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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Deckenventilatoren
und insbesondere das spezifische Gebiet der Deckenventilatoren mit Merkmalen,
die die Aufgaben des Aufhängens
und elektrischen Anschließens
des Ventilators sowie die Aufgabe der Installation der Ventilatorflügel erleichtern.
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Jede
der Schriften US-A-5 108 260, US-A-4 776 761 und US-A-1 583 864
definiert einen Deckenventilator mit einer klappbaren Flügelbaugruppe,
welche jeweils eine Flügelnabe
mit einer Mehrzahl von Aufnahmeschlitzen, einer Mehrzahl von mit
der Flügelnabe
verbundenen Ventilatorflügeln
aufweist, wobei die Ventilatorflügel
jeweils eine Befestigungsklammer und ein Blatt aufweisen, und die
Befestigungsklammer ferner einen Schaft zum Eingriff in die Aufnahmeschlitze
in der Flügelnabe
aufweist, wobei die Flügelnabe
ferner eine Mehrzahl von Haltestiften zum lösbaren Eingreifen in die Löcher in
den betreffenden Schäften
an den Befestigungsklammern jedes Ventilatotflügels aufweist, um die Ventilatorflügel fest
in der Nabe zu halten, wenn sich die Flügel in der Betriebsstellung
befinden.
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Allgemeiner Stand der
Technik
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Die
Montage eines Deckenventilators ist eine schwierige Aufgabe für einen
einzelnen Installateur. Um einen konventionellen Deckenventilator
zu montieren, muss der Ventilator bis unter das elektrische Anschlussgehäuse angehoben
und dort gehalten werden, während
die Ventilatorkabel an die elektrischen Versorgungskabel angeschlossen
werden. Nach Fertigstellung des elektrischen Anschlusses wird der
Ventilator weiter angehoben, um die Ventilatorglocke über dem
Anschlussgehäuse
zu platzieren und in dieser Position zu halten, während der
Ventilator auf irgendeinem Weg, mormalerweise mit Schrauben oder
Bolzen, am Gehäuse
oder an einer Deckenaufhängung
befestigt wird. Die kombinierte Operation nimmt mehrere Minuten
in Anspruch und erfordert gewöhnlich
zwei Personen, eine zum Anheben und Halten, und die andere zur Vornahme
der Kabelanschlüsse
und Schraubverbindungen.
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Um
während
der Vornahme des elektrischen Anschlusses und des Deckenanschlusses
das Gewicht und Profil des Ventilators zu reduzieren, werden die
Ventilatorflügel
gewöhnlich
erst nach Aufhängen
des Ventilators an der Decke mit Schrauben an der Antriebsringnabe
befestigt. Nach Befestigung der Ventilatorflügel am Ventilator lassen sie
sich nicht leicht wieder entfernen.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung sieht einen einfach zu montierenden Deckenventilator
vor. Der Ventilator enthält
eine Schnellverbindungseinheit zur elektrischen und physikalischen
Montage des Ventilators an einer Decke und eine klappbare Flügelbaugruppe,
die es gestattet, die Flügel
vor dem Aufhängen
des Ventilators an der Decke vertikal zusammengefaltet von der Antriebsringnabe
herabzuhängen und
sie dann schnell mittels Aufschnappen in ihre ausgefahrene Betriebsstellung
zu bringen.
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Eine
Schnellverbindungseinheit der vorliegenden Erfindung beinhaltet
eine erste Platte, die an einem elektrischen Anschlussgehäuse befestigt
werden kann, und eine zweite Platte, die an einem Ventilator befestigt
werden kann. Die erste Platte enthält einen ersten elektrischen
Kontakt und die zweite Platte enthält einen zweiten elektrischen
Kontakt. Die zweite Platte ist drehbar an die erste Platte gekoppelt,
wodurch zwischen denselben eine elektrische Verbindung bereitgestellt
wird.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
beinhaltet die Schnellverbindungseinheit eine Steckdosenplatte,
wobei der erste elektrische Kontakt eine elektrische Steckdose ist,
die an Versorgungskabel im elektrischen Anschlussgehäuse angeschlossen werden
kann, und eine Steckerplatte, wobei der zweite elektrische Kontakt
ein elektrischer Stecker des Typs ist, der in die Steckdose passt,
wie zum Beispiel ein drei- oder vierpoliger Stecker. Der Stecker
ist drehbar an der Steckerplatte befestigt und an elektrische Leiter
angeschlossen, um den Motor und jegliches Ventilatorzubehör mit Strom
zu versorgen. Die Steckdosenplatte und die Steckerplatte werden durch
Drehen einer der Platten sicher aneinander befestigt, wenn der Stecker
in die Steckdose eingesteckt wird, um die Flansche in den Enden
der Steckerplatte so auszurichten, dass sie sich innerhalb der Schlitze
in den Enden der Steckdosenplatte befinden.
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Eine
klappbare Ventilatorflügelbaugruppe der
vorliegenden Erfindung weist eine Antriebsringnabe, einen Ventilatorflügel und
eine Verriegelung auf. Der Antriebsring weist mindestens einen Aufnahmeschlitz
auf. Der Ventilator weist einen Befestigungsabschnitt auf, der sich
von einem Ende des Ventilatorflügels
aus erstreckt. Der Befestigungsabschnitt weist einen Schaft auf,
der so ausgebildet ist, dass er von dem Aufnahmeschlitz aufgenommen werden
kann. Die Verriegelung hält
den Schaft des Ventilatorflügels
nach Einsetzen des Schafts in den Aufnahmeschlitz innerhalb des
Aufnahmeschlitzes fest.
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Insbesondere
weist die klappbare Ventilatorflügelbaugruppe
eine zylinderförmige
drehbare Antriebsringnabe mit Ventilatorflügel-Aufnahmeschlitzen in der
Wand des Ringes auf. Die Aufnahmeschlitze sind in gleichmäßigen Abständen um
den Ring herum angeordnet. Jeder Ventilatorflügel hat eine Befestigungsklammer,
die sich von einem Fußende
des Flügels
aus erstreckt. Die Befestigungsklammer weist einen Schaft auf, der
so ausgebildet ist, dass er in den Aufnahmeschlitz eingeführt werden
kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Zum
Zwecke der bildlichen Darstellung der Erfindung zeigen die Zeichnungen
eine oder mehrere Ausführungsformen
als Verkörperung
der Erfindung. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die dargestellten spezifischen
Ausführungsformen
beschränkt,
es sei denn, diese Einschränkung
wäre ausdrücklich in
einem Anspruch enthalten.
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1 zeigt
einen Aufriss eines erfindungsgemäßen Deckenventilators.
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2 ist
eine perspektivische Teilschnittdarstellung der erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Steckdosenplatte der erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit
von 2.
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4 ist
eine auseinander gezogene Ansicht der Schnellverbindungseinheit
von 2.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht der Schnellverbindungseinheit von 2,
die den anfänglichen
Eingriff von Steckdose und Stecker zeigt.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht der an einer Deckenventilatorglocke
befestigten erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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7 ist
eine Unteransicht der Steckerplatte der Schnellverbindungseinheit.
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8 ist
eine weitere Unteransicht der Steckerplatte der Schnellverbindungseinheit.
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9 ist
eine Draufsicht der Steckerplatte der erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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10 ist
eine Draufsicht der Steckdosenplatte der erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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11 ist
eine Unteransicht der Steckdosenplatte der erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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12 ist
eine seitliche Querschnittsansicht einer ersten und zweiten Platte
einer weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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13 ist
eine Unteransicht der ersten Platte der Ausführungsform von 12.
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14 ist
eine perspektivische Draufsicht der zweiten Platte der Ausführungsform
von 12.
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15 ist
eine Querschnittsansicht der ersten und zweiten Platte der Ausführungsform
von 12 entlang Linie 15-15.
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16 ist
eine perspektivische Ansicht einer ersten und einer zweiten Platte
einer anderen Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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17 ist
eine Seitenansicht der zweiten Platte der Ausführungsform von 16.
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18 ist
eine Seitenansicht der ersten Platte der Ausführungsform von 16.
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19 ist
eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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20 ist
eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schnellverbindungseinheit.
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21 ist
eine Unteransicht einer klappbaren erfindungsgemäßen Ventilatorflügelbaugruppe.
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22 ist
eine perspektivische Ansicht der klappbaren Ventilatorflügelbaugruppe.
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23 ist
eine Draufsicht einer Abdeckung eines Antriebsrings eines erfindungsgemäßen Deckenventilators.
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24 ist
eine Unteransicht des Antriebsrings von 23.
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25 ist
eine Draufsicht eines Teils des Antriebsrings eines erfindungsgemäßen Deckenventilators.
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26 ist
eine Unteransicht des Abschnitts des Antriebsrings von 25.
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27 ist
ein teilweiser Aufriss einer Schnittansicht des Antriebsrings und
Deckenventilators gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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28 zeigt
eine spezifische Ausbildung des Antriebsrings und der Ventilatorbaugruppe,
die jedoch nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In
den Zeichnungen, in denen gleiche Ziffern gleiche Elemente bezeichnen,
ist ein Deckenventilator mit den Merkmalen der vorliegenden Erfindung allgemein
mit Ziffer 2 bezeichnet. Viele der Ventilatorelemente sind
allgemein bekannt, und ihr besonderer Typ bzw. ihre Ausgestaltung
sind daher für
die Erfindung nicht von Belang. Zu diesen herkömmlichen Elementen gehören das
Antriebsgehäuse 4,
welches den Antriebsmotor umschließt (und in keiner der Zeichnungen
sichtbar ist), der nach unten weisende Stangenverbindungsschaft 6,
der eine Durchführung für elektrische
Kabel bereitstellt, die Glocke 14, die die Deckenaussparung
abdeckt, die An triebswelle 7 und das Schaltgehäuse 9.
Die Merkmale, die einzigartig sind, sind die Schnellverbindungseinheit
und die klappbare Flügelbaugruppe,
wie im Folgenden beschrieben.
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Schnellverbindungseinheit
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Ein
Merkmal des leicht zu installierenden erfindungsgemäßen Ventilators
ist eine Schnellverbindungseinheit, über die der Ventilator an der
Decke 8 aufgehängt
und an die Stromversorgung angeschlossen wird. Wie in 1 dargestellt,
ist ein elektrisches Anschlussgehäuse 10 in die Decke
eingelassen. Der Typ des Anschlussgehäuses 10 eignet sich
zum Tragen eines Deckenventilators und zur Aufnahme der elektrischen
Kabel. Ein allgemeines Merkmal eines Deckenventilator-Anschlussgehäuses besteht
darin, dass es eine Art verstärkter
Schraubenaufnahmen, wie mit Gewinde versehene Metallblöcke oder
Bundnieten, aufweist, die zur Aufnahme der Schrauben dienen, mit
denen der Ventilator am Gehäuse
befestigt wird. US. Pat. Nr. 5 762 223 und 5 860 548, beide von
J. Russell Kerr, Jr., beschreiben beispielhafte Anschlussgehäuse dieses
Typs, und ein von Angelo Fan Brace, LLC, unter dem Handelsnamen SAF-T-BOX
Modell 1050 erhältliches
Gehäuse
ist ein Beispiel eines elektrischen Anschlussgehäuses, das für die vorliegende Erfindung
verwendet werden kann. Das Gehäuse
kann direkt an einem Deckenbalken befestigt oder zwischen den Balken
an einer Hängevorrichtung
montiert werden. Die Schnellverbindungseinheit 12 dient
zum Verbinden des Anschlussgehäuses 10 und
der Ventilatorglocke 14 sowie der Versorgungsdrähte mit
dem Ventilator, wie im Folgenden beschrieben.
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In 2 bis 11 sind
Einzelheiten der Schnellverbindungseinheit dargestellt. Die Schnellverbindungseinheit
weist eine Steckdosenplatte 16 auf, die am Anschlussgehäuse befestigt
wird. Die Steckdosenplatte hat zwei Durchgangslöcher 18, 20, durch
die zwei Gewindeschrauben 22, 24, die von den
Innengewinde-Bundnieten 26, 28 des Gehäuses aufgenommen
werden, hindurchgeführt
werden, um die Platte mit dem Gehäuse zu verbinden. Die Schrauben
und Nieten dienen zur sicheren Befestigung der Steckdosenplatte
am Anschlussgehäuse und
stellen eine hinreichende Abstützung
und Starrheit bereit, um das Gewicht und Drehmoment eines Deckenventilators
aufzunehmen.
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In
einer anderen Ausführungsform,
die nicht dargestellt, aber leicht anhand des vorausgehenden Absatzes
verständlich
ist, weist die Steckdosenplatte 16 ein Paar Schlüsselschlitze
anstatt der Durchgangslöcher
auf. Die Schrauben 22, 24 werden anfangs nur zum
Teil in die Nieten 26, 28 eingeschraubt, und die
Schlüsselschlitze
der Steckdosenplatte werden auf den Schaft der Schrauben ausgerichtet.
Anschließend
wird die Steckdosenplatte 16 gedreht, um die Schrauben
in die Schlitze zu bewegen, und dann werden die Schrauben festgezogen,
um die Platte 16 sicher am Anschlussgehäuse 10 zu befestigen.
Jede Ausbildung der Steckdosenplatte, die die gleiche Funktion bereitstellt,
wird als weitere mögliche
Ausführungsform
betrachtet.
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Die
Steckdosenplatte 16 ist mit einer elektrischen Steckdose
versehen; in der dargestellten Ausführungsform ist dies eine herkömmliches
dreipolige Steckdose 30. Elektrische Kabel 11 sind
an die Terminals der Steckdose 30 angeschlossen, um den Ventilator
mit Strom zu versorgen.
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In 3 und 4 ist
zu sehen, dass die nach oben weisende Seite der Steckdosenplatte 16 zurückgeschnitten
ist und dadurch einen Flansch 34, 36 bildet, der
sich von der nach unten weisenden Seite jedes entgegengesetzten
Endes der Platte aus erstreckt. Eine Bohrung 38, 40 ist
in der Oberfläche
jedes der Flansche 34, 36 ausgebildet und erstreckt sich
in den Hauptkörper
der Steckdosenplatte hinein, wodurch eine Aussparung im Flansch
und ein zylinderförmiger
Hohlraum im Hauptkör per
gebildet wird, wie in 4 dargestellt. Der Zweck der
Bohrungen wird im Folgenden erklärt.
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In 4, 8 und 9 weist
die Schnellverbindungseinheit 12 auch eine Steckerplatte 42 auf,
die an der Glocke befestigt wird. Die Steckerplatte ist mit einem
herkömmlichen
zylinderförmigen
dreipoligen Stecker 44 versehen, der derart an der Platte 42 befestigt
ist, dass sich die Platte um den Stecker drehen lässt (oder
der Stecker innerhalb der Platte gedreht werden kann). In dem dargestellten
Beispiel weist die Steckerplatte 42 eine zentrale Kammer 43 auf,
die den zylinderförmigen
Körper
des Steckers aufnimmt. Die zentrale Kammer weist einen im Wesentlichen
geringfügig
größeren Durchmesser
als der Stecker auf, so dass der Stecker innerhalb der Kammer gedreht
werden kann. Auf der nach oben weisenden Seite der Steckdosenplatte 42 weist
die Kammer 43 jedoch einen geringfügig kleineren Durchmesser als
der Stecker auf und bildet dadurch einen Grat, der an die Stirnseite
des Steckers anstößt und das
Herausziehen des Steckers aus der Kammer von der nach oben weisenden
Seite der Steckdosenplatte her verhindert.
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Wie
in 7 dargestellt, ist an der nach unten weisenden
Seite der Steckerplatte 42 ein Rückhaltering 46 befestigt.
Der Rückhaltering 46 weist eine
zentrale Öffnung
auf, durch die elektrische Kabel vom Ventilator hindurchgeführt werden.
In dieser Ausführungsform
ist der Rückhaltering 46 durch
ein Schraubenpaar 48, 50 an der Steckerplatte
fixiert. Diese Ausbildung ermöglicht
das Drehen der Steckerplatte relativ zum Stecker um eine für die nach oben
weisende Seite der Steckerplatte normale Achse.
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An
jedem Ende der Steckerplatte befindet sich ein Verriegelungsschlitz 52, 54,
der durch die sich nach oben erstreckenden Endwände 56, 58 der Platte
(wie in 4 dargestellt) und die sich
von diesen aus zurück nach
innen erstreckenden oberen Wände 60, 62 der
Platte definiert wird. Die Verriegelungsschlitze 52, 54 sind
so ausgebildet und dimensioniert, dass sie die Flansche 34, 36 der
Steckdosenplatte aufnehmen.
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Die
Steckerplatte 42 weist zwei Schraubenlochpaare 64, 66 auf,
die zur Befestigung der Steckerplatte an der Ventilatorglocke 14 dienen.
In jeder Wand 56, 58 ist jeweils ein Schraubenlochpaar 64, 66 ausgebildet.
Die beiden Schraubenlochpaare sind so positioniert, dass sich die
individuellen Lochpaare auf entgegengesetzten Seiten des Steckers
befinden. Wie in 6 dargestellt, ist auch die
Ventilatorglocke 14 mit zwei Schraubenlochpaaren 65, 67 versehen, die
jeweils mit den Schraubenlöchern 64, 66 der
Steckerplatte fluchten, wenn die Steckerplatte korrekt in der Glocke
positioniert ist. Ein erstes Schraubenlochpaar 65 nimmt
Schrauben 68 auf, die sich durch die Ventilatorglocke hindurch
und in die Schraubenlöcher 64 der
Steckerplatte hinein erstrecken und die Steckerplatte sicher an
der Ventilatorglocke befestigen.
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Wenn
die Steckdosenplatte und die Steckerplatte in ihre verriegelte Stellung
gedreht sind (wie in 6 dargestellt und im Folgenden
beschrieben), fluchtet der zweite Satz der Schraubenlöcher 66 der Steckerplatte
mit den Bohrungen 38, 40 der Steckdosenplatte.
Wenn die beiden Platten korrekt aufeinander ausgerichtet sind, empfangen
der zweite Satz von Schraubenlöchern 66 in
der Steckerplatte und der entsprechende zweite Satz von Schraubenlöchern 67 in
der Glocke die Schrauben 70, die sich durch die Glocke,
durch die Endwand und in den Aufnahmeschlitz hinein erstrecken,
wo sie von den halbzylinderförmigen
Bohrungen und dem zylinderförmigen
Hohlraum der Steckdosenplatte aufgenommen werden.
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Die
Steckerplatte weist vorzugsweise einen Anschlag 72 entlang
einer Seite der Steckdosenplatte auf, um die Ausrichtung der Steckerplatte
und Steckdosenplatte aufeinander zu erleichtern, wie im Folgenden
beschrieben wird.
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Installation des Ventilators
unter Einsatz der Schnellverbindungseinheit.
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Der
Deckenventilator wird schrittweise, wie im Folgenden beschrieben,
installiert. In einer bevorzugten Ausführungsform wird vorausgesetzt,
dass beim Kauf des Ventilators die Steckerplatte bereits in der
Ventilatorglocke montiert ist und dass die Versorgungskabel des
Ventilators bereits an die korrekten Terminals des Steckers angeschlossen
sind. Die Steckdosenplatte ist in der Lieferung des Ventilators inbegriffen,
jedoch als lose mitgeliefertes Teil.
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Der
erste Schritt besteht darin, die Kabel 11 der Stromversorgung
an die entsprechenden Terminals der Steckdose 30 in der
Steckdosenplatte 16 anzuschließen. Dann wird die Steckdosenplatte 16 am Anschlussgehäuse 10 mittels
Schrauben 22, 24 befestigt.
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Als
Nächstes
wird der Ventilator bis unter das Anschlussgehäuse angehoben, und der Stecker
in eine Stellung gedreht, in der er, wie in 5 dargestellt,
in die Steckdose eingeführt
werden kann. In dieser Stellung liegt die Steckerplatte quer zur
Steckdosenplatte in einem Winkel, der so groß ist, dass die Flansche der
Steckdosenplatte die obere Wand der Steckerplatte nicht berühren können. Nun
wird der Ventilator angehoben, um die Steckerpole voll in die Steckdose
einzudrücken,
dann wird der Ventilator gedreht (wie durch den Pfeil A in 5 dargestellt), um
die Platten aufeinander auszurichten und miteinander zu verriegeln,
so dass die Flansche in der Steckdosenplatte in den Verriegelungsschlitzen
der Steckerplatte liegen. Wenn die Steckerplatte mit einem Anschlag 72 versehen
ist, wird der Ventilator gedreht, bis die Steckdosenplatte den Anschlag
berührt,
wobei die entsprechenden Schraubenlöcher in dieser Stellung miteinander fluchten.
Die Schrauben 70 werden nun festgezogen, um die Steckdosenplatte
an der Steckerplatte zu fixieren. Die Schrauben 70 halten
die Platten sicher zusammen und verhindern, dass sich die Platten
ungeachtet der Richtung der Ventilatorflügel voneinander trennen.
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Somit
wird die zum Aufhängen
und elektrischen Anschließen
des Ventilators benötigte
Zeit und damit verbundene Schwierigkeit weitgehend reduziert, und
eine Person genügt,
um die Arbeiten auszuführen.
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Andere Ausführungsformen
der Schnellverbindungseinheit
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Andere
Ausführungsformen
der Schnellverbindungseinheit können
dadurch erreicht werden, dass man einige der Teile umkehrt, wie
zum Beispiel bei der Verwendung eines festen Steckers und einer drehbaren
Steckdose. Jegliche betriebsfähigen
Abwandlungen der Platten und des/der drehbaren Steckers/Steckdose
werden als in den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung fallend
betrachtet. Des Weiteren offenbart die erfindungsgemäße Ausführungsform
eine Steckerplatte und eine Steckdosenplatte mit einem allgemein
rechteckigen Hauptkörper mit
gebogenen Enden, wie gezeigt, es ist jedoch nicht beabsichtigt,
die Erfindung auf diese Ausgestaltung zu beschränken.
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In
einigen anderen Ausführungsformen
weist die Schnellverbindungseinheit einen Stecker/eine Steckdose
auf, die nicht vom elektrischen Anschlusstyp ist. Die Schnellverbindungseinheit
in 12–15 hat
eine erste Platte 200 und eine zweite Platte 202,
die beide jeweils elektrische Kontaktstreifen 204 an derjenigen
Stirnseite aufweisen, die an die andere Platte angrenzt, wenn die
Platten miteinander verbunden sind. Jeder Kontaktstreifen 204 ist
von der Stirnseite der Platte ausgehend leicht nach außen gebogen,
um einen guten elektrischen Kontakt mit den entsprechenden Streifen
bereitzustellen. Die Streifen 204a der ersten Platte sind
elektrisch mit einer Stromversorgung (nicht dargestellt) im elektrischen
Anschlussgehäuse
verbunden und die Streifen 204b der zweiten Platte sind
elektrisch mit dem Ventilatormotor verbunden.
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Die
zweite Platte 202 weist ferner einen Schlüssel 206 auf,
der zentral auf der Stirnseite 208 der zweiten Platte 202 angeordnet
ist. Der Schlüssel 206 besteht
aus einem sich von der Plattenstirnseite 208 aus erstreckenden
Stiel 210 und einem Kopf 212 am Ende des Stiels 210.
Der Kopf 212 kann eine ovale oder längliche Form aufweisen. Die
erste Platte 200 weist eine Schlüsselschlitzöffnung 214 auf, die eine
der Form des Schlüsselkopfes 212 entsprechende
Form aufweist. Der Schlüsselstiel 210 hat eine
Höhe, die
gleich der oder geringfügig
größer als die
Dicke der ersten Platte 200 ist. Wenn der Schlüssel 206 in
den Schlüsselschlitz 214 eingefügt und die zweite
Platte gedreht wird, um den Schlüsselkopf 212 quer
zum Schlüsselschlitz 214 zu
drehen, werden die erste Platte 200 und zweite Platte 202 nahe
beieinander liegend verriegelt, um eine elektrische Verbindung zwischen
den Streifen 204a der ersten Platte und den Streifen 204b der
zweiten Platte herzustellen und aufrechtzuerhalten.
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In 12 und 13 kann
die erste Platte 200 auch einen gefederten Schockschutz 216 aufweisen,
der verhindert, dass der Installateur versehentlich die Kontaktstreifen 204a berührt, nachdem die
erste Platte 200 elektrisch an das Anschlussgehäuse angeschlossen
wurde. Der Schockschutz 216 hat eine Basis 218 und
Trennwände 220,
die sich lotrecht von der Basis 218 aus erstrecken. Die
Basis 218 ist auf der Rückseite 219 der
ersten Platte 200 gegenüber
der Plattenstirnseite 209 angeordnet. Die Trennwände 220 erstrecken
sich durch die erste Platte 200 hindurch und um eine Entfernung über diese hinaus,
die ausreicht, um zu verhindern, dass der Finger eines Durchschnittserwachsenen
die Streifen 204a berührt.
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Auf
der Rückseite 219 der
ersten Platte 200 und an der Basis 218 des Schockschutzes
ist ein Paar von Spiralfedern 222 befestigt. Wenn die Federn 222 entspannt
sind, befinden sich die Trennwände 220 in
der ausgezogenen Stellung weg von der ersten Platte 200.
In 15 haben die Trennwände 220 ein Ende 224,
welches abgeschrägt
ist und so eine V-förmige
Spitze bildet. Wenn der Schlüssel 206 in
den Schlitz 214 eingesteckt wird und die zweite Platte 202 durch
Drehen die Kontaktstreifen 204 berührt, nimmt eine Seite 226 der
zweiten Platte 202 Kontakt mit der abgeschrägten Endwand 224 auf
und zwingt so den Schockschutz 216 weg von der Rückseite 219 der
ersten Platte 200, wodurch die Federn 222 gestreckt
werden. Wenn die ersten und zweiten Platten 200, 202 voneinander
getrennt werden, zum Beispiel beim Abmontieren des Ventilators,
werden die Federn 222 zusammengedrückt, und der Schockschutz 216 wird
in Richtung der Rückseite 219 der ersten
Platte 200 zurückgeschoben.
Auf diese Weise kann eine Person, die den Ventilator abmontiert,
die Kontaktstreifen nicht versehentlich berühren. In jeder anderen Hinsicht
ist die in 12 bis 15 dargestellte
Ausführungsform
identisch mit der in 2 bis 11 dargestellten
Ausführungsform.
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In 16 und 17 ist
dargestellt, wie die Ausführungsformen
von 2 bis 15 verbessert werden können, um
Ventilatorglocken mehrerer Größen aufzunehmen.
Dieses Merkmal würde
normalerweise in Schnellverbindungseinheiten zum Einsatz kommen,
die an vorhandenen Deckenventilatoren nachgerüstet werden. Wie dargestellt,
weist die zweite Platte oder Steckerplatte 300 einen unteren
Abschnitt 302 und einen oberen Abschnitt 304 auf.
Am unteren Abschnitt 302 sind eine Mehrzahl von Streifen 306 befestigt,
die sich von gegenüberliegenden Seiten
desselben ausgehend erstrecken. Der untere Abschnitt 302 weist
einen Aussparungsabschnitt 308 auf. Der obere Abschnitt 304 weist
eine Höhe
auf, die, wie von den Streifen 306 geführt, genau in den Aussparungsabschnitt 308 passt.
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Diese
Ausführungsform
weist einen Stecker 310 auf, der einen Rand 312 und
eine um ihn herum verlaufende Lippe 311 hat. Sowohl der
untere Abschnitt 302 als auch der obere Abschnitt 304 weisen eine
zentrale Öffnung 314, 316 auf,
die rechteckig oder länglich
sein kann. Die zentrale Öffnung 314 des unteren
Abschnitts 302 hat eine Breite, die allgemein gleich dem
Durchmesser des Steckers 310 ist, während die zentrale Öffnung 316 des
oberen Abschnitts 304 eine Breite aufweist, die gleich
dem Durchmesser der Lippe 311 ist. Auf diese Weise sitzt
der Stecker 310 innerhalb der zentralen Öffnungen 314, 316, wenn
die Lippe 311 auf dem unteren Abschnitt 302 und
der Rand 312 auf dem oberen Abschnitt 304 ruht.
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Je
nach Größe der Ventilatorglocke
können die
oberen und unteren Abschnitte 302, 304 auseinander
gezogen oder zusammengeschoben werden. Während die zweite Platte 300 in
die Ventilatorglocke eingepasst wird, kann der erste Satz Schrauben 68 durch
die Ventilatorglocke hindurch und in die Aufnahmelöcher 64 eingeführt werden,
um die zweite Platte, wie oben beschrieben, an der Ventilatorglocke zu
befestigen. Nachdem die zweite Platte 300 an der Ventilatorglocke
befestigt wurde, kann der Stecker 310, soweit es die zentralen Öffnungen 314, 316 erlauben,
auf die Mitte der zweiten Platte eingestellt werden. Danach kann
der Rand 312 durch einen Satz Schrauben 307 am
oberen Abschnitt 304 fixiert werden. Der Rand 312 wird
am Stecker 310 in einer Weise befestigt, die der zweiten
Platte 300 erlaubt, sich um den Stecker 310 zu
drehen.
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Die
erste Platte oder Steckdosenplatte 320 weist einen oberen
Abschnitt 322 und einen unteren Abschnitt 324 auf.
Jeder Abschnitt 322, 324 weist eine Aussparung
auf. Wenn die beiden Abschnitte vollständig miteinander im Eingriff
stehen, bilden sie eine Einheit, die das Äquivalent zu der oben beschriebenen
Steckdosenplatte ist. Diese Ausführungsform
weist eine Steckdose 326 mit einem um sie herum verlaufenden
Rand 328 auf. Die Steckdose 326 sitzt in einer Öffnung 330, 332 in
jedem Abschnitt 322 bzw. 324, wobei der Rand 328 auf
dem oberen Abschnitt 324 ruht. Jeder Steckdosenplattenabschnitt 322, 324 weist
einen ersten Satz von Schlitzen 334 auf, die die Schrauben 336 zur
Befestigung der beiden Abschnitte 322, 324 aneinander
aufnehmen, nachdem die Abschnitte größenmäßig an die Größe der Steckerplattenabschnitte 302, 304 angepasst
wurden. Jeder Steckdosenplattenabschnitt 322, 324 weist
ferner einen zweiten Satz Schlitze 338 auf, die die Schrauben
(nicht dargestellt) zur Befestigung der Steckdosenplatte am elektrischen
Anschlussgehäuse
aufnehmen, nachdem die Abschnitte 322, 324 größenmäßig angepasst
und aneinander befestigt wurden.
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Im Übrigen ist
diese Ausführungsform
in allen wesentlichen Aspekten identisch mit der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform.
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In 19 ist
eine weitere Ausführungsform der
Schnellverbindungseinheit dargestellt. In dieser Ausführungsform
weist die Schnellverbindungseinheit eine Scheibe 400 auf,
die sich am elektrischen Anschlussgehäuse 402 befestigen
lässt.
Die Scheibe 400 trägt
ein erstes elektrisches Kontaktelement 404. Das erste Kontaktelement 404 ist
an die Stromversorgung im Anschlussgehäuse 402 angeschlossen. Das
erste Kontaktelement 404 kann entweder der Stecker oder
die Steckdose eines Stecker-/Steckdosenanschlusses oder ein Kontaktstreifen
sein. Die Scheibe 400 weist ein Paar von Aufnahmeschlitzen 406 auf,
die auf entgegengesetzten Seiten der Scheibe 400 angeordnet
und allgemein L-förmig ausgebildet
sind.
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Die
Schnellverbindungseinheit weist ferner ein Paar von Verriegelungsstiften 408 auf,
die an die Innenseite einer Ventilatorglocke 410 montiert
sind. Die Verriegelungsstifte 408 sind auf entgegengesetzten
Seiten der Ventilatorglocke 410 entsprechend den Aufnahmeschlitzen
montiert. Ferner ist innerhalb der Ventilatorglocke 410 ein
zweites Kontaktelement 412 montiert. Das zweite Kontaktelement 412 kann das
andere Teil des Stecker/Steckdosenanschlusses oder ein zweiter Kontaktstreifen
sein. Das zweite Kontaktelement ist derart angeordnet, dass das
zweite Kontaktelement 412 mit dem ersten Kontaktelement 404 Kontakt
aufnimmt, wenn die Ventilatorglocke 410 an die Scheibe 400 herangeführt wird,
um die Verriegelungsstifte in die Aufnahmeschlitze 406 einzuführen, und
die Ventilatorglocke 410 gedreht wird, um die Verriegelungsstifte 408 in
den Aufnahmeschlitzen 406 festzumachen. Nach dem Montieren der
Ventilatorglocke 410 an der Scheibe 400 kann ein Stellschraubenpaar
zum sicheren Befestigen der Ventilatorglocke 410 an der
Scheibe 400 verwendet werden, um eine Drehbewegung zwischen
den beiden zu verhindern.
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In 20 ist
eine weitere Ausführungsform zum
Anschließen
einer Steckerplatte 500 an den Ventilator dargestellt.
Ein Halter 502 koppelt die Steckerplatte 500 an
eine Kugel 504. Der Halter 502 kann mit der Steckerplatte 500 verbunden
oder einstückig
mit dieser ausgebildet werden. Der Halter 502 dient als
Fassung, die das Drehen der Kugel erlaubt . Eine sich nach unten
erstreckende Stange 506 ist mit der Kugel 504 verbunden.
Die sich nach unten erstreckende Stange 506 ist mit einem
Motorgehäuse (nicht
dargestellt) verbunden. Nachdem die Kugel 504 an dem Halter 502 festgemacht
wurde, kann eine Ventilatorglocke 508 installiert werden.
Die Ventilatorglocke 508 kann an die Steckerplatte 500,
das elektrische Anschlussgehäuse
oder die Decke angeschlossen werden. Der Halter kann auch in Verbindung
mit einer Ausführungsform
benutzt werden, die die Kontaktstreifen enthält.
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Ventilatorflügelbaugruppe
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Ein
zweites Merkmal des leicht zu installierenden erfindungsgemäßen Deckenventilators
ist seine klappbare Ventilatorflügelbaugruppe.
Die Flügelbaugruppe
gestattet es, die Flügel
vor dem Aufhängen
des Ventilators an der Decke vertikal zusammengefaltet vom Antriebsring
herabzuhängen
und sie dann schnell mittels Aufschnappen in ihre ausgefahrene Betriebsstellung
zu bringen. Ein verwandter Vorteil besteht darin, dass die Flügel später, während sie
weiterhin am Antriebsring befestigt sind, zur Reinigung und Wartung
heruntergelassen werden können.
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In 1 hat
der Deckenventilator 2 eine Antriebswelle 7, die
den Ventilatormotor mit einem Antriebsring, gewöhnlich Flügelnabe 80 genannt,
verbindet. Eine Mehrzahl von Ventilatorflügeln 82 ist gleichmäßig verteilt
an der Nabe 80 angeordnet.
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Bei
herkömmlichen
Ventilatoren hat der Flügel
einen Tragflügelabschnitt
oder ein Blatt, das gewöhnlich
aus Holz oder Kunststoff besteht, und eine am Fußende des Blatts befestigte
dekorative Metallbefestigungsklammer. Die Befestigungsklammer ist mit
Schrauben an der Nabe befestigt. Wenn der Flügel an der Nabe montiert ist,
steht er in seiner festen Betriebsstellung (bei manchen ist es möglich, den Winkel
des Flügels
geringfügig
zu verstellen). Wie in 21 und 22 dargestellt,
weisen die Ventilatorflügel 82 der
vorliegenden Erfindung auch ein Blatt 84 und eine Befestigungsklammer 86 auf.
Die Befestigungsklammer ist jedoch, wie im Folgenden beschrieben,
auf andere Weise an der Nabe befestigt.
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Die
Nabe 80 weist eine obere Platte 90 (aus der Perspektive
von 22 betrachtet und als Draufsicht in 23 und 24 dargestellt)
und eine untere Platte 92 auf (als Draufsicht in 21, 25 und 26 dargestellt).
Die beiden Platten 90, 92 sind durch Schrauben 94 miteinander
verbunden. In 24 ist zu sehen, dass die obere
Platte 90 einen Aufnahmeschlitz 96 für jeden
der Ventilatorflügel 82 aufweist.
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Die
Befestigungsklammer jedes Flügels
hat einen Schaft 88, der zur Befestigung der Klammer an der
Nabe dient. Der Schaft 88 kann einstückig mit der Klammer ausgebildet
sein oder könnte
ein separates planares Metallstück
sein, das an einer dekorativen Befestigungsklammer befestigt ist.
Der Schaft endet in einem Paar von Haltestreifen 97, die
sich lateral von seinem Ende aus erstrecken, derart, dass die Breite
des Schafts an den Haltestreifen geringfügig größer ist, als die Breite des
Halsabschnitts 87 des Schafts.
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Die
Schlitze 96 in der Nabe weisen eine Öffnung 98 in der äußeren Wand 100 der
oberen Platte 90 auf. Die Breite der Öffnung 98 ist im Wesentlichen gleich
der Breite des Halsabschnitts 87 des Schafts, aber kleiner
als die Breite des Endes mit den Haltestreifen. Der Abschnitt des
Schlitzes innerhalb der äußeren Wand
der Nabe weist eine Breite auf, die im Wesentlichen gleich der Breite
des Haltestreifenendes des Schafts ist. Somit bildet die reduzierte
Breite der Schlitzöffnung
eine Halterippe 102, die sich radial einwärts von
der Schlitzöffnung 98 in
der Nabe erstreckt.
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Wenn
der Abschnitt des Schafts einschließlich der Haltestreifen innerhalb
des Schlitzes liegt, wird die untere Platte 92 an der oberen
Platte 90 befestigt. Die untere Platte 90 enthält für jeden
Flügel eine
Aussparung oder Kerbe 104, die lagemäßig jedem Schlitz in der oberen
Platte entspricht. Die Kerbe 104 hat eine Breite, die gleich
der Breite des Schafts ohne die Haltestreifen ist. Wenn sich die
Ventilatorflügel
in der ausgefahrenen Stellung befinden (wie durch die unteren Flügel in 21 und 24 und den
Flügel
ganz rechts in 22 dargestellt), werden die
Haltestreifen von der unteren Platte abgestützt, und die Ventilatorflügel können in
Richtung des Pfeils B nach unten geklappt werden, wie in 22 dargestellt.
Der Hals des Schafts wird von der Kerbe in der unteren Platte aufgenommen,
und die Ventilatorflügel hängen vertikal.
Die Schlitzausbildung gestattet dem Schaft ferner, sich radial vor
und zurück
in dem Schlitz zu bewegen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann die Nabe 80 eine einstückige Einheit sein. Auch als
einstückige
Einheit weist die Nabe 80 einen Aufnahmeschlitz 96 für jeden
der Ventilatorflügel 82 auf.
In dieser Ausführungsform
sind die Haltestreifen 97 gefedert, so dass sie in den
Schaft 88 gezwungen werden können. Wenn die Haltestreifen 97 in
den Schaft 88 gezwungen sind, wird dieser in den Aufnahmeschlitz 96 eingeführt. Nachdem
der Schaft 88 innerhalb des Aufnahmeschlitzes ist, werden
die Haltestreifen 97 durch die Feder herausgedrückt, so
dass der Schaft im Aufnahmeschlitz festgehalten wird.
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In 24 und 27 weist
die obere Platte 90 ferner einen Haltestift 106 auf.
Der Haltestift 106 ist an einem Metallstreifen 108 befestigt,
der zum Beispiel mit einer Niete 110 an der oberen Platte
fixiert ist. Der Metallstreifen 108 fungiert als eine Feder für den Stift 106 und
hält den
Stift in der ersten Stellung fest, in der er sich durch eine Öffnung 112 in
der oberen Platte 90 und in den Schlitz 96 hinein
erstreckt. Wenn der Stift in die Richtung von Pfeil C gezwungen
wird, erlaubt der Streifen 108 dem Stift 106, sich
in die Öffnung 112 zu
bewegen. Wenn die Kraft von dem Stift 106 entfernt wird,
zwingt der Metallstreifen den Stift 106 zurück in den
Schlitz 96. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Haltestift 106 durch
ein Loch 124 in der unteren Platte 92 erreichbar
und kann mit einem Kugelschreiber oder einem Schraubenzieher mit
kleiner Klinge eingedrückt
werden. Der Schaft 86 weist ein Loch 126 auf,
welches den Haltestift 106 aufnimmt, wenn der Ventilatorflügel voll
in den Schlitz eingeführt
ist.
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Um
die Ventilatorflügel
in ihre Betriebsstellung zu versetzen, wird ein hängender
Flügel
(wie in 22 dargestellt; unterer rechter
Flügel)
in Richtung des Pfeils B hochgeklappt. Der Haltestift 106 wird
durch das Loch 124 in der unteren Platte erreicht und aus
dem Schlitz 96 herausgedrückt. In einer weiteren Ausführungsform
weist der Stift 106 eine abgewinkelte Stirnseite auf. Wenn
der Schaft 86 an dem Stift 106 angreift, drückt der
Schaft 86 selbst auf den Stift 106. Der Ventilatorflügel wird
jetzt in Richtung des Pfeils D in den Schlitz bewegt. Der Schaft
schiebt sich über
den eingedrückten
Stift, bis das Loch 126 mit dem Stift fluchtet, und die
Feder 108 zwingt jetzt den Stift 106 in das Loch 126.
Nach Sicherung des Haltestifts in dem Aufnahmeloch ist der Flügel in seiner
ausgefahrenen Stellung fixiert und betriebsbereit. Durch Eindrücken des
Stifts und Ziehen des Flügels nach
außen,
bis die Haltestreifen in die Kerbe in der unteren Platte eingreifen,
kann der Flügel
in die zusammengefaltete vertikale Stellung zurückgebracht werden. Der Flügel kann
jetzt in Richtung des Pfeils B nach unten geklappt werden.
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Der
Metallstreifen 108 kann durch eine Spiralfeder oder irgendein
anderes Element ersetzt werden, das eine ähnliche Funktion, wie oben
beschrieben, bereitstellt.
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Da
es möglich
ist, diese Ventilatorflügel
aus einer zusammengefalteten vertikalen hängenden Stellung in die ausgefahrene
Betriebsstellung und umgekehrt zu klappen, kann ein Ventilator mit
dieser Ventilatorflügelbaugruppe
mit bereits an der Nabe befestigten, zusammengefalteten, nach unten
hängenden
Ventilatorflügeln
installiert werden. Nach Vornahme der elektrischen Anschlüsse an der
Decke werden die Flügel
angehoben und der ausgefahrenen Betriebsstellung verriegelt. Die
Flügel
können hinterher
zur vereinfachten Reinigung heruntergelassen werden.
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28 veranschaulicht
eine spezifische Ausbildung des Antriebsrings und der Ventilatorbaugruppe,
die jedoch nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
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Die
leicht zu installierende Ventilatorflügelbaugruppe hat Ventilatorflügel mit
einem Befestigungsklammerschaft 130, der keine Haltestreifen aufweist.
Die obere Platte 90 enthält einen Schlitz mit einer
Breite, die gleich der Breite des Halses 130 ist. Da der
Hals 130 keine Haltestreifen aufweist, können die
Ventilatorflügel
vollständig
aus der Nabe 80 entfernt werden. Die Ventilatorflügel dieser
Ausführungsform
werden auf eine Weise installiert, die praktisch identisch mit der
oben beschriebenen Ausführungsform
ist.
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Dementsprechend
wird auf die folgenden Ansprüche,
nicht auf die vorhergehenden Ausführungsformen verwiesen, um
den Geltungsbereich der Erfindung zu erkennen.