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DE60025727T2 - Eine anordnung in einem funksystem - Google Patents

Eine anordnung in einem funksystem Download PDF

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DE60025727T2
DE60025727T2 DE60025727T DE60025727T DE60025727T2 DE 60025727 T2 DE60025727 T2 DE 60025727T2 DE 60025727 T DE60025727 T DE 60025727T DE 60025727 T DE60025727 T DE 60025727T DE 60025727 T2 DE60025727 T2 DE 60025727T2
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DE
Germany
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port
unit
connection
circulator
signals
Prior art date
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DE60025727T
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Bo Granstam
Bengt Johansson
Magnus Olsson
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication
    • H04B1/52Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transceivers (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • FACHGEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Basisstationsanordnung und insbesondere eine Anordnung zum Verbinden einer ersten und zweiten Antenne mit einer Sender/Empfänger-Einheit in einer Basisstation.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Die schnell wachsende Nachfrage nach Mobilfunk-Telefoniediensten in den letzten Jahren hat zu einem schnellen Anwachsen der Anzahl von Basisstationen geführt, die in Mobilfunksystemen verwendet werden. Insbesondere hat die Anzahl der kleinen Basisstationen, die ein relativ kleines, als Zelle bezeichnetes Gebiet versorgen, zugenommen.
  • Solche Zellen, die mitunter als Mikrozellen oder sogar Pikozellen bezeichnet werden, dienen dazu, Mobilfunk-Telefoniedienste an Orten bereitzustellen, wo die Teilnehmerdichte hoch ist.
  • Kleine Basisstationen können jedoch auch in ländlichen Gebieten, wo die Verkehrsintensität gering ist, geeignet sein. Dann ist die kleine Basisstation eine kosteneffektive Lösung für eine Vergrößerung des von Mobilfunk-Telefoniediensten versorgten Gebietes. Dann kann das von der Basisstation versorgte geographische Gebiet relativ groß sein.
  • Eine solche Basisstation kann eine Sender/Empfänger-Einheit und zwei Antennen erfordern. Die eine Antenne wird nur verwendet, um ankommende HF-Signale zu empfangen, während die andere Antenne verwendet wird, um HF-Signale sowohl zu senden als auch zu empfangen.
  • Eine Sender/Empfänger-Einheit kann einen Empfängeranschluß erfordern, der mit der nur für Empfang vorgesehenen Antenne verbunden ist. Die andere Antenne ist mit einem Duplexanschluß verbunden und sendet und empfängt HF-Signale. Die Antennen sind voneinander beabstandet, um Diversity zu ermöglichen. Solche Basisstationen sind weit verbreitet und befinden sich an zahlreichen Orten.
  • Ein Problem, das bei einer solchen Basisstation auftritt, besteht darin, daß es schwierig ist, ihre Kapazität zu erhöhen. Natürlich könnte eine zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit möglicherweise mittels eines Kombinators oder mittels bestimmter Verteiler mit den gleichen Antennen verbunden sein. Diese Koppelmittel sind jedoch relativ teuer und voluminös, insbesondere der Kombinator.
  • Deshalb ist es ein praktikablerer Lösungsansatz, die Kapazität des Systems dadurch zu erhöhen, daß eine zusätzliche Basisstation hinzugefügt wird, und zwar komplett mit einer Sender/Empfänger-Einheit und zwei Antennen.
  • Kleine Basisstationen werden jedoch häufig in ästhetisch sensiblen städtischen Umgebungen verwendet. In solchen Umgebungen ist es schwierig, geeignete Basisstationsorte zu finden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine flexiblere kleine Basisstationsanordnung bereitzustellen, die es ermöglicht, daß die Kapazität der Basisstation auf einfachere Weise erhöht wird.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine kosteneffektive Basisstationsanordnung bereitzustellen.
  • Diese Aufgaben werden in einer Basisstationsanordnung mit einer ersten Antenne und einer zweiten Antenne gelöst. Diese Antennen sind mit einem ersten und einem zweiten Anschluß einer Sender/Empfänger-Einheit zu verbinden. Der erste Anschluß ist der Duplexanschluß, und der zweite Anschluß ist ein Empfängeranschluß. Die Anordnung erfordert zwei Zirkulator-Einheiten und eine Verteilereinheit mit vier Anschlüssen.
  • Der erste Zirkulator hat einen ersten Anschluß, der mit dem Duplexanschluß der Sender/Empfänger-Einheit verbunden ist, und einen zweiten Anschluß, der mit der ersten Antenne verbunden ist, und einen dritten Anschluß, der mit einem ersten Anschluß der Verteilereinheit verbunden ist. Die Übertragungsrichtung des Zirkulators ist vom ersten Anschluß zum zweiten Anschluß, vom zweiten Anschluß zum dritten Anschluß und vom dritten Anschluß zum ersten Anschluß.
  • Ein zweiter Zirkulator hat einen ersten Anschluß, der mit der zweiten Antenne verbunden ist, und einen zweiten Anschluß, der mit einem zweiten Anschluß der Verteilereinheit verbunden ist. Dieser Zirkulator ist so ausgeführt, daß Signale, die an seinem ersten Anschluß eingegeben werden, nur an seinem zweiten Anschluß ausgegeben werden, Signale, die an seinem ersten Anschluß eingegeben werden, nur an einen dritten Anschluß ausgegeben werden, und Signale, die an dem dritten Anschluß eingegeben werden, nur an seinem ersten Anschluß ausgegeben werden.
  • Die Verteilereinheit hat einen dritten Anschluß, der mit dem Empfängeranschluß der Sender/Empfänger-Einheit verbunden ist und so ausgeführt ist, daß Signale, die an ihrem ersten Anschluß eingegeben werden, an ihrem zweiten und dritten Anschluß ausgegeben werden. Signale, die an ihrem zweiten Anschluß eingegeben werden, werden an ihrem ersten Anschluß und einem vierten Anschluß ausgegeben.
  • Dies führt zu einer sauberen, billigen und leicht skalierbaren Anordnung. Wenn eine zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit anzubringen ist, dann wird sein Duplexanschluß einfach mit dem dritten Anschluß des zweiten Zirkulators verbunden und sein Empfängeranschluß mit dem vierten Anschluß des Verteilers.
  • Wenn dagegen keine zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit benötigt wird, dann werden diese Anschlüsse des zweiten Zirkulators und des Verteilers durch angepaßte Widerstandselemente abgeschlossen. Daher ermöglicht es eine solche Anordnung, daß eine Basisstationsanordnung bei der Herstellung mit der Fähigkeit ausgestattet wird, eine zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit mit sehr geringen zusätzlichen Kosten hinzuzufügen. Größere Serien werden ermöglicht, da weniger Typen von Basisstationen hergestellt werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verteiler so ausgeführt, daß Signale, die an seinem ersten oder zweiten Anschluß ankommen, derartig ungleichmäßig verteilt werden, daß die Dämpfung zwischen zwei Zirkulatoranschlüssen kompensiert wird. Dadurch können standardmäßige Sender/Empfänger-Einheiten effektiv ohne Modifikationen verwendet werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die eine Sender/Empfänger-Einheit für Sprachverkehr und die andere für Paketdatenverkehr ausgeführt. Dies bedeutet, daß neue Dienste zum Mobilfunk-Telefoniesystem an einem Ort hinzugefügt werden können, ohne daß extensive Änderungen der Basisstation erforderlich wären.
  • Vorzugsweise ist die Verteilereinheit ein Mikrostreifen-Abzweigleitungsverteiler. Dies führt zu einer Anordnung, die mit billigen Standardkomponenten realisiert werden kann.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 stellt schematisch eine kleine Basisstation gemäß dem Stand der Technik dar.
  • 2a stellt eine kleine Basisstation gemäß der Erfindung dar, an der eine Sender/Empfänger-Einheit angebracht ist.
  • 2b stellt eine kleine Basisstation gemäß der Erfindung dar, an der zwei Sender/Empfänger-Einheiten angebracht sind.
  • BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 stellt schematisch eine kleine Basisstation gemäß dem Stand der Technik dar. Die Basisstation 100 schließt dann eine erste Antenne 101, die sowohl zum Senden als auch zum Empfangen von Funksignalen verwendet wird und die deshalb als Duplexantenne bezeichnet wird, ein. Eine zweite Antenne 102 wird nur als Empfängerantenne verwendet. Diese Antennen sind voneinander beabstandet, um Diversity zu erreichen, und sie reduzieren somit das sogenannte Raleigh-Fading, wie es dem Fachmann bekannt ist.
  • Die erste Antenne ist mit einem Duplexanschluß 103 einer Sender/Empfänger-Einheit 104 verbunden. Die zweite Antenne ist mit einem Empfängeranschluß 105 der Sender/Empfänger-Einheit 104 verbunden. Bei diesem Typ von Sender/Empfänger sind Filtereinheiten integriert. Dies bedeutet, daß der Empfängeranschluß mit einem Bandpaßfilter 106 versehen ist und daß der Duplexanschluß mit einem Duplexfilter 107 versehen ist. Als Wahlmöglichkeit können auch ein Leistungsverstärker zur Übertragung und ein rauscharmer Verstärker zum Empfang integriert sein. Eine solche Sender/Empfänger-Einheit wird mitunter als Mikrobasisstation (M-BS) bezeichnet und kann dann alle oder den größten Teil der Funktionalität aufweisen, der an einem Basisstationsort erforderlich ist, mit Ausnahme von Antennen.
  • Wenn dieser bekannten Anordnung eine zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit hinzugefügt würde, wäre dies ein komplizierter Vorgang. Zumindest würde dies zwei Verteiler und einen Kombinator erfordern. In der kommerziellen Praxis ist dies jedoch nicht realistisch. Statt dessen wird normalerweise eine zusätzliche Basisstation aufgebaut, oder es wird als Alternative eine Basisstation in voller Größe, die für mehrere Sender/Empfänger-Einheiten geeignet ist, am ersten Ort gewählt.
  • 2a stellt eine kleine Basisstation 200a gemäß der Erfindung dar, an der nur eine Sender/Empfänger-Einheit 201 angebracht ist. Die Anordnung erfordert dann eine erste Antenne 202, die als Duplexantenne verwendet wird, und eine zweite Antenne 203, die in diesem Fall nur zum Empfangen von Funkfrequenzsignalen verwendet wird. Die Sender/Empfänger-Einheit 201 kann vom gleichen Typ sein wie die Sender/Empfänger-Einheit 104 in 1. Er enthält daher die gleichen Typen von Filtern (nicht dargestellt).
  • Die Anordnung erfordert ferner eine erste Zirkulator-Einheit 204, eine zweite Zirkulator-Einheit 205 und eine Verteilereinheit mit vier Anschlüssen 206. Die Verteilereinheit 206 kann beispielsweise ein Mikrostreifen-Abzweigleitungsverteiler sein, der eine Standardkomponente ist. Die erste Zirkulator-Einheit 204 hat einen ersten Anschluß 207, der mit dem Duplexanschluß 208 der Sender/Empfänger-Einheit 201 verbunden ist, ein zweiter Anschluß 209 ist mit der Duplexantenne 202 verbunden, und ein dritter Anschluß 210 ist mit dem ersten Anschluß 211 der Verteilereinheit mit vier Anschlüssen 206 verbunden. Der Zirkulator ist eine Standardkomponente mit Eigenschaften, die dem Fachmann bekannt sind. Er ist so konfiguriert, daß Signale, die an seinem ersten Anschluß 207 eingegeben werden, nur an dem zweiten Anschluß 209 ausgegeben werden, und zwar mit sehr niedrigen Verlusten. Ebenso werden Signale, die an seinem zweiten Anschluß 209 eingegeben werden, an dem dritten Anschluß 210 ausgegeben, und Signale, die an dem dritten Anschluß 210 eingegeben werden, werden am ersten Anschluß 207 ausgegeben.
  • Die zweite Zirkulator-Einheit 205 hat einen ersten Anschluß 212, der mit der Empfängerantenne 203 verbunden ist. Ein zweiter Anschluß 213 ist mit einem zweiten Anschluß 214 der Verteilereinheit mit vier Anschlüssen 206 verbunden. Ein dritter Anschluß 215 ist mit einem ersten angepaßten Widerstandselement 216 verbunden. Der zweite Zirkulator ist so konfiguriert, daß Signale, die an seinem ersten Anschluß 212 eingegeben werden, nur an dem zweiten Anschluß 213 ausgegeben werden. Ebenso werden Signale, die an seinem ersten Anschluß 213 eingegeben werden, am dritten Anschluß 215 ausgegeben, und Signale, die am dritten Anschluß 215 eingegeben werden, werden am ersten Anschluß 212 ausgegeben.
  • Die Verteilereinheit mit vier Anschlüssen 206, die per se dem Fachmann bekannt ist, ist so ausgeführt, daß Signale, die an einem ihrer Anschlüsse eingegeben werden, an zwei anderen Anschlüssen ausgegeben werden. Wenn in diesem Fall ein Signal an ihrem ersten Anschluß 211 eingegeben wird, wird dieses Signal verteilt und am zweiten Anschluß 214 und am dritten Anschluß 217 ausgegeben. Wenn diese beiden Anschlüsse 214, 217 mit der Basisstationsanordnung angepaßt verbunden sind, treten keine Reflektionen auf, und folglich tritt am vierten Anschluß 218 nichts von dieser Signalenergie auf. Wenn ein Signal am zweiten Anschluß 214 eingegeben wird, dann wird analog dazu dieses Signal verteilt und am ersten 211 und vierten Anschluß 218 ausgegeben. Der dritte Anschluß 217 der Verteilereinheit mit vier Anschlüssen 206 ist dann mit dem Empfängereingang 219 der Sender/Empfänger-Einheit 201 verbunden.
  • Wenn in der oben beschriebenen erfindungsgemäßen Anordnung ein Signal vom Duplexanschluß 208 der Sender/Empfänger-Einheit 201 übertragen wird, wird es in den ersten Anschluß 207 der ersten Zirkulator-Einheit 204 eingekoppelt. Somit wird es am zweiten Anschluß 209 des ersten Zirkulators 204 ausgegeben und in die erste Antenne 202 eingekoppelt, wo es an die Luftschnittstelle übertragen wird.
  • Wenn ein Funkfrequenzsignal an der ersten Antenne 202 empfangen wird, wird es am zweiten Anschluß 209 der ersten Zirkulator-Einheit 204 eingegeben. Dieses Signal wird folglich am dritten Anschluß 210 dieser Zirkulator-Einheit 204 ausgegeben. Das Signal wird dann in den ersten Anschluß 211 der Verteilereinheit 206 eingekoppelt, und daher wird es verteilt und am zweiten 214 und dritten 217 Anschluß dieses Verteilers ausgegeben. Das Signal, das am zweiten Anschluß 214 der Verteilereinheit 206 ausgegeben wird, wird am zweiten Anschluß der zweiten Zirkulator-Einheit 205 eingegeben. Somit wird es am dritten Anschluß 215 der zweiten Zirkulator-Einheit 205 ausgegeben, wo es mittels des ersten angepaßten Widerstandselements 216 abgeschlossen wird. Das Signal, das am dritten Anschluß 217 der Verteilereinheit 206 ausgegeben wird, wird in den zweiten Anschluß 219 der Sender/Empfänger-Einheit 201 eingegeben.
  • Wenn ein Funkfrequenzsignal an der zweiten Antenne 203 empfangen wird, wird es am ersten Anschluß 212 der zweiten Zirkulator-Einheit 205 eingegeben. Das Signal wird folglich am zweiten Anschluß 213 der Zirkulator-Einheit 205 ausgegeben. Das Signal wird dann in den zweiten Anschluß 214 der Verteilereinheit 206 eingekoppelt, und somit wird es verteilt und am ersten 211 und vierten 218 Anschluß dieses Verteilers ausgegeben. Das Signal, das vom ersten Anschluß 211 der Verteilereinheit 206 ausgegeben wird, wird am dritten Anschluß 210 der ersten Zirkulator-Einheit 204 eingegeben. Somit wird es am ersten Anschluß 207 der ersten Zirkulator-Einheit 204 ausgegeben, wo es in den Duplexanschluß 208 der Sender/Empfänger-Einheit 201 eingekoppelt wird. Das Signal, das am vierten Anschluß 218 der Verteilereinheit 206 ausgegeben wird, wird mittels eines zweiten angepaßten Widerstandselements 220 abgeschlossen.
  • Wie in 2a angegeben, geht ein Teil der Energie, die an jeder Antenne 202, 203 empfangen wird, in den Widerstandselementen 216, 220 verloren. Dies erscheint auf dem ersten Blick ein Nachteil im Vergleich zu dem in 1 beschriebenen bekannten System. Es ist jedoch nicht schwierig, diesen Verlust dadurch auszugleichen, daß die Signalverarbeitungskapazitäten der Sender/Empfänger-Einheit vergrößert werden. Da Basisstationen normalerweise nicht von Batterien abhängig sind, kann eine zusätzliche Leistung, die für diese Signalverarbeitung benötigt wird, ohne weiteres bereitgestellt werden.
  • 2b stellt eine kleine Basisstation gemäß der Erfindung dar, an der zwei Sender/Empfänger-Einheiten 201, 221 angebracht sind. Die erste Sender/Empfänger-Einheit 201 kann dann die Einheit sein, die bereits in Verbindung mit 2a erwähnt worden ist. Aus Gründen der größeren Deutlichkeit wird diese Einheit nunmehr als die Hauptsenderempfänger-Einheit bezeichnet. Eine zweite Sender/Empfänger-Einheit 221, die als die zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit bezeichnet wird, ist nunmehr auch dem System hinzugefügt.
  • Diese Sender/Empfänger-Einheiten können vom gleichen oder von verschiedenen Typen sein. Wenn beispielsweise die Hauptsenderempfänger-Einheit 201 für Sprachverkehr angepaßt ist, kann die zweite Sender/Empfänger-Einheit 221 auch für Sprachverkehr angepaßt sein und wird dann zur Erhöhung der Kapazität des Systems verwendet. Sie kann jedoch auch für Paketdatenübertragung angepaßt sein, wobei dem System neue Dienste hinzugefügt werden. Dies ist besonders zweckmäßig bei Systemen, wo Sprach- und Paketdatenverkehr durch das Mobilfunksystem abgewickelt werden.
  • Wenn eine zusätzliche oder Hilfs-Sender/Empfänger-Einheit 221 mit einer Anordnung gemäß der Erfindung verbunden ist, ist ein erster Anschluß 222, der ein Duplexanschluß ist, mit dem dritten Anschluß 215 des zweiten Zirkulators 205 verbunden. Der zweite Anschluß 223, der ein Empfängeranschluß ist, ist mit dem vierten Anschluß 218 der Verteilereinheit 206 verbunden. Die Widerstandselemente 216, 220, die in 2a gezeigt sind, sind von ihren jeweiligen Anschlüssen 215, 218 getrennt.
  • Die Signalenergie, die in den Widerstandselementen 216, 220 in 2a abgeschlossen wurde, wird nunmehr statt dessen an den Empfängeranschlüssen des zusätzlichen Sender/Empfängers 221 eingegeben. Außerdem kann die zusätzliche Sender/Empfänger-Einheit Signale übertragen, die an ihrem Duplexanschluß 222 ausgegeben werden. Diese Signale werden am dritten Anschluß 215 des zweiten Zirkulators 205 eingegeben und dann am ersten Anschluß 212 dieses Zirkulators 205 an die zweite Antenne 203 ausgegeben. In diesem Fall arbeiten also beide Antennen 202, 203 als Duplexantennen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verteilereinheit 206 so ausgelegt, daß Energie ungleichmäßig verteilt wird. Dann wird beispielsweise, wenn ein Signal in den ersten Anschluß 211 des Verteilers eingegeben wird, am zweiten Anschluß 214 ein größerer Teil der Energie als am dritten Anschluß 217 ausgegeben. Dieser wird verwendet, um die Dämpfung zu kompensieren, die das am zweiten Anschluß 214 ausgegebene Signal beeinträchtigt, wenn es durch den zweiten Zirkulator 205 läuft. Vorzugsweise ist die Verteilereinheit 206 so ausgeführt, daß die Signalstärke am dritten Anschluß 217 der Verteilereinheit 206 und am dritten Anschluß 215 der zweiten Zirkulator-Einheit 205 gleich ist. Dies sollte dann ebenso für Signale gelten, die am zweiten Anschluß 214 der Verteilereinheit 206 eingegeben werden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile ausführlich beschrieben worden sind, ist verständlich, daß verschiedene Änderungen, Substitutionen und Abwandlungen möglich sind, ohne vom Erfindungsgedanken und vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Claims (6)

  1. Basisstationsanordnung zum Verbinden einer ersten Antenne (202) und einer zweiten Antenne (203) mit einem zum Senden und Empfangen von Funkfrequenzsignalen bestimmten ersten Anschluss (208) und mit einem zum Empfangen von Funkfrequenzsignalen bestimmten zweiten Anschluss (219) einer Sender/Empfänger-Einheit (201), gekennzeichnet durch eine erste Zirkulator-Einheit (204), eine zweite Zirkulator-Einheit (205) und eine Verteiler-Einheit mit vier Anschlüssen (206), und dadurch, daß die erste Zirkulator-Einheit (204) einen mit dem ersten Anschluss (208) der Sender/Empfänger-Einheit (201) verbundenen ersten Anschluss (207), einen mit der ersten Antenne (202) verbundenen zweiten Anschluss (209) und einen mit dem ersten Anschluss (211) der Verteiler-Einheit (206) verbundenen dritten Anschluss (210) aufweist; wobei die erste Zirkulator-Einheit (204) so ausgeführt ist, daß Signale, die an ihrem ersten Anschluss (207) eingegeben werden, nur an ihrem zweiten Anschluss (209) ausgegeben werden, Signale, die an ihrem zweiten Anschluss (209) eingegeben werden, nur an ihrem dritten Anschluss (210) ausgegeben werden und Signale, die an ihrem dritten Anschluss (210) eingegeben werden, nur an ihrem ersten Anschluss (207) ausgegeben werden; daß der zweite Zirkulator (205) einen mit der zweiten Antenne (203) verbundenen ersten Anschluss (212) und einen mit dem zweiten Anschluss (214) der Verteiler-Einheit (206) verbundenen zweiten Anschluss (213) und einen dritten Anschluss (215) aufweist; wobei der zweite Zirkulator (205) so ausgeführt ist, daß Signale, die an ihrem ersten Anschluss (212) eingegeben werden, nur an ihrem zweiten Anschluss (213) ausgegeben werden, Signale, die an ihrem zweiten Anschluss (213) eingegeben werden, nur an ihrem dritten Anschluss (215) ausgegeben werden und Signale, die an ihrem dritten Anschluss (215) eingegeben werden, nur an ihrem ersten Anschluss (212) ausgegeben werden; daß die Verteiler-Einheit (206) einen mit dem zweiten Anschluss (219) der Sender/Empfänger-Einheit (201) verbundenen dritten Anschluss (217) aufweist; wobei die Verteiler-Einheit (206) so ausgeführt ist, daß Signale, die an ihrem ersten Anschluss (211) eingegeben werden, nur an ihrem zweiten und dritten Anschluss (214, 217) ausgegeben werden, und daß Signale, die an ihrem zweiten Anschluss (214) eingegeben werden, nur an ihrem ersten und vierten Anschluss (211, 218) ausgegeben werden.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit dem vierten Anschluss (218) der Verteiler-Einheit (206) verbundenes erstes angepasstes Widerstandselement (220) und ein mit dem dritten Anschluss (215) des zweiten Zirkulators (205) verbundenes zweites angepasstes Widerstandselement (216).
  3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Hilfs-Sender/Empfänger-Einheit (221) mit einem ersten Anschluss (222), der zum Senden und Empfangen von Funkfrequenzsignalen bestimmt ist und mit dem dritten Anschluss (215) des zweiten Zirkulators (205) verbunden ist, und mit einem zweiten Anschluss (223), der zum Empfangen von Funkfrequenzsignalen bestimmt ist und mit dem vierten Anschluss (218) der Verteiler-Einheit (206) verbunden ist.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler-Einheit (206) dafür ausgeführt ist, Signale, die an ihrem zweiten Anschluss (214) ankommen, ungleichmäßig in einem solchen Maß zu verteilen, daß die Dämpfung zwischen zwei Zirkulator-Anschlüssen kompensiert wird.
  5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sender/Empfänger-Einheit für Sprachverkehr und die andere für Paketdatenverkehr angepasst ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler-Einheit (206) ein Mikrostrip-Zweigleitungsverteiler ist.
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