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Hintergrund
der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung für Bohrrohre und genauer auf
Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteile, die zum Verbinden rohrförmiger Bauteile
für das
Bohren von Bohrlöchern
in der Pipeline- und Versorgungsindustrie an den Enden der rohrförmigen Bauteile
angeordnet sind.
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Bohrgestänge sind
spezifisch für
die Installation von Telefonleitungen, Glasfaserkabel, Abwasserleitungen,
Wasserleitungen und ähnlichen
Installationen entworfen, die sich auf Einrichtungen für die Pipeline- und Versorgungsindustrie
beziehen. Die typische Aufgabe besteht in dem Bohren eines Bohrlochs
von einer Stelle A zu einer Stelle B für die Installation einer Einrichtung,
und zwar im allgemeinen unter einem bestimmten Typ von Hindernis
oder Struktur hindurch. Typischerweise beträgt die gebohrte Bohrlochstrecke
zwischen 60 und 80 m (200 und 600 Fuß), Ebenfalls ist das Bohrloch
typischerweise flach und verläuft
im allgemeinen horizontal.
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Bei
einem typischen Bohrvorgang wird eine Bohrerspitze wie z.B. ein
Fischschwanzmeißel
an dem Ende des Bohrgestänges
befestigt, wobei ein Sender unmittelbar hinter der Bohrerspitze
vorgesehen wird. Das Bohrgestänge
wird unter Druck gesetzt und rotiert, um sich zu drehen und der
Bohrerspitze Kraft zuzuführen,
damit das Bohrloch gebohrt wird. Fluide werden durch das Bohrgestänge und
die Bohrerspitze und anschließend
zurück
zu dem zwischen der Wand des Bohrlochs und dem Bohrgestänge ausgebildeten
Ringraum zirkuliert, um das Erdreich, durch das sich die Bohrerspitze
bohrt, zu befeuchten. Dies verringert die Tendenz, dass das Bohrgestänge in dem
Bohrloch stecken bleibt. Ein in der Hand gehaltener Empfänger ist übertage
angeordnet, um den Sender verfolgen und die Ausrichtung der Bohrerspitze,
d.h. die Neigung und den Azimut bestimmen zu können. Wenn die Bohrerspitze
von der Trajektorie des geeigneten Bohrlochpfades zwischen den Stellen
A und B abweicht, passt der Anwender die Ausrichtung der Bohrerspitze
an.
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Ist
das Bohrloch unter dem Hindernis gebohrt worden, wird die Bohrerspitze
entfernt, ein Erweiterungsbohrer wird an einem Gelenk mit dem Ende
des Bohrgestänges
befestigt, und das Bohrgestänge
sowie der Erweiterungsbohrer mit der daran befestigten Versorgungseinrichtung
werden zurück durch
das Bohrloch gezogen. Das Gelenk wird z.B. mittels eines Kabels
an der Versorgungsleitung befestigt. Das Bohrgestänge wird
unter Spannung gesetzt, wenn der Erweiterungsbohrer zusammen mit der
an ihm befestigten Versorgungseinrichtung zurück durch das Bohrloch gezogen
wird.
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Der
Anwender minimiert die durch das Bohrgestänge zirkulierte Fluidmenge,
da das Vorliegen von zu viel Fluid in dem die Bohrung umgebenden Erdreich
unerwünscht
ist. Wenn zu viel Fluid durch und um das Bohrgestänge herum
umgewälzt
wird, beginnt das Fluid den Sand, Schmutz und das Erdreich auszuwaschen,
was zu einer Unterspülung
unterhalb des Hindernisses bzw. der Struktur wie z.B. einer öffentlichen
Straße
oder einem Wasserweg, unter dem/der das Bohrloch gebohrt ist, führt. Es
werden strukturelle Probleme aufgeworfen, wenn ein Hohlraum unterhalb
einer öffentlichen
Straße
oder bestimmten anderen Strukturen erzeugt wird.
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Für die Pipeline-
und Versorgungsindustrie verwendete Bohrgestänge unterscheiden sich sehr von
den in Ölfeldern
benutzten Bohrgestängen.
Bei dem Bohren in Ölfeldern
wird ein Bohrgestänge
zum Bohren eines weiten offenen Bohrlochs verwendet. Bohrfluid wird
zirkuliert, um die Abtragungen abzuführen und die Bohrerspitze zu
kühlen.
Daher ist es hier wichtig, dass die Verbindungen in dem Bohrgestänge gegenüber Druck
und Fluiden abgedichtet werden. Bei einem Bohrgestänge für die Pipeline- und
Versorgungsindustrie ist es hingegen typischerweise nicht von Bedeutung,
ob eine Fluidleckage durch die Verbindung auftritt. Somit müssen hier
die Verbindungen zwischen den Bohrgestängeverbindungsstellen nicht
bezüglich
Druck oder Fluiden abgedichtet werden, und die Wärme bzw. der Druck sind nicht
relevant. Der einzig vorhandene Druck ist der Pumpendruck für den Durchfluss
von Bohrfluid.
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Bei
dem Entwurf des Bohrgestänges
und anderen damit in Verbindung stehenden rohrförmigen Gegenständen für die jeweilige
Bohranwendung muss nicht nur die physikalische Ausrichtung des Bohrgestänges, sondern
auch der erwünschte
Verwendungszweck berücksichtigt
werden. Das Bohrgestänge
kann in einer waagerechten oder senkrechten Ausrichtung bzw. in
einer abgelenkten Stellung angeordnet werden. Die tatsächliche
Ausrichtung hängt von
dem jeweiligen Anwendungstyp ab.
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Das
erfolgreiche Bohren von Bohrlöchern
in der Pipeline- und Versorgungsindustrie erfordert den Zusammenbau
vieler einzelner rohrförmiger
Bauteile zu einem Bohrgestänge.
Der tatsächliche
Zusammenbau umfasst das Verschrauben und Anziehen vieler individueller
rohrförmiger
Bauteile. Das tatsächliche
Bohrverfahren beteiligt ein wiederholtes Verschrauben und Lösen der
Verbindungen zwischen einzelnen rohrförmigen Bauteilen des Bohrgestänges. Die
Anzahl an Verschraubungen und Lösevorgängen hängt von
der Umgebung und dem Betreiber ab. Typischerweise wird eine Verbindung
vier oder fünf
Mal pro Tag erstellt und gelöst,
dies könnte jedoch
auch bis zu sechs oder sieben Mal pro Tag erfolgen. Somit kann eine
Verbindung zwischen Rohrverbindungsstellen pro Jahr bis zu 1000
Mal verschraubt oder gelöst
werden, weshalb sie robust und widerstandsfähig beschaffen sein muss, um
derart verwendet werden zu können.
Weiterhin muss der Zusammenbau sehr schnell erfolgen, da der Zeitfaktor
ein sehr wichtiger Faktor ist.
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Entwurfsberücksichtigungen
für das
Verbinden der Bohrgestängeverbindungsstellen
beinhalten, ohne jedoch darauf notwendigerweise begrenzt zu sein,
ein wiederholtes Ver- und Entkoppeln der Verbindungen, Anziehen,
Biegen, zyklisches Belasten, Ermüdungen,
Zugbelastungen und die Druckfestigkeit. Die Verbindung beinhaltet
typischerweise Gewindeeinführ-
und -aufnahmeverbindungen.
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Das
Dokument
EP 0 713 952
B1 offenbart Gewindeverbindungen für Rohre für Ölquellen einschließlich integraler
Typen, bei welchen ein Einführteil
an einem Ende eines Rohrs und ein Aufnahmeteil an dem anderen Ende
ausgebildet sind und Rohrpaare miteinander verbunden werden, sowie
Verkoppelungstypen, in denen eine Verkoppelung mit einem an jedem
Ende ausgebildeten Aufnahmeteil benutzt und mit Rohren verbunden
wird, die an beiden Enden Einführteile
aufweisen. Im einzelnen verfügen
Gewindeverbindungen, die ein Einführteil aufweisen, über ein
Außengewinde
und solche mit einem Aufnahmeteil verfügen über ein Innengewinde, wobei
offenbart ist, dass alle Gewinde eine Form haben, die als ein Sägezahngewinde
geformt ist und sich verjüngt.
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Die
Gewinde müssen
sich einfach mit anderen Gewindeverbindungsstellen verbinden lassen können. Die Langlebigkeit
der einzelnen Gewinde ist mehrerer Gründe halber ebenfalls sehr wichtig. Wenn
sich erstens ein Gewinde zu verformen beginnt, nimmt die weitere
Deformation danach üblicherweise
exponentiell zu. Wenn sich zweitens das Gewinde verschlechtert hat,
muss das gesamte Bohrgestänge
entfernt werden, da die Länge
des Bohrgestänges
eine nur sehr begrenzte Varianz aufweist. Drittens führt ein
Ausfall des Gewindes während
sich das Bohrgestänge
in dem Prozess des tatsächlichen
Bohrens eines Bohrlochs befindet, zu wesentlichen finanziellen Einbußen. Diese
obige Liste versteht sich dabei lediglich als illustrativ.
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Wenn
trotz dieser Ausgestaltung ein Bohrgestängebauteil ein Gewinde aufweist,
das in mehreren Anwendungen zum Bohren von Bohrlöchern in der Versorgungs- und
Pipeline-Industrie verwendet wird, können die aneinander liegenden
Schultern aufgrund eines zu starken Anziehens erweitert werden.
Ebenfalls führen
die beim Stand der Technik vorliegenden Entwürfe zu einer Verformung des
Gewindeprofils, wodurch wiederum die Entwurfsprofile der Außen- und
Innengewinde ihr Verschraubungsvermögen verlieren und zu einem
vorzeitigen Versagen führen.
Hat eine Deformation eingesetzt, erhöht eine kontinuierliche Verwendung
die Probleme des Zueinanderpassens zwischen zusammenwirkenden rohrförmigen Bauteilen
exponentiell. Werden darüber
hinaus das Einführteil
und das Aufnahmeteil voneinander gelöst, erhöhen sich, wenn sie anschließend wieder
miteinander verbunden werden, lediglich die Verformungskräfte. Mit
anderen Worten beschleunigt das mehrfache Ver- und Losschrauben
der Verbindungen den Deformationsprozess, so dass wenn die Verformung einmal
aufgetreten ist, der Deformationsprozess danach exponentiell zunimmt.
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1 illustriert
eine Verbindung vom Stand der Technik und das inhärente Problem
mit einem mehrfachen Verschrauben und Lösen von in der Versorgungsindustrie
vorliegenden Verbindungen beim Stand der Technik aufgrund eines
zu starken Anziehens und auftretender Wechselbeanspruchungen des
Aufnahme- und Einführteils.
Die Verbindung vom Stand der Technik beinhaltet typischerweise ein
Einführende 150,
das mit einem Aufnahmeende 152 zusammenpasst. Das Einführende 150 beinhaltet
eine ringförmige
Schulter 154, die senkrecht zu der Achse der Verbindung
liegt. Ein Außengewindeprofil 156 mit rundem
Gewinde erstreckt sich von der Schulter 154 zu einem Außendurchmesser 158 hin.
Ein ebenfalls senkrecht zu der Achse der Verbindung liegendes radiales
Abschlussende 160 erstreckt sich von dem Außendurchmesser 158 zu
einem Innendurchmesser 161 hin.
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Das
Aufnahmeende 152 beinhaltet ein radiales Abschlussende 162 mit
einer Oberfläche,
die senkrecht zu der Achse der Verbindung liegt. Ein rundes Innengewindeprofil 164 erstreckt
sich von dem Abschlussende 162 zu einer Innenfläche 166 hin. Eine
Radialschulter 168 erstreckt sich von der Innenfläche 166 zu
einem Innendurchmesser 170 des rohrförmigen Bauteils hin.
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Wie
in 1 dargestellt ist das radiale Abschlussende 162 auf
die Schulter 154 gerutscht und verformt worden. Ein Grund
für diese
Deformation kann ein zu starkes Anziehen des Aufnahmeendes 152 und
des Einführendes 150 sein,
wodurch das radiale Ende 162 dazu gedrängt worden ist, nach außen auf
die Stirnseite der Schulter 154 des Einführendes 150 zu
rutschen. Die derart zugeführten
Kräfte
können
auch das radiale Ende 160 des Einführendes 150 verformen,
sodass das radiale Ende 160 verformt worden ist, und zwar
im einzelnen derart, dass die Außenfläche 158 und die korrespondierende
Innenfläche 161,
die durch die Kompressionswirkung der Radialschulter 168 nach
außen
expandiert worden sind, in das radiale Ende 160 gezwängt werden.
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Das
Einführteil
und Aufnahmeteil sind auf einer Verjüngung mit einem Konus von 5,08
cm (2 inch) ausgeschnitten. Wenn das Rohrgestänge angetrieben wird, werden
der Außenkonus
des Aufnahmeteils sowie das Gestänge
unter Druck gesetzt, wobei der Außenkonus des Aufnahmeteils
dazu tendiert, an der Basis des Einführteils nach außen getrieben
zu werden. Somit liegt bei einem Unter-Druck-Setzen an dem schmalen
Ende ein fester und an dem großen Ende
ein loser Eingriff vor. Wenn daher die Verbindung einer Belastung
ausgesetzt wird und eine zyklische Bewegung auftritt, ermüdet die
Verbindung und bricht. Das Hin- und Herschwanken der rohrförmigen Bauteile
zueinander bewirkt eine Lockerung der Verbindung.
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Der
Umstand eines zu starken Anziehens wird auch dazu führen, dass
die Gewindeprofile nicht länger
geeignet zueinander passen. Somit entsteht wie in 1 dargestellt
ein erster Spalt 172 und ein zweiter Spalt 174.
Obgleich in 1 zwei Spalten 172, 174 gezeigt
sind, können
in der Realität
natürlich
auch weitere Spalten entlang des Gewindeprofils auftreten.
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Typischerweise
weisen beim Stand der Technik vorliegende Verbindungen Standard-API-Gewinde
176,
178 an
dem Einführende
150 bzw.
an dem Aufnahmeende
152 auf, wie in
1A dargestellt.
Die API-Gewinde
verfügen
sowohl an den Einführflanken
151 wie
an den Lastflanken
153 über
positive Flankenwinkel.
US 5
154 452 offenbart eine rohrförmige Verbindung für Ölfelder
mit einem S-förmigen
Gewindeprofil, wodurch eine Umkehrwinkel-Gewindeform bereitgestellt
wird, die einer starken Spannung widersteht, welche während des
Bohrens an der Verbindung entsteht. Allerdings verfügt die Verbindung über ein
nur sehr geringes Kompressionsvermögen.
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Bei
einem zyklischen Biegen, das auch als Schwanken bekannt ist und
durch laterale Kräfte
entsteht, kann sich das Einführende 150 relativ
zu dem Aufnahmeende 152 bewegen oder über dieses rutschen, was ein
weiterer Grund zu einem Aufweiten ist und wodurch sich die Spalten 172, 174 ausbilden. Idealerweise
sollte keine plötzliche
Veränderung
der Bohrrichtung auftreten. Allerdings führen viele Umstände wie
z.B. fehlerhafte Einstellungen zu mehreren abrupten Knicken in dem
Bohrloch, da der Bediener plötzliche Änderungen
in der Bohrrichtung vornimmt. Plötzliche
Veränderungen
der Bohrtrajektorie führen
zu einer Tortuosität,
wobei dieser Begriff ein Bohrloch beschreibt, das eine verkrümmte Trajektorie
aufweist. Die Tortuosität
erhöht
das zyklische Biegen, das Drehmoment sowie den Zug auf das Bohrgestänge wesentlich.
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Wenn
sich das Gestänge
dreht und durch eine Biegung oder eine Wölbung in der Trajektorie des
Bohrlochs verläuft,
bewirken die Biegungen des Bohrgestänges, dass die ineinander greifenden Oberflächen der
Verbindung insbesondere an den Drehschultern zurück und nach vorne rutschen.
Je kleiner der Radius der Biegung in dem Bohrloch ist, umso größer ist
die auf das Einführteil
einwirkende Ermüdung,
Wenn das Bohrgestänge
abgelenkt und verdreht wird, wird das Schwanken innerhalb des Gewindeprofils
noch verschlimmert werden. Bei einer fortschreitenden Verformung
kann das Schwanken nur noch zunehmen.
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Wenn
das Rohrgestänge
um Hindernisse in dem Bohrpfad herumläuft, durchläuft es steile Krümmungsradien.
Wenn das Rohrgestänge
durch die mehreren scharfen Krümmungsradien
läuft,
wird die Verbindung einer Krümmung
ausgesetzt, die dazu führt,
dass die Gewinde an einer Seite der Verbindung außer Eingriff
kommen. Wenn die Verbindung durch weitere Biegungen verläuft, biegt
sich die Verbindung in die andere Richtung.
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Bei
einem Durchlaufen der Verbindung durch diese scharfen Biegungen
fungieren die positiven Flan kenwinkel an den API-Gewinden 176, 178 als Rampen
und bewirken es, dass die Gewinde vermehrt in Eingriff kommen, wodurch
die Verbindung fester wird. Die positiven Gewindeflanken des API-Gewindes
ermöglichen
ein Schwanken der Verbindung, da sich die Gewinde in die Gewindegründe eintreiben.
Wenn die Verbindung hin und her schwankt, vollzieht sich zwischen
den Gewinden ein Auframpen. Dieses Auframpen führt zu einer Nachgiebigkeit
des Gewindematerials und das Gewindebauteil wird gedehnt. Das Auframpen
der Gewinde bewirkt eine Nachgiebigkeit des Materials und beschädigt somit
die Verbindung. Mit anderen Worten kommt der Gewindewerkstoff über seinen
Elastizitätspunkt
hinaus und bewirkt es schließlich,
dass das Einführteil
abbricht. Das Schwanken führt
zu einer Ermüdung
und dem Brechen des Einführteils.
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Ist
der Erweiterungsbohrer mit dem Ende des Bohrgestänges verbunden und wird er
durch das Bohrloch zurückgezogen,
wird auf das Bohrgestänge und
insbesondere auf die Verbindungen eine hohe Spannung ausgeübt. Wenn
der Erweiterungsboher mit Hindernissen in dem Bohrpfad in Eingriff
kommt, wirken auf die Verbindungen Verbiegungen und ein Drehmoment
ein, wodurch sich die Gewinde öffnen und
schließen.
Wenn die Gewinde auseinander gezogen werden, wird die Verbindung
aufgrund des auf das Gestänge
einwirkende Drehmoment fester zusammengezogen.
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Jedes
Mal wenn sich das Bohrgestänge
einmal dreht, wird dies als ein Zyklus bezeichnet. Das Bohrgestänge wird
während
des Bohrvorgangs mit 300 bis 400 Zyklen pro Minute gedreht. Jedes
Mal wenn die Verbindung durch eine Biegung läuft und rotiert wird, rutschen
die Schultern aneinander zurück
und nach vorne. Diese sich wiederholenden Zyklen mit verrutschenden
Schultern führen
zu einer fortgesetzten Ermüdung
an dem Mittelbereich des Einführteils.
Dies führt
zu einer substantiellen Belastung und bewirkt es, dass das Einführteil an
der Verbindung abbricht. Das Einführteil tendiert zu einem Abbrechen
in der Nähe
der Basis des Einführteils, was
für Verbindungsstellen
beim Stand der Technik typisch ist. Wenn das Rohr durch eine Wölbung oder Krümmung in
dem Bohrloch gedreht wird, neigt das Abschlussende des Aufnahmeteils
dazu, von der Basis des Einführteils
wegzurutschen. Wenn die beiden Stirnseiten aneinander rutschen,
entsteht die Tendenz, dass sich diese voneinander trennen. Dies führt wiederum
dazu, dass sich die Gewinde nahe der Schulter des Einführteils
und des Abschlussendes des Aufnahmeteils voneinander trennen. Allerdings
bleibt die Verbindung an dem Mittelbereich der Gewinde feststehend.
Wenn die mittleren Bereiche der Gewinde fest bleiben und die Schulter
des Einführteils
sowie das Abschlussende des Aufnahmeteils schwanken, tendiert das
Einführteil
an der Basis zu brechen. Während
eines halben Zyklus wird das Einführteil in einer Richtung gebogen
und während der
anderen Hälfte
des Zyklus wird es in der anderen Richtung gebogen, wodurch es ermüdet und
bricht. Dieser nach hinten und nach vorne wirkende Vorgang führt zu einer
enormen Ermüdung.
Das Einführteil
bricht typischerweise nach ein paar tausend Zyklen. Ein wendelförmiges Bohrloch übt auf das
Bohrgestänge
besondere Biegungen und Zyklen aus, welche die Krümmungsradiuskapazität der Verbindungsstelle
durchaus verdoppeln können.
All diese Faktoren bewirken eine rasche Ermüdung der Verbindung.
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Während des
Bohrverfahrens wirkt ebenfalls eine große Kompressionskraft auf das
Bohrgestänge ein,
das dazu tendiert, das aufnehmende Abschlussende nach außen zu treiben,
wenn die Oberflächen rutschen.
Je größer diese
Kraft ist, umso größer ist der
Spalt zwischen der Basis des Einführteils und dem Abschlussende
des Aufnahmeteils. Allerdings bleibt der Mittelbereich der Gewinde
fest. Dann beginnt mit jedem Zyklus die zurück und nach vorne wirkende
Gegendehnung die Verbindung zu ermüden.
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Mit
einer sehr schlechten Umgebung und einem unerfahrenen Bedienungspersonal
neigen die Bediener zu einem Überkompensieren
und übermäßigen Steuern.
Ebenfalls unterläuft
einem unerfahrenen Bediener mit dem Bohrgestänge eine direkte Drehung. Wenn
der unerfahrene Bediener bemerkt hat, dass er das Bohrgestänge zu weit
geschwenkt hat, macht er eine abrupte Drehung in die andere Richtung.
Dies führt
zu einer Tortuosität
in dem gebohrten Loch, was ein erhebliches Verklemmen des Bohrgestänges bewirkt,
wenn es durch das Bohrloch gedreht wird. Dadurch wird die Anzahl
an Zyklen, die die Verbindung aushält, beträchtlich verringert.
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Ein
anderes Problem der Verbindung vom Stand der Technik besteht in
ihrem Unvermögen,
einem großen
Drehmoment zu widerstehen. Der Bediener zieht die Verbindungen häufig zu
stark an. Im Vergleich zu dem kleinen Rohrdurchmesser wird an die
Verbindung ein extrem hohes Drehmoment angelegt, was dazu führt, dass
eine großes
Drehmoment an das Bohrgestänge
mit kleinem Durchmesser angelegt werden muss. Wenn das Rohrgestänge weiterhin
durch mehrere scharfe Biegungen verläuft, werden die Verbindungen
einem großen
Trägheitsdrehmoment
ausgesetzt, da das Rohrgestänge
um Hindernisse herum laufen und mehrere scharfe Biegungen bilden
muss. Somit muss die Verbindung auch einem hohen Trägheitsdrehmoment
widerstehen.
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In Ölfeldern
hat das Bohrbedienungspersonal eine viel größere Erfahrung und die gebohrten Strecken
sind viel länger.
Ebenfalls wird eine höher entwickelte
Ausrüstung
verwendet, so dass das Bohren unter kontrollierteren Bedingungen
abläuft.
Dazu überwachen
Experten das Bohren kontinuierlich. In der Versorgungsindustrie
ist das Bedienungspersonal häufig
unerfahren und zwängt
das Bohrgestänge voran,
um ein von der Stelle A zu der Stelle B verlaufendes Bohrloch zu
bewerkstelligen, wobei kein glattes Bohrloch gebohrt wird. Das Bedienungspersonal in
Bohrversorgungstrassen ist eher an der Fertigstellung seiner Arbeit
interessiert und berücksichtigt
den Verschleiß sowie
Risse seiner Ausrüstung
weniger.
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Es
ist bevorzugt, dass zwischen den Oberflächen keine Bewegung auftritt,
da es hierdurch zu einem Ermüden
kommt. Wenn die Oberflächen
zu verrutschen beginnen, setzt das Dehnen des Einführ- und
Aufnahmeteils ein. Das Einführteil
kann während des
Hin-und-Her-Pendelns des Bohrgestänges eine gewisse Dehnung absorbieren.
Vollzieht sich die Dehnung innerhalb gewisser Grenzwerte, tritt
keine Ermüdung
auf. Überschreitet
die Dehnung jedoch den Grenzwert, beginnt die Verbindung zu ermüden, was
zu einem Bruch führt.
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Die
Verbindung der vorliegenden Erfindung löst diese und weitere beim Stand
der Technik bestehende Probleme und Mängel, was aus der nachstehenden
Beschreibung der Vorteile, Merkmale und Ausführungsformen der Erfindung
deutlich werden wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfindung beinhaltet ein rohrförmiges Gestänge, das
ein erstes Rohr mit einem Einführverbindungsteil
und ein zweites Rohr mit einem Aufnahmeverbindungsteil aufweist.
Die Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteile haben Außen- bzw. Innengewinde, die
für einen
Gewindeeingriff ausgelegt sind, wenn die Verbindung verschraubt
wird.
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Das
Einführverbindungsteil
beinhaltet ein Gewindesatz mit benachbart zu seiner Basis liegenden
Auslaufgewinden sowie mit Gewinden voller Höhe, die sich von den Auslaufgewinden
zu dem Einführende
hin erstrecken, wobei das Aufnahmeverbindungsteil einen Gewindesatz
mit Gewinden voller Höhe beinhaltet.
Die Gewindesätze
haben Gewinde mit Einführflanken,
die einen positiven Flankenwinkel aufweisen, sowie Gewinde mit Lastflanken
mit negativem Flankenwinkel. Die Einführflanken verfügen zum
Führen
der Gewinde in die Gewindegründe über Scheiteleckenradien
und Gewindegrund-Eckenradien. Die Lastflanken sind aus zwei kontinuierlichen Radien
gefertigt, die sich von dem Scheitel zu dem Gewindegrund hin erstrecken.
Unter Spannung, die der Verbindung zugeführt wird, verriegeln die Lastflanken
die Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteile miteinander.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
beinhaltet das Einführverbindungsteil
eine Außennut
an der Basis der Außengewinde,
um einen Vorsprung an dem Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils aufzunehmen.
Der Vorsprung hat einen Querschnitt in der Form einer Abrundung
oder eines Radius, die/der sich über
das Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils erstreckt. Die Nut
an dem Einführverbindungsteil
weist einen Radius auf, der bei dem Erstellen der Verbindung für eine Aufnahme
des Vorsprungs bemessen ist. Der zusammen passende Vorsprung und
die Nut bilden einen nicht-rutschenden Eingriff aus, um das Rutschen
zwischen der zusammen passenden Nut und dem Vorsprung im wesentlichen
zu eliminieren.
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In
einer weiteren Ausführungsform
können die
Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteile einen weiteren nicht-rutschenden Eingriff
zwischen einem Vorsprung und einer Nut aufweisen. Das Aufnahmeende
beinhaltet eine Innennut, die für
die Aufnahme eines Vorsprungs an dem Abschlussende des Einführverbindungsteils
ausgelegt ist. In dieser Ausführungsform
existieren effektive Eingriffe zwischen einer Außen- und Innennut und einem
Vorsprung an jeder Verbindung.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Nut an
dem Aufnahmeverbindungsteil zu dem Vorsprung an dem Einführverbindungsteil
passt. Ein weiterer Vorteil besteht in der Kontrolle des Anschwellens
des Aufnahmeverbindungsteils bei einem zu starken Anziehen und/oder bei
wiederholter Benutzung.
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Ein
zusätzlicher
Vorteil besteht darin, dass die gesamte Länge des Gewindeprofils in Eingriff
gebracht wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Verbindung
mit Bohrgestängen
verschiedener Größen verwendet
werden kann. Noch ein weiterer Vorteil besteht in dem schnellen
Erstellen der verschiedenen Verbindungsstellen sowie in der Ermöglichung eines
mehrfachen Verschraubens und Lösens
während
des Bohrens. Ein zusätzlicher
Vorteil besteht darin, dass die Lebensdauer der Verbindungsstellengewinde
erhöht
wird.
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Ein
Merkmal der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen für ein Zusammenwirken
mit der Schulternut ausgelegten Vorsprung, was einen vermehrten Metall-zu-Metall-Kontakt
zwischen den beiden Verbindungsstellen führt, wodurch ein Aufweiten
des Aufnahmeverbindungsteils ausgeschlossen wird. Der Vorsprung
liegt im allgemeinen in der Form eines ringförmigen Bauteils mit einem abgerundeten
Querschnitt vor. Ein weiteres Merkmal besteht darin, dass der Vorsprung
an dem Aufnahmeverbindungsteil und dass die Nut an dem Einführverbindungsteil
angeordnet ist.
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Noch
ein weiteres Merkmal beinhaltet eine zweite Ausführungsform, bei welcher der
Vorsprung an beiden Aufnahme- und Einführverbindungsteilen angeordnet
ist, wobei sowohl an den Aufnahme- wie an den Einführverbindungsteilen
zusammenwirkende Nuten vorgesehen sind. Noch ein weiteres Merkmal
beinhaltet eine Ausführungsform,
bei welcher der Vorsprung ausschließlich an dem Einführverbindungsteil
und die Nut ausschließlich
an dem Aufnahmeverbindungsteil angeordnet ist. Noch ein zusätzliches Merkmal
beinhaltet den Umstand, dass die Erfindung für verschiedene Gewindetypen
und Verwendungszwecke anwendbar ist.
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Eine
der Aufgaben der vorliegenden Erfindung besteht in der Maximierung
der Anzahl an Zyklen des Einführverbindungsteils,
indem ein Radius verwendet wird, um das Verrutschen der Drehschultern
an den Aufnahme- und Einführbauteilen
zu verringern. Die Verbindung der vorliegenden Erfindung hält in einer
typischen Anwendungsumgebung ein ganzes Jahr lang und widersteht
1000 bis 100 Ver- und Entkoppelungen, ohne dass das Einführverbindungsteil
ermüdet.
Ebenfalls ist die Lebensdauer der Gewinde erhöht.
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Die
Verriegelungsschultern des Vorsprungs und der Nut nehmen die Kompression
auf und die Gewindesätze
der Verbindung nehmen die Spannung auf. Bei dieser Art von Rohr
ist eine Abdichtung nicht von Belang, vielmehr liegen die wichtigsten
Gesichtspunkte in der Spannung und einem hohen Drehmoment.
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Der
negative Flankenwinkel der Lastflanken verriegelt den Einführgewindesatz
und den Aufnahmegewindesatz unter Spannung miteinander. Je größer daher
die auf die Verbindung einwirkende Spannung ist, umso größer ist
die Verriegelungswirkung zwischen den Lastflanken der Gewinde. Der
negative Flankenwinkel verhindert nicht nur ein Auframpen, sondern
erhöht
auch die Drehmomentkapazität
der Verbindung und eliminiert ein Auframpen, sodass keine Nachgiebigkeit
und kein zu starkes Anziehen auftritt. Ebenfalls vermeiden die mit
einem Radius versehenen Ecken der Gewinde eine Ermüdung.
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Die
negativen Flankenwinkel und Verriegelungsschultern der Erfindung
verriegeln die Verbindung. Somit besteht für die Gewindesätze eine
geringere Tendenz, sich voneinander zu trennen. Diese Merkmale bewirken
es, dass die Gewinde gegeneinander verriegelt bleiben, wodurch das
Problem der Nachgiebigkeit sowie eines zu starken Anziehens reduziert
wird. Zusätzlich
stehen die Lastflanken und die äußeren Einführscheitel
und die Aufnahmegewindegründe
ebenfalls in einem Verriegelungseingriff wodurch die Drehmomentkapazität der Verbindung erhöht wird.
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Die
flachen Gewindegründe
und Scheitel stellen aufgrund eines maximalen Verjüngungskonus-Oberflächenkontakts
ein zusätzliches
Drehmoment bereit, wenn die Gewinde miteinander verkoppelt werden.
Zusätzlich
verhindern die flachen Gewindegründe
und Scheitel ein Schwanken.
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Das
Gewindeprofil der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf sämtliche
kritischen Elemente der Arbeitsumgebung und der Schwachpunkte von beim
Stand der Technik bestehenden Gewindeentwürfen. Das neue Gewindeprofil
verhindert ein Auframpen, Schwanken und Ermüden der Verbindung und ermöglicht weiterhin
ein gesteigertes Drehmoment sowie eine höhere Lebensdauer des Rohrs, was
am wichtigsten ist.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Für eine ausführliche
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, in welchen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Verbindung vom Stand der Technik ist und
erweiterte Gewinde darstellt;
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1A eine
vergrößerte Querschnittsansicht
von API-Gewinden vom Stand der Technik für die Verbindung von 1 ist;
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2 eine
Querschnittsansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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3 eine
Querschnittsansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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4 eine
Querschnittsansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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5 eine
Ansicht dreier Abschnitte eines rohrförmigen Gestänges ist, wobei die einzelnen rohrförmigen Bauteile
die in 3 der vorliegenden Erfindung dargestellte Verbindung
aufweisen;
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6 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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7 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile von 6 in der
in Eingriff stehenden Position ist;
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8 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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9 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile von 8 in der
in Eingriff stehenden Position ist;
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10 eine
Ansicht von drei Abschnitten eines rohrförmigen Gestänges ist, wobei die einzelnen rohrförmigen Bauteile
die in den 6 und 7 dargestellte
Verbindung der vorliegenden Erfindung aufweisen;
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11 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile der vorliegenden Erfindung mit einer bevorzugten
Ausführungsform
der Gewindesätze
der Verbindung der vorliegenden Erfindung ist;
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12 eine
Querschnittsansicht der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile von 11 in
der in Eingriff stehenden Position ist;
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13 eine
Querschnittsansicht des Gewindesatzes an dem Aufnahmeteil der in 11 dargestellten
Verbindung ist;
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14 eine
Querschnittsansicht des Gewindesatzes an dem Einführteil der
in 11 dargestellten Verbindung ist;
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15 eine
vergrößerte Ansicht
der Gewinde ist, die in 12 in
der in Eingriff stehenden Position dargestellt sind;
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16 eine
vergrößerte Ansicht
von einem der Einführ-
und Aufnahmegewinde ist, die in 15 in
der in Eingriff stehenden Position dargestellt sind;
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Anfänglich auf 2 Bezug
nehmend ist eine bevorzugte Ausführungsform
der Verbindung der vorliegenden Erfindung zum Verbinden zwei Rohre
oder rohrförmiger
Bauteile zum Aufbau eines Bohrgestänges dargestellt. Wie sich
für den
Fachmann versteht hat jedes rohrförmige Bauteil ein erstes als
das Einführteil
bezeichnetes Ende und ein zweites Ende, das als ein Aufnahmeteil
bezeichnet wird. In 2 sind zwei rohrförmige Bauteile
dargestellt, ein erstes rohrförmiges
Bauteil 2 und ein zweites rohrförmiges Bauteil 4.
Das erste rohrförmige Bauteil 2 weist
an einem Ende ein Einführverbindungsteil 6 der
vorliegenden Erfindung auf, während das
zweite rohrförmige
Bauteil 4 an einem Ende über ein Aufnahmeverbindungsteil 8 der
vorliegenden Erfindung verfügt.
Das Einführverbindungsteil 6 ist
für eine
Gewindeverbindung mit dem Aufnahmeverbindungsteil 8 ausgelegt,
um die Verbindung der vorliegenden Erfindung auszubilden, die nachstehend ausführlich beschrieben
werden wird. Dabei sollte sich natürlich verstehen, dass an dem
anderen Ende des ersten rohrförmigen
Bauteils 2 ein (nicht dargestelltes) Aufnahmeverbindungsteil
und an dem anderen Ende des zweiten rohrförmigen Bauteils 4 ein (nicht
dargestelltes) Einführverbindungsteil
vorhanden ist.
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Das
erste rohrförmige
Bauteil 2 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder Rohr
mit einem Außendurchmesser 10 und
einem Innendurchmesser 12 und weist an seinem Abschlussende
das Einführverbindungsteil 6 der
vorliegenden Erfindung auf. Das Einführverbindungsteil 6 beinhaltet
eine ringförmige Außenschulter 15 mit
einem äußeren radialen
Bundabschnitt 14 sowie eine benachbarte ringförmige Innennut 16,
die beide in eine Richtung weisen, welche im allgemeinen quer zu
der Achse des rohrförmigen Bauteils 2 verläuft. Ein
Außengewindeprofil 20 erstreckt
sich von einer zylindrischen Außenfläche 18 an
der Basis der Nut 16 zu einer zylindrischen Außenfläche 22 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 24 des rohrförmigen Bauteils 2 liegt.
-
Das
zweite rohrförmige
Bauteil 4 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder Rohr
mit einem Außendurchmesser 28 und
einem Innendurchmesser 42, wobei an seinem Abschlussende
das Aufnahmeverbindungsteil 8 der vorliegenden Erfindung
angeordnet ist. Das Aufnahmeverbindungsteil 8 beinhaltet eine
ringförmige
Innenschulter 40, die in eine im allgemeinen quer zu der
Achse des rohrförmigen
Bauteils 4 verlaufenden Richtung weist. Ein Innengewindeprofil 36 erstreckt
sich von einer zylindrischen Innenfläche 38 an der Basis
der Schulter 40 zu einer zylindrischen Innenfläche 34 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 30 des rohrförmigen Bauteils 4 liegt.
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Das
radiale Abschlussende 35 beinhaltet einen Bundabschnitt 30 und
einen benachbarten Vorsprung 32 in der Form eines ringförmigen Bauteils, das
dazu ausgelegt ist, bei dem Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 6 und
des Aufnahmeverbindungsteils 8 in die Nut 16 eingesetzt
zu werden. Es sei darauf hingewiesen, dass der dargestellte Vorsprung
einen Querschnitt in der Form einer Noppe bzw. eines Radius beinhaltet,
jedoch können
auch andere Formen wie z.B. eine angewinkelte Oberfläche verwendet
werden, und wo die Nut 16 zu einem Zusammenwirken mit der
angewinkelten Oberfläche ausgelegt
ist. Darüber
hinaus können
die Länge
und der Radius des Vorsprungs 32 variiert werden, was wiederum
die Tiefe der Nut 16 variieren würde, wobei diese Variablen
von der erwünschten
Menge an Metall-zu-Metall-Oberflächenkontakt
abhängen.
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Verschiedene
Typen von Gewindesätzen können mit
der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Diese werden nachstehend
ausführlich
mit Bezug auf die 11–16 erläutert werden.
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Im
Betrieb wird das Einführverbindungsteil 6 an
dem rohrförmigen
Bauteil 2 in das Aufnahmeverbindungsteil 8 des
rohrförmigen
Bauteils 4 eingeführt.
Bei dem Eingriff der Gewindeprofile 20, 36 wird eines
der rohrförmigen
Bauteile 2, 4 mit Bezug auf das andere verdreht,
um mit den Verbindungsteilen 6, 8 in Gewindeeingriff
zu treten. Bei einem fortgeführten
Gewindeeingriff wird der ringförmige
Vorsprung 32 in der Nut 16 aufgenommen. Wenn die Verbindung
vollständig
verschraubt ist, ist der Vorsprung 32 vollständig von
der Nut 16 aufgenommen und liegt in ihr an, wobei das Abschlussende 24 an der
ringförmigen
Schulter 40 ansteht. Die Oberflächen der Schulter 15 und
des radialen Abschlussendes 35 stehen dann vollständig miteinander
in Eingriff, um ein Verrutschen dazwischen zu verhindern. Dann wird
das Drehmoment erhöht,
um die Verbindung vollständig
zu verschrauben.
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Nun
auf 3 Bezug nehmend ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der Verbindung der vorliegenden Erfindung dargestellt. In dieser
alternativen Ausführungsform
weist ein erstes rohrförmiges
Bauteil 40 an einem Ende ein Einführverbindungsteil 60 der
vorliegenden Erfindung auf und ein zweites rohrförmiges Bauteil 42 hat
an einem Ende ein Aufnahmeverbindungsteil 78. Das Einführverbindungsteil 60 ist
für eine
Gewindeverbindung mit dem Aufnahmeverbindungsteil 78 ausgelegt,
um die Verbindung der vorliegenden Erfindung auszubilden, die im
folgenden ausführlicher
beschrieben werden wird. Dabei sollte sich natürlich verstehen, dass ein (nicht dargestelltes)
Aufnahmeverbindungsteil an dem anderen Ende des ersten rohrförmigen Bauteils 40 und ein
(nicht dargestelltes) Einführverbindungsteil
an dem anderen Ende des zweiten rohrförmigen Bauteils 78 vorgesehen
ist.
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Das
erste rohrförmige
Bauteil 40 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 62 und
einem Innendurchmesser 80, wobei das Einführverbindungsteil 60 der
vorliegenden Erfindung an seinem Abschlussende angeordnet ist. Das
Einführverbindungsteil 60 beinhaltet
eine ringförmige
Außenschulter 65 mit
einem radialen Bundabschnitt 64 sowie eine benachbarte
Nut 66, die beide in eine Richtung weisen, welche im allgemeinen
quer zu der Achse des rohrförmigen
Bauteils 40 verläuft.
Die Nut 66 endet an einer Oberfläche 68 mit einem Durchmesser
des rohrförmigen
Bauteils 40. Ein Außengewindeprofil 70 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 68 an der Basis
der Nut 66 zu der zylindrischen Oberfläche 72 hin, die benachbart zu
dem radialen Abschlussende 75 des rohrförmigen Bauteils 40 liegt.
-
Das
radiale Abschlussende 75 beinhaltet einen Bundabschnitt 76 und
einen Vorsprung 74, wobei beide Bauteile in eine Richtung
weisen, die im allgemeinen quer zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 78 verläuft. Der
Vorsprung 74 ist ein ringförmiges Bauteil mit einem Querschnitt
in der Form einer Noppe bzw. eines Radius und dazu ausgelegt, in
eine Nut 96 bei dem Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 60 und
des Aufnahmeverbindungsteils 78, der nachfolgend beschrieben
werden wird, eingesetzt zu werden.
-
Das
zweite rohrförmige
Bauteil 42 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 82 und
einem Innendurchmesser 100, wobei das Aufnahmeverbindungsteil 78 der
vorliegenden Erfindung an seinem Abschlussende vorgesehen ist. Das
Aufnahmeverbindungsteil 78 beinhaltet eine ringförmige Innenschulter 95 mit
einem Bundabschnitt 98 sowie eine benachbarte ringförmige Nut 96,
wobei beide Bauteile in eine Richtung weisen, die im allgemeinen
quer zu der Achse des rohrförmigen
Bauteils 78 liegt. Der Bundabschnitt 98 erstreckt
sich von dem Innendurchmesser 100 zu der Nut 96 hin.
Ein Innengewindeprofil 90 erstreckt sich von der zylindrischen
Oberfläche 92 an
der Basis der Nut 96 zu der zylindrischen Oberfläche 88 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 85 des rohrförmigen Bauteils 42 liegt.
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Das
radiale Abschlussende 85 beinhaltet einen Bundabschnitt 84 und
einen Vorsprung 86, der sich von der Oberfläche 88 mit
einem Innendurchmesser zu dem Bundabschnitt 84 hin erstreckt,
wobei beide Bauteile in eine Richtung weisen, die im allgemeinen
quer zu der Achse des rohrförmigen
Bauteils 78 liegt. Der Vorsprung 86 ist ein ringförmiges Bauteil mit
einem Querschnitt in der Form einer Noppe bzw. eines Radius und
ist dazu ausgelegt, bei dem nachfolgend beschriebenen Gewindeeingriff
des Einführverbindungsteils 60 und
des Aufnahmeverbindungsteils 78 in die Nut 66 eingesetzt
zu werden.
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Im
Betrieb wird das Einführverbindungsteil 60 an
dem rohrförmigen
Bauteil 40 in das Aufnahmeverbindungsteil 78 des
rohrförmigen
Bauteils 42 eingeführt.
Bei dem Eingriff der Gewindeprofile 70, 90 wird
eines der rohrförmigen
Bauteile 40, 42 mit Bezug auf das andere Bauteil
gedreht, um mit den Verbindungsteilen 60, 78 in
Gewindeeingriff zu treten. Wenn der Gewindeeingriff fortgeführt wird,
wird der ringförmige
Vorsprung 86 an dem Aufnahmeverbindungsteil 78 zuerst
in der Nut 66 des Einführverbindungsteils 60 aufgenommen
und anschließend
wird der Vorsprung 74 des Einführverbindungsteils 60 in der
Nut 96 des Aufnahmeverbindungsteils 78 aufgenommen.
Wenn die Verbindung vollständig
verschraubt ist, ist der Vorsprung 86 vollständig durch die
Nut 66 aufgenommen und liegt an ihr an, während der
Vorsprung 74 vollständig
in der Nut 96 aufgenommen ist und an dieser anliegt. Die
Oberflächen
der Schulter 65 treten mit dem radialen Abschlussende 85 vollständig in
Eingriff und die Oberflächen
der Schulter 95 treten mit dem radialen Abschlussende 75 vollständig in
Eingriff, um ein Verrutschen während
des Bohrens zu verhindern. Die weiteren Bundabschnitte 64, 84 und 76, 98 stehen
in einem anstehenden Eingriff. Danach wird das Drehmoment erhöht, um die
Verbindung vollständig
zu verschrauben.
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Nun
auf 4 Bezug nehmend ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der Verbindung der vorliegenden Erfindung dargestellt. In dieser
alternativen Ausführungsform
weist ein erstes rohrförmiges
Bauteil 102 an einem Ende ein Einführverbindungsteil 110 der
vorliegenden Erfindung auf und ein zweites rohrförmiges Bauteil 104 hat
an einem Ende ein Aufnahmeverbindungsteil 128. Das Einführverbindungsteil 110 ist
für eine
Gewindeverbindung mit dem Aufnahmeverbindungsteil 128 ausgelegt,
um die im folgenden ausführlich
beschriebene Verbindung der vorliegenden Erfindung auszubilden.
Dabei sollte sich natürlich
verstehen, dass ein (nicht dargestelltes) Aufnahmeverbindungsteil
an dem anderen Ende des ersten rohrförmigen Bauteils 102 und
ein (nicht dargestelltes) Einführverbindungsteil
an dem anderen Ende des zweiten rohrförmigen Bauteils 102 vorgesehen
ist.
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Das
erste rohrförmige
Bauteil 102 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 112 und
einem Innendurchmesser 126, wobei das Einführverbindungsteil 110 der
vorliegenden Erfindung an dessen Abschlussende vorgesehen ist. Das
Einführverbindungsteil 110 beinhaltet eine
ringförmige
Außenschulter 114,
die im allgemeinen senkrecht zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 102 angeordnet
ist. Die Schulter 114 erstreckt sich von dem Außendurchmesser 112 zu
der zylindrischen Oberfläche 116 des
rohrförmigen
Bauteils 102 hin. Ein Außengewindeprofil 118 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 116 an der Basis der
Schulter 114 zu der zylindrischen Oberfläche 120 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 125 des rohrförmigen Bauteils 102 liegt.
-
Das
radiale Abschlussende 125 beinhaltet einen Bundabschnitt 124 und
einen Vorsprung 122, die beide in eine Richtung weisen,
welche im allgemeinen quer zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 102 verläuft.
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Der
Vorsprung 122 ist ein ringförmiges Bauteil mit einem Querschnitt
in der Form einer Noppe bzw. eines Radius und ist dazu ausgelegt,
bei dem nachstehend beschriebenen Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 110 und
des Aufnahmeverbindungsteils 128 in die Nut 142 eingesetzt
werden.
-
Das
zweite rohrförmige
Bauteil 128 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 130 und
einem Innendurchmesser 146, wobei das Aufnahmeverbindungsteil 128 der vorliegenden
Erfindung an dessen Abschlussende angeordnet ist. Das Aufnahmeverbindungsteil 128 beinhaltet
eine ringförmige
Innenschulter 145 mit einem Bundabschnitt 144 sowie
eine benachbarte ringförmige
Nut 142, die beide in eine Richtung weisen, welche im allgemeinen
quer zu der Achse des rohrförmigen
Bauteils 104 verläuft.
Der Bundabschnitt 144 erstreckt sich von dem Innendurchmesser 146 zu
der Nut 142 hin. Ein Innengewindeprofil 136 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 138 an der Basis
der Nut 142 zu der zylindrischen Oberfläche 134 hin, die benachbart
zu dem radialen Abschlussende 132 des rohrförmigen Bauteils 104 liegt.
-
Das
radiale Abschlussende 132 ist eine ringförmige Schulter,
die im allgemeinem senkrecht zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 104 angeordnet ist.
Das radiale Abschlussende 132 ist dazu ausgelegt, bei dem
nachstehend beschriebenen Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 110 und
des Aufnahmeverbindungsteils 128 in einem anstehenden Eingriff
mit der Schulter 114 zu stehen.
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Im
Betrieb wird das Einführverbindungsteil 110 an
dem rohrförmigen
Bauteil 102 in das Aufnahmeverbindungsteil 128 des
rohrförmigen
Bauteils 104 eingeführt.
Bei dem Eingriff der Gewindeprofile 118, 136 wird
eines der rohrförmigen
Bauteile 102, 104 mit Bezug auf das andere gedreht,
um mit den Verbindungsteilen 110, 128 in Gewindeeingriff
zu treten. Bei einem fortgeführten
Gewindeeingriff wird der ringförmige
Vorsprung 122 in der Nut 146 aufgenommen. Wenn
die Verbindung vollständig
verschraubt ist, ist der Vorsprung 122 vollständig durch
die Nut 146 aufgenommen und liegt an ihr an, während das Abschlussende 132 an
der ringförmigen
Schulter 114 ansteht. Die Oberflächen der Schulter 145 treten
mit dem radialen Abschlussende 125 in Eingriff, um während des
Bohrens ein Verrutschen dazwischen zu vermeiden. Dann wird das Drehmoment
erhöht,
um die Verbindung vollständig
zu verschrauben.
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Nun
auf 5 Bezug nehmend ist ein Bohrgestänge 150 dargestellt,
das aus rohrförmigen
Bauteilen 180, 182, 184 und 186 aufgebaut
ist und die bevorzugte Verbindung von 3 der vorliegenden Erfindung
aufweist. Es sei darauf hingewiesen, dass sich gleiche Bezugszeichen
in den verschiedenen Figuren auf gleiche Komponenten beziehen. Weiterhin sollte
sich verstehen, dass obgleich die Verbindung von 3 in 5 illustriert
ist, auch die Verbindung aus den 2 und 4 anwendbar
ist. Die rohrförmigen
Bauteile 180, 182, 184 und 186 weisen
an ihren jeweiligen Enden das Einführverbindungsteil 60 und
das Aufnahmeverbindungsteil 78 auf und sind mittels Gewindeeingriff
durch die Gewindeprofile 70, 90 miteinander verbunden.
Für jede
Verbindung des Einführverbindungsteils 60 und
des Aufnahmeverbindungsteils 78 ist der ringförmige Vorsprung 86 an dem
Aufnahmeverbindungsteil 78 in der Nut 66 des Einführverbindungsteils 60 aufgenommen
und der Vorsprung 74 des Einführverbindungsteils 60 ist
in der Nut 96 des Aufnahmeverbindungsteils 78 aufgenommen.
Die Oberflächen
der Schulter 65 stehen mit dem radialen Abschlussende 85 in
vollständigem Eingriff
und die Oberflächen
der Schulter 95 stehen mit dem radialen Abschlussende 75 in
vollständigem Eingriff
um während
des Bohrens ein Verrutschen zu verhindern. Die weiteren Bundabschnitte 64, 84 und 16, 98 stehen
in einem anstehenden Eingriff.
-
In
den Ausführungsformen
der 2–5 der
vorliegenden Anmeldung war der Vorsprung ein dünnes ringförmiges Bauteil, das in einer
Nut aufgenommen war, um ein Rutschen zwischen den Oberflächen zu
verhindern. In den zu beschreibenden Ausführungsformen hat der Vorsprung
einen viel größeren Radius
und erstreckt sich über
die Schulter und das Abschlussende. Ein dünner Vorsprung könnte am
Einsatzort beschädigt
werden, bevor er vollständig
in der Nut angeordnet sein würde.
Würde der Vorsprung
beschädigt
werden, würde
er nicht richtig in die Nut passen. Darüber hinaus kann ein dünner Vorsprung
schwieriger herzustellen sein.
-
Nun
auf die 6 und 7 Bezug
nehmend ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Verbindung der
vorliegenden Erfindung dargestellt. In dieser alternativen Ausführungsform
weist ein erstes rohrförmiges
Bauteil 190 an einem Ende ein Einführverbindungsteil 192 der
vorliegenden Erfindung auf und ein zweites rohrförmiges Bauteil 194 hat
an einem Ende ein Aufnahmeverbindungsteil 196. Das Einführverbindungsteil 192 ist
für eine
Gewindeverbindung mit dem Aufnahmeverbindungsteil 196 ausgelegt,
um die nachfolgend ausführlicher
beschriebene Verbindung der vorliegenden Erfindung auszubilden.
Dabei sollte sich natürlich
verstehen, dass ein (nicht dargestelltes) Aufnahmeverbindungsteil
an dem anderen Ende des ersten rohrförmigen Bauteils 190 und
ein (nicht dargestelltes) Einführverbindungsteil
an dem anderen Ende des zweiten rohrförmigen Bauteils 194 vorgesehen
ist.
-
Das
erste rohrförmige
Bauteil 190 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 198 und
einem Innendurchmesser 200, wobei das Einführverbindungsteil 192 der
vorliegenden Erfindung an dessen Abschlussende angeordnet ist. Das
Einführverbindungsteil 192 beinhaltet eine
ringförmige
Außenschulter 202 mit
einer ringförmigen
Nut bzw. eine mit einem Radius versehene konkave Oberfläche 204,
die in eine Richtung weist, welche im allgemeinen quer zu der Achse
des rohrförmigen
Bauteils 190 verläuft.
Die mit einem Radius versehene konkave Oberfläche 204 erstreckt
sich über
die gesamte Schulter 202. Der Außenrand der mit einem Radius
versehenen konkaven Oberfläche 204 ist
bei 206 abgeschrägt
und der Innenrand der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 erstreckt
sich zu der zylindrischen Oberfläche 208 hin.
Es sollte kein scharfer radialer Außenrand an der konkaven, mit
einem Radius versehenen Nut 204 vorliegen, sodass der Außenrand
nicht nach innen gebogen wird, um die mit einem Radius versehene
konvexe Oberfläche 228 davon
abzuhalten, von der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 aufgenommen
zu werden.
-
Ein
Außengewindeprofil 210 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 208 an der Basis der
mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 zu der zylindrischen
Oberfläche 212 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 214 des rohrförmigen Bauteils 190 vorgesehen
ist. Vorzugsweise ist das Gewindeprofil ein Hakenlastgewinde.
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Das
zweite rohrförmige
Bauteil 194 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 216 und
einem Innendurchmesser 218, wobei das Aufnahmeverbindungsteil 196 der vorliegenden
Erfindung an dessen Abschlussende angeordnet ist. Das Aufnahmeverbindungsteil 196 beinhaltet
eine ringförmige
Innenschulter 220, die in eine Richtung weist, welche im
allgemeinen quer zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 194 verläuft. Ein Innengewindeprofil 222 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 224 an der Basis
der Schulter 220 zu dem radialen Abschlussende 226 des
rohrförmigen
Bauteils 194 hin. Es ist ersichtlich, dass Gewindeentlastungen
für beide
Gewindeprofile 210 und 222 vorgesehen sind.
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Das
radiale Abschlussende 226 beinhaltet einen Vorsprung bzw.
eine mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 228 in der Form
eines ringförmigen
Bauteils, das dazu ausgelegt ist, bei dem Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 192 und des
Aufnahmeverbindungsteils 196 in die mit einem Radius versehene
konkave Oberfläche 204 eingesetzt
zu werden. Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 228 weist
einen Querschnitt in der Form einer Abrundung bzw. eines gekrümmten Radius
auf. Der Radius der Nase 228 erstreckt sich über das
gesamte Abschlussende des Aufnahmeteils 196 und ist etwas
kleiner, z.B. einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch), als der Radius
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 an der Basis des
Einführverbindungsteils 192.
Somit ist die mit einem Radius versehene konvexe Einsetzoberfläche 228 um
einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch) kleiner als die mit einem
Radius versehene konkave Aufnahmeoberfläche 204. Dies ermöglicht es,
dass die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 228 von
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 einfach aufgenommen
werden kann. Darüber
hinaus können
die Länge
und der Radius der mit einem Radius versehenen konvexen Oberfläche 228 variiert
werden, wodurch wiederum die Tiefe der mit einem Radius versehenen
konkaven Oberfläche 204 variiert
werden würde
und wobei diese Variablen von dem erwünschten Ausmaß an Metall-zu-Metall-Oberflächenkontakt
abhängen.
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Im
Betrieb wird das Einführverbindungsteil 192 an
dem rohrförmigen
Bauteil 190 in das Aufnahmeverbindungsteil 196 des
rohrförmigen
Bauteils 194 eingeführt.
Bei dem Eingriff der Gewindeprofile 210, 222 wird
eines der rohrförmigen
Bauteile 190, 194 mit Bezug auf das andere Bauteil
gedreht, um mit den Verbindungsteilen 192, 196 in
Gewindeeingriff zu treten. Wenn der Gewindeeingriff fortgeführt wird,
wird die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 228 in
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 aufgenommen.
Wenn die Verbindung vollständig
verschraubt ist, ist die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 228 vollständig durch
die mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 aufgenommen
und liegt an ihr an, um eine nicht-rutschende Verbindung 215 mit
einer mit einem Radius versehenen Oberfläche auszubilden, wobei das
Abschlussende 214 an der ringförmigen Schulter 220 ansteht,
um eine anstehende Schulterverbindung 225 auszubilden.
Die mit Radien versehenen Oberflächen
der Schulter 202 und des radialen Abschlussendes 226 treten
miteinander in Eingriff, um während
des Bohrens ein Verrutschen zu verhindern. Dann wird das Drehmoment
erhöht,
um die Verbindung vollständig
zu verschrauben.
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Nun
auf die 8 und 9 Bezug
nehmend ist noch eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Verbindung der
vorliegenden Erfindung dargestellt. In dieser alternativen Ausführungsform
weist ein erstes rohrförmiges
Bauteil 230 an einem Ende ein Einführverbindungsteil 232 der
vorliegenden Erfindung auf und ein zweites rohrförmiges Bauteil 234 verfügt an einem
Ende über
ein Aufnahmeverbindungsteil 236. Das Einführverbindungsteil 232 ist
für eine
Gewindeverbindung mit dem Aufnahmeverbindungsteil 236 ausgelegt,
um die nachstehend ausführlicher
beschriebene Verbindung der vorliegenden Erfindung auszubilden.
Dabei sollte sich natürlich verstehen,
dass ein (nicht dargestelltes) Aufnahmeverbindungsteil an dem anderen
Ende des ersten rohrförmigen
Bauteils 230 und ein (nicht dargestelltes) Einführverbindungsteil
an dem anderen Ende des zweiten rohrförmigen Bauteils 234 vorgesehen sind.
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Das
erste rohrförmige
Bauteil 230 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 238 und
einem Innendurchmesser 240, wobei das Einführverbindungsteil 232 der
vorliegenden Erfindung an dessen Abschlussende angeordnet ist. Das
Einführverbindungsteil 232 beinhaltet eine
ringförmige
Außenschulter 242 mit
einer Nut bzw. eine mit einem Radius versehene konkave Oberfläche 244,
die in eine Richtung weist, welche im allgemeinen quer zu der Achse
des rohrförmigen Bauteils 230 verläuft. Die
mit einem Radius versehene konkave Oberfläche 244 erstreckt
sich über
die gesamte Schulter 242. Der Außenrand der mit einem Radius
versehenen konkaven Oberfläche 244 ist
bei 246 abgeschrägt
und der Innenrand der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 244 erstreckt
sich zu der zylindrischen Oberfläche 248 hin. Ein
Außengewindeprofil 250 erstreckt
sich von der zylindrischen Oberfläche 248 an der Basis
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 244 zu der zylindrischen
Oberfläche 252 hin,
die benachbart zu dem radialen Abschlussende 254 des rohrförmigen Bauteils 230 angeordnet
ist.
-
Das
radiale Abschlussende 254 beinhaltet einen Vorsprung bzw.
eine mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256, der/die in
eine Richtung weist, welche im allgemeinen quer zu der Achse des
rohrförmigen
Bauteils 230 verläuft.
Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256 ist ein ringförmiges Bauteil,
das dafür
ausgelegt ist, bei dem nachstehend beschriebenen Gewindeeingriff
des Einführverbindungsteils 232 und
des Aufnahmeverbindungsteils 236 in eine mit einem Radius
versehene konkave Oberfläche 264 eingesetzt
zu werden. Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256 hat
einen Querschnitt in der Form einer Abrundung oder eines gekrümmten Radius
und erstreckt sich über
das gesamte Abschlussende 254 des Einführverbindungsteils 232.
Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256 ist an der
Basis des Aufnahmeverbindungsteils 236 etwas kleiner, z.B.
einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch), als der Radius der mit einem
Radius versehenen konkaven Oberfläche 264 an der Basis
des Aufnahmeverbindungsteils 236. Daher ist der Einsetzradius 256 um
einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch) kleiner als der Aufnahmeradius 264.
-
Das
zweite rohrförmige
Bauteil 234 ist ein generell zylindrisches Bauteil oder
Rohr mit einem Außendurchmesser 258 und
einem Innendurchmesser 260, wobei das Aufnahmeverbindungsteil 236 der vorliegenden
Erfindung an dessen Abschlussende angeordnet ist. Das Aufnahmeverbindungsteil 236 beinhaltet
eine ringförmige
Innenschulter 262 mit einer ringförmigen Nut bzw. eine mit einem
Radius versehene konkave Oberfläche 264,
die in eine Richtung weist, welche im allgemeinen quer zu der Achse
des rohrförmigen
Bauteils 234 verläuft.
Die mit einem Radius versehene konkave Oberfläche 264 erstreckt sich über die
gesamte Schulter 262. Der Außenrand der mit einem Radius
versehenen konkaven Oberfläche 264 ist
bei 266 abgeschrägt
und der Innenrand der Nut 264 erstreckt sich zu der zylindrischen
Oberfläche 268 hin.
Ein Innengewindeprofil 270 erstreckt sich von der zylindrischen
Oberfläche 268 an
der Basis der Nut 264 zu dem radialen Abschlussende 272 des
rohrförmigen
Bauteils 234 hin.
-
Das
radiale Abschlussende 272 beinhaltet einen Vorsprung bzw.
eine mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 274, der/die sich
von dem Ende des Gewindeprofils 270 zu der Oberfläche 258 mit
einem Durchmesser hin erstreckt und in eine Richtung weist, die
im allgemeinen quer zu der Achse des rohrförmigen Bauteils 234 verläuft. Die
mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256 ist ein ringförmiges Bauteil,
das dazu ausgelegt ist, bei dem hier beschriebenen Gewindeeingriff
des Einführverbindungsteils 232 und
des Aufnahmeverbindungsteils 236 in die mit einem Radius
versehene konkave Oberfläche 264 eingesetzt
zu werden. Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 274 weist
einen Querschnitt in der Form einer Abrundung oder eines gekrümmten Radius
auf. Die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 274 erstreckt
sich über
das gesamte Abschlussende 272 des Aufnahmeverbindungsteils 236 und
ist etwas kleiner, z.B. um einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch),
als der Radius der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 244 an
der Basis des Einführverbindungsteils 232.
Daher ist der Einsetzradius 274 um einige Tausendstel von
2,5 cm (1 inch) kleiner als der Aufnahmeradius 244.
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Im
Betrieb wird das Einführverbindungsteil 232 an
dem rohrförmigen
Bauteil 230 in das Aufnahmeverbindungsteil 236 des
rohrförmigen
Bauteils 234 eingeführt.
Bei dem Eingriff der Gewindeprofile 250, 270 wird
eines der rohrförmigen
Bauteile 230, 234 mit Bezug auf das andere gedreht,
um mit den Verbindungsteilen 232, 236 in Gewindeeingriff
zu treten. Bei einem anhaltenden Gewindeeingriff wird die mit einem
Radius versehene konvexe Oberfläche 274 an
dem Aufnahmeverbindungsteil 236 zuerst durch die mit einem
Radius versehene konkave Oberfläche 244 des
Einführverbindungsteils 232 aufgenommen
und die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 256 des
Einführverbindungsteils 232 wird
anschließend
in der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 264 des
Aufnahmeverbindungsteils 236 aufgenommen. Wenn die Verbindung
vollständig
verschraubt ist, ist die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 274 vollständig durch
die mit einem Radius versehene konkaven Oberfläche 244 aufgenommen
und liegt an ihr an, um eine nicht-rutschende und mit einem Radius
versehene Verbindung 255 auszubilden, und die mit einem Radius
versehene konvexe Oberfläche 256 ist
vollständig
von der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 264 aufgenommen
und liegt an ihr an, um eine weitere nicht-rutschende und mit einem Radius
versehene Verbindung 265 auszubilden. Anschließend wird
das Drehmoment erhöht,
um die Verbindung vollständig
zu verschrauben. Die mit einem Radius versehenen Verbindungen 255 und 265 verhindern
während
des Bohrens ein Rutschen zwischen den Oberflächen.
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Nun
auf die 11 und 12 Bezug
nehmend ist die bevorzugte Ausführungsform
der Gewinde für
die Verbindung der vorliegenden Erfindung dargestellt. Darstellungsgründen halber
sind die bevorzugten Gewinde in einer Ausführungsform dargestellt, die ähnlich zu
derjenigen der 6 und 7 ausfällt. Ein
erstes rohrförmiges
Bauteil 290 verfügt an
einem Ende über
ein Einführverbindungsteil 292 und
ein zweites rohrförmiges
Bauteil 294 weist an einem Ende ein Aufnahmeverbindungsteil 296 auf,
wobei das Einführverbindungsteil 292 für eine Gewindeverbindung
mit dem Aufnahmeverbindungsteil 296 ausgelegt ist, um die
in 12 dargestellte Verbindung der vorliegenden Erfindung
auszubilden. Das Einführverbindungsteil 292 beinhaltet
an seiner Basis eine ringförmige
Außenschulter 302 mit
einer mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 304; die
sich im wesentlichen über
die gesamte Schulter 302 erstreckt. Ein Außengewindesatz 310 erstreckt sich
von der zylindrischen Oberfläche 308 an
der Basis der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 304 zu
der zylindrischen Oberfläche 312 benachbart
zu dem radialen Abschlussende 314 des Einführverbindungsteils 292 hin.
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Das
zweite rohrförmige
Bauteil 294 beinhaltet an seiner Basis eine ringförmige Innenschulter 322.
Ein Innengewindesatz 320 erstreckt sich von der zylindrischen
Oberfläche 324 an
der Basis der Aufnahmeteilschulter 322 zu dem radialen
Abschlussende 326 des Aufnahmeverbindungsteils 296 hin.
Das radiale Abschlussende 326 beinhaltet einen Vorsprung
bzw. eine mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 328 in
der Form eines ringförmigen Bauteils,
die dazu ausgelegt ist, bei dem Gewindeeingriff des Einführverbindungsteils 292 und
des Aufnahmeverbindungsteils 296 in die mit einem Radius versehene
konkave Oberfläche 304 eingesetzt
zu werden. Der Radius der Oberfläche 328 erstreckt sich über das
gesamte Abschlussende des Aufnahmeteils 296 und ist etwas
kleiner, z.B. einige Tausendstel von 2,5 cm (1 inch), als der Radius
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 304 an der Basis
des Einführverbindungsteils 292.
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Der
Gewindesatz 310 an dem Einführverbindungsteil 292 beinhaltet
vorzugsweise einen Abschnitt von Auslaufgewinden 330, die
sich von der zylindrischen Oberfläche 308 zu einem Abschnitt
von Gewinden 332 voller Höhe erstrecken, welche sich wiederum
zu der zylindrischen Oberfläche 312 an dem
Einführabschlussende 314 hin
erstrecken. Ein Abschnitt mit Auslaufgewinden versteht sich als
ein Abschnitt von Gewinden, deren Gewindegründe an einer Verjüngung mit
Bezug auf die Längsachse
des rohrförmigen
Bauteils bearbeitet sind, aber deren Scheitel parallel zu der Längsachse
des rohrförmigen Bauteils
bearbeitet sind, wobei sich die Konstruktions-(Abspanungs)-Spirale
der Scheitel und der Gewindegründe
graduell überschneiden
und das Gewinde verschwindet.
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Der
Gewindesatz 320 an dem Aufnahmeverbindungsteil 296 beinhaltet
einen Abschnitt von Gewinden 334 voller Höhe, die
sich von dem radialen Aufnahmeabschlussende 326 zu der
zylindrischen Oberfläche 324 an
seiner Basis hin erstrecken. Die Auslaufgewinde 330 passen
zu den Gewinden 334 voller Höhe an dem Aufnahmeverbindungsteil 296. Die
Auslaufgewinde 330 an der Basis des Einführverbindungsteils 292 sind
Gewinde mit reduzierter Höhe,
um es zu ermöglichen,
dass die Breite der Schulter 302 maximiert wird. Wenn die
geradlinige Verjüngung
des Scheitels der Gewinde fortgeführt wird, wird die Dicke der
Schulter wesentlich verringert. Der zylindrische Abschnitt 308 der
Gewinde nahe der Basis des Einführverbindungsteils 292 ermöglicht eine Steigerung
der Dicke der Verriegelungsschulter 302. Ein volles Auslaufgewinde
an der Basis des Einführverbindungsteils 292 wird
nicht verwendet, da es den Gewindeeingriff der Verbindung wesentlich
verringern würde.
Dies stellt einen Kompromiss zwischen der Ermöglichung einer Festigkeit für die Verriegelungsschulter 302 und
einem ausreichenden Gewindeeingriff für ein großes Drehmoment dar. Es besteht ein
ausreichender Gewindeeingriff, damit die Verbindung der auf sie
einwirkenden Scherung widerstehen kann.
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Das
anfängliche
Gewinde 396 an dem Einführverbindungsteil 292 ist
bei 398 abgeschrägt
sodass es kein quadratisches Gewinde ist. Wäre für das anfängliche Gewinde ein quadratisches
Gewinde vorgesehen, würde
die Einführflanke
dieses anfänglichen
Gewindes beim Einführen
beschädigt
werden. Dies wiederum würde
zu Beschädigungen
der anderen Gewinde während
des Verschraubens führen. Dieses
anfängliche
Gewinde 396 stellt eine führende Rampe 398 zum
Einführen
des Einführverbindungsteils 292 in
das Aufnahmeverbindungsteil 296 bereit.
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Nun
auf die 13 und 14 Bezug
nehmend sind die Einführ-
und Aufnahmegewindesätze 310, 320 aus
Gründen
der Beschreibung als getrennt voneinander dargestellt. Eine Einführflanke
ist "positiv", wenn das Gewinde
unter einem von der benachbarten Gewindenut weg weisenden Winkel
angeordnet ist. Eine Lastflanke ist, obgleich sie im allgemeinen
bezüglich
der Achse in der gleichen Richtung wie die Einführflanke angewinkelt ist, dann "negativ", wenn das Gewinde
unter einem Winkel über
der benachbarten Gewindenut vorgesehen ist. Ein Gewindeflankenwinkel
versteht sich als derjenige Winkel, der zwischen der Gewindeflanke
und einer senkrecht zu der Längsachse
der Verbindung verlaufenden Linie ausgebildet ist.
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Der
Einführgewindesatz 310 an
dem Einführverbindungsteil 292 weist
Einführ-
und Lastflanken 340 bzw. 350 auf, die um das konusförmige Einführverbindungsteil 292 herum
in einer Spirale gewunden sind, welche von dem am nächsten zu
dem Einführabschlussende 314 liegenden
Ende des Gewindes 396 ausgehen, und vergleichbar ist ein
Aufnahmegewindesatz 320 an dem Aufnahmeverbindungsteil 296 mit
Einführ-
und Lastflanken 342 bzw. 352 vorgesehen, die in
einer Spirale gewunden sind, welche von dem Ende des Gewindes ausgeht,
das am nächsten
zu dem mit einem Radius versehenen Aufnahmeabschlussende 326 des
Aufnahmeverbindungsteils 296 liegt. Eine Gewindeeinführflanke
versteht sich als die weiter vorne liegende bzw. führende Flanke
des Gewindes, wenn das Einführteil
in das Aufnahmeteil ausgefahren wird, und die Gewindelastflanke
versteht sich als die Rückflanke
eines Gewindes, wenn das Einführverbindungsteil 292 in
das Aufnahmeverbindungsteil 296 ausgefahren wird.
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Die
Gewindesätze 310, 320 an
dem Einführverbindungsteil 292 und
Aufnahmeverbindungsteil 296 verfügen über Scheitel 344 bzw. 354 und
Gewindegründe 346 bzw. 356.
Der Gewindescheitel versteht sich als diejenige Stelle in dem Gewinde,
bei der die Wand des rohrförmigen
Bauteils auf ihre minimale Tiefe bearbeitet worden ist und den Hauptdurchmesser
eines Einführgewindes
sowie den kleineren Durchmesser eines Aufnahmegewindes ausbildet.
Der Gewindegrund versteht sich als diejenige Stelle in dem Gewinde,
bei der die Wand des rohrförmigen
Bauteils auf ihre maximale Tiefe bearbeitet worden ist und den Hauptdurchmesser
des Aufnahmegewindes sowie den kleineren Durchmesser des Einführgewindes
festlegt. Die Scheitel 344, 354 und die Gewindegründe 346, 356 sind
flach und parallel zu der Achse 358 der Verbindung angeordnet,
um ein tieferes und verbessertes Einführen des Einführverbindungsteils 292 in
das Aufnahmeverbindungsteil 296 zu ermöglichen. Ein weiterer Vorteil
ist die Verhinderung eines Gewindeausreißens, indem die Scheitel 344, 354 über die
Gewindegründe 346, 356 rutschen
können.
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Zur
Erhöhung
der Dehnbarkeitseffizienz der Verbindung ist das Gewindeprofil vorzugsweise
ein Hakengewinde, wobei die Lastflanken 350, 352 einen
negativen Flankenwinkel und die Einführflanken 340, 342 einen
positiven Flankenwinkel aufweisen. Die Kompressionseffizienz der
Verbindung wird durch den Eingriff der Schultern 314, 322 und 302, 326 bereitgestellt.
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Die
Einführflanken 340, 342 verfügen vorzugsweise über einen
größeren Winkel
zu der Achse 358 der Verbindung bzw. sind radialer angeordnet
als die Lastflanken 350, 352, Der Winkel an den
Flanken fällt
so aus, dass die Lastflanken 350, 352 radial näher an der
Achse 358 der Verbindung als die Einführflanken 340, 342 liegen,
um eine Scheitelweite 364 bereitzustellen, die etwas enger
als die Gewindegrundweite bzw. -öffnung 366 ist.
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Die
Einführflanken 340, 342 weisen
einem größeren positiven
Flankenwinkel 360 auf, der vorzugsweise etwa 20° zu der Senkrechten 364 von
der Zentralachse 358 der rohrförmigen Bauteile 290, 294 beträgt. Die
Lastflanken 350, 352 haben einen kleineren negativen
Flankenwinkel 362, der vorzugsweise etwa 15° zu der Senkrechten 364 beträgt.
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Die
Gewindescheitel 344, 354 verfügen über eine Querschnittsbreite 364,
die kleiner als die Querschnittsbreite 366 der Gewindegründe 346, 356 ist. Die
Breite 364 und die Breite 366 werden zwischen den
regulären
Einführflanken 340, 342 und
den Lastflanken 350 bzw. 352 gemessen. Die Breite 364 der Scheitel 344, 354 ist
annähernd
0,15 mm (0,006 inch) kleiner als die Breite 366 der Gewindegründe 346, 356,
um zwischen den Gewinden und den Nuten ein Freiraum bereitzustellen.
Ein Freiraum ist zwischen den Einführflanken 340, 350 notwendig,
um an dem Mund des Gewindegrunds eine ausreichende Öffnung bereitzustellen,
damit die negativen Lastflanken 342, 352 in die
Gewindegründe 346, 356 eingesetzt werden
können.
Wenn die Einführscheitelecken-Eckenradien 370, 372 in
anfänglichem
Eingriff stehen, um die Scheitel 344, 354 mit
den Gewindegründen 346, 356 geeignet
auszurichten, reicht dieser Freiraum aus, damit sich die Gewinde
in die Nuten bewegen können,
wenn sie drehend zusammengebaut werden.
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Die
Einführflanken 340, 342 verfügen vorzugsweise über Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 und
Einführgewindegrund-Eckenradien 374, 376,
wobei dazwischen ein sich verjüngender
Flankenabschnitt 378 bzw. 380 vorliegt, Die Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 sind
größer als
die Einführgewindegrund-Eckenradien 374, 376.
Es ist erwünscht,
dass ein größerer Radius
in einen kleineren Radius übergeht,
um zu vermeiden, dass sich die Gewinde gegeneinander verriegeln.
Der unterschiedliche Radius bildet zwischen den Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 und
den Einführgewindegrund-Eckenradien 374, 376 weiterhin
einen Spalt bzw. Freiraum 392 aus, der es ermöglicht,
dass Fremdbestandteile wie z.B. Gewindematerial in dem Freiraum 392 beherbergt
werden. Die Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 erlauben
es, dass die Scheitel 344, 354 mit einem äußerst minimalen
Freiraum in die Gewindegründe 346, 356 rutschen
und in die Öffnungen 366 der
Gewindegründe 346, 356 übertragen
werden, ohne sich infolge Fehlausrichtungen, Exzentrizitäten oder
infolge einer anderen Ablenkung des vorliegenden Rohrs von der Form
eines perfekten Zylinders zu verklemmen. Bei dem Herstellen der
Verbindung bewegen sich die Gewinde in die entsprechenden Nute,
da bei der Drehung eines Bauteils mit Bezug auf das andere Bauteil
der Durchmesser der Einführgewinde
größer und
der Durchmesser der Aufnahmegewinde kleiner wird (als eine Funktion
der Verjüngung
der jeweiligen Koni), wodurch sich die Scheitel 344, 354 zu
und in die Öffnungen 366 der
Gewindegründe 346, 356 hinein
bewegen. Die Scheiteleckenradien 370, 372 stellen
sicher, dass ein adäquater
Bewegungsfreiraum vorliegt, um die Gewinde in die Nuten einzuführen, die Gewinde
zu den Öffnungen
der Nuten zu bewegen und die Gewinde in die Nuten zu führen.
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Die
Einführscheitel-Eckenradien
370,
372 weisen
vorzugsweise ebenfalls einen "positiven" Winkel auf, um zu
einer Selbstzentrierung des in das Aufnahmeverbindungsteil
296 vordringenden
Einführverbindungsteils
292 beizutragen,
ohne unnötigerweise
mit den Gewinderändern
in Eingriff zu treten, wie dies in
US
5 462 315 beschrieben ist. Die Einführscheitel-Eckenradien
370,
372 an
den Gewinden voller Höhe
ermöglichen
es, dass mehrere der Gewinde an dem Einführverbindungsteil
292 und
an dem Aufnahmeverbindungsteil
296 in Eingriff stehen und
ausgerichtet sind, bevor der Drehaufbau erfolgt. Erwünschterweise
steht mindestens die Hälfte
der Gewinde in einem derartigen Eingriff. Vorzugsweise wird das
Einführverbindungsteil
292 mit
annähernd 65%
bis 70% der Tiefe des Aufnahmeverbindungsteils
296 eingesetzt,
um ein sehr tiefes Einführen
zu bewerkstelligen, bevor die Gewinde in einen Anfangseingriff treten.
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Die
Einführscheitel 344 und
Aufnahmegewindegründe 356 verfügen bei 382 über eine
radiale Interferenz. Die Aufnahmescheitel 354 und die Einführgewindegründe 346 haben
einen Freiraum 402 von annähernd 0,05 mm (0,002 inch).
Ein 0,05 mm (0,002 inch) großer
Freiraum zwischen den Aufnahmescheiteln 354 und den Einführgewindegründen 346 ist
für die
Bereitstellung einer angemessenen Toleranz zum Schneiden der Gewinde
während
der Herstellung erforderlich. In Abhängigkeit von den tatsächlichen
Abmessungen kann kein Freiraum zwischen den Aufnahmescheiteln 354 und
den Einführgewindegründen 346 vorliegen.
In einem festen Arbeitszustand treten die Aufnahmescheitel 354 mit den
Einführgewindegründen 346 in
Eingriff.
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Nun
auf die 13–16 Bezug
nehmend bestehen die Lastflanken 350, 352 aus
einem Lastscheitelradius 384, 386 sowie einem
Lastgewindegrundradius 388, 390. Die Lastscheitelradien 384, 386 und
die Lastgewindegrundradien 388, 390 weisen vorzugsweise
den gleichen Radius auf und können
den glei chen Radius wie die Einführgewindegrund-Eckenradien 374, 376 haben.
Zwischen den Radien an den Lastflanken 350, 352 liegt
keine Flanke oder Abflachung vor, da die Lastscheitelradien 384, 386 zu
den Gewindegrundradien 388 bzw. 390 fortgeführt werden,
um an den Lastflanken 350, 352 eine allgemein
S-förmige Form
auszubilden. Die Scheitelradien 384, 386 sind
vorzugsweise so groß wie
möglich,
um während
des Verschraubens eine scharfe Ecke zu vermeiden, wodurch die Gewinde brechen
könnten.
Wie am besten in den 15 und 16 ersichtlich
bilden die Lastflanken 342, 352 ein Verriegelungshakengewinde,
das eine Trennung verhindert, wenn die Verbindung unter Spannung
gesetzt wird. Die 15 und 16 stellen
die Einführflanken 340, 342 und
die Lastflanken 350, 352 in der abschließenden Verschraubungsposition
dar.
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Im
folgenden wird das sequenzielle Verschrauben der Verbindung der
vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Das Verfahren des Zusammenbaus
beginnt mit dem Einführen
des Einführverbindungsteils 292 in
das Aufnahmeverbindungsteil 296. Die konische Außenform
des Einführverbindungsteils 292 und
die konische Innenform des Aufnahmeverbindungsteils 296 lösen die
Ausrichtung des Einführverbindungsteils 292 innerhalb
des Aufnahmeverbindungsteils 296 aus. Die Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 an
den Einführflanken 340 bzw. 350 treten
in Eingriff, nachdem das Aufnahmeverbindungsteil 292 mindestens
die Hälfte
bis zu Dreiviertel des Einführverbindungsteils 292 aufgenommen
hat. Bei dieser Stufe berühren
sich die Einführflanken 340, 350 gerade.
Die Tiefe des Einführens
kann durch die Verjüngung
und Steigung der Gewinde reguliert werden. Das Ineingrifftreten
der Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 führt die Selbstausrichtung
des Einführverbindungsteils 292 innerhalb
des Aufnahmeverbindungsteils 296 weiter.
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Der
Eingriff und die Ausrichtung der Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 verlagern
das Einführverbindungsteil 292 innerhalb
des Aufnahmeverbindungsteils 296 nach vorne, um den notwendigen
Einführfreiraum
bereitzustellen und es zu ermöglichen, dass
die Gewinde an den Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteilen 292, 296 zu den Öffnungen
der jeweiligen Anpassungsöffnungen 366 an
den korrespondierenden Aufnahme- und Einführverbindungsteilen 292, 296 bewegt
und in diesen aufgenommen werden. Die mit einem Radius versehene
konvexe Oberfläche 328 des
radialen Aufnahmeabschlussendes 326 ist noch nicht mit
der mit einem Radius versehenen konkaven Einführoberfläche 304 in Eingriff
getreten und das Einführabschlussende 314 ist
noch nicht mit der aufnehmenden ringförmigen Innenschulter 322 in
Eingriff getreten.
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Nach
dem anfänglichen
Einführen
gleiten die Gewinde in die Gewindegründe an den Einführflanken,
bis die Schultern in Eingriff treten. Bei dem Eingriff der Schultern
verlagert zusätzliches
Drehmoment den Eingriff der Gewinde von den Einführflanken zu den Lastflanken.
Die Schultern und das zusätzliche
Drehmoment treiben die Lastflanken aneinander. Das an den Lastflanken
wirkende hohe Drehmoment ermöglicht
das Anlegen einer hohen Spannung an das Gestänge.
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Nach
dem anfänglichen
Kontakt der Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 wird
eines der rohrförmigen
Bauteile 290, 294 mit Bezug auf das andere verdreht,
wobei sich die Einführflanken 340, 342 in
einen Eingriff bewegen. Eine Drehung mit sehr niedrigem Drehmoment
bewegt die Gewinde der Einführ- und
Aufnahmeverbindungsteile 292, 296 von der Einführposition
zu der Führungsposition.
Wenn dieses Drehmoment zugeführt
wird, bewegt sich die Verbindung sowohl axial wie radial zusammen,
wenn die Verbindung verschraubt wird. Während der anfänglichen
Drehungen eines Bauteils mit Bezug auf das andere Bauteil bewegen
sich die Gewinde zu den Mündern 366 der
Gewindegründe 346, 356 hin
und die Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 führen die flachen
Flanken 378, 380 an den Einführflanken 340, 350 in
einen Eingriff. Die Führung
durch die Einführscheitel-Eckenradien 370, 372 stoppt,
nachdem eine ausreichende Anzahl an Drehungen erfolgt ist, wobei der
Gewindedurchmesser einen erhöhten
Abstand aufweist, der gleich zu der Absatzhöhe zwischen den benachbarten
Gewinden ist. Die Scheitel 344, 354 sind nun von
den sich anpassenden Nuten 366 der Gewindegründe 346, 356 aufgenommen
worden. Anfänglich
stehen nur die Einführflanken 340, 350 in Kontakt.
Die Lastflanken 342, 352 weisen untereinander
einen Freiraum auf.
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Wenn
eine zusätzliche
Drehung auftritt, werden die Gewinde durch die flachen Flanken 378, 380 in
die Gewindegründe 346, 356 geführt, wobei
die Gewinde immer noch auf den Einführflanken 340, 350 gleiten.
Das Einführverbindungsteil 292 dreht sich
innerhalb des Aufnahmeverbindungsteils 296 frei, da sowohl
in den Gewinden wie in den Schultern nur wenige oder gar keine störenden Oberflächen vorhanden
sind. Diese relativ freie Drehung wird solange fortgeführt, bis
die mit einem Radius versehene konvexe Aufnahmeoberfläche 328 mit
der mit einem Radius versehenen konkaven Einführoberfläche 304 in Eingriff
tritt und das radiale Einführabschlussende 314 mit
der aufnehmenden ringförmigen
Innenschulter 322 in Eingriff tritt. Dies ist die anfängliche
Interferenz zwischen dem Einführverbindungsteil 292 und dem
Aufnahmeverbindungsteil 296. Solange eine gewisse Interferenz
vorliegt, kann der Verbindung kein Drehmoment zum Festziehen zugeführt werden.
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Wenn
die Schultern 326, 302 und 314, 322 in Eingriff
getreten sind, beginnt sich die Last von den Einführflanken 340, 342 zu
den Lastflanken 342, 352 hin zu verlagern. Dieses
Verlagern wird ebenfalls durch die Gewindeinterferenz verursacht,
die sich zwischen den Einführ-
und den Aufnahmegewindesätzen 310, 320 entwickelt.
Wenn der Kontakt von den Einführflanken 340, 350 zu
den Lastflanken 342, 352 übertragen wird, beginnt sich
das Drehmoment zu erhöhen,
da ein Kontakt zwischen den Abschlussenden 328, 304 und 314, 322 des
Einführteils 290 bzw.
des Aufnahmeteils 294 sowie ein Kontakt zwischen den Lastflanken 342, 352 besteht.
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Das
Verlagern der Gewinde von dem Einführ-Flanken-Eingriff zu dem
Last-Flanken-Eingriff führt
zu einem Freiraum 400 zwischen den Einführflanken 340, 350.
Somit muss ein Drehmoment zum Festziehen zugeführt werden, um das Drehverschrauben
der Verbindungsteile 292, 296 fortführen zu
können,
wodurch wiederum eine Veränderung
des Flankenkontakts von den Einführflanken 340, 350 zu den
Lastflanken 342, 352 der Gewinde erzwungen wird.
Mit anderen Worten ist ein Lastflankenkontakt erforderlich, um die
interferierenden Einführ-
und Aufnahmeverbindungsteile 292, 296 anzuziehen, d.h.
mittels Drehmoment zusammenzubringen.
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Wenn
die Verbindung vollständig
verschraubt ist, ist die mit einem Radius versehene konvexe Oberfläche 328 vollständig von
der mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 304 aufgenommen
und liegt an ihr an, um eine nicht-rutschende Verbindung 315 auszubilden,
die eine mit einem Radius versehene Oberfläche aufweist, und das Abschlussende 314 steht
an die ringförmige
Schulter 322 an, um eine anstehende Schulterverbindung 325 auszubilden.
Die mit Radien versehenen Oberflächen
der Schulter 302 und des radialen Abschlussendes 326 treten
in Eingriff, um ein Verrutschen während des Bohrens zu verhindern.
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Beim
abschließenden
Verschrauben in der fest angezogenen Position stellt zusätzlich zugeführtes Drehmoment
zum Verschrauben einen Sitz zwischen der mit einem Radius versehenen
konvexen Aufnahmeoberfläche 328 und
der mit einem Radius versehenen konkaven Einführoberfläche 304 her. Die Gewinde
interferieren mit den komplementären
aneinander liegenden Gewinden minimal, bis sie nahezu vollständig zusammengebaut
sind. Wenn der Verbindung zusätzliches
Drehmoment zugeführt
wird, erhöhen
sich die Interferenzkontaktflächen
zwischen den Einführscheiteln 344 und
den Aufnahmegewindegründen 356.
Nachdem die mit einem Radius versehene Oberfläche 304 und die mit
einem Radius versehene konvexe Oberfläche 328 fest aneinander
gezogen worden sind, treten der Aufnahmeteilgewindegrund 356 und
der Einführteilscheitel 344 in
Interferenzeingriff und der Einführteilgewindegrund 346 und der
Aufnahmeteilscheitel 354 können in Abhängigkeit der Kombination von
Wandstärke
und Toleranzen der jeweiligen Verbindung in Interferenzeingriff
treten. Je mehr Torsion angewendet wird, umso größer ist die Interferenz.
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Die
Schultern 314, 322 und 302, 326 der
Verbindung nehmen die Kompression auf und die Gewindesätze 310, 320 der
Verbindung nehmen die Spannung auf. Für diese Rohrart ist eine Abdichtung nicht
relevant. Die wichtigsten Schwerpunkte bilden die Spannung und ein
hohes Drehmoment.
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Der
negative Flankenwinkel 360 der Lastflanken 350, 352 verriegelt
den Einführgewindesatz 310 und
den Aufnahmegewindesatz 320 unter Spannung miteinander.
Je größer daher
die der Verbindung zugeführte
Spannung ist, umso größer ist
die Verriegelungswirkung zwischen den Lastflanken 350, 352 der
Gewinde. Der negative Flankenwinkel verhindert nicht nur ein Auframpen,
sondern erhöht
auch die Drehmomentkapazität
der Verbindung und eliminiert ein Auframpen, sodass keine Nachgiebigkeit und
kein zu starkes Anziehen auftritt. Ebenfalls verhindern die maximierten
und mit einem Radius versehenen Ecken der Gewinde die Ermüdung.
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Der
negative Flankenwinkel 360 und die Verriegelungsschultern 302, 328 der
Erfindung verriegeln die Verbindung. Daher besteht für die Gewindesätze 310, 320 eine
geringere Tendenz zu einem Trennen voneinander. Diese Merkmale bewirken
es, dass die Gewinde zueinander verriegelt bleiben, wodurch das
Problem der Nachgiebigkeit und des zu starken Anziehens reduziert
wird. Darüber
hinaus stehen die Lastflanken 350, 352 und der äußere Einführscheitel 344 sowie
der Aufnahmegewindegrund 356 ebenfalls in einem Verriegelungseingriff,
wodurch die Drehmomentkapazität
der Verbindung erhöht
wird.
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Die
flachen Gewindegründe 346, 356 und
die Scheitel 344, 354 stellen aufgrund eines maximalen Verjüngungskonus-Oberflächenkontakts
ein zusätzliches
Drehmoment bereit, wenn die Gewinde verschraubt werden. Die flachen
Gewindegründe 346, 356 und
Scheitel 344, 354 verhindern ebenfalls ein Schwanken.
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Das
Gewindeprofil der vorliegenden Erfindung geht sämtliche kritische Elemente
der Arbeitsumgebung und die Schwachpunkte der beim Stand der Technik
bestehenden Gewindeentwürfe an.
Das neue Gewindeprofil verhindert ein Auframpen, Schwanken und Ermüden der
Verbindung und ermöglicht
ein erhöhtes
Drehmoment; am wichtigsten ist jedoch, dass die Lebensdauer des
Rohrs erhöht
wird.
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Es
sollte sich verstehen, dass die Verbindung der vorliegenden Erfindung
mit anderen Gewindeprofilen verwendet werden kann. Weiterhin könnten die
Verriegelungsschultern 320, 328 mit einem Standardgewinde
benutzt werden.
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Andere
Gewindetypen, die bei der Verbindung der vorliegenden Erfindung
verwendet werden können,
beinhalten ein Standard 30°-V-Gewinde
mit einem Radiusgewindegrund und einem Radiusscheitel, ein Gewinde
mit einem 45°-Winkel
an der Einführflanke
und einem 30°-Winkel
an der Lastflanke, oder ein Gewinde mit einer 3°- oder 4°-Umkehrwinkel-Lastflanke (eine
Hakenlastflanke) und einer 7°-Einführflanke.
Bei einem Typ einer Verbindung, die mehrfach verschraubt werden
kann, ist es bevorzugt, dass die Gewinde eine steile Verjüngung aufweisen,
die typischerweise bei 17 cm pro Meter (2 inch pro Fuß) beginnt.
Mit einer steilen Verjüngung wird
das Einführteil
vor dem Eingriff der Gewinde tiefer in das Aufnahmeteil eingeführt, wodurch
das Verschrauben weniger Zeit erfordert. Ebenfalls wird dadurch
der Verschleiß an
den Gewinden verringert.
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Das
Hakenlastgewinde ist, wenn die Verbindung verschraubt worden ist,
die bei weitem bessere Verbindung, da es dazu tendiert, das Rutschen
zwischen den Oberflächen
der Schulter und dem radialen Abschlussende zu verhindern. Aufgrund
der großen
Anzahl an Ver- und Entkopplungen der Verbindung weist das Hakenlastgewinde
jedoch keine so guten Verschleißeigenschaften
wie das V-Gewinde auf.
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Andere
Gewindetypen können
ebenfalls in der Verbindung verwendet werden. Es sollte sich verstehen,
dass jeder Typ eines robusten Industriestandard-Schnellgewindes
verwendbar ist. Die Verbindung kann ein quadratisches Gewinde, ein
Hakenlastgewinde oder ein V-förmiges
Gewinde benutzen. Andere Typen von in der Erfindung verwendbaren Gewindeprofilen
beinhalten Sägezahn-,
Acmetrapez-, Premium- und andere Gewindetypen. Die Gewinde werden
typischerweise von dem Verbraucher bestimmt.
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Nun
auf 10 Bezug nehmend ist ein Bohrgestänge 278 dargestellt,
das aus rohrförmigen
Bauteilen 280, 282, 284 und 286 aufgebaut
ist, welche die bevorzugte Verbindung der 6 und 7 der vorliegenden
Erfindung aufweisen. Es sei darauf hingewiesen, dass sich die in
den verschiedenen Figuren auftretenden Bezugszeichen auf gleiche
Komponenten beziehen. Weiterhin sollte sich verstehen, dass obwohl
die Verbindung der 6 und 7 in 10 illustriert
ist, auch die Verbindung der 8 und 9 verwendet
werden kann. Die rohrförmigen Bauteile 280, 282, 284 und 286 weisen
an ihren jeweiligen Enden jeweils ein Einführverbindungsteil 192 und
ein Aufnahmeverbindungsteil 196 auf und werden durch die
Gewindeprofile 210, 222 miteinander verschraubt.
Für jede
Verbindung des Einführverbindungsteils 192 und
des Aufnahmeverbindungsteils 196 wird ein Vorsprung 228 mit
einer mit einem Radius versehenen konvexen Oberfläche an dem Aufnahmeverbindungsteil 196 in
einer mit einem Radius versehenen konkaven Oberfläche 204 des
Einführverbindungsteils 192 aufgenommen,
um eine nicht-rutschende und mit einem Radius versehene Drehverbindung 215 auszubilden,
und die anstehende Schulter 214 des Einführverbindungsteils 192 steht
an die Schulter 220 des Aufnahmeverbindungsteils 196 an,
um eine anstehende Schulterverbindung 225 auszubilden.
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Nun
auf die 11–16 Bezug
nehmend sind die bevorzugte Gewinde für die Verbindung der vorliegenden
Erfindung dargestellt.
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Die
profilierten konkaven und konvexen mit Radien versehenen Oberflächen stellen
eine viel größere Kontaktoberfläche als
beim Stand der Technik vorliegende Oberflächen bereit. Da ein größerer Metall-zu-Metall-Kontakt
besteht und die Menge des Metalls gesteigert wird, besteht für die beiden
profilierten und mit Radien versehenen Oberflächen während eines zu starken Anziehens
und zyklischen Biegens eine geringere Tendenz zu einem gegenseitigen
Verrutschen. Die in Eingriff stehenden profilierten und mit Radien
versehenen Oberflächen
fungieren wie ineinander greifende Lagerflächen. Die mit einem Radius
versehenen Schultern der Ausführungsformen
der 6–10 tendieren
zu keinem Sich-Verriegeln, sondern hindern die Schultern daran,
aneinander nach hinten und nach vorne zu rutschen, wenn sich das
Rohr biegt. Dies minimiert die Nachgiebigkeit des Abschlussendes
des Aufnahmeverbindungsteils während
der zyklischen Bewegung des Bohrgestänges.
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Bei
einem Verschrauben tritt zuerst das Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils
mit der äußeren Schulter
des Einführverbindungsteils
in Eingriff und nach einer weiteren Bewegung in der Größenordnung
von einigen Tausendsteln von 2,5 cm (1 inch) kommt das Abschlussende
des Einführverbindungsteils
beim vollständigen
Verschrauben mit der inneren Schulter des Aufnahmeverbindungsteils
in Eingriff. Somit ergeben das Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils
und die äußere Schulter
an dem Einführverbindungsteil
ein vollständiges
Verschrauben. Obgleich eine Interferenz besteht, ist sie nicht von
demjenigen Typ, der z.B. bei einer Qualitätsverbindung für Ölfelder
eine geplante Interferenz herstellt und wo zwecks Abdichtung des
Fluiddrucks eine Metall-zu-Metall-Dichtung ausgebildet ist. Das Ziel,
dass das Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils zuerst anliegt,
besteht darin, von dem Einführverbindungsteil,
das dazu tendiert das zuerst nachgebende Bauteil zu sein, etwas
Druck abzuführen.
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An
die Verbindung der vorliegenden Erfindung wird ein erhöhtes Drehmoment
angelegt, damit die Gewindeprofile auf geeignete Weise in Eingriff treten,
um die zusammenwirkenden Schultern miteinander zu verbinden. Das
bevorzugte Drehmoment hängt
von der Größe der Verbindung
ab. Zum Beispiel wird die vorliegende Erfindung typischerweise mit
Rohrgrößen von
60,3 mm (2 3/8 inch) und größer verwendet.
Eine Größe von 60,3
mm (2 3/8 inch) weist ein bevorzugtes Drehmoment von 3252 bis 3381
Nm (2400 bis 2500 Fuß-Pfund)
auf.
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Bei
dem Bohrvorgang werden die Bohrgestänge mit einer großen Ablenkung
in einem Bohrloch angeordnet. Zunächst sollte sich verstehen, dass
die Anzahl an miteinander verbundenen rohrförmigen Bauteilen in die Tausende
gehen kann. Somit sind die den verschiedenen Einführ- und
Aufnahmeverbindungen zugeführten
Kräfte
sehr signifikant. Die Verbindung der vorliegenden Erfindung stellt
sicher, dass die Gewindeprofile mit einander in Eingriff treten.
Darüber
hinaus werden die Knickkräfte
durch das Ineinandergreifen der mit Radien versehenen Oberflächen und
den ineinander greifenden Bundabschnitten und Schultern gesteuert.
Zusätzlich können die
rohrförmigen
Bauteile anschließend
dazu verwendet werden, einen Erweiterungsbohrer zurück durch
das Bohrloch zu ziehen. Die rohrförmigen Bauteile können mehrfach
verwendet werden.
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Die
Verbindung der vorliegenden Erfindung löst die beim Stand der Technik
bestehenden Probleme und Nachteile, indem eine einzige mit einem
Radius versehene konvexe Oberfläche
an dem Einführverbindungsteil
angeordnet wird, indem eine einzige mit einem Radius versehene konvexe
Oberfläche
an dem Aufnahmeteil angeordnet wird oder indem eine mit einem Radius
versehene konvexe Oberfläche
sowohl an den Aufnahme- wie an den Einführverbindungsteilen vorgesehen
wird. Die ineinander greifenden und mit einem Radius versehene Schultern
halten die Einführ-
oder Aufnahmeverbindungsteile im Unterschied zu Verbindungen vom
Stand der Technik davon ab, sich zu dehnen. Die mit einem Radius
versehene konvexe Oberfläche
ist für
ein Zusammenwirken mit der mit einem Radius versehenen konkaven
Oberfläche
ausgelegt, was wiederum einen größeren Metall-zu-Metall-Kontakt
zwischen den beiden rohrförmigen
Bauteilen und dadurch mehr Metall zur Stärkung der Verbindung herstellt,
wodurch ein Aufweiten des Aufnahmeteils verhindert wird. Darüber hinaus
werden die Gewindeprofile auf geeignete Weise in einem Eingriff
miteinander gehalten, wodurch das Schwanken, das in Verbindungen
vom Stand der Technik auftritt, vermieden wird. Weiterhin werden,
selbst wenn sich das Abschlussende des Aufnahmeverbindungsteils
erweitert, die Gewindeprofile in einem Eingriff gehalten. Dies ermöglicht eine
mehrfache Verwendung und vermeidet einen Ausfall des Einführverbindungsteils,
während
das Bohrgestänge
in Verwendung ist.
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Es
können Änderungen
und Modifikationen von den spezifisch beschriebenen Ausführungsformen
erfolgen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, welcher beabsichtigter
Weise lediglich durch den Rahmen der beiliegenden Ansprüche bestimmt
wird.