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Die
Erfindung betrifft eine Haarentfernungseinrichtung, versehen mit
einer Laserquelle, einem einstellbaren Laserbündelmanipulator zum Positionieren
eines im Betrieb von der Laserquelle gelieferten Laserbündels in
einer Zielposition auf einer zu behandelnden Haut und einem Bildsensor
zum Detektieren eines Bildes von zumindest einem Abschnitt der Haut,
wobei die Laserquelle mit Hilfe einer elektrischen Steuereinheit
steuerbar ist, welche Steuereinheit im Betrieb die Zielposition
des Laserbündels aus
dem genannten Bild ermittelt und die Laserquelle in dem Moment aktiviert,
in dem der Laserbündelmanipulator
sich in einer Position befindet, die der Zielposition des Laserbündels entspricht.
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Das
US-Patent 5.653.706 offenbart eine Haarentfernungseinrichtung, die
zur Verwendung durch einen professionellen Therapeuten entworfen ist
und nicht nur zum Entfernen von Haaren verwendet werden kann, sondern
auch für
andere dermatologische Behandlungen, wie z.B. die Behandlung von verbranntem
Hautgewebe, Krampfadern oder Pigmentflecken. Das von dem Bildsensor
detektierte Bild der Haut wird für
den Therapeuten auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Die bekannte
Haarentfernungseinrichtung umfasst weiterhin ein Steuerungsglied,
mit dem der Therapeut den Laserbündelmanipulator
betätigen
kann und somit das von der Laserquelle gelieferte Laserbündel manuell über die zu
behandelnde Haut führen
kann. Während
des Führens über die
Haut hat das Laserbündel
nur eine verhältnismäßig geringe
Energiedichte und der Therapeut kann die Position des Laserbündels auf
der Haut mit Hilfe des Bildschirms überwachen. Wenn das Laserbündel sich
in der von dem Therapeuten bestimmten Zielposition befindet, kann
der Therapeut das Laserbündel
für eine
zuvor bestimmte Zeitdauer durch Betätigung eines weiteren Steuerungsgliedes
der Haarentfernungseinrichtung verstärken. Das Laserbündel hat
eine Wellenlänge,
die von dem zu behandelnden Gewebe gut absorbiert wird, sodass das
um die Zielposition herum vorhandene Gewebe lokal von dem Laserbündel stark
erhitzt wird und das betreffende Gewebe abstirbt. Für eine dauerhafte
Entfernung oder Epilation eines auf der Haut vorhandenen Haares
wird das Laserbündel
auf die Wurzel des Haares gerichtet, sodass die Wurzel und das die
Wurzel umgebende Gewebe absterben. Da die bekannte Haar entfernungseinrichtung
mit dem genannten Bildsensor und einstellbaren Laserbündelmanipulator
versehen ist, ist es möglich,
die Haut lokal mit einem Laserbündel
mit einem verhältnismäßig kleinen
Fleckdurchmesser zu behandeln, sodass die Laserquelle nur eine verhältnismäßig geringe Leistung
zu haben braucht. Daher wird in der bekannten Haarentfernungseinrichtung
eine verhältnismäßig kleine
und einfache Laserdiode verwendet.
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Ein
Nachteil der bekannten Haarentfernungseinrichtung ist, dass für das Entfernen
aller auf einer zu behandelnden Haut vorhandenen Haare eine verhältnismäßig lange
Behandlungsdauer erforderlich ist, weil der Therapeut das Laserbündel manuell
von einem Haar zum nächsten
verlagern muss. Zusätzlich
erfordert eine Bestimmung der Zielposition des Laserbündels auf
der Haut, dass der Benutzer eine erhebliche Erfahrung hat, sodass
die bekannte Haarentfernungseinrichtung ausschließlich zur
Verwendung durch einen professionellen Therapeuten geeignet ist.
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WO-A-99/11324
offenbart eine Haarentfernungseinrichtung der eingangs erwähnten Art.
Bei dieser bekannten Einrichtung wird zuerst ein Gebiet des Oberflächengewebes
mit zu entfernenden Haaren mit Hilfe eines Abtastlichtbündels abgetastet,
wobei die Haarfollikel durch Farbbestimmungen detektiert werden
und die Positionen der Haarfollikel entlang dem Abtastweg des Lichtbündels in
einem Speichermittel gespeichert werden. Danach wird während einer
zweiten Abtastung des Gewebegebietes ein Behandlungslichtbündel entsprechend
dem Inhalt des Speichermittels ein- und ausgeschaltet, sodass nur
die während
des ersten Abtastens detektierten Haarfollikel behandelt werden.
Somit wird das umgebende Gewebe automatisch vor einer Beschädigung durch
das Behandlungslichtbündel
geschützt.
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EP-A-1
031 324, dessen Inhalt für
die vorliegende Anmeldung entsprechend Artikel 54 (3) EPÜ als zum
Stand der Technik gehörend
betrachtet wird, offenbart ein Laserepiliergerät zum Ausführen einer Epilierung auf einer
Haut durch Bestrahlung der Haut mit einem Laserbündel. Bei diesem Apparat werden die
Positionen und Größen von
Haarfollikeln in einem ersten Stadium mit Hilfe einer CCD-Kamera
detektiert, die den tatsächlichen
Zustand der zu behandelnden Haut abbildet. Die Positionen der Haarfollikel
und deren Größen werden
auf Farbe oder Formen beruhend, die in dem Bild wahrgenommen werden,
detektiert. Danach wird das Laserbündel in die detektierten Positionen
gerichtet, um die Haarfollikel zu zerstören.
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Der
Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Haarentfernungseinrichtung
der eingangs erwähnten
Art zu verschaffen, mit der eine verhältnismäßig kurze Behand lungsdauer
möglich
ist und die zur Verwendung durch unerfahrene Personen geeignet ist,
d.h. für
den Verbrauchermarkt geeignet ist.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe ist eine erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung,
wie in Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit
aus dem von dem Bildsensor detektierten Bild eine Position und Orientierung
eines zu entfernenden Haares auf der Haut ermittelt und dass die
Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels als Funktion der genannten
Position und Orientierung ermittelt. Die Bestimmung der Zielposition
des Laserbündels
und die Aktivierung der Laserquelle erfolgen vollautomatisch, weil
die Zielposition des Laserbündels
durch die Steuereinheit bestimmt wird und die Laserquelle durch
die Steuereinheit aktiviert wird, wenn der Laserbündelmanipulator
sich in einer Position befindet, die der Zielposition des Laserbündels entspricht.
Mit der Steuereinheit kann beispielsweise auch der Laserbündelmanipulator
in einer zuvor bestimmten Weise automatisch in die Position eingestellt
werden, die der Zielposition des Laserbündels auf der Haut entspricht.
Dies macht die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung
für eine sichere
Anwendung durch unerfahrene Personen geeignet, sodass die Haarentfernungseinrichtung
speziell für
den Verbrauchermarkt geeignet ist. Die Steuereinheit umfasst beispielsweise
einen geeigneten Algorithmus zum Ermitteln der Zielposition für das Laserbündel aus
dem von dem Bildsensor detektierten Bild der Haut, wobei der Algorithmus
imstande ist, die Position und die Orientierung des zu entfernenden
Haares auf der Haut auf Basis der Bildinformation zu ermitteln und
imstande ist, die Zielposition auf Basis der genannten Position
und Orientierung des Haares zu ermitteln. Die oben beschriebene
automatische Ermittelung der Zielposition des Laserbündels, die
automatische Einstellung des Laserbündelmanipulators und die automatische
Aktivierung der Laserquelle erfolgen innerhalb einer verhältnismäßig kurzen
Zeit, sodass mit Hilfe der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
eine verhältnismäßig kurze
Behandlungsdauer erreicht werden kann.
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Eine
spezielle Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Zielposition
des Laserbündels
in einem Teilgebiet des Bildes ermittelt, das Abmessungen hat, die
durch einen zuvor bestimmten mittleren Abstand zwischen auf der
Haut vorhandenen Haaren und einer zuvor bestimmten Länge der
Haare bestimmt worden sind. In dieser speziellen Ausführungsform
ist die Steuereinheit im Wesentlichen ausschließlich in dem genannten Teilgebiet
des Bildes aktiv, das nicht mehr als einige wenige zu entfernenden
Haare umfasst, und vorzugsweise nur ein einzelnes Haar. Die genannte
zuvor bestimmte Länge
der Haare sollte vorzugsweise kleiner sein als der mittlere Abstand
zwischen den Haaren und kann beispielsweise dadurch erreicht werden,
dass vor der Behandlung mit Hilfe der Haarentfernungseinrichtung
Haare mit Hilfe eines gesonderten Langhaarschneiders oder beispielsweise
eines zu der Haarentfernungseinrichtung gehörenden Langhaarschneiders abgeschnitten
werden. Da die Steuereinheit im Wesentlichen ausschließlich in
dem genannten Teilgebiet des Bildes aktiv ist, werden eine Berechnungszeit
und Berechnungskapazität
der Steuereinheit die zum Ermitteln der Zielposition erforderlich
sind, stark reduziert.
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Eine
weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Teilgebietes
des Bildes einstellbar sind. Da die Abmessungen des Teilgebietes
des Bildes einstellbar sind, können
diese Abmessungen vom Benutzer der Haarentfernungseinrichtung an
die Eigenschaften der zu behandelnden Haut angepasst werden, sodass
die Behandlungsdauer und das Behandlungsergebnis für jeden
einzelnen Benutzer optimiert werden können.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der
Steuereinheit in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen
einstellbar ist, die einer regelmäßigen Folge von virtuellen
Positionen des Laserbündels
auf dem genannten Abschnitt der Haut entspricht, wobei eine Bezugsposition
in dem Teilgebiet des Bildes der momentanen virtuellen Position
des Laserbündels
entspricht und wobei die Steuereinheit die Laserquelle aktiviert,
wenn die Bezugsposition der Zielposition des Laserbündels entspricht.
Bei dieser noch weiteren Ausführungsform wird
der dem Bild entsprechende Abschnitt der Haut durch den Laserbündelmanipulator
in gleichmäßiger Weise
abgetastet. Da die in dem Teilgebiet des Bildes liegende Bezugsposition
der momentanen virtuellen Position des Laserbündels entspricht, wird das Teilgebiet
des Bildes der momentanen virtuellen Position des Laserbündels folgen,
sodass sich die durch die Steuereinheit ermittelte Zielposition
in dem Teilgebiet des Bildes ständig
in Bezug auf die Bezugsposition ändert.
Ein Vorteil dieser noch weiteren Ausführungsform ist, dass der Laserbündelmanipulator
von der Steuereinheit in gleichmäßiger Weise
ständig
justiert wird, sodass der Laserbündelmanipulator
keine außergewöhnlich kurze
Einstellzeit und keine außerordentlich
hohe Einstellgenauigkeit benötigt.
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Eine
spezielle Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Zielposition
des Laser bündels
in einer regelmäßigen Folge
von aufeinander folgenden Teilgebieten des Bildes ermittelt, wobei
der Laserbündelmanipulator mit
Hilfe der Steuereinheit in jedem der genannten Teilgebiete in eine
Position einstellbar ist, die der Zielposition des Laserbündels in
dem betreffenden Teilgebiet entspricht. Bei dieser speziellen Ausführungsform
wird das detektierte Bild der Haut durch die Steuereinheit in gleichmäßiger Weise
entsprechend der genannten Folge von aufeinander folgenden Teilgebieten
abgetastet. Die Steuereinheit ermittelt eine Zielposition in jedem
der aufeinander folgenden Teilgebiete, woraufhin der Laserbündelmanipulator durch
die Steuereinheit in die der betreffenden Zielposition entsprechende
Position eingestellt wird. Ein Vorteil dieser speziellen Ausführungsform
ist, dass der Laserbündelmanipulator
nicht den vollständigen, dem
Bild entsprechenden Abschnitt der Haut abzutasten braucht, sondern
nur aufeinander folgend in Positionen eingestellt wird, die den
in den aufeinander folgenden Teilgebieten des Bildes ermittelten Zielpositionen
entsprechen. Der Laserbündelmanipulator
wird hierbei zwar durch die Steuereinheit in ungleichmäßiger Weise
eingestellt, sodass verhältnismäßig hohe
Anforderungen an die Einstellzeit und die Einstellgenauigkeit des
Laserbündelmanipulators gestellt
werden, aber die Behandlungsdauer der Haarentfernungseinrichtung
wird erheblich weiter verringert.
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Eine
weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus der aus dem
Bild ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares
auf der Haut ein Gebiet auf der Haut ermittelt, unter dem sich mit
einem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad eine Wurzel des Haares
befindet, wobei die Steuereinheit in dem genannten Gebiet auf der
Haut zumindest eine Zielposition ermittelt. Bei dieser weiteren
Ausführungsform
wird die Haarentfernungseinrichtung als Epiliereinrichtung verwendet.
Da das Laserbündel
die Wurzel des Haares behandelt, wird die Wurzel des Haares absterben,
ebenso wie das Hautgewebe, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft
befindet, sodass das Haar dauerhaft entfernt wird oder zumindest
für eine
längere
Dauer. Das Gebiet auf der Haut, unter dem sich die Wurzel mit zuvor
bestimmtem Wahrscheinlichkeitsgrad befinden soll, wird durch die Steuereinheit
auf Basis beispielsweise zuvor bestimmter statistischer Information über die
Länge der subkutanen
Abschnitte von Haaren und den Winkel der subkutanen Abschnitte von
Haaren in Bezug auf die Hautoberfläche ermittelt.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der
Steuereinheit in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen
einstellbar ist, die einer Verlagerung des Laserbündels mit
einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit über eine geradlinige Strecke
auf der Haut entspricht, welche geradlinige Strecke auf einer virtuellen
geraden Linie liegt, die nahezu mit einer senkrechten Projektion
des zu entfernenden Haares auf der Haut zusammenfällt, wobei
die Steuereinheit die Laserquelle zu Beginn der genannten Verlagerung
aktiviert. Das oben erwähnte Gebiet
auf der Haut, unter dem die Wurzel des Haares sich mit dem zuvor
bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad befinden wird, kann so wirksam
in seiner Gesamtheit behandelt werden, während ein erforderlicher Fleckdurchmesser
des Laserbündels
erheblich verringert wird.
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Eine
spezielle Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der
Steuereinheit in eine Anzahl aufeinander folgender fester Positionen
einstellbar ist, entsprechend einer Anzahl fester Zielpositionen
des Laserbündels
auf einer geradlinigen Strecke auf der Haut, welche geradlinige
Strecke auf einer virtuellen geraden Linie liegt, die nahezu mit
einer senkrechten Projektion des zu entfernenden Haares auf der
Haut zusammenfällt,
wobei die Steuereinheit die Laserquelle in jeder der genannten festen
Positionen des Laserbündelmanipulators
während
einer zuvor bestimmten Zeit aktiviert. Das genannte Gebiet auf der Haut,
unter dem sich die Wurzel des Haares mit dem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad
befinden wird, kann somit ebenso wirksam in seiner Gesamtheit behandelt
werden, während
ein erforderlicher Fleckdurchmesser des Laserbündels ebenso stark reduziert
wird.
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Eine
weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus der aus dem
Bild ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares
auf der Haut eine Austrittsposition auf dem Haar ermittelt, wo das
Haar aus der Haut austritt, wobei die Steuereinheit die Zielposition
des Laserbündels
mit einer nahe der genannten Austrittsposition liegenden Position
auf dem Haar gleich setzt. Diese weitere Ausführungsform der Haarentfernungseinrichtung
wird als Rasierer verwendet. Da die Zielposition des Laserbündels auf dem
Haar benachbart zur Austrittsposition des Haares liegt, wird das
Haar durch das Laserbündel
nahe der Austrittsposition, d.h. nahe der Hautoberfläche, weggebrannt.
Die Steuereinheit kann beispielsweise so programmiert werden, dass
die Zielposition auf einer Ebene mit der Hautoberfläche oder
selbst unterhalb der Hautoberfläche
liegt, sodass ein sehr glattes Rasierergebnis erhalten wird, das
für eine
verhältnismäßig lange
Dauer erhalten bleibt. Die Haarentfernungseinrichtung kann beispielsweise
mit einem weiteren Einstellglied versehen werden, um die Zielposition
relativ zu der Hautoberfläche
einzustellen, sodass der Benutzer eine gewünschte Glätte einstellen kann.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Haarentfernungseinrichtung
ein separates Beleuchtungsglied umfasst, um zumindest den von dem
Bildsensor zu detektierenden Abschnitt der Haut zu beleuchten. Durch
die Verwendung des separaten Beleuchtungsgliedes wird erreicht,
dass das von dem Bildsensor detektierte Bild vollständig durch
an der Haut reflektiertes, aus dem Beleuchtungsglied stammendes Licht
gebildet wird, und die Laserquelle vollständig zwischen den Belichtungen
zweier aufeinander folgender Zielpositionen ausgeschaltet werden
kann. Aus dem Laserbündel
stammendes reflektiertes Licht braucht den Bildsensor nicht zu erreichen,
weil das von dem Bildsensor detektierte Bild vollständig durch an
der Haut reflektiertes Licht des Beleuchtungsgliedes gebildet wird.
Daher kann der Bildsensor mit einem Filter für das reflektierte Licht des
Laserbündels versehen
werden, sodass der Bildsensor gegen Beschädigungen geschützt ist,
die infolge des reflektierten Lichtes des Laserbündels auftreten können, wenn
das Laserbündel
sich in seiner Zielposition befindet und eine hohe Energiedichte
aufweist.
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Eine
spezielle Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus dem Bild
ein Reflexionsspektrum des von dem Bildsensor detektierten Abschnitts
der Haut ermittelt, wobei die Steuereinheit das Reflexionsspektrum
mit einem zuvor bestimmten Bezugsspektrum von zumindest einer häufig auftretenden
Hautveränderung vergleicht
und wobei die Steuereinheit aus dem genannten Vergleich Positionen
auf der Haut ermittelt, in denen die genannte Hautveränderung
vorhanden ist, und die Laserquelle in den genannten Positionen auf
der Haut nicht aktiviert. Bei dieser speziellen Ausführungsform
wird verhindert, dass das Laserbündel auf
Zielpositionen gerichtet wird, die innerhalb einer solchen Hautveränderung
liegen wie beispielsweise ein Muttermal oder ein anderer Pigmentfleck.
Solche Hautveränderungen
haben häufig
ein verhältnismäßig hohes
Absorptionsvermögen
für das
Laserlicht, das für
die Behandlung der Haare oder Haarwurzeln verwendet wird, sodass
im Fall eines Kontaktes mit Laserlicht Verletzungen auftreten. Diese
spezielle Ausführungsform
bietet somit einen automatischen Schutz gegen solche Verletzungen.
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Eine
weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit Mittel umfasst,
um aus dem von dem Bildsensor detektierten Bild eine tatsächliche
Position des Laserbündels auf
der Haut zu ermitteln. Da die tatsächliche Position des Laserbündels auf
der Haut ermittelt wird, kann der Laserbündelmanipulator beispielsweise
so korrigiert oder kalibriert werden, dass die genannte tatsächliche
Position genau der gewünschten
Zielposition entspricht, die durch die Steuereinheit ermittelt worden
ist. Da die genannte tatsächliche
Position durch den Bildsensor ermittelt wird, ist ein separater Sensor
zum Bestimmen der genannten tatsächlichen Position
nicht erforderlich und wird der Bildsensor in effektiver Weise genutzt.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der
Steuereinheit über
ein Ausgangssignal der Steuereinheit entsprechend einer zuvor bestimmten
mathematischen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und
der Zielposition einstellbar ist, wobei die Steuereinheit ein Kalibrierglied
umfasst, um die zuvor bestimmte mathematische Beziehung auf Basis
einer gemessenen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal
und der tatsächlichen
Position des Laserbündels auf
der Haut zu kalibrieren. Da die Steuereinheit den Laserbündelmanipulator
entsprechend der genannten zuvor bestimmten mathematischen Beziehung zwischen
dem genannten Ausgangssignal und der Zielposition einstellt, kann
das zum Erreichen einer zuvor bestimmten Zielposition benötigte Ausgangssignal
durch die Steuereinheit in einer relativ kurzen Zeitdauer ermittelt
werden, sodass die zuvor bestimmte Zielposition in relativ kurzer
Zeitdauer erreicht wird. Da die genannte mathematische Beziehung
auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal
und der genannten tatsächlichen
Position kalibriert wird, kann das Laserbündel durch den Laserbündelmanipulator sehr
genau in der Zielposition positioniert werden, sodass eine Beschädigung der
die Zielposition umgebenden Haut durch das Laserbündel so
weit wie möglich
verhindert wird und die Zielposition nicht vom Laserbündel verfehlt
wird.
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Eine
spezielle Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass, zum Ermitteln der tatsächlichen
Position des Laserbündels
auf der Haut, die Steuereinheit die Laserquelle mit einer verhältnismäßig niedrigen
Energiedichte aktiviert. Wenn die Laserquelle bei geringer Energiedichte
aktiviert wird, erzeugt das Laserbündel einen Fleck auf der Haut, der
genügend
hell ist, um vom Bildsensor detektiert zu werden, aber der nicht
die Haut beschädigt
oder reizt. Somit kann die tatsächliche
Position des Laserbündels
auf der Haut durch das Steuerungsglied der Steuereinheit in sicherer
und zuverlässiger
Weise ermittelt werden, und der Energieverbrauch der Laserquelle
wird erheblich begrenzt.
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Die
Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden
näher beschrieben.
Es zeigen:
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1 schematisch
eine Haarentfernungseinrichtung gemäß der Erfindung,
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2 einen
schematischen Querschnitt einer zu behandelnden Haut nahe einem
Haar, das mit Hilfe der Haarentfernungseinrichtung von 1 entfernt
werden soll,
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3 schematisch
ein Bild eines Abschnitts einer behandelten Haut, das mit Hilfe
eines Bildsensors der Haarentfernungseinrichtung von 1 detektiert
wird,
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4 schematisch
eine Steuereinheit der Haarentfernungseinrichtung von 1,
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5a schematisch
ein Teilgebiet des Bildes von 3,
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5 schematisch ein Teilgebiet des Bildes von 3 in
einer alternativen Ausführungsform
einer Haarentfernungseinrichtung gemäß der Erfindung,
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6 ein
Reflexionsspektrum, das von der Steuereinheit von 4 aus
dem Bild von 3 ermittelt worden ist,
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7 schematisch
eine Steuereinheit einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung,
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8 schematisch
ein von der Steuereinheit von 7 erzeugtes
Teilgebiet eines detektierten Bildes der zu behandelnden Haut und
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9 schematisch
ein Teilgebiet eines Bildes der zu behandelnden Haut, das von einer
Steuereinheit einer noch weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentferungseinrichtung
erzeugt worden ist.
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Die
in 1 dargestellte erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 umfasst
eine Laserquelle 3 und einen einstellbaren Laserbündelmanipulator 5 zum
Positionieren eines im Betrieb von der Laserquelle 3 abgegebenen
Laserbündels 7 in
einer Zielposition 9 auf einer zu behandelnden Haut 11.
Die Haarentfernungseinrichtung 1 ist eine Epiliereinrichtung,
mit der auf der Haut 11 vorhandene Haare 13 für einen
verhältnismäßig langen
Zeitraum oder sogar dauerhaft entfernt werden können. Wenn ein Haar 13 epiliert
werden soll, muss die Zielposition 9 des Laserbündels 7 ungefähr in einer
Position auf der Haut 11 liegen, unter der sich eine Wurzel 15 des Haares 13 befindet,
wie schematisch in 2 gezeigt wird. Das Laserbündel 7 enthält monochromatisches
Licht mit einer Wellen länge,
die von dem Haar 13 gut absorbiert wird und von Gewebe
der Haut 11 nahezu nicht absorbiert wird. Infolgedessen
wird im Wesentlichen ausschließlich
die Wurzel 15 des Haares 13 durch das Laserbündel 7 stark
erhitzt, sodass die Wurzel 15 abstirbt. Mit einer Wellenlänge zwischen
ungefähr
650 nm und 1200 nm wird bei einer hellen Haut mit dunklen Haaren
ein gutes optisches Selektionsvermögen zwischen den Haaren 13 und dem
Gewebe der Haut 11 erhalten. Licht mit einer solchen Wellenlänge wird
durch Melanin, einem Pigment, das in dunklen Haare in hoher Konzentration und
in einer hellen Haut nur in einer niedrigen Konzentration auftritt,
gut absorbiert. Licht mit einer solchen Wellenlänge wird auch von Wasser schlecht
absorbiert sowie von Hämoglobin,
einem roten Pigment, das in hoher Konzentration in Blut vorkommt, und
von Keratin, einer Substanz, die in hoher Konzentration sowohl in
der Außenhaut
(Epidermis) als auch in dem Hautgewebe auftritt, das in geringer
Tiefe in der Haut liegt, wo sich die Wurzeln 15 der Haare 13 befinden.
Für einen
wirkungsvollen Betrieb der Haarentfernungseinrichtung 1 sind
weiterhin eine ausreichende Impulsdauer und Energiedichte des Laserbündels 7 notwendig.
Eine zu kurze Impulsdauer führt
nur zu einem Erhitzen der Wurzel 15 und nicht zu einem
Erhitzen des Gewebes, das sich in unmittelbarer Nähe der Wurzel 15 befindet.
Daher bleibt dieses Gewebe unversehrt, sodass sich eine neue Wurzel
und ein neues Haar entwickeln können.
Eine zu lange Impulsdauer führt
infolge von Wärmeleitung zu
einem übermäßigen Aufheizen
des in einigem Abstand zur Wurzel 15 vorhandenen Gewebes,
was zu Hautreizungen oder sogar einer Beschädigung der Haut führen kann.
Gute Ergebnisse werden mit einer Impulsdauer des Laserbündels 7 zwischen
ungefähr 1
ms und 100 ms und einer Energiedichte des Laserbündels 7 zwischen ungefähr 15 J/cm2 und 50 J/cm2 erhalten.
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Das
Laserbündel 7 kann
mit Hilfe des Laserbündelmanipulators 5 in
einer weiter unten näher
zu beschreibenden Weise genau in der Zielposition 9 positioniert
werden, wobei die Zielposition 9 mit Hilfe einer elektrischen
Steuereinheit 17 der Haarentfernungseinrichtung 1 in
einer weiter unten näher
zu beschreibenden Weise ermittelt werden kann. Daher braucht das
Laserbündel 7 nur
einen verhältnismäßig kleinen
Fleckdurchmesser zum Erhitzen der Wurzel 15 zu haben. Bei
einem Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 zwischen ungefähr 0,3 mm
und 1,0 mm werden gute Ergebnisse erhalten. Dieser verhältnismäßig kleine
Fleckdurchmesser bedeutet, dass die Laserquelle 3 nur eine
verhältnismäßig geringe
Ausgangsleistung von wenigen Watt zu haben braucht, um die geforderte
Energiedichte und Impulsdauer des Laserbündels 7 zu erreichen.
Die in der Haarentfernungseinrichtung 1 verwendete Laserquelle 3 umfasst
daher nur eine verhältnismäßig kleine
und einfache Laserdiode, die an sich bekannt ist und die in 1 nicht
im Detail dargestellt ist, oder eine Reihe aus fasergekoppelten
Laserdioden, die an sich bekannt sind und ebenfalls in 1 nicht
im Detail dargestellt sind. Die Laserquelle 3 umfasst weiterhin
ein Kollimatorlinsensystem, das in 1 auch nicht
dargestellt ist und mit dem das Laserbündel 7 gerichtet wird,
sodass es nahezu parallel wird.
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Wie 1 weiterhin
zeigt, umfasst der Laserbündelmanipulator 5 einen
ersten einstellbaren Kippspiegel 19 und einen zweiten einstellbaren
Kippspiegel 21, die beide unter einem Winkel von ungefähr 45° in Bezug
auf eine Kontaktfläche 23 positioniert
sind, mit der die Haarentfernungseinrichtung 1 gegen die
Haut 11 an gelegt werden soll. Der erste Kippspiegel 19 ist
um eine in der Ebene des ersten Kippspiegels 19 und parallel
zur Kontaktfläche 23 verlaufende
erste Kippachse 27 mit Hilfe eines in 1 nur
schematisch dargestellten Stellgliedes 25 über begrenzte
Winkel kippbar. Der zweite Kippspiegel 21 ist um eine in
der Ebene des zweiten Kippspiegels 21 liegende und die
erste Kippachse 27 ungefähr senkrecht schneidende zweite
Kippachse 31 mit Hilfe eines in 1 ebenfalls
nur schematisch dargestellten Stellgliedes 29 über begrenzte
Winkel kippbar. Das von der Laserquelle 3 im Betrieb gelieferte Laserbündel 7 wird
vom ersten Kippspiegel 19 und dem zweiten Kippspiegel 21 unter
Winkeln von ungefähr
45° reflektiert,
sodass das Laserbündel 7 in
der Zielposition 9 durch eine in der Kontaktfläche 23 vorgesehene Öffnung 33 nahezu
senkrecht auf die zu behandelnde Haut 11 trifft. Es sei
bemerkt, dass die Öffnung 33 mit
einer Abdeckplatte aus einem transparenten Material abgedeckt sein
kann. Die Zielposition 9 des Laserbündels 7 auf der Haut 11 ist
parallel zu einer X-Richtung verschiebbar, die in der Kontaktfläche 23 liegt
und die erste Kippachse 27 senkrecht schneidet, indem der
erste Kippspiegel 19 mit Hilfe des Stellgliedes 25 um
die erste Kippachse 27 gekippt wird. Die Zielposition 9 des
Laserbündels 7 auf der
Haut 11 ist parallel zu einer Y-Richtung verschiebbar,
die auch in der Kontaktfläche 23 liegt
und senkrecht zur X-Richtung steht, indem der zweite Kippspiegel 21 mit
Hilfe des Stellgliedes 29 um die zweite Kippachse 31 gekippt
wird.
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Wie 1 weiterhin
zeigt, umfasst die Haarentfernungseinrichtung 1 ein separates
Beleuchtungsglied 35, mit dem im Betrieb ein Abschnitt
der unterhalb der Öffnung 33 befindlichen,
zu behandelnden Haut 11 beleuchtet wird. Das Beleuchtungsglied 35 kann
eine einfache Lampe sein. Ein von dem Beleuchtungsglied 35 im
Betrieb geliefertes Lichtbündel 37 fällt durch
eine transparente Platte 39, die auch das Laserbündel 7 durchlässt, auf
den genannten Abschnitt der Haut 11. Die transparente Platte 39 ist in
Bezug auf die Kontaktfläche 23 unter
einem Winkel von ungefähr
45° positioniert
und an einer der Öffnung 33 zugewandten
Seite mit einer spiegelnden Oberfläche 41 versehen. Ein
von dem genannten Abschnitt der Haut 11 reflektiertes Lichtbündel 43 wird an
der spiegelnden Oberfläche 41 über einen
Winkel von ungefähr
90° reflektiert
und in der dargestellten Ausführungsform
auf einen Bildsensor 47, einen CCD-Bildsensor, der an sich
bekannt ist, mit Hilfe einer Linseneinheit 45 reflektiert.
Der Bildsensor 47 ist somit im Stande, ein Bild des genannten,
unterhalb der Öffnung 33 befindlichen
Abschnitts der Haut 11 zu detektieren. Die Verwendung des
Beleuchtungsgliedes 35 ermöglicht es dem Bildsensor 47,
ein deutliches Bild des genannten Abschnitts der Haut 11 aus dem
an der Haut 11 reflektierten Licht des Beleuchtungsgliedes 35 zu
detektieren, sodass zum Detektieren des genannten Bildes kein reflektiertes
Licht aus dem Laserbündel 7 erforderlich
ist. Das bedeutet, dass die Laserquelle 3 zwischen den
Belichtungen von zwei aufeinander folgenden Zielpositionen auf der
Haut 11 vollständig
ausgeschaltet werden kann. Außerdem
kann der Bildsensor 47 mit einem in 1 nicht
abgebildeten Filter für
das reflektierte Licht des Laserbündels 7 versehen sein,
sodass der Bildsensor 47 gegen Beschädigungen geschützt ist, die
infolge des reflektierten Lichtes des Laserbündels 7 entstehen
können,
wenn das Laserbündel 7 sich mit
hoher Energiedichte in der Zielposition 9 befindet.
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Wie 1 zeigt,
gibt der Bildsensor 47 an die Steuereinheit 17 ein
elektrisches Signal uS ab, das dem von dem
Bildsensor 47 detektierten Bild des unterhalb der Öffnung 33 befindlichen
Abschnitts der Haut 11 entspricht, welches Signal uS beispielsweise eine Reihe von 8-Bit-Gauwerten
der Bildsensorpixels umfasst. Das detektierte Bild wird schematisch
in 3 dargestellt und mit dem Bezugszeichen 49 bezeichnet.
Wie 4 zeigt, umfasst die Steuereinheit 17 einen
ersten Prozessor 51, der das detektierte Bild 49 in
mehr oder weniger gleichmäßiger Weise abtastet,
wobei der Prozessor 51 aufeinander folgend eine Anzahl
Teilgebiete 53 des Bildes 49 erzeugt, wie in 3 gezeigt,
insbesondere eine mehr oder weniger regelmäßige Folge von Teilgebieten 53, die
ungefähr
auf einer Anzahl Linien liegen, die in Y-Richtung gesehen hintereinander
liegen und die parallel zur X-Richtung
verlaufen. Der erste Prozessor 51 führt einem zweiten Prozessor 55 der
Steuereinheit 17 ein elektrisches Signal uSP zu,
das aufeinander folgend den Teilgebieten 53 des Bildes 49 entspricht,
die von dem ersten Prozessor 51 aufeinander folgend erzeugt
werden. Der zweite Prozessor 55 ermittelt in jedem Teilgebiet 53 die
Position und die Orientierung auf der Haut 11 des oder
der in dem relevanten Teilgebiet 53 vorhandenen Haares
oder Haare 13 und gibt an einen dritten Prozessor 57 der
Steuereinheit 17 ein elektrische Signal uPO ab,
das aufeinander folgend den Positionen und Orientierungen der Haare 13 in
den aufeinander folgenden Teilgebieten 53 des Bildes 49 entspricht,
wie vom zweiten Prozessor 55 ermittelt. Der dritte Prozessor 57 ermittelt
in jedem Teilgebiet 53 eine oder mehrere Zielpositionen für das Laserbündel 7 als
Funktion der genannten Position und Orientierung des Haares oder
der Haare 13 in dem relevanten Teilgebiet 53 in
einer unten näher
zu beschreibenden Weise. Die Teilgebiete 53 haben Abmessungen,
die auf Basis eines zuvor bestimmten mittleren Abstandes zwischen
den auf der Haut 11 befindlichen Haaren 13 und
einer zuvor bestimmten Länge
der Haare 13 bestimmt wurden. Bei der gezeigten Ausführungsform
sind die Abmessungen des Teilgebietes 53 so, dass die Teilgebiete 53 im
Mittel je nur ein einziges Haar 13 umfassen. Dies kann
in der Praxis erreicht werden, wenn der Benutzer die Haare 13 vor
der Behandlung mit der Haarentfernungseinrichtung 1 mit
einem Langhaarschneider auf eine solche Länge abschneidet, dass diese zuvor
bestimmte Länge
der Haare 13 kleiner als der genannte mittlere Abstand
zwischen den Haaren 13 ist. Gute Ergebnisse werden beispielsweise
erhalten, wenn bei einem zwischen 3 mm und 5 mm liegenden mittleren
Abstand zwischen den Haaren 13 die Haare 13 auf
eine Länge
zwischen 1 mm und 2 mm abgeschnitten werden. Es sei bemerkt, dass
der erste Prozessor 51 die aufeinander folgenden Teilgebiete 53 des
Bildes 49 vorzugsweise so erzeugt, dass das in einem Teilgebiet 53 vorhandene
Haar 13 ungefähr
in einem Zentrum des relevanten Teilgebietes 53 liegt. Die
Folge aufeinander folgender Teilgebiete 53 wird dann offensichtlich
nicht die in 3 gezeigte Regelmäßigkeit
haben, sondern ist mehr oder weniger regelmäßig, mit der Möglichkeit,
dass sich beispielsweise zwischen aufeinander folgenden Teilgebieten 53 ein
Zwischenraum befindet oder dass aufeinander folgende Teilgebiete 53 beispielsweise
nicht exakt in einer Linie liegen. Da die Teilgebiete 53 im
Mittel nur je ein einziges Haar 13 enthalten, können die
Position und die Orientierung eines Haares 13 in einem Teilgebiet 53 und
die Zielpositionen des Laserbündels 7 innerhalb
einer sehr kurzen Zeitdauer von dem zweiten Prozessor 55 der
Steuereinheit 17 bzw. von dem dritten Prozessor 57 der
Steuereinheit 17 ermittelt werden und kann eine für den zweiten
Prozessor 55 und den dritten Prozessor 57 benötigte Rechenkapazität stark
verringert werden. Vorzugsweise umfasst die Haarentfernungseinrichtung 1 weiterhin
ein Einstellglied, in der Zeichnung nicht abgebildet, mit dem der
Benutzer der Haarentfernungseinrichtung 1 die Abmessungen
des Teilgebietes 53 einstellen kann. Das genannte Einstellglied
gibt hierzu an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches
Signal uA ab, das den von dem Benutzer eingestellten
Abmessungen entspricht. Der Benutzer kann so die Abmessungen des
Teilgebietes 53 an die Ei genschaften der zu behandelnden
Haut anpassen, insbesondere an den mittleren Abstand zwischen den
Haaren auf der Haut und die mittlere Länge der abgeschnittenen Haare, sodass
das Behandlungsergebnis und die Behandlungsdauer vom einzelnen Benutzer
optimiert werden können.
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Wie 4 weiterhin
zeigt, gibt der dritte Prozessor 57 ein elektrisches Signal
uTP an einen vierten Prozessor 59 der
Steuereinheit 17 ab, wobei das Signal aufeinander folgend
den Zielpositionen des Laserbündels 7 entspricht,
die von dem dritten Prozessor 57 in den aufeinander folgenden
Teilgebieten 53 ermittelt worden sind. Der vierte Prozessor 59 bestimmt
ein erstes Ausgangssignal uM1 und ein zweites Ausgangssignal
uM2 der Steuereinheit 17, mit dem
die Steuereinheit 17 den ersten Kippspiegel 19 bzw.
den zweiten Kippspiegel 21 des Laserbündelmanipulators 5 als
Funktion des Signals uTP steuert. Die Ausgangssignale
uM1 und uM2 werden
von dem vierten Prozessor 59 so bestimmt, dass die Kippspiegel 19 und 21 auf
Positionen eingestellt werden, die der Zielposition des Laserbündels 7 in
dem relevanten Teilgebiet 53 entsprechen, welches jedes
Mal dem Signal uTP entspricht. Der vierte
Prozessor 59 gibt auch ein drittes Ausgangssignal uL der Steuereinheit 17 ab, mit dem
die Steuereinheit 17 die Laserquelle 3 steuert.
Der vierte Prozessor 59 gibt das Ausgangssignal uL zu einem zuvor bestimmte Zeitpunkt nach der
Abgabe der Ausgangssignale uM1 und uM2 ab, wobei der zuvor bestimmte Zeitpunkt
einer zuvor bestimmten erforderlichen Einstellzeit der Kippspiegel 19 und 21 entspricht.
Der vierte Prozessor 59 gibt das Ausgangssignal uL mit der zuvor bestimmten Impulsdauer ab,
sodass das Laserbündel 7 in
der relevanten Zielposition während
der zuvor bestimmten Impulsdauer aktiv ist.
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Das
detektierte Bild 49 wird von der Steuereinheit 17 in
der oben beschriebenen Weise entsprechend der genannten Folge von
aufeinander folgenden Teilgebieten 53 gleichmäßig abgetastet,
wobei der Laserbündelmanipulator 5 von
der Steuereinheit 17 nur in aufeinander folgende Positionen
eingestellt wird, die den in den aufeinander folgenden Teilgebieten 53 ermittelten
Zielpositionen entsprechen. Das bedeutet, dass der Laserbündelmanipulator 5 nur
in eine begrenzte Zahl von aufeinander folgenden Positionen eingestellt
zu werden braucht, sodass mit der Haarentfernungseinrichtung 1 eine
besonders kurze Behandlungsdauer erhalten wird. Der Laserbündelmanipulator 5 wird
hierbei jedoch in verhältnismäßig ungleichmäßiger Weise
eingestellt, sodass an die Einstellgenauigkeit des Laserbündelmanipulators 5 und
an die zum Erreichen einer gegebenen Einstellgenauigkeit geforderte
Einstellzeit verhältnismäßig hohe
Anforderungen gestellt werden. Die Tatsache, dass die Zielpositionen
des Laserbündels 7 automatisch
von der Steuereinheit 17 ermittelt werden, und die Tatsache,
dass die Laserquelle 3 automatisch von der Steuereinheit 17 aktiviert
wird, nachdem der Laserbündelmanipulator 5 von
der Steuereinheit 17 automatisch in eine korrekte, genaue
Position eingestellt worden ist, die einer gegebenen Zielposition entspricht,
machen die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 besonders
geeignet für
eine sichere Anwendung durch unerfahrene Personen, sodass die Haarentfernungseinrichtung 1 speziell
für den
Verbrauchermarkt geeignet ist. Die weiter unten noch im Einzelnen
zu beschreibende Ermittlung der Zielpositionen des Laserbündels 7,
die automatische Einstellung des Laserbündelmanipulators 5 und
die automatische Aktivierung der Laserquelle 3 erfolgen in
verhältnismäßig kurzer
Zeitdauer, sodass mit der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1 verhältnismäßig kurze
Behandlungsdauern möglich sind.
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Die
Zielpositionen des Laserbündels 7 werden
innerhalb eines Teilgebietes 53 des detektierten Bildes 49 von
der Steuereinheit 17 in folgender Weise ermittelt. 5a zeigt
schematisch ein Teilgebiet 53, in dem sich ein zu epilierendes
Haar 13 befindet. Der zweite Prozessor 55 der
Steuereinheit 17 ermittelt aus dem Signal uSP eine
Grautonverteilung für das
relevante Teilgebiet 53, aus der die Position und die Orientierung
des Haares 13 auf der Haut 11 in dem Teilgebiet 53 ermittelt
werden. Der zweite Prozessor 55 macht zudem einen Unterschied
zwischen einem Haarende 63 und einer Haaraustrittsposition 65,
wo das Haar 13 aus der Haut 11 austritt. Dieser Unterschied
wird anhand von zuvor bestimmten Grautonkennzeichen und Formkennzeichen
von abgeschnittenen Haarenden und Haaraustrittspositionen gemacht,
die in dem Speicher des zweiten Prozessors 55 gespeichert
sind. Der dritte Prozessor 57 der Steuereinheit 17 ermittelt
anschließend
aus der so ermittelten Position und Orientierung des Haares 13 und
der Austrittsposition 65 ein Gebiet 67 auf der Haut 11,
unter dem sich die Wurzel 15 des Haares 13 mit
einem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad befinden wird. In
der dargestellten Ausführungsform
wird bei der Ermittlung des genannten Gebietes 67 angenommen,
dass sich die Wurzel 15 auf einer virtuellen geradlinigen
subkutanen Verlängerung 69 des
Haares 13 befindet, d.h. ausgehend von der detektierten
Austrittsposition 65, während
weiterhin angenommen wird, dass ein in 2 gezeigter
Winkel α zwischen
dem Haar 13 und der Oberfläche der Haut 11 und
eine ebenfalls in 2 gezeigte Länge L eines Abschnitts des
unter der Oberfläche
der Haut 11 befindlichen Haares 13 zwischen bestimmten
Minimum- und Maximumwerten liegen, die zuvor statistisch ermittelt
worden sind. Das so ermittelte Gebiet 67 ist länglich und
erstreckt sich entlang eines geraden Liniensegments 71,
das auf einer virtuellen Linie liegt, die nahe zu mit einer senkrechten
Projektion des Haares 13 auf die Haut 11 zusammenfällt. Der
dritte Prozessor 57 ermittelt anschließend auf dem so ermittelten
Liniensegment 71 eine Anzahl, beispielsweise drei, feste
Zielpositionen 9, 9' und 9'' für das Laserbündel 7,
die einander jedes Mal um einen kleinen Abschnitt überlappen,
und der dritte Prozessor 57 gibt an den vierten Prozessor 59 eine
Anzahl aufeinander folgender Signale uTP ab,
die den genannten Zielpositionen 9, 9' und 9'' entsprechen. Daher stellt der
vierte Prozessor 59 der Steuereinheit 17 den Laserbündelmanipulator 5 in
eine Anzahl aufeinander folgender fester Positionen ein, die den
so ermittelten Zielpositionen 9, 9' und 9'' des
Laserbündels 7 entsprechen,
wobei der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 in
jeder der aufeinander folgenden festen Positionen des Laserbündelmanipulators 5 während der
zuvor bestimmten Impulsdauer aktiviert.
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5b zeigt
ein Teilgebiet 53 des detektierten Bildes 49 in
einer alternativen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1.
In dieser alternativen Ausführungsform
gibt der dritte Prozessor 57 an den vierten Prozessor 59 ein Signal
uTP ab, das einer Verlagerung des Laserbündels 7 mit
einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit v über das genannte gerade Liniensegment 71 entspricht,
sodass der vierte Prozessor 59 den Laserbündelmanipulator 5 in
eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellt, die der
genannten Verlagerung des Laserbündels 7 entsprechen.
Bei dieser alternativen Ausführungsform
aktiviert der vierte Prozessor 59 der Steuereinheit 17 die
Laserquelle 3 zu Beginn der genannten Verlagerung und schaltet
der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 am Ende
der genannten Verlagerung ab. Um bei dieser alternativen Ausführungsform
ein Ergebnis zu erhalten, das mit dem der in 5a gezeigten
Ausführungsform
vergleichbar ist, sollte die genannte zuvor bestimmte Geschwindigkeit
v des Laserbündels 7 ungefähr gleich
einem Quotienten aus dem Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 und
der in 5a verwendeten Impulsdauer sein.
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Bei
der in 4 gezeigten Ausführungsform umfasst die Steuereinheit 17 weiterhin
einen fünften Prozessor 73,
der aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild 49,
d.h. aus dem Signal uS, ein Reflexionsspektrum
des unterhalb der Öffnung 33 befindlichen
Abschnitts der Haut 11 ermittelt und der dieses Reflexionsspektrum
mit einem zuvor bestimmten Bezugsspektrum vergleicht, das in einem Speicher
des fünften
Prozessors 73 gespeichert ist und das Informationskennzeichen
von mindestens einer häufig
vorkommenden Hautveränderung
enthält. 6 zeigt
ein Beispiel für
ein solches Reflexionsspektrum, in dem die horizontale Achse einen
gemessenen Grauton G und die vertikale Achse eine Anzahl Bildsensorpixel
N angibt. Das dargestellte Reflexionsspektrum umfasst einen ersten,
verhältnismäßig großen Peak
A mit Grautönen,
die einer hellen Haut entsprechen, einen zweiten, verhältnismäßig kleinen
Peak B mit Grautönen,
die dunklen Haaren entsprechen, und einen dritten Peak C mit Grautönen, die
der genannten Hautveränderung
entsprechen. Der fünfte
Prozessor 73 ermittelt aus dem Vergleich die Positionen
auf der Haut 11, wo die genannte Hautveränderung
auftritt und gibt an einen sechsten Prozessor 75 der Steuereinheit 17 ein
elektrisches Signal uBP ab, das den so ermittelten
Positionen der Hautveränderung
auf der Haut 11 entspricht. Der sechste Prozessor 75 vergleicht
das Signal uTP, das einer von dem dritten
Prozessor 57 ermittelten Zielposition des Laserbündels 7 entspricht,
mit den so ermittelten Positionen der genannten Hautveränderung
auf der Haut 11, und gibt immer, wenn die Zielposition
des Laserbündels 7 mit
einer der Positionen der genannten Hautveränderung auf der Haut 11 zusammenfällt, ein
Signal uSTOP an den vierten Prozessor 59 ab.
Wenn der vierte Prozessor 59 das Signal uSTOP empfängt, wird
die Laserquelle 3 vom vierten Prozessor 59 nicht
aktiviert. Die Verwendung des fünften
Prozessors 73 und des sechsten Prozessors 75 verhindert,
dass das Laserbündel 7 in
Positionen auf der Haut 11 aktiv ist, wo die genannte Hautveränderung
vorliegt. Beispiele hierfür
sind Muttermale oder andere Pigmentflecke. Derartige Hautveränderungen
haben ein verhältnismäßig hohes
Absorptionsvermögen
für das
Licht des verwendeten Laserbündels 7,
sodass bei Kontakt dieser Hautveränderungen mit dem Licht des
Laserbündels 7 Verletzungen
auftreten können.
Die Verwendung des fünften Prozessors 73 und
des sechsten Prozessors 75 sorgt für einen automatischen Schutz
vor solchen Verletzungen.
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Bei
der in 4 gezeigten Ausführungsform ermittelt der vierte
Prozessor 59 die Ausgangssignale uM1 und
uM2 entsprechend einer zuvor bestimmten mathematischen
Beziehung zwischen den Ausgangssignalen uM1,
uM2 und der gewünschten Zielposition 9 des
Laserbündels 7,
wie sie von dem dritten Prozessor 57 ermittelt worden ist.
Diese mathematische Beziehung ist beispielsweise eine lineare Funktion
oder eine Funktion höheren
Grades, mit einer Anzahl Koeffizienten. Infolge von Temperaturschwankungen
oder anderer Faktoren können
Abweichungen der Zielposition 9, die sich aus einem zuvor
bestimmten Wert der Ausgangssignale uM1,
uM2 ergibt, auftreten. Derartige Abweichungen
können
zu einer verminderten Wirksamkeit der Haarentfernungseinrichtung 1 und
zu Hautreizungen oder -beschädigungen
führen.
Um derartige Abweichungen zu reduzieren und mittels der Spiegel 19, 21 eine sehr
genaue Positionierung des Laserbündels 7 auf der
Haut 11 zu verschaffen, umfasst die Steuereinheit 17 weiterhin
ein Kalibrierglied 81 zum Kalibrieren der genannten, zuvor
bestimmten mathematischen Beziehung auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen
den Ausgangssignalen uM1, uM2 und
einer tatsächlichen
Position des Laserbündels 7 auf
der Haut 11. Diese Kalibrierung besteht beispielsweise
in der erneuten Berechnung der genannten Koeffizienten, der zuvor
bestimmten mathematischen Beziehung auf Basis der gemessenen Beziehung
zwischen den Ausgangssignalen uM1, uM2 und der tatsächlichen Position des Laserbündels 7 auf
der Haut 11, und wird von der Steuereinheit 17 beispielsweise jedes
Mal ausgeführt,
wenn die Haarentfernungseinrichtung 1 in Betrieb gesetzt
wird oder jedes Mal nach einem zuvor bestimmten Zeitintervall. Zum
Ausführen
der genannten Kalibrierung sind die Spiegel 19, 21 aufeinander
folgend in einer zuvor bestimmten Zahl von Kalibrierungspositionen
positioniert. Hierzu gibt der vierte Prozessor 59 aufeinander
folgend eine zuvor bestimmte Anzahl Ausgangssignale uM1,
uM2 ab, die zuvor bestimmte Werte haben.
In jeder Kalibrierungsposition der Spiegel 19, 21 wird
die tatsächliche
Position des Laserbündels 7 auf
der Haut 11 mit Hilfe eines siebten Prozessors 83 der
Steuereinheit 17 ermittelt, der die genannte tatsächliche
Position aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild
ermittelt. Hierzu empfängt,
wie in 4 gezeigt, der siebte Prozessor 83 das
von dem Bildsensor 47 abgegebene Signal uS,
und gibt ein Signal uAP, das der tatsächlichen
Position des Laserbündels 7 auf
der Haut 11 entspricht, an das Kalibrierglied 81 ab.
Nach Ermittlung der tatsächlichen
Position des Laserbündels 7 in
jeder Kalibrierungsposition der Spiegel 19, 21,
gibt das Kalibrierglied 81 ein Signal uCAL,
das den erneut berechneten Koeffizienten der zuvor bestimmten mathematischen
Beziehung entspricht, an den vierten Prozessor 59 ab. Während dieses
Kalibrierungsprozesses aktiviert der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 bei
einer verhältnismäßig geringen
Energiedichte über
einen geeigneten Wert des Signals uL. Diese
Energiedichte ist möglichst
gering, aber so, dass der Fleck des Laserbündels 7 auf der Haut 11 immer
noch genügend
hell ist, um von dem Bildsensor 47 detektiert zu werden.
Auf diese Weise werden Hautreizung oder -beschädigung während des Kalibrierungsprozesses
verhindert und wird der Energieverbrauch der Laserquelle 3 begrenzt.
Es sei bemerkt, dass die Erfindung auch Ausführungsformen umfasst, bei denen
die tatsächliche
Position des Laserbündels 7 auf
der Haut 11 in ähnlicher
Weise aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild ermittelt wird,
aber bei der der Laserbündelmanipulator 5 auf andere
Weise korrigiert wird. Die Steuereinheit 17 kann beispielsweise
auch mit einem einen Komparator enthaltenden Rückkopplungsregelkreis versehen sein,
der die tatsächliche
Position des Laserbündels mit
der gewünschten
Zielposition vergleicht und ein Fehlersignal abgibt, und einem PID-Regler,
der die Aus gangssignale uM1 und uM2 auf Basis des genannten Fehlersignals
ermittelt, sodass die gemessene tatsächliche Position gleich der
gewünschten
Zielposition ist. Die Erfindung umfasst auch Ausführungsformen,
in denen die tatsächliche
Position des Laserbündels
auf der Haut nicht mit einem Bildsensor, sondern mit Hilfe von separaten
Sensormitteln, wie z.B. Sensoren, die die Winkelpositionen der Spiegel 19, 21 direkt
messen, ermittelt wird.
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Wie 1 zeigt,
umfasst die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 weiterhin
einen Handgriff 81, mit dem der Benutzer die Haarentfernungseinrichtung 1 auf
der zu behandelnden Haut 11 aufsetzen und sie über der
Haut 11 verlagern kann. Wie oben beschrieben, wird nur
der unterhalb der Öffnung 33 befindliche
Abschnitt der Haut 11 behandelt. Nach der Behandlung des
genannten Abschnitts der Haut 11 sollte der Benutzer die
Haarentfernungseinrichtung 1 in eine folgende Position
auf der Haut 11 verlagern. Die Haarentfernungseinrichtung 1 kann beispielsweise
mit einer Schallquelle versehen sein, die von der Steuereinheit 17 ausgelöst wird
und die ein akustisches Signal erzeugt, sobald die Behandlung des
unterhalb der Öffnung 33 befindlichen
Abschnitts der Haut 11 abgeschlossen ist. Statt mit einer solchen
Schallquelle kann die Haarentfernungseinrichtung 1 beispielsweise
auch mit elektrischen Antriebsmitteln versehen sein, die von der
Steuereinheit 17 zur automatischen Verlagerung der Haarentfernungseinrichtung 1 über der
zu behandelnden Haut 11 angesteuert werden.
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7 zeigt
eine Steuereinheit 17' einer
weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1'. Abgesehen
von der Steuereinrichtung 17' hat
die Haarentfernungseinrichtung 1' eine der in 1 dargestellten
erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1 vergleichbare
Zusammenstellung. Komponenten der Haarentfernungseinrichtung 1', die Komponenten
der oben beschriebenen Haarentfernungseinrichtung 1 entsprechen,
haben in 7 die gleichen Bezugszeichen
und die Beschreibung weiter unten befasst sich ausschließlich mit
den Unterschieden zwischen den Steuereinheiten 17 und 17' und den sich
daraus ergebenden Unterschieden beim Betrieb der Haarentfernungseinrichtungen 1 und 1'.
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Wie 7 zeigt,
umfasst die Steuereinheit 17' ebenfalls
einen ersten Prozessor 51, einen zweiten Prozessor 55,
einen dritten Prozessor 57, einen vierten Prozessor 59,
einen fünften
Prozessor 73 und einen sechsten Prozessor 75.
Die Steuereinheit 17' umfasst
darüber
hinaus einen siebten Prozessor 77, der das erste Ausgangssignal
uM1 und das zweite Ausgangssignal uM2 ermittelt, mit dem die Steuereinheit 17' den ersten
Kippspiegel 19 bzw. den zweiten Kippspiegel 21 des
Laserbündelmanipulators 5 steuert.
Die Steuereinheit 17' umfasst
ebenfalls ein Kalibrierglied 81 und einen achten Prozessor 83,
die dem Kalibrierglied 81 und dem siebten Prozessor 83 der Steuereinheit 17 entsprechen
und mit dem Bildsensor 47 und dem siebten Prozessor 77 in
gleichartiger Weise zusammenarbeiten, wie das Kalibrierglied 81 und
der siebte Prozessor 83 der Steuereinheit 17 mit dem
Bildsensor 47 und dem vierten Prozessor 59. Der
siebte Prozessor 77 ermittelt die Ausgangssignale uM1 und uM2, sodass
die Kippspiegel 19 und 21 in eine Folge aufeinander
folgender Positionen einstellbar sind, die einer regelmäßigen Folge
von virtuellen Positionen des Laserbündels 7 auf dem Abschnitt
der Haut 11 unterhalb der Öffnung 33 entsprechen,
insbesondere einer Verlagerung der virtuellen Position des Laserbündels 7 mit
einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit v' entsprechend einer Anzahl Linien, die
parallel zur X-Richtung verlaufen und in Y-Richtung gesehen aufeinander
folgen. Wie 7 zeigt, gibt der siebte Prozessor 77 hier
an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches Signal uIP ab, das der momentanen virtuellen Position
IP des Laserbündels 7 entspricht.
Der erste Prozessor 51 generiert aus den Signalen uS und uIP ein Teilgebiet 53' des Bildes 49, das
in 8 schematisch dargestellt wird und das Abmessungen
hat, die durch einen zuvor bestimmten mittleren Abstand zwischen
den auf der Haut 11 befindlichen Haaren 13 und
einer zuvor bestimmten Länge
der Haare 13 bestimmt werden. Die Abmessungen des Teilgebietes 53' können von
dem Benutzer mit einem nicht abgebildeten Einstellglied eingestellt
werden, das an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches
Signal uA abgibt, das den vom Benutzer eingestellten
Abmessungen des Teilgebietes 53' entspricht. Der erste Prozessor 51 erzeugt
das Teilgebiet 53',
sodass eine Bezugsposition R in dem in 8 gezeigten
Teilgebiet 53',
insbesondere eine zentrale Position des Teilgebietes 53', kontinuierlich der
momentanen virtuellen Position IP des Laserbündels 7 entspricht.
Das Teilgebiet 53' folgt
somit der geradlinigen Verlagerung der momentanen virtuellen Position
IP des Laserbündels 7 über dem
Bild 49. 8 zeigt auch eine Anzahl Linien 79,
entlang denen die momentane virtuelle Position IP des Laserbündels 7 über dem
Bild 49 verlagert wird. Der erste Prozessor 51 gibt
an den zweiten Prozessor 55 ein elektrisches Signal uSP ab, das dem Teilgebiet 53' entspricht,
und der zweite Prozessor 55 ermittelt aus dem Signal uSP in dem Teilgebiet 53' die Position
und die Orientierung des in dem Teilgebiet 53' befindlichen
Haares 13. Der zweite Prozessor 55 gibt an den dritte
Prozessor 57 ein elektrisches Signal uPO ab, das
der Position und der Orientierung des Haares 13 in dem
Teilgebiet 53' entspricht,
wie von dem zweiten Prozessor 55 ermittelt, und der dritte
Prozessor 57 ermittelt aus dem Signal uPO die
Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 in dem Teilgebiet 53'. Der dritte
Prozessor 57 gibt an den vierten Pro zessor 59 ein
elektrisches Signal uTP ab, das den Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 entspricht,
wie von dem dritten Prozessor 57 ermittelt. Der vierte
Prozessor 59 vergleicht die momentane virtuelle Position
IP des Laserbündels 7 mit
den Zielpositionen 9, 9' und 9'' des
Laserbündels 7 und
aktiviert während
der zuvor bestimmten Impulsdauer die Laserquelle 3 mit Hilfe
des Ausgangssignals uL immer, wenn die momentane
virtuelle Position IP des Laserbündels 7 einer
der Zielpositionen 9, 9' oder 9'' des
Laserbündels 7 in
dem Teilgebiet 53' entspricht.
Der fünfte
Prozessor 73 und der sechste Prozessor 75 in der
Steuereinheit 17' haben
Funktionen, die mit denen des fünften
Prozessors 73 und des sechsten Prozessors 75 in
der Steuereinheit 17 vergleichbar sind.
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Ein
Vorteil der Haarentfernungseinrichtung 1' mit der Steuereinheit 17' ist, dass der
Laserbündelmanipulator 5 von
der Steuereinheit 17' kontinuierlich in
gleichmäßiger Weise
eingestellt wird, sodass der Laserbündelmanipulator 5 keine
außerordentlich hohe
Einstellgenauigkeit und keine außerordentlich kurze Einstellzeit
zu haben braucht. Der unterhalb der Öffnung 33 befindliche
Abschnitt der Haut 11 wird vom Laserbündelmanipulator 5 in
gleichmäßiger Weise
abgetastet, und das von der Steuereinheit 17' erzeugte Teilgebiet 53' des Bildes 49 folgt
der virtuellen Position IP des Laserbündels 7 auf dem genannten
Abschnitt der Haut 11, wobei die Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 sich hinsichtlich
des Bezugspunktes R des Teilgebietes 53' kontinuierlich ändern. Gute
Ergebnisse werden bei dieser weiteren Ausführungsform der Haarentfernungseinrichtung 1' erhalten, wenn
sich zwischen den aufeinander folgenden Linien 79 in dem
Bild 49 ein Zwischenraum befindet, der gleich oder vorzugsweise
kleiner als der Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 ist. Abtasten aller
in dem Bild 49 vorhandener Linien 79 durch den Laserbündelmanipulator 5 dauert
jedoch länger
als die direkte Verlagerung des Laserbündelmanipulators 5 in
aufeinander folgenden Zielpositionen in dem Bild 49 wie
bei der Haarentfernungseinrichtung 1, sodass die Haarentfernungseinrichtung 1' in den meisten
Fällen
eine längere
Behandlungsdauer aufweist als die Haarentfernungseinrichtung 1.
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Die
oben beschriebenen Haarentfernungseinrichtungen 1 und 1' sind Epiliereinrichtungen,
mit denen Haare 13 aus der Haut 11 für einen
verhältnismäßig langen
Zeitraum oder sogar dauerhaft entfernt werden. Noch eine weitere
Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1'' arbeitet als Rasierer. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' hat eine Konstruktion, die weitgehend
mit der Konstruktion der Haarentfernungseinrichtung 1 von 1 identisch
ist. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' unterscheidet
sich von der Haarentfernungseinrichtung 1 dadurch, dass
die Haarentfernungsein richtung 1'' die
Zielposition 9 des Laserbündels 7 auf der Haut 11 in
anderer Weise ermittelt. 9 zeigt schematisch ein Teilgebiet 53'' des Bildes 49 der zu
behandelnden Haut 11, das mit Hilfe des Bildsensors 47 der
Haarentfernungseinrichtung 1'' detektiert
worden ist. Der dritte Prozessor 57 der Steuereinheit 17 der Haarentfernungseinrichtung 1'' ermittelt die Zielposition 9 des
Laserbündels 7 so,
dass diese Zielposition 9 auf dem zu entfernenden Haar 13 nahe
der vom zweiten Prozessor 55 ermittelten Austrittsposition 65 des
Haares 13 liegt. Das Haar 13 wird somit von dem Laserbündel 7 nahe
der Austrittsposition 65 durchgebrannt. Die Steuereinheit 17 der
Haarentfernungseinrichtung 1'' kann so programmiert
werden, dass die Zielposition 7 auf gleicher Höhe oder
sogar unterhalb der Oberfläche
der Haut 11 liegt, sodass mit der Haarentfernungseinrichtung 1'' ein sehr glattes Rasierergebnis
erhalten wird, das verhältnismäßig lange
erhalten bleibt. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' kann weiterhin mit einem Einstellglied
versehen sein, mit dem der Benutzer den Ort der Zielposition 9 relativ
zu der Oberfläche
der Haut 11, und somit eine gewünschte Glätte, einstellen kann. Es zeigte
sich, dass das Durchbrennen von Haaren 13 mit Hilfe des Laserbündels 7 bei
einer Energiedichte des Laserbündels 7 möglich ist,
die erheblich kleiner ist als die zum oben beschriebenen Epilieren
der Haare 13 notwendige Energiedichte. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' kann somit mit einer verhältnismäßig kleinen und
preiswerten Laserdiode mit einer Leistung von beispielsweise zwischen
100 mW und 500 mW versehen sein.
-
Es
sei bemerkt, dass die Erfindung auch eine Haarentfernungseinrichtung
einschließt,
bei der die Epilierfunktion und die oben beschriebene Rasierfunktion
kombiniert sind, wobei der Benutzer die gewünschte Betriebsart auswählen kann,
beispielsweise mit einem Einstellglied. Vorzugsweise ist auch die Energiedichte
der Laserquelle mit Hilfe der Steuereinheit einer solchen Haarentfernungseinrichtung steuerbar,
sodass die Energiedichte der Laserquelle an die gewünschte Betriebsart
der Haarentfernungseinrichtung angepasst werden kann. Wenn die Haarentfernungseinrichtung
eine Epilierfunktion aufweist oder vom Benutzer als Epiliereinrichtung
eingestellt worden ist, kann die Haarentfernungseinrichtung auch,
beispielsweise, mit einer automatischen Rasierfunktion versehen
sein. Wenn die Haarentfernungseinrichtung ausschließlich eine
Epilierfunktion aufweist, wobei in diesem Fall ausschließlich die Wurzeln 15 der
Haare 13 zerstört
werden, werden die Haare 13 erst nach einiger Zeit aus
der Haut 11 verschwinden, sodass das gewünschte Ergebnis
nicht unmittelbar erhalten wird. Wenn die Epilierfunktion der Haarentfernungseinrichtung
automatisch mit einer Rasierfunktion kombiniert ist, werden nicht
nur die Wurzeln 15 der Haare 13 zerstört, sondern
die Haare 13 werden nahe der Oberfläche der Haut 11 auch
durchgebrannt, sodass die Haare 13 unmittelbar von der
Haut 11 entfernt werden und das gewünschte Ergebnis direkt erhalten
wird.
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Es
sei weiterhin bemerkt, dass eine erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung
statt mit dem Laserbündelmanipulator 5 mit
den zwei Kippspiegeln 19 und 21, wie oben beschrieben,
auch mit einem anderen Typ Laserbündelmanipulator versehen sein
kann. So können
beispielsweise die zwei Kippspiegel 19 und 21 durch
einen einzigen Kippspiegel ersetzt werden, der um zwei zueinander senkrechte
Kippachsen gekippt werden kann. Anstelle eines Laserbündelmanipulators
mit einem oder mehr als einem Kippspiegel kann auch ein Laserbündelmanipulator
verwendet werden, der mit einem in zwei zueinander senkrechte Richtungen
verlagerbaren Objekthalter versehen ist, wobei die Laserquelle und
der Bildsensor an dem Objekthalter in festen Positionen befestigt
sind.
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Es
sei weiterhin bemerkt, dass die Erfindung auch Ausführungsformen
der Haarentfernungseinrichtung einschließt, in denen ein anderer Bildsensor verwendet
wird als der oben beschriebene Bildsensor 47 mit CCD. Ein
Beispiel für
einen solchen Bildsensor ist ein CMOS-Bildsensor. Ein solcher CMOS-Bildsensor
kann mit einem RAM-Speicher versehen sein, sodass ein Teil der Steuereinheit
oder sogar die gesamte Steuereinheit der Haarentfernungseinrichtung
mit dem CMOS-Bildsensor integriert werden kann. Die Konstruktion
und Herstellung der Haarentfernungseinrichtung werden auf diese Weise
erheblich vereinfacht.
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Bei
den oben beschriebenen Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung
ermittelt die Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels jedes
Mal in einem Teilgebiet des mit Hilfe des Bildsensors detektierten
Bildes der Haut. Es sei bemerkt, dass die Erfindung sich auch auf
Ausführungsformen
bezieht, in denen die Steuereinheit die Zielpositionen des Laserbündels auf
einmal in dem gesamten von dem Bildsensor detektierten Bild der
Haut ermittelt. Derartige Ausführungsformen
erfordern jedoch eine Steuereinheit mit verhältnismäßig großer Rechenkapazität und Speicherkapazität.
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Schließlich sei
bemerkt, dass die Erfindung sich auch auf Ausführungsformen der Haarentfernungseinrichtung
bezieht, in denen die Positionen der Haare auf der zu behandelnden
Haut nicht mit reflektiertem Licht eines separaten Beleuchtungsgliedes
detektiert werden, wie z.B. des oben beschriebenen Beleuchtungsgliedes 35,
sondern in denen die Positionen der Haare mit Hilfe von reflektiertem
Licht des Laserbündels
detektiert wer den. Die zu behandelnde Haut wird in solchen Ausführungsformen
mit Hilfe des Laserbündels
abgetastet, wobei das Laserbündel
eine verhältnismäßig geringe
Energiedichte hat und wobei die Energiedichte des Laserbündels vorübergehend
in der Zielposition erhöht
wird. Das reflektierte Licht des Laserbündels kann in solchen Ausführungsformen
beispielsweise mit Hilfe eines einfachen Photodetektors detektiert
werden, der nur die Intensität
des reflektierten Lichtes des Laserbündels detektiert. Der Ausdruck "Bildsensor zum Detektieren
eines Bildes von zumindest einem Abschnitt der Haut" in den Ansprüchen bezieht
sich daher auch auf so einen verhältnismäßig einfachen Photodetektor.
Ein derartiges Detektionsverfahren kann in verhältnismäßig einfacher Weise in der
anhand von 7 beschriebenen Haarentfernungseinrichtung 1' eingesetzt
werden, aber es kann auch beispielsweise in einer Haarentfernungseinrichtung
verwendet werden, die mit einem Laserbündelmanipulator mit einem wie
oben beschrieben bewegbaren Objekthalter versehen ist.