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DE60023203T2 - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents

Brennstoffeinspritzventil Download PDF

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DE60023203T2
DE60023203T2 DE2000623203 DE60023203T DE60023203T2 DE 60023203 T2 DE60023203 T2 DE 60023203T2 DE 2000623203 DE2000623203 DE 2000623203 DE 60023203 T DE60023203 T DE 60023203T DE 60023203 T2 DE60023203 T2 DE 60023203T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve element
seat
fuel
valve
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2000623203
Other languages
English (en)
Other versions
DE60023203D1 (de
Inventor
Malcom David Dick Bromley Lambert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delphi Technologies Operations Luxembourg SARL
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GBGB9904938.9A external-priority patent/GB9904938D0/en
Priority claimed from GBGB9911145.2A external-priority patent/GB9911145D0/en
Application filed by Delphi Technologies Inc filed Critical Delphi Technologies Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60023203D1 publication Critical patent/DE60023203D1/de
Publication of DE60023203T2 publication Critical patent/DE60023203T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/162Means to impart a whirling motion to fuel upstream or near discharging orifices
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    • F02M45/02Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
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Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor bzw. ein Kraftstoffeinspritzventil zur Verwendung bei der Zufuhr von unter Druck stehendem Kraftstoff in einen Verbrennungsraum eines Motors. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Kraftstoffeinspritzventil, in welchem eine Eigenschaft des Kraftstoffeinspritzventils, beispielsweise die Einspritzgeschwindigkeit oder die Einspritzsprühform, während des Betriebs geändert werden kann.
  • Es hat sich herausgestellt, dass bei selbstzündenden Verbrennungsmotoren bzw. Dieselmotoren der Grad der Motorgeräuschentwicklung und der Teilchenemission, die von dem Motor erzeugt werden, verringert werden können, indem die Rate variiert wird, mit der Kraftstoff während jedes Kraftstoffeinspritzzyklus' zugeführt wird. Beispielsweise kann ein Einspritzzyklus eine Anfangsphase beinhalten, während welcher Kraftstoff mit einer relativ geringen Rate zugeführt wird, und kann eine nachfolgende Phase umfassen, während welcher Kraftstoff mit einer höheren Rate zugeführt wird. Alternativ oder zusätzlich können andere Kraftstoffeinspritzeigenschaften variiert werden. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Kraftstoffeinspritzventil bereitzustellen, in welchem diese Erfordernisse erfüllt werden.
  • Die Patentschrift DD 102 198 A offenbart eine Einspritzdüse mit zwei Nadeln, wobei die erste Nadel innerhalb der zweiten Nadel positioniert ist, um es zu ermöglichen, daß jede Nadel einen zugeordneten Satz von Auslassöffnungen steuern kann. Die Einspritzung durch den ersten Satz von Auslassöffnungen führt zu einer ersten Einspritzeigenschaft, und das Einspritzen durch den zweiten Satz von Auslassöffnungen ergibt eine zweite Einspritzeigenschaft.
  • Vor diesem Hintergrund wird erfindungsgemäß ein Kraftstoffeinspritzventil bereitgestellt, das umfasst: einen Düsenkörper, der mit einer ersten Bohrung versehen ist und einen ersten Sitz bildet, ein Ventilelement, das mit dem ersten Sitz zur Anlage gebracht werden kann, um den Kraftstofffluss aus der ersten Bohrung in Richtung zu einer ersten Auslassöffnung, die stromabwärts des ersten Sitzes angeordnet ist, zu steuern, wobei das Ventilelement mit einer zweiten Bohrung versehen ist, die einen zweiten Sitz bildet, und eine Ventilnadel verschiebbar in der zweiten Bohrung angeordnet ist und mit dem zweiten Sitz zur Anlage gebracht werden kann, um den Kraftstofffluss von der zweiten Bohrung in Richtung zu einer zweiten Auslassöffnung, die in dem Ventilelement vorgesehen ist, zu steuern. Das Einspritzventil umfasst ferner eine Übertragungsanordnung, durch welche die Bewegung der Ventilnadel über eine vorbestimmte Stellung hinaus auf das Ventilelement übertragen wird. Das Ventilelement ist mit mehreren zweiten Auslassöffnungen versehen.
  • Der Düsenkörper kann mit mehreren Auslassöffnungen versehen sein.
  • Die ersten und die zweiten Auslassöffnungen können so angeordnet sein, dass dann, wenn das Ventilelement an dem ersten Sitz anliegt und die Ventilnadel von dem zweiten Sitz abgehoben ist, die ersten und die zweiten Auslassöffnungen relativ zueinander in Reihe angeordnet sind, wobei die Bewegung des Ventilelements weg von dem ersten Sitz eine Kraftstoffzufuhr durch die erste Auslassöffnung ermöglicht, während die zweite Auslassöffnung umgangen wird. Zu beachten ist, dass abhängig von der Form und Größe der ersten und der zweiten Auslassöffnungen die Kraftstoffzufuhrrate oder andere Kraftstoffeinspritzeigenschaften variiert werden können, indem die Weglänge variiert wird, um die die Ventilnadel bewegt wird.
  • Die Anzahl der ersten Auslassöffnungen kann gleich der Anzahl der zweiten Auslassöffnungen sein. Alternativ können weniger zweite Auslassöffnungen vorgesehen sein, in welchem Falle lediglich einige der ersten Auslassöffnungen verwendet werden, um Kraftstoff zuzuführen, während das Ventilelement an dem ersten Sitz anliegt und die Ventilnadel von dem zweiten Sitz abgehoben ist.
  • Die Erfindung wird nunmehr beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen weiter beschrieben, in denen:
  • 1 eine Schnittansicht eines Teils eines Kraftstoffeinspritzventils gemäß einer Ausführungsform ist;
  • 2, 3 und 4 Ansichten sind, die den Betrieb des Einspritzventils aus 1 zeigen;
  • 5 eine Ansicht ähnlich zu 1 ist, in der eine zweite Ausführungsform dargestellt ist;
  • 6 eine perspektivische Ansicht des Ventilelements des Einspritzventils aus 5 ist;
  • 7 eine Ansicht ähnlich zur 1 ist, wobei ein alternatives Kraftstoffeinspritzventil gezeigt ist;
  • 8 eine Ansicht ähnlich zu 1 ist, wobei ein weiteres alternatives Kraftstoffeinspritzventil gezeigt wird; und
  • 9 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils des Kraftstoffeinspritzventils aus 8 ist.
  • Die Kraftstoffeinspritzventile der 7 bis 9 sind zur Erläuterung des technologischen Hintergrundes gezeigt und repräsentieren keine Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Das Kraftstoffeinspritzventil, das teilweise in 1 gezeigt ist, umfasst einen Düsenkörper 10, der mit einer Blindbohrung 11 versehen ist. Die Bohrung 11 bildet benachbart zu ihrem geschlossenen Ende eine Sitzoberfläche 12, mit welcher ein kegelstumpfförmiger Endbereich eines Ventilelements 13 zur Anlage gebracht werden kann, um die Verbindung zwischen der Bohrung 11 und mehreren Auslassöffnungen 14, die stromabwärts zu dem Sitz angeordnet sind, zu steuern.
  • Das Ventilelement 13 ist mit einer Blindbohrung 15 versehen, in der ein Spitzenbereich 16a einer Ventilnadel 16 aufgenommen ist. Der Spitzenbereich 16a kann mit einem zweiten Sitz 17 zur Anlage bzw. in Kontakt gebracht werden, wobei mehrere zweite Auslassöffnungen 18 stromabwärts der Leitung oder des Bereichs in die Bohrung 15 münden, in welchem die Ventilnadel 16 mit dem zweiten Sitz 17 zur Anlage gebracht werden kann.
  • Die Blindbohrung 15 ist so geformt, dass sie einen Bereich mit größerem Durchmesser enthält, der mit der Nadel 16 stromaufwärts des zweiten Sitzes 17 eine Kammer 19 bildet, die über gedrillte Bohrungen bzw. Drillbohrungen 20 mit dem Inneren der Bohrung 11 in Verbindung stehen. Die Bohrung 11 ist so ausgebildet, dass sie von einer geeigneten Kraftstoffquelle, beispielsweise der gemeinsamen Druckleitung eines "Common-Rail"-Kraftstoffsystems, die während des Betriebs mittels einer geeigneten Hochdruckkraftstoffpumpe unter einen geeignet hohen Druck gesetzt wird, unter hohem Druck stehenden Kraftstoff aufnehmen kann. Wie in 1 gezeigt ist, erhält die Bohrung 11 den unter hohem Druck stehenden Kraftstoff über einen Zuleitungskanal 21, der mit einem ringförmigen Galerieraum 22 in Verbindung steht, welcher durch einen Teil der Bohrung 11 mit vergrößertem Durchmesser gebildet wird.
  • Die Nadel 16 ist so geformt, dass sie an ihrem dem Spitzenbereich 16a abgewandten Ende einen Bereich 16b mit einem Durchmesser aufweist, der im Wesentlichen gleich dem Durchmesser des benachbarten Teils der Bohrung 11 ist. Eine Anlage dieses Teils der Nadel 16 an der Wand, die die Bohrung 11 bildet, dient dazu, die Nadel 16 in verschiebbarer bzw. gleitender Bewegung in der Bohrung 11 zu führen. Um den Fluss von Kraftstoff von dem ringförmigen Galerieraum 22 in Richtung der Sitze und der Öffnungen des Düsenkörpers 10 und des Ventilelements 13 zu ermöglichen, ist die Nadel 16 in bekannter Weise mit mehreren Rillen oder Rinnen 16c versehen.
  • Die Ventilnadel 16 ist mit einer Öffnung versehen, durch die sich ein Lastübertragungsstift 23 erstreckt, wobei der Stift 23 in günstiger Weise eine reibschlüssige Verbindung bzw. einen Presssitz in der Öffnung bildet, um den Stift 23 an der Nadel 16 zu sichern. Die Enden des Stifts 23 ragen radial aus der Ventilnadel 16 heraus und erstrecken sich in Öffnungen 24, die in dem Ventilelement 13 vorgesehen sind. Die Öffnungen 24 besitzen eine Breite, die im Wesentlichen gleich dem Durchmesser des Stifts 23 ist, die jedoch in der gezeigten Orientierung eine Höhe aufweisen, die größer als der Durchmesser des Stifts 23 ist. Die Positionierung des Stifts 23 und der Öffnungen 24 ist so, dass dann, wenn die Ventilnadel 16 an dem zweiten Sitz 17 anliegt und das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt, der Stift 23 geringfügig von dem unteren Ende jeder Öffnung 24 beabstandet ist und einen größeren Abstand zu dem oberen Ende jeder Öffnung 24 aufweist.
  • Der obere Endbereich der Nadel 16 ist mit einem sich radial erstreckenden Vorsprung oder Stift 25 versehen, der in einer Rille oder einem Schlitz 26, der in der die Bohrung 11 bildenden Wand ausgebildet ist, aufgenommen ist, wobei die Wechselwirkung zwischen dem Stift 25 und der Rille oder dem Schlitz 26 derart ist, dass eine Bewegung der Nadel 16 in einem Winkel relativ zu der Bohrung 11 verhindert oder deutlich eingeschränkt wird, während jedoch eine axiale Bewegung der Nadel 16 möglich ist. Es soll betont werden, dass, weil eine Bewegung unter einem Winkel zwischen der Nadel 16 und dem Düsenkörper 10 verhindert wird und die Anlage des Stifts 23 in den Öffnungen 24 im Wesentlichen das Auftreten einer Bewegung unter einem Winkel zwischen der Nadel 16 und dem Ventilelement 13 verhindert, die Bewegung unter einem Winkel des Ventilelements 13 nicht möglich ist. Da eine Bewegung des Ventilelements 13 unter einem Winkel nicht möglich ist, können die Positionen der ersten und der zweiten Gruppe aus Öffnungen 14, 18 so gewählt werden, dass sichergestellt ist, dass dann, wenn das Ventilelement 13 an der ersten Sitzoberfläche 12 anliegt, jede der zweiten Öffnungen 18 mit einer entsprechenden Öffnung der ersten Öffnungen 14 in Verbindung steht.
  • Obwohl dies in 1 nicht gezeigt ist, umfasst das Einspritzventil eine geeignete Aktuatoranordnung, die verwendet wird, um die Bewegung der Ventilnadel 16 zu steuern. Die Aktuatoranordnung kann eine beliebige geeignete Form aufweisen und kann beispielsweise eine piezoelektrische Stapelanordnung umfassen, wobei die axiale Länge des piezoelektrischen Stapels abhängig von der Größe eines daran angelegten elektrischen Feldes variiert. Obwohl die Nadel 16 direkt mit dem piezoelektrischen Stapel verbunden sein kann, kann zur Kompensierung von Änderungen der axialen Länge des piezoelektrischen Stapels, die sich beispielsweise durch die thermische Ausdehnung ergeben, ein Kolbenelement zwischen der Nadel 16 und dem piezoelektrischen Stapel angeordnet sein, wobei das Kolbenelement und die Nadel 16 zusammen eine Kammer bilden, die durch eine Verengung mit einer geeigneten Fluidquelle, beispielsweise dem Zuleitungskanal 21, in Verbindung steht.
  • 1 und 2 zeigen das Einspritzventil in einem Betriebszustand, in welchem kein Kraftstoff eingespritzt wird. In diesem Zustand übt der Aktuator eine nach unten gerichtete Kraft auf die Nadel 16 aus, die ausreicht, um zu gewährleisten, dass die Nadel 16 an dem zweiten Sitz 17 anliegt, wobei die nach unten gerichtete Kraft über die Nadel auf das Ventilelement 13 übertragen wird und wobei sichergestellt ist, dass das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt. Auf Grund des Anliegens der Ventilnadel 16 an dem zweiten Sitz 17 und des Anliegens des Ventilelements 13 an dem ersten Sitz 12 kann man erkennen, dass keine Kraftstoffabgabe erfolgt.
  • Wenn die Einspritzung des Kraftstoffes beginnen soll, wird die Größe der nach unten gerichteten Kraft, die auf die Nadel 16 ausgeübt wird, verringert. Als Folge davon wird ein Punkt erreicht, jenseits dessen der Kraftstoffdruck in der Bohrung 11 eine Kraft mit ausreichend hohem Absolutbetrag auf die Nadel 16 ausübt, die bewirkt, dass die Nadel 16 von dem zweiten Sitz 17 abgehoben wird (d. h. von der Position abgehoben wird, die in den 1 und 2 gezeigt ist). Vorausgesetzt, dass die Weglänge, über die die Nadel 16 bewegt wird, ausreichend gering ist, so dass der Stift 23 von den oberen Enden der Öffnungen 24 beabstandet bleibt, wird die Bewegung der Nadel 16 nicht auf das Ventilelement 13 übertragen, und der Kraftstoffdruck in der Bohrung 11, der auf das Ventilelement 13 wirkt, stellt sicher, dass das Ventilelement 13 weiterhin an dem ersten Sitz 12 anliegt. Eine derartige Stellung ist in 3 gezeigt. Unter solchen Bedingungen kann der Kraftstoff von der Bohrung 11 durch die Drillbohrungen 20 zu der Kammer 19 und zwischen der Nadel 16 und dem zweiten Sitz 17 zu den zweiten Öffnungen 18 fließen. Der Kraftstoff strömt durch die zweiten Öffnungen 18 zu den ersten Öffnungen 14 und wird einem Verbrennungsraum des Motors, der mit dem Einspritzventil verbunden ist, zugeführt. Es sollte beachtet werden, dass die Rate, mit der Kraftstoff eingespritzt wird, und die anderen Einspritzeigenschaften von der Größe der ersten und der zweiten Öffnungen 14, 18 sowie der Anzahl der vorgesehenen Öffnungen und auch den Formen der Öffnungen abhängen. Wenn das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt, so ist erkennbar, dass Kraftstoff nicht direkt in die ersten Öffnungen 14 strömen kann.
  • Obwohl, wie zuvor beschrieben, das Ventilelement 13 auf Grund der Einwirkung des unter Druck stehenden Kraftstoffes in der Bohrung 11 weiterhin an dem ersten Sitz 12 in Anlage verbleibt, kann auf Wunsch eine geeignete Feder zwischen dem Ventilelement 13 und der Nadel 16 vorgesehen werden, um eine geeignete nach unten wirkende Vorspannkraft auf das Ventilelement 13 auszuüben.
  • Bei Bedarf kann die Zufuhr von Kraftstoff beendet werden, indem die ursprüngliche nach unten gerichtete Kraft erneut auf die Nadel 16 aufgebracht wird, um die Nadel 16 in die in den 1 und 2 gezeigten Position zurückzuführen.
  • Wenn alternativ die Kraftstoffeinspritzung andauern soll, es aber gewünscht ist, diese Kraftstoffeinspritzung in einem unterschiedlichen Ausmaß zu erhalten, kann die Größe der nach unten gerichteten Kraft, die auf die Nadel 16 ausgeübt wird, weiter verringert werden, wobei der Kraftstoffdruck in der Bohrung 11 eine zusätzliche Bewegung der Nadel 16 in einer nach oben weisenden Richtung verursacht. Die fortgesetzte Bewegung der Nadel 16 führt dazu, dass der Stift 23 in Anlage mit den Enden der Öffnungen 24 kommt, wodurch eine weitere Bewegung der Nadel 16 über den Stift 23 auf das Ventilelement 13 übertragen wird, wodurch das Ventilelement 13 von dem ersten Sitz 12 abgehoben wird und Kraftstoff von der Bohrung direkt zu den ersten Öffnungen 14 strömen kann. Eine derartige Stellung ist in 4 gezeigt. Zu beachten ist, dass unter diesen Bedingungen das Strömen des Kraftstoffs zu den ersten Öffnungen 14 unter Umgehung der zweiten Öffnungen 18 erfolgen kann, und als Folge davon können das Ausmaß, mit dem Kraftstoff zugeführt wird, oder andere Einspritzeigenschaften in Abhängigkeit der relativen Formen und Größen der ersten und der zweiten Öffnungen 14, 18 geändert werden. Die Gestaltung des Eintrittsendes einer Öffnung 14, 18 kann eine Auswirkung auf die Kraftstoffdurchflussrate durch diese Öffnung haben. Beispielsweise ist für einen gegebenen Durchmesser der Öffnung 14, 18 die Kraftstoffdurchflussrate größer, wenn das Eintrittsende der Öffnung sich nach außen hin aufweitet, wobei die Wand der Aufweitung gerundet ist, als dann, wenn das Eintrittsende der Öffnung platt bzw. konstant ist, und eine derartige Gestaltung kann beim Entwerfen des Einspritzventils benutzt werden, um seine Betriebseigenschaften „abzustimmen".
  • Wie zuvor beschrieben wurde, kann das Beenden des Einspritzvorganges erreicht werden, indem erneut die ursprüngliche nach unten gerichtete Kraft auf die Nadel 16 aufgebracht wird, wodurch die Nadel 16 und das Ventilelement 13 zur Rückkehr in die Position veranlasst werden, die in den 1 und 2 gezeigt ist. Um ein Schließen durch die Nadel 16 mit einer optimalen Geschwindigkeit sicherzustellen, kann die Größe der Drillbohrungen 20 so gewählt sein, dass ein geeigneter Druckabfall zwischen der Bohrung 11 und der Kammer 19 erreicht wird.
  • Wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit der Rate erwünscht ist, die erreicht wird, wenn das Ventilelement 13 von dem ersten Sitz 12 abgehoben ist, ohne dass anfänglich Kraftstoff mit der Rate abgegeben werden soll, die erreicht wird, wenn das Ventilelement 13 an seinem Sitz anliegt, dann sollte die Nadel 16 von der in den 1 und 2 gezeigten Position zu jener, die in 4 gezeigt ist, rasch angehoben werden, anstatt die Nadel 16 in der in 3 gezeigten Position zu halten.
  • In dem voranstehend beschriebenen Kraftstoffeinspritzventil dient die reibschlüssige Verbindung zwischen der Nadel 16 und der Bohrung 15 dazu, den Spitzenbereich der Nadel 16 zu führen, während das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt, wodurch sichergestellt wird, dass die Nadel 16 zentrisch zu dem zweiten Sitz 17 bleibt. Bei einer Bewegung des Ventilelements 13 weg von dem ersten Sitz 12 wird die Nadel 16 jedoch lediglich an ihrem oberen Ende geführt, und es besteht die Möglichkeit, dass das Ventilelement 13 eine Position außerhalb der Mitte bzw. eine exzentrische Position relativ zu dem ersten Sitz 12 annimmt. Die 5 und 6 zeigen eine Modifizierung bezüglich der Anordnung, die in 1 gezeigt ist, die sicherstellen soll, dass das Ventilelement 13 zentrisch bezüglich des ersten Sitzes 12 angeordnet bleibt, wenn das Ventilelement 13 von dem ersten Sitz 12 abgehoben ist. In der in 5 gezeigten Anordnung ist die Bohrung 11 so geformt, dass sie einen Führungsbereich 11a mit einem Durchmesser aufweist, der im Wesentlichen gleich dem Durchmesser des benachbarten Teils des Ventilelements 13 ist. Folglich wird das Ventilelement 13 bei einer Verschiebung innerhalb der Bohrung 11 geführt. Um sicherzustellen, dass der Kraftstofffluss entlang der Bohrung 11 durch das Vorhandensein des Führungsbereichs 11a nicht behindert wird, ist das Ventilelement 13 in günstiger Weise mit mehreren Flachstellen 13a oder anderen Ausformungen versehen, die einen Strömungsweg zwischen dem Ventilelement 13 und dem Führungsgebiet 11a bilden.
  • Die Anordnung aus 5 unterscheidet sich ferner von jener aus 1 dahingehend, dass der Stift 23 eine reibschlüssige Verbindung innerhalb von Öffnungen 24 bildet, die in dem Ventilelement 13 vorgesehen sind, wobei der Stift 23 innerhalb eines Schlitzes oder einer anderen Art Öffnung 24a, die in der Ventilnadel 16 gebildet ist, verschiebbar ist. Der Stift 23 ragt ferner über einen Teil des Ventilelements 13 hinaus und bewegt sich in einer Rille 26a, die in dem Düsenkörper 10 ausgebildet ist, um damit eine Winkelbewegung oder Bewegung unter einem Winkel zwischen dem Ventilelement 13 und dem Düsenkörper 10 zu beschränken, wodurch sichergestellt wird, dass die ersten und die zweiten Öffnungen 14, 18 fluchten, wenn das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt.
  • Obwohl in den voranstehend beschriebenen Ausführungsformen das Ventilelement 13 mit der gleichen Anzahl an zweiten Öffnungen 18 versehen ist wie der Düsenkörper 10 mit ersten Öffnungen 14 versehen ist, sollte beachtet werden, dass das Ventilelement 13 mit weniger zweiten Öffnungen versehen sein kann, wobei dann, wenn das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt und die Nadel 16 von dem zweiten Sitz 17 abgehoben ist, eine Kraftstoffeinspritzung durch lediglich einige der ersten Öffnungen 14 auftritt, wobei die Kraftstoffeinspritzung durch die verbleibenden Öffnungen auf eine Bewegung des Ventilelements 13 weg von dem ersten Sitz 12 hin stattfindet. Es sollte beachtet werden, dass in einer derartigen Anordnung die Form der Sprühstrahlausbildung sowie die Rate, mit der Kraftstoff zugeführt wird, variiert werden kann, indem während des Betriebs die Wegstrecke variiert wird, über die die Ventilnadel 16 hinweg abgehoben wird.
  • Hinsichtlich der Ausführungsformen, die unter Bezug auf die 1 bis 6 gezeigt und beschrieben sind, ist beabsichtigt, dass während der Herstellung das Ventilelement 13 in die Bohrung 11 eingeführt und in Position gehalten werden kann, während die zweiten Öffnungen 18 durch die ersten Öffnungen 14 hindurch gebohrt werden. Eine derartige Bohrung kann einfach dazu benutzt werden, die Positionen zu markieren, an denen die zweiten Öffnungen 18 herzustellen sind, oder die zweiten Öffnungen können während eines derartigen Arbeitsvorganges vollständig durchgebohrt werden.
  • Als technologischen Hintergrund zeigt 7 eine alternative Kraftstoffeinspritzventilanordnung, die großenteils jener aus 5 ähnlich ist, in der jedoch das Ventilelement 13 mit einer einzigen, sich axial erstreckenden Öffnung 18 versehen ist, die mit einem Beutel bzw. einer sackartigen Ausbuchtung in Verbindung steht, der/die stromabwärts des ersten Sitzes 12 ausgebildet ist, wobei die Ausbuchtung mit mindestens einer der ersten Auslassöffnungen 14 in Verbindung steht. Ferner sind erste Auslassöffnungen 14 vorgesehen, die nicht mit der Ausbuchtung in Verbindung stehen und die von dem Ventilelement 13 abgedeckt sind, wenn das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt. In einer derartigen Anordnung ermöglicht die anfängliche Bewegung der Ventilnadel 16 die Zufuhr von Kraftstoff zu der Ausbuchtung und den ersten Öffnungen 14, die mit der Ausbuchtung in Verbindung stehen, und eine weitere Bewegung der Nadel 16 hebt das Ventilelement 13 von dem ersten Sitz weg und ermöglicht die Zufuhr von Kraftstoff durch alle ersten Öffnungen 14. Durch Vorsehen von mehreren axial und radial beabstandeten Auslassöffnungen 14 an dem Düsenkörper 10 kann daher die Kraftstoffzufuhr abhängig von dem Ausmaß der Bewegung der Ventilnadel 16 weg von dem zweiten Sitz 17 durch eine oder mehrere der Auslassöffnungen 14 erfolgen. Somit ist zu erkennen, dass in einer derartigen Anordnung die Form der Sprühstrahlausbildung, die Rate der Kraftstoffzufuhr und andere Einspritzeigenschaften in Abhängigkeit von der Strecke, um die die Ventilnadel 16 bewegt wird, während der Anwendung variiert werden kann.
  • Als technologischen Hintergrund zeigen die 8 und 9 ein weiteres alternatives Kraftstoffeinspritzventil, in welchem das Kraftstoffeinspritzventil einen Düsenkörper 10 aufweist, der mit einer Sackbohrung 11 versehen ist, in welcher ein Spitzenbereich 27 des Ventilelements 13 mit einer sich axial erstreckenden Öffnung 28 versehen ist, die stromabwärts des zweiten Sitzes 17 angeordnet ist, so dass dann, wenn die Ventilnadel 16 von dem zweiten Sitz 17 abgehoben wird, Kraftstoff aus dem Inneren der Bohrung 11 am Sitz 17 vorbei durch die Öffnung 28 strömen kann. Der Spitzenbereich 27 des Ventilelements 13 besitzt eine verkürzte konische (kegelstumpfförmige) Form, wie man das am deutlichsten in 8 erkennen kann, so dass dann, wenn das Ventilelement 13 an dem Sitz 12 anliegt, der verkürzte Spitzenbereich teilweise die Öffnungen 14 abdeckt. Typischerweise ist der Spitzenbereich 27 des Ventilelements 13 so verkürzt bzw. abgeschnitten, dass bei Anliegen des Ventilelements 13 an dem Sitz 12 der Strömungsbereich am Eingang der Auslassöffnungen 14 ungefähr die Hälfte des Strömungsbereichs beträgt, der von jeder Öffnung 14 bereitgestellt wird, wenn diese freiliegend ist. Somit ist die Strömung des Kraftstoffs durch die Öffnung 14 gedrosselt, um relativ geringe Kraftstoffzufuhrraten zu ermöglichen.
  • Die sich axial erstreckende Öffnung 28 in dem Ventilelement 13 steht mit einer sackartigen Ausbuchtung 30 in Verbindung, die stromabwärts des ersten Sitzes 12 ausgebildet ist, wobei die sackartige Ausbuchtung 30 mit den Auslassöffnungen 14 in Verbindung steht, die in dem Düsenkörper 10 ausgebildet sind, um damit einen Kraftstofffluss durch die sich axial erstreckende Öffnung 28 in die Ausbuchtung 30, durch die Auslassöffnungen 14 hindurch und heraus aus diesen zu ermöglichen, wie dies nachfolgend beschrieben wird. Die Ausbuchtung in einem konventionellen Kraftstoffeinspritzventil, von welchem Kraftstoff zu den Kraftstoffeinspritzausgangsöffnungen strömt, besitzt im Allgemeinen eine konische Form. Vorzugsweise ist die sackartige Ausbuchtung 30 in dem Kraftstoffeinspritzventil jedoch von abgeschnittener bzw. verkürzter konischer Form, so dass das Totvolumen minimiert wird.
  • Wenn das Einspritzen von Kraftstoff beginnen soll, wird die Größe der auf die Ventilnadel 16 ausgeübten nach unten gerichteten Kraft verringert. Als Folge davon wird ein Punkt erreicht, jenseits dessen der Kraftstoffdruck innerhalb der Bohrung 11 eine ausreichend große Kraft auf die Ventilnadel 16 ausübt, um zu veranlassen, dass sich die Ventilnadel von dem zweiten Sitz 17 abhebt (d. h. aus der Position heraus, die in den 1 und 2 gezeigt ist). Vorausgesetzt, dass die von der Ventilnadel 16 zurückgelegte Strecke ausreichend klein ist, so dass der Stift 23 von den oberen Enden der Öffnungen 24 beabstandet bleibt, wird die Bewegung der Ventilnadel 16 nicht auf das Ventilelement 13 übertragen, und der Kraftstoffdruck innerhalb der Bohrung 11, der auf das Ventilelement 13 einwirkt, stellt sicher, dass das Ventilelement 13 weiterhin an dem ersten Sitz 12 anliegt.
  • Unter derartigen Bedingungen kann Kraftstoff von der Bohrung 11 durch die Drillbohrungen 20 zu der Kammer 19 und zwischen der Ventilnadel 16 und dem zweiten Sitz 17 in die Ausbuchtung 30 strömen, die mit der sich axial erstreckenden Öffnung 28 in Verbindung steht. Kraftstoff kann dann von der Ausbuchtung 30 durch die Öffnungen 14 abfließen und wird einem Verbrennungsraum des Motors, mit dem das Einspritzventil in Verbindung steht, zugeführt. Die Verkürzung des Spitzenbereichs 27 des Ventilelements 13 drosselt die Strömung zu den Öffnungen 14, wodurch relativ geringe Durchflussraten ermöglicht werden. Wenn das Ventilelement 13 an dem ersten Sitz 12 anliegt, ist zu beachten, dass Kraftstoff nicht direkt aus der Bohrung 11 zu den Öffnungen 14 strömen kann.
  • Wie voranstehend beschrieben wurde, kann ein Abbruch der Einspritzung erreicht werden, indem erneut die ursprüngliche nach unten gerichtete Kraft auf die Ventilnadel 16 ausgeübt wird, was bewirkt, dass die Nadel 16 und das Ventilelement 13 in ihre in den 1 und 2 dargestellte Position zurückkehren. Um ein Verschließen durch die Ventilnadel 16 mit einer optimalen Geschwindigkeit sicherzustellen, kann die Größe der Drillbohrungen 20 so gewählt werden, dass ein geeigneter Druckabfall zwischen der Bohrung 11 und der Kammer 19 erreicht wird.
  • Wenn die Kraftstoffeinspritzung mit einer Rate gewünscht wird, die erreicht wird, wenn das Ventilelement 13 von dem ersten Sitz 12 abgehoben ist, ohne dass anfänglich eine Kraftstoffzufuhr mit einer Rate stattfindet, die erreicht wird, wenn das Ventilelement 13 an seinem Sitz anliegt, so kann die Ventilnadel 16 rasch aus der in den 8 und 9 gezeigten Position abgehoben werden, so dass Kraftstoff unmittelbar von der Bohrung 11 direkt zu den Öffnungen 14 fließen kann, ohne dass als Zwischenschritt ein Strömen durch die sich axial erstreckende Öffnung 28 in dem Ventilelement 13 erfolgt, wie dies voranstehend beschrieben wurde.
  • Das Kraftstoffeinspritzventil der 8 und 9 hat den Vorteil, dass es einfacher herzustellen ist, da die Winkelorientierung der inneren Ventilnadel 16 in der Bohrung des Ventilelements 13 nicht so kritisch ist. Die Erfindung hat ferner den Vorteil, dass die Öffnungen 14 an einer weiter unten liegenden axialen Position in dem Düsenkörper 10 vorgesehen werden können, da es keine Öffnungen in dem Ventilelement 13 gibt, die mit den Öffnungen 14 fluchten müssen, und somit liegt die zulässige Druckgrenze für den Düsenkörper 10 höher.
  • Jede der hier zuvor beschriebenen Ausführungsformen kann so modifiziert werden, dass diese mehrere Reihen von Öffnungen in dem Düsenkörper aufweist. Auf Wunsch und wenn ausreichend Platz vorhanden ist, können ferner ein zweites Ventilelement und weitere Ventilelemente vorgesehen werden, um zusätzliche Niveaus für die Einspritzrate oder andere Einspritzeigenschaften zu ermöglichen.
  • Es sollte beachtet werden, dass in jeder Ausführungsform der Erfindung das Ventilelement 13 und die Bohrung 11 so ausgebildet sein können, dass eine Bewegung des Ventilelements in der Bohrung geführt ist, wie dies in den 5 und 6 gezeigt ist.

Claims (10)

  1. Kraftstoffeinspritzventil, umfassend einen Düsenkörper (10), der mit einer ersten Bohrung (11) versehen ist und einen ersten Sitz (12) bildet, ein erstes Ventilelement (13), das an dem ersten Sitz (12) zur Anlage gelangen kann, um den Kraftstofffluss aus der ersten Bohrung (11) in Richtung einer stromabwärts des ersten Sitzes (12) gelegenen Auslassöffnung (14) zu steuern, wobei das Ventilelement (13) mit einer zweiten, einen zweiten Sitz (17) bildenden Bohrung (15) versehen ist, eine Ventilnadel (16), die innerhalb der zweiten Bohrung (15) verschieblich angeordnet ist und an dem zweiten Sitz (17) zur Anlage gelangen kann, um den Kraftstofffluss aus der zweiten Bohrung (15) in Richtung einer zweiten, im Ventilelement (13) vorgesehenen Auslassöffnung (18) zu steuern, und eine Übertragungsanordnung, durch die eine Bewegung der Ventilnadel (16) über eine vorgegebene Stellung hinaus auf das Ventilelement (13) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (13) mit einer Mehrzahl von zweiten Auslassöffnungen (18) ausgestattet ist.
  2. Kraftstoffeinspritzventil wie in Anspruch 1 beansprucht, worin die Übertragungsanordnung einen mit der Ventilnadel (16) verbundenen oder ihr zugeordneten Stift (23) umfasst, der mit einer in dem Ventilelement (13) vorhandenen Öffnung (24) zusammenwirken kann, um es zu ermöglichen, dass die Bewegung der Ventilnadel (16) über einen vorgegebenen Betrag hinaus auf das Ventilelement (13) übertragen wird.
  3. Kraftstoffeinspritzventil wie in Anspruch 1 beansprucht, worin die Übertragungsanordnung einen mit dem Ventilelement (13) verbundenen oder ihm zugeordneten Stift (23) umfasst, der mit einer in der Ventilnadel (16) vorhandenen Öffnung (24a) zusammenwirken kann, um es zu ermöglichen, dass die Bewegung der Ventilnadel (16) über einen vorgegebenen Betrag hinaus auf das Ventilelement (13) übertragen wird.
  4. Kraftstoffeinspritzventil wie in Anspruch 3 beansprucht, worin der Stift (23) eine reibschlüssige Verbindung innerhalb von in dem Ventilelement (13) vorhandenen Öffnungen (24) bildet.
  5. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht, worin der Düsenkörper mit einer Mehrzahl von ersten Auslassöffnungen (14) ausgestattet ist.
  6. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 5 beansprucht, worin die erste und die zweite Öffnung (14, 18) derart angeordnet sind, dass dann, wenn das Ventilelement (13) an dem ersten Sitz (12) anliegt und die Ventilnadel (16) von dem zweiten Sitz (17) abgehoben ist, die erste und die zweite Auslassöffnung (14, 18) in Reihe zueinander angeordnet sind, wobei eine Bewegung des Ventilelements (13) weg von dem ersten Sitz (12) die Abgabe von Kraftstoff durch die erste Auslassöffnung (14) unter Umgehung der zweiten Auslassöffnung (18) ermöglicht.
  7. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 6 beansprucht, worin die Anzahl von ersten Auslassöffnungen (14) gleich der Anzahl von zweiten Auslassöffnungen (18) ist.
  8. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 7 beansprucht, umfassend ein Mittel (25, 26, 23, 26a) zum Verhindern einer winkligen Bewegung der Ventilnadel (16) relativ zu der ersten Bohrung (11).
  9. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 8 beansprucht, worin die erste Bohrung (11) einen Führungsbereich (11a) aufweist, der dazu dient, die Bewegung des Ventilelements (13) in der ersten Bohrung (11) zu führen.
  10. Kraftstoffeinspritzventil wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 beansprucht, worin das Ventilelement (13) mit einer Drillbohrung (20) versehen ist, die mit der ersten Bohrung (11) in Verbindung steht, um den Fluss von Kraftstoff zwischen der ersten Bohrung (11) und einer stromaufwärts des zweiten Sitzes (17) gelegenen Kammer (19) zu ermöglichen, wobei die Drillbohrung (20) eine geeignete Abmessung besitzt, um einen geeigneten Druckabfall zwischen der ersten Bohrung (11) und der Kammer (19) zur Unterstützung des Verschließvorgangs der Ventilnadel (16) zu erreichen, wenn es gewünscht ist, die Einspritzung von Kraftstoff zu beenden.
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