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DE60026668T2 - Vorrichtung zum elektrostatischen Beflocken - Google Patents

Vorrichtung zum elektrostatischen Beflocken Download PDF

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DE60026668T2
DE60026668T2 DE60026668T DE60026668T DE60026668T2 DE 60026668 T2 DE60026668 T2 DE 60026668T2 DE 60026668 T DE60026668 T DE 60026668T DE 60026668 T DE60026668 T DE 60026668T DE 60026668 T2 DE60026668 T2 DE 60026668T2
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DE
Germany
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workpiece
electrostatic
chamber
strip
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60026668T
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English (en)
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DE60026668D1 (de
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c/o Mesac Corporation Masaaki Abe
c/o Sumitomo Corporation Teruyuki Chiyoda-ku Tatsumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Corp
Mesac Corp
Original Assignee
Sumitomo Corp
Mesac Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Sumitomo Corp, Mesac Corp filed Critical Sumitomo Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE60026668T2 publication Critical patent/DE60026668T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/08Plant for applying liquids or other fluent materials to objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/08Plant for applying liquids or other fluent materials to objects
    • B05B5/14Plant for applying liquids or other fluent materials to objects specially adapted for coating continuously moving elongated bodies, e.g. wires, strips, pipes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C19/00Apparatus specially adapted for applying particulate materials to surfaces
    • B05C19/001Flocking
    • B05C19/002Electrostatic flocking

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  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Brushes (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrostatische Bearbeitungskammer, die als elektrostatische Beflockungskammer dient, und eine elektrostatische Beschichtungskammer, die in einer elektrostatischen Beflockungsvorrichtung beziehungsweise in einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung angeordnet ist, wobei ein streifenartiges längliches Werkstück, wie zum Beispiel Stahlstreifen, Nichteisenmetallstreifen und ähnliches, zu einer Spirale aufgewickelt ist; die Spirale des aufgewickelten Werkstückes auf einer Zuführvorrichtung befestigt wird; in Betrieb das Werkstück der Spirale danach abgewickelt wird und von der Zuführeinheit zugeführt wird, um eine streifenartige, gestreckte, flache Plattenform anzunehmen; danach das flache, plattenförmige Werkstück einem elektrostatischen Beflockungsschritt und einem elektrostatischen Beschichtungsschritt unterzogen wird, wenn es in einem Zustand, in dem das Werkstück elektrisch geerdet ist, durch eine elektrostatische Beflockungskammer beziehungsweise durch eine elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft; und das Werkstück danach einer Nachbehandlung unterzogen wird und danach allmählich in einer Aufnahmeeinheit aufgenommen wird.
  • Das Dokument EP-A-0776703 beschreibt eine elektrostatische Beflockungsvorrichtung gemäß der Präambel von Anspruch 1.
  • Wenn ein elektrostatischer Beflockungsschritt und ein elektrostatischer Beschichtungsschritt durchgeführt werden: Ein (zu bearbeitendes) „Werkstück" genannter Gegenstand wird elektrisch geerdet und gegenüber und in einem vorbestimmten Abstand von einer Elektrode angeordnet, die in einer elektrostatischen Beflockungskammer und in einer elektrostatischen Beschichtungskammer angeordnet wird; eine elektrostatische Hochspannungsenergie wird an die Elektrode angelegt, um ein elektrostatisches Feld zwischen dem Werkstück und der Elektrode zu erzeugen, wobei elektrische Kraftlinien des wie beschrieben erzeugten elektrostatischen Feldes von der Elektrode zu dem Werkstück verlaufen; unter Verwendung der elektrischen Kraftlinien wird nun eine sehr große Anzahl kurzer Fasern und feiner Teilchen eines elektrisch isolierenden Beschichtungsmaterials flottiert und elektrostatisch aufgeladen und daher elektrostatisch angetrieben, um in der elektrostatischen Beflockungskammer und in der elektrostatischen Beschichtungskammer so zu dem Werkstück zu schweben, dass die kurzen Fasern und die feinen Beschichtungsmaterial-Teilchen gleichmäßig in das Werkstück implantiert und auf das Werkstück aufgebracht werden.
  • In dem oben beschriebenen elektrostatischen Beflockungsverfahren und dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren wird das Werkstück oft stationär auf einem Stützelement gelagert, das in der elektrostatischen Beflockungskammer und in der elektrostatischen Beschichtungskammer elektrisch geerdet ist. Nun ist es auch möglich, das Werkstück so zu bewegen, dass es in dem elektrostatischen Beflockungsverfahren und in dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft. Selbst wenn die oben beschriebenen elektrostatischen Bearbeitungsschritte in einem Zustand durchgeführt werden, in dem das Werkstück ohne Verwendung des Stützelementes elektrisch geerdet wird, um die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial gleichmäßig in das Werkstück zu implantieren und gleichmäßig auf das Werkstück aufzubringen, ist es notwendig, die oben genannten Schritte über eine berechnete vorgegebene Betriebszeit in einem Zustand durchzuführen, in dem das Werkstück stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode beabstandet ist.
  • Demzufolge müssen bei dem elektrostatischen Beflockungsschritt und dem elektrostatischen Beschichtungsschritt des Werkstückes, das durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft, unvermeidlich geprüft werden: der Betriebszeitraum, der für den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen Beschichtungsschritt erforderlich ist; und eine Laufgeschwindigkeit des Werkstückes, mit der das Werkstück durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft.
  • Die folgenden Arten von Vorrichtungen werden für die Durchführung des elektrostatischen Beflockungsschrittes der kurzen Fasern und für den elektrostatischen Beschichtungsschritt der feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial berücksichtigt: eine nach unten arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode über dem Werkstück angeordnet wird, wobei die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial von oberhalb des Werkstückes zugeführt werden, um den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen Beschichtungsschritt durchzuführen; eine nach oben arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode unter dem Werkstück angeordnet ist, wobei die kurzen Fasern und die feine Teilchen von Beschichtungsmaterial von unterhalb des Werkstückes zugeführt werden, um den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen Beschichtungsschritt durchzuführen; sowie eine seitlich arbeitende Vorrichtung, bei der die Elektrode in einer Ebene liegt, in der das Werkstück liegt, so dass die Elektrode und das Werkstück in der gleichen Ebene seitlich nebeneinander angeordnet sind, wobei die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial seitlich von dem Werkstück zugeführt werden, um den elektrostatischen Beflockungsschritt und den elektrostatischen Beschichtungsschritt durchzuführen.
  • In dem Fall, in dem der elektrostatische Beflockungsschritt und der elektrostatische Beschichtungsschritt in einem Zustand durchgeführt werden, in dem das Werkstück, das eine streifenartige, flache Plattenform annimmt, durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft, und wenn weiterhin keine Notwendigkeit besteht, die Betriebszeit zu reduzieren, besteht ebenso keine Notwendigkeit, eine Verbesserung der Ausführung und Auslegung der herkömmlichen elektrostatischen Beflockungskammer und der herkömmlichen elektrostatischen Beschichtungskammer zu berücksichtigen.
  • Der Grund hierfür ist der, dass es ausreichend ist, dass das Werkstück unverändert in den herkömmlichen Verfahren durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft.
  • Um im Gegensatz dazu die Betriebszeit in dem elektrostatischen Beflockungsschritt und dem elektrostatischen Beschichtungsschritt des Werkstückes zu reduzieren und um weiterhin die Wirksamkeit der genannten Bearbeitungsschritte zu verbessern, muss das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchlaufen. Um weiterhin die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial in dem elektrostatischen Beflockungsschritt beziehungsweise in dem elektrostatischen Beschichtungsschritt dick mit einer vorgegebenen Dicke und gleichmäßig in das Werkstück zu implantieren und gleichmäßig auf das Werkstück aufzubringen, muss das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit durch eine verbesserte elektrostatische Beflockungskammer und eine verbesserte elektrostatische Beschichtungskammer hindurchlaufen, wobei beide Kammern in der Ausführung und Auslegung verbessert sind, um die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial dick mit einer vorgegebenen Dicke und gleichmäßig in das Werkstück zu implantieren beziehungsweise auf das Werkstück aufzubringen.
  • Aufgrund der oben genannten Notwendigkeit ist es unweigerlich notwendig, die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer so in ihrer Ausführung und Auslegung zu verbessern, dass ein Laufabstand des Werkstückes zwischen einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung der elektrostatischen Beflockungskammer und der elektrostatischen Beschichtungskammer erhöht wird, das heißt ein Bereich, in dem das Werkstück gegenüber der Elektrode angeordnet ist, ist länglich entlang der Laufbahn des Werkstückes, was eine Erhöhung der längsgerichteten Länge eines Elektrodenbereiches bedeutet, in dem die Elektrode entlang der Laufbahn des Werkstückes angeordnet ist.
  • In dem Fall, in dem der streifenartige, längliche Gegenstand leicht ist, wie zum Beispiel in dem Fall eines Bogens von Papier oder von Stoff, gilt: Das Werkstück wird angeordnet, um durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchzulaufen, wobei in jeder der Kammern der oben beschriebene Elektrodenbereich in seiner längsgerichteten Länge entlang der Laufbahn des Werkstückes vergrößert wird; bei der Durchführung des elektrostatischen Beflockungsschrittes und des elektrostatischen Beschichtungsschrittes besteht keine Gefahr, dass der Abstand zwischen dem Werkstück und der Elektrode in der elektrischen Beflockungskammer und der elektrostatischen Beschichtungskammer unterschiedlich ist, wenn das Werkstück durch diese Kammern hindurchläuft, da es im Wesentlichen keinen Durchhang in dem Werkstück gibt, wenn das Werkstück vertikal und horizontal gezogen wird, um von der Einlassöffnung zu der Auslassöffnung der elektrostatischen Beflockungskammer und der elektrostatischen Beschichtungskammer zu laufen.
  • Demzufolge können der elektrostatische Beflockungsschritt und der elektrostatische Beschichtungsschritt an dem Werkstück durchgeführt werden, ohne dass die Ausführung und Auslegung der herkömmlichen nach oben arbeitendenden, der herkömmlichen nach unten arbeitenden und der herkömmlichen seitlich arbeitenden elektrostati schen Beflockungskammer und elektrostatischen Beschichtungskammer speziell geändert werden.
  • Im Gegensatz zu dem Fall eines Bogens von Papier, Stoff und ähnlichen leichten Werkstücken gilt, wenn das Werkstück 1 ein Werkstück aus Stahlstreifen, aus Stahlplatten und aus Edelstahlplatten ist: Da das Werkstück 1 ein Blech ist, kann das Werkstück 1 aufgrund seines schweren Gewichtes seine gerade Form sowohl in einer vertikalen Ebene als auch in einer horizontalen Ebene unter dem Einfluss der Schwerkraft nur schwer halten, wenn das Werkstück 1 von der Einlassöffnung 3 zu der Auslassöffnung 4 der elektrostatische Beflockungskammer 2 beziehungsweise der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 läuft. Wenn das Werkstück 1 in der horizontalen Ebene außer in der vertikalen Ebene läuft, leidet das Werkstück 1 wie in 1 gezeigt in der elektrostatischen Beflockungskammer 2 und in der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 unter seinem Durchhang. Infolgedessen ist es für das Werkstück 1 unmöglich, den Abstand zwischen dem Werkstück 1 und der Elektrode 5 in einer horizontalen Ebene konstant zu halten, wobei die Elektrode 5 in der elektrostatischen Beflockungskammer 2 und in der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 angeordnet ist.
  • Ein in der elektrostatischen Beflockungskammer 2 und in der elektrostatischen Beschichtungskammer 2 in dem von der Einlassöffnung 3 zu der Auslassöffnung 4 laufenden Werkstück 1 entstehender Durchhang erfüllt nicht die oben genannte Bedingung, dass der Abstand zwischen der Elektrode 5 und dem Werkstück 1 zu jeder Zeit der Durchführung des elektrostatischen Beflockungsschrittes und des elektrostatischen Beschichtungsschrittes konstant gehalten werden muss, um die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial dick und gleichmäßig in das Werkstück 1 zu implantieren beziehungsweise auf das Werkstück 1 aufzubringen. Insbesondere hängt das Werkstück 1 durch, um einen Durchhangabschnitt und einen durchhangfreien Abschnitt in dem Werkstück 1 zu erzeugen. Aufgrund des Vorliegens des Durchhangabschnittes und des durchhangfreien Abschnittes des Werkstückes 1 verändert sich der Abstand zwischen dem Werkstück 1 und der Elektrode 5 in dem elektrostatischen Feld. Dies verursacht Schwankungen der Liniendichte der elektrischen Kraftlinien, die in dem zwischen der Elektrode 5 und dem Werkstück 1 erzeugten elektrostatischen Feld von der Elektrode 5 zu dem Werkstück 1 verlaufen.
  • Der elektrostatische Beflockungsschritt und der elektrostatische Beschichtungsschritt, die beide unter der oben genannten Erscheinung durchgeführt werden, treiben die kurzen Fasern und die feinen Teilchen von Beschichtungsmaterial nicht gleichmäßig, um von der Elektrode 5 zu dem Werkstück 1 zu schweben, was nachteilig zu einem schlecht geflockten Erzeugnis und zu einem schlecht beschichteten Erzeugnis führt.
  • Da nach dem Stand der Technik keine Vorstellung besteht, dass das Werkstück gezwungen wird, mit hoher Geschwindigkeit durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer zu laufen wird nach dem Stand der Technik keine Überlegung in dieser Hinsicht angestellt.
  • Da das elektrostatische Beflockungsverfahren und das elektrostatische Beschichtungsverfahren auf dem gleichen Prinzip beruhen, wird dieses Prinzip zuerst beschrieben werden.
  • Die Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens und die Technologie des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens beruhen auf einer wesentlichen Idee, dass die Elektrode, an die die elektrostatische Hochspannungsenergie angelegt wird, bereitgestellt wird; die elektrostatische Bearbeitungskammer einen Aufbau aufweist, bei dem die Elektrode gegenüber dem Werkstück, das elektrisch geerdet ist, angeordnet ist, wobei die elektrostatische Hochspannungsenergie an die Elektrode angelegt wird, so dass das Werkstück elektrisch aufgeladen wird; wobei das elektrostatische Feld zwischen der Elektrode und dem Werkstück erzeugt wird, um zu ermöglichen, seine elektrischen Kraftlinien bei dem Aufladen der Feinteilchen, die zwischen der Elektrode und dem Werkstück in der elektrostatischen Bearbeitungskammer, die ein Gehäuse bildet, schweben, einzusetzen; und wobei die somit aufgeladenen Feinteilchen angetrieben werden, um zu dem elektrostatisch zu bearbeitenden Werkstück hin zu schweben.
  • Die Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens unterscheidet sich in den folgenden Punkten wesentlich von der Technologie des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens: Die Technologie des elektrostatischen Beflockungsverfahrens verwendet die kurzen Fasern als Feinteilchen, wobei die kurzen Fasern elektrostatisch aufgeladen werden; das elektrostatisch zu bearbeitende Werkstück wird elektrisch geerdet und weist eine Oberfläche auf, die mit einer Klebschicht versehen ist, die feucht bleibt; und die kurzen Fasern werden elektrostatisch angetrieben, um zu der Klebstoff schicht des Werkstückes hin zu schweben und um unter der Wirkung der elektrischen Kraftlinien, die in dem zwischen der Elektrode und dem Werkstück erzeugten elektrostatischen Feld auftreten, mit ihren vorderen Endabschnitten in die Klebschicht des Werkstückes implantiert zu werden, wobei das Werkstück mit kurzen Fasern beflockt wird.
  • Andererseits gilt in der Technologie des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens: die Feinteilchen, die in dem Gehäuse schweben, um die elektrostatischen Verfahren durchzuführen, sind die Feinteilchen eines Pulverbeschichtungsmaterials oder eines flüssigen Beschichtungsmaterials; das Werkstück wird elektrisch geerdet und nicht mit einer Klebschicht beschichtet; die Feinteilchen des flüssigen Beschichtungsmaterials oder des Pulverbeschichtungsmaterials werden elektrostatisch aufgeladen; das elektrostatische Feld wird zwischen der Elektrode und dem Werkstück aufgebaut, um elektrische Kraftlinien zu erzeugen; und durch Verwendung dieser elektrischen Kraftlinien werden die Feinteilchen des flüssigen Beschichtungsmaterials beziehungsweise des Pulverbeschichtungsmaterials angetrieben, um zu einer Oberfläche des Werkstückes zu schweben, wobei das flüssige Beschichtungsmaterial beziehungsweise das Pulverbeschichtungsmaterial unter der Wirkung der elektrostatischen Energie an der Oberfläche des Werkstückes haftet.
  • Beide oben genannten Verfahren beruhen auf dem gleichen Prinzip, dass das elektrostatische Feld zwischen dem Werkstück und der Elektrode aufgebaut wird; und dass die in dem elektrostatischen Feld erscheinenden elektrischen Kraftlinien in den Verfahren verwendet werden. Diese Verfahren unterscheiden sich jedoch voneinander in den Zuständen des Werkstückes und in dem Material der Feinteilchen, die elektrostatisch aufgeladen und flottiert werden.
  • Mit anderen Worten sind die oben genannten Verfahren zueinander dahingehend identisch, dass das Gehäuse, das die elektrostatische Bearbeitungskammer ausbildet, einen Aufbau aufweist, bei dem die Elektrode dem elektrisch geerdeten Werkstück gegenüberliegend angeordnet ist; und das elektrostatische Feld zwischen der Elektrode und dem Werkstück erzeugt wird, was elektrische Kraftlinien erzeugt, die von der Elektrode zu dem Werkstück hin verlaufen.
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der oben genannten Umstände gemacht. Demzufolge besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, einen gleichmäßigen Beflockungsschritt und einen gleichmäßigen Beschichtungsschritt eines Werkstückes zu realisieren, und zwar unter der Bedingung, dass ein Werkstück, wie zum Beispiel längliche Eisenmetallplatten, Nichteisenmetallplatten und ähnliches, zu einer Spirale aufgewickelt wird und seine Oberfläche mit einer Klebschicht beschichtet wird; das Werkstück der Spirale abgewickelt wird, um eine streifenartige, längliche Form anzunehmen; wenn das längliche Werkstück einem elektrostatischen Beflockungsverfahren und einem elektrostatischen Beschichtungsverfahren unterzogen wird, Durchhang des Werkstückes aufgrund seines Eigengewichtes unter dem Einfluss der Schwerkraft zwangsweise verhindert wird, wenn das Werkstück durch eine nach oben arbeitende elektrostatische Beflockungs- und Beschichtungskammer von ihrer Einlassöffnung zu ihrer Auslassöffnung hindurchläuft, wobei ein Elektrodenbereich, in dem eine Elektrode angeordnet ist, in seiner Längsrichtung entlang der Laufbahn des Werkstückes vergrößert wird; wenn das Werkstück durch die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer hindurchläuft, das Werkstück stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode, die in der elektrostatischen Beflockungskammer und in der elektrostatischen Beschichtungskammer angeordnet st, beabstandet ist, so dass verhindert werden kann, dass die elektrischen Kraftlinien, die von der Elektrode zu dem Werkstück hin verlaufen, an der Oberfläche des Werkstückes Schwankungen in der Stärke aufweisen, wobei Durchhang des Werkstückes wiederum dazu führt, dass das zwischen dem Werkstück und der Elektrode erzeugte elektrostatische Feld an der Oberfläche des oben beschriebenen Werkstückes schwankt, wobei die kurzen Fasern und die Feinteilchen des Beschichtungsmaterials elektrostatisch angetrieben werden, in einem vorgegebenen Zustand von der Elektrode zu dem Werkstück zu schweben; und es in einem solchen vorgegebenen Zustand möglich ist, einen Schritt der Beflockung und Beschichtung des Werkstückes mit gleichmäßiger Dicke zu realisieren.
  • Das oben genannte Ziel der vorliegenden Erfindung wird erreicht durch Bereitstellen:
    Einer Anordnung einer elektrostatischen Bearbeitungskammer einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung, worin ein streifenartiges längliches Werkstück aus einem Metallstreifen eines Materials, das aus einer Gruppe ausgewählt wird, die aus Ei senmetall und Nichteinsenmetall besteht, erstellt wird, wobei der Metallstreifen zu einer Spirale aufgewickelt wird, wobei die Spirale von Werkstück auf einer Zuführvorrichtung befestigt wird; wobei das streifenartige längliche Werkstück mit hoher Geschwindigkeit durch eine elektrostatische Beschichtungskammer geführt wird, so dass das Werkstück mit einem elektrisch isolierenden Material elektrostatisch beschichtet wird; wobei das Werkstück nach Abschluss der elektrostatischen Behandlung des Werkstückes mit dem Beschichtungsmaterial einer Nachbehandlung unterzogen wird und danach in einer Aufnahmeeinheit aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckzylinder zum Definieren eines V-förmigen schrägen Flächenabschnittes des Werkstückes zwischen einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung der elektrostatischen Bearbeitungskammer angeordnet ist, wobei der V-förmige schräge Flächenabschnitt des Werkstückes in der Position im Wesentlichen einem gekrümmten Oberflächenabschnitt des Werkstückes entspricht, der durch das Eigengewicht des Werkstückes, wenn sich das Werkstück durch die elektrostatische Bearbeitungskammer bewegt, unter dem Einfluss der Schwerkraft ausgebildet wird; und wobei eine Elektrode parallel zu dem V-förmigen schrägen Oberflächenabschnitt des Werkstückes angeordnet ist.
  • In der Anordnung der vorliegenden Erfindung mit dem oben genannten Aufbau gilt: Da sich das Werkstück stets in einem vorgegebenen Abstand von der Elektrode befindet, wenn es über eine relativ große Entfernung durch die elektrostatische Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel die elektrostatische Beflockungskammer und die elektrostatische Beschichtungskammer, läuft, können die schwebenden kurzen Fasern, nachdem sie elektrisch aufgeladen worden sind, mit ihren vorderen Endabschnitten gleichmäßig in die Klebschicht des Werkstückes implantiert werden, und weiterhin können die schwebenden Feinteilchen von Beschichtungsmaterial, nachdem sie elektrostatisch aufgeladen worden sind, auf die Oberfläche des Werkstückes aufgebracht werden.
  • Mit anderen Worten ist es durch die vorliegende Erfindung möglich, ein Werkstück zu erhalten, das gleichmäßig mit den kurzen Fasern beflockt worden ist, sowie ein Werkstück, das gleichzeitig mit dem Beschichtungsmaterial beschichtet worden ist.
  • Die oben genannten und weitere Ziele, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen besser verständlich werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • 1 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung des Standes der Technik und zeigt das Verhalten des streifenartigen länglichen Werkstückes, das zu beobachten ist, wenn das Werkstück durch die elektrostatische Bearbeitungskammer läuft, wobei nach dem Stand der Technik keine Maßnahmen ergriffen werden; und
  • 2 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung des Verhaltens des streifenartigen länglichen Werkstückes, wenn das Werkstück durch die elektrostatische Bearbeitungskammer der vorliegenden Erfindung läuft.
  • Die besten Arten der Ausführung der vorliegenden Erfindung werden nunmehr im Detail unter Verwendung von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann jedoch in verschiedenen Formen ausgeführt werden und ist nicht als auf die hierin beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt zu verstehen; vielmehr werden diese Ausführungsbeispiele zur Vervollständigung und Unterstützung der vorliegenden Beschreibung angeführt und sollen dem Durchschnittsfachmann den Erfindungsbereich der vorliegenden Erfindung verdeutlichen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine nach oben arbeitende elektrostatische Beflockungskammer und eine nach oben arbeitende elektrostatische Beschichtungskammer, die eine elektrostatische Beflockungsvorrichtung beziehungsweise eine elektrostatische Beschichtungsvorrichtung bilden, wobei jede der Vorrichtungen aus einer kombinierten Vorrichtung besteht, bei der ein streifenartiges längliches Werkstück, wie zum Beispiel eine Metallplatte aus Eisenmetall, aus Nichteisenmetall oder ähnlichen Materialien zu einer Spirale aufgewickelt wird; die Spirale von Werkstück auf einer Zuführungseinheit befestigt wird, von der das streifenartige längliche Werkstück, elektrisch geerdet, abgewickelt und zugeführt wird, und durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer läuft, indem es durch ihre Einlassöffnung in die Kammer eintritt und durch ihre Auslassöffnung aus der Kammer austritt, wobei das Werkstück in einem vorgegebenen Abstand von einer Elektrode beabstandet ist und parallel zu einer Elektrode gehalten wird und einem elektrostatischen Beflockungsverfahren sowie einem elektrostatischen Beschichtungsverfahren unterzogen; nachdem das Werkstück bearbeitet worden ist, wird es einer vorgegebenen Nachbehandlung unterzogen und danach als fertiges Produkt in einer Aufnahmeeinheit aufgenommen.
  • Wenn das Werkstück beflockt wird, um das fertige beflockte Produkt herzustellen, wird die Oberfläche des Werkstückes zuvor mit einem Klebstoff beschichtet, um eine Klebschicht des Werkstückes in einer Klebstoff-Auftrageinheit auszubilden. Diese Klebstoff-Auftrageinheit ist vor der elektrostatischen Beflockungskammer angeordnet.
  • Der Kernpunkt der vorliegenden Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf 2 beschrieben werden.
  • Wenn in einem vorgegebenen Bereich der Werkstückbahn, der in der elektrostatischen Bearbeitungskammer angeordnet ist, keine Maßnahmen ergriffen werden, die ermöglichen, dass das Werkstück durch ihre Einlassöffnung in die Kammer eintritt und durch ihre Auslassöffnung aus der Kammer austritt, wie in dem Stand der Technik aus 1 gezeigt wird, wird in dem Werkstück aufgrund seines Eigengewichtes und unter dem Einfluss der Schwerkraft, wenn das Werkstück durch die elektrostatische Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel durch die elektrostatische Beflockungskammer und durch die elektrostatische Beschichtungskammer, hindurchläuft, ein Durchhang erzeugt.
  • Demzufolge und angesichts des Vorgesagten besteht der Kernpunkt der vorliegenden Erfindung darin, dass wenn das Werkstück durch die elektrostatische Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel durch die elektrostatische Beflockungskammer oder die elektrostatische Beschichtungskammer, hindurchläuft, das Werkstück zwangsweise durch geeignete Vorrichtungen, wie zum Beispiel einen Druckzylinder und ähnliches so verformt wird, dass der durchhängende Abschnitt des Werkstückes eine V-förmige schräge Oberflechenform wie in 2 gezeigt annimmt; und dass die Elektrode parallel zu der V-förmigen schrägen Oberflächenform des Werkstückes angeordnet ist, die durch geeignete Vorrichtungen, wie zum Beispiel den Druckzylinder und ähnliches wie oben beschrieben nach unten gedrückt wird. Die V-förmige schräge Oberflächenform des Werkstückes erscheint zwischen der Einlassöffnung und der Auslassöffnung der elektrostatischen Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel der elektrostatischen Beflo ckungskammer und der elektrostatischen Beschichtungskammer. Wie aus 2 ersichtlich ist, nimmt die Elektrode eine V-förmige schräge Oberflächenform wie die des Werkstückes an.
  • In dem elektrostatischen Beflockungsverfahren wird die oben genannte geeignete Vorrichtung aus einem Druckzylinder 6 gebildet, der an einer vorgegebenen Position neben der Bahn des Werkstückes, durch die das Werkstück 1 durch die elektrostatische Beflockungskammer 2 hindurchläuft, angeordnet ist. Der Druckzylinder 6 wird in Anpressdruck mit einer oberen Oberfläche des Werkstückes 1 gebracht, um zu drehen, wenn das Werkstück 1 verfährt. Andererseits wird eine untere Oberfläche des Werkstückes 1 mit der Klebschicht beschichtet. Die V-förmige schräge Oberflächenform des Werkstückes 1 wird zwangsweise durch den Druckzylinder 6 definiert.
  • Wie aus 2 ersichtlich ist, wird die Elektrode aus einem Paar von Elektroden 5A, 5B gebildet. Diese Elektroden 5A, 5B sind um einen vorgegebenen Abstand von und neben dem V-förmigen schrägen Oberflächenabschnitt des Werkstückes 1 angeordnet und erstrecken sich entlang dem Werkstück, um einen vorgegebenen Winkel zwischen den Elektroden 5A, 5B zu definieren.
  • Bei diesem Aufbau ist es nicht erforderlich, dass sowohl der Druckzylinder 6 als auch die Elektroden 5A, 5B fest in der elektrostatischen Bearbeitungskammer, wie zum Beispiel der elektrostatischen Beflockungskammer, eingebaut sind. Es ist weiterhin möglich, den Druckzylinder 6 in der Position und die Elektroden 5A, 5B in einem schrägen Winkel davon zu steuern, indem ein geeignetes manuelles oder automatisches Steuergerät verwendet wird. In der Ausführung kann weiterhin der Druckzylinder 6 mit en Elektroden 5A, 5B so verriegelt werden, dass sich der schräge Winkel der Elektroden 5A, 5B ändert, wenn sich die Position des Druckzylinders 6 ändert.
  • In dem Inneren der elektrostatischen Beflockungskammer 2, die den oben genannten Aufbau aufweist, und wenn sich das Werkstück 1 mit hoher Geschwindigkeit von der Einlassöffnung (nicht gezeigt) zu der Auslassöffnung (nicht gezeigt) der Kammer 2 bewegt, wobei die Oberfläche des Werkstückes 1 mit der Klebschicht bedeckt ist, um eine Kleb-Oberfläche daraus auszubilden, zeigt diese Kleb-Oberfläche nach unten. Mit anderen Worten ist die Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 gegenüber den Elektro den 5A, 5B in einem Zustand angeordnet, in dem die Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 stets in einem vorgegebenen Abstand von den Elektroden 5A, 5B beabstandet ist, um parallel zu den Elektroden 5A, 5B zu verlaufen, wenn sich das Werkstück 1 mit hoher Geschwindigkeit durch das Innere der elektrostatischen Flockungskammer 2 bewegt.
  • Indem eine elektrostatische Hochspannungsenergie an diese Elektroden 5A, 5B angelegt wird, wird ein elektrostatisches Feld zwischen dem Werkstück 1 und den Elektroden 5A, 5B aufgebaut, so dass das Werkstück 1 ständig der gleichen Stärke von elektrischen Kraftlinien ausgesetzt ist, die in dem somit erzeugten elektrischen Feld auftreten.
  • In dem Ausführungsbeispiel und wenngleich der nach oben arbeitende Typ beschrieben worden ist, bei dem die Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 nach unten gedrückt wird, um den elektrostatischen Beflockungsschritt des Werkstückes 1 durchzuführen, ist es auch möglich, den nach unten arbeitenden Typ zu verwenden, bei dem die Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 nach oben gedrückt wird, um den elektrostatischen Beflockungsschritt des Werkstückes 1 durchzuführen, wobei die nach oben gedrückte Kleb-Oberfläche des Werkstückes 1 einen schrägen Winkel des Werkstückes 1 ausbildet; und entsprechend diesem schrägen Winkel des Werkstückes 1 sind die Elektroden 5A, 5B angeordnet, um den elektrostatischen Beflockungsschritt des Werkstückes 1 wirksam durchzuführen.
  • In dem elektrostatischen Beschichtungsschritt benötigt das Werkstück 1 natürlich keine Klebschicht.

Claims (2)

  1. Anordnung einer elektrostatischen Bearbeitungskammer einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung, worin ein streifenartiges längliches Werkstück (1) aus einem Metallstreifen eines Materials, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus Eisenmetall und Nichteisenmetall besteht, erstellt wird, wobei die Oberfläche des Metallstreifens mit einer Klebeschicht versehen ist, um das streifenartige längliche Werkstück (1) zu bilden, das zu einer Spirale aufgewickelt ist, wobei die Spirale von Werkstück (1) auf einer Zuführungseinheit befestigt wird, das streifenartige längliche Werkstück (1) mit hoher Geschwindigkeit durch eine elektrostatische Beflockungskammer (2) geführt wird, so dass das Werkstück (1) mit kurzen Fasern beflockt wird, nach der Beendigung derartiger elektrostatischer Beflockung des Werkstückes (1) mit kurzen Fasern das Werkstück einer Nachbehandlung ausgesetzt wird und anschließend in eine Aufnahmeeinheit aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckzylinder (6) zum zwangsweisen Definieren eines V-förmigen schrägen Flächenteils des Werkstückes (1) zwischen einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung der elektrostatischen Beflockungskammer (2) angeordnet ist, wobei die V-förmige schräge Fläche des Werkstückes (1) in der Position im Wesentlichen einem bogenförmigen Teil des Werkstückes (1) entspricht, der durch das Eigengewicht des Werkstückes, wenn sich das Werkstück (1) durch die elektrostatische Beflockungskammer (2) bewegt, unter dem Einfluss der Schwerkraft ausgebildet wird, und eine Elektrode (5A, 5B) parallel zu dem V-förmigen, schrägen Flächenteil des Werkstückes (1) angeordnet ist.
  2. Anordnung einer elektrostatischen Bearbeitungskammer einer elektrostatischen Beschichtungsvorrichtung, worin ein streifenartiges längliches Werkstück (1) aus einem Metallstreifen eines Materials, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die aus Eisenmetall und Nichteisenmetall besteht, erstellt wird, wobei der Metallstreifen zu einer Spirale aufgewickelt ist, wobei die Spirale von Werkstück (1) auf ei ner Zuführungseinheit befestigt wird, das streifenartige längliche Werkstück (1) mit hoher Geschwindigkeit durch eine elektrostatische Beschichtungskammer (2) geführt wird, so dass das Werkstück (1) elektrostatisch mit einem elektrisch isolierenden Beschichtungsmaterial beschichtet wird, nach der Beendigung der derartigen elektrostatischen Beschichtung des Werkstückes (1) das Werkstück (1) einer Nachbehandlung ausgesetzt wird und anschließend in eine Aufnahmeeinheit aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckzylinder (6) zum zwangsweisen Definieren eines V-förmigen schrägen Flächenteils des Werkstückes (1) zwischen einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung der elektrostatischen Beschichtungskammer (2) angeordnet ist, wobei die V-förmige schräge Oberfläche des Werkstückes (1) in der Position im Wesentlichen einem bogenförmigen Teil des Werkstückes (1) entspricht, der durch das Eigengewicht des Werkstückes, wenn sich das Werkstück (1) durch die elektrostatische Beschichtungskammer (2) bewegt, unter dem Einfluss der Schwerkraft ausgebildet wird, und eine Elektrode (5A, 5B) parallel zu dem V-förmigen, schrägen Flächenteil angeordnet ist.
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