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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine architektonische Abdeckung,
insbesondere eine Abdeckung für
eine Gebäudeöffnung wie
eine Fensterjalousie, mit zwei parallelen, miteinander verbundenen Gewebelagen,
die komplementäre
Muster haben und im Verhältnis
zueinander in einer parallel zu den Lagen verlaufenden Richtung
bewegt werden können. Diese
Erfindung betrifft insbesondere eine architektonische Abdeckung
mit einem oder mehreren parallelen Bindefäden, welche die Gewebelagen
verbinden und entlang derer eine der Lagen im Verhältnis zur anderen
Lage bewegt werden kann. Diese Erfindung betrifft ganz besonders
eine architektonische Abdeckung mit Gewebelagen, welche abwechselnd
relativ lichtdurchlässige
und relativ lichtundurchlässige
Abschnitte haben und im Verhältnis
zueinander bewegt werden können
zwischen Positionen, in denen (i) sich die lichtdurchlässigen Abschnitte
der verschiedenen Lagen miteinander decken und (ii) die lichtundurchlässigen Abschnitte
der verschiedenen Lagen im wesentlichen, vorzugsweise vollständig, die
lichtdurchlässigen
Abschnitte der verschiedenen Lagen überlappen.
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Jalousien
zur Abdeckung von Gebäudeöffnungen,
die geöffnet
und geschlossen werden können,
während
sie die Gebäudeöffnungen
verdecken, sind bekannt. Herkömmliche
Lamellenjalousien haben beispielsweise Lamellen, die geschwenkt
werden können,
so daß sie
entweder das durch die Fenster, die von den Jalousien verdeckt werden,
einfallende Licht blockieren oder durchlassen.
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Bei
einem anderen Typ derartiger Jalousien sind zwei vertikale Lagen
vorgesehen, die voreinander angeordnet sind und die jeweils mit
einer Anordnung von horizontal ausgerichteten, abwechselnd transparenten
und lichtundurchlässigen
Streifen versehen sind. Wenn die transparenten Streifen der einen
Lage horizontal auf die transparenten Streifen der anderen Lage
ausgerichtet sind, wird Licht durch die Jalousie hindurchgelassen,
aber wenn die lichtundurchlässigen
Streifen der einen Lage horizontal auf die transparenten Streifen
der anderen Lage ausgerichtet sind, kann Licht durch eine derartige
Jalousie blockiert werden. Siehe
GB
926 663 ,
GB 1 227 619 (auf
welchem der Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 beruht),
US 2 029 675 ,
US 2 549 167 ,
FR 1 366 224 und
DE 2 326 438 . Die beiden Stoff- oder
Kunststofflagen einer solchen Jalousie sind an ihren Ober- bzw.
Unterseiten durch obere bzw. untere Stäbe verbunden. Dies führt im allgemeinen
dazu, daß die
Lagen voneinander um den Durchmesser der verwendeten Stäbe beabstandet
sind, wodurch die Jalousie sperrig aussieht. Aufgrund des Abstands zwischen
den beiden Lagen kann mit einer solchen Jalousie der Lichteinfall
außerdem
nicht vollständig blockiert
werden. Licht, das von einem Fenster in einem spitzen Winkel einfällt, kann
hierbei durch die transparenten Streifen der dem Fenster zugewandten
Lage der Jalousie und dann zwischen den vertikal benachbarten lichtundurchlässigen Streifen
ihrer Lagen in die horizontale Lücke
zwischen den Lagen scheinen. Je größer die horizontale Lücke zwischen den
Lagen ist, desto mehr Licht kann hindurchscheinen, auch wenn die
Jalousie geschlossen ist. Da die Lagen bei einer derartigen Jalousie
nur an ihrer Ober- und/oder Unterseite miteinander verbunden sind, ist
außerdem
eine präzise
Ausrichtung ihrer transparenten und lichtundurchlässigen Streifen
zum vollständigen
Schließen
der Jalousie nicht möglich.
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Es
sind auch zweilagige Gewebe bekannt, die durch Bindefäden miteinander
verbunden sind, so daß sie
ein besonderes Aussehen haben und besonders verschleißfest sind.
Siehe beispielsweise
US 2 502
101 ,
FR 2 063535 ,
GB 2 058 161 ,
US 4 025 684 ,
GB 395 176 ,
US 3 359 610 ,
GB 540 059 ,
NL 35 856 ,
NL
272 858 und
US 3 943
980 . Jedoch können die
beiden Lagen eines solchen Gewebes nicht an den Bindefäden entlang
verschoben oder im Verhältnis
zueinander bewegt werden.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine architektonische Abdeckung,
insbesondere eine Abdeckung für
eine Gebäudeöffnung wie
eine Fensterjalousie, umfassend
- – eine erste
Gewebelage und
- – eine
zweite Gewebelage, die parallel zur ersten Lage und an dieser anliegend
angeordnet ist und sich im wesentlichen mit der ersten Lage deckt, wobei
- – die
zweite Lage im Verhältnis
zur ersten Lage in einer Richtung parallel zur ersten Lage bewegt werden
kann;
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckung weiter
einen Bindefaden zwischen den Lagen umfaßt, der diese verbindet und
sich in der Bewegungsrichtung der zweiten Lage erstreckt, wobei
die zweite Lage während
der Bewegung der zweiten Lage im Verhältnis zur ersten Lage entlang
des Bindefadens verschoben werden kann;
die erste und die zweite
Lage komplementäre Muster
haben.
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Erfindungsgemäß können die
beiden Lagen der Abdeckung jederzeit eng zusammengehalten werden,
selbst wenn die zweite Lage im Verhältnis zur ersten Lage entlang
des Bindefadens zwischen Positionen verschoben wird, in denen die
Muster der Lagen sich entweder ergänzen oder nicht ergänzen. Diesbezüglich ist
es nicht erforderlich, daß die
Abdeckung eine wesentliche Lücke
zwischen ihren beiden Lagen hat und sperrig ist, sondern kann fast
das Aussehen einer einzigen Materiallage haben.
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Es
ist vorteilhaft, wenn die Abdeckung mehrere parallele Bindefäden umfaßt, insbesondere, wenn
jeder Bindefaden die Lagen in einem sich wiederholenden Muster verbindet.
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Es
ist besonders vorteilhaft, wenn das komplementäre Muster jeder Lage der Abdeckung
lichtundurchlässige
Abschnitte und lichtdurchlässige
Abschnitte umfaßt,
wodurch die beiden Lagen im Verhältnis
zueinander zwischen Positionen bewegt werden können, in denen (i) sich die
lichtundurchlässigen
Abschnitte des Musters auf jeder Lage im wesentlichen, vorzugsweise
vollständig,
mit den lichtdurchlässigen
Abschnitten des Musters der anderen Lage decken, um den Durchgang
von Licht durch die Abdeckung, insbesondere durch ihre lichtdurchlässigen Abschnitte,
wesentlich zu reduzieren, und (ii) sich die lichtundurchlässigen Abschnitte
des Musters jeder Lage miteinander decken und sich die lichtdurchlässigen Abschnitte
des Musters jeder Lage miteinander decken, um den Durchgang von
Licht durch die lichtdurchlässigen
Abschnitte der Abdeckung zu gestatten. Besonders vorteilhaft ist
es, wenn jedes Muster abwechselnde parallele lichtundurchlässige Streifen
und lichtdurchlässige
Streifen umfaßt,
die vorzugsweise rechtwinklig sind, und sich jeder Bindefaden im
wesentlichen rechtwinklig zu den Streifen erstreckt und die zweite
Lage im Verhältnis
zur ersten Lage in einer im wesentlichen rechtwinklig zu den Streifen
verlaufenden Richtung bewegt werden kann, um die Streifen zwischen
Positionen zu bewegen, in denen (i) sich die lichtundurchlässigen Streifen
zumindest im wesentli chen mit den lichtdurchlässigen Streifen decken und
(ii) sich die lichtundurchlässigen
Streifen miteinander decken und sich die lichtdurchlässigen Streifen
miteinander decken. Da zwischen den Lagen keine wesentliche Lücke vorhanden
ist, können
die lichtundurchlässigen
Streifen dieser Abdeckung, wenn sie so bewegt werden, daß sie im
wesentlichen auf die lichtdurchlässigen
Streifen der Abdeckung ausgerichtet sind, einen großen Teil
des beispielsweise durch ein Fenster einfallenden Lichts daran hindern,
durch die lichtdurchlässigen
Streifen in den Raum zu gelangen.
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Es
ist ebenfalls besonders vorteilhaft, wenn jeder Bindefaden abwechselnd
durch lichtundurchlässige
Abschnitte der ersten Lage und der zweiten Lage verläuft, um
die Lagen zu verbinden, während er
sich ebenfalls in einer generell geraden Linie erstreckt, insbesondere
wenn jeder Bindefaden eine einzelne Bindefadenschlaufe in den von
ihm durchlaufenen lichtundurchlässigen
Abschnitten von mindestens der zweiten Lage bildet, so daß die lichtundurchlässigen Abschnitte
der zweiten Lage leicht im Verhältnis
zu den lichtdurchlässigen
Abschnitten der ersten Lage entlang des Bindefadens verschoben werden
können,
wenn die zweite Lage im Verhältnis zur
ersten Lage bewegt wird.
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Diesbezüglich ist
es ganz besonders vorteilhaft, wenn jeder lichtundurchlässige Abschnitt
durch Kettfäden
und Schußfäden gebildet
wird und jeder lichtdurchlässige
Abschnitt durch Schußfäden ohne Kettfäden gebildet
wird. Dies ist besonders dann der Fall, wenn jeder Bindefaden ein
Schußfaden
ist, der eine Bindefadenschlaufe, vorzugsweise mehrere Bindefadenschlaufen
bildet, von denen jede, vorzugsweise eng, um einen Kettfaden jedes
lichtundurchlässigen
Abschnitts verläuft,
mit dem der Bindefaden verbunden ist. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn
jede Bindefadenschlaufe jedes Bindefadens auf dem lichtundurchlässigen Abschnitt,
mit welchem der Bindefaden verbunden ist, in der Richtung des Bindefadens,
außermittig
angeordnet ist.
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Es
ist ebenfalls vorteilhaft, wenn eine Lage, vorzugsweise eine rückwärtige Lage,
einen Schußfaden,
vorzugsweise mehrere Schußfäden, hat,
die jeweils eine Schußfadenschlaufe,
vorzugsweise mehrere Schußfadenschlaufen
bilden, wobei jede Schußfadenschlaufe
einen Kettfaden überspannt,
um welchen eine Bindefadenschlaufe verläuft, und vorzugsweise ebenfalls
Kettfäden
auf beiden Seiten des genannten Kettfadens überspannt und wobei jede Schußfadenschlaufe
an der genannten Bindefadenschlaufe anliegt.
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Es
ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Lagen der Abdeckung mit dem
Bindefaden zusammengewebt sind.
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Es
ist vorteilhaft, wenn ein Zugfaden durch die erste oder zweite Lage
verläuft,
um entlang des Zugfadens voneinander beabstandete Zugfadenschlaufen
um Fäden
der ersten Lage herum zu bilden, wobei ein Ende des Zugfadens an
einer Seite der ersten oder zweiten Lage angeordnet ist und die erste
oder zweite Lage entlang des Zugfadens in Richtung auf das Ende
des Zugfadens verschoben werden kann, wenn das Ende des Zugfadens
mit der Seite der ersten oder zweiten Lage in Richtung eines entgegengesetzten
Endes des Zugfadens gezogen wird.
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Es
ist vorteilhaft, wenn die erste oder die zweite Lage mit dem Zugfaden
zusammengewebt wird. Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn diese Abdeckung
mehrere der Zugfäden
umfaßt,
welche parallel angeordnet sind und vorzugsweise hinten in eine rückwärtige Lage
der Abdeckung eingewebt sind. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn
diese Abdeckung die erste und die zweite Lage und den Bindefaden, wie
vorstehend beschrieben, umfaßt.
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Es
ist ebenfalls vorteilhaft, wenn eine Lage, vorzugsweise eine rückwärtige Lage,
einen Schußfaden,
vorzugsweise mehrere Schußfäden, hat,
die jeweils eine Schußfadenschlaufe,
vorzugsweise mehrere Schußfa denschlaufen
bilden, wobei jede Schußfadenschlaufe
einen Kettfaden überspannt,
um welchen eine Zugfadenschlaufe verläuft, und vorzugsweise ebenfalls
Kettfäden
auf beiden Seiten des genannten Kettfadens überspannt und jede Schußfadenschlaufe
an der genannten Zugfadenschlaufe anliegt.
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Es
ist weiter vorteilhaft, wenn jeder Bindefaden und jeder Zugfaden
in den vorbeschriebenen Abdeckungen aus einem Polyester, Nylon,
Aramid oder Polytetrafluorethylen, insbesondere einem hitzebeständigen Material
hergestellt ist.
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Es
ist darüber
hinaus vorteilhaft, wenn jeder Bindefaden und jeder Zugfaden in
den vorbeschriebenen Abdeckungen ein vorgeschrumpfter und glatter
Faden ist, insbesondere, wenn die Lagen der Abdeckung nicht vorgeschrumpft
sind, und ganz besonders, wenn die Abdeckung letztendlich einem
Wärmeschrumpfen
ausgesetzt ist, so daß,
wenn die Abdeckung letztendlich während der Erwärmung schrumpft,
jeder Bindefaden und jeder Zugfaden innerhalb der Abdeckung lockerer
wird.
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Weitere
Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden näheren Beschreibung besonderer Ausführungsformen
und den diesbezüglichen
Zeichnungen deutlich.
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1(a) und (b) zeigen schematische Ansichten der
Vorderseite bzw. der Seite (im Querschnitt entlang der Linie b-b
von 1(a)) einer ersten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Stoff-Fensterjalousie in
ihrer geschlossenen Position; in 1(a) wurde
der untere Teil der Jalousie aufgeschnitten, um die Lagen zu trennen,
und die vordere Lage wurde von der rückwärtigen Lage weggeklappt.
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1(c) und (d) zeigen schematische Ansichten der
Vorderseite bzw. der Seite (im Querschnitt entlang der Linie d-d
von 1(c)) einer ersten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Stoff- Fensterjalousie in
ihrer geöffneten
Position; in 1(c) wurde der untere Teil der
Jalousie aufgeschnitten, um die Lagen zu trennen, und die vordere Lage
wurde von der rückwärtigen Lage
weggeklappt.
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2(a) und (b) zeigen schematische Ansichten der
Vorderseite einer zweiten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Stoff-Fensterjalousie in
ihrer geschlossenen bzw. geöffneten
Position, wobei der Stoff der Jalousie mit einem Muster bedruckt ist.
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3(a) und (b) zeigen schematische Schnitte einer
Stoff-Jalousie, wie die in 1(a) bis (d)
dargestellte Jalousie, in ihrer geschlossenen bzw. geöffneten
Position.
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4(a), (b) und (c) zeigen schematische Ansichten
der Vorderseite einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stoff-Fensterjalousie in ihrer
geschlossenen, geöffneten
bzw. teilweise geöffneten
Position.
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5 zeigt
eine schematische perspektivische Ansicht einer zweilagigen, gewebten
Stoff-Jalousie, wie die in den 1(a) bis
(d) dargestellte Jalousie.
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6(a) zeigt eine schematische Darstellung eines
Verfahrens zum Weben einer zweilagigen, gewebten Stoff-Jalousie,
wie die in den 1(a) bis (d) dargestellte Jalousie,
und 6(b) zeigt eine schematische
Darstellung eines Verfahrens zum Weben einer mehrlagigen, gewebten
Stoff-Jalousie, wie die in den 1(a) bis
(d) dargestellte Jalousie.
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7 zeigt
einen schematischen Querschnitt einer modifizierten zweilagigen,
gewebten Stoff-Jalousie, wie die in den 1(a) bis
(d) dargestellte Jalousie.
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8 zeigt
einen schematischen Querschnitt einer weiteren modifizierten zweilagigen,
gewebten Stoff-Jalousie, wie die in den 1(a) bis
(d) dargestellte Jalousie.
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Die
grundlegende Funktionsweise einer erfindungsgemäßen architektonischen Abdeckung
wird unter Bezugnahme auf eine Stoff-Fensterjalousie gemäß 1(a) bis
d) beschrieben. Die Jalousie 1 umfaßt eine vertikal verlaufende
vordere Lage 2 und eine vertikal verlaufende rückwärtige Lage 4 mit
im wesentlichen gleicher Höhe
und Breite. In 1(a) und (c) wurde der untere
Teil 2A der vorderen Lage 2 aufgeschnitten und
nach links aufgeklappt, um die rückwärtige Lage 4 offenzulegen.
Die vordere Lage 2 hat mehrere horizontal verlaufende,
parallele, rechtwinklige Streifen 6, 8. Relativ
lichtundurchlässige Streifen 6 wechseln
sich mit relativ lichtdurchlässigen Streifen 8 ab.
Die rückwärtige Lage 4 hat
ebenfalls mehrere in Längsrichtung
verlaufende, parallele, rechtwinklige Streifen 10, 12,
wobei sich relativ lichtundurchlässige
Streifen 10 mit relativ lichtdurchlässigen Streifen 12 abwechseln.
Wie nachfolgend beschrieben, kann die vordere Lage 2 vertikal
im Verhältnis
zur rückwärtigen Lage 4 bewegt
werden, so daß die
lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 der beiden Lagen horizontal aufeinander
oder auf die lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 ausgerichtet werden können. Diese
Bewegung der vorderen Lage 2 kann daher genutzt werden,
um die Lichtdurchlässigkeit der
Jalousie 1 zu steuern und zu variieren.
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Mindestens
ein vertikal verlaufender Bindefaden 14 (in 3(a), 3(b), 5 und 6 dargestellt) ist mit den Lagen 2, 4 verbunden.
Der Bindefaden 14 macht es möglich, daß die vordere Lage 2 auf eine
kontrollierte Weise vertikal im Verhältnis zur rückwärtigen Lage 4 am Bindefaden
entlang verschoben werden kann. Vorzugsweise enthält die Jalousie 1 mehrere
derartige Bindefäden 14 in
parallel voneinander beabstandeter Anordnung.
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In
der Darstellung in 1(a) und (b) sind die lichtundurchlässigen Streifen 6 der
vorderen Lage horizontal auf die lichtdurchlässigen Streifen 12 der
rückwärtigen Lage 4 ausgerichtet
und decken diese somit horizontal ab. Infolgedessen sind die lichtundurchlässigen Streifen 10 der
rückwärtigen Lage 4 horizontal
auf die lichtdurchlässigen
Streifen 8 der vorderen Lage 2 ausgerichtet und
sind somit durch die lichtdurchlässigen
Streifen 8 der vorderen Lage 2 sichtbar. Somit
erscheinen die lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 der vorderen und rückwärtigen Lage 2, 4 abwechselnd
entlang der vertikalen Länge der
Jalousie 1, und die Jalousie ist wirksam geschlossen und
kann den Lichteinfall durch ein hinter der Jalousie befindliches
Fenster blockieren.
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Durch
das Verschieben einer der Lagen 2, 4 von ihrer
Position in 1(a) und (b) in vertikaler Richtung
im Verhältnis
zur anderen Lage 4, 2 kann die Jalousie 1 geöffnet werden,
wie in 1(c) und (d) dargestellt. Diesbezüglich kann
die vordere Lage 2 im Verhältnis zur rückwärtigen Lage 4 in Richtung von
Pfeil A nach oben verschoben werden, so daß die lichtundurchlässigen Streifen 6 der
vorderen Lage horizontal auf die lichtundurchlässigen Streifen 10 der
rückwärtigen Lage
ausgerichtet sind und die lichtdurchlässigen Streifen 8 der
vorderen Lage horizontal auf die lichtdurchlässigen Streifen 12 der
rückwärtigen Lage
ausgerichtet sind. Dadurch kann die Jalousie 1 Licht von
einem hinter der Jalousie angeordneten Fenster durch die horizontal
angeordneten lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 einfallen lassen.
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In
der Jalousie gemäß 1(a)–(d)
haben die lichtundurchlässigen
Streifen 6 der vorderen Lage 2 die gleiche vertikale
Breite oder Höhe
wie die lichtundurchlässigen
Streifen 10 der rückwärtigen Lage 4 und
die lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 der vorderen und der rückwärtigen Lage.
Dadurch kann die Jalousie 1 maximal geöffnet werden, d. h. für die Hälfte der
Höhe der
Jalousie. Wenn die Jalousie 1 jedoch nicht soweit wie möglich geöffnet werden
soll, kann die vordere Lage 2 im Verhältnis zur rückwärtigen Lage 4 einen
geringeres Stück
nach oben be wegt werden. In diesem Fall werden dann die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 der
vorderen und rückwärtigen Lage 2, 4 die
lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 der vorderen und rückwärtigen Lage
teilweise horizontal überlappen,
und die Jalousie 1 wird nur teilweise geöffnet sein.
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Bei
der gewebten, zweilagigen Stoffjalousie 1 ist die Höhe jedes
lichtundurchlässigen
Streifens 6, 10 gleich und entspricht der Höhe eines
lichtdurchlässigen
Streifens 8, 12. Dies wird erreicht, indem die Kettfäden [die
sich in der Jalousie 1 gemäß 1(a) bis
(d) horizontal erstrecken] in getrennte Gruppen für die vordere
und die rückwärtige Lage 2, 4 aufgeteilt
werden, wie weiter unten unter Bezugnahme auf 5 und 6 näher
beschrieben wird. Wenn es gewünscht
wird, könnten
die lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 auch in Höhen hergestellt werden, die
sich von den Höhen
der lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 unterscheiden, oder die Streifen 6, 8 der
vorderen Lage 2 könnten
alle die gleiche Höhe
haben, die sich jedoch von den Höhen
der Streifen 10, 12 der rückwärtigen Lage 4 unterscheidet.
Dadurch kann ein ästhetisch
attraktives Muster erzeugt werden, aber solche Variationen in den
Höhen der
Streifen würden
die maximale Öffnung
der Jalousie weder erhöhen
noch verringern.
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Unter
Verwendung der nachfolgend beschriebenen Webtechniken gemäß 5 und 6 kann auch ein zweilagiger Stoff gewebt
werden, der entlang seiner Höhe
Streifen hat, deren Höhe
zunimmt oder die unterschiedliche Höhen haben. Beispielsweise zeigen 4(a) bis (c) eine Jalousie 201, die schmale
Streifen 206A, 208A, 210A, 212A im
unteren Teil und breite Streifen 206B, 208B, 210B, 212B im
oberen Teil hat, so daß ein
oberer Teil der Jalousie 201 geöffnet werden kann, während der
untere Teil geschlossen bleibt. Damit kann Sonnenlicht in Richtung
auf die Decke in einen Raum einfallen, während gleichzeitig das Sonnenlicht
blockiert wird, das die Sicht auf beispielsweise einen Fernseh-
oder Computerbildschirm behindern könnte. Diesbezüglich kann
der untere Teil der Stoffjalousie 201 mit lichtundurchlässigen und
lichtdurchlässigen
Streifen 206A, 208A, 210A, 212A versehen
werden, von denen jeder eine Höhe
hat, die nicht mehr als die Hälfte
der Höhe
der lichtundurchlässigen
und lichtdurchlässigen
Streifen 206B, 208B, 210B, 212B des
oberen Teils der Jalousie hat.
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Andere
Variationen der Streifenhöhe
sind möglich,
wenn die Jalousie 1 aus Lagen 2, 4 hergestellt
wird, die separat gefertigt werden, beispielsweise separat gewebt
oder auf andere Weise separat gefertigt werden, zum Beispiel aus
einem Vliesstoff, und anschließend
durch einen oder mehrere Bindefäden 14 (in 5 und 6 dargestellt) verbunden werden. Hierbei
können
die Höhen
der Streifen der vorderen Lage 2 sich von denen der rückwärtigen Lage 4 unterscheiden.
Dadurch können
verschiedene dekorative Effekte erzielt werden. Beispielsweise könnte die
rückwärtige Lage 4 mit
zwei abwechselnd angeordneten Mustern oder Farben versehen werden, so
daß durch
die Bewegung der vorderen und der rückwärtigen Lage im Verhältnis zueinander
die unterschiedlichen Muster oder Farben selektiv sichtbar gemacht
werden können.
Darüber
hinaus könnte
die Jalousie 1 mehr als zwei Lagen 2, 4 haben.
Beispielsweise könnte
durch drei Lagen, die jeweils lichtundurchlässige Streifen mit der halben
Höhe der
lichtdurchlässigen
Streifen haben, das Öffnungsverhältnis auf
2/3 erhöht
werden. Dies ist auch möglich, wenn
die Jalousie vollständig
gewebt ist, aber wenn ein Faservlies für eine oder alle Lagen verwendet wird,
können
die verschiedenen Streifen auf die Lagen mit Farbe aufgestrichen
werden oder die Lagen unterschiedliche Streifen aus verschiedenen
Materialien haben.
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Vorzugsweise
werden die vordere und die rückwärtige Lage 2, 4 der
Stoffjalousie 1 gleichzeitig mit ihrer Befestigung an den
Bindefäden 14 gewebt. Siehe
auch die nachfolgend beschriebenen 5, 6(a) und (b). Dies erleichtert die Herstellung
des Stoffs der Jalousie 1, da die beiden Lagen 2, 4 nicht nachträglich miteinander
verbunden werden müssen. Es
ist auch möglich,
die vordere und/oder rückwärtige Lage 2, 4 selbst
als zwei oder mehr Lagen gleichzeitig mit ihrer Befestigung an den
Bindefäden 14 zu weben.
Dies stellt den richtigen Rapport zwischen den mehreren Lagen der
vorderen und rückwärtigen Lage 2,4 und
zwischen diesen Lagen und den Bindefäden 14 während der
anschließenden
Verarbeitung der Stoffjalousie 1, beispielsweise durch
Versteifung, Wasserfestmachen, Bedrucken usw., sicher. Aber die Jalousie
kann auch aus separat gefertigten, gewebten oder nicht gewebten
vorderen und rückwärtigen Lagen 2, 4 hergestellt
werden, jeweils mit einer oder mehreren Lagen, die anschließend durch
Bindefäden 14 miteinander
verbunden werden.
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Die
Bindefäden 14 (in 3(a), 3(b), 5 und 6 dargestellt) halten die vordere und die rückwärtige Lage 2, 4 der
Jalousie 1 horizontal zusammen und sorgen für eine präzise Führung der vertikalen
Bewegung der beiden Lagen im Verhältnis zueinander. Das Muster,
mit dem jeder Bindefaden 14 mit den beiden Lagen 2, 4 verbunden
wird, legt die maximal mögliche
Bewegung der Lagen im Verhältnis
zueinander fest. Jeder Bindefaden 14 ist vorzugsweise mit
allen lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 der Lagen und vorzugsweise nicht
mit ihren lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 verbunden. Jedoch ist es nicht
erforderlich, daß alle
lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 mit
den Bindefäden 14 verbunden
sind, und es ist möglich,
einen oder mehrere lichtundurchlässige
Streifen zu überspringen.
Auf diese Weise kann der vertikale Abstand, um den eine Lage am Bindefaden
entlang verschoben werden kann, erhöht werden. Dies kann nützlich bei
Jalousien sein, bei denen die Höhe
der Streifen über
die Höhe
der Jalousie variiert.
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2(a) und (b) zeigen eine zweite Ausführungsform
einer Stoffjalousie 101, die der in 1(a) bis
(d) gezeigten Jalousie ähnelt
und bei der gleiche oder entsprechende Teile mit den entsprechenden Bezugsziffern
(plus 100) bezeichnet werden. Die relativ lichtundurchlässigen Streifen 106 der
vorderen Lage 102 der Jalousie 101 können horizontal
auf die relativ lichtdurchlässigen
Streifen 112 seiner rückwärtigen Lage 104 ausgerichtet
werden, um die Jalousie zu verschließen, wie in 2(a) dargestellt, und können horizontal auf die lichtundurchlässigen Streifen 110 ihrer
rückwärtigen Lage 104 ausgerichtet
werden, um die Jalousie zu öffnen,
wie in 2(b) dargestellt. Diese Stoffjalousie 101 kann
in geschlossenem Zustand leicht sowohl auf den lichtundurchlässigen Streifen 106 und
den Schußfäden der
lichtdurchlässigen
Streifen 108 ihrer vorderen Lage 102, als auch
auf den lichtundurchlässigen
Streifen 110 ihrer rückwärtigen Lage 104 (zwischen
den Schußfäden der
lichtdurchlässigen
Streifen 108 der vorderen Lage) durch herkömmliche
Transferdrucktechniken bedruckt werden. Dadurch zeigt die geschlossene Jalousie 101 das
komplette gedruckte Muster, und die geöffnete Jalousie 101 zeigt
ebenfalls das komplette Muster, weil ihre vordere Lage 102,
die vollständig
bedruckt ist, sichtbar sein wird.
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2(a) zeigt ovale Formen 124 und 126, die
auf der Vorderseite der geschlossenen Jalousie 101 aufgedruckt
sind und klar auf den lichtundurchlässigen und den lichtdurchlässigen Streifen 106, 108 der
vorderen Lage 102 und den lichtundurchlässigen Streifen 110 der
rückwärtigen Lage 104 zu
sehen sind. Wo die vordere Lage 102 in aufgeschnittenem
und nach links aufgeklapptem Zustand dargestellt ist, ist klar erkennbar,
daß die
ovale Form 126 auf einem lichtundurchlässigen Streifen 110 der
rückwärtigen Lage 104 aufgedruckt
ist (Der aufgeklappte Abschnitt der vorderen Lage 102 ist
natürlich
nicht bedruckt dargestellt, denn was hier zu sehen ist, ist die
Rückseite,
und der Aufdruck befindet sich auf der anderen Seite.)
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2(b) zeigt die gedruckten Ovale 124, 126 auf
der Vorderseite der geöffneten
Jalousie 101 und klar sichtbar auf den lichtundurchlässigen und den
lichtdurchlässigen
Streifen 106, 108 der vorderen Lage 102.
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Wie
in 3(a) und (b) dargestellt, erstreckt sich
jeder Bindefaden 14 der Stoffjalousie 1 vorzugsweise
zwischen der vorderen und der rückwärtigen Lage 2, 4 und
ist rechtwinklig zu ihren Streifen 6, 8, 10, 12 an geordnet.
Jeder Bindefaden 14 folgt einem Zickzackweg zwischen den
Lagen und erstreckt sich nach außen durch die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10.
Hierbei erstreckt sich der Bindefaden 14 (i) nach vorne
und vertikal durch einen ersten lichtundurchlässigen Streifen 6' der vorderen
Lage 2, verläuft
(ii) vertikal um die Vorderseite von einem oder mehreren Kettfäden des
ersten lichtundurchlässigen Streifens 6', um eine im
allgemeinen u-förmige
vordere Bindefadenschlaufe 16 zu bilden; erstreckt sich (iii)
nach hinten und vertikal durch den ersten lichtundurchlässigen Streifen 6' und dann zwischen
die Lagen und dann durch einen zweiten lichtundurchlässigen Streifen 10' der rückwärtigen Lage 4;
verläuft
(iv) (vertikal um die Rückseite
von einem oder mehreren Kettfäden
des zweiten lichtundurchlässigen
Streifens 10',
um eine im allgemeinen u-förmige
hintere Bindefadenschlaufe 18 zu bilden; erstreckt sich
nach vorne und vertikal durch den zweiten lichtundurchlässigen Streifen 10' dann zwischen
die Lagen und dann durch einen dritten lichtundurchlässigen Streifen 6'' der vorderen Lage 2;
verläuft
(v) vertikal um die Vorderseite von einem oder mehreren Kettfäden des
dritten lichtundurchlässigen
Streifens 6'' an einer weiteren
vorderen Bindefadenschlaufe 16; erstreckt sich (vi) nach
hinten und vertikal durch den dritten lichtundurchlässigen Streifen 6'', dann zwischen die Lagen und dann
durch einen vierten lichtundurchlässigen Streifen 10'' der rückwärtigen Lage 4 usw.
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Erfindungsgemäß ist jeder
Bindefaden 14 so gestaltet, daß eine der Lagen 2, 4 leicht
vertikal entlang des Bindefadens zwischen den vertikal benachbarten
Bindefadenschlaufen 16, 18 verschoben werden kann,
die dadurch gebildet werden, daß der
Bindefaden vertikal um die Kettfäden
der lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 der Lagen verläuft. Diesbezüglich zeigt 3(a), wie die vordere Lage 2 ohne Behinderung
vertikal (beispielsweise nach oben) in Richtung von Pfeil A entlang
des Bindefadens 14 im Verhältnis zur rückwärtigen Lage 4 bewegt
werden kann, um die Jalousie 1 zu öffnen; und 3(b) zeigt, wie die vordere Lage 2 ohne
Behinderung vertikal (beispielsweise nach unten) in Rich tung von Pfeil
B entlang des Bindefadens 14 im Verhältnis zur rückwärtigen Lage 4 bewegt
werden kann, um die Jalousie zu schließen.
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Die
Erfindung sieht ebenfalls vor, daß die vordere und die rückwärtige Lage 2, 4 der
Jalousie 1, wie in 3(a) und
(b) dargestellt, horizontal sehr eng aneinander liegen, und daß der Abstand
zwischen den Lagen als Folge des Öffnens oder Schließens der
Jalousie nicht variiert. Infolgedessen verläuft jeder Bindefaden 14 im
wesentlichen vertikal und weicht nur leicht von einem geraden vertikalen Weg
ab, um die beiden Lagen zu verbinden.
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Der
Weg des Bindefadens 14 zwischen den beiden Lagen 2, 4 der
Jalousie 1 bestimmt die maximale vertikale Bewegung der
Lagen im Verhältnis
zueinander. Ausgehend von der geschlossenen Position der Jalousie 1 in 3(a) kann ihre vordere Lage 2 vertikal
(beispielsweise nach oben) in Richtung von Pfeil A im Verhältnis zu
ihrer rückwärtigen Lage 4,
die ortsfest gehalten wird, bewegt werden. Während dieser Bewegung der vorderen
Lage 2 gleitet die vordere Lage am Bindefadens 14 an
der vorderen Bindefadenschlaufe 16 entlang. Das obere und
das untere Ende des Bindefadens 14 werden vorzugsweise
an der Ober- bzw. Unterseite der ortsfesten rückwärtigen Lage 4 gehalten.
Diese Bewegung der vorderen Lage 2 setzt sich fort, bis
die vordere Lage die benachbarte hintere Bindefadenschlaufe 18 der
rückwärtigen Lage 4 erreicht,
und ab diesem Punkt wird eine weitere Bewegung durch die rückwärtige Lage blockiert.
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Bei
erfindungsgemäßen Jalousien,
wie der in 1(a) bis (d) und 3(a) und (b) dargestellten Jalousie 1,
wird die maximale vertikale Bewegung der vorderen Lage 2 im
Verhältnis
zur rückwärtigen Lage 4 bestimmt
durch den Abstand zwischen der vorderen Bindefadenschlaufe 16 an
der vorderen Lage 2 und der benachbarten hinteren Bindefadenschlaufe 18 an
der rückwärtigen Lage 4.
Bei der Jalousie 1, bei der alle Streifen 6, 8, 10, 12 die
gleiche Höhe
haben, sollte der Abstand zwi schen benachbarten Bindefadenschlaufen 16, 18 an
der vorderen und der rückwärtigen Lage
der Höhe
eines einzelnen Streifens entsprechen, so daß die Lagen der Jalousie zwischen
voll geöffneten
und voll geschlossenen Positionen im Verhältnis zueinander bewegt werden können. Bei
einer Jalousie, wie der in 2(a) und (b)
dargestellten Jalousie 101, bei der die Streifen 106, 108, 110, 112 unterschiedliche
Höhen haben, sollte
der Abstand zwischen benachbarten Bindefadenschlaufen 116, 118 an
der vorderen und der hinteren Lage 102, 104 mindestens
so groß sein,
daß der
größte Streifen
verschlossen werden kann. Diesbezüglich kann die maximale vertikale
Bewegung der vorderen Lage 102 im Verhältnis zur hinteren Lage 104 erhöht werden,
wenn jeder Bindefaden 114 nicht mit jedem lichtundurchlässigen Streifen 106, 110 verbunden
ist, sondern bei der Verbindung der beiden Lagen 102, 104 einen
oder mehrere lichtundurchlässige
Streifen überspringt.
Beispielsweise könnten
jeder zweite lichtundurchlässige
Streifen 106 der vorderen Lage 102 und jeder zweite
lichtundurchlässige Streifen 110 der
rückwärtigen Lage 104 durch
Bindefäden 114 an
entsprechenden Bindefadenschlaufen 116 und 118 verbunden
werden. Auf diese Weise entspricht die maximale Bewegung der vorderen
Lage 102 der Höhe
von zwei lichtundurchlässigen
Streifen und einem lichtdurchlässigen
Streifen, und die Winkel, mit denen die Bindefäden 114 durch die
Lagen 102, 104 verlaufen, werden somit weniger
spitz. Ein solches Überspringungsmuster
der Bindefäden 114 kann
auch die Reibung der vorderen Lage 104 verringern, wenn
diese an den Bindefäden
entlang verschoben wird, was hilfreich in jeder erfindungsgemäßen Jalousie 1, 101, 201 und
insbesondere bei solchen mit Streifen geringer Höhe sein könnte.
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Wie
in 3(a) und (b) dargestellt ist,
verlaufen die Bindefäden 14 vorzugsweise
nicht durch die vertikalen Mitten der lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 der
Lagen 2, 4 der Jalousie 1. Vielmehr sind
die Bindefadenschlaufen 16, 18, an denen jeder
Bindefaden durch die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 der Lagen
verläuft,
auf jedem lichtundurchlässigen
Streifen etwas außermittig
in Richtung des Bindefadens vorge sehen, d. h. außerhalb der vertikalen Mitte
der Höhe
der lichtundurchlässigen
Streifen in vertikal entgegengesetzten Richtungen für die beiden
Lagen (zum Beispiel unterhalb der Mitte für die vordere Lage 2 und
oberhalb der Mitte für
die rückwärtige Lage 4).
Dies trägt
dazu bei sicherzustellen, daß die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 genau
zusammenfallen, d. h. horizontal aufeinander ausgerichtet sind,
wenn sich die Jalousie 1 in der geöffneten Position befindet.
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4(a) bis (c) zeigen eine dritte Ausführungsform
einer Stoffjalousie 201, die der in 1(a) bis
(d) dargestellten Jalousie 1 ähnelt und bei der gleiche oder
entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugsziffern (plus 200)
bezeichnet werden. Hier sind die Streifen 206A, 208A, 210A, 212A im
unteren Teil der Jalousie 201 in vertikaler Richtung schmal
und die Streifen 206B, 208B, 210B, 212B im oberen
Teil der Jalousie in vertikaler Richtung breit. Die lichtundurchlässigen Streifen 206A, 206B der vorderen
Lage 202 der Jalousie 201 können horizontal auf die lichtdurchlässigen Streifen 212A, 212B ihrer
rückwärtigen Lage 204 ausgerichtet
werden, um die Jalousie zu schließen, wie in 4(a) dargestellt ist, und können horizontal auf die lichtundurchlässigen Streifen 210A, 210B ihrer
rückwärtigen Lage 204 ausgerichtet
werden, um die Jalousie zu öffnen,
wie in 4(b) dargestellt ist. Wie in 4(c) dargestellt ist, können die schmalen lichtundurchlässigen Streifen 206A des
unteren Teil der vorderen Lage 202 auf die schmalen lichtdurchlässigen Streifen 212A des unteren
Teils ihrer rückwärtigen Lage 204 ausgerichtet
werden, um den unteren Teil der Jalousie zu schließen, während die
breiten lichtundurchlässigen Streifen 206B des
oberen Teils der vorderen Lage 202 horizontal auf die breiten
lichtundurchlässigen Streifen 210B des
oberen Teils der rückwärtigen Lage 204 ausgerichtet
sind, wodurch der obere Teil der Jalousie wirksam geöffnet wird.
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Damit
die Jalousie 201 korrekt geöffnet werden kann, müssen ihre
Bindefäden 214 (nicht
dargestellt) mindesten jeden zweiten lichtundurch lässigen schmalen
Streifen 206A im unteren Teil der Jalousie überspringen,
können
aber durch jeden breiten lichtundurchlässigen Streifen 206B im
oberen Teil der Jalousie verlaufen. Diesbezüglich ist es nicht erforderlich,
denselben vertikalen Abstand zwischen jedem Paar von benachbarten
Bindefadenschlaufen 216, 218 (nicht dargestellt)
der Bindefäden 214 aufrechtzuerhalten,
auch wenn es häufig
praktisch ist, dies zu tun. Die maximale vertikale Bewegung der
vorderen und der rückwärtigen Lage 202, 204 im
Verhältnis
zueinander wird bestimmt durch den geringsten vertikalen Abstand
zwischen benachbarten Bindefadenschlaufen 216, 218 der
Jalousie 203, weshalb für eine
ordnungsgemäße vertikale
Bewegung der Lagen der Jalousie 201 die benachbarten Bindefadenschlaufen
vorzugsweise alle mindestens durch den Abstand zwischen den benachbarten
Bindefadenschlaufen in ihren breitesten benachbarten lichtundurchlässigen Streifen 206B, 210B im
oberen Teil der vorderen und der rückwärtigen Lage voneinander getrennt
sind.
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In 5 ist
die in 1(a) bis (d) dargestellte gestreifte,
zweilagige, gewebte Stoffjalousie 1 mit ihren Lagen 2, 4 horizontal
auseinandergezogen abgebildet, um zu verdeutlichen, wie einer ihrer
Bindefäden 14 in
die lichtundurchlässigen
Streifen 6, 10 eingewebt ist. 6(a) und (b) zeigen schematische Querschnitte
von zwei herkömmlichen
Verfahren für das
Weben der in 1(a) bis (d) dargestellten Stoffjalousie 1.
Bei diesen Verfahren werden die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10 der
Jalousie 1 durch dicht gewebte Kett- und Schußfäden gebildet,
und die lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12 werden nur durch Schußfäden gebildet.
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Wie
aus 5 ersichtlich ist, wird eine Stoffjalousie 1,
wie sie in 1(a) bis (d) dargestellt ist, gewebt,
indem mit einem vollständigen
Satz von Kettfäden 20 [die
sich bei der in 1(a) bis (d) und 6(a) und (b) dargestellten Jalousie 1 horizontal erstrecken]
und einem vollständigen
Satz von Schußfäden 22 [die
sich bei der in 1(a) bis (d) dargestellten Jalousie 1 vertikal
erstrecken] begonnen wird. Der Satz von Kettfäden wird in zwei Kettfaden-Teilsätze 20a und 20b in
verschiedenen parallelen Ebenen aufgeteilt, und der Satz von Schußfäden wird
in zwei Schußfaden-Teilsätze 22a und 22b in verschiedenen
parallelen Ebenen aufgeteilt. Jeder Kettfaden-Teilsatz 20a, 20b umfaßt eine
abzählbare Menge 20' von parallelen,
benachbarten Kettfäden 20,
und jede abzählbare
Menge 20' von
Kettfäden von
einem Kettfaden-Teilsatz 20a ist zwischen zwei abzählbaren
Mengen 20' der
Kettfäden
des anderen Kettfaden-Teilsatzes 20b angeordnet. Jede abzählbare Menge 20' der Kettfäden von
einem Kettfaden-Teilsatz 20a bildet einen der lichtundurchlässigen Streifen 6 der
vorderen Lage 2 der Stoffjalousie 1 mit einem
Schußfaden-Teilsatz 22a,
und jede abzählbare
Menge 20' der
Kettfäden
des anderen Kettfaden-Teilsatzes 20b bildet einen der lichtundurchlässigen Streifen 10 der
rückwärtigen Lage 4 der
Jalousie mit dem anderen Schußfaden-Teilsatz 22b.
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Der
vordere Teilsatz 20a von Kettfäden 20 für die lichtundurchlässigen Streifen 6 der
vorderen Lage 2 und der hintere Teilsatz 20b von
Kettfäden 20 für die lichtundurchlässigen Streifen 10 der
rückwärtigen Lage 4 werden
mit den entsprechenden vorderen und hinteren Schußfaden-Teilsätzen 22a, 22b der
Schußfäden 22 verwoben.
Dies führt
zu zwei getrennten gewebten Lagen 2, 4 mit lichtundurchlässigen Streifen 6, 10,
die Kett- und Schußfäden 20, 22 enthalten,
und lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12, die nur Schußfäden 22 enthalten.
Indem gleichzeitig ein oder mehrere Bindefäden 14 als zusätzliche
Schußfäden 22 in
die Kettfaden-Teilsätze 20a, 20b eingewebt
werden, werden die Lagen 2,4 verschieblich miteinander
verbunden.
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Ein
Gewebe für
eine erfindungsgemäße Stoffjalousie 1, 101, 201 kann
mehr oder weniger lichtundurchlässig
oder lichtdurchlässig
gemacht werden, indem die Zahl der Kett- und Schußfäden pro
Quadratzentimeter und deren Dicke verändert wird. Durch Veränderung
des Verhältnisses
zwischen der Zahl der Kett- und Schußfäden pro Quadratzentime ter und/oder
der relativen Dicke der Kett- oder Schußfäden, kann ein unterschiedliches
Erscheinungsbild des Stoffes geschaffen werden.
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Wie
in 6(a) dargestellt ist, können durch das
Aufteilen der Kettfäden 20 in
vordere und hintere Teilsätze 20a, 20b,
deren Breite oder Höhe
in Schußfadenrichtung
gemessen wird, und durch das Verweben dieser Kettfaden-Teilsätze mit
vorderen und hinteren Teilsätzen 22a, 22b von
Schußfäden 22 die
vordere und die hintere Lage 2, 4 der Stoffjalousie 1 in einem
einzigen Webvorgang hergestellt werden. Dabei folgt auf jede abzählbare Menge 20' von benachbarten
Kettfäden
des vorderen Teilsatzes 20a in Schußfadenrichtung ein Zwischenraum
in Schußfadenrichtung
ohne Kettfäden,
dessen Breite oder Höhe
der horizontal benachbarten abzählbaren
Menge 20' von
benachbarten Kettfäden
des hinteren Teilsatzes 20b entspricht. Dadurch entsteht
in jeder Lage ein abwechselndes Muster von gruppierten Kettfäden und
vertikalen Zwischenräumen
ohne Kettfäden. Wenn
die vordere Lage 2 gewebt wird, wird jeder der Schußfäden 22 seines
vorderen Teilsatzes 22a durch eine Gruppe von benachbarten
Kettfäden 20 seines vorderen
Teilsatzes 20a gewebt, überspannt
anschließend
einen Zwischenraum 8 in Schußfadenrichtung ohne Kettfäden und
wird anschließend durch
die nächste
Gruppe von benachbarten Kettfäden
seines vorderen Teilsatzes 20a gewebt und so weiter. Die
gewebten Bereiche 6 der vorderen Lage 2, die sowohl
Kett- als auch Schußfäden enthalten, sind
relativ dicht und lichtundurchlässig,
aber die Schußfäden 22,
welche die Zwischenräume 8 der vorderen
Lage in Schußfadenrichtung
ohne Kettfäden überspannen,
belassen diese Zwischenräume relativ
offen und lichtdurchlässig,
wodurch in der vorderen Lage ein gestreiftes Muster entsteht. Die
rückwärtige Lage 4 wird
gleichzeitig auf gleiche Weise gewebt.
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6(b) zeigt die Herstellung einer zweilagigen,
gewebten Stoffjalousie 1, die der in 6(a) dargestellten entspricht, die jedoch Tunnel 24 umfaßt, welche
sich in der Kettfadenrichtung in den lichtundurchlässi gen Streifen 6, 10 erstrecken.
Die Jalousie gemäß 6(b) kann auf die gleiche Weise wie die in 6(a) dargestellte Jalousie hergestellt werden,
jedoch wird hierbei der vordere Teilsatz 20a von Kettfäden 20 in
vordere und hintere Abschnitte 20aa, 20ab aufgeteilt
und der hintere Teilsatz 20b von Kettfäden 20 wird in vordere
und hintere Abschnitte 20ba, 2bb aufteilt. Die
vorderen und hinteren Abschnitte 20aa, 20ab, 20ba, 20bb der
vorderen und hinteren Teilsätze 20a, 20b der
Kettfäden
werden dann mit den beiden Teilsätzen 22a, 22b der
Schußfäden 22 verwoben,
wie für 6(a) beschrieben wurde.
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In 7 ist
eine vierte Ausführungsform
einer Stoffjalousie 301 dargestellt, die der in 1(a) bis (d), 3(a) und
(b), 5 und 6(a) dargestellten
Stoffjalousie 1 ähnelt
und bei der gleiche oder entsprechende Teile mit entsprechenden
Bezugsziffern (plus 300) bezeichnet werden. Die Jalousie 301 wird
gewebt, indem mit einem vollständigen
Satz von Kett- und
Schußfäden 320, 322 begonnen
wird, die vordere und hintere lichtundurchlässige Streifen (nicht dargestellt)
und vordere und hintere lichtdurchlässige Streifen (nicht dargestellt)
bilden. Die Kettfäden 320 werden
in vordere und hintere Teilsätze 320a, 320b unterteilt,
deren Breite und Höhe
in Schußfadenrichtung
gemessen wird, und durch das Verweben dieser Kettfaden-Teilsätze mit
vorderen und hinteren Schußfaden-Teilsätzen 322a und 322b werden
die vordere und die rückwärtige Lage 302, 304 gebildet.
Ein oder mehrere Bindefäden 314 werden
als zusätzliche
Schußfäden 322 in
die vorderen und hinteren Kettfaden-Teilsätze 322a und 322b eingewebt,
welche die lichtundurchlässigen
Streifen der vorderen und rückwärtigen gewebten
Lage 302, 304 des Stoffs 301 bilden,
um die Lagen verschieblich miteinander zu verbinden. Wie nachfolgend
beschrieben wird, ist der Stoff 301 besonders darauf ausgelegt,
daß seine
rückwärtige Lage 304 entlang seinen
Bindefäden 314 im
Verhältnis
zur vorderen Lage 302 bewegt werden kann, um die lichtdurchlässigen Streifen
des Stoffs zu öffnen
und zu schließen.
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Im
Stoff 301, wie in 7 dargestellt,
werden im allgemeinen U-förmige Schußfadenschlaufen 330 an
der Rückseite
der lichtundurchlässigen
Streifen (nicht dargestellt) der rückwärtigen Lage 304 durch zusätzliche
Schußfäden 322b' gebildet. Die
Schußfadenschlaufen 330 jedes
zusätzlichen
Schußfadens 322b' liegen neben
den hinteren Bindefadenschlaufen 318 eines Bindefadens 314,
der neben dem zusätzlichen
Schußfaden 322b' angeordnet
ist. Die Schußfadenschlaufen 330 erleichtern
die Verschieblichkeit der rückwärtigen Lage 304 entlang
jedes Bindefadens 314 und im Verhältnis zur vorderen Lage 302.
Jede Schußfadenschlaufe 330 überspannt
vertikal zur Rückseite
desselben verlaufend (i) einen benachbarten Kettfaden 328,
um dessen Rückseite ebenfalls
eine hintere Bindefadenschlaufe 318 eines benachbarten
Bindefadens 314 vertikal verläuft; und (ii) mindestens die
beiden Kettfäden 328' und 328'' auf beiden Seiten des benachbarten
Kettfaden 328. In 7 ist dargestellt,
wie eine einzelne hintere Bindefadenschlaufe 318 eines
einzelnen Bindefadens 314 um einen einzelnen Kettfaden 328 verläuft und eine
einzelne Schußfadenschlaufe 330 eines
benachbarten zusätzlichen
Schußfadens 322b' einen Tunnel
hinter den und um die drei Kettfäden 328, 328' und 328'' bildet. Somit verlaufen die Schußfadenschlaufen 330 des
zusätzlichen
Schußfadens 322b' im Stoff 301 nach
hinten um mindestens zwei weitere Kettfäden 328', 328'' als
die hinteren Bindefadenschlaufen 318 des benachbarten Bindefadens 314.
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Wie
ebenfalls in 7 dargestellt ist, existiert
keine entsprechende Schußfadenschlaufe
neben einer vorderen Bindefadenschlaufe 316 jedes Bindefadens 314 in
einem lichtundurchlässigen
Streifen (nicht dargestellt) der vorderen Lage 302 der Stoffjalousie 301.
Infolgedessen kann die rückwärtige Lage 304 leichter
entlang der Bindefäden 314 entverschoben
werden als die vordere Lage 302. Es wäre natürlich möglich, auch die vordere Lage 302 mit
Schußfadenschlaufen
in der Nähe
der vorderen Bindefadenschlaufen 316 zu versehen. Aber
in diesem Fall könnte
der Bindefaden 314 zu leicht im Verhältnis zum Stoff 301 verrutschen,
wenn die rückwärtige Lage 304 im
Verhältnis
zur vorderen Lage 302 bewegt wird. Es ist daher vorzuziehen,
in der vorderen Lage 302 keine Schußfadenschlaufen vorzusehen,
so daß ein
signifikanter Unterschied in der Verschieblichkeit der Lagen 302, 304 an
den zwischen ihnen befindlichen Bindefäden entlang besteht.
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Da
die Schußfadenschlaufen 330 der
zusätzlichen
Schußfäden 322b' in der Nähe der benachbarten
hinteren Bindefadenschlaufen 318 des benachbarten Bindefadens 314 angeordnet
sind, kann die rückwärtige Lage 304 der
Stoffjalousie 301 im Verhältnis zum Bindefaden und zur
vorderen Lage 302 eng an der vorderen Lage entlang verschoben werden.
Dies macht es möglich,
daß die
lichtundurchlässigen
Streifen (nicht dargestellt) der Stoffjalousie 301 wirksamer
das Licht am Eindringen durch ihre lichtdurchlässigen Streifen (nicht dargestellt)
hindern, wenn die lichtundurchlässigen
Streifen horizontal auf die lichtdurchlässigen Streifen ausgerichtet sind,
um die Jalousie zu verschließen.
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In 8 ist
eine fünfte
Ausführungsform
einer Stoffjalousie 401 dargestellt, die der in 1(a) bis (d), 3(a) und
(b) und 5 dargestellten Stoffjalousie 1 ähnelt und
bei der gleiche oder entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugsziffern (plus
400) bezeichnet werden. Die Jalousie 401 wird gewebt, indem
mit einem vollständigen
Satz von Kett- und
Schußfäden 420, 422 begonnen
wird, die vordere und hintere lichtundurchlässige Streifen und vordere
und hintere lichtdurchlässige
Streifen bilden. Ein oder mehrere Bindefäden (nicht dargestellt) werden
vorzugsweise ebenfalls als zusätzliche
Schußfäden 422 in
vordere und hintere Kettfaden-Teilsätze eingewebt, welche die lichtundurchlässigen Streifen der
vorderen und rückwärtigen gewebten
Lage 402, 404 des Stoffs 401 bilden,
um die Lagen verschieblich miteinander zu verbinden.
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Darüber hinaus
wird mindestens ein Zugfaden 440 vorzugsweise als zusätzlicher
Schußfaden 422' in die rückwärtige Lage 404 des
Stoffs 401 in 8 gewebt. Wie aus 8 ersichtlich
ist, befindet sich jeder Zugfaden 440 auf der Rückseite
des Stoffs 401 und verläuft
eng vertikal um die Vorderseite von Kettfäden 429 der rückwärtigen Lage 404 an
vertikal voneinander beabstandeten Positionen, wodurch er im allgemeinen
U-förmige
Zugfadenschlaufen 442 um diese Kettfäden 429 bildet. In
der Nähe
jeder Zugfadenschlaufe 442 eines Zugfadens 440 befindet sich
eine Schußfadenschlaufe 450,
die durch einen dem Zugfaden benachbarten weiteren zusätzlichen Schußfaden 422b' gebildet wird.
Jede Schußfadenschlaufe 450 verläuft um die
Vorderseite eines Kettfadens 429, um welche eine Zugfadenschlaufe 442 verläuft, und
ebenfalls um die Vorderseite von mindestens beiden Kettfäden 429', 429'' auf beiden Seiten des Kettfadens 429,
um einen Tunnel (ähnlich
derer, die durch die Schußfadenschlaufen 330 in 7 gebildet
werden) vor den drei Kettfäden 429, 429', 429'' zu bilden. Infolgedessen können mehrere
Zugfäden 440 (nicht
dargestellt), die vorzugsweise parallel und voneinander beabstandet
angeordnet sind, verwendet werden, um die Stoffjalousie 401 wie
ein Raffrollo hochzuziehen.
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Abhängig von
der Webmaschine, die benutzt wird, um die erfindungsgemäßen Stoffjalousien 1, 101, 201, 301, 401 herzustellen,
können
ihre vorderen und rückwärtigen Lagen 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 mit
ihren eigenen, für
sie spezifischen Schußfäden gewebt
werden, die von getrennten Spulen abgezogen werden, oder mit einem Schußfaden,
der wechselweise in die vordere und die hintere Lage eingewebt wird.
Da diese Stoffjalousien auf einer einzigen Maschine gewebt werden,
können ihre
Lagen und Streifen so hergestellt werden, daß sie perfekt aufeinander ausgerichtet
sind. Darüber
hinaus können
ihre Bindefäden 14, 114, 214, 314 leicht gleichzeitig
mit dem Weben der Lagen zwischen ihre Lagen 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 gewebt
werden. Dabei können
ihre Bindefäden
gebildet werden durch besondere Schußfäden, die mit den Gruppen benachbarter
Kettfäden
verwoben werden, um die lichtundurchlässigen Streifen 6, 106, 206, 10, 110, 210 ihrer
Lagen zu bilden.
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Nachdem
das Weben abgeschlossen ist, bedecken die lichtundurchlässigen Streifen
der vorderen Lage des daraus hervorgegangenen erfindungsgemäßen Stoffs 1, 101, 201, 301, 401 die
lichtdurchlässigen
Streifen seiner rückwärtigen Lage.
Dieser geschlossene Stoff kann dann auf geeignete herkömmliche
Weise (beispielsweise im Transferdruck) auf mindestens seiner vorderen
Lage 2, 102, 302, 402 bedruckt
werden, um eine Stoffjalousie mit dem Dekor, das in 2(a) und (b) abgebildet ist, herzustellen. Hierbei
ist die vordere Lage die Lage des Stoffs, die normalerweise sichtbar
ist, und daher bedruckt ist, wenn der Stoff als eine architektonische Abdeckung
verwendet werden soll. Natürlich
wäre es an
Stelle des Bedruckens oder des Transferdrucks auch möglich, die
vordere Lage einfarbig herzustellen, indem ihre Kett- und/oder Schußfäden gefärbt werden
oder indem sie als Ganzes eingefärbt
wird.
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Vorzugsweise
sind die Bindefäden 14, 114, 214, 314 jeder
Stoffjalousie 1, 101, 201, 301, 401 etwa
um 1 bis 3 cm, insbesondere um 1 bis 2 cm, voneinander beabstandet.
Vorzugsweise sind auch die Zugfadenschlaufen 442 für jeden
Zugfaden 440 der in 8 dargestellten
Stoffjalousie 401 vorzugsweise um 5 bis 15 cm vertikal
voneinander beabstandet und sind mehrere Zugfäden 440 um etwa 5
bis 15 cm horizontal voneinander beabstandet auf der Stoffjalousie 401 angeordnet.
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Die
Kett- und Schußfäden und
die Bindefäden
und ihre miteinander verwebten Positionen sollten so gewählt werden,
daß sichergestellt
ist, daß die Lagen 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 jeder
Stoffjalousie 1, 101, 201, 301, 401 ausreichend glatt,
fest und haltbar sind und daß die
vordere Lage 2, 102, 202, 302, 402 vertikal
im Verhältnis
zur rückwärtigen Lage 4, 104, 204, 304, 404 an
den Bindefäden
entlang verschoben werden kann. Dies ist besonders wichtig, wenn
die lichtundurchlässigen
Streifen 6, 106, 206, 10, 110, 210 der
Lagen relativ dicht gewebt sind. Die Verwendung bestimmter Fäden in der
Kett- und Schußrichtung
ist nicht wichtig, und es können
herkömmliche
Mono- und Multifilamentfäden für die Herstellung
von Fensterabdeckungen verwendet werden.
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Jedoch
sollten die Bindefäden
und Zugfäden 14, 114, 214, 314, 440 der
Stoffjalousien 1, 101, 201, 301, 401 aus
einem festen Material bestehen, beispielsweise aus Polyesterfasern,
Nylonfasern, Aramidfasern (zum Beispiel Nomex- oder Kevlar-Aramidfasern)
und/oder Polytetrafluorethylenfasern (zum Beispiel Teflonfasern).
Die Bindefäden
und Zugfäden
sollten ebenfalls eine glatte Außenseite haben, insbesondere
eine Oberfläche
wie einige Monofilamentfäden,
um die Reibung zu verringern, wenn die vordere und rückwärtige Lage 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 beim Öffnen oder
Schließen
der Stoffjalousie an den Binde- und Zugfäden entlang verschoben wird.
Vorzugsweise sind die Bindefäden
Multifilamentfäden
und die Zugfäden
Monofilamentfäden.
Ebenfalls vorzugsweise sind die Binde- und Zugfäden, sowie die Kett- und die
anderen Schußfäden wärmebeständig oder
zuvor wärmebehandelt,
so daß eine
nachträgliche
Wärmebehandlung
der Stoffjalousien, etwa beim Transferdruck, diese Fäden nicht
beschädigt
oder erheblich schrumpft. Diesbezüglich können die Binde- und Zugfäden im wesentlichen
dieselben Wärmeschrumpfeigenschaften
aufweisen wie die anderen Schußfadenfasern der
Stoffjalousie, so daß die
Bindefäden
um etwa das gleiche Ausmaß schrumpfen
wie die anderen Schußfadenfasern,
wenn die Stoffjalousie wärmebehandelt wird.
Es wird ebenfalls vorgezogen, wenn die gesamte Jalousie feuerbeständig ist,
beispielsweise, indem sie vollständig
aus TREVIRA CS Polyesterfäden
gewebt wird.
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Es
wird ganz besonders vorgezogen, wenn jeder Binde- und Zugfaden 14, 114, 214, 314, 440 der Stoffe 1, 101, 201, 301, 401 ein
vorgeschrumpfter und glatter (nicht texturierter) Faden ist, wie
beispielsweise ein Polyesterfaden. Dies ist insbesondere der Fall,
wenn die vordere und die rückwärtige Lage 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 der Stoffjalousie
nicht vorgeschrumpft sind, ganz besonders, wenn die Jalousie später einer
Wärmeschrumpfung
(etwa bei 195 bis 205°C)
beispielsweise beim Transferdruck ausgesetzt wird. Wenn die Stoffjalousie 1, 101, 201, 301, 401 letztendlich
bei der Erwärmung
schrumpft, werden die Binde- und Zugfäden 14, 114, 214, 314 innerhalb
der Jalousie lockerer als sie es unmittelbar nach dem Weben der
Jalousie waren.
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Es
wird weiter vorgezogen, daß die
Zugfäden 440 der
in 8 dargestellten Stoffjalousie 401 ausreichend
stark sind, um wiederholt eine Bodenschiene (nicht dargestellt)
der Jalousie anzuheben. Diesbezüglich
sollte jeder Zugfaden 440 eine Zugfestigkeit von mindestens
1000 g und eine Dehnung von weniger als 12 % bei 500 g haben. Es
wird besonders vorgezogen, wenn jeder Zugfaden 440 ein
vorgeschrumpfter und glatter (nicht texturierter) Faden, insbesondere
ein Monofilamentfaden wie ein Polyesterfaden ist. Dies ist insbesondere
der Fall, wenn die Lagen 402, 404 der Stoffjalousie
nicht vorgeschrumpft sind, ganz besonders, wenn die Jalousie später einer
Wärmeschrumpfung
(etwa bei 195 bis 205°C)
beispielsweise beim Transferdruck ausgesetzt wird. Wenn die Stoffjalousie 401 letztendlich
bei der Erwärmung
schrumpft, werden die Zugfäden 440 innerhalb
der Jalousie lockerer als sie es unmittelbar nach dem Weben der
Jalousie waren.
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Die
Stoffjalousien 1, 101, 201, 301, 401 können in
einer Gebäudeöffnung,
beispielsweise einem Fenster installiert werden. Es können dann
herkömmliche
Mechanismen an der Oberseite und/oder der Unterseite der Jalousien
befestigt werden, um ihre vorderen Lagen 2, 102, 202, 302 402 vertikal
im Verhältnis
zu ihren rückwärtigen Lagen 4, 104, 204, 304, 404 zu
verschieben. Derartige Jalousien können auch als feststehende
Jalousien, Raffrollos, oder Rollos hergestellt werden.
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Die
Erfindung ist natürlich
nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsform beschränkt, die
modifiziert werden können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen oder alle ihre Vorteile
aufzugeben. Diesbezüglich
werden die in der vorstehenden Beschreibung und den folgenden Ansprüchen verwendeten
Begriffe wie "seitlich", "in Längsrichtung", "vordere(r/s)", "rückwärtige(r/s)", "horizontal", "vertikal", "untere(r/s", "obere(r/s)", "benachbarte(r/s)", "parallel" "Länge", "Breite" und "Höhe" nur als relative Begriffe verwendet,
um die Beziehungen zwischen den verschiedenen Elementen der erfindungsgemäßen architektonischen
Abdeckung zu beschreiben.
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Beispielsweise
könnten
die komplementären Muster
der Lagen der Abdeckung zwei oder mehrere Abschnitte unterschiedlicher
Farben, anstelle von lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Abschnitten
umfassen, wodurch die beiden Lagen im Verhältnis zueinander bewegt werden
könnten,
um die Farbe des Lichts zu verändern,
das durch verschiedene Abschnitte der Abdeckung hindurchscheint.
Diesbezüglich
ist mit dem Begriff "komplementär" gemeint, daß es möglich ist,
daß Abschnitte der
Lagen der erfindungsgemäßen Abdeckung
einander ganz oder teilweise mehr oder weniger überlappen, indem eine Lage
im Verhältnis
und parallel zu der anderen Lage bewegt wird und dadurch auf unterschiedliche
Weise das durch die Lagen hindurchscheinende Licht beeinflußt werden
kann.
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Es
könnten
auch andere Stoffherstellungsverfahren, insbesondere andere Webverfahren
benutzt werden, um die Stoffabdeckungen 1, 101, 201, 301, 401 herzustellen.
Es ist auch nicht erforderlich, daß die lichtundurchlässigen und
lichtdurchlässigen Streifen 6, 106, 206, 8, 108, 208, 10, 110, 210, 12, 112, 212 dieser
Jalousien gerade untere und obere Kanten haben, sondern sie könnten statt
dessen zueinander passende obere und untere Ratten- oder Sägezahnkanten
haben. Darüber
hinaus könnten sich
die Streifen vertikal anstatt horizontal erstrecken und dementsprechend
könnten
sich die Lagen horizontal anstatt vertikal im Verhältnis zueinander
bewegen, um die Abdeckung zu öffnen
und zu schließen. Auch
könnten
die Streifen durch andere Muster ersetzt werden, beispielweise runde,
elliptische oder sonstige geschlossene Muster ohne Seiten, dreieckige
oder sonstige polygonale Muster usw., so fern diese Muster auf den
Lagen bewegt werden können,
um das Maß zu
verändern,
in dem sie einander decken (beispielsweise durch die horizontale
Ausrichtung bei einer vertikalen Abdeckung).
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Darüber hinaus
können
auch andere architektonische Abdeckungen, beispielsweise Schirme für Lampen
oder dekorativ beleuchtete Wandverkleidungen mit den vorderen und
den rückwärtigen Lagen 2, 102, 202, 302, 402, 4, 104, 204, 304, 404 und ihren
Bindefäden 14, 114, 214, 314 und
Zugfäden 440 hergestellt
werden.
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Derartige
Abdeckungen und ihre Lagen müssen
sich nicht vertikal erstrecken, sondern können auch horizontal oder in
einem Winkel angeordnet werden. Darüber hinaus könnten die
rückwärtigen Lagen 4, 104, 204, 304, 404 dieser
Abdeckungen vertikal im Verhältnis
zu ihren vorderen Lagen 2, 102, 202, 302, 402 bewegt
werden, anstatt umgekehrt, und entweder die vordere oder die rückwärtige Lage könnte nach
unten, statt nach oben im Verhältnis
zur anderen Lage bewegt werden, um die Abdeckungen zu öffnen.
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Darüber hinaus
könnte
die vordere Lage 302 der in 7 dargestellten
Stoffjalousie 301 zusätzliche
Schußfäden 322a haben,
die Schußfadenschlaufen
(nicht dargestellt) bilden, welche Tunnel vor den und um die Kettfäden 322a bilden,
um welche die vorderen Bindefadenschlaufen 316 des Bindefadens 314 vertikal
verlaufen – anstatt
die Schußfadenschlaufen 330 in
der rückwärtigen Lage 304 vorzusehen – wenn die
vordere Lage im Verhältnis zur
rückwärtigen Lage
an den Bindefäden 314 der Stoffjalousie
entlang bewegt wird.
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Gleichfalls
könnte
die vordere Lage 402 der in 8 dargestellten
Stoffjalousie 401 (i) zusätzliche Schußfäden 322a haben,
die Zugfäden
(nicht dargestellt) bilden, welche vor der vorderen Lage angeordnet
sind und eng vertikal um die Rückseite
von Kettfäden
der vorderen Lage 402 verlaufen, und (ii) Schußfadenschlaufen
haben (nicht dargestellt), die um die Rückseite derselben Kettfäden verlaufen,
um welche die Zugfäden
verlaufen und ebenfalls um die Kettfäden auf beiden Seiten selbiger
Kettfäden
verlaufen, um einen Tunnel nach hinten um selbige Kettfäden zu bilden – anstatt
Zugfäden
vorzusehen, die zur Rückseite
der rückwärtigen Lage
hin angeordnet sind – wenn
die vordere Lage an den Zugfäden
der Jalousie befestigt wird.
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Darüber hinaus
könnte
jeder der lichtdurchlässigen
Streifen 8, 12, 108, 112, 208, 212 der
erfindungsgemäßen Stoffjalousien
mit mindestens einigen Kettfäden
gewebt werden, die vorzugsweise dünner sind als die Kettfäden, die
benutzt werden, um die lichtundurchlässigen Streifen 6, 10, 106, 110, 206, 210 der
Jalousien zu weben. Die Kettfäden
in den lichtdurchlässigen
Streifen könnten
dazu dienen zu verhindern, daß die
Kettfäden
in den lichtundurchlässigen
Streifen sich beim Gebrauch in die lichtdurchlässigen Streifen bewegen, und
könnten
ebenfalls dazu dienen, die lichtdurchlässigen Streifen zu einer wirksameren
Sperre für
Insekten zu machen.
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Darüber hinaus
können
herkömmliche
Techniken verwendet werden, um zu verhindern, daß Kettfäden
20,
320,
420 in
den fertigen Stoffabdeckungen
1,
101,
201,
301,
401 von
ihren lichtundurchlässigen
Streifen
6,
106,
206,
10,
110,
210 in
ihre lichtdurchlässigen
Streifen
8 108,
208,
12,
112,
212 wandern.
Beispielsweise kann die Technik des Dreherwebens genutzt werden,
bei der zwei oder mehr Kettfäden
umeinander verdreht werden, während
sie mit den Schußfäden verwebt
werden, wodurch die Kettfäden
fest gehalten werden und eine spätere
Bewegung an den Schußfäden
22,
322,
422 entlang
verhindert wird. Eine weitere Technik bestünde darin, Kett- und/oder Schußfäden zu verwenden,
die einen geringen Prozentsatz (beispielsweise 10 % oder weniger)
von Fasern enthalten, welche bei einer niedrigeren Temperatur schmelzen,
und anschließend
die fertigen Stoffabdeckungen einer Wärmebehandlung zu unterziehen.
Siehe
EP 0 359 436 an
Philip Poole. Diesbezüglich
ist ein bevorzugter Faden eine Spinnfasermischung aus 90 % TREVIRA
CS und 10 % Polyesterfasern mit einem niedrigeren Schmelzpunkt. Alternativ
könnte
die Stoffabdeckung auch mit einem herkömmlichen Binder (der thermoplastisch
oder sogar thermofixierend sein kann) besprüht werden, um zu helfen, die
Kettfäden
in ihrer Position zu fixieren.