[go: up one dir, main page]

DE60023484T2 - Methoden und testsätze zur probennahme und aufbewahrung von biologischen proben - Google Patents

Methoden und testsätze zur probennahme und aufbewahrung von biologischen proben Download PDF

Info

Publication number
DE60023484T2
DE60023484T2 DE60023484T DE60023484T DE60023484T2 DE 60023484 T2 DE60023484 T2 DE 60023484T2 DE 60023484 T DE60023484 T DE 60023484T DE 60023484 T DE60023484 T DE 60023484T DE 60023484 T2 DE60023484 T2 DE 60023484T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample
strip
substrate
area
dna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60023484T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60023484D1 (de
Inventor
John Kevin SHIRLEY
Lewis Michael TATE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LINGARD LABEL CO Ltd
LINGARD LABEL CO Ltd HORNBY
New Zealand Institute for Bioeconomy Science Ltd
Original Assignee
LINGARD LABEL CO Ltd
LINGARD LABEL CO Ltd HORNBY
AgResearch Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LINGARD LABEL CO Ltd, LINGARD LABEL CO Ltd HORNBY, AgResearch Ltd filed Critical LINGARD LABEL CO Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60023484D1 publication Critical patent/DE60023484D1/de
Publication of DE60023484T2 publication Critical patent/DE60023484T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/54Labware with identification means
    • B01L3/545Labware with identification means for laboratory containers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/68Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving nucleic acids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/505Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes flexible containers not provided for above
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/02Food
    • G01N33/12Meat; Fish
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T436/00Chemistry: analytical and immunological testing
    • Y10T436/25Chemistry: analytical and immunological testing including sample preparation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Testsatz zum Entnehmen und Aufbewahren einer Mehrzahl an biologischen Proben zur späteren Identifizierung individueller Proben. Es ist insbesondere geeignet für das Entnehmen und Aufbewahren von DNA-Quellen, beispielsweise von Blut. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann es in einem System zum Zurückverfolgen von Fleischproben zu dem Kadaver, von dem das Fleisch stammte, verwendet werden.
  • Stand der Technik
  • US 5,092,466 beschreibt ein sehr kompliziertes Aufbewahrungssystem zur Aufbewahrung von sehr großen Anzahlen an Proben von Proteingenprodukten oder Hybridomazellen. Die Proben werden auf einem porösen Medium wie einem Filterpapier aufgenommen. Die Proben werden dann lyophilisiert und in einem luftdichten Päckchen deponiert. Dieses Päckchen wird dann auf eine Filmrolle mit einer geeigneten Identifikation wie einem Barcode verschweißt. Die Probe kann aus dem Film herausgedrückt werden. Der Film kann auf die gleiche Weise wie eine normale Filmrolle gespalten werden. Dies ist ein sehr bequemes System zur Aufbewahrung von Millionen von Proben in einem wieder entnehmbaren kompakten Aufbewahrungssystem.
  • US 5,460,057 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung, die insbesondere an die Handhabung von Blutproben angepasst ist. Dies beinhaltet auch die Verwendung von Filterpapier, um die Proben aufzunehmen. Das Filterpapier ist an einem Identifikationsetikett befestigt. Wenn die Proben analysiert werden sollen, wird per Druck ein kleiner Anteil der Probe auf das Filterpapier herausgedrückt und dann analysiert.
  • Ein geeignetes Filterpapiermedium zum Absorbieren und Aufbewahren von DNA-Proben ist in dem US-Patent 5,496,562 beschrieben. Dies ist eine feste Matrix, die mit einer Verbindung oder Zusammensetzung imprägniert ist, die vor dem Abbau der DNA schützt, die in der Matrix enthalten ist oder auf der Matrix absorbiert ist. Die beanspruchte Matrix ist eine Matrix auf Cellulosebasis. Die imprägnierte DNA stabilisierende Zusammensetzung besteht aus einer schwachen Base, einem Chelatisierungsmittel, einem ionischen Tensid oder Reinigungsmittel und wahlweise Harnsäure oder einem Uratsalz.
  • Andere DNA Aufbewahrungsmatrizen sind in den US-Patenten 5,756,126; 5,807,527; 5,972,360; 5,976,572 und 5,985,327 beschrieben. Ähnliche DNA Aufbewahrungsmatrizen sind in der WO 90/03959 und der AU 691,114 beschrieben.
  • EP 0741 296A betrifft eine Prätransfusionskarte, die entwickelt wurde, um die Verträglichkeit von Spender- und Empfängerblut zu bestimmen.
  • US 2,734,503 beschreibt einen Verband mit einem polymeren elastischen Rücken, auf dem ein anhaftender Polsterverband aufgelegt ist, wobei eine Seite der Rückenverstärkung mit einem Klebstoff bedeckt ist.
  • FR 2621690A betrifft eine Vorrichtung, die dafür vorgesehen ist, als ein Träger für Proben, insbesondere biologische Proben, zu fungieren.
  • Aus dem oben beschriebenen Stand der Technik sind Systeme zur Identifizierung, Aufbewahrung und Wiedergewinnung von DNA-Proben unter Laborbedingungen bekannt. Wenn Proben von einer großen Anzahl an Tieren aus einem Rennen oder einem Stall oder von sich bewegenden Kadavern auf der Schlachtkette eines Tierschlachthauses entnommen werden sollen, wird eine schnelle und genaue Probenentnahme benötigt.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung diesem Wunsch entgegenzukommen oder zumindest der Öffentlichkeit eine nützliche Wahl anzubieten.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung für den Schlachtbereich ausgedacht wurde, ist sie nicht darauf beschränkt und kann in jedem System verwendet werden, bei dem biologische Proben von einer Mehrzahl an individuellen Quellen entnommen, aufbewahrt und anschließend individuell zu ihren ursprünglichen Quellen zurückverfolgt werden müssen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Dementsprechend kann allgemein gesagt werden, dass die Erfindung in einem Verfahren zur Aufnahme und Aufbewahrung einer biologischen DNA-Probe zur späteren Identifizierung der Quelle der Probe besteht, mit den Schritten:
    Bereitstellen eines Probenstreifens, wovon eine Fläche einen Absorptionsbereich, der mit einer DNA-stabilisierenden Zusammensetzung getränkt ist, und einen Adhäsionsbereich aufweist, und wovon die andere Fläche den Probenbereich bedeckt und schützt,
    Aufnehmen einer biologischen DNA-Probe auf dem Absorptionsbereich,
    Bereitstellen eines Nachweissubstrates mit einem Oberflächenbereich zum Aufnehmen des Probenstreifens, Auflegen des Probenstreifens, der die biologische DNA-Probe enthält, auf das Substrat, so dass der Absorptionsbereich zwischen der Außenfläche des Streifens und des Substrates eingehüllt wird,
    Kennzeichnen jedes Substrates und/oder Probenstreifens mit Kennzeichen entweder vor, während oder nach der Stufe des Auflegens, um die Quelle der biologischen DNA-Probe, die auf dem Probenentnahmestreifen aufgenommen ist, zu identifizieren, und
    Aufbewahren des verbundenen gekennzeichneten Substrates/-Streifen.
  • Vorzugsweise ist die biologische DNA-Probe Blut, Lymphe oder Speichel.
  • Vorzugsweise ist die biologische Probe einem Tierkadaver entnommen.
  • In einer Ausführungsform ist das Nachweissubstrat ein Kadaveretikett.
  • Alternativ stammt die biologische Probe von einem lebenden Tier.
  • In einer anderen Ausführungsform ist das Substrat ein Beschreibungsdokument.
  • Vorzugsweise wird das Verfahren innerhalb eines Systems verwendet, um die Herkunft von Fleisch oder anderen Nahrungsmitteln aufzuspüren.
  • Vorzugsweise wird der gekennzeichnete verbundene Substrat/Streifen in trockener Lagerung aufbewahrt.
  • Vorzugsweise erfolgt die Kennzeichnung auf dem Nachweissubstrat bevor der Probenstreifen daran befestigt wird.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht allgemein ausgedrückt in einem Testsatz zur Aufbewahrung und zum Nachweis biologischer DNA-Proben mit:
    einem Probenstreifen, der im Wesentlichen besteht aus:
    einem Deckblatt, wovon eine Seite den Probenbereich bedeckt und schützt,
    einer Klebstoffschicht, die die andere Fläche des Deckblattes bedeckt und daran angeklebt ist,
    einem Absorptionsbereich, der mit einer DNA-stabilisierenden Zusammensetzung getränkt ist und an die Adhäsionsschicht auf dem Deckblatt angeklebt ist, wobei der Bereich, der durch den Absorptionsbereich bedeckt wird, begrenzt ist, um eine ausreichende Fläche an exponiertem Klebstoff freizulassen, damit das Deckblatt an das Substrat mit dem Absorptionsbereich dazwischengeklebt werden kann, und
    einem Substrat, an das der Probenstreifen mittels des Klebstoffes befestigt werden kann, und das Substrat in der Lage ist, gedruckte Kennzeichen aufzunehmen, um die Quelle der Probe zu identifizieren.
  • Noch vorteilhafter ist die Probe Blut, Lymphe oder Speichel.
  • Vorzugsweise ist der Klebstoff in der Lage, auch gefroren die Anhaftung beizubehalten.
  • Vorzugsweise ist der Klebstoff ein lebensmittelunbedenklicher Klebstoff.
  • Vorzugsweise ist das Absorptionsblatt DNA-Probenpapier.
  • Vorzugsweise ist das Filterpapier behandelt, um die DNA in einem stabilen Zustand zu halten.
  • Vorzugsweise ist der Probenstreifen mit dem Klebstoff versehen, und das Probenblatt ist mit der Fläche nach unten auf einem Blatt einer Vorratsrolle angeordnet, dessen Oberfläche ein geringes Haftvermögen aufweist, um ein rasches Entfernen des Probenstreifens zu ermöglichen.
  • Vorzugsweise weist das Deckblatt Bohrungen entlang des Außenrandes des Probenblattes auf.
  • In einer Ausführungsform ist das Substrat ein Kadaveretikett.
  • In einer anderen Ausführungsform ist das Substrat eine Seite eines Beschreibungsdokumentes.
  • In einer alternativen Ausführungsform ist ein erster Teil des Probenstreifens an das Substrat angeklebt oder damit integral und ein zweiter Teil von dem Substrat abgewandt, wobei ein Ab löseblatt lösbar an dem zweiten Teil des Probenstreifens angeklebt ist, und das Substrat angepasst ist, den zweiten Teil aufzunehmen und daran angeklebt zu werden, wenn das Ablöseblatt entfernt worden ist und der zweite Teil darauf gelegt wird.
  • Es kann auch gesagt werden, dass die Erfindung in einem Verfahren wie oben definiert besteht, die eine Verwendung einer Ausführungsform mit einem alternativen Testsatz umfasst, mit Entfernen des Ablöseblattes, Auflegen des Probe absorbierenden Blattes auf die DNA-Quelle und Ankleben des zweiten Teils des Probenstreifens an das Substrat.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist ein schematisches Diagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 2 ist ein schematisches Diagramm wie das Verfahren und der Testsatz der Erfindung in einem Prozess zum Rückverfolgen von DNA-Proben von Exemplaren zu ihrem Kadaverursprung verwendet werden kann.
  • 3 ist die Schnittansicht III-III in 4.
  • 4 ist eine ebene Aufsicht eines Probenstreifens gemäß der Erfindung auf einer Vorratsrolle, die von einem Rollspender ausgegeben wird.
  • 5 ist eine ebene Aufsicht eines Kadaveretiketts.
  • 6 ist eine ebene Ansicht einer offenen Seite einer Ausführungsform eines Beschreibungsdokumentes, in diesem Beispiel ein Tierpass.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Probennahme und Aufbewahrung
  • Dargestellt in 1 ist ein Tierkadaver 10, der an einem Trägerhaken 12 entlang einer Schlachtkette in einem Schlachthof hängt. An dem Haken 12 befestigt ist ein Kadaveretikett 30, welches unten genauer beschrieben wird. Das Kadaveretikett 30 kann auch an dem Bein des Kadavers auf eine Weise befestigt werden, die dem Fachmann gut bekannt ist.
  • Auf dem Hals 14 des Kadavers 10 befindet sich die aufzunehmende Blut- oder Lymphprobe 16. Ein Arbeiter, der neben der Kette steht, wird einen Probenstreifen 20 von der Vorratsrolle 28 entfernen, die von einem Spender 27 abgegeben wird (unten mit Bezug auf 4 beschrieben). Der Arbeiter legt die Fläche des Probenstreifens 20 auf die Probe 16 auf, so dass die Probe 16 auf dem Absorptionsblatt 26 des Probenstreifens 20 absorbiert wird. Dann befestigt der Arbeiter den Probenstreifen 20 an dem Kadaveretikett 30 und das Kadaveretikett 30 durchläuft weiter das Verfahren, bei dem der Kadaver in Fleischscheiben geschnitten, verpackt und vertrieben wird. Die Kadaveretiketten 30 mit den befestigten Proben werden in Bündeln zusammengefasst und in Etikettbehältern 32 aufbewahrt. Für eine Langzeitaufbewahrung werden die Kadaveretiketten 30 mit befestigten Probenstreifen 20 getrocknet und in wasserdampfdurchlässigen Behältern überführt. Diese werden in einer trockenen Umgebung entweder gefroren (Kaltlager 34) oder bei Raumtemperatur gelagert.
  • An einer Stelle in der Schlachtkette, dort bevor die DNA-Probennahme durchgeführt wird, wurde das Kadaveretikett 30 mit Identifikationskennzeichen etikettiert, wie einer Bar-Codierung, um den speziellen Kadaver 10 zu identifizieren.
  • Ein eindeutiger Code könnte auf den DNA-Probenstreifen 20 wahlweise zur Zeit der anfänglichen Herstellung oder während der Ausgabe des Streifens 20 durch den Spender 27 aufgedruckt werden.
  • DNA-Rückverfolgung
  • Der Zweck der Aufbewahrung von DNA-Proben 16 mit Aufzeichnungen der individuellen Quellen von den Proben aus Kadaveretiketten 30 ist es zu ermöglichen, Fleischscheiben zurückzuverfolgen.
  • Bezug nehmend auf 2 wird, wenn ein positiver Nachweis mit der Quelle von einer Fleischscheibe 38 durchgeführt werden muss, eine Probe von der Scheibe entnommen und einer genetischen Analyse unterzogen. Zur gleichen Zeit wird das Kadaveretikett, welche die DNA-Probe von der verdächtigen Quelle der Fleischprobe verwahrt, ebenfalls einer DNA-Analyse auf Gelen 36 unterzogen. Die hier dargestellten Elektrophoresegele A und B zeigen, dass eine Übereinstimmung zwischen der Fleischscheibe 38 und dem Kadaver 10 besteht.
  • Probenstreifen
  • Der Aufbau des Probenstreifens ist in den 3 und 4 dargestellt. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Deckblatt 22 ein klarer Polystyrolfilm, der von der Firma Dow Chemical Company unter dem Markennamen "Opticite" verkauft wird.
  • Die Dicke beträgt 0,076 mm. Dieses Produkt entspricht den Vorschriften der US Food and Drug Administration (FPA) und kann daher mit Fleischkadavern in Berührung kommen, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind.
  • Der Klebstoff 24, der an dem Deckblatt 22 befestigt ist, ist "550"-Klebstoff, verkauft von Green Bay Packaging Inc of Green Bay, Wisconsin, USA. Er ist zur Verwendung in einer kalten Umgebung vorgesehen. Er kann bei Temperaturen oberhalb –15°C aufgetragen werden. Die minimale Temperatur, um eine Klebefähigkeit zu behalten beträgt –49°C.
  • Das Absorptionsblatt 26 auf dem Probenstreifen 20 ist vorzugsweise ausgewählt aus zwei Arten von absorbierendem Papier:
    • a) natürliche Cellulose, wie oben in Bezug auf US 5,496,562 beschrieben, imprägniert. Diese wird als "FTA"-Papier von Whatman PLC verkauft, und
    • b) unbeschichtetes Lintbaumwollpapier, hergestellt von Schleicher und Schuell Inc unter dem Markennamen "SNS 903".
  • Beide Papierarten sind geeignet für den direkten Kontakt mit fettigen und wässrigen Nahrungsmitteln. Das letztere Produkt ist eine medizinische Vorrichtung der Klasse 11, die von der FDA aufgeführt wird. Der Gewichtsbereich beträgt 185 bis 210 gsm.
  • Wie in den 3 und 4 dargestellt, wird der Probenstreifen 20 an der Abzugsseite der Vorratsrolle 28 angeklebt, die aus einem Spender 27 ausgegeben wird. Der Spender ist vorzugsweise einer, der die Vorratsrolle zurückhält, während ein Streifen angehoben wird und dann eine weitere Länge der Vorratsrolle mit einem befestigten Probenstreifen 20 freigibt.
  • Die Vorratsrolle ist ein 70 gsm verdichtetes Kraftblatt, das üblicherweise in der Selbstklebstoffindustrie verwendet werden. Sie weist eine lösungsmittelfreie Silikonablösebeschichtung auf der Seite auf, an der der Probenstreifen 20 befestigt wird, um den Streifen bei Bedarf abzulösen.
  • Durch das Deckblatt 22 ist eine Reihe von Bohrungen 25 vorgesehen. Diese befinden sich an beiden Rändern des Absorptionsblattes 26.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das absorbierende Blatt 26 eine Ausrichtung auf. Ein Ende ist für die Handhabung vorgesehen und das andere Ende dort, wo die Probe 16 wie gezeigt aufgenommen wird. Die Ausrichtung kann dadurch angezeigt werden, indem das Deckblatt 22 an dem Probenende durchsichtig und lichtdurchlässig oder an dem Handhabungsende lichtundurchlässig gemacht wird.
  • Eine andere alternative Weise der Verwendung eines Probenstreifens 20 wird mit Bezug auf 4 beschrieben. In dieser Alternative wird der Probenstreifen 20 entlang der Linie XY gefaltet. Die Vorratsrolle 28 wird von dem rechten Ende zu der Linie XY abgezogen und der exponierte Abschnitt auf das Kadaveretikett 30 aufgetragen. Die verbleibende Hälfte wird zurückgefaltet, wobei das Stück der Vorratsrolle 28 an Ort und Stelle verbleibt. Wenn einem Kadaver eine Probe entnommen werden soll, wird die Vorratsrolle 28 entfernt und die Probe durch einen Arbeiter entnommen, der das Kadaveretikett 30 hält. Der Abschnitt des Probenstreifens 20 zur Linken der Li nie XY mit einer entnommenen Probe 16, wird dann zurückgefaltet, um an dem Kadaveretikett 30 befestigt zu werden.
  • In einer weiteren Alternative ist der Abschnitt des Probenstreifens 20 rechts der Linie X-Y integral mit einem Substrat. In einer derartigen Ausführungsform würden das absorbierende Blatt. 26 und die Klebstoffschicht 24 auf dem Abschnitt des Deckblattes 22 nicht vorliegen, das mit dem Substrat 28 integral ist.
  • Wenn eine Genanalyse einer Probe 16 von einem Probenstreifen 20, wie mit Bezug auf 2 beschrieben, durchgeführt werden muss, ist das übliche Verfahren das Kadaveretikett 30 mit dem daran befestigten Probenstreifen 20 in einen Stempel einzusetzen, und die Probe 16, auf der die Analyse durchgeführt wird, herauszudrücken. Als eine Alternative hierzu ist es möglich, das absorbierende Blatt vollständig zu entfernen, indem es entlang der Durchbohrungen 25 abgezogen wird.
  • Kadaveretikett
  • Ein Kadaveretikett 30 ist in 5 dargestellt. Es besteht aus einem Kopfabschnitt 33, einem Halsabschnitt 35 und einem Körperabschnitt 31. Ein Loch 29 wird durch den Kopf- und Halsabschnitt geschnitten, um es dem Etikett zu erlauben, auf dem Haken aufgehängt zu werden, wo der Kadaver aufgehängt werden soll oder auf das Bein des Kadavers selbst. Der Körperabschnitt 31 dient dazu, den Probenstreifen abzunehmen und auch dazu, mit der Information bedruckt zu werden, die die Quelle des Kadavers 10 identifiziert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kadaveretikett 30 ein weißes Polypropylen-Grundblatt, das auf einer Seite mit einer thermischen Beschichtung beschichtet ist, mit der die Identifikationsinformation erzeugt wird. Die Wärme abbildende Beschichtung ist mit einer zusätzlichen Umweltschutzbeschichtung geschützt, die der thermischen Beschichtung eine Beständigkeit gegenüber Öl, Wasser, Wärme, Licht und Weichmachern verleiht. Die Darstellung ist schwarz.
  • Beschreibungsdokumente
  • Eine andere Verwendung des Verfahrens der Erfindung ist es, einen positiven Nachweis auf einem Dokument bereitzustellen, das ein oder mehrere Tiere beschreibt. Derartige Dokumente werden in dieser Beschreibung als "Beschreibungsdokumente" bezeichnet. Ein Beschreibungsdokument kann eine einzelne Seite, ein Aktendeckel, ein Schnellhefter oder ein Buch sein. Es wird ein geschriebenes Zahlen- oder Buchstabenkennzeichen und einen Probenstreifen mit einer Probe, die an einer Seite des Dokumentes befestigt ist, enthalten, wobei die Seite ein Substrat ist. Übliche Beispiele, bei denen ein Beschreibungsdokument verwendet wird, beinhalten: Tiererfassungs- oder Lizenzierungssysteme, in Gesundheitskontrollprogrammen, Verkaufsrechungen, Anmeldeformular für einen Wettbewerb; während der Bewegung oder dem Import und Export von Tieren oder Produkten von Tieren (Tierpass). Wenn ein Zweifel über die Dokumentation besteht, dann wird eine DNA-Probe von dem Tier entnommen und mit der DNA-Probe in dem Beschreibungsdokument verglichen, welches in Verbindung mit diesem Tier hergestellt wurde.
  • In 6 ist ein Beschreibungsdokument in Form eines Tierpasses 40 dargestellt. Das Deckblatt 42 trägt die übliche Information. Das Probenblatt 44 dient als Substratfunktion ähnlich dem des Kadaveretiketts in der in den 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform. Der Probenstreifen 20 mit der DNA-Probe 16 wird an die Probenseite 44 des Passes geklebt. Es kann aus einem Material ähnlich dem des Kadaveretiketts 30 gefertigt sein.
  • Zu dem Zeitpunkt, da der Pass ausgestellt wird, kann auf dem Probenstreifen 20 eine Blutprobe entnommen werden, der dann an der Passprobenseite 44 zur dauerhaften Aufzeichnung befestigt wird. Die Seite kann mit einem klaren Plastikmaterial zur zusätzlichen Sicherheit und für eine längere Aufbewahrungsdauer laminiert werden.
  • Beispiel 1: Aufnahme, Aufbewahrung und Rückverfolgung einer DNA-Probe von einem Kadaver
  • Die Proben wurden aufgenommen durch Auftragen eines Blutvolumens vom Hals eines Kadavers auf einen DNA-Probenstreifen 20. Der DNA-Probenstreifen wurde dann durch einen Permanentkleber 24 an dem Kadaveridentifikationsetikett 30 befestigt, das von dem Kadaver 10 hängt. Dieses Verfahren wurde verwendet, um allen Kadavern eine Probe zu entnehmen, die für einen Versand von 10 metrischen Tonnen von Fleisch, das eine Rückverfolgung erfordert, verarbeitet wurde. Die Kadaveridentifikationsetiketten 30 mit befestigten DNA-Probenstreifen 20 wurden in Pappschachteln aufbewahrt, die etwa 1000 Etiketten in abgezählten Bündeln von etwa 30 Etiketten enthalten. Die Etiketten in jedem Bündel wurden fest in der Reihenfolge des Abschneidens gebunden. Die Schachteln an DNA-Proben wurden in ein Inventarsystem eingegeben und bei –20°C aufbewahrt. DNA-Analyse dieser aufgewahrten Etikettproben wurde verwendet, um Fleisch vom Markt zurückzuverfolgen.
  • Eine Rückverfolgung wurde von drei Abschnitten von Marktfleisch gewünscht. Proben des Fleisches wurden entnommen, indem das Fleisch aufgeschnitten wurde und eine FTA®-Karte (Flinders Technologies PTY Ltd) in den Schnitt eingesetzt wur de, dann der Schnitt dicht verschlossen wurde, bis die FTA-Karte gesättigt war. Die FTA-Karte wurde dann luftgetrocknet und an ein Labor zur Analyse geschickt. Einmal erhalten, wurde ein Abdruck mit 1.2 mm Durchmesser von jedem Blutfleck unter Verwendung eines HARRIS MICRO-PUNCHTM (Shunderson Communications) entfernt und in ein getrenntes bar-codiertes oder anderweitig eindeutig identifiziertes Rohr oder Behälters eingebracht. Die Identifizierung des Behälters und der Fleischprobe wurden in eine Tabellenkalkulation oder Datenbank eingegeben. Diese Daten wurden zu einem späteren Zeitpunkt verwendet, um das DNA-Profil mit der Probenidentifizierung in Verbindung zu bringen. Sowohl die FTA-Karte und das Harris MICRO-PUNCH wurden von dem Großhändler Life Technologien, Inc., Gathersburg, MD, USA, erhalten.
  • Informationen über Datum und Zeitpunkt der Herstellung sowie Verpackung des Fleisches wurden zu der Etikettaufbewahrungseinrichtung geliefert. Die richtige Schachtel an aufbewahrten Kadaveretiketten wurde identifiziert und zu dem Labor gesandt. Ein Abdruck mit 1,2 mm Durchmesser von dem Blutfleck, der an jedem relevanten Etikett befestigt ist, wurde unter Verwendung eines HARRIS MICRO-PUNCHTM (Shunderson Communications) entfernt und in ein getrenntes bar-cordiertes (oder anderweitig eindeutig identifiziertes) Rohr oder Behälter eingebracht. Die Identifikation des Behälters und des Kadaveretiketts wurden in eine Tabellenkalkulation oder Datenbank eingegeben und für eine spätere Verwendung, wie das in Verbindung Bringen des DNA-Profils mit der Kadaverinformation, aufbewahrt.
  • Beispiel 2: DNA-Analyse
  • Abdrucke von der FTA®-Karte und von dem Probenstreifen 20 wurden alle wie folgt gewaschen. Unter Verwendung einer Biomek 2000 Automated Workstation (Beckman Instruments, USA), wurden 160 μl aliquote Teile an FTATM PURIFICATION REAGENT (Flinders Technologies PTY Ltd, geliefert von Life Technologies Gibco-BRL), in jede einzelne Bohrung dispensiert. Das Reagenz wurde für 5 Min bei Raumtemperatur stehengelassen. Nach der 5 Min Inkubation wurde das nicht in den Abdruck eingesickerte Reagenz entfernt. Die obigen Schritte wurden zusätzlich zweimal wiederholt, auf insgesamt drei Waschvorgänge mit dem FTATM Purification Reagent. Nachdem das FTATM Purification Reagent zum dritten Mal entfernt wurde, wurden 160 μl an TE (10 mM Tris-HCl, pH 8.0, 0.1 mM EDTA) in jede einzelne Bohrung dispensiert und vermischt. Die Mischungen wurden für 5 Min bei Raumtemperatur stehengelassen. Nach den 5 Min Inkubation wurde das meiste des TE angesaugt. Zusätzliche 160 μl an TE-Puffer wurden hinzugefügt. Nachdem der letzte TE-Puffer entfernt wurde, wurden 160 μl 96% Ethanol hinzugefügt, für 5 Min inkubiert und angesaugt.
  • Der FTA Papierabdruck wurde vollständig luftgetrocknet (etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur). Alternativ wurde das Trocknen durch Bebrüten der Platte an Abdrucken bei 60°C für 30 Min beschleunigt.
  • Die gewaschenen Abdrucke wurden mit der Polymerase-Kettenreaktion analysiert.
  • Die resultierenden Proben von dem Fleischprobenabdruck und dem Kadaverprobenabdruck wurden auf getrennte Bahnen von ABI 377 Gel (36 cm Platte) aufgetragen; Versuchsmodul GS 36C/2400 (Applied Biosystems Inc.).
  • Die Ausgabe des ABI377 wurde unter Verwendung von Genescan und Genotyper Software (Applied Biosystems Inc.) analysiert. Die Ergebnisse von jeder einzelnen Kadaveretikettprobe wurden mit dem Profil von der Fleischprobe verglichen. Identische Profile innerhalb der Toleranz des Analysensystems (plus oder minus 1 bp) werden als "Übereinstimmung" ausgewählt. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Übereinstimmung zufällig aufgetreten sein könnte, wurde unter Verwendung von Standardverfahren und Allel-Frequenzdaten, die von den anderen zu diesem Zeitpunkt analysierten Tieren abgeleitet wurden, berechnet. Eine einzelne übereinstimmende Kadaveretikettprobe wurde für jede einzelne Fleischprobe identifiziert. In jedem Fall war die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine DNA-Übereinstimmung mit einem Kadaveretikett von einem anderen Tier auftreten könnte, geringer als ein zu einer Million Tests.
  • Die DNA-Verbindung zwischen der Fleischprobe vom Marktplatz und der aufbewahrten Kadaverprobe wurde verwendet, um Information, die ursprünglich nur mit dem Kadaver in Zusammenhang stand, mit dem Spender der Probe der Fleischscheibe, in Verbindung zu bringen. Die Daten beinhalten Ursprungsbauernhof, Bauernhof- und Transportqualitätszusicherungsdaten, Gewicht und Güteklasse des Kadavers.
  • Andere Anwendungen
  • Obwohl das Verfahren der Erfindung in Bezug auf eine DNA-Probenahme beschrieben wurde, sind andere potenzielle Analysen, die an den genommenen Proben unter Verwendung des DNA-Probenstreifens vorgenommen werden können:
    • 1) Qualitative oder quantitative Analyse von Mikroben oder von Mikroben hergestellten Produkten,
    • 2) Genotypisierung oder DNA-Sequenzierung von DNA oder RNA, beispielsweise für Zwecke der Tieridentifikation, Abstammungsprüfung, Arten- oder Stammesidentifikation, oder Prüfung des Vorliegens oder Abwesenheit eines spezifischen Genes oder einer Mutation, und
    • 3) Quantitative oder qualitative Analyse von Proteinen.
  • Das Verfahren und der Testssatz der Erfindung können in jeder beliebigen Anwendung verwendet werden, die eine schnelle Probenahme von einem Fluid von Pflanzen- oder Tiergewebe für diagnostische oder Vergleichszwecke erfordert und wobei eine klare Identifikation der Probe von höchster Bedeutung ist.
  • Mögliche Anwendungen beinhalten das Sammeln von Proben von lebenden Tieren einschließlich Menschen, toten Tieren/Menschen oder Gewebe. Proben können Blut, Speichel, Schleim, Plasma, Körperflüssigkeit wie Milch und zerkleinertes oder homogenisiertes Gewebe wie Muskeln beinhalten. Der Probenstreifen mit der Probe wird an ein vorher bestehendes oder ein üblicherweise gedrucktes Beschreibungsdokument geklebt, welches das Tier oder den Menschen betrifft (einschließlich einem Buch, Pass, Fotografie, Karte, Etikett, Schein – jegliches Format für gedrucktes Material).
  • Wenn beispielsweise Tiere etikettiert oder behandelt werden, wird eine Blutprobe durch Tränken des DNA-Probenstreifens 20 mit ein oder zwei Bluttropfen entnommen. Der Probenstreifen wird dann dauerhaft an das Substrat 30 in der Form einer Karte, Buches oder Passes oder Fotografie, angeklebt, welches alle Details betreffend des Tieretiketts (z.B.: Farbe, Anzahl, Radio- oder andere elektromagnetische Frequenzemission auflistet). Diese Information kann vorher bestehen oder könnte lediglich vor oder während der Entnahme der Probe gedruckt werden.
  • Das Verfahren und der Testsatz dieser Erfindung könnte auch auf die gleiche Weise verwendet werden, um den pflanzlichen Ursprung von Materialien zurückzuverfolgen. Die zurückzuverfolgenden Pflanzenprodukte könnten Saft, Fruchtsaft oder zerkleinertes oder homogenisiertes Pflanzengewebe sein.
  • Andere Variationen und Veränderungen innerhalb des Umfanges der Ansprüche sind für den Fachmann offensichtlich.

Claims (22)

  1. Verfahren zum Entnehmen und Aufbewahren einer biologischen DNA-Probe zum späteren Nachweis der Quellen der Probe mit den Schritten: Bereitstellen eines Probenstreifens, wovon eine Fläche einen Absorptionsbereich, der mit einer DNA-stabilisierenden Zusammensetzung getränkt ist, und einen Adhäsionsbereich aufweist, und die andere Fläche den Probenbereich bedeckt und schützt, Aufnehmen einer biologischen DNA-Probe auf dem Absorptionsbereich, Bereitstellen eines Nachweissubstrates mit einem Oberflächenbereich zum Aufnehmen des Probenstreifens, Auflegen des Probenstreifens, der die biologische DNA-Probe enthält, auf das Substrat, so dass der Absorptionsbereich zwischen der Außenfläche des Streifens und des Substrates eingehüllt wird, Kennzeichnen des Substrates und/oder des Probenstreifens mit Kennzeichen entweder vor, während oder nach der Stufe des Auflegens, um die Quelle der biologischen DNA-Probe, die auf dem Probenentnahmestreifen aufgenommen ist, zu identifizieren, und Aufbewahren des verbundenen gekennzeichneten Substrates/Streifens.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Probenstreifen Bohrungen durch den Probenstreifen aufweist, und die Bohrungen sich nur entlang des Außenrandes des Probenbereiches befinden.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die biologische DNA-Probe Blut, Lymphe oder Speichel ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die biologische Probe von einem Tierkadaver entnommen ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Nachweissubstrat ein Kadaveretikett ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die biologische Probe von einem lebenden Tier stammt.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 6, wobei das Substrat ein Beschreibungsdokument ist.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Verfahren in einem System zum Aufspüren der Herkunft von Fleisch oder anderen Nahrungsmitteln verwendet wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 8, wobei der gekennzeichnete verbundene Substrat/Streifen in trockener Lagerung aufbewahrt wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, 8 und 9, wobei die Kennzeichnung auf dem Nachweissubstrat erfolgt, bevor der Probenstreifen daran befestigt wird.
  11. Testsatz zur Aufbewahrung und zum Nachweis biologischer DNA-Proben mit: einem Probenstreifen, der im wesentlichen besteht aus: einem Deckblatt, wovon eine Seite den Probenbereich bedeckt und schützt, einer Klebstoffschicht, die die andere Fläche des Deckblattes bedeckt und daran angeklebt ist, einem Absorptionsbereich, der mit einer DNA-stabilisierenden Zusammensetzung getränkt ist und an die Adhäsionsschicht auf dem Deckblatt angeklebt ist, wobei der Bereich, der durch den Absorptionsbereich bedeckt wird, begrenzt ist, um eine ausreichende Fläche an exponiertem Klebstoff freizulassen, damit das Deckblatt an das Substrat mit dem Absorptionsbereich dazwischengeklebt werden kann, und einem Substrat, an das der Probenstreifen mittels des Klebstoffes befestigt werden kann, und das Substrat in der Lage ist, gedruckte Kennzeichen aufzunehmen, um die Quelle der Probe zu identifizeren.
  12. Testsatz nach Anspruch 11, wobei das Deckblatt Bohrungen durch das Deckblatt aufweist, und die Bohrungen sich nur entlang des Außenrandes des Probenbereiches befinden.
  13. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 12, wobei die Probe Blut, Lymphe oder Speichel ist.
  14. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei der Klebstoff in der Lage ist, auch gefroren die Anhaftung beizubehalten.
  15. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei der Klebstoff ein lebensmittelunbedenklicher Klebstoff ist.
  16. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 15, wobei der Probenstreifen mit dem Klebstoff versehen ist, und das Probenblatt mit der Fläche nach unten auf einem Blatt einer Vorratsrolle angeordnet ist, dessen Oberfläche ein geringes Haftvermögen aufweist, um ein rasches Entfernen des Probenstreifens zu ermöglichen.
  17. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 16, wobei das Substrat ein Kadaveretikett ist.
  18. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 16, wobei das Substrat eine Seite eines Beschreibungsdokumentes ist.
  19. Testsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 15 und 17 bis 18, wobei ein erster Teil des Probenstreifens an das Substrat angeklebt oder damit integral ist, und ein zweiter Teil von dem Substrat abgewandt ist, einem Ablöseblatt, das lösbar an den zweiten Teil des Probenstreifens angeklebt ist, und das Substrat angepasst ist, den zweiten Teil aufzunehmen und daran angeklebt zu werden, wenn das Ablöseblatt entfernt worden ist und der zweite Teil darauf gelegt wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit Verwenden eines Testsatzes nach Anspruch 19, Entfernen des Ablöseblattes, Auflegen des Probe absorbierenden Blattes auf die DNA-Quelle und Ankleben des zweiten Teils des Probenstreifens an das Substrat.
  21. DNA-Probenstreifen, der eine Fläche aufweist, welche einen Absorptionsbereich und einen Adhäsionsbereich enthält, wobei der Probenstreifen dadurch gekennzeichnet ist, dass der Absorptionsbereich DNA-Probenpapier enthält, das mit einer DNA-stabilisierenden Zusammensetzung getränkt ist, und der Streifen ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass die andere Fläche des Streifens den Probenbereich bedeckt und schützt.
  22. Probenstreifen nach Anspruch 21, wobei der Probenstreifen Bohrungen durch den Probestreifen aufweist, und sich die Bohrungen nur entlang des Außenrandes des Probenbereiches befinden.
DE60023484T 1999-04-13 2000-04-07 Methoden und testsätze zur probennahme und aufbewahrung von biologischen proben Expired - Fee Related DE60023484T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NZ33523399 1999-04-13
NZ33523399 1999-04-13
PCT/NZ2000/000050 WO2000061802A2 (en) 1999-04-13 2000-04-07 Method and kitset for sampling and storage of biological samples

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60023484D1 DE60023484D1 (de) 2005-12-01
DE60023484T2 true DE60023484T2 (de) 2006-07-27

Family

ID=19927216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60023484T Expired - Fee Related DE60023484T2 (de) 1999-04-13 2000-04-07 Methoden und testsätze zur probennahme und aufbewahrung von biologischen proben

Country Status (10)

Country Link
US (1) US20060014298A1 (de)
EP (1) EP1175511B1 (de)
AT (1) ATE307902T1 (de)
AU (1) AU775331B2 (de)
BR (1) BR0011132A (de)
DE (1) DE60023484T2 (de)
DK (1) DK1175511T3 (de)
ES (1) ES2251984T3 (de)
UY (1) UY26106A1 (de)
WO (1) WO2000061802A2 (de)

Families Citing this family (36)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6500418B1 (en) * 1999-02-12 2002-12-31 The Washington University Stimulating neutrophil function to treat inflammatory bowel disease
AR031959A1 (es) * 2000-12-21 2003-10-08 Agres Ltd Un metodo para sacar muestras y un producto asociado
WO2003046210A1 (en) * 2001-11-29 2003-06-05 Agresearch Limited Method of sampling
ES2200692B1 (es) * 2002-06-06 2005-04-16 Universidad De Oviedo Dispositivo para la recogida de muestras de adn de la carne para garantizar la trazabilidad.
US20040202571A1 (en) * 2003-04-10 2004-10-14 Epler Gary R. Directed medication system and method
WO2004106927A1 (en) * 2003-05-27 2004-12-09 Qbiotyx Ltd. Analyte sampling apparatus and method
JP2005189122A (ja) * 2003-12-25 2005-07-14 Nitto Denko Corp サンプル保管用シート及びサンプル保管方法
US7195878B2 (en) * 2004-09-30 2007-03-27 Cryo-Genomics Device and method for fecal testing
NZ537318A (en) * 2005-06-17 2008-01-31 Agres Ltd Identifying the batch origin of a compound biological product such as ground mince using genetic profiles
DE102007035634B4 (de) 2007-07-27 2012-04-05 Bundesdruckerei Gmbh Sicherheitsdokument mit Erbgutmaterial
GB201103363D0 (en) * 2011-02-28 2011-04-13 Ge Healthcare Uk Ltd Sample preservation method and sample application substrate
CN103487477B (zh) * 2013-09-02 2016-05-18 天津九安医疗电子股份有限公司 一种电化学试条的制作方法及一种电化学试条
CN103878812A (zh) * 2013-12-27 2014-06-25 钱永琪 家用禽血切块器
WO2015145422A1 (en) 2014-03-26 2015-10-01 Scr Engineers Ltd Livestock location system
MX2017002795A (es) * 2014-09-02 2018-01-23 Clinical Genomics Pty Ltd Metodo y dispositivo de prueba.
US11071279B2 (en) 2014-09-05 2021-07-27 Intervet Inc. Method and system for tracking health in animal populations
US10986817B2 (en) 2014-09-05 2021-04-27 Intervet Inc. Method and system for tracking health in animal populations
US10929901B2 (en) * 2016-02-24 2021-02-23 Furs Ltd. Secure platform and data repository for fur or skin commodities
US11832584B2 (en) 2018-04-22 2023-12-05 Vence, Corp. Livestock management system and method
FR3086837B1 (fr) 2018-10-03 2021-06-18 Allflex Europe Pince pour la manipulation d’un dispositif d’identification d’un animal et/ou de prelevement d’un tissu d’un animal comprenant des moyens de maintien a moyens d’actionnement deportes
BR112021006730A8 (pt) 2018-10-10 2022-09-13 Scr Eng Ltd Método e dispositivo de secagem de animais de pecuária
EP3921761B1 (de) 2019-02-08 2024-09-18 Allflex Australia Pty Ltd Synchronisierung von lesegeräten zur elektronischen tieridentifikation
CN113711227B (zh) 2019-02-08 2024-11-05 奥尔弗莱克斯澳大利亚有限公司 牲畜电子标签识读器
CN113678135B (zh) 2019-02-08 2025-12-19 奥尔弗莱克斯澳大利亚有限公司 牲畜位置的判定
US12409474B2 (en) 2019-08-28 2025-09-09 S.C.R. (Engineers) Limited Devices for analysis of a fluid
USD990063S1 (en) 2020-06-18 2023-06-20 S.C.R. (Engineers) Limited Animal ear tag
USD990062S1 (en) 2020-06-18 2023-06-20 S.C.R. (Engineers) Limited Animal ear tag
IL275518B (en) 2020-06-18 2021-10-31 Scr Eng Ltd Animal tag
IL275812B (en) 2020-07-01 2022-01-01 Scr Eng Ltd System and method for placing devices
US20220067050A1 (en) * 2020-09-01 2022-03-03 Mark Ayers Hunting tag validation system that incorporates analysis of an animal sample
CA3200086A1 (en) 2020-11-25 2022-06-02 Identigen Limited A system and method for tracing members of an animal population
IL280374B2 (en) 2021-01-24 2023-11-01 Scr Eng Ltd System and method for controlling animal marking
CA206812S (en) 2021-04-08 2023-04-11 Chevillot Sas Tag applicator for animals
CA206747S (en) 2021-04-08 2024-12-30 Chevillot Sas Tag applicator for animals
US12174208B2 (en) 2021-07-13 2024-12-24 Identigen Limited Automated system for collecting tissue samples, and corresponding method and computer-readable medium
US12402596B2 (en) 2022-05-03 2025-09-02 S.C.R. (Engineers) Limited Milk channel and feed inlet coupled thereto, and system and method for conserving wash fluid in a washing process for cleaning a milkmeter system

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2734503A (en) * 1956-02-14 Heat sterilizable elastic
US3990850A (en) * 1976-01-06 1976-11-09 Akzona Incorporated Diagnostic test card
FR2621690A1 (fr) * 1987-10-09 1989-04-14 Lebosse Jean Louis Dispositif destine a servir de support pour des prelevements
US5496562A (en) * 1988-10-05 1996-03-05 Flinders Technologies Pty Ltd Solid medium and method for DNA storage
US5092466A (en) * 1988-10-21 1992-03-03 Large Scale Biology Corportion Apparatus and method for storing samples of protein gene products, insert-containing cells or dna
EP0741296A1 (de) * 1995-05-05 1996-11-06 Institut Jacques Boy Prätransfusionskontrollkarte zur Verträglichkeitsbestimmung von Spenderblut und Empfängerblut

Also Published As

Publication number Publication date
WO2000061802A2 (en) 2000-10-19
WO2000061802A3 (en) 2001-05-10
AU775331B2 (en) 2004-07-29
ATE307902T1 (de) 2005-11-15
DK1175511T3 (da) 2006-01-09
UY26106A1 (es) 2000-10-31
DE60023484D1 (de) 2005-12-01
EP1175511B1 (de) 2005-10-26
AU3847100A (en) 2000-11-14
US20060014298A1 (en) 2006-01-19
EP1175511A2 (de) 2002-01-30
ES2251984T3 (es) 2006-05-16
BR0011132A (pt) 2002-02-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60023484T2 (de) Methoden und testsätze zur probennahme und aufbewahrung von biologischen proben
EP1088212B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur gewinnung und erst-aufbereitung von gewebeproben für die molekulargenetische diagnostik
DE19758633C2 (de) Vorrichtung zur Entnahme von biologischen Proben
DE69627182T2 (de) Element zum sammeln und transportieren von zu analyserendem probenmaterial und verfahren zur bestimmung eines analyts
DE69826114T2 (de) Verfahren und system zur identifizierung eines fleischprodukts mittels genotypisierung
US20070087323A1 (en) Sampling system
DE10313340B3 (de) Gewebestanzvorrichtung
US20050228310A1 (en) Sampling device
DE2502013A1 (de) Halbautomatische vorrichtung zur quantitativen ermittlung chemischer bestandteile einer zu untersuchenden fluessigkeit
DD201944A5 (de) Reagenzstreifen fuer analytische zwecke
EP1664727A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur automatisierten durchführung v on laborarbeitsschritten
DE19740429C2 (de) Verfahren zur Entnahme von biologischen Proben
DE19727717C1 (de) Etikett
DE3872895T2 (de) Probenentnahmevorrichtung.
Inouye et al. The amino acids of extrafloral nectar from Helianthella quinquenervis (Asteraceae)
EP3257586B1 (de) Probensammel-kit und verfahren zur sammlung von pflanzenproben, insbesondere von algenproben
NZ515367A (en) Method and kitset for sampling and storage of biological samples
DE19721151A1 (de) Streifentest zur in-vitro-Allergiediagnostik
WO2003046210A1 (en) Method of sampling
DE10055368A1 (de) Verfahren zur Kennzeichnung von DNA enthaltenden Proben mittels Oligonukleotiden
Miller Plant and field sampling
DE102006020625B3 (de) Verfahren zur Gewinnung und Lagerung von zellhaltigen bzw. DNA-haltigen Proben für molekulargenetische Untersuchungen
WO2002049939A1 (en) Method of sampling and an associated product
DE102006016326A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Schnellmessung eines mikrobiologischen Zustands einer Probe
AU6811200A (en) Sampling system

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee