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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung richtet sich auf ein thermisches Abdeckelement
zum Liefern eines Fluids wie z.B. Luft zum Körper eines Patienten und insbesondere
zum Vorsehen einer Vielzahl von Zellen, die Fluidräume bilden, über dem
Körper
des Patienten, während
wahlweise die Fähigkeit
bereitgestellt wird, die Temperatur und die Hautreaktion des Patienten
unter den Fluidräumen
visuell zu überwachen.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Der
Stand der Technik hat lange die Erwünschtheit der Lieferung eines
konvektiven Fluidstroms zum Körper
einer Person, um den Körper
der Person entweder zu wärmen
oder zu kühlen,
erkannt. Verschiedene Liefersysteme wurden verwendet, einschließlich poröser Matratzen
und aufblasbarer Decken, die mit einer Druckfluidquelle verbunden
sind. Das US-Patent Nr. 2 093 834 offenbart beispielsweise die Bereitstellung
eines Gewebematerials, das aus einer Vielzahl von Schichten besteht,
die zusammengenäht
sind, so daß klimatisierte
Luft durch die Schichten diffundiert werden könnte, so daß sie mit dem Körper der
Person in Kontakt kommt. Diese Bezugsquelle lehrt auch die Verwendung
von Körperanzügen und
die Anwendung von sowohl gekühlter
als auch erwärmter
Luft, die unter Druck zu einer flexiblen Umhüllung geliefert wird. Das US-Patent Nr. 2 601
189 lehrt eine Luftdeckbettabdeckung, die aus thermisch verbundenem
Kunststoffmaterial ausgebildet sein kann.
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Das
US-Patent Nr. 3 757 366 lehrt die Lieferung von erwärmter Luft
durch eine Kissenvorrichtung, die unter dem Körper des Benutzers angeordnet
werden kann. Das US-Patent Nr. 3 778 851 ist ein Beispiel für eine Matratze,
die zur Behandlung eines Patienten verwendet werden könnte, der
einer Operation unterzogen wurde oder sich von schweren Verbrennungen
erholt. Eine Reihe von verschweißten Nähten können die Matratze in Rippenkanäle unterteilen,
die mit einem Umfangsrohrverteiler in Verbindung stehen. Öffnungen
in den Rippen ermöglichen den
Austritt von Luft, während
zusätzliches
elastisches Schaumstoffmaterial innerhalb der Rippen und in einem
Rohrverteiler angeordnet sein kann.
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Das
US-Patent Nr. 3 881 477 offenbart eine rechteckige, hohle, röhrenförmige Struktur,
die über einem
Patienten angeordnet wird, um einen Strom oder Vorhang von Luft
in Aufwärts-
und Abwärtsrichtungen
zu liefern, um eine Superatmosphärendruckzone
um den Körper
des Patienten für
ein Operationsfeld zu erzeugen, so daß es von der Außenluft und
in der Luft schwebenden Fremdteilchen isoliert wird.
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Das
US-Patent Nr. 3 908 655 offenbart eine postoperative Kühlvorrichtung,
die den Kopf und Hals eines Patienten umgeben kann.
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Die
folgenden Patente haben versucht, verschiedene Strukturen von Wärmedecken
bereitzustellen, wie z.B. das US-Patent Nr. 5 324 320, US-Patent
Nr. 5 300 102, US-Patent
Nr. 4 572 188, US-Patent Nr. 4 777 802, US-Patent Nr. 5 350 417,
US-Patent Nr. 5 125 238 und US-Patent Nr. 5 405 271.
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Die
Patentbeschreibung Nr.
US 4 660
388 der Vereinigten Staaten offenbart ein aufblasbares Polster,
das innerhalb einer Tagesdecke mit sich in Längsrichtung erstreckenden Durchlässen zum
Freigeben von Kühlluft
angeordnet ist.
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Die
Patentbeschreibung Nr.
US 5 817
146 der Vereinigten Staaten offenbart einen kleinen Behälter wie
z.B. eine Spritze oder ein Fläschchen
für Fluid
innerhalb einer aufblasbaren Decke zum Erwärmen des Fluids.
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Die Ärzteschaft
war sich über
die postoperative Unterkühlung
durchaus bewußt,
die von einer signifikanten Anzahl von Patienten erfahren werden kann,
die einer Operation unterzogen wurden. Das Fachgebiet strebt immer
noch danach, eine relativ kostengünstige und wegwerfbare Vorrichtung
zu optimieren, um diese Probleme anzugehen, plus nach der Bereitstellung
einer Option einer leichten Überwachung
der Temperatur von Fluid, das auf den Patienten angewendet wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein thermisches Abdeckelement zum Liefern
eines Fluids wie z.B. erwärmter
oder gekühlter
Luft zum Körper
eines Patienten bereit. Das Abdeckelement umfaßt ein hohles Gehäuseelement
mit einer Einlaßöffnung zur Verbindung
mit einer Druckfluidquelle wie z.B. einer Luftheizvorrichtung. Das
hohle Gehäuseelement kann
ein erstes flexibles Element und ein zweites flexibles Element umfassen,
die miteinander verbunden sind, um einen Rohverteilerkanal mit einer
Matrix von Zellen bereitzustellen, die um das Gehäuseelement angeordnet
sind, um Fluidräume
oder -zonen zu erzeugen. Der Rohrverteilerkanal ist ausdehnbar,
wenn er durch das Fluid unter Druck gesetzt wird. Jede Zelle umfaßt eine
nicht-aufblasbare Überdachung,
die einen kontinuierlichen Umfang aufweist, der abdichtend mit dem
Gehäuseelement
oder dem Rohrverteilerkanal verbunden ist. Das Gehäuseelement
kann eine Vielzahl von Austrittsöffnungen
aufweisen, die mit jeder Zelle in Verbindung stehen, um einen Austritt
von Fluid vorzusehen, um einen Fluidraum in jeder Zelle unter jeder Überdachung
zu erzeugen, um einen Teil des Körpers
des Patienten mit Fluid für Temperatursteuerzwecke
zu baden. Die Zellen können
bemessen sein, um sich an anatomische Eigenschaften eines speziellen
Patienten nach Größe und Geschlecht anzupassen.
Die Austrittsöffnungen
an den Umfangsseitenwänden
der Zelle, die ein Teil des Rohrverteilerkanals sind, können austretendes
Fluid in das Innere der Fluidräume
leiten, um eine Zone mit gesteuerter Temperatur für den Körper des
Patienten vorzusehen. Das erste flexible Element und das zweite
flexible Element umfassen vorzugsweise Kunststoff und können miteinander
wärmeverschweißt werden,
um durchgehende, nahtversiegelte Verbindungen um jede Überdachung
zu bilden. Die Überdachung
kann auch einen thermo-chromatischen Indikator tragen, um die Temperatur
des Fluidraums in jeder Zelle visuell anzuzeigen, und/oder kann
ein transparentes Fenster umfassen, um eine visuelle Überwachung
der Haut des Patienten zu ermöglichen.
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Vorzugsweise
ist ein Abdeckelement zum Liefern von Fluid zum Patienten ein wegwerfbares flexibles
Körperelement,
das sich ausdehnen kann, um einen Rohrverteilerkanal zum Liefern
von Fluid zum Patienten vorzusehen. Ein thermochromatischer Detektor
kann wirksam mit diesem Abdeckelement verbunden sein, um einen sichtbaren
Indikator für
die Temperatur des Fluids bereitzustellen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung, von denen angenommen
wird, daß sie
neu sind, sind insbesondere in den beigefügten Ansprüchen dargelegt. Die vorliegende
Erfindung kann sowohl hinsichtlich ihrer Organisation als auch Betriebsweise
zusammen mit weiteren Aufgaben und Vorteilen am besten durch Bezugnahme
auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen
verstanden werden.
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1 stellt
eine perspektivische Ansicht eines thermischen Abdeckelements der
vorliegenden Erfindung, auf einen Patienten angewendet, bereit;
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines thermischen Abdeckelements
von 1;
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3 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht der Unterseite des thermischen
Abdeckelements von 1;
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4 ist
eine Draufsicht auf die thermische Abdeckung von 1 im
nicht-aufgeblasenen
Zustand von unten;
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5 ist
eine Draufsicht auf ein alternatives Ausführungsbeispiel im nicht-aufgeblasenen Zustand
von unten; und
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines thermischen Abdeckelements mit
einem thermo-chromatischen Indikator und transparenten Fenstern.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die
folgende Beschreibung wird vorgesehen, um jeglichem Fachmann zu
ermöglichen,
die Erfindung herzustellen und zu verwenden, und legt die besten
Arten, die von den Erfindern in Erwägung gezogen werden, zur Ausführung ihrer
Erfindung dar. Verschiedene Modifikationen bleiben jedoch leicht
für Fachleute
ersichtlich, da die allgemeinen Prinzipien der vorliegenden Erfindung
hierin speziell definiert wurden, um ein thermisches Abdeckelement
zum Steuern der Anwendung eines Fluids auf spezielle Bereiche des
Körpers
eines Patienten bereitzustellen.
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Mit
Bezug auf 1 ist ein thermisches Abdeckelement 2 der
vorliegenden Erfindung in einer postoperativen Situation offenbart,
das den Körper eines
Patienten bedeckt. Das Abdeckelement 2 ist in einem aufgeblasenen
Zustand offenbart, in dem es durch ein Fluid wie z.B. erwärmte Luft
von einer Heißluft-Heizvorrichtung 4,
die mit dem Abdeckelement 2 durch einen flexiblen Kanal 6 verbunden
ist, unter Druck gesetzt wird. Eine Heißluft-Heizvorrichtung, wie
z.B. in der US-Patentbeschreibung Nr. 5 785 723 offenbart, kann
verwendet werden. Obwohl eine Heißluft-Heizvorrichtung 4 offenbart
wird, ist es auch möglich,
eine Luftkühlvorrichtung,
alternative Fluidquellen, wie z.B. ein sauerstoffreiches Gas für Verbrennungsopfer
und/oder eine Luftsterilisationseinrichtung für eine spezielle Behandlung
am Patienten, mit demselben Abdeckelement der vorliegenden Erfindung
zu verwenden. Zusätzliche
medizinische Dämpfe
können
wahlweise zum Fluid zugegeben werden. Wenn ein Patient behandelt
wird, um Unterkühlung
zu verhindern, wird eine Heißluftströmung gewöhnlich innerhalb
eines Temperaturbereichs von 36° bis
42°C zum
Abdeckelement 2 geliefert. Das Abdeckelement 2 wird
infolge der Druckluft, die einen Druck von 0,1471 kPa (1,5 Zentimeter
Wasser) mit einer Förderrate
von 1,6990 m3 (60 Kubikfuß) Luft
pro Minute vorsieht, aufgeblasen. Eine Einlaßöffnung 12 kann lösbar mit
einer Düse
des flexiblen Kanals 6 in einer herkömmlichen Weise verbunden werden,
um die Druckluft zu liefern.
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Das
thermische Abdeckelement 2 umfaßt ein hohles Gehäuseelement
oder einen Rohrverteilerkanal 8. Ein Teil des Rohrverteilerkanals 8 umgibt
oder umschließt
einen Umfang des hohlen Gehäuseelements
als Umfangsrohrverteilerkanal 10. Zwischenrohrverteilerkanäle können sich
der Länge
nach und quer zwischen dem Umfangsrohrverteilerkanal 10 erstrecken,
um zu helfen, Temperaturzonen über
dem Körper
des Patienten zu definieren.
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In
dem Ausführungsbeispiel
von 1 erstreckt sich eine Abdeckklappe 14 vom
unteren Ende des thermischen Abdeckelements 2, um die Füße des Patienten
zu bedecken. Die Abdeckklappe 14 kann eine nicht-aufblasbare
Verlängerung
des thermischen Abdeckelements 2 sein. Das Ende des thermischen
Abdeckelements 2 nahe dem Kopf des Patienten weist eine
geeignete Einbuchtung auf, um den Hals und Kopf des Patienten aufzunehmen.
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Wie
in den 1 und 3 zu sehen ist, sind eine Matrix
von Zellen 16 mit verschiedenen Größen über und um das Gehäuseelement
angeordnet. Jede Zelle 16 umfaßt eine nicht-aufblasbare Überdachung 18 mit
einem kontinuierlichen Nahtumfang, der abdichtend mit dem Gehäuseelement
oder Rohrverteilerkanal 8 verbunden ist. Die spezielle
Gestalt und Größe der Überdachung
und der entsprechenden Zellen können
subjektiv angeordnet werden, um die anatomischen Merkmale des menschlichen
Körpers
aufzunehmen. Ein weiblicher Patient mit Brüsten könnte beispielsweise eine geeignete Zelle
aufweisen, die so angeordnet ist, daß erwärmte Luft in einem Fluidraum
unterhalb der Überdachung dieser
Zelle zu ihrer Brust geliefert wird. Der Umfang jeder Zelle ist
ferner durch die Innenwände
des Rohrverteilerkanals 8 gebildet und ist fluiddurchlässig, um einen
Austritt von Fluid in jeden Fluidraum unterhalb einer Überdachung
zu ermöglichen.
Wie in den 2 und 3 gezeigt,
können
eine Reihe von Perforationen oder Löchern 20 einen kontinuierlichen
nahtversiegelten Umfang 22 umgeben. Die Löcher sind auf
den Seiten und nicht an der Unterseite der Innenwände angeordnet
und leiten das Fluid in Strömen, die
zur Überdachung
ungefähr
parallel sind, um sie in der Zelle zu mischen. Durch Vorsehen der
Löcher
an den Seiten anstatt an der Unterseite werden diese Löcher nicht
durch den Kontakt mit dem Körper
des Patienten blockiert. Somit wird ein besser gesteuerter Gegendruck
mit einer gleichmäßigen Verteilung von
Fluid erfahren.
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Das
Abdeckelement weist ein flexibles Körperelement auf, das aus einem
ersten flexiblen Element 24 und einem zweiten flexiblen
Element 26 ausgebildet sein kann. Wenn das flexible Körperelement keinem
Fluiddruck ausgesetzt ist, ähnelt
es einer flachen, zweilagigen Foliengestalt. Das erste flexible Element 24 und
das zweite flexible Element 26 können aus einer spinngebundenen
Polypropylenfolie, die mit 0,5 mil eines niederdichten Polyethylens
beschichtet ist, ausgebildet sein. Die Folien sind flüssigkeitsdicht
und weisen ein Gewicht von ungefähr 0,0372
kg pro m2 (eine Unze pro Quadratyard) auf.
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Die
mit Polyethylen beschichteten Seiten des jeweiligen ersten flexiblen
Elements 24 und zweiten flexiblen Elements 26 sind
so angeordnet, daß sie übereinander
liegen, und während
der Herstellung kann ein Aufbringen von Wärme durch eine Andruckplatte
(nicht dargestellt) einen äußeren kontinuierlichen
Umfang mit versiegelter Naht des hohlen Gehäuseelements und auch einen
inneren, kontinuierlichen Umfang mit versiegelter Naht der einzelnen Größen der
Matrix von Zellen, die um das Gehäuseelement angeordnet sind,
festlegen. Jede Zelle 16 kann eine kontinuierliche abgedichtete
Umfangsnaht aufweisen, die miteinander wärmeversiegelt sind. Perforationen
im unteren oder zweiten flexiblen Element 26 benachbart
zum kontinuierlichen Umfang 22 mit versiegelter Naht, die
in 3 gezeigt sind, sehen einen Austritt vor, damit
Druckfluid in die Zellen strömt.
Durch Verändern
der Größe der Perforationen 20,
beispielsweise wenn die Perforationen kreisförmig sind, dann durch Verändern des
Durchmessers des Lochs, kann die Menge an Fluidströmung in eine
Zelle gesteuert werden. Alternative Formen eines anderen Materials
wie z.B. Papier und Kunststoff können
verwendet werden. In einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, das in 6 gezeigt
ist, können
transparente Kunststoffplatten verwendet werden, um eine Beobachtung
der Haut des Patienten zu ermöglichen.
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Mit
Bezug auf 2 ist eine Querschnittsansicht
des thermischen Abdeckelements 2 in einem aufgeblasenen
Zustand gezeigt. Das jeweilige erste flexible Element 24 und
zweite flexible Element 26 werden durch das Druckfluid
ausgedehnt, so daß der Umfangsrohrverteilerkanal 10 und
die Zwischenlängskanäle 28 und 30 ausgedehnt
werden. Die Überdachungen 18,
die die Oberseite jeder Zelle 16 bilden, dehnen sich nicht
aus, da der kontinuierliche abgedichtete Umfang 22 um jede
Zelle 16 die Überdachungen 18 isoliert
und sie in einer flachen, relativ planaren Gestalt in einer Zwischenposition
zwischen den Kanälen
läßt. Wenn
diese Überdachungen 18 transparent
sind, ist es leicht, eine visuelle Überwachung des Körpers des
Patienten aufrechtzuerhalten. Durch Vorsehen einer Zwischenposition
für die Überdachung
wird die Herstellung erleichtert, die Überdachung kann jedoch in Abhängigkeit
vom gewünschten
Volumen des Fluidraums angehoben oder abgesenkt werden. Die einzelnen
Zellen 16 legen Fluidräume
im Hohlraum unterhalb jeder Zelle fest und sie sind durch den abgedichteten
kontinuierlichen Nahtumfang 22, die Überdachung 18 und
in Abhängigkeit
von der Position einer Zelle 16 innerhalb der Matrix des
hohlen Gehäuseelements
begrenzt, der Fluidraum ist entweder durch einen Umfangskanal 10 und
einen Längskanal
oder ein Paar von Längskanälen begrenzt,
während
die anderen zwei Seiten der Zelle durch Querkanäle wie z.B. Kanäle 34 gebildet
sind. Die Längskanäle, die
Querkanäle
und die Umfangskanäle
können
gemeinsam einen Rohrverteilerkanal zum Liefern von Fluid zu den jeweiligen
Perforationen 20, die um den Umfang jeder Zelle 16 festgelegt
sind, liefern. Die Perforationen 20 in einer bevorzugten
Ausführungsform
sind in den jeweiligen Kanälen
und benachbart zum abgedichteten kontinuierlichen Nahtumfang einer
Zelle angeordnet, so daß ein
Fluid wie z.B. Luft nach innen und ungefähr parallel zur unteren Oberfläche der Überdachung 18 gerichtet
wird. Wie in 3 gezeigt, können sich Perforationen um
alle vier Seiten der Kanalwände
erstrecken, die einen Teil des Fluidraums bilden. Wie zu erkennen
ist, ist es möglich,
Perforationen an weniger als allen vier Seiten bereitzustellen, solange
eine angemessene Strömung
von Fluid zum Hohlraum geliefert wird. Wie in 2 zu
sehen ist, sind teilweise Abschnitte von drei separaten Hohlräumen über dem
Körper
eines Patienten angeordnet, und wie leicht zu erkennen ist, wird
der Körper
nur durch die untere Oberfläche
des Rohrverteilerkanals 8 berührt.
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In
dem vollständigen
Körperabdeckelement des
Ausführungsbeispiels
der Erfindung, das in 1 gezeigt ist, kann die gesamte
Oberfläche
des Rohrverteilerkanals, einschließlich der Überdachungen, beispielsweise
1,4613 m2 (2265 Quadratinch) sein, während die Überdachungsoberfläche 0,5626 m2 (872 Quadratinch) bildet. Diese Flächenabmessungen
umfassen nicht den nicht-aufgeblasenen flachen Abdeckungsabschnitt 14,
somit stellt die Überdachungsfläche, die
die Fläche
des Fluidraums festlegt, mehr als 30% und mindestens 38% der Oberfläche dar,
die Fluid zum Körper
des Patienten trägt
und liefert. Die zwölf
durch die Überdachungen
festgelegten Fluidräume,
die in dem Ausführungsbeispiel
von 1 gezeigt sind, weisen ungefähre Oberflächen auf, die von 0,03226 m2 (50 Quadratinch) bis 0,0929 m2 (144
Quadratinch) variieren.
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Abweichungen
von diesen Abmessungen können
natürlich
bewerkstelligt werden und thermische Abdeckelemente mit verschiedenen
Größen können für Erwachsene,
Kinder und die Kinderheilkundeverwendung entworfen werden. Ein alternatives
Ausführungsbeispiel
könnte
beispielsweise zuerst den Oberkörper
und die Arme eines Patienten bedecken. Wie bekannt, kann außerdem ein
Klebeband für
die Befestigung an einem Patienten verwendet werden.
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Wie
in 3 gezeigt, kann ein Loch 32 entweder
während
der Herstellung des thermischen Abdeckelements bereitgestellt werden
oder kann anschließend
in eine Überdachung 18 geschnitten
werden, um das Steigern der Fluidströmung in eine spezielle Zelle
zu unterstützen,
so daß der
Fluidraum die Fluidströmung
und folglich die Lieferung von Wärme zu
einem ausgewählten
Teil des Körpers
des Patienten steigern kann. Wenn das Druckfluid über die
Perforationen in eine spezielle Zelle geliefert wird, wird ein Gegendruck
mit einem Widerstand erfahren und durch Vorsehen einer Öffnung oder
eines Lochs 32 in der Überdachung
wird das Fluid wie z.B. Luft aus dem Fluidraum freigelassen, wodurch
der Gegendruck gesenkt wird und die Luftströmung in eine spezielle Zelle
gesteigert wird.
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Mit
Bezug auf 4 ist eine Draufsicht für das thermische
Abdeckelement 2 von 1 von unten
offenbart. Dieses thermische Abdeckelement 2 ist eine vollständige Abdeckung
einer Körperdecke
für Erwachsene
und erstreckt sich ungefähr
2,032 m2 (80 Inch) in der Länge und
1,016 m (40 Inch) in der Breite. Diese Abmessungen umfassen die
ungefähr 0,381
m (15 Inch) in der Länge
der Klappenabdeckung 14. Der Umfangskanal 10 weist
eine etwas größere Größe oder
einen etwas größeren Durchmesser
auf als die jeweiligen Längskanäle und Querkanäle, die
gemeinsam den Rohrverteilerkanal 8 bilden. Wie zu sehen
ist, legt eine wärmeversiegelte kontinuierliche
Umfangsnaht 36 den äußeren Umfang
des Rohrverteilerkanals 8 fest. Die Matrix von Zellen 16 weisen
jeweils innere kontinuierliche Umfangsnähte 22 auf, die den äußeren Umfang
von jeder der nicht-aufblasbaren Überdachungen 18 festlegen.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines thermischen Abdeckelements der vorliegenden Erfindung ist
in einer Draufsicht von unten von 5 gezeigt.
Dieses Ausführungsbeispiel
ist ein Oberkörperabdeckelement 38 für Erwachsene
mit acht Zellen, die so ausgelegt sind, daß sie sich über die ausgestreckten Arme
und die Brust des Patienten erstrecken. Diese thermische Oberkörperabdeckung 38 weist
eine kontinuierliche Abdichtung 40 des äußeren Umfangs und eine Reihe
von ausgerichteten Zellen 42 jeweils mit einer kontinuierlichen
inneren wärmeverschweißten Dichtung 44 auf.
Geeignete Perforationen 46 sind um den Umfang jeder Zelle
benachbart zu den jeweiligen Überdachungen 48 und
unter der kontinuierlichen Naht vorgesehen. Zur weiteren Aufnahme
der Gestaltung der Gliedmaßen
des Patienten, die in diesem Fall die ausgestreckten Arme des Patienten
sind, können
die Längskanäle, die
sich zwischen jeweiligen Zellen erstrecken, so ausgelegt sein, daß sie weiter
der anatomischen Gestalt der Arme entsprechen. Wie in 5 zu
sehen, kann folglich die kontinuierliche wärmeverschweißte Naht 44 konkave
Teile 50, 52 an benachbarten kontinuierlichen
wärmeverschweißten Nähten aufweisen,
um eine erhöhte
Position des Rohrverteilers vorzusehen und dadurch eine leichtere
Anpassung an die Gliedmaße
zu ermöglichen.
Wie leicht zu erkennen ist, kann die Gestaltung der Zellen in Abhängigkeit
von der speziellen Anwendung der thermischen Abdeckung und des Teils
des Körpers
für den
Patienten, der mit einem Fluid beliefert werden soll, weiter modifiziert
werden.
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Mit
Bezug auf 6 ist ein modifiziertes Abdeckelement 54 der
vorliegenden Erfindung mit visuellen Temperaturindikatoren 56 versehen,
die die jeweiligen Temperaturen von Zellen am hohlen Gehäuseelement
anzeigen. Diese thermochromatischen Indikatoren 56 können beispielsweise
an einer Überdachung
befestigt werden und können
ein auf die Temperatur reagierendes Element umfassen, wie z.B. ein Flüssigkristall-Diodenmaterial,
das die Fähigkeit
aufweist, die Farbe zu ändern,
um eine spezielle Temperatur innerhalb unseres Betriebstemperaturbereichs zu
messen.
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Alternativ
kann das thermo-chromatische Material, das verwendet wird, um die
Indikatoren zu bilden, auch aus verschiedenen Polymerzusammensetzungen
in Form von Drucktinte, thermo-chromatischen Anstrichstoffen, thermo-chromatischen
Folien und eingekapselten thermo-chromatischen Materialien gewählt werden.
Für einen
Hintergrund über
thermo-chromatisches Material dieser Art kann auf die US-Patentbeschreibung
Nr. 4 028 118 Bezug genommen werden. Grundsätzlich sollte das thermo-chromatische
Material nicht-toxisch sein und einen scharfen, reversiblen Metachromatismus
bei ausgewählten
Temperaturen, die innerhalb des Betriebstemperaturbereichs unserer
thermischen Abdeckung liegen, aufweisen. Es ist auch möglich, eine
Skala oder einen Indikator benachbart zum temperaturempfindlichen
thermo-chromatischen Material vorzusehen, so daß eine spezielle Temperatur
mit der Skala identifiziert oder verglichen werden kann. Eine Skala
oder ein Bezugsstreifen 58 kann beispielsweise geeignet mit
gleichmäßigen Temperaturangaben,
die auf die Überdachung
benachbart zu einem thermo-chromatischen Indikator 60 gedruckt
sind, farbcodiert werden. Wenn die vom thermo-chromatischen Indikator 60 festgestellte
Temperatur eine entsprechende Farbänderung erzeugt, kann der Beobachter
diese Farbänderung
mit der Skala 58 korrelieren.
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Wie
zu erkennen ist, kann durch Bereitstellung dieser passiven thermo-chromatischen
Indikatoren an jeder der Überdachungen,
die die jeweiligen Zellen bilden, das medizinische Überwachungspersonal
den Wärmefluß zu speziellen
Stellen des Körpers
des Patienten visuell identifizieren, da die Fluidströmung zu
einem Fluidraum, der innerhalb einer Zelle gebildet ist, die Temperatur
der Überdachung und
folglich die Temperatur des thermo-chromatischen Indikators 56 beeinflusst.
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Durch
Bereitstellung einer Öffnung
in einer Überdachung,
das medizinische Personal kann beispielsweise eine Öffnung 32 in
die Überdachung schneiden,
kann außerdem
der Wärmefluß zu einer speziellen
Zelle gesteigert werden, wie in 6 gezeigt,
und durch den Indikator 60 überwacht werden.
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Wie
in 6 gezeigt, können
die Überdachungen über jeder
Zelle schließlich
transparent sein, um eine visuelle Beobachtung des Körpers zu ermöglichen.
Die transparenten Überdachungen können ausgebildet
werden, indem sie ein transparentes oberes flexibles Element aufweisen
und das untere flexible Element vor der Wärmeversiegelung geschnitten
wird. Alternativ können
das obere und das untere flexible Element geschnitten werden und eine
transparente Kunststoffüberdachung
kann über jeder
Zelle versiegelt werden.
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Fachleute
werden erkennen, daß verschiedene
Anpassungen und Modifikationen der gerade beschriebenen bevorzugten
Ausführungsbeispiele gestaltet
werden können,
ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Daher soll es
selbstverständlich
sein, daß innerhalb
des Schutzbereichs der beigefügten
Ansprüche
die Erfindung anders als speziell hierin beschrieben ausgeführt werden
kann.