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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf elastische Schichtstoffe
und Einwegartikel. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf elastische Schichtstoffe und Einwegartikel, die eine Spinnvliesschicht
aus einem Polypropylen/Polyethylen-Copolymer umfassen. Beispiele
solcher Einwegartikel schließen
Schweißbänder, Bandagen,
Körperwickel,
Einwegunterwäsche,
Einwegkleidungsstücke,
einschließlich
Wegwerfwindeln (für
Erwachsene und Babys), einschließlich Windelhosen und Übungshöschen, Einwegslips
zu Menstruationszwecken und Einwegabsorptionseinlagen, einschließlich Damenbinden
und Inkontinenzmitteln ein.
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HINTERGRUND
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Elastische
Schichtstoffe bzw. Laminate wurden in der Vergangenheit in zahlreichen
Einwegartikeln eingesetzt, einschließlich Schweißbändern, Bandagen,
Körperwickeln,
Einwegunterwäsche,
Einwegkleidungsstücken,
einschließlich
Wegwerfwindeln (für
Erwachsene und Babys), einschließlich Windelhosen und Übungshöschen, Einwegslips
zu Menstruationszwecken und Einwegabsorptionseinlagen, einschließlich Damenbinden
und Inkontinenzmitteln. Hier bezieht sich „elastischer Schichtstoff" auf elastisch dehnbare,
aus zwei oder mehr Schichten bestehende Materialien, einschließlich mindestens
eines elastisch dehnbaren einschichtigen Materials. Im Allgemeinen
wird erwartet, dass diese Artikel durch Verwendung eines geeigneten
elastischen Schichtstoffes während
des gesamten Gebrauchszeitraums der Produkte eine gute Passform
am Körper
und/oder auf der Haut des Benutzers bieten.
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Ein „spannungsfreier" Dehnungsschichtstoff ist
ein Typ von elastischem Schichtstoff, der vorzugsweise für solche
Einwegprodukte verwendet wird. Verfahren zur Herstellung von „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoffbahnen
sind zum Beispiel im US-Patent Nr. 5,167,897, erteilt an Weber et
al. am 1. Dezember 1992, US-Patent Nr. 5,156,793, erteilt an Buell
et al. am 20. Oktober 1990 und US-Patent Nr. 5,143,679, erteilt
an Weber et al. am 1. September 1992, offenbart. In einem Herstellungsverfahren
für einen
solchen „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
wird ein Elastomermaterial in einem im Wesentlichen angespannten
(spannungsfreien) Zustand wirkmäßig mit
mindestens einem nichtelastischen Komponentenmaterial verbunden.
Anschließend wird
mindestens ein Abschnitt des resultierenden nicht-elastischen Verbundschichtstoffs
einer mechanischen Dehnung unterzogen, die ausreicht, um das nichtelastische
Komponentenmaterial dauerhaft zu verlängern. Anschließend kann
der Verbunddehnangsschichtstoff in seinen im Wesentlichen angespannten
Zustand zurückkehren.
Auf diese Weise wird der elastische Schichtstoff zu einem „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
geformt. Hier bezieht sich „spannungsfreier" Dehnungsschichtstoff auf
einen Schichtstoff, der aus mindestens zwei Materiallagen besteht,
die entlang mindestens eines Abschnitts ihrer koextensiven Oberflächen aneinander befestigt
sind, während
sie sich in einem im Wesentlichen angespannten („spannungsfreien") Zustand befinden;
wobei eine der Lagen ein Materialumfasst, das spannbar und elastomer
ist (d.h. im Wesentlichen in seine angespannten Abmessungen zurückkehrt,
nachdem eine angelegte Zugkraft aufgehoben worden ist), und eine
zweite Lage verlängerbar
ist (jedoch nicht notwendigerweise elastomer), so dass beim Dehnen
die zweite Lage zumindest zu einem gewissen Grad dauerhaft verlängert wird,
so dass sie beim Aufheben der angelegten Zugkräfte nicht vollständig in
ihre ursprüngliche,
nicht verformte Konfiguration zurückkehrt. Der resultierende
Dehnungsschichtstoff wird dadurch in der Richtung der anfänglichen
Dehnung elastisch dehnbar gemacht, zumindest bis zu dem Punkt der
anfänglichen
Dehnung.
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Wie
vorstehend bemerkt, schließt
das Herstellungsverfahren für
einen solchen „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
den Schritt ein, bei dem der nichtelastische Verbundschichtstoff
einer mechanischen Dehnung unterzogen wird, die aus reicht, um das
nichtelastische Komponentenmaterial dauerhaft zu verlängern. Dieser
Schritt erfolgt zusätzlich
zu normalen elastischen Laminierverfahren und ist mit Beschränkungen
hinsichtlich der in dem elastischen Schichtstoff zu verwendenden
Komponentenmaterialien verbunden. So muss zum Beispiel in dem Fall, in
dem eine Vliesbahn im elastischen Schichtstoff als eines der Komponentenmaterialien
verwendet wird, diese genügend
physikalische Festigkeit oder Beständigkeit gegenüber der
angelegten mechanischen Dehnung aufweisen, da diese Materialien
dazu neigen, durch den Vorgang mechanisch beschädigt zu werden. Falls die Vliesbahn
nicht genügend
physikalische Festigkeit oder Beständigkeit aufweist und daher
leicht beschädigt
wird, kann es sein, dass der entstehende „spannungsfreie" Dehnungsschichtstoff eine
erwartete physikalische Eigenschaft nicht aufweist, was zu einem
nicht erwünschten
Bruch des „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoffs
führt.
Zum Beispiel neigt solch ein „spannungsfreier" Dehnungsschichtstoff
dazu, durch die Beanspruchung, die darauf während des mechanischen Dehnungsvorgangs und/oder
während
des Gebrauchs der Artikel einwirkt, leicht zu zerfasern, zu zerreißen oder
zu delaminieren. Daher muss die Vliesbahn, die in dem „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
verwendet wird, sorgfältig
ausgewählt
werden.
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Auf
Grundlage der vorgenannten Tatsachen besteht ein Bedarf an einem „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff,
der eine Vliesschicht mit erhöhter physikalischer
Festigkeit oder Beständigkeit
umfasst. Es besteht ebenfalls ein Bedarf an einem Einwegartikel,
der solch einen elastischen Schichtstoff einsetzt.
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Säuglinge
und andere inkontinente Personen tragen Einwegkleidungsstücke zum
Anziehen, wie Einwegwindelhosen, zum Aufnehmen und Einbehalten von
Urin und anderen Körperausscheidungen. Einwegkleidungsstücke zum
Anziehen mit festen Seiten, die auch als „Hosentyp-Kleidungsstücke" bezeichnet werden,
sind zur Verwendung bei Kindern, die laufen können und oftmals die Toilettenbenutzung lernen,
beliebt geworden. Diese Kleidungsstücke zum Anziehen weisen Seitenfelder
auf, deren Ränder
zusammengefügt
sind, um zwei Beinöffnungen und eine
Taillenöffnung
zu bilden. Um Körperausscheidungen
aufzunehmen und einer großen
Vielfalt an Körperformen
und -größen zu passen,
müssen diese
Kleidungsstücke
zum Anziehen um die Taille und Beine des Trägers genau passen, ohne von
ihrer Position auf dem Rumpf herabzuhängen, durchzuhängen oder
herunterzugleiten. Beispiele dieser Kleidungsstücke zum Anziehen werden zum
Beispiel im US-Patent Nr. 5,171,239, erteilt an Igaue et al. am
15. Dezember 1992; US-Patent Nr. 4,610,681, erteilt an Strohbeen
et al. am 9. September 1986; US-Patent Nr.
4,940,464, erteilt an Van Gompel et al. am 10. Juli 1990; US-Patent
Nr. 5,246,433, erteilt an Hasse et al. am 21. September 1993; US-Patent
Nr. 5,569,234, erteilt an Buell et al. am 29. Oktober 1996; und
WO 96/31176 (Ashton), veröffentlicht
am 10. Oktober 1996, offenbart.
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Bei
vielen Einwegkleidungsstücken
zum Anziehen werden die Nähte
der Seitenfelder durch Anwendung von Druck und Wärme auf Randabschnitte der
zusammenzufügenden
Seitenfelder gebildet. Zum Beispiel offenbart WO 98/22285 (Schmitz),
veröffentlich
am 28. Mai 1998, solch eine Nahtmethode. Die Anwendung von Druck
und Wärme
führt zum Verschmelzen
von Komponentenlagenmaterialien, die bei den Seitenfeldern verwendet
werden, insbesondere beim Berühren
von Oberflächenmaterialien der
Seitenfelder, wodurch eine erforderliche Verbindung zwischen den
Seitenfeldern entsteht.
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Um
eine starke Naht zu erhalten, wird es im Allgemeinen bevorzugt,
dass die Differenz der Schmelzpunkte der beiden sich berührenden,
zusammenzufügenden
Oberflächenmaterialien
gering ist. Werden jedoch bei den sich berührenden Oberflächen der
Seitenfelder unterschiedliche Arten an Materialien verwendet, muss
die Erwärmung
sorgfältig angepasst
und während
des Nahtvorgangs kontrolliert werden. Anderenfalls neigt eines der
Materialien, das einen verhältnismäßig niedrigeren
Schmelzpunkt aufweist, dazu, viel mehr als das andere Material, das
einen verhältnismäßig höheren Schmelzpunkt aufweist,
zu schmelzen. (Wenn zum Beispiel ein Polypropylen, das einen Schmelzpunkt
von etwa 160°C auf weist,
bei einem Oberflächenmaterial
eingesetzt wird und ein Polyethylen, das einen Schmelzpunkt von
etwa 125°C
aufweist, in dem anderen Oberflächenmaterial
eingesetzt wird, beträgt
die Differenz der Schmelzpunkte der beiden sich berührenden Oberflächenmaterialien
etwa 35°C).
Solch eine Differenz der Schmelzpunkte neigt dazu, ein Loch bzw. Löcher in
dem zusammengefügten
Abschnitt und/oder einen harten Abschnitt geschmolzenen Materials
nach seiner Verfestigung zu bilden. Da die Bildung eines solchen
Lochs bzw. solcher Löcher
dazu neigt, die Nahtfestigkeit zu verringern, muss dies vermieden
werden. Die Bildung solch eines harten Abschnitts nach seiner Verfestigung
muss ebenfalls vermieden werden, da dieser tendenziell auf der Haut des
Trägers
eine Abschürfung
hinterlässt,
was zu einem roten Abdruck auf der Haut führt.
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Auf
Grundlage der vorgenannten Tatsachen besteht ein Bedarf an zwei
sich berührenden,
zusammenzufügenden
Materialien bei Einwegkleidungsstücken zum Anziehen, die eine
verbesserte Nahtfestigkeit bieten können. Ebenfalls besteht ein
Bedarf an zwei sich berührenden,
zusammenzufügenden
Materialien bei Einwegkleidungsstücken zum Anziehen, die keinen
harten Abschnitt geschmolzenen Materials im zusammengefügten Teil
nach seiner Verfestigung bilden.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elastischen Schichtstoff,
der in mindestens eine Richtung elastisch dehnbar ist. Der elastische Schichtstoff
umfasst ein elastisches Element mit einer ersten Oberfläche und
einer zweiten Oberfläche gegenüber der
ersten Oberfläche
und eine Spinnvliesschicht, die mit der ersten Oberfläche des
elastischen Elements verbunden ist, um einen Schichtstoff zu bilden.
Die Spinnvliesschichtumfasst Komponentenfasern, die aus einem Polypropylen/Polyethylen-Copolymer
gebildet werden. Der Schichtstoff wird mechanisch gedehnt, um einen
elastischen Schichtstoff zu bilden.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen Einwegartikel
mit dem elastischen Schichtstoff.
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Das
Vorgenannte erfüllt
den Bedarf an einem „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff,
der eine Vliesschicht umfasst, die eine erhöhte physikalische Festigkeit
oder Beständigkeit
aufweist, und den Bedarf an einem Einwegartikel, der solch einen
elastischen Schichtstoff einsetzt.
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Das
Vorgenannte erfüllt
weiterhin den Bedarf an zwei sich berührenden, zusammenzufügenden Materialien
in Einwegkleidungsstücken
zum Anziehen, die eine verbesserte Nahtfestigkeit bieten können, und/oder
einen Bedarf an zwei sich berührenden,
zusammenzufügenden
Materialien in Einwegkleidungsstücken
zum Anziehen, die keinen harten Abschnitt geschmolzenen Materials
im zusammengefügten
Teil nach seiner Verfestigung bilden.
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Diese
und andere Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden für den
Fachmann aus der Lektüre
der vorliegenden Offenbarung ersichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Obwohl
die Beschreibung mit Ansprüchen schließt, in denen
die Erfindung speziell angegeben und genau beansprucht wird, wird
angenommen, dass die Erfindung aus der folgenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsformen
besser verständlich
wird, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen erfolgt
und in der im Wesentlichen identische Elemente durch gleiche Bezugszahlen
bezeichnet werden und in der:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einwegkleidungsstücks zum
Anziehen in einer typischen Gebrauchskonfiguration ist;
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2 eine
vereinfachte Draufsicht der in 1 gezeigten
Ausführungsform
in ihrem flachen, unkontrahierten Zustand ist, welche die körperseitige Seite
des Kleidungsstücks
zeigt;
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3 eine
entlang der Schnittlinie 3-3 von 2 vorgenommene
Querschnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform ist;
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4 eine
Querschnittansicht eines elastischen Elements (oder eines elastischen
Schichtstoffs) einer bevorzugten Ausführungsform ist; und
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5 eine
vergrößerte perspektivische
Teildarstellung eines bevorzugten Beispiels der Elastomermaterialschicht
ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Hier
bedeutet „umfassen", dass ein anderes Element
bzw. andere Elemente und ein anderer Schritt bzw. andere Schritte,
die sich nicht auf das Endergebnis auswirken, hinzugefügt werden
können. Diese
Begriffe umfassen die Begriffe „bestehend aus" und „im Wesentlichen
bestehend aus".
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Hier
bezieht sich „Kleidungsstück zum Anziehen" auf Kleidungsartikel,
die eine bestimmte Taillenöffnung
und ein Paar Beinöffnungen
aufweisen und die auf den Körper
des Trägers
gezogen werden, indem die Beine in die Beinöffnungen eingeführt werden
und der Artikel über
die Taille nach oben gezogen wird.
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Hier
beschreibt „Einweg-" Kleidungsstücke, die
nicht zum Waschen oder anderweitigen Wiederherstellen oder Wiederverwenden
als Kleidungsstück bestimmt
sind (d.h., sie sind dazu bestimmt, nach einmaligem Gebrauch weggeworfen
und vorzugsweise verwertet, kompostiert oder anderweitig in einer
umweltfreundlichen Weise entsorgt zu werden).
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Hier
bezieht sich „Windelhosen" auf Kleidungsstücke zum
Anziehen, die im Allgemeinen von Säuglingen und anderen inkontinenten
Personen getragen werden, um Urin und Fäkalien zu absorbieren und einzubehalten.
Es sei jedoch klarge stellt, dass die vorliegende Erfindung auch
auf andere Kleidungsstücke
zum Anziehen, wie Übungshöschen, Inkontinenzslips,
Kleidungsstücke
oder Slips für
die Damenhygiene und dergleichen anwendbar ist.
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Hier
bezeichnet „Feld" einen Bereich oder ein
Element des Kleidungsstücks
zum Anziehen. (Obwohl ein Feld in der Regel eine eindeutige Fläche oder
ein eindeutiges Element ist, kann ein Feld ein wenig mit einem angrenzenden
Feld zusammenfallen (funktionsmäßig übereinstimmen).)
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Hier
schränkt
die Bezeichnung „Schicht" das Element insofern
nicht notwendigerweise auf eine einzelne Materialschicht ein, als
eine Schicht tatsächlich
Schichtstoffe oder Kombinationen von Lagen oder Bahnen der erforderlichen
Art von Materialien umfassen kann.
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Hier
umfasst „verbunden" oder „verbinden" Konfigurationen,
bei denen ein Element direkt an einem anderen Element befestigt
wird, indem das Element direkt an dem anderen Element angebracht wird,
und Konfigurationen, bei denen das Element indirekt an dem anderen
Element befestigt wird, indem das Element an einem Zwischenelement
bzw. an Zwischenelementen angebracht wird, die wiederum an dem anderen
Element angebracht werden.
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Hier
wird „unkontrahierter
Zustand" verwendet,
um Zustände
von Kleidungsstücken
zum Anziehen in ihrem nicht zusammengefügten (d.h., die Nähte sind
entfernt), flachen und entspannten Zustand zu beschreiben, wobei
alle verwendeten elastischen Materialien von ihnen entfernt sind.
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Der
elastische Schichtstoff der vorliegenden Erfindung schließt ein elastisches
Element und eine Spinnvliesschicht, die mit dem elastischen Element verbunden
ist, ein. Das elastische Element der vorliegenden Erfindung kann
zahlreiche unterschiedliche Konfigurationen und Materialien annehmen.
Zum Beispiel kann das elastische Element aus einer oder aus mehreren
Elastomermaterialschichten gebildet sein. Vorzugsweise ist das elastische
Element ein elastischer Schichtstoff oder ein elastisches Verbundelement
aus mehreren Materialschichten, einschließlich mindestens einer Elastomermaterialschicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst das elastische Element einen Schichtstoff aus einer Elastomermaterialschicht,
einer Vliesabdeckschicht, die mit einer Oberfläche der Elastomermaterialschicht
verbunden ist, und mehr bevorzugt einer zweiten Vliesabdeckschicht,
die mit der anderen Oberfläche
der Elastomermaterialschicht verbunden ist. Ein mehr bevorzugtes
Beispiel des elastischen Elements wird nachstehend ausführlicher
unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
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Die
Elastomermaterialschicht kann in einer großen Vielfalt an Größen, Formen
und Gestalten geformt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform liegt
die Elastomermaterialschicht in Form einer durchgehenden ebenen
Schicht vor. Bevorzugte Formen einer durchgehenden ebenen Schicht
schließen einen
Gitterstoff, eine perforierte (oder mit Öffnungen geformte) Folie, einen
elastomeren gewebten Stoff oder Vliesstoff, einen elastomeren Schaumstoff
und dergleichen ein. Die durchgehende ebene Schicht kann jede beliebige
Form annehmen, die in geeigneter Weise in Produkten bereitgestellt
werden kann. Bevorzugte Formen einer durchgehenden ebenen Schicht
schließen
ein Viereck einschließlich
eines Rechtecks und eines Quadrats, ein Trapez und die anderen Vielecke
ein. In einer alternativen Ausführungsform
liegt die Elastomermaterialschicht in Form von einzelnen Strängen (oder
Fäden)
vor, die nicht miteinander verbunden sind.
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Das
Elastomermaterial kann alle geeigneten elastischen Materialien einschließen, die
dem Stand der Technik entsprechen. Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete
Elastomermaterialien schließen Synthese-
oder Naturkautschukmaterialien ein, die dem Stand der Technik entsprechen.
Bevorzugte Elastomermaterialien schließen die Diblock- und Triblockcopolymere
auf Basis von Polystyrol und ungesättigten oder vollständig hydrierten
Kautschukblöcken
und deren Mischungen mit anderen Polymeren, wie Polyolefinpolymeren,
ein.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Elastomermaterialschicht eine poröse, makroskopisch ausgedehnte,
dreidimensionale Elastomerbahn 172, wie in 5 gezeigt.
Die Bahn 172 weist eine durchgehende erste Oberfläche 174 und
eine unterbrochene zweite Oberfläche 176 gegenüber der ersten
Oberfläche 174 auf.
Die Elastomerbahn 172 umfasst vorzugsweise ein aus geformter
Folie bestehendes Verbindungselement 186, das mindestens zwei
Polymerschichten 178 und 182 einschließt. Die erste
Schicht 178 ist im Wesentlichen elastisch, und die zweite
Schicht 182 ist im Wesentlichen weniger elastisch als die
erste Schicht 178. Mindestens eine der beiden Polymerschichten 178 und 182 ist
aus einem Polystyrol-Thermoplastelastomer gebildet. Die Elastomerbahn 172 weist
eine Vielzahl von primären Öffnungen 184 in
der ersten Oberfläche 174 der Bahn 172 auf.
Die primären Öffnungen 184 werden
in der Ebene der ersten Oberfläche 174 durch
ein durchgehendes Netzwerk des Verbindungselements 186 bestimmt.
Das Verbindungselement 186 weist entlang seiner Länge einen
nach oben konkav geformten Querschnitt auf. Das Verbindungselement 186 bildet
außerdem
sekundäre Öffnungen 188 in der
Ebene der zweiten Oberfläche 176 der
Bahn 172. Die Öffnungen 184 und 188 können eine
beliebige Form annehmen. Eine bevorzugte Elastomerbahn ist in der
internationalen Veröffentlichung
Nr. WO 98/3716 (Curro et al.), veröffentlicht am 27. August 1998,
offenbart. Ein bevorzugtes poröses
Elastomermaterial für
die Elastomermaterialschicht ist von Tredegar Film Products unter
der Bezeichnung X-25007 erhältlich.
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In
einer mehr bevorzugten Ausführungsform ist
die Elastomermaterialschicht ein elastomerer Gitterstoff, der nachstehend
ausführlicher
beschrieben wird.
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Das
elastische Element der vorliegenden Erfindung weist eine erste Oberfläche und
eine zweite Oberfläche
gegenüber
der ersten Oberfläche
auf. Die Spinnvliesschicht ist mit der ersten Oberfläche des elastischen
Elements verbunden, um einen Schichtstoff zu bilden. Die Spinnvliesschicht
der vorliegenden Erfindung umfasst Komponentenfasern, die aus einem
Polypropylen/Polyethylen-Copolymer gebildet sind. Der Schichtstoff
wird mechanisch gedehnt, um einen elastischen Schichtstoff (z.B.
einen „spannungsfreien" elastischen Schichtstoff)
zu bilden. Die Spinnvliesschicht weist einen Elastizitätsmodul
von über
1575 N/cm (4000 p/Zoll) auf. Die Spinnvliesschicht weist eine Spannung
von unter 394 N/cm (1000 p/Zoll) an der Spitze in der Spannung-Dehnung-Kurve
auf. Diese und weitere bevorzugte Ausführungsformen werden nachstehend
ausführlicher beschrieben.
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Durch
Einsatz der Spinnvliesschicht aus Polypropylen/Polyethylen-Copolymer
in dem elastischen Schichtstoff liefert der elastische Schichtstoff der
vorliegenden Erfindung eine verbesserte physikalische Festigkeit
oder Beständigkeit
gegenüber
der mechanischen Dehnung, die darauf während des mechanischen Dehnungsvorgangs
und/oder während
des Gebrauchs der Artikel einwirkt. Demzufolge kann der elastische
Schichtstoff der vorliegenden Erfindung einen unerwünschten
Bruch des elastischen Schichtstoffs, wie ein Zerfasern und/oder
Zerreißen, verhindern.
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Die
Spinnvliesschicht der vorliegenden Erfindung kann durch jedes beliebige
Spinvliesverfahren, das dem Stand der Technik entspricht, gebildet
werden, zum Beispiel US-Patent Nr. 3,692,618, erteilt an Dorschner
et al. am 19. September 1972; US-Patent Nr. 3,338,992, erteilt an
Kinney am 29. August 1967; US-Patent Nr. 3,341,394, erteilt an Kinney
am 12. September 1967; US-Patent Nr. 3,502,538, erteilt an Petersen
am 24. März
1970; US-Patent Nr. 3,502,763, erteilt an Hartmann am 24. März 1970; US-Patent
Nr. 3,909,009, erteilt an Cvetko et al. am 30. September 1975; US-Patent Nr. 3,542,615,
erteilt an Dobo et al. am 24. November 1970; und US-Patent Nr. 4,340,563,
erteilt an Appel et al. am 20. Juli 1982.
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Das
Polypropylen/Polyethylen-Copolymer, das die Komponentenfasern bildet,
kann durch Copolymerisation von 0,5 Gew.-% bis 20 Gew.-% Polyethylen
in der Hauptkette eines Polypropylens hergestellt werden. Vorzugsweise
ist das Polypropylencopolymer ein Blockcopolymer, das durch Blockcopolymerisation
des Polyethylens in der Hauptkette des Polypropylens hergestellt
wurde. Mehr bevorzugt ist das Polypropylen/Polyethylen-Copolymer
ein statisches Copolymer, das durch statistische Copolymerisation
des Polyethylens in der Hauptkette des Polypropylens hergestellt
wurde.
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Vorzugsweise
sind von 0,5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, mehr bevorzugt von 5 Gew.-% bis
15 Gew.-% Polyethylen durch Copolymerisation in der Hauptkette des
Polypropylens enthalten. Ein bevorzugtes Polypropylen/Polyethylen
wird dann produziert, wenn 7 Gew.-% Polyethylen mit dem Polypropylen
copolymerisiert werden.
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Jede
Art Polyethylen kann bei der Copolymerisation eingesetzt werden.
Bevorzugtes Polyethylen umfasst ein Polyethylen niedriger Dichte
(LDPE), Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und ein lineares Polyethylen
hoher Dichte (LLDPE). Ein bevorzugtes Polyethylen ist ein LLDPE.
In einer bevorzugten Ausführungsform
weist das Polyethylen eine α-Olefinstruktur
wie 1-Hexen, 1-Buten und 1-Octen auf.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Spinnvliesschicht eine flächenbezogene Masse von unter
35 g/m2 auf und umfasst Komponentenfasern
mit einem durchschnittlichen Faser-Denier von unter 2,5. Vorzugsweise
weist für
Produkte wie Einwegkleidungsstücke
und dergleichen die Spinnvliesschicht eine flächenbezogene Masse von 15 g/m2 bis 30 g/m2 auf,
mehr bevorzugt von 17 g/m2 bis 25 g/m2, und ein durchschnittliches Faser-Denier
von unter 1,9 und mehr bevorzugt von unter 1,5.
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Das
Polypropylen/Polyethylen-Copolymer ist weniger kristallin und weist
daher einen breiteren Schmelzpunktbereich auf als das Polypropylen selbst.
Vorzugsweise weist das Polypropylen/Polyethylen-Copolymer einen
Schmelzpunktbereich zwischen etwa 100°C und 180°C, mehr bevorzugt zwischen etwa
125°C und
165°C auf.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Spinnvliesschicht ein Prägemuster auf, das durch zahlreiche
getrennte Verbindungspunkte oder -bereiche gebildet wird. Jedes
Prägeverfahren,
das dem Stand der Technik entspricht, kann zum Formen eines solchen
Prägemusters
in der Spinnvliesschicht verwendet werden. Zum Beispiel wird ein
bevorzugtes Prägemuster
gebildet, indem eine Spinnvliesbahn durch zwei Prägewalzen
hindurch läuft,
die ein hervorstehendes Muster wie Punkte oder Gitterlinien auf
der Oberfläche
der Prägewalzen
aufweisen. Die Prägewalzen
werden auf eine Erweichungstemperatur des Materials der Komponentenfasern
(d.h. des Polypropylen/Polyethylen-Copolymers) erwärmt. Die Spinnvliesbahn
läuft zwischen
den erwärmten
Prägewalzen
hindurch, so dass die Spinnvliesbahn von den Prägewalzen entsprechend dem Muster
auf den Walzen komprimiert und erwärmt werden kann, wodurch ein
Prägemuster
einzelner Bindungspunkte oder -bereiche in der Spinnvliesbahn gebildet
wird. Die entstehende Spinnvliesbahn wird vorzugsweise als die Spinnvliesschicht
verwendet. Entsprechend dem Stand der Technik hält die Prägung die Komponentenfasern
zusammen und verleiht der Vliesbahn oder der Vliesschicht durch
Verbinden der Komponentenfasern innerhalb der Vliesbahn oder der
Vliesschicht Integrität.
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Ein
bevorzugtes Prägemuster
weist rautenförmige
Stiftverbindungsbereiche auf, bei denen jeder Stift eine durchschnittliche
Größe von 0,65 × 0,74 mm,
einen senkrechten Abstand von 1,23 mm zwischen den Stiften und einen
waagerechten Abstand von 1,26 mm zwischen den Stiften aufweist.
Vorzugsweise weist das Prägemuster
ein Prägebereichverhältnis (oder
ein Verbindungsbereichverhältnis)
von unter 25% auf. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt das Prägebereichverhältnis der
Vliesbahn oder der Vliesschicht von 5% bis 20% und mehr bevorzugt
von 10% bis 18%.
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Die
Spinnvliesschicht besitzt einen Elastizitätsmodul von über 1575
N/cm (4000 p/Zoll), vorzugsweise über 1969 N/cm (5000 N/Zoll)
und mehr bevorzugt von 1969 N/cm (5000 p/Zoll) bis 4724 N/cm (12000
p/Zoll).
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Die
Spinnvliesschicht weist eine Spannung von unter 394 N/cm (1000 p/Zoll)
an der Spitze in der Spannung-Dehnung-Kurve auf. Vorzugsweise weist die
Spinnvliesschicht eine Spannung von über 236 N/cm (600 p/Zoll) auf,
mehr bevorzugt von 276 N/cm (700 p/Zoll) bis 394 N/cm (1000 p/Zoll)
an der Spitze in der Spannung-Dehnung-Kurve.
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Eine
bevorzugte Spinnvliesbahn, die für
die Spinnvliesschicht aus Polypropylen/Polyethylen-Copolymer verwendet
wird, ist von Mitsui Chemical Co., Ltd., Tokio, Japan, unter der
Kodenr. 23GSM erhältlich.
Diese Spinnvliesbahn umfasst Komponentenfasern, die durch ein statistisches
Polypropylen/Polyethylen-Copolymer gebildet werden, das etwa 7 Gew.-%
Polyethylen (LLPE) in der Hauptkette des Polypropylens aufweist.
Diese Spinnvliesbahn hat eine flächenbezogene
Masse von etwa 20 g/m2 und umfasst Komponentenfasern
mit einem durchschnittlichen Faser-Denier von etwa 20. Diese Spinnvliesbahn
weist ein durchschnittliches Prägeverhältnis von
etwa 18% auf. Das Polypropylen/Polyethylen-Copolymer dieser Spinnvliesbahn besitzt
einen Schmelzpunktbereich zwischen etwa 105°C und 170°C. Diese Spinnvliesbahn weist
einen Elastizitätsmodul
von über
1575 N/cm (4000 p/Zoll) auf und außerdem eine Spannung von unter
394 N/cm (1000 p/Zoll) an der Spitze in der Spannung-Dehnung-Kurve.
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Die
Spinnvliesschicht der vorliegenden Erfindung wird mit der ersten
Oberfläche
des elastischen Elements durch Befestigungsmittel wie denjenigen, die
dem Stand der Technik entsprechen, verbunden. Beispielsweise kann
die Spinnvliesschicht durch eine gleichmäßige, durchgehende Klebstoffschicht,
eine strukturierte Klebstoffschicht oder eine Anordnung separater
Klebstofflinien, -spiralen oder -punkte an der ersten Oberfläche des
elastischen Elements befestigt sein. Alternativ können die
Befestigungsmittel Heißverklebungen,
Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch-mechanische Bindungen
oder beliebige andere geeignete Befestigungsmittel oder Kombinationen
dieser Befestigungsmittel, die dem Stand der Technik entsprechen,
umfassen.
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Nachdem
die Spinnvliesschicht der vorliegenden Erfindung mit dem elastischen
Element verbunden wurde, wird anschließend mindestens ein Abschnitt
des entstandenen Schichtstoffs einer mechanischen Dehnung ausgesetzt,
die ausreicht, um die Spinnvliesschicht dauerhaft zu verlängern. Der Schichtstoff
kann anschließend
in seinen im Wesentlichen angespannten Zustand zurückkehren.
Auf diese Weise wird der Schichtstoff zu einem „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
geformt.
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Die
vorliegende Erfindung kann auf eine Vielzahl an Einwegartikeln angewandt
werden, die einen „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoff
benötigen, der
eine Vliesschicht umfasst, die eine erhöhte physikalische Festigkeit
oder Beständigkeit
aufweist. Bevorzugte Einwegartikel schließen Schweißbänder, Bandagen, Körperwickel,
Einwegunterwäsche,
Einwegkleidungsstücke,
einschließlich
Wegwerfwindeln (für
Erwachsene und Babys), einschließlich Windelhosen und Übungshöschen, Einwegslips
zu Menstruationszwecken und Einwegabsorptionseinlagen, einschließlich Damenbinden
und Inkontinenzmitteln, ein. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Einwegartikel ein Einwegkleidungsstück zum Anziehen.
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In
einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann die vorliegende
Erfindung ebenfalls auf eine Vielzahl an Einwegkleidungsstücken zum
Anziehen angewandt werden, die Flügelfelder benötigen, die
mit einer erhöhten
Nahtfestigkeit zusammengefügt
werden müssen.
Bevorzugte Einwegkleidungsstücke
zum Anziehen schließen
Einwegunterwäsche zum
Anziehen, Einwegwindelhosen (für
Erwachsene und Babys), einschließlich Übungshöschen, und Einwegslips zu Menstruationszwecken
ein.
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Nachfolgend
werden bevorzugte Ausführungsformen
eines Einwegkleidungsstücks
zum Anziehen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.
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1 zeigt
eine bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Einwegkleidungsstücks zum
Anziehen (d.h. einer einheitlichen Einwegwindelhose). Bezüglich 1 weist
das Einwegkleidungsstück
zum Anziehen 120 einen vorderen Bereich 26, einen
hinteren Bereich 28 und einen Schrittbereich 30 zwischen
dem vorderen Bereich 26 und dem hinteren Bereich 28 auf.
Eine Grundeinheit 41 ist im vorderen Bereich, im hinteren
Bereich und im Schrittbereich 26, 28 und 30 bereitgestellt.
Die Grundeinheit 41 schließt eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 24,
eine mit der Oberschicht 24 verbundene flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 22 und
einen zwischen der Oberschicht 24 und der Unterschicht 22 angeordneten
Absorptionskern 25 (in 1 nicht
dargestellt) ein. Die Grundeinheit 41 weist Seitenränder 220 auf,
die im vorderen Bereich 26 Randlinien 222 bilden.
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Das
Einwegkleidungsstück
zum Anziehen 20 schließt
ferner ein Paar vordere Flügelfelder 46 ein, die
sich jeweils von den entsprechenden Seiten der Grundeinheit 41 im
vorderen Bereich 26 aus seitlich nach außen erstrecken,
und ein Paar dehnbare hintere Flügelfelder 48,
die sich jeweils von den entsprechenden Seiten der Grundeinheit 41 im
hinteren Bereich 28 aus seitlich nach außen erstrecken.
Jedes der Flügelfelder 46 und 48 weist
einen äußersten Rand 240 auf,
der eine äußerste Randlinie 242 bildet. Mindestens
eine der äußersten
Randlinien 242 weist im unkontrahierten Zustand des Kleidungsstücks 20 einen
ungleichmäßigen seitlichen
Abstand LD von der Längsachse 100 (in 1 nicht
dargestellt, jedoch in 2) auf. Das Kleidungsstück zum Anziehen 20 schließt ferner
Nähte 32 ein,
die jeweils die vorderen und hinteren Flügelfelder 46 und 48 entlang der
entsprechenden Randlinien 242 verbinden, um die zwei Beinöffnungen 34 und
die Taillenöffnung 36 zu
bilden.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
umfasst das Kleidungsstück
zum Anziehen 20 eine Grundeinheitsschicht 40,
die im Allgemeinen die Gesamtform des Kleidungsstücks zum
Anziehen 20 bestimmt. In der in 1 gezeigten
Ausführungsform
ist die Grundeinheitsschicht 40 eine äußere Vliesdeckblattschicht 74,
die die gesamte nach außen
zeigende Oberfläche
des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20 bedeckt, um das Gefühl und Erscheinungsbild eines Stoffkleidungsstücks zu verleihen.
Vorzugsweise ist die äußere Vliesdeckblattschicht 74 eine durchgehende
Lage oder Bahn, die aus dem Spinnvlies aus Polypropylen/Polyethylen-Copolymer
der vorliegenden Erfindung gebildet ist. Die durchgehende Lage (d.h.
die äußere Vliesdeckblattschicht 74)
macht den vorderen Bereich 26, den hinteren Bereich 28 und den
Schrittbereich 30 zwischen dem vorderen Bereich 26 und
dem hinteren Bereich 28 aus. Jedes der Flügelfelder 46 und 48 umfasst
einen Abschnitt der Grundeinheitsschicht 40. Bevorzugte
Kleidungsstücke
zum Anziehen, die eine solche durchgehende Lage umfassen, werden
im US-Patent Nr. 5,569,234, erteilt an Buell et al. am 29. Oktober
1996, offenbart.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist mindestens eines, mehr bevorzugt sind beide der Paare der Flügelfelder 46 und 48 in
mindestens der Querrichtung elastisch dehnbar. In alternativen Ausführungsformen
sind die Flügelfelder 46 und 48 sowohl
in Quer- als auch in Längsrichtung
elastisch dehnbar. Hier bezieht sich „dehnbar" auf Materialien, die in der Lage sind,
sich zu einem gewissen Grad in mindestens einer Richtung ohne übermäßiges Reißen zu dehnen.
Hier beziehen sich „Elastizität" und „elastisch
dehnbar" auf dehnbare
Materialien, welche die Fähigkeit
aufweisen, in ungefähr
ihre ursprünglichen
Abmessungen zurückzukehren,
nachdem die Kraft, die das Material dehnte, aufgehoben worden ist.
Hier kann ein beliebiges Material oder Element, das als „dehnbar" beschrieben wird,
auch elastisch dehnbar sein, sofern nicht anderweitig angegeben. Die
dehnbaren Flügelfelder 46 und 48 sorgen
für eine bequemere
und körpernahe
Passform, indem das Kleidungsstück
zum Anziehen anfänglich
dem Träger körperkonform
angelegt wird und diese Passform während der gesamten Tragezeit
und weit über
den Zeitpunkt hinaus, zu dem das Kleidungsstück zum Anziehen mit Ausscheidungen
belastet worden ist, aufrechterhalten wird, da die Flügelfelder 46 und/oder 48 ein
Ausdehnen und Zusammenziehen der Seiten des Kleidungsstücks zum
Anziehen ermöglichen.
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Die
Flügelfelder 46 und 48 können durch
einheitliche Elemente des Kleidungsstücks zum Anziehen 20 gebildet
werden (d.h., sie sind nicht separat zu handhabende Elemente, die
an dem Kleidungsstück
zum Anziehen 20 befestigt sind, sondern werden vielmehr
aus einer oder mehreren der verschiedenen Schichten des Kleidungsstücks zum
Anziehen gebildet und sind Verlängerungen
davon). In einer bevorzugten Ausführungsform schließen die
Flügelfelder 46 und 48 mindestens
ein einheitliches Element oder eine durchgehende Schicht (z.B. die Grundeinheitsschicht 40)
ein, das bzw. die einen Teil der Grundeinheit 41 bildet
und sich durchgehend in die Flügelfelder 46 und 48 hinein
erstreckt. Als Alternative können
die Flügelfelder 46 und 48 nur
getrennte Elemente umfassen (in den Figuren nicht dargestellt),
die keinerlei einheitliches Element aufweisen, das ebenfalls einen
Teil der Grundeinheit 41 bildet. Solch eine Flügelfelderstruktur
kann durch Verbinden der getrennten Elemente mit den entsprechenden Seiten
der Grundeinheit 41 gebildet werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform schließt das Kleidungsstück zum Anziehen 20 ferner Nahtfelder 66 ein,
die sich jeweils von jedem der Flügelfelder 46 und 48 aus
seitlich nach außen
erstrecken, und Aufreißlaschen 31,
die sich jeweils vom Nahtfeld 66 aus seitlich nach außen erstrecken.
In einer bevorzugten Ausführungsform
ist jedes der Nahtfelder 66 eine Verlängerung der entsprechenden
Flügelfelder 46 und 48 oder
zumindest eines der darin verwendeten Komponentenelemente (z.B.
der Grundeinheitsschicht 40) oder einer beliebigen anderen
Kombination der Elemente. Mehr bevorzugt ist jede der Aufreißlaschen 31 auch
eine Verlängerung des
entsprechenden Nahtfeldes 66 oder mindestens eines ihrer
darin verwendeten Komponentenelemente (z.B. der Grundeinheitsschicht 40)
oder einer beliebigen anderen Kombination ihrer Elemente.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden die entsprechenden Randabschnitte der Flügelfelder 46 und 48 durch
die Nahtfelder 66 auf überlappende
Weise verbunden, um eine überlappte Nahtstruktur,
wie in 1 dargestellt, zu bilden.
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Alternativ
können
die vorderen und hinteren Flügelfelder 46 und 48 in
Stumpfnahtweise zusammengefügt
werden (in den Figuren nicht dargestellt). Das Verbinden der Nähte 32 kann über sämtliche
geeignete Mittel erfolgen, die dem Stand der Technik entsprechen
und die sich für
die in der Grundeinheit 41 und/oder in den Flügelfeldern 46 und 48 eingesetzten
spezifischen Materialien eignen. Daher können Ultraschallschweißen, Heißschweißen, Druckbindung,
Kleb- oder Kohäsionsbindung,
Nähen,
Autogenbindung und dergleichen geeignete Verfahren sein. Vorzugsweise
werden die Nahtfelder 66 durch ein vorbestimmtes Muster
von Wärme-/Druck-
oder Ultraschall-Schweißstellen
verbunden, das den Kräften
und Beanspruchungen standhält,
die auf dem Kleidungsstück 20 während des
Tragens erzeugt werden. Eine bevorzugte Methode zum Herstellen der
Nähte wird
in WO 98/22285 (Schmitz), veröffentlicht
am 28. Mai 1998, offenbart.
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Ein
durchgehender Bund 38 wird von den Flügelfeldern 46 und 48 und
einem Teil der Grundeinheit 41 um die Taillenöffnung 36 wie
in 1 dargestellt gebildet. Vorzugsweise werden elastifizierte Taillenbänder 50 sowohl
im vorderen Bereich 26 als auch im hinteren Bereich 28 bereitgestellt.
Der durchgehende Bund 38 dient dem dynamischen Erzeugen von
Passkräften
in dem Kleidungsstück
zum Anziehen 20, wenn sich dieses am Träger befindet, um das Kleidungsstück zum Anziehen 20 selbst
dann am Träger
zu halten, wenn es mit Körperausscheidungen
belastet ist, wodurch der Absorptionskern 25 (in 1 nicht
dargestellt) nahe am Träger
gehalten wird, und ferner dem Verteilen der Kräfte, die während des Tragens um die Taille
dynamisch erzeugt werden, wodurch zusätzlicher Halt für den Absorptionskern 25 ohne
Einschnüren
oder Zusammenraffen des Absorptionskerns 25 bereitgestellt
wird.
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2 ist
eine teilweise ausgeschnittene Draufsicht des Kleidungsstücks zum
Anziehen 20 von 1 in seinem unkontrahierten
Zustand (außer bei
den Flügelfeldern 46 und 48,
die in ihrem entspannten Zustand belassen sind), wobei die Oberschicht 24 zum
Betrachter hin zeigt, bevor die Flügelfelder 46 und 48 durch
die Nähte 32 miteinander
verbunden werden. Das Kleidungsstück zum Anziehen 20 weist
den vorderen Bereich 26, den hinteren Bereich 28 gegenüber dem
vorderen Bereich 26, den zwischen dem vorderen Bereich 26 und
dem hinteren Bereich 28 angeordneten Schrittbereich 30 und
einen Umfang auf, der durch den Außenumfang oder die Außenränder des
Kleidungsstücks
zum Anziehen 20 bestimmt wird, wobei die Seitenränder mit 115 und 240 und
die Endränder
oder Taillenränder
mit 152 bezeichnet sind. Die Oberschicht 24 weist
die körperseitige
Oberfläche
des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20 auf, die während des Gebrauchs am Körper des Trägers anliegend
angeordnet ist. Die Unterschicht 22 weist die körperabgewandte
Oberfläche
des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20 auf, die vom Körper des Trägers abgewandt angeordnet ist.
Das Kleidungsstück
zum Anziehen 20 schließt
die Grundeinheit 41 einschließlich der flüssigkeitsdurchlässigen Oberschicht 24,
der mit der Oberschicht 24 verbundenen flüssigkeitsundurchlässigen Unterschicht 22 und
des zwischen der Oberschicht 24 und der Unterschicht 22 angeordneten
Absorptionskerns 25 ein. Ferner schließt das Kleidungsstück 20 die
vorderen und hinteren Flügelfelder 46 und 48,
die sich von der Grundeinheit 41 aus seitlich nach außen erstrecken, die
elastifizierten Beinbündchen 52 und
die elastifizierten Taillenbänder 50 ein.
Die Oberschicht 24 und die Unterschicht 22 weisen
Längen-
und Breitenabmessungen auf, die im Allgemeinen größer sind
als die des Absorptionskerns 25. Die Oberschicht 24 und die
Unterschicht 22 erstrecken sich über die Ränder des Absorptionskerns 25 hinaus
und bilden dadurch die Seitenränder 115 und
die Taillenränder 152 des Kleidungsstücks 20.
Die flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 22 schließt vorzugsweise
eine flüssigkeitsundurchlässige Kunststofffolie 68 ein.
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Das
Kleidungsstück
zum Anziehen 20 weist außerdem zwei Achsen auf, eine
Längsachse 100 und
eine Querachse 110. Hier bezieht sich „Längs-" auf eine Linie, Achse oder Richtung
in der Ebene des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20, die im Allgemeinen nach einer vertikalen
Ebene ausgerichtet ist (z.B. ungefähr parallel dazu verläuft), die
einen stehenden Träger
in eine linke und eine rechte Hälfte
teilt, wenn das Kleidungsstück
zum Anziehen 20 getragen wird. Hier sind „Quer-" und „seitlich" austauschbar und
beziehen sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, die innerhalb
der Ebene des Kleidungsstücks
zum Anziehen liegt, die im Allgemeinen senkrecht zu der Längsrichtung
verläuft
(die den Träger
in eine vordere und eine hintere Körperhälfte unterteilt). Das Kleidungsstück zum Anziehen 20 und
Komponentenmaterialien davon weisen außerdem eine körperseitige Oberfläche auf,
die beim Gebrauch zur Haut des Trägers hin zeigt, und eine körperabgewandte
Oberfläche,
welche die der körperseitigen
Oberfläche
gegenüberliegende
Oberfläche
ist.
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Obwohl
die Oberschicht 24, die Unterschicht 22 und der
Absorptionskern 25 in einer Vielfalt an wohlbekannten Konfigurationen
zusammengesetzt werden können,
sind beispielhafte Grundeinheitskonfigurationen allgemein im US-Patent
3,860,003 mit dem Titel „Contractible
Side Portions for Disposable Diaper", das am 14. Januar 1975 an Kenneth
B. Buell erteilt wurde, und US-Patent 5,151,092 mit dem Titel „Absorbent
Article With Dynamic Elastic Waist Feature Having A Predisposed
Resilient Flexural Hinge",
das am 29. September 1992 an Kenneth B. Buell et al. erteilt wurde,
beschrieben.
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3 ist
eine Querschnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform, die entlang der
Schnittlinie 3-3 von 2 vorgenommen wurde. Das Kleidungsstück zum Anziehen 20 schließt die Grundeinheit 41 einschließlich der
flüssigkeitsdurchlässigen Oberschicht 24,
der mit der Oberschicht 24 verbundenen flüssigkeitsundurchlässigen Unterschicht 22 und
des zwischen der Oberschicht 24 und der Unterschicht 22 angeordneten
Absorptionskerns 25 ein. Ferner schließt das Kleidungsstück zum Anziehen die
vorderen Flügelfelder 46,
die sich jeweils von der Grundeinheit 41 aus seitlich nach
außen
erstrecken, und innere Sperrbündchen 54 ein.
Obwohl in 3 nur die Struktur der vorderen
Flügelfelder 46 und
der Grundeinheit 41 im vorderen Bereich 26 dargestellt ist,
wird vorzugsweise eine ähnliche
Struktur auch im hinteren Bereich 28 bereitgestellt. In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird jeder der vor deren Flügelfelder 46 durch
Laminierung eines verlängerten
Teils der Sperrklappe 56, eines elastischen Elements 70 und
der äußeren Vliesdeckblattschicht 74 gebildet. Vorzugsweise
wird das elastische Element 70 durch den elastischen Schichtstoff
der vorliegenden Erfindung gebildet. Das elastische Element 70 umfasst eine
ebene Elastomermaterialschicht 124 (in 3 nicht
dargestellt). Hier bezieht sich „ebenes Elastomermaterial" auf Elastomermaterialien,
die sich durchgehend in zwei Dimensionsrichtungen erstrecken. Bevorzugte
ebene Elastomermaterialien schließen einen Gitterstoff, eine
perforierte (oder mit Öffnungen
geformte) Folie, einen elastomeren gewebten Stoff oder Vliesstoff,
einen elastomeren Schaumstoff und dergleichen ein. In einer bevorzugten
Ausführungsform
schließt
die ebene Elastomermaterialschicht 124 mindestens einen
Abschnitt ein, der eine ungleichmäßige seitliche Breite aufweist.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Klappenvliesbahn 72 durch ein Polymer auf Polypropylenbasis
gebildet. Vorzugsweise ist die Klappenvliesbahn 72 eine
Spinnvliesbahn, die Komponentenfasern aus 100% Polypropylen umfasst.
Eine bevorzugte Spinnvliesbahn, die in geeigneter Weise für die Klappenvliesbahn 72 verwendet
wird, ist als Kodenr. DAPP-35GSM von Fiberweb France, Inc. (Ziest,
Frankreich) erhältlich.
Die äußere Vliesdeckblattschicht 74 ist
das Spinnvlies des Polypropylen/Polyethylen-Copolymers der vorliegenden
Erfindung. Daher werden, wenn die entsprechenden Flügelfelder 46 und 48 auf überlappende
Weise miteinander verbunden werden, die Klappenvliesbahn 72 und
die äußere Vliesdeckblattschicht 74 in
den Nahtfeldern 66 zusammengefügt (oder heißverklebt),
um die Nähte 32 zu
bilden. Da die Klappenvliesbahn 72 und die äußere Vliesdeckblattschicht
bei einer Nahttemperatur zusammengefügt werden können, die nahe an den Schmelzpunkten
der Klappenvliesbahn 72 und der äußeren Vliesdeckblattschicht 74 liegt, kann
die Bildung eines Lochs bzw. von Löchern im zusammengefügten Abschnitt
und/oder einem harten Abschnitt des geschmolzenen Materials nach
seiner Verfestigung vermieden werden.
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Der
Absorptionskern 25 kann ein beliebiges absorbierendes Element
sein, das allgemein komprimierbar und anpassbar ist, auf die Haut
des Trägers nicht
reizend wirkt und Flüssigkeiten
wie Urin und andere bestimmte Körperausscheidungen
absorbieren und einbehalten kann. Der Absorptionskern 25 kann in
einer großen
Vielfalt an Größen und
Formen (z.B. rechteckig, Sanduhrform, „T"-förmig,
asymmetrisch usw.) und aus einer großen Vielfalt an Flüssigkeitsabsorptionsmaterialien,
die gewöhnlich
in Einwegkleidungsstücken
zum Anziehen und in anderen Absorptionsartikeln verwendet werden,
wie zerriebenem Holzzellstoff, der im Allgemeinen als Luftfilz oder
Airfelt bezeichnet wird, hergestellt werden. Beispiele weiterer
geeigneter Absorptionsmaterialien schließen Cellulosekreppwatte, schmelzgeblasene
Polymere, einschließlich
Coform, chemisch versteifte, modifizierte oder vernetzte Cellulosefasern,
Zellstoff, einschließlich
Zellstoffwicklungen und Zellstofflaminaten, absorbierende Schaumstoffe,
absorbierende Schwämme,
Superabsorber-Polymere, absorbierende Geliermaterialien oder ein
beliebiges äquivalentes Material
oder Kombinationen von Materialien ein.
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Die
Konfiguration und der Aufbau des Absorptionskerns 25 können variieren
(z.B. kann der Absorptionskern 25 variierende Dickenzonen,
einen Hydrophiliegradienten, einen Superabsorptionsgradienten oder
Erfassungszonen mit geringerer durchschnittlicher Dichte und geringerer
durchschnittlicher flächenbezogener
Masse aufweisen oder kann eine oder mehrere Schichten oder Strukturen
umfassen). Weiterhin können
auch die Größe und das
Absorptionsvermögen
des Absorptionskerns 25 variiert werden, um Trägern von
Kleinkindern bis hin zu Erwachsenen zu passen. Das Gesamtabsorptionsvermögen des
Absorptionskerns 25 sollte jedoch mit der Lastannahme und
der beabsichtigten Verwendung des Kleidungsstücks 20 kompatibel
sein.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
des Kleidungsstücks 20 weist
einen Absorptionskern 25 mit einer asymmetrischen, modifizierten
Sanduhrform und mit Flügeln
im vorderen und hinteren Taillenbereich 26 und 28 auf.
Andere beispielhafte absorbie rende Strukturen zum Gebrauch als Absorptionskern 25,
die breite Akzeptanz und kommerziellen Erfolg erzielt haben, sind
im US-Patent Nr. 4,610,678 mit dem Titel „High-Density Absorbent Structures", erteilt an Weisman
et al. am 9. September 1986, US-Patent Nr. 4,673,402 mit dem Titel „Absorbent
Articles With Dual-Layered Cores",
erteilt an Weisman et al. am 16. Juni 1987, US-Patent Nr. 4,888,231
mit dem Titel „Absorbent
Core Having A Dusting Layer",
erteilt an Angstadt am 19. Dezember 1989, und US-Patent Nr. 4,834,735
mit dem Titel „High
Density Absorbent Members Having Lower Density und Lower Basis Weight
Acquisition Zones",
erteilt an Alemany et al. am 30. Mai 1989, beschrieben.
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Die
Grundeinheit 41 kann ferner einen Erfassungs-/Verteilungskern 84 aus
chemisch versteiften Fasern einschließen, der über dem Absorptionskern 25 angeordnet
ist, wodurch ein Zweikernsystem gebildet wird. In einer bevorzugten
Ausführungsform sind
die Fasern hydrophile, chemisch versteifte Cellulosefasern. Hier
bezeichnen „chemisch
versteifte Fasern" jegliche
Fasern, die mit chemischen Mitteln versteift wurden, um die Steifigkeit
der Fasern sowohl unter trockenen als auch unter wässrigen
Bedingungen zu erhöhen.
Solche Mittel schließen
die Zugabe von chemischen Versteifungsmitteln ein, mit denen die
Fasern zum Beispiel beschichtet und/oder imprägniert werden. Solche Mittel
schließen
auch die Versteifung der Fasern durch Änderung der chemischen Struktur
der Fasern selbst ein, z.B. durch Vernetzung von Polymerketten.
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Die
in dem Erfassungs-/Verteilungskern 84 eingesetzten Fasern
können
auch mittels chemischer Reaktion versteift werden. Zum Beispiel
können
Vernetzungsmittel auf die Fasern aufgetragen werden, die nach dem
Auftragen zum chemischen Bilden von Intrafaser-Vernetzungsbindungen
veranlasst werden. Diese Vernetzungsbindungen können die Steifigkeit der Fasern
erhöhen.
Während
der Einsatz von Intrafaser-Vernetzungsbindungen zur chemischen Versteifung
der Fasern bevorzugt wird, sollen dadurch jedoch andere Arten von
Reaktionen zur chemischen Versteifung der Fasern nicht ausgeschlossen
werden.
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Bei
den mehr bevorzugten versteiften Fasern schließt die chemische Verarbeitung
eine Intrafaser-Vernetzung mit Vernetzungsmitteln ein, während sich
solche Fasern in einem relativ dehydratisierten, zerfaserten (d.h.
individualisierten), verdrehten, gekräuselten Zustand befinden. Geeignete
chemische Versteifungsmittel schließen monomere Vernetzungsmittel,
einschließlich,
jedoch nicht beschränkt
auf C2-C8-Dialdehyde und C2-C8-Monoaldehyde
mit einer Säurefunktion,
ein und können
zur Bildung der Vernetzungslösung
eingesetzt werden. Diese Verbindungen sind in der Lage, mit mindestens zwei
Hydroxylgruppen in einer einzigen Cellulosekette oder an nebeneinander
angeordneten Celluloseketten in einer einzelnen Faser zu reagieren.
Solche zur Verwendung bei der Herstellung der versteiften Cellulosefasern
vorgesehenen Vernetzungsmittel schließen, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein, Glutaraldehyd,
Glyoxal, Formaldehyd und Glyoxylsäure ein. Andere geeignete Versteifungsmittel
sind Polycarboxylate, wie Citronensäure. Die Polycarbon-Versteifungsmittel
und ein Verfahren zur Herstellung von versteiften Fasern aus ihnen
sind im US-Patent Nr. 5,190,563 mit dem Titel „Process for Preparing Individualized,
Polycarboxylic Acid crosslinked Fibers", erteilt an Herron am 2. März 1993,
beschrieben. Die Wirkung der Vernetzung unter diesen Bedingungen
liegt in der Bildung von Fasern, die versteift sind und die dazu
neigen, ihre verdrehte, gekräuselte Konfiguration
während
der Verwendung in den vorliegenden Absorptionsartikeln beizubehalten.
Solche Fasern und Verfahren zu ihrer Herstellung werden in den vorstehend
eingegliederten Patenten angeführt.
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Bevorzugte
Zweikernsysteme sind im US-Patent Nr. 5,234,423 mit dem Titel „Absorbent
Article With Elastic Waist Feature and Enhanced Absorbency", erteilt an Alemany
et al. am 10. August 1993, und im US-Patent Nr. 5,147,345 mit dem
Titel „High Efficiency
Absorbent Articles For Incontinence Management", erteilt an Young, LaVon und Taylor
am 15. September 1992, offenbart. In einer bevorzugten Ausführungsform
schließt
der Erfassungs-/Verteilungskern 84 ein chemisch behandeltes,
versteiftes Cellulosefasermaterial ein, das von Weyerhaeuser Co.
(USA) unter der Handelsbezeichnung „CMC" erhältlich
ist. Vorzugsweise besitzt der Erfas sungs-/Verteilungskern 84 eine
flächenbezogene Masse
von 40 g/m2 bis 400 g/m2,
mehr bevorzugt von 75 g/m2 bis 300 g/m2.
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Mehr
bevorzugt umfasst die Grundeinheit
22 ferner eine Erfassungs-/Verteilungsschicht
82 zwischen
der Oberschicht
24 und dem Erfassungs-/Verteilungskern
84,
wie in
3 gezeigt. Die Erfassungs-/Verteilungsschicht
82 wird
bereitgestellt, um das Vermindern der Tendenz der Oberschicht
24 zu Oberflächennässe zu unterstützen. Die
Erfassungs-/Verteilungsschicht
82 schließt vorzugsweise kardierte,
harzgebundene Hiloft-Vliesmaterialien ein, wie sie zum Beispiel
als Kodenr. FT-6860 von Polymer Group, Inc., North America (Landisville,
New Jersey, USA) erhältlich
sind, das aus Polyethylenterephthalatfasern mit 6 dtex hergestellt
ist und eine flächenbezogene
Masse von etwa 43 g/m
2 aufweist. Ein bevorzugtes
Beispiel für
die Erfassungs-/Verteilungsschicht
82 und den Erfassungs-/Verteilungskern
84 ist
in
EP 0797968A1 (Kurt
et al.), veröffentlicht
am 1. Oktober 1997, offenbart.
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Die
obere Lage 24 ist vorzugsweise nachgiebig, fühlt sich
weich an und wirkt auf die Haut des Trägers nicht reizend. Weiterhin
ist die Oberschicht 24 flüssigkeitsdurchlässig, so
dass Flüssigkeiten
(z.B. Urin) leicht durch ihre Dicke hindurch dringen können. Eine
geeignete Oberschicht 24 kann aus einer großen Auswahl
an Materialien, wie Gewebe- und Vliesmaterialien, Polymermaterialien,
wie mit Öffnungen
versehenen geformten thermoplastischen Folien, mit Öffnungen
versehenen Kunststofffolien und hydrogeformten thermoplastischen
Folien, porösen Schaumstoffen,
vernetzten Schaumstoffen, vernetzten thermoplastischen Folien und
thermoplastischen Gitterstoffen, hergestellt werden. Geeignete Gewebe-
und Vliesmaterialien können
aus Naturfasern (z.B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen
Fasern (z.B. Polymerfasern, wie Polyester-, Polypropylen- oder Polyethylenfasern)
oder aus einer Kombination von Naturfasern und synthetischen Fasern
bestehen. Die Oberschicht 24 ist vorzugsweise aus einem
hydrophoben Material hergestellt, um die Haut des Trägers von
Flüssigkeiten
zu trennen, die durch die Oberschicht 24 gedrungen und
im Absorptionskern 25 enthalten sind (d.h., um Rücknässen zu
verhindern). Wenn die Oberschicht 24 aus einem hydrophoben
Material hergestellt ist, wird zumindest die obere Oberfläche der
Oberschicht 24 so behandelt, dass sie hydrophil ist, so
dass Flüssigkeiten
schneller durch die Oberschicht übertragen
werden. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Körperausscheidungen
von der Oberschicht 24 abfließen, anstatt durch die Oberschicht 24 gesaugt
und vom Absorptionskern 25 absorbiert zu werden. Die Oberschicht 24 kann
hydrophil gemacht werden, indem sie mit einem Tensid behandelt wird.
Geeignete Verfahren zum Behandeln der Oberschicht 24 mit
einem Tensid schließen
das Besprühen
des Materials der Oberschicht 24 mit dem Tensid und das
Eintauchen des Materials in das Tensid ein. Eine ausführlichere
Erörterung
einer solchen Behandlung und der Hydrophilie ist im US-Patent Nr.
4,988,344 mit dem Titel „Absorbent
Articles with Multiple Layer Absorbent Layers", erteilt an Reising et al. am 29. Januar
1991, und US-Patent Nr. 4,988,345 mit dem Titel „Absorbent Articles with Rapid
Acquiring Absorbent Cores",
erteilt an Reising am 29. Januar 1991, enthalten.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Oberschicht 24 eine Vliesbahn, die für eine verminderte
Tendenz zu Oberflächennässe sorgen
und folglich nach dem Nässen
das Fernhalten von Urin, der vom Kern 25 absorbiert wurde,
von der Haut des Anwenders erleichtern kann. Eines der bevorzugten Oberschichtmaterialien
ist eine thermisch gebundene, kardierte Bahn, die als Kodenr. P-8
von Fiberweb North America, Inc., (Simpsonville, South Carolina, USA)
erhältlich
ist. Ein weiteres bevorzugtes Oberschichtmaterial ist als Kodenr.
5-2355 von Havix Co., Japan, erhältlich.
Dieses Material ist ein zweischichtiger Verbundwerkstoff und wird
aus zwei Arten von synthetischen, mit Tensid behandelten Bikomponentenfasern
mittels Kardierungs- und Luftdurchleitungstechnologien hergestellt.
Noch ein anderes bevorzugtes Oberschichtmaterial ist eine thermisch
gebundene, kardierte Bahn, die als Kodenr. Profleece Style 040018007
von Amoco Fabrics, Inc., (Gronau, Deutschland) erhältlich ist.
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Eine
andere bevorzugte Oberschicht
24 schließt eine mit Öffnungen
versehene geformte Folie ein. Mit Öffnungen versehene geformte
Folien werden für
die Oberschicht
24 bevorzugt, da sie für Körperausscheidungen durchlässig und
trotzdem nicht absorbierend sind und eine verminderte Tendenz aufweisen,
Flüssigkeiten
wieder zurückfließen und
die Haut des Trägers
erneut benässen
zu lassen. Somit bleibt die Oberfläche der geformten Folie, die in
Kontakt mit dem Körper
ist, trocken, wodurch die Körperverschmutzung
verringert und ein angenehmeres Gefühl für den Träger geschaffen wird. Geeignete
geformte Folien sind im US-Patent Nr. 3,929,135 mit dem Titel „Absorptive
Structures Having Tapered Capillaries", erteilt an Thompson am 30. Dezember
1975, US-Patent Nr. 4,324,246 mit dem Titel „Disposable Absorbent Article
Having A Stain Resistant Topsheet", erteilt an Mullane et al. am 13. April
1982, US-Patent Nr. 4,342,314 mit dem Titel „Resilient Plastic Web Exhibiting
Fiber-Like Properties",
erteilt an Radel et al. am 3. August 1982, US-Patent Nr. 4,463,045
mit dem Titel „Macroscopically
Expanded Three-Dimensional Plastic Web Exhibiting Non-Glossy Visible
Surface and Cloth-Like Tactile Impression", erteilt an Ahr et al. am 31. Juli 1984,
und
US 5,006,394 , „Multilayer
Polymeric Film", erteilt
an Baird am 9. April 1991, beschrieben.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform schließt die Unterschicht 22 die
flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 ein,
wie zum Beispiel in 3 gezeigt. Vorzugsweise erstreckt
sich die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 längs im vorderen
Bereich, hinteren Bereich und Schrittbereich 26, 28 und 30.
Mehr bevorzugt erstreckt sich die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 nicht
seitlich in den mindestens einen der Flügelfelder 46 oder 48 hinein.
Die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 weist
eine körperseitige
Oberfläche 79 und
eine körperabgewandte
Oberfläche 77 gegenüber der
dem Körper
zugewandten Oberfläche 79 auf.
Die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 ist
gegenüber
Flüssigkeiten
(z.B. Urin) undurchlässig
und wird vorzugsweise aus einer dünnen Kunststofffolie hergestellt.
Mehr bevorzugt erlaubt die Kunststofffolie jedoch das Entweichen
von Dämpfen aus
dem Kleidungsstück 20.
In einer bevorzugten Ausführungsform
wird eine mikroporöse
Polyethylenfolie für
die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 verwendet.
Eine geeignete mikroporöse
Polyethylenfolie wird von Mitsui Toatsu Chemicals, Inc., Nagoya,
Japan, hergestellt und im Handel als PG-P vermarktet. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist ein Einwegband (in den Figuren nicht dargestellt) zusätzlich mit
der Außenoberfläche der
Unterschicht 22 verbunden, um eine bequeme Entsorgung nach
einer Verschmutzung zu ermöglichen.
Ein bevorzugtes Einwegband (oder eine Einwegvorrichtung) für Kleidungsstücke zum
Anziehen wird in der internationalen Veröffentlichung Nr. WO 94/09736
(Rollag et al.), veröffentlicht am
11. Mai 1994, offenbart.
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Ein
geeignetes Material für
die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 ist
eine thermoplastische Folie mit einer Dicke von 0,012 mm (0,5 Mil)
bis 0,051 mm (2,0 Mil), vorzugsweise einschließlich Polyethylen oder Polypropylen.
Vorzugsweise besitzt die flüssigkeitsundurchlässige Folie
eine flächenbezogene
Masse von 5 g/m2 bis 35 g/m2.
Es sei jedoch angemerkt, dass auch andere elastische flüssigkeitsundurchlässige Materialien
verwendet werden können.
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Die
Unterschicht 22 schließt
ferner die äußere Vliesdeckblattschicht 74 (d.h.
die Grundeinheitsschicht 40) ein, die mit der körperabgewandten
Oberfläche 77 der
flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 verbunden
ist, um einen Schichtstoff zu bilden. Die äußere Vliesdeckblattschicht 74 wird
durch die Spinnvliesschicht des Polypropylen/Polyethylen-Copolymers
der vorliegenden Erfindung gebildet. Die äußere Vliesdeckblattschicht 74 bedeckt
vorzugsweise die gesamte körperabgewandte
Oberfläche
des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20, um das Gefühl und Erscheinungsbild eines
Stoffkleidungsstücks
zu verleihen. Die äußere Vliesdeckblattschicht 74 kann mit
der flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 durch
jedes beliebige geeignete Befestigungsmittel, das dem Stand der
Technik entspricht, verbunden werden. Beispielsweise kann die äußere Vliesdeckblattschicht 74 mit
einer gleichmäßigen, durchgehenden Klebstoffschicht,
einer strukturierten Kleb stoffschicht oder einer Anordnung separater
Klebstofflinien, -spiralen oder -punkte an der flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 befestigt
werden. Geeignete Klebstoffe schließen einen Heißschmelzkleber,
der von Nitta Findley Co., Ltd., Osaka, Japan, als H-2128 erhältlich ist,
und einen Heißschmelzkleber,
der von H. B. Fuller Japan Co., Ltd., Osaka, Japan, als JM-6064
erhältlich
ist, ein.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die äußere Vliesdeckblattschicht 74 eine
Spinnvliesbahn aus Polypropylen/Polyethylen-Copolymer, zum Beispiel
unter der Kodenr. 23GSM von Mitsui Chemical Co., Ltd., Tokio, Japan,
erhältlich.
Die äußere Vliesdeckblattschicht 74 wird
aus Komponentenfasern des Polypropylen/Polyethylen-Copolymers gebildet.
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Die
Unterschicht 22 ist angrenzend an die körperabgewandte Oberfläche des
Absorptionskerns 25 angeordnet und vorzugsweise mittels
eines beliebigen geeigneten, dem Stand der Technik entsprechenden
Befestigungsmittels damit verbunden. Insbesondere kann die körperseitige
Oberfläche 79 der flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 am
Absorptionskern 25 durch eine gleichmäßige, durchgehende Klebstoffschicht,
eine strukturierte Klebstoffschicht oder eine Anordnung separater
Klebstofflinien, -spiralen oder -punkte befestigt werden. Klebstoffe,
die als zufrieden stellend befunden wurden, werden von H. B. Fuller
Company aus St. Paul, Minnesota, U.S.A., hergestellt und als HL-1358J
vertrieben. Ein Beispiel eines geeigneten Befestigungsmittels, das ein
offenes Musternetz von Klebstofffilamenten einschließt, ist
im US-Patent Nr. 4,573,986 mit dem Titel „Disposable Waste-Containment
Garment", das an Minetola
et al. am 4. März
1986 erteilt wurde, offenbart. Ein anderes geeignetes Befestigungsmittel,
das mehrere Linien von Klebstofffilamenten einschließt, die
in ein Spiralmuster verwirbelt sind, wird durch die Vorrichtungen
und Verfahren veranschaulicht, die im US-Patent Nr. 3,911,173, erteilt
an Sprague, Jr. am 7. Oktober 1975, US-Patent Nr. 4,785,996, erteilt
an Ziecker et al. am 22. November 1978, und US-Patent Nr. 4,842,666,
erteilt an Werenicz am 27. Juni 1989, gezeigt sind. Als Alternative
kann das Befestigungsmittel Heißverklebungen,
Druckbindungen, Ultra schallbindungen, dynamisch-mechanische Bindungen
oder beliebige andere geeignete Befestigungsmittel oder Kombinationen
dieser Befestigungsmittel, wie sie dem Stand der Technik entsprechen,
einschließen.
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In
einer alternativen Ausführungsform
ist der Absorptionskern 25 nicht mit der Unterschicht 22 und/oder
der Oberschicht 24 verbunden, um für eine größere Dehnbarkeit im vorderen
Bereich 26 und im hinteren Bereich 28 zu sorgen.
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Das
Kleidungsstück
zum Anziehen 20 schließt
ferner vorzugsweise elastifizierte Beinbündchen 52 ein, um
für eine
verbesserte Einbehaltung von Flüssigkeiten
und anderen Körperausscheidungen
zu sorgen. Die elastifizierten Beinbündchen 52 können mehrere
verschiedene Ausführungsformen zum
Verringern der Leckage von Körperausscheidungen
in den Beinbereichen umfassen. (Die Beinbündchen können mitunter auch als Beinbänder, Seitenklappen,
Sperrbündchen,
Elastikbündchen
oder Dichtungsbündchen
bezeichnet werden und werden mitunter entsprechend bezeichnet.)
US-Patent 3,860,003 mit dem Titel „Contractable Side Portions for
Disposable Diaper",
erteilt an Buell am 14. Januar 1975, beschreibt eine Einwegwindel,
die eine kontrahierbare Beinöffnung
mit einer Seitenklappe und einem oder mehreren elastischen Elementen
vorsieht, um ein elastifiziertes Beinbündchen bereitzustellen. US-Patent
4,909,803 mit dem Titel „Disposable
Absorbent Article Having Elasticized Flaps", erteilt an Aziz et al. am 20. März 1990,
beschreibt eine Einwegwindel mit „stehenden" elastifizierten Klappen (Sperrbündchen),
um die Einbehaltung bei den Beinbereichen zu verbessern. US-Patent 4,695,278
mit dem Titel „Absorbent
Article Having Dual Cuffs",
erteilt an Lawson am 22. September 1987, und US-Patent 4,795,454
mit dem Titel „Absorbent
Article Having Leakage-Resistant Dual Cuffs", erteilt an Dragoo am 3. Januar 1989,
beschreiben Einwegwindeln mit Doppelbündchen, einschließlich eines
Dichtungsbündchens
und eines Sperrbündchens.
US-Patent 4,704,115 mit dem Titel „Disposable Waist Containment
Garment", erteilt
an Buell am 3. November 1987, offenbart eine Einwegwindel oder ein
Einweg-Inkontinenzklei dungsstück
mit Seitenrandleckageschutzrinnen, die zum Einbehalten freier Flüssigkeiten
innerhalb des Kleidungsstücks
gestaltet sind.
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Obwohl
jedes elastifizierte Beinbündchen 52 so
gestaltet werden kann, dass es sämtlichen
der vorstehend beschriebenen Beinbänder, Seitenklappen, Sperrbündchen oder
Elastikbündchen ähnelt, schließt das elastifizierte
Beinbündchen 52 vorzugsweise
ein elastisches Dichtungsbündchen 62 mit
einem oder mehreren elastischen Strängen 64 ein, wie in 2 gezeigt,
das in den vorstehend erwähnten US-Patenten
Nr. 4,695,278 und 4,795,454 beschrieben ist. Außerdem schließt jedes
elastifizierte Beinbündchen 52 vorzugsweise
ferner innere Sperrbündchen 54 ein,
jeweils umfassend eine Sperrklappe 56 und ein Abstandsmittel 58,
die in dem vorstehend erwähnten
US-Patent Nr. 4,909,803 beschrieben sind.
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Das
Kleidungsstück
zum Anziehen 20 schließt
vorzugsweise ferner ein elastifiziertes Taillenband 50 ein,
das für
verbesserte Passform und Einbehaltung sorgt. Das elastifizierte
Taillenband 50 ist der Abschnitt oder Bereich des Kleidungsstücks zum
Anziehen 20, der dazu bestimmt ist, sich elastisch auszudehnen
und zusammenzuziehen, um der Taille des Trägers dynamisch zu passen. Das
elastifizierte Taillenband 50 erstreckt sich vorzugsweise von
dem Taillenrand des Kleidungsstücks
zum Anziehen 20 aus längs
nach außen
zum Taillenrand des Absorptionskerns 25 hin. Vorzugsweise
weist das Kleidungsstück
zum Anziehen 20 zwei elastifizierte Taillenbänder 50 auf,
wobei eines im hinteren Bereich 28 und eines im vorderen
Bereich 26 angeordnet ist, obwohl auch andere Ausführungsformen
eines Kleidungsstücks
zum Anziehen mit einem einzigen elastifizierten Taillenband ausgearbeitet
werden können. Das
elastifizierte Taillenband 50 kann in zahlreichen verschiedenen
Konfigurationen ausgearbeitet sein, einschließlich denjenigen, die im US-Patent 4,515,595
mit dem Titel „Disposable
Diapers with Elastically Contractible Waistbands", erteilt an Kievit et al. am 7. Mai
1985, und im vorstehend erwähnten US-Patent
5,151,092, erteilt an Buell, beschrieben sind.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
umfassen die Taillenbänder 50 den
elastischen Schichtstoff der vorliegenden Erfindung.
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Die
Taillenbänder 50 können Materialien
umfassen, die „vorgedehnt" oder „mechanisch
vorgedehnt" wurden
(d.h., die einem bestimmten Grad mechanischer Dehnung innerhalb
eines lokalisierten Musters ausgesetzt waren, um das Material dauerhaft
zu verlängern).
Die Materialien können
mithilfe von Tiefprägeverfahren,
die dem Stand der Technik entsprechen, vorgedehnt werden. Alternativ
können die
Materialien vorgedehnt werden, indem das Material durch ein inkrementelles
mechanisches Dehnungssystem geführt
wird, wie im US-Patent Nr. 5,330,458 mit dem Titel „Absorbent
Article With Elastic Feature Having A Portion Mechanically Prestrained", erteilt an Buell
et al. am 19. Juli 1994, beschrieben. Die Materialien können anschließend in
ihren im Wesentlichen ungespannten Zustand zurückkehren, wodurch ein „spannungsfreier" Dehnungsschichtstoff gebildet
wird, der zumindest bis zu dem Punkt der anfänglichen Dehnung dehnbar ist.
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Mindestens
ein Paar der Flügelfelder 46 und 48 umfasst
das elastische Element 70, wie in 3 dargestellt.
Das elastische Element 70 der vorderen Flügelfelder 46 umfasst
eine Elastomermaterialschicht 124 (in 3 nicht
dargestellt), die sich vorzugsweise von der Grundeinheit 41 seitlich
nach außen
erstreckt, um durch das Erzeugen optimaler Haltekraft (oder Dauerkraft)
an den Taillen- und Seitenbereichen des Trägers für eine gute Passform zu sorgen.
Vorzugsweise ist die Elastomermaterialschicht 124 in mindestens
eine Richtung dehnbar, vorzugsweise in seitlicher Richtung, um eine
Haltekraft (oder Dauerkraft) zu erzeugen, die optimal ist, um ein
Herabhängen,
Durchhängen
oder Heruntergleiten des Kleidungsstücks zum Anziehen 20 von
seiner Position auf dem Rumpf zu verhindern, ohne den unerwünschten
roten Abdruck auf der Haut des Trägers zu verursachen. In einer
bevorzugten Ausführungsform
schließt
jeweils jedes der Flügelfelder 46 und 48 die
Elastomermaterialschicht 124 ein.
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Das
elastische Element 70 wird wirkmäßig mit der äußeren Vliesdeckblattschicht 74 und
vorzugsweise den Vliesbahnen 72 in den Flügelfeldern 46 und 48 verbunden,
um einen Schichtstoff zu bilden. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist das elastische Element 70 wirkmäßig mit den Vliesbahnen 72 und 74 verbunden,
indem es an mindestens einer, vorzugsweise an beiden der Vliesbahnen 72 und 74 befestigt
wird, während
es sich in einem im Wesentlichen ungespannten (spannungsfreien)
Zustand befindet.
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Das
elastische Element 70 kann unter Verwendung entweder einer
Konfiguration unterbrochener Verklebung oder einer Konfiguration
einer im Wesentlichen durchgehenden Verklebung mit den Vliesbahnen 72 und 74 wirkmäßig verbunden
sein. Hier bedeutet „unterbrochen" geklebte Schichtstoffbahn eine
Schichtstoffbahn, in der die Lagen anfangs an einzelnen beabstandeten
Stellen miteinander verklebt werden, oder eine Schichtstoffbahn,
in der die Lagen an einzelnen beabstandeten Flächen im Wesentlichen nicht
miteinander verklebt sind. Umgekehrt bedeutet eine „im Wesentlichen
durchgehend" verklebte
Schichtstoffbahn eine Schichtstoffbahn, in der die Lagen anfangs
im Wesentlichen durchgehend über
die gesamten Grenzflächen
miteinander verklebt werden. Vorzugsweise ist der Dehnungsschichtstoff über den
gesamten oder einen wesentlichen Abschnitt des Dehnungsschichtstoffs
verklebt, so dass die unelastischen Bahnen (d.h. die Vliesbahnen 72 und 74)
verlängert
oder gezogen werden, ohne dass ein Riss hervorgerufen wird, und
die Schichten der Dehnungsschichtstoffe sind vorzugsweise in einer
Konfiguration verklebt, durch die alle Schichten des Dehnungsschichtstoffs
nach dem inkrementellen mechanischen Dehnungsvorgang in einer relativ
engen Haftung aneinander belassen werden. Folglich sind die elastischen
Feldelemente und die anderen Lagen des Dehnungsschichtstoffs vorzugsweise
im Wesentlichen durchgehend mittels eines Klebstoffs miteinander
verklebt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird der ausgewählte Klebstoff
mit einem geregelten Beschichtungssprühmuster mit einer flächenbezogenen
Masse von etwa 7,0 g/m2 aufgetragen Die
Breite des Klebstoffmusters beträgt
etwa 6,0 cm. Der Klebstoff ist vorzugsweise ein Klebstoff, wie er
von Nitta Findley Co., Ltd., Osaka, Japan, unter der Bezeichnung H2085F
erhältlich
ist. Als Alternative können
das elastische Feldelement und jegliche anderen Komponenten des
Dehnungsschichtstoffs mittels Heißverklebung, Druckbindung,
Ultraschallbindung, dynamisch-mechanischer Bindung oder einem beliebigen anderen,
dem Stand der Technik entsprechenden Verfahren unterbrochen oder
durchgehend miteinander verklebt sein.
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Nachdem
das elastische Element 70 wirkmäßig mit den Vliesbahnen 72 und 74 verbunden wurde,
wird anschließend
mindestens ein Abschnitt des resultierenden Verbunddehnungsschichtstoffs einer
mechanischen Dehnung unterzogen, die ausreicht, um die nichtelastischen
Komponenten, welche beispielsweise die Vliesbahnen 72 und 74 sind,
dauerhaft zu verlängern.
Anschließend
kann der Verbunddehnungsschichtstoff in seinen im Wesentlichen ungespannten
Zustand zurückkehren.
Mindestens ein Paar, vorzugsweise beide, der Flügelfelder 46 und 48 wird
somit zu „spannungsfreien" Dehnungsschichtstoffen
geformt. Diese Konfiguration ermöglicht
es, dass die Flügelfelder 46 und 48 in
mindestens der Längsrichtung
elastisch dehnbar sind.
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Das
elastische Element 70 ist vorzugsweise durch einen Klebstoff 76 mit
den jeweiligen Rändern 78 der
flüssigkeitsundurchlässigen Folie
(d.h. mit der flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68)
verbunden, mehr bevorzugt direkt daran befestigt, wie in 3 gezeigt.
In einer bevorzugten Ausführungsform
erstreckt sich die flüssigkeitsundurchlässige Folie 68 zwar
längs im
vorderen Bereich, hinteren Bereich und Schrittbereich 26, 28 und 30,
jedoch erstreckt sie sich nicht seitlich in mindestens eines, vorzugsweise in
keines der dehnbaren Flügelfelder 3, 46 und 48 hinein.
In einer mehr bevorzugten Ausführungsform
ist das elastische Element 70 an der körperabgewandten Oberfläche 77 mit
den jeweiligen Rändern 78 der flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 verbunden,
wie in 3 gezeigt. In einer alternativen Ausführungsform
kann das elastische Element 70 an der körperseitigen Oberfläche 79 mit
den jeweiligen Rändern 78 der
flüssigkeits undurchlässigen Folie 68 verbunden sein
(in den Figuren nicht dargestellt). Vorzugsweise wird der Klebstoff 76 in
einem Spiralklebmuster aufgetragen. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Klebstoff 76 ein elastischer Klebstoff mit einem amorphen
und kristallisierenden Bestandteil. Ein solcher bevorzugter Klebstoff
wird von Nitta Findley Co., Ltd., Osaka, Japan, unter der Bezeichnung
H2085F hergestellt. Als Alternative kann das elastische Element 70 durch
beliebige andere, dem Stand der Technik entsprechende Verbindungsmittel,
die Heißverklebungen,
Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch-mechanische Bindungen
oder Kombinationen dieser Befestigungsmittel einschließen, mit
den jeweiligen Rändern 78 der
flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 verbunden
werden.
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4 ist
eine Querschnittansicht eines elastischen Elements (oder eines elastischen
Schichtstoffs) einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Bezüglich 4 umfasst
das elastische Element 70 die Elastomermaterialschicht 124 mit
einer ersten Oberfläche 150 und
einer zweiten Oberfläche 152 gegenüber der
ersten Oberfläche 150 und
eine erste Abdeckschicht 122, die mit der ersten Oberfläche 150 der
Elastomermaterialschicht 124 verbunden ist. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist die erste Abdeckschicht 122 mit der ersten Oberfläche 150 der
Elastomermaterialschicht 124 durch einen Klebstoff (in 4 nicht
dargestellt) verbunden. Mehr bevorzugt umfasst das elastische Element 70 ferner
eine zweite Abdeckschicht 126, die mit der zweiten Oberfläche 152 der
Elastomermaterialschicht 124 durch einen Klebstoff (in 4 nicht dargestellt)
verbunden ist.
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Vorzugsweise
ist das elastische Element 70 mit den entsprechenden Rändern 78 der
flüssigkeitsundurchlässigen Folie 68 an
der körperabgewandten
Oberfläche 77 wie
in 3 dargestellt verbunden. In einer alternativen
Ausführungsform
kann das elastische Element 70 mit den entsprechenden Rändern 78 der
flüssig keitsundurchlässigen Folie 68 an
der körperseitigen
Oberfläche 79 verbunden
sein (in den Figuren nicht dargestellt).
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Die
Elastomermaterialschicht 124 kann in einer großen Vielfalt
an Größen, Formen
und Gestalten geformt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform
liegt die Elastomermaterialschicht 124 in Form einer durchgehenden
ebenen Schicht vor. Bevorzugte Formen der durchgehenden ebenen Schicht schließen einen
Gitterstoff, eine perforierte (oder mit Öffnungen geformte) Folie, einen
elastomeren gewebten Stoff oder Vliesstoff und dergleichen ein.
Die durchgehende ebene Schicht kann eine beliebige Gestalt annehmen,
die auf geeignete Weise in den Flügelfeldern bereitgestellt werden
kann. Bevorzugte Gestalten der durchgehenden ebenen Schicht schließen ein
Viereck, einschließlich
eines Rechtecks und eines Quadrats, ein Trapez und die anderen Vielecke ein.
In einer alternativen Ausführungsform
liegt die Elastomermaterialschicht 124 in Form von getrennten
Strängen
(oder Fäden)
vor, die nicht miteinander verbunden sind.
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Elastomermaterialien,
die für
die Elastomermaterialschicht 24 als besonders geeignet
befunden wurden, sind auf Styrolblockcopolymeren basierende Gitterstoffmaterialien,
perforierte (oder mit Öffnungen versehene)
elastische Folien, vorzugsweise mit einer Dicke von etwa 0,05 mm
bis etwa 1,0 mm (0,002 Zoll–0,039
Zoll). Andere geeignete Elastomermaterialien für die Elastomermaterialschicht 24 schließen „aktiven" Synthese- oder Naturkautschuk,
andere Synthese- oder
Naturkautschukschaumstoffe, elastomere Folien (einschließlich elastomeren
Schrumpffolien), elastomere Gewebe- oder Vliesstoffbahnen, elastomere
Verbundstoffe und Ähnliches
ein.
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In
der in 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsform weist der elastomere
Gitterstoff 124 mehrere erste Stränge 125 und mehrere
zweite Stränge 127 auf.
Die mehreren ersten Stränge 125 überschneiden
die mehreren zweiten Strängen 127 an
Knotenpunkten 130 mit einem vorbestimmten Winkel α, wodurch
eine netzartige offene Struktur mit mehreren Öffnungen 32 gebildet
wird. Jede Öff nung 132 ist
durch mindestens zwei benachbarte erste Stränge und mindestens zwei benachbarte
zweite Stränge
begrenzt, so dass die Öffnungen 132 im
Wesentlichen eine rechteckige Gestalt aufweisen. Andere Konfigurationen
der Öffnungen 132,
wie Parallelogramme, Quadrate oder kreisförmige Bogensegmente, können ebenfalls
bereitgestellt werden. Vorzugsweise sind die ersten und die zweiten
Stränge 125 und 127 im
Wesentlichen gerade und im Wesentlichen zueinander parallel. Vorzugsweise überschneiden
die ersten Stränge 125 die
zweiten Stränge 127 an
Knotenpunkten 130 so, dass der Winkel α etwa 90 Grad beträgt. Die
ersten und zweiten Stränge 125 und 127 werden
vorzugsweise an Knotenpunkten 90 verbunden oder zusammengefügt.
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Ein
bevorzugter elastomerer Gitterstoff 124 wird von der Conwed
Plastics Company (Minneapolis, Minn., USA) unter der Bezeichnung
XO2514 hergestellt. Dieses Material weist etwa 12 elastische Stränge pro
Zoll in Strukturrichtung B auf (d.h., in den ersten Strängen 125)
und etwa 7 elastische Stränge pro
Zoll in Strukturrichtung D (d.h. in den zweiten Strängen 127).
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In
einer alternativen bevorzugten Ausführungsform ist die Elastomermaterialschicht 124 eine poröse, makroskopisch
ausgedehnte, dreidimensionale elastomere Bahn, die bereits unter
Bezugnahme auf 5 beschrieben wurde.
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In
der in 4 gezeigten Ausführungsform umfasst das elastische
Element 70 die erste und die zweite Abdeckschicht 122 und 126 und
eine Elastomermaterialschicht 124, die in der ersten und
der zweiten Abdeckschicht 122 und 126 angeordnet
ist. Die erste Abdeckschicht 122 weist eine innere Oberfläche 142 und
eine äußere Oberfläche 144 auf.
Die innere Oberfläche 142 der
ersten Abdeckschicht 122 ist die Oberfläche, die der Elastomermaterialschicht 124 zugewandt
angeordnet ist. Die zweite Abdeckschicht 126 weist ebenfalls
eine innere Oberfläche 146 und
eine äußere Oberfläche 148 auf.
Die innere Oberfläche 146 der
zweiten Abdeckschicht 126 ist die Oberfläche, die
der Elastomermaterialschicht 124 zugewandt angeordnet ist.
Die Elastomermaterialschicht 124 weist außerdem zwei
ebene Oberflächen auf,
eine erste Oberfläche 150 und
eine zweite Oberfläche 152,
die jeweils im Wesentlichen parallel zu den Ebenen der ersten und
der zweiten Abdeckschicht 122 und 126 sind. Die
erste Oberfläche 150 ist
jene ebene Oberfläche
der Elastomermaterialschicht 124, die an die innere Oberfläche 142 der
ersten Abdeckschicht 122 am nächsten angrenzt. Die zweite
Oberfläche 152 ist
jene ebene Oberfläche
der Elastomermaterialschicht 124, die an die innere Oberfläche 146 der
zweiten Abdeckschicht 126 am nächsten angrenzt.
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Da
das elastische Element 70 vor und während des Gebrauchs mechanischer
Dehnung ausgesetzt wird, müssen
die erste und die zweite Abdeckschicht 122 und 126 eine
relativ hohe Reißdehnung aufweisen
und sich mehr bevorzugt strecken oder verlängern, noch mehr bevorzugt
ziehen lassen (müssen
aber nicht unbedingt elastomer sein), ohne übermäßiges (und vorzugsweise ohne
jegliches) Abreißen
oder Reißen.
Weiterhin sind die erste und die zweite Abdeckschicht 122 und 126 vorzugsweise nachgiebig,
fühlen
sich weich an und wirken auf die Haut des Trägers nicht reizend und verleihen
dem Artikel das Gefühl
und den Komfort eines Stoffkleidungsstücks.
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Ein
exemplarisches bevorzugtes Vliesmaterial für die erste und die zweite
Abdeckschicht 122 und 126 ist ein verfestigtes
Vliesmaterial, das von Fiberweb North America, Inc. (Simpsonville,
South Carolina, USA) unter der Bezeichnung Sofspan 200 erhältlich ist.
Hier bezeichnet „verfestigtes
Vliesmaterial" ein
Vliesmaterial, das unter mechanischer Spannung in Strukturrichtung
D gerafft oder geschnürt wurde,
so dass das Material unter Anwendung geringer Kraft in Strukturrichtung
D verlängert
werden kann. Dieses Material besitzt eine flächenbezogene Masse von 25 g/m2 vor Verfestigung und eine flächenbezogene
Masse von etwa 63 g/m2 nach Verfestigung.
In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform kann das Spinnvlies
aus Polypropylen/Polyethylen-Copolymer der vorliegenden Erfindung
für die
erste und die zweite Abdeckschicht 122 und 126 verwendet
werden.
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Die
Elastomermaterialschicht 124 und die erste und die zweite
Abdeckschicht 122 und 126 werden miteinander verbunden,
vorzugsweise unter Verwendung eines Klebstoffs, um das elastische
Element 70 zu bilden. Eine bevorzugte Methode zum Herstellen
des elastischen Elements 70 wird in der internationalen
Veröffentlichung
Nr. WO 98/55298 (Langdon et al.), veröffentlicht am 10. Dezember 1998,
beschrieben.
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Es
versteht sich, dass die hier beschriebenen Beispiele und Ausführungsformen
nur zu Veranschaulichungszwecken dienen und dass ein Fachmann Anregungen
zu verschiedenen Modifikationen oder Änderungen erhalten wird, ohne
vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.