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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Trägerplattenanordnung für eine Fahrzeugtür wie im Oberbegriff
von Anspruch 1 definiert. Die Trägerplattenanordnung
ist an der Innenplatte befestigt, um einen selektiven Zugang zum
Innenraum der Tür
zu schaffen. Eine Trägerplatte
dieser Art ist in
US 5090158A offenbart.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
Innen- und Außenplatten
einer Fahrzeugtür
sind miteinander verbunden, um einen Raum dazwischen zu definieren,
um verschiedene Tür-Hardware-Komponenten aufzunehmen.
Dem Zugang zu den Hardware-Komponenten für die Installation und Reparatur
wird durch die Öffnung
in der Innenplatte Rechnung getragen. In den meisten Fällen bedeckt
eine Trägerplatte
diese Öffnung.
Die Trägerplatte
muss von der Innenplatte für
den Zugang in diesen Innenraum entfernt werden. Beispiele solcher früheren Anordnungen
sind im US-Patent Nrn. 5 050 350, Bertolini et al., und 5 090 158,
Bertolini, gezeigt. Die Entfernung der Trägerplatte ist zeitaufwändig und arbeitsintensiv.
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Die
Kraftfahrzeugteile-Zulieferindustrie hat sich in Richtung der Zulieferung
nicht nur von einzelnen Teilen, sondern der Zulieferung von Modulen
entwickelt. Module haben den Vorteil, dass sie eine größere Anzahl
von Teilen und Funktionalität
in einem einzelnen Modul bereitstellen, während sie leichter und schneller
an einer Montagelinie zu installieren sind.
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Es
wurden Türmodule
vorgeschlagen, die eine Trägerplatte
mit einer Anzahl von Hardware-Komponenten umfassen. Um den Innraum
besser zugänglich
zu machen, ohne die Trägerplatte vollständig von
der Innenplatte der Tür
zu trennen, wurde die gesamte Trägerplatte
mit den Türplatten gelenkig
verbunden, wie in den US-Patenten Nrn. 4 866 883, Brown u. a., und
5 906 072, Feige u. a. gezeigt ist. Die gelenkig gelagerten Trägerplatten
des Standes der Technik sind relativ groß und bilden tatsächlich den
Hauptteil der Innenplatte der Tür
selbst. Die strukturelle Integrität der Tür wird daher beeinträchtigt.
Außerdem
sind die bekannten gelenkig gelagerten Trägerplatten arbeitsintensiv
abzutrennen.
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Zusätzlich zum
Zugangsproblem bei den Anordnungen des Standes der Technik müssen die
Trägerplatten
an der inneren Türplatte
abgedichtet werden, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit zum Innenraum
und zur darin angeordneten Hardware Zugang erlangt. Viele der Türmodule
des Standes der Technik haben insofern einen Nachteil, als, sobald
das Modul installiert ist, eine separate Dampfbarriere verwendet
werden muss, um die Tür
abzudichten und eine relativ trockene Umgebung für den Betrieb der Hardware-Komponenten
der Tür
aufrechtzuerhalten.
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Folglich
besteht ein Bedarf für
eine Trägerplatte,
die effizient gehandhabt werden kann, um Zugang zum Innenraum der
Tür zu
schaffen, während die
Tür angemessen
abgedichtet wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung gegenüber den
Trägerplatten
des Standes der Technik, die an einer Innenplatte einer Fahrzeugtür montiert
sind. Die Trägerplattenanordnung
umfasst einen Hauptabschnitt mit mindestens einem Montagebereich,
an dem eine Tür-Hardware
montiert werden kann. Mindestens ein Klappenabschnitt ist mit dem
Hauptabschnitt durch ein Scharnier verbunden und ist um das Scharnier
beweglich, um einen Zugang hinter der Innenplatte der Tür zu schaffen,
ohne die Trägerplatte
zu entfernen.
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Folglich
schafft die vorliegende Erfindung eine Trägerplatte, die mit einer Hardware
vorher zusammengefügt
werden kann. Die Trägerplatte
weist einen Klappenabschnitt auf, der sich vom Hauptabschnitt erstreckt.
Der Hauptabschnitt kann an der inneren Türplatte montiert werden, während ein
Zugang in das Innere ermöglicht
wird, indem der Klappenabschnitt geöffnet wird. Sobald die Installation der
Trägerplatte
vollständig
ist, wird der Klappenabschnitt gegen die Innenplatte umgeklappt
und an dieser abgedichtet, um die Tür hermetisch abzudichten. In
dem Fall, in dem die Hardware im Innenraum der Tür zu einem späteren Datum
gewartet werden muss, kann der Klappenabschnitt geöffnet werden, ohne
die gesamte Trägerplatte
zu entfernen, um Zugang zur Hardware, die die Reparatur benötigt, zu
erlangen.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden leicht erkannt, wenn
dieselbe mit Bezug auf die folgende ausführliche beispielhafte Beschreibung besser
verständlich
wird, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet
wird, in denen:
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1 eine
Seitenaufrissansicht einer Fahrzeugtür mit einer Trägerplattenanordnung
der vorliegenden Erfindung ist, die in Durchsicht gezeigt ist;
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2 eine
Seitenaufrissansicht der Trägerplatte
von 1 ist;
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3 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 von 1 ist;
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 4-4 von 1 ist;
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5 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 5-5 von 1 ist;
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6 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 6-6 von 1 ist;
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7 eine
teilweise Schnittansicht einer Stellvorrichtungskabelbefestigung
von 6 ist;
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8 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 8-8 von 1 ist;
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9 eine
teilweise Schnittansicht einer Türmodulbefestigung
von 8 ist;
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10 eine
Seitenaufrissansicht einer Fahrzeugtür ist, die eine alternative
Ausführungsform
der Trägerplattenanordnung
der vorliegenden Erfindung beinhaltet;
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11 eine
perspektivische Ansicht der alternativen Trägerplattenanordnung von 10 in auseinander
gezogener Anordnung ist;
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12 eine
perspektivische Ansicht der alternativen Trägerplattenanordnung von 10 ist;
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13 eine
bruchstückhafte
perspektivische Ansicht der Fahrzeugtür in Kombination mit der alternativen
Trägerplattenanordnung
von 10 und mit einer offenen Position, die in Durchsicht
gezeigt ist, ist;
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14 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 14-14 von 10 ist;
und
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15 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 15-15 von 10 ist.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Mit
Bezug auf die Fig., in denen in den ganzen verschiedenen Ansichten
gleiche Ziffern gleiche oder entsprechende Teile angeben, ist eine
Fahrzeugtür
für die
gelenkige Montage an einer Fahrzeugkarosserie im Allgemeinen mit 20 in 1 gezeigt.
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Die
Tür 20 umfasst
eine Innenplatte 22 und eine Außenplatte 24, die
um deren Umfänge
miteinander verbunden sind, um einen Innenraum oder Hohlraum dazwischen
zu definieren, um Tür-Hardware-Komponenten
aufzunehmen. Die Platten 22, 24 werden typischerweise
aus Metallblech hergestellt und werden um die jeweiligen Umfänge zusammengesäumt. Die
Innenplatte 22 weist vorzugsweise ein Paar von Öffnungen 69, 71 auf,
die für
den Zugang zum Raum zwischen den Platten 22, 24 darin
ausgebildet sind. Eine Brücke 70 erstreckt
sich vertikal zwischen den Öffnungen 69, 71,
um eine Struktur zum Abstützen
einer Armstütze
zu präsentieren.
Die Brücke 70 ist
vorzugsweise mit der Innenplatte 22 einteilig. Außerdem verstärkt die
Brücke 70 die
Steifigkeit der Tür 20.
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Mit
Bezug auch auf 2 ist eine Trägerplattenanordnung,
die im Allgemeinen mit 26 angegeben ist, an der Innenplatte 22 befestigt
und ist so bemessen, dass sie beide Öffnungen 69, 71 bedeckt.
Die Trägerplattenanordnung 26 umfasst
einen Hauptabschnitt 46, der an der Innenplatte 22 durch
Klemmen, Befestigungsvorrichtungen oder dergleichen befestigt ist.
Vorzugsweise ist der Hauptabschnitt 46 an der Innenplatte 22 an
der Brücke 70 befestigt.
Der Hauptabschnitt 46 weist mindestens einen Montagebereich auf,
in dem die Tür-Hardware
montiert werden kann, wie nachstehend genauer erörtert wird. Der Hauptabschnitt 46 umfasst
eine Vorderkante 48 und eine Hinterkante 50. Ein
erster Klappenabschnitt 54 erstreckt sich vom Hauptabschnitt 46 an
einem Scharnier und ist mit der Innenplatte 22 für eine Schwenkbewegung um
das Scharnier lösbar
verbunden. Ebenso ist ein zweiter Klappenabschnitt 56 mit
der Hinterkante 50 durch ein zweites Scharnier verbunden.
Vorzugsweise sind der Hauptabschnitt 46 und die Klappenabschnitte 54, 56 einteilig
aus einem organischen Polymermaterial, d. h. Kunststoff, ausgebildet,
wodurch die Scharniere einteilige Filmscharniere sind.
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Der
erste Klappenabschnitt 54 weist einen Montagebereich in
Form eines Lochs 68 zum Montieren eines herkömmlichen
Lautsprechers 28 auf. Andere Montagebereiche sind am Hauptabschnitt 46 der
Trägerplattenanordnung 26 zum
Montieren von verschiedenen Türkomponenten
daran angeordnet. Es ist bevorzugt, dass im Wesentlichen alle Hardware-Komponenten
für die
Tür an
der Trägerplattenanordnung 26 montiert
werden. Die Trägerplattenanordnung 26 dieser
Ausführungsform
ist vorzugsweise aus einem Nicht-Struktur-Material konstruiert,
so dass die Hardware-Komponenten daran transportiert werden. Die
Hardware-Komponenten können
dann direkt an der Innenplatte 22 der Tür 20 montiert werden,
wie nachstehend erörtert
wird. Die Trägerplattenanordnung 26 positioniert
oder richtet jede der Komponenten in der gewünschten Position an der Innenplatte 22 aus.
Das Nicht-Struktur-Material der Trägerplattenanordnung 26 ist
ausreichend abstützend,
um die Trägerplattenanordnung 26 mit
den Hardware-Komponenten daran zu transportieren.
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Wie
dargestellt, sind ein Paar von Schienen 72 am Hauptabschnitt 46 montiert.
Sobald die Trägerplattenanordnung 26 installiert
ist, werden die Schienen 72 an der Innenplatte 22 zum
Führen
eines Fensters 34 entlang dieser verschraubt oder anderweitig
befestigt. Eine entweder manuelle oder Kraft-Fensterstellvorrichtungs-Komponente 29 ist auch
am Hauptabschnitt 46 montiert. Die Fensterstellvorrichtungs-Komponente 29 wird
auch an der Innenplatte 22 montiert, sobald die Trägerplattenanordnung 26 an
der Tür 20 montiert
ist. Die Fensterstellvorrichtungs-Komponente 29 umfasst
eine Reihe von Kabeln 74, die zwischen einem Motor 30 und dem
Fenster 34 verbunden sind, um das Fenster 34 entlang
der Schienen 72 zu bewegen. Die Kabel 74 verlaufen
zwischen der Brücke 70 und
der Trägerplattenanordnung 26.
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Wie
dargestellt, kann der Motor 30 vielmehr vor den Schienen 72 als
zwischen den Schienen 72, wie es herkömmlich ist, montiert werden.
Die vordere Montage des Motors 30 ist insofern vorteilhaft,
als die Masse des Motors 30 wäh rend des Öffnens und Schließens näher an der
Drehachse der Tür 20 liegt, wodurch
die Trägheit
der Tür 20 verringert
wird.
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Türriegelkomponenten,
einschließlich
eines Riegels, eines inneren Lösegriffs
und eines inneren Türschlossmechanismus,
sind an der Trägerplattenanordnung 26 montiert.
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Ein
Wulst einer Dichtungsverbindung (nicht dargestellt) kann um den
Umfang des Hauptabschnitts 46 und der Klappenabschnitte 54, 56 angeordnet
sein, um die Trägerplattenanordnung 26 an der
Innenplatte 22 abzudichten, wodurch eine "trockene" Seite im Innenraum
und eine "feuchte" Seite an der Außenseite
festgelegt werden. Die Dichtungsfläche der Innenplatte 22 folgt
der Form der gesamten Trägerplattenanordnung 26.
Irgendwelche Steuerkabel oder dergleichen, die durch die Trägerplattenanordnungsplatte 26 verlaufen
müssen,
können mit
Dichtungen abgedichtet werden, wie es auf dem Fachgebiet üblich ist.
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Mit
Bezug auf die Schnittansichten der 3 bis 9 ist
die Trägerplattenanordnung 26 genauer dargestellt.
Insbesondere stellt 3 den ersten Klappenabschnitt 54 weiter
dar und die 4, 5, 6 und 8 stellen
den Hauptabschnitt 46 der Trägerplattenanordnung 26 weiter
dar. Wie in 4 gezeigt, ist die Fensterstellvorrichtungs-Komponente 29 am
Hauptabschnitt 46 durch einen Halter 31 montiert.
Wie in 5–7 gezeigt,
umfasst der Hauptabschnitt 46 der Trägerplattenanordnung 26 auch einteilig
geformte Kabelführungen 76 zum
Aufnehmen der Kabel 74, die das Fenster 34 bewegen.
Wie erkannt, können
auch einteilig geformte Führungen für einen
elektrischen Kabelbaum vorhanden sein.
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Die
Trägerplattenanordnung 26 wird
vorher zusammengefügt
und zur Montageanlage im vorher zusammengefügten Zustand versandt. An der
Montagelinie wird die Trägerplattenanordnung 26 an
der Innenplatte 22 angeordnet, wobei die Schienen 72 im Innenraum
angeordnet werden. Die Trägerplattenanordnung 26 dichtet
an der kontinuierlichen Dichtungsfläche der Innenplatte 22 ab.
Befestigungsvorrichtungen (nicht dargestellt) befestigen den Hauptabschnitt 46 der
Trägerplattenanordnung 26 an
der Innenplatte 22 im Bereich der Brücke 70. Der Türriegel 44,
der an der Trägerplattenanordnung 26 zum Versenden
befestigt wurde, wird am Endbereich der Türplatte 22 befestigt.
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Die
Klappenabschnitte 54, 56 werden aufgeschwenkt,
um einen Zugang in den Innenraum zu schaffen. Daher kann eine Installationsperson
den Türriegel 44 installieren
und alle erforderlichen Verbindungen mit den inneren und äußeren Türgriffen durch
den zweiten oder hinteren Klappenabschnitt 56 herstellen.
Elektrische Verbindungen mit dem Lautsprecher 28 und dem
Verdrahtungskabelbaum 32 können durch den ersten oder
vorderen Klappenabschnitt 54 hergestellt werden. Das Fenster 34 kann mit
den Steuerkabeln 74 durch beide Klappenabschnitte 54, 56 verbunden
werden. Sobald alle Montagen und Verbindungen durchgeführt wurden,
werden die Klappenabschnitte 54, 56 um ihre jeweiligen Scharniere
in die geschlossene Position geschwenkt, in der sie über den Öffnungen 69, 71 liegen
und diese wie durch eine Dichtung oder Klebstoff 60 abdichten.
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Eine
innere Türplatte 78,
die am besten in 3–6 und 8 gezeigt
ist, kann dann an der Innenplatte 22 installiert werden,
um eine ästhetisch angenehme
Abdeckung zu präsentieren.
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Mit
Bezug nun auf 10 ist eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt, in der gleiche Ziffern,
um 100 erhöht,
gleiche oder entsprechende Teile in den ganzen verschiedenen Ansichten
angeben. Eine Tür 120 ist
dargestellt, die eine ähnliche
Konstruktion wie die Tür 20 der
ersten Ausführungsform
aufweist. Insbesondere umfasst die Tür 120 eine Innenplatte 122 und
eine Außenplatte 124,
die in einer beabstandeten Beziehung zueinander miteinander verbunden
sind, um einen Innenraum dazwischen zu definieren, um Tür-Hardware-Komponenten
aufzunehmen. Die Innenplatte 122 weist jedoch nur eine
große Öffnung 169 zum Schaffen
eines Zugangs in den Raum auf, wie in 13 gezeigt
ist.
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Eine
Trägerplattenanordnung 126 wird
aus einem starren Material ausgebildet und ist in dieser Ausführungsform
dargestellt. Die starre Trägerplattenanordnung 126 ist
so ausgelegt, dass sie eine Anzahl der Tür-Hardware-Komponenten daran
während des
Versands der Plattenanordnung 126 trägt. Insbesondere sind ein Lautsprecher 128,
ein Motor 130 und ein elektrischer Kabelbaum 132 alle
als durch die Trägerplattenanordnung 126 abgestützt dargestellt. Der
Motor 130 und der elektrische Kabelbaum 132 sind
vorzugsweise ein Teil einer Fensterstellvorrichtungs-Komponente 129 zum
Bewegen eines Fensters 134. Wie zu erkennen ist, kann eine
beliebige Hardware oder ähnliche
Komponente, die ein Teil der Tür 120 ist,
an der Trägerplattenanordnung 126 montiert
werden.
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Die
starre Trägerplattenanordnung 126 dieser
alternativen Ausführungsform
ist aus einem Strukturmaterial konstruiert, so dass die daran transportierten
Hardware-Komponenten an der Trägerplattenanordnung 126 montiert
bleiben. Daher wird die Trägerplattenanordnung 126 zuerst
an der Tür 120 installiert,
die Hardware-Komponenten werden dann verbunden und keine zusätzliche
Montage der Teile ist erforderlich.
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Mit
Bezug auf 11 und 12 ist
die Trägerplattenanordnung 126 genauer
gezeigt, wobei der Lautsprecher 128, der Motor 130 und
der elektrische Kabelbaum 132 davon beabstandet sind. Die
Trägerplattenanordnung 126 umfasst
eine äußere Fläche, wie
in 11 gezeigt, und eine innere Fläche, wie in 12 gezeigt.
Der Lautsprecher 128, der Motor 130 und der elektrische
Kabelbaum 132 sind vorzugsweise an der äußeren Fläche der Trägerplattenanordnung 126 montiert.
Integrale Taschen und/oder Halterungen 136, 138, 140 sind
an der Trägerplattenanordnung 126 zum
Abstützen
der verschiedenen Hardware-Komponenten enthalten. Insbesondere wird
der Motor 130 durch die Halterung 136 abgestützt. Ein
Getriebe (nicht dargestellt) ist innerhalb der durch die Halterung 136 gebildeten
Tasche angeordnet (am besten in 12 gezeigt).
Die Halterung 136 umfasst auch eine abgedichtete Öffnung,
um zu ermöglichen,
dass der Motor 130 mit dem Getriebe in Eingriff steht.
Die Halterung 136 kann so ausgelegt sein, dass sie die
Zahnräder
des Getriebe direkt aufnimmt, wodurch ermöglicht wird, dass ein separates Getriebegehäuse beseitigt
wird. Die Halterung 140 ist an der gewünschten Stelle geformt, um
einen Türgriffmechanismus 142 abzustützen. Die
Plattformhalterung 138 ist dargestellt, um eine Armstütze (nicht dargestellt)
zu verstärken.
Der elektrische Kabelbaum 132 verbindet den Motor 130 und
Steuertasten (nicht dargestellt) elektrisch. Ein Türriegel 144 ist über ein
Kabel mit dem Türgriff 142 verbunden.
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Wie
es bei der Trägerplattenanordnung 26 der
ersten Ausführungsform üblich ist,
umfasst die Trägerplattenanordnung 126 einen
Hauptabschnitt 146, der an der Innenplatte 122 durch
Klemmen, Befestigungsvorrichtungen oder dergleichen befestigt ist.
Der Hauptabschnitt 146 umfasst eine Vorderkante 148 und
eine Hinterkante 150 mit einem Arm 152, der sich
von der Vorderkante 148 nach vorn erstreckt. Ein erster
Klappenabschnitt 154 ist mit dem Hauptab schnitt 146 durch
ein Scharnier verbunden und ist mit der Innenplatte 122 für eine Bewegung
um das Scharnier lösbar
verbunden, um zum Innenraum zu gelangen, ohne die gesamte Trägerplattenanordnung 126 zu
entfernen. Vorzugsweise ist der erste Klappenabschnitt 154 über dem
Arm 152 und entlang der Vorderkante 148 angeordnet.
Ein zweiter Klappenabschnitt 156 ist mit der Hinterkante 150 durch ein
zweites Scharnier verbunden.
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Der
Hauptabschnitt 146 und die Klappenabschnitte 154, 156 der
Trägerplattenanordnung 126 sind
vorzugsweise aus einem starren Material gebildet. Noch bevorzugter
sind der Hauptabschnitt 146 und die Klappenabschnitte 154, 156 aus
einem einteiligen organischen Polymermaterial, d. h. Kunststoff,
ausgebildet. Die Klappenabschnitte 154, 156 sind
mit dem starren Hauptabschnitt 146 durch Nieten 158 oder
dergleichen verbunden, wie in 12 gezeigt.
Wie zu erkennen ist, können
die Klappenabschnitte 154, 156 alternativ an den
Hauptabschnitt 46 durch einen Klebstoff geklebt sein. Die
Klappenabschnitte 154, 156 sind vorzugsweise aus
einem weichen oder kaltverformbaren Material ausgebildet, so dass
ein Filmscharnier an den Klappenabschnitten 154, 156 ausgebildet
werden kann. In dem Fall, in dem die Klappenabschnitte 154, 156 aus
Pappkarton oder dergleichen bestehen, wird eine feuchtigkeitsundurchlässige Schicht
oder Folie (nicht dargestellt) an diese geklebt, um eine Feuchtigkeitsbarriere
zu schaffen.
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Ein
Band 160 (in 10 gezeigt) oder ein anderer ähnlicher
Klebstoff kann verwendet werden, um die Klappenabschnitte 154, 156 an
der Innenplatte 122 zu befestigen. Ein Wulst einer Dichtungsverbindung
(nicht dargestellt) kann um den Umfang des Hauptabschnitts 146 und
der Klappenabschnitte 154, 156 angeordnet werden,
um die Trägerplattenanordnung 126 an
der Innenplatte 122 abzudichten, wodurch eine "trockene" Seite auf der Innenseite
des Raums und eine "feuchte" Seite auf der Außenseite definiert
werden. Insbesondere wird die Trägerplattenanordnung 126 an
einer Innenseite der Innenplatte 122 abgedichtet (am besten
in 14 gezeigt).
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Der
starre Hauptabschnitt 146 umfasst Verstärkungsrippen 162 auf
beiden Seiten davon. Der Hauptabschnitt 146 ist im Allgemeinen
rechteckig und umfasst zwei vertikal gekrümmte Kanäle 164, die einteilig
geformte Kabelführungen 177 und
Riemenscheiben 175 abstützen.
Die Kanäle 164 definieren die
zwei gekrümmten
Kanten 148, 150, deren Krümmung die des Fensters 134 widerspiegelt.
Daher bilden die Kanten 148, 150 die Schienen
für die
Fensterstellvorrichtungs-Hubplatten 166. Die einteilig
geformten Kabelführungen 177 und
Riemenscheiben 175 nehmen Fensterstellvorrichtungskabel
(nicht dargestellt) zum Bewegen des Fensters 134 auf. Insbesondere
werden die Fensterstellvorrichtungskabel durch die Führungen 177 und
Riemenscheiben 175 geführt
und dann an den Hubplatten 166 befestigt. Der Arm 152 weist
auch eine Halterung in Form eines ovalen Lochs 168 im Hauptabschnitt 146 auf,
wobei der Lautsprecher 128 im Loch 168 angeordnet
wird.
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Die 14 und 15 stellen
Querschnittsansichten durch die Innenplatte 122 und Außenplatte 124 und
die alternative Trägerplattenanordnung 126 von 10 dar.
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Die
Trägerplattenanordnung 126 dieser
alternativen Ausführungsform
wird vorher zusammengefügt
und in einem ähnlichen
vorher zusammengefügten
Zustand wie bei der ersten Ausführungsform zur
Montageanlage versandt. An der Montagelinie wird die Trägerplattenanordnung 126 an
der Innenplatte 122 angeordnet. Wie vorstehend erörtert, wird die
Trägerplattenanordnung 126 an
einer Innenseite der Innenplatte 122 abgedichtet (am besten
in 14 gezeigt). Befestigungsvorrichtungen (nicht dargestellt)
befestigen den Hauptabschnitt 146 der Trägerplattenanordnung 126 an
der Innenplatte 122.
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Die
Klappenabschnitte 154, 156 werden aufgeschwenkt,
um einen Zugang in den Innenraum zu schaffen. Daher kann eine Installationsperson
den Türriegel 144 installieren
und alle erforderlichen mechanischen und elektrischen Verbindungen
mit dem inneren und dem äußeren Türgriff durch
den zweiten oder hinteren Klappenabschnitt 156 herstellen.
Die elektrischen Verbindungen mit dem Lautsprecher 128 und
dem Verdrahtungskabelbaum 132 können durch den ersten oder
vorderen Klappenabschnitt 154 hergestellt werden. Das Fenster 134 kann
mit den Hubplatten 166 durch beide Klappenabschnitte 154, 156 verbunden
werden. Wie vorstehend erörtert,
ist keine zusätzliche
Montage der Hardware-Komponenten erforderlich. Sobald alle Verbindungen
hergestellt wurden, werden die Klappenabschnitte 154, 156 um
ihre jeweiligen Scharniere in die geschlossene Position geschwenkt,
in der sie über der Öffnung 169 liegen
und diese abdichten.
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Die
Klappenabschnitte 154, 156 werden an der Innenplatte 122 abgedichtet, um
den Umfang der Trägerplattenanordnung 126 abzudichten.
Eine innere Türplatte,
die nicht gezeigt ist, aber zur Türplatte der ersten Ausführungsform ähnlich ist,
kann dann an der Innenplatte 122 installiert werden, um
eine ästhetisch
angenehme Abdeckung zu präsentieren.
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Viele
Modifikationen und Veränderungen
der vorliegenden Erfindung sind angesichts der obigen Lehren möglich. Die
Erfindung kann anders als speziell beschrieben innerhalb des Schutzbereichs
der beigefügten
Ansprüche
ausgeführt
werden.