ns Technologies Pty Ltd Methods for forming miniemulsions and use thereof for delivering bioactive agents
US9719169B2 (en) 2010-12-20 2017-08-01 Novellus Systems, Inc. System and apparatus for flowable deposition in semiconductor fabrication
US8846536B2 (en) 2012-03-05 2014-09-30 Novellus Systems, Inc. Flowable oxide film with tunable wet etch rate
CN103768055B (zh) * 2012-10-26 2015-11-25 上海医药工业研究院 注射用依托咪酯组合物及其制备方法
US9847222B2 (en) 2013-10-25 2017-12-19 Lam Research Corporation Treatment for flowable dielectric deposition on substrate surfaces
ITMI20131924A1 (it) * 2013-11-20 2015-05-21 Cosmo Technologies Ltd Emulsions or microemulsions for use in endoscopic mucosal resectioning and/or endoscopic submucosal dissection emulsioni o microemulsioni per uso nella resezione mucosale endoscopica e/o dissezione submucosale endoscopica
ITMI20131927A1 (it) * 2013-11-20 2015-05-21 Cosmo Technologies Ltd Emulsions or microemulsions for use in endoscopic mucosal resectioning and/or endoscopic submucosal dissection. emulsioni o microemulsioni per uso nella resezione mucosale endoscopica e/o dissezione submucosale endoscopica
US10049921B2 (en) 2014-08-20 2018-08-14 Lam Research Corporation Method for selectively sealing ultra low-k porous dielectric layer using flowable dielectric film formed from vapor phase dielectric precursor
WO2017002117A1 (en) 2015-07-01 2017-01-05 Yissum Research Development Company Of The Hebrew University Of Jerusalem Ltd Delivery systems for propofol
US9916977B2 (en) 2015-11-16 2018-03-13 Lam Research Corporation Low k dielectric deposition via UV driven photopolymerization
US10388546B2 (en) 2015-11-16 2019-08-20 Lam Research Corporation Apparatus for UV flowable dielectric
US12060639B2 (en) 2019-04-19 2024-08-13 Lam Research Corporation Rapid flush purging during atomic layer deposition
CN114073675A (zh) * 2020-08-10 2022-02-22 复旦大学 一种丙泊酚混合胶束及其制备方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4798846A (en) * 1974-03-28 1989-01-17 Imperial Chemical Industries Plc Pharmaceutical compositions
GB1472793A (en) * 1974-03-28 1977-05-04 Ici Ltd Pharmaceutical compositions
GB9405593D0 (en) * 1994-03-22 1994-05-11 Zeneca Ltd Pharmaceutical compositions
CA2377614C (en) * 1999-06-21 2008-07-29 Kuhnil Pharm. Co., Ltd. Anesthetic composition for intravenous injection comprising propofol
GB2359747B (en) * 2000-02-29 2002-04-24 Maelor Pharmaceuticals Ltd Anaesthetic formulations
US6623765B1 (en) * 2000-08-01 2003-09-23 University Of Florida, Research Foundation, Incorporated Microemulsion and micelle systems for solubilizing drugs

Also Published As

Publication number Publication date
ATE327741T1 (de) 2006-06-15
KR100410937B1 (ko) 2003-12-18
CA2377614A1 (en) 2000-12-28
DE60028384D1 (de) 2006-07-06
CA2377614C (en) 2008-07-29
JP2003502363A (ja) 2003-01-21
ES2261210T3 (es) 2006-11-16
WO2000078301A1 (en) 2000-12-28
KR20010039671A (ko) 2001-05-15
EP1202719A4 (de) 2004-03-17
US6743436B1 (en) 2004-06-01
CN1149984C (zh) 2004-05-19
AU5574200A (en) 2001-01-09
CN1356896A (zh) 2002-07-03
EP1202719A1 (de) 2002-05-08
EP1202719B1 (de) 2006-05-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60028384T2 (de) Propofol enthaltende anästhetische zusammensetzung zur intravenösen injektion
DE2513797C2 (de) Pharmazeutische zusammensetzung
AT408945B (de) Orale pharmazeutische zubereitung
DE3503279C2 (de)
DE69734742T2 (de) Arzneizusammensetzungen enthaltend Ascomycinderivate
DE3853191T2 (de) Arzneimittelträger.
DE3686797T2 (de) Emulsionen zur verabreichung in wasser schwerloeslicher ionisierbarer basischer hydrophober arzneistoffe.
DE69528714T2 (de) Propofol und disodium edta enthaltende öl-in-wasser emulsionen
DE3924207C2 (de)
DE69936911T2 (de) Propofolhaltiges arzneimittel enthaltend sulfite
DE60129134T2 (de) O/w emulsion
DE60119082T2 (de) Anästhetikum enthaltende formulierungen
DE69924004T2 (de) Verabreichungssystem für wasserunlösliche arzneistoffe
EP0570829A1 (de) Cyclosporin(e) enthaltende pharmazeutische Zubereitung zur intravenösen Applikation sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0945136B1 (de) Topisches Arzneimittel mit einem Gehalt an Ciclosporin
DE60308888T2 (de) Injizierbare 2,6-diisopropylphenol enthaltende anästhetische zusammensetzung und verfahren
DE69100436T2 (de) Kalzitonin enthaltende Emulsion zur nasalen Verabreichung.
DE69526450T2 (de) Emulsion zur verabreichung eines sphingolipids und deren verwendung
DE19900054A1 (de) Taxane enthaltende stabile und sterile Emulsion und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0651995B1 (de) Cyclosporin(e) enthaltende o/w Emulsion zur oralen Verabreichung
EP0453603B1 (de) Piroxicam enthaltende pharmazeutische Zusammensetzung zur topischen Anwendung
EP0535567B1 (de) Flüchtige Inhalationsnarkotika enthaltende Liposomen, ihre Herstellung und Verwendung
DE69428967T2 (de) Pharmazeutische emulsionen, die bioaktive steroide enthalten
DE60318453T2 (de) Analgetikum für neugeborene und föten
EP0240874B1 (de) Hochresorbierbare Zubereitungsform des Hymecromons und Verfahren zur Herstellung derselben

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee