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DE60027181T2 - Verfahren und vorrichtung zur konzentrationsmessung von schädlichen gasen im rauch einer wärmeproduzierenden anlage mittels photospektrometrie - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur konzentrationsmessung von schädlichen gasen im rauch einer wärmeproduzierenden anlage mittels photospektrometrie Download PDF

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DE60027181T2
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DE
Germany
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combustion
light
spectrometer
concentration
space
Prior art date
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Application number
DE60027181T
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English (en)
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DE60027181D1 (de
Inventor
Christer Andersson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vattenfall AB
Original Assignee
Vattenfall AB
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Publication date
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Publication of DE60027181D1 publication Critical patent/DE60027181D1/de
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Publication of DE60027181T2 publication Critical patent/DE60027181T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/25Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands
    • G01N21/31Investigating relative effect of material at wavelengths characteristic of specific elements or molecules, e.g. atomic absorption spectrometry
    • G01N21/33Investigating relative effect of material at wavelengths characteristic of specific elements or molecules, e.g. atomic absorption spectrometry using ultraviolet light
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/12Heat utilisation in combustion or incineration of waste
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur photospektrometrischen Messung der Konzentration von schädlichen Gasen in Abgasen einer wärmeproduzierenden Anlage von der Art, die aufweist einen ersten Raum zur Verbrennung eines Brennstoffs, eine Vorrichtung, die sich in einem stromabwärts vom Verbrennungsraum gelegenen zweiten Raum befindet, wobei die Vorrichtung im zweiten Raum Rohre aufweist, durch die ein Medium, wie z.B. Wasser, Luft oder Dampf, hindurch strömen kann, um durch Wärmeübertragung aus den während der Verbrennung gebildeten Gasen erhitzt zu werden, und einen stromabwärts von der Rohrvorrichtung befindlichen Kamin zum Auslass der Abgase aus der Anlage.
  • Hintergrund der Erfindung und Stand der Technik
  • Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Dampf durch Verbrennung von sogenannten Biobrennstoff d.h., einem festen Brennstoff, der aus Holz oder Biomasse besteht, wurde in letzter Zeit mehr und mehr üblich, unter anderem aufgrund der Fakten, dass eine solche Herstellung leistungseffizient ist, im Langzeitbetrieb beständig ist, auf örtlichen Ausgangsmaterialien basieren kann und die Umwelt minimal belastet. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Verbrennung von Biobrennstoff ein Verfahren ist, das in gewisser Hinsicht komplizierter und schwieriger zu handhaben ist als die Verbrennung anderer fester Brennstoffe, wie z.B. Kohle. Eine Komplikation ist es, dass die Asche von Biobrennstoff eine andere Zusammensetzung und andere Schmelzeigenschaften aufweist als z.B. Kohlenasche. Dieser Unterschied ruft unter anderem Kostenprobleme durch Korrosion und Aschenablagerung an den in den existierenden Überhitzungsanlagen vorhandenen Rohren. So wurde bei den meisten kombinierten Energie- und Wärmekraftwerken in Schweden nach einigen Jahren des Betriebs mit 100% Biobrennstoff eine schwerwiegend hohe Temperaturkorrosion festgestellt. Die Probleme treten insbesondere dann verstärkt auf, wenn zum Brennstoff solche Materialien, wie z.B. Abrissbauholz und sortierter Abfall verschiedener Art, zugegeben wird. In der Praxis zeigt sich die Korrosion darin, dass die üblicherweise hochlegierten und deshalb teuren Überhitzungsrohre mit massiven stark anhaftenden Schichten zur gleichen Zeit, bei der die Rohroberfläche darunter korrosiven Schmelzen ausgesetzt ist, die zu einem Verlust an Metall führen, bedeckt sind.
  • Unter den Fachleuten herrscht Uneinigkeit darüber, ob Chlor im vorstehend genannten Zusammenhang den Hauptkorrosionsbeschleuniger bildet. Eine konventionelle Theorie ist die, dass Chlor in die Aschenablagerung auf den Überhitzerrohren in Form von gasförmigem Kaliumchlorid (KCl), alternativ als sehr kleine Aerosole von Kaliumchlorid, die unmittelbar stromaufwärts der Überhitzungsvorrichtung kon densiert wurden, transportiert wird. Danach findet eine Umsetzung mit dem Schwefel in der auf der Rohroberfläche befindlichen Aschenablagerung statt, wodurch sich Kaliumsulfat und freies Chlor bildet, das in dieser Form sehr korrosiv ist. Obgleich diese Theorie plausibel ist, sind in der Praxis große Schwierigkeiten vorhanden, nicht nur, um diese Theorie zu verifizieren, sondern auch, um Messungen zur Lösung des Problems durchzuführen, insbesondere aufgrund des Fehlens einer geeigneten Messtechnik. In SE 8502946-0 wird allgemein beschrieben, wie Photospektrometrie verwendet werden kann, um bestimmte Parameter, z.B. die Konzentration von gasförmigen Substanzen, die in solchen Verbrennungsprozessen, die bei hohen Temperatur durchgeführt werden, auftreten, zu bestimmen, aber in diesem Fall richtet sich die Technik in erster Linie auf das Messen in Flammen, und das Dokument enthält keine Instruktionen darüber, wie man die Technik in der Praxis zur Messung in Anlagen des vorstehend beschriebenen Typs verwenden könnte.
  • Ziemlich allgemein treten in Wärme-produzierenden Anlagen neben den vorstehend erwähnten Korrosionsproblemen auch andere ähnliche Probleme auf, die durch die Gegenwart von gasförmigen Metallchloriden oder Metallen in elementarer Form verursacht werden. In den Anlagen können auch andere Einrichtungen als bloße Überhitzungsvorrichtungen vorhanden sein, die Serien oder Gruppen von Rohren aufweisen, durch die z.B. Luft zirkuliert wird, um erhitzt zu werden (in der Praxis bestehen solche Einrichtungen üblicherweise aus Luftvorerhitzern oder sogenannten Ekonomisern). Wenn Metalle, wie z.B. Schwermetalle in Form von Zink und Blei in gasförmiger Form, durch die Verbrennungsgase transportiert werden und auf die Einrichtungen treffen, werden sie an den Oberflächen der Rohre abgelagert, wodurch sich Ablagerungen bilden, die nicht notwendigerweise korrosiv sind, die aber die Wärmeübertragung von den Verbrennungsgasen zu dem in den Rohren zirkulierenden Medium verschlechtern.
  • WO 8607455 beschreibt eine Vorrichtung und Methode zur Messung der Parameter von in den Verbrennungsprozessen vorhandenen Gasen, die eine Lampe auf einer Seite eines zu messenden Objekts, wie z.B. einer Flamme, ein Empfangsgerät, ein Spektrometer und ein Registriergerät, aufweisen. Die D1 sagt ganz allgemein, dass die Vorrichtung verwendet werden kann, um das Spektrum über den gesamten optischen Bereich von IR bis UV zu bestimmen.
  • Aufgabenstellungen und Merkmale der Erfindung
  • Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist es, die mit bisher bekannten Messtechniken verbundenen Nachteile zu überwinden und auf zielstrebige Weise die Korrosions- und Abscheidungsprobleme, die bei Rohre enthaltenden Vorrichtungen für den Wärmeaustausch, z.B. Überhitzungsvorrichtungen, Ekonomisern oder Luftvorerhitzern, die stromabwärts vom Verbrennungsraum in Verbrennungsanlagen vorhanden sind, zu eliminieren oder ihnen entgegen zu wirken. Eine primäre Aufgabenstellung der Erfindung ist deshalb die Bereitstellung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, die es beim praktischen Betrieb unter schwierigen äußeren Verhältnissen möglich machen, die Gegenwart und Konzentration von genau diesen gasförmigen Substanzen in den Verbrennungsgasen des Verbrennungsverfahrens, die zu einer schwerwiegenden Korrosion oder schädlichen Ablagerungen an den Rohren, die in diesen Vorrichtungen vorhanden sind, zu bestimmen. Eine andere Aufgabenstellung ist die Bereitstellung eines Verfahrens, mit dem die Bildung von korrosiven oder schädlichen Gasen in den Verbrennungsgasen, die durch die Rohrvorrichtungen hindurch laufen sollen, verhindert werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird zumindest die primäre Aufgabenstellung durch die in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 und 5 angegebenen Merkmale erzielt. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Kurze Beschreibung der anliegenden Zeichnungen
  • In den Zeichnungen bedeuten:
  • 1 eine schematische Darstellung, die den allgemeinen Aufbau einer kombinierten Wärme- und Kraftanlage zeigt, bei der dem die Erfindung anwendbar ist;
  • 2 ist ein vergrößerter Detailgrundriss, der eine in einer erfindungsgemäßen Einrichtung eingebaute Vorrichtung zum Aussenden und Empfangen von Licht zeigt, wobei die Vorrichtung mit einem Spektrometer zusammenwirkt;
  • 3 ist eine schematische Darstellung des Spektrometers und einer Vorrichtung zur Kalibrierung des Spektrometers; und
  • 4 ist eine schematische Darstellung in verringertem Maßstab einer alternativen Ausführungsform einer kombinierten Wärme- und Kraftanlage und einer erfindungsgemäßen damit verbundenen Einrichtung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • 1 zeigt eine Dampf-produzierende Verbrennungsanlage, die aus einem industriellen Dampferzeuger mit dem Hauptzweck der Dampferzeugung bestehen kann, z.B. für die Produktion von Elektrizität, die aber auch aus einer kombinierten Kraft- und Wärmeanlage des Typs bestehen kann, die nicht nur Dampf, sondern auch Wärme erzeugt. Als Hauptkomponenten weist die Anlage einen Dampferzeuger 1 und einen Kamin 2 auf. Im Dampferzeuger 1 befindet sich ein erster Raum 3 in Form einer Verbrennungskammer, in dem eingespeister Brennstoff verbrannt wird. Bei der praktischen Durchführung kann der Dampferzeuger mit einer konventionellen Wirbelschichttechnik betrieben werden (unter Fachleuten BFB = "Gasblasenwirbelschicht (Bubbling Fluidized Bed)" genannt). In größeren Anlagen kann der Dampferzeuger eine Höhe innerhalb eines Bereichs von 10 bis 40 m aufweisen. Im anderen Raum 4, der als Verbrennungsgasströmungskanal dient, sind stromabwärts von der Verbrennungskammer 3 eine oder mehrere Überhitzervorrichtungen vorgesehen. Im Beispiel nach 1 sind drei solche Überhitzervorrichtungen 5 dargestellt. Jede dieser Vorrichtungen weist eine Gruppe von Rohren oder Rohrschleifen auf, durch die Dampf hindurchtreten kann, um durch den Wärmeaustausch aus den Verbrennungsgasen, die während der Verbrennung gebildet und durch den Raum 4 hindurchlaufen, überhitzt zu werden. Zwischen den Räumen 3 und 4 verläuft eine in einem Separator vorhandene schräge Wand 6, deren Zweck es ist, feste Teilchen, die aus den Verbrennungsgasen herunter fallen, zu sammeln und sie zur Verbrennungskammer zurück zu führen. Nachdem die Verbrennungsgase die Überhitzervorrichtungen 5 passiert haben, werden sie in einer oder mehreren sogenannten Ekonomisern 5' gekühlt und laufen dann durch einen Luftvorerhitzer 5'', um schließlich über den Kamin 2 ausgelassen zu werden (normalerweise, nachdem sie zuerst ein oder mehrere Filter, die nicht dargestellt sind, durchlaufen haben).
  • In 1 bedeutet die Bezugsziffer 7 eine lichtemittierende und lichtempfangende Vorrichtung, die in der erfindungsgemäßen Einrichtung vorhanden ist. Wie dies aus der 1 klar ersichtlich ist, ist diese Vorrichtung 7 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Überhitzervorrichtung 5 angeordnet, das ist die Überhitzervorrichtung, die als erstes in Kontakt mit den strömenden Verbrennungsgasen kommt.
  • Es wird nun auf 2 Bezug genommen, die zeigt, auf welche Weise die Vorrichtung 7 ein lichtemittierendes Gerät 7' aufweist, das in einer oder beiden gegenüber liegenden Wänden 8, die den Verbrennungsgaskanal 4 begrenzen, angebracht ist, und ein lichtempfangendes Gerät 7'', das an der gegenüber liegenden Wand angeordnet ist. Als Strahlungsquelle wird in dem emittierenden Gerät 7' vorteilhafterweise eine Xenonlampe 9 verwendet, die die Fähigkeit zum Emittieren von ultraviolettem Licht in einem breiten Wellenlängenspektrum innerhalb des Bereiches von ca. 200 nm bis 3 μm aufweist. Für denselben Zweck kann alternativ auch eine Deuteriumlampe verwendet werden. Das Licht aus der Lampe wird kollimiert, z.B. durch eine Linse, wonach es durch die Verbrennungsgase im Kanal 4 als Strahl 11 läuft, und weiter zum Empfangsgerät 7'', wo das Licht auf einer optischen Faser 12 fokussiert wird. Diese optische Faser leitet das Licht zu einem in seiner Gesamtheit mit 13 bezeichneten Spektrometer, in dem die Lichtintensität als Funktion der Wellenlänge des Lichts analysiert wird. Ein Computer 14 wirkt mit dem Spektrometer zusammen. Im Spektrometer befindet sich ein die Lichtwellen des ankommenden Lichts trennendes Element 15, um die verschiedenen Wellenlänge des eintreffenden Lichts zu trennen, wodurch die Intensität verschiedener Wellenbanden mit einem Nicht-Wellenlängen-selektiven Detektor 15' bestimmt werden kann. In der Praxis kann das die Lichtquellen trennende Element aus einem Monochromator oder einem Spektrograph bestehen. Der Monochromator lässt nur ein enges Wellenlängenband des ankommenden Lichtes durchtreten und kann als das Wellenlängen-trennende Element z.B. ein Gitter, ein Prisma oder einen optischen Bandfilter verwenden. Der Spektrograph projiziert ein kontinuierliches Wellenlängenband innerhalb eines bestimmten Wellenlängenbereichs in seine Brennebene, wo der Detektor angebracht ist. Als Wellenlängen-trennendes Element im Spektrograph kann ein Gitter, ein Prisma oder ein sogenanntes "Michaelson-Interferometer" verwendet werden.
  • Als Spektrograph wird üblicherweise ein Mehrkanal-Detektor verwendet, z.B. eine Photodiodenanordnung (PDA) oder ein vergrößerter Einkanal-Detektor, z.B. ein Photomultiplikator, in Kombination mit einem dünnen Spalt, der sich sequenziell über die Oberfläche des Detektors bewegt und auf solche Weise angebracht ist, dass er mit der Brennebene des Spektrographen zusammenfällt. Aus einem praktischem Gesichtspunkt kann dieser Spalt an einer rotierenden Scheibe gemäß der in Platt & Perner, 1983, beschriebenen Ausführungsform angeordnet sein (Platt U. & Perner P., "Optical and Laser Remote Sensing", Hg. Killinger, DK, und Mooradian, A., "Springer ser", Optical Sci. 39, 97, 1983). Die Photodiodenanordnung besteht aus einer Reihe von Photodioden (siehe Kamera), die gleichzeitig die Intensitätsverteilung des Lichtes über der Oberfläche der Anordnung messen, wonach dieses Spektrum nach einer bestimmten Belichtungszeit elektronisch abgelesen wird. In Kombination mit einem Monochromator wird normalerweise ein Einkanal-Lichtdetektor verwendet, z.B. eine Photodiode.
  • In der Ausführungsform nach 2 wird ein Spektrograph in Kombination mit einer Photodiodenanordnung verwendet, was eine vorteilhafte Ausführungsform darstellt. Die Erfindung kann auch unter Verwendung einer Monochromator-Technik realisiert werden, aber in diesem Fall sind mindestens zwei Monochromatoren erforderlich, die auf verschiedene Wellenlängen eingestellt sind, um das Messsystem spezifisch für die gesuchten Gaskomponenten, z.B. Alkalimetallchloride, zu machen, und die nicht durch Breitbanddämpfung des Lichtes beeinflusst werden.
  • Das Signal aus dem Photodetektor wird mittels einer speziell konstruierten PC-Messkarte abgelesen, und Software für PC-Windows, die speziell für diesen Zweck ausgestaltet ist, wertet das integrierte Spektrum aus.
  • Die Auswertung des registrierten Messspektrums in der Software des Computers geschieht gemäß den Prinzipien, die in dem vorstehend erwähnten Artikel von Platt & Perner, 1983, vorgeschlagen werden. Nach den in diesem Artikel angegebenen Algorithmen werden quantitative Daten für die gesuchten Gaskomponenten aus der spektralen Information berechnet durch Korrelieren der gemessenen Spektren mit Referenzspektren für verschiedene Gaskomponenten mittels Mehrfach-Zufallsgrößen-Analyse. Diese Berechnungen können im Computer kontinuierlich durchgeführt werden (Berechnungszeit < 2 s), was eine Online-Präsentation der Messdaten, z.B. auf einem 16-Bildschirm, ermöglicht, und ein Aktualisieren analoger Output-Signale an einer D/A-Karte in der Rechnereinheit.
  • Unter Fachleuten wird die vorstehend beschriebene Messtechnik als DOAS-Technik (Differential Optical Absorption Spectroscopy) bezeichnet. Diese Technik wird allgemein auch in der vorstehend erwähnten SE 8502946-0 beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der Feststellung, dass eine DOAS-Technik spezifisch zur Messung der Konzentration gasförmiger Metalle und/oder Metallchloride, insbesondere Alkalimetallchloride (Kaliumchlorid sowie Natriumchlorid) in den Verbrennungsgasen verwendet werden kann. Spezifischer ausgedrückt wird dies durch Kalibrieren des Spektrometers 13 zur Registrierung der spektralen Intensitätsverteilung des Lichts innerhalb des Wellenlängenbereichs 200 bis 310 nm erreicht. Für diesen Zweck wird eine Kalibriervorrichtung der in 3 dargestellten Art verwendet. Diese Vorrichtung umfasst einen Ofen 17, worin eine Gasküvette 18 mit zwei Quarzfenstern 19 eingebracht werden kann, zu der aus einer Quelle 20 über eine Zufuhrleitung 21 Gas zugeführt und über eine Evakuierungsleitung 22 evakuiert werden kann. Lichtemittierende bzw. lichtempfangende Geräte 7', 7'' sind an beiden Seiten des Ofens angebracht, damit der Lichtstrahl 11 durch die Küvette, genauer gesagt durch ihre Fenster 19, laufen kann. Der Ofen wird auf eine bestimmte Temperatur eingestellt, vorzugsweise eine Temperatur, bei der nachher eine Gasmessung im Raum 4 durchzuführen ist. Gas einer bestimmten Zusammensetzung, die die Gaskomponente enthält, z.B. Kaliumchlorid oder Natriumchlorid, das im Verbrennungsgaskanal 4 gemessen werden soll, wird aus der Gasquelle 20 über das Kontrollventil 23, das den Gasstrom konstant hält, und dann durch die Gasküvette 18 zudosiert. Für den Fall, dass Kaliumchlorid oder Natriumchlorid zu messen ist, wird dann das Salz der entsprechenden Verbindung in einen Löffel 24 gegeben, der in das Einlassrohr 21 zur Küvette eingeführt wird. Durch Einstellen der Temperatur des Ofens werden oberhalb des Salzes verschiedene Dampfdrücke erhalten, und Alkalimetallchlorid-Dämpfe mit einem bestimmten Partialdruck strömen durch die Messküvette. Wenn die Gaskonzentration der in Frage stehenden Gaskomponente (und anderer möglicher Gaskomponenten, die im Wellenlängenbereich, der zur Messung verwendet wird, Licht absorbieren) stabilisiert ist, wird das Absorptionsspektrum der Komponente gemessen und nach dem gleichen Prinzip wie bei der regulären Messung im Verbrennungsgaskanal 4 gespeichert. Auf diese Weise wird ein Referenzspektrum erhalten, das als Basis zur automatischen spektralen Bewertung verwendet wird, die später erfolgt, wenn die unbekannte Gaskonzentration im Verbrennungsgaskanal gemessen wird.
  • Die spektrale Struktur von KCl und NaCl weist eine breite Bande (= der Bereich von 230 bis 280 nm) auf und befindet sich bei einer solchen Wellenlänge, dass zur Durchführung der Messung eine einfache und nicht teure Spektrometer-Art verwendet werden kann. Genauer gesagt kann man vorteilhafterweise einen modernen Typ eines nicht teuren Minispektrometers verwenden, das auf der vorstehend erwähnten Verwendung einer in der optischen Bank integrierten Diodenanordnung (Halbleitersensor) basiert.
  • Obwohl es per se von beträchtlichem Wert ist, wenn nur die Bestimmung der Konzentration in situ von gasförmigen Alkalimetallchloriden in den Abgasen möglich ist, insbesondere kontinuierlich während des Betriebs der Anlage, ist es besonders interessant, registrierte Daten zu verwenden, um den Verlauf der Brennstoffverbrennung zu steuern. 4 veranschaulicht schematisch eine Anlage, in der diese Möglichkeit realisiert wurde. In diesem Fall wird beispielhaft eine alternative Ausführungsform einer kombinierten Kraft- und Wärmeanlage gezeigt, in der der Dampferzeuger 1 der Anlage mit einem Zyklonseparator 25 zusammenwirkt, der zwischen dem Verbrennungsraum 3 und dem Verbrennungsgaskanal 4, in dem eine Anzahl von Überhitzervorrichtungen 5 angebracht sind (in diesem Fall wurde der Kamin der Anlage aus raumtechnischen Gründen weggelassen), angeordnet ist. In der Praxis wird diese Art von Dampferhitzer mit CFB (= "zirkulierendes Wirbelschichtbett (Circulating Fluidized Bed)") bezeichnet. Auch in dieser Anlage ist mindestens ein Ekonomiser 5' und ein Luftvorerhitzer 5'' vorhanden. Ähnlich zur Gasmessanordnung nach 1 bis 3 weist die Anordnung nach 4 ein lichtemittierendes Gerät 7' und ein Lichtempfangsgerät 7'' auf, das über eine optische Faser 12 mit eine Spektrometer 13 und einem damit kooperierenden Computer 14 verbunden ist. Über ein Kabel 26 kann ein Output-Signal vom Computer zu einer zentralen mit 27 bezeichneten Steuereinheit gesendet werden, mit dem verschiedene Parameter, die den Verbrennungsverlauf bestimmen, gesteuert werden können.
  • Verbunden mit dem Verbrennungsraum 3 des Dampferhitzers ist ein Brennstoff-Zuführungsschacht 28 dargestellt, zu dem Brennstoff mittels einer geeigneten Brennstoffzuführung zugeführt werden kann, was schematisch in Form eines Transportbandes 29 angezeigt wird. Über dem Transportband wird eine Anzahl von Behältern 30, 31, 32 gezeigt, von denen jeder Brennstoff-Ausgabe-Einrichtungen 33, z.B. in Form einer Zuführschnecke, aufweist. In den zwei ersten Behältern 30, 31 können zwei verschiedene Brennstoffarten enthalten sein, z.B. Biobrennstoff bzw. brennbarer Abfall. Im dritten Behälter 32 wird ein Chlor-reduzierendes Material gespeichert, das, wenn erforderlich, dem Brennstoff oder der Brennstoffmischung zur Verbrennungskammer zugeführt werden kann. Das Material im Behälter 32 besteht somit aus einem Additiv, dessen primärer Zweck die Verringerung der Menge an Alkalimetallchloriden in den Verbrennungsgasen ist. In der Praxis kann diese Substanz aus Schwefel oder einem Schwefelenthaltenden Material bestehen, obwohl es auch möglich ist, Mineralien, wie z.B. Kaolinit, zu verwenden. Der Betrieb der drei Zuführvorrichtungen kann mittels getrennter Steuervorrichtungen 34, die mit der zentralen Steuereinheit 27 verbunden sind, individuell reguliert werden. Mittels dieser Steuervorrichtungen können die Zuführvorrichtungen 33 aktiviert oder inaktiviert werden, um die Zufuhr des in Frage stehenden Materials auf dem Transportband 29 zu initiieren oder zu beenden, und andererseits, um die Geschwindigkeit der Zuführvorrichtung und damit die Menge des Materials, das dem Transportband pro Zeiteinheit zugeführt wird, zu steuern.
  • Das sogenannte Luftregistriersystem ist ebenfalls in hohem Maße für den Verlauf des Verbrennungsprozesses verantwortlich, und dieses Steuersystem ist auf konventionelle Weise in den Verbrennungsanlagen des in Frage stehenden Typs vorhanden. In der Praxis können solche Luftregistriersysteme verschiedene auf einander folgende Luftzuführungen zum Dampferhitzer aufweisen. Im Beispiel sind jedoch nur zwei solcher Zuführungen gezeigt, nämlich eine erste Zuführung 35 für Primärluft zum unteren Teil der Verbrennungskammer, und eine Zuführung 36 für Sekundärluft, die stromabwärts von der Brennstoffzufuhr 28 angebracht ist. Ein zentrales Gebläse 37 kann über Leitungen 38, 39 Luft zu den Zuführungen 35, 36 liefern, genauer gesagt, über Flügelklappen 40, 41 in den Leitungen 38, 39. Die Funktion dieser Flügelklappen 40, 41 kann mittels getrennter Steuereinrichtungen 42, 43 gesteuert werden, die selbst durch die zentrale Steuereinheit 27 gesteuert werden. Abhängig von den in Frage stehenden das Vorhandensein bzw. die Konzentration von Alkalimetallchloriden in den Verbrennungsgasen betreffenden Messdaten kann die Zufuhr von Luft zum Inneren des Dampferhitzers so gesteuert werden, insbesondere, um die Menge der Alkalimetallchloride im Bereich der Überhitzeranordnungen im höchsten möglichen Ausmaß zu verringern. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Relation zwischen dem Einstellen der Luftregistriersysteme und dem Gehalt an Alkalimetallchloriden von einer Anlage zur anderen, abhängig von der Konstruktion und dem Verbrennungsprinzip des Damperhitzers, variiert.
  • Funktion und Vorteile der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass Metallchloride mit Ultraviolettlicht bei hohen Temperaturen spektralanalysiert werden können. Indem man die lichtemittierenden und lichtempfangenden Geräte der beschriebenen Messanordnung in unmittelbarer Nachbarschaft der Überhitzervorrichtung(en), die einer Korrosion unterliegt/unterliegen, und worin die Temperatur der Verbrennungsgase im Bereich von 600 bis 1400°C liegt, anordnet, kann das Vorhandensein und die Konzentration von Alkalimetallchloriden in situ spezifisch an der Stelle bestimmt werden, wo das Vorhandensein von Chloriden kritisch ist, nämlich unmittelbar bevor sie auf die Oberflächen der Überhitzerrohre auftreffen und mit Schwefel unter Bildung von Alkalimetallsulfat und freiem Chlor reagieren. Das ist insofern von beträchtlicher Bedeutung, weil, wenn Gasproben für eine extraktive Analyse entnommen würden, oder wenn Messungen stromabwärts von den Überhitzervorrichtungen – wo die Verbrennungsgastemperatur geringer ist – vorgenommen würden, die sehr aktiven Chloride Zeit haben würden, um zu kondensieren und/oder mit anderen Verbindungen zu reagieren, und deshalb würde es nicht möglich sein, sie auf geeignetem Weg zu bestimmen. Die Messung würde somit vollständig ihre Relevanz verlieren, wenn die Chloride kondensiert sind. Es soll auch betont werden, dass es nicht zweckmäßig ist, den Chloridgehalt früher im Verfahren zu bestimmen, d.h., in der Verbrennungskammer, weil die Chloride auf ihrem Weg zur Überhitzervorrichtung reagieren. Außerdem ist es von großer Bedeutung, dass die Bestimmung der Alkalimetallchlorid-Konzentration in den Verbrennungsgasen der Anlage im wesentlichen kontinuierlich erfolgt. Es ist richtig, dass es möglich ist, intermittierend individuelle Messungen durchzuführen, weil Zeitunterbrechungen zwischen sich wiederholenden Messgelegenheiten möglich sind. Wenn man diese Unterbrechungen kurz macht, z.B. im Bereich von 10 bis 60 Sekunden, wird eine im wesentlichen kontinuierliche Untersuchung des Vorhandenseins und der Konzentration von Korrosions-initiierenden Chloriden sichergestellt. Durch Verwenden von kontinuierlich erhaltenen Messdaten in Bezug auf die Chlorid-Konzentration in den Verbrennungsgasen wird außerdem gemäß der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform zur Kontrolle des Verbrennungsvorgangs ein effektives Mittel während der praktischen Durchführung erhalten, um Korrosionsattacken an den Überhitzerrohren gegen zu steuern. Eine Kontrolle der verschiedenen Parameter, die den Verbrennungsverlauf bestimmen, und der in den Gasen entwickelten Alkalimetallchlorid-Mengen kann auf verschiedenen Wegen erzielt werden. Ein effektiver Weg ist es – wie vorstehend in Verbindung mit 4 beschrieben – ein Chlor-verringerndes Additiv zuzugeben, z.B. in Form von Schwefel oder einem Schwefel enthaltenden Material. Durch Zuführen von moderaten, wenn auch wirksamen Mengen von Schwefel zum Brennstoff wird bereits während des Verbrennungsprozesses zwischen dem Schwefel und den Alkalimetallchloriden eine Umsetzung erzielt, wodurch unter anderem Chlorwasserstoff gebildet wird, was mit sich bringt, dass freies Chlor im Bereich der Überhitzervorrichtungen nicht entwickelt wird. Die Chlormengen werden in diesem Bereich zumindest auf ein absolutes Minimum verringert. Ein anderer Weg besteht darin, die Zusammensetzung der Brennstoffmischung zu verändern, z.B. durch Verringern der Brennstoffkomponente(n), die zu hohen Gehalten an Alkalimetallchloriden führt/führen. In Kombination mit diesen Maßnahmen kann auch das Luftregistrierungssystem so eingestellt werden, dass es die Menge reaktiver Chloride im Bereich der Überhitzerrohre minimiert.
  • Mögliche Modifikationen der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch zur Messung des Vorhandenseins und der Konzentration von Schwefeldioxid (SO2) innerhalb des bestimmten Wellenlängenbereichs (200 bis 310 nm) verwendet werden, insbesondere, um eine Überdosierung von Schwefelzusätzen bzw. Schwefel enthaltenden Brennstoffen zu vermeiden oder ihr entgegen zu steuern, oder um, alternativ, anderen operativen Maßnahmen, die den SO2-Gehalt im Verbrennungsgaskanal auf Werte oberhalb der festgesetzten Grenzen erhöhen könnten, entgegen zu steuern. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Erfindung zur Messung der Konzentration anderer gasförmiger Metallchloride als nur von Kalium- und Natriumchloriden, z.B. Schwermetallchloriden, wie z.B. Zink- bzw. Bleichlorid, verwendet werden kann, weil auch diese eine charakteristische Lichtabsorption innerhalb des Wellenlängenbereichs von 200 bis 310 nm aufweisen. Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die Konzentration von gasförmigen Metallen in elementarer Form, z.B. von elementarem Zink, zu bestimmen. Es ist zu erwarten, dass verschiedene Zustandsformen von Zink und Blei besonders häufig bei der Verbrennung von Brennstoffen auf Abfallbasis vorhanden sind. Zink- und Bleichloride können Aschenablagerungen mit einem relativ niedrigen Schmelzpunkt, z.B. 300°C, auf der Wärme-übertragenden Rohrvorrichtung bilden; das erhöht die Korrosion so wie das Ablagerungswachstum. Insbesondere können sie Ablagerungen an den Rohren, die ein Teil eines Ekonomisers sind, ausbilden. Durch Installieren einer erfindungsgemäßen Messanordnung in der Nachbarschaft von dieser Art von Rohren enthaltenden Vorrichtungen kann die Konzentration dieser Substanzen auf geeignetem Weg gemessen werden, worauf die Messergebnisse verwendet werden können, um Maßnahmen zu ergreifen, um die Menge von schädlichen Substanzen zu verringern, z.B. durch Verändern der Zusammensetzung des Brennstoffs.
  • In diesem Zusammenhang soll auch darauf hingewiesen werden, dass Fachleute auf dem in Frage stehenden Gebiet die Theorie bestätigen, dass ein mögliches Vorhandensein von Dioxinen in den Verbrennungsgasen von der Menge an Alkalimetallchloriden abhängt. Innerhalb des Rahmens der Erfindung ist es deshalb möglich, die beschriebene Messanordnung zu verwenden, um indirekt – nämlich durch Bestimmen der Konzentration an Alkalimetallchloriden – das Vorhandensein und die Konzentration von Dioxinen zu bestimmen, die für die Umgebung gefährlich sind.
  • Es soll auch darauf hingewiesen werden, dass die Erfindung unabhängig davon, ob die Wärmeproduzierende Anlage Überhitzervorrichtungen aufweist oder nicht, angewendet werden kann. Die Erfindung kann, wie vorstehend erwähnt, exklusiv für Messungen im Zusammenhang mit einem Ekonomiser oder einem Luftvorerhitzer verwendet werden.
  • Obwohl die Erfindung in den Zeichnungen in Verbindung mit zwei konventionellen Arten von kombinierten Kraft- und Wärmeanlagen, nämlich Anlagen mit Wirbelschicht-Dampferhitzern vom BFB- bzw. CFB-Typ, veranschaulicht wurde, ist sie auch auf andere Arten von Verbrennungsanlagen anwendbar, z.B. auf solche, die Rostfeuerungsverfahren oder Öfen zur Verbrennung pulverisierter Brennstoffe verwenden.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Messung mittels Photospektrometrie der Konzentration schädlicher Gase in den Verbrennungsgasen einer wärmeproduzierenden Anlage von der Art, die aufweist: einen ersten Raum (3) zur Verbrennung eines Brennstoffs, eine in einem stromab vom Verbrennungsraum vorhandenen zweiten Raum (4) vorhandene Vorrichtung (5), wobei die Vorrichtung (5) im zweiten Raum Rohre aufweist, durch die ein Medium, wie z.B. Wasser, Luft oder Dampf, hindurch strömen kann, um durch Wärmeübertragung aus den während der Verbrennung gebildeten Verbrennungsgasen erhitzt zu werden, und einen stromabwärts von der Rohrvorrichtung (5) befindlichen Kamin (2) zum Auslass der Verbrennungsgase aus der Anlage, worin in einem Bereich in der Nähe der Rohrvorrichtung (5) mindestens ein Strahl (11) von ultraviolettem Licht aus einem lichtemittierenden Gerät (7') auf einer Seite des zweiten Raums (4) zu einem auf der gegenüberliegenden Seite des zweiten Raums (4) befindlichen Lichtempfangsgerät (7'') gesendet wird, wobei das Lichtempfangsgerät mit einem Spektrometer (13) verbunden ist, das mit einer Rechnereinheit (14) zusammenwirkt, wobei in dem Spektrometer das Licht spektral zerlegt wird, und worin das Spektrometer (13) zur Registrierung der spektralen Intensitätsverteilung des Lichtes innerhalb des Wellenbereichs von 200 bis 310 nm kalibriert ist, um im wesentlichen kontinuierlich in situ die Konzentration gasförmiger Metalle und/oder Metallchloride in den Verbrennungsgasen während des Betriebs der Anlage zu bestimmen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die registrierten Daten, die die Konzentration von Metallen und/oder Metallchloriden in den Verbrennungsgasen betreffen, zur Steuerung des Verlaufs der Brennstoffverbrennung verwendet werden, insbesondere durch ein Output-Signal aus der Rechnereinheit (14) zu einer Steuereinheit (27), die mit einer oder mehreren in der Anlage vorhandenen Vorrichtungen zur Zufuhr von Brennstoff und/oder Zufuhr von Luft an verschiedene Luftregistrierungssysteme verbunden ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (27), wenn erforderlich, die Steuerung einer Zufuhrvorrichtung (33) zur Zufuhr eines Metallchloridverringernden Materials im Verbrennungsraum durchführt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwefel enthaltendes Material dem Brennstoff zugeführt wird, um die Menge an Alkalimetallchloriden im Bereich der Rohrvorrichtung zu verringern.
  5. Vorrichtung zur Messung mittels Photospektrometrie der Konzentration schädlicher Gase in den Verbrennungsgasen einer wärmeproduzierenden Anlage von der Art, die aufweist: einen ersten Raum (3) zur Verbrennung eines Brennstoffs, eine in einem stromab vom Verbrennungsraum vorhandenen zweiten Raum (4) vorhandene Vorrichtung (5), wobei die Vorrichtung (5) im zweiten Raum Rohre aufweist, durch die ein Medium, wie z.B. Wasser, Luft oder Dampf, hindurch strömen kann, um durch Wärmeübertragung aus den während der Verbrennung gebildeten Verbrennungsgasen erhitzt zu werden, und einen stromabwärts von der Rohrvorrichtung (5) befindlichen Kamin (2) zum Auslass der Verbrennungsgase aus der Anlage, worin in einem Bereich in der Nähe der Rohrvorrichtung (5) auf einer Seite des zweiten Raums (4) eine lichtemittierende Vorrichtung (7') angeordnet ist, die den Zweck besitzt, mindestens einen Strahl (11) von ultraviolettem Licht zu einem Lichtempfangsgerät (7''), das auf der gegenüberliegenden Seite des zweiten Raums vorhanden ist, zu emittieren, wobei das Lichtempfangsgerät mit einem Spektrometer (13) verbunden ist, das mit einer Rechnereinheit (14) zusammenwirkt, und wobei im Spektrometer das Licht spektral zerlegt wird, und worin das Spektrometer (13) zur Registrierung der spektralen Intensitätsverteilung des Lichtes innerhalb des Wellenbereichs von 200 bis 310 nm kalibriert ist, um im wesentlichen kontinuierlich in situ die Konzentration gasförmiger Metalle und/oder Metallchloride in den Verbrennungsgasen während des Betriebs der Anlage zu bestimmen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spektrometer (13) aus einem Miniaturspektrometer auf Basis einer Diodenanordnung besteht.
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