-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine elektrostatische Bearbeitungskammer,
die als elektrostatische Beflockungskammer dient, und eine elektrostatische
Beschichtungskammer, die in einer elektrostatischen Beflockungsvorrichtung
beziehungsweise in einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung angeordnet
ist, wobei ein streifenartiges längliches Werkstück, wie
zum Beispiel Stahlstreifen, Nichteisenmetallstreifen und ähnliches,
zu einer Spirale aufgewickelt ist; die Spirale des aufgewickelten
Werkstückes
auf einer Zuführvorrichtung
befestigt wird; in Betrieb das Werkstück der Spirale danach abgewickelt
wird und von der Zuführeinheit
zugeführt
wird, um eine streifenartige, gestreckte, flache Plattenform anzunehmen;
danach das flache, plattenförmige Werkstück einem
elektrostatischen Beflockungsschritt und einem elektrostatischen
Beschichtungsschritt unterzogen wird, wenn es in einem Zustand,
in dem das Werkstück
elektrisch geerdet ist, durch eine elektrostatische Beflockungskammer
beziehungsweise durch eine elektrostatische Beschichtungskammer
hindurchläuft;
und das Werkstück
danach einer Nachbehandlung unterzogen wird und danach allmählich in
einer Aufnahmeeinheit aufgenommen wird.
-
Das
Dokument EP-A-0776703 beschreibt eine elektrostatische Beflockungsvorrichtung
gemäß der Präambel von
Anspruch 1.
-
Wenn
ein elektrostatischer Beflockungsschritt und ein elektrostatischer
Beschichtungsschritt durchgeführt
werden: Ein (zu bearbeitendes) „Werkstück" genannter Gegenstand wird elektrisch
geerdet und gegenüber
und in einem vorbestimmten Abstand von einer Elektrode angeordnet,
die in einer elektrostatischen Beflockungskammer und in einer elektrostatischen
Beschichtungskammer angeordnet wird; eine elektrostatische Hochspannungsenergie
wird an die Elektrode angelegt, um ein elektrostatisches Feld zwischen
dem Werkstück
und der Elektrode zu erzeugen, wobei elektrische Kraftlinien des
wie beschrieben erzeugten elektrostatischen Feldes von der Elektrode
zu dem Werkstück
verlaufen; unter Verwendung der elektrischen Kraftlinien wird nun eine
sehr große
Anzahl kurzer Fasern und feiner Teilchen eines elektrisch isolierenden
Beschichtungsmaterials flottiert und elektrostatisch aufgeladen
und daher elektrostatisch angetrieben, um in der elektrostatischen
Beflockungskammer und in der elektrostatischen Beschichtungskammer
so zu dem Werkstück zu
schweben, dass die kurzen Fasern und die feinen Beschichtungsmaterial-Teilchen
gleichmäßig in das Werkstück implantiert
und auf das Werkstück
aufgebracht werden.
-
In
dem oben beschriebenen elektrostatischen Beflockungsverfahren und
dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren wird das Werkstück oft stationär auf einem
Stützelement
gelagert, das in der elektrostatischen Beflockungskammer und in
der elektrostatischen Beschichtungskammer elektrisch geerdet ist.
Nun ist es auch möglich,
das Werkstück so
zu bewegen, dass es in dem elektrostatischen Beflockungsverfahren
und in dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren durch die elektrostatische
Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer
hindurchläuft.
Selbst wenn die oben beschriebenen elektrostatischen Bearbeitungsschritte
in einem Zustand durchgeführt
werden, in dem das Werkstück
ohne Verwendung des Stützelementes
elektrisch geerdet wird, um die kurzen Fasern und die feinen Teilchen
von Beschichtungsmaterial gleichmäßig in das Werkstück zu implantieren und
gleichmäßig auf
das Werkstück
aufzubringen, ist es notwendig, die oben genannten Schritte über eine berechnete
vorgegebene Betriebszeit in einem Zustand durchzuführen, in
dem das Werkstück
stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode beabstandet
ist.
-
Demzufolge
müssen
bei dem elektrostatischen Beflockungsschritt und dem elektrostatischen Beschichtungsschritt
des Werkstückes,
das durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische
Beschichtungskammer hindurchläuft,
unvermeidlich geprüft
werden: der Betriebszeitraum, der für den elektrostatischen Beflockungsschritt
und den elektrostatischen Beschichtungsschritt erforderlich ist;
und eine Laufgeschwindigkeit des Werkstückes, mit der das Werkstück durch
die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer
hindurchläuft.
-
Die
folgenden Arten von Vorrichtungen werden für die Durchführung des
elektrostatischen Beflockungsschrittes der kurzen Fasern und für den elektrostatischen
Beschichtungsschritt der feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial
berücksichtigt:
eine nach unten arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode über dem
Werkstück
angeordnet wird, wobei die kurzen Fasern und die feinen Teilchen
von Beschichtungsmaterial von oberhalb des Werkstückes zugeführt werden,
um den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen
Beschichtungsschritt durchzuführen;
eine nach oben arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode unter
dem Werkstück
angeordnet ist, wobei die kurzen Fasern und die feine Teilchen von
Beschichtungsmaterial von unterhalb des Werkstückes zugeführt werden, um den elektrostatischen
Beflockungsschritt und den elektrostatischen Beschichtungsschritt
durchzuführen;
sowie eine seitlich arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode
in einer Ebene liegt, in der das Werkstück liegt, so dass die Elektrode
und das Werkstück
in der gleichen Ebene seitlich nebeneinander angeordnet sind, wobei
die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial
seitlich von dem Werkstück
zugeführt
werden, um den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen
Beschichtungsschritt durchzuführen.
-
In
dem Fall, in dem der elektrostatische Beflockungsschritt und der
elektrostatische Beschichtungsschritt in einem Zustand durchgeführt werden, in
dem das Werkstück,
das eine streifenartige, flache Plattenform annimmt, durch die elektrostatische
Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft, und
wenn weiterhin keine Notwendigkeit besteht, die Betriebszeit zu
reduzieren, besteht ebenso keine Notwendigkeit, eine Verbesserung
der Ausführung
und Auslegung der herkömmlichen
elektrostatischen Beflockungskammer und der herkömmlichen elektrostatischen
Beschichtungskammer zu berücksichtigen.
-
Der
Grund hierfür
ist der, dass es ausreichend ist, dass das Werkstück unverändert in
den herkömmlichen
Verfahren durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische
Beschichtungskammer hindurchläuft.
-
Um
im Gegensatz dazu die Betriebszeit in dem elektrostatischen Beflockungsschritt
und dem elektrostatischen Beschichtungsschritt des Werkstückes zu
reduzieren und um weiterhin die Wirksamkeit der genannten Bearbeitungsschritte
zu verbessern, muss das Werkstück
mit hoher Geschwindigkeit durch die elektrostatische Beflockungskammer
und durch die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchlaufen.
Um weiterhin die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial
in dem elektrostatischen Beflockungsschritt beziehungsweise in dem
elektrostatischen Beschichtungsschritt dick mit einer vorgegebenen
Dicke und gleichmäßig in das
Werkstück
zu implantieren und gleichmäßig auf
das Werkstück
aufzubringen, muss das Werkstück
mit hoher Geschwindigkeit durch eine verbesserte elektrostatische
Beflockungskammer und eine verbesserte elektrostatische Beschichtungskammer
hindurchlaufen, wobei beide Kammern in der Ausführung und Auslegung verbessert
sind, um die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial
dick mit einer vorgegebenen Dicke und gleichmäßig in das Werkstück zu implantieren
beziehungsweise auf das Werkstück
aufzubringen.
-
Aufgrund
der oben genannten Notwendigkeit ist es unweigerlich notwendig,
die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische
Beschichtungskammer so in ihrer Ausführung und Auslegung zu verbessern,
dass ein Laufabstand des Werkstückes
zwischen einer Einlassöffnung
und einer Auslassöffnung
der elektrostatischen Beflockungskammer und der elektrostatischen
Beschichtungskammer erhöht
wird, das heißt
ein Bereich, in dem das Werkstück
gegenüber
der Elektrode angeordnet ist, ist länglich entlang der Laufbahn
des Werkstückes,
was eine Erhöhung
der längsgerichteten
Länge eines
Elektrodenbereiches bedeutet, in dem die Elektrode entlang der Laufbahn
des Werkstückes
angeordnet ist.
-
In
dem Fall, in dem der streifenartige, längliche Gegenstand leicht ist,
wie zum Beispiel in dem Fall eines Bogens von Papier oder von Stoff,
gilt: Das Werkstück
wird angeordnet, um durch die elektrostatische Beflockungskammer
und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchzulaufen, wobei
in jeder der Kammern der oben beschriebene Elektrodenbereich in
seiner längsgerichteten
Länge entlang der
Laufbahn des Werkstückes
vergrößert wird;
bei der Durchführung
des elektrostatischen Beflockungsschrittes und des elektrostatischen
Beschichtungsschrittes besteht keine Gefahr, dass der Abstand zwischen
dem Werkstück
und der Elektrode in der elektrischen Beflockungskammer und der
elektrostatischen Beschichtungskammer unterschiedlich ist, wenn
das Werkstück
durch diese Kammern hindurchläuft,
da es im Wesentlichen keinen Durchhang in dem Werkstück gibt,
wenn das Werkstück
vertikal und horizontal gezogen wird, um von der Einlassöffnung zu
der Auslassöffnung
der elektrostatischen Beflockungskammer und der elektrostatischen
Beschichtungskammer zu laufen.
-
Demzufolge
können
der elektrostatische Beflockungsschritt und der elektrostatische
Beschichtungsschritt an dem Werkstück durchgeführt werden, ohne dass die Ausführung und
Auslegung der herkömmlichen
nach oben arbeitendenden, der herkömmlichen nach unten arbeitenden
und der herkömmlichen
seitlich arbeitenden elektrostati schen Beflockungskammer und elektrostatischen
Beschichtungskammer speziell geändert
werden.
-
Im
Gegensatz zu dem Fall eines Bogens von Papier, Stoff und ähnlichen
leichten Werkstücken
gilt, wenn das Werkstück 1 ein
Werkstück
aus Stahlstreifen, aus Stahlplatten und aus Edelstahlplatten ist:
Da das Werkstück 1 ein
Blech ist, kann das Werkstück 1 aufgrund
seines schweren Gewichtes seine gerade Form sowohl in einer vertikalen
Ebene als auch in einer horizontalen Ebene unter dem Einfluss der Schwerkraft
nur schwer halten, wenn das Werkstück 1 von der Einlassöffnung 3 zu
der Auslassöffnung 4 der
elektrostatische Beflockungskammer 2 beziehungsweise der
elektrostatischen Beschichtungskammer 2 läuft. Wenn
das Werkstück 1 in
der horizontalen Ebene außer
in der vertikalen Ebene läuft, leidet
das Werkstück 1 wie
in 1 gezeigt in der elektrostatischen Beflockungskammer 2 und
in der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 unter seinem
Durchhang. Infolgedessen ist es für das Werkstück 1 unmöglich, den
Abstand zwischen dem Werkstück 1 und
der Elektrode 5 in einer horizontalen Ebene konstant zu
halten, wobei die Elektrode 5 in der elektrostatischen
Beflockungskammer 2 und in der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 angeordnet
ist.
-
Ein
in der elektrostatischen Beflockungskammer 2 und in der
elektrostatischen Beschichtungskammer 2 in dem von der
Einlassöffnung 3 zu der
Auslassöffnung 4 laufenden
Werkstück 1 entstehender
Durchhang erfüllt
nicht die oben genannte Bedingung, dass der Abstand zwischen der
Elektrode 5 und dem Werkstück 1 zu jeder Zeit
der Durchführung
des elektrostatischen Beflockungsschrittes und des elektrostatischen
Beschichtungsschrittes konstant gehalten werden muss, um die kurzen
Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial dick und
gleichmäßig in das
Werkstück 1 zu
implantieren beziehungsweise auf das Werkstück 1 aufzubringen.
Insbesondere hängt
das Werkstück 1 durch,
um einen Durchhangabschnitt und einen durchhangfreien Abschnitt
in dem Werkstück 1 zu
erzeugen. Aufgrund des Vorliegens des Durchhangabschnittes und des
durchhangfreien Abschnittes des Werkstückes 1 verändert sich
der Abstand zwischen dem Werkstück 1 und
der Elektrode 5 in dem elektrostatischen Feld. Dies verursacht
Schwankungen der Liniendichte der elektrischen Kraftlinien, die
in dem zwischen der Elektrode 5 und dem Werkstück 1 erzeugten
elektrostatischen Feld von der Elektrode 5 zu dem Werkstück 1 verlaufen.
-
Der
elektrostatische Beflockungsschritt und der elektrostatische Beschichtungsschritt,
die beide unter der oben genannten Erscheinung durchgeführt werden,
treiben die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial
nicht gleichmäßig, um
von der Elektrode 5 zu dem Werkstück 1 zu schweben,
was nachteilig zu einem schlecht geflockten Erzeugnis und zu einem
schlecht beschichteten Erzeugnis führt.
-
Da
nach dem Stand der Technik keine Vorstellung besteht, dass das Werkstück gezwungen wird,
mit hoher Geschwindigkeit durch die elektrostatische Beflockungskammer
und durch die elektrostatische Beschichtungskammer zu laufen wird
nach dem Stand der Technik keine Überlegung in dieser Hinsicht
angestellt.
-
Da
das elektrostatische Beflockungsverfahren und das elektrostatische
Beschichtungsverfahren auf dem gleichen Prinzip beruhen, wird dieses
Prinzip zuerst beschrieben werden.
-
Die
Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens und die
Technologie des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens beruhen
auf einer wesentlichen Idee, dass die Elektrode, an die die elektrostatische
Hochspannungsenergie angelegt wird, bereitgestellt wird; die elektrostatische
Bearbeitungskammer einen Aufbau aufweist, bei dem die Elektrode
gegenüber
dem Werkstück,
das elektrisch geerdet ist, angeordnet ist, wobei die elektrostatische Hochspannungsenergie
an die Elektrode angelegt wird, so dass das Werkstück elektrisch
aufgeladen wird; wobei das elektrostatische Feld zwischen der Elektrode
und dem Werkstück
erzeugt wird, um zu ermöglichen,
seine elektrischen Kraftlinien bei dem Aufladen der Feinteilchen,
die zwischen der Elektrode und dem Werkstück in der elektrostatischen
Bearbeitungskammer, die ein Gehäuse
bildet, schweben, einzusetzen; und wobei die somit aufgeladenen
Feinteilchen angetrieben werden, um zu dem elektrostatisch zu bearbeitenden
Werkstück
hin zu schweben.
-
Die
Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens unterscheidet
sich in den folgenden Punkten wesentlich von der Technologie des elektrostatischen
Beschichtungsverfahrens: Die Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens
verwendet die kurzen Fasern als Feinteilchen, wobei die kurzen Fasern
elektrostatisch aufgeladen werden; das elektrostatisch zu bearbeitende Werkstück wird
elektrisch geerdet und weist eine Oberfläche auf, die mit einer Klebschicht
versehen ist, die feucht bleibt; und die kurzen Fasern werden elektrostatisch
angetrieben, um zu der Klebstoff schicht des Werkstückes hin
zu schweben und um unter der Wirkung der elektrischen Kraftlinien,
die in dem zwischen der Elektrode und dem Werkstück erzeugten elektrostatischen
Feld auftreten, mit ihren vorderen Endabschnitten in die Klebschicht
des Werkstückes
implantiert zu werden, wobei das Werkstück mit kurzen Fasern beflockt
wird.
-
Andererseits
gilt in der Technologie des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens:
die Feinteilchen, die in dem Gehäuse
schweben, um die elektrostatischen Verfahren durchzuführen, sind
die Feinteilchen eines Pulverbeschichtungsmaterials oder eines flüssigen Beschichtungsmaterials;
das Werkstück
wird elektrisch geerdet und nicht mit einer Klebschicht beschichtet;
die Feinteilchen des flüssigen Beschichtungsmaterials
oder des Pulverbeschichtungsmaterials werden elektrostatisch aufgeladen; das
elektrostatische Feld wird zwischen der Elektrode und dem Werkstück aufgebaut,
um elektrische Kraftlinien zu erzeugen; und durch Verwendung dieser
elektrischen Kraftlinien werden die Feinteilchen des flüssigen Beschichtungsmaterials
beziehungsweise des Pulverbeschichtungsmaterials angetrieben, um
zu einer Oberfläche
des Werkstückes
zu schweben, wobei das flüssige
Beschichtungsmaterial beziehungsweise das Pulverbeschichtungsmaterial
unter der Wirkung der elektrostatischen Energie an der Oberfläche des
Werkstückes
haftet.
-
Beide
oben genannten Verfahren beruhen auf dem gleichen Prinzip, dass
das elektrostatische Feld zwischen dem Werkstück und der Elektrode aufgebaut
wird; und dass die in dem elektrostatischen Feld erscheinenden elektrischen
Kraftlinien in den Verfahren verwendet werden. Diese Verfahren unterscheiden
sich jedoch voneinander in den Zuständen des Werkstückes und
in dem Material der Feinteilchen, die elektrostatisch aufgeladen
und flottiert werden.
-
Mit
anderen Worten sind die oben genannten Verfahren zueinander dahingehend
identisch, dass das Gehäuse,
das die elektrostatische Bearbeitungskammer ausbildet, einen Aufbau
aufweist, bei dem die Elektrode dem elektrisch geerdeten Werkstück gegenüberliegend
angeordnet ist; und das elektrostatische Feld zwischen der Elektrode
und dem Werkstück
erzeugt wird, was elektrische Kraftlinien erzeugt, die von der Elektrode
zu dem Werkstück
hin verlaufen.
-
Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts der oben genannten Umstände gemacht.
Demzufolge besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, einen
gleichmäßigen Beflockungsschritt
und einen gleichmäßigen Beschichtungsschritt
eines Werkstückes
zu realisieren, und zwar unter der Bedingung, dass ein Werkstück, wie
zum Beispiel längliche
Eisenmetallplatten, Nichteisenmetallplatten und ähnliches, zu einer Spirale
aufgewickelt wird und seine Oberfläche mit einer Klebschicht beschichtet
wird; das Werkstück
der Spirale abgewickelt wird, um eine streifenartige, längliche
Form anzunehmen; wenn das längliche
Werkstück
einem elektrostatischen Beflockungsverfahren und einem elektrostatischen
Beschichtungsverfahren unterzogen wird, Durchhang des Werkstückes aufgrund
seines Eigengewichtes unter dem Einfluss der Schwerkraft zwangsweise verhindert
wird, wenn das Werkstück
durch eine nach oben arbeitende elektrostatische Beflockungs- und Beschichtungskammer
von ihrer Einlassöffnung
zu ihrer Auslassöffnung
hindurchläuft,
wobei ein Elektrodenbereich, in dem eine Elektrode angeordnet ist,
in seiner Längsrichtung
entlang der Laufbahn des Werkstückes
vergrößert wird;
wenn das Werkstück durch
die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische
Beschichtungskammer hindurchläuft,
das Werkstück
stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode, die in der
elektrostatischen Beflockungskammer und in der elektrostatischen
Beschichtungskammer angeordnet st, beabstandet ist, so dass verhindert
werden kann, dass die elektrischen Kraftlinien, die von der Elektrode
zu dem Werkstück
hin verlaufen, an der Oberfläche
des Werkstückes
Schwankungen in der Stärke
aufweisen, wobei Durchhang des Werkstückes wiederum dazu führt, dass
das zwischen dem Werkstück
und der Elektrode erzeugte elektrostatische Feld an der Oberfläche des
oben beschriebenen Werkstückes schwankt,
wobei die kurzen Fasern und die Feinteilchen des Beschichtungsmaterials
elektrostatisch angetrieben werden, in einem vorgegebenen Zustand von
der Elektrode zu dem Werkstück
zu schweben; und es in einem solchen vorgegebenen Zustand möglich ist,
einen Schritt der Beflockung und Beschichtung des Werkstückes mit
gleichmäßiger Dicke zu
realisieren.
-
Das
oben genannte Ziel der vorliegenden Erfindung wird erreicht durch
Bereitstellen:
Einer Anordnung einer elektrostatischen Bearbeitungskammer
einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung, worin ein streifenartiges
längliches Werkstück aus einem
Metallstreifen eines Materials, das aus einer Gruppe ausgewählt wird,
die aus Ei senmetall und Nichteinsenmetall besteht, erstellt wird,
wobei der Metallstreifen zu einer Spirale aufgewickelt wird, wobei
die Spirale von Werkstück
auf einer Zuführvorrichtung
befestigt wird; wobei das streifenartige längliche Werkstück mit hoher
Geschwindigkeit durch eine elektrostatische Beschichtungskammer
geführt
wird, so dass das Werkstück
mit einem elektrisch isolierenden Material elektrostatisch beschichtet
wird; wobei das Werkstück
nach Abschluss der elektrostatischen Behandlung des Werkstückes mit
dem Beschichtungsmaterial einer Nachbehandlung unterzogen wird und
danach in einer Aufnahmeeinheit aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Druckzylinder zum Definieren eines V-förmigen schrägen Flächenabschnittes des Werkstückes zwischen
einer Einlassöffnung
und einer Auslassöffnung
der elektrostatischen Bearbeitungskammer angeordnet ist, wobei der
V-förmige schräge Flächenabschnitt
des Werkstückes
in der Position im Wesentlichen einem gekrümmten Oberflächenabschnitt
des Werkstückes
entspricht, der durch das Eigengewicht des Werkstückes, wenn
sich das Werkstück
durch die elektrostatische Bearbeitungskammer bewegt, unter dem
Einfluss der Schwerkraft ausgebildet wird; und wobei eine Elektrode
parallel zu dem V-förmigen
schrägen
Oberflächenabschnitt
des Werkstückes
angeordnet ist.
-
In
der Anordnung der vorliegenden Erfindung mit dem oben genannten
Aufbau gilt: Da sich das Werkstück
stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode befindet,
wenn es über
eine relativ große
Entfernung durch die elektrostatische Bearbeitungskammer, wie zum
Beispiel die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische
Beschichtungskammer, läuft,
können
die schwebenden kurzen Fasern, nachdem sie elektrisch aufgeladen worden
sind, mit ihren vorderen Endabschnitten gleichmäßig in die Klebschicht des
Werkstückes
implantiert werden, und weiterhin können die schwebenden Feinteilchen
von Beschichtungsmaterial, nachdem sie elektrostatisch aufgeladen
worden sind, auf die Oberfläche
des Werkstückes
aufgebracht werden.
-
Mit
anderen Worten ist es durch die vorliegende Erfindung möglich, ein
Werkstück
zu erhalten, das gleichmäßig mit
den kurzen Fasern beflockt worden ist, sowie ein Werkstück, das
gleichzeitig mit dem Beschichtungsmaterial beschichtet worden ist.
-
Die
oben genannten und weitere Ziele, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
den anhängenden
Zeichnungen besser verständlich
werden.
-
Kurze Beschreibung der
Zeichnungen:
-
1 ist
eine Ansicht zur Veranschaulichung des Standes der Technik und zeigt
das Verhalten des streifenartigen länglichen Werkstückes, das zu
beobachten ist, wenn das Werkstück
durch die elektrostatische Bearbeitungskammer läuft, wobei nach dem Stand der
Technik keine Maßnahmen
ergriffen werden; und
-
2 ist
eine Ansicht zur Veranschaulichung des Verhaltens des streifenartigen
länglichen Werkstückes, wenn
das Werkstück
durch die elektrostatische Bearbeitungskammer der vorliegenden Erfindung
läuft.
-
Die
besten Arten der Ausführung
der vorliegenden Erfindung werden nunmehr im Detail unter Verwendung
von Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die anhängenden
Zeichnungen beschrieben werden.
-
Die
vorliegende Erfindung kann jedoch in verschiedenen Formen ausgeführt werden
und ist nicht als auf die hierin beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt
zu verstehen; vielmehr werden diese Ausführungsbeispiele zur Vervollständigung und
Unterstützung
der vorliegenden Beschreibung angeführt und sollen dem Durchschnittsfachmann den
Erfindungsbereich der vorliegenden Erfindung verdeutlichen.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine nach oben arbeitende elektrostatische
Beflockungskammer und eine nach oben arbeitende elektrostatische Beschichtungskammer,
die eine elektrostatische Beflockungsvorrichtung beziehungsweise
eine elektrostatische Beschichtungsvorrichtung bilden, wobei jede
der Vorrichtungen aus einer kombinierten Vorrichtung besteht, bei
der ein streifenartiges längliches Werkstück, wie
zum Beispiel eine Metallplatte aus Eisenmetall, aus Nichteisenmetall
oder ähnlichen
Materialien zu einer Spirale aufgewickelt wird; die Spirale von
Werkstück
auf einer Zuführungseinheit
befestigt wird, von der das streifenartige längliche Werkstück, elektrisch
geerdet, abgewickelt und zugeführt wird,
und durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische
Beschichtungskammer läuft,
indem es durch ihre Einlassöffnung
in die Kammer eintritt und durch ihre Auslassöffnung aus der Kammer austritt,
wobei das Werkstück
in einem vorgegebenen Abstand von einer Elektrode beabstandet ist und
parallel zu einer Elektrode gehalten wird und einem elektrostatischen
Beflockungsverfahren sowie einem elektrostatischen Beschichtungsverfahren
unterzogen; nachdem das Werkstück
bearbeitet worden ist, wird es einer vorgegebenen Nachbehandlung
unterzogen und danach als fertiges Produkt in einer Aufnahmeeinheit
aufgenommen.
-
Wenn
das Werkstück
beflockt wird, um das fertige beflockte Produkt herzustellen, wird
die Oberfläche
des Werkstückes
zuvor mit einem Klebstoff beschichtet, um eine Klebschicht des Werkstückes in einer
Klebstoff-Auftrageinheit auszubilden. Diese Klebstoff-Auftrageinheit
ist vor der elektrostatischen Beflockungskammer angeordnet.
-
Der
Kernpunkt der vorliegenden Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme
auf 2 beschrieben werden.
-
Wenn
in einem vorgegebenen Bereich der Werkstückbahn, der in der elektrostatischen
Bearbeitungskammer angeordnet ist, keine Maßnahmen ergriffen werden, die
ermöglichen,
dass das Werkstück durch
ihre Einlassöffnung
in die Kammer eintritt und durch ihre Auslassöffnung aus der Kammer austritt, wie
in dem Stand der Technik aus 1 gezeigt
wird, wird in dem Werkstück
aufgrund seines Eigengewichtes und unter dem Einfluss der Schwerkraft, wenn
das Werkstück
durch die elektrostatische Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel
durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische
Beschichtungskammer, hindurchläuft,
ein Durchhang erzeugt.
-
Demzufolge
und angesichts des Vorgesagten besteht der Kernpunkt der vorliegenden
Erfindung darin, dass wenn das Werkstück durch die elektrostatische
Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel durch die elektrostatische
Beflockungskammer oder die elektrostatische Beschichtungskammer,
hindurchläuft,
das Werkstück
zwangsweise durch geeignete Vorrichtungen, wie zum Beispiel einen
Druckzylinder und ähnliches
so verformt wird, dass der durchhängende Abschnitt des Werkstückes eine
V-förmige schräge Oberflechenform
wie in 2 gezeigt annimmt; und dass die Elektrode parallel
zu der V-förmigen
schrägen
Oberflächenform
des Werkstückes angeordnet
ist, die durch geeignete Vorrichtungen, wie zum Beispiel den Druckzylinder
und ähnliches wie
oben beschrieben nach unten gedrückt
wird. Die V-förmige
schräge
Oberflächenform
des Werkstückes
erscheint zwischen der Einlassöffnung
und der Auslassöffnung
der elektrostatischen Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel der elektrostatischen
Beflo ckungskammer und der elektrostatischen Beschichtungskammer.
Wie aus 2 ersichtlich ist, nimmt die
Elektrode eine V-förmige
schräge
Oberflächenform
wie die des Werkstückes
an.
-
In
dem elektrostatischen Beflockungsverfahren wird die oben genannte
geeignete Vorrichtung aus einem Druckzylinder 6 gebildet,
der an einer vorgegebenen Position neben der Bahn des Werkstückes, durch
die das Werkstück 1 durch
die elektrostatische Beflockungskammer 2 hindurchläuft, angeordnet
ist. Der Druckzylinder 6 wird in Anpressdruck mit einer
oberen Oberfläche
des Werkstückes 1 gebracht,
um zu drehen, wenn das Werkstück 1 verfährt. Andererseits
wird eine untere Oberfläche
des Werkstückes 1 mit
der Klebschicht beschichtet. Die V-förmige schräge Oberflächenform des Werkstückes 1 wird
zwangsweise durch den Druckzylinder 6 definiert.
-
Wie
aus 2 ersichtlich ist, wird die Elektrode aus einem
Paar von Elektroden 5A, 5B gebildet. Diese Elektroden 5A, 5B sind
um einen vorgegebenen Abstand von und neben dem V-förmigen schrägen Oberflächenabschnitt
des Werkstückes 1 angeordnet
und erstrecken sich entlang dem Werkstück, um einen vorgegebenen Winkel
zwischen den Elektroden 5A, 5B zu definieren.
-
Bei
diesem Aufbau ist es nicht erforderlich, dass sowohl der Druckzylinder 6 als
auch die Elektroden 5A, 5B fest in der elektrostatischen
Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel der elektrostatischen Beflockungskammer,
eingebaut sind. Es ist weiterhin möglich, den Druckzylinder 6 in
der Position und die Elektroden 5A, 5B in einem
schrägen
Winkel davon zu steuern, indem ein geeignetes manuelles oder automatisches
Steuergerät
verwendet wird. In der Ausführung
kann weiterhin der Druckzylinder 6 mit en Elektroden 5A, 5B so
verriegelt werden, dass sich der schräge Winkel der Elektroden 5A, 5B ändert, wenn
sich die Position des Druckzylinders 6 ändert.
-
In
dem Inneren der elektrostatischen Beflockungskammer 2,
die den oben genannten Aufbau aufweist, und wenn sich das Werkstück 1 mit
hoher Geschwindigkeit von der Einlassöffnung (nicht gezeigt) zu der
Auslassöffnung
(nicht gezeigt) der Kammer 2 bewegt, wobei die Oberfläche des
Werkstückes 1 mit
der Klebschicht bedeckt ist, um eine Kleb-Oberfläche daraus auszubilden, zeigt
diese Kleb-Oberfläche
nach unten. Mit anderen Worten ist die Kleb-Oberfläche des
Werkstückes 1 gegenüber den
Elektro den 5A, 5B in einem Zustand angeordnet, in
dem die Kleb-Oberfläche
des Werkstückes 1 stets in
einem vorgegebenen Abstand von den Elektroden 5A, 5B beabstandet
ist, um parallel zu den Elektroden 5A, 5B zu verlaufen,
wenn sich das Werkstück 1 mit
hoher Geschwindigkeit durch das Innere der elektrostatischen Flockungskammer 2 bewegt.
-
Indem
eine elektrostatische Hochspannungsenergie an diese Elektroden 5A, 5B angelegt wird,
wird ein elektrostatisches Feld zwischen dem Werkstück 1 und
den Elektroden 5A, 5B aufgebaut, so dass das Werkstück 1 ständig der
gleichen Stärke von
elektrischen Kraftlinien ausgesetzt ist, die in dem somit erzeugten
elektrischen Feld auftreten.
-
In
dem Ausführungsbeispiel
und wenngleich der nach oben arbeitende Typ beschrieben worden ist,
bei dem die Kleb-Oberfläche
des Werkstückes 1 nach
unten gedrückt
wird, um den elektrostatischen Beflockungsschritt des Werkstückes 1 durchzuführen, ist
es auch möglich,
den nach unten arbeitenden Typ zu verwenden, bei dem die Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 nach
oben gedrückt
wird, um den elektrostatischen Beflockungsschritt des Werkstückes 1 durchzuführen, wobei
die nach oben gedrückte
Kleb-Oberfläche
des Werkstückes 1 einen
schrägen
Winkel des Werkstückes 1 ausbildet;
und entsprechend diesem schrägen
Winkel des Werkstückes 1 sind
die Elektroden 5A, 5B angeordnet, um den elektrostatischen
Beflockungsschritt des Werkstückes 1 wirksam
durchzuführen.
-
In
dem elektrostatischen Beschichtungsschritt benötigt das Werkstück 1 natürlich keine
Klebschicht.