[go: up one dir, main page]

DE60023236T2 - Einrichtung zur haarentfernung mit einer steuerbaren laserquelle - Google Patents

Einrichtung zur haarentfernung mit einer steuerbaren laserquelle Download PDF

Info

Publication number
DE60023236T2
DE60023236T2 DE60023236T DE60023236T DE60023236T2 DE 60023236 T2 DE60023236 T2 DE 60023236T2 DE 60023236 T DE60023236 T DE 60023236T DE 60023236 T DE60023236 T DE 60023236T DE 60023236 T2 DE60023236 T2 DE 60023236T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laser beam
skin
hair
control unit
removal device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60023236T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60023236D1 (de
Inventor
M. Karim LEFKI
J. Abraham CENSE
S. Xiang CHENG
D. Willem VAN AMSTEL
J. Gerrit VELDHUIS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Philips Electronics NV filed Critical Koninklijke Philips Electronics NV
Publication of DE60023236D1 publication Critical patent/DE60023236D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60023236T2 publication Critical patent/DE60023236T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/18Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves
    • A61B18/20Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser
    • A61B18/203Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser applying laser energy to the outside of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/18Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves
    • A61B18/20Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B2018/00315Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body for treatment of particular body parts
    • A61B2018/00452Skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B2018/00315Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body for treatment of particular body parts
    • A61B2018/00452Skin
    • A61B2018/00476Hair follicles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B2018/00636Sensing and controlling the application of energy
    • A61B2018/00904Automatic detection of target tissue

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Laser Surgery Devices (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Haarentfernungseinrichtung, versehen mit einer Laserquelle, einem einstellbaren Laserbündelmanipulator zum Positionieren eines im Betrieb von der Laserquelle gelieferten Laserbündels in einer Zielposition auf einer zu behandelnden Haut und einem Bildsensor zum Detektieren eines Bildes von zumindest einem Abschnitt der Haut, wobei die Laserquelle mit Hilfe einer elektrischen Steuereinheit steuerbar ist, welche Steuereinheit im Betrieb die Zielposition des Laserbündels aus dem genannten Bild ermittelt und die Laserquelle in dem Moment aktiviert, in dem der Laserbündelmanipulator sich in einer Position befindet, die der Zielposition des Laserbündels entspricht.
  • Das US-Patent 5.653.706 offenbart eine Haarentfernungseinrichtung, die zur Verwendung durch einen professionellen Therapeuten entworfen ist und nicht nur zum Entfernen von Haaren verwendet werden kann, sondern auch für andere dermatologische Behandlungen, wie z.B. die Behandlung von verbranntem Hautgewebe, Krampfadern oder Pigmentflecken. Das von dem Bildsensor detektierte Bild der Haut wird für den Therapeuten auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Die bekannte Haarentfernungseinrichtung umfasst weiterhin ein Steuerungsglied, mit dem der Therapeut den Laserbündelmanipulator betätigen kann und somit das von der Laserquelle gelieferte Laserbündel manuell über die zu behandelnde Haut führen kann. Während des Führens über die Haut hat das Laserbündel nur eine verhältnismäßig geringe Energiedichte und der Therapeut kann die Position des Laserbündels auf der Haut mit Hilfe des Bildschirms überwachen. Wenn das Laserbündel sich in der von dem Therapeuten bestimmten Zielposition befindet, kann der Therapeut das Laserbündel für eine zuvor bestimmte Zeitdauer durch Betätigung eines weiteren Steuerungsgliedes der Haarentfernungseinrichtung verstärken. Das Laserbündel hat eine Wellenlänge, die von dem zu behandelnden Gewebe gut absorbiert wird, sodass das um die Zielposition herum vorhandene Gewebe lokal von dem Laserbündel stark erhitzt wird und das betreffende Gewebe abstirbt. Für eine dauerhafte Entfernung oder Epilation eines auf der Haut vorhandenen Haares wird das Laserbündel auf die Wurzel des Haares gerichtet, sodass die Wurzel und das die Wurzel umgebende Gewebe absterben. Da die bekannte Haar entfernungseinrichtung mit dem genannten Bildsensor und einstellbaren Laserbündelmanipulator versehen ist, ist es möglich, die Haut lokal mit einem Laserbündel mit einem verhältnismäßig kleinen Fleckdurchmesser zu behandeln, sodass die Laserquelle nur eine verhältnismäßig geringe Leistung zu haben braucht. Daher wird in der bekannten Haarentfernungseinrichtung eine verhältnismäßig kleine und einfache Laserdiode verwendet.
  • Ein Nachteil der bekannten Haarentfernungseinrichtung ist, dass für das Entfernen aller auf einer zu behandelnden Haut vorhandenen Haare eine verhältnismäßig lange Behandlungsdauer erforderlich ist, weil der Therapeut das Laserbündel manuell von einem Haar zum nächsten verlagern muss. Zusätzlich erfordert eine Bestimmung der Zielposition des Laserbündels auf der Haut, dass der Benutzer eine erhebliche Erfahrung hat, sodass die bekannte Haarentfernungseinrichtung ausschließlich zur Verwendung durch einen professionellen Therapeuten geeignet ist.
  • WO-A-99/11324 offenbart eine Haarentfernungseinrichtung der eingangs erwähnten Art. Bei dieser bekannten Einrichtung wird zuerst ein Gebiet des Oberflächengewebes mit zu entfernenden Haaren mit Hilfe eines Abtastlichtbündels abgetastet, wobei die Haarfollikel durch Farbbestimmungen detektiert werden und die Positionen der Haarfollikel entlang dem Abtastweg des Lichtbündels in einem Speichermittel gespeichert werden. Danach wird während einer zweiten Abtastung des Gewebegebietes ein Behandlungslichtbündel entsprechend dem Inhalt des Speichermittels ein- und ausgeschaltet, sodass nur die während des ersten Abtastens detektierten Haarfollikel behandelt werden. Somit wird das umgebende Gewebe automatisch vor einer Beschädigung durch das Behandlungslichtbündel geschützt.
  • EP-A-1 031 324, dessen Inhalt für die vorliegende Anmeldung entsprechend Artikel 54 (3) EPÜ als zum Stand der Technik gehörend betrachtet wird, offenbart ein Laserepiliergerät zum Ausführen einer Epilierung auf einer Haut durch Bestrahlung der Haut mit einem Laserbündel. Bei diesem Apparat werden die Positionen und Größen von Haarfollikeln in einem ersten Stadium mit Hilfe einer CCD-Kamera detektiert, die den tatsächlichen Zustand der zu behandelnden Haut abbildet. Die Positionen der Haarfollikel und deren Größen werden auf Farbe oder Formen beruhend, die in dem Bild wahrgenommen werden, detektiert. Danach wird das Laserbündel in die detektierten Positionen gerichtet, um die Haarfollikel zu zerstören.
  • Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Haarentfernungseinrichtung der eingangs erwähnten Art zu verschaffen, mit der eine verhältnismäßig kurze Behand lungsdauer möglich ist und die zur Verwendung durch unerfahrene Personen geeignet ist, d.h. für den Verbrauchermarkt geeignet ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus dem von dem Bildsensor detektierten Bild eine Position und Orientierung eines zu entfernenden Haares auf der Haut ermittelt und dass die Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels als Funktion der genannten Position und Orientierung ermittelt. Die Bestimmung der Zielposition des Laserbündels und die Aktivierung der Laserquelle erfolgen vollautomatisch, weil die Zielposition des Laserbündels durch die Steuereinheit bestimmt wird und die Laserquelle durch die Steuereinheit aktiviert wird, wenn der Laserbündelmanipulator sich in einer Position befindet, die der Zielposition des Laserbündels entspricht. Mit der Steuereinheit kann beispielsweise auch der Laserbündelmanipulator in einer zuvor bestimmten Weise automatisch in die Position eingestellt werden, die der Zielposition des Laserbündels auf der Haut entspricht. Dies macht die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung für eine sichere Anwendung durch unerfahrene Personen geeignet, sodass die Haarentfernungseinrichtung speziell für den Verbrauchermarkt geeignet ist. Die Steuereinheit umfasst beispielsweise einen geeigneten Algorithmus zum Ermitteln der Zielposition für das Laserbündel aus dem von dem Bildsensor detektierten Bild der Haut, wobei der Algorithmus imstande ist, die Position und die Orientierung des zu entfernenden Haares auf der Haut auf Basis der Bildinformation zu ermitteln und imstande ist, die Zielposition auf Basis der genannten Position und Orientierung des Haares zu ermitteln. Die oben beschriebene automatische Ermittelung der Zielposition des Laserbündels, die automatische Einstellung des Laserbündelmanipulators und die automatische Aktivierung der Laserquelle erfolgen innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeit, sodass mit Hilfe der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung eine verhältnismäßig kurze Behandlungsdauer erreicht werden kann.
  • Eine spezielle Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels in einem Teilgebiet des Bildes ermittelt, das Abmessungen hat, die durch einen zuvor bestimmten mittleren Abstand zwischen auf der Haut vorhandenen Haaren und einer zuvor bestimmten Länge der Haare bestimmt worden sind. In dieser speziellen Ausführungsform ist die Steuereinheit im Wesentlichen ausschließlich in dem genannten Teilgebiet des Bildes aktiv, das nicht mehr als einige wenige zu entfernenden Haare umfasst, und vorzugsweise nur ein einzelnes Haar. Die genannte zuvor bestimmte Länge der Haare sollte vorzugsweise kleiner sein als der mittlere Abstand zwischen den Haaren und kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass vor der Behandlung mit Hilfe der Haarentfernungseinrichtung Haare mit Hilfe eines gesonderten Langhaarschneiders oder beispielsweise eines zu der Haarentfernungseinrichtung gehörenden Langhaarschneiders abgeschnitten werden. Da die Steuereinheit im Wesentlichen ausschließlich in dem genannten Teilgebiet des Bildes aktiv ist, werden eine Berechnungszeit und Berechnungskapazität der Steuereinheit die zum Ermitteln der Zielposition erforderlich sind, stark reduziert.
  • Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Teilgebietes des Bildes einstellbar sind. Da die Abmessungen des Teilgebietes des Bildes einstellbar sind, können diese Abmessungen vom Benutzer der Haarentfernungseinrichtung an die Eigenschaften der zu behandelnden Haut angepasst werden, sodass die Behandlungsdauer und das Behandlungsergebnis für jeden einzelnen Benutzer optimiert werden können.
  • Noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der Steuereinheit in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellbar ist, die einer regelmäßigen Folge von virtuellen Positionen des Laserbündels auf dem genannten Abschnitt der Haut entspricht, wobei eine Bezugsposition in dem Teilgebiet des Bildes der momentanen virtuellen Position des Laserbündels entspricht und wobei die Steuereinheit die Laserquelle aktiviert, wenn die Bezugsposition der Zielposition des Laserbündels entspricht. Bei dieser noch weiteren Ausführungsform wird der dem Bild entsprechende Abschnitt der Haut durch den Laserbündelmanipulator in gleichmäßiger Weise abgetastet. Da die in dem Teilgebiet des Bildes liegende Bezugsposition der momentanen virtuellen Position des Laserbündels entspricht, wird das Teilgebiet des Bildes der momentanen virtuellen Position des Laserbündels folgen, sodass sich die durch die Steuereinheit ermittelte Zielposition in dem Teilgebiet des Bildes ständig in Bezug auf die Bezugsposition ändert. Ein Vorteil dieser noch weiteren Ausführungsform ist, dass der Laserbündelmanipulator von der Steuereinheit in gleichmäßiger Weise ständig justiert wird, sodass der Laserbündelmanipulator keine außergewöhnlich kurze Einstellzeit und keine außerordentlich hohe Einstellgenauigkeit benötigt.
  • Eine spezielle Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Zielposition des Laser bündels in einer regelmäßigen Folge von aufeinander folgenden Teilgebieten des Bildes ermittelt, wobei der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der Steuereinheit in jedem der genannten Teilgebiete in eine Position einstellbar ist, die der Zielposition des Laserbündels in dem betreffenden Teilgebiet entspricht. Bei dieser speziellen Ausführungsform wird das detektierte Bild der Haut durch die Steuereinheit in gleichmäßiger Weise entsprechend der genannten Folge von aufeinander folgenden Teilgebieten abgetastet. Die Steuereinheit ermittelt eine Zielposition in jedem der aufeinander folgenden Teilgebiete, woraufhin der Laserbündelmanipulator durch die Steuereinheit in die der betreffenden Zielposition entsprechende Position eingestellt wird. Ein Vorteil dieser speziellen Ausführungsform ist, dass der Laserbündelmanipulator nicht den vollständigen, dem Bild entsprechenden Abschnitt der Haut abzutasten braucht, sondern nur aufeinander folgend in Positionen eingestellt wird, die den in den aufeinander folgenden Teilgebieten des Bildes ermittelten Zielpositionen entsprechen. Der Laserbündelmanipulator wird hierbei zwar durch die Steuereinheit in ungleichmäßiger Weise eingestellt, sodass verhältnismäßig hohe Anforderungen an die Einstellzeit und die Einstellgenauigkeit des Laserbündelmanipulators gestellt werden, aber die Behandlungsdauer der Haarentfernungseinrichtung wird erheblich weiter verringert.
  • Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus der aus dem Bild ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares auf der Haut ein Gebiet auf der Haut ermittelt, unter dem sich mit einem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad eine Wurzel des Haares befindet, wobei die Steuereinheit in dem genannten Gebiet auf der Haut zumindest eine Zielposition ermittelt. Bei dieser weiteren Ausführungsform wird die Haarentfernungseinrichtung als Epiliereinrichtung verwendet. Da das Laserbündel die Wurzel des Haares behandelt, wird die Wurzel des Haares absterben, ebenso wie das Hautgewebe, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, sodass das Haar dauerhaft entfernt wird oder zumindest für eine längere Dauer. Das Gebiet auf der Haut, unter dem sich die Wurzel mit zuvor bestimmtem Wahrscheinlichkeitsgrad befinden soll, wird durch die Steuereinheit auf Basis beispielsweise zuvor bestimmter statistischer Information über die Länge der subkutanen Abschnitte von Haaren und den Winkel der subkutanen Abschnitte von Haaren in Bezug auf die Hautoberfläche ermittelt.
  • Noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der Steuereinheit in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellbar ist, die einer Verlagerung des Laserbündels mit einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit über eine geradlinige Strecke auf der Haut entspricht, welche geradlinige Strecke auf einer virtuellen geraden Linie liegt, die nahezu mit einer senkrechten Projektion des zu entfernenden Haares auf der Haut zusammenfällt, wobei die Steuereinheit die Laserquelle zu Beginn der genannten Verlagerung aktiviert. Das oben erwähnte Gebiet auf der Haut, unter dem die Wurzel des Haares sich mit dem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad befinden wird, kann so wirksam in seiner Gesamtheit behandelt werden, während ein erforderlicher Fleckdurchmesser des Laserbündels erheblich verringert wird.
  • Eine spezielle Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der Steuereinheit in eine Anzahl aufeinander folgender fester Positionen einstellbar ist, entsprechend einer Anzahl fester Zielpositionen des Laserbündels auf einer geradlinigen Strecke auf der Haut, welche geradlinige Strecke auf einer virtuellen geraden Linie liegt, die nahezu mit einer senkrechten Projektion des zu entfernenden Haares auf der Haut zusammenfällt, wobei die Steuereinheit die Laserquelle in jeder der genannten festen Positionen des Laserbündelmanipulators während einer zuvor bestimmten Zeit aktiviert. Das genannte Gebiet auf der Haut, unter dem sich die Wurzel des Haares mit dem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad befinden wird, kann somit ebenso wirksam in seiner Gesamtheit behandelt werden, während ein erforderlicher Fleckdurchmesser des Laserbündels ebenso stark reduziert wird.
  • Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus der aus dem Bild ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares auf der Haut eine Austrittsposition auf dem Haar ermittelt, wo das Haar aus der Haut austritt, wobei die Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels mit einer nahe der genannten Austrittsposition liegenden Position auf dem Haar gleich setzt. Diese weitere Ausführungsform der Haarentfernungseinrichtung wird als Rasierer verwendet. Da die Zielposition des Laserbündels auf dem Haar benachbart zur Austrittsposition des Haares liegt, wird das Haar durch das Laserbündel nahe der Austrittsposition, d.h. nahe der Hautoberfläche, weggebrannt. Die Steuereinheit kann beispielsweise so programmiert werden, dass die Zielposition auf einer Ebene mit der Hautoberfläche oder selbst unterhalb der Hautoberfläche liegt, sodass ein sehr glattes Rasierergebnis erhalten wird, das für eine verhältnismäßig lange Dauer erhalten bleibt. Die Haarentfernungseinrichtung kann beispielsweise mit einem weiteren Einstellglied versehen werden, um die Zielposition relativ zu der Hautoberfläche einzustellen, sodass der Benutzer eine gewünschte Glätte einstellen kann.
  • Noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Haarentfernungseinrichtung ein separates Beleuchtungsglied umfasst, um zumindest den von dem Bildsensor zu detektierenden Abschnitt der Haut zu beleuchten. Durch die Verwendung des separaten Beleuchtungsgliedes wird erreicht, dass das von dem Bildsensor detektierte Bild vollständig durch an der Haut reflektiertes, aus dem Beleuchtungsglied stammendes Licht gebildet wird, und die Laserquelle vollständig zwischen den Belichtungen zweier aufeinander folgender Zielpositionen ausgeschaltet werden kann. Aus dem Laserbündel stammendes reflektiertes Licht braucht den Bildsensor nicht zu erreichen, weil das von dem Bildsensor detektierte Bild vollständig durch an der Haut reflektiertes Licht des Beleuchtungsgliedes gebildet wird. Daher kann der Bildsensor mit einem Filter für das reflektierte Licht des Laserbündels versehen werden, sodass der Bildsensor gegen Beschädigungen geschützt ist, die infolge des reflektierten Lichtes des Laserbündels auftreten können, wenn das Laserbündel sich in seiner Zielposition befindet und eine hohe Energiedichte aufweist.
  • Eine spezielle Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit aus dem Bild ein Reflexionsspektrum des von dem Bildsensor detektierten Abschnitts der Haut ermittelt, wobei die Steuereinheit das Reflexionsspektrum mit einem zuvor bestimmten Bezugsspektrum von zumindest einer häufig auftretenden Hautveränderung vergleicht und wobei die Steuereinheit aus dem genannten Vergleich Positionen auf der Haut ermittelt, in denen die genannte Hautveränderung vorhanden ist, und die Laserquelle in den genannten Positionen auf der Haut nicht aktiviert. Bei dieser speziellen Ausführungsform wird verhindert, dass das Laserbündel auf Zielpositionen gerichtet wird, die innerhalb einer solchen Hautveränderung liegen wie beispielsweise ein Muttermal oder ein anderer Pigmentfleck. Solche Hautveränderungen haben häufig ein verhältnismäßig hohes Absorptionsvermögen für das Laserlicht, das für die Behandlung der Haare oder Haarwurzeln verwendet wird, sodass im Fall eines Kontaktes mit Laserlicht Verletzungen auftreten. Diese spezielle Ausführungsform bietet somit einen automatischen Schutz gegen solche Verletzungen.
  • Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit Mittel umfasst, um aus dem von dem Bildsensor detektierten Bild eine tatsächliche Position des Laserbündels auf der Haut zu ermitteln. Da die tatsächliche Position des Laserbündels auf der Haut ermittelt wird, kann der Laserbündelmanipulator beispielsweise so korrigiert oder kalibriert werden, dass die genannte tatsächliche Position genau der gewünschten Zielposition entspricht, die durch die Steuereinheit ermittelt worden ist. Da die genannte tatsächliche Position durch den Bildsensor ermittelt wird, ist ein separater Sensor zum Bestimmen der genannten tatsächlichen Position nicht erforderlich und wird der Bildsensor in effektiver Weise genutzt.
  • Noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator mit Hilfe der Steuereinheit über ein Ausgangssignal der Steuereinheit entsprechend einer zuvor bestimmten mathematischen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und der Zielposition einstellbar ist, wobei die Steuereinheit ein Kalibrierglied umfasst, um die zuvor bestimmte mathematische Beziehung auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und der tatsächlichen Position des Laserbündels auf der Haut zu kalibrieren. Da die Steuereinheit den Laserbündelmanipulator entsprechend der genannten zuvor bestimmten mathematischen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und der Zielposition einstellt, kann das zum Erreichen einer zuvor bestimmten Zielposition benötigte Ausgangssignal durch die Steuereinheit in einer relativ kurzen Zeitdauer ermittelt werden, sodass die zuvor bestimmte Zielposition in relativ kurzer Zeitdauer erreicht wird. Da die genannte mathematische Beziehung auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und der genannten tatsächlichen Position kalibriert wird, kann das Laserbündel durch den Laserbündelmanipulator sehr genau in der Zielposition positioniert werden, sodass eine Beschädigung der die Zielposition umgebenden Haut durch das Laserbündel so weit wie möglich verhindert wird und die Zielposition nicht vom Laserbündel verfehlt wird.
  • Eine spezielle Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass, zum Ermitteln der tatsächlichen Position des Laserbündels auf der Haut, die Steuereinheit die Laserquelle mit einer verhältnismäßig niedrigen Energiedichte aktiviert. Wenn die Laserquelle bei geringer Energiedichte aktiviert wird, erzeugt das Laserbündel einen Fleck auf der Haut, der genügend hell ist, um vom Bildsensor detektiert zu werden, aber der nicht die Haut beschädigt oder reizt. Somit kann die tatsächliche Position des Laserbündels auf der Haut durch das Steuerungsglied der Steuereinheit in sicherer und zuverlässiger Weise ermittelt werden, und der Energieverbrauch der Laserquelle wird erheblich begrenzt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 schematisch eine Haarentfernungseinrichtung gemäß der Erfindung,
  • 2 einen schematischen Querschnitt einer zu behandelnden Haut nahe einem Haar, das mit Hilfe der Haarentfernungseinrichtung von 1 entfernt werden soll,
  • 3 schematisch ein Bild eines Abschnitts einer behandelten Haut, das mit Hilfe eines Bildsensors der Haarentfernungseinrichtung von 1 detektiert wird,
  • 4 schematisch eine Steuereinheit der Haarentfernungseinrichtung von 1,
  • 5a schematisch ein Teilgebiet des Bildes von 3,
  • 5 schematisch ein Teilgebiet des Bildes von 3 in einer alternativen Ausführungsform einer Haarentfernungseinrichtung gemäß der Erfindung,
  • 6 ein Reflexionsspektrum, das von der Steuereinheit von 4 aus dem Bild von 3 ermittelt worden ist,
  • 7 schematisch eine Steuereinheit einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung,
  • 8 schematisch ein von der Steuereinheit von 7 erzeugtes Teilgebiet eines detektierten Bildes der zu behandelnden Haut und
  • 9 schematisch ein Teilgebiet eines Bildes der zu behandelnden Haut, das von einer Steuereinheit einer noch weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentferungseinrichtung erzeugt worden ist.
  • Die in 1 dargestellte erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 umfasst eine Laserquelle 3 und einen einstellbaren Laserbündelmanipulator 5 zum Positionieren eines im Betrieb von der Laserquelle 3 abgegebenen Laserbündels 7 in einer Zielposition 9 auf einer zu behandelnden Haut 11. Die Haarentfernungseinrichtung 1 ist eine Epiliereinrichtung, mit der auf der Haut 11 vorhandene Haare 13 für einen verhältnismäßig langen Zeitraum oder sogar dauerhaft entfernt werden können. Wenn ein Haar 13 epiliert werden soll, muss die Zielposition 9 des Laserbündels 7 ungefähr in einer Position auf der Haut 11 liegen, unter der sich eine Wurzel 15 des Haares 13 befindet, wie schematisch in 2 gezeigt wird. Das Laserbündel 7 enthält monochromatisches Licht mit einer Wellen länge, die von dem Haar 13 gut absorbiert wird und von Gewebe der Haut 11 nahezu nicht absorbiert wird. Infolgedessen wird im Wesentlichen ausschließlich die Wurzel 15 des Haares 13 durch das Laserbündel 7 stark erhitzt, sodass die Wurzel 15 abstirbt. Mit einer Wellenlänge zwischen ungefähr 650 nm und 1200 nm wird bei einer hellen Haut mit dunklen Haaren ein gutes optisches Selektionsvermögen zwischen den Haaren 13 und dem Gewebe der Haut 11 erhalten. Licht mit einer solchen Wellenlänge wird durch Melanin, einem Pigment, das in dunklen Haare in hoher Konzentration und in einer hellen Haut nur in einer niedrigen Konzentration auftritt, gut absorbiert. Licht mit einer solchen Wellenlänge wird auch von Wasser schlecht absorbiert sowie von Hämoglobin, einem roten Pigment, das in hoher Konzentration in Blut vorkommt, und von Keratin, einer Substanz, die in hoher Konzentration sowohl in der Außenhaut (Epidermis) als auch in dem Hautgewebe auftritt, das in geringer Tiefe in der Haut liegt, wo sich die Wurzeln 15 der Haare 13 befinden. Für einen wirkungsvollen Betrieb der Haarentfernungseinrichtung 1 sind weiterhin eine ausreichende Impulsdauer und Energiedichte des Laserbündels 7 notwendig. Eine zu kurze Impulsdauer führt nur zu einem Erhitzen der Wurzel 15 und nicht zu einem Erhitzen des Gewebes, das sich in unmittelbarer Nähe der Wurzel 15 befindet. Daher bleibt dieses Gewebe unversehrt, sodass sich eine neue Wurzel und ein neues Haar entwickeln können. Eine zu lange Impulsdauer führt infolge von Wärmeleitung zu einem übermäßigen Aufheizen des in einigem Abstand zur Wurzel 15 vorhandenen Gewebes, was zu Hautreizungen oder sogar einer Beschädigung der Haut führen kann. Gute Ergebnisse werden mit einer Impulsdauer des Laserbündels 7 zwischen ungefähr 1 ms und 100 ms und einer Energiedichte des Laserbündels 7 zwischen ungefähr 15 J/cm2 und 50 J/cm2 erhalten.
  • Das Laserbündel 7 kann mit Hilfe des Laserbündelmanipulators 5 in einer weiter unten näher zu beschreibenden Weise genau in der Zielposition 9 positioniert werden, wobei die Zielposition 9 mit Hilfe einer elektrischen Steuereinheit 17 der Haarentfernungseinrichtung 1 in einer weiter unten näher zu beschreibenden Weise ermittelt werden kann. Daher braucht das Laserbündel 7 nur einen verhältnismäßig kleinen Fleckdurchmesser zum Erhitzen der Wurzel 15 zu haben. Bei einem Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 zwischen ungefähr 0,3 mm und 1,0 mm werden gute Ergebnisse erhalten. Dieser verhältnismäßig kleine Fleckdurchmesser bedeutet, dass die Laserquelle 3 nur eine verhältnismäßig geringe Ausgangsleistung von wenigen Watt zu haben braucht, um die geforderte Energiedichte und Impulsdauer des Laserbündels 7 zu erreichen. Die in der Haarentfernungseinrichtung 1 verwendete Laserquelle 3 umfasst daher nur eine verhältnismäßig kleine und einfache Laserdiode, die an sich bekannt ist und die in 1 nicht im Detail dargestellt ist, oder eine Reihe aus fasergekoppelten Laserdioden, die an sich bekannt sind und ebenfalls in 1 nicht im Detail dargestellt sind. Die Laserquelle 3 umfasst weiterhin ein Kollimatorlinsensystem, das in 1 auch nicht dargestellt ist und mit dem das Laserbündel 7 gerichtet wird, sodass es nahezu parallel wird.
  • Wie 1 weiterhin zeigt, umfasst der Laserbündelmanipulator 5 einen ersten einstellbaren Kippspiegel 19 und einen zweiten einstellbaren Kippspiegel 21, die beide unter einem Winkel von ungefähr 45° in Bezug auf eine Kontaktfläche 23 positioniert sind, mit der die Haarentfernungseinrichtung 1 gegen die Haut 11 an gelegt werden soll. Der erste Kippspiegel 19 ist um eine in der Ebene des ersten Kippspiegels 19 und parallel zur Kontaktfläche 23 verlaufende erste Kippachse 27 mit Hilfe eines in 1 nur schematisch dargestellten Stellgliedes 25 über begrenzte Winkel kippbar. Der zweite Kippspiegel 21 ist um eine in der Ebene des zweiten Kippspiegels 21 liegende und die erste Kippachse 27 ungefähr senkrecht schneidende zweite Kippachse 31 mit Hilfe eines in 1 ebenfalls nur schematisch dargestellten Stellgliedes 29 über begrenzte Winkel kippbar. Das von der Laserquelle 3 im Betrieb gelieferte Laserbündel 7 wird vom ersten Kippspiegel 19 und dem zweiten Kippspiegel 21 unter Winkeln von ungefähr 45° reflektiert, sodass das Laserbündel 7 in der Zielposition 9 durch eine in der Kontaktfläche 23 vorgesehene Öffnung 33 nahezu senkrecht auf die zu behandelnde Haut 11 trifft. Es sei bemerkt, dass die Öffnung 33 mit einer Abdeckplatte aus einem transparenten Material abgedeckt sein kann. Die Zielposition 9 des Laserbündels 7 auf der Haut 11 ist parallel zu einer X-Richtung verschiebbar, die in der Kontaktfläche 23 liegt und die erste Kippachse 27 senkrecht schneidet, indem der erste Kippspiegel 19 mit Hilfe des Stellgliedes 25 um die erste Kippachse 27 gekippt wird. Die Zielposition 9 des Laserbündels 7 auf der Haut 11 ist parallel zu einer Y-Richtung verschiebbar, die auch in der Kontaktfläche 23 liegt und senkrecht zur X-Richtung steht, indem der zweite Kippspiegel 21 mit Hilfe des Stellgliedes 29 um die zweite Kippachse 31 gekippt wird.
  • Wie 1 weiterhin zeigt, umfasst die Haarentfernungseinrichtung 1 ein separates Beleuchtungsglied 35, mit dem im Betrieb ein Abschnitt der unterhalb der Öffnung 33 befindlichen, zu behandelnden Haut 11 beleuchtet wird. Das Beleuchtungsglied 35 kann eine einfache Lampe sein. Ein von dem Beleuchtungsglied 35 im Betrieb geliefertes Lichtbündel 37 fällt durch eine transparente Platte 39, die auch das Laserbündel 7 durchlässt, auf den genannten Abschnitt der Haut 11. Die transparente Platte 39 ist in Bezug auf die Kontaktfläche 23 unter einem Winkel von ungefähr 45° positioniert und an einer der Öffnung 33 zugewandten Seite mit einer spiegelnden Oberfläche 41 versehen. Ein von dem genannten Abschnitt der Haut 11 reflektiertes Lichtbündel 43 wird an der spiegelnden Oberfläche 41 über einen Winkel von ungefähr 90° reflektiert und in der dargestellten Ausführungsform auf einen Bildsensor 47, einen CCD-Bildsensor, der an sich bekannt ist, mit Hilfe einer Linseneinheit 45 reflektiert. Der Bildsensor 47 ist somit im Stande, ein Bild des genannten, unterhalb der Öffnung 33 befindlichen Abschnitts der Haut 11 zu detektieren. Die Verwendung des Beleuchtungsgliedes 35 ermöglicht es dem Bildsensor 47, ein deutliches Bild des genannten Abschnitts der Haut 11 aus dem an der Haut 11 reflektierten Licht des Beleuchtungsgliedes 35 zu detektieren, sodass zum Detektieren des genannten Bildes kein reflektiertes Licht aus dem Laserbündel 7 erforderlich ist. Das bedeutet, dass die Laserquelle 3 zwischen den Belichtungen von zwei aufeinander folgenden Zielpositionen auf der Haut 11 vollständig ausgeschaltet werden kann. Außerdem kann der Bildsensor 47 mit einem in 1 nicht abgebildeten Filter für das reflektierte Licht des Laserbündels 7 versehen sein, sodass der Bildsensor 47 gegen Beschädigungen geschützt ist, die infolge des reflektierten Lichtes des Laserbündels 7 entstehen können, wenn das Laserbündel 7 sich mit hoher Energiedichte in der Zielposition 9 befindet.
  • Wie 1 zeigt, gibt der Bildsensor 47 an die Steuereinheit 17 ein elektrisches Signal uS ab, das dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild des unterhalb der Öffnung 33 befindlichen Abschnitts der Haut 11 entspricht, welches Signal uS beispielsweise eine Reihe von 8-Bit-Gauwerten der Bildsensorpixels umfasst. Das detektierte Bild wird schematisch in 3 dargestellt und mit dem Bezugszeichen 49 bezeichnet. Wie 4 zeigt, umfasst die Steuereinheit 17 einen ersten Prozessor 51, der das detektierte Bild 49 in mehr oder weniger gleichmäßiger Weise abtastet, wobei der Prozessor 51 aufeinander folgend eine Anzahl Teilgebiete 53 des Bildes 49 erzeugt, wie in 3 gezeigt, insbesondere eine mehr oder weniger regelmäßige Folge von Teilgebieten 53, die ungefähr auf einer Anzahl Linien liegen, die in Y-Richtung gesehen hintereinander liegen und die parallel zur X-Richtung verlaufen. Der erste Prozessor 51 führt einem zweiten Prozessor 55 der Steuereinheit 17 ein elektrisches Signal uSP zu, das aufeinander folgend den Teilgebieten 53 des Bildes 49 entspricht, die von dem ersten Prozessor 51 aufeinander folgend erzeugt werden. Der zweite Prozessor 55 ermittelt in jedem Teilgebiet 53 die Position und die Orientierung auf der Haut 11 des oder der in dem relevanten Teilgebiet 53 vorhandenen Haares oder Haare 13 und gibt an einen dritten Prozessor 57 der Steuereinheit 17 ein elektrische Signal uPO ab, das aufeinander folgend den Positionen und Orientierungen der Haare 13 in den aufeinander folgenden Teilgebieten 53 des Bildes 49 entspricht, wie vom zweiten Prozessor 55 ermittelt. Der dritte Prozessor 57 ermittelt in jedem Teilgebiet 53 eine oder mehrere Zielpositionen für das Laserbündel 7 als Funktion der genannten Position und Orientierung des Haares oder der Haare 13 in dem relevanten Teilgebiet 53 in einer unten näher zu beschreibenden Weise. Die Teilgebiete 53 haben Abmessungen, die auf Basis eines zuvor bestimmten mittleren Abstandes zwischen den auf der Haut 11 befindlichen Haaren 13 und einer zuvor bestimmten Länge der Haare 13 bestimmt wurden. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die Abmessungen des Teilgebietes 53 so, dass die Teilgebiete 53 im Mittel je nur ein einziges Haar 13 umfassen. Dies kann in der Praxis erreicht werden, wenn der Benutzer die Haare 13 vor der Behandlung mit der Haarentfernungseinrichtung 1 mit einem Langhaarschneider auf eine solche Länge abschneidet, dass diese zuvor bestimmte Länge der Haare 13 kleiner als der genannte mittlere Abstand zwischen den Haaren 13 ist. Gute Ergebnisse werden beispielsweise erhalten, wenn bei einem zwischen 3 mm und 5 mm liegenden mittleren Abstand zwischen den Haaren 13 die Haare 13 auf eine Länge zwischen 1 mm und 2 mm abgeschnitten werden. Es sei bemerkt, dass der erste Prozessor 51 die aufeinander folgenden Teilgebiete 53 des Bildes 49 vorzugsweise so erzeugt, dass das in einem Teilgebiet 53 vorhandene Haar 13 ungefähr in einem Zentrum des relevanten Teilgebietes 53 liegt. Die Folge aufeinander folgender Teilgebiete 53 wird dann offensichtlich nicht die in 3 gezeigte Regelmäßigkeit haben, sondern ist mehr oder weniger regelmäßig, mit der Möglichkeit, dass sich beispielsweise zwischen aufeinander folgenden Teilgebieten 53 ein Zwischenraum befindet oder dass aufeinander folgende Teilgebiete 53 beispielsweise nicht exakt in einer Linie liegen. Da die Teilgebiete 53 im Mittel nur je ein einziges Haar 13 enthalten, können die Position und die Orientierung eines Haares 13 in einem Teilgebiet 53 und die Zielpositionen des Laserbündels 7 innerhalb einer sehr kurzen Zeitdauer von dem zweiten Prozessor 55 der Steuereinheit 17 bzw. von dem dritten Prozessor 57 der Steuereinheit 17 ermittelt werden und kann eine für den zweiten Prozessor 55 und den dritten Prozessor 57 benötigte Rechenkapazität stark verringert werden. Vorzugsweise umfasst die Haarentfernungseinrichtung 1 weiterhin ein Einstellglied, in der Zeichnung nicht abgebildet, mit dem der Benutzer der Haarentfernungseinrichtung 1 die Abmessungen des Teilgebietes 53 einstellen kann. Das genannte Einstellglied gibt hierzu an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches Signal uA ab, das den von dem Benutzer eingestellten Abmessungen entspricht. Der Benutzer kann so die Abmessungen des Teilgebietes 53 an die Ei genschaften der zu behandelnden Haut anpassen, insbesondere an den mittleren Abstand zwischen den Haaren auf der Haut und die mittlere Länge der abgeschnittenen Haare, sodass das Behandlungsergebnis und die Behandlungsdauer vom einzelnen Benutzer optimiert werden können.
  • Wie 4 weiterhin zeigt, gibt der dritte Prozessor 57 ein elektrisches Signal uTP an einen vierten Prozessor 59 der Steuereinheit 17 ab, wobei das Signal aufeinander folgend den Zielpositionen des Laserbündels 7 entspricht, die von dem dritten Prozessor 57 in den aufeinander folgenden Teilgebieten 53 ermittelt worden sind. Der vierte Prozessor 59 bestimmt ein erstes Ausgangssignal uM1 und ein zweites Ausgangssignal uM2 der Steuereinheit 17, mit dem die Steuereinheit 17 den ersten Kippspiegel 19 bzw. den zweiten Kippspiegel 21 des Laserbündelmanipulators 5 als Funktion des Signals uTP steuert. Die Ausgangssignale uM1 und uM2 werden von dem vierten Prozessor 59 so bestimmt, dass die Kippspiegel 19 und 21 auf Positionen eingestellt werden, die der Zielposition des Laserbündels 7 in dem relevanten Teilgebiet 53 entsprechen, welches jedes Mal dem Signal uTP entspricht. Der vierte Prozessor 59 gibt auch ein drittes Ausgangssignal uL der Steuereinheit 17 ab, mit dem die Steuereinheit 17 die Laserquelle 3 steuert. Der vierte Prozessor 59 gibt das Ausgangssignal uL zu einem zuvor bestimmte Zeitpunkt nach der Abgabe der Ausgangssignale uM1 und uM2 ab, wobei der zuvor bestimmte Zeitpunkt einer zuvor bestimmten erforderlichen Einstellzeit der Kippspiegel 19 und 21 entspricht. Der vierte Prozessor 59 gibt das Ausgangssignal uL mit der zuvor bestimmten Impulsdauer ab, sodass das Laserbündel 7 in der relevanten Zielposition während der zuvor bestimmten Impulsdauer aktiv ist.
  • Das detektierte Bild 49 wird von der Steuereinheit 17 in der oben beschriebenen Weise entsprechend der genannten Folge von aufeinander folgenden Teilgebieten 53 gleichmäßig abgetastet, wobei der Laserbündelmanipulator 5 von der Steuereinheit 17 nur in aufeinander folgende Positionen eingestellt wird, die den in den aufeinander folgenden Teilgebieten 53 ermittelten Zielpositionen entsprechen. Das bedeutet, dass der Laserbündelmanipulator 5 nur in eine begrenzte Zahl von aufeinander folgenden Positionen eingestellt zu werden braucht, sodass mit der Haarentfernungseinrichtung 1 eine besonders kurze Behandlungsdauer erhalten wird. Der Laserbündelmanipulator 5 wird hierbei jedoch in verhältnismäßig ungleichmäßiger Weise eingestellt, sodass an die Einstellgenauigkeit des Laserbündelmanipulators 5 und an die zum Erreichen einer gegebenen Einstellgenauigkeit geforderte Einstellzeit verhältnismäßig hohe Anforderungen gestellt werden. Die Tatsache, dass die Zielpositionen des Laserbündels 7 automatisch von der Steuereinheit 17 ermittelt werden, und die Tatsache, dass die Laserquelle 3 automatisch von der Steuereinheit 17 aktiviert wird, nachdem der Laserbündelmanipulator 5 von der Steuereinheit 17 automatisch in eine korrekte, genaue Position eingestellt worden ist, die einer gegebenen Zielposition entspricht, machen die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 besonders geeignet für eine sichere Anwendung durch unerfahrene Personen, sodass die Haarentfernungseinrichtung 1 speziell für den Verbrauchermarkt geeignet ist. Die weiter unten noch im Einzelnen zu beschreibende Ermittlung der Zielpositionen des Laserbündels 7, die automatische Einstellung des Laserbündelmanipulators 5 und die automatische Aktivierung der Laserquelle 3 erfolgen in verhältnismäßig kurzer Zeitdauer, sodass mit der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1 verhältnismäßig kurze Behandlungsdauern möglich sind.
  • Die Zielpositionen des Laserbündels 7 werden innerhalb eines Teilgebietes 53 des detektierten Bildes 49 von der Steuereinheit 17 in folgender Weise ermittelt. 5a zeigt schematisch ein Teilgebiet 53, in dem sich ein zu epilierendes Haar 13 befindet. Der zweite Prozessor 55 der Steuereinheit 17 ermittelt aus dem Signal uSP eine Grautonverteilung für das relevante Teilgebiet 53, aus der die Position und die Orientierung des Haares 13 auf der Haut 11 in dem Teilgebiet 53 ermittelt werden. Der zweite Prozessor 55 macht zudem einen Unterschied zwischen einem Haarende 63 und einer Haaraustrittsposition 65, wo das Haar 13 aus der Haut 11 austritt. Dieser Unterschied wird anhand von zuvor bestimmten Grautonkennzeichen und Formkennzeichen von abgeschnittenen Haarenden und Haaraustrittspositionen gemacht, die in dem Speicher des zweiten Prozessors 55 gespeichert sind. Der dritte Prozessor 57 der Steuereinheit 17 ermittelt anschließend aus der so ermittelten Position und Orientierung des Haares 13 und der Austrittsposition 65 ein Gebiet 67 auf der Haut 11, unter dem sich die Wurzel 15 des Haares 13 mit einem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad befinden wird. In der dargestellten Ausführungsform wird bei der Ermittlung des genannten Gebietes 67 angenommen, dass sich die Wurzel 15 auf einer virtuellen geradlinigen subkutanen Verlängerung 69 des Haares 13 befindet, d.h. ausgehend von der detektierten Austrittsposition 65, während weiterhin angenommen wird, dass ein in 2 gezeigter Winkel α zwischen dem Haar 13 und der Oberfläche der Haut 11 und eine ebenfalls in 2 gezeigte Länge L eines Abschnitts des unter der Oberfläche der Haut 11 befindlichen Haares 13 zwischen bestimmten Minimum- und Maximumwerten liegen, die zuvor statistisch ermittelt worden sind. Das so ermittelte Gebiet 67 ist länglich und erstreckt sich entlang eines geraden Liniensegments 71, das auf einer virtuellen Linie liegt, die nahe zu mit einer senkrechten Projektion des Haares 13 auf die Haut 11 zusammenfällt. Der dritte Prozessor 57 ermittelt anschließend auf dem so ermittelten Liniensegment 71 eine Anzahl, beispielsweise drei, feste Zielpositionen 9, 9' und 9'' für das Laserbündel 7, die einander jedes Mal um einen kleinen Abschnitt überlappen, und der dritte Prozessor 57 gibt an den vierten Prozessor 59 eine Anzahl aufeinander folgender Signale uTP ab, die den genannten Zielpositionen 9, 9' und 9'' entsprechen. Daher stellt der vierte Prozessor 59 der Steuereinheit 17 den Laserbündelmanipulator 5 in eine Anzahl aufeinander folgender fester Positionen ein, die den so ermittelten Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 entsprechen, wobei der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 in jeder der aufeinander folgenden festen Positionen des Laserbündelmanipulators 5 während der zuvor bestimmten Impulsdauer aktiviert.
  • 5b zeigt ein Teilgebiet 53 des detektierten Bildes 49 in einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1. In dieser alternativen Ausführungsform gibt der dritte Prozessor 57 an den vierten Prozessor 59 ein Signal uTP ab, das einer Verlagerung des Laserbündels 7 mit einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit v über das genannte gerade Liniensegment 71 entspricht, sodass der vierte Prozessor 59 den Laserbündelmanipulator 5 in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellt, die der genannten Verlagerung des Laserbündels 7 entsprechen. Bei dieser alternativen Ausführungsform aktiviert der vierte Prozessor 59 der Steuereinheit 17 die Laserquelle 3 zu Beginn der genannten Verlagerung und schaltet der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 am Ende der genannten Verlagerung ab. Um bei dieser alternativen Ausführungsform ein Ergebnis zu erhalten, das mit dem der in 5a gezeigten Ausführungsform vergleichbar ist, sollte die genannte zuvor bestimmte Geschwindigkeit v des Laserbündels 7 ungefähr gleich einem Quotienten aus dem Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 und der in 5a verwendeten Impulsdauer sein.
  • Bei der in 4 gezeigten Ausführungsform umfasst die Steuereinheit 17 weiterhin einen fünften Prozessor 73, der aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild 49, d.h. aus dem Signal uS, ein Reflexionsspektrum des unterhalb der Öffnung 33 befindlichen Abschnitts der Haut 11 ermittelt und der dieses Reflexionsspektrum mit einem zuvor bestimmten Bezugsspektrum vergleicht, das in einem Speicher des fünften Prozessors 73 gespeichert ist und das Informationskennzeichen von mindestens einer häufig vorkommenden Hautveränderung enthält. 6 zeigt ein Beispiel für ein solches Reflexionsspektrum, in dem die horizontale Achse einen gemessenen Grauton G und die vertikale Achse eine Anzahl Bildsensorpixel N angibt. Das dargestellte Reflexionsspektrum umfasst einen ersten, verhältnismäßig großen Peak A mit Grautönen, die einer hellen Haut entsprechen, einen zweiten, verhältnismäßig kleinen Peak B mit Grautönen, die dunklen Haaren entsprechen, und einen dritten Peak C mit Grautönen, die der genannten Hautveränderung entsprechen. Der fünfte Prozessor 73 ermittelt aus dem Vergleich die Positionen auf der Haut 11, wo die genannte Hautveränderung auftritt und gibt an einen sechsten Prozessor 75 der Steuereinheit 17 ein elektrisches Signal uBP ab, das den so ermittelten Positionen der Hautveränderung auf der Haut 11 entspricht. Der sechste Prozessor 75 vergleicht das Signal uTP, das einer von dem dritten Prozessor 57 ermittelten Zielposition des Laserbündels 7 entspricht, mit den so ermittelten Positionen der genannten Hautveränderung auf der Haut 11, und gibt immer, wenn die Zielposition des Laserbündels 7 mit einer der Positionen der genannten Hautveränderung auf der Haut 11 zusammenfällt, ein Signal uSTOP an den vierten Prozessor 59 ab. Wenn der vierte Prozessor 59 das Signal uSTOP empfängt, wird die Laserquelle 3 vom vierten Prozessor 59 nicht aktiviert. Die Verwendung des fünften Prozessors 73 und des sechsten Prozessors 75 verhindert, dass das Laserbündel 7 in Positionen auf der Haut 11 aktiv ist, wo die genannte Hautveränderung vorliegt. Beispiele hierfür sind Muttermale oder andere Pigmentflecke. Derartige Hautveränderungen haben ein verhältnismäßig hohes Absorptionsvermögen für das Licht des verwendeten Laserbündels 7, sodass bei Kontakt dieser Hautveränderungen mit dem Licht des Laserbündels 7 Verletzungen auftreten können. Die Verwendung des fünften Prozessors 73 und des sechsten Prozessors 75 sorgt für einen automatischen Schutz vor solchen Verletzungen.
  • Bei der in 4 gezeigten Ausführungsform ermittelt der vierte Prozessor 59 die Ausgangssignale uM1 und uM2 entsprechend einer zuvor bestimmten mathematischen Beziehung zwischen den Ausgangssignalen uM1, uM2 und der gewünschten Zielposition 9 des Laserbündels 7, wie sie von dem dritten Prozessor 57 ermittelt worden ist. Diese mathematische Beziehung ist beispielsweise eine lineare Funktion oder eine Funktion höheren Grades, mit einer Anzahl Koeffizienten. Infolge von Temperaturschwankungen oder anderer Faktoren können Abweichungen der Zielposition 9, die sich aus einem zuvor bestimmten Wert der Ausgangssignale uM1, uM2 ergibt, auftreten. Derartige Abweichungen können zu einer verminderten Wirksamkeit der Haarentfernungseinrichtung 1 und zu Hautreizungen oder -beschädigungen führen. Um derartige Abweichungen zu reduzieren und mittels der Spiegel 19, 21 eine sehr genaue Positionierung des Laserbündels 7 auf der Haut 11 zu verschaffen, umfasst die Steuereinheit 17 weiterhin ein Kalibrierglied 81 zum Kalibrieren der genannten, zuvor bestimmten mathematischen Beziehung auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen den Ausgangssignalen uM1, uM2 und einer tatsächlichen Position des Laserbündels 7 auf der Haut 11. Diese Kalibrierung besteht beispielsweise in der erneuten Berechnung der genannten Koeffizienten, der zuvor bestimmten mathematischen Beziehung auf Basis der gemessenen Beziehung zwischen den Ausgangssignalen uM1, uM2 und der tatsächlichen Position des Laserbündels 7 auf der Haut 11, und wird von der Steuereinheit 17 beispielsweise jedes Mal ausgeführt, wenn die Haarentfernungseinrichtung 1 in Betrieb gesetzt wird oder jedes Mal nach einem zuvor bestimmten Zeitintervall. Zum Ausführen der genannten Kalibrierung sind die Spiegel 19, 21 aufeinander folgend in einer zuvor bestimmten Zahl von Kalibrierungspositionen positioniert. Hierzu gibt der vierte Prozessor 59 aufeinander folgend eine zuvor bestimmte Anzahl Ausgangssignale uM1, uM2 ab, die zuvor bestimmte Werte haben. In jeder Kalibrierungsposition der Spiegel 19, 21 wird die tatsächliche Position des Laserbündels 7 auf der Haut 11 mit Hilfe eines siebten Prozessors 83 der Steuereinheit 17 ermittelt, der die genannte tatsächliche Position aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild ermittelt. Hierzu empfängt, wie in 4 gezeigt, der siebte Prozessor 83 das von dem Bildsensor 47 abgegebene Signal uS, und gibt ein Signal uAP, das der tatsächlichen Position des Laserbündels 7 auf der Haut 11 entspricht, an das Kalibrierglied 81 ab. Nach Ermittlung der tatsächlichen Position des Laserbündels 7 in jeder Kalibrierungsposition der Spiegel 19, 21, gibt das Kalibrierglied 81 ein Signal uCAL, das den erneut berechneten Koeffizienten der zuvor bestimmten mathematischen Beziehung entspricht, an den vierten Prozessor 59 ab. Während dieses Kalibrierungsprozesses aktiviert der vierte Prozessor 59 die Laserquelle 3 bei einer verhältnismäßig geringen Energiedichte über einen geeigneten Wert des Signals uL. Diese Energiedichte ist möglichst gering, aber so, dass der Fleck des Laserbündels 7 auf der Haut 11 immer noch genügend hell ist, um von dem Bildsensor 47 detektiert zu werden. Auf diese Weise werden Hautreizung oder -beschädigung während des Kalibrierungsprozesses verhindert und wird der Energieverbrauch der Laserquelle 3 begrenzt. Es sei bemerkt, dass die Erfindung auch Ausführungsformen umfasst, bei denen die tatsächliche Position des Laserbündels 7 auf der Haut 11 in ähnlicher Weise aus dem von dem Bildsensor 47 detektierten Bild ermittelt wird, aber bei der der Laserbündelmanipulator 5 auf andere Weise korrigiert wird. Die Steuereinheit 17 kann beispielsweise auch mit einem einen Komparator enthaltenden Rückkopplungsregelkreis versehen sein, der die tatsächliche Position des Laserbündels mit der gewünschten Zielposition vergleicht und ein Fehlersignal abgibt, und einem PID-Regler, der die Aus gangssignale uM1 und uM2 auf Basis des genannten Fehlersignals ermittelt, sodass die gemessene tatsächliche Position gleich der gewünschten Zielposition ist. Die Erfindung umfasst auch Ausführungsformen, in denen die tatsächliche Position des Laserbündels auf der Haut nicht mit einem Bildsensor, sondern mit Hilfe von separaten Sensormitteln, wie z.B. Sensoren, die die Winkelpositionen der Spiegel 19, 21 direkt messen, ermittelt wird.
  • Wie 1 zeigt, umfasst die erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung 1 weiterhin einen Handgriff 81, mit dem der Benutzer die Haarentfernungseinrichtung 1 auf der zu behandelnden Haut 11 aufsetzen und sie über der Haut 11 verlagern kann. Wie oben beschrieben, wird nur der unterhalb der Öffnung 33 befindliche Abschnitt der Haut 11 behandelt. Nach der Behandlung des genannten Abschnitts der Haut 11 sollte der Benutzer die Haarentfernungseinrichtung 1 in eine folgende Position auf der Haut 11 verlagern. Die Haarentfernungseinrichtung 1 kann beispielsweise mit einer Schallquelle versehen sein, die von der Steuereinheit 17 ausgelöst wird und die ein akustisches Signal erzeugt, sobald die Behandlung des unterhalb der Öffnung 33 befindlichen Abschnitts der Haut 11 abgeschlossen ist. Statt mit einer solchen Schallquelle kann die Haarentfernungseinrichtung 1 beispielsweise auch mit elektrischen Antriebsmitteln versehen sein, die von der Steuereinheit 17 zur automatischen Verlagerung der Haarentfernungseinrichtung 1 über der zu behandelnden Haut 11 angesteuert werden.
  • 7 zeigt eine Steuereinheit 17' einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1'. Abgesehen von der Steuereinrichtung 17' hat die Haarentfernungseinrichtung 1' eine der in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1 vergleichbare Zusammenstellung. Komponenten der Haarentfernungseinrichtung 1', die Komponenten der oben beschriebenen Haarentfernungseinrichtung 1 entsprechen, haben in 7 die gleichen Bezugszeichen und die Beschreibung weiter unten befasst sich ausschließlich mit den Unterschieden zwischen den Steuereinheiten 17 und 17' und den sich daraus ergebenden Unterschieden beim Betrieb der Haarentfernungseinrichtungen 1 und 1'.
  • Wie 7 zeigt, umfasst die Steuereinheit 17' ebenfalls einen ersten Prozessor 51, einen zweiten Prozessor 55, einen dritten Prozessor 57, einen vierten Prozessor 59, einen fünften Prozessor 73 und einen sechsten Prozessor 75. Die Steuereinheit 17' umfasst darüber hinaus einen siebten Prozessor 77, der das erste Ausgangssignal uM1 und das zweite Ausgangssignal uM2 ermittelt, mit dem die Steuereinheit 17' den ersten Kippspiegel 19 bzw. den zweiten Kippspiegel 21 des Laserbündelmanipulators 5 steuert. Die Steuereinheit 17' umfasst ebenfalls ein Kalibrierglied 81 und einen achten Prozessor 83, die dem Kalibrierglied 81 und dem siebten Prozessor 83 der Steuereinheit 17 entsprechen und mit dem Bildsensor 47 und dem siebten Prozessor 77 in gleichartiger Weise zusammenarbeiten, wie das Kalibrierglied 81 und der siebte Prozessor 83 der Steuereinheit 17 mit dem Bildsensor 47 und dem vierten Prozessor 59. Der siebte Prozessor 77 ermittelt die Ausgangssignale uM1 und uM2, sodass die Kippspiegel 19 und 21 in eine Folge aufeinander folgender Positionen einstellbar sind, die einer regelmäßigen Folge von virtuellen Positionen des Laserbündels 7 auf dem Abschnitt der Haut 11 unterhalb der Öffnung 33 entsprechen, insbesondere einer Verlagerung der virtuellen Position des Laserbündels 7 mit einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit v' entsprechend einer Anzahl Linien, die parallel zur X-Richtung verlaufen und in Y-Richtung gesehen aufeinander folgen. Wie 7 zeigt, gibt der siebte Prozessor 77 hier an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches Signal uIP ab, das der momentanen virtuellen Position IP des Laserbündels 7 entspricht. Der erste Prozessor 51 generiert aus den Signalen uS und uIP ein Teilgebiet 53' des Bildes 49, das in 8 schematisch dargestellt wird und das Abmessungen hat, die durch einen zuvor bestimmten mittleren Abstand zwischen den auf der Haut 11 befindlichen Haaren 13 und einer zuvor bestimmten Länge der Haare 13 bestimmt werden. Die Abmessungen des Teilgebietes 53' können von dem Benutzer mit einem nicht abgebildeten Einstellglied eingestellt werden, das an den ersten Prozessor 51 ein elektrisches Signal uA abgibt, das den vom Benutzer eingestellten Abmessungen des Teilgebietes 53' entspricht. Der erste Prozessor 51 erzeugt das Teilgebiet 53', sodass eine Bezugsposition R in dem in 8 gezeigten Teilgebiet 53', insbesondere eine zentrale Position des Teilgebietes 53', kontinuierlich der momentanen virtuellen Position IP des Laserbündels 7 entspricht. Das Teilgebiet 53' folgt somit der geradlinigen Verlagerung der momentanen virtuellen Position IP des Laserbündels 7 über dem Bild 49. 8 zeigt auch eine Anzahl Linien 79, entlang denen die momentane virtuelle Position IP des Laserbündels 7 über dem Bild 49 verlagert wird. Der erste Prozessor 51 gibt an den zweiten Prozessor 55 ein elektrisches Signal uSP ab, das dem Teilgebiet 53' entspricht, und der zweite Prozessor 55 ermittelt aus dem Signal uSP in dem Teilgebiet 53' die Position und die Orientierung des in dem Teilgebiet 53' befindlichen Haares 13. Der zweite Prozessor 55 gibt an den dritte Prozessor 57 ein elektrisches Signal uPO ab, das der Position und der Orientierung des Haares 13 in dem Teilgebiet 53' entspricht, wie von dem zweiten Prozessor 55 ermittelt, und der dritte Prozessor 57 ermittelt aus dem Signal uPO die Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 in dem Teilgebiet 53'. Der dritte Prozessor 57 gibt an den vierten Pro zessor 59 ein elektrisches Signal uTP ab, das den Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 entspricht, wie von dem dritten Prozessor 57 ermittelt. Der vierte Prozessor 59 vergleicht die momentane virtuelle Position IP des Laserbündels 7 mit den Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 und aktiviert während der zuvor bestimmten Impulsdauer die Laserquelle 3 mit Hilfe des Ausgangssignals uL immer, wenn die momentane virtuelle Position IP des Laserbündels 7 einer der Zielpositionen 9, 9' oder 9'' des Laserbündels 7 in dem Teilgebiet 53' entspricht. Der fünfte Prozessor 73 und der sechste Prozessor 75 in der Steuereinheit 17' haben Funktionen, die mit denen des fünften Prozessors 73 und des sechsten Prozessors 75 in der Steuereinheit 17 vergleichbar sind.
  • Ein Vorteil der Haarentfernungseinrichtung 1' mit der Steuereinheit 17' ist, dass der Laserbündelmanipulator 5 von der Steuereinheit 17' kontinuierlich in gleichmäßiger Weise eingestellt wird, sodass der Laserbündelmanipulator 5 keine außerordentlich hohe Einstellgenauigkeit und keine außerordentlich kurze Einstellzeit zu haben braucht. Der unterhalb der Öffnung 33 befindliche Abschnitt der Haut 11 wird vom Laserbündelmanipulator 5 in gleichmäßiger Weise abgetastet, und das von der Steuereinheit 17' erzeugte Teilgebiet 53' des Bildes 49 folgt der virtuellen Position IP des Laserbündels 7 auf dem genannten Abschnitt der Haut 11, wobei die Zielpositionen 9, 9' und 9'' des Laserbündels 7 sich hinsichtlich des Bezugspunktes R des Teilgebietes 53' kontinuierlich ändern. Gute Ergebnisse werden bei dieser weiteren Ausführungsform der Haarentfernungseinrichtung 1' erhalten, wenn sich zwischen den aufeinander folgenden Linien 79 in dem Bild 49 ein Zwischenraum befindet, der gleich oder vorzugsweise kleiner als der Fleckdurchmesser des Laserbündels 7 ist. Abtasten aller in dem Bild 49 vorhandener Linien 79 durch den Laserbündelmanipulator 5 dauert jedoch länger als die direkte Verlagerung des Laserbündelmanipulators 5 in aufeinander folgenden Zielpositionen in dem Bild 49 wie bei der Haarentfernungseinrichtung 1, sodass die Haarentfernungseinrichtung 1' in den meisten Fällen eine längere Behandlungsdauer aufweist als die Haarentfernungseinrichtung 1.
  • Die oben beschriebenen Haarentfernungseinrichtungen 1 und 1' sind Epiliereinrichtungen, mit denen Haare 13 aus der Haut 11 für einen verhältnismäßig langen Zeitraum oder sogar dauerhaft entfernt werden. Noch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung 1'' arbeitet als Rasierer. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' hat eine Konstruktion, die weitgehend mit der Konstruktion der Haarentfernungseinrichtung 1 von 1 identisch ist. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' unterscheidet sich von der Haarentfernungseinrichtung 1 dadurch, dass die Haarentfernungsein richtung 1'' die Zielposition 9 des Laserbündels 7 auf der Haut 11 in anderer Weise ermittelt. 9 zeigt schematisch ein Teilgebiet 53'' des Bildes 49 der zu behandelnden Haut 11, das mit Hilfe des Bildsensors 47 der Haarentfernungseinrichtung 1'' detektiert worden ist. Der dritte Prozessor 57 der Steuereinheit 17 der Haarentfernungseinrichtung 1'' ermittelt die Zielposition 9 des Laserbündels 7 so, dass diese Zielposition 9 auf dem zu entfernenden Haar 13 nahe der vom zweiten Prozessor 55 ermittelten Austrittsposition 65 des Haares 13 liegt. Das Haar 13 wird somit von dem Laserbündel 7 nahe der Austrittsposition 65 durchgebrannt. Die Steuereinheit 17 der Haarentfernungseinrichtung 1'' kann so programmiert werden, dass die Zielposition 7 auf gleicher Höhe oder sogar unterhalb der Oberfläche der Haut 11 liegt, sodass mit der Haarentfernungseinrichtung 1'' ein sehr glattes Rasierergebnis erhalten wird, das verhältnismäßig lange erhalten bleibt. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' kann weiterhin mit einem Einstellglied versehen sein, mit dem der Benutzer den Ort der Zielposition 9 relativ zu der Oberfläche der Haut 11, und somit eine gewünschte Glätte, einstellen kann. Es zeigte sich, dass das Durchbrennen von Haaren 13 mit Hilfe des Laserbündels 7 bei einer Energiedichte des Laserbündels 7 möglich ist, die erheblich kleiner ist als die zum oben beschriebenen Epilieren der Haare 13 notwendige Energiedichte. Die Haarentfernungseinrichtung 1'' kann somit mit einer verhältnismäßig kleinen und preiswerten Laserdiode mit einer Leistung von beispielsweise zwischen 100 mW und 500 mW versehen sein.
  • Es sei bemerkt, dass die Erfindung auch eine Haarentfernungseinrichtung einschließt, bei der die Epilierfunktion und die oben beschriebene Rasierfunktion kombiniert sind, wobei der Benutzer die gewünschte Betriebsart auswählen kann, beispielsweise mit einem Einstellglied. Vorzugsweise ist auch die Energiedichte der Laserquelle mit Hilfe der Steuereinheit einer solchen Haarentfernungseinrichtung steuerbar, sodass die Energiedichte der Laserquelle an die gewünschte Betriebsart der Haarentfernungseinrichtung angepasst werden kann. Wenn die Haarentfernungseinrichtung eine Epilierfunktion aufweist oder vom Benutzer als Epiliereinrichtung eingestellt worden ist, kann die Haarentfernungseinrichtung auch, beispielsweise, mit einer automatischen Rasierfunktion versehen sein. Wenn die Haarentfernungseinrichtung ausschließlich eine Epilierfunktion aufweist, wobei in diesem Fall ausschließlich die Wurzeln 15 der Haare 13 zerstört werden, werden die Haare 13 erst nach einiger Zeit aus der Haut 11 verschwinden, sodass das gewünschte Ergebnis nicht unmittelbar erhalten wird. Wenn die Epilierfunktion der Haarentfernungseinrichtung automatisch mit einer Rasierfunktion kombiniert ist, werden nicht nur die Wurzeln 15 der Haare 13 zerstört, sondern die Haare 13 werden nahe der Oberfläche der Haut 11 auch durchgebrannt, sodass die Haare 13 unmittelbar von der Haut 11 entfernt werden und das gewünschte Ergebnis direkt erhalten wird.
  • Es sei weiterhin bemerkt, dass eine erfindungsgemäße Haarentfernungseinrichtung statt mit dem Laserbündelmanipulator 5 mit den zwei Kippspiegeln 19 und 21, wie oben beschrieben, auch mit einem anderen Typ Laserbündelmanipulator versehen sein kann. So können beispielsweise die zwei Kippspiegel 19 und 21 durch einen einzigen Kippspiegel ersetzt werden, der um zwei zueinander senkrechte Kippachsen gekippt werden kann. Anstelle eines Laserbündelmanipulators mit einem oder mehr als einem Kippspiegel kann auch ein Laserbündelmanipulator verwendet werden, der mit einem in zwei zueinander senkrechte Richtungen verlagerbaren Objekthalter versehen ist, wobei die Laserquelle und der Bildsensor an dem Objekthalter in festen Positionen befestigt sind.
  • Es sei weiterhin bemerkt, dass die Erfindung auch Ausführungsformen der Haarentfernungseinrichtung einschließt, in denen ein anderer Bildsensor verwendet wird als der oben beschriebene Bildsensor 47 mit CCD. Ein Beispiel für einen solchen Bildsensor ist ein CMOS-Bildsensor. Ein solcher CMOS-Bildsensor kann mit einem RAM-Speicher versehen sein, sodass ein Teil der Steuereinheit oder sogar die gesamte Steuereinheit der Haarentfernungseinrichtung mit dem CMOS-Bildsensor integriert werden kann. Die Konstruktion und Herstellung der Haarentfernungseinrichtung werden auf diese Weise erheblich vereinfacht.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Haarentfernungseinrichtung ermittelt die Steuereinheit die Zielposition des Laserbündels jedes Mal in einem Teilgebiet des mit Hilfe des Bildsensors detektierten Bildes der Haut. Es sei bemerkt, dass die Erfindung sich auch auf Ausführungsformen bezieht, in denen die Steuereinheit die Zielpositionen des Laserbündels auf einmal in dem gesamten von dem Bildsensor detektierten Bild der Haut ermittelt. Derartige Ausführungsformen erfordern jedoch eine Steuereinheit mit verhältnismäßig großer Rechenkapazität und Speicherkapazität.
  • Schließlich sei bemerkt, dass die Erfindung sich auch auf Ausführungsformen der Haarentfernungseinrichtung bezieht, in denen die Positionen der Haare auf der zu behandelnden Haut nicht mit reflektiertem Licht eines separaten Beleuchtungsgliedes detektiert werden, wie z.B. des oben beschriebenen Beleuchtungsgliedes 35, sondern in denen die Positionen der Haare mit Hilfe von reflektiertem Licht des Laserbündels detektiert wer den. Die zu behandelnde Haut wird in solchen Ausführungsformen mit Hilfe des Laserbündels abgetastet, wobei das Laserbündel eine verhältnismäßig geringe Energiedichte hat und wobei die Energiedichte des Laserbündels vorübergehend in der Zielposition erhöht wird. Das reflektierte Licht des Laserbündels kann in solchen Ausführungsformen beispielsweise mit Hilfe eines einfachen Photodetektors detektiert werden, der nur die Intensität des reflektierten Lichtes des Laserbündels detektiert. Der Ausdruck "Bildsensor zum Detektieren eines Bildes von zumindest einem Abschnitt der Haut" in den Ansprüchen bezieht sich daher auch auf so einen verhältnismäßig einfachen Photodetektor. Ein derartiges Detektionsverfahren kann in verhältnismäßig einfacher Weise in der anhand von 7 beschriebenen Haarentfernungseinrichtung 1' eingesetzt werden, aber es kann auch beispielsweise in einer Haarentfernungseinrichtung verwendet werden, die mit einem Laserbündelmanipulator mit einem wie oben beschrieben bewegbaren Objekthalter versehen ist.

Claims (14)

  1. Haarentfernungseinrichtung (1), versehen mit einer Laserquelle (3), einem einstellbaren Laserbündelmanipulator (5) zum Positionieren eines im Betrieb von der Laserquelle gelieferten Laserbündels (7) in einer Zielposition (9) auf einer zu behandelnden Haut (11) und einem Bildsensor (47) zum Detektieren eines Bildes (49) von zumindest einem Abschnitt der Haut, wobei die Laserquelle mit Hilfe einer elektrischen Steuereinheit (17) steuerbar ist, welche Steuereinheit im Betrieb die Zielposition des Laserbündels aus dem genannten Bild ermittelt und die Laserquelle in dem Moment aktiviert, in dem der Laserbündelmanipulator sich in einer Position befindet, die der Zielposition des Laserbündels entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) aus dem von dem Bildsensor (47) detektierten Bild eine Position und Orientierung eines zu entfernenden Haares (13) auf der Haut (11) ermittelt und dass die Steuereinheit (17) die Zielposition des Laserbündels (7) als Funktion der genannten Position und Orientierung ermittelt.
  2. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) die Zielposition (9) des Laserbündels (7) in einem Teilgebiet (53) des Bildes (49) ermittelt, das Abmessungen hat, die durch einen zuvor bestimmten mittleren Abstand zwischen auf der Haut (11) vorhandenen Haaren und einer zuvor bestimmten Länge der Haare bestimmt worden sind.
  3. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Teilgebietes (53) des Bildes (49) einstellbar sind.
  4. Haarentfernungseinrichtung (1') nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator (5) mit Hilfe der Steuereinheit (17') in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellbar ist, die einer regelmäßigen Folge von virtuellen Positionen des Laserbündels (7) auf dem genannten Abschnitt der Haut (11) entspricht, wobei eine Bezugsposition (R) in dem Teilgebiet (53') des Bildes (49) der momentanen virtuellen Position (IP) des Laserbündels entspricht und wobei die Steuereinheit die Laser quelle (3) aktiviert, wenn die Bezugsposition der Zielposition (9) des Laserbündels entspricht.
  5. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) die Zielposition (9) des Laserbündels (7) in einer regelmäßigen Folge von aufeinander folgenden Teilgebieten (53) des Bildes (49) ermittelt, wobei der Laserbündelmanipulator (5) mit Hilfe der Steuereinheit in jedem der genannten Teilgebiete in eine Position einstellbar ist, die der Zielposition des Laserbündels (7) in dem betreffenden Teilgebiet entspricht.
  6. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) aus der aus dem Bild (49) ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares (13) auf der Haut (11) ein Gebiet (67) auf der Haut ermittelt, unter dem sich mit einem zuvor bestimmten Wahrscheinlichkeitsgrad eine Wurzel (15) des Haares befindet, wobei die Steuereinheit in dem genannten Gebiet auf der Haut zumindest eine Zielposition (9) ermittelt.
  7. Haarentfernungseinrichtung (1) nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator (5) mit Hilfe der Steuereinheit (17) in eine Folge von aufeinander folgenden Positionen einstellbar ist, die einer Verlagerung des Laserbündels (7) mit einer zuvor bestimmten Geschwindigkeit (v) über eine geradlinige Strecke (71) auf der Haut (11) entspricht, welche geradlinige Strecke auf einer virtuellen geraden Linie liegt, die nahezu mit einer senkrechten Projektion des zu entfernenden Haares (13) auf der Haut zusammenfällt, wobei die Steuereinheit die Laserquelle (3) zu Beginn der genannten Verlagerung aktiviert.
  8. Haarentfernungseinrichtung (1) nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator (5) mit Hilfe der Steuereinheit (17) in eine Anzahl aufeinander folgender fester Positionen einstellbar ist, entsprechend einer Anzahl fester Zielpositionen (9, 9', 9'') des Laserbündels (7) auf einer geradlinigen Strecke (71) auf der Haut (11), welche geradlinige Strecke auf einer virtuellen geraden Linie liegt, die nahezu mit einer senkrechten Projektion des zu entfernenden Haares (13) auf der Haut zusam menfällt, wobei die Steuereinheit die Laserquelle (3) in jeder der genannten festen Positionen des Laserbündelmanipulators während einer zuvor bestimmten Zeit aktiviert.
  9. Haarentfernungseinrichtung (1'') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) aus der aus dem Bild (49) ermittelten Position und Orientierung des zu entfernenden Haares auf der Haut eine Austrittsposition (65) auf dem Haar (13) ermittelt, wo das Haar aus der Haut (11) austritt, wobei die Steuereinheit die Zielposition (9) des Laserbündels (7) mit einer nahe der genannten Austrittsposition liegenden Position auf dem Haar gleich setzt.
  10. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haarentfernungseinrichtung ein separates Beleuchtungsglied (35) umfasst, um zumindest den von dem Bildsensor (47) zu detektierenden Abschnitt der Haut (11) zu beleuchten.
  11. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) aus dem Bild (49) ein Reflexionsspektrum des von dem Bildsensor (47) detektierten Abschnitts der Haut (11) ermittelt, wobei die Steuereinheit das Reflexionsspektrum mit einem zuvor bestimmten Bezugsspektrum von zumindest einer häufig auftretenden Hautveränderung vergleicht und wobei die Steuereinheit aus dem genannten Vergleich Positionen auf der Haut ermittelt, in denen die genannte Hautveränderung vorhanden ist, und die Laserquelle (3) in den genannten Positionen auf der Haut nicht aktiviert.
  12. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (17) Mittel umfasst, um aus dem von dem Bildsensor (47) detektierten Bild (49) eine tatsächliche Position des Laserbündels (7) auf der Haut (11) zu ermitteln.
  13. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Laserbündelmanipulator (5) mit Hilfe der Steuereinheit (17) über ein Ausgangssignal (UM1, UM2) der Steuereinheit entsprechend einer zuvor bestimmten mathematischen Beziehung zwischen dem genannten Ausgangssignal und der Zielposition (9) einstellbar ist, wobei die Steuereinheit ein Kalibrierglied (81) umfasst, um die zuvor bestimmte mathematische Beziehung auf Basis einer gemessenen Beziehung zwischen dem genannten Aus gangssignal und der tatsächlichen Position des Laserbündels (7) auf der Haut (11) zu kalibrieren.
  14. Haarentfernungseinrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass, zum Ermitteln der tatsächlichen Position des Laserbündels (7) auf der Haut (11), die Steuereinheit (17) die Laserquelle (3) mit einer verhältnismäßig niedrigen Energiedichte aktiviert.
DE60023236T 1999-04-14 2000-04-03 Einrichtung zur haarentfernung mit einer steuerbaren laserquelle Expired - Lifetime DE60023236T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP99201169 1999-04-14
EP99201169 1999-04-14
PCT/EP2000/002871 WO2000062700A1 (en) 1999-04-14 2000-04-03 Hair-removing device with a controllable laser source

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60023236D1 DE60023236D1 (de) 2005-11-24
DE60023236T2 true DE60023236T2 (de) 2007-01-11

Family

ID=8240098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60023236T Expired - Lifetime DE60023236T2 (de) 1999-04-14 2000-04-03 Einrichtung zur haarentfernung mit einer steuerbaren laserquelle

Country Status (8)

Country Link
US (1) US7108690B1 (de)
EP (1) EP1087716B1 (de)
JP (1) JP4183916B2 (de)
AT (1) ATE306861T1 (de)
DE (1) DE60023236T2 (de)
ES (1) ES2248075T3 (de)
IL (1) IL140257A0 (de)
WO (1) WO2000062700A1 (de)

Families Citing this family (69)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6517532B1 (en) 1997-05-15 2003-02-11 Palomar Medical Technologies, Inc. Light energy delivery head
EP1433430A3 (de) 1997-05-15 2004-11-10 Palomar Medical Technologies, Inc. Verfahren und Gerät zur Hautbehandlung
EP1566149A1 (de) 1998-03-12 2005-08-24 Palomar Medical Technologies, Inc. System zur elektromagnetischen Bestrahlung der Haut
US20030060810A1 (en) * 2000-02-16 2003-03-27 Diego Syrowicz Method and apparatus for treating and/or removing an undesired presence on the skin of an individual
JP4141260B2 (ja) 2001-03-30 2008-08-27 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ 保護された放射出力開口を有する皮膚処理装置
EP1385438A2 (de) 2001-04-20 2004-02-04 Koninklijke Philips Electronics N.V. Hautbehandlungsvorrichtung mit schutz gegen überdosierung von gepulster strahlung
US7217266B2 (en) 2001-05-30 2007-05-15 Anderson R Rox Apparatus and method for laser treatment with spectroscopic feedback
WO2003011159A1 (en) 2001-07-27 2003-02-13 Koninklijke Philips Electronics N.V. Skin treating device comprising a processor for determination of the radiation pulse dose
GB2381752A (en) * 2001-11-06 2003-05-14 Ezio Panzeri Laser skin treatment device with control means dependent on a sensed property of the skin to be treated
US7276058B2 (en) 2002-06-19 2007-10-02 Palomar Medical Technologies, Inc. Method and apparatus for treatment of cutaneous and subcutaneous conditions
CN1708261B (zh) 2002-10-23 2012-07-04 帕洛玛医疗技术公司 与冷却剂和肤面物质联用的光治疗装置
US7931028B2 (en) * 2003-08-26 2011-04-26 Jay Harvey H Skin injury or damage prevention method using optical radiation
JP4838716B2 (ja) * 2003-08-04 2011-12-14 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ レーザ誘起光破壊効果によって毛を短くするための装置
JP2007532225A (ja) * 2004-04-15 2007-11-15 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ 放射線ビームを用いる皮膚の処置に対する装置
WO2005102153A1 (en) 2004-04-20 2005-11-03 Koninklijke Philips Electronics N.V. A hair-detection device
JP4787260B2 (ja) * 2004-10-05 2011-10-05 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ 放射線放出保護部を備える皮膚処理装置
US8540701B2 (en) * 2005-03-04 2013-09-24 The Invention Science Fund I, Llc Hair treatment system
US8529560B2 (en) * 2005-03-04 2013-09-10 The Invention Science Fund I, Llc Hair treatment system
US8679101B2 (en) * 2005-03-04 2014-03-25 The Invention Science Fund I, Llc Method and system for temporary hair removal
US8157807B2 (en) 2005-06-02 2012-04-17 The Invention Science Fund I, Llc Skin treatment including patterned light
US7856985B2 (en) 2005-04-22 2010-12-28 Cynosure, Inc. Method of treatment body tissue using a non-uniform laser beam
CN101170960A (zh) * 2005-05-12 2008-04-30 皇家飞利浦电子股份有限公司 毛发生长控制设备以及毛发生长控制方法
US9055958B2 (en) 2005-06-29 2015-06-16 The Invention Science Fund I, Llc Hair modification using converging light
US20070038270A1 (en) * 2005-07-05 2007-02-15 Searete Llc, A Limited Liability Corporation Of The State Of Delaware Multi step photopatterning of skin
US8191464B2 (en) 2005-07-20 2012-06-05 Koninklijke Philips Electronics N.V. Detector for electric cooking appliance detecting presence of a bowl and its temperature
ATE499893T1 (de) 2005-07-26 2011-03-15 Koninkl Philips Electronics Nv Haarentfernungssystem
DE602006019752D1 (de) * 2005-10-03 2011-03-03 Koninkl Philips Electronics Nv Vorrichtung zur haarentfernung auf der haut
WO2007039854A1 (en) 2005-10-03 2007-04-12 Koninklijke Philips Electronics N.V. A hair shortening device
US20070156347A1 (en) * 2005-12-30 2007-07-05 Searete Llc Using a biological recording to obtain time values
US8150628B2 (en) 2005-12-30 2012-04-03 The Invention Science Fund I, Llc Establishing a biological recording timeline by artificial marking
US20070156345A1 (en) 2005-12-30 2007-07-05 Hyde Roderick A Modulating a biological recording with another biological recording
US7814915B2 (en) * 2006-03-03 2010-10-19 Cutera, Inc. Aesthetic treatment for wrinkle reduction and rejuvenation
JP5010327B2 (ja) 2006-06-26 2012-08-29 パナソニック株式会社 毛成長調節装置
US7586957B2 (en) 2006-08-02 2009-09-08 Cynosure, Inc Picosecond laser apparatus and methods for its operation and use
JP4977457B2 (ja) * 2006-09-20 2012-07-18 株式会社ユニタック 美容用レーザダイオード光ダイレクト発生装置
CN101557770B (zh) * 2006-12-12 2011-04-13 皇家飞利浦电子股份有限公司 减少毛发生长的设备
US20080154247A1 (en) * 2006-12-20 2008-06-26 Reliant Technologies, Inc. Apparatus and method for hair removal and follicle devitalization
JP2008154884A (ja) * 2006-12-25 2008-07-10 Matsushita Electric Works Ltd 光毛髪成長調節装置
RU2417111C2 (ru) * 2006-12-25 2011-04-27 Панасоник Электрик Воркс Ко., Лтд. Оптическое устройство модуляции роста волос
KR101152705B1 (ko) 2006-12-25 2012-06-15 파나소닉 주식회사 광학적 모발 성장 조절 장치
JP4936165B2 (ja) * 2006-12-25 2012-05-23 パナソニック株式会社 光毛髪成長調節装置
EP2025299A1 (de) * 2007-08-16 2009-02-18 Optical System & Research for Industry and Science Osyris Kontrollverfahren und System einer subkutanen oder intrakutanen Strahlenbehandlung mit elektromagnetischen Strahlen
US8784407B2 (en) 2008-03-21 2014-07-22 Koninklijke Philips N.V. Hair removal system and method
GB2465425B (en) * 2008-11-21 2013-03-27 Dezac Group Ltd Light treatment apparatus
US20100186234A1 (en) 2009-01-28 2010-07-29 Yehuda Binder Electric shaver with imaging capability
US9919168B2 (en) 2009-07-23 2018-03-20 Palomar Medical Technologies, Inc. Method for improvement of cellulite appearance
JP5746694B2 (ja) 2009-07-23 2015-07-08 コーニンクレッカ フィリップス エヌ ヴェ 光学ブレードおよび毛切断装置
RU2559306C2 (ru) 2010-04-01 2015-08-10 Конинклейке Филипс Электроникс Н.В. Лазерная сканирующая система, устройство для стрижки волос и соответствующий способ
WO2012164441A1 (en) 2011-05-30 2012-12-06 Koninklijke Philips Electronics N.V. Hair treatment device having a light-based hair detector
US9839476B2 (en) * 2011-06-22 2017-12-12 Ictv Brands, Inc. Hair removal and re-growth suppression apparatus
IN2014CN04967A (de) * 2011-12-22 2015-09-18 Koninkl Philips Nv
WO2013098685A1 (en) * 2011-12-27 2013-07-04 Koninklijke Philips Electronics N.V. Shaver
KR102136901B1 (ko) 2012-04-18 2020-07-22 싸이노슈어, 엘엘씨 피코초 레이저 장치 및 그를 사용한 표적 조직의 치료 방법
CN104379079B (zh) * 2012-07-31 2018-02-16 皇家飞利浦有限公司 激光的毛发切割器
GB2495249A (en) * 2013-01-10 2013-04-03 Dezac Group Ltd Light treatment device for hair removal
CN104918571B (zh) 2013-01-10 2018-07-20 皇家飞利浦有限公司 用于切割毛发用装置的切割头部
EP3751684A1 (de) 2013-03-15 2020-12-16 Cynosure, Inc. Optische picosekunden-strahlungssysteme und verfahren zur verwendung
PL3517028T3 (pl) * 2013-06-20 2020-09-21 Erbe Elektromedizin Gmbh Instrument chirurgiczny z rozpoznawaniem tkanki
ES2973050T3 (es) * 2014-11-06 2024-06-18 Koninklijke Philips Nv Sistema de tratamiento de la piel
FI20155784A7 (fi) * 2015-11-02 2017-05-03 Cryotech Nordic Oue Automatisoitu järjestelmä laser-avusteiseen dermatologiseen hoitoon ja ohjausmenetelmä
KR20190021477A (ko) * 2016-07-21 2019-03-05 레스토레이션 로보틱스, 인코포레이티드 자동화 시스템 및 모발 제거 방법
EP3759770A4 (de) 2018-02-26 2021-12-08 Cynosure, LLC Gütegeschalteter cavity-dump-subnanosekundenlaser
CN109894753B (zh) * 2019-03-13 2023-07-18 李卫秋 激光智能白色毛发自动修剪器
FR3094124B1 (fr) * 2019-03-21 2022-08-12 Squaremind Procede de guidage d’un bras robot, systeme de guidage
JP7228814B2 (ja) * 2019-11-07 2023-02-27 パナソニックIpマネジメント株式会社 毛切断装置及び毛切断システム
EP4054462A1 (de) 2019-11-08 2022-09-14 Epilady 2000 LLC Vorrichtung, system und verfahren zum entfernen von haaren
JP6994789B1 (ja) * 2021-01-12 2022-01-14 株式会社Eidea 脱毛装置及び脱毛方法
JP6994793B1 (ja) * 2021-03-02 2022-01-14 株式会社Eidea 脱毛装置及び照射位置補正方法
CN117295463A (zh) * 2021-05-07 2023-12-26 戴恩医疗公司 安全切割生物组织的装置

Family Cites Families (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4813412A (en) * 1982-12-28 1989-03-21 Ya-Man Ltd. Automatic system for an epilator device
US4901718A (en) * 1988-02-02 1990-02-20 Intelligent Surgical Lasers 3-Dimensional laser beam guidance system
DE3837248A1 (de) * 1988-10-28 1990-05-03 Teichmann Heinrich Otto Dr Phy Einrichtung zur behandlung von hautveraenderungen
IL89874A0 (en) * 1989-04-06 1989-12-15 Nissim Nejat Danon Apparatus for computerized laser surgery
US5016173A (en) * 1989-04-13 1991-05-14 Vanguard Imaging Ltd. Apparatus and method for monitoring visually accessible surfaces of the body
US5860967A (en) 1993-07-21 1999-01-19 Lucid, Inc. Dermatological laser treatment system with electronic visualization of the area being treated
US6214034B1 (en) * 1996-09-04 2001-04-10 Radiancy, Inc. Method of selective photothermolysis
ATE409005T1 (de) * 1997-03-19 2008-10-15 Lucid Inc Zellchirurgie unter benutzung konfokaler mikroskopie
EP1138269B1 (de) * 1997-05-30 2003-03-26 Nidek Co., Ltd. Laserbehandlungsgerät
US6104959A (en) * 1997-07-31 2000-08-15 Microwave Medical Corp. Method and apparatus for treating subcutaneous histological features
US6074382A (en) * 1997-08-29 2000-06-13 Asah Medico A/S Apparatus for tissue treatment
US6149644A (en) * 1998-02-17 2000-11-21 Altralight, Inc. Method and apparatus for epidermal treatment with computer controlled moving focused infrared light
US6533774B1 (en) * 1999-02-26 2003-03-18 Nidek Co., Ltd. Laser depilation apparatus
JP4141260B2 (ja) * 2001-03-30 2008-08-27 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ 保護された放射出力開口を有する皮膚処理装置
EP1385438A2 (de) * 2001-04-20 2004-02-04 Koninklijke Philips Electronics N.V. Hautbehandlungsvorrichtung mit schutz gegen überdosierung von gepulster strahlung
WO2003011159A1 (en) * 2001-07-27 2003-02-13 Koninklijke Philips Electronics N.V. Skin treating device comprising a processor for determination of the radiation pulse dose

Also Published As

Publication number Publication date
DE60023236D1 (de) 2005-11-24
WO2000062700A1 (en) 2000-10-26
IL140257A0 (en) 2002-02-10
ATE306861T1 (de) 2005-11-15
JP2002541906A (ja) 2002-12-10
EP1087716B1 (de) 2005-10-19
ES2248075T3 (es) 2006-03-16
EP1087716A1 (de) 2001-04-04
US7108690B1 (en) 2006-09-19
JP4183916B2 (ja) 2008-11-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60023236T2 (de) Einrichtung zur haarentfernung mit einer steuerbaren laserquelle
DE60120276T2 (de) Laserbehandlungsgerät
DE19954710C1 (de) Vorrichtung zur Behandlung von wachsenden, erweiterten oder mißgebildeten Blutgefäßen
EP1848389B1 (de) Verfahren zur herstellung eines ablationsprogramms, in abhängigkeit von der form eines laserstrahlprofils und von einer neigung der zu ablatierenden oberfläche ; mittel zur durchführung der verfahren
DE112011100631B4 (de) System und Verfahren für die Veränderung und/oder das Glätten von Gewebe durch Laserabtragung
DE69937850T2 (de) Hautablationslaser
DE69434984T2 (de) Verbesserter ophthalmochirurgischer Laser
DE69033376T2 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Kollagen
DE69635684T2 (de) Verfahren zur Haarentfernung unter Verwendung von optischen Pulsen
DE60124585T2 (de) Apparat zur therapeutischen elektromagnetischen Strahlentherapie von der Haut
DE69635430T2 (de) Vorrichtung zur Entfernung von Haaren mit einer pulsierten elektromagnetischen Strahlung
EP2548617B1 (de) Lasertherapiesystem mit UVA- und Laser-Licht zur gerichteten Erzeugung einer dermalen Kollagen-Matrix
DE69131602T2 (de) Vorrichtung für die hornhautumformung zum korrigieren von brechungsfehlern des auges
EP1643924B1 (de) Laser zur Bestrahlung biologischen Gewebes
US6881212B1 (en) Skin wrinkle reduction using pulsed light
DE69013756T2 (de) Laserbehandlungsvorrichtung.
DE60023475T2 (de) Apparat zur gewebebehandlung
US20020045891A1 (en) Wrinkle reduction
EP2211801B1 (de) Vorrichtung zur schonenden lasertherapie der retina
DE60001342T2 (de) Vorrichtung zur Photokoagulation
DE69024558T2 (de) Laser-Abschmelzung von Oberflächen
HUE028578T2 (en) Equipment for adjustable fractional optical dermatological treatment
DE102009021604A1 (de) Verfahren zur Markierung von Koagulationsstellen auf einer Retina sowie System zur Koagulation der Retina
EP3628266A1 (de) Bakterienentfernungslaser
DE69532211T2 (de) Epithelium-entfernung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition