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HINTERGRUNG DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Gerät und Verfahren zum Herstellen
von Etiketten und zum Durchführen
einer Mehrzahl von Halbschnitten auf einem Blatt vor Durchführen eines
Vollschnittes, in dem ein Schneider benutzt wird.
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2. Beschreibung der zugehörigen Technik
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Etikettenherstellungsgeräte zum Bearbeiten eines
laminierten Haftblattes eines Klebeblattes und eines Freigabeblattes
sind bekannt. Bei solch einem Etikettenherstellungsgerät ist eine
Einheit eines gerollten Blattes, die das Blatt trägt, das
um einen Kern gewickelt ist, abnehmbar anbringbar. Das Etikettenherstellungsgerät enthält eine
Transportrolle zum Herausziehen des Blattes von der Einheit des
gerollten Blattes und Transportieren des Blattes und einen Schneidemechanismus,
der das durch die Transportrolle transportierte Blatt schneidet.
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Der
Schneidemechanismus enthält
einen Schneider, der das Blatt schneidet, und einen Schlitten, der
den Schneider in einer Richtung im wesentlichen rechtwinklig zu
einer Blatttransportrichtung (eine Breitenrichtung des Blattes)
hin- und herbewegt. Daher kann durch normale und umgekehrte Drehung der
Transportrolle und Hin- und Herbewegung des Schlittens in der Breitenrichtung
des Blattes der Schneider an jeder Position auf dem Blatt gesetzt werden
und das Blatt in eine vorbestimmte Form schneiden.
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Es
gibt ein Blattherstellungsgerät,
das das Blatt in zwei verschiedene Weisen schneiden kann. Eine Weise
ist ein Halbschneiden, bei der das Blatt teilweise in einer Richtung
der Dicke des Blattes geschnitten wird, z.B. nur die Klebeschicht
oder die Freigabeschicht des Blattes geschnitten wird. Eine andere
Weise ist ein volles Schneiden, bei dem das Blatt vollständig in
der Dicke des Blattes geschnitten wird. Weiter gibt es ein Etikettenherstellungsgerät (siehe
GB 2 313 081 A ),
das mit zwei Schneidern versehen ist, von denen ein Schneider für das Halbschneiden
dient und der andere Schneider für
das Vollschneiden dient. Weiter gibt es ein Etikettenherstellungsgerät, das sowohl
das Halbschneiden als auch das Vollschneiden unter Benutzung eines Schneiders
durchführen
kann, wie in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 2-14952 offenbart ist.
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Das
gegenwärtige
bekannte Etikettenherstellungsgerät, das sowohl Halbschneiden
als auch Vollschneiden auf einem Blatt unter Benutzung eines Schneiders
durchführen
kann, kann jedoch nicht eine Mehrzahl von Halbschnitten auf dem
Blatt durchführen,
bevor das Vollschneiden durchgeführt
wird. Daher wird eine Mehrzahl von Etiketten, die unter Benutzung
solch eines Etikettenherstellungsgerätes hergestellt sind, in Stücke durch
Vollschneiden getrennt. Deswegen wird es extrem unbequem, diese Etiketten
zu handhaben, wenn sich die gedruckten Inhalte der Etiketten aufeinander
beziehen, wie wenn die Etiketten durchnumeriert sind.
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Andererseits
gibt es bei dem Etikettenherstellungsgerät der
GB 2 313 018 A , die mit zwei Schneidern
versehen ist, von denen ein Schneider zum Halbschneiden dient und
der andere Schneider zum Vollschneiden dient, ein Etikettenherstellungsgerät, das eine
Mehrzahl von Halbschnitten durchführen kann, bevor ein Vollschnitt
auf einem Blatt durchgeführt
wird. In diesem Fall jedoch weist das Etikettenherstellungsgerät zwei Schneider
auf, so daß eine
Struktur des Gerätes
kompliziert wird. Weiter werden das Vollschneiden und das Halbschneiden
an verschiedenen Positionen durchgeführt, so daß zum Beispiel das Blatt an
einer geeigneten Position gestoppt werden muß, wenn irgendein Schneiden
durchgeführt
wird. Folglich wird die Steuerung des Gerätes ebenfalls kompliziert.
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Die
japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung
2-14952 offenbart ein Etikettenherstellungsgerät, das sowohl das Halbschneiden
als auch das Vollschneiden unter Benutzung eines Schneiders durchführen kann.
Das Etikettenherstellungsgerät
ist jedoch mit einem elektrischen Antrieb wie ein Solenoid in einer
Schneideeinheit zum Einstellen einer vertikalen Position des Schneiders
versehen. Daher ist die Struktur des Etikettenherstellungsgerätes kompliziert.
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Ein
Etikettenherstellungsgerät
mit einer einfachen Struktur mit einem Schneider, das eine Mehrzahl
von Etiketten herstellen kann, die leicht zu handhaben sind, ist
noch nicht bekannt entwickelt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Gerät und ein Verfahren zum Herstellen
von Etiketten vorzusehen, die eine Mehrzahl von Etiketten herstellen können, die
leicht zu handhaben sind, wobei ein Schneider mit einer einfachen
Struktur benutzt wird.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch ein Etikettenherstellungsgerät nach dem unabhängigen Anspruch
1.
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Bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den entsprechenden abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Mit
dieser Anordnung wird, bevor ein Vollschneiden auf einem Blatt ausgeführt wird,
ein Halbschneiden mindestens zweimal ausgeführt. Wenn daher eine Mehrzahl
von Etiketten hergestellt wird, deren gedruckte Inhalte sich aufeinander
beziehen, wie durchnumerierte Etiketten, werden die Etiketten nicht
getrennt. Folglich kann ein Streifen von Etiketten, der leicht zu
handhaben ist, erhalten werden. Weiter kann ein Streifen von Etiketten
mit einer Mehrzahl von Etiketten, die kontinuierlich miteinander durch
Halbschnittlinien verbunden sind, ohne daß vergeudete Abschnitte dazwischen
sind, erhalten werden. Daher kann das Blatt daran gehindert werden,
vergeudet zu werden.
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Weiter
führt das
Etikettenherstellungsgerät das
Vollschneiden und das Halbschneiden unter Benutzung eines Schneiders
durch Schalten des Zustandes des Schneiders aus. Daher wird nur
eine Antriebsquelle benötigt,
so daß die
Struktur des Etikettenherstellungsgerätes vereinfacht werden kann.
Zusätzlich
werden das Vollschneiden und das Halbschneiden an der gleichen Posi tion
ausgeführt,
so daß die
Steuerung wie Stoppen des Blattes beim Schneiden mit relativer Leichtigkeit
ausgeführt
werden.
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Der
Schneider kann durch eine selbst angetriebene Schneideeinheit getragen
werden, der Zustand des Schneiders wird zwischen dem Vollschneidezustand
und dem Halbschneidezustand an den Enden eines Bewegungspfades der
selbst angetriebenen Schneideeinheit geschaltet, die Schneidevorrichtung
erzielt einen des Vollschneidezustandes und des Halbschneidezustandes
an mindestens zwei Positionen, und die beiden Positionen, die einen
der Zustände
erzielen, sind auf beiden Seiten einer Position vorhanden, die einen
anderen Zustand erzielt. Schalten des Zustandes des Schneiders zwischen
dem Vollschneidezustand und dem Halbschneidezustand wird durch direktes
Gegenstoßen
der selbst angetriebenen Schneideeinheit gegen eine Wand an dem Ende
des Bewegungspfades ausgeführt.
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Mit
dieser Anordnung kann der Zustand des Schneiders zwischen dem Vollschneidezustand
und dem Halbschneidezustand an den Enden des Bewegungspfades der
selbst angetriebenen Schneideeinheit geschaltet werden, die den
Schneider trägt.
Daher kann der Zustand des Schneiders leicht zwischen dem Vollschneidezustand
und dem Halbschneidezustand durch eine Antriebsquelle zum Bewegen
der Schneideeinheit hin- und hergeschaltet werden, ohne daß ein elektrischer
Antrieb wie ein Solenoid vorgesehen wird.
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Da
weiter die zwei Positionen, die einen der Zustände erzielen, auf beiden Seiten
einer Position vorhanden sind, die den anderen Zustand erzielt, braucht
die Schneideeinheit nicht unnötig
nur zum Schalten von einem Zustand zu dem anderen Zustand bewegt
zu werden. Wenn weiterhin von einem Zustand zu dem anderen Zustand
geschaltet wird, braucht die Schneideein heit auch nicht nur zum Schalten
des Zustandes bewegt zu werden. Daher kann eine Zeit, die bei dem
Herstellen eines Etikettes verbraucht wird, verringert werden.
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Nach
Anspruch 4 kann die Schaltvorrichtung den vollen Schneidezustand
an mindestens zwei Positionen erzielen, und zwei Positionen, die
den Vollschneidezustand erzielen, sind auf beiden Seiten der Position
vorhanden, die den Halbschneidezustand erzielt.
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Mit
dieser Anordnung sind zwei Positionen, die den Vollschneidezustand
erzielen, auf beiden Seiten der Position vorhanden, die den Halbschneidezustand
erzielt, so daß eine
Zeit, die zum Herstellen eines Etikettes benötigt wird, verringert werden kann.
Weiter kann der Halbschneidezustand, der eine feine Abmessungskontrolle
des Betrages des Vorstehens des Schneiders benötigt, an einer Position erzielt
werden, so daß eine
Variation in der Tiefe des Halbschneidens nicht auftritt und die
Tiefe des Halbschneidens immer konstant gehalten werden kann.
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Die
Aufgabe wird auch gelöst
durch ein Etikettenherstellungsverfahren nach Anspruch 6.
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Das
Etikettenherstellungsverfahren kann das Ändern der Position, die den
einen Zustand erzielt, von einer von zwei Positionen zu der anderen Position
erzielen, während
das Vollschneiden oder Halbschneiden nicht auf einem Blatt ausgeführt wird.
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Gemäß diesem
wird durch Ändern
der Position, die den einen Zustand von einem von zwei Positionen
erzielt, zu der anderen Position Schalten von einem Zustand erzielt
durch Anstoßen
der Schneideeinheit an dem Ende des Bewegungspfades, ohne daß die Schneideeinheit
unnötig
läuft.
Daher kann Zeit zum Herstellen eines Etikettes gespart werden.
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Weiter
braucht die Schneideeinheit nicht unnötig bewegt zu werden, so daß ein Mechanismus wie
ein Solenoid, der die Schneideeinheit anhebt, unnötig ist.
Daher kann die Struktur des Etikettenherstellungsgerätes vereinfacht
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Verschiedene
beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung werden im einzelnen unter Bezugnahme auf die folgenden
Figuren beschrieben, in denen:
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1 ein
Blockschaltbild eines Etikettenherstellungsgerätes gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung ist;
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2 eine
Draufsicht ist, die eine Hauptstruktur des in 1 gezeigten
Schneidedruckers zeigt;
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3 eine
Schnittansicht des in 1 gezeigten Schneidedruckers
ist;
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4 eine
Seitenschnittansicht eines Schneidemechanismus des in 1 gezeigten Schneidedruckers
ist;
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5 eine
schematische perspektivische Ansicht ist, die eine Positionsbeziehung
zwischen einer Einheit eines gerollten Blattes, dem Schneidemechanismus
und einem Bilderzeugungsmechanismus in dem in 1 gezeigten
Schneidedruckers zeigt;
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6 eine
Schnittansicht einer Schneideeinheit in einem Halbschneidezustand
in dem in 1 gezeigten Schneidedruckers
ist;
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7 eine
Schnittansicht der Schneideeinheit in einem Vollschneidezustand
in dem in 1 gezeigten Schneidedruckers
ist;
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8 eine
Schnittansicht der Schneideeinheit in dem Vollschneidezustand in
dem in 1 gezeigten Schneidedruckers ist;
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9 ein
schematisches Bild von Umgebungen der Schneideeinheit in dem in 1 gezeigten Schneidedruckers
ist;
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10 eine
Vorderansicht eines Schneiders ist, der in dem Schneidemechanismus
des in 1 gezeigten Schneidedruckers benutzt ist;
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11A eine Vorderansicht ist, die einen anderen
beispielhaften Schneider zeigt, der in dem in 1 gezeigten
Schneidedrucker benutzt werden kann;
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11B eine Seitenansicht ist, die den in 11A gezeigten Schneider zeigt;
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12A eine Vorderansicht ist, die einen anderen
beispielhaften Schneider zeigt, der in dem in 1 gezeigten
Schneidedrucker benutzt werden kann;
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12B eine Seitenansicht ist, die den in 12A gezeigten Schneider zeigt;
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13 ein
Flußdiagramm
ist, das schematische Schritte zum Herstellen eines Etikettes gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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14 ein
Flußdiagramm
ist, das schematische Schritte zum Herstellen eines Etikettes gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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15 ein
schematisches Bild einer Mehrzahl von Etiketten ist, die durch eine
beispielhafte Ausführungsform
der Erfindung hergestellt sind;
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16 Inhalte
von Daten darstellt, die zum Herstellen der Etiketten von 15 zu
benutzen sind; und
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17 ein
schematisches Bild einer Mehrzahl von Etiketten ist, die durch eine
beispielhafte Ausführungsform
der Erfindung hergestellt sind.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG VON BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Verschiedene
beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
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Ein
Etikettenherstellungsgerät 100 der
in 1 gezeigten Ausführungsform enthält eine
Blattverarbeitungsvorrichtung (hier im folgenden als Schneidedrucker
bezeichnet) 11 und einen Personal Computer 110.
Zuerst wird eine Struktur des Schneidedruckers 11 beschrieben. 2 ist
eine Draufsicht, die ein Hauptstruktur des Schneidedruckers 11 in
einem Etikettenherstellungsgerät
gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 3 ist eine Schnittansicht des
Schneidedruckers 11 von 2. 4 ist
eine Schnittansicht eines Schneidemechanismus des Schneidedruckers 11 von 2. 5 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die eine Positionsbeziehung
zwischen einer Einheit eines gerollten Blattes, einem Schneidemechanismus und
einem Bilderzeugungsmechanismus zeigt.
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Der
in 2 und 3 gezeigten Schneidedrucker 11 enthält einen
Rahmen 12 mit Seitenwänden 10 und 9,
die an seiner rechten bzw. linken Seite vorgesehen sind. Innerhalb
des Rahmens 12 des Schneidedruckers 11 sind eine
Einheit 14 eines gerollten Blattes, ein Transportmechanismus 15,
ein Schneidemechanismus 16 und ein Bilderzeugungsmechanismus 17 vorgesehen.
Die Einheit 14 des gerollten Blattes trägt drehbar ein Haftblatt 13,
das in einer Rollenform aufgewickelt ist. Der Transportmechanismus 15 transportiert
das Haftblatt 13 in eine Vorwärts- und Rückwärtsrichtung. Der Schneidemechanismus 16 schneidet
das Haftblatt 13, das von dem Transportmechanismus 15 transportiert
wird. Der Bilderzeugungsmechanismus 17 ist stromaufwärts von
dem Schneidemechanismus 16 in Bezug auf den Transport des
Haftblattes 13 in der Vorwärtsrichtung (in einer Ausgaberichtung)
vorgesehen.
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Wie
in 2 und 5 gezeigt ist, ist ein gerolltes
Blatt 51 gebildet, durch das das Haftblatt 13 um
einen zylindrisch geformten Kern 55 in einer Rollenform
gewickelt ist. Das Haftblatt 13 enthält zwei Schichten, eine Klebeschicht 18 und
eine Freigabeschicht 19. Eine Oberfläche der Klebeschicht 18 ist bedruckbar,
und ihre entgegengesetzte Oberfläche weist
einen darauf aufgebrachten Klebstoff auf. Das Freigabeblatt 19 haftet
an der entgegengesetzten Oberfläche
des Klebeblattes 18.
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Zuerst
wird der Transportmechanismus 15 beschrieben. Wie in 3 gezeigt
ist, enthält
der Transportmechanismus 15 eine Druckwalze 24,
die auch ein Element des Bilderzeugungsmechanismus 17 ist,
und eine Ausgaberolle 25, die stromabwärts von dem Schneidemechanismus 16 vorgesehen
ist. An einer Position gegenüber
der Ausgaberolle 25 ist eine Folgerolle 8 so vorgesehen,
daß das
Haftblatt 13 dazwischen eingeschlossen wird. Die Folgerolle 8 wird
durch eine Preßplatte 7 getragen,
die die Folgerolle 8 zu der Seite der Ausgaberolle 25 drückt. Durch die
normale und umgekehrte Drehung eines ersten Antriebsmotors 21,
der innerhalb des Rahmens 12 vorgesehen ist, werden die
Druckwalze 24 und die Ausgaberolle 25 so gedreht,
daß sie
das Haftblatt 13 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung über einen ersten
Getriebezug 22 drehen.
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Weiter
wird der Antrieb von dem ersten Antriebsmotor 21 zu einem
Zahnrad 59, das an einem Flansch (nicht gezeigt) der Einheit 14 des
gerollten Blattes vorgesehen ist, über einen zweiten Getriebezug 27,
der einen Planetengetriebemechanismus 26 enthält, übertragen.
Der Planetengetriebemechanismus 26 steht nur mit dem Zahnrad 59 in
Eingriff, wenn das Haftblatt 13 in die umgekehrte Richtung transportiert
wird, und steht nicht in Eingriff mit dem Zahnrad 59, wenn
das Haftblatt 13 in die Vorwärtsrichtung transportiert wird.
Wenn daher das Haftblatt 13 in die Vorwärtsrichtung transportiert wird,
wird das gerollte Blatt 51 durch eine Kraft des Herausziehens des
Haftblattes 13 durch die Drehung der Druckwalze 24 und
der Ausgaberolle 25 gedreht. Wenn andererseits das Haftblatt 13 in
die umgekehrte Richtung transportiert wird, wird das gerollte Blatt 51 in
die umgekehrte Richtung durch den Antrieb des ersten Antriebsmotors 21 gedreht.
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Als
nächstes
wird der Schneidemechanismus 16 beschrieben. Der Schneidemechanismus 16 enthält ein Schneidebett 29,
eine selbst angetriebene Schneideeinheit 30 und einen Schlitten 31.
Das Schneidebett 29 nimmt das Haftblatt 13 an
der unteren Position des Schneidemechanismus 16 auf. Die selbstangetriebene
Schneideeinheit 30 ist dem Schneidebett 29 gegenüber, wobei
das Haftblatt 13 dazwischen eingeschlossen ist. Die Schneideeinheit 30 ist
abnehmbar an dem Schlitten 31 angebracht. An einer Position
gegenüber
der Schneideeinheit 30 ist ein Schlitz in dem Schneidebett 29 in
einer Breitenrichtung des Schneidebettes 29 gebildet, so
daß eine
Spitze eines Schneiders 43 dahinein eindringen kann.
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Wie
in 2 gezeigt ist, ist der Schlitten 31 mit
einem Abschnitt eines Endlossynchronriemens 34 verbunden.
Der Synchronriemen 34 ist zwischen einem Paar von Riemenscheiben 32 und 33 gewickelt,
die außerhalb
der beiden Seitenwände 9 und 10 des
Rahmens 12 vorgesehen sind. Wie in 3 gezeigt
ist, wird die Riemenscheibe 32 durch den zweiten Motor 35 angetrieben,
der außerhalb
der Seitenwand 10 des Rahmens 12 vorgesehen ist, über einen
dritten Getriebezug 36, der z.B. ein Schrägzahnrad
enthält.
Somit bewegt sich der Schlitten 31 in einer Richtung im
wesentlichen rechtwinklig zu der Transportrichtung des Haftblattes 13 (in
der Breitenrichtung des Blattes) hin und her.
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Wie
in 4 gezeigt ist, durchdringt eine durch die Seitenwände 9 und 10 getragene
Hauptführungswelle 37 das
Ende gegenüber
dem Ende, an dem die Schneideeinheit 30 angebracht ist.
Der Schlitten 31 ist gleitfähig durch die Hauptführungswelle 37 gelagert.
Eine Hilfsführungswelle 38,
die sich im wesentlichen parallel zu der Hauptführungswelle 37 erstreckt,
durchdringt gleitfähig
einen Abschnitt zwischen dem Ende, an dem die Schneideeinheit 30 angebracht
ist, und dem Ende, durch das die Hauptführungswelle 37 durchdringt.
Beide Enden der Hilfsführungswelle 38 sind
durch ein Paar von Dreharmen 39 gelagert, die drehbar auf
beiden Seitenwänden 9 und 10 des
Rahmens 12 vorgesehen sind.
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Das
untere Ende der Schneideeinheit 30 wird durch eine Druckkraft
von einer Feder (nicht gezeigt) zum Pressen gegen die obere Oberfläche des Schneidebettes 29 gedrückt.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, enthält der Bilderzeugungsmechanismus 17 einen
Linienthermokopf 44 und die Druckwalze 24. Der
Thermokopf 44 ist ein Druckkopf und weist eine Länge im wesentlichen
gleich der Breite des Haftblattes 13 auf. Die Druckwalze 24 ist
dem Thermokopf 44 gegenüber
und schließt
das Haftblatt 13 dazwischen ein.
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Als
nächstes
wird eine Struktur der Schneideeinheit 30 des Schneidemechanismus 16 beschrieben.
Das Etikettenherstellungsgerät 100 ist
so aufgebaut, daß es
das Haftblatt 13 durch die Schneideeinheit 30 in
zwei verschiedenen Zuständen schneidet.
Einer ist ein Halbschneidezustand, in dem die Schneideeinheit 30 das
Haftblatt 13 teilweise in einer Richtung einer Dicke des
Haftblattes 13 schneidet, z.B. schneidet die Schneideeinheit 30 nur
das Klebeblatt 18 oder nur das Freigabeblatt 19 des
Haftblattes 13. Ein anderer ist ein Vollschneidezustand, bei
dem die Schneideeinheit 30 vollständig das Haftblatt 13 in
der Richtung der Dicke des Blattes schneiden kann. 6 ist
eine Schnittansicht der Schneideeinheit 30 in dem Halbschneidezustand. 7 und 8 sind
Schnittansichten der Schneideeinheit 30 in dem Vollschneidezustand.
In 6 bis 8 wird angenommen, daß die Wände 9 und 10 rechts
bzw. links außerhalb
der Zeichnungen vorhanden sind. Wie in 6 bis 8 gezeigt
ist, weist die Schneideeinheit 30 einen Schneider (Schneideklinge) 43 zum
Schneiden des Haftblattes 13 an dem unteren Ende eines
Gehäuses 152 auf.
Der Schneider 43 wird durch einen Federmechanismus (nicht
gezeigt) nach oben gedrückt
und wird von einem Schneidertragabschnitt 150 getragen.
Das obere Ende und das untere Ende des Schneidertragabschnittes 150 werden
durch Radiallager 171 bzw. 172 gelagert, so daß der Schneidertragabschnitt 150 sich
nach oben und unten bewegen kann und um seine Achse drehen kann.
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Ein
flachplattengeformter Hebel 154, in dem drei Löcher gebildet
sind, ist oberhalb des Schneidertragabschnittes 150 vorgesehen.
Zwei Kugeln großen
Durchmessers 156 und 157, die beide den gleichen
Durchmesser aufweisen, und eine Kugel kleinen Durchmessers 158,
sind in die entsprechenden in dem Hebel 154 gebildeten
Löcher
eingeführt.
Der Hebel 154 weist eine Länge auf, das seine Enden von
der rechten und linken Seitenwand des Gehäuses 152 der Schneideeinheit 30 vorstehen
können, und
ist nach oben durch eine Feder (nicht gezeigt) gedrückt. Eine
Abdeckung 164 weist zwei Vorsprünge 161a, 161b und
drei flache Abschnitte 162a, 162b, 162c auf
seiner oberen Oberfläche
auf und ist an der oberen Oberfläche
des Hebels 154 befestigt.
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Die
Kugel kleinen Durchmessers 158 ist zwischen den Kugeln
großen
Durchmessers 156 und 157 vorgesehen. Die Abdeckung 164 ist
so gebildet, daß flache
Abschnitte 162a und 162c oberhalb der Kugeln großen Durchmessers 156 bzw. 157 positioniert
sind, und der flache Abschnitt 162b ist oberhalb der Kugel
kleinen Durchmessers 158 positioniert. Eine Schneidereinstellschraube 166 zum
Einstellen des Betrages des Vorstehens der Spitze des Schneiders 43 ist
an dem oberen Ende der Schneidereinheit 30 vorgesehen.
Die Schneidereinstellschraube 166 wird zum Pressen der
Abdeckung 164 gedreht, dadurch wird der Betrag des Vorstehens
der Spitze des Schneiders 43 eingestellt.
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In
dem in 6 gezeigten Halbschneidezustand kontaktiert die
Kugel kleinen Durchmessers 158 das obere Ende des Schneidertragabschnittes 150,
der den Schneider 43 trägt.
Zu dieser Zeit ist der Betrag des Vorstehens der Spitze des Schneiders 43 so
eingestellt, daß nur
die Klebeschicht 18 des Haftblattes 13 geschnitten
wird. Weiter stehen beide Enden des Hebels 154 von dem
Gehäuse 152 vor.
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In
dem in 7 gezeigten Vollschneidezustand kontaktiert die
Kugel großen
Durchmessers 156 das obere Ende des Schneidertragabschnittes 150.
In dem in 8 gezeigten Vollschneidezustand kontaktiert
die Kugel großen
Durchmessers 157 das obere Ende des Schneidertragabschnittes 150.
Zu der Zeit ist der Betrag des Vorstehens der Spitze des Schneiders 43 so
eingestellt, daß er
das Freigabeblatt 19 und das Klebeblatt 18 des
Haftblattes 13 beide schneidet. In 7 steht
nur das rechte Ende des Hebels 154 von dem Gehäuse 152 vor,
und in 8 steht nur das linke Ende des Hebels 154 von
dem Gehäuse 152 vor.
Der Betrag des Vorstehens des Hebels 154 ist größer als
der in dem in 6 gezeigten Halbschneidezustand.
Das heißt,
in dem Vollschneidezustand stößt der Hebel 154 gegen
eine der Seitenwände 9 oder 10 an
der Position an, die weiter weg ist als das Gehäuse 152 von den beiden
Wänden 9 oder 10 in
dem Halbschneidezustand, und somit wird das Schalten in den Halbschneidezustand durchgeführt.
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Schalten
zwischen dem Vollschneidezustand und dem Halbschneidezustand wird
weiter unter Bezugnahme auf 9 beschrieben. 9 ist
ein schematisches Bild, das die Umgebung der Schneideeinheit zeigt.
Wie in 9 gezeigt ist, kann sich der von der Hauptführungswelle 37 gelagerte
Schlitten 31 zwischen den Wänden 9 und 10 in
eine Richtung hin- und herbewegen, die durch einen Pfeil A bezeichnet
ist. Wenn der Schlitten 31 an einer Schneideposition entsprechend
der Breite des Haftblattes 13 positioniert ist, wird das
Haftblatt 13 voll- oder
halbgeschnitten in Abhängigkeit
davon, ob sich der Schneider 43 in dem Vollschneidezustand
oder dem Halbschneidezustand befindet.
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Zum
Schalten des Zustandes des Schneiders 43 von dem in 6 gezeigten
Halbschneidezustand zu dem in 7 gezeigten
Vollschneidezustand wird die Schneideeinheit 30 zu einer
Schaltposition benachbart zu der Seitenwand des Rahmens 12 durch
den Schlitten 31 bewegt. Die Schaltposition ist dort, wo
der Zustand des Schalters 43 zu dem Vollschneidezustand
geschaltet wird. Als ein Resultat wird der Hebel 154, der
zu der Seite der Seitenwand 10 vorgestanden hat, durch
die Seitenwand 10 gepreßt, so daß sich der Hebel 154 innerhalb
des Gehäuses 152 zurückzieht
und die Kugel kleinen Durchmessers 156 das obere Ende des
Schneidetragabschnittes 150 positioniert. Somit wird der
Schneidertragabschnitt 150 nach unten um einen Abstand gleich
der Differenz in dem Radius der Kugel großen Durchmessers 156 und
der Kugel kleinen Durchmessers 158 bewegt. Somit steht
der Schneider 43 um den Betrag vor, der das Freigabeblatt 19 und
das Klebeblatt 18 schneiden kann.
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Entgegengesetzt
dazu, zum Schalten des Zustandes des Schneiders 43 von
dem in 6 gezeigten Halbschneidezustand zu dem in 8 gezeigten
Vollschneidezustand wird die Schneideeinheit 30 zu einer
Schaltposition benachbart zu der Seitenwand 9 des Rahmens 12 durch
den Schlitten 31 bewegt. Weiter ist es möglich, den
Zustand des Schneiders 43 zwischen dem in 7 gezeigten Vollschneidezustand
und dem in 8 gezeigten Vollschneidezustand
hin- und herzuschalten. Zum Schalten von dem in 7 gezeigten
Vollschneidezustand zu dem in 8 gezeigten
Vollschneidezustand wird die Schneideeinheit 30 zu der
Schaltposition benachbart zu der Seitenwand 9 bewegt. Zum Schalten
von dem in 8 gezeigten Vollschneidezustand
zu dem in 7 gezeigten Vollschneidezustand
wird die Schneideeinheit 30 zu der Schaltposition benachbart
zu der Seitenwand 10 bewegt.
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Zum
Schalten des Zustandes des Schneiders 43 von dem in 7 gezeigten
Vollschneidezustand zu dem in 6 gezeigten
Halbschneidezustand wird die Schneideeinheit 30 zu einer
Bereitschaftsposition der Seite der Seitenwand 9 des Rahmens 12 bewegt.
Die Bereitschaftsposition ist dort, wo der Schalter 43 von
dem Vollschneidezustand zu dem Halbschneidezustand geschaltet wird,
und die Schneideeinheit 30 wartet zum Durchführen eines Vollschneidens
oder eines Halbschneidens. Als Resultat wird der Hebel 154,
der zu der Seite der Seitenwand 9 hervorgestanden hat,
gepreßt,
so daß ungefähr die Hälfte des
Betrags des Vorstehens des Hebels 154 in das Gehäuse 152 zurückgezogen
wird, der Hebel 154 steht von dem Gehäuse 152 zu der Seite
der Seitenwand 9 um den Betrag vor, um den der Hebel 154 zurückgezogen
ist, und die Kugel großen
Durchmessers 157 positioniert das obere Ende des Schneidertragabschnittes 150.
Somit wird der Schneidertragabschnitt 150 nach oben um
eine Distanz gleich der Differenz in dem Radius der Kugel großen Durchmessers 157 und
der Kugel kleinen Durchmessers 158 bewegt. Gemäß diesem
steht der Schneider 43 um den Betrag vor, so daß der Schneider 43 nur
das Klebeblatt 18 schneiden kann.
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Zum
Schalten des Zustandes des Schneiders 43 von dem in 8 gezeigten
Vollschneidezustand zu dem in 6 gezeigten
Halbschneidezustand wird die Schneideeinheit 30 zu einer
Bereit schaftsposition der Seite der Seitenwand 10 des Rahmens 12 bewegt.
Als Resultat wird der Hebel 154, der zu der Seite der Seitenwand 10 vorgestanden
hat, gepreßt,
so daß ungefähr die Hälfte des
Betrages des Vorstehens des Hebels 154 in das Gehäuse 152 zurückgezogen
wird, der Hebel 154 steht von dem Gehäuse 152 zu der Seite
der Seitenwand 10 um den Betrag vor, um den der Hebel 154 zurückgezogen
ist, und die Kugel großen
Durchmessers 157 positioniert das obere Ende des Schneidertragabschnittes 150.
Dann wird der Schneidertragabschnitt 150 nach oben um eine
Distanz gleich der Differenz in dem Radius der Kugel großen Durchmessers 157 und
der Kugel kleinen Durchmessers 158 bewegt. Gemäß diesem
steht der Schneider 43 um den Betrag vor, so daß der Schneider 43 nur
das Klebeblatt 18 schneiden kann.
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Wie
oben beschreiben sind die Bereitschaftspositionen an beiden Seiten
der Schneideposition vorgesehen, und die Schneidepositionen sind außerhalb
einer jeden Bereitschaftsposition vorgesehen. Folglich können das
Vollschneiden und das Halbschneiden willkürlich geschaltet werden und durchgeführt werden
durch Bewegen der Schneideeinheit 30 zu einer gewünschten
Position.
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Bei
der Ausführungsform
kann, da die zwei Kugeln großen
Durchmessers 156 und 157, die den Vollschneidezustand
erzielen, auf beiden Seiten der Kugel kleinen Durchmessers 158 vorgesehen
sind, die den Halbschneidezustand erzielt, das Schalten von dem
Halbschneidezustand zu dem Vollschneidezustand jederzeit auf beiden
der rechten und der linken Schaltposition durchgeführt werden,
die in 9 gezeigt sind. Als Resultat kann das Schalten
von dem Vollschneidezustand zu dem Halbschneidezustand unmittelbar
an der nächsten
Bereitschaftsposition durchgeführt
werden, wenn es notwendig ist. Zum Beispiel, selbst wenn die Schneideeinheit 30 in dem
in 7 gezeigten Vollschneidezustand zu der Bereitschaftsposition
der Seitenwand 10 bewegt wird, kann das Schalten von dem
Vollschneidezustand zu dem Halbschneidezustand nicht durchgeführt werden.
Jedoch vor Ausführen
des Schneidens wird die Schneideeinheit 30 zu dem in 8 gezeigten
Vollschneidezustand geändert
und führt
das Vollschneiden durch. Dann kann das Schalten zu dem Halbschneidezustand
ausgeführt
werden durch Bewegen der Schneideeinheit 30 zu der Bereitschaftsposition
der Seitenwand 10.
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Daher
braucht gemäß der Ausführungsform die
Schneideeinheit 30 nicht unnötig zum Schalten zwischen dem
Vollschneidezustand und dem Halbschneidezustand zu laufen, so daß die Zeit,
die zum Herstellen eines Etikettes benötigt wird, verringert werden
kann. Weiter kann die Struktur des Schneidedruckers 11 vereinfacht
werden, da es nicht notwendig ist, ein Solenoid zu benutzen, das
vertikal die Schneideeinheit 30 bewegt und den Schneider 43 so anhebt,
daß die
Spitze des Schneiders nicht in den Schlitz des Schneidebettes 29 eindringt
zu der Zeit, in der nicht das Haftblatt 13 geschnitten
wird.
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Weiter
wird bei der Ausführungsform
der Halbschneidezustand, der eine feine Dimensionssteuerung des
Betrages des Vorstehens der Spitze des Schneiders 43 benötigt, nur
durch eine Kugel kleinen Durchmessers 158 erzielt. Daher
tritt eine Variation der Tiefe des Halbschneidens nicht auf, und die
Tiefe des Halbschneidens kann immer konstant gehalten werden.
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10 ist
eine Vorderansicht des Schneiders 43. Wie in 10 gezeigt
ist, ist die Spitze 43a des Schneiders 43 exzentrisch
zu einer Zentralachse 43b. Wenn daher der Schneider 43 von
Seite zu Seite mit der Schneideeinheit 30 unter einer Last in
einer Richtung des Pressens des Haftblattes 13 bewegt wird,
ist die Schneidekante 43c immer in der Richtung der Bewegung
des Schneiders 43 gerichtet. Folglich ist der in 10 gezeigte
Schneider 43 besonders geeignet zum Schneiden einer gekrümmten Linie.
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11A ist eine Vorderansicht eines anderen beispielhaften
Schneiders 181, der in dem Schneidedrucker 11 benutzt
werden kann. 11B ist eine Seitenansicht des
Schneiders von 11A. Der in 11A und 11B gezeigte
Schneider 181 ist rechteckig im Querschnitt. Der Schneider 181 ist nicht
exzentrisch wie der in 10 gezeigte Schneider 43 und
weist eine Schneidekante 181a auf beiden Seiten auf, so
daß der
Schneider 181 zum Schneiden einer geraden Linie geeignet
ist.
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Weiter
ist 12A eine Vorderansicht eines anderen
beispielhaften Schneiders 184, der in dem Schneiderdrucker 11 benutzt
werden kann. 12B ist eine Seitenansicht des
Schneiders von 12A. Der in 12A und 12B gezeigte
Schneider 184 ist plattenförmig und weist eine Schneidekante 184a an
seinem Umfang auf. Der Schneider 184 weist ein Loch 184b in
seinem Zentrum auf. Der Schneider 184 dreht sich und schneidet
somit ein Blatt, während der
Schneider 184 durch ein Teil getragen wird, das in das
Loch 184b eingeführt
ist.
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Als
nächstes
wird ein Steuersystem des Etikettenherstellungsgerätes gemäß der Ausführungsform
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
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Der
Computer 110 enthält
eine Tastatur 141, eine Maus 142, eine Haupteinheit 130 und
eine Anzeige 132. Die Haupteinheit 130 weist eine
CPU 134, einen RAM 136 und einen ROM 138 auf,
die miteinander durch einen Bus verbunden sind und mit einer I/O-Schnittstelle 140 verbunden
sind.
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In
dem ROM sind Daten von Schriftarten von Zeichen und Figuren als
auch Programme wie Editor Software zum Herstellen eines Etikettes
gespeichert. Die Editor Software ist die Software zum Drucken eines
Bildes auf ein Blatt und Schneiden des Blattes an einer gewünschten
Position. Durch Benutzen der Editor Software kann der Benutzer einen
Inhalt eines auf ein Blatt zu druckendes Bildes oder eine Schneideposition
unter Benutzung der Tastatur 141 oder der Maus 142 eingeben
und bearbeiten, während
die Anzeige 132 beobachtet wird.
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Die
CPU 134 führt
eine vorbestimmte Tätigkeit
auf der Grundlage der Programme und der Daten, die aus dem ROM 138 gelesen
sind und den Daten, die von dem Schneidedrucker 11 vorgesehen werden,
aus. Der RAM 136 speichert zeitweilig Betriebsresultate
der CPU 134.
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Eine
I/O-Schnittstelle 112 des Schneidedruckers 11 ist
mit der I/O-Schnittstelle 140 des Personal Computers 110 verbunden.
Weiter sind eine Kopftreiberschaltung 120, die den Thermokopf 44 treibt
(siehe 2 und 3), Motortreiberschaltungen 122, 124,
die den ersten Antriebsmotor 21 und den zweiten Antriebsmotor 35 treiben
(siehe 3), mit der I/O-Schnittstelle 112 zusätzlich zu
einer CPU 114, einem ROM 116 und einem RAM 118 verbunden.
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In
dem ROM 116 sind notwendige Daten als auch ein Programm
gespeichert, das die Tätigkeit des
Schneidedruckers 11 steuert. Die CPU 114 führt die
vorbestimmte Tätigkeit
auf der Grundlage des Programmes und der Daten, die aus dem ROM 116 gelesen
sind, und der Daten, die von dem Personal Computer 110 vorge sehen
werden, aus, und sendet Steuersignale zu solchen wie die Kopftreiberschaltung 120.
Der RAM 118 speichert zeitweilig die Daten von dem Personal
Computer 110 und die Betriebsresultate der CPU 114.
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Als
nächstes
wird ein detaillierter Vorgang zum Herstellen eines Etikettes unter
Benutzung des Etikettherstellungsgerätes 100 gemäß der Ausführungsform
unter Bezugnahme auf 13 bis 17 beschrieben. 13 und 14 sind
Flußdiagramme,
die schematische Schritte zum Herstellen eines Etikettes zeigen,
wobei das Etikettenherstellungsgerät 100 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform benutzt
wird. 13 ist ein Flußdiagramm,
das eine Initialisierung der Schneideeinheit in dem Schneidedrucker 11 zeigt. 14 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Druck- und Schneidetätigkeit
in dem Schneidedrucker 11 zeigt. 15 und 17 sind
schematische Bilder von Etiketten, die durch die beispielhafte Ausführungsform
hergestellt sind. In 15 und 17 bezeichnet
eine dicke Linie eine Vollschneidelinie, und eine gestrichelte Linie
bezeichnet eine Halbschneidelinie. 16 stellt
Inhalte von Daten dar, die zum Herstellen eines in 15 gezeigten Streifen
eines Etikettes benutzt werden.
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15 zeigt
einen Etikettstreifen mit neun Etiketten (einige Etiketten sind
weggelassen), die von "100001" bis "100009" durchnumeriert sind
und voneinander durch Halbschneidelinien als Demarkationslinien
getrennt sind. 17 zeigt einen Streifen von
Etiketten mit drei Etiketten, auf denen verschiedene Bilder gedruckt
sind und die von Halbschneidelinien als Demarkationslinien getrennt
sind. Wie aus diesen Zeichnungen zu verstehen ist, sind diese Streifen
von Etiketten durch Ausführen
einer Mehrzahl von Halbschnitten auf dem Haftblatt 13 hergestellt,
bevor ein Vollschnitt ausgeführt
wird. Das Eti kettherstellungsgerät 100 der
Ausführungsform
kann nicht nur in 15 und 17 gezeigte
Etiketten sondern auch ein Etikett, das keine Halbschnittlinie aufweist,
oder ein Etikett, auf dem nur eine Halbschnittlinie einmal ausgeführt wird,
bevor ein Vollschnitt ausgeführt
wird, herstellen. Hier im folgenden wird ein Vorgang zum Herstellen
von Etiketten beschrieben, das die oben beschriebenen beispielhaften
Ausführungsformen
enthält.
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Zuerst
wird eine Initialisierung des Schneidedruckers 11 unter
Bezugnahme auf 13 beschrieben. Wenn der Schneidedrucker 11 eingeschaltet wird,
bewegt sich in Schritt S1 die Schneideeinheit 30 entweder
zu der rechten oder linken Schaltposition, z.B. zu der nächsten Schaltposition.
Daher ist garantiert, daß die
Schneideeinheit 30 in einem Vollschneidezustand ist, der
entweder in 7 oder 8 gezeigt
ist.
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Als
nächstes
bewegt sich in Schritt S2 die Schneideeinheit 30 zu einer
Bereitschaftsposition benachbart zu der Wand gegenüber der
gegenwärtigen Position.
Somit wird die Schneideeinheit 30 zu einem Halbschneidezustand
geschaltet. Dann wird in Schritt S3 ein Absolutpositionszähler, der
in dem RAM 118 gespeichert ist, auf Null initialisiert.
Der Absolutpositionszähler
zählt einen
Transportbetrag des Haftblattes 13 pro Punkt, wie später beschrieben wird.
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Wenn
ein Benutzer Befehle für
die Software eingibt, die in dem Personal Computer 110 installiert ist,
führt der
Schneidedrucker 11 das Drucken und Schneiden aus. Das heißt, der
Benutzer gibt Inhalte ein, die auf ein Etikett zu drucken sind,
oder Formdaten (eine Vollschneideposition oder eine Halbschneideposition),
während
er die Bezeichnung auf der Anzeige 132 beobachtet, die
von der Editor Software angezeigt wird. Die ein gegebenen Daten werden
in dem RAM 136 gespeichert. Dann, nachdem die Dateneingabe
bezüglich
des Etikettes beendet ist, werden in Schritt T1 die Kette von Daten
durch den Schneidedrucker 11 eine nach dem anderen aufgenommen.
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Eine
beispielhafte Ausführungsform
der Kette von Daten ist in 16 gezeigt.
Die in 16 gezeigten Daten sind die
Daten, nachdem die führende Kante
des Haftblattes 13 auf eine vorbestimmte Startposition
gesetzt ist. In 16 bezeichnen P, H und F in
einer ersten Spalte ein Druckbefehl, ein Halbschneidebefehl bzw.
ein Vollschneidebefehl. Sechs Stücke
von Hexadezimaldaten wie "00" und "1C" in der zweiten bis
siebten Spalte, die als nächstes
in dem Druckbefehl vorgesehen sind, bezeichnen das Ein und Aus einer
jeden Punktgruppe. Die Punktgruppe ist durch Unterteilen von Punkten
gebildet, die in einer Punktlinie enthalten sind, in jeweils acht Punkte.
Weiter bezeichnen die Hexadezimaldaten in der zweiten bis vierten
Spalte, die in dem nächsten des
Halbschneidebefehls und des Vollschneidebefehls enthalten sind,
einen Platz eines Punktes, an dem ein Halbschneiden oder ein Vollschneiden
auszuführen
ist. Der Platz des Punktes wird von der führenden Kante des Haftblattes 13 in
der Transportrichtung des Haftblattes 13 gezählt.
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Die
in 16 gezeigten Daten zeigen, daß eine Mehrzahl von Halbschnitten
auf einem Blatt ausgeführt
wird, bevor ein Vollschneiden auf dem gedruckten Blatt in dem Schneidedrucker 11 ausgeführt wird.
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Dann
wird in Schritt T2 ein Befehl in der ersten Spalte einer jeden Zeile
der auch von dem Personal Computer 110 aufgenommenen Daten
durch die CPU 114 analysiert. Als Resultat geht, wenn der
analysierte Befehl nicht der Druckbefehl ist, der Fluß zu Schritt
T6. Wenn der analysierte Befehl der Druckbefehl ist, geht der Fluß zu Schritt
T3, und die Daten in der zweiten bis siebten Spalte in der Druckbefehlslinie
werden von dem Personal Computer 110 aufgenommen und in
dem RAM 118 gespeichert.
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Dann
wird in Schritt T4 gemäß der in
dem RAM 118 gespeicherten Daten das Haftblatt 13 transportiert
und eine Punktlinie gedruckt. Das heißt, der erste Antriebsmotor 21 wird
durch die Motortreiberschaltung 122 angetrieben, und somit
transportieren die Druckwalze 24 und die Ausgaberolle 25 das
Haftblatt 13. Heizelemente des Thermokopfes 44 werden mit
elektrischem Strom beaufschlagt, so daß die Heizelemente Wärme erzeugen.
Daher pigmentiert das Haftblatt 13, das zwischen dem Thermokopf 44 und der
Druckwalze 24 vorgesehen ist, wodurch ein vorbestimmtes
Bild auf dem Haftblatt 13 erzeugt wird. Als nächstes wird
in Schritt T5 1 zu einem Zählwert des
Absolutpositionszählers
addiert, und dann geht der Fluß zu
Schritt T10.
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In
Schritt T6 wie in dem Fall mit Schritt T2 wird ein Befehl in der
ersten Spalte von einer Punktlinie der von dem Personal Computer 110 aufgenommenen
Daten analysiert. Als Resultat, wenn die analysierten Daten ein
Bewegungsbefehl sind, geht der Fluß zu Schritt T7. Wenn die analysierten
Daten der Vollschneidebefehl oder der Halbschneidebefehl sind, geht
der Fluß zu
Schritt T9.
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In
Schritt T7 wird der erste Antriebsmotor 21 durch die Motortreiberschaltung 122 getrieben,
und somit wird das Haftblatt 13 zu der Absolutposition transportiert,
die in einem Schneidebefehlspuffer gespeichert ist, in Schritt T9,
wenn Vollschneiden ausgeführt
wird. Wenn daher Vollschneiden in Schritt T13 ausgeführt wird,
wird ein Streifen von bedruckten Etiket ten mit einer Mehrzahl von
Etiketten, die getrennt durch Halbschneidelinien miteinander verbunden
sind, ausgegeben. Als nächstes
wird in Schritt T8 der Transportbetrag des Blattes in Schritt T7
zu dem Zählwert
des Absolutpositionszählers
addiert, und dann geht der Fluß zu
Schritt T10.
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In
Schritt T9 wird der Halbschneidebefehl oder der Vollschneidebefehl
in dem Schneidebefehlspuffer des RAM 118 mit der Absolutposition
gespeichert, und dann geht der Fluß zu Schritt T10.
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Als
nächstes
wird in Schritt T10 der gegenwärtige
Zählwert
des Absolutpositionszählers
bestimmt, ob er innerhalb der Absolutposition des Halbschneidebefehls
oder des Vollschneidebefehls ist, die in dem Schneidebefehlspuffer
in Schritt T9 gespeichert sind. Wenn er innerhalb der Absolutposition ist,
geht der Fluß zu
Schritt T11. Wenn er außerhalb der
Absolutposition ist, kehrt der Fluß zu dem Start zurück.
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In
Schritt T11 wird der gegenwärtige
Zählwert
des Absolutzählers
bestimmt, ob er in der Halbschneideposition oder der Vollschneideposition
ist, der in dem Schneidebefehlspuffer in Schritt T9 gespeichert
ist. Als Resultat, wenn er die Vollschneideposition ist, geht der
Schritt zu T12. Wenn er die Halbschneideposition ist, geht der Fluß zu Schritt T16.
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In
Schritt T12 wird zum Ausführen
des Vollschneidens die Schneideeinheit 30 zu der nächsten Schaltposition
bewegt und von dem Halbschneidezustand zu dem Vollschneidezustand
geschaltet. Da zu dieser Zeit die zwei Kugeln großen Durchmessers 156 und 157,
die den Vollschneidezustand erzielen, auf beiden Seiten der Kugel
kleinen Durchmessers 158 sind, die den Halbschneidezustand
erzielt, wie in 6 bis 9 gezeigt
ist, kann das Schalten von dem Halbschneidezustand zu dem Vollschneidezustand
an der nächsten
Schaltposition ausgeführt
werden unabhängig
davon, wo die Schneideeinheit 30 angeordnet ist. Daher
kann die Zeit, die zum Herstellen eines Etikettes benötigt wird,
verringert werden.
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Dann
wird in Schritt T13 die Schneideeinheit 30 zu der Vollschneideposition
bewegt und schneidet voll das Haftblatt 13. Nachdem der
Vollschnitt durchgeführt
ist, wird in Schritt T14 die Schneideeinheit 30 zu der
Bereitschaftsposition bewegt und zu dem Halbschneidezustand geschaltet.
Danach wird in Schritt T15 der Absolutpositionszähler gelöscht, und der Fluß kehrt
zu dem Start zurück.
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In
Schritt T16 wird die Schneideeinheit 30 zu der Schneideposition
bewegt und schneidet halb das Haftblatt 13. Nachdem der
Halbschnitt ausgeführt
ist, wird in Schritt T17 die Schneideeinheit 30 zu der
Bereitschaftsposition bewegt. Während
die Schneideeinheit 30 in dem Halbschneidezustand gehalten wird,
kehrt der Fluß zu
dem Start zurück.
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Mit
solch einem Vorgang können
Etiketten, die durch Halbschnittlinien verbunden sind, wie in 15 gezeigt
ist, durch Ausführen
des Halbschnittes mindestens zweimal auf dem Haftblatt 13 bevor Ausführen des
Vollschnittes erhalten werden, wobei das beispielhafte Etikettenherstellungsgerät 100 der Erfindung
benutzt wird. Wenn daher eine Mehrzahl von Etiketten hergestellt
wird, deren gedruckte Inhalte sich aufeinander beziehen, wie seriell
numerierte Etiketten, wie in 15 gezeigt
ist, kann ein Streifen von Etiketten, der einfach zu handhaben ist,
erhalten werden ohne getrennt zu werden. Weiter kann gemäß der beispielhaften
Ausführungsform
ein Streifen von Etiketten mit einer Mehrzahl von Etiketten, die kontinuierlich
miteinander durch Halbschnittlinien verbunden sind, erhalten werden,
ohne daß vergeudete
Abschnitte dazwischen vorgesehen sind. Daher kann Vergeudung des
Blattes verhindert werden.
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Zum
Herstellen einer gekrümmten
Halbschnittlinie wie in 17 gezeigt
ist, wird das Haftblatt transportiert, während die Schneideeinheit 30 durch
den zweiten Antriebsmotor 35 mit dem ersten Antriebsmotor 31 bewegt
wird. Das heißt,
die normale und umgekehrte Drehung des ersten Antriebsmotors und
des zweiten Antriebsmotors 35 werden geeignet kombiniert
und gleichzeitig ausgeführt,
und somit kann ein Abschnitt auf dem Haftblatt 13, auf dem
ein vorbestimmtes Bild erzeugt ist, voll oder halb in jede Form
geschnitten werden.
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In
dem Etikettenherstellungsgerät 100 der beispielhaften
Ausführungsform
werden der Vollschnitt und der Halbschnitt unter Benutzung eines Schneiders 43 durch
Schalten des Zustandes des Schneiders 43 ausgeführt. Daher
wird nur eine Antriebsquelle für
den Schneider 43 benötigt,
so daß die Struktur
des Etikettenherstellungsgerätes 100 vereinfacht
werden kann. Zusätzlich
werden der Vollschnitt und der Halbschnitt an der gleichen Position ausgeführt, so
daß die
Steuerung wie das Stoppen des Blattes beim Schneiden mit relativer
Leichtigkeit ausgeführt
werden kann.